SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo

Integriertes Kompetenzmanagent - Innovationsstrategien als Aufgabe der Organisations- und Personalentwicklung

soenke
soenke

Innovationen sind nur selbstorganisiert entwickelbar. Dabei bilden Kompetenzen, verstanden als Selbstorganisationsdispositionen, die notwendige Voraussetzung, um diese Entwicklung anzustoßen und zu fördern. Allerdings reichen individuelle Kompetenzen nicht aus; sie müssen vielmehr durch die formelle und informelle Gestalt der Organisation, also durch organisationale Kompetenzen, ergänzt werden. Vor diesem Hintergrund soll im Rahmen des Projektes ein Modell des integrierten Kompetenzmanagements erarbeitet, implementiert und evaluiert werden. Ausgehend von der Innovationsstrategie des jeweiligen Unternehmens werden individuelle und organisationale Kompetenzen erfasst und zu einem Kompetenzkapitalindex aggregiert. Der Index, welcher im Zuge des Projekts weiterentwickelt und in der Praxis erprobt werden soll, dient dazu, ein Benchmarking der Rahmenbedingungen für Innovationen zu ermöglichen. Aus einem Abgleich der erhobenen individuellen und organisationalen Kompetenzen mit der Strategie werden konkrete Maßnahmen des Integrierten Kompetenzmanagements für Individuen und für die Organisation festgelegt und prozessbegleitend evaluiert. Dabei wird besonders die gegenseitige Beeinflussung von individueller und organisationaler Kompetenz und deren Beitrag zur Förderung von Selbstorganisation in Unternehmen berücksichtigt, so dass sich Ansätze zur Gestaltung von Innovationskompetenz ergeben. In diesem Zusammenhang kommt der kompetenzförderlichen Gestaltung der Rahmenbedingungen organisationales Lernen, Organisationsstruktur und Unternehmenskultur eine große Bedeutung zu. Insbesondere werden die Auswirkungen des demografischen Wandels bei Arbeitnehmern und Kunden, sich wandelnde Geschlechterrollen und –erwartungen sowie unterschiedliche kulturelle und weltanschauliche Perspektiven als Motor von Innovationsprozessen und Voraussetzung für Innovationskompetenz untersucht. Das Modell soll zudem ermöglichen, unternehmerische Teilstrategien langfristig in eine übergeordnete Innovationsstrategie einzubinden.

Integriertes Kompetenzmanagent - Innovationsstrategien als Aufgabe der Organisations- und Personalentwicklung

1 von 21
Downloaden Sie, um offline zu lesen
Integriertes Kompetenzmanagement
Innovationsstrategien als Aufgabe der Organisations- und Personalentwicklung
              Forschungsföderungsschwerpunkt des BMBF:
         Innovationsstrategien jenseits klassischen Managements




                           Zukunft Personal 2008
                         Köln, 10. September 2008
                           Prof. Dr. Erich Barthel
                Frankfurt School of Finance & Management


                                                             ZAWF
Agenda



 Innovation und Routine
 Innovation als Erfolgsfaktor
 Kompetenz als Grundlage der Innovation
 Forschungsprojekt - Grundlagen
 Integriertes Kompetenzmanagement (IKM)
 Individuelle Kompetenzen erkennen
 Organisationale Kompetenzen erkennen
 Rahmen zur Erfassung und Entwicklung organisationaler Kompetenzen
 Entwicklung der Organisation
 Beispiele für Messungen
 Fazit




                                                   ZAWF              2
Innovation und Routine




                         http://www.demos-monitor.de/wp-content/uploads/innovation1.jpg



                         ZAWF                                                     3
Innovation als Erfolgsfaktor

Extern:                                                                                                    Intern:
Kunden, Markt                                                                            Mitarbeiter, Organisation

                                                                                                                     1   Quellen von Innovationen
                                                                                                                          Vision & Mission
                                                                                                                          Werte & Kultur
                                               Kundenbedarf &
                                                                                                                          Organisation & Regeln
                                               Talent entdecken
                                                                                                                          Vielfalt der Mitarbeiter
                                                                                                                     2   Förderung von Innovationen
                                                  Kreativität                                                             Freiräume für Kreativität schaffen
                                                                                                                          Kompetenzen entwickeln
                                                                                                                          Ideen akzeptieren, bewerten,
                              Unterstützung




                                                      1



                                                                    Kompetenzen
                                                                                                                          auswählen
                entdecken &




                                                                                  Mitarbeiter
                                                                                  entwickeln
                                                                                   führen &
                                               Innovations-                                                               Zustimmung & Unterstützung
                  Trends

                   setzen




  4                                                                                                          4
                                                  quellen                                                            3   Entwicklung von Innovationen
                                                                                                                          Mitarbeiter führen und entwickeln
                                                                                                                          Offen kommunizieren &
                                                                                                                          entscheiden
                                                      2                                                                   Trends entdecken & setzen
                                                                                                                          Kundenbedarf & Talent entdecken
                                                    Ideen
                                                                                                                     4   Verbreitung von Innovationen
                                                        3                                                                 Informellen Austausch fördern
                                              offen kommunizieren                                                         Offene soziale Netzwerke schaffen
                                                  & entscheiden                                                           Externe in die Kommunikation aktiv
                                                                                                                         einbeziehen


                                                                                                                         ZAWF                                  4
Kompetenz als Grundlage der Innovation


  Innovationen sind unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung aller
  Unternehmen                                                    Pleschak/Sabisch, 1996, S. 1

  Innovation ist die Entstehung von etwas Neuem
      Direkte Planung und Steuerung nicht möglich
      Nur selbstorganisiert entwickelbar

  Kompetenzen sind Dispositionen zu selbstorganisiertem Denken und Handeln
                                                                           Erpenbeck, 2004, S. 58


  Organisationale Kompetenzleistung ergibt sich aus Selektion und Verknüpfung
  interner Ressourcen



Kompetenzen sind Grundlage für Innovationen und nachhaltige Wettbewerbsvorteile




                                                             ZAWF                                   5
Forschungsprojekt - Grundlagen

 Unternehmenskultur
                                            Strategie

     Personalentwicklung                                                 Organisationsentwicklung
   Individuelle Kompetenzen                                              Unternehmenskompetenzen


  Bewertung der individuellen      Bewertung des Beitrags von                  Bewertung der
       Kompetenzen:                        Vielfalt zur                 organisationalen Kompetenz:
  - Abgleich von Soll- und Ist-       Innovationsfähigkeit:              - Strategische Ziele
    Kompetenzen                    - Quellen von Innovationen            - Führung und Innovation
  - Berücksichtigung der           - Entwicklung von Innovationen        - (Innovations-)Prozesse
    individuellen Kompetenzen in   - Förderung von Innovationen          - Mitarbeiter zwischen Routine
    Tiefe und Breite (Vielfalt)    - Verbreitung von Innovationen          und Innovation
                                                                         - Lernen von Partnern


       Index individueller          Handlungskorridore durch                Index organisationaler
         Kompetenzen                        Vielfalt                            Kompetenzen


                                   Kompetenzkapitalindex

                                   K K = KI * KO         mit KI = Index individueller Kompetenzen
                                                             KO = Index organisationaler Kompetenzen


                                                                        ZAWF                              6
Anzeige

Recomendados

Zentrum für Unternehmensentwicklung
Zentrum für UnternehmensentwicklungZentrum für Unternehmensentwicklung
Zentrum für UnternehmensentwicklungGerth Vogel
 
Heckl Consulting Hamburg Angebotsüberblick
Heckl Consulting Hamburg AngebotsüberblickHeckl Consulting Hamburg Angebotsüberblick
Heckl Consulting Hamburg AngebotsüberblickHeckl Consulting Hamburg
 
INN41 Entrepreneurship & Innovation Vorlesung 3 und 4
INN41 Entrepreneurship & Innovation Vorlesung 3 und 4INN41 Entrepreneurship & Innovation Vorlesung 3 und 4
INN41 Entrepreneurship & Innovation Vorlesung 3 und 4Matthias Pohle
 
Entreprenuership und train the eight - Vortrag Völkl Wallner 090226
Entreprenuership und train the eight - Vortrag   Völkl Wallner 090226Entreprenuership und train the eight - Vortrag   Völkl Wallner 090226
Entreprenuership und train the eight - Vortrag Völkl Wallner 090226Heinz Peter Wallner
 
Vortrag neun
Vortrag neunVortrag neun
Vortrag neunKOMGmbH
 
Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"
Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"
Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"Birgit Mallow
 

Más contenido relacionado

Ähnlich wie Integriertes Kompetenzmanagent - Innovationsstrategien als Aufgabe der Organisations- und Personalentwicklung

proZiel Marketing Profil " ... werden Sie sichtbar für die Interessanten ..."
proZiel Marketing Profil  " ... werden Sie sichtbar für die Interessanten ..."proZiel Marketing Profil  " ... werden Sie sichtbar für die Interessanten ..."
proZiel Marketing Profil " ... werden Sie sichtbar für die Interessanten ..."proziel
 
Kreativprozessmodelle @ Design Thinking Community Hamburg
Kreativprozessmodelle @ Design Thinking Community HamburgKreativprozessmodelle @ Design Thinking Community Hamburg
Kreativprozessmodelle @ Design Thinking Community HamburgJens Otto Lange
 
BUSINESS MODEL INNOVATION
BUSINESS MODEL INNOVATIONBUSINESS MODEL INNOVATION
BUSINESS MODEL INNOVATIONClemens Frowein
 
Vortrag ThyssenKrupp Cogneon Knowtech 2010
Vortrag ThyssenKrupp Cogneon Knowtech 2010Vortrag ThyssenKrupp Cogneon Knowtech 2010
Vortrag ThyssenKrupp Cogneon Knowtech 2010Simon Dueckert
 
Innovationsflüsse: Impulsvortrag
Innovationsflüsse: ImpulsvortragInnovationsflüsse: Impulsvortrag
Innovationsflüsse: Impulsvortragintegro
 
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]Clemens Frowein
 
DIE FIRMENPARTITUR ist eine musikalische Metapher und Leitfaden für strategi...
DIE FIRMENPARTITUR ist eine musikalische Metapher und Leitfaden für strategi...DIE FIRMENPARTITUR ist eine musikalische Metapher und Leitfaden für strategi...
DIE FIRMENPARTITUR ist eine musikalische Metapher und Leitfaden für strategi...CREATIVE COMPANION
 
Ingosu BroschüRe
Ingosu BroschüReIngosu BroschüRe
Ingosu BroschüReguest59eff8
 
Neue Besen kehren gut und die alten wissen wo der Dreck liegt. Wissensmanagement
Neue Besen kehren gut und die alten wissen wo der Dreck liegt. WissensmanagementNeue Besen kehren gut und die alten wissen wo der Dreck liegt. Wissensmanagement
Neue Besen kehren gut und die alten wissen wo der Dreck liegt. WissensmanagementFÖHR Agentur für Innovationskulturen
 
Brunswicker integro Kickoff
Brunswicker integro KickoffBrunswicker integro Kickoff
Brunswicker integro Kickoffintegro
 
Brunswicker integro-Kickoff
Brunswicker integro-KickoffBrunswicker integro-Kickoff
Brunswicker integro-Kickoffintegroprojekt
 
Die 4 Stufen der Wissensvermittlung nach Arite Grau - Lernstufen
Die 4 Stufen der Wissensvermittlung nach Arite Grau - LernstufenDie 4 Stufen der Wissensvermittlung nach Arite Grau - Lernstufen
Die 4 Stufen der Wissensvermittlung nach Arite Grau - LernstufenCommunity MINTsax.de
 
Von der Spinnovation zur (S)Innovation
Von der Spinnovation zur (S)InnovationVon der Spinnovation zur (S)Innovation
Von der Spinnovation zur (S)InnovationJörg Hoewner
 
Zukunft machen
Zukunft machen Zukunft machen
Zukunft machen jhuber_
 
MiPo'11: Innovationsbezogene Kompetenzentwicklung in „Open Innovation“-Netzwe...
MiPo'11: Innovationsbezogene Kompetenzentwicklung in „Open Innovation“-Netzwe...MiPo'11: Innovationsbezogene Kompetenzentwicklung in „Open Innovation“-Netzwe...
MiPo'11: Innovationsbezogene Kompetenzentwicklung in „Open Innovation“-Netzwe...MiPo-Konferenz / Hochschule Aalen
 
(L)earning Organization – Lernende Organisation Wissen als Erfolgsfaktor im U...
(L)earning Organization – Lernende Organisation Wissen als Erfolgsfaktor im U...(L)earning Organization – Lernende Organisation Wissen als Erfolgsfaktor im U...
(L)earning Organization – Lernende Organisation Wissen als Erfolgsfaktor im U...advise+ GmbH
 

Ähnlich wie Integriertes Kompetenzmanagent - Innovationsstrategien als Aufgabe der Organisations- und Personalentwicklung (20)

proZiel Marketing Profil " ... werden Sie sichtbar für die Interessanten ..."
proZiel Marketing Profil  " ... werden Sie sichtbar für die Interessanten ..."proZiel Marketing Profil  " ... werden Sie sichtbar für die Interessanten ..."
proZiel Marketing Profil " ... werden Sie sichtbar für die Interessanten ..."
 
Kreativprozessmodelle @ Design Thinking Community Hamburg
Kreativprozessmodelle @ Design Thinking Community HamburgKreativprozessmodelle @ Design Thinking Community Hamburg
Kreativprozessmodelle @ Design Thinking Community Hamburg
 
BUSINESS MODEL INNOVATION
BUSINESS MODEL INNOVATIONBUSINESS MODEL INNOVATION
BUSINESS MODEL INNOVATION
 
Vortrag ThyssenKrupp Cogneon Knowtech 2010
Vortrag ThyssenKrupp Cogneon Knowtech 2010Vortrag ThyssenKrupp Cogneon Knowtech 2010
Vortrag ThyssenKrupp Cogneon Knowtech 2010
 
Innovationsflüsse: Impulsvortrag
Innovationsflüsse: ImpulsvortragInnovationsflüsse: Impulsvortrag
Innovationsflüsse: Impulsvortrag
 
Ingosu Broschüre
Ingosu BroschüreIngosu Broschüre
Ingosu Broschüre
 
module 4
module 4 module 4
module 4
 
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
 
DIE FIRMENPARTITUR ist eine musikalische Metapher und Leitfaden für strategi...
DIE FIRMENPARTITUR ist eine musikalische Metapher und Leitfaden für strategi...DIE FIRMENPARTITUR ist eine musikalische Metapher und Leitfaden für strategi...
DIE FIRMENPARTITUR ist eine musikalische Metapher und Leitfaden für strategi...
 
Ingosu BroschüRe
Ingosu BroschüReIngosu BroschüRe
Ingosu BroschüRe
 
Neue Besen kehren gut und die alten wissen wo der Dreck liegt. Wissensmanagement
Neue Besen kehren gut und die alten wissen wo der Dreck liegt. WissensmanagementNeue Besen kehren gut und die alten wissen wo der Dreck liegt. Wissensmanagement
Neue Besen kehren gut und die alten wissen wo der Dreck liegt. Wissensmanagement
 
Dr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum Geschäftsmodell
Dr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum GeschäftsmodellDr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum Geschäftsmodell
Dr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum Geschäftsmodell
 
Brunswicker integro Kickoff
Brunswicker integro KickoffBrunswicker integro Kickoff
Brunswicker integro Kickoff
 
Brunswicker integro-Kickoff
Brunswicker integro-KickoffBrunswicker integro-Kickoff
Brunswicker integro-Kickoff
 
Die 4 Stufen der Wissensvermittlung nach Arite Grau - Lernstufen
Die 4 Stufen der Wissensvermittlung nach Arite Grau - LernstufenDie 4 Stufen der Wissensvermittlung nach Arite Grau - Lernstufen
Die 4 Stufen der Wissensvermittlung nach Arite Grau - Lernstufen
 
Von der Spinnovation zur (S)Innovation
Von der Spinnovation zur (S)InnovationVon der Spinnovation zur (S)Innovation
Von der Spinnovation zur (S)Innovation
 
Stärkentraining
StärkentrainingStärkentraining
Stärkentraining
 
Zukunft machen
Zukunft machen Zukunft machen
Zukunft machen
 
MiPo'11: Innovationsbezogene Kompetenzentwicklung in „Open Innovation“-Netzwe...
MiPo'11: Innovationsbezogene Kompetenzentwicklung in „Open Innovation“-Netzwe...MiPo'11: Innovationsbezogene Kompetenzentwicklung in „Open Innovation“-Netzwe...
MiPo'11: Innovationsbezogene Kompetenzentwicklung in „Open Innovation“-Netzwe...
 
(L)earning Organization – Lernende Organisation Wissen als Erfolgsfaktor im U...
(L)earning Organization – Lernende Organisation Wissen als Erfolgsfaktor im U...(L)earning Organization – Lernende Organisation Wissen als Erfolgsfaktor im U...
(L)earning Organization – Lernende Organisation Wissen als Erfolgsfaktor im U...
 

Integriertes Kompetenzmanagent - Innovationsstrategien als Aufgabe der Organisations- und Personalentwicklung

  • 1. Integriertes Kompetenzmanagement Innovationsstrategien als Aufgabe der Organisations- und Personalentwicklung Forschungsföderungsschwerpunkt des BMBF: Innovationsstrategien jenseits klassischen Managements Zukunft Personal 2008 Köln, 10. September 2008 Prof. Dr. Erich Barthel Frankfurt School of Finance & Management ZAWF
  • 2. Agenda Innovation und Routine Innovation als Erfolgsfaktor Kompetenz als Grundlage der Innovation Forschungsprojekt - Grundlagen Integriertes Kompetenzmanagement (IKM) Individuelle Kompetenzen erkennen Organisationale Kompetenzen erkennen Rahmen zur Erfassung und Entwicklung organisationaler Kompetenzen Entwicklung der Organisation Beispiele für Messungen Fazit ZAWF 2
  • 3. Innovation und Routine http://www.demos-monitor.de/wp-content/uploads/innovation1.jpg ZAWF 3
  • 4. Innovation als Erfolgsfaktor Extern: Intern: Kunden, Markt Mitarbeiter, Organisation 1 Quellen von Innovationen Vision & Mission Werte & Kultur Kundenbedarf & Organisation & Regeln Talent entdecken Vielfalt der Mitarbeiter 2 Förderung von Innovationen Kreativität Freiräume für Kreativität schaffen Kompetenzen entwickeln Ideen akzeptieren, bewerten, Unterstützung 1 Kompetenzen auswählen entdecken & Mitarbeiter entwickeln führen & Innovations- Zustimmung & Unterstützung Trends setzen 4 4 quellen 3 Entwicklung von Innovationen Mitarbeiter führen und entwickeln Offen kommunizieren & entscheiden 2 Trends entdecken & setzen Kundenbedarf & Talent entdecken Ideen 4 Verbreitung von Innovationen 3 Informellen Austausch fördern offen kommunizieren Offene soziale Netzwerke schaffen & entscheiden Externe in die Kommunikation aktiv einbeziehen ZAWF 4
  • 5. Kompetenz als Grundlage der Innovation Innovationen sind unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche Entwicklung aller Unternehmen Pleschak/Sabisch, 1996, S. 1 Innovation ist die Entstehung von etwas Neuem Direkte Planung und Steuerung nicht möglich Nur selbstorganisiert entwickelbar Kompetenzen sind Dispositionen zu selbstorganisiertem Denken und Handeln Erpenbeck, 2004, S. 58 Organisationale Kompetenzleistung ergibt sich aus Selektion und Verknüpfung interner Ressourcen Kompetenzen sind Grundlage für Innovationen und nachhaltige Wettbewerbsvorteile ZAWF 5
  • 6. Forschungsprojekt - Grundlagen Unternehmenskultur Strategie Personalentwicklung Organisationsentwicklung Individuelle Kompetenzen Unternehmenskompetenzen Bewertung der individuellen Bewertung des Beitrags von Bewertung der Kompetenzen: Vielfalt zur organisationalen Kompetenz: - Abgleich von Soll- und Ist- Innovationsfähigkeit: - Strategische Ziele Kompetenzen - Quellen von Innovationen - Führung und Innovation - Berücksichtigung der - Entwicklung von Innovationen - (Innovations-)Prozesse individuellen Kompetenzen in - Förderung von Innovationen - Mitarbeiter zwischen Routine Tiefe und Breite (Vielfalt) - Verbreitung von Innovationen und Innovation - Lernen von Partnern Index individueller Handlungskorridore durch Index organisationaler Kompetenzen Vielfalt Kompetenzen Kompetenzkapitalindex K K = KI * KO mit KI = Index individueller Kompetenzen KO = Index organisationaler Kompetenzen ZAWF 6
  • 7. Integriertes Kompetenzmanagement (IKM) Organisationsentwicklung top-down Integriertes Kompetenzmanagement bottom-up Personalentwicklung Integriertes Kompetenzmanagement (IKM) zielt auf die Schaffung positiver Rahmenbedingungen zur Entwicklung individueller und kollektiver Kompetenzen, die strategisch von Bedeutung sind und Grundlage nachhaltiger Wettbewerbsvorteile sein können. Das Ergebnis dieser wertschöpfenden Prozesse im Unternehmen bezeichnen wir als Kompetenzkapital. ZAWF 7
  • 9. Organisationale Kompetenzen erkennen Spanos, Y. E., & Prastacos, G. (2004). Understanding organizational capabilities: towards a conceptual framework. Journal of Knowledge Management, 8(3), 31-43. ZAWF 9
  • 10. Rahmen zur Erfassung und Entwicklung organisationaler Kompetenzen EFQM-Modell für Business Excellence ZAWF 10
  • 11. Entwicklung der Organisation Bewertungsraster: Lege beabsichtigte Ergebnisse fest (Results) Bewerte Vorgehen Plane und entwickle und Umsetzen Vorgehensweisen (Assessment & Review) (Approach) Setze Vorgehen um (Deployment) ZAWF 11
  • 13. Beispiel: Glaube an Wirksamkeit: In meinem Arbeitsbereich kann ich Veränderungen beeinflussen größer ZAWF
  • 14. Beispiel: Abnehmende Wichtigkeit: Mir persönlich liegen betriebliche Verbesserungen sehr am Herzen größer ZAWF
  • 15. Beispiel: Mittleres Management als Lähmschicht Veränderungen bringen für mich Vorteile mehr ZAWF
  • 16. Beispiel: Kommunikationsbedarf Ich habe Angst vor den Folgen von Veränderungsmaßnahmen mehr ZAWF
  • 18. Innovativer Typ (Idealtyp) hohe wahrgenommene eigene Fähigkeiten hoher wahrgenommener bereichsbezogener Änderungsbedarf hoher wahrgenommener eigener Handlungsbedarf hoher Anreiz des Veränderns hoher wahrgenommener Kontrollspielraum hoher Anreiz von Verbesserungen große Hoffnung auf verbesserte Situation keine Furcht vor verschlechterter Situation In der Stichprobe von Klusemann (2003) mit 13% vertreten. ZAWF
  • 19. Blockierter Typ hohe wahrgenommene eigene Fähigkeiten hoher wahrgenommener bereichsbezogener Änderungsbedarf hoher wahrgenommener eigener Handlungsbedarf hoher Anreiz des Veränderns geringer wahrgenommener Kontrollspielraum hoher Anreiz von Verbesserungen große Hoffnung auf verbesserte Situation relativ starke Furcht vor verschlechterter Situation In der Stichprobe von Klusemann (2003) mit 29% vertreten. ZAWF
  • 20. Fazit Kompetenzen sind die Grundlagen für Innovationen Kompetenzen müssen passend auf individueller und organisationaler Ebene entwickelt werden Das Zusammenspiel lässt sich als Kompetenzkapital ausdrücken Messung und Entwicklung von Kompetenzkapital erfolgt mit dem gesamte Spektrum der Personalentwicklung und Organisationsentwicklung Ein Index für Kompetenzkapital ist als Orientierungshilfe sinnvoll und lenkt die Aufmerksamkeit auf Handlungsbedarf und -möglichkeiten ZAWF
  • 21. Ansprechpartner Verbundkoordinator: Verbundpartner: Verbundpartner: Frankfurt School of Finance & Universität Oldenburg Zentrum für angewandte Management Arbeitsbereich Weiterbildung und Weiterbildungsforschung e.V. Management Research Centre Bildungsmanagement Institut für ökonomische Bildung e. V. Sonnemannstraße 9-11 Uhlhornsweg 49-55 Hohbergweg 15-17 60314 Frankfurt am Main 26111 Oldenburg 77933 Lahr Teilprojekt: Teilprojekt: Teilprojekt: Organisationsentwicklung und Personalentwicklung und individuelle Diversity Management als Grundlage Unternehmenskompetenzen Kompetenzen für Innovationskompetenz Ansprechpartner: Ansprechpartner: Ansprechpartner: Prof. Dr. Erich Barthel Dr. Olaf Zawacki-Richter Prof. Dr. Joachim Hasebrook e.barthel@frankfurt-school.de olaf.zawacki.richter@uni- joachim.hasebrook@whl-lahr.de 069/154 008 207 oldenburg.de 07821/9238 42 0441/798 4688 Dr. Martina Schmette Jutta Wollersheim, M.Sc. Dr. Wolfgang Müskens martina.schmette@whl-lahr.de j.wollersheim@frankfurt-school.de wolfgang.mueskens@uni- 07821/9238 45 069/154 008 751 oldenburg.de Sönke Dohrn, M.Sc. 0441/798 4319 soenke.dohrn@whl-lahr.de 07821/9238 45 ZAWF 21