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Entzünde das Feuer ...
Der Kirchenbote
Evangelische Kirchengemeinden
Partenheim und Vendersheim
Frühjahr 2013
2
Inhalt
Impressum 	 2
Vorwort	 3
Friedhofsfenster	 4
Lichtblick-Ostern	 5
Karwoche und Ostern	 6
Standpunkt: Nahrungsmittelspekulation	 7
Kinderhilfe Philippinen	 9
Gottesdienste Partenheim	 10
Gottesdienste Vendersheim	 11
Flatty lädt ein	 11
Kindergarten im Landesmuseum	 12
Spendenaktion im Kindergarten	 13
Sommer, Sonne, Strand und Meer	 14
Ehrenamtsakademie	 14
Weltgebetstag 2013	 15
Herzlichen Glückwunsch	 16
Altkleidersammlung	 18
Termine	 19
Wein für die Ewigkeit	 20
Impressum
Herausgeber
Evangelische Kirchengemeinden
Partenheim und Vendersheim
Vordergasse 48, 55288 Partenheim
Tel. 0 67 32 89 88 / Fax 0 67 32 96 31 58
www.partenheim-evangelisch.de
evangelisch@partenheim.de
www.vendersheim-evangelisch.de
pfarramt@vendersheim-evangelisch.de
Pfarrerin Sylvia Winterberg
winterberg@partenheim.de
Pfarrer Harald Esders-Winterberg (V.i.S.d.P.)
esders@partenheim.de
0 15 1 22 27 26 11
Pfarrbüro: Waltraud Appenheimer
pfarramt@partenheim-evangelisch.de
Bürostunden:
dienstags 16.30 - 19.00 Uhr und
mittwochs 8.00 - 11.30 Uhr
Kollektenkonten:
Partenheim: 55190000 271251043
Vendersheim: 55190000 271253015
Kirchenvorstand Partenheim
Vorsitzender: Horst Runkel
Tel. 0 67 32 26 63 oder 0 67 32 13 31
Horst-Runkel@t-online.de
Kirchenvorstand Vendersheim
stellv. Vorsitzender:
Günter Hofmann
Evangelischer Kindergarten Partenheim
Am Sportplatz 7
Leiterin: Mariette Brunner-Bast
Tel. 0 67 32 17 03
kindergarten@partenheim.de
Evangelisch-Kommunales Jugendbüro
Alexandra Scheffel
Schulstrasse 10, Stadecken-Elsheim
06130/6450
www.jugendbuero.com
Der Kirchenbote wird in alle Haushalte in
Partenheim und Vendersheim verteilt.
Auflage: 1200 Exemplare
Druck: Regionalverwaltung Rheinhessen
Redaktionsschluss: 30 4. 2013
3
Liebe Leserin, lieber Leser,
jedes Jahr zu Karfreitag werde ich im Ange-
sicht des Kreuzes neu mit einer Reihe Fragen
konfrontiert:
Wie hätten sie entschieden, wenn die
Gruppe des Jesus noch nicht aus der Ge-
meinschaft ausgeschlossen gewesen wäre?
Wenn es noch Reste von Beziehungen, Ver-
bindungen und alte Freundschaften gege-
ben hätte? Das Fehlen von Beziehungen war
hier – wie sicher oft, einer der Gründe für
eine harte Entscheidung. Das sorgte dafür,
dass die Angst das Sagen hatte.
Und: Warum wehrten sich Jesus oder die
Mitglieder seiner Gruppe nicht? Ging er
wirklich freiwillig in den Tod? Oder war er
sich seiner Unterstützung nicht sicher? Ist
Jesus hier willenloser Spielball himmlischer
oder irdischer Mächte? Hilfloses Bauernop-
fer oder Opfer-Lamm? Ein deutlicher Wi-
derstand von seiner Seite hätte sicher vieles
verändert – allerdings auch den Weg des
kompromisslosen Liebesgebots.
Und zuletzt: Kann es wirklich sein, dass dies
alles Gottes Plan war? Dass Gott den eige-
nen Sohn der Gewalt ausliefert, damit er für
unsere Sünden stirbt? Das würde ja bedeu-
ten, dass Gott mit den Mächten des Todes
und der Gewalt paktiert, um einen Plan zu
verwirklichen. (und er gab seinen eigenen
Sohn, damit alle, die an ihn glauben ewiges
Leben haben. Joh 3,16; Röm 5,9) Und sei
es mit den besten Absichten: das fällt mir
schwer zu glauben. Was also steckt hinter
dem Ganzen?
Eine Frage, die ebenso bedrücken kann wie
das Erleben von immer wieder neuem Un-
recht, immer neuer Ungerechtigkeit in unse-
rer Welt.
Tiere und Natur werden bis zum letzen
Blutstropfen ausgebeutet, um den Profit der
großen Lebensmittelkonzerne zu maximie-
ren. Trinkwasser wird zu einem Konsumgut,
das sich nur noch Wohlhabende leisten kön-
nen. Nahrungsmittel werden zu Treibstoff
und Verdorbenes oder Vergiftetes bleibt
als Nahrung. Frauen sind nicht nur in Indien
‚Freiwild‘ und rechtlos. Und üble Nachrede,
Mobbing verletzt hierzulande abertausende
von Menschen jeden Tag! Alte Menschen
stehen mir vor Augen, die gerne Abschied
nehmen wollen von dieser Welt und es nicht
können und jungen Menschen, deren Leben
viel zu früh zu Ende ist.
Was steckt hinter all dem?
Das Programm der ersten Jesus-Gemein-
schaften spricht eigentlich für sich selbst: es
isteinGegen-ProgrammgegendieUnrechts-
Strukturen der Welt, Muster des Todes und
der Verzweiflung in denen die Menschen
damals und in denen auch wir heute leben:
Körperliche und seelische Wunden heilen,
Hungernde sättigen, sich Einsamen zuwen-
den, füreinander da sein, aufeinander bezo-
gen leben – Jesus und die Seinen lebten kon-
sequent im Bewusstsein der umfassenden
Liebe Gottes zu allen Geschöpfen – unge-
achtet der Tatsache, dass dies nicht von al-
len Menschen verstanden wurde und sogar
in letzter Konsequenz dazu führen konnte,
dass dieser Weg auf gewaltsamen Wider-
stand stoßen würde. Jesus von Nazareth
war davon überzeugt, dass dies die einzige
Möglichkeit war, wie die Liebe Gottes – das
Königreich Gottes in der Welt Fuß fassen
konnte. Und – er hat recht gehabt: seinen
Körper konnten sie töten und schänden,
nicht aber seinen Geist und seine Lebendig-
keit, nämlich das, was er zu seinen Lebzeiten
verkörpert hat. Wer nicht recht hatte, waren
Kajafas und die Mitglieder des Ältestenrates.
Sie waren dem gleichen Irrtum erlegen, wie
viele Eroberer der alten und neuen Zeit –
auch die Römische Besatzungsmacht: eine
friedliche Weltordnung oder auch nur Frie-
den für die Einzelnen ist nicht mit gewaltsa-
men Mitteln zu erreichen.
Aus Sicht der Welt gescheitert ist Jesu Weg
letztlich an den Ängsten und der Bezie-
hungslosigkeit der Menschen: an der Angst,
zu verlieren, was man zu besitzen oder zu
erringen meinte und das körperliche wie
seelische Leiden unter allen Umständen zu
vermeiden. Angst machte den römischen
Oberen, dass es hier Menschen gab, die auf
eine selbstbestimmte und friedliche Zukunft
hofften, die daher nicht mehr mit Macht
und Gewalt lenkbar waren.
Dies ist nun die befreiende Botschaft auch
für uns alle heute, jeder und jede an ihrem/
seinem Platz:
Ja, es ist möglich, dass wir leiden, dass wir
verlieren, was uns wichtig zu sein scheint,
zuletzt auch unser Leben. Doch: Gottes un-
bedingte Liebe gilt weiter – auch über den
Tod hinaus! Auch unser Körper wird sterben
– das ist sicher – und vieles, was wir unter-
nehmen wird scheitern und nicht zum Ab-
schluss kommen – so ist das Leben. Doch wir
können uns getragen und gehalten wissen
darin, dass uns Gottes Liebe bleibt – ohne
Bedingung und Vorleistung! Niemand muss
leiden oder sterben, um Gott gnädig zu stim-
men – auch hat Gott so etwas niemals ge-
plant – auch nicht für den eigenen Sohn.
Furcht und Angst zu scheitern und zu
versagen können getrost auf der Stre-
cke bleiben! Lebensfreude und Lebens-
lust stehen auf dem Programm des Le-
bens in Gottes Licht wie ein warmes
loderndes Feuer, das niemals verlischt.
Wir können und sollen dem Tod ins Gesicht
lachen – ein herzliches Osterlachen!
In diesem Sinne wünschen Ihnen gesegnete
Zeiten Ihre
Landfrauenverein Partenheim
Das neue Fenster in der Aussegnungshalle
ist nun eingebaut und passt sich wunder-
bar dem Raum zur Bestattungsfeier an. Auf
dem Bild sehen wir einen Weg, der immer
schmaler wird und auf ein strahlendes und
helles Licht führt.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der
Künstlerin Marie Kristin Winterberg für das
wunderschöne Motiv dieses Bildes.
Hiltrud Runkel
5
Lichtblick Ostern - die Aktion
Karfreitag, Ostern – das sind Feiertage im Früh-
ling. Gerne werden sie genutzt, um eine Reise
zu unternehmen. Oder um den Frühling zu ge-
nießen. Dem kommt das fröhliche Osterfest ent-
gegen, mit dem Christen die Auferstehung Jesu
vom Tod feiern.
Zu dieser Zeit gehört aber auch der Karfreitag.
Er passt nicht so recht zu den Frühlingsgefühlen,
denn der Karfreitag ist ein trauriger und stiller
Tag. Er erinnert an den gewaltsamen Tod von
Jesus. Für die Staatsmacht war er ein Aufrührer,
den sie am Kreuz hinrichtete. Für Christen ist Je-
sus der Sohn Gottes, der ihr Leben bis zum bitte-
ren Ende geteilt hat.
Gerade als Kontrast zum fröhlichen Osterfest
ist der stille Karfreitag unverzichtbar. Ostern
als Fest der Auferstehung ist nichts wert, wenn
es nicht bezogen wird auf die traurige Realität
dieser Welt, zu der auch Unterdrückung, Lei-
den und Tod gehören. Viele Menschen erleben
das hautnah und schmerzlich. Es tut ihnen gut,
wenn ihre Lage nicht vergessen wird. Es tut auch
der ganzen Gesellschaft gut, dafür einen festen
Tag zu haben. Dieser Einsicht folgt das staatliche
Feiertagsgesetz, das den Karfreitag als einen
„stillen Feiertag“ besonders schützt.
Karfreitag und Ostern gehören untrennbar zu-
sammen. Ihre gemeinsame Botschaft gibt dem
menschlichen Leben Tiefe und Hoffnung. Darauf
macht die Evangelische Kirche in Hessen und
Nassau (EKHN) mit Plakaten, Bannern, einem
Brief an ihre Mitglieder und mit dieser Website
aufmerksam. Sie erläutert, welche Bedeutung
die Feiertage haben, heute und historisch, bib-
lisch und seelisch, persönlich und gesellschaft-
lich.
Der Schlüsselbegriff lautet „Wiedersehen“. Üb-
licherweise verabschiedet man sich mit diesem
Wort voneinander. Doch genau besehen steckt
mehr darin, nämlich der Ausblick auf einen neu-
en Anfang. „Wiedersehen“ – dieses alltägliche
Grußwort drückt den Schmerz des Abschieds
und zugleich die Hoffnung auf neues Leben aus.
Dieses Wort erinnert hier an die Hoffnung, die
sich mit Karfreitag und Ostern verbindet. Es tut
gut eine solche Hoffnung zu haben – nicht nur,
wenn der Frühling allmählich die warmen Son-
nenstrahlen zurückbringt.
6
Lichtblick Ostern - das Motiv
Auf der einen Seite ein Gesicht im Dunkeln,
kaum zu erkennen. Auf der anderen Seite das-
selbe Gesicht im Licht. Ein gelbes Band führt
aus der Dunkelheit heraus. „Wiedersehen“ - auf
der dunklen Seite erinnert das an Abschied und
Schmerz, auf der hellen Seite an die Freude der
Begegnung.
Das Motiv ist ein Bild für den Glauben: An Kar-
freitag ist Jesus gestorben. Alle Hoffnung schien
zerstört. An Ostern ist er auferstanden. Jesus
bleibt die Verbindung mit Gott, mit Liebe und
Leben. Damals wie heute. Nach der Trauer ist
Freude. Gott macht das möglich. Darauf vertrau-
en ist Glauben.
Karfreitag, das ist die Erfahrung von Verlust,
Angst und Tod. Ostern ist das Wiedersehen mit
der lebendigen Liebe Gottes. Ostern sind Be-
gegnungen, die mit Sinn erfüllen. Ostern ist die
Hoffnung auf ein Wiedersehen nach dem Tod.
Ostern ist der Lichtblick: Glück ist möglich – in
diesem Leben und darüber hinaus.
Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Ostergot-
tesdiensten in Partenheim und Vendersheim
Gründonnerstag, 28.03.2013 um 19:30 Uhr
Agape-Mahl in Partenheim
Karfreitag, 29.03.2013 um 10:15 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl in Vendersheim
Karfreitag, 29.03.2013 um 17:00 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl und Kirchenchor
in Partenheim
Karsamstag 30.03.2013 um 18:30 Uhr
Andacht am Osterfeuer in Partenheim
Ostersonntag 31.03.2013 um 6:00 Uhr
Osternacht mit Abendmahl
und Osterfrühstück in Vendersheim
Ostersonntag 31.03.2013 um 10:15 Uhr
Gottesdienst mit Taufen und Abendmahl in
Partenheim
Ostermontag 01.4.2013 um 10:15 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl in Vendersheim
Wir wünschen Ihnen ein frohes gesegnetes
Osterfest!
77
STANDpunkt:
EKHN bestärkt ihre Ablehnung von Nah-
rungsmittelspekulation
Die Preise von Agrarprodukten unterliegen ei-
ner Vielzahl von natürlichen und politischen
Faktoren. Daraus entstanden schon immer
mehr oder weniger starke Schwankungen. Pro-
duzenten und Kunden haben aber ein berech-
tigtes Interesse an Kalkulationssicherheit durch
berechenbare Preise. Marktteilnehmer, die den
Produzenten ihre Ernte schon vorher zu einem
festen Preis abkaufen oder die den Kunden (z.B.
Mühlen oder anderen weiter verarbeitenden
Betrieben) diese Rohprodukte zu einem festen
Termin und zu einem festen Preis verkaufen,
übernehmen immer das Risiko unvorhersehba-
rer Preisschwankungen. Diese traditionelle Spe-
kulation in Form von Warentermingeschäften
entspricht durchaus auch den Bedürfnissen von
Produzenten und Verarbeitern.
Seit dem Jahr 2000 haben sich aber die Finanz-
märkte weit über solche Sicherungsgeschäfte
im Interesse der direkt beteiligten Produzen-
ten bzw. Verarbeiter hinaus weiterentwickelt.
„Lediglich zwei Prozent aller Terminkontrakte
ziehen heutzutage eine tatsächliche Lieferung
nach sich“, heißt es in einer von dem Börsen-
experten Dirk Müller im Auftrag von Misereor
erstellten Analyse.
Das bedeutet: Bei den meisten Termingeschäf-
ten geht es nicht mehr um die Absicherung rea-
ler Warengeschäfte sondern um rein spekulati-
ve Finanzanlagen. ...
Die globalisierten Finanzmärkte werden hoch-
gradig vom Herdentrieb bestimmt: Käufe von
großen Investoren ziehen weitere Käufe ande-
rer Investoren nach sich. Jeder orientiert sich
am beobachteten oder erwarteten Verhalten
der anderen. Das trägt zu einer Verstärkung von
Trends bei, die nach Ansicht zahlreicher Exper-
ten durch den automatisierten Computerhan-
del (Hochfrequenzhandel) noch weiter verstärkt
werden.
Die Preise von Agrarprodukten werden immer
stärker durch die Finanzmärkte bestimmt. Das
haben inzwischen sowohl die USA, als auch
die EU und die G-20 erkannt. Schritte zur Ein-
führung oder Verstärkung von Positionslimits,
Preiskontrollen, mehr Transparenz und Informa-
tions- bzw. Berichtspflichten auf diesem immer
komplexer werdenden Markt, gehen in die rich-
tige Richtung.
Sie reichen aber bei weitem nicht aus, um die
negative Entwicklung der letzten zehn Jahre
wirksam zu stoppen. Bei steigenden Preisen
werden immer mehr Finanzinvestoren in den
Markt mit Agrarrohstoffen einsteigen, um „von
der Knappheit zu profitieren“. Diese entsteht
aber teilweise gerade erst dadurch, zumindest
aber wird sie verstärkt. Spekulation, die tenden-
zielleherdazubeiträgt,dassPreisentwicklungen
verstärkt werden, kann daher kaum einen Bei-
trag zur Stabilisierung von Rohstoffmärkten leis-
ten. Diese Erkenntnis wird sogar von Instituten
bestätigt,diegrundsätzlichdieSpekulationauch
auf Nahrungsmittelmärkten unterstützen. In ei-
nem Arbeitspapier des Weltbankforschers John
Baffes und des damaligen Leiters der Analyse-
abteilung der Generaldirektion 3 Landwirtschaft
bei der EU-Kommission Tassos Haniotis aus dem
Jahr 2010, heißt es: „Wir nehmen an, dass In-
dexfondsaktivität (…) eine Schlüsselrolle bei der
Preisspitze von 2008 gespielt hat. Biosprit spiel-
te auch eine gewisse Rolle, aber viel weniger,
als ursprünglich gedacht. Und wir finden keinen
Beleg, dass die angeblich gestiegene Nachfrage
aus Schwellenländern irgendeinen Effekt auf die
Weltmarktpreise hatte.“
Finanzspekulation hat die Preisausschläge auf
den Nahrungsmittelmärkten zwischen 2008
und 2011 nicht verursacht, aber verstärkt. Für
Landwirte und Verbraucher wird das gravieren-
de Folgen haben. Das haben Experten von DB
Research und Allianz Research in mehreren Un-
tersuchungen festgestellt. Die Deutsche Bank
hatte auch aufgrund der öffentlichen Kritik an
Nahrungsmittelspekulationen durch NGOs wie
Oxfam oder Foodwatch sowie von kirchlichen
Gruppen eine eingehende Untersuchung der
... Die UN stellte eine gravierende Fehlentwick-
lung aufgrund von unterlassenen Investitionen
im Agrarbereich fest. Die FAO geht von einem
jährlichen Investitionsbedarf in den Agrarsek-
tor von Entwicklungs- und Schwellenländern in
Höhe von 30 Mrd. Euro pro Jahr zur Sicherung
der Nahrungsversorgung aus.
Nachhaltige Nahrungsmittelversorgung wird
aber nicht durch kurzfristige Gewinn-Spekula-
tion gewährleistet. Nötig sind stattdessen lang-
fristige Direktinvestitionen, die sich an den Pro-
duktionsbedingungen und Bedürfnissen in den
unterentwickelten Ländern und nicht an den
Exportchancen von „cash-crops“ orientieren.
Dabei müssen die klimatischen und sonstigen
natürlichen Bedingungen, die bestehenden Er-
nährungsgewohnheiten sowie die Möglichkei-
ten der züchterischen Weiterentwicklung vor-
handener Kulturpflanzen einbezogen werden.
Experten gehen davon aus, dass durch eine
Förderung und Weiterentwicklung der kleinbäu-
erlichen Landwirtschaft auf der Basis moderner
durchaus bekannter Technologie und ohne die
Rodung weiterer Waldflächen, z.B. in Afrika,
eine Verfünffachung der Produktivität in der
Nahrungsmittelproduktion möglich wäre.
Investitionen müssen auf der Basis der Men-
schrechte erfolgen und die Verbraucher und
Produzenten vor Ort mit einbeziehen. Rollen
und Interessen zwischen ausländischen Investo-
ren und der lokalen/regionalen Landwirtschaft
müssen offengelegt und geklärt werden. Nur so
entsteht ein Umfeld, in dem langfristige Direk-
tinvestitionen erfolgreich sein können. Es wäre
sehr zu begrüßen, wenn nicht nur Nischeninsti-
tute sondern auch die „global players“ unter den
Banken und Finanzinstituten sich dieser Verant-
wortung stellen würden.
Brigitte Bertelmann
Heinz-Thomas Striegler
8
Wirkungszusammenhänge von Finanzspekula-
tion und der Preisentwicklung auf den realen
Märkten angekündigt und diese Geschäfte vor-
übergehend ausgesetzt. Beim Wiedereinstieg in
diesen Markt wurde ein solcher Zusammenhang
überraschender Weise geleugnet. Methode und
die Ergebnisse der Studie, auf die sich die Deut-
sche Bank und die Allianz bei ihrem Wiederein-
stieg stützen, sind unter Experten nach wie vor
sehr umstritten.
Selbst wenn Finanzspekulation mit Agrarpro-
dukten nur einen von mehreren Faktoren für
extreme Preissteigerungen oder starke Preis-
schwankungen darstellt, reicht dies aus, um aus
ethischen Gründen davon Abstand zu nehmen.
Zurecht betrachten viele Menschen Finanzge-
schäfte als äußerst fragwürdig, die von Preis-
steigerungen oder Preisschwankungen von Nah-
rungsmitteln profitieren. Denn diese Geschäfte
tragen dazu bei, dass für Millionen Menschen
die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln nicht
mehr erschwinglich ist oder bringen kleine Pro-
duzenten in existenzielle Schwierigkeiten. Das
Recht, sich ausreichend ernähren zu können, ist
ein elementares Menschenrecht. Es darf nicht
durch exzessive Finanzspekulation gefährdet
werden. Nach dem derzeitigen Stand der wis-
senschaftlichen Diskussion ist der Verdacht auf
mögliche schädigende und fatale Folgen der
Nahrungsmittelspekulation nicht ausgeräumt.
Die EKHN und andere evangelische Kirchen in
Deutschland haben in ihren Kriterien für ethi-
sches Investment spekulative Investitionen in
Rohstoffe aus guten Gründen ausgeschlossen
und fordern auch Banken, Fonds und andere
Investmentinstitute dazu auf. Solche Geschäfte
sind für die Kirchen nur schwer vereinbar mit
den Reformen und dem kulturellen Wandel auf
den Finanzmärkten, der nach dem Ausbruch der
Finanzkrise von vielen Seiten lautstark angekün-
digt und von vielen erhofft wurde. Der Wieder-
einstieg von Deutscher Bank und Allianz ist ein
hier Rückschritt.
9
Liebe Freunde der Kinderhilfe Philippinen,
es gibt nichts Gutes ausser man tut es. Das
sagte bereits Erich Kästner. Die „Kinderhilfe
Philippinen“hatesgetan.Unddasseit1985.
Es entstand auf Padre Burgos im Süden der
Insel Leyte nach und nach ein Zuhause für
Kinder, die keiner mehr wollte. Heute ist es
ein Dorf mit zehn Häusern für etwa 100 Kin-
der. Unter der Obhut der Hausmütter kön-
nen sie in Sicherheit leben und werden auch
medizinisch versorgt. Sie gehen in die Schule
und erhalten eine Ausbildung. Und das alles
nur von Ihren Spenden.
Damit Sie einen Überblick bekommen, wie
sich das in Zahlen ausdrückt, hier einige klei-
ne Beispiele:
Eine obligatorische Schuluniform für Mäd-
chen, bestehend aus Bluse und Rock, kos-
tet momentan 350 Peso, was umgerechnet
etwa 5,60 Euro bedeutet.
Ein weisses T-Shirt und eine schwarze Hose
für die Jungen kosten 250 Peso also ca 4
Euro.
Die Schulgebühr in einer Grundschule sind
pro Kind und Monat mit 300 Peso zu ent-
richten, was wiederum 4,80 entspricht.
In der Schule müssen die Kinder Schuhe tra-
gen, die mit 400 Peso also 6,40 Euro zu Bu-
che schlagen.
Schulutensilien, wie Stifte, Hefte, Schreibpa-
per kosten 300 Peso, ca.4,80 Euro Pro Mo-
nat und Kind.
Für die täglichen Mahlzeiten benötigt man
für zehn kleine Kinder zwischen 3 und 7 Jah-
ren 1,5 Kg Reis pro Mahlzeit. Für drei Mahl-
zeiten am Tag sind das 150 Peso bzw. 2,40
Euro.
Fisch für dieselbe Anzahl Kinder kostet 120
Peso, also 2 Euro pro Mahlzeit, also bei drei
Mahlzeiten am Tag 360 Peso /5,80 Euro.
Selbst die kleineren Spenden sind hier sinn-
voll und hilfreich. Für eine Spende von nur 5
Euro kann bereits Schulmaterial für ein Kind
im Wert von 310 Peso erworben werden.
Bei einer Spende von nur 10 Euro werden
mehr als zehn Kinder für einen Tag satt.
Bitte helfen Sie der „Kinderhilfe Philippinen“
und reichen Sie den Kindern die Hand, las-
sen Sie die Kinder nicht allein. Es gibt nichts
Gutes ausser man tut es.
Ihr Dietrich Pröhl
http://kinderhilfe.zdf.de/index.html
Spendenkonto 240
Sparkasse Mainz BLZ 55050120
10
24.03.2013	 10:15	 Gottesdienst 	 Für kirchliche Arbeitslosenprojekte
27.03.2013	 11:00	 Ostergottesdienst für KigaKinder	
28.03.2013	 19:30	 Agapé-Mahl an Gründonnerstag	 Für die eigene Gemeinde
29.03.2013	 17:00	 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl und Kirchenchor	
				 Für die christlich-jüdische Verständigung
30.03.2013	 18:30	 Andacht am Osterfeuer	
31.03.2013	 06:00	 Osternnacht in Vendersheim	
31.03.2013	 10:15	 Ostergottesdienst mit Taufe und Abendmahl	
	 Für die Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden, Dekanaten und Jugendwerken
01.04.2013	 10:15	 Ostergottesdienst mit Abendmahl in Vendersheim	
07.04.2013	 10:15	 Gottesdienst 	 Für die eigene Gemeinde
11.04.2013	 21:00	 Abendandacht GemeinsamEvangelisch in Vendersheim	
14.04.2013	 09:00	 Gottesdienst 	 Für das Diakonische Werk der EKD
17.04.2013	 15:30	 Mittwochscafé	
20.04.2013	 10:30	 Flatty lädt ein! - Kindergottedienst in Vendersheim	
20.04.2013	 19:30	 Geistliche Weinprobe	
21.04.2013	 11:15	 Gottesdienst mit Taufe	 Für die eigene Gemeinde
24.04.2013	 14:30	 Andacht mit der Betreuungsgrupe Sozialstation	
28.04.2013	 17:00	 Vorstellungsgottesdienst	 Für die kirchenmusikalische Arbeit
05.05.2013	 10:15	 Gottesdienst 	
Für die Evangelische Weltmission (Missionswerk EMS & VEM)
09.05.2013	 10:15	 Gottesdienst im Pfarrgarten	 Für die eigene Gemeinde
12.05.2013	 09:00	 Gottesdienst 	 Für die eigene Gemeinde
15.05.2013	 15:30	 Mittwochscafé	
19.05.2013	 10:15	 Konfirmation	
19.05.2013	 18:00	 Abendandacht zur Konfirmation	
20.05.2013	 10:15	 Gottesdienst zu Pfingsten in Vendersheim	
23.05.2013	 14:30	 Andacht mit der Betreuungsgrupe Sozialstation	
Gottesdienste und Veranstaltungen in Partenheim
11
Gottesdienste und Veranstaltungen in Vendersheim
23.03.2013	 18:00	 Tisch - Gottesdienst 	 Für kirchliche Arbeitslosenprojekte
28.03.2013	 19:30	 Agapé-Mahl an Gründonnerstag in Partenheim	
29.03.2013	 10:15	 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl	
Für die christlich-jüdische Verständigung
31.03.2013	 06:00	 Osternnacht	 Für die eigene Gemeinde
01.04.2013	 10:15	 Ostergottesdienst mit Abendmahl	
Für die Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden, Dekanaten und Jugendwerken
07.04.2013	 09:00	 Gottesdienst 		 Für die eigene Gemeinde
11.04.2013	 21:00	 Abendandacht GemeinsamEvangelisch	
14.04.2013	 10:15	 Gottesdienst 	 Für das Diakonische Werk der EKD
20.04.2013	 10:30	 Flatty lädt ein! - Kindergottedienst	
20.04.2013	 18:00	 Gottesdienst 		 Für die eigene Gemeinde
28.04.2013	 10:15	 Gottesdienst 	 Für die kirchenmusikalische Arbeit
05.05.2013	 09:00	 Gottesdienst 		 Für die eigene Gemeinde
09.05.2013	 10:15	 Gottesdienst im Pfarrgarten	 Für die eigene Gemeinde
12.05.2013	 10:15	 Gottesdienst 		 Für die eigene Gemeinde
20.05.2013	 10:15	 Gottesdienst zu Pfingsten	
Für die Arbeit des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK)
Flatty, unsre Kirchenfledermaus lädt ein zu einer
Rundreise durch das Weltgebetstagsland Frank-
reich:
Am Samstag 20. April von 10:30 bis 14:00 Uhr
(Ankommen ab 10:00 Uhr)
In der evangelischen Kirche in Vendersheim.
Wir erfahren , wie Kinder in Frankreich leben,
spielen und lernen, wir singen und tanzen Lie-
der aus Frankreich und lernen die ersten franzö-
sischen Worte. Am Schluss sind wir nicht mehr
ganz so fremd in diesem Land – denn fremd sein
ist nicht schön! Über Menschen, die fremd sind
in diesem und in anderen Ländern hören wir Ge-
schichten und überlegen, was wir tun können,
um ihnen das Fremdsein leichter zu machen.
Natürlich wird es auch landestypisches Essen ge-
ben: lasst Euch überraschen!
Auf einen fröhlichen Tag freuen sich
Pfarrerin Sylvia Winterberg und Team.
Und Flatty, die Fledermaus
1212
„Tierisch gut“
Die Vorschulkinder des evangelischen Kinder-
gartens besuchen das Landesmuseum in Mainz
„Welche Tiere könnt ihr auf dem Bild erkennen?“
Voller Neugierde streifen die Vorschulkinder mit
der sympathischen Museumspädagogin durch
die Ausstellung des Landesmuseums und ver-
weilen bei einigen Bildern. In Ruhe setzen sie
sich vor das Bild, schauen genau hin und kom-
men mit ihr ins Gespräch. „Tierisch gut“ ist das
Thema der Museumserkundung. Immer wieder
entdecken die Kinder Tiere, die sich in den Kunst-
werken versteckt haben. Altersgerecht erzählt
die Pädagogin Geschichten und Deutungen zu
den Bildern und die Kinder hören gespannt und
konzentriert zu. Die Vorschulkinder hatten sich
im Rahmen ihres Jahresprojektes „Kunst mit Kin-
dern“ mit ihren Erzieherinnen und einigen Eltern
auf den Weg in das Landesmuseum gemacht,
um Kunstwerke von großen Künstlern zu sehen.
Nach der Entdeckungsreise konnten sie selbst
kreativ werden und in der Museumswerkstatt ihr
eigenes Phantasietier malen oder basteln. Es war
ein interessanter Vormittag, an dem die Kinder
das Museum als einen spannenden und kreati-
ven Ort erlebt haben.
30 Jahr Evangelischer Kindergarten Partenheim
Spendenaktion für Frau Michel-Waadt
Buntes Markttreiben der Kindergartenkinder
Engagiert und fröhlich bieten die Kinder und
Erzieherinnen an ihrem Marktstand im Kinder-
garten Selbstgebasteltes, Gebackenes und
gespendete Gaben den Eltern an. Gegen eine
Spende können die dargebotenen Sachen er-
worben werden. Und der Andrang war groß.
„Leises“ Geld füllte das Spendenglas in kurzer
Zeit.
Andrea Michel-Waadt, die viele Jahre als Erzie-
herin und einige Jahre als Leiterin im Kindergar-
ten tätig war, ist seit 1997 an einer besonders
aggressiven Art von Multipler Sklerose erkrankt.
Die Motorik ist seit 5 Jahren so eingeschränkt,
dass sie auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Mit
großer Hoffnung hat sie sich nach vielen ver-
schiedenen Therapien die keine Besserung ge-
bracht haben, einer besonderen Art der Stamm-
zellentherapie unterzogen. Da diese Therapie
nicht in Deutschland angeboten wird, sind die
Kosten enorm.
Um Frau Michel-Waadt finanziell zu unter-
stützen und Solidarität zu zeigen , haben die
Gabsheimer Vereine unter der Schirmherr-
schaft der Pfarrgruppe Gabsheim-Saulheim
eine Benefizveranstaltung organisiert.
Die Verkaufsaktion der Kinder und Erzieherin-
nen brachte den stolzen Betrag von 524.60 €.
Die Organisatoren der Benefizveranstaltung
nahmen die Spende dankbar an. Zusammen mit
dem Erlös der Veranstaltung gehen die Gelder
zu 100% an Frau Michel-Waadt.
13
1414
Sommer, Sonne, Strand und Meer...
Sommerfreizeit für alle von 12 bis 15 Jahren
Ein ausgiebiges Frühstück unter Pinienbäumen,
gemütlich zum Strand schlendern, Sonnenba-
den, lesen und Ball spielen am Mittelmeer. Auf
dem Nachhauseweg original italienisches Gelati
schmausen und abends leckere, gemeinsam zu-
bereitete italienische Pasta schlemmen. Und am
Abend mit der Gruppe Spaß haben und feiern.
So könnte ein Tag auf der Freizeit in
“Le Marze” aussehen.
Wir werden aber nicht nur Sommer, Sonne,
Strand und italienische Lebensart genießen,
sondern gemeinsam ein spannendes Programm
erleben. Unser Campingplatz “Le Marze” liegt in
der Toskana nur 14 km von der Provinzhaupt-
stadt Grosseto entfernt. Dort gibt es eine wun-
derschöne Altstadt und den wirtschaftlichen
Mittelpunkt der Maremma. Le Marze liegt an ei-
nem der schönsten Stränden des thyrrenischen
Meers und bietet beste Voraussetzungen für tol-
le Urlaubstage.
Wer: alle im Alter von 12-15 Jahren
Wann: 08. bis 22.07.2013
Wo: Le Marze - Toskana - Italien
Kosten: 490 €
Nähere Infos und Anmeldung im Jugendbüro
und unter www.jugendbuero.com
Alexandra Scheffel
Ehrenamtsakademie Ingelheim-Wöllstein
Dem Glauben auf der Spur -
Eine Glaubensbekenntnis-Orientierung
Termin: Sa, 20. 4. 2013, 10.00-17.00 Uhr
Referentin: Pfarrerin Heike Wilsdorf,
Leiterin des Fachbereichs Erwachsenenbildung
im Zentrum Bildung der EKHN, Darmstadt
Ev. Gemeindehaus Wackernheim, Neustraße 1
Meine Hoffnung und meine Freude...
Annäherung an den eigenen Glauben
Termin: Sa, 21. 9. 2013, 14.00-17.30 Uhr
Referentin: Pfarrerin i. R. Helga Engler-Heidle,
Frankfurt
Ev. Gemeindehaus Büdesheim, Dromershei-
mer Chaussee
Kirchenvorstandstag 2013
Termin: Sa, 2.11.2013, 9.45 – 16.15 Uhr
Ev. Gemeindehaus Wörrstadt,
Hermannstraße 45
Workshops zu folgenden Themen:
- Religionspädagogik in kommunalen und
konfessionellen Kitas
- Umgang mit Menschen mit Demenz
- Altes Eisen oder in den besten Jahren? (Al-
tenbildung)
- Klingende Botschaften von hohen Türmen-
Die Liturgie der Glocken im Leben der Kirche
Informationen zu allen Veranstaltungen und
Anmeldung: martina.schott@dekanat-ingel-
heim.de, 06132-718921
Martina Schott
15
Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen
Weltgebetstag aus Frankreich am 1. März 2013
Ichwarfremd–ihrhabtmichaufgenommenwar
das Motto des diesjährigen Weltgebetstages.
Mit der Gottesdienstordnung aus Frankreich
stellten sich die Frauen aus Frankreich drängen-
denFragenangesichtsglobalerMigrationsbewe-
gungen: Wie kann jede und jeder einzelne von
uns zu einer Kultur des Willkommens beitragen?
Wie wertschätzt eine Aufnahmegesellschaft,
was Menschen aus einem anderen Land, einer
anderen Kultur mitbringen? Wie können Fremd-
heitserfahrungen immer wieder neu umgewan-
delt werden in die Erfahrung, wahrgenommen,
respektiert und willkommen zu sein? So kon-
frontierte uns dieser Weltgebetstag auch mit
gesellschaftlichen und politischen Bedingungen
der „Festung Europa“, in der nicht gilt, wozu uns
Jesus Christus aufruft: „Ich war fremd – ihr habt
mich aufgenommen“. Wir alle sind zum Handeln
aufgerufen, damit die positive Vision des Titels
heißt: „Ihr habt mich aufgenommen“! Dass wir
uns als ChristInnen aktiv in die Gestaltung unse-
rer Gesellschaft einbringen, dazu ermutigt uns in
jedem Jahr neu der Weltgebetstag mit seinem
Motto „Informed Prayer – Prayerful Action/In-
formiert beten – betend handeln“.
So waren auch wir hier in Partenheim und Ven-
dersheimandiesemTagineinerGebetsketteum
die Welt miteinander verbunden und feierten
diesen Gottesdienst auf der Grundlage einer
gemeinsamen Gottesdienstordnung, die uns
in jedem Jahr von Frauen eines anderen Landes
geschenkt wird. Wir hörten auf die Stimmen
der Schwestern, lernten ihre Lebenssituationen
kennen durch ihre Lieder, Gebete, Bibeltexte,
die Bitten und den Dank. So konnten wir die
Schwestern aus Frankreich tiefer verstehen und
uns bewusst machen, wie wir in dieser globali-
sierten Welt miteinander verbunden und aufei-
nander angewiesen sind.
Es traten in diesem Gottesdienst 6 Frauen mit
bunten Schals auf, die die Vielfalt in der fran-
zösischen Gesellschaft spiegelten - auch im
Hinblick auf das Thema „Migration“ und eine
Frau mit grauem Schal, die die Fremde symbo-
lisierte, aber auch die Stimme Gottes / Jesus /
des Hirten / sprach. Dadurch wurde im Gottes-
dienst symbolisch gezeigt, dass uns Gott im
Fremden begegnet und wir alle Gottes Kinder
sind als Fremde auf der Erde. Das wurde dann
auch deutlich, als die „bunten“ Französinnen die
„graue“ Fremde in ihre Mitte nahmen. Die schö-
nen französischen „Chansons“ mit ihren Texten
verliehen dem Gottesdienst einen besonderen
Ton. Dabei ein herzliches Dankeschön an unse-
re zwei Französinnen, die uns die französischen
Texte vorsprachen und den Weltgebetstag durch
Berichte ihres Heimatlandes bereicherten. Nach
dem offiziellen Teil des Gottesdienstes waren
alle noch in geselliger Runde zusammen und
konnten die vielen mitgebrachten französischen
Gerichte kosten. Vielen Dank allen Spenderin-
nen und Helferinnen für diesen schönen Welt-
gebetstagsgottesdienst.
						
			 Hiltrud Runkel
16
04.03.1936	 Klaus	 Schüler	 Freih.-V.Wallbrunn-Straße 7	 77	 Jahre
06.03.1929	 Wilma	 Brummer	 Heerstraße 36	 84	 Jahre
15.03.1932	 Herbert	 Ullmer	 Hintergasse 20	 81	 Jahre
17.03.1929	 Gertrud	 Hering	 Saulheimer Straße 1	 84	 Jahre
17.03.1929	 Irene	 Wiels	 Vordergasse 63	 84	 Jahre
20.03.1933	 Karolina	 Wingert	 Talweg 5	 80	 Jahre
23.03.1941	 Helga	 Runkel	 Mittelgasse 13	 72	 Jahre
27.03.1929	 Helma	 Blum	 Vordergasse 92	 84	 Jahre
03.04.1935	 Hedwig	 Held	 Schulstraße 1	 78	 Jahre
07.04.1932	 Friedrich	 Allgeyer	 Heerstraße 18	 81	 Jahre
11.04.1930	 Georg	 Ahr	 Hintergasse 87	 83	 Jahre
14.04.1931	 Wilhelmine	 Eppelmann	 Hintergasse 25	 82	 Jahre
16.04.1938	 Gisela	 Hoth	 Berliner Straße 6	 75	 Jahre
18.04.1937	 Elfriede	 Girmes	 Am Sportplatz 1	 76	 Jahre
18.04.1937	 Erna	 Kirsch	 Pfarrgasse 10	 76	 Jahre
19.04.1932	 Werner	 Weidmann	 Vordergasse 54	 81	 Jahre
20.04.1923	 Anna	 Weinel	 Vordergasse 20	 90	 Jahre
22.04.1942	 Renate	 Held	 Freih.-V.Wallbrunn-Straße 18	 71	 Jahre
22.04.1937	Dr. Karl-Geert	 Kuchenbecker	 Freih.-V.Wallbrunn-Straße 5	 76	 Jahre
29.04.1930	 Gisela	 Alt	 Hintergasse 1	 83	 Jahre
30.04.1928	 Erika	 Kramer	 Freih.-V.Wallbrunn-Straße 2	 85	 Jahre
03.05.1926	 Walter	 Blum	 Vordergasse 92	 87	 Jahre
04.05.1942	 Armin	 Blum	 Heerstraße 1a	 71	 Jahre
08.05.1926	 Karl	 Schick	 Untere Zwerchgasse 1	 87	 Jahre
09.05.1938	 Gerhard	 Größ-Ahr	 Gasspforte 2	 75	 Jahre
10.05.1937	 Hermann	 Schäfer	 Schmiedgasse 9	 76	 Jahre
11.05.1932	 Brunhilde	 Ullmer	 Heerstraße8	 81	 Jahre
11.05.1926	 Karl	 Wingert	 Hintergasse 103	 87	 Jahre
11.05.1922	 Erhard	 Jahn	 An der Weed 5a	 91	 Jahre
17.05.1942	 Anna-Helene	 Binzel	 Sankt-Georgen-Straße 16	 71	 Jahre
21.05.1940	 Kurt	 Amend	 Vordergasse 88	 73	 Jahre
25.05.1930	 Annemarie	 Ottum	 Vordergasse 59	 83	 Jahre
26.05.1936	 Friedrich	 Held	 Schulstraße 1	 77	 Jahre
26.05.1925	 Frieda	 Mathes	 Wörrstädter Weg 9a	 88	 Jahre
29.05.1937	 Mathilde	 Brummer	 Hintergasse 13	 76	 Jahre
Herzlichen Glückwunsch!
1717
Liebe Jubilare, sollten Sie Einwände gegen die Veröffentlichung Ihres Geburtstages im Kirchen-
boten haben, melden Sie sich bitte im Pfarramt. Telefon 8988. Vielen Dank
					
09.03.1940 	Helmut-August	Ebling	 Am Hasensprung 2	 73	 Jahre
09.03.1928	 Luise	 Knell	 Hauptstraße 34	 85	 Jahre
20.03.1919	 Marieanna	 Lutz	 Hauptstraße 37	 94	 Jahre
22.03.1933	 Margarethe	 Meierhöfer	 Am Klauer 1	 80	 Jahre
04.04.1935	 Anna	 Mathes	 Hauptstraße 28	 78	 Jahre
10.04.1932	 Elfriede	 Hackemer	 Hauptstraße 7	 81	 Jahre
15.04.1929	 Irma	 Einsfeld	 Hauptstraße 20	 84	 Jahre
20.04.1933	 Elisabeth	 Schmitt	 Untergasse 3a	 80	 Jahre
24.04.1940	 Charlotte	 Fleischmann	 Johannesweg 1	 73	 Jahre
28.04.1938	 Gerhard	 Lutz	 Hauptstraße 37	 75	 Jahre
05.05.1934	 Mathilde	 Busch	 Friedensgasse 8	 79	 Jahre
19.05.1941	 Melitta	 Lutz	 Hauptstraße 37	 72	 Jahre
Herzlichen Glückwunsch!
18
Altkleidersammlung für Bethel
Bei der evangelischen Kirchengemeinde
Partenheim, Vordergasse 48, findet vom
4. - 8. April 2013 wieder eine Kleider-
sammlung für die v. Bodelschwinghschen
Anstalten in Bethel statt.
Gesammelt werden gut erhaltene Kleidung
und Wäsche, Schuhe (paarweise gebün-
delt, noch tragbar), Handtaschen, Plüsch-
tiere, Pelze und Federbetten, jeweils gut
verpackt. Die Brockensammlung garantiert
und kontrolliert eine faire Vermarktung der
Altkleidersammlung
Die mit Hilfe der gesammelten Kleidung
erzielten Erlöse kommen den vielfältigen
diakonischen Aufgaben der Anstalten in Be-
thel zugute. Kleidersammlungen für Bethel
sind keine Lumpensammlungen, daher bit-
te nur tragbare Kleidungsstücke abgeben.
Ein wichtiges Merkmal hierzu: Würde ich
das Kleidungsstück tragen, wenn ich es be-
käme?
Die Brockensammlung Bethel nimmt gerne
Kleiderspenden entgegen. In etwa 4.500
Kirchengemeinden im gesamten Bundes-
gebiet finden regelmäßig Kleidersammlun-
gen für Bethel statt. Etwa 11.500 Tonnen
(Stand: 12/2009) Bekleidung,Textilien und
Schuhe werden jedes Jahr gesammelt.
Die in den Kirchengemeinden und Sammel-
stellen abgeholte Kleidung wird überwie-
gend an Fachsortierbetriebe verkauft und
dort sortiert.
Der Verkauf der Textilien erfolgt nach den
Kriterien des Dachverbandes FairWertung
e.V. Kleiderspenden und Postpakete die in
Bethel, Saronweg, direkt ankommen, wer-
den hier sortiert und in unseren Second-
hand Läden verkauft oder an Bedürftige /
Berechtigte günstig weitergegeben.
Bedarfsgerecht stellen wir kostenlos Klei-
dung für Hilfsprojekte, z.B. in Osteuropa für
Partnerorganisationen, zur Verfügung.
Der Dachverband FairWertung e.V.
„Meine ausrangierte Kleidung soll direkt an
Bedürftige gehen“ Dieser Satz ist häufig zu
hören, wenn es um die Abgabe von Altklei-
dern geht. Tatsächlich aber wird sehr viel
mehr Kleidung abgegeben, als Sozialprojek-
te bei uns benötigen. Denn schnell wech-
selnde Modetrends lassen die Berge an ab-
gelegter Kleidung von Jahr zu Jahr wachsen.
Und kaum jemand weiß, dass die gute alte
„Kleiderspende“ ein begehrtes Wirtschafts-
gut in einem komplexen und schwer durch-
schaubaren Markt geworden ist.
Viele gemeinnützige und kirchliche Organi-
sationen führen seit langem Kleidersamm-
lungen durch. Sie nutzen einen Teil der
Kleidung für ihre eigene Sozialarbeit. Die
Überschüsse verkaufen sie an gewerbliche
Textilverwerter, um so ihre Arbeit zu finan-
zieren. Lange Zeit wusste aber kaum ein
Sammler, was mit der Kleidung nach dem
Verkauf geschah. Anfang der 1990er Jahre
erschien erstmals eine Studie über den Alt-
kleidermarkt. Sie analysierte den Weg der
Gebrauchtkleidung und warf viele Fragen
zu den weltweiten Auswirkungen von Klei-
derexporten auf.
Seit 1994 engagiert sich das bundesweite
Netzwerk aus gemeinnützigen und kirchen-
nahen Organisationen für mehr Transpa-
renz und Verantwortlichkeit beim Sammeln
und Verwerten von gebrauchter Kleidung.
Als erste Organisation hat der Verband
Standards für Kleidersammler entwickelt.
Er informiert außerdem über Hintergründe
und Zusammenhänge, aber auch über frag-
würdige Praktiken. FairWertung klärt über
den globalen Handel mit gebrauchter Klei-
dung auf und setzt sich für den Ausbau von
Secondhand-Strukturen in Deutschland ein.
Termine und
regelmäßige Veranstaltungen
Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche
nach Vereinbarung
evangelischer Kindergarten Partenheim
Bürostunden
dienstags 16.30 - 19.00h und
mittwochs 8.00 - 11.30h
Gemeindebücherei
mittwochs 16:30 - 18:30 h
Gemeindenachmittag Vendersheim
Samstag 23.3. 18:00h Evangelische Kirche
Grundkurse Konfirmationsunterricht
Gemeindehaus Partenheim
bitte die Einladungsschreiben beachten!
Biblische Geschichten (2016)
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Gemeinde - was ist das? (2014)
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montags, 19:30, Gemeindehaus
Kirchenvorstandssitzung in Partenheim
27.3.; 10.4.. 19:30h Gemeindehaus
Kirchenvorstandssitzung in Vendersheim
23.4.. 19:30h Gemeindehaus Partenheim
Konfirmationsunterricht
13.4.; 27.4. 9:30h Gemeindehaus Jugenheim
20.4.. 9:30h Gemeindehaus Partenheim
Krabbelgruppe
mittwochs 9:30 - 10:30 h Gemeindehaus
Mittwochscafé Partenheim
Mittwoch 17.4.; 15.5. 15:30h Gemeindehaus
19
Bestattungen
Gerda Held, geb. Kuhn
Helga Kuhl, geb. Probst
Rudi Heißing
alle Partenheim
Margarethe Koch, geb. Weinheimer
Vendersheim
Vertretung während der Osterferien
vom 2.-8 . April:
Pfarrerin Karin Becker, Appenheim,
06725/992170
Frühjahr 2013

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Frühjahr 2013

  • 1. Entzünde das Feuer ... Der Kirchenbote Evangelische Kirchengemeinden Partenheim und Vendersheim Frühjahr 2013
  • 2. 2 Inhalt Impressum 2 Vorwort 3 Friedhofsfenster 4 Lichtblick-Ostern 5 Karwoche und Ostern 6 Standpunkt: Nahrungsmittelspekulation 7 Kinderhilfe Philippinen 9 Gottesdienste Partenheim 10 Gottesdienste Vendersheim 11 Flatty lädt ein 11 Kindergarten im Landesmuseum 12 Spendenaktion im Kindergarten 13 Sommer, Sonne, Strand und Meer 14 Ehrenamtsakademie 14 Weltgebetstag 2013 15 Herzlichen Glückwunsch 16 Altkleidersammlung 18 Termine 19 Wein für die Ewigkeit 20 Impressum Herausgeber Evangelische Kirchengemeinden Partenheim und Vendersheim Vordergasse 48, 55288 Partenheim Tel. 0 67 32 89 88 / Fax 0 67 32 96 31 58 www.partenheim-evangelisch.de evangelisch@partenheim.de www.vendersheim-evangelisch.de pfarramt@vendersheim-evangelisch.de Pfarrerin Sylvia Winterberg winterberg@partenheim.de Pfarrer Harald Esders-Winterberg (V.i.S.d.P.) esders@partenheim.de 0 15 1 22 27 26 11 Pfarrbüro: Waltraud Appenheimer pfarramt@partenheim-evangelisch.de Bürostunden: dienstags 16.30 - 19.00 Uhr und mittwochs 8.00 - 11.30 Uhr Kollektenkonten: Partenheim: 55190000 271251043 Vendersheim: 55190000 271253015 Kirchenvorstand Partenheim Vorsitzender: Horst Runkel Tel. 0 67 32 26 63 oder 0 67 32 13 31 Horst-Runkel@t-online.de Kirchenvorstand Vendersheim stellv. Vorsitzender: Günter Hofmann Evangelischer Kindergarten Partenheim Am Sportplatz 7 Leiterin: Mariette Brunner-Bast Tel. 0 67 32 17 03 kindergarten@partenheim.de Evangelisch-Kommunales Jugendbüro Alexandra Scheffel Schulstrasse 10, Stadecken-Elsheim 06130/6450 www.jugendbuero.com Der Kirchenbote wird in alle Haushalte in Partenheim und Vendersheim verteilt. Auflage: 1200 Exemplare Druck: Regionalverwaltung Rheinhessen Redaktionsschluss: 30 4. 2013
  • 3. 3 Liebe Leserin, lieber Leser, jedes Jahr zu Karfreitag werde ich im Ange- sicht des Kreuzes neu mit einer Reihe Fragen konfrontiert: Wie hätten sie entschieden, wenn die Gruppe des Jesus noch nicht aus der Ge- meinschaft ausgeschlossen gewesen wäre? Wenn es noch Reste von Beziehungen, Ver- bindungen und alte Freundschaften gege- ben hätte? Das Fehlen von Beziehungen war hier – wie sicher oft, einer der Gründe für eine harte Entscheidung. Das sorgte dafür, dass die Angst das Sagen hatte. Und: Warum wehrten sich Jesus oder die Mitglieder seiner Gruppe nicht? Ging er wirklich freiwillig in den Tod? Oder war er sich seiner Unterstützung nicht sicher? Ist Jesus hier willenloser Spielball himmlischer oder irdischer Mächte? Hilfloses Bauernop- fer oder Opfer-Lamm? Ein deutlicher Wi- derstand von seiner Seite hätte sicher vieles verändert – allerdings auch den Weg des kompromisslosen Liebesgebots. Und zuletzt: Kann es wirklich sein, dass dies alles Gottes Plan war? Dass Gott den eige- nen Sohn der Gewalt ausliefert, damit er für unsere Sünden stirbt? Das würde ja bedeu- ten, dass Gott mit den Mächten des Todes und der Gewalt paktiert, um einen Plan zu verwirklichen. (und er gab seinen eigenen Sohn, damit alle, die an ihn glauben ewiges Leben haben. Joh 3,16; Röm 5,9) Und sei es mit den besten Absichten: das fällt mir schwer zu glauben. Was also steckt hinter dem Ganzen? Eine Frage, die ebenso bedrücken kann wie das Erleben von immer wieder neuem Un- recht, immer neuer Ungerechtigkeit in unse- rer Welt. Tiere und Natur werden bis zum letzen Blutstropfen ausgebeutet, um den Profit der großen Lebensmittelkonzerne zu maximie- ren. Trinkwasser wird zu einem Konsumgut, das sich nur noch Wohlhabende leisten kön- nen. Nahrungsmittel werden zu Treibstoff und Verdorbenes oder Vergiftetes bleibt als Nahrung. Frauen sind nicht nur in Indien ‚Freiwild‘ und rechtlos. Und üble Nachrede, Mobbing verletzt hierzulande abertausende von Menschen jeden Tag! Alte Menschen stehen mir vor Augen, die gerne Abschied nehmen wollen von dieser Welt und es nicht können und jungen Menschen, deren Leben viel zu früh zu Ende ist. Was steckt hinter all dem? Das Programm der ersten Jesus-Gemein- schaften spricht eigentlich für sich selbst: es isteinGegen-ProgrammgegendieUnrechts- Strukturen der Welt, Muster des Todes und der Verzweiflung in denen die Menschen damals und in denen auch wir heute leben: Körperliche und seelische Wunden heilen, Hungernde sättigen, sich Einsamen zuwen- den, füreinander da sein, aufeinander bezo- gen leben – Jesus und die Seinen lebten kon- sequent im Bewusstsein der umfassenden Liebe Gottes zu allen Geschöpfen – unge- achtet der Tatsache, dass dies nicht von al- len Menschen verstanden wurde und sogar in letzter Konsequenz dazu führen konnte, dass dieser Weg auf gewaltsamen Wider- stand stoßen würde. Jesus von Nazareth war davon überzeugt, dass dies die einzige Möglichkeit war, wie die Liebe Gottes – das Königreich Gottes in der Welt Fuß fassen konnte. Und – er hat recht gehabt: seinen Körper konnten sie töten und schänden, nicht aber seinen Geist und seine Lebendig- keit, nämlich das, was er zu seinen Lebzeiten verkörpert hat. Wer nicht recht hatte, waren Kajafas und die Mitglieder des Ältestenrates. Sie waren dem gleichen Irrtum erlegen, wie viele Eroberer der alten und neuen Zeit – auch die Römische Besatzungsmacht: eine friedliche Weltordnung oder auch nur Frie- den für die Einzelnen ist nicht mit gewaltsa- men Mitteln zu erreichen.
  • 4. Aus Sicht der Welt gescheitert ist Jesu Weg letztlich an den Ängsten und der Bezie- hungslosigkeit der Menschen: an der Angst, zu verlieren, was man zu besitzen oder zu erringen meinte und das körperliche wie seelische Leiden unter allen Umständen zu vermeiden. Angst machte den römischen Oberen, dass es hier Menschen gab, die auf eine selbstbestimmte und friedliche Zukunft hofften, die daher nicht mehr mit Macht und Gewalt lenkbar waren. Dies ist nun die befreiende Botschaft auch für uns alle heute, jeder und jede an ihrem/ seinem Platz: Ja, es ist möglich, dass wir leiden, dass wir verlieren, was uns wichtig zu sein scheint, zuletzt auch unser Leben. Doch: Gottes un- bedingte Liebe gilt weiter – auch über den Tod hinaus! Auch unser Körper wird sterben – das ist sicher – und vieles, was wir unter- nehmen wird scheitern und nicht zum Ab- schluss kommen – so ist das Leben. Doch wir können uns getragen und gehalten wissen darin, dass uns Gottes Liebe bleibt – ohne Bedingung und Vorleistung! Niemand muss leiden oder sterben, um Gott gnädig zu stim- men – auch hat Gott so etwas niemals ge- plant – auch nicht für den eigenen Sohn. Furcht und Angst zu scheitern und zu versagen können getrost auf der Stre- cke bleiben! Lebensfreude und Lebens- lust stehen auf dem Programm des Le- bens in Gottes Licht wie ein warmes loderndes Feuer, das niemals verlischt. Wir können und sollen dem Tod ins Gesicht lachen – ein herzliches Osterlachen! In diesem Sinne wünschen Ihnen gesegnete Zeiten Ihre Landfrauenverein Partenheim Das neue Fenster in der Aussegnungshalle ist nun eingebaut und passt sich wunder- bar dem Raum zur Bestattungsfeier an. Auf dem Bild sehen wir einen Weg, der immer schmaler wird und auf ein strahlendes und helles Licht führt. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Künstlerin Marie Kristin Winterberg für das wunderschöne Motiv dieses Bildes. Hiltrud Runkel
  • 5. 5 Lichtblick Ostern - die Aktion Karfreitag, Ostern – das sind Feiertage im Früh- ling. Gerne werden sie genutzt, um eine Reise zu unternehmen. Oder um den Frühling zu ge- nießen. Dem kommt das fröhliche Osterfest ent- gegen, mit dem Christen die Auferstehung Jesu vom Tod feiern. Zu dieser Zeit gehört aber auch der Karfreitag. Er passt nicht so recht zu den Frühlingsgefühlen, denn der Karfreitag ist ein trauriger und stiller Tag. Er erinnert an den gewaltsamen Tod von Jesus. Für die Staatsmacht war er ein Aufrührer, den sie am Kreuz hinrichtete. Für Christen ist Je- sus der Sohn Gottes, der ihr Leben bis zum bitte- ren Ende geteilt hat. Gerade als Kontrast zum fröhlichen Osterfest ist der stille Karfreitag unverzichtbar. Ostern als Fest der Auferstehung ist nichts wert, wenn es nicht bezogen wird auf die traurige Realität dieser Welt, zu der auch Unterdrückung, Lei- den und Tod gehören. Viele Menschen erleben das hautnah und schmerzlich. Es tut ihnen gut, wenn ihre Lage nicht vergessen wird. Es tut auch der ganzen Gesellschaft gut, dafür einen festen Tag zu haben. Dieser Einsicht folgt das staatliche Feiertagsgesetz, das den Karfreitag als einen „stillen Feiertag“ besonders schützt. Karfreitag und Ostern gehören untrennbar zu- sammen. Ihre gemeinsame Botschaft gibt dem menschlichen Leben Tiefe und Hoffnung. Darauf macht die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit Plakaten, Bannern, einem Brief an ihre Mitglieder und mit dieser Website aufmerksam. Sie erläutert, welche Bedeutung die Feiertage haben, heute und historisch, bib- lisch und seelisch, persönlich und gesellschaft- lich. Der Schlüsselbegriff lautet „Wiedersehen“. Üb- licherweise verabschiedet man sich mit diesem Wort voneinander. Doch genau besehen steckt mehr darin, nämlich der Ausblick auf einen neu- en Anfang. „Wiedersehen“ – dieses alltägliche Grußwort drückt den Schmerz des Abschieds und zugleich die Hoffnung auf neues Leben aus. Dieses Wort erinnert hier an die Hoffnung, die sich mit Karfreitag und Ostern verbindet. Es tut gut eine solche Hoffnung zu haben – nicht nur, wenn der Frühling allmählich die warmen Son- nenstrahlen zurückbringt.
  • 6. 6 Lichtblick Ostern - das Motiv Auf der einen Seite ein Gesicht im Dunkeln, kaum zu erkennen. Auf der anderen Seite das- selbe Gesicht im Licht. Ein gelbes Band führt aus der Dunkelheit heraus. „Wiedersehen“ - auf der dunklen Seite erinnert das an Abschied und Schmerz, auf der hellen Seite an die Freude der Begegnung. Das Motiv ist ein Bild für den Glauben: An Kar- freitag ist Jesus gestorben. Alle Hoffnung schien zerstört. An Ostern ist er auferstanden. Jesus bleibt die Verbindung mit Gott, mit Liebe und Leben. Damals wie heute. Nach der Trauer ist Freude. Gott macht das möglich. Darauf vertrau- en ist Glauben. Karfreitag, das ist die Erfahrung von Verlust, Angst und Tod. Ostern ist das Wiedersehen mit der lebendigen Liebe Gottes. Ostern sind Be- gegnungen, die mit Sinn erfüllen. Ostern ist die Hoffnung auf ein Wiedersehen nach dem Tod. Ostern ist der Lichtblick: Glück ist möglich – in diesem Leben und darüber hinaus. Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Ostergot- tesdiensten in Partenheim und Vendersheim Gründonnerstag, 28.03.2013 um 19:30 Uhr Agape-Mahl in Partenheim Karfreitag, 29.03.2013 um 10:15 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Vendersheim Karfreitag, 29.03.2013 um 17:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Kirchenchor in Partenheim Karsamstag 30.03.2013 um 18:30 Uhr Andacht am Osterfeuer in Partenheim Ostersonntag 31.03.2013 um 6:00 Uhr Osternacht mit Abendmahl und Osterfrühstück in Vendersheim Ostersonntag 31.03.2013 um 10:15 Uhr Gottesdienst mit Taufen und Abendmahl in Partenheim Ostermontag 01.4.2013 um 10:15 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Vendersheim Wir wünschen Ihnen ein frohes gesegnetes Osterfest!
  • 7. 77 STANDpunkt: EKHN bestärkt ihre Ablehnung von Nah- rungsmittelspekulation Die Preise von Agrarprodukten unterliegen ei- ner Vielzahl von natürlichen und politischen Faktoren. Daraus entstanden schon immer mehr oder weniger starke Schwankungen. Pro- duzenten und Kunden haben aber ein berech- tigtes Interesse an Kalkulationssicherheit durch berechenbare Preise. Marktteilnehmer, die den Produzenten ihre Ernte schon vorher zu einem festen Preis abkaufen oder die den Kunden (z.B. Mühlen oder anderen weiter verarbeitenden Betrieben) diese Rohprodukte zu einem festen Termin und zu einem festen Preis verkaufen, übernehmen immer das Risiko unvorhersehba- rer Preisschwankungen. Diese traditionelle Spe- kulation in Form von Warentermingeschäften entspricht durchaus auch den Bedürfnissen von Produzenten und Verarbeitern. Seit dem Jahr 2000 haben sich aber die Finanz- märkte weit über solche Sicherungsgeschäfte im Interesse der direkt beteiligten Produzen- ten bzw. Verarbeiter hinaus weiterentwickelt. „Lediglich zwei Prozent aller Terminkontrakte ziehen heutzutage eine tatsächliche Lieferung nach sich“, heißt es in einer von dem Börsen- experten Dirk Müller im Auftrag von Misereor erstellten Analyse. Das bedeutet: Bei den meisten Termingeschäf- ten geht es nicht mehr um die Absicherung rea- ler Warengeschäfte sondern um rein spekulati- ve Finanzanlagen. ... Die globalisierten Finanzmärkte werden hoch- gradig vom Herdentrieb bestimmt: Käufe von großen Investoren ziehen weitere Käufe ande- rer Investoren nach sich. Jeder orientiert sich am beobachteten oder erwarteten Verhalten der anderen. Das trägt zu einer Verstärkung von Trends bei, die nach Ansicht zahlreicher Exper- ten durch den automatisierten Computerhan- del (Hochfrequenzhandel) noch weiter verstärkt werden. Die Preise von Agrarprodukten werden immer stärker durch die Finanzmärkte bestimmt. Das haben inzwischen sowohl die USA, als auch die EU und die G-20 erkannt. Schritte zur Ein- führung oder Verstärkung von Positionslimits, Preiskontrollen, mehr Transparenz und Informa- tions- bzw. Berichtspflichten auf diesem immer komplexer werdenden Markt, gehen in die rich- tige Richtung. Sie reichen aber bei weitem nicht aus, um die negative Entwicklung der letzten zehn Jahre wirksam zu stoppen. Bei steigenden Preisen werden immer mehr Finanzinvestoren in den Markt mit Agrarrohstoffen einsteigen, um „von der Knappheit zu profitieren“. Diese entsteht aber teilweise gerade erst dadurch, zumindest aber wird sie verstärkt. Spekulation, die tenden- zielleherdazubeiträgt,dassPreisentwicklungen verstärkt werden, kann daher kaum einen Bei- trag zur Stabilisierung von Rohstoffmärkten leis- ten. Diese Erkenntnis wird sogar von Instituten bestätigt,diegrundsätzlichdieSpekulationauch auf Nahrungsmittelmärkten unterstützen. In ei- nem Arbeitspapier des Weltbankforschers John Baffes und des damaligen Leiters der Analyse- abteilung der Generaldirektion 3 Landwirtschaft bei der EU-Kommission Tassos Haniotis aus dem Jahr 2010, heißt es: „Wir nehmen an, dass In- dexfondsaktivität (…) eine Schlüsselrolle bei der Preisspitze von 2008 gespielt hat. Biosprit spiel- te auch eine gewisse Rolle, aber viel weniger, als ursprünglich gedacht. Und wir finden keinen Beleg, dass die angeblich gestiegene Nachfrage aus Schwellenländern irgendeinen Effekt auf die Weltmarktpreise hatte.“ Finanzspekulation hat die Preisausschläge auf den Nahrungsmittelmärkten zwischen 2008 und 2011 nicht verursacht, aber verstärkt. Für Landwirte und Verbraucher wird das gravieren- de Folgen haben. Das haben Experten von DB Research und Allianz Research in mehreren Un- tersuchungen festgestellt. Die Deutsche Bank hatte auch aufgrund der öffentlichen Kritik an Nahrungsmittelspekulationen durch NGOs wie Oxfam oder Foodwatch sowie von kirchlichen Gruppen eine eingehende Untersuchung der
  • 8. ... Die UN stellte eine gravierende Fehlentwick- lung aufgrund von unterlassenen Investitionen im Agrarbereich fest. Die FAO geht von einem jährlichen Investitionsbedarf in den Agrarsek- tor von Entwicklungs- und Schwellenländern in Höhe von 30 Mrd. Euro pro Jahr zur Sicherung der Nahrungsversorgung aus. Nachhaltige Nahrungsmittelversorgung wird aber nicht durch kurzfristige Gewinn-Spekula- tion gewährleistet. Nötig sind stattdessen lang- fristige Direktinvestitionen, die sich an den Pro- duktionsbedingungen und Bedürfnissen in den unterentwickelten Ländern und nicht an den Exportchancen von „cash-crops“ orientieren. Dabei müssen die klimatischen und sonstigen natürlichen Bedingungen, die bestehenden Er- nährungsgewohnheiten sowie die Möglichkei- ten der züchterischen Weiterentwicklung vor- handener Kulturpflanzen einbezogen werden. Experten gehen davon aus, dass durch eine Förderung und Weiterentwicklung der kleinbäu- erlichen Landwirtschaft auf der Basis moderner durchaus bekannter Technologie und ohne die Rodung weiterer Waldflächen, z.B. in Afrika, eine Verfünffachung der Produktivität in der Nahrungsmittelproduktion möglich wäre. Investitionen müssen auf der Basis der Men- schrechte erfolgen und die Verbraucher und Produzenten vor Ort mit einbeziehen. Rollen und Interessen zwischen ausländischen Investo- ren und der lokalen/regionalen Landwirtschaft müssen offengelegt und geklärt werden. Nur so entsteht ein Umfeld, in dem langfristige Direk- tinvestitionen erfolgreich sein können. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn nicht nur Nischeninsti- tute sondern auch die „global players“ unter den Banken und Finanzinstituten sich dieser Verant- wortung stellen würden. Brigitte Bertelmann Heinz-Thomas Striegler 8 Wirkungszusammenhänge von Finanzspekula- tion und der Preisentwicklung auf den realen Märkten angekündigt und diese Geschäfte vor- übergehend ausgesetzt. Beim Wiedereinstieg in diesen Markt wurde ein solcher Zusammenhang überraschender Weise geleugnet. Methode und die Ergebnisse der Studie, auf die sich die Deut- sche Bank und die Allianz bei ihrem Wiederein- stieg stützen, sind unter Experten nach wie vor sehr umstritten. Selbst wenn Finanzspekulation mit Agrarpro- dukten nur einen von mehreren Faktoren für extreme Preissteigerungen oder starke Preis- schwankungen darstellt, reicht dies aus, um aus ethischen Gründen davon Abstand zu nehmen. Zurecht betrachten viele Menschen Finanzge- schäfte als äußerst fragwürdig, die von Preis- steigerungen oder Preisschwankungen von Nah- rungsmitteln profitieren. Denn diese Geschäfte tragen dazu bei, dass für Millionen Menschen die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln nicht mehr erschwinglich ist oder bringen kleine Pro- duzenten in existenzielle Schwierigkeiten. Das Recht, sich ausreichend ernähren zu können, ist ein elementares Menschenrecht. Es darf nicht durch exzessive Finanzspekulation gefährdet werden. Nach dem derzeitigen Stand der wis- senschaftlichen Diskussion ist der Verdacht auf mögliche schädigende und fatale Folgen der Nahrungsmittelspekulation nicht ausgeräumt. Die EKHN und andere evangelische Kirchen in Deutschland haben in ihren Kriterien für ethi- sches Investment spekulative Investitionen in Rohstoffe aus guten Gründen ausgeschlossen und fordern auch Banken, Fonds und andere Investmentinstitute dazu auf. Solche Geschäfte sind für die Kirchen nur schwer vereinbar mit den Reformen und dem kulturellen Wandel auf den Finanzmärkten, der nach dem Ausbruch der Finanzkrise von vielen Seiten lautstark angekün- digt und von vielen erhofft wurde. Der Wieder- einstieg von Deutscher Bank und Allianz ist ein hier Rückschritt.
  • 9. 9 Liebe Freunde der Kinderhilfe Philippinen, es gibt nichts Gutes ausser man tut es. Das sagte bereits Erich Kästner. Die „Kinderhilfe Philippinen“hatesgetan.Unddasseit1985. Es entstand auf Padre Burgos im Süden der Insel Leyte nach und nach ein Zuhause für Kinder, die keiner mehr wollte. Heute ist es ein Dorf mit zehn Häusern für etwa 100 Kin- der. Unter der Obhut der Hausmütter kön- nen sie in Sicherheit leben und werden auch medizinisch versorgt. Sie gehen in die Schule und erhalten eine Ausbildung. Und das alles nur von Ihren Spenden. Damit Sie einen Überblick bekommen, wie sich das in Zahlen ausdrückt, hier einige klei- ne Beispiele: Eine obligatorische Schuluniform für Mäd- chen, bestehend aus Bluse und Rock, kos- tet momentan 350 Peso, was umgerechnet etwa 5,60 Euro bedeutet. Ein weisses T-Shirt und eine schwarze Hose für die Jungen kosten 250 Peso also ca 4 Euro. Die Schulgebühr in einer Grundschule sind pro Kind und Monat mit 300 Peso zu ent- richten, was wiederum 4,80 entspricht. In der Schule müssen die Kinder Schuhe tra- gen, die mit 400 Peso also 6,40 Euro zu Bu- che schlagen. Schulutensilien, wie Stifte, Hefte, Schreibpa- per kosten 300 Peso, ca.4,80 Euro Pro Mo- nat und Kind. Für die täglichen Mahlzeiten benötigt man für zehn kleine Kinder zwischen 3 und 7 Jah- ren 1,5 Kg Reis pro Mahlzeit. Für drei Mahl- zeiten am Tag sind das 150 Peso bzw. 2,40 Euro. Fisch für dieselbe Anzahl Kinder kostet 120 Peso, also 2 Euro pro Mahlzeit, also bei drei Mahlzeiten am Tag 360 Peso /5,80 Euro. Selbst die kleineren Spenden sind hier sinn- voll und hilfreich. Für eine Spende von nur 5 Euro kann bereits Schulmaterial für ein Kind im Wert von 310 Peso erworben werden. Bei einer Spende von nur 10 Euro werden mehr als zehn Kinder für einen Tag satt. Bitte helfen Sie der „Kinderhilfe Philippinen“ und reichen Sie den Kindern die Hand, las- sen Sie die Kinder nicht allein. Es gibt nichts Gutes ausser man tut es. Ihr Dietrich Pröhl http://kinderhilfe.zdf.de/index.html Spendenkonto 240 Sparkasse Mainz BLZ 55050120
  • 10. 10 24.03.2013 10:15 Gottesdienst Für kirchliche Arbeitslosenprojekte 27.03.2013 11:00 Ostergottesdienst für KigaKinder 28.03.2013 19:30 Agapé-Mahl an Gründonnerstag Für die eigene Gemeinde 29.03.2013 17:00 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl und Kirchenchor Für die christlich-jüdische Verständigung 30.03.2013 18:30 Andacht am Osterfeuer 31.03.2013 06:00 Osternnacht in Vendersheim 31.03.2013 10:15 Ostergottesdienst mit Taufe und Abendmahl Für die Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden, Dekanaten und Jugendwerken 01.04.2013 10:15 Ostergottesdienst mit Abendmahl in Vendersheim 07.04.2013 10:15 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde 11.04.2013 21:00 Abendandacht GemeinsamEvangelisch in Vendersheim 14.04.2013 09:00 Gottesdienst Für das Diakonische Werk der EKD 17.04.2013 15:30 Mittwochscafé 20.04.2013 10:30 Flatty lädt ein! - Kindergottedienst in Vendersheim 20.04.2013 19:30 Geistliche Weinprobe 21.04.2013 11:15 Gottesdienst mit Taufe Für die eigene Gemeinde 24.04.2013 14:30 Andacht mit der Betreuungsgrupe Sozialstation 28.04.2013 17:00 Vorstellungsgottesdienst Für die kirchenmusikalische Arbeit 05.05.2013 10:15 Gottesdienst Für die Evangelische Weltmission (Missionswerk EMS & VEM) 09.05.2013 10:15 Gottesdienst im Pfarrgarten Für die eigene Gemeinde 12.05.2013 09:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde 15.05.2013 15:30 Mittwochscafé 19.05.2013 10:15 Konfirmation 19.05.2013 18:00 Abendandacht zur Konfirmation 20.05.2013 10:15 Gottesdienst zu Pfingsten in Vendersheim 23.05.2013 14:30 Andacht mit der Betreuungsgrupe Sozialstation Gottesdienste und Veranstaltungen in Partenheim
  • 11. 11 Gottesdienste und Veranstaltungen in Vendersheim 23.03.2013 18:00 Tisch - Gottesdienst Für kirchliche Arbeitslosenprojekte 28.03.2013 19:30 Agapé-Mahl an Gründonnerstag in Partenheim 29.03.2013 10:15 Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl Für die christlich-jüdische Verständigung 31.03.2013 06:00 Osternnacht Für die eigene Gemeinde 01.04.2013 10:15 Ostergottesdienst mit Abendmahl Für die Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden, Dekanaten und Jugendwerken 07.04.2013 09:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde 11.04.2013 21:00 Abendandacht GemeinsamEvangelisch 14.04.2013 10:15 Gottesdienst Für das Diakonische Werk der EKD 20.04.2013 10:30 Flatty lädt ein! - Kindergottedienst 20.04.2013 18:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde 28.04.2013 10:15 Gottesdienst Für die kirchenmusikalische Arbeit 05.05.2013 09:00 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde 09.05.2013 10:15 Gottesdienst im Pfarrgarten Für die eigene Gemeinde 12.05.2013 10:15 Gottesdienst Für die eigene Gemeinde 20.05.2013 10:15 Gottesdienst zu Pfingsten Für die Arbeit des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) Flatty, unsre Kirchenfledermaus lädt ein zu einer Rundreise durch das Weltgebetstagsland Frank- reich: Am Samstag 20. April von 10:30 bis 14:00 Uhr (Ankommen ab 10:00 Uhr) In der evangelischen Kirche in Vendersheim. Wir erfahren , wie Kinder in Frankreich leben, spielen und lernen, wir singen und tanzen Lie- der aus Frankreich und lernen die ersten franzö- sischen Worte. Am Schluss sind wir nicht mehr ganz so fremd in diesem Land – denn fremd sein ist nicht schön! Über Menschen, die fremd sind in diesem und in anderen Ländern hören wir Ge- schichten und überlegen, was wir tun können, um ihnen das Fremdsein leichter zu machen. Natürlich wird es auch landestypisches Essen ge- ben: lasst Euch überraschen! Auf einen fröhlichen Tag freuen sich Pfarrerin Sylvia Winterberg und Team. Und Flatty, die Fledermaus
  • 12. 1212 „Tierisch gut“ Die Vorschulkinder des evangelischen Kinder- gartens besuchen das Landesmuseum in Mainz „Welche Tiere könnt ihr auf dem Bild erkennen?“ Voller Neugierde streifen die Vorschulkinder mit der sympathischen Museumspädagogin durch die Ausstellung des Landesmuseums und ver- weilen bei einigen Bildern. In Ruhe setzen sie sich vor das Bild, schauen genau hin und kom- men mit ihr ins Gespräch. „Tierisch gut“ ist das Thema der Museumserkundung. Immer wieder entdecken die Kinder Tiere, die sich in den Kunst- werken versteckt haben. Altersgerecht erzählt die Pädagogin Geschichten und Deutungen zu den Bildern und die Kinder hören gespannt und konzentriert zu. Die Vorschulkinder hatten sich im Rahmen ihres Jahresprojektes „Kunst mit Kin- dern“ mit ihren Erzieherinnen und einigen Eltern auf den Weg in das Landesmuseum gemacht, um Kunstwerke von großen Künstlern zu sehen. Nach der Entdeckungsreise konnten sie selbst kreativ werden und in der Museumswerkstatt ihr eigenes Phantasietier malen oder basteln. Es war ein interessanter Vormittag, an dem die Kinder das Museum als einen spannenden und kreati- ven Ort erlebt haben. 30 Jahr Evangelischer Kindergarten Partenheim
  • 13. Spendenaktion für Frau Michel-Waadt Buntes Markttreiben der Kindergartenkinder Engagiert und fröhlich bieten die Kinder und Erzieherinnen an ihrem Marktstand im Kinder- garten Selbstgebasteltes, Gebackenes und gespendete Gaben den Eltern an. Gegen eine Spende können die dargebotenen Sachen er- worben werden. Und der Andrang war groß. „Leises“ Geld füllte das Spendenglas in kurzer Zeit. Andrea Michel-Waadt, die viele Jahre als Erzie- herin und einige Jahre als Leiterin im Kindergar- ten tätig war, ist seit 1997 an einer besonders aggressiven Art von Multipler Sklerose erkrankt. Die Motorik ist seit 5 Jahren so eingeschränkt, dass sie auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Mit großer Hoffnung hat sie sich nach vielen ver- schiedenen Therapien die keine Besserung ge- bracht haben, einer besonderen Art der Stamm- zellentherapie unterzogen. Da diese Therapie nicht in Deutschland angeboten wird, sind die Kosten enorm. Um Frau Michel-Waadt finanziell zu unter- stützen und Solidarität zu zeigen , haben die Gabsheimer Vereine unter der Schirmherr- schaft der Pfarrgruppe Gabsheim-Saulheim eine Benefizveranstaltung organisiert. Die Verkaufsaktion der Kinder und Erzieherin- nen brachte den stolzen Betrag von 524.60 €. Die Organisatoren der Benefizveranstaltung nahmen die Spende dankbar an. Zusammen mit dem Erlös der Veranstaltung gehen die Gelder zu 100% an Frau Michel-Waadt. 13
  • 14. 1414 Sommer, Sonne, Strand und Meer... Sommerfreizeit für alle von 12 bis 15 Jahren Ein ausgiebiges Frühstück unter Pinienbäumen, gemütlich zum Strand schlendern, Sonnenba- den, lesen und Ball spielen am Mittelmeer. Auf dem Nachhauseweg original italienisches Gelati schmausen und abends leckere, gemeinsam zu- bereitete italienische Pasta schlemmen. Und am Abend mit der Gruppe Spaß haben und feiern. So könnte ein Tag auf der Freizeit in “Le Marze” aussehen. Wir werden aber nicht nur Sommer, Sonne, Strand und italienische Lebensart genießen, sondern gemeinsam ein spannendes Programm erleben. Unser Campingplatz “Le Marze” liegt in der Toskana nur 14 km von der Provinzhaupt- stadt Grosseto entfernt. Dort gibt es eine wun- derschöne Altstadt und den wirtschaftlichen Mittelpunkt der Maremma. Le Marze liegt an ei- nem der schönsten Stränden des thyrrenischen Meers und bietet beste Voraussetzungen für tol- le Urlaubstage. Wer: alle im Alter von 12-15 Jahren Wann: 08. bis 22.07.2013 Wo: Le Marze - Toskana - Italien Kosten: 490 € Nähere Infos und Anmeldung im Jugendbüro und unter www.jugendbuero.com Alexandra Scheffel Ehrenamtsakademie Ingelheim-Wöllstein Dem Glauben auf der Spur - Eine Glaubensbekenntnis-Orientierung Termin: Sa, 20. 4. 2013, 10.00-17.00 Uhr Referentin: Pfarrerin Heike Wilsdorf, Leiterin des Fachbereichs Erwachsenenbildung im Zentrum Bildung der EKHN, Darmstadt Ev. Gemeindehaus Wackernheim, Neustraße 1 Meine Hoffnung und meine Freude... Annäherung an den eigenen Glauben Termin: Sa, 21. 9. 2013, 14.00-17.30 Uhr Referentin: Pfarrerin i. R. Helga Engler-Heidle, Frankfurt Ev. Gemeindehaus Büdesheim, Dromershei- mer Chaussee Kirchenvorstandstag 2013 Termin: Sa, 2.11.2013, 9.45 – 16.15 Uhr Ev. Gemeindehaus Wörrstadt, Hermannstraße 45 Workshops zu folgenden Themen: - Religionspädagogik in kommunalen und konfessionellen Kitas - Umgang mit Menschen mit Demenz - Altes Eisen oder in den besten Jahren? (Al- tenbildung) - Klingende Botschaften von hohen Türmen- Die Liturgie der Glocken im Leben der Kirche Informationen zu allen Veranstaltungen und Anmeldung: martina.schott@dekanat-ingel- heim.de, 06132-718921 Martina Schott
  • 15. 15 Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen Weltgebetstag aus Frankreich am 1. März 2013 Ichwarfremd–ihrhabtmichaufgenommenwar das Motto des diesjährigen Weltgebetstages. Mit der Gottesdienstordnung aus Frankreich stellten sich die Frauen aus Frankreich drängen- denFragenangesichtsglobalerMigrationsbewe- gungen: Wie kann jede und jeder einzelne von uns zu einer Kultur des Willkommens beitragen? Wie wertschätzt eine Aufnahmegesellschaft, was Menschen aus einem anderen Land, einer anderen Kultur mitbringen? Wie können Fremd- heitserfahrungen immer wieder neu umgewan- delt werden in die Erfahrung, wahrgenommen, respektiert und willkommen zu sein? So kon- frontierte uns dieser Weltgebetstag auch mit gesellschaftlichen und politischen Bedingungen der „Festung Europa“, in der nicht gilt, wozu uns Jesus Christus aufruft: „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“. Wir alle sind zum Handeln aufgerufen, damit die positive Vision des Titels heißt: „Ihr habt mich aufgenommen“! Dass wir uns als ChristInnen aktiv in die Gestaltung unse- rer Gesellschaft einbringen, dazu ermutigt uns in jedem Jahr neu der Weltgebetstag mit seinem Motto „Informed Prayer – Prayerful Action/In- formiert beten – betend handeln“. So waren auch wir hier in Partenheim und Ven- dersheimandiesemTagineinerGebetsketteum die Welt miteinander verbunden und feierten diesen Gottesdienst auf der Grundlage einer gemeinsamen Gottesdienstordnung, die uns in jedem Jahr von Frauen eines anderen Landes geschenkt wird. Wir hörten auf die Stimmen der Schwestern, lernten ihre Lebenssituationen kennen durch ihre Lieder, Gebete, Bibeltexte, die Bitten und den Dank. So konnten wir die Schwestern aus Frankreich tiefer verstehen und uns bewusst machen, wie wir in dieser globali- sierten Welt miteinander verbunden und aufei- nander angewiesen sind. Es traten in diesem Gottesdienst 6 Frauen mit bunten Schals auf, die die Vielfalt in der fran- zösischen Gesellschaft spiegelten - auch im Hinblick auf das Thema „Migration“ und eine Frau mit grauem Schal, die die Fremde symbo- lisierte, aber auch die Stimme Gottes / Jesus / des Hirten / sprach. Dadurch wurde im Gottes- dienst symbolisch gezeigt, dass uns Gott im Fremden begegnet und wir alle Gottes Kinder sind als Fremde auf der Erde. Das wurde dann auch deutlich, als die „bunten“ Französinnen die „graue“ Fremde in ihre Mitte nahmen. Die schö- nen französischen „Chansons“ mit ihren Texten verliehen dem Gottesdienst einen besonderen Ton. Dabei ein herzliches Dankeschön an unse- re zwei Französinnen, die uns die französischen Texte vorsprachen und den Weltgebetstag durch Berichte ihres Heimatlandes bereicherten. Nach dem offiziellen Teil des Gottesdienstes waren alle noch in geselliger Runde zusammen und konnten die vielen mitgebrachten französischen Gerichte kosten. Vielen Dank allen Spenderin- nen und Helferinnen für diesen schönen Welt- gebetstagsgottesdienst. Hiltrud Runkel
  • 16. 16 04.03.1936 Klaus Schüler Freih.-V.Wallbrunn-Straße 7 77 Jahre 06.03.1929 Wilma Brummer Heerstraße 36 84 Jahre 15.03.1932 Herbert Ullmer Hintergasse 20 81 Jahre 17.03.1929 Gertrud Hering Saulheimer Straße 1 84 Jahre 17.03.1929 Irene Wiels Vordergasse 63 84 Jahre 20.03.1933 Karolina Wingert Talweg 5 80 Jahre 23.03.1941 Helga Runkel Mittelgasse 13 72 Jahre 27.03.1929 Helma Blum Vordergasse 92 84 Jahre 03.04.1935 Hedwig Held Schulstraße 1 78 Jahre 07.04.1932 Friedrich Allgeyer Heerstraße 18 81 Jahre 11.04.1930 Georg Ahr Hintergasse 87 83 Jahre 14.04.1931 Wilhelmine Eppelmann Hintergasse 25 82 Jahre 16.04.1938 Gisela Hoth Berliner Straße 6 75 Jahre 18.04.1937 Elfriede Girmes Am Sportplatz 1 76 Jahre 18.04.1937 Erna Kirsch Pfarrgasse 10 76 Jahre 19.04.1932 Werner Weidmann Vordergasse 54 81 Jahre 20.04.1923 Anna Weinel Vordergasse 20 90 Jahre 22.04.1942 Renate Held Freih.-V.Wallbrunn-Straße 18 71 Jahre 22.04.1937 Dr. Karl-Geert Kuchenbecker Freih.-V.Wallbrunn-Straße 5 76 Jahre 29.04.1930 Gisela Alt Hintergasse 1 83 Jahre 30.04.1928 Erika Kramer Freih.-V.Wallbrunn-Straße 2 85 Jahre 03.05.1926 Walter Blum Vordergasse 92 87 Jahre 04.05.1942 Armin Blum Heerstraße 1a 71 Jahre 08.05.1926 Karl Schick Untere Zwerchgasse 1 87 Jahre 09.05.1938 Gerhard Größ-Ahr Gasspforte 2 75 Jahre 10.05.1937 Hermann Schäfer Schmiedgasse 9 76 Jahre 11.05.1932 Brunhilde Ullmer Heerstraße8 81 Jahre 11.05.1926 Karl Wingert Hintergasse 103 87 Jahre 11.05.1922 Erhard Jahn An der Weed 5a 91 Jahre 17.05.1942 Anna-Helene Binzel Sankt-Georgen-Straße 16 71 Jahre 21.05.1940 Kurt Amend Vordergasse 88 73 Jahre 25.05.1930 Annemarie Ottum Vordergasse 59 83 Jahre 26.05.1936 Friedrich Held Schulstraße 1 77 Jahre 26.05.1925 Frieda Mathes Wörrstädter Weg 9a 88 Jahre 29.05.1937 Mathilde Brummer Hintergasse 13 76 Jahre Herzlichen Glückwunsch!
  • 17. 1717 Liebe Jubilare, sollten Sie Einwände gegen die Veröffentlichung Ihres Geburtstages im Kirchen- boten haben, melden Sie sich bitte im Pfarramt. Telefon 8988. Vielen Dank 09.03.1940 Helmut-August Ebling Am Hasensprung 2 73 Jahre 09.03.1928 Luise Knell Hauptstraße 34 85 Jahre 20.03.1919 Marieanna Lutz Hauptstraße 37 94 Jahre 22.03.1933 Margarethe Meierhöfer Am Klauer 1 80 Jahre 04.04.1935 Anna Mathes Hauptstraße 28 78 Jahre 10.04.1932 Elfriede Hackemer Hauptstraße 7 81 Jahre 15.04.1929 Irma Einsfeld Hauptstraße 20 84 Jahre 20.04.1933 Elisabeth Schmitt Untergasse 3a 80 Jahre 24.04.1940 Charlotte Fleischmann Johannesweg 1 73 Jahre 28.04.1938 Gerhard Lutz Hauptstraße 37 75 Jahre 05.05.1934 Mathilde Busch Friedensgasse 8 79 Jahre 19.05.1941 Melitta Lutz Hauptstraße 37 72 Jahre Herzlichen Glückwunsch!
  • 18. 18 Altkleidersammlung für Bethel Bei der evangelischen Kirchengemeinde Partenheim, Vordergasse 48, findet vom 4. - 8. April 2013 wieder eine Kleider- sammlung für die v. Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel statt. Gesammelt werden gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe (paarweise gebün- delt, noch tragbar), Handtaschen, Plüsch- tiere, Pelze und Federbetten, jeweils gut verpackt. Die Brockensammlung garantiert und kontrolliert eine faire Vermarktung der Altkleidersammlung Die mit Hilfe der gesammelten Kleidung erzielten Erlöse kommen den vielfältigen diakonischen Aufgaben der Anstalten in Be- thel zugute. Kleidersammlungen für Bethel sind keine Lumpensammlungen, daher bit- te nur tragbare Kleidungsstücke abgeben. Ein wichtiges Merkmal hierzu: Würde ich das Kleidungsstück tragen, wenn ich es be- käme? Die Brockensammlung Bethel nimmt gerne Kleiderspenden entgegen. In etwa 4.500 Kirchengemeinden im gesamten Bundes- gebiet finden regelmäßig Kleidersammlun- gen für Bethel statt. Etwa 11.500 Tonnen (Stand: 12/2009) Bekleidung,Textilien und Schuhe werden jedes Jahr gesammelt. Die in den Kirchengemeinden und Sammel- stellen abgeholte Kleidung wird überwie- gend an Fachsortierbetriebe verkauft und dort sortiert. Der Verkauf der Textilien erfolgt nach den Kriterien des Dachverbandes FairWertung e.V. Kleiderspenden und Postpakete die in Bethel, Saronweg, direkt ankommen, wer- den hier sortiert und in unseren Second- hand Läden verkauft oder an Bedürftige / Berechtigte günstig weitergegeben. Bedarfsgerecht stellen wir kostenlos Klei- dung für Hilfsprojekte, z.B. in Osteuropa für Partnerorganisationen, zur Verfügung. Der Dachverband FairWertung e.V. „Meine ausrangierte Kleidung soll direkt an Bedürftige gehen“ Dieser Satz ist häufig zu hören, wenn es um die Abgabe von Altklei- dern geht. Tatsächlich aber wird sehr viel mehr Kleidung abgegeben, als Sozialprojek- te bei uns benötigen. Denn schnell wech- selnde Modetrends lassen die Berge an ab- gelegter Kleidung von Jahr zu Jahr wachsen. Und kaum jemand weiß, dass die gute alte „Kleiderspende“ ein begehrtes Wirtschafts- gut in einem komplexen und schwer durch- schaubaren Markt geworden ist. Viele gemeinnützige und kirchliche Organi- sationen führen seit langem Kleidersamm- lungen durch. Sie nutzen einen Teil der Kleidung für ihre eigene Sozialarbeit. Die Überschüsse verkaufen sie an gewerbliche Textilverwerter, um so ihre Arbeit zu finan- zieren. Lange Zeit wusste aber kaum ein Sammler, was mit der Kleidung nach dem Verkauf geschah. Anfang der 1990er Jahre erschien erstmals eine Studie über den Alt- kleidermarkt. Sie analysierte den Weg der Gebrauchtkleidung und warf viele Fragen zu den weltweiten Auswirkungen von Klei- derexporten auf. Seit 1994 engagiert sich das bundesweite Netzwerk aus gemeinnützigen und kirchen- nahen Organisationen für mehr Transpa- renz und Verantwortlichkeit beim Sammeln und Verwerten von gebrauchter Kleidung. Als erste Organisation hat der Verband Standards für Kleidersammler entwickelt. Er informiert außerdem über Hintergründe und Zusammenhänge, aber auch über frag- würdige Praktiken. FairWertung klärt über den globalen Handel mit gebrauchter Klei- dung auf und setzt sich für den Ausbau von Secondhand-Strukturen in Deutschland ein.
  • 19. Termine und regelmäßige Veranstaltungen Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche nach Vereinbarung evangelischer Kindergarten Partenheim Bürostunden dienstags 16.30 - 19.00h und mittwochs 8.00 - 11.30h Gemeindebücherei mittwochs 16:30 - 18:30 h Gemeindenachmittag Vendersheim Samstag 23.3. 18:00h Evangelische Kirche Grundkurse Konfirmationsunterricht Gemeindehaus Partenheim bitte die Einladungsschreiben beachten! Biblische Geschichten (2016) 17:00h Gemeindehaus Was gilt für uns? (2015) 17:00h Gemeindehaus Gemeinde - was ist das? (2014) 17:00h Gemeindehaus Kirchenchor Partenheim montags, 19:30, Gemeindehaus Kirchenvorstandssitzung in Partenheim 27.3.; 10.4.. 19:30h Gemeindehaus Kirchenvorstandssitzung in Vendersheim 23.4.. 19:30h Gemeindehaus Partenheim Konfirmationsunterricht 13.4.; 27.4. 9:30h Gemeindehaus Jugenheim 20.4.. 9:30h Gemeindehaus Partenheim Krabbelgruppe mittwochs 9:30 - 10:30 h Gemeindehaus Mittwochscafé Partenheim Mittwoch 17.4.; 15.5. 15:30h Gemeindehaus 19 Bestattungen Gerda Held, geb. Kuhn Helga Kuhl, geb. Probst Rudi Heißing alle Partenheim Margarethe Koch, geb. Weinheimer Vendersheim Vertretung während der Osterferien vom 2.-8 . April: Pfarrerin Karin Becker, Appenheim, 06725/992170