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Continuous Learning - Agile Anforderungsanalyse mit Impact Mapping

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Die Aufgaben der IT werden zunehmend durch das Bedürfnis von Unternehmen geprägt, ihren OODA-Loop (observe, orient, decide and act) zu verkürzen. Konzepte wie Lean Startup und Continuous Delivery gewinnen an Bedeutung. Der herkömmliche, auf Vollständigkeit und Korrektheit abzielende Begriff der "Anforderung" wirkt vor diesem Hintergrund zunehmen schwerfällig. Ein Werkzeug, das sich dieses Problems annimmt, ist das von Gojko Adzic entwickelte Impact Mapping. Wie dieses Verfahren funktioniert und worauf es in der Praxis ankommt, möchte ich Ihnen in diesem Vortrag anhand eines konkreten Beispiels zeigen.

Veröffentlicht in: Technologie
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Continuous Learning - Agile Anforderungsanalyse mit Impact Mapping

  1. 1. CONTINUOUS LEARNING Agile Anforderungsanalyse mit Impact Mapping
  2. 2. Nils Wloka Berater und Coach codecentric AG @nilswloka
  3. 3. Softwareentwicklung auf dem Gipfel der Effizienz!
  4. 4. There is nothing so useless as doing efficiently that which should not be done at all. Peter F. Drucker
  5. 5. Was ist die größte Herausforderung in Ihren IT-Projekten?
  6. 6. Immer komplexere Probleme in immer neuen Domänen sollen gelöst werden.
  7. 7. Es liegt in der Natur komplexer Systeme, dass kausale Zusammenhänge nur ex post sichtbar sind.
  8. 8. Unser Anforderungsbegriff stammt aus einem anderen Zeitalter.
  9. 9. Je besser das Requirements Engineering und Management beherrscht werden, umso weniger kostspielige Fehler finden Eingang in die Entwicklung, ... www.ireb.org
  10. 10. Vollständigkeit Eindeutigkeit Widerspruchsfreiheit Korrektheit
  11. 11. Was bedeuten diese Attribute in Bezug auf komplexe Probleme?
  12. 12. Das Ziel ist es, stetig mehr über das Problem und mögliche Lösungen zu erfahren.
  13. 13. Continuous Learning? Wissen schaffen... Wissenschaft!
  14. 14. A method or procedure [...], consisting in systematic observation, measurement, and experiment, and the formulation, testing, and modification of hypotheses. Oxford English Dictionary
  15. 15. Gesucht: Schnell Billig Fehlertolerant Wissenschaftlich
  16. 16. Vorhang auf für Impact Mapping
  17. 17. Beispiel: Ich bin verantwortlich für den Customer Support eines Telekommunikations-Anbieters und soll Geld sparen.
  18. 18. 1. Warum wollen wir in Software investieren?
  19. 19. Reduzierung der Callcenter-Kosten für den 1st-Level-Support um 250 TEUR im Jahr
  20. 20. 2. Wer hilft und dabei oder hindert uns daran, das Ziel zu erreichen?
  21. 21. Endkunden, die eine technische Störung melden wollen oder bereits gemeldet haben
  22. 22. 3. Wie soll sich das Verhalten der Akteure verändern?
  23. 23. ... rufen nicht mehr im Callcenter an, um den Bearbeitungsstatus Ihrer Tickets zu erfragen
  24. 24. 4. Was können wir tun, um diese Veränderung zu begünstigen?
  25. 25. Kunden werden bei Änderungen am Bearbeitungsstatus Ihrer Tickets benachrichtigt.
  26. 26. Die Impact Map visualisiert unsere Hypothesen und zeigt mögliche Experimente.
  27. 27. Reduzierung der Callcenter-Kosten für den 1st-Level-Support um 250 TEUR im Jahr Endkunden, die eine technische Störung melden wollen oder bereits gemeldet haben ... rufen bei Flächenstörungen nicht mehr im Callcenter an. Betroffene Kunden werden über das Auftreten und die Behebung von Flächenstörungen informiert. ... rufen nicht mehr im Callcenter an, um den Bearbeitungsstatus Ihrer Tickets zu erfragen Kunden werden bei Änderungen am Bearbeitungsstatus Ihrer Tickets benachrichtigt. Kunden können den Status ihrer Tickets einsehen. ... erstellen ausreichend qualifizierte Tickets ohne Hilfe des Callcenters Kunden werden über die Möglichkeit der Erstellung von Tickets informiert. Tickets können angeleitet erstellt werden. Großkunden, die über eigenes technisches Personal verfügen ... beauftragen notwendige Entstörungsmaßnahmen eigenständig. Leitungsmessungen können vom Kunden ausgelöst werden. Port-Resets können vom Kunden ausgelöst werden.
  28. 28. Wir fangen ganz klein an.
  29. 29. Ziele identifizieren und quantifizieren „Wunschliste“ in Impact Map einsortieren Diversifizieren
  30. 30. Landkarten helfen uns dabei, den kürzesten Weg zum Ziel zu finden.
  31. 31. Reduzierung der Callcenter-Kosten für den 1st-Level-Support um 250 TEUR im Jahr Endkunden, die eine technische Störung melden wollen oder bereits gemeldet haben ... rufen bei Flächenstörungen nicht mehr im Callcenter an. Betroffene Kunden werden über das Auftreten und die Behebung von Flächenstörungen informiert. ... rufen nicht mehr im Callcenter an, um den Bearbeitungsstatus Ihrer Tickets zu erfragen Kunden werden bei Änderungen am Bearbeitungsstatus Ihrer Tickets benachrichtigt. Kunden können den Status ihrer Tickets einsehen. ... erstellen ausreichend qualifizierte Tickets ohne Hilfe des Callcenters Kunden werden über die Möglichkeit der Erstellung von Tickets informiert. Tickets können angeleitet erstellt werden. Großkunden, die über eigenes technisches Personal verfügen ... beauftragen notwendige Entstörungsmaßnahmen eigenständig. Leitungsmessungen können vom Kunden ausgelöst werden. Port-Resets können vom Kunden ausgelöst werden.
  32. 32. Effektive Softwareentwicklung: systematische Beobachtung, Messung und Experiment.
  33. 33. Priorisieren Minimale Lösung in Betrieb nehmen Ergebnisse messen Impact Map anpassen
  34. 34. Earn or learn!
  35. 35. Haben Sie noch Fragen? nils.wloka@codecentric.de @nilswloka
  36. 36. Manchmal ist es aber nicht ganz so einfach...
  37. 37. Es gibt schon ein Anforderungsdokument.
  38. 38. Es gibt zu viele Ziele.
  39. 39. Das Quantifizieren fällt schwer.
  40. 40. Ein richtiges Ziel gibt es nicht.
  41. 41. Mehr zu dem Thema: http://www.impactmapping.org
  42. 42. Es würde mich freuen, von Ihnen zu hören. Vielen Dank!

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