Ziele und Gruppe R.Hinkel (2011)
Abstract <ul><li>Ziel:  </li></ul><ul><li>Der Teilnehmer erfährt, welche Ziele, über die Gruppenmitglieder, in eine Gruppe...
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Quellen <ul><li>Stahl, 2002, Seite 4-13 </li></ul>
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Gruppe und ziele nach stahl

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Gruppe und ziele nach stahl

  1. 1. Ziele und Gruppe R.Hinkel (2011)
  2. 2. Abstract <ul><li>Ziel: </li></ul><ul><li>Der Teilnehmer erfährt, welche Ziele, über die Gruppenmitglieder, in eine Gruppe einfliessen und das dies Auswirkungen auf das Engagement und die Zufriedenheit der Gruppenmitglieder hat. </li></ul><ul><li>Der Teilnehmer erfährt, daß eine heterogene und dynamische Gruppe Struktur braucht, um erfolgversprechend aktiv werden zu können. </li></ul><ul><li>Diese notwendige Struktur wird in einem sachlichen und zwischenmenschlichem Regelwerk umrissen. </li></ul>
  3. 3. Der persönliche Zielpool <ul><li>Wer einer Gruppe beitritt oder ihr angehört, verfolgt dabei selten nur ein einziges wohldefiniertes Ziel, sondern bringt eine Vielzahl von Zielvorstellungen mit. </li></ul><ul><li>Die Gesamtheit der individuellen Ziele, die ein Einzelner in einer Gruppe im Auge hat, bezeichnen wir als persönlichen Zielpool. </li></ul>
  4. 4. Persönlicher Zielpool Unwichtiges Wichtiges Unbewußt Bewußt Nicht publik Publik Zwischen- menschlich Sachlich Gesamtheit Individueller Ziele
  5. 5. Ziele und Zusammenarbeit <ul><li>Je mehr Ziele der persönliche Zielpool umfasst und je bedeutungsvoller sie sind, desto höher ist die Motivation zur Mitarbeit in der Gruppe. </li></ul><ul><li>Je mehr Ziele sich im Laufe der Zeit umfassend verwirklichen lassen, desto eher wächst unsere Zufriedenheit mit der Gruppe und die Bindung an sie. </li></ul><ul><li>Umgekehrt verlieren wir die Lust an einer Gruppe, wenn entscheidende Ziele nicht oder nur unzureichend zu verwirklichen sind. </li></ul>
  6. 6. <ul><li>Art der Ziele sachlich und zwischenmenschlich </li></ul><ul><li>Sachliche = Inhalt „Was wollen wir tun?“ </li></ul><ul><li>Zwischenmenschlich = Umgang „Wie gehen wir miteinander um?“ </li></ul><ul><li>Sachliches und zwischenmenschliches ist häufig miteinander verkoppelt. </li></ul><ul><li>Unverständnis über Hartnäckigkeit und Vehemenz im Vorgehen einer Person, basiert häufig auf der unbewusster Verkopplung von Inhalt und Umgang. Ein offener Umgang ist verbaut. </li></ul>
  7. 7. <ul><li>Bedeutsamkeit wichtiges und nebensächliches </li></ul><ul><li>Nicht alle in einer Gruppe verfolgten Ziele sind gleich wichtig. </li></ul><ul><li>Kernziele sind wichtig für das Engagement und die Zufriedenheit </li></ul><ul><li>Nebenziele sind wünschenswert aber leichter verzichtbar. Sie werden umgesetzt, solange die Kernziele nicht gefährdet sind. </li></ul>
  8. 8. <ul><li>Dringlichkeit vordringlich und nachgeordnet </li></ul><ul><li>Das gleichzeitige verfolgen von Zielen ist nicht immer möglich. </li></ul><ul><li>Vordringlich ist immer das, was sich aktuell in den Vordergrund drängt, und unser </li></ul><ul><ul><li>Handeln </li></ul></ul><ul><ul><li>Denken und </li></ul></ul><ul><ul><li>Fühlen </li></ul></ul><ul><li>beeinflusst. </li></ul>
  9. 9. <ul><li>Bewussheit bewusst, vorbewusst und unbewusst </li></ul><ul><li>Bewusst = Benennbar. Wird von mir verfolgt. „Ja, das will ich!“ </li></ul><ul><li>Vorbewusst = Nicht bzw. noch nicht genau benennbar. „Warum ich das tue? – Ich weiß es nicht!“ (Intuition) </li></ul><ul><li>Unbewusst = Im Dunkeln, Nicht eingestehen wollen, Gefahr für gesellschaftliches Bild bzw. Selbstbild. Verdrängung. Nicht ans Licht bringen. „Das soll mein Ziel sein? Nie im Leben! Ich doch nicht!“ </li></ul>
  10. 10. Ergänzung zu (Un-) Bewussheit <ul><li>Unbewußtheit von Zielen ist immer problematisch. </li></ul><ul><li>Sie dürfen ja weder entschieden verfolgt noch entschieden verworfen werden. </li></ul><ul><li>Über sie lässt sich weder verhandeln noch streiten. </li></ul><ul><li>Sie kosten für alle Beteiligten viel Kraft. </li></ul><ul><li>Unbewusste Ziele führen ein manipulatives Eigenleben. </li></ul><ul><li>Zielerreichung ist gefährdet. </li></ul>
  11. 11. Der Gruppenvertrag <ul><li>Es muss geklärt sein, </li></ul><ul><li>wann </li></ul><ul><li>welches Ziel </li></ul><ul><li>auf welchem Weg </li></ul><ul><li>verfolgt werden soll. </li></ul><ul><li>Sonst ist ein aufeinander abgestimmtes Vorgehen unwahrscheinlich, da sonst die eine Hand nicht weiß, was die andere tut. </li></ul>
  12. 12. Vereinbarung (Theathermetapher) <ul><li>Um welches Thema geht es? </li></ul><ul><li>Welches Stück spielen wir? </li></ul><ul><li>Was ist unsere Bühne? </li></ul><ul><li>Wer hat welche Rolle? </li></ul><ul><li>Wie erfolgt die Inszenierung? </li></ul><ul><li>Wer führt Regie? </li></ul>
  13. 13. Quellen <ul><li>Stahl, 2002, Seite 4-13 </li></ul>

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