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MOTIVATION>> Nachteile von Animationen   Hohe Informationsdichte   „split attention“ (Aufmerksamkeitsverteilung)   „cha...
MOTIVATION>> Vorteil durch die Integration von Ton   „modality effect“     modality effect1) Fähigkeit des Menschen gleic...
HYPOTHESEN>> Multikodale bzw. modale Vermittlung ermöglicht eine umfangreichere  und flexiblere Kommunikation von zeitabhä...
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FORSCHUNGSSTAND   Anwendungen für Sehbehinderte   Gestaltung       Soundvariablen (Krygier 1994)       Kartographisch-...
PROTOTYPEN                                                                   Lab for GeoinformaticsHCU   HafenCity Univers...
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PROTOTYP 2>> Die Notenhöhe repräsentiert den absoluten Betrag der jährlichen  Veränderung des Zubaus für Gesamtdeutschland...
PROTOTYP 2>> Große Spanne zwischen Werten kann dargestellt werden (c2 bis c6).  Fraglich ist, ob diese Information tatsäch...
ERFAHRUNGEN MIT DEN PROTOTYPEN   Klangfarbe   Tonhöhe: Darstellung Veränderung vs absoluten Werten                      ...
WEITERFÜHRENDE FORSCHUNGSFRAGEN>> Usability-Tests zur Nutzung der Tonhöhe für Veränderungen vs.  absolute Werte   b l t W ...
MÖGLICHE ANWENDUNGENEin rein wissenschaftliches Thema????NEIN: Vielzahl praktischer Anwendungen!!   Lärmkarten   Darstel...
“Who the hell wants to hear actors talk?”Harry Warner on being confronted with the prospect of the sound movie. (1927in Kr...
Anmerkungen, Diskussionsbeiträge?beate.weninger@hcu-hamburg.deb t      i    @h h b       d                                ...
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Konzeption akustisch unterstützter animierter Karten

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Beate Weninger im User Experience Roundtable Hamburg am 10.10.11
http://uxhh.de/roundtable/archiv/#Okt11

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Konzeption akustisch unterstützter animierter Karten

  1. 1. UX Roundtable 10.10.2011 Konzeption p akustisch unterstützter animierter Karten zur Präsentation von raumzeitlicher Information l h f beate.weninger@hcu-hamburg.de Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  2. 2. EINLEITUNG>> Begriffsklärung animierte Karte: mehrere konstruierte Bilder zu Sequenzen verbunden akustisch unterstützt: hinzufügen von Ton (nicht Sprache, Musik) g p Raumzeitliche Information>> Sonification Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  3. 3. MOTIVATION>> Nachteile von Animationen Hohe Informationsdichte „split attention“ (Aufmerksamkeitsverteilung) „change blindness“ Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  4. 4. MOTIVATION>> Vorteil durch die Integration von Ton „modality effect“ modality effect1) Fähigkeit des Menschen gleichzeitig sehen und hören zu können2) Menge an Information wird reduziert g3) die gleichzeitige Verwendung von audio und visuellen Inhalten ermöglicht eine aktive Informationsverarbeitung g g Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  5. 5. HYPOTHESEN>> Multikodale bzw. modale Vermittlung ermöglicht eine umfangreichere und flexiblere Kommunikation von zeitabhängigen, quantitativen Geoinformationen.>> Werte können anhand der Tonhöhe zusätzlich zur und anstatt einer visuellen Darstellung verwendet werden und sorgen für ein besseres, schnelleres Verständnis der Karte. Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  6. 6. PRAKTISCHE BEISPIELEDKRZ: http://www.dkrz.de/Klimaforschung/konsortial/ipcc-ar4/temperatur http://www.dkrz.de/Klimaforschung/konsortial/ipcc ar4/temperatur Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  7. 7. New York Times 2010: http://www.nytimes.com/interactive/2010/02/26/sports/olympics/20100226- olysymphony.html?src=tptw yy p y p Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  8. 8. Frequency census http://www.vimuso.com/frequencycensus/frequency.html# Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  9. 9. FORSCHUNGSSTAND Anwendungen für Sehbehinderte Gestaltung  Soundvariablen (Krygier 1994)  Kartographisch-akustisches Variablensystem (Buziek 2001) h h k h bl k  „temporal legend“ (Harrower et al. 2008) (Buziek 2001: 99) Einsatz von Ton für quantitative Information bei Karten selten Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  10. 10. PROTOTYPEN Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  11. 11. PROTOTYP 1>>Die Notenhöhe repräsentiert den jährlichen Anstieg bzw. die Abnahme des Zubaus für Gesamtdeutschland. Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  12. 12. PROTOTYP 1>> Töne repräsentieren Anstieg bzw. Abnahme und Höhepunkt Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  13. 13. PROTOTYP 2>> Die Notenhöhe repräsentiert den absoluten Betrag der jährlichen Veränderung des Zubaus für Gesamtdeutschland. Pro 100 MW (gerundet) wurde ein Halbton bzw. Ganztonschritt höher oder tiefer gewählt. f g Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  14. 14. PROTOTYP 2>> Große Spanne zwischen Werten kann dargestellt werden (c2 bis c6). Fraglich ist, ob diese Information tatsächlich von den Nutzern wahrgenommen werden kann. Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  15. 15. ERFAHRUNGEN MIT DEN PROTOTYPEN Klangfarbe Tonhöhe: Darstellung Veränderung vs absoluten Werten vs. Begleittext wird nicht gelesen Darstellung / Platzierung der Zeit-Legende Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  16. 16. WEITERFÜHRENDE FORSCHUNGSFRAGEN>> Usability-Tests zur Nutzung der Tonhöhe für Veränderungen vs. absolute Werte b l t W t>> U t Unterschiede i d U bilit i Abhä i k it vom Z hi d in der Usability in Abhängigkeit Zusammenhang h der dargestellten Merkmale>> Wie kann ein Verständnis für die akustische Unterstützung aufgebaut werden? Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  17. 17. MÖGLICHE ANWENDUNGENEin rein wissenschaftliches Thema????NEIN: Vielzahl praktischer Anwendungen!! Lärmkarten Darstellung von statistischen Daten und ihrer Verteilung im Raum Thematische Karten generell zur Bürgerinformation Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  18. 18. “Who the hell wants to hear actors talk?”Harry Warner on being confronted with the prospect of the sound movie. (1927in Krygier 1994) Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization
  19. 19. Anmerkungen, Diskussionsbeiträge?beate.weninger@hcu-hamburg.deb t i @h h b d Lab for GeoinformaticsHCU HafenCity University Hamburg University of the Built Environment and Metropolitan Development and Geovisualization

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