Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)

Christian Möller
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Social Media für
Unternehmen
und
Institutionen
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Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
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Interfaces & Tools
• HootSuite (Web)
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Shift happens
…now!
Kommunikation ist im Wandel
…jetzt!
Tim O'Reilly (2005) What Is Web 2.0
<http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html>
1.0
• Brockhaus Online
• Persönliche Websites
• Content Management
Systems
• Photogalerien
• Passive Mediennutzung
• Publishing
• Professionsethik
2.0
• Wikipedia
• Blogging
• Wikis
• Flickr
• Interaktivität
• Partizipation
• User Generated Ethics
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nach: Tim O'Reilly (2005) What Is Web 2.0
<http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html>
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1,21 Millionen Artikel in
– jede Minute.
Mehr als 24 Stunden Videomaterial
werden hochgeladen
– jeden Tag.
Mehr als 2 Milliarden Videos
werden abgerufen
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Weltweit nutzen 430 Millionen
Menschen Facebook
- allein auf ihren
mobilen Endgeräten.
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Insgesamt hat Facebook 850
Millionen aktive Nutzer
- davon 23 Millionen in
Deutschland.
Am Morgen des 29. April 2011 wurden innerhalb
von 4 Stunden 684.399 Statusupdates auf Facebook
(UK) veröffentlicht.
Allein über
die königliche
Hochzeit.
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Das sind im Schnitt 47 Meldungen pro Sekunde.
© AFP
In der letzten Stunde wurden auf Twitter 14.166.000 neue Tweets erstellt.
Die Welt der sozialen Netzwerke
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xkcd.com
Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
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existierte im Jahr 2000.
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Erinnert sich jemand?
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Internetnutzung in Deutschland (gesamt)
72 %
98 %
Internetnutzung in Deutschland (16-24 Jahre)
65%
Internetnutzung in Deutschland (55-64 Jahre)
E-Mail vs. soziale Netzwerke
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Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
• 43% der 6- bis
13-jährigen
Internetnutzer
regelmäßig
Communities
• Lieblingsseiten
der 6 bis 13-
jährigen:
• 17 % SchülerVZ
• 14 % YouTube
• 9 % Toggo
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stock.xchng/minasi
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Facebook in Schleswig-Holstein
• 354.060 Facebook-Nutzer in S-H
• 320.860 zwischen 14 und 49 Jahren
• 56.420 im Alter 49+
• 29.980 mit Hochschulstudium
Facebook
Was ist Facebook?
“It's like a new global telephone network, except
that, rather than carry voice and data, its
"content" is personal profiles and connections;
rich media; real-time messaging; and an endless
array of features, functions, and third-party
apps. For many online users, Facebook is to our
era as revolutionary as the telephone was a
century earlier.”
- Jeffrey F. Rayport
Harvard Business Review Blog
http://blogs.hbr.org/cs/2011/02/what_is_facebook_is_becoming.html
Facebook ist das Eisenbahnnetz des 21.
Jahrhunderts.
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Profilbild Photogalerie
Fans/Freunde
Pinnwand/Wall
Status-
Updates
Kommentare/
Likes
Facebook Subscription/Abonnement
Facebook Profile
• Privatpersonen
• „Freunde“
• Handshake-Prinzip
• Privatsphäre-Optionen für
jeden Post
• Listen
• persönlich
Facebook Pages
• Marken/Institutionen
• „Fans“, „Gefällt“
• Abonnement-Prinzip
• alle Inhalte öffentlich
• Einstellungsmöglichkeiten
für Kommentare etc.
• Administratoren
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The Open Graph Protocol
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Facebook
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http://mashable.com/2011/09/30/facebook-timeline-cover-photos/#view_as_one_page-gallery_box2527
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Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
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Unternehmen bei Facebook
Welche Unternehmens-Präsenz
bei Facebook eignet sich als
besonders gutes (oder
schlechtes) Beispiel nach
formalen und inhaltlichen
Kriterien?
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Unternehmen und Institutionen
bei Facebook
Ihre Ergebnisse
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Übung: Wir wär„n so gern 2.0
Übung: Wir wär„n so gern 2.0
Theater Kiel Innenministerium
SH
Mercedes-Benz ?
• mehr Karten
verkaufen
• neue
Zielgruppen
erschließen
• Brauchen wir
überhaupt Social
Media?
• Mehr Autos
verkaufen
• Kunde?
Übung: Wir wär„n so gern 2.0
Theater Kiel Innenministerium
SH
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Zielgruppen
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• Brauchen wir
überhaupt Social
Media?
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Web 2.0 / Social Media Strategie?
Zielgruppe? Welche Web 2.0-Instrumente/ sozialen Netzwerke sollte man nutzen?
Wieso?
Kommunikations-Strategie: Welche Inhalte? Wann? Wer? Personelle und finanzielle
Resourcen?
Begleitende Maßnahmen?
Social Media Risiken?
Privatsphäre
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© rechtzweinull.de
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Privatsphäre
Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
Weitere
Netzwerke
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Ihr soziales Netzwerk?
• Wie können Unternehmen soziale
Netzwerke nutzen?
• Wen würden Sie in den sozialen
Netzwerken erreichen wollen?
• Welche Plattformen wären für
Unternehmen am besten geeignet?
• Welche Inhalte würden Sie
veröffentlichen?
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Bleiben Sie
kreativ…
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Facebook Places
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Partizipation
Teilen statt Herrschen
Kommunikation auf Augenhöhe
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Social Media ist nicht Werben.
Social Media ist…
…Helfen
…Zuhören
…Empfehlen
…Vernetzen
…Erklären
…Teilen
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Offenheit, Authentizität
und Dialogbereitschaft
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Social
Media
Risiken
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Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
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Rechtliche
Rahmenbedingungen
Grundlagen
• Art. 5 GG
• Pressegesetze der Länder
• Rundfunkstaatsvertrag (RStV)
• Telemediengesetz (TMG)
• Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
• Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV)
• Facebook Regeln
• Etc.
Art. 5 GG
1. Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und
Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus
allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu
unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der
Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden
gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
2. Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften
der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen
zum Schutze der Jugend und in dem Recht der
persönlichen Ehre.
3. Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.
Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur
Verfassung.
Art. 5 GG
• Art. 5 GG schützt die Meinungsfreiheit
• Differenzierung zwischen Tatsachen-
behauptung und Meinungsäußerung
• Tatsachen sollten wahr, Meinungs-
äußerungen sollten vertretbar sein
RStV
• Webseiten brauchen keine Lizenz
• Online-Radios müssen sich registrieren
• „non-lineare audio-visuelle Medien“
brauchen keine Lizenz
• Lizenzpflicht für „lineare audio-visuelle
Medien“
Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
6 Abs. 2 JMStV (Auszug)
(2) Werbung darf Kindern und Jugendlichen weder körperlichen noch seelischen
Schaden zufügen, darüber hinaus darf sie nicht
1. direkte Kaufappelle an Kinder oder Jugendliche enthalten, die deren Unerfahrenheit und
Leichtgläubigkeit ausnutzen,
2. Kinder und Jugendliche unmittelbar auffordern, ihre Eltern oder Dritte zum Kauf der
beworbenen Waren oder Dienstleistungen zu bewegen,
3. das besondere Vertrauen ausnutzen, das Kinder oder Jugendliche zu Eltern, Lehrern und
anderen Vertrauenspersonen haben, oder
4. Kinder oder Minderjährige ohne berechtigten Grund in gefährlichen Situationen zeigen.
(4) Werbung, die sich auch an Kinder oder Jugendliche richtet oder bei der Kinder oder
Jugendliche als Darsteller eingesetzt werden, darf nicht den Interessen von Kindern oder
Jugendlichen schaden oder deren Unerfahrenheit ausnutzen.
(5) Werbung für alkoholische Getränke darf sich weder an Kinder oder Jugendliche
richten noch durch die Art der Darstellung Kinder und Jugendliche besonders ansprechen
oder diese beim Alkoholgenuss darstellen. Entsprechendes gilt für die Werbung für Tabak
in Telemedien.
Linkhaftung
• Verantwortlichkeit für Links / Short Links
abhängig vom Kontext
• möglich bei Zu-eigenmachen von
rechtswidrigen Inhalten
• individuelles „Distanzieren“
• Link Disclaimer wirkungslos
Kommunikation
(Bild fPat , CC BY)
Trotz aller direkten Kommunikation: Unternehmen
befinden sich nicht in einem privaten Kreis,
sondern weiterhin im Wettbewerb.
Social Media Compliance
• Social Media Policy
• Richtlinie, wie Mitarbeiter im Web
2.0 kommunizieren
• auch ohne eigenen
Unternehmensauftritt
• Mitbestimmungsrecht Betriebsrat
• Umsetzung als
Betriebsvereinbarung
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Social Media Guide
• Rufschädigungen und Ehrverletzungen
vermeiden
• Geschäftsgeheimnisse wahren
• Persönlichkeits- und Urheberrechte achten
• keine getarnte Werbung
• keine irreführenden Werbeaussagen, keine
vergleichende Werbung
• Versand von Werbemails nur nach vorheriger
Zustimmung
• Datenschutzbestimmungen
• Nutzungsbedingungen der jeweiligen
Plattformen beachten
• transparente Kommunikation
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Gesetz gegen den unlauteren
Wettbewerb (UWG)
• Verschleierte Wettbewerbshandlungen
verstoßen gegen 4 Nr.3 UWG
• Unternehmen klar erkennbar
• Direct Messages können als Spam
deklariert werden ( 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG)
– Gemässigter Einsatz / keine Massenmails
UWG
• Wettbewerbswidrig
– Herabsetzung oder Verunglimpfung von
Kennzeichen, Waren, Dienstleistungen, Tätigkeiten
oder geschäftlichen Verhältnissen ( 4 Nr. 7 UWG)
– Tatsachenbehauptungen, die geeignet sind, den
Betrieb des Unternehmens oder den Kredit des
Unternehmens zu schädigen ( 4 Nr. 8 UWG)
– den Werbecharakter von geschäftlichen Handlungen
verschleiern
– enge Grenzen für den Vergleich mit Wettbewerbern
• „Schwarze Liste“ (Anhang zu 3 Abs.3 UWG)
(http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/anhang_26.html)
Wettbewerbsrecht
• keine persönlichen Profile für
Unternehmen
• keine Bewertungen eigener Produkte in
Foren, Chats etc.
• unabhängig von den Inhalten
• Auch von Mitarbeitern!
• nur Wettbewerbern können Ansprüche
geltend machen
Markenrecht
• Fremde Marken- oder
Unternehmensbezeichnungen
• DPMA Recherche
• Watchblog: kritische Distanz muss
erkennbar sein
Seitennamen
• Auch keine ähnlichen Namen
• Richtlinien für Facebook Namen
– Großschreibung
– Symbole
– Slogans
– Qualifikatoren
– Gattungsbegriffe
– Kategoriebezeichnungen
facebook.com/…
• Mmp8248–DasbesteWahlpflichtfach
• Fachhochschule
• MULTIMEDIAPRODUKTION
• iWahlfach
• Wahlpflichtfach
• !!!Multimedia!!!
• mmp8248
Impressumspflicht
• Webseiten fallen unter das
Telemediengesetz
• Impressumspflicht nach 5 TMG und
54, 55 RfStV
• Für geschäftsmäßige Telemedien
• Laut Bundesgerichtshof muss das
Impressum für durchschnittliche Nutzer
leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar
(„2-Klick-Regel“) und ständig verfügbar
sein.
Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
Rechtliche Bedingungen
• üble Nachrede ( 186 StGB)
• Verleumdung ( 187 StGB)
• Beleidigung ( 185 StGB)
• Schmähungen ( 823 BGB)
Sanktionen
• Unterlassung
• Schadensersatz
• Geldstrafen oder Freiheitsentzug
(Strafrecht)
• Account-Sperrung
Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
• “Mr. Dick liefert verdorbenes Essen”
• “Nach meiner Meinung schmeckte Mr. Dicks Essen wie
Erbrochenes”
• „Mr. Dicks essen schmeckte uns schlecht, vom Geschmack
her sogar wie verdorben“
Kommentare und Kritik
Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
Die 10 wichtigsten Regeln im
Umgang mit Kritik auf Facebook
1.Zuhören und beobachten
2.Relevanz bewerten
3.Mit Schnelligkeit punkten
4.Verantwortung übernehmen
5.Ehrlich bleiben
6.Mit Persönlichkeit punkten
7.Individuelle Lösungen anbieten
8.Konfrontationen vermeiden
9.Datenschutz respektieren
10.Social Media Guidelines einführen
http://allfacebook.de/gastbeitrag/die-10-wichtigsten-regeln-im-umgang-mit-kritik-auf-facebook-infografik
Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
allfacebook.de/pages/whitepaper-umgang-mit-kritik-und-negativen-auserungen-auf-
facebook
Situation Reaktion
Auf der Fan Page erscheint ein kritischer
Beitrag oder Kommentar
Situation Reaktion
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Kontaktieren der Mitarbeiter, die für Reaktionen auf kritische
Beiträge zuständig sind. Notieren der Namen und der
Kontaktdaten (auch für das Wochenende und Feierabend).
Werden kritische Beiträge generell ignoriert? Gibt es Kritik, die
abzusehen ist und kann man dafür im Vorfeld bereits eine
Standardantwort generieren?
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wird mit Links umgegangen? Wo ist die Grenze zwischen Spam
und Information? Legen Sie klare Regeln fest oder verbieten Sie
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Werden die beleidigenden Beiträge gelöscht oder wird der
Beitrag seitens des Betreibers kommentiert – mit der Bitte, sich
im Ton zu mäßigen?
Ausserhalb von Facebook tritt ein Ereignis
ein, das mit Sicherheit zu kritischen
Äußerungen der Kunden und der Medien
führen wird (Betriebsunfall, fehlerhafte
Produkte, Rückrufaktion …)
Situation Reaktion
Auf der Fan Page erscheint ein kritischer
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Kontaktieren der Mitarbeiter, die für Reaktionen auf kritische
Beiträge zuständig sind. Notieren der Namen und der
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Werden kritische Beiträge generell ignoriert? Gibt es Kritik, die
abzusehen ist und kann man dafür im Vorfeld bereits eine
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Werden die beleidigenden Beiträge gelöscht oder wird der
Beitrag seitens des Betreibers kommentiert – mit der Bitte, sich
im Ton zu mäßigen?
Ausserhalb von Facebook tritt ein Ereignis
ein, das mit Sicherheit zu kritischen
Äußerungen der Kunden und der Medien
führen wird (Betriebsunfall, fehlerhafte
Produkte, Rückrufaktion …)
Wird über das Ereignis aktiv auf der Fan Page berichtet oder
wird nur auf entsprechende Kommentare reagiert?
Die 10 wichtigsten Regeln im
Umgang mit Kritik auf Facebook
• http://allfacebook.de/gastbeitrag/die-10-
wichtigsten-regeln-im-umgang-mit-kritik-
auf-facebook-infografik
• http://goo.gl/mWDfY
© focus.com
Monitoring & Evaluierung
• Netvibes
• monitor.wildfireapp.com
• klout.com
• likester.com
• www.monitter.com
• Facebook Ads
• Whitepaper: Social Media Analyse
allfacebook.de: http://goo.gl/7KdDv
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t3n Magazin: Zehn Social-Media-Monitoring-
Tools fürs kleine Portemonnaie
1. Socialmention (http://socialmention.com)
2. Trendiction (http://www.trendiction.de)
3. Twitter Search (http://search.twitter.com)
4. Twittercrawl (http://www.twittercrawl.de)
5. Twingly (http://www.twingly.com)
6. Icerocket (http://www.icerocket.com)
7. Rivva (http://rivva.de)
8. Google Blogsuche und Alerts
9. Boardreader (http://boardreader.com)
10. Omgili (http://omgili.com)
t3n.de/magazin/zehn-social-media-monitoring-tools-furs-kleine-225892/1/
Facebook Insights
Facebook Insights
Facebook Insights
Facebook Insights
Facebook Insights
Social Media Checkliste
• Zielgruppen
• Soziale Netzwerke
• Twitter
• Facebook
• Google+
• YouTube
• Google Maps, Qype etc.
• Design
• Coverphoto
• Vanity URL
• Bilder, Video etc.
• Kommunikation
• Inhalte
• Strategie
• Abläufe
• Guidelines & Rechtliches
• Monitoring
• Kreativ bleiben!
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1998:
Brauchen wir eine Homepage?
2010:
Brauchen wir eine Präsenz in den
sozialen Netzwerken?
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Social Media für Unternehmen (Stand: Mai 2012)
Die Frage ist nicht, ob man im
Web 2.0 vertreten sein möchte.
Die Frage ist lediglich, ob man
dabei sein möchte, wenn über
einen geredet wird.
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Praxis: Seite erstellen
http://www.facebook.com/pages/create.php
6 Kategorien
• Lokales Unternehmen oder Ort
– Öffnungszeiten
– Kombination mit Facebook Places
– Check-ins möglich
• Unternehmen, Organisation oder
Institution
– Banken, Versicherungen, Fachhochschulen
, Behörden, Verbände
• Marke oder Produkt
– Gut geeignet für Online Shops und
Produkte
• Künstler, Band oder öffentliche
Person
– Sind Sie die nächste Ministerpräsidentin?
• Unterhaltung
– Ihre neue CD?
– Ihr erster Roman?
– Für einzelne künstlerische Projekte (Bücher
bspw. mit ISBN)
• Anliegen oder Gemeinschaft
– Non-profits etc.
– ABER: eventuell besser als “Organisation
oder Institution.
• Doch daneben gelegen?
– Änderungen sind im Nachinein möglich
– Edit Page -> Basic Information
Praxis: Seite erstellen
Vielen Dank •°
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Haben Sie noch Fragen?
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moeller@
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  • 16. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 18. Tim O'Reilly (2005) What Is Web 2.0 <http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html>
  • 19. 1.0 • Brockhaus Online • Persönliche Websites • Content Management Systems • Photogalerien • Passive Mediennutzung • Publishing • Professionsethik 2.0 • Wikipedia • Blogging • Wikis • Flickr • Interaktivität • Partizipation • User Generated Ethics christian möller •° theinformationsociety.org nach: Tim O'Reilly (2005) What Is Web 2.0 <http://oreilly.com/web2/archive/what-is-web-20.html>
  • 20. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 21. christian möller •° theinformationsociety.org 1,21 Millionen Artikel in
  • 22. – jede Minute. Mehr als 24 Stunden Videomaterial werden hochgeladen – jeden Tag. Mehr als 2 Milliarden Videos werden abgerufen christian möller •° theinformationsociety.org
  • 23. Weltweit nutzen 430 Millionen Menschen Facebook - allein auf ihren mobilen Endgeräten. christian möller •° theinformationsociety.org Insgesamt hat Facebook 850 Millionen aktive Nutzer - davon 23 Millionen in Deutschland.
  • 24. Am Morgen des 29. April 2011 wurden innerhalb von 4 Stunden 684.399 Statusupdates auf Facebook (UK) veröffentlicht. Allein über die königliche Hochzeit. christian möller •° theinformationsociety.org Das sind im Schnitt 47 Meldungen pro Sekunde. © AFP
  • 25. In der letzten Stunde wurden auf Twitter 14.166.000 neue Tweets erstellt.
  • 26. Die Welt der sozialen Netzwerke christian möller •° theinformationsociety.org
  • 27. christian möller •° theinformationsociety.org xkcd.com
  • 29. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 30. Keine dieser Seiten existierte im Jahr 2000. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 31. Erinnert sich jemand? christian möller •° theinformationsociety.org
  • 32. Internetnutzung in Deutschland (gesamt) 72 % 98 % Internetnutzung in Deutschland (16-24 Jahre) 65% Internetnutzung in Deutschland (55-64 Jahre)
  • 33. E-Mail vs. soziale Netzwerke christian möller •° theinformationsociety.org
  • 35. • 43% der 6- bis 13-jährigen Internetnutzer regelmäßig Communities • Lieblingsseiten der 6 bis 13- jährigen: • 17 % SchülerVZ • 14 % YouTube • 9 % Toggo christian möller •° theinformationsociety.org stock.xchng/minasi
  • 36. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 37. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 38. Facebook in Schleswig-Holstein • 354.060 Facebook-Nutzer in S-H • 320.860 zwischen 14 und 49 Jahren • 56.420 im Alter 49+ • 29.980 mit Hochschulstudium
  • 41. “It's like a new global telephone network, except that, rather than carry voice and data, its "content" is personal profiles and connections; rich media; real-time messaging; and an endless array of features, functions, and third-party apps. For many online users, Facebook is to our era as revolutionary as the telephone was a century earlier.” - Jeffrey F. Rayport Harvard Business Review Blog http://blogs.hbr.org/cs/2011/02/what_is_facebook_is_becoming.html
  • 42. Facebook ist das Eisenbahnnetz des 21. Jahrhunderts.
  • 43. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 44. christian möller •° theinformationsociety.org Profilbild Photogalerie Fans/Freunde Pinnwand/Wall Status- Updates Kommentare/ Likes
  • 45. Facebook Subscription/Abonnement Facebook Profile • Privatpersonen • „Freunde“ • Handshake-Prinzip • Privatsphäre-Optionen für jeden Post • Listen • persönlich Facebook Pages • Marken/Institutionen • „Fans“, „Gefällt“ • Abonnement-Prinzip • alle Inhalte öffentlich • Einstellungsmöglichkeiten für Kommentare etc. • Administratoren
  • 48. The Open Graph Protocol
  • 49. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 65. Unternehmen bei Facebook Welche Unternehmens-Präsenz bei Facebook eignet sich als besonders gutes (oder schlechtes) Beispiel nach formalen und inhaltlichen Kriterien? christian möller •° theinformationsociety.org
  • 66. Unternehmen und Institutionen bei Facebook Ihre Ergebnisse christian möller •° theinformationsociety.org
  • 67. Übung: Wir wär„n so gern 2.0
  • 68. Übung: Wir wär„n so gern 2.0 Theater Kiel Innenministerium SH Mercedes-Benz ? • mehr Karten verkaufen • neue Zielgruppen erschließen • Brauchen wir überhaupt Social Media? • Mehr Autos verkaufen • Kunde?
  • 69. Übung: Wir wär„n so gern 2.0 Theater Kiel Innenministerium SH Mercedes-Benz ? • mehr Karten verkaufen • neue Zielgruppen erschließen • Brauchen wir überhaupt Social Media? • Mehr Autos verkaufen • Kunde? Web 2.0 / Social Media Strategie? Zielgruppe? Welche Web 2.0-Instrumente/ sozialen Netzwerke sollte man nutzen? Wieso? Kommunikations-Strategie: Welche Inhalte? Wann? Wer? Personelle und finanzielle Resourcen? Begleitende Maßnahmen? Social Media Risiken?
  • 71. christian möller •° theinformationsociety.org © rechtzweinull.de
  • 72. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 79. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 82. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 83. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 85. Ihr soziales Netzwerk? • Wie können Unternehmen soziale Netzwerke nutzen? • Wen würden Sie in den sozialen Netzwerken erreichen wollen? • Welche Plattformen wären für Unternehmen am besten geeignet? • Welche Inhalte würden Sie veröffentlichen? christian möller •° theinformationsociety.org
  • 87. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 90. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 91. christian möller •° theinformationsociety.org Facebook Places
  • 92. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 95. Kommunikation auf Augenhöhe christian möller •° theinformationsociety.org
  • 96. Social Media ist nicht Werben. Social Media ist… …Helfen …Zuhören …Empfehlen …Vernetzen …Erklären …Teilen
  • 99. Offenheit, Authentizität und Dialogbereitschaft christian möller •° theinformationsociety.org
  • 100. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 101. Social Media Risiken christian möller •° theinformationsociety.org
  • 103. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 104. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 105. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 106. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 107. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 109. Grundlagen • Art. 5 GG • Pressegesetze der Länder • Rundfunkstaatsvertrag (RStV) • Telemediengesetz (TMG) • Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) • Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) • Facebook Regeln • Etc.
  • 110. Art. 5 GG 1. Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. 2. Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre. 3. Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
  • 111. Art. 5 GG • Art. 5 GG schützt die Meinungsfreiheit • Differenzierung zwischen Tatsachen- behauptung und Meinungsäußerung • Tatsachen sollten wahr, Meinungs- äußerungen sollten vertretbar sein
  • 112. RStV • Webseiten brauchen keine Lizenz • Online-Radios müssen sich registrieren • „non-lineare audio-visuelle Medien“ brauchen keine Lizenz • Lizenzpflicht für „lineare audio-visuelle Medien“
  • 114. 6 Abs. 2 JMStV (Auszug) (2) Werbung darf Kindern und Jugendlichen weder körperlichen noch seelischen Schaden zufügen, darüber hinaus darf sie nicht 1. direkte Kaufappelle an Kinder oder Jugendliche enthalten, die deren Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit ausnutzen, 2. Kinder und Jugendliche unmittelbar auffordern, ihre Eltern oder Dritte zum Kauf der beworbenen Waren oder Dienstleistungen zu bewegen, 3. das besondere Vertrauen ausnutzen, das Kinder oder Jugendliche zu Eltern, Lehrern und anderen Vertrauenspersonen haben, oder 4. Kinder oder Minderjährige ohne berechtigten Grund in gefährlichen Situationen zeigen. (4) Werbung, die sich auch an Kinder oder Jugendliche richtet oder bei der Kinder oder Jugendliche als Darsteller eingesetzt werden, darf nicht den Interessen von Kindern oder Jugendlichen schaden oder deren Unerfahrenheit ausnutzen. (5) Werbung für alkoholische Getränke darf sich weder an Kinder oder Jugendliche richten noch durch die Art der Darstellung Kinder und Jugendliche besonders ansprechen oder diese beim Alkoholgenuss darstellen. Entsprechendes gilt für die Werbung für Tabak in Telemedien.
  • 115. Linkhaftung • Verantwortlichkeit für Links / Short Links abhängig vom Kontext • möglich bei Zu-eigenmachen von rechtswidrigen Inhalten • individuelles „Distanzieren“ • Link Disclaimer wirkungslos
  • 116. Kommunikation (Bild fPat , CC BY) Trotz aller direkten Kommunikation: Unternehmen befinden sich nicht in einem privaten Kreis, sondern weiterhin im Wettbewerb.
  • 117. Social Media Compliance • Social Media Policy • Richtlinie, wie Mitarbeiter im Web 2.0 kommunizieren • auch ohne eigenen Unternehmensauftritt • Mitbestimmungsrecht Betriebsrat • Umsetzung als Betriebsvereinbarung christian möller •° theinformationsociety.org
  • 118. Social Media Guide • Rufschädigungen und Ehrverletzungen vermeiden • Geschäftsgeheimnisse wahren • Persönlichkeits- und Urheberrechte achten • keine getarnte Werbung • keine irreführenden Werbeaussagen, keine vergleichende Werbung • Versand von Werbemails nur nach vorheriger Zustimmung • Datenschutzbestimmungen • Nutzungsbedingungen der jeweiligen Plattformen beachten • transparente Kommunikation christian möller •° theinformationsociety.org
  • 119. Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) • Verschleierte Wettbewerbshandlungen verstoßen gegen 4 Nr.3 UWG • Unternehmen klar erkennbar • Direct Messages können als Spam deklariert werden ( 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG) – Gemässigter Einsatz / keine Massenmails
  • 120. UWG • Wettbewerbswidrig – Herabsetzung oder Verunglimpfung von Kennzeichen, Waren, Dienstleistungen, Tätigkeiten oder geschäftlichen Verhältnissen ( 4 Nr. 7 UWG) – Tatsachenbehauptungen, die geeignet sind, den Betrieb des Unternehmens oder den Kredit des Unternehmens zu schädigen ( 4 Nr. 8 UWG) – den Werbecharakter von geschäftlichen Handlungen verschleiern – enge Grenzen für den Vergleich mit Wettbewerbern • „Schwarze Liste“ (Anhang zu 3 Abs.3 UWG) (http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/anhang_26.html)
  • 121. Wettbewerbsrecht • keine persönlichen Profile für Unternehmen • keine Bewertungen eigener Produkte in Foren, Chats etc. • unabhängig von den Inhalten • Auch von Mitarbeitern! • nur Wettbewerbern können Ansprüche geltend machen
  • 122. Markenrecht • Fremde Marken- oder Unternehmensbezeichnungen • DPMA Recherche • Watchblog: kritische Distanz muss erkennbar sein
  • 123. Seitennamen • Auch keine ähnlichen Namen • Richtlinien für Facebook Namen – Großschreibung – Symbole – Slogans – Qualifikatoren – Gattungsbegriffe – Kategoriebezeichnungen
  • 124. facebook.com/… • Mmp8248–DasbesteWahlpflichtfach • Fachhochschule • MULTIMEDIAPRODUKTION • iWahlfach • Wahlpflichtfach • !!!Multimedia!!! • mmp8248
  • 125. Impressumspflicht • Webseiten fallen unter das Telemediengesetz • Impressumspflicht nach 5 TMG und 54, 55 RfStV • Für geschäftsmäßige Telemedien • Laut Bundesgerichtshof muss das Impressum für durchschnittliche Nutzer leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar („2-Klick-Regel“) und ständig verfügbar sein.
  • 127. Rechtliche Bedingungen • üble Nachrede ( 186 StGB) • Verleumdung ( 187 StGB) • Beleidigung ( 185 StGB) • Schmähungen ( 823 BGB)
  • 128. Sanktionen • Unterlassung • Schadensersatz • Geldstrafen oder Freiheitsentzug (Strafrecht) • Account-Sperrung
  • 130. • “Mr. Dick liefert verdorbenes Essen” • “Nach meiner Meinung schmeckte Mr. Dicks Essen wie Erbrochenes” • „Mr. Dicks essen schmeckte uns schlecht, vom Geschmack her sogar wie verdorben“
  • 134. Die 10 wichtigsten Regeln im Umgang mit Kritik auf Facebook 1.Zuhören und beobachten 2.Relevanz bewerten 3.Mit Schnelligkeit punkten 4.Verantwortung übernehmen 5.Ehrlich bleiben 6.Mit Persönlichkeit punkten 7.Individuelle Lösungen anbieten 8.Konfrontationen vermeiden 9.Datenschutz respektieren 10.Social Media Guidelines einführen http://allfacebook.de/gastbeitrag/die-10-wichtigsten-regeln-im-umgang-mit-kritik-auf-facebook-infografik
  • 138. Situation Reaktion Auf der Fan Page erscheint ein kritischer Beitrag oder Kommentar
  • 139. Situation Reaktion Auf der Fan Page erscheint ein kritischer Beitrag oder Kommentar Kontaktieren der Mitarbeiter, die für Reaktionen auf kritische Beiträge zuständig sind. Notieren der Namen und der Kontaktdaten (auch für das Wochenende und Feierabend). Werden kritische Beiträge generell ignoriert? Gibt es Kritik, die abzusehen ist und kann man dafür im Vorfeld bereits eine Standardantwort generieren? Auf der Fan Page werden unerwünschte Links gepostet
  • 140. Situation Reaktion Auf der Fan Page erscheint ein kritischer Beitrag oder Kommentar Kontaktieren der Mitarbeiter, die für Reaktionen auf kritische Beiträge zuständig sind. Notieren der Namen und der Kontaktdaten (auch für das Wochenende und Feierabend). Werden kritische Beiträge generell ignoriert? Gibt es Kritik, die abzusehen ist und kann man dafür im Vorfeld bereits eine Standardantwort generieren? Auf der Fan Page werden unerwünschte Links gepostet Links zu irrelevanten Inhalten löschen oder beibehalten? Wie wird mit Links umgegangen? Wo ist die Grenze zwischen Spam und Information? Legen Sie klare Regeln fest oder verbieten Sie das Posten von Links generell. Auf der Fan Page werden anstößige oder illegale Fotos gepostet
  • 141. Situation Reaktion Auf der Fan Page erscheint ein kritischer Beitrag oder Kommentar Kontaktieren der Mitarbeiter, die für Reaktionen auf kritische Beiträge zuständig sind. Notieren der Namen und der Kontaktdaten (auch für das Wochenende und Feierabend). Werden kritische Beiträge generell ignoriert? Gibt es Kritik, die abzusehen ist und kann man dafür im Vorfeld bereits eine Standardantwort generieren? Auf der Fan Page werden unerwünschte Links gepostet Links zu irrelevanten Inhalten löschen oder beibehalten? Wie wird mit Links umgegangen? Wo ist die Grenze zwischen Spam und Information? Legen Sie klare Regeln fest oder verbieten Sie das Posten von Links generell. Auf der Fan Page werden anstößige oder illegale Fotos gepostet Wer darf diese Fotos löschen? Was wird als „anstößig“ angesehen? Andere Fans werden in Beiträgen oder Kommentaren beleidigt
  • 142. Situation Reaktion Auf der Fan Page erscheint ein kritischer Beitrag oder Kommentar Kontaktieren der Mitarbeiter, die für Reaktionen auf kritische Beiträge zuständig sind. Notieren der Namen und der Kontaktdaten (auch für das Wochenende und Feierabend). Werden kritische Beiträge generell ignoriert? Gibt es Kritik, die abzusehen ist und kann man dafür im Vorfeld bereits eine Standardantwort generieren? Auf der Fan Page werden unerwünschte Links gepostet Links zu irrelevanten Inhalten löschen oder beibehalten? Wie wird mit Links umgegangen? Wo ist die Grenze zwischen Spam und Information? Legen Sie klare Regeln fest oder verbieten Sie das Posten von Links generell. Auf der Fan Page werden anstößige oder illegale Fotos gepostet Wer darf diese Fotos löschen? Was wird als „anstößig“ angesehen? Andere Fans werden in Beiträgen oder Kommentaren beleidigt Werden die beleidigenden Beiträge gelöscht oder wird der Beitrag seitens des Betreibers kommentiert – mit der Bitte, sich im Ton zu mäßigen? Ausserhalb von Facebook tritt ein Ereignis ein, das mit Sicherheit zu kritischen Äußerungen der Kunden und der Medien führen wird (Betriebsunfall, fehlerhafte Produkte, Rückrufaktion …)
  • 143. Situation Reaktion Auf der Fan Page erscheint ein kritischer Beitrag oder Kommentar Kontaktieren der Mitarbeiter, die für Reaktionen auf kritische Beiträge zuständig sind. Notieren der Namen und der Kontaktdaten (auch für das Wochenende und Feierabend). Werden kritische Beiträge generell ignoriert? Gibt es Kritik, die abzusehen ist und kann man dafür im Vorfeld bereits eine Standardantwort generieren? Auf der Fan Page werden unerwünschte Links gepostet Links zu irrelevanten Inhalten löschen oder beibehalten? Wie wird mit Links umgegangen? Wo ist die Grenze zwischen Spam und Information? Legen Sie klare Regeln fest oder verbieten Sie das Posten von Links generell. Auf der Fan Page werden anstößige oder illegale Fotos gepostet Wer darf diese Fotos löschen? Was wird als „anstößig“ angesehen? Andere Fans werden in Beiträgen oder Kommentaren beleidigt Werden die beleidigenden Beiträge gelöscht oder wird der Beitrag seitens des Betreibers kommentiert – mit der Bitte, sich im Ton zu mäßigen? Ausserhalb von Facebook tritt ein Ereignis ein, das mit Sicherheit zu kritischen Äußerungen der Kunden und der Medien führen wird (Betriebsunfall, fehlerhafte Produkte, Rückrufaktion …) Wird über das Ereignis aktiv auf der Fan Page berichtet oder wird nur auf entsprechende Kommentare reagiert?
  • 144. Die 10 wichtigsten Regeln im Umgang mit Kritik auf Facebook • http://allfacebook.de/gastbeitrag/die-10- wichtigsten-regeln-im-umgang-mit-kritik- auf-facebook-infografik • http://goo.gl/mWDfY
  • 146. Monitoring & Evaluierung • Netvibes • monitor.wildfireapp.com • klout.com • likester.com • www.monitter.com • Facebook Ads • Whitepaper: Social Media Analyse allfacebook.de: http://goo.gl/7KdDv christian möller •° theinformationsociety.org
  • 147. t3n Magazin: Zehn Social-Media-Monitoring- Tools fürs kleine Portemonnaie 1. Socialmention (http://socialmention.com) 2. Trendiction (http://www.trendiction.de) 3. Twitter Search (http://search.twitter.com) 4. Twittercrawl (http://www.twittercrawl.de) 5. Twingly (http://www.twingly.com) 6. Icerocket (http://www.icerocket.com) 7. Rivva (http://rivva.de) 8. Google Blogsuche und Alerts 9. Boardreader (http://boardreader.com) 10. Omgili (http://omgili.com) t3n.de/magazin/zehn-social-media-monitoring-tools-furs-kleine-225892/1/
  • 153. Social Media Checkliste • Zielgruppen • Soziale Netzwerke • Twitter • Facebook • Google+ • YouTube • Google Maps, Qype etc. • Design • Coverphoto • Vanity URL • Bilder, Video etc. • Kommunikation • Inhalte • Strategie • Abläufe • Guidelines & Rechtliches • Monitoring • Kreativ bleiben! christian möller •° theinformationsociety.org
  • 154. 1998: Brauchen wir eine Homepage? 2010: Brauchen wir eine Präsenz in den sozialen Netzwerken? christian möller •° theinformationsociety.org
  • 156. Die Frage ist nicht, ob man im Web 2.0 vertreten sein möchte. Die Frage ist lediglich, ob man dabei sein möchte, wenn über einen geredet wird. christian möller •° theinformationsociety.org
  • 159. 6 Kategorien • Lokales Unternehmen oder Ort – Öffnungszeiten – Kombination mit Facebook Places – Check-ins möglich • Unternehmen, Organisation oder Institution – Banken, Versicherungen, Fachhochschulen , Behörden, Verbände • Marke oder Produkt – Gut geeignet für Online Shops und Produkte • Künstler, Band oder öffentliche Person – Sind Sie die nächste Ministerpräsidentin? • Unterhaltung – Ihre neue CD? – Ihr erster Roman? – Für einzelne künstlerische Projekte (Bücher bspw. mit ISBN) • Anliegen oder Gemeinschaft – Non-profits etc. – ABER: eventuell besser als “Organisation oder Institution. • Doch daneben gelegen? – Änderungen sind im Nachinein möglich – Edit Page -> Basic Information
  • 161. Vielen Dank •° christian möller •° theinformationsociety.org Haben Sie noch Fragen?