SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 45
Facebook, Twitter & CoSocial web-basedlearning Mag. Dr. Tanja Jadin Pädagogische Hochschule der Diözese Linz 13.12.2010
http://www.youtube.com/watch?v=2_Ig0ClYlmM
Warum sollen wir uns mit den unzähligen neuen Medien wie Facebook, Twitter, Weblogs, Wikis, Skype und wie sie alle heißen auseinandersetzen?
Weil die Kinder und Jugendlichen die neuen Medien nutzen. Quelle: theunquietliebrary http://www.flickr.com/photos/theunquietlibrary/4974389081/
Und mehr und mehr ein integraler Bestandteil des Alltags werden. Quelle tomchochrane http://www.flickr.com/photos/thomcochrane/416206133/
Ein paar Daten zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
EU-Kids Online II StudieZentrale Ergebnisse N = 23.420 Kinder im Alter von 9 – 16 Jahren Europaweite Befragung (25 Länder, darunter auch Österreich) Im Rahmen des Safer Internet Programms der Europäischen Kommission Erhebungszeitraum Frühjahr/ Sommer 2010
Ergebnisse aus Österreich 98 % der Kinder nutzen das Internet von zu Hause aus. 52% nutzen das Internet bereits über Mobiltelefone bzw. Smartphones Durchschnittliches Einstiegsalter liegt bei 10 Jahren 50% nutzen das Internet täglich, 41% ein- bis zweimal die Woche EU-Kids Online II, 2010
Soziale Netzwerke 62% haben ein Profil in einem sozialen Netzwerk Davon haben 57% max. 50 Freunde und 24% haben mehr als 100 Freunde 19% der Profile sind öffentlich einsehbar 14% geben persönliche Daten bekannt (Telefonnummer, Adresse) EU-Kids Online II, 2010
Soziale Netzwerke Ergebnisse aus einer Untersuchung von Schorb et al. (2010) N = 8382, deutsche Jugendliche 12-19 Jahre 70% nutzen zwei oder mehr Netzwerkplattformen, vor allem weibliche und ältere Befragte Jüngere nutzen meist ein Netzwerk
Die Bedeutung sozialer Online-Netzwerke am Beispiel von schülerVZ Häufigste Tätigkeiten Umfassende Selbstdarstellung Ansehen von Nutzerprofilen Anderen Nachrichten schreiben (wie E-Mail) Pinnwand: wird als öffentlich wahrgenommen Hochgeladene Bilder ansehen 95% verfassen Kommentare zu Bildern von engen Freunden Schorb et al. (2010)
Subjektive Wichtigkeit der sozialen Online-Netzwerke Schorb et al. (2010)
Die dunkle Seite….Exzessive Internetnutzung Anzeichen dafür sind Vernachlässigung von Familie und Freunde Vernachlässigung der Schule Anzeichen für gelegentlich exzessive Nutzung:  24% der Kinder zwischen 11 und 16 Jahren Generell unterschätzen Eltern die Online Risiken und die Erfahrungen, die ihre Kinder mit und im Internet machen. EU-Kids Online II, 2010
Online Risiken Die Mehrheit hat bisher keine unangenehmen Online-Erfahrungen gemacht. Frage: „Hast du dich nachher unwohl gefühlt, dich geärgert oder hattest du das Gefühl, du hättest das nicht sehen wollen?“ Antwort: 11% der Kinder berichten entsprechende Erfahrungen mit dem Internet EU-Kids Online II, 2010
Online Risiken Cybermobbing 27% der Kinder geben an, offline oder online schon einmal gemobbt worden zu sein. 7% berichten über Online Mobbing Online Kontakte 43% der Kinder hatten online mit Fremden Kontakt 16% haben diese auch offline getroffen. Sexuelle Inhalte 28% geben an Bilder mit sexuellem oder pornographischen Inhalten in den letzten 12 Monaten in irgendwelchen Medien gesehen zu haben. 17% erhielten Nachrichten mit sexuellen Inhalten 4% haben selber entsprechende Nachrichten verschickt oder gepostet. EU-Kids Online II, 2010
Weitere Probleme, die von Kinder und Jugendlichen genannt werden (JIM-Studie, 2010) Die drei größten Gefahren aus Sicht der Jugendlichen 44% Abzocke/ Betrug 42% Viren 28% Datenmissbrauch Cybermobbing: 15 % geben an, dass schon einmal peinliche oder beleidigende Bilder oder Videos über sie im Internet verbreitet worden sind
Heutige zusätzliche Anforderungen  Aktive Medienerziehung Förderung der Medienkompetenz Selbstbestimmter und verantwortlicher Umgang mit Medien
SOCIAL MEDIA
Menschen vernetzen =  Informationen, Wissen, Kompetenzen verbinden  Mikey G. Ottwawa http://www.flickr.com/photos/mikeygottawa/420660960/
Soziale Netzwerk-Plattformen ,[object Object]
 Kontakte finden und in Verbindung bleiben
 Über Social Networking Plattformen Beziehungen verwalten und pflegen
 Verbreitung persönlich relevanter Informationen und Inhalte,[object Object]
Twitter – Microbloggingkurze Einführung 140 Zeichen für eine Nachricht  Laufender Stream an Nachrichten Es gibt Menschen, deren Nachrichten Sie lesen  (following) und jene die (hoffentlich) Ihre Nachrichten lesen (Follower) Damit die Vernetzung und die Suche bestmöglich erleichtert werden, kommen sogenannte Hashtags zum Einsatz #web20 #elearning Man kann auch Personen direkt adressieren mittels @tjadin Ob man etwas relevantes „gezwitschert“ hat kann man mit den RT feststellen, also ob der eigenen Tweet weiter geleitet wurde (retweet)
Information und Kommunikation in Microblogging-Systemen Öffentlicher Nachrichtenstream Listenbasierter Nachrichtenstream Gruppenbasierter Nachrichtenstream  Nachrichten nur für bestimmte Personen sichtbar
Twitter: Wie funktioniert hier die Kommunikation?
Howtotweet… Twitter Übung Account anlegen Verfassen Sie einen Beitrag - Tweets erstellen Hashtags für wichtige Schlagwörter verwenden # Leiten Sie andere Tweets weiter = retweet
Die wichtigste Funktion in FacebookTeilen Informationen Fotos Videos Links
Wichtige Facebookfunktionen Das Profil Profile nur für  Personen anlegen Für Schulzwecke: Seiten oder Gruppen verwenden!
Wichtige Facebookfunktionen Statusmeldungen schreiben: one-to-many Kommunikation Eigene Pinnwand Pinnwand von Freunden Kommentieren: schriftlich oder durch „gefällt mir“
Wichtige Facebookfunktionen Nachrichten verfassen: one-to-one Kommunikation
Kollaboration in Facebook Gruppen beitreten Gruppen gründen Seiten, die einen gefallen
Connect! Früher: Hyperlinks Heute: Connect, direkte Verknüpfung von Inhalten und eigenes Netzwerk Tweet: via Twitter Nachricht weiterleiten Share: Mit Freunden auf  Facebook teilen http://mashable.com/2010/12/10/parents-facebook-flowchart/
Und wie kann ich das sinnvoll für meinen Unterricht  verwenden? Quelle: adesigna  http://www.flickr.com/photos/adesigna/2946164861/#/
Social web-basedlearning Anknüpfung an informelles Lernen Förderung von kollaborativen und kooperativen Lernformen Selbstreguliertes Lernen 	Zugriff auf Internet wird mehr und mehr überall möglich sein. Mobiles Lernen („on demand“) fördert den Zugriff auf Lernmaterialien die Kommunikation und den Informationsaustausch
Die sozialen Netzwerk-Plattformen ermöglichen und fördern die Kommunikation, Kollaboration und Informationsaustausch zwischen Menschen. Der soziale Austausch und die authentische (Lern)umgebung ermöglichen konstruktivistisches Lernen im Sinne eines „social web-basedlearning“. Verschiedene Lernszenarien können sich dadurch ergeben. Social web-basedlearning
ABER…Beachten Sie folgendes! Welche Lehr-/Lernziele verfolgen Sie? Welches Wissen sollen die Lernenden erwerben? Welche Kompetenzen? Quelle: cgommel http://www.flickr.com/photos/cgommel/43850223/
World Cafézu social web-basedlearning
Web-basierte themenspezifische Gruppen Gruppen in Facebook bilden Spezifische Listen in Twitter erstellen und interessante Leute dazu einladen
Web-basierte themenspezifische Gruppen Merkmale Informell Kollaborativ Vernetzend Informell: Lernende können entscheidend ob sie aktiv teilnehmen wollen (partizipierend) oder nur Beiträge lesen wollen (rezipierend) Externe Experten können eingebunden werden Informations- und Kommunikationsplattform Austausch relevanter Informationen, Links, Videos, Bilder Veranstaltungshinweise
Einsatzmöglichkeiten Aussagen, Meinungen festhalten, Argumentieren üben „Fortsetzungsgeschichten“ erzählen Auf Englisch twittern Englisch-Gruppen auf Facebook für den Unterricht Informationen zu historischen Persönlichkeiten in regelmäßigen Abständen twittern (Als-ob twittern) Leuten aus bestimmten Ländern via Twitter folgen (evtl. auch anzusprechen) bzgl. „Land und Leute“ (Kultur, Feiertage usw.)
Relevante Faktoren beim Lehren und Lernen mit den „neuen“ Medien Aufwand und Ertrag abwägen Zeitmanagement nicht vergessen Neuer Medieneinsatz erfordert am Anfang viel Zeit. Zeitersparnis stellt sich erst später ein. Partizipation Kollaborationskompetenz fördern Didaktische Maßnahmen überlegen um die Partizipation zu fördern. Qualitätssicherung Informationsbewertung Umgang mit Quellen, Zitieren, Alternative Lizenzierungen nutzen (z.B. Creative Common) Medienkompetenz Lernende nutzen eine Vielzahl an Medien. Der medienkompetente Umgang ist deswegen nicht automatisch gegeben.
Und zum Nachdenken noch ein Video zum Schluss… http://www.youtube.com/watch?v=B4g5M06YyVw&feature=player_embedded

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4 Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4 Kai Sostmann
 
Twitter Im Unterricht
Twitter Im UnterrichtTwitter Im Unterricht
Twitter Im Unterrichtjoqel
 
Facebook für Erzieher/innen in kirchlichen Einrichtungen
Facebook für Erzieher/innen in kirchlichen EinrichtungenFacebook für Erzieher/innen in kirchlichen Einrichtungen
Facebook für Erzieher/innen in kirchlichen Einrichtungenmichaelbrendel
 
Was sind Soziale Medien - Vortrag für die IHK Oldenburg
Was sind Soziale Medien - Vortrag für die IHK OldenburgWas sind Soziale Medien - Vortrag für die IHK Oldenburg
Was sind Soziale Medien - Vortrag für die IHK Oldenburgtombografie
 
Soziale Netzwerke - Präsentation Reiseveranstaltermanagement 2 (WS 09)
Soziale Netzwerke - Präsentation Reiseveranstaltermanagement 2 (WS 09)Soziale Netzwerke - Präsentation Reiseveranstaltermanagement 2 (WS 09)
Soziale Netzwerke - Präsentation Reiseveranstaltermanagement 2 (WS 09)guesta65469
 
Wie nutzen Jugendliche das Web 2.0?
Wie nutzen Jugendliche das Web 2.0?Wie nutzen Jugendliche das Web 2.0?
Wie nutzen Jugendliche das Web 2.0?Jan Schmidt
 
Was ist neu am Web 2.0?
Was ist neu am Web 2.0?Was ist neu am Web 2.0?
Was ist neu am Web 2.0?Jan Schmidt
 
Social Media Basics_Soziale Arbeit
Social Media Basics_Soziale ArbeitSocial Media Basics_Soziale Arbeit
Social Media Basics_Soziale ArbeitSandra Sabitzer
 
VHS Seminar: Facebook & Co
VHS Seminar: Facebook & CoVHS Seminar: Facebook & Co
VHS Seminar: Facebook & Covhshf
 
Saferinternet Präsentation für Lehrende
Saferinternet Präsentation für LehrendeSaferinternet Präsentation für Lehrende
Saferinternet Präsentation für LehrendeFranz Strauss
 
Social E-Mail-Marketing 2012
Social E-Mail-Marketing 2012Social E-Mail-Marketing 2012
Social E-Mail-Marketing 2012Seo Webworx
 
Pek2010 logos deutsch
Pek2010 logos deutschPek2010 logos deutsch
Pek2010 logos deutschjuditmacska
 
Input Migros Clubschulen Wampfler
Input Migros Clubschulen WampflerInput Migros Clubschulen Wampfler
Input Migros Clubschulen WampflerPhilippe Wampfler
 
Social media-impact-2012 studienband-allyve
Social media-impact-2012 studienband-allyveSocial media-impact-2012 studienband-allyve
Social media-impact-2012 studienband-allyveOlaf Frankfurt
 

Was ist angesagt? (20)

Schule & Social Media: Lernen in und mit Social Media?
Schule & Social Media: Lernen in und mit Social Media?Schule & Social Media: Lernen in und mit Social Media?
Schule & Social Media: Lernen in und mit Social Media?
 
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4 Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4
Wissensmanagement studierender mit social network werkzeugen 4
 
Twitter Im Unterricht
Twitter Im UnterrichtTwitter Im Unterricht
Twitter Im Unterricht
 
Facebook für Erzieher/innen in kirchlichen Einrichtungen
Facebook für Erzieher/innen in kirchlichen EinrichtungenFacebook für Erzieher/innen in kirchlichen Einrichtungen
Facebook für Erzieher/innen in kirchlichen Einrichtungen
 
Was sind Soziale Medien - Vortrag für die IHK Oldenburg
Was sind Soziale Medien - Vortrag für die IHK OldenburgWas sind Soziale Medien - Vortrag für die IHK Oldenburg
Was sind Soziale Medien - Vortrag für die IHK Oldenburg
 
Soziale Netzwerke 2009
Soziale Netzwerke 2009Soziale Netzwerke 2009
Soziale Netzwerke 2009
 
Soziale Netzwerke - Präsentation Reiseveranstaltermanagement 2 (WS 09)
Soziale Netzwerke - Präsentation Reiseveranstaltermanagement 2 (WS 09)Soziale Netzwerke - Präsentation Reiseveranstaltermanagement 2 (WS 09)
Soziale Netzwerke - Präsentation Reiseveranstaltermanagement 2 (WS 09)
 
Wie nutzen Jugendliche das Web 2.0?
Wie nutzen Jugendliche das Web 2.0?Wie nutzen Jugendliche das Web 2.0?
Wie nutzen Jugendliche das Web 2.0?
 
Web2.0 anpacken innsbruck
Web2.0 anpacken innsbruckWeb2.0 anpacken innsbruck
Web2.0 anpacken innsbruck
 
Elternfortbildung Internet
Elternfortbildung InternetElternfortbildung Internet
Elternfortbildung Internet
 
Was ist neu am Web 2.0?
Was ist neu am Web 2.0?Was ist neu am Web 2.0?
Was ist neu am Web 2.0?
 
Social Media Basics_Soziale Arbeit
Social Media Basics_Soziale ArbeitSocial Media Basics_Soziale Arbeit
Social Media Basics_Soziale Arbeit
 
Social Media an Hochschulen
Social Media an HochschulenSocial Media an Hochschulen
Social Media an Hochschulen
 
Junge menschenimnetz
Junge menschenimnetzJunge menschenimnetz
Junge menschenimnetz
 
VHS Seminar: Facebook & Co
VHS Seminar: Facebook & CoVHS Seminar: Facebook & Co
VHS Seminar: Facebook & Co
 
Saferinternet Präsentation für Lehrende
Saferinternet Präsentation für LehrendeSaferinternet Präsentation für Lehrende
Saferinternet Präsentation für Lehrende
 
Social E-Mail-Marketing 2012
Social E-Mail-Marketing 2012Social E-Mail-Marketing 2012
Social E-Mail-Marketing 2012
 
Pek2010 logos deutsch
Pek2010 logos deutschPek2010 logos deutsch
Pek2010 logos deutsch
 
Input Migros Clubschulen Wampfler
Input Migros Clubschulen WampflerInput Migros Clubschulen Wampfler
Input Migros Clubschulen Wampfler
 
Social media-impact-2012 studienband-allyve
Social media-impact-2012 studienband-allyveSocial media-impact-2012 studienband-allyve
Social media-impact-2012 studienband-allyve
 

Andere mochten auch

Andere mochten auch (20)

Bibliothekartag 2008 - Open Access in Deutschland
Bibliothekartag 2008 - Open Access in DeutschlandBibliothekartag 2008 - Open Access in Deutschland
Bibliothekartag 2008 - Open Access in Deutschland
 
Cronica aamtic carol solibeth diaz solis_ff
Cronica aamtic carol solibeth diaz solis_ffCronica aamtic carol solibeth diaz solis_ff
Cronica aamtic carol solibeth diaz solis_ff
 
Von der Idee zum Markterfolg (online)
Von der Idee zum Markterfolg (online)Von der Idee zum Markterfolg (online)
Von der Idee zum Markterfolg (online)
 
Reflexion semana 12
Reflexion semana 12Reflexion semana 12
Reflexion semana 12
 
Equipos de futbol edward rubio gonzález
Equipos de futbol edward rubio gonzálezEquipos de futbol edward rubio gonzález
Equipos de futbol edward rubio gonzález
 
Alfonsina storni
Alfonsina storniAlfonsina storni
Alfonsina storni
 
Hannover Connection
Hannover ConnectionHannover Connection
Hannover Connection
 
Guia #2
Guia #2Guia #2
Guia #2
 
2011 eurocloud brunch 04 microsoft
2011 eurocloud brunch 04 microsoft2011 eurocloud brunch 04 microsoft
2011 eurocloud brunch 04 microsoft
 
comprension lectora
comprension lectoracomprension lectora
comprension lectora
 
Ppt
PptPpt
Ppt
 
Der tannenbaum
Der tannenbaumDer tannenbaum
Der tannenbaum
 
Webwest
WebwestWebwest
Webwest
 
Pengumuman CPNS Sarolangun 2013
Pengumuman CPNS Sarolangun 2013Pengumuman CPNS Sarolangun 2013
Pengumuman CPNS Sarolangun 2013
 
Inteligencia Artificial
Inteligencia ArtificialInteligencia Artificial
Inteligencia Artificial
 
SEO und Web Analytics
SEO und Web AnalyticsSEO und Web Analytics
SEO und Web Analytics
 
Els Meus Origens
Els Meus OrigensEls Meus Origens
Els Meus Origens
 
Taller domotica
Taller domoticaTaller domotica
Taller domotica
 
Programacion orientada a objetos
Programacion orientada a objetosProgramacion orientada a objetos
Programacion orientada a objetos
 
Jopi
JopiJopi
Jopi
 

Ähnlich wie Facebook, twitter...phdl 13102010

Heranwachsen mit dem Social Web
Heranwachsen mit dem Social WebHeranwachsen mit dem Social Web
Heranwachsen mit dem Social WebJan Schmidt
 
Internet Bad Honnef 2010
Internet Bad Honnef 2010Internet Bad Honnef 2010
Internet Bad Honnef 2010Jan Schmidt
 
Informelles Lernen im Social Web
Informelles Lernen im Social WebInformelles Lernen im Social Web
Informelles Lernen im Social Webe-teaching.org
 
Was ist der Reiz am neuen Netz?
Was ist der Reiz am neuen Netz?Was ist der Reiz am neuen Netz?
Was ist der Reiz am neuen Netz?Jan Schmidt
 
Internet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
Internet - Entwicklung, Praktiken, KonsequenzenInternet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
Internet - Entwicklung, Praktiken, KonsequenzenJan Schmidt
 
Social Media Basics für Eltern
Social Media Basics für ElternSocial Media Basics für Eltern
Social Media Basics für ElternThemaTisch
 
Social Media Workshop für EinsteigerInnen Teil 1
Social Media Workshop für EinsteigerInnen Teil 1Social Media Workshop für EinsteigerInnen Teil 1
Social Media Workshop für EinsteigerInnen Teil 1ThemaTisch
 
Vortrag eltern safer internet garsten
Vortrag eltern safer internet garstenVortrag eltern safer internet garsten
Vortrag eltern safer internet garstenTanja Jadin
 
Social-Web-Angebote im Alltag von Jugendlichen
Social-Web-Angebote im Alltag von JugendlichenSocial-Web-Angebote im Alltag von Jugendlichen
Social-Web-Angebote im Alltag von JugendlichenJan Schmidt
 
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien Sandra Schön (aka Schoen)
 
Impuls Mittelschule - Input Wampfler
Impuls Mittelschule - Input WampflerImpuls Mittelschule - Input Wampfler
Impuls Mittelschule - Input WampflerPhilippe Wampfler
 
Wie aus Neuen Medien neues Lernen entsteht - Keynote Philippe Wampfler, DPHV ...
Wie aus Neuen Medien neues Lernen entsteht - Keynote Philippe Wampfler, DPHV ...Wie aus Neuen Medien neues Lernen entsteht - Keynote Philippe Wampfler, DPHV ...
Wie aus Neuen Medien neues Lernen entsteht - Keynote Philippe Wampfler, DPHV ...Philippe Wampfler
 
Studientag Kirche sein, wo die Menschen sind - auch im Social Web
Studientag Kirche sein, wo die Menschen sind - auch im Social WebStudientag Kirche sein, wo die Menschen sind - auch im Social Web
Studientag Kirche sein, wo die Menschen sind - auch im Social WebThemaTisch
 
Neue Öffentlichkeiten Tübingen 2010
Neue Öffentlichkeiten Tübingen 2010Neue Öffentlichkeiten Tübingen 2010
Neue Öffentlichkeiten Tübingen 2010Jan Schmidt
 
Workshop bühnenverein-feb11
Workshop bühnenverein-feb11Workshop bühnenverein-feb11
Workshop bühnenverein-feb11Karin Janner
 

Ähnlich wie Facebook, twitter...phdl 13102010 (20)

Heranwachsen mit dem Social Web
Heranwachsen mit dem Social WebHeranwachsen mit dem Social Web
Heranwachsen mit dem Social Web
 
Der Computer im Kinderzimmer
Der Computer im KinderzimmerDer Computer im Kinderzimmer
Der Computer im Kinderzimmer
 
Internet Bad Honnef 2010
Internet Bad Honnef 2010Internet Bad Honnef 2010
Internet Bad Honnef 2010
 
Informelles Lernen im Social Web
Informelles Lernen im Social WebInformelles Lernen im Social Web
Informelles Lernen im Social Web
 
Was ist der Reiz am neuen Netz?
Was ist der Reiz am neuen Netz?Was ist der Reiz am neuen Netz?
Was ist der Reiz am neuen Netz?
 
Internet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
Internet - Entwicklung, Praktiken, KonsequenzenInternet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
Internet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
 
Social Media Basics für Eltern
Social Media Basics für ElternSocial Media Basics für Eltern
Social Media Basics für Eltern
 
Social Media Workshop für EinsteigerInnen Teil 1
Social Media Workshop für EinsteigerInnen Teil 1Social Media Workshop für EinsteigerInnen Teil 1
Social Media Workshop für EinsteigerInnen Teil 1
 
Facebook Sicherheit
Facebook SicherheitFacebook Sicherheit
Facebook Sicherheit
 
Social media basics
Social media basicsSocial media basics
Social media basics
 
Vortrag eltern safer internet garsten
Vortrag eltern safer internet garstenVortrag eltern safer internet garsten
Vortrag eltern safer internet garsten
 
Social-Web-Angebote im Alltag von Jugendlichen
Social-Web-Angebote im Alltag von JugendlichenSocial-Web-Angebote im Alltag von Jugendlichen
Social-Web-Angebote im Alltag von Jugendlichen
 
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
 
Impuls Mittelschule - Input Wampfler
Impuls Mittelschule - Input WampflerImpuls Mittelschule - Input Wampfler
Impuls Mittelschule - Input Wampfler
 
SocialeNetwork
SocialeNetworkSocialeNetwork
SocialeNetwork
 
Wie aus Neuen Medien neues Lernen entsteht - Keynote Philippe Wampfler, DPHV ...
Wie aus Neuen Medien neues Lernen entsteht - Keynote Philippe Wampfler, DPHV ...Wie aus Neuen Medien neues Lernen entsteht - Keynote Philippe Wampfler, DPHV ...
Wie aus Neuen Medien neues Lernen entsteht - Keynote Philippe Wampfler, DPHV ...
 
Studientag Kirche sein, wo die Menschen sind - auch im Social Web
Studientag Kirche sein, wo die Menschen sind - auch im Social WebStudientag Kirche sein, wo die Menschen sind - auch im Social Web
Studientag Kirche sein, wo die Menschen sind - auch im Social Web
 
Neue Öffentlichkeiten Tübingen 2010
Neue Öffentlichkeiten Tübingen 2010Neue Öffentlichkeiten Tübingen 2010
Neue Öffentlichkeiten Tübingen 2010
 
Social Media Basics II
Social Media Basics IISocial Media Basics II
Social Media Basics II
 
Workshop bühnenverein-feb11
Workshop bühnenverein-feb11Workshop bühnenverein-feb11
Workshop bühnenverein-feb11
 

Mehr von Tanja Jadin

Next steps für die Online Lehre: Interaktive digitale medien
Next steps für die Online Lehre: Interaktive digitale medien Next steps für die Online Lehre: Interaktive digitale medien
Next steps für die Online Lehre: Interaktive digitale medien Tanja Jadin
 
First steps für Lehrende mit MS Teams
First steps für Lehrende mit MS TeamsFirst steps für Lehrende mit MS Teams
First steps für Lehrende mit MS TeamsTanja Jadin
 
Digitale Medien im Unterricht: E-Learning Tipps
Digitale Medien im Unterricht: E-Learning TippsDigitale Medien im Unterricht: E-Learning Tipps
Digitale Medien im Unterricht: E-Learning TippsTanja Jadin
 
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der SchuleDigital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der SchuleTanja Jadin
 
Digitale Lehre oder digitale Leere?
Digitale Lehre oder digitale Leere?Digitale Lehre oder digitale Leere?
Digitale Lehre oder digitale Leere?Tanja Jadin
 
Communities of Practice im Rahmen des IMST Themenprogramms "Kompetenzorientie...
Communities of Practice im Rahmen des IMST Themenprogramms "Kompetenzorientie...Communities of Practice im Rahmen des IMST Themenprogramms "Kompetenzorientie...
Communities of Practice im Rahmen des IMST Themenprogramms "Kompetenzorientie...Tanja Jadin
 
Veränderte Lernkulturen durch Pervasive Learning
Veränderte Lernkulturen durch Pervasive LearningVeränderte Lernkulturen durch Pervasive Learning
Veränderte Lernkulturen durch Pervasive LearningTanja Jadin
 
eMOOCs for Personalised Online Learning: A Diversity Perspective
eMOOCs for Personalised Online Learning: A Diversity PerspectiveeMOOCs for Personalised Online Learning: A Diversity Perspective
eMOOCs for Personalised Online Learning: A Diversity PerspectiveTanja Jadin
 
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...Tanja Jadin
 
Enhanced MOOCS_gmw14
Enhanced MOOCS_gmw14Enhanced MOOCS_gmw14
Enhanced MOOCS_gmw14Tanja Jadin
 
Eine Einführung in die Evaluation - Unterrichtsmaterialien für Schulen
Eine Einführung in die Evaluation - Unterrichtsmaterialien für SchulenEine Einführung in die Evaluation - Unterrichtsmaterialien für Schulen
Eine Einführung in die Evaluation - Unterrichtsmaterialien für SchulenTanja Jadin
 
E-Learning Culture on the Move.
E-Learning Culture on the Move. E-Learning Culture on the Move.
E-Learning Culture on the Move. Tanja Jadin
 
Mobile Learning: Neue Wege des Lernens?!
Mobile Learning: Neue Wege des Lernens?!Mobile Learning: Neue Wege des Lernens?!
Mobile Learning: Neue Wege des Lernens?!Tanja Jadin
 
eMOOC2014_jadin-gaisch
eMOOC2014_jadin-gaischeMOOC2014_jadin-gaisch
eMOOC2014_jadin-gaischTanja Jadin
 
Webinar mobile learning_jadin_nov13
Webinar mobile learning_jadin_nov13Webinar mobile learning_jadin_nov13
Webinar mobile learning_jadin_nov13Tanja Jadin
 
Mauss jadin knowledge_acquisition_cc2013
Mauss jadin knowledge_acquisition_cc2013Mauss jadin knowledge_acquisition_cc2013
Mauss jadin knowledge_acquisition_cc2013Tanja Jadin
 
Tipps und Tricks zur Informationsgestaltung im Internet
Tipps und Tricks zur Informationsgestaltung im InternetTipps und Tricks zur Informationsgestaltung im Internet
Tipps und Tricks zur Informationsgestaltung im InternetTanja Jadin
 
Keynote mobile learning jadin_160313
Keynote mobile learning jadin_160313Keynote mobile learning jadin_160313
Keynote mobile learning jadin_160313Tanja Jadin
 
Ipad schule vortrag 141111_final
Ipad schule vortrag 141111_finalIpad schule vortrag 141111_final
Ipad schule vortrag 141111_finalTanja Jadin
 

Mehr von Tanja Jadin (20)

Next steps für die Online Lehre: Interaktive digitale medien
Next steps für die Online Lehre: Interaktive digitale medien Next steps für die Online Lehre: Interaktive digitale medien
Next steps für die Online Lehre: Interaktive digitale medien
 
First steps für Lehrende mit MS Teams
First steps für Lehrende mit MS TeamsFirst steps für Lehrende mit MS Teams
First steps für Lehrende mit MS Teams
 
Digitale Medien im Unterricht: E-Learning Tipps
Digitale Medien im Unterricht: E-Learning TippsDigitale Medien im Unterricht: E-Learning Tipps
Digitale Medien im Unterricht: E-Learning Tipps
 
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der SchuleDigital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
Digital Life: Smartphone und Co: Digitale Medienbildung in der Schule
 
Digitale Lehre oder digitale Leere?
Digitale Lehre oder digitale Leere?Digitale Lehre oder digitale Leere?
Digitale Lehre oder digitale Leere?
 
Communities of Practice im Rahmen des IMST Themenprogramms "Kompetenzorientie...
Communities of Practice im Rahmen des IMST Themenprogramms "Kompetenzorientie...Communities of Practice im Rahmen des IMST Themenprogramms "Kompetenzorientie...
Communities of Practice im Rahmen des IMST Themenprogramms "Kompetenzorientie...
 
Veränderte Lernkulturen durch Pervasive Learning
Veränderte Lernkulturen durch Pervasive LearningVeränderte Lernkulturen durch Pervasive Learning
Veränderte Lernkulturen durch Pervasive Learning
 
eMOOCs for Personalised Online Learning: A Diversity Perspective
eMOOCs for Personalised Online Learning: A Diversity PerspectiveeMOOCs for Personalised Online Learning: A Diversity Perspective
eMOOCs for Personalised Online Learning: A Diversity Perspective
 
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
Begleitforschung im IMST-Themeprogramm: Kompetenzorientiertes Lernen mit digi...
 
Enhanced MOOCS_gmw14
Enhanced MOOCS_gmw14Enhanced MOOCS_gmw14
Enhanced MOOCS_gmw14
 
Eine Einführung in die Evaluation - Unterrichtsmaterialien für Schulen
Eine Einführung in die Evaluation - Unterrichtsmaterialien für SchulenEine Einführung in die Evaluation - Unterrichtsmaterialien für Schulen
Eine Einführung in die Evaluation - Unterrichtsmaterialien für Schulen
 
E-Learning Culture on the Move.
E-Learning Culture on the Move. E-Learning Culture on the Move.
E-Learning Culture on the Move.
 
Mobile Learning: Neue Wege des Lernens?!
Mobile Learning: Neue Wege des Lernens?!Mobile Learning: Neue Wege des Lernens?!
Mobile Learning: Neue Wege des Lernens?!
 
eMOOC2014_jadin-gaisch
eMOOC2014_jadin-gaischeMOOC2014_jadin-gaisch
eMOOC2014_jadin-gaisch
 
Webinar mobile learning_jadin_nov13
Webinar mobile learning_jadin_nov13Webinar mobile learning_jadin_nov13
Webinar mobile learning_jadin_nov13
 
Mauss jadin knowledge_acquisition_cc2013
Mauss jadin knowledge_acquisition_cc2013Mauss jadin knowledge_acquisition_cc2013
Mauss jadin knowledge_acquisition_cc2013
 
Tipps und Tricks zur Informationsgestaltung im Internet
Tipps und Tricks zur Informationsgestaltung im InternetTipps und Tricks zur Informationsgestaltung im Internet
Tipps und Tricks zur Informationsgestaltung im Internet
 
Keynote mobile learning jadin_160313
Keynote mobile learning jadin_160313Keynote mobile learning jadin_160313
Keynote mobile learning jadin_160313
 
A3 261 jadin
A3 261 jadinA3 261 jadin
A3 261 jadin
 
Ipad schule vortrag 141111_final
Ipad schule vortrag 141111_finalIpad schule vortrag 141111_final
Ipad schule vortrag 141111_final
 

Facebook, twitter...phdl 13102010

  • 1. Facebook, Twitter & CoSocial web-basedlearning Mag. Dr. Tanja Jadin Pädagogische Hochschule der Diözese Linz 13.12.2010
  • 3. Warum sollen wir uns mit den unzähligen neuen Medien wie Facebook, Twitter, Weblogs, Wikis, Skype und wie sie alle heißen auseinandersetzen?
  • 4. Weil die Kinder und Jugendlichen die neuen Medien nutzen. Quelle: theunquietliebrary http://www.flickr.com/photos/theunquietlibrary/4974389081/
  • 5. Und mehr und mehr ein integraler Bestandteil des Alltags werden. Quelle tomchochrane http://www.flickr.com/photos/thomcochrane/416206133/
  • 6. Ein paar Daten zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
  • 7. EU-Kids Online II StudieZentrale Ergebnisse N = 23.420 Kinder im Alter von 9 – 16 Jahren Europaweite Befragung (25 Länder, darunter auch Österreich) Im Rahmen des Safer Internet Programms der Europäischen Kommission Erhebungszeitraum Frühjahr/ Sommer 2010
  • 8. Ergebnisse aus Österreich 98 % der Kinder nutzen das Internet von zu Hause aus. 52% nutzen das Internet bereits über Mobiltelefone bzw. Smartphones Durchschnittliches Einstiegsalter liegt bei 10 Jahren 50% nutzen das Internet täglich, 41% ein- bis zweimal die Woche EU-Kids Online II, 2010
  • 9. Soziale Netzwerke 62% haben ein Profil in einem sozialen Netzwerk Davon haben 57% max. 50 Freunde und 24% haben mehr als 100 Freunde 19% der Profile sind öffentlich einsehbar 14% geben persönliche Daten bekannt (Telefonnummer, Adresse) EU-Kids Online II, 2010
  • 10. Soziale Netzwerke Ergebnisse aus einer Untersuchung von Schorb et al. (2010) N = 8382, deutsche Jugendliche 12-19 Jahre 70% nutzen zwei oder mehr Netzwerkplattformen, vor allem weibliche und ältere Befragte Jüngere nutzen meist ein Netzwerk
  • 11. Die Bedeutung sozialer Online-Netzwerke am Beispiel von schülerVZ Häufigste Tätigkeiten Umfassende Selbstdarstellung Ansehen von Nutzerprofilen Anderen Nachrichten schreiben (wie E-Mail) Pinnwand: wird als öffentlich wahrgenommen Hochgeladene Bilder ansehen 95% verfassen Kommentare zu Bildern von engen Freunden Schorb et al. (2010)
  • 12. Subjektive Wichtigkeit der sozialen Online-Netzwerke Schorb et al. (2010)
  • 13. Die dunkle Seite….Exzessive Internetnutzung Anzeichen dafür sind Vernachlässigung von Familie und Freunde Vernachlässigung der Schule Anzeichen für gelegentlich exzessive Nutzung: 24% der Kinder zwischen 11 und 16 Jahren Generell unterschätzen Eltern die Online Risiken und die Erfahrungen, die ihre Kinder mit und im Internet machen. EU-Kids Online II, 2010
  • 14. Online Risiken Die Mehrheit hat bisher keine unangenehmen Online-Erfahrungen gemacht. Frage: „Hast du dich nachher unwohl gefühlt, dich geärgert oder hattest du das Gefühl, du hättest das nicht sehen wollen?“ Antwort: 11% der Kinder berichten entsprechende Erfahrungen mit dem Internet EU-Kids Online II, 2010
  • 15. Online Risiken Cybermobbing 27% der Kinder geben an, offline oder online schon einmal gemobbt worden zu sein. 7% berichten über Online Mobbing Online Kontakte 43% der Kinder hatten online mit Fremden Kontakt 16% haben diese auch offline getroffen. Sexuelle Inhalte 28% geben an Bilder mit sexuellem oder pornographischen Inhalten in den letzten 12 Monaten in irgendwelchen Medien gesehen zu haben. 17% erhielten Nachrichten mit sexuellen Inhalten 4% haben selber entsprechende Nachrichten verschickt oder gepostet. EU-Kids Online II, 2010
  • 16. Weitere Probleme, die von Kinder und Jugendlichen genannt werden (JIM-Studie, 2010) Die drei größten Gefahren aus Sicht der Jugendlichen 44% Abzocke/ Betrug 42% Viren 28% Datenmissbrauch Cybermobbing: 15 % geben an, dass schon einmal peinliche oder beleidigende Bilder oder Videos über sie im Internet verbreitet worden sind
  • 17. Heutige zusätzliche Anforderungen Aktive Medienerziehung Förderung der Medienkompetenz Selbstbestimmter und verantwortlicher Umgang mit Medien
  • 19. Menschen vernetzen = Informationen, Wissen, Kompetenzen verbinden Mikey G. Ottwawa http://www.flickr.com/photos/mikeygottawa/420660960/
  • 20.
  • 21. Kontakte finden und in Verbindung bleiben
  • 22. Über Social Networking Plattformen Beziehungen verwalten und pflegen
  • 23.
  • 24. Twitter – Microbloggingkurze Einführung 140 Zeichen für eine Nachricht Laufender Stream an Nachrichten Es gibt Menschen, deren Nachrichten Sie lesen (following) und jene die (hoffentlich) Ihre Nachrichten lesen (Follower) Damit die Vernetzung und die Suche bestmöglich erleichtert werden, kommen sogenannte Hashtags zum Einsatz #web20 #elearning Man kann auch Personen direkt adressieren mittels @tjadin Ob man etwas relevantes „gezwitschert“ hat kann man mit den RT feststellen, also ob der eigenen Tweet weiter geleitet wurde (retweet)
  • 25. Information und Kommunikation in Microblogging-Systemen Öffentlicher Nachrichtenstream Listenbasierter Nachrichtenstream Gruppenbasierter Nachrichtenstream Nachrichten nur für bestimmte Personen sichtbar
  • 26. Twitter: Wie funktioniert hier die Kommunikation?
  • 27. Howtotweet… Twitter Übung Account anlegen Verfassen Sie einen Beitrag - Tweets erstellen Hashtags für wichtige Schlagwörter verwenden # Leiten Sie andere Tweets weiter = retweet
  • 28.
  • 29.
  • 30. Die wichtigste Funktion in FacebookTeilen Informationen Fotos Videos Links
  • 31. Wichtige Facebookfunktionen Das Profil Profile nur für Personen anlegen Für Schulzwecke: Seiten oder Gruppen verwenden!
  • 32. Wichtige Facebookfunktionen Statusmeldungen schreiben: one-to-many Kommunikation Eigene Pinnwand Pinnwand von Freunden Kommentieren: schriftlich oder durch „gefällt mir“
  • 33. Wichtige Facebookfunktionen Nachrichten verfassen: one-to-one Kommunikation
  • 34. Kollaboration in Facebook Gruppen beitreten Gruppen gründen Seiten, die einen gefallen
  • 35. Connect! Früher: Hyperlinks Heute: Connect, direkte Verknüpfung von Inhalten und eigenes Netzwerk Tweet: via Twitter Nachricht weiterleiten Share: Mit Freunden auf Facebook teilen http://mashable.com/2010/12/10/parents-facebook-flowchart/
  • 36. Und wie kann ich das sinnvoll für meinen Unterricht verwenden? Quelle: adesigna http://www.flickr.com/photos/adesigna/2946164861/#/
  • 37. Social web-basedlearning Anknüpfung an informelles Lernen Förderung von kollaborativen und kooperativen Lernformen Selbstreguliertes Lernen Zugriff auf Internet wird mehr und mehr überall möglich sein. Mobiles Lernen („on demand“) fördert den Zugriff auf Lernmaterialien die Kommunikation und den Informationsaustausch
  • 38. Die sozialen Netzwerk-Plattformen ermöglichen und fördern die Kommunikation, Kollaboration und Informationsaustausch zwischen Menschen. Der soziale Austausch und die authentische (Lern)umgebung ermöglichen konstruktivistisches Lernen im Sinne eines „social web-basedlearning“. Verschiedene Lernszenarien können sich dadurch ergeben. Social web-basedlearning
  • 39. ABER…Beachten Sie folgendes! Welche Lehr-/Lernziele verfolgen Sie? Welches Wissen sollen die Lernenden erwerben? Welche Kompetenzen? Quelle: cgommel http://www.flickr.com/photos/cgommel/43850223/
  • 40. World Cafézu social web-basedlearning
  • 41. Web-basierte themenspezifische Gruppen Gruppen in Facebook bilden Spezifische Listen in Twitter erstellen und interessante Leute dazu einladen
  • 42. Web-basierte themenspezifische Gruppen Merkmale Informell Kollaborativ Vernetzend Informell: Lernende können entscheidend ob sie aktiv teilnehmen wollen (partizipierend) oder nur Beiträge lesen wollen (rezipierend) Externe Experten können eingebunden werden Informations- und Kommunikationsplattform Austausch relevanter Informationen, Links, Videos, Bilder Veranstaltungshinweise
  • 43. Einsatzmöglichkeiten Aussagen, Meinungen festhalten, Argumentieren üben „Fortsetzungsgeschichten“ erzählen Auf Englisch twittern Englisch-Gruppen auf Facebook für den Unterricht Informationen zu historischen Persönlichkeiten in regelmäßigen Abständen twittern (Als-ob twittern) Leuten aus bestimmten Ländern via Twitter folgen (evtl. auch anzusprechen) bzgl. „Land und Leute“ (Kultur, Feiertage usw.)
  • 44. Relevante Faktoren beim Lehren und Lernen mit den „neuen“ Medien Aufwand und Ertrag abwägen Zeitmanagement nicht vergessen Neuer Medieneinsatz erfordert am Anfang viel Zeit. Zeitersparnis stellt sich erst später ein. Partizipation Kollaborationskompetenz fördern Didaktische Maßnahmen überlegen um die Partizipation zu fördern. Qualitätssicherung Informationsbewertung Umgang mit Quellen, Zitieren, Alternative Lizenzierungen nutzen (z.B. Creative Common) Medienkompetenz Lernende nutzen eine Vielzahl an Medien. Der medienkompetente Umgang ist deswegen nicht automatisch gegeben.
  • 45. Und zum Nachdenken noch ein Video zum Schluss… http://www.youtube.com/watch?v=B4g5M06YyVw&feature=player_embedded
  • 46. Quellen und weitere Infos EU Kids Online II (2010). Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse und Ergebnisse für Österreich im Überblick http://www2.lse.ac.uk/media@lse/research/EUKidsOnline/EUKidsII%20(2009-11)/EUKidsExecSummary/AustriaExecSum.pdf Aufgerufen am 23.11.2010 Medienpädagogischer Forschungsverband Südwest (2010). JIM-Studie 2010 Jugend, Information, (Multi-) Media. http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf10/JIM2010.pdf Aufgerufen am 11.12.2010 Schorb, B., Kießling, M., Würfel, M. & Keilhauer, J. (2010). MeMo_SON10. Medienkonvergenz Monitoring Soziale Online-Netzwerke-Report 2010. http://www.uni-leipzig.de/~umfmed/MeMo_SON10.pdf Aufgerufen am 11.12.2010
  • 47. Mag. Dr. Tanja Jadin http://www.jadin.eu tanja.jadin@gmail.com http://twitter.com/tjadin