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Mitmachaktionen
Überlegungen zur Konzeption
    von NGO-Kampagnen
         Ulrich Schlenker
          Februar 2010
Worum geht es?

    Wie gewinnen wir Unterstützer für unser
    Anliegen/ für unsere Kampagne?

    Welche Arten von Mitmachaktionen gibt es?



    Alle Links zu den Beispielen in dieser Präsentation:
    http://delicious.com/uliversum/kampagnenbeispiele
Das Konzept muss stimmen!

    Was soll erreicht werden? Kampagnenziel?

    Wer sind unsere Unterstützer (Zielgruppe)?

    Was wollen wir von den Unterstützern?
    Auseinandersetzung mit Thema (qualitativ)
    oder zahlenmäßige Unterstützung (quantitativ)?

    Was sollen die Unterstützer tun?

    Online oder Offline? (Wie) werden beide
    Elemente verbunden?
Warum soll ich mitmachen?
Aus Sicht der Unterstützer:

    Es gibt eine Krise, ein Problem, einen Konflikt –
    Ich bin betroffen! (Welcher ist das?)

    Es besteht die Chance zu Veränderung!
    (Wie sieht diese aus? Timing!)

    Ich kann den Unterschied machen!
    (Was kann ich tun?)


„Crisitunity“
Petition – Online vs. Offline
Die Online-Petition
Online-Petition (Widget)
Upload your video
Upload eines Video oder Fotos
Fotoupload mit Statement
Personalisiertes Video erstellen
Reine Offline-Aktionen
Twitterwall
Die Botschaft muss klar sein!
Lessons Learnt

    Je niederschwelliger das Angebot, desto größer die Beteiligung

    Die Botschaft muss einfach, klar und verständlich sein.

    Werbung einplanen: Wie erfahren Menschen von der Aktion?

    Kampagneneskalation einplanen: Steigerung zum Höhepunkt

    Aktionsaufrufe müssen einleuchtend sein (Crisitunity)

    In Bildern denken/ Visualisierung: Beteiligung sichtbar machen
    (Counter) und Ehrgeiz wecken

    Regelmäßige Updates: Motivierende Best Practise Beispiele
    zeigen (FB, Twitter)

    Evaluierung: Vorab Ziele und Monitoringinstrumente festlegen
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit




Ulrich Schlenker
http://www.kampagne20.de
uli@kampagne20.de

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Mitmachaktionen - Zur Konzeption von NGO-Kampagnen

  • 1. Mitmachaktionen Überlegungen zur Konzeption von NGO-Kampagnen Ulrich Schlenker Februar 2010
  • 2. Worum geht es?  Wie gewinnen wir Unterstützer für unser Anliegen/ für unsere Kampagne?  Welche Arten von Mitmachaktionen gibt es?  Alle Links zu den Beispielen in dieser Präsentation: http://delicious.com/uliversum/kampagnenbeispiele
  • 3. Das Konzept muss stimmen!  Was soll erreicht werden? Kampagnenziel?  Wer sind unsere Unterstützer (Zielgruppe)?  Was wollen wir von den Unterstützern? Auseinandersetzung mit Thema (qualitativ) oder zahlenmäßige Unterstützung (quantitativ)?  Was sollen die Unterstützer tun?  Online oder Offline? (Wie) werden beide Elemente verbunden?
  • 4. Warum soll ich mitmachen? Aus Sicht der Unterstützer:  Es gibt eine Krise, ein Problem, einen Konflikt – Ich bin betroffen! (Welcher ist das?)  Es besteht die Chance zu Veränderung! (Wie sieht diese aus? Timing!)  Ich kann den Unterschied machen! (Was kann ich tun?) „Crisitunity“
  • 5. Petition – Online vs. Offline
  • 9. Upload eines Video oder Fotos
  • 14. Die Botschaft muss klar sein!
  • 15. Lessons Learnt  Je niederschwelliger das Angebot, desto größer die Beteiligung  Die Botschaft muss einfach, klar und verständlich sein.  Werbung einplanen: Wie erfahren Menschen von der Aktion?  Kampagneneskalation einplanen: Steigerung zum Höhepunkt  Aktionsaufrufe müssen einleuchtend sein (Crisitunity)  In Bildern denken/ Visualisierung: Beteiligung sichtbar machen (Counter) und Ehrgeiz wecken  Regelmäßige Updates: Motivierende Best Practise Beispiele zeigen (FB, Twitter)  Evaluierung: Vorab Ziele und Monitoringinstrumente festlegen
  • 16. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit Ulrich Schlenker http://www.kampagne20.de uli@kampagne20.de