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Die Kollektivvertragspolitik der GPA-djp <ul><li>2004/Projekt der GPA-djp Frauen für alle Arztangestellten, mit dem Ziel  ...
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Ilse Fetik: Der österreichische Arbeitsmarkt aus frauenspezifischer Sicht

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Veröffentlicht am

Vortrag von Ilse Fetik, Bundesfrauenvorsitzende der GPA-djp, am 16.12.2010 im Rahmen der GPA-djp/PoWi-Ringvorlesung "Globale Arbeitsverhältnisse - gewerkschaftliche Perspektiven?"

Veröffentlicht in: Unterhaltung & Humor, Business
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Ilse Fetik: Der österreichische Arbeitsmarkt aus frauenspezifischer Sicht

  1. 1. Der österreichische Arbeitsmarkt aus frauenspezifischer Sicht Ilse Fetik Bundesfrauenvorsitzende der GPA-djp Ringvorlesung – 16. Dezember 2010
  2. 2. Die Kollektivvertragspolitik der GPA-djp <ul><li>182 Kollektivverträge </li></ul><ul><li>In allen Kollektivverträgen ist das Mindestgehalt von EUR 1000,- bereits umgesetzt worden (SozialpartnerInnenabkommen) </li></ul><ul><ul><li>1 Ausnahme: KV für Angestellte bei RechtsanwältInnen in der Steiermark </li></ul></ul>
  3. 3. Die Kollektivvertragspolitik der GPA-djp <ul><li>2004/Projekt der GPA-djp Frauen für alle Arztangestellten, mit dem Ziel EUR 1000,- im Kollektivvertrag umzusetzen. </li></ul><ul><li>Forderung der GPA-djp Frauen nach 1300,- Mindestgehalt, da in 93 Kollektivverträgen noch nicht umgesetzt. </li></ul><ul><li>Frauen brauchen ein existenzsicherndes Einkommen von dem sie auch leben können. </li></ul>
  4. 4. Welche Branchen befinden sich vorwiegend im Niedriglohn- und Gehaltsbereich? <ul><li>Handel </li></ul><ul><li>(ACHTUNG: Umsetzung von 1300,- mit 1.1.2011) </li></ul><ul><li>Textilindustrie </li></ul><ul><li>Dienstleistungen </li></ul><ul><ul><li>Soziale Dienstleistung </li></ul></ul><ul><ul><li>Wirtschaftsdienstleistungen </li></ul></ul>
  5. 5. Zusätzliche Besonderheiten dieser Branchen <ul><li>Hoher Frauenanteil </li></ul><ul><li>Hoher Anteil an Teilzeit- sowie geringfügig beschäftigten Arbeitnehmerinnen </li></ul><ul><li>Hoher Anteil an Arbeitnehmerinnen mit Migrationshintergrund </li></ul><ul><li>Hohe MitarbeiterInnenfluktuation </li></ul><ul><li>Geringer Organisationsgrad, u.a. keine betriebsrätlichen Strukturen vorhanden </li></ul><ul><ul><li>Mit Ausnahme marktführender Unternehmen </li></ul></ul>
  6. 6. Frauenbeschäftigung in Zahlen, Daten und Fakten <ul><li>1.513.532 unselbstständig beschäftigte Arbeitnehmerinnen </li></ul><ul><li>Erwerbstätigkeitsquote liegt bei fast 67% </li></ul><ul><li>Ursache: </li></ul><ul><ul><ul><li>Zunahme von Teilzeitbeschäftigungen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Zunahme von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Zunahme von prekären Dienstverhältnissen (generell) – insbesondere freie Dienstverträge sowie Werkverträge </li></ul></ul></ul>
  7. 7. Prekäre Dienstverhältnisse in Zahlen <ul><li>Insgesamt 884.000 teilzeitbeschäftigte ArbeitnehmerInnen </li></ul><ul><ul><li>davon 747.300 teilzeitbeschäftigte Frauen </li></ul></ul><ul><li>Teilzeitquote 44,8 % (Anstieg um mehr als 10% in den letzten Jahren) </li></ul><ul><li>Insgesamt 305.140 geringfügig Beschäftigte </li></ul><ul><ul><li>davon 196.839 Frauen </li></ul></ul>
  8. 8. Organisierung dieser Branchen <ul><li>„ Projekt-Arztangestellten“- Best Practise Beispiel </li></ul><ul><ul><li>Fragebogenaktion </li></ul></ul><ul><ul><li>Direkter Kontakt mit unmittelbar Betroffenen </li></ul></ul><ul><ul><li>Offensive Mitgliederwerbeaktion </li></ul></ul><ul><ul><li>Mediale Präsenz </li></ul></ul>
  9. 9. Aktuell <ul><li>Gesamte Arbeitprogramm der GPA-djp u.a. hat diese Bereiche im Fokus. </li></ul><ul><li>Forderung nach 1300,- Mindestgehalt ist Forderung der Gesamtorganisation. </li></ul><ul><li>Schaffung gleicher arbeits– sowie sozialrechtlicher Rahmenbedingungen für alle ArbeitnehmerInnen wichtigstes Anliegen der GPA-djp. </li></ul>
  10. 10. Aktuell <ul><li>Grundsatzprogramm der GPA-djp Frauen mit 10 Arbeitsschwerpunkten </li></ul><ul><ul><li>NEU: Arbeitsschwerpunkt Arbeitnehmerinnen mit migrantischen Hintergrund </li></ul></ul><ul><ul><li>Ziel ist, Bedürfnisse und Unterschiedlichkeiten zu erkennen um entsprechende Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Integration am österreichischen Arbeitsmarkt zu gewährleisten. </li></ul></ul>

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