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Internationales
Online-Marketing

Sonja App, Sonja App Management Consulting
Sonja App

            Inhaberin von Sonja App Management Consulting

            Consulting mit Fokus internationales Management und Marketing,
            E-Business, Social Media, Relationship Management, Innovations-
            management, Diversity Management

            Offene Seminare und Inhouse-Schulungen, Dozentin bei der IHK-
            Akademie München für Online-Marketing und Social Media

            Interkulturelles Consulting, Training und Coaching kulturallgemein
            und kulturspezifisch (Spanien, Lateinamerika und Deutschland)

            Mehr als zehn Jahre Erfahrung im internationalen Online-Marketing
            (u. a. BASF und große, internationale Unternehmensberatungen)

            Zahlreiche internationale Social-Media-Aktivitäten
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Grundlagen
                                 Internationales
                                    Marketing


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Herausforderungen im internationalen Marketing

            Sprache

            Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Zielmarkt

            Bedürfnisse der Zielgruppen: Kulturelle Unterschiede

            Andere Wertesystemen und Religionen der Zielgruppen

            Andere Nutzung von Kommunikations- und Vertriebskanälen

            Bedeutung von Symbolen und Farben in anderen Kulturen

            Rechtliche Rahmenbedingungen im Zielmarkt

            Klimatische Rahmenbedingungen, Sicherheit                                 Absatzwege

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Standardisierung im internationalen Marketing


           Standardisiertes
                                                                     Relativ geringe Kosten
           internationales Marketing
                                                                    Hohe Distanz zu den
              Einheitliche Produkte
                                                                    Zielgruppen
             Einheitlicher Vertriebs- und
                                                                     Rechtliche Risiken
             Marketingmix
                                                                    Eventuell interkulturelle
              „Nur“ Übersetzung von
                                                                    Missverständnisse
               Broschüren, Websites etc.
                                                                    Geringe Akzeptanz durch die
              Keine Design-Anpassungen
                                                                    Zielgruppen




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Differenzierung im internationalen Marketing

           Regional angepasstes
           internationales Marketing

             Anpassung des
             Produktportfolios
                                                                     Relativ hohe Kosten
             Individueller Vertriebs- und
                                                                    Geringe Distanz zu den
             Marketingmix für den
                                                                    Zielgruppen
             Zielmarkt
                                                                    Hohe Akzeptanz durch die
             Anpassung der Marketing-
                                                                    Zielgruppen
             texte an die Bedürfnisse der
             lokalen Kunden

             Anpassung des Designs an
             regionale Besonderheiten



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Standardisierung versus Differenzierung im internationalen
         Marketing

            In der Regel Mischung zwischen Differenzierung und
            Standardisierung

            Der Grad der Differenzierung im internationalen Marketing ist
            u. a. von folgenden Punkten abhängig:

                 − Kulturgebundenheit von Produkten

                 − Kulturelle Unterschiede Heimatmarkt                          Zielmarkt

                 − Konsumgewohnheiten und Einkaufsverhalten der Zielgruppen

                 − Bevorzugte Nutzung von Kommunikationskanälen im Zielmarkt

                 − Rechtliche Rahmenbedingungen im Zielland
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Kulturgebundenheit von Produkten



           Produkte, die eine starke                              Produkte, die (fast) keine
           Kulturbindung haben                                    Kulturbindung haben

              Lebensmittel                                           Benzin

              Getränke                                               Maschinen

              Bekleidung, Schuhe                                     High-Tech-Produkte

              Kosmetika                                             Manche Medikamente (z. B.
                                                                    Schmerzmittel)
              Verlagsprodukte




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Standardisierung versus Differenzierung im internationalen
          Marketing
                                                                                                        Marketing-
              Produktpolitik                    Preispolitik               Distribution
                                                                                                      Kommunikation

             Anpassung der                    Anpassung des              Wahl der                     Anpassung aller
             Produkte bzw.                    Preises an lokale          Vertriebskanäle              Kommunikations-
             des Produkt-                     Marktsituation                                          Maßnahmen an
             portfolios                                                  Beispiele:                   Bedürfnisse der
                                              Regionale                  Online-Shop                  Zielgruppen
             Beispiele:                       Preisbindungen             Einzelhandel
             Zutaten bei                                                                              Lokalisierung von
             Lebensmitteln                    Regionale und              Versand und                  Websites und
                                              saisonale                  Logistik                     Online-Shops
             Tastatur von                     Rabattaktionen
             Computern                                                   Berücksichtigung             Design von Ver-
                                              Versandkosten              regionaler                   packungen
             Packungsgrößen                                              Besonderheiten,
                                              Kosten bei                 Beispiele:                   Social Media
             Design und Größe                 Rücksendung                Klima, Sicherheit,
             von Kleidung                                                Transportmittel              Printmaterial
                                                                                                      u. v. m.

             Berücksichtigung kultureller Unterschiede und rechtlicher Rahmenbedingungen im
                                                 Zielmarkt


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Sprache




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Beispiele: Sprachliche Fauxpas in der interkulturellen
         Werbung

            Unilever bekam Rassismus-Vorwürfe für folgende Werbeslogans:

                 − „White power“ (Werbung für Zahnpasta in der Türkei)

                 − „I will mohr“ (Werbung für Süßspeise „Mohr im Hemd“ in
                   Österreich)

            Unpassende Produktnamen
              − Lada nova (no va = geht nicht auf Spanisch)

                 − Ford Probe (wenig erfolgreich in Deutschland)

                 − Fiat Uno (Uuno = Trottel auf Finnisch)
         Quellen:
         http://fareus.wordpress.com/2010/01/07/white-power-und-mohr-im-hemd-bei-unilever/
         http://www.carpassion.com/verschiedenes-ueber-autos/10521-lustige-autonamen.html

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Beispiel: Slogans von HARIBO in verschiedenen Ländern

            Deutschland: „HARIBO macht Kinder froh - und Erwachsene
            ebenso“

             Spanien: „Vive un sabor mágico - ven al mundo HARIBO”
             = Erlebe einen magischen Geschmack - komm zur Welt von
             HARIBO

            England, USA, Australien, Schweden u. a.: „Kids and grown-ups
            love it so – the happy world of HARIBO” = Kinder und Erwachsene
            lieben sie so die fröhliche Welt von HARIBO

            Italien: „HARIBO è la bontà - che si gusta ad ogni età” = HARIBO
            ist die Köstlichkeit - die man in jedem Alter genießt

            Portugal: „HARIBO doces sabores - para os pequenos e os maiores”
            HARIBO leckere Süssigkeiten - für jung und alt
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          Quelle: App Management                www.sonja-app.com   contact@sonja-app.com   Seite 12
Erfolgsfaktor Sprache

            Übersetzung versus Lokalisierung

            Produktnamen auf internationaler Ebene prüfen

            Britisches Englisch versus amerikanisches Englisch

            Spanisch in Spanien und Lateinamerika

            Adäquate (Domain-)Namen für fremdsprachige Websites,
            Twitter-Accounts und Facebook-Pages etc. wählen

            Werbeslogans: Übersetzung versus neuer Slogan, getextet von
            Marketingprofi aus dem Zielland




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Erfolgsfaktor Sprache

            Suchmaschinen-Optimierung und -Marketing

                 − Übersetzung von Keywords nicht ausreichend   landestypische
                   Keywords verwenden (idealerweise Zielgruppe befragen)

                 − Anzeigen in Google Adwords von Muttersprachler prüfen lassen

            Mehrsprachigen Content-Guide erstellen

            Einige Kriterien für die Auswahl von Übersetzern:
              − Qualifikation, Herkunft, Muttersprache
              − Arbeitsweise, z. B. Vier-Augen-Prinzip
              − Branchenerfahrung und Referenzen
              − (Online-)Marketing-Know-how



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Webdesign




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Achtung! Bildsprache und Religion in der interkulturellen
         Marketing-Kommunikation

            Beispiel: Bäckerei wirbt mit schwarzem Baby für Schokokuchen
              Rassismus-Vorwurf

            Beispiel: Franzosen empfanden McDonalds Werbung mit Asterix und
            Obelix als Angriff auf die französische Esskultur

            Beispiel: Plakat von Jessica Parker musste in Israel „entschärft“
            werden: Lange Ärmel, bedeckter Rücken, verhüllte Beine

            Beispiel: Pizza-Hersteller benannte Pizzen nach indischen Gottheiten
            und löste große Empörung bei Hindus aus


         Quellen:
         http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1301814714251
         http://www.zensur-archiv.de/index.php/Werbung#.22Kommt.2C_wie_ihr_seid.22_-_McDonald.C2.B4s-Werbung_mit_Asterix.2C_2010
         http://www.zensur-archiv.de/index.php/Werbung#Jessica_Parker-Plakat_entsch.C3.A4rft.2C_2004
         http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,485866,00.html

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Beispiel: Missverständnis bei Symbolen im interkulturellen
         Kontext

            Beispiel: Die Stadt Orange in Frankreich musste Weihnachtsplakate
            mit traditionellem indischen Muster abnehmen
               Vorwurf: Anstiftung zum Rassenhass

            Hintergrund: Swastika ist in Indien ein Glückssymbol, ähnelt aber
            sehr dem Hakenkreuz

            Folgen von „inadäquater“ Marketing-Kommunikation:
              − Verärgerung der Zielgruppen
              − Imageverlust
              − Umsatzrückgänge
              − Ggf. Abmahnungen, Gerichtskosten
              − Mehrkosten für geänderte/neue Maßnahmen


         Quellen:
         http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,662429,00.html
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         http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika
Erfolgsfaktor Webdesign & Usability

            Berücksichtigung kultureller Unterschiede beim Design von Websites

                 − Vorlieben und Abneigungen der Zielgruppen

                 − Bedeutung von Farben in anderen Kulturen

                 − Bedeutung von Symbolen und Gesten

                 − Bildsprache

                 − Wertesysteme und Religion der Zielgruppen

            Benutzerfreundliche Gestaltung fremdsprachiger Websites (z. B.
            Sprachauswahl, Navigation, Suche, Wording …)

              Interkulturelle Missverständnisse vermeiden
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Erfolgsfaktor Webdesign & Usability




                               Sprachauswahl
                                von jeder Seite aus
                                erreichbar
                                gut sichtbar platzieren




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Internationale
                                     Online-Shops



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Reichweite von Shopping-Websites in Europa                                                             (Stand 03/2011)




         Quelle: http://www.shopbetreiber-blog.de/2011/03/28/ranking-ecommerce-in-europa/

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Bezahlverfahren im europäischen Online-Handel

            Dominante Zahlungsart: Kreditkarten                                               80 Prozent
              − Marktführer Visa (ca. 70 Prozent)

                 − Mastercard (ca. 25 Prozent

                 − American Express und Dinners Card (eher außereuropäisch)

            Außerdem zahlreiche länderspezifische Bezahlverfahren, z. B.

                 − Großbritannien: Maestro

                 − Osteuropa: Höhere Verbreitung von Vorkasse als in Deutschland

                 − Österreich: EPS


         Quellen: http://www.oenb.at/de/zahlungsverkehr/Zahlungsverkehrsstrategie/ecom/e-commerce_und_e-payment.jsp

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Ein paar Erfolgsfaktoren für internationale Online-Shops

            Anpassung des Angebots an die Bedürfnisse der lokalen Zielgruppen

            Ggf. Lokalisierung der Produkte (z. B. Größen bei Bekleidung)

            Lokalisierung der Benutzeroberfläche des Shops

            Individuelle Kundenansprache – angepasst an den Zielmarkt

            Backoffice-Prozesse internationalisieren

            Service
              − Kostengünstige Service-Hotline für Anrufer aus dem
                Ausland
              − Attraktive Liefer- und Zahlungsbedingungen
              − Gängige Kreditkarten und landestypische Bezahlmethoden
              − Umrechnungs-Tabellen für Größen, Maße etc.
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Internationales
         Social-Media-Marketing



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Reichweite von Social Networks und Blogs                                   (Stand 04/2010)




         Quelle: www.statista.de


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Internationales Social Media Marketing

            XING             Business-Plattform Nr. 1 in Deutschland

            LinkedIn                Business-Plattform Nr. 1 in englischsprachigen Ländern

            Facebook    In Deutschland ca. 16 Millionen Nutzer
              In anderen europäischen Ländern (z. B. Italien, Frankreich,
            Spanien) höhere Marktdurchdringung als in Deutschland

            Twitter   Teil des Marketingmixes von Unternehmen in zahlreichen
            Ländern (z. B. USA, Spanien …)

            Facebook, YouTube und Twitter in China gesperrt




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Internationales Social Media Marketing

            Globale Social Media versus lokale Social Media

            Viele Social Media, die auf internationaler Ebene eher unbekannt
            sind, sind auf lokaler Ebene von großer Bedeutung

            Beispiele für bedeutende Social Media auf lokaler Ebene:

                 − VZ-Netzwerke, Lokalisten, wer-kennt-wen in Deutschland

                 − Tuenti in Spanien

                 − Skyrock in Frankreich

                 − Orkut in Brasilien

         Quellen: www.wikipedia.de, www.statista.de

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Kulturelle Unterschiede bei der Nutzung von Social Media

            Unterschiedliche Nutzungszeiten von Social Media
              − Nutzung von Social Media früh am Morgen in der Schweiz
              − Intensive Nutzung in in Portugal nach 22 Uhr
              − in vielen Ländern Einbruch der Nutzung zur Mittagszeit

            In Deutschland: Häufig Trennung Privates vom Beruflichen: Z. B
            berufliche Kontakte in XING, private Kontakte in Facebook

            In anderen Ländern oft Mischung von Beruflichem und Privatem in
            Social Media

            Meistgenutzte Anwendung von Social Media in Brasilien:
            Upload von Fotos

            Meistgenutzte Anwendung von Social Media in China: Blogs
         Quellen: http://de.statista.com, http://www.website-marketing.ch/4568-schweizer-sind-internet-fruhaufsteher/
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Erfolgsfaktoren im internationalen Social Media Marketing

            Analyse der Nutzung von Internet und Social Media in allen
            Zielländern

            Analyse der Social-Media-Nutzer (Alter, Geschlecht, bevorzugte
            Applikationen …)

            Ermittlung der TopTen Social Media in den Zielländern

            Berücksichtigung rechtlicher Aspekte in allen Zielländern

            Berücksichtigung kultureller Aspekte, die Auswirkungen auf die
            Nutzungsgewohnheiten von Social Media haben

              Entwicklung von länderspezifischen Social-Media-Strategien



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Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur
                                  Verfügung.



                                                                   Ihre Ansprechpartnerin
             Besuchen Sie unsere XING-Gruppe                       Sonja App
             : Mehr Erfolg durch Diversity                         Sonja App Management Consulting
             www.erfolg-durch-diversity.de                         Selma-Lagerlöf-Straße 20
             und twittern Sie mit uns!                             81829 München
             www.twitter.com/Diversity_Xing                        Phone: +49 89 61456846
                                                                   Fax: +49 89 61456847
                                                                   E-Mail: contact@sonja-app.com
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Internationales online marketing november 2011

  • 2. Sonja App Inhaberin von Sonja App Management Consulting Consulting mit Fokus internationales Management und Marketing, E-Business, Social Media, Relationship Management, Innovations- management, Diversity Management Offene Seminare und Inhouse-Schulungen, Dozentin bei der IHK- Akademie München für Online-Marketing und Social Media Interkulturelles Consulting, Training und Coaching kulturallgemein und kulturspezifisch (Spanien, Lateinamerika und Deutschland) Mehr als zehn Jahre Erfahrung im internationalen Online-Marketing (u. a. BASF und große, internationale Unternehmensberatungen) Zahlreiche internationale Social-Media-Aktivitäten © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 2
  • 3. Grundlagen Internationales Marketing © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 3
  • 4. Herausforderungen im internationalen Marketing Sprache Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Zielmarkt Bedürfnisse der Zielgruppen: Kulturelle Unterschiede Andere Wertesystemen und Religionen der Zielgruppen Andere Nutzung von Kommunikations- und Vertriebskanälen Bedeutung von Symbolen und Farben in anderen Kulturen Rechtliche Rahmenbedingungen im Zielmarkt Klimatische Rahmenbedingungen, Sicherheit Absatzwege © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 4
  • 5. Standardisierung im internationalen Marketing Standardisiertes Relativ geringe Kosten internationales Marketing Hohe Distanz zu den Einheitliche Produkte Zielgruppen Einheitlicher Vertriebs- und Rechtliche Risiken Marketingmix Eventuell interkulturelle „Nur“ Übersetzung von Missverständnisse Broschüren, Websites etc. Geringe Akzeptanz durch die Keine Design-Anpassungen Zielgruppen © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 5
  • 6. Differenzierung im internationalen Marketing Regional angepasstes internationales Marketing Anpassung des Produktportfolios Relativ hohe Kosten Individueller Vertriebs- und Geringe Distanz zu den Marketingmix für den Zielgruppen Zielmarkt Hohe Akzeptanz durch die Anpassung der Marketing- Zielgruppen texte an die Bedürfnisse der lokalen Kunden Anpassung des Designs an regionale Besonderheiten © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 6
  • 7. Standardisierung versus Differenzierung im internationalen Marketing In der Regel Mischung zwischen Differenzierung und Standardisierung Der Grad der Differenzierung im internationalen Marketing ist u. a. von folgenden Punkten abhängig: − Kulturgebundenheit von Produkten − Kulturelle Unterschiede Heimatmarkt Zielmarkt − Konsumgewohnheiten und Einkaufsverhalten der Zielgruppen − Bevorzugte Nutzung von Kommunikationskanälen im Zielmarkt − Rechtliche Rahmenbedingungen im Zielland © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 7
  • 8. Kulturgebundenheit von Produkten Produkte, die eine starke Produkte, die (fast) keine Kulturbindung haben Kulturbindung haben Lebensmittel Benzin Getränke Maschinen Bekleidung, Schuhe High-Tech-Produkte Kosmetika Manche Medikamente (z. B. Schmerzmittel) Verlagsprodukte © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 8
  • 9. Standardisierung versus Differenzierung im internationalen Marketing Marketing- Produktpolitik Preispolitik Distribution Kommunikation Anpassung der Anpassung des Wahl der Anpassung aller Produkte bzw. Preises an lokale Vertriebskanäle Kommunikations- des Produkt- Marktsituation Maßnahmen an portfolios Beispiele: Bedürfnisse der Regionale Online-Shop Zielgruppen Beispiele: Preisbindungen Einzelhandel Zutaten bei Lokalisierung von Lebensmitteln Regionale und Versand und Websites und saisonale Logistik Online-Shops Tastatur von Rabattaktionen Computern Berücksichtigung Design von Ver- Versandkosten regionaler packungen Packungsgrößen Besonderheiten, Kosten bei Beispiele: Social Media Design und Größe Rücksendung Klima, Sicherheit, von Kleidung Transportmittel Printmaterial u. v. m. Berücksichtigung kultureller Unterschiede und rechtlicher Rahmenbedingungen im Zielmarkt © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 9
  • 10. Sprache © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 10
  • 11. Beispiele: Sprachliche Fauxpas in der interkulturellen Werbung Unilever bekam Rassismus-Vorwürfe für folgende Werbeslogans: − „White power“ (Werbung für Zahnpasta in der Türkei) − „I will mohr“ (Werbung für Süßspeise „Mohr im Hemd“ in Österreich) Unpassende Produktnamen − Lada nova (no va = geht nicht auf Spanisch) − Ford Probe (wenig erfolgreich in Deutschland) − Fiat Uno (Uuno = Trottel auf Finnisch) Quellen: http://fareus.wordpress.com/2010/01/07/white-power-und-mohr-im-hemd-bei-unilever/ http://www.carpassion.com/verschiedenes-ueber-autos/10521-lustige-autonamen.html © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 11
  • 12. Beispiel: Slogans von HARIBO in verschiedenen Ländern Deutschland: „HARIBO macht Kinder froh - und Erwachsene ebenso“ Spanien: „Vive un sabor mágico - ven al mundo HARIBO” = Erlebe einen magischen Geschmack - komm zur Welt von HARIBO England, USA, Australien, Schweden u. a.: „Kids and grown-ups love it so – the happy world of HARIBO” = Kinder und Erwachsene lieben sie so die fröhliche Welt von HARIBO Italien: „HARIBO è la bontà - che si gusta ad ogni età” = HARIBO ist die Köstlichkeit - die man in jedem Alter genießt Portugal: „HARIBO doces sabores - para os pequenos e os maiores” HARIBO leckere Süssigkeiten - für jung und alt © Copyright Sonja www.wikipedia.de Consulting Quelle: App Management www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 12
  • 13. Erfolgsfaktor Sprache Übersetzung versus Lokalisierung Produktnamen auf internationaler Ebene prüfen Britisches Englisch versus amerikanisches Englisch Spanisch in Spanien und Lateinamerika Adäquate (Domain-)Namen für fremdsprachige Websites, Twitter-Accounts und Facebook-Pages etc. wählen Werbeslogans: Übersetzung versus neuer Slogan, getextet von Marketingprofi aus dem Zielland © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 13
  • 14. Erfolgsfaktor Sprache Suchmaschinen-Optimierung und -Marketing − Übersetzung von Keywords nicht ausreichend landestypische Keywords verwenden (idealerweise Zielgruppe befragen) − Anzeigen in Google Adwords von Muttersprachler prüfen lassen Mehrsprachigen Content-Guide erstellen Einige Kriterien für die Auswahl von Übersetzern: − Qualifikation, Herkunft, Muttersprache − Arbeitsweise, z. B. Vier-Augen-Prinzip − Branchenerfahrung und Referenzen − (Online-)Marketing-Know-how © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 14
  • 15. Webdesign © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 15
  • 16. Achtung! Bildsprache und Religion in der interkulturellen Marketing-Kommunikation Beispiel: Bäckerei wirbt mit schwarzem Baby für Schokokuchen Rassismus-Vorwurf Beispiel: Franzosen empfanden McDonalds Werbung mit Asterix und Obelix als Angriff auf die französische Esskultur Beispiel: Plakat von Jessica Parker musste in Israel „entschärft“ werden: Lange Ärmel, bedeckter Rücken, verhüllte Beine Beispiel: Pizza-Hersteller benannte Pizzen nach indischen Gottheiten und löste große Empörung bei Hindus aus Quellen: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1301814714251 http://www.zensur-archiv.de/index.php/Werbung#.22Kommt.2C_wie_ihr_seid.22_-_McDonald.C2.B4s-Werbung_mit_Asterix.2C_2010 http://www.zensur-archiv.de/index.php/Werbung#Jessica_Parker-Plakat_entsch.C3.A4rft.2C_2004 http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,485866,00.html © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 16
  • 17. Beispiel: Missverständnis bei Symbolen im interkulturellen Kontext Beispiel: Die Stadt Orange in Frankreich musste Weihnachtsplakate mit traditionellem indischen Muster abnehmen Vorwurf: Anstiftung zum Rassenhass Hintergrund: Swastika ist in Indien ein Glückssymbol, ähnelt aber sehr dem Hakenkreuz Folgen von „inadäquater“ Marketing-Kommunikation: − Verärgerung der Zielgruppen − Imageverlust − Umsatzrückgänge − Ggf. Abmahnungen, Gerichtskosten − Mehrkosten für geänderte/neue Maßnahmen Quellen: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,662429,00.html © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 17 http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika
  • 18. Erfolgsfaktor Webdesign & Usability Berücksichtigung kultureller Unterschiede beim Design von Websites − Vorlieben und Abneigungen der Zielgruppen − Bedeutung von Farben in anderen Kulturen − Bedeutung von Symbolen und Gesten − Bildsprache − Wertesysteme und Religion der Zielgruppen Benutzerfreundliche Gestaltung fremdsprachiger Websites (z. B. Sprachauswahl, Navigation, Suche, Wording …) Interkulturelle Missverständnisse vermeiden © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 18
  • 19. Erfolgsfaktor Webdesign & Usability Sprachauswahl von jeder Seite aus erreichbar gut sichtbar platzieren © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 19
  • 20. Internationale Online-Shops © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 20
  • 21. Reichweite von Shopping-Websites in Europa (Stand 03/2011) Quelle: http://www.shopbetreiber-blog.de/2011/03/28/ranking-ecommerce-in-europa/ © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 21
  • 22. Bezahlverfahren im europäischen Online-Handel Dominante Zahlungsart: Kreditkarten 80 Prozent − Marktführer Visa (ca. 70 Prozent) − Mastercard (ca. 25 Prozent − American Express und Dinners Card (eher außereuropäisch) Außerdem zahlreiche länderspezifische Bezahlverfahren, z. B. − Großbritannien: Maestro − Osteuropa: Höhere Verbreitung von Vorkasse als in Deutschland − Österreich: EPS Quellen: http://www.oenb.at/de/zahlungsverkehr/Zahlungsverkehrsstrategie/ecom/e-commerce_und_e-payment.jsp © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 22
  • 23. Ein paar Erfolgsfaktoren für internationale Online-Shops Anpassung des Angebots an die Bedürfnisse der lokalen Zielgruppen Ggf. Lokalisierung der Produkte (z. B. Größen bei Bekleidung) Lokalisierung der Benutzeroberfläche des Shops Individuelle Kundenansprache – angepasst an den Zielmarkt Backoffice-Prozesse internationalisieren Service − Kostengünstige Service-Hotline für Anrufer aus dem Ausland − Attraktive Liefer- und Zahlungsbedingungen − Gängige Kreditkarten und landestypische Bezahlmethoden − Umrechnungs-Tabellen für Größen, Maße etc. © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 23
  • 24. Internationales Social-Media-Marketing © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 24
  • 25. Reichweite von Social Networks und Blogs (Stand 04/2010) Quelle: www.statista.de © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 25
  • 26. Internationales Social Media Marketing XING Business-Plattform Nr. 1 in Deutschland LinkedIn Business-Plattform Nr. 1 in englischsprachigen Ländern Facebook In Deutschland ca. 16 Millionen Nutzer In anderen europäischen Ländern (z. B. Italien, Frankreich, Spanien) höhere Marktdurchdringung als in Deutschland Twitter Teil des Marketingmixes von Unternehmen in zahlreichen Ländern (z. B. USA, Spanien …) Facebook, YouTube und Twitter in China gesperrt © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 26
  • 27. Internationales Social Media Marketing Globale Social Media versus lokale Social Media Viele Social Media, die auf internationaler Ebene eher unbekannt sind, sind auf lokaler Ebene von großer Bedeutung Beispiele für bedeutende Social Media auf lokaler Ebene: − VZ-Netzwerke, Lokalisten, wer-kennt-wen in Deutschland − Tuenti in Spanien − Skyrock in Frankreich − Orkut in Brasilien Quellen: www.wikipedia.de, www.statista.de © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 27
  • 28. Kulturelle Unterschiede bei der Nutzung von Social Media Unterschiedliche Nutzungszeiten von Social Media − Nutzung von Social Media früh am Morgen in der Schweiz − Intensive Nutzung in in Portugal nach 22 Uhr − in vielen Ländern Einbruch der Nutzung zur Mittagszeit In Deutschland: Häufig Trennung Privates vom Beruflichen: Z. B berufliche Kontakte in XING, private Kontakte in Facebook In anderen Ländern oft Mischung von Beruflichem und Privatem in Social Media Meistgenutzte Anwendung von Social Media in Brasilien: Upload von Fotos Meistgenutzte Anwendung von Social Media in China: Blogs Quellen: http://de.statista.com, http://www.website-marketing.ch/4568-schweizer-sind-internet-fruhaufsteher/ © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 28
  • 29. Erfolgsfaktoren im internationalen Social Media Marketing Analyse der Nutzung von Internet und Social Media in allen Zielländern Analyse der Social-Media-Nutzer (Alter, Geschlecht, bevorzugte Applikationen …) Ermittlung der TopTen Social Media in den Zielländern Berücksichtigung rechtlicher Aspekte in allen Zielländern Berücksichtigung kultureller Aspekte, die Auswirkungen auf die Nutzungsgewohnheiten von Social Media haben Entwicklung von länderspezifischen Social-Media-Strategien © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 29
  • 30. Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ihre Ansprechpartnerin Besuchen Sie unsere XING-Gruppe Sonja App : Mehr Erfolg durch Diversity Sonja App Management Consulting www.erfolg-durch-diversity.de Selma-Lagerlöf-Straße 20 und twittern Sie mit uns! 81829 München www.twitter.com/Diversity_Xing Phone: +49 89 61456846 Fax: +49 89 61456847 E-Mail: contact@sonja-app.com Facebook-Page Web: www.sonja-app.com www.facebook.com/sonja.app.management.consulting Twitter: www.twitter.com/sonjaapp Facebook: www.facebook.com/sonjaapp © Copyright Sonja App Management Consulting www.sonja-app.com contact@sonja-app.com Seite 30