SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
FSG-GÖD-Jugend:
Wir wollen mehr vom modernen Staat
1.) Der öffentliche Dienst muss gestärkt, die Dienstleistungen müssen ausgebaut werden
Der Slogan „Weniger Staat und mehr Privat“ hat nicht das versprochene Heil gebracht, sondern
vielen Menschen geschadet und wenigen Privatunternehmen satte Gewinne gebracht.
„Wir wollen daher wieder mehr vom modernen Staat und weniger Privat und teuer“,
bringt der Vorsitzender Michael Schuh die Forderungen der FSG-GÖD-Jugend auf den Punkt. In
den kommenden Wochen werden junge, engagierte Menschen aus allen Bereichen des
öffentlichen Dienstes ihre Vorstellungen und Forderungen präsentieren.
In den vergangenen Jahren wurde alles, was mit dem Staat oder staatsnaher Betriebe zu tun hat,
schlecht geredet. Ineffizient und bürokratisch, zu teuer und zu langsam, sowie zu viel Personal.
Das ganze Repertoir an Grauslichkeiten wurde verbreitet.
Schuh:
„Wir haben das Schimpfen auf ‚den Staat‘, das Kaputtsparen und den Personalabbau satt. Damit
muss jetzt Schluss sein.“
Die Grundlage für einen modernen Staat ist bestens ausgebildetes Personal, eine ausreichende
Finanzierung sowie eine klare Aufgabenstellung. In den kommenden zehn Jahren werden in
manchen Bereichen bis zur Hälfte der dort Beschäftigten in Pension gehen.
Schuh:
„Wir sehen das nicht als Problem, sondern als Chance, die ergriffen werden muss.“ Notwendig
sind dafür eine zumindest mittelfristige Personalplanung, die verstärkte Aufnahme junger
Menschen in den öffentlichen Dienst und eine fundierte Ausbildung. Gleichzeitig, so Schuh, „muss
es die Möglichkeit geben, dass ‚die Jungen‘ von den vor der Pension stehenden KollegInnen
lernen.“
2.) Beste Ausbildung und gezielte Weiterbildung ermöglichen vorbildliches Service
„Ein starker Staat ist Garant für Stabilität und Sicherheit. Gerade in krisenhaften und
unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass wir uns auf einen funktionierenden Bundes- und
Landesdienst verlassen können. Schluss mit Einsparungen im Öffentlichen Dienst“, stellt
Michael Schuh, Vorsitzender der FSG-GÖD-Jugend fest und fordert:
„Wir wollen mehr vom modernen Staat, statt Privat und teuer.“ Damit will die FSG-GÖD-Jugend
beitragen, dass mit einem umfangreichen staatlichen Service das Leben aller Menschen erleichtert
wird.
Ein wichtiger Grundpfeiler für einen modernen Staat ist die umfassende und gezielte Aus- und
Weiterbildung der Beschäftigten. Die FSG-GÖD-Jugend hat dazu ein konkretes Konzept
entwickelt.
Ein Beispiel ist der Lehrberuf VerwaltungsassistentIn. Damit hätte der moderne Staat
topausgebildete VerwaltungsexpertInnen zur Verfügung, die beispielsweise mit sehr guten
Englischkenntnissen auch im internationalen Umfeld agieren können. Und dabei auch moderne
EDV-Systeme und Software zu nutzen verstehen.
Die Weiterbildung muss auch rasch und zielgerichtet erfolgen. So schlägt die Jugendvertreterin im
Innenministerium, Claudia Wottawa, vor, dass bei Planstellenwechsel die vorgeschriebene
Grundausbildung für den betreffenden neuen Arbeitsplatz unmittelbar und nicht erst nach einer oft
langen Wartezeit zu erfolgen hat.
Die Jugendvertreterin im Verkehrsministerium, Pamela Fazlic, findet es toll, dass immer mehr
junge Beschäftigte im öffentlichen Dienst neben ihrer Vollzeitarbeit ein Studium beginnen. Das
sollte vor allem bei Studienrichtungen die einen direkt Bezug zur Arbeit im öffentlichen Dienst
haben mit einem Sonderurlaub von 8 bis 9 Tagen pro Semester gefördert werden.
3.) Wir müssen Bürokratie und Regulierung neu Denken
„Hinter den Forderungen nach einer Entbürokratisierung und Deregulierung versteckt sich
meistens nichts anderes als der Wunsch nach schrankenlosem Handeln mit dem Recht des
Stärkeren“, stellt der Vorsitzende der FSG-GÖD-Jugend, Michael Schuh, fest.
Schuh:
„Wir wollen dagegen mehr vom modernen Staat, in dem Bürokratie und Regulierung
Chancengleichheit und bestes Service für alle StaatsbürgerInnen und Betriebe bieten, egal ob
Kleinbetriebe oder Großkonzerne. Dazu soll auch unsere Kampagne ‚Wir wollen mehr vom
modernen Staat und weniger Privat und teuer‘ beitragen.
„Grundvoraussetzung für einen modernen Staat sind unserer Meinung nach eindeutige gesetzliche
Vorgaben, verständliche Verordnungen, klare Dienstanweisungen, die auch eine praktikable
Umsetzung ermöglichen“, fordert Schuh auch vom Gesetzgeber ein neues Denken.
Andreas Mayer und Stefan Zahlbrecht, Jugendvertreter beim AMS, haben sich darüber
Gedanken gemacht und sind zu folgendem Schluss gekommen:
„Der Staatsapparat und dessen Bürokratie ist mit großem Aufwand verbunden. Egal ob in
Ministerien, teilprivatisierten Staatsunternehmen, Institutionen oder Behörden. Dies führt meist zu
doppelter Arbeitsführung, die für MitarbeiterInnen im Dienst der Republik Österreich eine doppelte
Belastung darstellt. Hierfür sind auch veraltete Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und
Anweisungen verantwortlich.“
Mayer und Zahlbrecht:
„Es ist an der Zeit, dass die Politik und der Dienstgeber dementsprechende Novellierungen
vornehmen und deren Umsetzung vorantreiben. Es gibt viele Möglichkeiten, die veralteten
Bürokratiemodelle im öffentlichen Dienst zu modernisieren (z. B. elektronische Amtssignatur für
alle staatlichen Institutionen) und somit Erleichterungen für MitarbeiterInnen zu schaffen sowie
auch eine schnellere Bearbeitung zu ermöglichen. Hier muss auch der Rückhalt vom Dienstgeber
für die ausführenden Organe im öffentlichen Dienst gewährleistet werden.“
4.) Ein moderner Staat darf Großkonzerne nicht bevorzugen
„In einem modernen Staat, wie wir ihn wollen, kommt der Finanzkontrolle eine bedeutende Rolle
zu. Dabei darf niemand bevorzugt werden“, stellt der Vorsitzende der FSG-GÖD-Jugend Michael
Schuh fest. Forderungen der Gewerkschaft und der Personalvertretung nach einer Aufstockung
des Personals sowie die Lehrausbildung haben inzwischen erste Früchte getragen.
Schuh:
„Wichtig ist nun, dass die gut ausgebildeten Lehrlinge auch dauerhaft übernommen werden.“
Michael Klima, Jugendvertreter im Bereich der Finanz: „In der Finanz ist es unser großes Ziel,
wieder mehr MitarbeiterInnen im Bereich der Großbetriebsprüfer aufzunehmen, damit wir noch
gezielter gegen Betrug bzw. Compliance vorgehen können.
Das gilt vor allem für Kapital- und Aktiengesellschaften. Außerdem gibt es im Lehrlingsbereich
wieder eine stark verbesserte Ausbildung. Die neue Lehrlingskoordinatorin in der Region Wien
achtet auf die qualitative Ausbildung der Lehrlinge.“
Der junge Gewerkschafter ergänzt:
„Es werden derzeit viele neue PrüferInnen aufgenommen. Somit gibt es in der Finanz derzeit einen
qualitativen und quantitativen Umbruch. Es wird darauf geachtet, dass die Ausbildung von
Neuaufnahmen so kurz wie nötig, aber auch qualitativ wie möglich erfolgt, damit vor allem in der
Betriebsveranlagung das Personal so schnell wie möglich eingesetzt werden kann.
Zuletzt ist zu sagen, dass die Lehrlinge durch eine gezielte Ausbildung im Finanzbereich sehr
schnell nach der Lehrzeit in fast allen Bereichen der Finanzverwaltung eingesetzt werden können,
wodurch natürlich auch schnell hochwertige Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Eine Übernahme
nach erfolgreichem Lehrabschluss sollte daher die logische Folgerung sein.“
Rückfragen & Kontakt:
Michael Schuh, BSc
Michael.Schuh@goedfsg-jugend.at
0676/3510595
Stichworte:
Bundesregierung, Staat, Kampagne, FSG-GÖD-Jugend, Schuh
Channels:
Politik, Wirtschaft

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

گورینگ
گورینگگورینگ
Hvad ved vi om personlig tidsstyring og multitasking? - Peter G. Harboe lekto...
Hvad ved vi om personlig tidsstyring og multitasking? - Peter G. Harboe lekto...Hvad ved vi om personlig tidsstyring og multitasking? - Peter G. Harboe lekto...
Hvad ved vi om personlig tidsstyring og multitasking? - Peter G. Harboe lekto...
Mediehuset Ingeniøren Live
 
Aspectos gramaticais e produção de sentido
Aspectos gramaticais e produção de sentidoAspectos gramaticais e produção de sentido
Aspectos gramaticais e produção de sentido
ma.no.el.ne.ves
 
Aldea 2016c
Aldea 2016cAldea 2016c
Aldea 2016c
Antonia Domínguez
 
Empowering Women in Energy Management and Environment
Empowering Women in Energy Management and EnvironmentEmpowering Women in Energy Management and Environment
Empowering Women in Energy Management and Environment
EMEX
 
A poesia de castro alves
A poesia de castro alvesA poesia de castro alves
A poesia de castro alves
ma.no.el.ne.ves
 
Segunda aplicação enem 2009, aspectos gramaticais
Segunda aplicação enem 2009, aspectos gramaticaisSegunda aplicação enem 2009, aspectos gramaticais
Segunda aplicação enem 2009, aspectos gramaticais
ma.no.el.ne.ves
 
Værktøjer med mening - Kaare Pedersen Managing Consultant Peak Consulting Group
Værktøjer med mening - Kaare Pedersen Managing Consultant Peak Consulting GroupVærktøjer med mening - Kaare Pedersen Managing Consultant Peak Consulting Group
Værktøjer med mening - Kaare Pedersen Managing Consultant Peak Consulting Group
Mediehuset Ingeniøren Live
 
Diseño de Software
Diseño de Software Diseño de Software
Diseño de Software
samuelqueror
 
Universiadad autonoma de puebla
Universiadad autonoma de pueblaUniversiadad autonoma de puebla
Universiadad autonoma de puebla
Alvaro_Montzi
 
MONY
MONY MONY
Crucigrama
CrucigramaCrucigrama
Crucigrama
Mauro
 

Andere mochten auch (12)

گورینگ
گورینگگورینگ
گورینگ
 
Hvad ved vi om personlig tidsstyring og multitasking? - Peter G. Harboe lekto...
Hvad ved vi om personlig tidsstyring og multitasking? - Peter G. Harboe lekto...Hvad ved vi om personlig tidsstyring og multitasking? - Peter G. Harboe lekto...
Hvad ved vi om personlig tidsstyring og multitasking? - Peter G. Harboe lekto...
 
Aspectos gramaticais e produção de sentido
Aspectos gramaticais e produção de sentidoAspectos gramaticais e produção de sentido
Aspectos gramaticais e produção de sentido
 
Aldea 2016c
Aldea 2016cAldea 2016c
Aldea 2016c
 
Empowering Women in Energy Management and Environment
Empowering Women in Energy Management and EnvironmentEmpowering Women in Energy Management and Environment
Empowering Women in Energy Management and Environment
 
A poesia de castro alves
A poesia de castro alvesA poesia de castro alves
A poesia de castro alves
 
Segunda aplicação enem 2009, aspectos gramaticais
Segunda aplicação enem 2009, aspectos gramaticaisSegunda aplicação enem 2009, aspectos gramaticais
Segunda aplicação enem 2009, aspectos gramaticais
 
Værktøjer med mening - Kaare Pedersen Managing Consultant Peak Consulting Group
Værktøjer med mening - Kaare Pedersen Managing Consultant Peak Consulting GroupVærktøjer med mening - Kaare Pedersen Managing Consultant Peak Consulting Group
Værktøjer med mening - Kaare Pedersen Managing Consultant Peak Consulting Group
 
Diseño de Software
Diseño de Software Diseño de Software
Diseño de Software
 
Universiadad autonoma de puebla
Universiadad autonoma de pueblaUniversiadad autonoma de puebla
Universiadad autonoma de puebla
 
MONY
MONY MONY
MONY
 
Crucigrama
CrucigramaCrucigrama
Crucigrama
 

Ähnlich wie Wir wollen mehr vom modernen Staat

Nr. 3/2024 – Nachhaltigkeit und Zukunft Mittelstand
Nr. 3/2024 – Nachhaltigkeit und Zukunft MittelstandNr. 3/2024 – Nachhaltigkeit und Zukunft Mittelstand
Nr. 3/2024 – Nachhaltigkeit und Zukunft Mittelstand
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.
 
Personalmanagement im öffentlichen Dienst
Personalmanagement im öffentlichen DienstPersonalmanagement im öffentlichen Dienst
Personalmanagement im öffentlichen Dienst
Stefan Doering
 
Mehrwert für Mitarbeiter und Unternehmen – innovative Fördermöglichkeiten
Mehrwert für Mitarbeiter und Unternehmen – innovative FördermöglichkeitenMehrwert für Mitarbeiter und Unternehmen – innovative Fördermöglichkeiten
Mehrwert für Mitarbeiter und Unternehmen – innovative Fördermöglichkeiten
Schomerus & Partner
 
NUVO - Nr. 6/2020 - Fachkräftemangel verschärft sich weiter
NUVO - Nr. 6/2020 - Fachkräftemangel verschärft sich weiterNUVO - Nr. 6/2020 - Fachkräftemangel verschärft sich weiter
NUVO - Nr. 6/2020 - Fachkräftemangel verschärft sich weiter
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.
 
Brief aus Berlin 07 // 2016
Brief aus Berlin 07 // 2016Brief aus Berlin 07 // 2016
Brief aus Berlin 07 // 2016
Hansjörg Durz
 
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
Brief aus berlin 13 // 2014
Brief aus berlin 13 // 2014Brief aus berlin 13 // 2014
Brief aus berlin 13 // 2014
Hansjörg Durz
 
Werte im Digitalen Wandel
Werte im Digitalen WandelWerte im Digitalen Wandel
Werte im Digitalen Wandel
Julius Raab Stiftung
 
Projektwerk white paper fachkräftemangel adé_2014
Projektwerk white paper fachkräftemangel adé_2014Projektwerk white paper fachkräftemangel adé_2014
Projektwerk white paper fachkräftemangel adé_2014
Projektwerk Projektbörse
 
metrobasel report 2016
metrobasel report 2016metrobasel report 2016
metrobasel report 2016
metrobasel
 
Zehn Jahre Agenda 2010
Zehn Jahre Agenda 2010Zehn Jahre Agenda 2010
Zehn Jahre Agenda 2010
I W
 
Arbeitswelt der Zukunft - ManpowerGroup
Arbeitswelt der Zukunft - ManpowerGroupArbeitswelt der Zukunft - ManpowerGroup
Arbeitswelt der Zukunft - ManpowerGroup
Manpower Personalberatung Österreich
 
Workshop Employee Financial Participation - Von Weitershausen
Workshop Employee Financial Participation - Von WeitershausenWorkshop Employee Financial Participation - Von Weitershausen
Workshop Employee Financial Participation - Von Weitershausen
Social Europe
 
Newsletter Pluss Care People Vol. 11
Newsletter Pluss Care People Vol. 11Newsletter Pluss Care People Vol. 11
Newsletter Pluss Care People Vol. 11
PLUSS Personal Leasing und System Service GmbH
 
PM-Nr 40 - Arbeitsmarktbericht Juni 2010.pdf
PM-Nr 40 - Arbeitsmarktbericht Juni 2010.pdfPM-Nr 40 - Arbeitsmarktbericht Juni 2010.pdf
PM-Nr 40 - Arbeitsmarktbericht Juni 2010.pdf
unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH
 
Nr. 6/2022 - Nachhaltigkeit
Nr. 6/2022 - NachhaltigkeitNr. 6/2022 - Nachhaltigkeit
Nr. 6/2022 - Nachhaltigkeit
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.
 
metrobasel report 2015
metrobasel report 2015metrobasel report 2015
metrobasel report 2015
metrobasel
 
Studie Einkommen und Altersvorsorge von Soloselbstständigen
Studie Einkommen und Altersvorsorge von SoloselbstständigenStudie Einkommen und Altersvorsorge von Soloselbstständigen
Studie Einkommen und Altersvorsorge von Soloselbstständigen
Hays
 
NUVO - Nr. 3/2020 - Menschen und Mittelstand
NUVO - Nr. 3/2020 - Menschen und MittelstandNUVO - Nr. 3/2020 - Menschen und Mittelstand
NUVO - Nr. 3/2020 - Menschen und Mittelstand
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.
 

Ähnlich wie Wir wollen mehr vom modernen Staat (20)

Nr. 3/2024 – Nachhaltigkeit und Zukunft Mittelstand
Nr. 3/2024 – Nachhaltigkeit und Zukunft MittelstandNr. 3/2024 – Nachhaltigkeit und Zukunft Mittelstand
Nr. 3/2024 – Nachhaltigkeit und Zukunft Mittelstand
 
Personalmanagement im öffentlichen Dienst
Personalmanagement im öffentlichen DienstPersonalmanagement im öffentlichen Dienst
Personalmanagement im öffentlichen Dienst
 
Mehrwert für Mitarbeiter und Unternehmen – innovative Fördermöglichkeiten
Mehrwert für Mitarbeiter und Unternehmen – innovative FördermöglichkeitenMehrwert für Mitarbeiter und Unternehmen – innovative Fördermöglichkeiten
Mehrwert für Mitarbeiter und Unternehmen – innovative Fördermöglichkeiten
 
NUVO - Nr. 6/2020 - Fachkräftemangel verschärft sich weiter
NUVO - Nr. 6/2020 - Fachkräftemangel verschärft sich weiterNUVO - Nr. 6/2020 - Fachkräftemangel verschärft sich weiter
NUVO - Nr. 6/2020 - Fachkräftemangel verschärft sich weiter
 
Brief aus Berlin 07 // 2016
Brief aus Berlin 07 // 2016Brief aus Berlin 07 // 2016
Brief aus Berlin 07 // 2016
 
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
 
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
0312-Neuregelung-Gründungszuschuss.doc.pdf
 
Brief aus berlin 13 // 2014
Brief aus berlin 13 // 2014Brief aus berlin 13 // 2014
Brief aus berlin 13 // 2014
 
Werte im Digitalen Wandel
Werte im Digitalen WandelWerte im Digitalen Wandel
Werte im Digitalen Wandel
 
Projektwerk white paper fachkräftemangel adé_2014
Projektwerk white paper fachkräftemangel adé_2014Projektwerk white paper fachkräftemangel adé_2014
Projektwerk white paper fachkräftemangel adé_2014
 
metrobasel report 2016
metrobasel report 2016metrobasel report 2016
metrobasel report 2016
 
Zehn Jahre Agenda 2010
Zehn Jahre Agenda 2010Zehn Jahre Agenda 2010
Zehn Jahre Agenda 2010
 
Arbeitswelt der Zukunft - ManpowerGroup
Arbeitswelt der Zukunft - ManpowerGroupArbeitswelt der Zukunft - ManpowerGroup
Arbeitswelt der Zukunft - ManpowerGroup
 
Workshop Employee Financial Participation - Von Weitershausen
Workshop Employee Financial Participation - Von WeitershausenWorkshop Employee Financial Participation - Von Weitershausen
Workshop Employee Financial Participation - Von Weitershausen
 
Newsletter Pluss Care People Vol. 11
Newsletter Pluss Care People Vol. 11Newsletter Pluss Care People Vol. 11
Newsletter Pluss Care People Vol. 11
 
PM-Nr 40 - Arbeitsmarktbericht Juni 2010.pdf
PM-Nr 40 - Arbeitsmarktbericht Juni 2010.pdfPM-Nr 40 - Arbeitsmarktbericht Juni 2010.pdf
PM-Nr 40 - Arbeitsmarktbericht Juni 2010.pdf
 
Nr. 6/2022 - Nachhaltigkeit
Nr. 6/2022 - NachhaltigkeitNr. 6/2022 - Nachhaltigkeit
Nr. 6/2022 - Nachhaltigkeit
 
metrobasel report 2015
metrobasel report 2015metrobasel report 2015
metrobasel report 2015
 
Studie Einkommen und Altersvorsorge von Soloselbstständigen
Studie Einkommen und Altersvorsorge von SoloselbstständigenStudie Einkommen und Altersvorsorge von Soloselbstständigen
Studie Einkommen und Altersvorsorge von Soloselbstständigen
 
NUVO - Nr. 3/2020 - Menschen und Mittelstand
NUVO - Nr. 3/2020 - Menschen und MittelstandNUVO - Nr. 3/2020 - Menschen und Mittelstand
NUVO - Nr. 3/2020 - Menschen und Mittelstand
 

Mehr von FESD GKr

Freedom convoy austria 2022
Freedom convoy austria 2022Freedom convoy austria 2022
Freedom convoy austria 2022
FESD GKr
 
Bedarfsorientierte Mindestsicherung
Bedarfsorientierte MindestsicherungBedarfsorientierte Mindestsicherung
Bedarfsorientierte Mindestsicherung
FESD GKr
 
Gold plaiting
Gold plaiting Gold plaiting
Gold plaiting
FESD GKr
 
Was verbindet, was trennt ...
Was verbindet, was trennt ...Was verbindet, was trennt ...
Was verbindet, was trennt ...
FESD GKr
 
Kinder haben Rechte
Kinder haben RechteKinder haben Rechte
Kinder haben Rechte
FESD GKr
 
Nur menschengerecht gestaltete Arbeit ist gute Arbeit !
Nur menschengerecht gestaltete Arbeit ist gute Arbeit !Nur menschengerecht gestaltete Arbeit ist gute Arbeit !
Nur menschengerecht gestaltete Arbeit ist gute Arbeit !
FESD GKr
 
Inequality in europe
Inequality in europeInequality in europe
Inequality in europe
FESD GKr
 
Daten & Fakten zu nachwachsenden Rohstoffen
Daten & Fakten zu nachwachsenden RohstoffenDaten & Fakten zu nachwachsenden Rohstoffen
Daten & Fakten zu nachwachsenden Rohstoffen
FESD GKr
 
Epicenter works Stellungnahme_Stg-novelle_2017_294_final
Epicenter works Stellungnahme_Stg-novelle_2017_294_finalEpicenter works Stellungnahme_Stg-novelle_2017_294_final
Epicenter works Stellungnahme_Stg-novelle_2017_294_final
FESD GKr
 
Gemeinwohlökonomie
GemeinwohlökonomieGemeinwohlökonomie
Gemeinwohlökonomie
FESD GKr
 
Demokratie neu starten
Demokratie neu startenDemokratie neu starten
Demokratie neu starten
FESD GKr
 
Schattendorf 1927; Demokratie am Wendepunkt
Schattendorf 1927;  Demokratie am WendepunktSchattendorf 1927;  Demokratie am Wendepunkt
Schattendorf 1927; Demokratie am Wendepunkt
FESD GKr
 
Broschuere Patientenrechte Psychiatrie_2013_web
Broschuere Patientenrechte Psychiatrie_2013_webBroschuere Patientenrechte Psychiatrie_2013_web
Broschuere Patientenrechte Psychiatrie_2013_web
FESD GKr
 
BERICHT INTERNET-SICHERHEIT - Cert.at jahresbericht-2016
BERICHT INTERNET-SICHERHEIT - Cert.at jahresbericht-2016BERICHT INTERNET-SICHERHEIT - Cert.at jahresbericht-2016
BERICHT INTERNET-SICHERHEIT - Cert.at jahresbericht-2016
FESD GKr
 
A social and democratic Europe?
A social and democratic Europe?A social and democratic Europe?
A social and democratic Europe?
FESD GKr
 
AK Einladung net_0118_Steuervermeidung_k1
AK Einladung net_0118_Steuervermeidung_k1AK Einladung net_0118_Steuervermeidung_k1
AK Einladung net_0118_Steuervermeidung_k1
FESD GKr
 
Jahoda-Bauer - Perspektiven Gesamtwerk-2016-web
Jahoda-Bauer - Perspektiven Gesamtwerk-2016-webJahoda-Bauer - Perspektiven Gesamtwerk-2016-web
Jahoda-Bauer - Perspektiven Gesamtwerk-2016-web
FESD GKr
 
Kontrovers 01 09_Finanzkrise2009
Kontrovers 01 09_Finanzkrise2009Kontrovers 01 09_Finanzkrise2009
Kontrovers 01 09_Finanzkrise2009
FESD GKr
 
Neoliberalismus der Demokraten - Er brachte Trump den Sieg
Neoliberalismus der Demokraten - Er brachte Trump den SiegNeoliberalismus der Demokraten - Er brachte Trump den Sieg
Neoliberalismus der Demokraten - Er brachte Trump den Sieg
FESD GKr
 
Kinder haben Rechte
Kinder haben RechteKinder haben Rechte
Kinder haben Rechte
FESD GKr
 

Mehr von FESD GKr (20)

Freedom convoy austria 2022
Freedom convoy austria 2022Freedom convoy austria 2022
Freedom convoy austria 2022
 
Bedarfsorientierte Mindestsicherung
Bedarfsorientierte MindestsicherungBedarfsorientierte Mindestsicherung
Bedarfsorientierte Mindestsicherung
 
Gold plaiting
Gold plaiting Gold plaiting
Gold plaiting
 
Was verbindet, was trennt ...
Was verbindet, was trennt ...Was verbindet, was trennt ...
Was verbindet, was trennt ...
 
Kinder haben Rechte
Kinder haben RechteKinder haben Rechte
Kinder haben Rechte
 
Nur menschengerecht gestaltete Arbeit ist gute Arbeit !
Nur menschengerecht gestaltete Arbeit ist gute Arbeit !Nur menschengerecht gestaltete Arbeit ist gute Arbeit !
Nur menschengerecht gestaltete Arbeit ist gute Arbeit !
 
Inequality in europe
Inequality in europeInequality in europe
Inequality in europe
 
Daten & Fakten zu nachwachsenden Rohstoffen
Daten & Fakten zu nachwachsenden RohstoffenDaten & Fakten zu nachwachsenden Rohstoffen
Daten & Fakten zu nachwachsenden Rohstoffen
 
Epicenter works Stellungnahme_Stg-novelle_2017_294_final
Epicenter works Stellungnahme_Stg-novelle_2017_294_finalEpicenter works Stellungnahme_Stg-novelle_2017_294_final
Epicenter works Stellungnahme_Stg-novelle_2017_294_final
 
Gemeinwohlökonomie
GemeinwohlökonomieGemeinwohlökonomie
Gemeinwohlökonomie
 
Demokratie neu starten
Demokratie neu startenDemokratie neu starten
Demokratie neu starten
 
Schattendorf 1927; Demokratie am Wendepunkt
Schattendorf 1927;  Demokratie am WendepunktSchattendorf 1927;  Demokratie am Wendepunkt
Schattendorf 1927; Demokratie am Wendepunkt
 
Broschuere Patientenrechte Psychiatrie_2013_web
Broschuere Patientenrechte Psychiatrie_2013_webBroschuere Patientenrechte Psychiatrie_2013_web
Broschuere Patientenrechte Psychiatrie_2013_web
 
BERICHT INTERNET-SICHERHEIT - Cert.at jahresbericht-2016
BERICHT INTERNET-SICHERHEIT - Cert.at jahresbericht-2016BERICHT INTERNET-SICHERHEIT - Cert.at jahresbericht-2016
BERICHT INTERNET-SICHERHEIT - Cert.at jahresbericht-2016
 
A social and democratic Europe?
A social and democratic Europe?A social and democratic Europe?
A social and democratic Europe?
 
AK Einladung net_0118_Steuervermeidung_k1
AK Einladung net_0118_Steuervermeidung_k1AK Einladung net_0118_Steuervermeidung_k1
AK Einladung net_0118_Steuervermeidung_k1
 
Jahoda-Bauer - Perspektiven Gesamtwerk-2016-web
Jahoda-Bauer - Perspektiven Gesamtwerk-2016-webJahoda-Bauer - Perspektiven Gesamtwerk-2016-web
Jahoda-Bauer - Perspektiven Gesamtwerk-2016-web
 
Kontrovers 01 09_Finanzkrise2009
Kontrovers 01 09_Finanzkrise2009Kontrovers 01 09_Finanzkrise2009
Kontrovers 01 09_Finanzkrise2009
 
Neoliberalismus der Demokraten - Er brachte Trump den Sieg
Neoliberalismus der Demokraten - Er brachte Trump den SiegNeoliberalismus der Demokraten - Er brachte Trump den Sieg
Neoliberalismus der Demokraten - Er brachte Trump den Sieg
 
Kinder haben Rechte
Kinder haben RechteKinder haben Rechte
Kinder haben Rechte
 

Wir wollen mehr vom modernen Staat

  • 1. FSG-GÖD-Jugend: Wir wollen mehr vom modernen Staat 1.) Der öffentliche Dienst muss gestärkt, die Dienstleistungen müssen ausgebaut werden Der Slogan „Weniger Staat und mehr Privat“ hat nicht das versprochene Heil gebracht, sondern vielen Menschen geschadet und wenigen Privatunternehmen satte Gewinne gebracht. „Wir wollen daher wieder mehr vom modernen Staat und weniger Privat und teuer“, bringt der Vorsitzender Michael Schuh die Forderungen der FSG-GÖD-Jugend auf den Punkt. In den kommenden Wochen werden junge, engagierte Menschen aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes ihre Vorstellungen und Forderungen präsentieren. In den vergangenen Jahren wurde alles, was mit dem Staat oder staatsnaher Betriebe zu tun hat, schlecht geredet. Ineffizient und bürokratisch, zu teuer und zu langsam, sowie zu viel Personal. Das ganze Repertoir an Grauslichkeiten wurde verbreitet. Schuh: „Wir haben das Schimpfen auf ‚den Staat‘, das Kaputtsparen und den Personalabbau satt. Damit muss jetzt Schluss sein.“ Die Grundlage für einen modernen Staat ist bestens ausgebildetes Personal, eine ausreichende Finanzierung sowie eine klare Aufgabenstellung. In den kommenden zehn Jahren werden in manchen Bereichen bis zur Hälfte der dort Beschäftigten in Pension gehen. Schuh: „Wir sehen das nicht als Problem, sondern als Chance, die ergriffen werden muss.“ Notwendig sind dafür eine zumindest mittelfristige Personalplanung, die verstärkte Aufnahme junger Menschen in den öffentlichen Dienst und eine fundierte Ausbildung. Gleichzeitig, so Schuh, „muss es die Möglichkeit geben, dass ‚die Jungen‘ von den vor der Pension stehenden KollegInnen lernen.“ 2.) Beste Ausbildung und gezielte Weiterbildung ermöglichen vorbildliches Service „Ein starker Staat ist Garant für Stabilität und Sicherheit. Gerade in krisenhaften und unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass wir uns auf einen funktionierenden Bundes- und Landesdienst verlassen können. Schluss mit Einsparungen im Öffentlichen Dienst“, stellt Michael Schuh, Vorsitzender der FSG-GÖD-Jugend fest und fordert: „Wir wollen mehr vom modernen Staat, statt Privat und teuer.“ Damit will die FSG-GÖD-Jugend beitragen, dass mit einem umfangreichen staatlichen Service das Leben aller Menschen erleichtert wird. Ein wichtiger Grundpfeiler für einen modernen Staat ist die umfassende und gezielte Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten. Die FSG-GÖD-Jugend hat dazu ein konkretes Konzept entwickelt. Ein Beispiel ist der Lehrberuf VerwaltungsassistentIn. Damit hätte der moderne Staat topausgebildete VerwaltungsexpertInnen zur Verfügung, die beispielsweise mit sehr guten Englischkenntnissen auch im internationalen Umfeld agieren können. Und dabei auch moderne EDV-Systeme und Software zu nutzen verstehen. Die Weiterbildung muss auch rasch und zielgerichtet erfolgen. So schlägt die Jugendvertreterin im Innenministerium, Claudia Wottawa, vor, dass bei Planstellenwechsel die vorgeschriebene Grundausbildung für den betreffenden neuen Arbeitsplatz unmittelbar und nicht erst nach einer oft langen Wartezeit zu erfolgen hat. Die Jugendvertreterin im Verkehrsministerium, Pamela Fazlic, findet es toll, dass immer mehr junge Beschäftigte im öffentlichen Dienst neben ihrer Vollzeitarbeit ein Studium beginnen. Das sollte vor allem bei Studienrichtungen die einen direkt Bezug zur Arbeit im öffentlichen Dienst haben mit einem Sonderurlaub von 8 bis 9 Tagen pro Semester gefördert werden.
  • 2. 3.) Wir müssen Bürokratie und Regulierung neu Denken „Hinter den Forderungen nach einer Entbürokratisierung und Deregulierung versteckt sich meistens nichts anderes als der Wunsch nach schrankenlosem Handeln mit dem Recht des Stärkeren“, stellt der Vorsitzende der FSG-GÖD-Jugend, Michael Schuh, fest. Schuh: „Wir wollen dagegen mehr vom modernen Staat, in dem Bürokratie und Regulierung Chancengleichheit und bestes Service für alle StaatsbürgerInnen und Betriebe bieten, egal ob Kleinbetriebe oder Großkonzerne. Dazu soll auch unsere Kampagne ‚Wir wollen mehr vom modernen Staat und weniger Privat und teuer‘ beitragen. „Grundvoraussetzung für einen modernen Staat sind unserer Meinung nach eindeutige gesetzliche Vorgaben, verständliche Verordnungen, klare Dienstanweisungen, die auch eine praktikable Umsetzung ermöglichen“, fordert Schuh auch vom Gesetzgeber ein neues Denken. Andreas Mayer und Stefan Zahlbrecht, Jugendvertreter beim AMS, haben sich darüber Gedanken gemacht und sind zu folgendem Schluss gekommen: „Der Staatsapparat und dessen Bürokratie ist mit großem Aufwand verbunden. Egal ob in Ministerien, teilprivatisierten Staatsunternehmen, Institutionen oder Behörden. Dies führt meist zu doppelter Arbeitsführung, die für MitarbeiterInnen im Dienst der Republik Österreich eine doppelte Belastung darstellt. Hierfür sind auch veraltete Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Anweisungen verantwortlich.“ Mayer und Zahlbrecht: „Es ist an der Zeit, dass die Politik und der Dienstgeber dementsprechende Novellierungen vornehmen und deren Umsetzung vorantreiben. Es gibt viele Möglichkeiten, die veralteten Bürokratiemodelle im öffentlichen Dienst zu modernisieren (z. B. elektronische Amtssignatur für alle staatlichen Institutionen) und somit Erleichterungen für MitarbeiterInnen zu schaffen sowie auch eine schnellere Bearbeitung zu ermöglichen. Hier muss auch der Rückhalt vom Dienstgeber für die ausführenden Organe im öffentlichen Dienst gewährleistet werden.“ 4.) Ein moderner Staat darf Großkonzerne nicht bevorzugen „In einem modernen Staat, wie wir ihn wollen, kommt der Finanzkontrolle eine bedeutende Rolle zu. Dabei darf niemand bevorzugt werden“, stellt der Vorsitzende der FSG-GÖD-Jugend Michael Schuh fest. Forderungen der Gewerkschaft und der Personalvertretung nach einer Aufstockung des Personals sowie die Lehrausbildung haben inzwischen erste Früchte getragen. Schuh: „Wichtig ist nun, dass die gut ausgebildeten Lehrlinge auch dauerhaft übernommen werden.“ Michael Klima, Jugendvertreter im Bereich der Finanz: „In der Finanz ist es unser großes Ziel, wieder mehr MitarbeiterInnen im Bereich der Großbetriebsprüfer aufzunehmen, damit wir noch gezielter gegen Betrug bzw. Compliance vorgehen können. Das gilt vor allem für Kapital- und Aktiengesellschaften. Außerdem gibt es im Lehrlingsbereich wieder eine stark verbesserte Ausbildung. Die neue Lehrlingskoordinatorin in der Region Wien achtet auf die qualitative Ausbildung der Lehrlinge.“ Der junge Gewerkschafter ergänzt: „Es werden derzeit viele neue PrüferInnen aufgenommen. Somit gibt es in der Finanz derzeit einen qualitativen und quantitativen Umbruch. Es wird darauf geachtet, dass die Ausbildung von Neuaufnahmen so kurz wie nötig, aber auch qualitativ wie möglich erfolgt, damit vor allem in der Betriebsveranlagung das Personal so schnell wie möglich eingesetzt werden kann. Zuletzt ist zu sagen, dass die Lehrlinge durch eine gezielte Ausbildung im Finanzbereich sehr schnell nach der Lehrzeit in fast allen Bereichen der Finanzverwaltung eingesetzt werden können, wodurch natürlich auch schnell hochwertige Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Eine Übernahme nach erfolgreichem Lehrabschluss sollte daher die logische Folgerung sein.“
  • 3. Rückfragen & Kontakt: Michael Schuh, BSc Michael.Schuh@goedfsg-jugend.at 0676/3510595 Stichworte: Bundesregierung, Staat, Kampagne, FSG-GÖD-Jugend, Schuh Channels: Politik, Wirtschaft