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Was bedeutet nachhaltiges Urlaubsglück?

Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel
Professur für Glücksforschung
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg




             © Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel
„Vom Sinn des Lebens“



 „Wozu die ganze Mühe von früh bis spät? Warum
Politik, Moral, Recht, Medizin? Worin liegt der Sinn
       aller Existenz - wenn nicht im Glück?“


Florian Langenscheidt, Langenscheidts Handbuch
           zum Glück, München 2012



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Grundfrage des Wirtschaftens: Wie soll mit knappen
Mitteln/Ressourcen umgegangen werden.

Wenn es im Leben aber um Glück geht, dann muss
man sich überlegen, wie man seine Zeit so
verwendet, dass man ein hohes Maß an Glück
(=„Nutzen“ aus ökonomischer Sicht) Leben erfährt.
Ökonomisch gesprochen geht es also schlicht um
die Frage, wie man das knappe Gut Zeit (Input) so
nutzt, dass man letztlich mit seinem Leben in
hohem Maße glücklich (Output) ist.


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Warum nachhaltiges Urlaubsglück?

Urlauber, die viele Glücksmomente im Urlaub
erfahren und Anregungen bekommen haben, wie
sie auch ihren Alltag glücklicher gestalten können,
werden den Urlaub in Österreich
• in guter Erinnerung behalten,
• wiederkommen und
• weiterempfehlen.


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Zum Aufbau:



I.   Zur aktuellen Glücks- Diskussion (in
     Deutschland) - einige Blitzlichter
II. Zu konkreten Ergebnissen der Glücksforschung
III. Wie entstehen Glücksmoments und
     nachhaltiges Glück im Urlaub?
I. Zur aktuellen Glücks- Diskussion
(in Deutschland)-einige Blitzlichter
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• Wirtschaftswoche (Ende August):
  „Die Glücksforschung, ein früher belächeltes
  Nischenthema für Exoten, ist in der Mitte der
  Volkswirtschaftslehre angekommen, wie eine Flut von
  Forschungsprojekten und Veröffentlichungen der
  jüngsten Zeit belegt.“


• Focus (Ende August):
  Titelgeschichte: „Gute Laune kann man lernen – jetzt
  kennen Forscher die erfolgreichen Wege zum Glück
  (mit Übungen)“.

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• Apotheken-Umschau vom 1. September 2012 (Auflage:
  6.000.000!):
  Das Editorial stellt die Frage „Sind Sie glücklich? und stellt
  heraus, dass glücklich/ zufriedene Menschen eine deutlich
  höhere Lebenserwartung haben. Der Artikel „Suche nach
  dem Glück“ stellt unter der Rubrik „Forschung und Wissen“
  die aktuellen Erkenntnisse der Glücksforschung dar.
• Ende August schlagen ExpertInnen des Zukunftsdialogs der
  Bundeskanzlerin vor, einen Sachverständigenrat für
  “Wohlstand und Lebensqualität“ einzurichten, der
  regelmäßig über die Lebensqualität in Deutschland
  berichten soll.

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Und was wollen die Menschen
     (in Deutschland)?
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In einer forsa-Umfrage, die im Frühsommer 2012
stattgefunden hat,
gaben nur noch 20 % aller Bundesbürger an, dass es für
ihr eigenes Leben wichtig sei, immer genügend Geld und
einen angemessenen Lebensstandard zu haben.
Für 80% gibt es andere Dinge, die wichtiger sind




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Wo stehen wir?
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Quelle: Glücksatlas 2012




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Was tut sich in der
Managementlehre?
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“Why write about happiness ….? Because emerging
research from neuroscience, psychology, and economics
        make the link between a thriving workforce
(glücklichen/zufriedenen MitarbeiterInnen, Anm. KR) and
          better performance absolutely clear.”
    Harvard Business Review, Januar/Februar 2012




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Fazit:
Angesicht der demografischen Entwicklung steht
zunehmend der/die MitarbeiterIn als „der“
Knappheitsfaktor schlechthin im Mittelpunkt.
Wem nicht das Glück seiner MitarbeiterInnen am Herzen
liegt, hat bald verloren und alle Chancen vertan.
                Ohne Glück kein Erfolg!




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II. Zu konkreten Ergebnissen der
         Glücksforschung
Was ist (eigentlich) Glück?
Die Glücksforschung beschäftigt sich mit dem


subjektiven Wohlbefinden („subjective well-being“ im
                    Englischen)


                 nicht aber mit dem
        Zufallsglück, also dem Glück haben
   (z.B. der Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns)



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                                 )
Zwei Arten des Wohlbefindens
(subjective well-being)
•   „Emotionales“ Wohlbefinden (Glück oder „happiness“ im
    Englischen): Gefühlslage im Moment, wobei es im
    Wesentlichen auf das Verhältnis zwischen positiven und
    negativen Gefühlen im Tagesdurchschnitt ankommt (3:1).

•   „Kognitives“ Wohlbefinden (Zufriedenheit oder
    „satisfaction“ im Englischen): „Glücklichsein“ als
    dauerhaftes Gefühl, als Grad der „Zufriedenheit“ mit dem
    Leben (Bewertung). Hier findet eine Abwägung zwischen dem
    was man will (den Erwartungen) und dem was man hat, statt.


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Was macht Wohlbefinden aus?
• Eine glückliche Person erfreut sich positiver Gefühle
  im Hier und Jetzt und sieht einen Sinn in ihrem
  Leben, verfolgt also sinnvolle (Lebens-) Ziele.
• Wenn wir ein Ziel vor Augen haben und mehr oder
  weniger wissen, wohin wir wollen, dann sind wir frei,
  um das Beste aus dem zu machen, wo wir uns
  gegenwärtig befinden.


           Tal Ben-Shahar, Glücklicher, 2007


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Wer ein erfülltes Leben führen will, sollte Ziele verfolgen, die mit
• persönlichem Wachstum,
• zwischenmenschlichen Beziehungen und
• Beiträgen zur Gesellschaft
verbunden sind, also Ziele, die es uns ermöglichen, unsere
psychischen Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz
und Zugehörigkeit am besten zu befriedigen,

anstatt Ziel wie
• Geld,
• Schönheit und
• Popularität.
                        Tal Ben-Shahar, 2007
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Der Glücksquotient

Es kommt auf das Verhältnis zwischen positiven
           und negativen Gefühlen an.
      Schwelle, die Menschen in die Lager der
 Gedeihenden (Zustand der „Positivity“) und der
      Dahindümpelnden einteilt, liegt bei 3:1.
Auf jedes schlechte Gefühl sollten also mindestens
 drei Gute pro Tag kommen. Für Beziehungen gilt
                    6:1 als ideal.




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Warum sich „Glücklichsein“ lohnt?
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„Es gibt viele Hinweise, dass sich Optimismus und
Zufriedenheit positiv auf die Gesundheit und sogar auf
           die Lebenserwartung auswirken.“
                   Peter Henningsen
 Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und
     Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar,
  Dekan der Medizinischen Fakultät der TU München
Freunde sind wichtiger als die Ernährung (Interview), in:
         Gehirn und Geist, Nr. 3/2012, S. 35.



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• Wer etwas dafür tut, glücklicher zu werden, fühlt sich
  nicht nur subjektiv besser,
• sondern hat auch mehr Energie,
• ist kreativer,
• stärkt sein Immunsystem,
• festigt seine Beziehungen,
• arbeitet produktiver und
• erhöht seine Lebenserwartung.


         Sonja Lyubomirsky, Glücklich sein, 2008


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„Etwas dafür zu tun, glücklicher zu werden, ist die
     lohnendste Anstrengung Ihres Lebens.“


            Sonja Lyubormirsky, 2008




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Was sind die Quellen des Glücks
   (sog. „Glücksfaktoren“)?
•   Gelingende / liebevolle soziale Beziehungen (Partnerschaft, Familie,
    Freunde, Nachbarschaft, Kollegen …)

•   Physische und psychische Gesundheit

•   Engagement und befriedigende Erwerbs- und/oder Nichterwerbs-Arbeit

•   Persönliche Freiheit

•   Innere Haltung (im Hinblick auf Dankbarkeit, Optimismus, Sozialen
    Vergleich, Emotionsmanagement, …) und Lebensphilosophie
    (Spiritualität, d.h. eine persönliche Suche nach dem Sinn des Lebens bzw.
    Religiosität)

•   Mittel zur Befriedigung der materiellen (Grund-) Bedürfnisse (Essen,
    Trinken, Schlaf, Wärme, Behausung, Sonne) und finanzielle Sicherheit.


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„Sind die notwendigsten Bedürfnisse befriedigt, entscheiden wir
       selbst, wie wir mit unserem Kontostand leben. …

 Niemand ist glücklich, weil er reich ist. Glück wohnt nicht im
Tresor. Und das Wesentliche im Leben lässt sich nicht kaufen.“



Florian Langenscheidt, Langenscheidts Handbuch zum Glück,
                        München 2012




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Die größte Bedeutung haben hier die sozialen Kontakte.
  „Es ist nur leicht übertrieben, zu sagen, dass Glück die
   Erfahrung des Zusammenseins mit Menschen ist, die
               einen lieben und die man liebt.“


                 Daniel Kahneman 2012




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III. Wie entstehen Glücksmomente
und nachhaltiges Glück im Urlaub?
„Die Lebenszufriedenheit lässt sich am leichtesten
dadurch steigern, dass man seine verfügbare Zeit besser
  nutzt. Können Sie mehr Zeit für Dinge erübrigen, die
    Ihnen Spaß machen? … Dass Zeit eine letztlich
   begrenzte Ressource ist, ist die zentrale Tatsache
                   unseres Lebens. “


               Daniel Kahneman, 2012



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Es geht an aller erster Stelle um gelingende soziale
                      Kontakte!




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Grundsätzlich gilt:
„Wir Menschen sind die sozialsten Wesen. … Unser
Erfolg rührt vor allem daher, dass wir wie kein andres
Wesen mit unseren Artgenossen kooperieren können.“
…
„Der Gegenstand der Aufmerksamkeit und
Anerkennung unserer Mitmenschen zu sein ist für
unser Wohlbefinden als soziale Wesen zu einem
Selbstzweck geworden.“


Bas Kast, 2012

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Quellen der häufigsten
  Glücksmomente




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Daraus folgt für den Urlaub erstens:
Die Aufmerksamkeit und Freundlichkeit, die Sie und
Ihre MitarbeiterInnen Ihren Gästen entgegenbringen muss
echt / authentisch sein und nicht nur aufgesetzt.
Dies setzt voraus, dass Sie und Ihre MitarbeiterInnen Ihre
Tätigkeit als Berufung verstehen, sie die Arbeit mit
Freude machen.
Und dies setzt wiederum voraus, dass Ihre
MitarbeiterInnen bei Ihnen glücklich/ zufrieden sind.




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Was ist zu tun?


1. Mitarbeiterführung: Mensch muss in Mittelpunkt
   stehen;


2. Work-Life-Balance;


3. Arbeitsplatzgestaltung: Flow-Effekte müssen
   ermöglicht werden.


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Daraus folgt für den Urlaub zweitens:
Urlaubsstress sollte tunlichst vermieden werden!
Um Glücksmomente erfahren zu können ist vielmehr
Achtsamkeit wichtig.
Es sollten gezielt Gelegenheiten geschaffen werden, um
soziale Kontakte aufzufrischen und zu vertiefen (zum
Partner und zu den Kindern) und um neue zu schließen.
• Möglichkeiten gemeinsamen Tuns;
• Schönes zum Genießen: Essen, Kunst, Unterhaltung;
• Flow-Effekte durch aktives Tun bei angemessenen
  Herausforderungen in Sport, Spiel, … .
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Und hier hat Österreich Einiges zu bieten:
• Streifzüge durch die Landeshauptstädte,
• Großartige Naturlandschaften, Seen und Flüsse,
• Rundfahrten über Bergstraßen, an Seen entlang und
  durch alte Städte,
• Prächtige Burgen, Schlösser, Klöster und Stifte –
  imposante Zeugen vergangener Epochen,
• Reisen mit Genuss: köstliches Essen und Trinken,
  Musik und Kultur,
• Aktivurlaube für Familien …

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Und daraus folgt für den Urlaub drittens:


Veranstaltungen, die Hilfen und Informationen für ein
bewusstes und glückliches Leben geben, anbieten.


Also: Glücksaktivitäten bewusst machen und trainieren!




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„Wer nichts über Glück weiß, kann es auch nicht finden. Wer
 hingegen viel über Glück weiß, kann es sogar trainieren.“


               Manfred Spitzer, Hirnforscher




          „Du bist dein eigener Herr und Meister.
          Deine Zukunft hängt von dir selbst ab.“


                            Buddha
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„Denkgewohnheiten müssen nicht ewig gleich bleiben.
Eine der bedeutendsten Entdeckungen der Psychologie in
   den letzten 20 Jahren ist, dass Menschen ihre Art zu
               denken verändern können.“


                   Martin Seligman




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Glücksaktivitäten – Überblick
          im Einzelnen: Sonja Lyubomirsky, Glücklich sein, 2008

                    und www.glueck-kommt-selten-allein.de


1.   Richtige Ziele setzen                      7. Bewältigungsstrategien für Stress,

                                                Schwierigkeiten und Traumata entwickeln
2.   Dankbarkeit üben

                                                8. Vergeben lernen
3.   Optimismus trainieren !!!

                                                9. Im Hier und Jetzt leben
4.   Grübeleien und soziale Vergleiche

     vermeiden                                  10. Flow-Effekte suchen

5.   Hilfsbereitschaft stärken                  11. Mit Religion und Spiritualität beschäftigen

6.   Soziale Kontakte vertiefen                 12. Für den Körper sorgen

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Wo kann man konkret ansetzen, damit das Glück für die
Urlauber auch nachhaltig in den Alltag einkehrt?


Vorträge, Seminare, Workshops, Podiumsdiskussionen
rund um die Ergebnisse der interdisziplinären
Glücksforschung und ihre praktische Umsetzung im
Alltagsleben, in der Politik und in den Unternehmen.




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„Jeder ist seines Glückes Schmied“
              (Sprichwort)


                      Oder


Glück/ Zufriedenheit ist auch trainierbar




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Was bringt nachhaltiges
Urlaubsglück?
Urlauber, die viele Glücksmomente im Urlaub
erfahren und Anregungen bekommen haben, wie
sie auch ihren Alltag glücklicher gestalten können,
werden den Urlaub in Österreich
• in guter Erinnerung behalten,
• wiederkommen und
• weiterempfehlen.
                 Es gewinnen alle!

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„Willst Du immer weiter schweifen?
   Sieh, das Gute liegt so nah,
  Lerne nur das Glück ergreifen,
  Denn das Glück ist immer da.“


  Johann Wolfgang von Goethe



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Zur Vertiefung:

  Ruckriegel, K., Happiness – „das“ Zukunftspotential für deutsche
Unternehmen, erscheint demnächst bei der Hanns Seidel Stiftung (auf
                  Anfrage bei mir vorab erhältlich).

Ruckriegel, K., Glücksforschung auf den Punkt gebracht, 30.12.2010
                        (www.ruckriegel.org).

 Ruckriegel, K., Glücksforschung – Erkenntnisse und Konsequenzen
für die Zielsetzung der (Wirtschafts-)Politik, erscheint in: Jahrbuch für
         Nachhaltige Ökonomie 2012/13 (www.ruckriegel.org)




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Literaturempfehlungen
Appleby, J. Die unbarmherzige Revolution – eine Geschichte des Kapitalismus,
Hamburg 2011.
Ariely, D., Fühlen nützt nichts, hilft aber – Warum wir uns immer wieder unvernünftig
verhalten, München 2010.
Bartens, W., Körperglück – Wie gute Gefühle gesund machen (sehr empfehlenswert
– zeigt empirisch fundiert den Zusammenhang zwischen „Glücklichsein“ und
Gesundheit auf).
Steve R. Baumgardner, Marie K. Crothers, Positive Psychology, Upper Saddle River
(New Jersey) 2010.
Bauer. J., Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren, Hamburg
2006 (sehr empfehlenswerte Einstiegsliteratur zu den Erkenntnissen der
Neurobiologie).
Bauer, J., Die Entdeckung des „Social Brain“, in: Nida-Rümelin, J. et al. (Hrsg.),
Was ist der Mensch, Berlin et al. 2008, S. 24 – 28.
Ben-Shahar, T., Glücklicher, München 2007 (sehr empfehlenswerte
Einstiegsliteratur zur Glücksforschung, insbesondere aus psychologischer Sicht).
Bok, D. The Politics of Happiness – what government can learn from the new
research on well-being, Princeton/ Oxford 2010.
Bernanke, B., Chairman of the Board of Govenors of the Federal Reserve System,
Vortrag “The economics of happiness”, gehalten am 8. Mai 2010 vor Absolventen
der University of South Carolina.


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Berns, G., Statisfaction – Warum nur Neues uns glücklich macht, Frankfurt/New
York 2006 (sehr empfehlenswerte Vertiefungsliteratur zu den Erkenntnissen der
Neurobiologie).
Binswanger, M., Die Tretmühlen des Glücks – Wir haben immer mehr und werden
nicht glücklicher. Was können wir tun?, Freiburg 2006 (sehr empfehlenswerte
Einführung in die ökonomische Glücksforschung).
Braakmann, A., Zieschank, R., Diefenbacher, H., Brachinger, H.W., Wagner, G.,
Leggewie, C., Sommer, B. , Zeitgespräch "Wie lässt sich Wohlstand messen?",in:
Wirtschaftsdienst 2009, 12, S. 783-804 (sehr guter Überblick über die aktuelle
Diskussion zur Wohlstandmessung nach Vorlage des Abschlussberichts der
Stieglitz-Kommission im September 2009).

Cameron, D., PM speech on wellbeing, 25.11.2010.

Cameron, K./ Spreitzer, G. (Hrsg.), The Oxford Handbook of Positive Organizational
Scholarschip, New York 2012 (sehr guter Überblick über den aktuellen
Forschungstand zur Umsetzung der Ergebnisse der Positiven Psychologie in die
Managementtheorie/-lehre.




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Clark, A., Frijters, P., Shields, M., Relative Income, Happiness, and Utility: An
Explanation for the Easterlin Paradox and Other Puzzles, in: Journal of Economic
Literature, Vol. 46/1, März 2008, S. 95-144 (Übersicht über den aktuellen Stand der
ökonomischen Glücksforschung).
Creusen, U./Müller-Seitz, G., Das Positive-Leadership-GRID - Eine Analyse aus
Sicht des Positiven Managements, Wiesbaden 2010 (sehr guter Einstieg über die
aktuelle Diskussion zur Umsetzung der Ergebnisse der Positiven Psychologie in die
Managementtheorie/-lehre).
Csikszentmihalyi, M., Flow – Das Geheimnis des Glücks, 12. Auflage, Stuttgart
2005.
Diener, E., Biswas-Diener, Will Money increase Subjective Well Being? A Literature
Review and Guide to Needed Research, in: Social Indicators Research 57 (2002), S.
119–169.
Diener, E., Biswas-Diener, R., Happiness – Unlocking the Mysteries of Psychological
Wealth, Malden (USA) et al. 2008 (sehr empfehlenswerte aktuelle Darlegung der
wissenschaftlichen Ergebnisse der Glücksforschung aus psychologischer Sicht).
Diener, E., Glücksforschung – die Fakten und die Irrtümer, in: Psychologie heute,
37. Jg. (2010), Ausgabe Mai, S. 30-36.




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Ekman, P., Gefühle lesen – Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren,
2. Auflage, München 2010 (sehr empfehlenswerte Einführung und Überblick in die
wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Gefühlsforschung).
Elger, C., Neuroleadership, Erkenntnisse der Hirnforschung für die Führung von
Mitarbeitern, Planegg bei München 2009.
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Überblick über den Stand der ökonomischen Glücksforschung).




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                                www.ohm-hochschule.de
Gehirn und Geist, Starke Psyche, starkes Immunsystem – wie Gefühle, Denken und
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                                Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
                                www.ohm-hochschule.de
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Langenscheidt, F., Langenscheidts Handbuch zum Glück, München 2012.
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können, Frankfurt/New York 2009 (sehr empfehlenswerte Einstiegsliteratur zu
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Layard, R. Happiness – Lessons from a new science, 2. Auflage, London 2011.
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Work, Oxford u.a. 2010 (sehr guter Überblick über den aktuellen Forschungstand zur
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leben, Frankfurt 2008 (sehr empfehlenswerte wissenschaftlich unterlegte Anleitung
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"Zufriedenheit" (Vorsitz Meinhard Miegel) des Ameranger Disputs der Ernst
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                                www.ohm-hochschule.de
Psychologie Heute compact, Nr. 17, 2007, Glücksmomente – Was das Leben
gelingen lässt (sehr empfehlenswerter Überblick über die einzelnen Facetten der
Glücksforschung, allerdings ohne ökonomische Glücksforschung).
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gewinnen alle, in: Personal - Zeitschrift für Human Resource Management, 61. Jg.
(2009), Heft 6 (Juni), S. 14-16 (www.ruckriegel.org)..
                                Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
.                               www.ohm-hochschule.de
Ruckriegel, K., Glücksforschung auf den Punkt gebracht, 30.12.2010,
www.ruckriegel.org.
Ruckriegel, K., „Glücksforschung - Erkenntnisse und Konsequenzen, in: WISU, 39. Jg,
(Augst/September 2010), S. 1140-1147 (www.ruckriegel.org).
Ruckriegel, K., Behavioral Economics – Erkenntnisse und Konsequenzen, in: WISU, 40
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erschaffen, Bern 2010.
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                                   www.ohm-hochschule.de
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Unternehmenskulturen – wie Sie Ihr Business fit für die Ökonomie von morgen
machen, Kelkheim 2010.


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  • 1. Was bedeutet nachhaltiges Urlaubsglück? Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel Professur für Glücksforschung Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg © Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel
  • 2. „Vom Sinn des Lebens“ „Wozu die ganze Mühe von früh bis spät? Warum Politik, Moral, Recht, Medizin? Worin liegt der Sinn aller Existenz - wenn nicht im Glück?“ Florian Langenscheidt, Langenscheidts Handbuch zum Glück, München 2012 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 3. Grundfrage des Wirtschaftens: Wie soll mit knappen Mitteln/Ressourcen umgegangen werden. Wenn es im Leben aber um Glück geht, dann muss man sich überlegen, wie man seine Zeit so verwendet, dass man ein hohes Maß an Glück (=„Nutzen“ aus ökonomischer Sicht) Leben erfährt. Ökonomisch gesprochen geht es also schlicht um die Frage, wie man das knappe Gut Zeit (Input) so nutzt, dass man letztlich mit seinem Leben in hohem Maße glücklich (Output) ist. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 4. Warum nachhaltiges Urlaubsglück? Urlauber, die viele Glücksmomente im Urlaub erfahren und Anregungen bekommen haben, wie sie auch ihren Alltag glücklicher gestalten können, werden den Urlaub in Österreich • in guter Erinnerung behalten, • wiederkommen und • weiterempfehlen. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 5. Zum Aufbau: I. Zur aktuellen Glücks- Diskussion (in Deutschland) - einige Blitzlichter II. Zu konkreten Ergebnissen der Glücksforschung III. Wie entstehen Glücksmoments und nachhaltiges Glück im Urlaub?
  • 6. I. Zur aktuellen Glücks- Diskussion (in Deutschland)-einige Blitzlichter
  • 8. • Wirtschaftswoche (Ende August): „Die Glücksforschung, ein früher belächeltes Nischenthema für Exoten, ist in der Mitte der Volkswirtschaftslehre angekommen, wie eine Flut von Forschungsprojekten und Veröffentlichungen der jüngsten Zeit belegt.“ • Focus (Ende August): Titelgeschichte: „Gute Laune kann man lernen – jetzt kennen Forscher die erfolgreichen Wege zum Glück (mit Übungen)“. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 9. • Apotheken-Umschau vom 1. September 2012 (Auflage: 6.000.000!): Das Editorial stellt die Frage „Sind Sie glücklich? und stellt heraus, dass glücklich/ zufriedene Menschen eine deutlich höhere Lebenserwartung haben. Der Artikel „Suche nach dem Glück“ stellt unter der Rubrik „Forschung und Wissen“ die aktuellen Erkenntnisse der Glücksforschung dar. • Ende August schlagen ExpertInnen des Zukunftsdialogs der Bundeskanzlerin vor, einen Sachverständigenrat für “Wohlstand und Lebensqualität“ einzurichten, der regelmäßig über die Lebensqualität in Deutschland berichten soll. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 10. Und was wollen die Menschen (in Deutschland)?
  • 12. In einer forsa-Umfrage, die im Frühsommer 2012 stattgefunden hat, gaben nur noch 20 % aller Bundesbürger an, dass es für ihr eigenes Leben wichtig sei, immer genügend Geld und einen angemessenen Lebensstandard zu haben. Für 80% gibt es andere Dinge, die wichtiger sind Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 15. Quelle: Glücksatlas 2012 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 16. Was tut sich in der Managementlehre?
  • 18. “Why write about happiness ….? Because emerging research from neuroscience, psychology, and economics make the link between a thriving workforce (glücklichen/zufriedenen MitarbeiterInnen, Anm. KR) and better performance absolutely clear.” Harvard Business Review, Januar/Februar 2012 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 20. Fazit: Angesicht der demografischen Entwicklung steht zunehmend der/die MitarbeiterIn als „der“ Knappheitsfaktor schlechthin im Mittelpunkt. Wem nicht das Glück seiner MitarbeiterInnen am Herzen liegt, hat bald verloren und alle Chancen vertan. Ohne Glück kein Erfolg! Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 21. II. Zu konkreten Ergebnissen der Glücksforschung
  • 23. Die Glücksforschung beschäftigt sich mit dem subjektiven Wohlbefinden („subjective well-being“ im Englischen) nicht aber mit dem Zufallsglück, also dem Glück haben (z.B. der Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns) Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de )
  • 24. Zwei Arten des Wohlbefindens (subjective well-being) • „Emotionales“ Wohlbefinden (Glück oder „happiness“ im Englischen): Gefühlslage im Moment, wobei es im Wesentlichen auf das Verhältnis zwischen positiven und negativen Gefühlen im Tagesdurchschnitt ankommt (3:1). • „Kognitives“ Wohlbefinden (Zufriedenheit oder „satisfaction“ im Englischen): „Glücklichsein“ als dauerhaftes Gefühl, als Grad der „Zufriedenheit“ mit dem Leben (Bewertung). Hier findet eine Abwägung zwischen dem was man will (den Erwartungen) und dem was man hat, statt. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 26. • Eine glückliche Person erfreut sich positiver Gefühle im Hier und Jetzt und sieht einen Sinn in ihrem Leben, verfolgt also sinnvolle (Lebens-) Ziele. • Wenn wir ein Ziel vor Augen haben und mehr oder weniger wissen, wohin wir wollen, dann sind wir frei, um das Beste aus dem zu machen, wo wir uns gegenwärtig befinden. Tal Ben-Shahar, Glücklicher, 2007 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 27. Wer ein erfülltes Leben führen will, sollte Ziele verfolgen, die mit • persönlichem Wachstum, • zwischenmenschlichen Beziehungen und • Beiträgen zur Gesellschaft verbunden sind, also Ziele, die es uns ermöglichen, unsere psychischen Grundbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit am besten zu befriedigen, anstatt Ziel wie • Geld, • Schönheit und • Popularität. Tal Ben-Shahar, 2007 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 28. Der Glücksquotient Es kommt auf das Verhältnis zwischen positiven und negativen Gefühlen an. Schwelle, die Menschen in die Lager der Gedeihenden (Zustand der „Positivity“) und der Dahindümpelnden einteilt, liegt bei 3:1. Auf jedes schlechte Gefühl sollten also mindestens drei Gute pro Tag kommen. Für Beziehungen gilt 6:1 als ideal. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 31. „Es gibt viele Hinweise, dass sich Optimismus und Zufriedenheit positiv auf die Gesundheit und sogar auf die Lebenserwartung auswirken.“ Peter Henningsen Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar, Dekan der Medizinischen Fakultät der TU München Freunde sind wichtiger als die Ernährung (Interview), in: Gehirn und Geist, Nr. 3/2012, S. 35. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 32. • Wer etwas dafür tut, glücklicher zu werden, fühlt sich nicht nur subjektiv besser, • sondern hat auch mehr Energie, • ist kreativer, • stärkt sein Immunsystem, • festigt seine Beziehungen, • arbeitet produktiver und • erhöht seine Lebenserwartung. Sonja Lyubomirsky, Glücklich sein, 2008 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 33. „Etwas dafür zu tun, glücklicher zu werden, ist die lohnendste Anstrengung Ihres Lebens.“ Sonja Lyubormirsky, 2008 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 34. Was sind die Quellen des Glücks (sog. „Glücksfaktoren“)?
  • 35. Gelingende / liebevolle soziale Beziehungen (Partnerschaft, Familie, Freunde, Nachbarschaft, Kollegen …) • Physische und psychische Gesundheit • Engagement und befriedigende Erwerbs- und/oder Nichterwerbs-Arbeit • Persönliche Freiheit • Innere Haltung (im Hinblick auf Dankbarkeit, Optimismus, Sozialen Vergleich, Emotionsmanagement, …) und Lebensphilosophie (Spiritualität, d.h. eine persönliche Suche nach dem Sinn des Lebens bzw. Religiosität) • Mittel zur Befriedigung der materiellen (Grund-) Bedürfnisse (Essen, Trinken, Schlaf, Wärme, Behausung, Sonne) und finanzielle Sicherheit. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 36. „Sind die notwendigsten Bedürfnisse befriedigt, entscheiden wir selbst, wie wir mit unserem Kontostand leben. … Niemand ist glücklich, weil er reich ist. Glück wohnt nicht im Tresor. Und das Wesentliche im Leben lässt sich nicht kaufen.“ Florian Langenscheidt, Langenscheidts Handbuch zum Glück, München 2012 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 37. Die größte Bedeutung haben hier die sozialen Kontakte. „Es ist nur leicht übertrieben, zu sagen, dass Glück die Erfahrung des Zusammenseins mit Menschen ist, die einen lieben und die man liebt.“ Daniel Kahneman 2012 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 38. III. Wie entstehen Glücksmomente und nachhaltiges Glück im Urlaub?
  • 39. „Die Lebenszufriedenheit lässt sich am leichtesten dadurch steigern, dass man seine verfügbare Zeit besser nutzt. Können Sie mehr Zeit für Dinge erübrigen, die Ihnen Spaß machen? … Dass Zeit eine letztlich begrenzte Ressource ist, ist die zentrale Tatsache unseres Lebens. “ Daniel Kahneman, 2012 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 40. Es geht an aller erster Stelle um gelingende soziale Kontakte! Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 41. Grundsätzlich gilt: „Wir Menschen sind die sozialsten Wesen. … Unser Erfolg rührt vor allem daher, dass wir wie kein andres Wesen mit unseren Artgenossen kooperieren können.“ … „Der Gegenstand der Aufmerksamkeit und Anerkennung unserer Mitmenschen zu sein ist für unser Wohlbefinden als soziale Wesen zu einem Selbstzweck geworden.“ Bas Kast, 2012 Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 42. Quellen der häufigsten Glücksmomente Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 43. Daraus folgt für den Urlaub erstens: Die Aufmerksamkeit und Freundlichkeit, die Sie und Ihre MitarbeiterInnen Ihren Gästen entgegenbringen muss echt / authentisch sein und nicht nur aufgesetzt. Dies setzt voraus, dass Sie und Ihre MitarbeiterInnen Ihre Tätigkeit als Berufung verstehen, sie die Arbeit mit Freude machen. Und dies setzt wiederum voraus, dass Ihre MitarbeiterInnen bei Ihnen glücklich/ zufrieden sind. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 44. Was ist zu tun? 1. Mitarbeiterführung: Mensch muss in Mittelpunkt stehen; 2. Work-Life-Balance; 3. Arbeitsplatzgestaltung: Flow-Effekte müssen ermöglicht werden. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 45. Daraus folgt für den Urlaub zweitens: Urlaubsstress sollte tunlichst vermieden werden! Um Glücksmomente erfahren zu können ist vielmehr Achtsamkeit wichtig. Es sollten gezielt Gelegenheiten geschaffen werden, um soziale Kontakte aufzufrischen und zu vertiefen (zum Partner und zu den Kindern) und um neue zu schließen. • Möglichkeiten gemeinsamen Tuns; • Schönes zum Genießen: Essen, Kunst, Unterhaltung; • Flow-Effekte durch aktives Tun bei angemessenen Herausforderungen in Sport, Spiel, … . Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 46. Und hier hat Österreich Einiges zu bieten: • Streifzüge durch die Landeshauptstädte, • Großartige Naturlandschaften, Seen und Flüsse, • Rundfahrten über Bergstraßen, an Seen entlang und durch alte Städte, • Prächtige Burgen, Schlösser, Klöster und Stifte – imposante Zeugen vergangener Epochen, • Reisen mit Genuss: köstliches Essen und Trinken, Musik und Kultur, • Aktivurlaube für Familien … Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 47. Und daraus folgt für den Urlaub drittens: Veranstaltungen, die Hilfen und Informationen für ein bewusstes und glückliches Leben geben, anbieten. Also: Glücksaktivitäten bewusst machen und trainieren! Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 48. „Wer nichts über Glück weiß, kann es auch nicht finden. Wer hingegen viel über Glück weiß, kann es sogar trainieren.“ Manfred Spitzer, Hirnforscher „Du bist dein eigener Herr und Meister. Deine Zukunft hängt von dir selbst ab.“ Buddha Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 49. „Denkgewohnheiten müssen nicht ewig gleich bleiben. Eine der bedeutendsten Entdeckungen der Psychologie in den letzten 20 Jahren ist, dass Menschen ihre Art zu denken verändern können.“ Martin Seligman Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 50. Glücksaktivitäten – Überblick im Einzelnen: Sonja Lyubomirsky, Glücklich sein, 2008 und www.glueck-kommt-selten-allein.de 1. Richtige Ziele setzen 7. Bewältigungsstrategien für Stress, Schwierigkeiten und Traumata entwickeln 2. Dankbarkeit üben 8. Vergeben lernen 3. Optimismus trainieren !!! 9. Im Hier und Jetzt leben 4. Grübeleien und soziale Vergleiche vermeiden 10. Flow-Effekte suchen 5. Hilfsbereitschaft stärken 11. Mit Religion und Spiritualität beschäftigen 6. Soziale Kontakte vertiefen 12. Für den Körper sorgen Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 51. Wo kann man konkret ansetzen, damit das Glück für die Urlauber auch nachhaltig in den Alltag einkehrt? Vorträge, Seminare, Workshops, Podiumsdiskussionen rund um die Ergebnisse der interdisziplinären Glücksforschung und ihre praktische Umsetzung im Alltagsleben, in der Politik und in den Unternehmen. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 52. „Jeder ist seines Glückes Schmied“ (Sprichwort) Oder Glück/ Zufriedenheit ist auch trainierbar Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 53. Was bringt nachhaltiges Urlaubsglück? Urlauber, die viele Glücksmomente im Urlaub erfahren und Anregungen bekommen haben, wie sie auch ihren Alltag glücklicher gestalten können, werden den Urlaub in Österreich • in guter Erinnerung behalten, • wiederkommen und • weiterempfehlen. Es gewinnen alle! Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 54. „Willst Du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah, Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da.“ Johann Wolfgang von Goethe Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 56. Zur Vertiefung: Ruckriegel, K., Happiness – „das“ Zukunftspotential für deutsche Unternehmen, erscheint demnächst bei der Hanns Seidel Stiftung (auf Anfrage bei mir vorab erhältlich). Ruckriegel, K., Glücksforschung auf den Punkt gebracht, 30.12.2010 (www.ruckriegel.org). Ruckriegel, K., Glücksforschung – Erkenntnisse und Konsequenzen für die Zielsetzung der (Wirtschafts-)Politik, erscheint in: Jahrbuch für Nachhaltige Ökonomie 2012/13 (www.ruckriegel.org) Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 58. Appleby, J. Die unbarmherzige Revolution – eine Geschichte des Kapitalismus, Hamburg 2011. Ariely, D., Fühlen nützt nichts, hilft aber – Warum wir uns immer wieder unvernünftig verhalten, München 2010. Bartens, W., Körperglück – Wie gute Gefühle gesund machen (sehr empfehlenswert – zeigt empirisch fundiert den Zusammenhang zwischen „Glücklichsein“ und Gesundheit auf). Steve R. Baumgardner, Marie K. Crothers, Positive Psychology, Upper Saddle River (New Jersey) 2010. Bauer. J., Prinzip Menschlichkeit – Warum wir von Natur aus kooperieren, Hamburg 2006 (sehr empfehlenswerte Einstiegsliteratur zu den Erkenntnissen der Neurobiologie). Bauer, J., Die Entdeckung des „Social Brain“, in: Nida-Rümelin, J. et al. (Hrsg.), Was ist der Mensch, Berlin et al. 2008, S. 24 – 28. Ben-Shahar, T., Glücklicher, München 2007 (sehr empfehlenswerte Einstiegsliteratur zur Glücksforschung, insbesondere aus psychologischer Sicht). Bok, D. The Politics of Happiness – what government can learn from the new research on well-being, Princeton/ Oxford 2010. Bernanke, B., Chairman of the Board of Govenors of the Federal Reserve System, Vortrag “The economics of happiness”, gehalten am 8. Mai 2010 vor Absolventen der University of South Carolina. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 59. Berns, G., Statisfaction – Warum nur Neues uns glücklich macht, Frankfurt/New York 2006 (sehr empfehlenswerte Vertiefungsliteratur zu den Erkenntnissen der Neurobiologie). Binswanger, M., Die Tretmühlen des Glücks – Wir haben immer mehr und werden nicht glücklicher. Was können wir tun?, Freiburg 2006 (sehr empfehlenswerte Einführung in die ökonomische Glücksforschung). Braakmann, A., Zieschank, R., Diefenbacher, H., Brachinger, H.W., Wagner, G., Leggewie, C., Sommer, B. , Zeitgespräch "Wie lässt sich Wohlstand messen?",in: Wirtschaftsdienst 2009, 12, S. 783-804 (sehr guter Überblick über die aktuelle Diskussion zur Wohlstandmessung nach Vorlage des Abschlussberichts der Stieglitz-Kommission im September 2009). Cameron, D., PM speech on wellbeing, 25.11.2010. Cameron, K./ Spreitzer, G. (Hrsg.), The Oxford Handbook of Positive Organizational Scholarschip, New York 2012 (sehr guter Überblick über den aktuellen Forschungstand zur Umsetzung der Ergebnisse der Positiven Psychologie in die Managementtheorie/-lehre. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 60. Clark, A., Frijters, P., Shields, M., Relative Income, Happiness, and Utility: An Explanation for the Easterlin Paradox and Other Puzzles, in: Journal of Economic Literature, Vol. 46/1, März 2008, S. 95-144 (Übersicht über den aktuellen Stand der ökonomischen Glücksforschung). Creusen, U./Müller-Seitz, G., Das Positive-Leadership-GRID - Eine Analyse aus Sicht des Positiven Managements, Wiesbaden 2010 (sehr guter Einstieg über die aktuelle Diskussion zur Umsetzung der Ergebnisse der Positiven Psychologie in die Managementtheorie/-lehre). Csikszentmihalyi, M., Flow – Das Geheimnis des Glücks, 12. Auflage, Stuttgart 2005. Diener, E., Biswas-Diener, Will Money increase Subjective Well Being? A Literature Review and Guide to Needed Research, in: Social Indicators Research 57 (2002), S. 119–169. Diener, E., Biswas-Diener, R., Happiness – Unlocking the Mysteries of Psychological Wealth, Malden (USA) et al. 2008 (sehr empfehlenswerte aktuelle Darlegung der wissenschaftlichen Ergebnisse der Glücksforschung aus psychologischer Sicht). Diener, E., Glücksforschung – die Fakten und die Irrtümer, in: Psychologie heute, 37. Jg. (2010), Ausgabe Mai, S. 30-36. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 61. Ekman, P., Gefühle lesen – Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren, 2. Auflage, München 2010 (sehr empfehlenswerte Einführung und Überblick in die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Gefühlsforschung). Elger, C., Neuroleadership, Erkenntnisse der Hirnforschung für die Führung von Mitarbeitern, Planegg bei München 2009. Emmons, R., Vom Glück, dankbar zu sein – eine Anleitung für den Alltag, Frankfurt 2008. Epikur, Wege zum Glück, hrsg. und übersetzt von Rainer Nickel, Düsseldorf u.a., 2005. Fredrickson, B., Positivity, New York 2009 (sehr empfehlenswerte Darstellung des Positivity-Konzepts mit konkreten Handlungsanweisungen). Fredrickson, B. Die Macht der guten Gefühle, in: Gehirn und Geist, Denken, Fühlen, Handeln – Grundlagen der Psychologie, Basiswissen Nr. 1/2010, S. 70-75. Frey, B. S.,, Frey Marti, C., Glück – die Sicht der Ökonomie, Zürich 2010 (sehr guter Überblick über den Stand der ökonomischen Glücksforschung). Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 62. Gehirn und Geist, Starke Psyche, starkes Immunsystem – wie Gefühle, Denken und Stress unsere Abwehrkräfte beeinflussen (Titelthema), Ausgabe 3/2012, S. 28-39. Harvard Business Review OnPoint, The Ideal Workplace - How to boost Productivity, Commitment & Job Satisfaction, Summer 2010. Harvard Business Review, The Value of Happiness – How employee well-being drives profit (Schwerpunkt “The Happiness Factor”), Ausgabe January-February 2012, S. 77-109. Harvard Medical School, Positive Psychology – Harnessing the power of happiness, personal strength, and mindfulness, Special Heath Report, Harvard 2009. Häring, N., Markt und Macht – Was Sie schon immer über die Wirtscahfts wissen wolten, aber bisher nicht erfahren sollten, Stuttgart 2010. Häring, N., So funktioniert Wirtschaft, Freiburg 2012. Horx, M., Das Buch des Wandels – Wie Menschen die Zukunft gestalten, München 2009. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 63. Jackson, T. Wohlstand ohne Wachstum – Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt, München 2011. Jaeger, C., Wachstum – wohin? Eine kurze Geschichte des 21. Jahrhunderts, München 2011. Kahneman, D., Schnelles Denken, langsames Denken, München 2012. Kast, B., Ich weiß nicht, was ich wollen soll – Warum wir uns so schwer entscheiden können und wo das Glückzu finden ist, Frankfurt 2012. Langenscheidt, F., Langenscheidts Handbuch zum Glück, München 2012. Layard, R., Die glückliche Gesellschaft – Was wir aus der Glücksforschung lernen können, Frankfurt/New York 2009 (sehr empfehlenswerte Einstiegsliteratur zu Glücksforschung, insbesondere aus ökonomischer Sicht). Layard, R. Happiness – Lessons from a new science, 2. Auflage, London 2011. Linley, A., Harrington, S., Garcea, N., Oxford Handbook of Positive Psychology and Work, Oxford u.a. 2010 (sehr guter Überblick über den aktuellen Forschungstand zur Umsetzung der Ergebnisse der Positiven Psychologie in die Managementtheorie/ - lehre). Lyubomirsky, S., Glücklich sein – Warum Sie es in der Hand haben, zufrieden zu leben, Frankfurt 2008 (sehr empfehlenswerte wissenschaftlich unterlegte Anleitung zum Glücklichsein). Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 64. Marx, R. Das Kapital – Ein Plädoyer für den Menschen, München 2008 (sehr empfehlenswerte Analyse des kapitalistischen Wirtschaftssystems vor dem Hintergrund der Katholischen Soziallehre. Reinhard Marz ist Erzbischof von München und Freising). Memorandum „Zufrieden trotz sinkenden materiellen Wohlstands" der Arbeitsgruppe "Zufriedenheit" (Vorsitz Meinhard Miegel) des Ameranger Disputs der Ernst Freiberg-Stiftung vom 3.5.2010. Miegel, M., Exit – Wohlstand ohne Wachstum , Berlin 2010 (zum Nachdenken – sehr empfehlenswert). Myers, David G., Social Psychology, 10. Auflage, New York 2010. Noll, H.-H., Weick, St., Subjective well-being in Germany: evolutions, determinants and policy implications, in: Greve, B. (Hrsg.), Happiness and Social Policy in Europe, Cheltenham 2010, S. 69-88. OECD, How`s Life – Measuring Well-Being, Paris Oktober 2011. Porter, M. S., Kramer, M. R. Die Neuerfindung des Kapitalismus, in: Harvard Business manager, Februar 2011, S. 58-75. Powdthavee, N., The Happiness Equation, London 2010. Precht. R. D., Immer mehr ist immer weniger, in: Kunert, et al., Verändert Euch! Das Manifest zur Energiewende, Berlin 2011, S. 93-100. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 65. Psychologie Heute compact, Nr. 17, 2007, Glücksmomente – Was das Leben gelingen lässt (sehr empfehlenswerter Überblick über die einzelnen Facetten der Glücksforschung, allerdings ohne ökonomische Glücksforschung). Radermacher, F. J., Riegler, J., Weiger, H., Ökosoziale Marktwirtschaft, München 2011. Rath, T., Harter, J., Wellbeing – The Five Essential Elements, New York (Gallup) 2010. Rath, T., Harter, J., The Economics of Wellbeing, New York (Gallup) 2010. Robertson, I., Cooper, C., Well-Being – Productivity and Happiness at Work, New York 2011. Rosenzweig, P., Robert S. McNamara – And the Evolution of Modern Management, in: Harvard Business Review, December 2010, S. 86-93. Ruckriegel, K., Glücksforschung, in: WiSt, 36. Jg. (2007), S. 515–521 (www.ruckriegel.org). Ruckriegel, K., „Beyond GDP“ – vom Bruttoinlandsprodukt zu subjektiven Wohlfühlindikatoren, in: WiSt, 37. Jg. (2008), S. 309 – 316 (www.ruckriegel.org). Ruckriegel, K., Glücksforschung: Bei mitarbeiterorientierter Personalführung gewinnen alle, in: Personal - Zeitschrift für Human Resource Management, 61. Jg. (2009), Heft 6 (Juni), S. 14-16 (www.ruckriegel.org).. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg . www.ohm-hochschule.de
  • 66. Ruckriegel, K., Glücksforschung auf den Punkt gebracht, 30.12.2010, www.ruckriegel.org. Ruckriegel, K., „Glücksforschung - Erkenntnisse und Konsequenzen, in: WISU, 39. Jg, (Augst/September 2010), S. 1140-1147 (www.ruckriegel.org). Ruckriegel, K., Behavioral Economics – Erkenntnisse und Konsequenzen, in: WISU, 40 Jg. (Juni 2011), S. 832-842 (www.ruckriegel.org). Ruckriegel, K., Glücksforschung – Konsequenzen für die (Wirtschafts-)Politik, in: Wirtschaftsdienst, 92. Jg. (2012), Heft Februar, S. 129 -135. Ruckriegel, K. Glücksforschung - Erkenntnisse und Konsequenzen für die Zielsetzung der (Wirtschafts-)Politik, erscheint in: Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie 2012/13. Ruckriegel, K., Happiness – „das“ Zukunftspotential für deutsche Unternehmen, erscheint demnächst bei der Hanns Seidel Stiftung. Schildhammer, G., Glück, Wien 2009 (sehr gute Darstellung der Geschichte des Glücks in der Philosophie, der Psychologie und der Theologie). Schmidt, W., Glück, Frankfurt/Main 2007 (sehr empfehlenswert, beschäftigt sich mit dem Glück aus philosophischer Sicht). Schmitz, M., Schmitz, M., Emotions-Management – Anleitung zum Glücklichsein, München 2009 (sehr empfehlenswerte Einstiegsliteratur in das Emotions-Management). Segerstrom, S., Optimisten denken anders – Wie unsere Gedanken die Wirklichkeit erschaffen, Bern 2010. Seligman, M., Der Glücks-Faktor – Warum Optimisten länger leben, Bergisch-Gladbach 2005. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de
  • 67. Seligman, M. Flourish – Wie Menschen Aufblühen – Die Positive Psychologie des gelingenden Lebens, München 2012. Stiglitz, J., Sen, A., Fitoussi, J-P., Mis-Measuring our lives – why GDP doesn`t add up, New York 2010. Ulrich, P., Zivilisierte Marktwirtschaft – Eine wirtschaftsethische Orientierung, Bern 2010. Voswinkel, St., Wer keine Anerkennung sät, wird auch keine Leistung ernten, in: Psychologie Heute, 38. Jg. (2011), Heft 7, S. 60-64. Wallacher, J., Mehrwert Glück – Plädoyer für menschengerechtes Wirtschaften, München 2011. Wilkinson, R., Pickett, K., Gleichheit ist Glück – Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind, Frankfurt 2010. Zimbardo, P., Boyd, J., Die neue Psychologie der Zeit und wie sie Ihr Leben verändern wird, Heidelberg 2009. Zukunfts-Institut (Matthias Horx), Future Company - Die Zukunft der Unternehmenskulturen – wie Sie Ihr Business fit für die Ökonomie von morgen machen, Kelkheim 2010. Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg www.ohm-hochschule.de