Open Source Software in Bibliotheken

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Presentation at 100th Deutscher Bibliothekartag, Berlin, 09/06/2011

Veröffentlicht in: Sport, Technologie, Bildung
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Open Source Software in Bibliotheken

  1. 1. <ul>Open Source Software in Bibliotheken </ul><ul>Till Kinstler, [email_address] </ul><ul>http://twitter.com/tillk </ul><ul>Verbundzentrale des GBV (VZG) </ul>
  2. 2. Innovation? [Innovationsdruck durch veränderte Rahmenbedingungen]: „Die Bibliotheken arbeiten bis heute mit technischen Systemen, die auf veralteten Architekturen beruhen. “ (S.8); „Nicht nur der Vollständigkeit halber muss hinzugefügt werden, dass die Anbieter von Bibliothekssoftware in dieser Situation keine Hilfe waren.“ (S. 7) (Positionspapier zur Weiterentwicklung der Bibliotheksverbünde als Teil einer Überregionalen Informationsinfrastruktur, DFG 2011, http://bit.ly/ee0ddP) Wer hat Antworten darauf? Anders Söderbäck: Who controls bibliographic control? - open data as strategy in a cloud enviroment, 26.05.2011, ELAG 2011. Prag, http://slidesha.re/knKUxT „ [US RDA test community][...] considers it necessary to replace MARC 21 in order to reap the full benefit of new and emerging content standards“ (Library of Congress: Transforming our Bibliographic Framework: A Statement from the Library of Congress, 23.05.2011, http://1.usa.gov/kpjH1d)
  3. 3. Community
  4. 4. Open Source Software <ul><li>Open Source Software oder Freie Software:
  5. 5. Richard Stallman, 1985: vier Freiheiten freier Software:
  6. 6. - Die Freiheit, das Programm für jeden Zweck auszuführen
  7. 7. - Die Freiheit, die Funktionsweise eines Programms zu untersuchen, und es an seine Bedürfnisse anzupassen
  8. 8. - Die Freiheit, Kopien weiterzugeben und damit seinen Mitmenschen zu helfen
  9. 9. - Die Freiheit, ein Programm zu verbessern, und die Verbesserungen an die Öffentlichkeit weiterzugeben, sodass die gesamte Gesellschaft profitiert
  10. 10. (http://www.gnu.org/philosophy/free-sw.html)
  11. 11. „Frei“: Freiheit, nicht zwangsläufig kostenlos, aber keine Lizenzkosten, keine Einschränkung bei der Verwendung
  12. 12. „free as in free speech, not in free beer“ </li></ul>
  13. 13. „Aber: Quellcode?!?“ Open Source Software ist ideal, wenn man Softwareentwicklung selbst betreiben kann: - Keine Einschränkungen bei Anpassung an Eigenbedarf - starke Community, zur gemeinsamen Weiterentwicklung … wenn nicht: &quot;Geht man aber von den fehlenden bzw. nur rudimentär vorhandenen Programmierkenntnissen der Verfasser und den mit Hilfe der Community in kurzer Zeit erreichten Ergebnissen aus, also eines bereits in weiten Teilen funktionsfähigen Katalogs, ergibt sich nur das Ergebnis: You can do it, too!&quot; (Jörg Schmitt und Marcel Stehle: Der OPAC aus dem Baukasten, Hamburg 2010, http://bit.ly/erdhcf) Open Source Software ist aber auch „Geschäft“: Open Source Software kann man kaufen (z.B. Koha, Evergreen, VuFind, ...) Zu Open Source Software kann man Service kaufen „ An die Stelle eines achselzuckenden »So etwas geht eben mit unserem System nicht!« muss die Frage treten: »Wir wollen es – wie bekommen wir es hin?«“ (Heidrun Wiesenmüller: Daten härter arbeiten lassen und besser präsentieren, BuB Forum Bibliothek und Information 62 (2010), Nr. 1, S. 48–54
  14. 14. Beispiele <ul><li>Allgemeine Software: Linux, OpenOffice, Firefox, Thunderbird, …
  15. 15. „Internetsoftware“: Apache, Wordpress, Typo3
  16. 16. Bibliothekssysteme: Koha, Evergreen, Kuali OLE
  17. 17. Katalogoberflächen/Discovery Interfaces: VuFind, Blacklight, XC
  18. 18. Repositories: OPUS, EPrints, Fedora, Invenio
  19. 19. Weiteres/Tools: solrmarc, marcXinil, marc4j, DAIA, ... </li></ul>
  20. 20. Till Kinstler [email_address] http://twitter.com/tillk

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