SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Web 2.0: Warum virtuelle und reale Welt untrennbar miteinander verbunden sind Dr. Jan-Hinrik Schmidt Lingen, 21.10.2008
Was Sie heute erwartet Schlagwort „Web 2.0“: Onlinegestütztes Identitäts-, Beziehungs- & Informationsmanagement Die These vom „Cyberspace“:  Löst sich das virtuelle vom realen Leben? Nutzung von Netzwerkplattformen:  Persönliche Öffentlichkeiten und Privatsphäre
Was wäre, wenn es kein Internet gäbe? [ Zitate aus Gruppendiskussionen mit Jugendlichen in Hamburg und im Emsland] „ Ich glaube, man würde damit klar kommen. Aber wenn man wüsste, dass es das mal gab und dann abgeschafft wird, ich glaub, dann würde ich durchdrehen.  [- Warum? -] Ich müsste dann auf Youtube-Videos und so verzichten, und die sind schon witzig. Oder Chat und so.“ [Mädchen, 14 Jahre] „ Bei mir ist es, ich nutze halt das Internet einerseits sehr viel zur Kommunikation – Messenger läuft bei mir fast 24 Stunden am Tag, SchülerVZ ist natürlich auch hoch frequentiert. Aber zum Zweiten nutze ich das auch sehr viel, um mir halt Informationen zu beschaffen, die ich brauche.“ [Junge, 17 Jahre] „ Es geht auch ohne Internet, man kann ja auch was machen, was man nicht im Internet macht. Man kann zum Beispiel Playstation spielen, oder Nintendo DS, es gibt alles mögliche. Man muss nicht immer in Internet rennen, sonst is man n Internet-Freak.“ (Mädchen, 13 Jahre)
Universalmedium Internet Internet erfüllt Unterhaltungs-, Informations- & Kommunikationsfunktionen – allerdings ist der jeweilige Stellenwert stark vom Alter abhängig Internetnutzung (allgemein bzw. mindestens wöchentlich; in %) Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie 2008
Ist das Web 2.0? http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Web_2.0_Map.svg
Wikipedia
Youtube
Weblogs
Studi-/Schüler-/MeinVZ
ELCommunity
XING
Web 2.0 als Praxis Web 2.0 meint: Sinkende Hürden für aktives onlinegestütztes www.flickr.com/photos/44029537@N00/12760664/ Identitätsmanagement  (Darstellung individueller Interessen, Erlebnisse, Meinungen, Kompetenzen, etc.)    z.B. Weblogs, YouTube http://flickr.com/photos/mylesdgrant/495698908/ Beziehungsmanagement  (Pflege von bestehenden und Knüpfen von neuen Beziehungen)     z.B. MySpace, SchülerVZ http://www.flickr.com/photos/axels_bilder/1267008046/ Informationsmanagement  (Finden und Weiterverbreiten von relevanten Daten, Informationen, Wissen- und Kulturgütern)     z.B. Wikipedia, Tagging
Junge Nutzer Anwendungen des Web 2.0 werden unterschiedlich stark genutzt – allerdings jeweils deutlich überproportional von jungen Personen, insbesondere von Teenagern Nutzung ausgewählter Web 2.0-Anwendungen nach Altersgruppen (zumindest selten; in %) Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie 2008
Internet – eine eigene Welt? Was viele denken : Das Internet ist ein „Cyberspace“, in dem Menschen ihren Körper hinter sich lassen und neue Identitäten schaffen könnten http://themiddleeastinterest.files.wordpress.com/2007/12/matrix.jpg  Aber: Wie wird Identität im Internet tatsächlich abgebildet?
Second Life: Völlige Freiheit? „ Second Life“ dient aufgrund der dreidimensional-grafischen Darstellung und der hohen Gestaltungs-freiheit oft als Beleg für die „Entkopplungsthese“ Allerdings zeigen sich deutliche Tendenzen… … zur Wahl menschlicher und eindeutig geschlechtlich identifzierbarer Stellvertreter … zur Reproduktion kulturell geprägter Schönheitsideale und Idealtypen von Männlichkeit und Weiblichkeit (vgl. Misoch 2007) Second Life erlaubt es zwar, seine Selbstrepräsentation unabhängig vom Aussehen des eigenen Körpers zu gestalten „ realweltliche“ Schemata der Wahrnehmung und sozialen Kategorisierung  erbringen jedoch auch in virtuellen Umgebungen wichtige Orientierungsleistungen
Netzwerkplattformen: Reale Identität
Mitgliedschaft in Online-Netzwerken Quelle: Social Network Barometer 2008; N=1.978 Etwa zwei Drittel der Befragten einer aktuellen Studie sind Mitglied in mindestens einer Online-Community Von diesen Nutzern sind mehr als 70% nur in einer oder zwei Communities angemeldet
Motive für Nutzung Ausgewählte Motive für Nutzung von Online-Community (in %; Mehrfachnenn. möglich) Quelle: Social Network Barometer 2008; N=1.068 Es dominieren die Motive, bereits existierende soziale Beziehungen zu pflegen bzw. wieder aufzufrischen
Artikulation sozialer Beziehungen Nutzer von Netzwerkplattformen artikulieren, pflegen und erweitern ihre sozialen Beziehungen aus dem „echten Leben“ Treten überwiegend mit ihrer „echten Identität“ auf, um auffind-bar zu sein und Selbstpräsenta-tion, ggfs. auch Reputation an eigene Person zu koppeln Reale Identität und reales Beziehungsnetz wird im Virtuellen teils gespiegelt, teils um weitere Facetten ergänzt  Web 2.0 ermöglicht es dem Einzelnen, eigene „persönliche Öffentlichkeiten“ zu schaffen
Beispiel Netzwerkplattform
Persönliche Öffentlichkeiten in Facebook
„ Reale Welt“: Kontextabhängige Selbstpräsentation http://www.colinupton.com/illus/images/cyberillo1.jpg
„ Virtuelle Welt“: Kollabierende Kontexte Spezifische Eigenschaften der Öffentlichkeiten im Social Web erschweren es, die Grenzen zwischen sozialen Rollen zu ziehen (vgl. Boyd 2007): Persistenz Durchsuchbarkeit  Replizierbarkeit Unsichtbares Publikum Identitäts- und Beziehungsmanagement umfasst auch  Strategien, die Grenzen der eigenen Privatsphäre zu kontrollieren
Differenziertes Identitäts- und Beziehungsmanagement (1)
Differenziertes Identitäts- und Beziehungsmanagement (2)
Leiterwartung Authentizität (15-17jährige, formal niedrige Bildung, HH) Int: Wie findet ihr das, wenn jemand so tut als wäre er jemand anderer?  M_1: Is Scheiße . M_2: Is doch peinlich für ein selber.  M_1: Weil jeder soll doch so sein wie er selber is, man soll sich da nich so schüchtern so man ist so wie man is, kann man nicht ändern.  M_3: Man sollte sein Image einfach nicht verstellen, das is es.  Int: Meint ihr dass es andere Leute tun ihr Image verstellen?  M_2: Ja, die faken auch Bilder und so die machen von anderen Leuten  Int: Warum machen die das wohl?  M_2: Die haben kein Selbstwertgefühl  M_3: Um sich wohler zu fühlen, so das is ne Möglichkeit  M_2: Die wollen Leute verarschen.  Int: Hm. Die wollen anders scheinen als sie sind. Und hab ich richtig verstanden, dass ihr das nicht gut findet!  M_2: Gar nicht gut.   Differenziertes Identitäts- & Beziehungsmanagement (3)
Umgang mit Privatsphäre anderer Personen (18-24jährige, formal niedrige Bildung, HH) Int: Und kennst du jemanden, der auch schon ein bisschen Ärger mit peinlichen Fotos... oder gab's da mal Probleme?  F_1: Also  bei uns ist das eigentlich so, bei meinen ganzen Bekannten, wir fragen vorher, ob wir das Foto reinstellen können , oder solche Sachen. Weil ich weiß nicht, nachher fotografieren die mich, wenn ich da halbwegs irgendwie besoffen (..) in den Hafen reinfall' oder so was. Das will ich ja auch nicht, dass das im Internet ist und daher wird eigentlich bei uns immer vorher gefragt.   Differenziertes Identitäts- & Beziehungsmanagement (4)
Kontaktaufnahmen durch Fremde (15-17jährige, formal höhere Bildung, Emsland) F_1: Ich war auch mal in anderen Gruppen, und dann quatscht irgend jemand einen anderen an, (…) sagt, dass du sympathisch aussiehst, oder ne sympathische Frisur hast, oder deine Beschreibung sympathisch findet, als Ausrede hat, so irgendwie anquatscht. (…).  Int: Was hast du mit dem gemacht?  F_1: Nichts. Also, ich hab ihm noch nicht mal geantwortet, weil ich weiß nicht...  M_1:  Es ein bisschen arm ist .  F_1: Ja, ich weiß nicht.  M_1: Dating bei SchülerVZ. (lacht)  F_1: Auch, ne ich find das einfach nicht so...  M_1:  Nicht so stilvoll .  F_1: Einfach angequatscht zu werden, ist nicht so...  (…)  Nicht persönlich irgendwie . Finde ich.  F_3:  Es ist ja auch nicht da, um Freunde kennenzulernen .  F_1: Ne. Differenziertes Identitäts- & Beziehungsmanagement (5)
Differenziertes Identitäts- & Beziehungsmanagement (6)
Das Ende der Privatsphäre? http://www.colinupton.com/illus/images/cyberillo1.jpg http://www.flickr.com/photos/mrlerone/2360572263/
Fazit Was ich im Vortrag deutlich machen wollte: Das Internet erfüllt ganz unterschiedliche Funktionen – Anwendungen des „Web 2.0“ erleichtern vor allem das Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement aktiver Nutzer Anders als die These vom „Cyberspace“ nahelegt, sind diese Praktiken nicht losgelöst von der „realen Welt“, sondern darauf angelegt, reale Identitäten und Beziehungen zu repräsentieren, zu pflegen und zu erweitern Das Internet ist also kein virtueller Raum, der losgelöst vom Realen existieren würde – dies zeigt sich nicht zuletzt in neu auftretenden Konflikten (z.B. um die Privatsphäre)
Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit! Dr. Jan Schmidt Hans-Bredow-Institut für Medienforschung Senior Researcher für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation Warburgstr. 8-10, 20354 Hamburg [email_address] www.hans-bredow-institut.de/webzweinull www.schmidtmitdete.de
Eine Bitte http://www.unipark.de/uc/schuelervz/
Weiterführende Literatur ARD-ZDF-Onlinestudie 2008: Van Eimeren, Birgit / Frees, Beate (2008): Internetverbreitung: Größter Zuwachs bei Silver-Surfern. In: Media-Perspektiven, Nr. 7/2008, S. 330-344. Fisch, Martin / Gscheidle, Christoph (2008): Mitmachnetz Web 2.0: Rege Beteiligung nur in Communitys. In: Media-Perspektiven, Nr. 7/2008, S. 356-364. Boyd, Danah/ Nicole Ellison (2007). Social network sites: Definition, history, and scholarship. Journal of Computer-Mediated Communication, 13(1), article 11.http://jcmc.indiana.edu/vol13/issue1/boyd.ellison.html  Boyd, Danah (2007):  Incantations for Muggles: The role of ubiquitious Web 2.0 technologies in everyday life . Vortrag bei der O‘Reilly Emerging Technology Conference, San Diego, 28.3.2007. Online: http://www.danah.org/papers/Etech2007.html Misoch, Sabina (2007): Avatare als Verkörperungen im virtuellen Raum. In: merz Wissenschaft , Heft 2007-6, S. 73 – 85. Schmidt, Jan: Was ist neu am Social Web? Soziologische und kommunikationswissen-schaft-liche Grundlagen. In: Zerfaß, Ansgar; Martin Welker; Jan Schmidt (Hrsg.) (2008): Kommu-nikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Zwei Bände. Köln: Van Halem Verlag. Schmidt, Jan (in Vorb.): Das neue Netz. Merkmale, Praktiken und Konsequenzen des Web 2.0. Konstanz: UVK. Erscheint voraussichtlich Mai 2009.

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Internet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
Internet - Entwicklung, Praktiken, KonsequenzenInternet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
Internet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
Jan Schmidt
 
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
Jan Schmidt
 
Internet Bad Honnef 2010
Internet Bad Honnef 2010Internet Bad Honnef 2010
Internet Bad Honnef 2010
Jan Schmidt
 
Praktiken des Identitäts- und Beziehungsmanagements
Praktiken des Identitäts- und BeziehungsmanagementsPraktiken des Identitäts- und Beziehungsmanagements
Praktiken des Identitäts- und Beziehungsmanagements
Jan Schmidt
 
Netzwerke - ein Herzensanliegen
Netzwerke - ein HerzensanliegenNetzwerke - ein Herzensanliegen
Netzwerke - ein Herzensanliegen
Patrick Blaser
 
Web2.0 & Politische Bildung
Web2.0 & Politische BildungWeb2.0 & Politische Bildung
Web2.0 & Politische Bildung
davidroethler
 
Öffentlichkeit Im Wandel Leipzig
Öffentlichkeit Im Wandel LeipzigÖffentlichkeit Im Wandel Leipzig
Öffentlichkeit Im Wandel Leipzig
Jan Schmidt
 
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
Sandra Schön (aka Schoen)
 
Community Aufbau im Social Web - Theatercamp 2012
Community Aufbau im Social Web - Theatercamp 2012Community Aufbau im Social Web - Theatercamp 2012
Community Aufbau im Social Web - Theatercamp 2012
Karin Janner
 
Einführung Soziale Netzwerke
Einführung Soziale NetzwerkeEinführung Soziale Netzwerke
Einführung Soziale Netzwerke
Gerrit Eicker
 
Cyberwelt: Gibt es ein zweites Leben?
Cyberwelt: Gibt es ein zweites Leben?Cyberwelt: Gibt es ein zweites Leben?
Cyberwelt: Gibt es ein zweites Leben?
Jan Schmidt
 
Social Media im Theater - ThaliaCampus Workshop, Thalia Theater Hamburg
Social Media im Theater - ThaliaCampus Workshop, Thalia Theater HamburgSocial Media im Theater - ThaliaCampus Workshop, Thalia Theater Hamburg
Social Media im Theater - ThaliaCampus Workshop, Thalia Theater Hamburg
Karin Janner
 
Workshop bühnenverein-feb11
Workshop bühnenverein-feb11Workshop bühnenverein-feb11
Workshop bühnenverein-feb11
Karin Janner
 
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htwSocialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
Karin Janner
 
Neue Öffentlichkeiten im Social Web
Neue Öffentlichkeiten im Social WebNeue Öffentlichkeiten im Social Web
Neue Öffentlichkeiten im Social Web
Jan Schmidt
 
Web20 socialmedia-kulturmarketing-karin-janner-nordkolleg-rendsburg-seminar-f...
Web20 socialmedia-kulturmarketing-karin-janner-nordkolleg-rendsburg-seminar-f...Web20 socialmedia-kulturmarketing-karin-janner-nordkolleg-rendsburg-seminar-f...
Web20 socialmedia-kulturmarketing-karin-janner-nordkolleg-rendsburg-seminar-f...
Karin Janner
 
Imuptd 120201 webinar
Imuptd 120201 webinarImuptd 120201 webinar
Imuptd 120201 webinar
immer-uptodate
 
Digitale Medien im Alltag
Digitale Medien im AlltagDigitale Medien im Alltag
Digitale Medien im Alltag
Jan Schmidt
 
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
Karin Janner
 

Was ist angesagt? (20)

Internet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
Internet - Entwicklung, Praktiken, KonsequenzenInternet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
Internet - Entwicklung, Praktiken, Konsequenzen
 
SocialeNetwork
SocialeNetworkSocialeNetwork
SocialeNetwork
 
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Berlin 2008
 
Internet Bad Honnef 2010
Internet Bad Honnef 2010Internet Bad Honnef 2010
Internet Bad Honnef 2010
 
Praktiken des Identitäts- und Beziehungsmanagements
Praktiken des Identitäts- und BeziehungsmanagementsPraktiken des Identitäts- und Beziehungsmanagements
Praktiken des Identitäts- und Beziehungsmanagements
 
Netzwerke - ein Herzensanliegen
Netzwerke - ein HerzensanliegenNetzwerke - ein Herzensanliegen
Netzwerke - ein Herzensanliegen
 
Web2.0 & Politische Bildung
Web2.0 & Politische BildungWeb2.0 & Politische Bildung
Web2.0 & Politische Bildung
 
Öffentlichkeit Im Wandel Leipzig
Öffentlichkeit Im Wandel LeipzigÖffentlichkeit Im Wandel Leipzig
Öffentlichkeit Im Wandel Leipzig
 
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
Einführung Kompetenzentwicklung mit Technologien
 
Community Aufbau im Social Web - Theatercamp 2012
Community Aufbau im Social Web - Theatercamp 2012Community Aufbau im Social Web - Theatercamp 2012
Community Aufbau im Social Web - Theatercamp 2012
 
Einführung Soziale Netzwerke
Einführung Soziale NetzwerkeEinführung Soziale Netzwerke
Einführung Soziale Netzwerke
 
Cyberwelt: Gibt es ein zweites Leben?
Cyberwelt: Gibt es ein zweites Leben?Cyberwelt: Gibt es ein zweites Leben?
Cyberwelt: Gibt es ein zweites Leben?
 
Social Media im Theater - ThaliaCampus Workshop, Thalia Theater Hamburg
Social Media im Theater - ThaliaCampus Workshop, Thalia Theater HamburgSocial Media im Theater - ThaliaCampus Workshop, Thalia Theater Hamburg
Social Media im Theater - ThaliaCampus Workshop, Thalia Theater Hamburg
 
Workshop bühnenverein-feb11
Workshop bühnenverein-feb11Workshop bühnenverein-feb11
Workshop bühnenverein-feb11
 
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htwSocialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
Socialmedia n-der-hochschulkommunikation-htw
 
Neue Öffentlichkeiten im Social Web
Neue Öffentlichkeiten im Social WebNeue Öffentlichkeiten im Social Web
Neue Öffentlichkeiten im Social Web
 
Web20 socialmedia-kulturmarketing-karin-janner-nordkolleg-rendsburg-seminar-f...
Web20 socialmedia-kulturmarketing-karin-janner-nordkolleg-rendsburg-seminar-f...Web20 socialmedia-kulturmarketing-karin-janner-nordkolleg-rendsburg-seminar-f...
Web20 socialmedia-kulturmarketing-karin-janner-nordkolleg-rendsburg-seminar-f...
 
Imuptd 120201 webinar
Imuptd 120201 webinarImuptd 120201 webinar
Imuptd 120201 webinar
 
Digitale Medien im Alltag
Digitale Medien im AlltagDigitale Medien im Alltag
Digitale Medien im Alltag
 
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
Kulturmarketing im Rahmen der E-Video Weiterbildung Marketing 2.0 HTW Berlin ...
 

Andere mochten auch

Transparency in measures of scientific impact
Transparency in measures of scientific impactTransparency in measures of scientific impact
Transparency in measures of scientific impact
Dario Taraborelli
 
TI04_Licencias_ Creative_ commons
TI04_Licencias_ Creative_ commonsTI04_Licencias_ Creative_ commons
TI04_Licencias_ Creative_ commons
Lidia Espino
 
U.s. Immigration Demographics and Immigrant Integration
U.s. Immigration Demographics and Immigrant IntegrationU.s. Immigration Demographics and Immigrant Integration
U.s. Immigration Demographics and Immigrant Integration
Instituto Diáspora Brasil (IDB)
 
Market Research Diagram for PowerPoint by PoweredTemplate.com
Market Research Diagram for PowerPoint by PoweredTemplate.comMarket Research Diagram for PowerPoint by PoweredTemplate.com
Market Research Diagram for PowerPoint by PoweredTemplate.com
PoweredTemplate.com
 
Red Hat Storage 3.0
Red Hat Storage 3.0Red Hat Storage 3.0
Red Hat Storage 3.0
Andrey Markelov
 
Что мы сделали в 2015 году?
Что мы сделали в 2015 году?Что мы сделали в 2015 году?
Что мы сделали в 2015 году?
Анна Засухина
 
Sarah Hall, "The Science of Art"
Sarah Hall, "The Science of Art"Sarah Hall, "The Science of Art"
Sarah Hall, "The Science of Art"
WebVisions
 
EDIM 510: Challenge Based Learning
EDIM 510: Challenge Based LearningEDIM 510: Challenge Based Learning
EDIM 510: Challenge Based Learning
elcastil
 
2016-Summer-2153 BML Indy Insert-regular
2016-Summer-2153 BML Indy Insert-regular2016-Summer-2153 BML Indy Insert-regular
2016-Summer-2153 BML Indy Insert-regular
Alexandra Litwiler
 
Expo info
Expo infoExpo info
Redes sociales educacion
Redes sociales educacion Redes sociales educacion
Redes sociales educacion
160314
 
Crop Cardboard Freestanding Unit (FSU) in Coles - Case Study by Gush Creative
Crop Cardboard Freestanding Unit (FSU) in Coles - Case Study by Gush CreativeCrop Cardboard Freestanding Unit (FSU) in Coles - Case Study by Gush Creative
Crop Cardboard Freestanding Unit (FSU) in Coles - Case Study by Gush Creative
Andrew Fox
 
7 online branding
7 online branding7 online branding
7 online branding
RUBEN LICERA
 
Onboarding Designed to Engage and Delight Customers by Dan Fisher and Gerry G...
Onboarding Designed to Engage and Delight Customers by Dan Fisher and Gerry G...Onboarding Designed to Engage and Delight Customers by Dan Fisher and Gerry G...
Onboarding Designed to Engage and Delight Customers by Dan Fisher and Gerry G...
Engage
 
欧赛斯企业品牌视觉营销解决方案
欧赛斯企业品牌视觉营销解决方案欧赛斯企业品牌视觉营销解决方案
欧赛斯企业品牌视觉营销解决方案
qoolupeter
 
Yemen's Remote Mountain Villages
 Yemen's Remote Mountain Villages Yemen's Remote Mountain Villages
Yemen's Remote Mountain Villages
maditabalnco
 
Techniques to Remove Stress
Techniques to Remove StressTechniques to Remove Stress
Techniques to Remove Stress
mss218
 

Andere mochten auch (17)

Transparency in measures of scientific impact
Transparency in measures of scientific impactTransparency in measures of scientific impact
Transparency in measures of scientific impact
 
TI04_Licencias_ Creative_ commons
TI04_Licencias_ Creative_ commonsTI04_Licencias_ Creative_ commons
TI04_Licencias_ Creative_ commons
 
U.s. Immigration Demographics and Immigrant Integration
U.s. Immigration Demographics and Immigrant IntegrationU.s. Immigration Demographics and Immigrant Integration
U.s. Immigration Demographics and Immigrant Integration
 
Market Research Diagram for PowerPoint by PoweredTemplate.com
Market Research Diagram for PowerPoint by PoweredTemplate.comMarket Research Diagram for PowerPoint by PoweredTemplate.com
Market Research Diagram for PowerPoint by PoweredTemplate.com
 
Red Hat Storage 3.0
Red Hat Storage 3.0Red Hat Storage 3.0
Red Hat Storage 3.0
 
Что мы сделали в 2015 году?
Что мы сделали в 2015 году?Что мы сделали в 2015 году?
Что мы сделали в 2015 году?
 
Sarah Hall, "The Science of Art"
Sarah Hall, "The Science of Art"Sarah Hall, "The Science of Art"
Sarah Hall, "The Science of Art"
 
EDIM 510: Challenge Based Learning
EDIM 510: Challenge Based LearningEDIM 510: Challenge Based Learning
EDIM 510: Challenge Based Learning
 
2016-Summer-2153 BML Indy Insert-regular
2016-Summer-2153 BML Indy Insert-regular2016-Summer-2153 BML Indy Insert-regular
2016-Summer-2153 BML Indy Insert-regular
 
Expo info
Expo infoExpo info
Expo info
 
Redes sociales educacion
Redes sociales educacion Redes sociales educacion
Redes sociales educacion
 
Crop Cardboard Freestanding Unit (FSU) in Coles - Case Study by Gush Creative
Crop Cardboard Freestanding Unit (FSU) in Coles - Case Study by Gush CreativeCrop Cardboard Freestanding Unit (FSU) in Coles - Case Study by Gush Creative
Crop Cardboard Freestanding Unit (FSU) in Coles - Case Study by Gush Creative
 
7 online branding
7 online branding7 online branding
7 online branding
 
Onboarding Designed to Engage and Delight Customers by Dan Fisher and Gerry G...
Onboarding Designed to Engage and Delight Customers by Dan Fisher and Gerry G...Onboarding Designed to Engage and Delight Customers by Dan Fisher and Gerry G...
Onboarding Designed to Engage and Delight Customers by Dan Fisher and Gerry G...
 
欧赛斯企业品牌视觉营销解决方案
欧赛斯企业品牌视觉营销解决方案欧赛斯企业品牌视觉营销解决方案
欧赛斯企业品牌视觉营销解决方案
 
Yemen's Remote Mountain Villages
 Yemen's Remote Mountain Villages Yemen's Remote Mountain Villages
Yemen's Remote Mountain Villages
 
Techniques to Remove Stress
Techniques to Remove StressTechniques to Remove Stress
Techniques to Remove Stress
 

Ähnlich wie Web 2.0: Warum virtuelle und reale Welt untrennbar miteinander verbunden sind

Was ist der Reiz am neuen Netz?
Was ist der Reiz am neuen Netz?Was ist der Reiz am neuen Netz?
Was ist der Reiz am neuen Netz?
Jan Schmidt
 
Persönliche Öffentlichkeiten und Privatsphäre
Persönliche Öffentlichkeiten und PrivatsphärePersönliche Öffentlichkeiten und Privatsphäre
Persönliche Öffentlichkeiten und Privatsphäre
Jan Schmidt
 
Das Neue Netz Berlin 2009
Das Neue Netz Berlin 2009Das Neue Netz Berlin 2009
Das Neue Netz Berlin 2009
Jan Schmidt
 
Wen interessieren die Daten Mainz 2009
Wen interessieren die Daten Mainz 2009Wen interessieren die Daten Mainz 2009
Wen interessieren die Daten Mainz 2009
Jan Schmidt
 
Reiz Neues Netz Bamberg 2009
Reiz Neues Netz Bamberg 2009Reiz Neues Netz Bamberg 2009
Reiz Neues Netz Bamberg 2009
Jan Schmidt
 
Vortrag düsseldorf 2011_print
Vortrag düsseldorf 2011_printVortrag düsseldorf 2011_print
Vortrag düsseldorf 2011_print
Jan Schmidt
 
Reiz und Risiken des neuen Netz
Reiz und Risiken des neuen NetzReiz und Risiken des neuen Netz
Reiz und Risiken des neuen Netz
Jan Schmidt
 
Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009
Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009
Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009
Jan Schmidt
 
Journalismus und Social Media
Journalismus und Social MediaJournalismus und Social Media
Journalismus und Social Media
Jan Schmidt
 
Bitkom Jan Schmidt 2009 Print
Bitkom Jan Schmidt 2009 PrintBitkom Jan Schmidt 2009 Print
Bitkom Jan Schmidt 2009 Print
Jan Schmidt
 
Soziale Netzwerke 2009
Soziale Netzwerke 2009Soziale Netzwerke 2009
Soziale Netzwerke 2009
Andreas Neumann
 
Ende Der Privatsphäre?
Ende Der Privatsphäre?Ende Der Privatsphäre?
Ende Der Privatsphäre?
Jan Schmidt
 
Referat KKV Spiez 2017
Referat KKV Spiez 2017Referat KKV Spiez 2017
Referat KKV Spiez 2017
Philippe Wampfler
 
Schmidt socialmedia 2010_print
Schmidt socialmedia 2010_printSchmidt socialmedia 2010_print
Schmidt socialmedia 2010_print
Jan Schmidt
 
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer BeziehungenPrivatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
Jan Schmidt
 
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Jan Schmidt
 
Informelles Lernen in virtuellen Welten
Informelles Lernen in virtuellen WeltenInformelles Lernen in virtuellen Welten
Informelles Lernen in virtuellen Welten
Petra Grell
 
Weiterbildung kirchliche JugendleiterInnen ÖAkJl
Weiterbildung kirchliche JugendleiterInnen ÖAkJlWeiterbildung kirchliche JugendleiterInnen ÖAkJl
Weiterbildung kirchliche JugendleiterInnen ÖAkJl
ThemaTisch
 
Persönliche Öffentlichkeiten Hamburg 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Hamburg 2008Persönliche Öffentlichkeiten Hamburg 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Hamburg 2008
Jan Schmidt
 
Lissabon janschmidt 2011_print
Lissabon janschmidt 2011_printLissabon janschmidt 2011_print
Lissabon janschmidt 2011_print
Jan Schmidt
 

Ähnlich wie Web 2.0: Warum virtuelle und reale Welt untrennbar miteinander verbunden sind (20)

Was ist der Reiz am neuen Netz?
Was ist der Reiz am neuen Netz?Was ist der Reiz am neuen Netz?
Was ist der Reiz am neuen Netz?
 
Persönliche Öffentlichkeiten und Privatsphäre
Persönliche Öffentlichkeiten und PrivatsphärePersönliche Öffentlichkeiten und Privatsphäre
Persönliche Öffentlichkeiten und Privatsphäre
 
Das Neue Netz Berlin 2009
Das Neue Netz Berlin 2009Das Neue Netz Berlin 2009
Das Neue Netz Berlin 2009
 
Wen interessieren die Daten Mainz 2009
Wen interessieren die Daten Mainz 2009Wen interessieren die Daten Mainz 2009
Wen interessieren die Daten Mainz 2009
 
Reiz Neues Netz Bamberg 2009
Reiz Neues Netz Bamberg 2009Reiz Neues Netz Bamberg 2009
Reiz Neues Netz Bamberg 2009
 
Vortrag düsseldorf 2011_print
Vortrag düsseldorf 2011_printVortrag düsseldorf 2011_print
Vortrag düsseldorf 2011_print
 
Reiz und Risiken des neuen Netz
Reiz und Risiken des neuen NetzReiz und Risiken des neuen Netz
Reiz und Risiken des neuen Netz
 
Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009
Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009
Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009
 
Journalismus und Social Media
Journalismus und Social MediaJournalismus und Social Media
Journalismus und Social Media
 
Bitkom Jan Schmidt 2009 Print
Bitkom Jan Schmidt 2009 PrintBitkom Jan Schmidt 2009 Print
Bitkom Jan Schmidt 2009 Print
 
Soziale Netzwerke 2009
Soziale Netzwerke 2009Soziale Netzwerke 2009
Soziale Netzwerke 2009
 
Ende Der Privatsphäre?
Ende Der Privatsphäre?Ende Der Privatsphäre?
Ende Der Privatsphäre?
 
Referat KKV Spiez 2017
Referat KKV Spiez 2017Referat KKV Spiez 2017
Referat KKV Spiez 2017
 
Schmidt socialmedia 2010_print
Schmidt socialmedia 2010_printSchmidt socialmedia 2010_print
Schmidt socialmedia 2010_print
 
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer BeziehungenPrivatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
Privatsphäre 2.0 - Zur Ethik der Kapitalisierung sozialer Beziehungen
 
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
Öffentlichkeit Im Wandel Darmstadt 2009
 
Informelles Lernen in virtuellen Welten
Informelles Lernen in virtuellen WeltenInformelles Lernen in virtuellen Welten
Informelles Lernen in virtuellen Welten
 
Weiterbildung kirchliche JugendleiterInnen ÖAkJl
Weiterbildung kirchliche JugendleiterInnen ÖAkJlWeiterbildung kirchliche JugendleiterInnen ÖAkJl
Weiterbildung kirchliche JugendleiterInnen ÖAkJl
 
Persönliche Öffentlichkeiten Hamburg 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Hamburg 2008Persönliche Öffentlichkeiten Hamburg 2008
Persönliche Öffentlichkeiten Hamburg 2008
 
Lissabon janschmidt 2011_print
Lissabon janschmidt 2011_printLissabon janschmidt 2011_print
Lissabon janschmidt 2011_print
 

Mehr von Jan Schmidt

How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
How do intermediaries shape information management and opinion formation online?How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
Jan Schmidt
 
Big Data and Research Ethics
Big Data and Research EthicsBig Data and Research Ethics
Big Data and Research Ethics
Jan Schmidt
 
Kommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
Kommunikationswissenschaftliche OnlineforschungKommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
Kommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
Jan Schmidt
 
Soziale Medien als Intermediäre der Meinungsbildung und Nachrichtenvermittlung
Soziale Medien als Intermediäre der Meinungsbildung und NachrichtenvermittlungSoziale Medien als Intermediäre der Meinungsbildung und Nachrichtenvermittlung
Soziale Medien als Intermediäre der Meinungsbildung und Nachrichtenvermittlung
Jan Schmidt
 
Soziale Medien als Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation
Soziale Medien als Intermediäre in der WissenschaftskommunikationSoziale Medien als Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation
Soziale Medien als Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation
Jan Schmidt
 
Modelling the Media Logic of Software Systems
Modelling the Media Logic of Software SystemsModelling the Media Logic of Software Systems
Modelling the Media Logic of Software Systems
Jan Schmidt
 
Soziale Medien in Krisen und Katastrophenfällen
Soziale Medien in Krisen und KatastrophenfällenSoziale Medien in Krisen und Katastrophenfällen
Soziale Medien in Krisen und Katastrophenfällen
Jan Schmidt
 
The E-Petition Platform of the German Bundestag
The E-Petition Platform of the German BundestagThe E-Petition Platform of the German Bundestag
The E-Petition Platform of the German Bundestag
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, FazitVernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data"
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 11, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 11, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 11, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 11, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und NetzwerkeVernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
Jan Schmidt
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
Jan Schmidt
 
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
Jan Schmidt
 

Mehr von Jan Schmidt (20)

How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
How do intermediaries shape information management and opinion formation online?How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
How do intermediaries shape information management and opinion formation online?
 
Big Data and Research Ethics
Big Data and Research EthicsBig Data and Research Ethics
Big Data and Research Ethics
 
Kommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
Kommunikationswissenschaftliche OnlineforschungKommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
Kommunikationswissenschaftliche Onlineforschung
 
Soziale Medien als Intermediäre der Meinungsbildung und Nachrichtenvermittlung
Soziale Medien als Intermediäre der Meinungsbildung und NachrichtenvermittlungSoziale Medien als Intermediäre der Meinungsbildung und Nachrichtenvermittlung
Soziale Medien als Intermediäre der Meinungsbildung und Nachrichtenvermittlung
 
Soziale Medien als Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation
Soziale Medien als Intermediäre in der WissenschaftskommunikationSoziale Medien als Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation
Soziale Medien als Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation
 
Modelling the Media Logic of Software Systems
Modelling the Media Logic of Software SystemsModelling the Media Logic of Software Systems
Modelling the Media Logic of Software Systems
 
Soziale Medien in Krisen und Katastrophenfällen
Soziale Medien in Krisen und KatastrophenfällenSoziale Medien in Krisen und Katastrophenfällen
Soziale Medien in Krisen und Katastrophenfällen
 
The E-Petition Platform of the German Bundestag
The E-Petition Platform of the German BundestagThe E-Petition Platform of the German Bundestag
The E-Petition Platform of the German Bundestag
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, FazitVernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 13, Fazit
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 12, "Messen, Methoden, Big Data"
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 11, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 11, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 11, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 11, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 10, "Vernetzte Öffentlichkeiten und ...
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 8, "Informationsfluss in vernetzten ...
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 7, Vernetzte Öffentlichkeiten und Jo...
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 4, "Technische Grundlagen"
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 3, "Episoden Praktiken Strukturen"
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und NetzwerkeVernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 2, Öffentlichkeit und Netzwerke
 
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 1
 
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
Audience management in social media: Affordances, cultural differences, and i...
 

Web 2.0: Warum virtuelle und reale Welt untrennbar miteinander verbunden sind

  • 1. Web 2.0: Warum virtuelle und reale Welt untrennbar miteinander verbunden sind Dr. Jan-Hinrik Schmidt Lingen, 21.10.2008
  • 2. Was Sie heute erwartet Schlagwort „Web 2.0“: Onlinegestütztes Identitäts-, Beziehungs- & Informationsmanagement Die These vom „Cyberspace“: Löst sich das virtuelle vom realen Leben? Nutzung von Netzwerkplattformen: Persönliche Öffentlichkeiten und Privatsphäre
  • 3. Was wäre, wenn es kein Internet gäbe? [ Zitate aus Gruppendiskussionen mit Jugendlichen in Hamburg und im Emsland] „ Ich glaube, man würde damit klar kommen. Aber wenn man wüsste, dass es das mal gab und dann abgeschafft wird, ich glaub, dann würde ich durchdrehen. [- Warum? -] Ich müsste dann auf Youtube-Videos und so verzichten, und die sind schon witzig. Oder Chat und so.“ [Mädchen, 14 Jahre] „ Bei mir ist es, ich nutze halt das Internet einerseits sehr viel zur Kommunikation – Messenger läuft bei mir fast 24 Stunden am Tag, SchülerVZ ist natürlich auch hoch frequentiert. Aber zum Zweiten nutze ich das auch sehr viel, um mir halt Informationen zu beschaffen, die ich brauche.“ [Junge, 17 Jahre] „ Es geht auch ohne Internet, man kann ja auch was machen, was man nicht im Internet macht. Man kann zum Beispiel Playstation spielen, oder Nintendo DS, es gibt alles mögliche. Man muss nicht immer in Internet rennen, sonst is man n Internet-Freak.“ (Mädchen, 13 Jahre)
  • 4. Universalmedium Internet Internet erfüllt Unterhaltungs-, Informations- & Kommunikationsfunktionen – allerdings ist der jeweilige Stellenwert stark vom Alter abhängig Internetnutzung (allgemein bzw. mindestens wöchentlich; in %) Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie 2008
  • 5. Ist das Web 2.0? http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Web_2.0_Map.svg
  • 11. XING
  • 12. Web 2.0 als Praxis Web 2.0 meint: Sinkende Hürden für aktives onlinegestütztes www.flickr.com/photos/44029537@N00/12760664/ Identitätsmanagement (Darstellung individueller Interessen, Erlebnisse, Meinungen, Kompetenzen, etc.)  z.B. Weblogs, YouTube http://flickr.com/photos/mylesdgrant/495698908/ Beziehungsmanagement (Pflege von bestehenden und Knüpfen von neuen Beziehungen)  z.B. MySpace, SchülerVZ http://www.flickr.com/photos/axels_bilder/1267008046/ Informationsmanagement (Finden und Weiterverbreiten von relevanten Daten, Informationen, Wissen- und Kulturgütern)  z.B. Wikipedia, Tagging
  • 13. Junge Nutzer Anwendungen des Web 2.0 werden unterschiedlich stark genutzt – allerdings jeweils deutlich überproportional von jungen Personen, insbesondere von Teenagern Nutzung ausgewählter Web 2.0-Anwendungen nach Altersgruppen (zumindest selten; in %) Quelle: ARD/ZDF Onlinestudie 2008
  • 14. Internet – eine eigene Welt? Was viele denken : Das Internet ist ein „Cyberspace“, in dem Menschen ihren Körper hinter sich lassen und neue Identitäten schaffen könnten http://themiddleeastinterest.files.wordpress.com/2007/12/matrix.jpg  Aber: Wie wird Identität im Internet tatsächlich abgebildet?
  • 15. Second Life: Völlige Freiheit? „ Second Life“ dient aufgrund der dreidimensional-grafischen Darstellung und der hohen Gestaltungs-freiheit oft als Beleg für die „Entkopplungsthese“ Allerdings zeigen sich deutliche Tendenzen… … zur Wahl menschlicher und eindeutig geschlechtlich identifzierbarer Stellvertreter … zur Reproduktion kulturell geprägter Schönheitsideale und Idealtypen von Männlichkeit und Weiblichkeit (vgl. Misoch 2007) Second Life erlaubt es zwar, seine Selbstrepräsentation unabhängig vom Aussehen des eigenen Körpers zu gestalten „ realweltliche“ Schemata der Wahrnehmung und sozialen Kategorisierung erbringen jedoch auch in virtuellen Umgebungen wichtige Orientierungsleistungen
  • 17. Mitgliedschaft in Online-Netzwerken Quelle: Social Network Barometer 2008; N=1.978 Etwa zwei Drittel der Befragten einer aktuellen Studie sind Mitglied in mindestens einer Online-Community Von diesen Nutzern sind mehr als 70% nur in einer oder zwei Communities angemeldet
  • 18. Motive für Nutzung Ausgewählte Motive für Nutzung von Online-Community (in %; Mehrfachnenn. möglich) Quelle: Social Network Barometer 2008; N=1.068 Es dominieren die Motive, bereits existierende soziale Beziehungen zu pflegen bzw. wieder aufzufrischen
  • 19. Artikulation sozialer Beziehungen Nutzer von Netzwerkplattformen artikulieren, pflegen und erweitern ihre sozialen Beziehungen aus dem „echten Leben“ Treten überwiegend mit ihrer „echten Identität“ auf, um auffind-bar zu sein und Selbstpräsenta-tion, ggfs. auch Reputation an eigene Person zu koppeln Reale Identität und reales Beziehungsnetz wird im Virtuellen teils gespiegelt, teils um weitere Facetten ergänzt Web 2.0 ermöglicht es dem Einzelnen, eigene „persönliche Öffentlichkeiten“ zu schaffen
  • 22. „ Reale Welt“: Kontextabhängige Selbstpräsentation http://www.colinupton.com/illus/images/cyberillo1.jpg
  • 23. „ Virtuelle Welt“: Kollabierende Kontexte Spezifische Eigenschaften der Öffentlichkeiten im Social Web erschweren es, die Grenzen zwischen sozialen Rollen zu ziehen (vgl. Boyd 2007): Persistenz Durchsuchbarkeit Replizierbarkeit Unsichtbares Publikum Identitäts- und Beziehungsmanagement umfasst auch Strategien, die Grenzen der eigenen Privatsphäre zu kontrollieren
  • 24. Differenziertes Identitäts- und Beziehungsmanagement (1)
  • 25. Differenziertes Identitäts- und Beziehungsmanagement (2)
  • 26. Leiterwartung Authentizität (15-17jährige, formal niedrige Bildung, HH) Int: Wie findet ihr das, wenn jemand so tut als wäre er jemand anderer? M_1: Is Scheiße . M_2: Is doch peinlich für ein selber. M_1: Weil jeder soll doch so sein wie er selber is, man soll sich da nich so schüchtern so man ist so wie man is, kann man nicht ändern. M_3: Man sollte sein Image einfach nicht verstellen, das is es. Int: Meint ihr dass es andere Leute tun ihr Image verstellen? M_2: Ja, die faken auch Bilder und so die machen von anderen Leuten Int: Warum machen die das wohl? M_2: Die haben kein Selbstwertgefühl M_3: Um sich wohler zu fühlen, so das is ne Möglichkeit M_2: Die wollen Leute verarschen. Int: Hm. Die wollen anders scheinen als sie sind. Und hab ich richtig verstanden, dass ihr das nicht gut findet! M_2: Gar nicht gut. Differenziertes Identitäts- & Beziehungsmanagement (3)
  • 27. Umgang mit Privatsphäre anderer Personen (18-24jährige, formal niedrige Bildung, HH) Int: Und kennst du jemanden, der auch schon ein bisschen Ärger mit peinlichen Fotos... oder gab's da mal Probleme? F_1: Also bei uns ist das eigentlich so, bei meinen ganzen Bekannten, wir fragen vorher, ob wir das Foto reinstellen können , oder solche Sachen. Weil ich weiß nicht, nachher fotografieren die mich, wenn ich da halbwegs irgendwie besoffen (..) in den Hafen reinfall' oder so was. Das will ich ja auch nicht, dass das im Internet ist und daher wird eigentlich bei uns immer vorher gefragt. Differenziertes Identitäts- & Beziehungsmanagement (4)
  • 28. Kontaktaufnahmen durch Fremde (15-17jährige, formal höhere Bildung, Emsland) F_1: Ich war auch mal in anderen Gruppen, und dann quatscht irgend jemand einen anderen an, (…) sagt, dass du sympathisch aussiehst, oder ne sympathische Frisur hast, oder deine Beschreibung sympathisch findet, als Ausrede hat, so irgendwie anquatscht. (…). Int: Was hast du mit dem gemacht? F_1: Nichts. Also, ich hab ihm noch nicht mal geantwortet, weil ich weiß nicht... M_1: Es ein bisschen arm ist . F_1: Ja, ich weiß nicht. M_1: Dating bei SchülerVZ. (lacht) F_1: Auch, ne ich find das einfach nicht so... M_1: Nicht so stilvoll . F_1: Einfach angequatscht zu werden, ist nicht so... (…) Nicht persönlich irgendwie . Finde ich. F_3: Es ist ja auch nicht da, um Freunde kennenzulernen . F_1: Ne. Differenziertes Identitäts- & Beziehungsmanagement (5)
  • 29. Differenziertes Identitäts- & Beziehungsmanagement (6)
  • 30. Das Ende der Privatsphäre? http://www.colinupton.com/illus/images/cyberillo1.jpg http://www.flickr.com/photos/mrlerone/2360572263/
  • 31. Fazit Was ich im Vortrag deutlich machen wollte: Das Internet erfüllt ganz unterschiedliche Funktionen – Anwendungen des „Web 2.0“ erleichtern vor allem das Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement aktiver Nutzer Anders als die These vom „Cyberspace“ nahelegt, sind diese Praktiken nicht losgelöst von der „realen Welt“, sondern darauf angelegt, reale Identitäten und Beziehungen zu repräsentieren, zu pflegen und zu erweitern Das Internet ist also kein virtueller Raum, der losgelöst vom Realen existieren würde – dies zeigt sich nicht zuletzt in neu auftretenden Konflikten (z.B. um die Privatsphäre)
  • 32. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit! Dr. Jan Schmidt Hans-Bredow-Institut für Medienforschung Senior Researcher für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation Warburgstr. 8-10, 20354 Hamburg [email_address] www.hans-bredow-institut.de/webzweinull www.schmidtmitdete.de
  • 34. Weiterführende Literatur ARD-ZDF-Onlinestudie 2008: Van Eimeren, Birgit / Frees, Beate (2008): Internetverbreitung: Größter Zuwachs bei Silver-Surfern. In: Media-Perspektiven, Nr. 7/2008, S. 330-344. Fisch, Martin / Gscheidle, Christoph (2008): Mitmachnetz Web 2.0: Rege Beteiligung nur in Communitys. In: Media-Perspektiven, Nr. 7/2008, S. 356-364. Boyd, Danah/ Nicole Ellison (2007). Social network sites: Definition, history, and scholarship. Journal of Computer-Mediated Communication, 13(1), article 11.http://jcmc.indiana.edu/vol13/issue1/boyd.ellison.html Boyd, Danah (2007): Incantations for Muggles: The role of ubiquitious Web 2.0 technologies in everyday life . Vortrag bei der O‘Reilly Emerging Technology Conference, San Diego, 28.3.2007. Online: http://www.danah.org/papers/Etech2007.html Misoch, Sabina (2007): Avatare als Verkörperungen im virtuellen Raum. In: merz Wissenschaft , Heft 2007-6, S. 73 – 85. Schmidt, Jan: Was ist neu am Social Web? Soziologische und kommunikationswissen-schaft-liche Grundlagen. In: Zerfaß, Ansgar; Martin Welker; Jan Schmidt (Hrsg.) (2008): Kommu-nikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Zwei Bände. Köln: Van Halem Verlag. Schmidt, Jan (in Vorb.): Das neue Netz. Merkmale, Praktiken und Konsequenzen des Web 2.0. Konstanz: UVK. Erscheint voraussichtlich Mai 2009.

Hinweis der Redaktion

  1. Notizen: