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Sfofr module 6 powerpoint german

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Sfofr module 6 powerpoint german

  1. 1. Erfolg im Street Food? Und jetzt? Modul 6 Vermarktungsstrategie – Was Du weißt und wen Du kennst Street Food Opportunities for Regions wird im Rahmen des Erasmus+ Programms der Europäischen Union gefördert.
  2. 2. Vermarktungsstrategie – Was Du weißt und wen Du kennst Lernziele • Grundlagen und Bedeutung einer individuellen Geschäftsstrategie. Erstellung Strategieplan inklusive einer SWOT- Analyse • Aktuelle Trends im Bereich traditioneller Medien, aber besonders von Social Media und seinen gängigsten Anwendungen • Vorlage zur Erstellung eines Marketingplans • Operatives vs. Strategisches Management. Analyse der ersten fünf Lernmodule, um herauszubekommen, ob die gewählte Erweiterungsart die richtige für Dich ist? Bist Du bereit, den notwendigen Einsatz zu zahlen? • Wie kann ich Marketing mit hoher Wirkung, aber zu niedrigen Kosten betreiben? Welche traditionelle Marketingmethoden gibt es? Welche Rolle spielen Social Media und Networking?
  3. 3. Materialien • Übungen zum Thema Geschäftsentwicklungsstrategie (baut auf voriger Aufgabe auf) • SWOT-Analyse • Marketingplanvorlage • Strategievorlagen
  4. 4. Geschäftsstrategie (exemplarisch) Eine typische Geschäftsstrategie • Entwicklung einer klaren Zielsetzung, so dass man selbst sowie jeder andere genau versteht, worum es bei Dir geht: “Unser Restaurant soll eine Inspiration sein mit toller Atmosphäre und exzellentem Essen. Dabei legen wir Wert auf die Auswahl der eingesetzten Zutaten und Lebensmittel. Effizienter und gehobener Service runden das Gasterlebnis ab. ” Betriebsbeschreibung • Das Restaurant wird den Kundenkomfort durch folgendes Raumangebot sicherstellen: • Familienfreundlichen Hauptgastraum zum Servieren der Speisen • Außenbereich mit Spielmöglichkeiten • Lounge-Bereich für Wartezeiten und entspannte Drinks
  5. 5. Geschäftsstrategie (exemplarisch) Die Karte • Das Menü ist multi-kulturell, orientiert sich an Familien und wird als Buffet angeboten Ort und Einzugsgebiet Gehobenes Vorstadtklientel; Großteil der Einwohner besteht aus Mittelschichtfamilien mit hohem verfügbarem Einkommen. Geschäftszeiten • Es wird ein Mittags- und Abendangebot in der Woche und am Wochenende geben • Kostenfreier Lieferservice für Kunden innerhalb eines 3 km Radius Marktsegmentierung • Folgende Kundenzielgruppen werden anvisiert, um die Wachstumsziele zu erreichen: • Teenagers, Familien, Pärchen, Kunden im allgemeinen in der Altersgruppe von 15 – 50 Jahre
  6. 6. Geschäftsstrategie (exemplarisch) Marketingstrategie • Wir konzentrieren uns auf eine starke Nähe zur Lokalgemeinschaft und werden eine große Eröffnung veranstalten. • Moderate Preise für alle Speisen und Getränke. Stammkunden erhalten eine Kundenkarte, mit der Sie bei jedem zweiten Besuch eine 10%-Ermäßigung erhalten. Marketingmaßnahmen • Nutzung von Reklameflächen; Verteilung von Flyern; Anzeigen in regionaler Presse; Werbung im Lokalfernsehen; Sponsoring des lokalen Sportvereins Vertriebsstrategie • Unsere Vertriebsstrategie basiert auf hochqualitativem Essen sowie perfektem Service. Wir stellen hochmotiviertes Servicepersonal ein, das den Dienstleistungsgedanken lebt und eine Leidenschaft für gute Ernährung und Food-Trends mitbringt. Dies schließt auch eine Offenheit für Kundenfeedback, dass über das Servicepersonal an die Geschäftsführung getragen wird, mit ein. Die Karte wird regelmäßig hinsichtlich Beliebtheit und Kundenwünschen evaluiert.
  7. 7. Betriebsziele in den ersten drei Jahren: • Wareneinsatz unter 35% der Erlöse halten • Arbeitskosten sollten zwischen 24 und 29% der Erlöse liegen • Durschschnittliche Umsätze sollen zwischen € x bis y / Jahr liegen • Selbstverständnis eines kleinen Restaurants mit bestem Essen und exzellentem Service in allen Bereichen leben. • Regelmäßige Werbemaßnahmen um als Restaurantmarke in der Umgebung wahrgenommen zu werden. Zukunftspläne • Nach den ersten drei Jahren sollen regionale und nationale Expansionsoptionen in Betracht gezogen werden. Geschäftsstrategie (exemplarisch)
  8. 8. SWOT-Analyse (1) • In Modul 4 haben wir bereits die SWOT-Analyse als Teil der Businessplanerstellung vorgestellt. An dieser Stelle kannst Du die gleiche Methode nutzen, um eine geeignete Geschäfts- und Marketing-Strategie für Deinen Gastrobetrieb auszuarbeiten. • Dabei soll es vor allem darum gehen, die eigene Position am Markt gegenüber der Konkurrenz zu skizzieren und zu bewerten.
  9. 9. SWOT-Analyse (2) • Nutze die gegenüberstehende, beispielhafte Kurzdarstellung einer SWOT-Analyse als Orientierung zur Erstellung einer eigenen. • Schau Dir auch das verlinkte Video aus der Ressourcenliste an. Stärken In diesen Bereichen punktest Du – Beispiele: • Der Außenbereich ist sauber und aufgeräumt. • Deine Preise sind besser als die Konkurrenz. • Dein Servicestil ist anders/neu in der Region. • Dein Produkt ist einzigartig. • Dein Geschäft ist eine eigene (bekannte) Marke. Schwächen In diesen Bereichen hast Du Nachteile - Beispiele: • Dein Restaurant ist neu und unbekannt. • Du hast nur geringe Finanzierungsquellen zur Verfügung. • Der Markt für Dein Produkt ist schon ziemlich dicht. • Kunden müssen einen weiten Weg auf sich nehmen, um zu Deinem Restaurant zu gelangen. Chancen Hiervon kannst Du profitieren - Beispiele: • In der Nähe wird ein neues Geschäftsgebäude oder ein Wohngebiet errichtet. • Ein wichtiger Konkurrent hat zu gemacht. • Die benachbarten Gewerberäume sind frei geworden, dadurch ergibt sich die Option zur Expansion. Risiken Von diesen Punkten gehen Risiken aus – Beispiele: • Ein großer Player eröffnet in Deiner Nähe. • Deine laufenden Betriebskosten erhöhen sich in Kürze. • Deine Gewerbemiete wird demnächst steigen. • Ein wichtiger Konkurrent hat seine Preise gesenkt und es steigt die Gefahr eines Preiskrieges.
  10. 10. 22 Gastro-Marketing-Strategie-Tipps • Die Gastronomie ist ein harter Wettbewerb – dementsprechend muss man vollen Einsatz bringen, um erfolgreich zu sein. • Man kann große Wirkung bereits mit relativ kostengünstigem Marketing erreichen. • Schau Dir unsere 22 Gastro-Marketing-Strategie-Tipps an, um so richtig attraktiv für alle Hungrigen in Deiner Umgebung zu werden ;-)
  11. 11. (1) Foodie Fotos • Wenn Du Dich schonmal auf Instagram umgeschaut hast, dann wirst Du bestimmt wissen, welche Bedeutung Food Porn mittlerweile hat. • Restaurantpromotion funktioniert daher über hochqualitative Bilder, die dem Betrachter das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Visueller Content ist essentiell für die Promotion im Web, sei es auf Deiner Homepage oder über Social Media Kanäle • Coole, authentische Fotos kann man selber hinkriegen, dafür reicht oft ein gutes Smartphone – man sollte aber stets auf die Belichtung acht geben; man kann durchaus auch mal überlegen einen Profi dafür zu engagieren.
  12. 12. (2) Treueprogramme • Die Kooperation mit Online Food Apps sollte man auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Solche Apps bieten meist die Möglichkeit ein eigenes Restaurantprofil anzulegen und Nutzern einen spielerischen Zugang zu weiteren Infos zu geben. Außerdem lassen sich über solche Kanäle oft auch Treueprogramme einfach umsetzen und verwalten. Darüber können neue Kunden angelockt oder Stammkunden durch Ermäßigungen oder bspw. auch Freigetränke beworben werden. Grundsätzlich darf man das natürlich nicht übertreiben, irgendwann wird es zu teuer! • Solche Apps haben meist auch Bewertungsfunktionen – hier sollte man sich darüber bewußt sein, dass, egal wie gut man ist, man wird auch negative Bewertungen erhalten – man kann es einfach nicht jedem recht machen oder man hat seine Konkurrenz aufgescheucht. Negatives Feedback darf man auf keinen Fall persönlich nehmen, antwortet man darauf, dann immer höflich und sachlich • Antwortet man auf negatives Feedback öffentlich, dann sollte man der Person zunächst für das Feedback danken, sich für die Situation entschuldigen und Besserung versprechen. Kontaktiert man die Person über eine persönliche Mitteilung findet man evtl. mehr über die Hintergründe des Vorfalls heraus. • Manche Restaurantbesitzer vergeben Gutscheine an unzufriedene Kunden (im Fall, dass sie dies begründen können), um sie halten zu können.
  13. 13. (3) Google+, Facebook und Twitter Accounts einrichten • Social Media Accounts sind heutzutage fast unverzichtbar und können einen großen Beitrag zum Marketing leisten – insbesondere durch virale Effekte, wenn Kunden untereinander Empfehlungen aussprechen oder auf Dein Geschäft verweisen. • Man sollte Besucher/innen immer auch auf die Kanäle hinweisen und wenn es sich ergibt, auch darum bitten zu liken, zu teilen oder zu bewerten • Aber vergiss nicht, damit diese Accounts auch frequentiert werden, müssen sie regelmäßig mit spannendem Content gefüllt werden (bspw. Aktuelle Angebote, Events, News, …)
  14. 14. (4) Geo-targeting und Werbung Für viele Gastronomiebetriebe ist Lokalität oft der Schlüssel zum Erfolg. Viele Leute gehen in ihrer näheren Umgebung aus und essen. Investiert man in Online-Werbung, wird man wahrscheinlich am meisten Erfolg haben, wenn man diese mit geo-targeting verknüpft – dies ist bei Google, Twitter und Facebook möglich. Dadurch spart man Geld und stellt sicher, dass Nutzer in bestimmten Städten oder in einem fest definierten Radius die Werbung angezeigt bekommen.
  15. 15. (5) Instagram nutzen • Eine starke Instagram-Präsenz ist fast zum Standard im trendigen Gastro-Geschäft geworden (von daher, nur schwer zu ignorieren) • Instagram nutzt man für visuellen Content • Zeig Dein Geschäft von außen, präsentiere Deine besten Gerichte und Drinks • Man kann Instagram auch dafür nutzen, seine Marke zu pushen und vor allem thematisch spielerisch auf Kundenfang zu gehen. Bspw., wenn man ein Food-Konzept mit Fokus auf gesunder Ernährung betreibt, liegt es nahe, auch mal Fotos von Leuten bei Outdoor-Aktivitäten zu zeigen, denn auch dabei geht es ja oft um Gesundheitsaspekte – und das zieht bei der Fanbase…
  16. 16. (6) TripAdvisor • Spricht man mit Gastronomen, gehen die Meinungen zu TripAdvisor ziemlich krass auseinander. Ob man es nun mag oder nicht, oft führt kein Weg daran vorbei – es hat sich einfach zur führenden Bewertungsplattform, vor allem für Restaurants und Gastrobetriebe, im Netz entwickelt - und es wird weiter wachen. • Im Grunde ist TripAdvisor eine eigene, spezielle Suchmaschine für die Beherbungs- und Gastroindustrie. Wie bei Google gilt, wer oben in der Trefferliste steht, hat gewonnen, alle anderen mehr oder weniger verloren. Wenn man das ignoriert, wird es schwer. • Ein vollständiges Profil ist der erste und wichtigste Schritt, um bei TripAdvisor erfolgreich zu sein. Man sollte alle Felder ausfüllen, klare Beschreibung der angebotenen Gerichte sowie Web- und Postadresse einbinden. Gute Fotos runden das Profil ab
  17. 17. Gäste zu Bewertungen animieren • Je mehr Bewertungen Du in der TripAdvisor Community erhältst, desto größer ist die Chance, dass Du mit Deinem Eintrag in der Trefferliste nach oben kletterst. • Ist man der kommunikative Gastronom und hat ab und an einen hoffentlich unaufdringlichen “Schnack” mit den Gästen, kann man durchaus auch mal auf TripAdvisor hinweisen und sagen, dass man sich über eine Bewertung freut. Überraschenderweise sind es doch viele Gäste, die sich über die Aufmerksamkeit des Restaurantbesitzers freuen. • Man kann zudem Hinweisschilder im Restaurantbereich oder im Menü, Kassenzettel oder auf Giveaways anbringen. • Selbst die besten Restaurants in der Welt, erhalten Bewertungen unzufriedener Kunden. Reagiert man auch auf negative Bewertungen höflich und zuvorkommend, kann man es oft auch schaffen, noch etwas Positives herauszuholen – vielleicht eine zweite Meinung desselben Kundens, wenn er wiederkommt. • Grundsätzlich sollte man jede Bewertung mit einer bedachten Formulierung kommentieren, dadurch signalisiert man seinen Kunden Wertschätzung und Offenheit für Ihre Anmerkungen.
  18. 18. Bewertungen bewerben und nutzen • TripAdvisor bietet eine Reihe an sogenannten Widgets an, die man bspw. auf der eigenen Webseite einbetten kann – dadurch kann auch auf die erhaltenen Bewertungen aufmerksam gemacht werden. • Dies ist ein guter Indikator für potentielle Neukunden, die über irgendeinen Weg auf Deinen Gastrobetrieb gestoßen sind (sei es über eine Google-Suche oder weil sie mal vorbeigefahren sind oder durch persönliche Empfehlungen). Statistiken zeigen, dass sich ca. 50% aller Restaurantbesucher im Vorfeld die Webseite und/oder andere Quellen im Netz ansehen • Der erste Eindruck zählt also, insbesondere in Zeiten von Bewertungsportalen wir TripAdvisor!!! Hier sollte man auf keinen Fall den Anschluss verpassen.
  19. 19. Letzte Gedanken • Das Profil sollte regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden; die Menüs sollten aktuell sein, hin und wieder neue Bilder adden und weiteres, sorgen dafür, dass die Nutzer Dich und Deinen Betrieb als aktiv wahrnehmen. • Heutzutage lassen sich Konsumenten stark von den Meinungen anderer beeinflussen – Bewertungsportale wie TripAdvisor haben dementsprechend großen Einfluss auf die Meinungsbildung.
  20. 20. (7) Versand eines Email Newsletters • Im Restaurant-Marketing muss ein Newsletter nicht wöchentlich erscheinen – Nutzer freuen sich heutzutage sowieso eher, wenn Ihr Posteingang nicht dauerhaft überfüllt ist. Einmal im Monat reicht vollkommen aus. • Aber auch ein Newsletter benötigt Content. Man sollte sich regelmäßig etwas Neues einfallen lassen – neue Gerichte in der Karte, besondere Aktionen oder auch Ermäßigungen und Veranstaltungen machen Sinn. Man kann genauso gut auch mal einen spannenden Beitrag zur eigenen Unternehmensgeschichte einstellen, oder wie sich der Betrieb in den vergangenen Wochen entwickelt hat… • Automatisierte, sehr einfach zu nutzende Newsletterprogramme gibt es im Netz. Dabei kann man meist auch auf dutzende Vorlagen zugreifen, wie bspw. bei MailChimp.
  21. 21. (8) User-Generated Content nutzen • User-generated Content (Abkürzung: UGC) ist eine tolle Möglichkeit persönlich mit Kunden und Nutzern zu interagieren und längerfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. • Ein Foto-Wettbewerb, bei dem Kunden ihr Lieblingsgericht in Deinem Betrieb fotografieren kann man für seine Social Media Kanäle nutzen. Als Preis kann man eine kostenfreie Vorspeise oder ähnliches ausloben und auch dies als Content verwenden… • Die Interaktion durch UGC zeigt Kunden, dass man sie wertschätzt und kann durchaus dazu führen, dass man den ein oder anderen Hardcore-Stammkunden gewinnt.
  22. 22. (9) Zeig Dein Team • In Zeiten von Automatisierung und Technisierung, kann die Serviceindustrie durch persönlichen Touch punkten. Und genau da solltest Du auch ansetzen: Denk Dir Aktionen aus, wie Du Deine Mitarbeiter in Szene setzen kannst. Veranstalte ein Teamevent oder fotografiere sie auch mal bei besonderen Aktionen auf der Arbeit (natürlich alles nur mit Einverständnis). • Ein glückliches, mit Leidenschaft und Spaß arbeitendes Team kann Wunder in der Außenwahrnehmung bewirken. • Gut gelaunte Mitarbeiter sagen einfach einiges über den Betrieb aus und tragen zum guten Ruf bei!
  23. 23. (10) Beobachtung der Social Media Präsenz • Social Media Marketing ist ein wichtiger Faktor im heutigen Gastronomiemarketing. Flyer und Prospekte unter der Haustür durchgeschoben wird nicht mehr ausreichen. • Gastrobetriebe mit starker Social Media Präsenz im Rahmen ihrer Marketingaktivitäten sind in der Regel erfolgreicher. Social Media komplett zu ignorieren kann fatal sein. • Man sollte seine Accounts regelmäßig auswerten: Was funktioniert gut? Was weniger gut? Für welche Art Einträge, Fotos, Videos, Themen erhält man am meisten Likes? Was wird geteilt? Was geht eher unter?
  24. 24. (11) Positive Pressebeiträge teilen Wird man positiv in der Presse oder in Magazinen besprochen ist das toll und man freut sich. Man kann aber noch viel mehr rausholen, indem es auf seiner Webseite und seinen Social Media Kanälen erwähnt bzw. verlinkt. Fans und Follower werden dafür sorgen, dass es weitere Kreise zieht.
  25. 25. (12) Google Alerts einrichten Mit Google Alerts erhält man Benachteiligungen sobald Dein Betriebsname (oder andere Schlüsselwörter) in neu erstelltem Webcontent genannt werden. Dadurch ist man immer zeitnah darüber informiert, wer über einen spricht und was gesagt wird.
  26. 26. (13) Einen blog betreiben • Durch einen blog kann man seine eigene Community aufbauen und hat ein weiteres Tool, um mit (potentiellen) Kunden in Interaktion zu treten. Über diesen Weg kann man sein Profil und seine Gastgeberpersönlichkeit schärfen und in die Welt bringen. Posts können über Erfolge, Schwierigkeiten, Herausforderungen, lustige Situationen und Geschichten aus dem Gastroalltag, Rezepte und vieles mehr sein. • Ein blog kann viel Arbeit sein, muss er aber nicht unbedingt. Es gibt genügend freie Vorlagen im Netz, so dass man einen blog ziemlich simpel und trotzdem professionell halten kann. Man muss auch nicht ständig neue Posts hochladen – man sollte eher auf Qualität statt Quantität achten. Ankündigungen oder Nachrichten kann man gut auf einem blog teilen.
  27. 27. (14) Eine eigene Gastromarke entwickeln • Ein eigener Markenkern kann große Quereffekte auf die Performance in den sozialen Medien erzielen. Dabei sollte man sich auf beim Markenaufbau auf die Charakteristika der Zielkunden konzentrieren. • Richtet sich Dein Gastrokonzept an gesundheitsorientierte Konsumenten? Oder geht es eher um eine Bier und Brezeln Atmosphäre? • Zur Entwicklung der Marke kann man auch Marktforschungsergebnisse oder –berichte nutzen; yougov.de veröffentlicht beispielsweise interessante Reports zum Nutzer- und Konsumverhalten. An diesen Interessen kann man sich orientieren, wenn man Social Media Content oder Promotionmaterial erstellt.
  28. 28. (15) Timing bei Tweets • Twitter kann echte Effekte erzielen, allerdings sollte man dabei auf das richtige Timing achten – wann haben die Leute knurrende Mägen und wann sind sie in der Nähe? • Tweets sollte man daher sorgfältig formulieren und timen, so dass man zu unterschiedlichen Tageszeiten Kunden für Frühstücks-, Mittags- und Abendgeschäft gewinnt (je nachdem, was Du anbietest natürlich).
  29. 29. (16) Übersichtliche, gut designte Online Karte • Nutzer verschaffen sich mehr und mehr online einen ersten Eindruck, bevor sie sich auf den Weg zum Restaurant machen oder etwas bestellen. • Deswegen sollte man es Online-Besuchern so leicht wie möglich machen, die wesentlichen Informationen auf Deiner Webseite zu finden. Die Menükarte hat dabei die zentrale Funktion und sollte in hoher Qualität und gut lesbarer Form dargestellt sein – außerdem sollte sie immer aktuell und akkurat sein. • Manche Bestelldienste veröffentlichen auch die Originalmenüs ihrer Partnerrestaurants für umsonst. • Ohne ein gutes Online-Menü, dass Überzeugungsarbeit bei potentiellen Kunden leistet, sind viele der anderen hier vorgestellten Gastro-Marketing-Elemente wertlos. Gibt es kein Online-Menü, ist die Gefahr groß, dass Kunden einfach woanders schauen.
  30. 30. (17) Mit Online-Bestelldiensten zusammenarbeiten • Heutzutage spielt sich einfach sehr viel im Web ab – einfache Bedienbarkeit und einfacher Zugang sind dabei die Schlüsselbegriffe. • Über Online-Bestelldienste wird der Bestell- und Zahlungsprozess in dne meisten Fällen stark vereinfacht – und genau das wollen Kunden. • Je nachdem, in welcher Region Dein Geschäft ist, solltest Du eine Zusammenarbeit mit Online-Diensten erörtern und dabei auch eine Kosten-Nutzen-Kalkulation aufstellen.
  31. 31. (18) Coupons und Ermäßigungen • Mit Coupons und Ermäßigungen hat man immer sehr gute Chancen neue Kunden zu gewinnen oder alte für einen neuen Besuch zu motivieren. • Beispielmöglichkeit: Gib 5 € Nachlass bei Erstanmeldung zu Deinem Emailnewsletter • Oder, Du kannst versuchen Werbung über Groupon zu machen. Hier sollte Dir aber klar sein, dass man zwar eine hohe Reichweite erzielt, ein großer Anteil der Umsätze fließt dann aber Richtung Deal- Webseite. • Auch hier gilt es eine Kosten-Nutzen-Kalkulation aufzustellen und regelmäßig anzupassen, wenn man beispielsweise von Gutscheinjägern überrannt wird.
  32. 32. (19) Online Reservierungs-Tools • Es gibt mittlerweile einige Online-Reservierungssysteme, auf denen Restaurants ihre Reservierungen einfach verwalten können • Auch über diesen Weg, kommt man potenziellen Kunden durch einen weiteren Service entgegen. • Open Table ist ein Dienstleister in diesem Bereich.
  33. 33. (20) Werbung auf Smartphones und Tablets • Die Hälfte aller kostenpflichtigen Klicks (d.h. werbefinanzierte Suchmaschinentreffer) bei Google finden auf mobilen Endgeräten statt (Smartphones oder Tablets). • Gerade für Gastrobetriebe bieten sich ertragreiche Möglichkeiten, da Nutzer sich oft mobil über in der Nähe befindliche Restaurants, Cafés oder Bars informieren. Mobile Werbung ist in der Regel günstiger als Desktop-Werbung; außerdem sind die Klickzahlen relativ höher. • Tools wie Googles AdWords erlauben eine ganze Reihe individueller Einstellungen und Vorgaben in Hinblick auf die Zielgruppenerreichung. Man kann bspw. zur Zeit des Abendgeschäfts mehr Werbung schalten und so schneller und einfacher gefunden werden.
  34. 34. (21) Sammel Business Karten • Platziere eine Schale für Business Karten (Visitenkarten), die Kunden hinterlassen können. Mach es attraktiv, dass Du eine kleine Tombola daraus machst. Teilnehmende können ein kostenfreies Mittagessen für sie und 5 Freunde gewinnen, oder eine 2Stunden Happy Hour für Cocktails – was auch immer… • Du kannst die Kontakte für ein wenig Emailmarketing verwenden – schreib den Leuten, auch wenn sie nicht gewonnen haben, dass sie sich bspw. für Deinen Newsletter anmelden können und informiert werden, wenn die nächste Runde stattfindet oder wenn es Ermäßigungen oder sonstige Aktionen gibt.
  35. 35. (22) Regionale Zutaten verwenden • Lokalität und Regionalität zieht! Nutzt man regionale und vielleicht auch saisonale Zutaten kann man sich einen Namen machen und seine “Fan-Base” erweitern. • Wenn dies nicht außerhalb Deines Budgets liegt, sollte man diese Option auf jeden Fall in Betracht ziehen.

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