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We Are Not a Gadget
Warum die Schule auch in Zukunft Lehrer/innen noch braucht
                      Reinhard Bauer | Donau-Universität Krems | 16. Mail 2011
                                       Donau-
Chicago,
Chicago, im Jahr 2035




             Foto: http://outnow.ch/Movies/2004/IRobot/Bilder/
Szenen
Wechsel
Japan, i J h
Japan, im Jahr 2009
J




      Foto: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-40720-7.html
            http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-40720-
Korea, i J h
Korea, im Jahr 2011
K




    Foto: http://cdn.slashgear.com/wp-content/uploads/2010/12/Engkey.jpeg
          http://cdn.slashgear.com/wp-
Und was
heißt das für
  iß      f
   uns?
   uns?
Setzen auch unsere
  S t       h
    Schulen bald auf
»R-Learning«?
   Learning«
  Foto: http://www.plasticpals.com/http://www.plasticpals.com/wp-content/uploads//2010/02/Robot-Teachers-2012.jpg
Haben wir als
 Lehrer/innen
                     ausgedient?




       Foto: http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSuzeiZgFLwZcSdT-PptqKgKgZKmrZB1ClsXdCB6rg9W6VtlsDw
Sind wir bloß ein weiteres
  technisches Werkzeug?

                  Foto: http://www.flickr.com/photos/tunnelarmr/
Müssen wir akzeptieren, selbst als
Programm verstanden zu werden?




                           Foto: http://www.flickr.com/photos/aphrodite/
Jaron Lanier meint:
You Are Not a
   Gadget
       g
Lanier fordert
   die digitale
Emanzipation
E       i ti

Foto: http://imgs.sfgate.com/c/pictures/2010/01/29/ba-jaronlanier_SFCG1264624629.jpg
„Fragmente sind keine Menschen.“
                      Menschen.“
                        — Jaron Lanier, 2010
Unsere neue
     U
„Kultur der Offenheit“
 Kultur



               Foto: http://infos.mediaquell.com/files/2009/11/web20_welt2000.jpg
„Das wichtigste an einer
        „            g
Technologie ist die Frage, wie sie
      die M
      di Menschen verändert.“
                 h       ä d t“
                           — Jaron Lanier
„
  „Wie verändere ich mich selbst,  ,
wenn ich viel blogge, twittere oder
              blogge,
              Wikipedia b
              Wiki di benutze?“  ?“
                                                      — Jaron Lanier



                       Foto: http://home.arcor.de/be/bernd.mai/galerie-tattoo/metamorphose.jpg
„Wer bin ich  ,
wenn mein Publikum die
Schwarmintelligenz ist?“
S h    i t lli     i t?“
                       — Jaron Lanier


                 Foto: http://www.scheffel.og.bw.schule.de/ags/foto-ag/ausstellung/wer_bin_ich.jpg
„Wir sollten nicht versuchen, die
 Rudelmentalität so effizient wie möglich
zu machen. Wir sollten lieber versuchen,
 die individuelle Intelligenz zu fördern.“
                                  — Jaron Lanier




                                      Foto: http://npb.jamescook.nu/
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VIRTUAL REALITY
„Willkommen in einer virtuellen Welt! Schlüpfen Sie in
                                       Welt!
Ihren Avatar! Haben Sie keine Erfahrung oder nicht die Zeit
       Avatar!                                          Zeit,
   sich einen eigenen zu gestalten? Kein Problem. Wir haben
  eine ganze Bibliothek an vorgefertigten Masken; eine wird
        g                     g      g            ;
                                      Ihnen perfekt passen.“

                                            — Lev M
                                              L Manovich, 1996
                                                  Manovich,
                                                       i h




                                                    Foto: http://www.innsalzach24.de/
„War es etwa denkbar, d
  W       t   d kb dass die Menschen
                             di M      h
süchtig nach virtueller Realität würden, als
                     wäre sie eine Droge?“
                                    — Jaron Lanier


                                     Foto: http://www.ruhrnachrichten.de
Über technische Fortsätze des
 menschlichen Kö
       hli h Körpers nehmen wir
                          h       i
Verbindung zur Welt und zu anderen
          g
                     Menschen auf.




                             Foto: http://www.artikelwissen.info/
„ Die siegreiche Subkultur hat keinen Namen,
       aber ich bezeichne sie gelegentlich als
  »kybernetischen Totalitarismus« oder als
                    »digitalen Maoismus«.“
                                Maoismus«.“  “
                                          — Jaron Lanier




                                    Foto: http://de.wikipedia.org/wiki/Mao_Zedong
So weit, so gut.
Was ist neu daran?
             Foto: http://www.strategieblog.de/
Manifest oder
M if t
Altes im Neuen?
         Neuen?
    Foto: http://bauwiki.tugraz.at/bin/view/Baulexikon/HaasHaus
Manifest oder
     Einsamer Kampf um das letzte (und
lösende) Wort in der Auseinandersetzung
   der Imagination mit der Wirklichkeit?
          g                Wirklichkeit?




                         Foto: miquitos, http://www.flickr.com/photos/12333120@N00/with/3679949620/
                               miquitos,
Lanier ist
          kein Maschinenstürmer,
kein Computer-S l , d sich zum
k i CComputer-Saulus der i h
           t Saulus,
  analogen Paulus gewandelt hätte,
       g           g               ,
      kein kulturkritischer Prophet
    kein wollüstiger Apokalyptiker
                     Apokalyptiker.
                      — Helmut Spiegel, FAZ.NET
                                p g
Lanier will,
               dass wir innehalten,
dass wir einen Schritt zurücktreten,
d     i i      S h itt    ü kt t
      dass wir über die Netzkultur
                       nachdenken.
Laniers Aufruf für einen
           »digitalen Humanismus« ist
ein Aufruf zur digitalen Emanzipation.
ein Aufruf zur digitalen Emanzipation
“Tell us what to do, Daddy, and we’ll do it.
           That is the worm in the apple.”
                       — Christopher Alexander, 1996




                               Animation: http://auer.netzliteratur.net/worm/applepie.htm
Digitale Emanzipation
  g            p
    erscheint als Dualismus
               Foto: http://stubber.math-inf.uni-greifswald.de/mathematik+kunst/kuenstler_escher.html
                     http://stubber.math-inf.uni-
WENN AFFEN DIE IN BÄUMEN LEBEN
    sich etwas mitteilen / dann geht es um die 
    kletterqualität der gehölze / die sprödigkeit und
                    der gehölze / die 
                    der         / die sprödigkeit und 
    biegsamkeit von ästen / die geschmacksnuancen
                 von ästen / die geschmacksnuancen
    von früchten oder die 
    von 
    von früchten oder die wirkungen des freien falls //
                  oder die wirkungen des freien falls // 
    auf die herausbildung der qualität ihrer umwelt
    auf die herausbildung der qualität ihrer umwelt
    haben die affen keinen 
    haben die 
    haben die affen keinen einfluss
                     keinen einfluss
                                            — kai pohl, 2002
                                                  pohl,




                                               Foto: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/
WENN BENUTZER VON RECHENMASCHINEN
   sich etwas mitteilen / dann geht es um technische 
   parameter: wie schnell ist der 
   parameter:
   parameter: wie schnell ist der prozessor / wieviel
               : wie schnell ist der prozessor / wieviel 
   arbeitsspeicher / welche schnittstellen mit 
                     / welche schnittstellen
   welchen übertragungsraten / 
   welchen 
   welchen übertragungsraten / leistungsaufnahme /
                                  / leistungsaufnahme / 
   bandbreite / auflösung // die entwicklung der 
   bandbreite / auflösung // die entwicklung
   digitalen technik ist den 
   digitalen 
   digitalen technik ist den maschinenbenutzern
                      ist den maschinenbenutzern
   genauso fremd wie den affen das wachstum der 
   genauso fremd wie den affen das wachstum
   bäume // und das ist auch gut so / flüsterte die 
   bäume // und das ist auch gut so / flüsterte die 
   bäume // und das ist auch gut so / flüsterte die
   industrie / wenn sie sicher wäre / dass gerade 
              / wenn sie sicher wäre / dass
   niemand zuhört
   niemand zuhört
                                            — kai pohl, 2002
                                                  pohl,




                                             Foto: http://www.flickr.com/photos/torres21
“You push the button, we do the rest.”
                          — George Eastman, 1888




                                     Foto: http://commons.wikimedia.org
Der
D vernetzte C
       t t Computer
                t

                Foto: http://blog.blackriver.at/
“the map is not the territory”
                   — Alfred Habdank Skarbek K
                     Alf d H bd k Sk b k Korzybski, 1931
                                            Korzybski,
                                                 b ki




45    Researcher                                           8
                                                       Grafik: Reinhard Bauer
“[…] digitale emanzipation
ist kein knopf / auf den man
       drücken kann”
                kann”
          — kai pohl, 2002
                pohl,




                             Foto: http://commons.wikimedia.org
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               Foto: http://www.flickr.com/photos/torres21/
gad|
gad|get [‘gædʒɪt] n
        [‘gædʒ

1. kleiner, raffinierter technischer Gegenstand
   (der auch zu Spielereien geeignet ist)
2. (EDV) Widget

Herkunft:
Herkunft: vielleicht aus französisch gâchette =
schließender Teil eines Türschlosses
              Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/Gadget
              Q ll htt //        d d d / ht h ib         /G d t
Students
   &
     Teachers
         use
Gadgets
Gad et
                Foto: http://volumeproject.org/files/2009/09/07.jpg
Published: September 15, 2010
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                                                                                              Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
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                                                                                              Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
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                                                                                              Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
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                                                                                              Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
+
Warum brauche ich
eine/n
eine/n   Lehrer/in,
         wenn ich Google habe
                           Foto: torres21, http://farm2.static.flickr.com/1110/1413885409_0f67c0e8ae_o.jpg
TEACHER:   What did the Vikings come in, children?
                                         children?
CLASS:     Longboats,
           Longboats, Miss!
TEACHER:   No, no, now come on, we did this last time,
           remember …
CLASS:     Er, ships, narrowboats, er, don t know,
           Er ships, narrowboats, er don‘t know, Miss!
TEACHER:   Oh come on, we did this! They came in
                              this!
           ‘hoards‘, class. What did they come in?
            hoards‘, class.
CLASS:     ‘Hoards‘, Miss …
            Hoards‘,
                   ,

           — Mark Steel in einer seiner Lectures für die Open University und die BBC
‘guess what’s in the teacher’s head’ game
                               — Ian Gilbert, 2010
                                                     Grafik: Reinhard Bauer
“Just watch a kid with a new videogame. The
last thing they do is read the manual. Instead,
  they pick up the controller and start bashing
              the buttons to see what happens.”
                                                                              — Will Wright, Wired, 04/2006

            Foto: Gillian Laub for The New York Times, http://graphics8.nytimes.com/images/2010/09/19/magazine/19video-span/19video-span-articleLarge.jpg
Die Rolle der
 Lehrerinnen
  und Lehrer
        ist es,
            es,


                  die Pforten zum
                  Wissen zu
                  öffnen.
                  öffnen.

                                Foto: Reinhard Bauer
„Das Lehren ist noch schwieriger als das Lernen. Man
        weiß dies wohl; aber man bedenkt es selten.“
          iß di       hl b       b d kt        lt “




                           Foto: http://www.psychologie‐psychotherapie.ch/chameleon/site/img/heidegger.jpg
„Weshalb ist das Lehren schwerer
                 als das Lernen?“
„Nicht deshalb, weil der Lehrer die größere
Summe von Kenntnissen besitzen und sie jederzeit
S           K      i     b i          d i j d     i
bereit haben muß. Das Lehren ist darum schwerer
als d L
  l das Lernen, weil Lehren h iß l
                  il L h     heißt: lernen lassen.“
                                           lassen.“
                                           l      “
„Der eigentliche Lehrer läßt so gar nichts anderes lernen
  als – das Lernen. Deshalb erweckt sein Tun auch oft den
            Lernen
Eindruck, daß man bei ihm eigentlich nichts lernt, sofern
 man jetzt unversehens unter , e e nur d e Beschaffung
   a jet t u ve se e s u te ,lernen’ u die esc a u g
                          nutzbarer Kenntnisse versteht.“


                          Martin Heidegger, im Vorlesungszyklus „Was heißt Denken?“
                             Wintersemester 1951/52 an der Universität Freiburg hielt
Vielen Dank
Vi l D k!
       Dank!
          k!
                  Mag. Reinhard Bauer, MA

                    Donau-Universität
                    Donau Universität Krems
           reinhard.bauer@donau-uni.ac.at
 http://www.donau-uni.ac.at/reinhard.bauer
             http://rebauer.wordpress.com/
             http://rebauer wordpress com/




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Referenzen
Christopher Alexander (1996). The Origins of Pattern Theory: The Future of the Theory, and
   the Generation of a Living World Online abrufbar unter http://tinyurl com/5rsg9ls
                              World.                      http://tinyurl.com/5rsg9ls
   [12.05.2011].
Ian Gilbert (2010). Why Do I need a Teacher When I‘ve Got Google? The essential guide to
    the big issues for every twenty-first century teacher, London/New York: Routledge.
                             twenty first
Martin Heidegger (1954). Was heißt denken? Tübingen: Niemeyer.
Jaron Lanier (2010). You are not a Gadget. A Manifesto. New York: Alfred A. Knopf. [Dt.
    Ausgabe: Gadget Warum die Zukunft uns noch braucht Berlin: Suhrkamp]
              Gadget.                              braucht,        Suhrkamp].
Lev Manovich (1996). Virtuelle Welten. Online abrufbar unter http://tinyurl.com/6b4z9qs
    [12.05.2011].
Kai Pohl (2002) Digitale Emanzipation Online abrufbar unter http://tinyurl com/6d6yslr
         (2002).         Emanzipation.                      http://tinyurl.com/6d6yslr
    [12.05.2011].
Charles Wilson, Marvin Orellana & Miki Meek (2010). The Learning Machines. A graphic
   history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. In The
   New York Times, 15. 09.2010. Online abrufbar unter http://tinyurl.com/3ajhx67
   [12.05.2011].

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We Are Not a Gadget: Warum die Schule auch in Zukunft Lehrer/innen noch braucht

  • 1. We Are Not a Gadget Warum die Schule auch in Zukunft Lehrer/innen noch braucht Reinhard Bauer | Donau-Universität Krems | 16. Mail 2011 Donau-
  • 2. Chicago, Chicago, im Jahr 2035 Foto: http://outnow.ch/Movies/2004/IRobot/Bilder/
  • 4. Japan, i J h Japan, im Jahr 2009 J Foto: http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-40720-7.html http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-40720-
  • 5. Korea, i J h Korea, im Jahr 2011 K Foto: http://cdn.slashgear.com/wp-content/uploads/2010/12/Engkey.jpeg http://cdn.slashgear.com/wp-
  • 6. Und was heißt das für iß f uns? uns?
  • 7. Setzen auch unsere S t h Schulen bald auf »R-Learning«? Learning« Foto: http://www.plasticpals.com/http://www.plasticpals.com/wp-content/uploads//2010/02/Robot-Teachers-2012.jpg
  • 8. Haben wir als Lehrer/innen ausgedient? Foto: http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSuzeiZgFLwZcSdT-PptqKgKgZKmrZB1ClsXdCB6rg9W6VtlsDw
  • 9. Sind wir bloß ein weiteres technisches Werkzeug? Foto: http://www.flickr.com/photos/tunnelarmr/
  • 10. Müssen wir akzeptieren, selbst als Programm verstanden zu werden? Foto: http://www.flickr.com/photos/aphrodite/
  • 11. Jaron Lanier meint: You Are Not a Gadget g
  • 12. Lanier fordert die digitale Emanzipation E i ti Foto: http://imgs.sfgate.com/c/pictures/2010/01/29/ba-jaronlanier_SFCG1264624629.jpg
  • 13. „Fragmente sind keine Menschen.“ Menschen.“ — Jaron Lanier, 2010
  • 14. Unsere neue U „Kultur der Offenheit“ Kultur Foto: http://infos.mediaquell.com/files/2009/11/web20_welt2000.jpg
  • 15. „Das wichtigste an einer „ g Technologie ist die Frage, wie sie die M di Menschen verändert.“ h ä d t“ — Jaron Lanier
  • 16. „ „Wie verändere ich mich selbst, , wenn ich viel blogge, twittere oder blogge, Wikipedia b Wiki di benutze?“ ?“ — Jaron Lanier Foto: http://home.arcor.de/be/bernd.mai/galerie-tattoo/metamorphose.jpg
  • 17. „Wer bin ich , wenn mein Publikum die Schwarmintelligenz ist?“ S h i t lli i t?“ — Jaron Lanier Foto: http://www.scheffel.og.bw.schule.de/ags/foto-ag/ausstellung/wer_bin_ich.jpg
  • 18. „Wir sollten nicht versuchen, die Rudelmentalität so effizient wie möglich zu machen. Wir sollten lieber versuchen, die individuelle Intelligenz zu fördern.“ — Jaron Lanier Foto: http://npb.jamescook.nu/
  • 19. CLICK HERE TO ENTER VIRTUAL REALITY
  • 20. „Willkommen in einer virtuellen Welt! Schlüpfen Sie in Welt! Ihren Avatar! Haben Sie keine Erfahrung oder nicht die Zeit Avatar! Zeit, sich einen eigenen zu gestalten? Kein Problem. Wir haben eine ganze Bibliothek an vorgefertigten Masken; eine wird g g g ; Ihnen perfekt passen.“ — Lev M L Manovich, 1996 Manovich, i h Foto: http://www.innsalzach24.de/
  • 21. „War es etwa denkbar, d W t d kb dass die Menschen di M h süchtig nach virtueller Realität würden, als wäre sie eine Droge?“ — Jaron Lanier Foto: http://www.ruhrnachrichten.de
  • 22. Über technische Fortsätze des menschlichen Kö hli h Körpers nehmen wir h i Verbindung zur Welt und zu anderen g Menschen auf. Foto: http://www.artikelwissen.info/
  • 23. „ Die siegreiche Subkultur hat keinen Namen, aber ich bezeichne sie gelegentlich als »kybernetischen Totalitarismus« oder als »digitalen Maoismus«.“ Maoismus«.“ “ — Jaron Lanier Foto: http://de.wikipedia.org/wiki/Mao_Zedong
  • 24. So weit, so gut.
  • 25. Was ist neu daran? Foto: http://www.strategieblog.de/
  • 26. Manifest oder M if t Altes im Neuen? Neuen? Foto: http://bauwiki.tugraz.at/bin/view/Baulexikon/HaasHaus
  • 27. Manifest oder Einsamer Kampf um das letzte (und lösende) Wort in der Auseinandersetzung der Imagination mit der Wirklichkeit? g Wirklichkeit? Foto: miquitos, http://www.flickr.com/photos/12333120@N00/with/3679949620/ miquitos,
  • 28. Lanier ist kein Maschinenstürmer, kein Computer-S l , d sich zum k i CComputer-Saulus der i h t Saulus, analogen Paulus gewandelt hätte, g g , kein kulturkritischer Prophet kein wollüstiger Apokalyptiker Apokalyptiker. — Helmut Spiegel, FAZ.NET p g
  • 29. Lanier will, dass wir innehalten, dass wir einen Schritt zurücktreten, d i i S h itt ü kt t dass wir über die Netzkultur nachdenken.
  • 30. Laniers Aufruf für einen »digitalen Humanismus« ist ein Aufruf zur digitalen Emanzipation. ein Aufruf zur digitalen Emanzipation
  • 31. “Tell us what to do, Daddy, and we’ll do it. That is the worm in the apple.” — Christopher Alexander, 1996 Animation: http://auer.netzliteratur.net/worm/applepie.htm
  • 32. Digitale Emanzipation g p erscheint als Dualismus Foto: http://stubber.math-inf.uni-greifswald.de/mathematik+kunst/kuenstler_escher.html http://stubber.math-inf.uni-
  • 33. WENN AFFEN DIE IN BÄUMEN LEBEN sich etwas mitteilen / dann geht es um die  kletterqualität der gehölze / die sprödigkeit und der gehölze / die  der  / die sprödigkeit und  biegsamkeit von ästen / die geschmacksnuancen von ästen / die geschmacksnuancen von früchten oder die  von  von früchten oder die wirkungen des freien falls // oder die wirkungen des freien falls //  auf die herausbildung der qualität ihrer umwelt auf die herausbildung der qualität ihrer umwelt haben die affen keinen  haben die  haben die affen keinen einfluss keinen einfluss — kai pohl, 2002 pohl, Foto: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/
  • 34. WENN BENUTZER VON RECHENMASCHINEN sich etwas mitteilen / dann geht es um technische  parameter: wie schnell ist der  parameter: parameter: wie schnell ist der prozessor / wieviel : wie schnell ist der prozessor / wieviel  arbeitsspeicher / welche schnittstellen mit  / welche schnittstellen welchen übertragungsraten /  welchen  welchen übertragungsraten / leistungsaufnahme / / leistungsaufnahme /  bandbreite / auflösung // die entwicklung der  bandbreite / auflösung // die entwicklung digitalen technik ist den  digitalen  digitalen technik ist den maschinenbenutzern ist den maschinenbenutzern genauso fremd wie den affen das wachstum der  genauso fremd wie den affen das wachstum bäume // und das ist auch gut so / flüsterte die  bäume // und das ist auch gut so / flüsterte die  bäume // und das ist auch gut so / flüsterte die industrie / wenn sie sicher wäre / dass gerade  / wenn sie sicher wäre / dass niemand zuhört niemand zuhört — kai pohl, 2002 pohl, Foto: http://www.flickr.com/photos/torres21
  • 35. “You push the button, we do the rest.” — George Eastman, 1888 Foto: http://commons.wikimedia.org
  • 36. Der D vernetzte C t t Computer t Foto: http://blog.blackriver.at/
  • 37. “the map is not the territory” — Alfred Habdank Skarbek K Alf d H bd k Sk b k Korzybski, 1931 Korzybski, b ki 45 Researcher 8 Grafik: Reinhard Bauer
  • 38. “[…] digitale emanzipation ist kein knopf / auf den man drücken kann” kann” — kai pohl, 2002 pohl, Foto: http://commons.wikimedia.org
  • 39. We Are Not a Gadget Foto: http://www.flickr.com/photos/torres21/
  • 40. gad| gad|get [‘gædʒɪt] n [‘gædʒ 1. kleiner, raffinierter technischer Gegenstand (der auch zu Spielereien geeignet ist) 2. (EDV) Widget Herkunft: Herkunft: vielleicht aus französisch gâchette = schließender Teil eines Türschlosses Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/Gadget Q ll htt // d d d / ht h ib /G d t
  • 41. Students & Teachers use Gadgets Gad et Foto: http://volumeproject.org/files/2009/09/07.jpg
  • 42. Published: September 15, 2010 The Learning Machines A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
  • 43. Published: September 15, 2010 The Learning Machines A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
  • 44. Published: September 15, 2010 The Learning Machines A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
  • 45. Published: September 15, 2010 The Learning Machines A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
  • 46. Published: September 15, 2010 The Learning Machines A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
  • 47. Published: September 15, 2010 The Learning Machines A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
  • 48. Published: September 15, 2010 The Learning Machines A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
  • 49. Published: September 15, 2010 The Learning Machines A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
  • 50. Published: September 15, 2010 The Learning Machines A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
  • 51. Published: September 15, 2010 The Learning Machines A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. Quelle: http://www.nytimes.com/interactive/2010/09/19/magazine/classroom-technology.html
  • 52. +
  • 53. Warum brauche ich eine/n eine/n Lehrer/in, wenn ich Google habe Foto: torres21, http://farm2.static.flickr.com/1110/1413885409_0f67c0e8ae_o.jpg
  • 54.
  • 55. TEACHER: What did the Vikings come in, children? children? CLASS: Longboats, Longboats, Miss! TEACHER: No, no, now come on, we did this last time, remember … CLASS: Er, ships, narrowboats, er, don t know, Er ships, narrowboats, er don‘t know, Miss! TEACHER: Oh come on, we did this! They came in this! ‘hoards‘, class. What did they come in? hoards‘, class. CLASS: ‘Hoards‘, Miss … Hoards‘, , — Mark Steel in einer seiner Lectures für die Open University und die BBC
  • 56. ‘guess what’s in the teacher’s head’ game — Ian Gilbert, 2010 Grafik: Reinhard Bauer
  • 57. “Just watch a kid with a new videogame. The last thing they do is read the manual. Instead, they pick up the controller and start bashing the buttons to see what happens.” — Will Wright, Wired, 04/2006 Foto: Gillian Laub for The New York Times, http://graphics8.nytimes.com/images/2010/09/19/magazine/19video-span/19video-span-articleLarge.jpg
  • 58. Die Rolle der Lehrerinnen und Lehrer ist es, es, die Pforten zum Wissen zu öffnen. öffnen. Foto: Reinhard Bauer
  • 59. „Das Lehren ist noch schwieriger als das Lernen. Man weiß dies wohl; aber man bedenkt es selten.“ iß di hl b b d kt lt “ Foto: http://www.psychologie‐psychotherapie.ch/chameleon/site/img/heidegger.jpg
  • 60. „Weshalb ist das Lehren schwerer als das Lernen?“
  • 61. „Nicht deshalb, weil der Lehrer die größere Summe von Kenntnissen besitzen und sie jederzeit S K i b i d i j d i bereit haben muß. Das Lehren ist darum schwerer als d L l das Lernen, weil Lehren h iß l il L h heißt: lernen lassen.“ lassen.“ l “
  • 62. „Der eigentliche Lehrer läßt so gar nichts anderes lernen als – das Lernen. Deshalb erweckt sein Tun auch oft den Lernen Eindruck, daß man bei ihm eigentlich nichts lernt, sofern man jetzt unversehens unter , e e nur d e Beschaffung a jet t u ve se e s u te ,lernen’ u die esc a u g nutzbarer Kenntnisse versteht.“ Martin Heidegger, im Vorlesungszyklus „Was heißt Denken?“ Wintersemester 1951/52 an der Universität Freiburg hielt
  • 63. Vielen Dank Vi l D k! Dank! k! Mag. Reinhard Bauer, MA Donau-Universität Donau Universität Krems reinhard.bauer@donau-uni.ac.at http://www.donau-uni.ac.at/reinhard.bauer http://rebauer.wordpress.com/ http://rebauer wordpress com/ This slide set is licensed under a Creative Commons license:
  • 64. Referenzen Christopher Alexander (1996). The Origins of Pattern Theory: The Future of the Theory, and the Generation of a Living World Online abrufbar unter http://tinyurl com/5rsg9ls World. http://tinyurl.com/5rsg9ls [12.05.2011]. Ian Gilbert (2010). Why Do I need a Teacher When I‘ve Got Google? The essential guide to the big issues for every twenty-first century teacher, London/New York: Routledge. twenty first Martin Heidegger (1954). Was heißt denken? Tübingen: Niemeyer. Jaron Lanier (2010). You are not a Gadget. A Manifesto. New York: Alfred A. Knopf. [Dt. Ausgabe: Gadget Warum die Zukunft uns noch braucht Berlin: Suhrkamp] Gadget. braucht, Suhrkamp]. Lev Manovich (1996). Virtuelle Welten. Online abrufbar unter http://tinyurl.com/6b4z9qs [12.05.2011]. Kai Pohl (2002) Digitale Emanzipation Online abrufbar unter http://tinyurl com/6d6yslr (2002). Emanzipation. http://tinyurl.com/6d6yslr [12.05.2011]. Charles Wilson, Marvin Orellana & Miki Meek (2010). The Learning Machines. A graphic history of classroom technology, from the writing slate to the electronic tablet. In The New York Times, 15. 09.2010. Online abrufbar unter http://tinyurl.com/3ajhx67 [12.05.2011].