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Organisation und Planung




   Priorisieren und Bewerten
Problemstellung
●   Viele Menschen sind nicht in der Lage Dinge sachlich
    zu bewerten und gehen intuitiv vor.
●   Intui...
Wie gelange ich zu eindeutigen
               Kriterien?
●   Es gibt verschiedene Methoden zu einer
    sachlichen Bewertu...
Die Entscheidungsmatrix
●   Sie funktioniert sehr einfach:
    ●   Stellen Sie sich eine Saison der Fußball Bundesliga
   ...
Jeder gegen jeden
●   In der Entscheidungsmatrix wird jedes Merkmal
    gegen jedes andere Merkmal bewertet.
●   Es gibt k...
Die Entscheidungsmatrix
●   Die Summenbildung
    A=3, B=2, C=3, D=1, E=1
             ΣA
             3
            A:B  ...
Das Ergebnis
●   A und C sowie D und E sind punktgleich?
●   Ein Blick in die Matrix ergibt:
    ●   A hat sich bereits ge...
Fazit
●   Mit Hilfe der Entscheidungsmatrix lassen sich
    eindeutige Prioritäten festlegen.
●   Sie lässt sich beliebig ...
Es wird komplexer
●   Die Entscheidungsmatrix reicht nicht mehr,
    wenn man mehrere Produkte mit ähnlichen
    oder glei...
Beispiel
●   Ich benötige eine Software zur Automatisierung
    meiner Arbeit.
●   Es gibt drei Produkte gleichen Typs, di...
Wie gehe ich vor?
●   Ich definiere zunächst alle wichtigen Merkmale.
    ●   Leistungsumfang: Hat die Software alle
     ...
Wie gehe ich vor?
●   Wir erstellen eine Tabelle mit allen Merkmalen
    und formulieren sie qualitativ.
Merkmale         ...
Spielregeln festlegen
●   Als nächstes legt man Spielregeln fest.
    ●   Wieviel Punkte vergebe ich?
    ●   Manche Krite...
Spielregeln festlegen
●   Man muss sich beim Festlegen der Spielregeln
    im Klaren sein, …
    ●   … was wichtig ist und...
Die Spielregeln für unser Beispiel
●   Man darf maximal drei Punkte je Merkmal
    vergeben.
●   Merkmale die mit Ja / Nei...
Die gewichtete Bewertung
Merkmale                Produkt A           Produkt B            Produkt C
Leistungsumfang       ...
Das Ergebnis
●   Produkt A hat sich mit 15 Punkten gegenüber
    Produkt B durchgesetzt.
●   Produkt C hat zwar ebenfalls ...
Was wäre wenn?
●   Um die Dynamik dieses Bewertungsverfahrens
    zu zeigen, verändern wir ein paar Parameter.
    ●   Sta...
Neue Runde
Merkmale          Produkt A           Produkt B            Produkt C
Leistungsumfang   Alle Features erfüllt 95...
Neues Ergebnis
●   Produkt B setzt sich mit 12 Punkten gegen die
    anderen beiden durch.
●   Entscheidend bei dieser Run...
Fazit
●   Die gewichtete Bewertung kann sachlich bei
    der Entscheidungsfindung unterstützen.
●   Sie ist kein objektive...
Dankeschön!




Thomas Büdinger
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Organisation und Planung - Priorisieren und Bewerten

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Präsentation zum Einsatz von Priorisierungs- und Bewertungsverfahren.

Veröffentlicht in: Business
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Organisation und Planung - Priorisieren und Bewerten

  1. 1. Organisation und Planung Priorisieren und Bewerten
  2. 2. Problemstellung ● Viele Menschen sind nicht in der Lage Dinge sachlich zu bewerten und gehen intuitiv vor. ● Intuition ist zwar wichtig, doch oft spielt sie uns einen Streich. Kriterien stellen sich oft zu spät als falsch priorisiert heraus und verusachen uns Probleme. ● Das ist dann kritisch, wenn man sich mitten in einem Projekt befindet und feststellt, dass man nicht rechtzeitig fertig wird oder die Kosten explodieren. Folie 2
  3. 3. Wie gelange ich zu eindeutigen Kriterien? ● Es gibt verschiedene Methoden zu einer sachlichen Bewertung oder Priorisierung zu gelangen. ● Für mich haben sich in der Vergangenheit zwei Verfahren als sehr positiv erwiesen: Die Entscheidungsmatrix und die gewichtete Bewertung. Folie 3
  4. 4. Die Entscheidungsmatrix ● Sie funktioniert sehr einfach: ● Stellen Sie sich eine Saison der Fußball Bundesliga vor, in der mehrere Mannschaften um den deutschen Meistertitel spielen. ● Am Ende der Saison stehen alle Plätze fest. ● Der deutsche Meister genießt dann die höchste Priorität im Spitzenfußball. ● Der Tabellenletzte hat die geringste Priorität im Spitzenfußball und steigt ab. Folie 4
  5. 5. Jeder gegen jeden ● In der Entscheidungsmatrix wird jedes Merkmal gegen jedes andere Merkmal bewertet. ● Es gibt kein Unentschieden. Man muss sich ganz klar für ein Siegermerkmal entscheiden. ● Das Siegermerkmal erhält immer einen Punkt. Das Verlierermerkmal erhält null Punkte. ● Das Merkmal mit den meisten Punkten hat die höchste Priorität. Folie 5
  6. 6. Die Entscheidungsmatrix ● Die Summenbildung A=3, B=2, C=3, D=1, E=1 ΣA 3 A:B ΣB 1:0 2 A:C B:C ΣC 1:0 0:1 3 A:D B:D C:D ΣD 1:0 1:0 1:0 1 A:E B:E C:E D:E ΣE 0:1 1:0 1:0 1:0 1 Folie 6
  7. 7. Das Ergebnis ● A und C sowie D und E sind punktgleich? ● Ein Blick in die Matrix ergibt: ● A hat sich bereits gegen C durchgesetzt ● D hat sich bereits gegen E durchgesetzt ● Das Ergebnis der Priorisierung: ● 1.) A = 3 2.) C = 3 3.) B = 2 4.) D = 1 5.) E = 1 Folie 7
  8. 8. Fazit ● Mit Hilfe der Entscheidungsmatrix lassen sich eindeutige Prioritäten festlegen. ● Sie lässt sich beliebig erweitern, macht aber ab einer gwissen Größe keinen Sinn mehr. Man sollte dann mit einer Vorselektion arbeiten. ● Alle Merkmale wiegen gleich schwer. ● Alle Merkmale sind gleichberechtigt. Folie 8
  9. 9. Es wird komplexer ● Die Entscheidungsmatrix reicht nicht mehr, wenn man mehrere Produkte mit ähnlichen oder gleichen Merkmalen miteinander vergleichen möchte. ● In diesem Fall greift man auf die Methode der gewichtete Bewertung zurück. Folie 9
  10. 10. Beispiel ● Ich benötige eine Software zur Automatisierung meiner Arbeit. ● Es gibt drei Produkte gleichen Typs, die ich einsetzen könnte. ● Alle sind irgendwie ähnlich, aber dennoch unterscheiden sie sich im Detail sehr deutlich. ● Alle haben auch in unterschiedlichen Bereichen einen Mangel, der bei der Auswahl einen Kompromiss darstellt. Folie 10
  11. 11. Wie gehe ich vor? ● Ich definiere zunächst alle wichtigen Merkmale. ● Leistungsumfang: Hat die Software alle gewünschten Features? ● Benutzerführung: Ist sie intuitiv oder muss der User lange nach Funktionen suchen? ● Hat die Software bei mehreren Arbeitsplätzen eine zentrale Datenhaltung? ● Wie sieht es mit Support aus? Gibt es eine Hotline und wann ist sie verfügbar? ● Wie hoch ist der Preis? Reicht mein Budget? Folie 11
  12. 12. Wie gehe ich vor? ● Wir erstellen eine Tabelle mit allen Merkmalen und formulieren sie qualitativ. Merkmale Produkt A Produkt B Produkt C Leistungsumfang Alle Features erfüllt 80% der Features 95% der Features Benutzerführung Sehr gut gut Sehr gut Zentrale Datenhaltung ja ja nein Support 12h/7T 6h/5T 24h/7T Preis 20.000 € 15.000 € 16.500 € Folie 12
  13. 13. Spielregeln festlegen ● Als nächstes legt man Spielregeln fest. ● Wieviel Punkte vergebe ich? ● Manche Kriterien sind wichtiger als andere. ● Beim Testen der Produkte hat sich ergeben, dass eines nicht stabil läuft. ● ... Folie 13
  14. 14. Spielregeln festlegen ● Man muss sich beim Festlegen der Spielregeln im Klaren sein, … ● … was wichtig ist und was nicht. ● … welche Rahmenbedingungen und äußeren Einflüsse habe ich, also welche Anforderungen leiten sich daraus ab. ● … welche Grenzen sind gesetzt. ● … können sie sich aufs Ergebnis auswirken? Folie 14
  15. 15. Die Spielregeln für unser Beispiel ● Man darf maximal drei Punkte je Merkmal vergeben. ● Merkmale die mit Ja / Nein beantwortet werden können, bekommen 3 / 0 Punkte. ● Wichtige Merkmale erhalten eine Gewichtung mit dem Faktor 2. ● Man definiert Ausschluss- oder KO-Kriterien, die das Produkt als ungeeignet einstufen. Folie 15
  16. 16. Die gewichtete Bewertung Merkmale Produkt A Produkt B Produkt C Leistungsumfang Alle Features erfüllt 95% der Features 80% der Features 3 2 1 Benutzerführung gut Sehr gut Sehr gut 2 3 3 Zentrale Datenhaltung ja nein ja x2 3x2=6 0 3x2=6 Support 12h/7T 6h/5T 24h/7T 2 1 3 Preis 20.000 € 15.000 € 16.500 € 1 3 2 Läuft stabil ja ja nein KO Kriterium Summe 15 9 Folie 16
  17. 17. Das Ergebnis ● Produkt A hat sich mit 15 Punkten gegenüber Produkt B durchgesetzt. ● Produkt C hat zwar ebenfalls 15 Punkte, ist aber aufgrund seiner Probleme als ungeeignet eingestuft. Folie 17
  18. 18. Was wäre wenn? ● Um die Dynamik dieses Bewertungsverfahrens zu zeigen, verändern wir ein paar Parameter. ● Stabilität ist kein KO-Kriterium mehr und fällt aus der Bewertung heraus. ● Der Preis geht gewichtet in die Bewertung ein. ● Zentrale Datenhaltung ist kein wichtiges Merkmal und fällt aus der Bewertung heraus. Folie 18
  19. 19. Neue Runde Merkmale Produkt A Produkt B Produkt C Leistungsumfang Alle Features erfüllt 95% der Features 80% der Features 3 2 1 Benutzerführung gut Sehr gut Sehr gut 2 3 3 Support 12h/7T 6h/5T 24h/7T 2 1 3 Preis 20.000 € 15.000 € 16.500 € 2 1 3 Preis 20.000 € 15.000 € 16.500 € Folie 19
  20. 20. Neues Ergebnis ● Produkt B setzt sich mit 12 Punkten gegen die anderen beiden durch. ● Entscheidend bei dieser Runde war die gewichtete Bewertung des Preises. ● Ohne die Gewichtung hätten B und C jeweils 9 Punkte erhalten und A wäre mit 8 Punkten nur dritte Wahl gewesen. Folie 20
  21. 21. Fazit ● Die gewichtete Bewertung kann sachlich bei der Entscheidungsfindung unterstützen. ● Sie ist kein objektives Bewertungsverfahren! ● Die Merkmale müssen gut ausgesucht sein. ● Die Spielregeln müssen im Vorfeld festgelegt werden. ● Gibt es mehrere Entscheider, müssen sie gemeinsam die wichtigen Merkmale und Spielregeln festlegen. Folie 21
  22. 22. Dankeschön! Thomas Büdinger https://www.xing.com/profile/Thomas_Buedinger http://twitter.com/thomasbuedinger info@buedinger.name Folie 22

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