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LLL 08

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Presentation at the LLL 08, conference on lifelong learning

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LLL 08

  1. 1. Informationskompetenz als Baustein für lebenslanges Lernen: Das Projekt i-literacy des imb Nina Heinze
  2. 2. Herausforderungen für Hochschulen http://www.youtube.com/watch?v=Fnh9q_cQcUE&feature=related
  3. 3. Thesen über die „neuen“ Studierenden <ul><li>Weil die Studierenden mit Internet und digitalen Medientechnologien aufgewachsen sind, stellen diese einen festen Bestandteil der Alltagskultur der Studierenden dar </li></ul><ul><li>Das Medium Internet ist beliebter als das frühere Leitmedium Fernsehen, da es heute neben dem Zugriff auf Text-, Audio- und Videomedien auch Interaktivität bietet </li></ul><ul><li>Die Studierenden haben ein ambivalentes Verhältnis zum Wahrheitsbegriff, weil im virtuellen Raum viele unterschiedliche Quellen und Perspektiven existieren </li></ul><ul><li>Da die Wissensmenge, die über das Internet zugreifbar ist, die Verarbeitungskapazitäten übersteigt, ist informiertes Handeln wichtiger als Wissen auf Vorrat </li></ul><ul><li>Lernen findet weniger in einer logischen und regel-basierten Organisationsform statt, sondern in einem von Computerspielen vertrauten „Trial-and-Error“-Modus </li></ul>(Quelle: “Boomers, Gen-Xers & Millenials. Understanding the ‘new’ students”)
  4. 4. Eigenschaften der „Netz-Generation“ (Quelle: “Learning, Working and Playing in the digital Age”)
  5. 5. Bedeutung für die Hochschule <ul><li>Lebenslanges Lernen als Erfordernis </li></ul><ul><li>Verständnis über die Anforderungen der Studierenden notwendig </li></ul><ul><li>Fähigkeiten der Studierenden als Basis </li></ul><ul><li>Lernen darf nicht akademischer Selbstzweck sein </li></ul><ul><li>Förderung überfachlicher Lernziele </li></ul><ul><li>Kompetenzen für lebenslanges Lernen vermitteln </li></ul>
  6. 6. Studienbegleitender Ansatz am imb Das Projekt i-literacy „ Information literacy initiates, sustains, and extends lifelong learning through abilities which may use technologies but are ultimately independent of them.“ (Abid 2004)
  7. 7. Überblick Projekt i-literacy <ul><li>Ausgangssituation und Problemstellung: </li></ul><ul><li>Informationskompetenz der Studierenden unzureichend </li></ul><ul><li>Defizite bei den Kompetenzen von Studierenden beim wissenschaftlichen Arbeiten </li></ul><ul><li>Fragmentiertes Ausbildungsangebot und wenig Überblick über den Zusammenhang von Lehrveranstaltungen </li></ul><ul><li>Problemlöseansatz: </li></ul><ul><li>Angebot eines propädeutischen Studienangebots zur Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten </li></ul><ul><li>Vermittlung von Informationskompetenz als Schlüsselkompetenz, überfachliches Lernziel </li></ul><ul><li>Kombination aus bestehenden Lehrveranstaltungen, ergänzenden E-Materialien und begleitendem Tutoring </li></ul>
  8. 8. Überblick Projekt i-literacy <ul><li>Zielsetzung: </li></ul><ul><li>Informationskompetenz als überfachliches Lernziel, das jeder Absolvent eines Hochschulstudiums erfüllen soll </li></ul><ul><li>Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens unter spezieller Berücksichtigung neuer Technologien unterstützen </li></ul><ul><li>Orientierung am sich wechselnden Lern- und Informationsbedarf von Studierenden im gesamten Studienverlauf </li></ul>
  9. 9. Überblick Projekt i-literacy <ul><li>Alleinstellungsmerkmale: </li></ul><ul><li>Ausgangspunkt ist die Erfahrungswelt der Studierenden der Netzgeneration, nicht die Praxis einer Fachwissenschaft </li></ul><ul><li>Hinführung der Studierenden vom Einsatz konkreter Tools hin zur tradierten Praxis der Wissenschaftsdomäne </li></ul><ul><li> Förderung der Schlüsselkompetenzen von „E-Students“ </li></ul>
  10. 10. Überblick Projekt i-literacy Studienangebote zum wissenschaftlichen Arbeiten im Studienverlauf:
  11. 11. Virtuelle Lernumgebung als Wegweiser <ul><li>Zugriff auf allgemeine Informationen zum wissenschaftliche Arbeiten durch eine virtuelle Lernumgebung </li></ul><ul><li>Aufbau der Lernumgebung orientiert sich an den Phasen des Arbeitsprozesses und fungiert als Rahmenmodell </li></ul><ul><li>Innerhalb des Rahmenmodells dienen einzelne Lernmodule zur Vermittlung von spezifischen Kenntnissen, z.B.: </li></ul><ul><ul><li>Website über verschiedene Methoden zur Ideenfindung </li></ul></ul><ul><ul><li>Bedienung von Werkzeugen als Screencast (OPAC, etc.) </li></ul></ul><ul><li>Neben diesen fächerübergreifenden Kenntnissen, werden auch fachspezifische Besonderheiten gezeigt, z.B.: </li></ul><ul><ul><li>Unterschiedliche Zitierweise in verschiedenen Fachdomänen </li></ul></ul><ul><ul><li>Methodische Gütekriterien an wissenschaftliche Arbeiten </li></ul></ul><ul><li>„ Toolbox“ zum wissenschaftlichen Arbeiten </li></ul>
  12. 12. Tutorensystem der Lernumgebung <ul><li>Betreuung durch Tutoren mit höherer Kompetenzstufe: </li></ul><ul><li>Studienanfänger (  Studierende mit Bachelorarbeit) </li></ul><ul><li>Bachelorstudierende (  Studierende mit Masterarbeit) </li></ul><ul><li>Masterstudierende (  Doktoranden am Institut) </li></ul><ul><li>Doktoranden (  Professoren am Institut) </li></ul>Professoren Doktoranden MA-Studierende MA-Studierende BA-Studierende BA-Studierende Studienanfänger Studienanfänger Doktoranden MA-Studierende MA-Studierende BA-Studierende BA-Studierende Studienanfänger Studienanfänger
  13. 13. Zusammenfassung und Ausblick <ul><li>Merkmale des Projekts: </li></ul><ul><li>Berücksichtigung technologiegetriebener Veränderungen </li></ul><ul><li>Wiss. Arbeiten als Werkzeug, um praktische </li></ul><ul><li>Problemstellungen theoretisch fundiert zu lösen </li></ul><ul><li>Erwerb von Schlüsselkompetenzen </li></ul><ul><li>Informationskompetenz Basis für lebenslanges Lernen </li></ul><ul><li>Weitere Schritte: </li></ul><ul><li>Best-Practice-Modell zur Entwicklung, Implementierung </li></ul><ul><li>und Evaluation solcher Lernumgebungen </li></ul><ul><li>Nachhaltigkeit sichern </li></ul>
  14. 14. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! [email_address]

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