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SOFTWARE THAT MATTERS
Agile Anforderungsanalyse mit Impact
Mapping
Nils Wloka

Berater und Coach
codecentric AG

@nilswloka
Softwareentwicklung kennt
wenig Grenzen und unterliegt

praktisch keinen
Naturgesetzen.
Die Wirkung von Software
lässt sich häufig
nicht vorhersehen.
Manchmal entsteht trotzdem

„Software that matters“.
„Meine“

Agile Softwareentwicklung
beschreibt Verhaltensweisen
zum Lösen komplexer

Probleme.
Wir wissen erst, wie die Neue
Welt aussieht und wo sie sich

befindet, wenn wir sie entdeckt
haben.
In der Praxis bilden DIE
ANFORDERUNGEN immer

noch häufig den Einstieg
in DAS PROJEKT.
Eine am Reißbrett entworfene
Lösung für ein komplexes

Problem kann nur zufällig gut
sein.
Niemand möchte ganz ohne

Plan in See stechen.
Ein Schlüssel zu
„Software that matters“

liegt in der Art, wie wir über
Anforderungen nachdenken.
Gojko Adzics
„Impact Mapping“ schafft

den Spagat zwischen Plan und
Experiment.
Impact Mapping ist ein
inklusives, kooperatives und
kreatives Verfahren.
Beispiel:

Ich bin verantwortlich für den
Customer Support eines
Telekommunikations-Anbieters

und soll Geld sparen.
1. Warum wollen wir in Software

investieren?
Reduzierung der
Callcenter-Kosten für den
1st-Level-Support um 250
TEUR im Jahr
2. Wer hilft und dabei oder
hindert uns daran, das Ziel zu
erreichen?
Endkunden, die eine
technische Störung
melden wollen oder bereits
gemeldet haben
3. Wie soll sich das Verhalten

der Akteure verändern?
... rufen nicht mehr im
Callcenter an, um den
Bearbeitungsstatus Ihrer
Tickets zu erfragen
4. Was können wir tun, um
diese Veränderung zu
begünstigen?
Kunden werden bei
Änderungen am
Bearbeitungsstatus Ihrer
Tickets benachrichtigt.
Die Impact Map wird zur

Seekarte für unsere Expedition.
Reduzierung der
Callcenter-Kosten für
den 1st-Level-Support
um 250 TEUR im Jahr

Endkunden, die eine
technische Störung
melden wollen oder
bereits gemeldet haben

... rufen bei
Flächenstörungen nicht
mehr im Callcenter an.

Betroffene Kunden
werden über das
Auftreten und die
Behebung von
Flächenstörungen
informiert.

... rufen nicht mehr im
Callcenter an, um den
Bearbeitungsstatus Ihrer
Tickets zu erfragen

Großkunden, die über
eigenes technisches
Personal verfügen

... erstellen ausreichend
qualifizierte Tickets ohne
Hilfe des Callcenters

... beauftragen
notwendige
Entstörungsmaßnahmen
eigenständig.

Kunden werden bei
Änderungen am
Bearbeitungsstatus Ihrer
Tickets benachrichtigt.

Kunden werden über die
Möglichkeit der
Erstellung von Tickets
informiert.

Leitungsmessungen
können vom Kunden
ausgelöst werden.

Kunden können den
Status ihrer Tickets
einsehen.

Tickets können
angeleitet erstellt
werden.

Port-Resets können vom
Kunden ausgelöst
werden.
Reduzierung der
Callcenter-Kosten für
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Flächenstörungen nicht
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Auftreten und die
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... rufen nicht mehr im
Callcenter an, um den
Bearbeitungsstatus Ihrer
Tickets zu erfragen

Großkunden, die über
eigenes technisches
Personal verfügen

... erstellen ausreichend
qualifizierte Tickets ohne
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... beauftragen
notwendige
Entstörungsmaßnahmen
eigenständig.

Kunden werden bei
Änderungen am
Bearbeitungsstatus Ihrer
Tickets benachrichtigt.

Kunden werden über die
Möglichkeit der
Erstellung von Tickets
informiert.

Leitungsmessungen
können vom Kunden
ausgelöst werden.

Kunden können den
Status ihrer Tickets
einsehen.

Tickets können
angeleitet erstellt
werden.

Port-Resets können vom
Kunden ausgelöst
werden.
Priorisieren

Ziele identifizieren
und quantifizieren

Initiale Impact Map
zeichnen:
Warum, Wer, Wie,
Was?

Diversifizieren

Impact Map
anpassen

Minimale Lösung
implementieren

Ergebnisse
messen
Dann ist ja alles gut, oder?
Problem:
Es gibt schon eine
Spezifikation.
Problem:

Es gibt viele Ziele.
Problem:
„Was bekomme
ich für mein Geld?“
Mehr zu dem Thema:

http://www.impactmapping.org
Haben Sie noch Fragen?

nils.wloka@codecentric.de
@nilswloka

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