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Der 2te WeltkriegInterview mit Hanna Bräuninger
Hanna Lebte mit ihrer Familie in Lahr. Das ist in der Nähe des  Elsass. Ihre Felder waren nah am Rhein. Als die Franzosen kamen, mussten sie in den Schwarzwald fliehen. Also zogen sie mit Wägen, an denen vorne Pferde eingespannt waren, mit Sack und Pack Richtung Schwarzwald. Lahr
Aber ihr Vater wollte lieber in Lahr bleiben, weil er Sanitäter war, um dort den verwundenden Soldaten zu helfen.  So zogen sie ohne ihren Vater los. Als sie dann nach 14 Tagen wieder zurück in ihr Haus kamen, war Hannas Vater nicht zu finden.
Daher musste die Mutter die Kinder alleine durchfüttern, doch alle halfen mit. Man half auf den Feldern, damit man irgendwie etwas zu essen hatte. Vom Vater hörte sie nichts, aber man hoffte, dass er noch am Leben war.
Dann, nach einem halben Jahr, kam endlich ein Brief, indem schrieb der Vater, dass er von französischen Soldaten verschleppt wurde und sie ihn in Basel festhielten. Während er dort festsaß, musste sich die Familie öfters bei den Nachtbarn vor den Bombenangriffen schützen. Einmal kamen mehr als 58 Bomben runter. Basel
Aber auch die Schulzeit war nicht leicht für die Kinder. Hanna und ihre Geschwister mussten nach Ende des Schulunterrichts zum Nachsitzen. Weil sie Christen waren hatte ihr Vater ihnen verboten in die Hitlerjugend zu gehen. Das wurde mit Nachsitzen bestraft.
Nach über 2 Jahren kam ihr Vater wieder zurück nun waren sie wieder zusammen, nun war die Angst um den Vater weg.Nach Kriegsende kamen Soldaten zu den nahegelegenen Häusern, um sich Essen, Trinken und Frauen und andere Sachen zu holen. Die Großfamilie vergrub wichtige Sachen, wie Bettwäsche oder ähnliches im Boden, damit sie noch irgendwas zum überleben hatte

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  • 3. Aber ihr Vater wollte lieber in Lahr bleiben, weil er Sanitäter war, um dort den verwundenden Soldaten zu helfen. So zogen sie ohne ihren Vater los. Als sie dann nach 14 Tagen wieder zurück in ihr Haus kamen, war Hannas Vater nicht zu finden.
  • 4. Daher musste die Mutter die Kinder alleine durchfüttern, doch alle halfen mit. Man half auf den Feldern, damit man irgendwie etwas zu essen hatte. Vom Vater hörte sie nichts, aber man hoffte, dass er noch am Leben war.
  • 5. Dann, nach einem halben Jahr, kam endlich ein Brief, indem schrieb der Vater, dass er von französischen Soldaten verschleppt wurde und sie ihn in Basel festhielten. Während er dort festsaß, musste sich die Familie öfters bei den Nachtbarn vor den Bombenangriffen schützen. Einmal kamen mehr als 58 Bomben runter. Basel
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