Heim oder nicht? 
Gesetze, Vorschriften; 
ungesunder Menschenverstand 
Hartmut Vöhringer
Ich will in meiner Wohnung bleiben 
Antwort Laien: 
• Familie 
• zu Hause 
• private Wohn-gemeinschaft 
Antwort der Profis...
Heim entsteht durch: 
• Aufnahme eines "fremden" 
pflegebedürftigen 
Menschen in einer Wohnung 
• Angebot von Wohnen 
plus...
Heim 
Wohnung + Pflege = Heim
Kleine Unterschiede 
•Wohnung mit Pflege 
•unfassender Vertrag Heim 
•Wohnung 
•Pflege extra Kein Heim
Wozu ein Heimgesetz? 
 Ich brauche Hilfe 
 Ich kenne mich nicht aus 
 In Situation 
ausgeliefert 
 Ich kann nicht 
weg...
Zu Hause 
• Barrierefreies Wohnen 
• Stufen, Schwellen, Zugang, Türbreite … 
• Angepasstes Wohnen 
• Individuelle Anpassun...
Gemeinschaft 
• Selbstorganisierte Wohngemeinschaften 
• gemeinsame Wohnung mit organisierter Pflege und Betreuung 
• Inte...
Kommerzielle Angebote 
• Pflegeheim 
• Komplettes Versorgungsangebot 
• Betreute Wohngemeinschaften 
• Mehrere ältere Mens...
Bedingungen der Wohngemeinschaft 
• Maximal 7 bis 12 Menschen 
• Kein "fremder" Träger 
• Kein vertraglicher Zusammenhang ...
KDA Hausgemeinschaften 
Im "Heimgebäude": 
•Abbau zentraler Versorgung 
•familienähnlich mit permanent 
anwesenden Bezugsp...
Ins Heim oder doch nicht?
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Ins Heim oder doch nicht?

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Pflegefall - was tun?
Welche Angebote gibt es für Senioren mit oder ohne Bedarf an Assistenz oder Pflege?
Was ist zu beachten?
Wann ist ein Heim ein Heim?

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin
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  • Barrierefreies Wohnen (Stufem, Schwellen, Zugang, Türbreite etc.)
    Angepasstes Wohnen (Individuelle Anpassung: Wohnberatung)
    Betreutes Wohnen zu Hause (Diensleistungsvertrag mit Pflegeanbieter)
    Wohnstift (betreutes Wohnen plus Pflege = Heim)
    Selbstorganisierte Wohngemeinschaften (gemeinsam Wohnung mit organisierter Pflege und Betreuung)
    Integriertes Wohnen (Mehrgenerationenwohnen meist vom Vermieter organisiert)
    Siedlungsgemeinschaften (wie Mehrgenerationenwohnen, nur größer)
    Altendorf (Siedlung für Senioren - eher amerikanisch)
    Betreute Wohngemeinschaften (Mehrere ältere Menschen in einer Wohnung mit organisierter Betreuung)
    KDA - Hausgemeinschaften (Wohngemeinschaften innerhalb eines Heimes)
  • Zusammenfassend lassen sich als derzeitige Haupt-Kriterien für eine ambulant betreute Demenz-WG, die nicht unter das Heim-Gesetz fällt, benennen:  betreute Demenz-WG Vermieter und Erbringer der Pflegeleistungen müssen (zwei) unterschiedliche (juristische) Personen sein
    der Mietvertrag wird unabhängig von Verträgen zu Betreuungs-/  Pflegeleistungen geschlossen 
    kein Vorhandensein von Träger / Betreiber 
    Wahlfreiheit bezüglich des Pflege- / Betreuungsanbieters 
    Nachweis der eigenen Häuslichkeit (SGB XI) / Haushaltsführung 
    Selbstbestimmung der Mieter
    in verschiedenen Bundesländern: Sicherung der Selbstbestimmung durch ein Angehörigengremium 
    hinsichtlich der Zahl der Mieter schwanken die Angaben zwischen sieben und zwölf Personen.
  • Die Architektur orientiert
    sich an einer Wohnung
    • Auflösung der Anstaltsstrukturen durch Abbau
    zentraler Versorgung
    • Kleine familienähnliche
    Gruppen mit permanent
    anwesender Bezugsperson
    • Die Aktivitäten orientieren
    sich an einem normalen
    Haushalt, die Pflege tritt in
    den Hintergrund
    • Jede Hausgemeinschaft ist
    autonom und kann im Verbund mit anderen oder
    einem Dienstleistungszentrum geführt werden
    • Hausgemeinschaften verstehen sich als quartiersbezogene Wohnangebote

    für Pflegebedürftige
  • Ins Heim oder doch nicht?

    1. 1. Heim oder nicht? Gesetze, Vorschriften; ungesunder Menschenverstand Hartmut Vöhringer
    2. 2. Ich will in meiner Wohnung bleiben Antwort Laien: • Familie • zu Hause • private Wohn-gemeinschaft Antwort der Profis: • Mehrgenartionenhaus • betreutes Wohnen • Wohngemeinschaft im Heim • Heimplatz
    3. 3. Heim entsteht durch: • Aufnahme eines "fremden" pflegebedürftigen Menschen in einer Wohnung • Angebot von Wohnen plus Pflege
    4. 4. Heim Wohnung + Pflege = Heim
    5. 5. Kleine Unterschiede •Wohnung mit Pflege •unfassender Vertrag Heim •Wohnung •Pflege extra Kein Heim
    6. 6. Wozu ein Heimgesetz?  Ich brauche Hilfe  Ich kenne mich nicht aus  In Situation ausgeliefert  Ich kann nicht weggehen  Ich bin dankbar Eigentümer der Immobilie Machtfülle geschäftstüchtig Profitinteresse
    7. 7. Zu Hause • Barrierefreies Wohnen • Stufen, Schwellen, Zugang, Türbreite … • Angepasstes Wohnen • Individuelle Anpassung: Wohnberatung • Ambient assisted Living • Einsatz technischer Hilfsmittel, besonders Elektronik (EDV) • Betreutes Wohnen zu Hause • Dienstleistungsvertrag mit Pflegeanbieter
    8. 8. Gemeinschaft • Selbstorganisierte Wohngemeinschaften • gemeinsame Wohnung mit organisierter Pflege und Betreuung • Integriertes Wohnen • Mehrgenerationenwohnen meist vom Vermieter organisiert • Siedlungsgemeinschaften • wie Mehrgenerationenwohnen, nur größer • Altendorf • Siedlung für Senioren - eher amerikanisch • Betreute Wohngemeinschaften • Mehrere ältere Menschen in einer Wohnung mit organisierter Betreuung
    9. 9. Kommerzielle Angebote • Pflegeheim • Komplettes Versorgungsangebot • Betreute Wohngemeinschaften • Mehrere ältere Menschen in einer Wohnung mit organisierter Betreuung • KDA - Hausgemeinschaften • Wohngemeinschaften innerhalb eines Heimes • Wohnstift • betreutes Wohnen plus Pflege = Heim • auch als Seniorenresidenz
    10. 10. Bedingungen der Wohngemeinschaft • Maximal 7 bis 12 Menschen • Kein "fremder" Träger • Kein vertraglicher Zusammenhang von Wohnung und Pflege • Selbstbestimmung der Bewohner • Häuslichkeit • Pflege: freie Wahl
    11. 11. KDA Hausgemeinschaften Im "Heimgebäude": •Abbau zentraler Versorgung •familienähnlich mit permanent anwesenden Bezugspersonen •Tagesablauf und Tun orientiert an Haushalt •Pflege im Hintergrund •jede Gemeinschaft ist eigenständig

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