„ Heimlich“ Sie kann sich nicht beklagen
eigentlich geht es ihr doch ziemlich gut,  na ja, sie weiß, nach so viel Jahren fehlt das Feuer,
doch bleibt ihr immer noch  etwas von der wärmenden Blut.   
Da sind die ersten kleinen Falten  auf ihrer immer noch recht jugendlichen Haut,
oh ja, die hat sich wirklich gut gehalten,  doch seine selten Komplimenten klingen viel zu vertraut.
Sie ist Hausfrau und Mutter,  hat beides gewollt, doch da war irgendwann auch mal mehr.
Manchmal fragt sie sich, war das alles,  doch dann räumt sie hinter den Kindern her.
Heimlich träumt sie sich fort,  heimlich sucht ihre Liebe den fast schon vergessenen Ort,
wo heimliche Wünsche vergehn,  Heimlich in Arme, die zärtlich verstehn.
Früher war er anders,  sie warn frisch verliebt, das ideale Paar.
Er war erfolgreich und dann die Heirat,  und die Zukunft war schon immer völlig klar.
Ja, sie weiß, was sie hat  doch sie spürt, was ihr fehlt  und ihr Hunger ist längst nicht gestillt.
Sie wischt Staub und bleibt stehn,  an der Wohnzimmerwand vor dem süßen Familienbild.
Heimlich träumt sie sich fort,  heimlich sucht ihre Liebe der fast schon vergessenen Ort,
wo heimliche Wüsche vergehn,  heimlich in Arme, die zärtlich verstehn.
Und der junge Mann, der sie im Traum besucht,  kümmert sich und betet sie an,
und sie hofft und sie fürchtet den Augenblick, da sie ihn wirklich trifft, denn- was dann?
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Heimlich- Text

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Heimlich- Text

  1. 1. „ Heimlich“ Sie kann sich nicht beklagen
  2. 2. eigentlich geht es ihr doch ziemlich gut, na ja, sie weiß, nach so viel Jahren fehlt das Feuer,
  3. 3. doch bleibt ihr immer noch etwas von der wärmenden Blut.  
  4. 4. Da sind die ersten kleinen Falten auf ihrer immer noch recht jugendlichen Haut,
  5. 5. oh ja, die hat sich wirklich gut gehalten, doch seine selten Komplimenten klingen viel zu vertraut.
  6. 6. Sie ist Hausfrau und Mutter, hat beides gewollt, doch da war irgendwann auch mal mehr.
  7. 7. Manchmal fragt sie sich, war das alles, doch dann räumt sie hinter den Kindern her.
  8. 8. Heimlich träumt sie sich fort, heimlich sucht ihre Liebe den fast schon vergessenen Ort,
  9. 9. wo heimliche Wünsche vergehn, Heimlich in Arme, die zärtlich verstehn.
  10. 10. Früher war er anders, sie warn frisch verliebt, das ideale Paar.
  11. 11. Er war erfolgreich und dann die Heirat, und die Zukunft war schon immer völlig klar.
  12. 12. Ja, sie weiß, was sie hat doch sie spürt, was ihr fehlt und ihr Hunger ist längst nicht gestillt.
  13. 13. Sie wischt Staub und bleibt stehn, an der Wohnzimmerwand vor dem süßen Familienbild.
  14. 14. Heimlich träumt sie sich fort, heimlich sucht ihre Liebe der fast schon vergessenen Ort,
  15. 15. wo heimliche Wüsche vergehn, heimlich in Arme, die zärtlich verstehn.
  16. 16. Und der junge Mann, der sie im Traum besucht, kümmert sich und betet sie an,
  17. 17. und sie hofft und sie fürchtet den Augenblick, da sie ihn wirklich trifft, denn- was dann?

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