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Orthodoxe Kirche

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Veröffentlicht am

Eine Präsentation über die orthodoxe Kirche
Religion GK 13
Jahr 2009
Note 1 ;)

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Orthodoxe Kirche

  1. 1. DIE ORTHODOXE KIRCHE Ein Referat von Miroslav Gojkovic | Religion GK 13.2
  2. 2. Übersicht  Begriffsdefinition „Orthodox“  Geschichte der orthodoxen Kirche  Verfassung  Lehre  Verbreitung der orthodoxen Kirche  Weltweit  In Deutschland  Besonderheiten  Kalender  Festtage
  3. 3. Begriffsdefinition „Orthodox“  orthodox von griechisch:  ortho  richtig, geradlinig Richtige Verehrung /  doxa  Verehrung, Glaube Rechte Lehre Gottes  „Pravoslavnaya Cerkav“  Kirche des wahren Wortes  Orthodox heißt (allgemein):  Interpretation einer Lehre, die sich stark an die ursprüngliche Form hält  Rechtgläubig, strenggläubig, in Übereinstimmung mit der herrschenden kirchlichen Lehrmeinung  Abwertend: Unnachgiebig, starr
  4. 4. Geschichte  5./6. Jh.: Orientalische Kirchen scheiden aus der gesamtkirchlichen Einheit aus  Vordringen des Islam  Erste orthodoxe Lehren:  in Konstantinopel (Istanbul / byzantinische Hauptstadt)  Entstehung von orthodoxen Kirchen
  5. 5. Geschichte  Ende 10.Jh.:  Neue autokephale (selbstbestimmende / unabhängige) Landeskirchen auf dem Balkan  große Gemeinden in Osteuropa (vor allem: Kiew)  Bruch zwischen westlicher und östlicher Kirche:  „Morgenländisches Schisma“
  6. 6. Geschichte  Morgenländisches Schisma:  Schisma: Bruch/Abspaltung  Langer Prozess (ab. 5.-15.Jh.)  1054: Papst exkommuniziert Patriarchen von Konstantinopel   Endgültiger Bruch zwischen westlicher und östlicher Kirche (bis heute andauernd)
  7. 7. Geschichte  Unterschiedliche Auffassungen der Kirchen in Fragen  des Kirchenrechts  des päpstlichen Primats Beschleunigung des Bruchs  der Gottesdienstreformen  der Theologischen Grundsätze
  8. 8. Geschichte  Weitere Gründe für den Bruch  Kreuzzüge der westlichen Kirche (der „Lateiner“)  Besetzung und Eroberung von Konstantinopel  Missglückte Versuche, orthodoxe Kirche dem Papst zu unterstellen  Splitter der orthodoxen Kirche:  Unionsversuche mit der röm. Kirche  SCHEITERN
  9. 9. Geschichte  1453: Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen  Russisch-Orthodoxe Kirche:  Russland ist führender orthodoxer Staat  Bedeutung in der Gesamtorthodoxie  Große Bedeutung für Glaubensverbreitung  Viele heutige orthodoxe Kirchen daraus entstanden
  10. 10. Geschichte  19./20.Jh.: Zerfall vom  Osmanischem Reich  Russischen Reich  Habsburgerreich auf dem Balkan   Gründung von Landeskirchen in neuen Nationalstaaten (Serbien, Rumänien, Bulgarien, …)
  11. 11. Geschichte  Russisches Reich im 20.Jh.:  Kommunismus Emigration  Staatsatheismus Verbreitung der  Blutige Verfolgungen von Gläubigen orth. Kirche weltweit
  12. 12. Geschichte  Orthodoxe Kirche heute:  Weltweite Verbreitung  Verschieden ethnisch gegliederte Bistümer  Verschiedene Orthodoxe Kirchen, wie z.B.:  serbisch-orthodoxe Kirche  griechisch-orthodoxe Kirche
  13. 13. Geschichte  Orthodoxe Kirche heute:  Weltweite Verbreitung  Verschieden ethnisch gegliederte Bistümer  Verschiedene Orthodoxe Kirchen, wie z.B.:  serbisch-orthodoxe Kirche  griechisch-orthodoxe Kirche  …  Offizielle Dialoge/Gespräche zwischen orthodoxer und katholischer Kirche
  14. 14. Geschichte  Orthodoxe Kirche in Deutschland  18./19.Jh.: erste orthodoxe Gemeinden  1917/1918: schlagartige Zuwanderung von Russen  1963: Gründung der griechisch-orthodoxen Kirchen  1969: Gründung des serbisch-orthodoxen Bistums  1993: Gründung der bulgarisch-orthodoxen Kirche  1994: Gründung der rumänisch-orthodoxen Kirche
  15. 15. Verfassung  Orthodoxes Kirchenrecht:  Verfassung ist synodal-kollegial  Keinem Glied der Kirche ist ein anderes Glied übergestellt  Höchste Instanz: Synode  Synode: Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten   Glaubensbewusstsein des Kirchenvolkes soll zum Ausdruck kommen
  16. 16. Verfassung  Synoden: Gebildet durch das Bischofskollegium  Mit Vertretern des Klerus, der Klöster und der Laien  Jeder Bischof leitet eine Diözese  Diözese: Territorial abgegrenzter kirchl. Verwaltungsbezirk  Jeder Leiter einer Kirche: Ein Ehrenvorsitz in der Landessynode
  17. 17. Verfassung  Bischöfe: meist unverheiratet   wird unterstützt durch  Priester durch Weihe ins Amt  Diakonen gesetzt / meist verheiratet  Laien:  Finanzielle Unterstützung  Zum Teil: Beteiligung an Bischofs- und Patriarchenwahl
  18. 18. Verfassung  Alle Getauften der orthodoxen Kirche sind gleichgestellt (synodal-kollegiale Verfassung)  Aufgliederung zwischen Klerikern und Laien  nicht: wesensmäßig  sondern: funktionell
  19. 19. Lehre  Gelebte Orthodoxie, d.h.:  Rechte Lehre und rechter Lobpreis Gottes  Bewahrung des urchristlichen Erbes in Glaube und Leben  Repräsentation der unverfälschten apostolischen Kirche  Differenzpunkte zu der westlichen Kirche auf unterschiedliches Traditionsverständnis zurückzuführen
  20. 20. Lehre  Unterschiede:  Kirchenstruktur (Ablehnung des kirchl. Primats)  Rolle der Sakramente  Gnadenvermittlung  Orthodoxe Kirche:  Nicht belehrende  Sondern Gott preisende, betende Gemeinschaft
  21. 21. Lehre  Zentrale Themen der Orthodoxie:  Wirken des heiligen Geistes in der Kirche und in der Welt  Richtige Preisung des dreieinigen Gottes  Das Gottwerden des Menschen (Theosis)  Kontinuierliche Umgestaltung des Volkes (Metamorphosis)
  22. 22. Verbreitung der orthodoxen Kirche

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