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Was ist ein wissenschaftlicher Text?
Feldnotizen
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BeobachtungsprotokollPostskript
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Interne vs. externe Texte
Aristoteles (384 – 322 v. Chr.)
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Vom Datenschrank zum Produkt
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Die Strukturierung des Materials – Mindmapping
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Die Strukturierung des Materials – Mindmapping
Quelle: Eva-Lotta Lamm (http://bit.ly/2fr2pj1)
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Literatur & Tipps fürs wissenschaftliche Schreiben
Empfehlenswerte Anleitungen fürs wissenschaftliche Schreiben/Publiziere...
Entwicklung von Schreibkompetenzen begleiten
• Curriculare Verankerung der Aneignung von Schreibkompetenzen
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Literatur und Tipps für die Schreibbegleitung in der
Lehre
Didaktische Methoden/Settings:
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EDINGER Vom Datenmaterial zur Publikation. Wissenschaftliches Schreiben in der qualitativen Sozialforschung

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Präsentation zum Vortrag am 24. November 2016, am Zentrum für Qualitiative Sozialforschung Zürich

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EDINGER Vom Datenmaterial zur Publikation. Wissenschaftliches Schreiben in der qualitativen Sozialforschung

  1. 1. Picture: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Berlin, 2014 Vom Datenmaterial zur Publikation Wissenschaftliches Schreiben in der qualitativen Sozialforschung Dr. Eva-Christina Edinger Foto: Universitätsbibliothek Göttingen, 2011
  2. 2. Zu meiner Person… 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 2/17 Fotos: Universitäten Konstanz, Zürich, Oxford
  3. 3. Was erwartet Sie heute? • kleine Auslegeordnung: Was ist ein wissenschaftlicher Text ? • Besonderheiten des Schreibens in der qualitativen Sozialforschung • ein paar wenige handfeste Tipps und Hinweise zum wissenschaftlichen Schreiben an sich • Wie lehrt man wissenschaftliches Schreiben? • eine Handvoll Tipps für die Lehre 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 3/17
  4. 4. Was ist ein wissenschaftlicher Text? Feldnotizen Forschungstagebuch BeobachtungsprotokollPostskript Falldarstellung Konferenzmitschrift Publikation Thesis Bildquelle:Pixabay 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 4/17
  5. 5. Interne vs. externe Texte Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) • fast nur esoterische Schriften überliefert • Schriften zeichnen sich durch unterschiedlichen Bearbeitungsgrad aus (Stichworte, Gedankensprünge, Fragmente…) Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aristotle_Altemps_Inv8575.jpg 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 5/17
  6. 6. Vom Datenschrank zum Produkt „Bücher sind wie Solitäre. Sie präsentieren sich gern der Öffentlichkeit und verschweigen dabei die Zusammenhänge, aus denen sie entstanden sind. Dabei sind sie doch in lange Gedankengänge eingebunden, die dem Leser vorzuenthalten schade wäre, in eine Verknüpfung von Ideen (einige Brocken davon werden uns manchmal noch mitgeliefert) und in eine kleine Geschichte, in Peripetien methodologischer Art (von denen sehr viel seltener erzählt wird).“ Kaufmann, Jean-Claude, 2004: Die Erfindung des Ich. Eine Theorie der Identität. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft. S. 7. 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 6/17
  7. 7. Die Strukturierung des Materials – Mindmapping 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 7/17
  8. 8. Die Strukturierung des Materials – Mindmapping Quelle: Eva-Lotta Lamm (http://bit.ly/2fr2pj1) 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 8/17
  9. 9. Herausforderung: Linearität von Text „Und wir wissen alle, dass Simultanität für Worte ein GROSSES Problem ist. Sie kommen der Reihe nach, immer nur der Reihe nach […]“ Siri Hustvedt, 2013: Der Sommer ohne Männer. Reinbeck bei Hamburg: Rowolth Verlag, Sonderausgabe. S. 218, Hervorhebung im Original. 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 9/17
  10. 10. Die Strukturierung des Materials – kommentierte Gliederung 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 10/17
  11. 11. Alternativen: Komposition und Simultanität Michels, Christoph, 2010: Räume der Partizipation: Wie man ein Kunstmuseum inszeniert. Bamberg: Difo-Druck GmbH: St. Gallen, Thesis. 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 11/17
  12. 12. Michels, Christoph, 2010: Räume der Partizipation: Wie man ein Kunstmuseum inszeniert. Bamberg: Difo-Druck GmbH: St. Gallen, Thesis. 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 12/17
  13. 13. Ergebnisoffenheit vs. Produktorientierung Schreiben wir in der qualitativen Sozialforschung mit Produktorientierung oder schreiben wir und entwickeln aus den Ergebnissen des Schreibens ein Produkt? 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 13/17
  14. 14. Literatur & Tipps fürs wissenschaftliche Schreiben Empfehlenswerte Anleitungen fürs wissenschaftliche Schreiben/Publizieren: • https://prezi.com/qabuss73bn3b/writing-the-research-paper/ • https://prezi.com/fmvpzjjrml1w/writing-scientific-articles-for-non-natives/ Lektüre zum Schreiben als methodologischer Teil der qualitativen Sozialforschung: • Streck; Unterkofler; Reinecke-Terner (2013). Das "Fremdwerden" eigener Beobachtungsprotokolle – Rekonstruktionen von Schreibpraxen als methodische Reflexion. FQS, 14(1), Art. 16, http://nbn- resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs1301160. • Holliday (2007). Doing and Writing Qualitative Research (Second Edition). London: Sage Publications. • Kaufmann, J.-C. (1999). Das verstehende Interview – Theorie und Praxis. Konstanz, UVK. Darüber hinaus: • Angelika Steets (2003) Die Mitschrift als universitäre Textart – schwieriger als gedacht, wichtiger als vermutet. In: Ehrlich; Steets (Hrsg.): Wissenschaftlich schreiben – lehren und lernen. Berlin: De Gryter. 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 14/17
  15. 15. Entwicklung von Schreibkompetenzen begleiten • Curriculare Verankerung der Aneignung von Schreibkompetenzen • Schrittweises Heranführen ans Schreiben • Sensibilisierung für unterschiedliche Textgenres (explizit!) • Klare Aufgabenstellung: Was wird von einem Text erwartet, was nicht? • Darstellungskonventionen (nicht nur Formalia!) transparent machen • Feedback, Feedback, Feedback 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 15/17
  16. 16. Literatur und Tipps für die Schreibbegleitung in der Lehre Didaktische Methoden/Settings: • Minute-Paper: letzte 5 – 7 Minuten der Lektion, Fliesstext zu Gelerntem/Ideen/Überlegungen, idealerweise nach jeder Lektion, Einbettung der Weiterverwendung der Texte einplanen Dazu: Almer, E.D., Jones, K. and Moeckel, C. (1998). "The Impact of One-Minute Papers on Learning in an Introductory Accounting Course," Issues in Accounting Education, 13(3), 485-497. • Schreibprozesse in Etappen aufteilen, Abgaben über das Semester verteilen, Feedbackschleifen einbauen • Peer-Review-Verfahren 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 16/17
  17. 17. Herzlichen Dank! Die Präsentation finden Sie ab Montag hier: www.spacesofknowledge.com/blog 24.11.2016 Vom Datenmaterial zur Publikation Eva-Christina Edinger 17/17

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