Total league basket

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  1. 1. Donnerstag, den 2. Oktober 2014 S P O RT 35 Totti und Xavi mit Bestmarken Routiniers setzen in der Champions League im Fußball neue Maßstäbe. Seite 43 Vom Höhenflug in die Flaute Wenn vielversprechende sportliche Laufbahnen plötzlich ins Stocken geraten. Seite 47 Im Gespräch mit dem Felser Aufbauspieler Rui Nunes vor dem Auftakt der Basketball-Meisterschaft am Wochenende „Wir können weiterhin überraschen“ T71, Amicale und Contern sind in den Augen des 28-Jährigen die stärksten Teams der Liga I N T E R V I E W : K I M T H E S E N Rui Nunes erlebte mit Arantia eine sensationelle Saison 2013/2014. Doch was darf man in der kom-menden Spielzeit von dem Team aus Fels erwarten? Der 28-jährige Aufbauspieler, der als einziger Luxemburger im Besitz der Fiba- Agenten-Lizenz ist, analysiert die Situation. n Die neue Saison steht bevor. Wie groß ist die Freude bei Ihnen, dass die Basketball-Meisterschaft be-ginnt? Es wird Zeit, dass es losgeht. Auch wenn ich noch einige Wochen Er-holung gebrauchen könnte. Ich freue mich bereits seit zwei Mo-naten auf das erste Heimspiel ge-gen Zolver. n Arantia Fels hat die Liga in der vergangenen Saison begeistern können. Was hat die Mannschaft so stark gemacht? Zu Beginn war es mit Sicherheit auch der Überraschungseffekt, der dazu beitrug, dass wir die ersten Partien für uns entscheiden konn-ten. Wir hatten eine klare Rollen-verteilung: Jeder wusste genau, was er auf dem Feld zu tun hat. Und wir hatten mit dem US-Ame-rikaner Reggie Evans ganz einfach den besten Spieler in der Liga in unseren Reihen. n Viele fragen sich nun, was auf die Sensationssaison folgen wird. Steigen nun die Erwartungen in Fels? Ich denke, dass einige Leute ent-täuscht sein werden, wenn wir an-fangen, Spiele zu verlieren. Jedoch müssen wir realistisch bleiben, für uns ist der achte Tabellenplatz das klare Ziel. Es ist uns allerdings egal, ob wir den Klassenerhalt über die Abstiegsgruppe schaffen oder den sechsten Platz belegen und erneut in den Play-offs antreten. Haupt-sache, wir bleiben eine weitere Saison erstklassig. n Denken Sie, dass die Basketball- Interessierten Arantia immer noch als Abstiegskandidaten sehen? Ich glaube nicht, dass die Leute uns auf der Rechnung haben, um oben mitzuspielen. In der vergan-genen Saison wurde gesagt, dass wir sowieso absteigen. Nun wird gesagt, dass das zweite Jahr immer schwieriger sei. Wenn wir nun erneut erstklassig bleiben sollten, weiß ich nicht, was be-hauptet wird. Ich denke jeden-falls, dass wir weiterhin in der La-ge sein werden, für Überraschun-gen zu sorgen. Rui Nunes: „Für uns ist der achte Tabellenplatz das klare Ziel.“ (FOTO: CHRISTIAN KEMP) n Kurz vor Saisonbeginn wurde Reggie Evans zurück nach Fels ge-holt. Glauben Sie, dass die Konkur-renten durch diese Nachricht ge-schockt wurden? Ich denke schon. Nicht die Top-teams, aber die restlichen Clubs, die wissen, dass sie gegen uns ge-winnen müssen. Joseph Bertrand (der durch Evans ersetzt wurde, Anm. der Red.) war eine Unbe-kannte für die Gegner, aber nun wissen sie genau, was auf sie zu-kommen wird. Für mich war klar, dass man Evans nicht ersetzen kann. Für ein Team wie Arantia und eine Liga wie Luxemburg ist er ganz einfach perfekt. Wir ha-ben zwar zwei neue einheimische Akteure hinzubekommen (Gilles Kayser und Sam Ferreira, Anm. der Redaktion), aber man kann nicht einfach den Leader der Mann-schaft ersetzen. Das geht bei uns nicht. n Welche Art von Spieler ist Bertrand? Er besitzt viel mehr Potenzial als Evans. Er ist größer, stärker im Re-bound, kann deutlich besser unter dem Korb spielen und springt ge-nau so hoch wie Evans. Ich denke jedoch, dass er besser in einer stär-keren Liga zurechtkommen wird, in der er eine spezifische Rolle hat. In unserer Mannschaft hätte er 20 bis 25 Würfe pro Spiel nehmen müssen, damit wir eine Siegchan-ce haben. Es hätte mit Sicherheit einige Zeit gedauert, bis er diese Rolle hätte verinnerlichen kön-nen. n T71 und Amicale sind auch vor dem Start der neuen Saison die kla-ren Titelfavoriten. Stimmen Sie die-ser Aussage zu? Absolut. n Wer wird Ihrer Meinung nach hinter den beiden Topteams ein Wort im Kampf um die Titel mitre-den können? Ich schätze auch Contern sehr stark ein und denke, dass der Ver-ein noch besser mithalten kann als im Vorjahr. Ich habe das Team in der Vorbereitung bereits unter die Lupe genommen, es gefällt mir sehr gut. Den vierten Halbfinalis-ten der vergangenen Saison, Spar-ta, schätze ich hingegen nicht so stark ein. Wenn die Musel Pikes mehr Stabilität hätten, was die US-Spieler betrifft, dann könnten auch sie oben mitspielen. n Können Sie die Teams in der Liga kurz einstufen? T71 und Amicale stehen ohne Fra-ge oben. Anschließend folgt mei-ner Meinung nach Contern und eventuell die Musel Pikes. Wobei man die Moselaner durchaus auch zum Rest der Liga hinzuzählen kann, auch wenn sie zu stark sind, um gegen den Abstieg zu spielen. Ich schätze, dass Mersch, Zolver, Etzella und Arantia in der Ab-stiegsgruppe landen werden. n Welche Mannschaften stehen vor einer schweren Saison? Vor der vergangenen Saison habe ich gesagt, dass Etzella mit Neu- Trainer Jan Enjebo entweder Zweiter wird, oder aber im Play-down landet. Nun befindet sich der Verein im Abwärtstrend und die-ser wird meiner Meinung nach weitergehen. Mit Jairo Delgado wird sein wohl bester Spieler nicht im Kader sein. Von den beiden Profispielern (Anthony Simpson und Billy McNutt, Anm. der Re-daktion) bin ich wenig überzeugt. In meinen Augen ergibt es wenig Sinn, was in Sachen Transferpoli-tik bei Etzella momentan passiert. n Welche Kriterien müssen Profi-spieler Ihrer Meinung nach in Lu-xemburg erfüllen, damit sie zu einer starken Mannschaft beitragen? Es müssen qualitativ gute Spieler sein und sie müssen in das Team passen. Dann hängt es sehr stark von Mannschaft zu Mannschaft ab. Wir in Fels müssen auf jeden Fall Spieler verpflichten, die in jedem Spiel 20 bis 25 Punkte erzielen können. Wann man diese Akteure nicht hat, steigt man ab, so ein-fach ist es. Wenn man keinen Tom Schumacher oder Christopher Jo-nes in der Mannschaft hat, muss man halt eben offensivstarke US-Spieler verpflichten. n Gibt es Partien, auf die Sie sich besonders freuen? Ich freue mich sehr auf die ersten Spiele in heimischer Halle. In den ersten drei Begegnungen in Fels treffen wir auf Zolver, Mersch und Ettelbrück. Dann wissen wir so-fort, wo wir stehen. Ich denke, dass wir zu Hause gute Chancen ha-ben, diese Partien für uns zu ent-scheiden. n Sie besitzen als einziger Luxem-burger eine Fiba-Agenten-Lizenz. Können Sie erklären, was dies in der Praxis bedeutet? Es ist eine Lizenz, die bescheinigt, dass ich mich in einigen Berei-chen auskenne: Etwa wenn es um Transfers, Jugendspieler oder rechtliche Fragen geht, kann ich meine Kenntnisse einbringen. Zu-dem kann ich selbst Spieler vermitteln, was bedeutet, dass ich mich beispielsweise um die Verpflichtung eines US-Spielers komplett selbst kümmern kann. Ist man nur Spielervermittler, arbei-tet man für eine Agentur. Ich kann dies alles selbst machen als unab-hängiger Agent. Ich kann somit Spieler rekrutieren und vermit-teln. n Ist dies eine Aufgabe, die Sie in Zukunft ausbauen wollen? So ist es auf jeden Fall geplant. Je-des Jahr erhält man neue Kontak-te: Spieler, Trainer und Teamma-nager. So kann ich mir langsam et-was aufbauen, um diese Aufgabe in Zukunft auszubauen. „Wenn man keinen Tom Schumacher oder Christopher Jones in der Mannschaft hat, muss man halt offensivstarke US-Spieler holen.“ Rui Nunes
  2. 2. 36 BASKETBALL – SAISON 2014 /201 5 LuxemburgerWort Donnerstag, den 2. Oktober 2014 Am Samstag beginnt die Meisterschaftssaison 2014/2015 bei den Männern T71 und Amicale bleiben die Titelfavoriten Spannung im Kampf um den Klassenerhalt dürfte garantiert sein V O N K I M T H E S E N Am Samstag beginnt die Basketball- Saison 2014/2015. Nachdem es im Sommer bei zahlreichen Vereinen zu großen Änderungen gekommen ist, ist die Spielstärke einiger Vereine nur schwer einzuschätzen. Erwarten darf man eine Spielzeit, in der das Potenzial der Teams sehr nahe bei-einander liegt. T71 und Amicale sind allerdings weiterhin die Topfavori-ten auf den Gewinn der Meister-schaft. Während T71 beide Titel in der Stadt halten will, möchte Amicale das Image des Ewigen Zweiten ab-legen. Und zudem den ersten Ti-tel seit 1981 nach Steinsel holen. Ein wichtiger Faktor wird der Gene-sungsprozess von Samy Picard nach seiner Handverletzung sein. Er könnte in den nächsten Wo-chen nach monatelanger Pause zum Team stoßen. T71 und Ami-cale setzen, was die Spieler an-geht, auf Kontinuität: Sie werden mit denselben US-Spielern wie in der Vorsaison agieren. Mit Max Schmit (T71) sowie Jo Hoeser (Amicale) wurden die Aufgebote zudem in der Breite verstärkt. Demnach kann man erwarten, dass die beiden Topteams erneut oben angreifen werden. Viele Teams haben das gleiche Ziel Kaum ein Spiel haben T71 und Amicale in der vergangenen Sai-son gegen vom Papier her schwä-chere Gegner verloren. Die Frage wird sein, ob es in diesem Jahr ei-nigen Teams gelingen wird, ein Wörtchen mitzureden, wenn die entscheidenden Spiele im Titel-kampf anstehen. Der Drittplatzier-te der vergangenen Saison, Con-tern, hat im Sommer sowohl den Trainer (Thomas Glasauer kam für Brian Carroll) als auch beide Pro-fispieler ausgetauscht. Dies zeigt, dass sich der Verein keinesfalls mit dem dritten Rang zufrieden gibt. Doch die Konkurrenz ist groß. Fast alle Mannschaften haben die Teilnahme an der Titelgruppe als Mindestziel festgelegt. Nach der Halbfinalteilnahme in der Vorsai-son will Sparta Bartringen erneut oben mitmischen. Der Verein, der in jüngster Vergangenheit vor al-lem wegen der Personalie Larrie Smith in den Medien auf sich auf-merksam machte, will nun zur Ru-he kommen und zurück in die Er-folgsspur finden. Kaum ein Sportverein in Lu-xemburg konnte in der vergange-nen Saison so überraschen wie Arantia Fels. Als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt, verpass-te das Team von Trainer Helge Patzak am Ende nur knapp das Halbfinale. Erst rund eine Woche vor dem Start der Saison hat Aran-tia den Topscorer der vergange-nen Saison, Reggie Evans, zurück nach Fels geholt. Zudem wurde der Kader mit Gilles Kayser (Grénge-wald) und Sam Ferreira (Etzella) verstärkt. Die Musel Pikes erlebten in der Zwischensaison einen Umbruch: Das langjährige Gesicht der Mannschaft, Guy Schmit, verkün-dete wie einige weitere Spieler seinen Rücktritt. Nun bleibt die Frage, wer die Lücken in der kommenden Saison schließen kann. Sowohl die jungen Spieler (Welter, Schammo) als auch die gestandenen Akteure (Schwartz, Kox, Donnersbach) müssen mehr Verantwortung als zuvor über-nehmen. Quo vadis Etzella Ettelbrück? Vor einer schweren Saison steht die Ettelbrücker Etzella. In den vergangenen beiden Jahren hinkte man den Erwartungen hinterher. Als problematisch dürfte sich zu-dem in dieser Saison erweisen, dass Jairo Delgado wohl während der gesamten Saison (Aufenthalt in Schweden) nicht zur Verfügung stehen wird. In Zolver will man endlich wie-der eine Saison ohne Abstiegs-angst erleben. Die Hoffnungen ru-hen auf der Rückkehr von Natio-nalspieler Pitt Koster, der zuletzt für Résidence spielte. Gespannt darf man auf das Ab-schneiden der beiden Aufsteiger Basket Esch und Black Star Mersch sein. Im vergangenen Jahr stand der damalige Zweitligist aus Esch gar überraschenderweise im Po-kalfinale. Im Sommer wurde der Kader deutlich verstärkt: Alex Roden-bourg, Joé Biever und Daniel Wey-rich sind zum Team von Natio-naltrainer Franck Mériguet gesto-ßen. Doch der Aufsteiger gibt sich bescheiden. Vor zwei Spielzeiten erlebte man eine katastrophale Saison, die mit dem Abstieg en-dete. Als Außenseiter geht Black Star Mersch in die Saison. Doch die Mannschaft von Trainer Tom Kries will sich nicht von vornhe-rein geschlagen geben. In der Zwi-schensaison wurde das Aufgebot des Neulings verstärkt: Sowohl der talentierte Max Schmit als auch Routinier Olivier Haan könnten beim Aufsteiger eine extrem wich-tige Rolle übernehmen. Tom Schumacher (T71 Düdelingen) und Christian Schartz (Amicale, r.) wer-den sich erneut intensive Duelle liefern. (FOTO: FERNAND KONNEN) Regeländerungen 2014/15 In der kommenden Saison warten ei-nige Regeländerungen auf die Bas-ketballer. Hier ein Überblick: n Nach einem offensiven Rebound wird die 24-Sekunden-Uhr auf 14'' zu-rückgesetzt und nicht mehr auf volle 24''. Dadurch soll das Spiel schneller gemacht werden. n Nach einem Technischen Foul be-kommt eine Mannschaft nicht wie bis jetzt zwei, sondern nur noch einen Freiwurf und Ballbesitz. n In den letzten 2' eines Spiels kann ein Trainer höchstens zwei Auszeiten nehmen, auch wenn er zuvor noch kei-ne der insgesamt drei Auszeiten in An-spruch genommen hat. Die dritte Aus-zeit verfällt in diesem Fall. n Wenn ein Spieler zwei Technische Fouls erhält, wird er disqualifiziert. Nach einem Technischen sowie ei-nem Unsportlichen Foul darf er wei-terspielen. Bei zwei Unsportlichen Fouls wird man weiterhin disqualifi-ziert, hier gibt es keine Änderung. n Im Halbkreis unter dem Korb kann ein Verteidiger nur dann ein Offen-sivfoul ziehen, wenn er beide Füße au-ßerhalb des Kreises platziert hat. Programm der ersten Liga – Männer 1. Spieltag 4./5.10.2014 Arantia - Zolver ___:___ Amicale - Musel Pikes ___:___ Sparta - Black Star ___:___ Basket Esch - Contern ___:___ Etzella - T71 ___:___ 2. Spieltag 10.10.2014 Black Star - Amicale ___:___ Zolver - Basket Esch ___:___ Musel Pikes - Arantia ___:___ T71 - Sparta ___:___ Contern - Etzella ___:___ 3. Spieltag 12.10.2014 Arantia - Black Star ___:___ Sparta - Contern ___:___ Etzella - Zolver ___:___ Basket Esch - Musel Pikes ___:___ Amicale - T71 ___:___ 4. Spieltag 17./18.10.2014 T71 - Arantia ___:___ Zolver - Sparta ___:___ Musel Pikes - Etzella ___:___ Contern - Amicale ___:___ Black Star - Basket Esch ___:___ 5. Spieltag 25./26.10.2014 Arantia - Etzella ___:___ Amicale - Basket Esch ___:___ Sparta - Musel Pikes ___:___ Black Star - T71 ___:___ Zolver - Contern ___:___ 6. Spieltag 31.10.2014 Basket Esch - Arantia ___:___ Amicale - Zolver ___:___ Etzella - Sparta ___:___ Musel Pikes - Black Star ___:___ T71 - Contern ___:___ 7. Spieltag 2.11.2014 Arantia - Sparta ___:___ Contern - Black Star ___:___ Basket Esch - T71 ___:___ Zolver - Musel Pikes ___:___ Etzella - Amicale ___:___ 8. Spieltag 8.11.2014 Amicale - Arantia ___:___ Sparta - Basket Esch ___:___ Black Star - Etzella ___:___ T71 - Zolver ___:___ Contern - Musel Pikes ___:___ 9. Spieltag 15./16.11.2014 Arantia - Contern ___:___ Sparta - Amicale ___:___ Musel Pikes - T71 ___:___ Etzella - Basket Esch ___:___ Zolver - Black Star ___:___ 10. Spieltag 22./23.11.2014 Musel Pikes - Amicale ___:___ Black Star - Sparta ___:___ T71 - Etzella ___:___ Contern - Basket Esch ___:___ Zolver - Arantia ___:___ 11. Spieltag 29.11.2014 Arantia - Musel Pikes ___:___ Amicale - Black Star ___:___ Sparta - T71 ___:___ Basket Esch - Zolver ___:___ Etzella - Contern ___:___ 12. Spieltag 6./7.12.2014 Black Star - Arantia ___:___ T71 - Amicale ___:___ Contern - Sparta ___:___ Musel Pikes - Basket Esch ___:___ Zolver - Etzella ___:___ 13. Spieltag 12.12.2014 Arantia - T71 ___:___ Basket Esch - Black Star ___:___ Amicale - Contern ___:___ Sparta - Zolver ___:___ Etzella - Musel Pikes ___:___ 14. Spieltag 14.12.2014 Etzella - Arantia ___:___ Basket Esch - Amicale ___:___ Musel Pikes - Sparta ___:___ Contern - Zolver ___:___ T71 - Black Star ___:___ 15. Spieltag 20./21.12.2014 Arantia - Basket Esch ___:___ Sparta - Etzella ___:___ Black Star - Musel Pikes ___:___ Contern - T71 ___:___ Zolver - Amicale ___:___ 16. Spieltag 9.1.2015 Sparta - Arantia ___:___ Black Star - Contern ___:___ Amicale - Etzella ___:___ T71 - Basket Esch ___:___ Musel Pikes - Zolver ___:___ 17. Spieltag 11.1.2015 Etzella - Black Star ___:___ Arantia - Amicale ___:___ Basket Esch - Sparta ___:___ Zolver - T71 ___:___ Musel Pikes - Contern ___:___ 18. Spieltag 17.1.2015 Contern - Arantia ___:___ Amicale - Sparta ___:___ Basket Esch - Etzella ___:___ Black Star - Zolver ___:___ T71 - Musel Pikes ___:___
  3. 3. Luxemburger Wort Donnerstag, den 2. Oktober 2014 B A S K E T B A L L – SA I S ON 20 14 /2 0 1 5 37 SPARTA BARTRINGEN Altmeister vor Neuanfang Patrick Arbaut: „Wir wollen uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren“ V O N Y V E S B O D R Y Nach den rezenten Turbulenzen will man beim ehemaligen Landesmeis-ter Sparta wieder in ruhigere Fahr-wasser gelangen. Ein neuer Trainer, zwei neue US-Spieler sowie der Transfer eines ehemaligen Hoff-nungsträgers sollen den Neuanfang einläuten. Der Boden der Düdelinger Sport-halle ist klebrig. Der Duft von Schaumwein liegt in der Luft. Mit frisch gedruckten Meister-Shirts feiern die Sparta-Spieler am Ende eines nervenaufreibenden Finals ausgelassen den elften Landes-meistertitel der Vereinsgeschich-te. Das war 2012. Die Basketball-welt in Bartringen war damals in bester Ordnung. Seitdem hat sich allerdings viel getan. Wechsel im Vorstand, Wechsel im Spielerkader und Wechsel auf der Trainerbank. Es kam Unruhe in den Verein und die erfolgsver-wöhnten Bartringer mussten in den vergangenen Spielzeiten klei-nere Brötchen backen. Nun soll al-les anders werden. Mit Bob Adam als Trainer sowie punktuellen Verstärkungen will man bei der Sparta quasi einen Neuanfang wa-gen. Kader lässt sich sehen Der Kader lässt sich jedenfalls se-hen. Mit Patrick Arbaut, Xavier Engel, Dean Gindt und Julien Hu-blart kann Adam auf erfahrene Kräfte bauen, die bereits großen Anteil am letzten Meistertitel hat-ten. „Das Potenzial ist vorhan-den“, weiß auch Arbaut, der hofft, dass seine Mannschaft diese Sai-son von Verletzungen und Stör-faktoren abseits des Feldes ver-schont bleibt. Die leidige Affäre um Larrie Smith hatte im Vorfeld der Saison bereits wieder für Un-ruhe gesorgt. „Als Spieler versu-chen wir, uns aufs Wesentliche zu konzentrieren, nämlich das Bas-ketballspielen“, gibt Arbaut die Devise vor. Mit Joé Kalmes (Mon-dorf) und vor allem Frank Wiseler gewinnt der Kader zudem an Brei-te. Wiseler galt lange Zeit als ei-nes der größten einheimischen Talente, ehe eine schwerwiegende Verletzung ihn zurückwarf. „Auf-grund seiner Knieverletzung nimmt Frank nicht an allen Trai-nings teil. Ich denke, dass sein Leistungsvermögen momentan bei 80 Prozent liegt. Mit seiner Über-sicht und seinem ausgezeichneten Passspiel ist er aber ganz klar eine Bereicherung für unser Spiel.“ Zwei neue Gesichter Auf den Ausländerpositionen geht Sparta mit zwei neuen Gesichtern auf Titeljagd. Keith Steffeck ist ein großgewachsener Spieler (2,06 m), der polyvalent einsetzbar ist. „Er kann sowohl unter dem Korb spie-len als auch von außen treffen. Zu-dem ist er ein guter Distanzschüt-ze“, sagt Arbaut. Brandon Beasley (1,96 m) könnte dem Sparta-Spiel dagegen mehr Tempo verleihen. „Er ist ein schneller Spieler und zudem sehr athletisch und treffsi-cher.“ Was die Ziele der Bartringer an-belangt, lehnt sich Arbaut nicht allzu weit aus dem Fenster. „Die Saison ist lang und vieles kann passieren. Ich persönlich schaue von Spiel zu Spiel. Eine erste Etap-pe wäre sicherlich das Erreichen der Play-offs.“ Sparta Bartringen Trainer: Bob Adam (erste Saison) Spieler: Thierry Abdiu (1987), Patrick Arbaut (1987), Nicolas Arendt (1995), Brandon Beasley (1988), Xavier Engel (1988), Dean Gindt (1991), Julien Hu-blart (1988), Joé Kalmes (1995), Yas-sine R'Biaa (1989), Keith Steffeck (1989), Vincent Weynandt (1982), Frank Wiseler (1989) Aufbauspieler Patrick Arbaut hofft, sich in dieser Saison wieder auf das Basketballspielen konzentrieren zu können. (FOTO: BEN MAJERUS) AB CONTERN Die Messlatte liegt hoch Thomas Glasauer steht als neuer Coach in der Verantwortung V O N P A U L J A A Q U E S Mit Thomas Glasauer steht in Con-tern ein neuer Trainer in der Ver-antwortung. Der Deutsche konnte sich in den vergangenen Wochen ein Bild von seinem Team machen und meint: „Mit unserer Startfünf brauchen wir uns vor keinem Geg-ner zu verstecken!“ Das Halbfinale soll erneut erreicht werden. Mit dem Erreichen der Meister-schafts- Halbfinalserie – in der man dann am späteren Titelträger T71 Düdelingen scheiterte – durfte man bei den „Amis du basketball“ in Contern von einer zufrieden-stellenden Saison 2013/2014 spre-chen. Trotz allem wurde der Vertrag mit Trainer Brian Carroll, der während zwei Spielzeiten in Con-tern als Coach arbeitete, nicht ver-längert. Auch die beiden US-Ame-rikaner Rahlir Hollis-Jefferson und Jefferson Mason haben den Ver-ein in der Zwischensaison verlas-sen. Mit Thomas Glasauer hat Contern einen Trainer aus Deutschland verpflichtet, für den die erste Liga in Luxemburg ab-solutes Neuland darstellt. „Ich war bisher in meiner Trainerlaufbahn in meinem Heimatland aktiv und habe dort Teams aus der ProA und ProB betreut. Die Spielstärke der übrigen Mannschaften aus der höchsten Spielklasse kann ich mo-mentan nicht sehr gut einschät-zen“, so der 41-Jährige, der zuletzt den TV Langen (D/ProB) trainier-te. Für die beiden Ausländerposi-tionen hat man in Contern zwei US-Amerikaner verpflichtet, die in ihrer bisherigen Profikarriere be-reits Europa-Erfahrung gesammelt haben. Jordan Hasquet spielte u. a. für den deutschen Bundesligisten Hagen. Trainer Glasauer hält sehr große Stücke auf diese Neuver-pflichtung. „Hasquet ist ein Spieler, der be-reits in den Vorbereitungsspielen unterstrichen hat, dass er für un-sere Mannschaft eine echte Ver-stärkung werden kann“. Leider hat sich der Hoffnungsträger kurz vor dem Saisonstart eine Bänderdeh-nung zugezogen und sein Einsatz beim Saisonauftakt gegen Basket Esch ist noch nicht gesichert. Der 28-jährige Jeremy Black stößt aus Karlsruhe (D) zu Contern. „Black hat während mehreren Jahren in der zweiten Bundesliga gespielt und wird uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen“, ist der Coach auch von der Spielstärke des zweiten US-Amerikaners über-zeugt. Luxemburger Spielerstamm bleibt unverändert Ansonsten gibt es im Spielerkader keine Veränderungen und die Mannschaft hat in der Vorberei-tungszeit in den Augen des Trai-ners zufriedenstellend gearbeitet. „Birenbaum und Jones waren zu Beginn der Vorbereitungsphase noch bei der Nationalmannschaft und sammelten dort wertvolle Er-fahrungen. In puncto Teamtaktik konnten wir deshalb in der ersten Woche nicht viel machen, aber ich denke die Mannschaft hat sich mittlerweile mit meiner Trai-ningsarbeit vertraut gemacht. Es macht jedenfalls Spaß, mit diesem Spielerkader zu arbeiten“, blickt Glasauer dem Ligaauftakt optimis-tisch entgegen. Auf die Frage nach der Zielset-zung für die Saison 2014/2015 hat der Trainer konkrete Vorstellun-gen. „Wir wollen mindestens so gut wie im Vorjahr abschneiden. Primäres Ziel ist der Einzug in die Titelgruppe. Sollte das gelingen, visieren wir natürlich die Top Vier an“, glaubt Coach Glasauer fest an das große Potenzial seiner Mann-schaft. Christopher Jones (l.) ist ein Schlüsselspieler in der Conterner Mann-schaft. (FOTO: FABRIZIO MUNISSO) AB Contern Trainer: Thomas Glasauer (erste Sai-son) Spieler: Tom Arens (1996), Raul Bi-renbaum (1989), Jeremy Black (1985), Alain Gengler (1994), Ben Goergen (1994), Jordan Hasquet (1985), Yann Herrmann (1989), Chris-topher Jones (1990), Jérôme Kaefer (1990), Steve Kuhlmann (1991), Phi-lippe Majerus (1994), Grégory Schmit (1989), David Torres (1983), René Wolzfeld (1991)
  4. 4. 38 BASKETBALL – SAISON 2014 /201 5 LuxemburgerWort Donnerstag, den 2. Oktober 2014 T71 DÜDELINGEN Die Erfolgsserie soll fortgesetzt werden Trainer Tim Collins hat Respekt vor der Konkurrenz V O N K I M T H E S E N Die Bilanz ist beeindruckend: sieben Titel in den vergangenen fünf Jah-ren. T71 ist derzeit die dominierende Mannschaft im Luxemburger Bas-ketball. Es deutet vieles darauf hin, dass der Doublé-Sieger auch in der neuen Saison ganz oben mitmischen wird. „Es ist historisch, was dieser Club in den vergangenen Jahren geleis-tet hat. Sowohl der vorherige Trai-ner Jan Enjebo als auch ich hatten bzw. haben das Glück, eine wun-dervolle Mannschaft zu trainie-ren“, so Trainer Tim Collins, der gleich in seiner ersten Saison in Luxemburg beide Titel gewinnen konnte. „Die Liga wird nun noch stärker sein als in der zuvor. Alle wollen das, was wir bereits haben, nämlich Titel. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass wir auch in dieser Saison ganz vorne mitmi-schen werden.“ „Never change a winning team“ lautet ein englisches Sprichwort, das auf Düdelingen zutrifft. Mit Gilles Ruffato, Tom Schumacher, Fränk Muller, Denell Stephens und Ryan Sharry hat man wohl die stärkste Startfünf der Liga. Zudem wurde mit Max Schmit aus Wal-ferdingen ein Spieler verpflichtet, der sowohl Ruffato als auch Schu-macher entlasten kann. Die Mi-schung in der Mannschaft stimmt: Die Rollen sind klar verteilt und jeder weiß, was er zu tun hat. Weil Düdelingen meist mit drei groß gewachsenen Akteuren agiert, do-minieren Muller und Co. nahezu in jedem Spiel unter den Körben. In der Offensive können alle Spie-ler Akzente setzen: Im Spiel des Doublé-Siegers ist kaum eine Schwäche auszumachen. Abzu-warten bleibt, ob das Vorhaben von Trainer Collins, Nachwuchs-akteuren Spielpraxis zu verschaf-fen, nichts am dominanten Auf-treten ändern wird. Sollte Düde-lingen ähnlich dominant auftreten wie in der vergangenen Saison, dann wird der US-Amerikaner viele Möglichkeiten haben, um dem gesamten Kader Einsatzzei-ten zu verschaffen. „Es ist wichtig, dass man ein breites Aufgebot be-sitzt. Dies erlaubt es einem einer-seits, das Verletzungsrisiko zu senken. Zudem sind die Spieler am Ende der Saison – in den ent-scheidenden Partien – topfit. Zum richtigen Moment in Form Dies hat die Mannschaft um Na-tionalspieler Schumacher in der Vergangenheit so stark gemacht. Nahezu in allen wichtigen Spielen riefen die Spieler ihre beste Leis-tung ab, um das Spielfeld als Sie-ger zu verlassen. Vor welchen Mannschaften muss sich T71 in Acht nehmen? Für Collins steht fest, dass Amicale be-wiesen hat, dass sie stark genug ist, um den Titel zu gewinnen. Zudem schätzt er Contern etwas stärker als den Rest der Teams ein. Die letzte Mannschaft, die drei Meistertitel in Folge feiern konn-te, war übrigens Résidence Wal-ferdingen in den Jahren 1993 bis 1995. T71 Düdelingen Trainer: Tim Collins (zweite Saison) Spieler: Claude Bemtgen (1989), Tim Kauffmann (1996), Jérôme Lanners (1994), Steve Lanners (1996), Christ-ophe Laures (1989), Luca Lombardelli (1997), Michael M'Putu (1995), Fränk Muller (1988), Gilles Ruffato (1985), Max Schmit (1992), Tom Schumacher (1987), Noé Schroeder (1995), Ryan Sharry (1989), Denell Stephens (1986) Denell Stephens (l.) will auch in der neuen Saison seine Athletik unter Beweis stellen. (FOTO: FABRIZIO MUNISSO) BASKET ESCH Ein Aufsteiger mit Ambitionen Trainer Franck Mériguet muss viele neue Spieler in die Mannschaft integrieren V O N K IM TH E S E N Die zweite Liga hat Basket Esch vor keinerlei Probleme gestellt. Nach dem direkten Wiederaufstieg will sich der finanzstarke Club nun (endlich) in der höchsten Spielklas-se etablieren. Vom Papier her wird dem Pokalfinalisten der vorigen Saison einiges zugetraut. Bereits vor zwei Jahren galt Bas-ket Esch als Aufsteiger, der sofort mit den besten Teams der Liga mithalten könnte. Was folgte, war eine katastrophale Saison, die mit dem direkten Wiederabstieg en-dete. „Wir wollen die erwähnte Saison einfach vergessen und uns auf das Hier und Jetzt konzent-rieren. In der vergangenen Spiel-zeit haben wir einen tollen Zu-sammenhalt gezeigt – diese Ent-wicklung wollen wir fortsetzen“, betont Trainer Franck Mériguet. Der Verein hat sich nach dem Abstieg schnell neu aufgestellt und erholt: Nach einem regelrechten Durchmarsch durch die zweite Li-ga erhält Basket Esch nun eine weitere Chance, sich in der Total League zu beweisen. Bereits in der vergangenen Saison konnten die Escher ihr Potenzial im Pokalwett-bewerb – erst im Finale musste man sich gegen Düdelingen knapp geschlagen geben – unter Beweis stellen. Klassenerhalt hat Priorität Der französische Coach bremst vor dem Saisonstart jedoch die Er-wartungen: „Unser erstes Ziel muss es sein, nichts mit dem Ab-stieg zu tun zu haben. Ich glaube im Gegensatz zu manchen Beob-achtern nicht, dass wir sofort zu den besten Teams der Liga zählen werden. Vor allem, weil wir die Saison mit zwei neuen US-Spie-lern beginnen werden. Und jeder weiß, welch einen großen Einfluss die Spielstärke der Profispieler auf den Erfolg in der Luxemburger Meisterschaft hat.“ Jerrell Williams sowie Tony Brown, der vorerst den verletzten Jibril Hodges ersetzt, heißen die neuen US-Spieler im Aufgebot. Mit dem erfahrenen Stefan Svitek zählt man einen weiteren ausländischen Spieler in seinen Reihen. Mit Alex Rodenbourg und Joé Biever, die beide jeweils bereits in der Ab-stiegssaison in Esch aktiv waren, sowie Daniel Weyrich wurden Spieler verpflichtet, die ihre Ein-satzzeiten bekommen werden: „Zunächst einmal ist es wichtig, dass sich die neuen Spieler in die Mannschaft einfügen“, so Méri-guet, der während der Saison si-cherlich auch die Gegner genau-estens beobachten wird. Schließ-lich ist er in einer Doppelfunktion als Club- und Nationaltrainer tä-tig. Im Gegensatz zu anderen Mannschaften kann Basket Esch sowohl mit einer groß gewachse-nen als auch mit einer kleineren Formation agieren, was enorme Vorteile mit sich bringt. Insgesamt verfügt der Aufstei-ger über ein breites Aufgebot. Die-ses könnte laut Mériguet beson-ders wichtig werden: „Man weiß nie, was eine Saison mit sich brin-gen wird. Manchmal hat man gro-ßes Verletzungspech oder es tau-chen andere Probleme auf.“ Basket Esch Trainer: Franck Mériguet (sechste Saison) Spieler: Joé Biever (1990), Pit Biever (1991), Tony Brown (1979), Alex Caur-la (1993), Tom Donnersbach (1989), Jibril Hodges (1984), Eric Kesseler (1990), Alex Rodenbourg (1991), Ste-fan Svitek (1977), Daniel Weyrich (1989), Jerrell Williams (1986) Franck Mériguet ist Coach von Basket Esch und Nationaltrainer in Per-sonalunion. (FOTO: FERNAND KONNEN)
  5. 5. Luxemburger Wort Donnerstag, den 2. Oktober 2014 B A S K E T B A L L – SA I S ON 20 14 /2 0 1 5 39 ETZELLA ETTELBRÜCK Abwärtstrend soll gestoppt werden Trainer Jan Enjebo glaubt fest an die Stärke seiner Mannschaft V O N K IM TH E S E N In Ettelbrück läuft es derzeit nicht nach Plan. In den vergangenen zwei Spielzeiten konnte der Club nicht mehr mit den besten Mannschaften der Liga mithalten. Auch im Hinblick auf die kommende Saison spricht einiges dafür, dass Etzella erneut Schwierigkeiten haben wird. Der nördlichste Verein aus der Total League steckt in der Krise. Das Verpassen der Play-offs in der vergangenen Saison stellte den bisherigen Tiefpunkt dar. Nun will der Club reagieren und sich wie-der mit den besten Teams mes-sen. Zumindest auf den Positionen der beiden Profispieler hat Ettel-brück Veränderungen vorgenom-men. Der Kanadier Billy McNutt kam vom Zweitligisten Racing und soll nun für die nötige Durch-schlagskraft unter dem Korb sor-gen. Ihm zur Seite steht Anthony Simpson, der bereits 2012/2013 das Trikot der Etzella trug. Er ist eben-falls groß gewachsen, sein Spiel ist jedoch vielseitig. „Unsere beiden US-Spieler passen gut ins Team, wir werden kollektiv auf jeden Fall stark sein“, gibt sich Trainer Jan Enjebo optimistisch. Jairo Delgado hinterlässt eine Lücke Ein Luxemburger Neuzugang wurde nicht verpflichtet. Mit Jairo Delgado wird jedoch ein enorm wichtiger Spieler voraussichtlich die gesamte Saison (Aufenthalt in Schweden) nicht zur Verfügung stehen. „Er wird nur schwer zu er-setzen sein. Defensiv ist es nicht möglich, ihn gleichwertig zu ver-treten, das müssen wir als Mann-schaft schaffen. Offensiv sehe ich hingegen genug Talent, um Jairos Abwesenheit auszugleichen“, so der schwedische Coach, der der Saison optimistisch entgegen-blickt. „Wir haben sicherlich in der vergangenen Saison Fehler ge-macht, oftmals agierten wir zu läs-sig. Doch wir sind nun erfahrener und werden auf jeden Fall bereit sein, wenn die Saison beginnt.“ Die Erwartungen sind in Ettel-brück traditionellerweise hoch. Enjebo erklärt, dass die Liga noch stärker geworden sei. Er sieht mehrere Clubs auf einem Niveau: „T71, Amicale und Contern wer-den sicherlich die drei stärksten Mannschaften sein. Doch hinter diesen Teams ist alles offen. Wir wollen uns direkt hinter diesem Trio einreihen. Aber wir wissen, dass andere Mannschaften wie die Musel Pikes, Sparta oder Arantia bereit sein werden, mit uns zu kämpfen.“ Etzella verfügt über eine Mi-schung aus erfahrenen und jungen Spielern. Enjebo lässt meist alle Spieler zum Einsatz kommen – diese Zwölf-Mann-Rotation will er beibehalten. Der 34-jährige Nel-son Delgado wird das Team als Kapitän anführen. Mit knapp 14 Zählern im Schnitt war er in der vergangenen Saison immer noch der beste einheimische Punkte-sammler seiner Mannschaft. Mit Philippe Gutenkauf sowie Gilles Polfer, der wieder fit sein wird, stehen jedoch auch junge Spieler im Aufgebot, die sich beweisen wollen. Im Abwärtstrend befinden sich in Ettelbrück neben den Ergeb-nissen auch die Zuschauerzahlen. Erfolge sollen nun wieder mehr Anhänger zu den Spielen locken. Nelson Delgado (l.) muss in dieser Saison ohne seinen Vetter Jairo auskommen. (FOTO: BEN MAJERUS) Etzella Ettelbrück Trainer: Jan Enjebo (zweite Saison) Spieler: Nelson Delgado (1980), Pit Elcheroth (1995), Tim Giver (1980), Frédéric Gutenkauf (1992), Philippe Gutenkauf (1995), Chris Ittenbach (1993), Billy McNutt (1985), Gilles Pol-fer (1993), Cédric Schroeder (1983), Anthony Simpson (1987), Derek Wil-son jr (1991), Malik Wilson (1995), Yann Wolff (1994) ARANTIA FELS Weiterhin von der Euphorie profitieren Der Verein hat in der vergangenen Saison viele positive Erfahrungen gesammelt V O N K I M T H E S E N Viel wurde in der vergangenen Sai-son über den Aufsteiger aus Fels gesprochen. Mit überraschend star-ken Leistungen schaffte es das Team von Trainer Helge Patzak in die Titelgruppe. Nun steht die Frage im Raum, was bei Arantia auf diese sensationelle Spielzeit folgen wird. Arantia konnte gleich zu Beginn der vergangenen Saison die ge-samte Liga überraschen: „Der Überraschungseffekt ging zwar schon während der vergangenen Spielzeit verloren, trotzdem ha-ben wir uns auch dann noch gut geschlagen. Nichtsdestotrotz sind wir noch sehr weit von den Top-teams der Liga entfernt, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich“, so Trainer Patzak, der langfristig plant. „Das Ziel ist es, das Team und den Verein mittelfristig in der Total League zu etablieren.“ In nur zwei Jahren schaffte der Verein den Sprung von der dritten in die erste Liga. Ein sensationeller Aufstieg, der in der vergangenen Saison fast mit der Qualifikation für das Halb-finale gekrönt worden wäre. Nach den starken Auftritten könnte man davon ausgehen, dass die Erwartungen in Fels gestiegen sei-en. Patzak gibt sich vor dem Start der neuen Saison jedoch beschei-den: „Für uns steht ganz klar der Klassenerhalt im Vordergrund. Die Liga ist stärker als in der vergan-genen Saison, und neben den drei Favoriten T71, Steinsel und Con-tern bewegen sich die restlichen Teams alle mehr oder weniger auf einem Niveau. Mit Basket Esch ist zudem ein Verein aufgestiegen, der sicherlich nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird.“ Evans weiterhin dabei Einen Glücksgriff landete Arantia zu Beginn der vergangenen Saison mit der Verpflichtung von Reggie Evans. Der Topscorer der Liga (knapp über 27 Punkte pro Partie) überzeugte mit seiner unglaubli-chen Athletik. Zudem übernahm er in spielentscheidenden Situatio-nen stets Verantwortung. Nach der Saison lehnte er ein Angebot der Felser ab, um in einer besseren Li-ga spielen zu können. In der ver-gangenen Woche wurde jedoch bekannt, dass der US-Spieler man-gels eines besseren Angebots zu-rückkehrt. Mit seiner Verpflich-tung wurden sicherlich viele Zweifel beseitigt. Nun kann man vor dem Start der Saison „auf dem aufbauen, was sich der Verein in der vergangenen Saison erarbeitet hat“, so Patzak. Der Kader wurde zudem mit zwei einheimischen Spielern auf-gerüstet. Gilles Kayser wagt den Sprung von Zweitligist Grénge-wald in die höchste Spielklasse. Mit Sam Ferreira kam ein groß ge-wachsener Spieler vom Konkur-renten Etzella nach Fels: Er wird versuchen, dem Team unter den Körben weiterzuhelfen. Patzak hofft darauf, dass die Fans weiterhin hinter der Mann-schaft stehen: „Die Halle in Fels soll weiterhin für Gänsehautstim-mung und attraktiven Basketball stehen.“ Dies wird gleich zu Be-ginn enorm wichtig sein. Mit Zol-ver, Mersch und Etzella trifft man in den ersten drei Heimspielen auf Gegner, die es zu bezwingen gilt. „Wir sind gerüstet für das zweite Abenteuer in der Total League.“ Arantia Fels Trainer: Helge Patzak (zweite Sai-son) Spieler: Tom Becker (1983), Bob Be-senius (1996), Reggie Evans (1989), Sam Ferreira (1989), Jérôme Hansen (1980), Pit Hoffmann (1985), Mike Jo-nes (1981), Gilles Kayser (1988), Christophe Kirpach (1987), Luc Kir-pach (1991), Pedro Nunes (1988), Rui Nunes (1986), Mike Pravisani (1984), Christopher Tavares (1991), Claude Weckering (1984) Reggie Evans (l.) soll weiterhin in den spielentscheidenden Momenten Verantwortung übernehmen. (FOTO: FERNAND KONNEN)
  6. 6. 40 BASKETBALL – SAISON 2014 /201 5 LuxemburgerWort Donnerstag, den 2. Oktober 2014 BLACK STAR MERSCH Es zählt nur der Klassenerhalt Der Aufsteiger hat große Veränderungen im Kader vorgenommen V O N K I M T H E S E N Als zweiter Aufsteiger geht man in der Regel als Außenseiter in die kommende Spielzeit. Genau dies trifft auf Black Star Mersch zu. Der Verein nimmt die Rolle an und ver-folgt demnach auch nur ein Ziel für die Saison 2014/2015: Irgendwie zwei Teams hinter sich lassen. Nach einem packenden Zwei-kampf um den Aufstieg in die höchste Spielklasse wurde Racing am letzten Spieltag der vergange-nen Saison hinter sich gelassen und der Aufstieg durfte gefeiert wer-den. Sofort begann das Aufrüsten für die Saison 2014/2015: Gleich sechs neue Spieler werden in der kommenden Saison für Mersch auflaufen. Sehr viel wird von den beiden US-Spielern abhängen. Maurice Lewis-Briggs und Roger Franklin werden sowohl in der Offensive als auch in der Defensive gefordert sein. Ähnlich wie es Billy McDa-niel vor seinem Wechsel nach Steinsel gemacht hat, müssen die beiden Profispieler die Mann-schaft tragen. Zudem stießen vier einheimische Spieler zum Team. „Für uns wird es von größter Be-deutung sein, dass wir als Mann-schaft agieren. Nur dann haben wir eine Chance, Spiele für uns zu ent-scheiden“, gibt Trainer Tom Kries die Marschroute vor. Er weist auf die schwere Mission der Aufstei-ger hin: „Man muss ehrlich blei-ben. Normalerweise belegen die Aufsteiger einen der Ränge zwi-schen sieben und zehn. Wir wer-den ganz versuchen, so viele Punkte wie möglich zu sammeln.“ Im Play-down in Bestform sein Kries, für den es schwer voraus-zusagen ist, welche Mannschaften mit Mersch um den Klassenerhalt kämpfen werden, erhofft sich Sie-ge gegen die direkte Konkurrenz: „In meinen Augen sind T71, Ami-cale und Contern die besten Teams der Liga. Gegen jeden anderen Gegner kann man gewinnen, al-lerdings auch gegen jede Mann-schaft auf 20 Punkte verlieren.“ In Mersch wird man die Situa-tion realistisch einschätzen. Es gilt, dann den besten Basketball zu zei-gen, wenn die achtköpfige Ab-stiegsgruppe beginnen wird. Jeder doppelte Zähler, den man bis da-hin geholt hat, kann im Kampf um den Klassenerhalt eine große Hil-fe sein. Viel erwartet man sich beim Aufsteiger von den Neuzugängen. Tim Schmit kam aus Heffingen und soll nun sein Talent unter Beweis stellen. Ähnliches gilt für Laurent Mreches und Ben Melcher. Der er-fahrene Olivier Haan übernimmt für die jungen Spieler die Rolle des Mentors. Spielerisch kann der starke Distanzwerfer und clevere Verteidiger die Qualität im Team zudem erhöhen. Mit Philippe Ar-baut, Max Schmit, Claude Weiler und Arpad Buzasi stehen weitere Spieler im Kader, die sich in der ersten Liga beweisen wollen. Alle Beteiligten wissen, dass ei-ne schwere Saison bevorsteht, in der man Höhen und Tiefen erle-ben wird. Sollte das Team jedoch als Kollektiv funktionieren, wie es sich Trainer Kries erhofft, dann wird es in der ausgeglichenen Li-ga durchaus möglich sein, zwei Teams hinter sich zu lassen. Philippe Arbaut (l.) will eine tragende Rolle spielen. (FOTO: BEN MAJERUS) Black Star Mersch Trainer: Tom Kries (zweite Saison) Spieler: Philippe Arbaut (1991), Ar-pad Buzasi (1981), Olivier Haan (1980), Roger Franklin (1990), Maurice Lewis- Briggs (1990), Ben Melcher (1991), Laurent Mreches (1985), Max Schmit (1991), Tim Schmit (1995), Laurent Schmitz (1991), Claude Weiler (1989), Charel Weis (1991), Marc Weyrich (1991) MUSEL PIKES Runderneuerung an der Mosel Die Jugend soll es richten / Trainer Pascal Meurs: „Es lässt sich alles recht vielversprechend an“ V O N P A U L J A A Q U E S Die Musel Pikes mussten einen Um-bruch vornehmen. Gleich mehrere Leistungsträger stehen Trainer Pas-cal Meurs nicht mehr zur Verfü-gung. Ziel ist dennoch das Erreichen der Titelgruppe. Die Musel Pikes erlebten eine Spielzeit 2013/2014 mit Höhen und Tiefen. Zwar erreichten die Mo-selaner wie erwartet die Titel-gruppe, zu mehr sollte es im Ver-lauf der zweiten Saisonhälfte al-lerdings dann nicht mehr reichen. Lediglich zwei Siege sprangen in den zehn Play-off-Spielen heraus. Daran änderte auch der im Feb-ruar vorgenommene Trainer-wechsel – als Meurs den Posten von Jérome Altmann übernahm – nichts. Der 33-jährige Meurs steht wei-terhin bei den Musel Pikes in der sportlichen Verantwortung und soll den Umbruch einleiten. Im Kader des Moselvereins werden mehrere bekannte Gesichter nicht mehr zur Verfügung stehen und der Club muss verstärkt auf den eigenen Nachwuchs bauen. Mit Guy Schmit, Raoul Dentzer, Tren-ton Wurtz und Christian Mais ha-ben gleich vier Spieler ihre Lauf-bahn beendet. „Das Durch-schnittsalter in unserem Spieler-kader ist drastisch gesunken“, so Trainer Meurs, der aus einem Re-servoir von eigenen Nachwuchs-spielern schöpfen kann. Neben Neuzugang Andy Schammo (Spar-ta) komplettieren die zwei US-Amerikaner Jarmar Gulley und Clancy Rugg das Aufgebot. Jugendlicher Elan gefragt Der Trainer ist demnach gefor-dert, um eine runderneuerte aber durchschlagskräftige Mannschaft auf das Parkett zu bringen. Vor al-lem die Lücke, die Schmit hinter-lässt, wird nur schwer aufzufüllen sein. „Mit Schammo stößt ein Spieler zu uns, der viel Dynamik mitbringt und sicherlich als echte Verstärkung zu bezeichnen ist. Unsere beiden US-Spieler Gulley und Rugg ergänzen sich gut auf dem Spielfeld. Mit jeweils 22 Jah-ren sind es ebenfalls noch junge Spieler, die erstmals den Sprung nach Europa wagen“, lässt Meurs die Neuverpflichtungen der Musel Pikes Revue passieren, die bereits gut in das Mannschaftsgefüge in-tegriert sind. Der belgische Headcoach star-tete Mitte August mit seinen Schützlingen in die Vorberei-tungsphase und lobt den Trai-ningseifer seines Teams. „Alle sind äußerst motiviert und ziehen im Training hervorragend mit. Na-türlich fehlt es der jungen Mann-schaft noch an Erfahrung. Aber ich denke dass die Vereinsverant-wortlichen und Anhänger uns die nötige Zeit und Geduld geben werden, um in den kommenden Monaten ein konkurrenzfähiges Team zu formen“, so der Trainer, der sich in den Testspielen erste Eindrücke über das Leistungsver-mögen seiner Mannschaft machen konnte. „Es lässt sich alles recht vielversprechend an. Auf dem Spielfeld tritt die Mannschaft als geschlossene Einheit auf und wir haben glücklicherweise keine Verletzungen zu beklagen. Ich denke jedenfalls, dass das erfor-derliche Potenzial vorhanden ist, um eine interessante Rolle in der ersten Liga zu spielen. Wir schau-en zunächst von Begegnung zu Be-gegnung aber unser Ziel ist die Qualifikation für die Titelgruppe“, blickt Coach Meurs dem Saison-verlauf durchaus optimistisch ent-gegen. Laurent Schwartz ist einer der erfahrensten Spieler im Kader der Musel Pi-kes. (FOTO: BEN MAJERUS) Musel Pikes Trainer: Pascal Meurs (zweite Sai-son) Spieler: Chris Dentzer (1990), Christ-ophe Donnersbach (1984), Jarmar Gulley (1991), Jean Kox (1990), Max Kreutz (1995), Laurent Majerus (1990), Raphaël Martin (1994), Clancy Rugg (1991), Andy Schammo (1992), Tim Schomer (1993), Tom Schomer (1997), Laurent Schwartz (1989), Tom Stef-fen (1993), Tom Welter (1993)
  7. 7. Luxemburger Wort Donnerstag, den 2. Oktober 2014 B A S K E T B A L L – SA I S ON 20 14 /2 0 1 5 41 AMICALE STEINSEL Der letzte Schritt zum Titel soll erfolgen Trainer Ken Diederich: „Haben durch rezente Finalniederlagen an Selbstvertrauen gewonnen“ V O N Y V E S R A U E N Genau wie in den vergangenen Jahren möchte Amicale Steinsel auch in dieser Saison bei der Ver-gabe der beiden nationalen Titel ein Wörtchen mitreden und mindestens einen Wettbewerb – Meisterschaft oder Pokal – für sich entscheiden und somit eine über drei Jahrzehnte anhaltende Titelflaute (Pokal 1980/Meister 1981) beenden. Schritt für Schritt nähert sich die Mannschaft von Trainer Ken Die-derich ihrem Traum vom Meis-tertitel. Zuletzt hat sie am ver-gangenen 28. Mai im dritten und alles entscheidenden Finalspiel vor heimischer Kulisse knapp mit 80:86 gegen den Seriensieger und Dauerrivalen aus Düdelingen ver-loren. Wenn der Trend der ver-gangenen Jahre nun fortgesetzt werden soll, führt diesmal kein Weg am Titel vorbei. Deshalb setzt man in Steinsel auch ganz nach dem Motto „never change a winning team“ auf Kon-tinuität. Vor allem auf den Aus-länderpositionen, auf denen Ami-cale in der Vergangenheit des Öf-teren kein allzu glückliches Händ-chen bewies, hat das in der Vor-saison erfolgreiche Gespann John Reimold/Billy McDaniel frühzei-tig um ein weiteres Jahr verlän-gert. Des Weiteren sind die lang-jährigen Stützen wie Kapitän Christian Schartz und Eric Jeitz ih-rem Verein treu geblieben, wäh-rend auch die in der vergangenen Spielzeit herangereiften und mitt-lerweile unverzichtbaren Bob Melcher und Alex Laurent wei-terhin das Steinseler Trikot über-streifen. Lediglich hinter dem Zeitpunkt der Rückkehr des verletzungsbe-dingten Ausfalls des ehemaligen TBB-Trier-Spielers Samy Picard steht noch ein Fragezeichen. Dass sie jedoch einen solchen Ausfall mehr als kompensieren können, haben Schartz und Co. bereits in der zweiten Hälfte der Saison 2013/2014 gezeigt. Zudem wurde mit dem jungen Nachwuchsspie-ler Jo Hoeser der beste einheimi-sche Punktesammler der Natio-nale II verpflichtet. Coach Diederich blickt optimis-tisch in die Zukunft: „Wenn man 28 von 33 Spielen zu seinen Guns-ten entscheidet, kann man nicht viel falsch gemacht haben und wir müssen mit unserer Leistung ganz zufrieden sein, auch wenn es am Ende nicht zu einem Titel ge-reicht hat. Wir haben durch diese erneute Niederlage weiter dazu-gelernt und unser Selbstvertrauen gestärkt. Wir wissen, dass wir uns auf Augenhöhe mit Düdelingen befinden, auch wenn wir diesem Gegner nun zwei Mal mit einer durch Verletzungen geschwäch-ten Mannschaft im Finale unter-lagen.“ Als Minimalziel hat sich Die-derich das Erreichen der Halb-finals im Pokalwettbewerb und in der Meisterschaft gesetzt. „Ab der Vorschlussrunde wird dann die Tagesform ausschlaggebend sein. Unser Vorsatz ist es, in allen Be-reichen noch etwas zuzulegen und somit noch einen besseren Bas-ketball aufs Parkett zu legen.“ Bob Melcher (l.) ist einer der Hoffnungsträger im Steinseler Team. (FOTO: FERNAND KONNEN) Amicale Steinsel Trainer: Ken Diederich (dritte Sai-son) Spieler: Billi Fischer (1996), Jo Hoe-ser (1994), Eric Jeitz (1986), Tom Kap-gen (1996), Tom Konen (1996), Maxi Lamesch (1996), Alex Laurent (1993), Billy McDaniel (1984), Bob Melcher (1994), Sam Ney (1987), Samy Picard (1988), John Reimold (1981), Christian Schartz (1986), Robert Steinmetz (1982), Jonas Theisen (1996) AS ZOLVER Die Titelgruppe ins Auge gefasst Neuverpflichtung Koster soll für den zusätzlichen Schub sorgen V O N M A R C S C A R P E L L I N I Nach dem geschafften Klassenerhalt in der vergangenen Saison möchte man in Zolver nun wieder etwas höher schielen. Der Traditionsverein baut dabei auf seine Erfahrung im Kader und hat an der Spitze einen Trainer, der bereits gezeigt hat, dass er eine Mannschaft nach oben führen kann. Mit Walferdingen, das vor zwei Jahren nicht unbedingt die nam-haften Spieler in seinen Reihen hatte, schaffte es Kevin Magdow-ski sogar bis in das Final Four. So-weit will der gebürtige Deutsche zwar nicht gehen, doch eine Ver-besserung hält der Trainer durch-aus für realistisch. Erst im De-zember das Ruder vom damaligen Coach Mike Smith übernommen, konnte Magdowski nun in Ruhe die Vorbereitung durchführen und zeigt sich mit seinem Kader zu-frieden. „Wir haben gut gearbeitet und wir sollten für den Saisonstart ge-rüstet sein“, glaubt der 37-Jährige. Auch wenn man kurzfristig eine Veränderung auf der Ausländer-position vornehmen musste, so sollte dies keinen Einfluss auf den Auftakt haben. „Thomas hat in der Vorbereitung nicht überzeugt, so-dass wir diesen Entschluss gefasst haben. Miller macht einen deut-lich besseren Eindruck und wird zusammen mit Barden ein starkes Duo bilden, das sehr polyvalent einsetzbar ist“. Den größten Coup ist Zolver allerdings mit der Ver-pflichtung von Nationalspieler Pitt Koster gelungen. Vom Absteiger Walferdingen kommend, soll der Aufbauspieler auf dieser so wichtigen Position für einen Qualitätssprung sorgen. Mit seiner ganzen Erfahrung passt Koster perfekt in das Zolver Um-feld. „Ich kenne Pitt ja bereits aus unser gemeinsamen Zeit bei Ré-sidence und weiß um seine Qua-litäten. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihm eine größere Souveränität auf das Spielfeld bekommen“, zeigt sich Magdowski hoffnungsvoll. Was die Zielsetzung anbelangt, so will der Trainer eine ruhige Sai-son erleben, auch wenn vor allem mit Esch ein starker Neuling den Sprung in die höchste Klasse ge-schafft hat. Magdowski erwartet, dass es von Beginn an sehr eng zu-gehen wird. Überraschungen sind dabei nicht ausgeschlossen. „Es gibt mit Düdelingen und Steinsel nur zwei richtige Topteams. Alle anderen Mannschaften begegnen sich ungefähr auf gleichem Ni-veau. Demnach erwarte ich ein sehr offenes Rennen um die Plät-ze drei bis sechs. Hier wollen wir eingreifen“, macht der Trainer sei-ne Vorstellungen deutlich. Allerdings geht Zolver zunächst etwas gehandicapt in die kom-mende Saison. Mit David Berthlé und David Controguerra sind zwei erfahrene Leistungsträger noch nicht einsatzbereit. Berthlé labo-riert an einer chronischen Fußverletzung und dürfte noch rund einen Monat außer Gefecht sein. Controguerra hat nach seiner Knieverletzung eben erst wieder mit dem Training angefangen und muss demzufolge noch seine Form finden. „Verletzungen muss man bei etwas älteren Spielern einkal-kulieren. Doch wir wissen damit umzugehen und werden darauf re-agieren können“, gibt sich Mag-dowksi optimistisch. Kevin Magdowski will mit Zolver hoch hinaus. (FOTO: FERNAND KONNEN) AS Zolver Trainer: Kevin Magdowski (zweite Saison) Spieler: Derrick Barden (1992), Do-minique Benseghir (1985), David Ber-thlé (1985), Eric Bissener (1986), Da-vid Controguerra (1986), Gilles Fas-sotte (1991), Ben Hemmen (1983), Vic Heuschling (1996), Pitt Koster (1989), Malcolm Miller (1991), Ben Wampach (1991)
  8. 8. 42 BASKETBALL – SAISON 2014 /201 5 LuxemburgerWort Donnerstag, den 2. Oktober 2014 Saisonstart in der nationalen Meisterschaft der Frauen Die ungeliebte Favoritenrolle Etzella und Amicale könnten um den Titel kämpfen / Ausländerdebatte erschwert Prognosen Programm der Frauen 1. Spieltag 4./5.10.2014 Amicale - Musel Pikes ___:___ Basket Esch - Contern ___:___ Etzella - T71 ___:___ 2. Spieltag 10.10.2014 T71 - Sparta ___:___ Contern - Etzella ___:___ Telstar - Basket Esch ___:___ 3. Spieltag 12.10.2014 Sparta - Contern ___:___ Etzella - Telstar ___:___ Basket Esch - Musel Pikes ___:___ Amicale - T71 ___:___ 4. Spieltag 17./18.10.2014 Musel Pikes - Etzella ___:___ Contern - Amicale ___:___ Telstar - Sparta ___:___ 5. Spieltag 25.10.2014 Amicale - Basket Esch ___:___ Sparta - Musel Pikes ___:___ Telstar - Contern ___:___ 6. Spieltag 31.10.2014 Amicale - Telstar ___:___ Etzella - Sparta ___:___ T71 - Contern ___:___ 7. Spieltag 2.11.2014 Basket Esch - T71 ___:___ Telstar - Musel Pikes ___:___ Etzella - Amicale ___:___ 8. Spieltag 8.11.2014 Sparta - Basket Esch ___:___ T71 - Telstar ___:___ Contern -Musel Pikes ___:___ 9. Spieltag 15./16.11.2014 Sparta - Amicale ___:___ Musel Pikes - T71 ___:___ Etzella - Basket Esch ___:___ 10. Spieltag 22.11.2014 Musel Pikes - Amicale ___:___ T71 - Etzella ___:___ Contern - Basket Esch ___:___ 11. Spieltag 29./30.11.2014 Sparta - T71 ___:___ Basket Esch - Telstar ___:___ Etzella - Contern ___:___ 12. Spieltag 6./7.12.2014 T71 - Amicale ___:___ Contern - Sparta ___:___ Musel Pikes - Basket Esch ___:___ Telstar - Etzella ___:___ 13. Spieltag 12.12.2014 Amicale - Contern ___:___ Sparta - Telstar ___:___ Etzella - Musel Pikes ___:___ 14. Spieltag 14.12.2014 Basket Esch - Amicale ___:___ Musel Pikes - Sparta ___:___ Contern - Telstar ___:___ 15. Spieltag 20.12.2014 Telstar - Amicale ___:___ Sparta - Etzella ___:___ Contern - T71 ___:___ 16. Spieltag 9.1.2015 Amicale - Etzella ___:___ T71 - Basket Esch ___:__ Musel Pikes - Telstar ___:___ 17. Spieltag 11.1.2015 Basket Esch - Sparta ___:___ Musel Pikes - Contern ___:___ Telstar - T71 ___:___ 18. Spieltag 17.1.2015 Amicale - Sparta ___:___ Basket Esch - Etzella ___:___ T71 - Musel Pikes ___:___ V O N A N D R EA WI M M E R In der nationalen Basketball-Meis-terschaft der Frauen werden die Karten neu gemischt. Vieles deutet darauf hin, dass die Liga ausgegli-chener ist als in der Vorsaison. Et-zella Ettelbrück und Amicale Stein-sel gelten nach Meinung der Kon-kurrenz als Favoriten – allerdings will keiner diese Rolle haben. Prognosen sind diesmal besonders schwierig, finden viele Trainer. Einschätzungen werden derzeit auch häufig von der Zahl der Aus-länderinnen bestimmt. Hinter-grund ist die etwas umstrittene Selbstbeschränkung auf einen Auslandsprofi. Es gibt offenbar unterschiedliche Ansichten zu dem Thema. „Kaum einer hält sich daran, nur Düdelingen und wir“, sagt Erny Gruskovnjak, der Trainer von Ti-telverteidiger Musel Pikes: „Die Diskussion ist komplex. Reden wir vom Pass oder vom Profi? Irgend-wie findet jeder eine andere Aus-rede.“ Diskussionen gibt es unter anderem um jene Spielerinnen, die keinen luxemburgischen Pass ha-ben, aber schon lange hier leben und arbeiten. Die Musel Pikes müssen Ab-gänge von Leistungsträgerinnen kompensieren. Amanda Stowe ging zurück in die USA, Carine Cigrang beendete ihre Karriere. Shalonda Winton ist als einzige US-Amerikanerin geblieben, hin-zu kam unter anderem Carole Sitz von Sparta. „Wir haben in zwei Spielzeiten vier Stammspielerin-nen verloren, das muss man erst mal verkraften“, sagt Gruskov-njak. Dazu kommen verletzungs-und beruflich bedingte Abwesen-heiten. „Wir sind noch nicht sta-bil“, so der Meistertrainer. Für be-reits sehr stark hält er die Kon-kurrenz aus Ettelbrück: „Die Mannschaft ist sehr gut und größ-tenteils zusammengeblieben, zu-dem kann die neue Trainerin noch für einen zusätzlichen Motivati-onsschub sorgen.“ Die neue Etzella-Trainerin Fa-bienne Fuger, die aus Contern kam, sieht in dieser Spielzeit „viele Fa-voriten“. Sie weiß um die Quali-täten ihrer Mannschaft, findet aber: „Wir sollten mit den Füßen auf dem Boden bleiben.“ Etzella hat Katie Donovan und Nina Goedert verloren, aber noch starke Akteu-rinnen im Team. „Wir haben glücklicherweise Nadia Mossong halten können. Sie hatte andere Möglichkeiten, wollte die Mann-schaft aber nicht im Stich lassen. Respekt!“, meint Fuger. Die US-Amerikanerin Jessilyn Conicelli ist geblieben, die gebürtige Bulgarin Ana Petrova auch. Die Mann-schaft sei schon gut eingespielt. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt Fu-ger über die neue Aufgabe. Pokalgewinner Düdelingen, der nach dem Weggang von Meghan Gardler in Christina Marinacci noch eine US-Amerikanerin im Kader hat, hat ebenfalls den Vor-teil der Kontinuität. Trainer Fran-çois Manti sieht „Etzella, Esch, Amicale, Musel Pikes“ als favori-siert. „Voraussagen sind sehr schwierig“, meint der Franzose, der dafür plädiert, den Pass als einziges „Ausländer-Kriterium“ zu sehen. „Aber jeder spielt mit dem Personal, das er ausgewählt hat. Und wir gehen unseren Weg.“ Steinsel halten mehrere Exper-ten für einen Titelaspiranten, weil das Team mit den US-Profis Alyssa Charleston und Yvonne Anderson sowie der gebürtigen Kanadierin Donovan antritt. „Wir sind in dieser Saison die Buhmänner, damit müssen wir le-ben. Aber wir waren in einer Not-situation“, sagt Trainer René Kei-ser. Man habe ohne die Auslände-rinnen kein Erstliga-Team zusam-menbekommen, weil es in den Vorjahren „ein großes Loch“ bei den Jugendteams gegeben habe und nach der Vorsaison sieben Spielerinnen aus persönlichen Gründen bei Amicale aufhörten. Donovan habe vom Verband schon vor Jahren den Status als „JICL“ (joueur inscrit dans un club lu-xembourgeois) erhalten und ar-beite in Vollzeit. Die Favoriten-rolle weist Keiser zurück. Denn man müsse einen großen Um-bruch und erhebliche Leistungs-unterschiede im Team bewälti-gen. Basket Esch, das die US-Ame-rikanerin Hailey Dunham ver-pflichtet hat, hat nominell einen starken Kader, jedoch mit Verlet-zungsproblemen zu kämpfen. Na-tionalspielerin Tessy Hetting fehlt laut Trainer Zoran Jovicic nach ei-ner Operation drei Monate. Ihre Schwester Lisy erlitt einen Na-senbeinbruch. „Die Vorgabe des Vorstandes an uns ist kein kon-kretes Resultat, sondern das Ziel, möglichst viele Jugendspielerin-nen zu integrieren. Dazu ist mein Wunsch, unser Spiel schneller zu machen“, erklärt Jovicic. „Mo-mentan können wir das Konzept aber verletzungsbedingt nicht durchziehen.“ Contern und Sparta gehen mit neuen Trainern in die Saison. Jé-rôme Altmann ist als Nachfolger von Fuger in Contern erstmals bei einer Frauen-Mannschaft in der Verantwortung. Er hat unter an-derem die US-Amerikanerin Brid-get Yoerger und die Deutsche Na-dine Grieb als Leistungsträgerin-nen, zudem ist man stolz auf viele junge „Eigengewächse“. Ziel ist das Erreichen der Titelgruppe sowie die Integration der Spielerinnen, die wegen ihres Studiums wäh-rend der Woche im Ausland sind. „Wir möchten sie möglichst lang-fristig im Verein halten, kümmern uns daher auch vor Ort um Trai-ningsmöglichkeiten“, erklärt Alt-mann. Neuer Sparta-Coach ist der Ita-liener Antonio D’Albero, der Jacques Sitz nachfolgte. Assistenz-trainerin Florencia Palacios ver-stärkt die Mannschaft ebenso wie die neu verpflichtete Kroatin Gor-dana Bedalov. Sparta muss die Ab-gänge von Sitz, Lynn Frank, Na-dine Greiveldinger, Bracey Ulin, Secily Ray und Elan Brown kom-pensieren. Letztere spielt nun bei Aufsteiger Telstar. Das vom Ru-mänen Attila Veres betreute Team aus Hesperingen hat neben der Amerikanerin Brown die Natio-nalspielerin Lisa Jablonowski als Leistungsträgerin. Nadia Mossong (r.) blieb Etzella treu. (FOTO: FERNAND KONNEN) Die Aufgebote SPARTA BARTRINGEN Trainer: Antonio d'Albero (erste Saison) Spielerinnen: Gordana Bedalov (1984), Pau-line Hublart (1993), Svenja Mancinelli (1994), Florencia Palacios (1985), Jenny Rassel (1993), Jalila R'Biaa (1994), Estelle Sand (1997), Madeleine Schmit (1998), Esmeral-da Skrijelj (1995), Lisa Vannelli (1994), Me-lina Wanderscheid (1996), Anne Wiance (1990) AB CONTERN Trainer: Jérôme Altmann (erste Saison) Spielerinnen: Charlie Bidinger (1995), An-ouk Frieden (1996), Jessie Goergen (1997), Nadine Grieb (1987), Noémie Hoffmann (1996), Lynn Kauffmann (1994), Anne Ludi-vig (1982), Sally Maerz (1994), Claire Mar-gue (1981), Lou Mathieu (1994), Lynn Reu-ter (1996), Alexa Sanelli (1995), Sophie Sun-nen (1994), Florence Welsch (1991), Bridget Yoerger (1988) T71 DÜDELINGEN Trainer: François Manti (zweite Saison) Spielerinnen: Kim Brück (1987), Andrea Ha-ris (1978), Mandy Geniets (1998), Pascale Hut (1984), Tania Lagoda (1990), Christina Marinacci (1991), Anne Mreches (1998), Mi-chèle Orban (1986), Hannah Pauly (1997), Mia Pauly (1996), Lynn Thiltges (1997), An-ouk Wagener (1989), Rachel Wagener (1986), Nina Wintersdorf (1997) BASKET ESCH Trainer: Zoran Jovicic (zweite Saison) Spielerinnen: Jil Baum (1997), Michelle Ditt-gen (1997), Hailey Dunham (1987), Lisy Het-ting (1990), Tessy Hetting (1986), Cathy Hoffmann (1998), Alina Léonard (1991), Mai-te Scheer (1995), Billie Schulté (1993), Joy Schulté (1991), Lisa Sell (1998), Sarah de Sousa (1996), Agi Szaboova (1975), Michèle Wewer (1984) ETZELLA ETTELBRÜCK Trainer: Fabienne Fuger (erste Saison) Spielerinnen: Jessilyn Conicelli (1989), Jen-nifer Golanova (1997), Nadia Mossong (1986), Annick Neiertz (1992), Ana Petrova (1982), Liz Rehlinger (1997), Manon Schroe-der (1996), Jo Schreiner (1991), Lynn Schrei-ner (1991), Cathrin Wolff (1996) TELSTAR HESPERINGEN Trainer: Attila Veres (dritte Saison) Spielerinnen: Elan Brown (1991), Lara Cat-taneo (1997), Lisa Jablonowski (1997), Lou-lou Kenens (1997), Lena Kummer (1994), Le-na Mersch (1997), Florence Muller (1997), Charlotte Ransquin (1988), Lynn Rock (1994), Lynn Schroeder (1989), Noémie Schroeder (1993), Ninon Sitz (1988), Lena Walter (1996) MUSEL PIKES Trainer: Erny Gruskovnjak (sechste Saison) Spielerinnen: Laure Diederich (1987), Noé-mie Entringer (1996), Sarah Gruskovnjak (1998), Magaly Meynadier (1991), Laura Mreches (1995), Lara Nilles (1995), Myrielle Platte (1994), Cathy Schmit (1990), Carole Sitz (1985), Evelyne Stoll (1986), Catherine Weiler (1995), Shalonda Winton (1991) AMICALE STEINSEL Trainer: René Keiser (zweite Saison) Spielerinnen: Yvonne Andersen (1990), Alyssa Charlston (1991), Katie Donovan (1982), Danielle Filbig (1997), Michelle Filbig (1995), Lisa Gidt (1995), Michelle Klepper (1994), Jocelyn McMinimy (1997), Claire Nil-les (1997), Lisa Scheltien (1998), Liz Schmitz (1988), Laurie Weber (1995) (FOTO: FERNAND KONNEN)

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