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Lia Nr. 116

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Lisdorf aktuell Nr. 116

Veröffentlicht in: News & Politik
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Lia Nr. 116

  1. 1. Informationsschrift Nr. 116 Herausgeber: für Lisdorfer Bürger Weihnachten 2004 CDU und JU Lisdorf CDU-Reisegruppe vor Schloss Ralswiek auf Rügen CDU auf großer Fahrt in Mecklenburg-Vorpommern Reisebericht Seite 8 bis 10 Schlammtransporte - Ende in Sicht Kooperation zwischen CDU und FWG Seite 2 und 3 Seite 6 Familienausflug Lisdorfer Notizen Seite 11 Seite 13 Tempo 30 für LKW in der Provinzialstraße Seite 5
  2. 2. - 2 - Schlammtransporte - Ein Ende in Sicht Ein sehr großes Ärgernis für die Anwohner der Provinzialstraße sind die unerträglichen LKW-Transporte des Bergwerks Saar in Ensdorf. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben mehrere Gespräche mit Verantwortlichen der DSK stattgefunden, mit unterschiedlichen Ergebnissen. An den Gesprächen waren von CDU - Seite der Landtagsabgeordnete Georg Jungmann, Fraktionsvorsitzender Klaus Pecina und OB Hans-Joachim Fontaine sowie der Fraktionsvorsitzende der FWG im Stadtrat, Altomaro Locurcio, beteiligt. Unter der Verhandlungsführung von Wirtschaftsstaatssekretär Albert Hettrich waren von DSK-Seite u.a. Berg- werksdirektor Bronder und Dr. Knöchel vom DSK-Vorstand in Essen beteiligt. Die Gespräche drehten sich um zwei Problemkreise: 1. Beendigung der LKW- Transporte durch mehrere Stadtteile von Saarlouis und 2. Bau eines Absinkweihers für das Bergwerk Saar. Zum Punkt (1) erklärten sich DSK und die CDU-Vertreter bereit, den im Juni 2004 ausgehandelten Kompromiss zum Bau der Entlastungsstraße durchzuführen. Danach baut die DSK nach Bergrecht eine Entlastungsstraße über das Panzererprobungsgelände in Frau-lautern. Die Kosten von ca. 700.000 bis 800.000 € werden geteilt. Die Planung hierzu ist in vollem Gange. Bei der Planung sind Probleme aufgetaucht, weil im Anschlussbereich der Entlastungs- straße an den Ostring ein geschütztes Biotop in einer Länge von etwa 300 m durchquert werden muss. Die DSK- Vertreter sicherten zu, dass künftig alle Schlammtransporte über diese Entlastungsstraße fahren und dadurch erhebliche Entlastungen der Saarlouiser Bevölkerung eintreten würden. Die Vertreter des Landes und der DSK sicherten zu, mit Hochdruck an der Überwindung der bestehenden Probleme zu arbeiten. Wegen der Straßenführung an einem geschützten Biotop vorbei, zeigte sich der FWG - Vertreter überraschender Weise ablehnend, was bei den CDU-Vertretern wiederum auf Unverständnis stieß. Denn die CDU ist der Ansicht, der Abwägungsprozess müsse in diesem Falle zu Gunsten der durch Lärm und Erschütterungen sehr belasteten Wohn- bevölkerung in den betroffenen Straßen ausfallen. Genau an diesem Punkt müssen die anderen im Stadtrat vertretenen Parteien jetzt bekennen, wie ernst sie es mit der Beendigung der Schlammtransporte durch die Saarlouiser Wohngebiete meinen. Die CDU jedenfalls tritt nach wie vor für den schnellstmöglichen Bau der Entlastungsstraße ein. Der Punkt (2) - Bau eines Absink- weihers - wurde sehr kontrovers diskutiert. Nachdem es um den Absinkweiher seit etwa 15 Jahren Kontroversen zwischen der Stadt Saarlouis und der DSK gibt, erklärte sich die CDU im Sommer bereit, unter bestimmten Voraussetzungen dem Bau eines Absinkweihers zuzustimmen. Voraussetzung war zum einen, dass der Weiher deutlich kleiner als die ursprünglich geplanten 25 Hektar sein muss. Hier wurde, ebenso wie bei den Fragen des ökologischen Ausgleichs, schnell eine Einigung erzielt. Denn die DSK sagte zu, den Weiher nur noch in einer Größe von ca. 10 Hektar zu bauen und einen vollständigen ökologischen Ausgleich zu schaffen. Darüber hinaus wurde zugesagt, das Weihergelände, nachdem es nicht mehr benötigt wird, zu renaturieren und als Naherholungsgebiet für Saarlouis auszubauen.
  3. 3. - 3 - Von Seiten der Saarlouiser Gesprächs- teilnehmer wurde über diese, zum Teil gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen hinaus als unabdingbare Voraussetzung gesehen, dass Möglichkeiten geschaffen werden, den Ostring als Bundesstraße (jetzt B 269 neu /früher B 405 neu) zeitnah zu errichten und damit eine Sanierung des Fraulauterner Ortskerns zu ermöglichen. Die DSK sah sich außer Stande, diese Straße zu bauen oder vorzufinanzieren. Man argumentierte, durch den Bau des Absinkweihers würden der DSK Kosten- vorteile von 5,9 Mio. € bis zum Jahr 2015 entstehen. Diese sei man bereit mit der Stadt zu teilen. Es wurde angeboten, den städtischen Anteil an der Entlastungs- straße zu übernehmen, das Panzererpro- bungsgelände (Wert etwa 2,5 Mio. €) vom Bund zu kaufen und an die Stadt zu übertragen. Im Gegenzug solle die Stadt der DSK die benötigten Flächen für den Absinkweiher verpachten und den Bau genehmigen. Die Saarlouiser Gesprächsteilnehmer argumentierten, dass die DSK ihre Kostenvorteile deutlich zu niedrig angebe, da eine leichte Überschlagsrechnung das Gegenteil beweise. Gehe man davon aus, dass der Bau des Absinkweihers und der Bau der Alternative, nämlich das so genannte Kammerfilterpressverfahren, die gleichen Investitionskosten bean- spruche (was von der DSK bestätigt wurde), würden beim Betrieb eines Absinkweihers deutlich geringere Betriebskosten anfallen als beim alternativen Kammerfilterpressverfahren. Denn bei der Alternative müssten weiterhin etwa 80 bis 100 LKW-Trans- porte täglich erfolgen, die beim Absink- weiherverfahren entfallen würden. Eine vorsichtige, überschlägige Berechnung ergebe Kostenvorteile von 2 Mio. € jährlich. Dem liegt folgende überschlägige Rechnung zugrunde: 80 Transporte täglich mal 100 € pro Transport (äußerst vorsichtiger Ansatz) ergäben Kosten von 8.000 € täglich. Diesen Betrag mal 5 Tage in der Woche, mal 50 Jahresarbeitswochen ergeben Ein- sparungen von etwa 2 Mio. € jährlich. Dies bedeutet bei überschlägiger, grober Berechnung einen Kostenvorteil bis 2015 von mehr als dem Dreifachen der DSK Angaben. Demnach würde die DSK Kostenvorteile von gerade mal einem Betriebsjahr an die Stadt Saarlouis weitergeben. Dies ist kein faires Angebot und kommt für die Stadt nicht in Betracht, war die Ansicht der Saarlouiser Gesprächsteilnehmer. Ein letztes Angebot an die DSK-Vertreter bestand darin, dass die DSK die Vorfinanzierungskosten für den Bau des Ostrings übernehmen soll, den die Stadt dann in Eigenregie durchführen würde. Dabei standen Beträge von etwa 5 - 6 Mio. € im Raume. Auch dieses Angebot wurde von den DSK Vertretern abgelehnt. Damit waren die Gespräche zum Absinkweiher an der kompromisslosen Haltung der DSK gescheitert. Im Laufe der Gespräche wurde auch deutlich, dass die Gesprächsteilnehmer von Seiten der DSK wohl unter Druck ihres Vorstandes standen, denn Äußerungen wie „im Vorstand sei man nicht gut auf das Saarland zu sprechen“ ließen deutlich werden, dass der Einigungswille auf Seiten der DSK offensichtlich sehr begrenzt war. Jetzt wird die DSK im Bergwerk Saar das so genannte Kammerfilterpressverfahren anwenden. Dabei werden die Klär- schlämme mit Hochdruck gepresst. Durch den Flüssigkeitsverlust wird das Volumen der Klärschlämme erheblich reduziert. Die heute bis zu 450 LKW-Transporte täglich werden dann auf 80 bis 100 täglich reduziert. Insoweit wird gegenüber dem heutigen Zustand auf jeden Fall eine Verbesserung eintreten. Wenn diese Transporte über die Entlastungsstraße fahren, wird die Saarlouiser Bevölkerung vor allem in der Lebacher Straße in Fraulautern und in der Provinzialstraße in Lisdorf von den Schlammtransporten befreit sein.
  4. 4. - 4 - Ergebnisse der Landtagswahl Lisdorf Stadt Kreis Land CDU 54,5 % + 1,4 47,7 % - 0,17 48,2 % + 1,4 47,5 % + 2,0 SPD 29,0 % - 10,9 33,4 % - 8,8 31,9 % - 12,5 30,8 % - 13,6 Grüne 5,1 % + 1,8 6,4 % +1,7 4,9 % + 1,5 5,6 % + 2,4 FDP 4,8 % + 3,6 4,6 % +2,8 5,9 % + 3,9 5,2 % + 2,6 Die CDU-Lisdorf hat bei der Landtagswahl das beste Ergebnis seit 30 Jahren erzielt. Damit wurde, wie bereits bei den Kommunalwahlen, die gute Arbeit der CDU-Lisdorf für unseren Ort belohnt. Für diesen Vertrauensbeweis bedanken wir uns sehr herzlich. Dieses hervorragende Ergebnis ist für uns Verpflichtung, weiter für die Belange unseres Ortes energisch einzutreten. Trotz leichter Verluste kann die CDU-Saarlouis mit dem Wahlergebnis vom 5. September zufrieden sein. Das Vergleichsergebnis von 1999 kam mit der damals gewonnen OB-Wahl unter ungleich besseren Voraussetzungen zustande. Nach den deutlichen Verlusten bei der OB- und Stadtratswahl konnte sich die Stadt-CDU auf hohem Niveau stabilisieren und deutlich machen, dass sie die führende politische Kraft in unserer Stadt ist. Die politischen Mitbewerber hatten Saarlouis zu ihren jeweiligen Hochburgen im Lande erklärt. Hier wohnen die Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Maas und Ulrich und die gewonnene OB-Wahl führte bei ihnen, entgegen dem Landestrend, zu äußerst optimistischen Erwartungen. Trotz einer „Materialschlacht“ bisher in Saarlouis nicht gekannten Ausmaßes und eines Schmähbriefes der SPD gegen die CDU hat die SPD eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Das schlechteste Wahlergebnis der SPD- Saarlouis seit mehr als 30 Jahren mit nur noch 33,4% führte auch dazu, dass der SPD- Fraktionsvorsitzende Heyer nicht die Nachfolge von Roland Henz im Landtag antreten konnte. Die Grünen hatten ebenfalls mit deutlich mehr als 6,39 % gerechnet. Für die CDU im Kreis und im Land sind die Ergebnisse überaus erfreulich. Während die CDU auf hohem Niveau noch zulegen konnte, musste die SPD herbe Verluste hinnehmen. Mit diesem Ergebnis wurde die überzeugende Arbeit unseres Ministerpräsidenten Peter Müller vom Wähler anerkannt und ihm und seiner Mannschaft die Regierungs- verantwortung für die kommenden 5 Jahre übertragen. Georg Jungmann zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden im Landtag gewählt Nachdem die neue CDU-Landtagsfraktion ihre Arbeit aufgenommen und Ministerpräsident Peter Müller im Landtag mit den Stimmen der CDU-Fraktion wiedergewählt wurde, stand die Wahl der Fraktionsführung an. Fraktionsvorsitzender Peter Hans wurde in seinem Amt einstimmig bestätigt. Unser Lisdorfer Landtagsabgeordneter Georg Jungmann wurde zu einem der drei stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Ihm ist der Aufgabenbereich Haushalt und Finanzen übertragen worden. In dieser neuen Funktion hat er eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Regierung und Fraktion. Er gehört den Ausschüssen für Haushalt und Finanzen sowie Inneres, Familie und Sport an.
  5. 5. - 5 - Tempo 30 für LKW in der Provinzialstraße gefordert Unzumutbare Belastungen der Anlieger müssen gemildert werden In zahlreichen Gesprächen klagten Anlieger der Provinzialstraße bei den Lisdorfer Stadtverordneten Georg Jungmann und Heiner Groß über unzumutbare Belästigungen, die von unzähligen LKW-Transporten der DSK ausgehen. In den letzten Wochen und Monaten sei die Situation in der Provinzialstraße unerträglich geworden (siehe Bericht auf Seite 2-3). Die Klagen der Anwohner beziehen sich vor allem auf die Tatsache, dass die LKW mit hohen Geschwindigkeiten vor allem in den Abend- und teilweise in den Nachtstunden die Straßen passieren. Wenn sie dann Unebenheiten auf der Straße, vor allem tiefer liegende Kanaldeckel, überfahren, entstehen sehr laute und störende Geräusche. „In den Schränken vibrieren die Gläser“, beklagte sich ein Anwohner. Eine weitere Anwohnerin klagte, dass ihr Kleinkind in den Nachtstunden, wenn die LKW gegen 23.00 Uhr leer zurück fahren, oft durch den Lärm und die Vibrationen geweckt wird und durch den Schreck nicht mehr einschlafen kann. Bei mehreren Begehungen und Gesprächen mit Anliegern konnten sich die Stadtverordneten Georg Jungmann und Heiner Groß vom schlechten Zustand der Provinzialstraße und den tiefer liegenden Kanaldeckeln überzeugen. Deshalb trugen sie die Klagen der neuen Landrätin Monika Bachmann vor. Sie regten an, dass hier als Sofortmaßnahme eine Geschwindigkeitsbeschränkung für LKW auf 30 Km/h erfolgen müsse, damit die Situation etwas erträglicher wird. Die Landrätin äußerte großes Verständnis für die Situation der Anlieger. Sie sagte eine umgehenden Prüfung zu. Wenn die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen für ein Tempolimit für LKW vorlägen, würde sie dieses befürworten. Unabhängig von dieser Prüfung setzt sich die Lisdorfer CDU weiterhin für den umgehenden Bau der Entlastungsstraße über das Panzererprobungsgelände in Fraulautern ein, damit die Schlammtransporte der Grube Ensdorf nicht mehr die Provinzialstraße benutzen müssen. Aktuellste Nachricht Wie wir inzwischen erfahren haben, hat unsere neue Landrätin Wort gehalten und gehandelt. Sie hielt unmittelbar im Anschluss an das Gespräch mit den Lisdorfer Stadtverordneten Rücksprache mit den zuständigen Stellen über die Einrichtung einer 30 km/h- Zone für LKW in der Provinzialstraße. Nachdem auch die Fachleute der Straßen- verkehrsbehörden die Voraussetzungen bejahten, ordnete sie eine Tempo-30-Zone in der Provinzialstraße von der Ensdorfer Straße bis zur Autobahn und in der gesamten Ensdorfer Straße für LKW ´s über 3,5 Tonnen an. Die Beschilderung wird in Kürze erfolgen Die CDU-Lisdorf sagt im Namen der Anwohner herzlichen Dank für dieses schnelle und unbürokratische Handeln.
  6. 6. - 6 - Kooperation von CDU und FWG im Stadtrat Nach dem die CDU aus der Stadtratswahl mit 20 Sitzen zwar klar als stärkste Partei hervorging, die absolute Mehrheit aber einbüßte, die SPD ebenfalls einen Sitz verlor und mit der FWG eine neue Gruppierung in den Stadtrat einzog, gab es nach der Stadtratswahl im Juni diesen Jahres keine klaren Mehrheitsverhältnisse mehr im Stadtrat. Die CDU als stärkste Kraft im Rat bot allen Parteien Gespräche an. Zunächst wurden Gespräche mit Rot-Grün geführt. Es zeigte sich jedoch schnell, dass es keine gemeinsame Basis gab, um in Koalitionsverhandlungen einzusteigen. Nach ersten Gesprächen mit der FWG wurde schnell deutlich, dass sich die Freien Wähler zwar gegen eine Wiederwahl von OB Fontaine eingesetzt hatten, bei den wichtigsten Punkten der Stadtpolitik aber eine gemeinsame Basis des bürgerlichen Lagers im Stadtrat bestand und von beiden Seiten Einigungschancen gesehen wurden. Darauf hin beschlossen CDU und FWG Verhandlungen mit dem Ziel einer Zusammenarbeit im Stadtrat aufzunehmen. Die Verhandlungen begannen am 4. August und wurden am 30. August beendet. Für die CDU Seite war wichtig, dass  auf dem Lisdorfer Berg Gewerbeflächen entstehen werden,  die Schlammtransporte durch die Stadtteile beendet werden müssen,  der eingeschlagene Weg zur Aufwertung des Stadtgartens, der Festungsanlagen, der Innenstadt und der Stadtteile einschl. des Bahnhofsvorplatzes fortgesetzt wird,  der Kurs der sparsamen Haushaltsführung fortgeführt und damit die Finanzsituation der Stadt verbessert wird und  es keine zusätzlichen hauptamtlichen Beigeordneten geben darf. Für diese und zahlreiche Detailfragen wie Baugebiet Ronnhoed, Theater am Ring und Kleiner Markt wurden für beide Seiten befriedigende Kompromisslösungen gefunden. Beide Seiten mussten aber auch „Kröten schlucken“. So bestand die FWG Seite darauf, dass zur Stärkung des ÖPNV und zur Gewinnung zusätzlicher Käuferströme die Französische Straße für Busse der KVS geöffnet werden soll. In den Verhandlungen einigte man sich darauf, dass zunächst eine Probephase von einem Jahr eingerichtet und nach Auswertung der Erfahrungen endgültig entschieden werden sollte. Zwischenzeitlich wurde dieses Vorhaben fallen gelassen, weil bereits die Einrichtung einer Probephase erheblich Kosten verursachen würde, rechtliche Probleme auftraten und die weitaus überwiegende Mehrheit der Saarlouiser Bevölkerung die Französische Straße als reine Fußgängerzone beibehalten möchte. Bei der abschließenden Verhandlungsrunde einigte man sich darauf, dass zur besseren Verzahnung von Rat und Verwaltung drei ehrenamtliche Beigeordnete gewählt werden sollen. Die Einigung beinhaltet, dass die CDU künftig den Bürgermeister (nach dem Ausscheiden von Alfred Fuß) und einen Beigeordneten, die FWG zwei Beigeordnete stellen wird. In der Stadtratssitzung vom 8. September wurden Heiner Groß für die CDU sowie Altomaro Locurcio und Wolfgang Krichel für die FWG mit den 23 Stimmen der Kooperationspartner zu Beigeordneten gewählt. CDU und FWG haben dem künftigen OB Roland Henz eine Zusammenarbeit zum Wohle unserer Stadt angeboten. Da Henz im Wahlkampf immer wieder betonte, er wolle OB aller Bürger sein, er werde mit allen politischen Kräften in Saarlouis zusammenarbeiten und den Willen des Stadtrates umsetzen, gehen die Kooperationspartner davon aus, dass er seine Versprechen einlösen und nach Übernahme der Amtsgeschäfte auf das Angebot eingehen wird. CDU und FWG sind auf der Grundlage des Kooperations-Vertrages jederzeit bereit, mit dem künftigen OB und den beiden anderen Stadtratsfraktionen Gespräche über grundsätzliche Fragen oder Einzelprojekte zu führen und zum Wohle der Stadt gemeinsame Lösungen zu suchen und umzusetzen.
  7. 7. - 7 - Aus dem Stadtrat Zahlreiche Einzelmaßnahmen für Lisdorf beantragt Die Lisdorfer Stadtverordneten Heiner Groß (im Bild) und Georg Jungmann, MdL beantragten dieser Tage bei der Stadtverwaltung Saarlouis die Durchführung folgender Maßnahmen:  Wiederherstellung der Verkehrssicherung auf verschiedenen Bürgersteigen In der Holzmühler - Straße und in der Kleinstraße vor dem Friedhof haben Baumwurzeln die Verbundsteine in den Bürgersteigen hochgedrückt. Dadurch sind seit geraumer Zeit Stolperfallen entstanden. Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht der Stadt auf diesen städtischen Flächen müssten die Stolperfallen umgehend beseitigt werden, so die beiden Lisdorfer Stadtverordneten.  Ehrenmal auf dem Lisdorfer Friedhof Anlässlich der Feierstunde zum Volkstrauertag ist der schlechte Pflegezustand des Ehrenmals auf dem Lisdorfer Friedhof von mehreren Teilnehmern beanstandet worden. Nach den Feststellungen ist die Oberfläche mit Staub- und Schmutzablagerungen und Algenansiedlungen verunstaltet. Dadurch sind auch die Namen der Opfer der beiden Weltkriege nur noch schwer lesbar. Außerdem sind an einigen Stellen der Verputz und Ausbesserungen am Mauerwerk abgebröckelt. Die beiden CDU-Stadtverordneten fordern, das Ehrenmal wieder in einen angemessenen Zustand herzurichten.  Anlegen eines Weges auf dem Friedhof In ihrem Antrag weisen die beiden Stadtverordneten darauf hin, dass die Einzelgräber an der Friedhofshalle wegemäßig nicht erschlossen sind. Um an die Gräber zu gelangen, müsse über die dicht heranreichende Rasenfläche gegangen bzw. gefahren werden. Bei feuchter Witterung sei der Zugang zu den betreffenden Einzelgrabstellen mit erheblichen Erschwernissen verbunden. Um hier Abhilfe zu schaffen, beantragten die beiden CDU-Stadtverordneten die Anlegung von schmalen Wegen aus wasserdurchlässigem Material.  Ausbesserungen in den Gartenreihen II bis IV Die II., III. und IV. Gartenreihe von der Holzmühler - Straße bis zum Beginn der Bebauung sind in einem sehr schlechten Zustand, der den Anliegern und Anwohnern nicht mehr länger zugemutet werden könne, so die Stadtverordneten. Deshalb verlangten sie von den zuständigen städtischen Stellen, die zahlreichen Schlaglöcher in den betreffenden Anliegerwegen kurzfristig mit geeignetem Füllmaterial auszubessern. Zwischenzeitlich hat der städtische Betriebshof die größten Schlaglöcher verfüllt.
  8. 8. - 8 - CDU TOURTE DURCH MECKLENBURG-VORPOMMERN 18. bis 24. JULI 2004 Pünktlich um 7.00 Uhr begann die Tour. Ziel war Wismar – die Hansestadt an der Ostsee. Unterwegs durfte natürlich das traditionelle Sektfrühstück mit Daub’schen Croissants und Brezeln nicht fehlen, sodass dann die Fahrt in lockerer, fröhlicher Atmosphäre fortgesetzt werden konnte. Gegen 17.00 Uhr kamen wir im 4-Sterne-Hotel in Wismar an, von der Lage und den Zimmern waren alle begeistert. Das Hotel lag in mitten eines Parks direkt an der Ostsee, ein Ort der Stille, zum Relaxen ideal. Am darauf folgenden Tag erlebten wir eine Stadtführung in W ohnhäuser mit schönen Giebelfassaden – Weltkulturerbe der Unesco I mmer eine Reise wert S tammhaus von Rudolph Karstadt – ein Geschäft, das sicher jeder kennt M arktplatz mit barocken und klassizistischen Giebelhäusern und dem Rathaus A lter Schwede, der frühere Amtssitz des schwedischen Gouverneurs R enaissancebauwerke, wie beispielsweise der Fürstenhof. Bild links: der „Alte Schwede“ - Bild oben: die Nicolaikirche
  9. 9. - 9 - Dienstags führte unsere Fahrt nach Rügen, Deutschlands größter Insel mit vielen Attraktionen, Badefreuden, Kreidefelsen, Residenzen – eine wahre Sehnsuchtsinsel. Betörend ist die Vielfalt der Landschaft, Seen, Wälder, Moore, Trockenwiesen, herrliche Alleen, Heide, Klippen und Strände, so weit das Auge reicht. Die Kreidefelsen auf Rügen R asender Roland, eine Schmalspurbahn - mit Tempo 30 von Mole bis Binz Ü berall idyllische Plätze, die zum Verweilen einladen G arz ist Rügens älteste Stadt E rnst Moritz Arndt, ein patriotischer Schriftsteller, Wortführer der Bauernbewegung N atur pur, 264 km grüne „Tunnel“, stolze Doppelreihen prächtig alter Bäume, meist Linden, Buchen und Kastanien. Zunächst besuchten wir Schloss Ralswiek am Jasmunder Bodden. Auf einer Naturbühne werden jedes Jahr in den Sommermonaten die Störtebeker Festspiele veranstaltet. Einen phantastischen Anblick erhielten wir, als wir eine mehrstündige Schifffahrt vom Hafen Sassnitz aus um die Kreidefelsen herum unternahmen, die bereits Caspar David Friedrich, den berühmten Romantiker, zu zahlreichen Bildern inspirierte. Dabei meinte es Petrus besonders gut mit uns, denn die Felsen erstrahlten im Sonnenlicht in einer blendenden Schönheit. Das war ein Anblick, den man nicht so schnell vergessen wird. Zum Abschluss des Tages besuchten wir den mondänen Ostseebadeort Binz mit seiner prächtigen Bäderarchitektur. Strand von Binz – im Hintergrund das Kurhaus
  10. 10. - 10 - Der darauf folgende Tag wurde auf eigene Faust geplant. Einige mieteten sich ein Auto und fuhren nach Stralsund, andere fuhren mit der Bahn nach Schwerin, wieder andere machten eine Fahrradtour zur Insel Poel, ein paar ruhten sich einfach aus, relaxten und erholten sich in unserem schönen Hotel. Rechts: Unser Hotel in Wismar inmitten einer Parkanlage. Donnerstags führte unsere Tour zur Mecklenburgischen Schweiz, ins Gebiet der 1000 Seen. Die weite Seenlandschaft zwischen Neubrandenburg im Osten und Sternberg im Westen ist das größte zusammenhängende Wasserrevier im Herzen Europas. Es zeigt ein aufregendes und faszinierendes Labyrinth aus Seen, Flüssen und Kanälen, ein Paradies der Natur. Zahlreiche Tierarten wie Seeadler, Kormorane, Schwarzstorch oder Fischotter leben hier. Unser Schiff fuhr von Malchow über den Fleesensee, den Kolpinsee und der Müritz nach Waren, einem wunderschönen Städtchen mit vielen, völlig renovierten, alten Fachwerkhäusern, das zum Bummeln einlädt. Über Güstrow, das durch den Künstler Ernst Barlach bekannt wurde und ein sehenswertes Schloss und einen gotischen Dom besitzt fuhren wir zurück zum Hotel. Die Lisdorfer Reisegruppe im Schloss von Güstrow Der Freitag stand zur freien Verfügung. Wegen des strahlenden Sonnenscheins nutzten viele den Tag zum Baden am Strand von Boltenhagen, andere fuhren nach Rostock, Schwerin oder Warnemünde oder bummelten einfach durch Wismar und ließen den Urlaub ausklingen. Als wir samstags gegen 19.00 Uhr wieder in Lisdorf ankamen, waren sich alle einig: es war eine beeindruckende Reise, ein Erlebnis mit dem Fazit: Warum in die Ferne schweifen, Deutschland ist faszinierend, wunderschön und immer eine Reise wert ! Hinweis: auf unserer Internetseite unter www.Lisdorf.de findet sich ein großer Bildbericht mit Farbbildern im Acrobat-Format zum Herunterladen. Dieser kann wegen seines Umfangs hier nicht abgedruckt werden.
  11. 11. - 11 - Familienausflug mit Fahrrädern Zum zweiten Mal unternahmen die Lisdorfer Wandervögel und die CDU einen Familienausflug mit Fahrrädern. Die Fahrtstrecke durch die Täler von Saar und Nied war so ausgewählt, dass sie auch von untrainierten Radfahrern problemlos gemeistert werden konnte. Es wurden auch genügend Pausen zum Verschnaufen, Ausruhen aber auch zum Einkehren eingelegt. Etwa 30 Teilnehmer, 29 Pedaltreter und ein motorisiertes Begleitfahrzeug, trafen sich um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Friedhof. Es ging auf dem Saarradweg saarabwärts bis zur Niedmündung. Bei der ersten Rast auf den Parkplatz an der Niedbrücke hatte sich der morgendliche Hochnebel in ein strahlendes Blau verflüchtigt. Aus dem eigens von der Tour de France ausgeliehenen roten Begleitfahrzeug mit einem „schwarzen“ Piloten (Harald Weiler), wurden aus dem Fundus des CDU-Ortsverbandes Sprudel, Apfelschorle, Müsliriegel und hochprozentiger „Biosprit“ aus Kirschen gereicht. Nach der Pause führte uns der Weg das Niedtal flussaufwärts bis zur Niedbrücke in Eimersdorf, dann bogen wir Richtung Siersburg ab. Nach einer Besichtigung der Siersburger Barockkirche legten wir eine längere Mittagspause im Itzbacher Wirtshaus ein. Die Gaststätte ist gut bürgerlich, neben „BIT“ waren Gerichte mit Pfifferlingen der Tipp des Tages und wir nutzen die gebotenen Möglichkeiten zum Pilzessen. Nach der zweistündigen Stärkung fuhren wir durch das Itzbachtal an der Hessmühle vorbei nach Wallerfangen zum nächsten Zielpunkt, der Fischerhütte am Saaraltarm. Dort erwartete uns frisch gebackener Zwetschgenkuchen, Kaffee und auch Heiner Groß, dessen Suchaktion im Tal der Nied hier von Erfolg gekrönt wurde. Wir ließen auf der Terrasse die Beine und die Seele baumeln und der frische Kaffee beseitigte schnell die ersten Ermüdungserscheinungen. Da die meisten Teilnehmer „zufällig“ auch Mitglied der Chorgemeinschaft 1859 Lisdorf sind, brachten wir nach der Kaffeepause auf der Terrasse einige Lieder zum Klingen; das traditionelle Extra-Ständchen für die Wirtin durfte natürlich nicht fehlen. Ein besonderer Dank gilt Alfred Philippi und insbesondere Winfried Messner für die gelungene Organisation. „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“, das war nach der Ankunft in Lisdorf der meist gehörte Satz. (Harald Weiler) Hinweis: Auf unserer Internetseite unter www.Lisdorf.de steht ein weiterer Bildbericht mit Farbbildern.
  12. 12. - 12 - Bericht aus dem Kreistag - von Bernd Lay - Liebe Lisdorferinnen und Lisdorfer, seit mehr als 11 Jahren hatte an dieser Stelle unser bisheriges Lisdorfer Kreistagsmitglied Robert Schütz aus der umfangreichen Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion aus Lisdorfer bzw. Saarlouiser Sicht berichtet. Gerne setze ich in diesem Sinne künftig die Pressearbeit fort, um Sie weiterhin auf dem laufenden über die politischen Entscheidungen zu halten. Das Thema „Bildung“ hat für die neue CDU-Kreistagsfraktion, (19 Mitglieder; 12 neue, aber kommunalpolitisch erfahrene Persönlichkeiten) weiterhin höchste Priorität. Deshalb wird die Arbeit der „Vorgängerfraktion“ fortgeführt. Seit der Wahl am 13. Juni 2004 wurden deshalb bereits folgende neue Investitionen für Saarlouiser Schulen auf den Weg gebracht: 42.000,- € Erweiterungsbau mit Räumen zur Ganztagsbeschulung am Robert-Schuman- Gymnasium 50.000,- € Schulpavillon mit Räumen zur Ganztagsbeschulung und integriertem Pausengang am Max-Planck-Gymnasium Diese Investitionen dienen in erster Linie dazu, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit der Einnahme eines warmen Mittagessens sowie ein Verköstigung während der Pausen zu ermöglichen. 73.000,- € Sanierung von 2 Lehrküchen am Technisch-Gewerblichen Berufsbildungszentrum Die Lehrküchen werden auf einen aktuellen technischen Stand gebracht. Darüber hinaus sind bereits Arbeiten mit einem Gesamtvolumen von 100.000,-- € zur Renovierung der Schuleinrichtung vergeben worden. In der Planung befinden sich weitere Maßnahmen für insgesamt 310.000,-- €. 76.000,-- € Erd- und Entwässerungskanalarbeiten des Erweiterungsbaues der Erweiterten Realschule Saarlouis-Kreuzberg (ERS II) An der ERS II wird ein Erweiterungsbau für Funktionsräume im Schulhofbereich geplant. Die Ausschreibung der Arbeiten läuft zur Zeit. Im Bereich der Baugrube verlaufen Entwässerungs- kanäle, die verlegt werden müssen. Diese Arbeiten wurden vorab ausgeschrieben bzw. vergeben. Förderung für Saarlouiser Feuerwehren Aus der dem Landkreis Saarlouis zufließenden Anteil aus dem Aufkommen der Feuerschutz- steuer für das Jahr 2004 konnten die Saarlouiser Feuerwehren mit insgesamt 147.600,-- € gefördert werden. Dies führt zu Investitionen in die Wehren im Gesamtwert von 579.000,-- €. Bernd Lay in den Jugendhilfeausschuss des Landkreises gewählt Neue ehrenamtliche Aufgaben nimmt Bernd Lay im Jugendhilfeausschuss (JHA) des Landkreises wahr. Der Kreistag wählte ihn in seiner Sitzung vom 7.9.2004 einstimmig in dieses Gremium, das sich insbesondere mit aktuellen Problemen junger Menschen und ihrer Familien befasst. Darüber hinaus gibt der JHA Anregungen und Vorschläge für die Weiterentwicklung der Jugendhilfe. Die Redaktion von „Lisdorf aktuell“ wünscht Bernd bei dieser interessanten, aber auch verantwortungsreichen Arbeit viel Erfolg.
  13. 13. - 13 - Lisdorfer Notizen Hochzeit im CDU-Vorstand Das kommt selten vor: Zwei Vorstandsmitglieder der CDU-Lisdorf heirateten. Arnold Sonntag und seine Ehefrau Christiane geb. Braun gaben sich am 25. September in Ottweiler- Lautenbach das Ja-Wort. Das Brautamt in der Pfarrkirche St. Elisabeth zelebrierte der Lisdorfer Kaplan Roberto Alda. Viele Freunde und Bekannte aus Lisdorf gratulierten dem Brautpaar vor der Kirche ebenso wie unser CDU-Ortsvorsitzender Georg Jungmann, der dem jungen Brautpaar die besten Glückwünsche der Lisdorfer CDU überbrachte. Lisdorf aktuell gratuliert unseren beiden Vorstandsmitgliedern Christiane und Arnold Sonntag ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Förderverein Professor-Ecker mit neuem Vorstand Bei der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung des Fördervereins Grundschule Professor-Ecker Lisdorf wurde Carolus Schaumberg zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Ralf Grabowski an, der nicht mehr für das Amt kandidierte. In seinem Rechenschaftsbericht ging Grabowski auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins ein und erläuterte die Fördermaßnahmen, die sowohl der gesamten Schule als auch einzelnen Klassen und Schüler zugute kamen. Gefördert wurden unter anderem kulturelle Aktivitäten, die Beschaffung von Musik- und Spielgeräten, Kosten für Vorträge an der Schule, Instandhaltungsmaßnahmen im Computerraum, die Beschaffung von Literatur und verschiedene Schulfeiern. Insgesamt wurden in den beiden abgelaufenen Geschäftsjahren ca. 3300 € aufgewendet. Der scheidende Vorsitzende Ralf Grabowski bedankte sich für die Unterstützung, die ihm in den vergangenen Jahren von allen Vorstandsmitgliedern und von der Schulleitung entgegengebracht wurde. Er erklärte abschließend, dass er nicht mehr kandidiere, da seine Tochter nach diesem Schuljahr die Schule verlasse. Nach der Entlastung des Vorstandes bedankte sich Schulleiterin Johanna Hannusch im Namen des Vereins und auch der Schule bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern und insbesondere Ralf Grabowski. Die anschließende Vorstandsneuwahl hatte folgendes Ergebnis: Erster Vorsitzender Carolus Schaumberg, Stellvertreterin Claudia Balthasar, Schatzmeister Klaus Ecker, Schriftführerin Birgit Wöhe. Um die Organisation kümmern sich Gerhard Schmitt und Harald Weiler. Als Beisitzer wurden Monika Adler und Christian Greis bestätigt. Zum Vorstand gehört weiterhin kraft Amtes die Rektorin der Grundschule, Johanna Hannusch. Terminhinweis: Der CDU - Jahresausflug 2005 findet vom 26. bis 29. Mai 2005 statt (Fronleichnam). Die Fahrt geht nach Holland. Wir besuchen Amsterdam und Umgebung. In der nächsten Ausgabe von Lisdorf aktuell werden wir die Fahrt ausschreiben
  14. 14. - 14 - Wir trauern um unser ehemaliges Vorstandsmitglied Walter Welsch geboren am 16. Juni 1932, verstorben am 21. Juli 2004 in Lisdorf. Walter Welsch war über 30 Jahre Mitglied des CDU- Ortsverbandes Lisdorf. Er hatte zahlreiche Vorstandsämter inne und war Mitbegründer unserer Zeitung Lisdorf aktuell. In den Anfangsjahren von Lisdorf aktuell war Walter Welsch eine der tragenden Säulen im Redaktionsteam. Er engagierte sich aber nicht nur im politischen, sondern auch im sportlichen und kulturellen Bereich. So war er lange Jahre Vorstandsmitglied des SC Saargold Lisdorf und im Kirchen- chor tätig. Als Trainer und Betreuer von Jugend- und aktiven Handballmannschaften engagierte er sich weit über das normale Maß hinaus. Seit der Gründung des Vereins für Heimatkunde im Jahre 1997 engagierte er sich in dessen Vorstand und besonders im Arbeitskreis Mundart und Brauchtum. Trotz harter Schicksalsschläge verlor er nie sein humorvolles Wesen und sein Engagement. Wegen seiner humorvollen und kameradschaftlichen Art begegneten ihm seine Vorstandskollegen und Handballkameraden stets mit freundschaftlicher Hochachtung. Walter Welsch wird allen die ihn kannten immer in guter Erinnerung bleiben. Walter Keller geboren 9. April 1922, verstorben am 11. September 2004 in Lisdorf Der Verstorbene war seit 1971 Mitglied des CDU-Ortsverbandes Lisdorf. Josef Weiler geboren 2. April 1937, verstorben am 25. Juni 2004 im Rentako-Seniorenstift zu Trier Der Verstorbene war 30 Jahre Mitglied des CDU-Ortsverbandes Lisdorf. Zur Erinnerung an unsere in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder findet am Vorabend zum 4. Advent in der Lisdorfer Pfarrkirche ein Gedenkgottesdienst statt.
  15. 15. - 15 - Wir trauern um unseren Freund und Gönner Fridolin Osbild geboren am 29. Januar 1916, verstorben am 21. Juli 2004 in Lisdorf Der Verstorbene war von 1947 bis zu seinem Tode an führender Stelle im VdK Lisdorf tätig. Fast 30 Jahre lang führte er zusammen mit Johann Bernhard den Verband als 2. Vorsitzender, von 1992 bis 1997 war er 1. Vorsitzender. Der gelernte Bergmann durchlitt den 2. Weltkrieg von Beginn an. In Russland wurde der Frontsoldat der ersten Stunde während der Kämpfe um Stalingrad schwer verletzt. Nach dem Krieg musste er einen neuen Beruf erlernen und trat als Angestellter in das Finanzamt Saarlouis ein. Dort war er ein geschätzter Kollege und Mitarbeiter. Im Ortsbauernverein Lisdorf war er zusammen mit dem damaligen Ortsvorsitzenden Johann Morguet lange Jahre für die sozialen und steuerlichen Belange der Mitglieder aktiv. Durch sein unermüdliches Engagement, vor allem im sozialen Bereich, hat er sich große Verdienste über seinen Heimatort hinaus erworben. Fritz Osbild war unserer christlich demokratischen Sache stets sehr verbunden und war ein großer Gönner des CDU-Ortsverbandes Lisdorf. Klaus Osbild wieder Ortsvorsteher von Fürweiler Wir gratulieren seinem Sohn Klaus Osbild zur Wiederwahl als Ortsvorsteher von Fürweiler ( Gemeinde Rehlingen – Siersburg ). Bei der Kommunalwahl im Juni votierten für ihn fast 80 % der Fürweiler Wähler. Dies ist ein überzeugender Beweis für die gute Arbeit, die er dort als Ortsvorsteher leistet. Lisdorf aktuell sagt „Herzlichen Glückwunsch!“ Impressum: Herausgeber: CDU-Ortsverband Lisdorf, III. Gartenreihe 50, Tel. 40155 Fax122464 JUNGE UNION Lisdorf , Gatterstraße 5 Tel. 49411 Redaktion: Georg Jungmann, Heiner Groß, Bernd Lay, Harald Weiler Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und nicht unbedingt die Meinung der CDU-Lisdorf. Weitere Exemplare dieser Ausgabe liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Saarstraße 4, und können dort kostenlos abgeholt werden. Internet: CDU-Saar unter www.cdu-saar.de e-mail: CDU-Lisdorf an lisdorf@ortsverband.cdu-saar.de JU-Lisdorf an ju-lisdorf@gmx.de Besuchen Sie mich auf meiner Homepage www.georg-jungmann.de Aktuelles aus dem Ortsgeschehen und wichtige Hinweise zu unserer Arbeit finden Sie auf der Interseite der CDU-Lisdorf unter www.lisdorf.de > Link auf CDU-Lisdorf
  16. 16. Unsere Kirche in Lisdorf, festlich geschmückt zur Weihnachtszeit Weihnachtskonzert der „Klingenden Kirche“ Am 2. Weihnachtstag, 18 Uhr, Pfarrkirche Lisdorf „Amazing Gospel Christmas“ mit der weltberühmten Gospelgruppe "The Jackson Singers" Neujahrsempfang der CDU Saarlouis Sonntag, 09. Jan. 2005, 16.00 Uhr Karl-Thiel-Haus, Roden Frohe und gesegnete Weihnachten 2004 Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr 2005 wünschen Ihnen Ihre CDU und JUNGE UNION Lisdorf

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