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BRENNEN,
STATT AUSBRENNEN
Wie Sie Ihr Leben bewusst gesund
und leistungsfähig erhalten
Vortrag 6. Oktober 2015 bei
Digicomp Zürich
Matthias Augustin
www.matthias-augustin.com www.akilas.ch
DAS PROBLEM
DIE HINTERGRÜNDE
LÖSUNGSANSÄTZE
Ma#hias	
  Augus+n	
  
Kennen	
  Sie	
  solche	
  
Aussagen	
  ?	
  
	
  
XING learningZ: Brennen, statt ausbrennen - Wie Sie ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten
MEINE THESE	
  
Würden	
  wir	
  zu	
  unserer	
  
eigenen	
  Gesundheit	
  genau	
  
soviel	
  Sorge	
  tragen	
  wie	
  zu	
  
unserem	
  .....	
  
....	
  hä#en	
  wir	
  viel	
  weniger	
  
stressbedingte	
  Ausfälle	
  und	
  
explodierende	
  Kosten	
  im	
  
Gesundheits-­‐	
  und	
  
Sozialwesen	
  !	
  
Job Stress Index 2014
der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz
Stellen	
  sie	
  sich	
  vor	
  ...	
  
XING learningZ: Brennen, statt ausbrennen - Wie Sie ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten
Doch langsam und
schleichend...	
  
Plötzlich:	
  	
  
Nichts	
  geht	
  mehr	
  !	
  
XING learningZ: Brennen, statt ausbrennen - Wie Sie ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten
Burnout - Definition
WHO kennt die Burnout Diagnose nicht:
Vorstufe der Erschöpfungsdepression
Zustand völliger emotionaler,
geistiger und körperlicher
Erschöpfung mit reduzierter
Leistungsfähigkeit
Burnout Verlauf
Meist ein fortschreitender Prozess mit fliessenden Übergängen, es
können aber auch einzelne Stufen übersprungen werden.
(Burnout Zyklus nach Herbert Freudenberger)
SICH IN
DER ARBEIT
VERLIEREN
•  Der Zwang sich zu
beweisen
•  Verstärkter Einsatz
•  Vernachlässigung der
eigenen Bedürfnisse
SICH SELBER
BELÜGEN
•  Verdrängung von
Konflikten und
Bedürfnissen
•  Umdeutung von
Werten
•  Verleugnung von
Problemen
RÜCKZUG
•  Rückzug
•  Beobachtbare
•  Verhaltensänderung
•  Gefühl, die eigene
Identität zu
verlieren
ZU-
SAMMEN-
BRUCH
•  Innere Leere
•  völliges Burnout
•  Depression
Warnzeichen
Arbeit als Lebensinhalt
Grosser Ehrgeiz
Perfektionsimus
Mühe mit der Konzentration
Unruhe, Nervös, oft sehr müde
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Sozialer Rückzug
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Grübeln, Selbstzweifel
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Innere Leere, Überdruss
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Todesgedanken
•  Arbeitsüberlastung,	
  Zeitdruck,	
  Zuviel	
  auf	
  einmal	
  
•  Unerreichbare,	
  unrealistische	
  Ziele	
  
•  Selbstlose	
  Aufopferung	
  /	
  Helfersyndrom	
  
•  Fehlende	
  Wertschätzung	
  /	
  Sucht	
  nach	
  Anerkennung	
  durch	
  zuviel	
  
Verantwortungsübernahme	
  
•  Wertekonflikt	
  
•  Finanzieller	
  Druck	
  
•  Mangel	
  an	
  Ausgleich	
  
•  Partnerschaftsprobleme	
  
•  Familiärer	
  und/oder	
  gesellschaftlicher	
  Druck	
  
•  Keine	
  Abgrenzung	
  Beruf	
  /	
  Privatleben	
  
•  Schicht-­‐	
  /	
  Nachtarbeit	
  	
  
Ungleichgewicht
Risikofaktoren
Ursachen	
  
Nicht	
  EINE	
  Ursache,	
  sondern	
  mehrere	
  Faktoren	
  führen	
  zu	
  Burnout	
  
(Burisch	
  1989)	
  
Persönliche
Faktoren
Berufliche
Faktoren
Gesellschaftliche
Faktoren
Ein	
  Burnout	
  entsteht	
  aus	
  dauerhaSer	
  beruflicher	
  und/oder	
  privater	
  
Überbelastung	
  
Burnout	
  ist	
  die	
  Summe	
  von	
  
•  Missachteten	
  Gefühlen	
  
•  Unerfüllten	
  Bedürfnissen	
  
•  Werte-­‐Kollisionen	
  
•  Zu	
  wenig	
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•  Zu	
  niedrigem	
  Selbst-­‐Bewusst-­‐Sein	
  
•  Fehlender	
  SinnhaFigkeit	
  
	
  
Arbeitsplatzverlust / Karrierebrüche
Familiäre Krisen
Finanzielle Krisen
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Chronische Krankheiten
Armut durch verpasste Lebenschancen
Was genau ist nun Stress? 	
  
STRESS	
  
	
  
=	
  	
  
	
  
Kampf	
  oder	
  Flucht	
  
	
  
=	
  
	
  
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DAUERHAFTER	
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AKTIVIERUNG	
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  Stress-­‐Nega+vke#e	
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  einer	
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Folge:	
  
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STRESS	
  BEGINNT	
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  KOPF	
  
	
  
INTERPRETATION	
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  WERTUNG	
  BEGINN	
  IM	
  
KOPF	
  
	
  
EMOTIONEN	
  BEGINNT	
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KRANKHEIT	
  BEGINNT	
  IM	
  KOPF	
  
	
  
GESUNDHEIT	
  BEGINNT	
  AUCH	
  IM	
  KOPF	
  
•  Ich	
  muss	
  schnell	
  sein	
  
•  Ich	
  muss	
  perfekt	
  sein	
  
•  Ich	
  muss	
  mich	
  anstrengen	
  	
  
•  Ich	
  muss	
  stark	
  sein	
  	
  
•  Ich	
  muss	
  es	
  allen	
  recht	
  machen	
  
Innere Antreiber
NICHT	
  FÖRDERLICHE	
  GLAUBENSSÄTZE	
  UND	
  DENKMUSTER	
  
XING learningZ: Brennen, statt ausbrennen - Wie Sie ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten
Auf	
  welchem	
  Weg	
  bin	
  ich	
  ?	
  
	
  
Ein	
  Hamsterrad	
  sieht	
  von	
  
innen	
  aus	
  wie	
  eine	
  
Karriereleiter	
  
Verbindung	
  
&	
  	
  
Wachstum	
  
Was	
  tun,	
  um	
  sich	
  vor	
  
nega+vem	
  Stress	
  und	
  Burnout	
  
zu	
  schützen?	
  
XING learningZ: Brennen, statt ausbrennen - Wie Sie ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten
Präven+on	
  PRÄVENTION	
  
XING learningZ: Brennen, statt ausbrennen - Wie Sie ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten
Herzratenvariabilität (HRV)
"Wenn der Herzschlag so regelmäßig wie das Klopfen des Spechts oder dasTröpfeln
des Regens auf dem Dach wird, wird der Patient innerhalb von vierTagen
sterben.“ (Wang Shu, 3. Jhdt. n. Chr.)
Die	
  Herzratenvariabilität	
  (HRV)	
  misst	
  den	
  Abstand	
  jedes	
  Herzschlages	
  im	
  Bereich	
  von	
  
Millisekunden	
  und	
  ist	
  ein	
  Maß	
  für	
  die	
  allgemeine	
  Anpassungsfähigkeit	
  eines	
  Organismus	
  
und	
  damit	
  ein	
  Maß	
  für	
  Gesundheit.	
  
	
  
Die	
  HRV	
  ist	
  ein	
  Parameter,	
  der	
  die	
  Verbindung	
  von	
  Herz	
  und	
  Psyche	
  widerspiegelt	
  
XING learningZ: Brennen, statt ausbrennen - Wie Sie ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten
Darstellung
XING learningZ: Brennen, statt ausbrennen - Wie Sie ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten
XING learningZ: Brennen, statt ausbrennen - Wie Sie ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten
Die	
  HRVLebensfeuer®	
  Messung	
  lässt	
  sich	
  für	
  unterschiedliche	
  Fragestellungen	
  
oder	
  Aufgabengebiete	
  gezielt	
  einsetzen:	
  	
  
•  Objektive	
  Analyse	
  der	
  körperlichen	
  und	
  geistigen	
  Leistungsfähigkeit	
  
•  Verbesserung	
  der	
  eigenen	
  Befindlichkeit	
  durch	
  Lebensstil	
  Anpassung	
  
•  Trainingsoptimierung	
  /	
  Vermeiden	
  von	
  Übertraining	
  
•  Analyse	
  und	
  Verbesserung	
  von	
  Schlafproblemen	
  
•  Erkennen	
  von	
  Stress-­‐	
  und	
  Erschöpfungszuständen	
  sowie	
  Burnout	
  Prävention	
  
•  Unterstützung	
  bei	
  Veränderungsprozessen	
  wie	
  z.Bsp.	
  die	
  Gewichtsoptimierung	
  
•  Objektives	
  Erfassen	
  von	
  Therapie-­‐Erfolgen	
  
Einsatzgebiete	
  
•  Sinngebende,	
  verantwortungsvolle	
  Arbeit	
  und	
  massvolles	
  Arbeitspensum	
  	
  
•  Anerkennung,	
  Wertschätzung,	
  Klarheit	
  und	
  Verbindung	
  
•  Realis+sche	
  Ziele	
  und	
  berufliche	
  Perspek+ven	
  	
  
•  Reduk+on	
  der	
  Komplexität,	
  Vereinfachung	
  des	
  Alltags	
  
•  GemeinschaSssinn,	
  Teamwork,	
  Kollegiale	
  Hilfe	
  
•  Regelmässige	
  Regenera+on	
  (Innehalten,	
  Pausen,	
  Urlaub)	
  
•  Reduk+on	
  von	
  Erreichbarkeit	
  /	
  Handy	
  /	
  E-­‐Mail	
  à	
  Rückzugsmöglichkeiten	
  
•  Existen+elle	
  Sicherheit	
  
Abwechslung	
  zwischen	
  Herausforderung,	
  
Anspannung	
  und	
  Entspannung	
  !!!	
  
Was schützt uns im Alltag?
•  Echte	
  Wertschätzung,	
  Respekt	
  &	
  Vertrauen	
  geben	
  	
  
•  Offen,	
  konsequent	
  und	
  klar	
  kommunizieren	
  
•  Präsent	
  sein,	
  eine	
  offene	
  Tür	
  haben,	
  ak+v	
  auf	
  Mitarbeiter	
  zugehen	
  
•  Realis+sche	
  Ziele	
  geben,	
  Potenzial	
  und	
  Grenzen	
  der	
  Mitarbeiter	
  erkennen	
  
•  Mitarbeiter	
  bei	
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•  Flexible	
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  Erholung,	
  freie	
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  etc.	
  ermöglichen	
  
•  Veränderungen,	
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  SEIN	
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Als	
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Was schützt uns im Alltag?
Was schützt uns im Alltag?
•  Humor,	
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  -­‐	
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  -­‐	
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•  Power-­‐Nap	
  am	
  Nachmi#ag	
  (max	
  20	
  Minuten	
  !)	
  
•  Ein	
  Power-­‐Nap	
  steigert	
  die	
  Produk+vität	
  siginifikant	
  
•  Moderater	
  Medienkonsum,	
  gedämmtes	
  Licht,	
  besonders	
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•  Schlaf-­‐Hygiene	
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  Schlaf	
  	
  
•  Schlaf	
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  auch	
  für	
  den	
  Schlaf	
  à	
  Schlafphasenwecker	
  
Genügend	
  und	
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  Schlaf	
  ist	
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Gehirnforschung	
  
7	
  Lebensbereiche	
  
Im	
  „Aussen“	
  
Beziehungen	
  
Gesundheit	
  
Beruf	
  
Finanzen	
  
Lebens-­‐
philosophie	
  
Freizeit	
  
Wohnen	
  
Selbst-­‐
bewusstsein	
  
Beziehungs-­‐
pflege	
  
Selbst-­‐
motivation	
  
Selbst-­‐
akzeptanz	
  
Selbst-­‐
verantwortung	
  
Selbst-­‐
kontrolle	
  
Selbst-­‐
organisation	
  
Und	
  7	
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  im	
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Man	
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Fülle	
  ansta^	
  Leere	
  
Fern vom Alltag
Frühlingstanz
Otto	
  Quante,	
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  und	
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  (1875	
  –	
  1947)	
  
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XING learningZ: Brennen, statt ausbrennen - Wie Sie ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten

  • 1. BRENNEN, STATT AUSBRENNEN Wie Sie Ihr Leben bewusst gesund und leistungsfähig erhalten Vortrag 6. Oktober 2015 bei Digicomp Zürich Matthias Augustin www.matthias-augustin.com www.akilas.ch
  • 4. Kennen  Sie  solche   Aussagen  ?    
  • 6. MEINE THESE   Würden  wir  zu  unserer   eigenen  Gesundheit  genau   soviel  Sorge  tragen  wie  zu   unserem  .....  
  • 7. ....  hä#en  wir  viel  weniger   stressbedingte  Ausfälle  und   explodierende  Kosten  im   Gesundheits-­‐  und   Sozialwesen  !  
  • 8. Job Stress Index 2014 der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz
  • 9. Stellen  sie  sich  vor  ...  
  • 12. Plötzlich:     Nichts  geht  mehr  !  
  • 14. Burnout - Definition WHO kennt die Burnout Diagnose nicht: Vorstufe der Erschöpfungsdepression Zustand völliger emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit
  • 15. Burnout Verlauf Meist ein fortschreitender Prozess mit fliessenden Übergängen, es können aber auch einzelne Stufen übersprungen werden. (Burnout Zyklus nach Herbert Freudenberger) SICH IN DER ARBEIT VERLIEREN •  Der Zwang sich zu beweisen •  Verstärkter Einsatz •  Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse SICH SELBER BELÜGEN •  Verdrängung von Konflikten und Bedürfnissen •  Umdeutung von Werten •  Verleugnung von Problemen RÜCKZUG •  Rückzug •  Beobachtbare •  Verhaltensänderung •  Gefühl, die eigene Identität zu verlieren ZU- SAMMEN- BRUCH •  Innere Leere •  völliges Burnout •  Depression
  • 16. Warnzeichen Arbeit als Lebensinhalt Grosser Ehrgeiz Perfektionsimus Mühe mit der Konzentration Unruhe, Nervös, oft sehr müde Zynismus, Sarkasmus, Distanzierung Schlafstörungen Gefühl der Überforderung Entscheidungsschwierigkeiten Sozialer Rückzug Kaum noch Lebensfreude Zukunftssorgen Grübeln, Selbstzweifel Kaum Abwechslung im Job, Routine Reizbar, empfindlich Ungeduldig Vergesslich Nicht abschalten können Körperliche Beschwerden Innere Leere, Überdruss Angst Schwaches Immunsystem Erschöpfung Lustlosigkeit Druckgefühle Todesgedanken
  • 17. •  Arbeitsüberlastung,  Zeitdruck,  Zuviel  auf  einmal   •  Unerreichbare,  unrealistische  Ziele   •  Selbstlose  Aufopferung  /  Helfersyndrom   •  Fehlende  Wertschätzung  /  Sucht  nach  Anerkennung  durch  zuviel   Verantwortungsübernahme   •  Wertekonflikt   •  Finanzieller  Druck   •  Mangel  an  Ausgleich   •  Partnerschaftsprobleme   •  Familiärer  und/oder  gesellschaftlicher  Druck   •  Keine  Abgrenzung  Beruf  /  Privatleben   •  Schicht-­‐  /  Nachtarbeit     Ungleichgewicht Risikofaktoren
  • 19. Nicht  EINE  Ursache,  sondern  mehrere  Faktoren  führen  zu  Burnout   (Burisch  1989)   Persönliche Faktoren Berufliche Faktoren Gesellschaftliche Faktoren Ein  Burnout  entsteht  aus  dauerhaSer  beruflicher  und/oder  privater   Überbelastung  
  • 20. Burnout  ist  die  Summe  von   •  Missachteten  Gefühlen   •  Unerfüllten  Bedürfnissen   •  Werte-­‐Kollisionen   •  Zu  wenig  Glücksmomenten   •  Zu  niedrigem  Selbst-­‐Bewusst-­‐Sein   •  Fehlender  SinnhaFigkeit    
  • 21. Arbeitsplatzverlust / Karrierebrüche Familiäre Krisen Finanzielle Krisen Existentielle Krisen Chronische Krankheiten Armut durch verpasste Lebenschancen
  • 22. Was genau ist nun Stress?   STRESS     =       Kampf  oder  Flucht     =     Belastung   DAUERHAFTER  STRESS  >  GESUNDHEITLICHE  FOLGEN  
  • 23. Chronischer  Stress  bewirkt  auf  der   physiologischen  Ebene  gravierende   Störungen  des  Zusammenwirkens  des   Gehirns,  des  Autonomen   Nervensystems,  des  hormonellen   Systems  und  des  Immunsystems.  
  • 24. Was sagt uns die Neurowissenschaft über Stress ?  
  • 25. Neueste Forschungs- Erkenntnisse   1  Gedanke  an  etwas  Unangenehmes   reicht  aus,  den  Körper  sofort  über  die   Stresske#e  zu  ak+vieren.       à  „Cocktail“  von  Stresshormonen       Die  Stressbelastung  wird  im  Gehirn   dauerhaS  gespeichert      à  Stressgedächtnis    
  • 26. AUSLÖSER   REAKTIONEN  IM  GEHIRN   AKTIVIERUNG  NERVENSYSTEM   AKTIVIERUNG  HORMONSYSTEM   KÖRPERREAKTIONEN   Die  Stress-­‐Nega+vke#e  erklärt,  wie  …     1  nega+ver  Reiz,     1  nega+ves  Wort,   1  nega+ve  Aussage,   1  Gedanke  an  etwas  Unangenehmes       in  einer  Sekunde  durch  den  Körper  läuS,   welche  Prozesse  er  triggert  und  was  das  für   unsere  Gesundheit  bedeutet.     Folge:   über  100  Schädliche  Körperreak+onen   DAS  FAZIT:     STRESS  BEGINNT  IM  KOPF     INTERPRETATION  /  WERTUNG  BEGINN  IM   KOPF     EMOTIONEN  BEGINNT  IM  KOPF     KRANKHEIT  BEGINNT  IM  KOPF     GESUNDHEIT  BEGINNT  AUCH  IM  KOPF  
  • 27. •  Ich  muss  schnell  sein   •  Ich  muss  perfekt  sein   •  Ich  muss  mich  anstrengen     •  Ich  muss  stark  sein     •  Ich  muss  es  allen  recht  machen   Innere Antreiber NICHT  FÖRDERLICHE  GLAUBENSSÄTZE  UND  DENKMUSTER  
  • 29. Auf  welchem  Weg  bin  ich  ?     Ein  Hamsterrad  sieht  von   innen  aus  wie  eine   Karriereleiter  
  • 30. Verbindung   &     Wachstum   Was  tun,  um  sich  vor   nega+vem  Stress  und  Burnout   zu  schützen?  
  • 34. Herzratenvariabilität (HRV) "Wenn der Herzschlag so regelmäßig wie das Klopfen des Spechts oder dasTröpfeln des Regens auf dem Dach wird, wird der Patient innerhalb von vierTagen sterben.“ (Wang Shu, 3. Jhdt. n. Chr.) Die  Herzratenvariabilität  (HRV)  misst  den  Abstand  jedes  Herzschlages  im  Bereich  von   Millisekunden  und  ist  ein  Maß  für  die  allgemeine  Anpassungsfähigkeit  eines  Organismus   und  damit  ein  Maß  für  Gesundheit.     Die  HRV  ist  ein  Parameter,  der  die  Verbindung  von  Herz  und  Psyche  widerspiegelt  
  • 39. Die  HRVLebensfeuer®  Messung  lässt  sich  für  unterschiedliche  Fragestellungen   oder  Aufgabengebiete  gezielt  einsetzen:     •  Objektive  Analyse  der  körperlichen  und  geistigen  Leistungsfähigkeit   •  Verbesserung  der  eigenen  Befindlichkeit  durch  Lebensstil  Anpassung   •  Trainingsoptimierung  /  Vermeiden  von  Übertraining   •  Analyse  und  Verbesserung  von  Schlafproblemen   •  Erkennen  von  Stress-­‐  und  Erschöpfungszuständen  sowie  Burnout  Prävention   •  Unterstützung  bei  Veränderungsprozessen  wie  z.Bsp.  die  Gewichtsoptimierung   •  Objektives  Erfassen  von  Therapie-­‐Erfolgen   Einsatzgebiete  
  • 40. •  Sinngebende,  verantwortungsvolle  Arbeit  und  massvolles  Arbeitspensum     •  Anerkennung,  Wertschätzung,  Klarheit  und  Verbindung   •  Realis+sche  Ziele  und  berufliche  Perspek+ven     •  Reduk+on  der  Komplexität,  Vereinfachung  des  Alltags   •  GemeinschaSssinn,  Teamwork,  Kollegiale  Hilfe   •  Regelmässige  Regenera+on  (Innehalten,  Pausen,  Urlaub)   •  Reduk+on  von  Erreichbarkeit  /  Handy  /  E-­‐Mail  à  Rückzugsmöglichkeiten   •  Existen+elle  Sicherheit   Abwechslung  zwischen  Herausforderung,   Anspannung  und  Entspannung  !!!   Was schützt uns im Alltag?
  • 41. •  Echte  Wertschätzung,  Respekt  &  Vertrauen  geben     •  Offen,  konsequent  und  klar  kommunizieren   •  Präsent  sein,  eine  offene  Tür  haben,  ak+v  auf  Mitarbeiter  zugehen   •  Realis+sche  Ziele  geben,  Potenzial  und  Grenzen  der  Mitarbeiter  erkennen   •  Mitarbeiter  bei  Entscheidungen  miteinbeziehen   •  Flexible  Arbeitszeitgestaltung,  Erholung,  freie  Weekends  etc.  ermöglichen   •  Veränderungen,  Warnignale  erkennen  und  proak+v  ansprechen   •  VORBILD  SEIN  !   Als  FührungskraF  Burnout  vorbeugen   Was schützt uns im Alltag?
  • 42. Was schützt uns im Alltag? •  Humor,  Lachen,  Freude   •  Wertvolle  Beziehungen,  soziale  Kontakte   •  Regelmässige  moderate  Bewegung  in  der  Natur   •  Gesunde,  ausgewogene  und  wohltuende  Ernährung   •  Hobby  zum  Ausgleich   •  Lebenslanges  Lernen   •  BereitschaS  zur  Hilfe  bzw.  Hilfe  annehmen   •  Rich+ges,  +efes  Atmen  –  Immer  wieder   •  Achtsamkeit  in  seiner  Gedankenwelt  –  regelmässiges  Üben   •  Posi+ve  Lebenseinstellung  -­‐  Urvertrauen  -­‐  Gelassenheit  
  • 44. •  Power-­‐Nap  am  Nachmi#ag  (max  20  Minuten  !)   •  Ein  Power-­‐Nap  steigert  die  Produk+vität  siginifikant   •  Moderater  Medienkonsum,  gedämmtes  Licht,  besonders  ab  21:00   •  Schlaf-­‐Hygiene  und  genügend  Schlaf     •  Schlaf  kann  man  weder  vor-­‐  noch  nachholen   •  Achtsamkeit  auch  für  den  Schlaf  à  Schlafphasenwecker   Genügend  und  guter  Schlaf  ist  ein  Schlüsselfaktor  zu  Balance,  Erfolg  und   Wohlbefinden   Was schützt uns im Alltag?
  • 45. •  Klassische  Entspannungsmethoden,   Joggen,  Spazieren,  Autogenes  Training,   Yoga  sind  nicht  die  wirkliche  Lösung   für  Probleme  und  Belastungen.     •  Das  Ziel  ist,  direkt  an  der  mentalen   Ursache  sta#  am  Symptom  zu   arbeiten.   •  Auflösung  von  nega+ven   Glaubenssätzen  und  Denkmustern   sowie  gelebte  Achtsamkeit  mit  seiner   Gedankenwelt  sind  sehr  effek+v  !   Empfehlungen aus der Gehirnforschung  
  • 46. 7  Lebensbereiche   Im  „Aussen“   Beziehungen   Gesundheit   Beruf   Finanzen   Lebens-­‐ philosophie   Freizeit   Wohnen   Selbst-­‐ bewusstsein   Beziehungs-­‐ pflege   Selbst-­‐ motivation   Selbst-­‐ akzeptanz   Selbst-­‐ verantwortung   Selbst-­‐ kontrolle   Selbst-­‐ organisation   Und  7  Handlungskompetenzen  im  Inneren   Man  brennt  aus,  wenn  man  nicht  genug  nach  innen  geschaut  hat.   Dr.  Joachim  Galuska,  Medizinischer  Direktor  der  Heiligenfeld-­‐Klinik   Beziehungen   Gesundheit   Beruf   Finanzen   Lebens-­‐ philosophie   Freizeit   Wohnen   Selbst-­‐ bewusstsein   Beziehungs-­‐ pflege   Selbst-­‐ motivation   Selbst-­‐ akzeptanz   Selbst-­‐ verantwortung   Selbst-­‐ kontrolle   Selbst-­‐ organisation   Ak]ve  Achtsamkeit  
  • 48. Fern vom Alltag Frühlingstanz Otto  Quante,  Deutscher  Augenarzt  und  Maler  (1875  –  1947)   Leben  in  all  seinen  Face#en  ZUSAMMENFASSUNG   Erschöpfung  &  Burnout   kann  jeden  treffen   Präven+on  –   selbstverantwortlich   und  in  Firmen  -­‐    ist   sinnvoll  und  mit   wenig  Aufwand   möglich   Die  gesundheitlichen   und  finanziellen   Folgen  sind  enorm     Der  erste  Schri#   beginnt  immer  bei   sich  selbst!   ACHTSAMKEIT  
  • 49. HERZLICHEN DANK   www.matthias-augustin.com   FRAGE & DISKUSSIONSRUNDE