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 FirmaMend GmbH -Bewusst SeinWasser – Blut unserer Erde
2Der 22 März jeden Jahres wurde in einer Resolution von denVereinten Nationen zum Tag des Wasserserklärt
Was wissen wir zum Thema Wasser?Meere				83,51 %	Polareis				1,007 %	Flüsse				0,015 %	Atmosphäre			0,0008 %Grundwasser (zu tief)		15,45 %Grundwasser (förderbar)	               0,015 %Süßwasser                                       0,03   %VorkommenVerbrauch130 L pro Kopf 		             ca 3 Mrd. Haushalte und Kleingewerbe 8%   ca   3 Mrd. m3                                                                Kraftwerke 68%,                             ca 30 Mrd. m3                                           Industrie 24%                                 ca 10 Mrd. m3 7Kraftwerke 99%                                       Oberflächenwasser                       Industrie 70%                                           (Flüsse und Seen) Grundwasserbedarf mit ca. 3 Mrd. m3gleich mit Haushalten und Kleingewerbe.
Wasserseminar
Was wissen wir zum Thema Wasser?In den letzten 50 JahrenWeltbevölkerungverdoppeltWasserverbrauch vervierfacht!ca. 230 Millionen Menschen sind nicht mehr               ausreichend mit sauberem Trinkwasser versorgt.                                       3 Milliarden Menschen leben in Schmutz und Elend, bei beträchtlichem Wassermangel.                                        Jährlich sterben 5 Millionen Menschen an Krankheiten, wie Cholera und Typus, die durch verschmutztes Wasser übertragen werden,
Wasser und politische SituationBereits heute ist der weltweite Streit ums Wasser Ursache für Kriege In Texas kann in einigen Gebieten kein Getreide mehr angebaut werden.                        Mexiko-Stadt ist innerhalb von 100 Jahren neun Meter „tiefer gelegt" wordenBrunnen in Peking gehen heute schon bis zu 40 Meter in die Tiefe. Die Türkei, Syrien und der Irak streiten sich um die Nutzungsrechte von                   Euphrat und Tigris,                                                                                                                                   Israel und Palästina um das Wasser des Jordan, Ägypten und der Sudan beanspruchen den Nil,                                                                Indien und Bangladesch das Wasser des Ganges, jeweils für sich.
Unser blauer Planet ist zu etwa ist zu etwa zwei Dritteln mit Wasser bedeckt98,3% ist Salzwasser                                          Die Ozeane bestehen daraus Auch in Eis und Schnee ist es vorhanden nur die geringe Menge von wenigerals 1% aller Wasservorkommenist für den Menschen nutzbar. Die restlichen Wasservorkommen sind Süßwasser, aber zum größten Teil für den Menschen unerreichbar, festgefroren im Polareis und in den Hochgebirgsgletschern. Auf der Erdoberfläche bedecken Bäche, Flüsse, Seen nur wenige Kubikkilometer
8Kreislauf des WassersWasser ermöglicht erst Leben auf der Erde. Im hydrologischen Kreislauf wird es als Dampf, Flüssigkeit oder Eis transportiert. Das Hamburger Atmosphärenmodell gibt den globalen Wasserkreislauf in guter Übereinstimmung mit den Messungen wieder. Quelle: Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
Verdunstung                          WolkenbildungJe größer die frei liegende Wasserfläche                          um so größer die Verdunstung.aus dem Meer.das verdunstete Wasser ist Süßwasser                               aus Seen und Flüssen.                                                    auf dem Land.                                                                    je mehr Bäume, Büsche und Pflanzen um so besser die Verdunstung. Nebelkondensierter Wasserdampf  in  bodennahen Luftschichten Abkühlungsnebel:                                       Abkühlung feuchter Luft bis zum Tau, Reifpunkt Mischungsnebel:                                                        Mischung von feuchtwarmer und kalter Luft Verdunstungsnebel:                                                                          Zunahme des Wasserdampfgehalts der Luft auf Grund von Verdunstung ("Dampfnebel")
TrinkwassergewinnungQuellwasserTrinkwasserDas am besten und meist kontrollierte Lebensmittel.Muss Din Norm erfüllen Von höchster Qualitätfarblos, klar, kühl, geruchlos, guter GeschmackGrundwasserOberflächenwasser
QuellwasserIst in der Regel sauber, klar, kühl und frei von Krankheitserregern.Entspricht meist den Trinkwasseranforderungen kann direkt an die Haushalte geliefert werden.Wird überwiegend im Alpenraum und in den Mittelgebirgen zur Trinkwasserversorgung verwendet.
Regen Gravitation         Quelle, Bäche, Flüsse, Seen GrundwasserLevitation         Grundwasser        unterirdischer SeeGrundwasser Entstehung           Gedächtnis des WassersWasser nimmt teilweise über hunderte von Jahren Informationen auf
Oberflächen      WasserIn unseren Bächen, Flüssen und Seen sammelt sich ein großer Teil des Regenwassers. Leider ist nicht überall genug davon vorhanden.
Trinkwasser früher und heuteFrühe Siedlungen des Menschen waren immer abhängig von einer Quelle.Heute ist der Standort weitgehend vom Quellwassers unabhängig Hannover bekommt sein Wasser aus dem Harz,                                                                                          Hamburg aus der Heide und Stuttgart zapft seit mehr als 50 Jahren den 150 Kilometer  entlegenen Bodensee an,München erhält sein Wasser aus dem Mangfall und dem Loisachtal.
WasserschutzgebietSchutzzone I                         Fassungsbereich Schutzzone II                                                 die Fließzeit des Grundwassers vom äußeren Rand der Zone bis zur Fassung mindestens 50 TageSchutzzone III                                                   wird, wenn irgend möglich, bis zur Grenze des Einzugsbereiches der Fassung ausgedehntGefahren:                                                         Landwirtschaft
 Industrie
 Straßenbau, - verkehr
 Abwässer
 etc.                                               Unser Trinkwasservorrat in Zahlen Würfel                 Kantenlänge                 1180 KilometerWasser total ca.1.650.000.000.000.000.000.000         1,65 Trilliarden LiterWürfel              Kantenlänge                       79 KilometerTrinkwasser                  495.000.000.000.000.000 Liter                      495 Billiarden weltweitTrinkwasser                      Deutschland 1995 gefördert                    6 528 000 000 000 Liter                  6,5 Billionen LiterWürfel              Kantenlänge                       1,87 KilometerTrinkwasser WeltLänge 50 m Breite 20 m Höhe    2 m
17Verweildauer des Wassers Atmosphäre 9 Tage
 Flüsse 2 Wochen
 Bodenfeuchtigkeit 2 Wochen bis 1 Jahr
 große Seen10 Jahre
 oberes Grundwasser (1-10 m) 10 bis 100 Jahre
 Mischzone des Ozeans(150 m) 10 Jahre
 Ozean 3.000 Jahre
 Tiefengrundwasser bis 10.000 Jahre
 antarktische Eiskappe 10.000 Jahre DIN NormDeutsches Institut für Normung e.V.                                  allgemein anerkannte technische Regel - keine Rechtsnorm -  für die allgemeine Wasserversorgungbeinhaltet "Leitsätze für die zentrale Trinkwasser-versorgung", auch bezüglich Planung, Bau und Betrieb der Anlagen.Trinkwasser muss frei von Krankheitserregern sein, darfkeine gesundheitsschädigenden Eigenschaften besitzen. Sollklar, kühl, geruchlos, geschmacklich einwandfrei sein. Darfnur einen geringen Gehalt an gelösten Stoffen auf-weisen, keine unverhältnismäßigen Korrosionsschäden am Leitungsnetz hervorrufen.
1848 in Hamburg erstes Wasserwerk in Deutschland, das Trinkwasser bis in die Wohnungen leitete. 98% der Bundesbürger werden über die öffentliche Wasserversorgung mit Trinkwasser versorgtÖffentliche WasserversorgungTeil der WasserwirtschaftDaseinsvorsorgeKommunale PflichtaufgabeAufgabe der öffentlichen Wasserversorgungs-unternehmen, Stadtwerke, Gemeindewerke, Zweckverbände  ist die Sicherstellung für den menschlichen Genuss.
WasserkraftwerkeLaufwasserkraftwerke natürliches oder künstliches Gefälle
 große Durchflussmengen
 je größer Gefälle und Durchfluss,
 desto größer ist die zu erzielende Leistung
 strömendes  Wasser treibt Turbine anSpeicherkraftwerke nutzen Wasser aus hochgelegenem             natürlichen See oder künstlicher Talsperre – Stausee
 Rohrleitungen führen das Wasser der tief gelegenen Turbine zuGezeitenkraftwerke nutzen die Energie der Gezeiten,                         also Wechsel zwischen Ebbe und FlutWassertürmeVom Wasserwerk aus befüllt, speichern sie Wasser, das in Spitzenentnahmezeiten oder Notsituationen zur Verfügung steht.Jugendstil WasserturmModerner Wasserturm
Die Chemie des WassersFormel H2O                                                                                 2 Wasserstoff  H+  und 1 Sauerstoff  O - - AtomZwei Gase, Wasserstoff und Sauerstoff.                               Die Verbindung ist das Produkt einer Verbrennung,                                                                also ist Wasser selbst nicht mehr brennbar.Durch die positiven und negativen Elektronen-ladungen hat Wasser die Form eines Dipols
ClusterbildungDie positiven Ladungen stoßen sich ab
 Plus und Minus ziehen sich an
Also richten sich die Wasser-moleküle nach einem bestimmten Muster aus
Diese dreidimensionale                                          Bindung nennt man ClusterEigenschaft von ClusternFähigkeit Informationen zu speichern
OberflächenspannungDurch die Wasserstoffbrückenbildung gleichen sich an-ziehende und abstoßende Kräfte innerhalb der Flüssigkeit aus. An der Oberfläche haben die Moleküle nach oben hin                                      keine andern, angrenzenden Moleküle. Die Kräfte, die nach oben hin wirken H Atome = rote Stäbchen,zeigen nach oben undgleichen sich nicht mehr aus. So ist Wasser in der Lage kleine Gegenstände zu tragen, die eigentlich eine größere Dichte haben als das Wasser selbst.
Härte des Wassersbedingt durch den Gehalt an gelösten Calcium- und Magnesiumsalzen.                                                                                                                                weiches Wasser bis 6° d H,                                                                                                                            mittelhartes Wasser bis 14 d Hhartes Wasser ab 14 d H pH-WertMaßzahl für die in wässrigen Lösungen enthaltene                                     Wasserstoffionen Konzentration.                                                                                                                   pH - Wert Skala reicht von 0 bis 14.                                                                          Säuren kleiner als 7                         Basen größer als 7.                                                                           Wasser hat einen pH-Wert von 7 und ist somit neutral.                                                              Trinkwasser pH-Wert nicht unter 6,5 und nicht über 9,5                                         Durch  Indikator (z.B. Lackmuspapier) lässt sich pH- Wert prüfen.
AggregatzustandWasser kommt in drei Aggregatzuständen vorgasförmigDampf, Wolken, NebelfestEis, SchneeflüssigWassermGefrierpunkt bei 0° C Siedepunkt bei 100° C                                      aus einem Liter Wasser können 6.000 Liter Dampf entstehen einziger Stoff der Erde, der sich bei Kälte ausdehnt
Der Zerfall von Wasser in EinzelelementeDurch Elektrolyse lässt sich Wasser in seine Bestandteile zerlegenan der Kathode Wasserstoff an der Anode Sauerstoff im Volumen Verhältnis 2:1 Wasserelektrolyse technisch zur Gewinnung von Wasser-stoff (u. Sauerstoff) benutzt.Auch bei sehr hohen Temperaturen zerfällt Wasser in seine Elemente.                                           Bei 2.200° C sind  etwa 4% des Wassers in Atome auf gespaltet.
Wasser leitet den elektrischen Strom  Wasser enthält immer einen Anteil gelöster Stoffe
 Reines H20 leitet den elektrischen Strom nicht.
 Mit Hilfe von Säure lässt sich die Leitbarkeit des Wasserswesentlich steigern (Batterie)  Wasser fließt und seine Bewegung speichert EnergieKunstmühle Hofmeir,  Fahlenbach, Oberbayern, GetreidemühleKatzbrui-Mühle Apfeltrach-Köngetried, altdeutsche Getreidemühle
Wärmespezifität   Eine weitere, wichtige Eigenschaft für unser Leben,                                                                   man  braucht viel Energie, um es zu erwärmen,Tagsüber nimmt es Wärmeenergie von der Sonne aufund gibt sie nachts wieder an die Umgebung ab. Deshalb haben wir auf der Erde auch eine                               „fast“ ausgeglichene Temperatur.                                                                                                                                       Auf dem Mond, der nicht 2/3 mit Wasser bedeckt ist, herrschen tags bis zu 150 Grad C plus und nachts bis zu 100 Grad C minus Temperaturen. Tag                        Nacht
Lebenselixier WasserGeruchGeschmackReines Wasser geruchlos geschmacklosFarbeReines Wasser farblosAuch so kann Wasser aussehen
WasserstraßenVergnügenKriegTransport
Was schlucktWie viel?20 Liter Wasser1 Liter Bier1 Kilo                   Obst, Gemüse300 Liter Wasser450.000 Liter Wasser1 AutoQuelle: www.waterfootprint.org
Quelle des Lebens - Wasser zum TrinkenWird überwiegend aus Grundwasser gewonnenIn einigen Ländern auch aus Meerwasser durch MeerwasserentsalzungsanlagenDie Schadstoff- Grenzwerte sind deutlich schärfer als bei anderen LebensmittelnTrinkwasser                                ist das am besten               und am meisten kontrollierte Lebensmittel
… und Reinheitsgebot zugleich!

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Wasserseminar

  • 1. FirmaMend GmbH -Bewusst SeinWasser – Blut unserer Erde
  • 2. 2Der 22 März jeden Jahres wurde in einer Resolution von denVereinten Nationen zum Tag des Wasserserklärt
  • 3. Was wissen wir zum Thema Wasser?Meere 83,51 % Polareis 1,007 % Flüsse 0,015 % Atmosphäre 0,0008 %Grundwasser (zu tief) 15,45 %Grundwasser (förderbar) 0,015 %Süßwasser 0,03 %VorkommenVerbrauch130 L pro Kopf ca 3 Mrd. Haushalte und Kleingewerbe 8% ca 3 Mrd. m3 Kraftwerke 68%, ca 30 Mrd. m3 Industrie 24% ca 10 Mrd. m3 7Kraftwerke 99% Oberflächenwasser Industrie 70% (Flüsse und Seen) Grundwasserbedarf mit ca. 3 Mrd. m3gleich mit Haushalten und Kleingewerbe.
  • 5. Was wissen wir zum Thema Wasser?In den letzten 50 JahrenWeltbevölkerungverdoppeltWasserverbrauch vervierfacht!ca. 230 Millionen Menschen sind nicht mehr ausreichend mit sauberem Trinkwasser versorgt. 3 Milliarden Menschen leben in Schmutz und Elend, bei beträchtlichem Wassermangel. Jährlich sterben 5 Millionen Menschen an Krankheiten, wie Cholera und Typus, die durch verschmutztes Wasser übertragen werden,
  • 6. Wasser und politische SituationBereits heute ist der weltweite Streit ums Wasser Ursache für Kriege In Texas kann in einigen Gebieten kein Getreide mehr angebaut werden. Mexiko-Stadt ist innerhalb von 100 Jahren neun Meter „tiefer gelegt" wordenBrunnen in Peking gehen heute schon bis zu 40 Meter in die Tiefe. Die Türkei, Syrien und der Irak streiten sich um die Nutzungsrechte von Euphrat und Tigris, Israel und Palästina um das Wasser des Jordan, Ägypten und der Sudan beanspruchen den Nil, Indien und Bangladesch das Wasser des Ganges, jeweils für sich.
  • 7. Unser blauer Planet ist zu etwa ist zu etwa zwei Dritteln mit Wasser bedeckt98,3% ist Salzwasser Die Ozeane bestehen daraus Auch in Eis und Schnee ist es vorhanden nur die geringe Menge von wenigerals 1% aller Wasservorkommenist für den Menschen nutzbar. Die restlichen Wasservorkommen sind Süßwasser, aber zum größten Teil für den Menschen unerreichbar, festgefroren im Polareis und in den Hochgebirgsgletschern. Auf der Erdoberfläche bedecken Bäche, Flüsse, Seen nur wenige Kubikkilometer
  • 8. 8Kreislauf des WassersWasser ermöglicht erst Leben auf der Erde. Im hydrologischen Kreislauf wird es als Dampf, Flüssigkeit oder Eis transportiert. Das Hamburger Atmosphärenmodell gibt den globalen Wasserkreislauf in guter Übereinstimmung mit den Messungen wieder. Quelle: Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
  • 9. Verdunstung WolkenbildungJe größer die frei liegende Wasserfläche um so größer die Verdunstung.aus dem Meer.das verdunstete Wasser ist Süßwasser aus Seen und Flüssen. auf dem Land. je mehr Bäume, Büsche und Pflanzen um so besser die Verdunstung. Nebelkondensierter Wasserdampf in bodennahen Luftschichten Abkühlungsnebel: Abkühlung feuchter Luft bis zum Tau, Reifpunkt Mischungsnebel: Mischung von feuchtwarmer und kalter Luft Verdunstungsnebel: Zunahme des Wasserdampfgehalts der Luft auf Grund von Verdunstung ("Dampfnebel")
  • 10. TrinkwassergewinnungQuellwasserTrinkwasserDas am besten und meist kontrollierte Lebensmittel.Muss Din Norm erfüllen Von höchster Qualitätfarblos, klar, kühl, geruchlos, guter GeschmackGrundwasserOberflächenwasser
  • 11. QuellwasserIst in der Regel sauber, klar, kühl und frei von Krankheitserregern.Entspricht meist den Trinkwasseranforderungen kann direkt an die Haushalte geliefert werden.Wird überwiegend im Alpenraum und in den Mittelgebirgen zur Trinkwasserversorgung verwendet.
  • 12. Regen Gravitation Quelle, Bäche, Flüsse, Seen GrundwasserLevitation Grundwasser unterirdischer SeeGrundwasser Entstehung Gedächtnis des WassersWasser nimmt teilweise über hunderte von Jahren Informationen auf
  • 13. Oberflächen WasserIn unseren Bächen, Flüssen und Seen sammelt sich ein großer Teil des Regenwassers. Leider ist nicht überall genug davon vorhanden.
  • 14. Trinkwasser früher und heuteFrühe Siedlungen des Menschen waren immer abhängig von einer Quelle.Heute ist der Standort weitgehend vom Quellwassers unabhängig Hannover bekommt sein Wasser aus dem Harz, Hamburg aus der Heide und Stuttgart zapft seit mehr als 50 Jahren den 150 Kilometer entlegenen Bodensee an,München erhält sein Wasser aus dem Mangfall und dem Loisachtal.
  • 15. WasserschutzgebietSchutzzone I Fassungsbereich Schutzzone II die Fließzeit des Grundwassers vom äußeren Rand der Zone bis zur Fassung mindestens 50 TageSchutzzone III wird, wenn irgend möglich, bis zur Grenze des Einzugsbereiches der Fassung ausgedehntGefahren: Landwirtschaft
  • 19. etc. Unser Trinkwasservorrat in Zahlen Würfel Kantenlänge 1180 KilometerWasser total ca.1.650.000.000.000.000.000.000 1,65 Trilliarden LiterWürfel Kantenlänge 79 KilometerTrinkwasser 495.000.000.000.000.000 Liter 495 Billiarden weltweitTrinkwasser Deutschland 1995 gefördert 6 528 000 000 000 Liter 6,5 Billionen LiterWürfel Kantenlänge 1,87 KilometerTrinkwasser WeltLänge 50 m Breite 20 m Höhe 2 m
  • 20. 17Verweildauer des Wassers Atmosphäre 9 Tage
  • 21. Flüsse 2 Wochen
  • 22. Bodenfeuchtigkeit 2 Wochen bis 1 Jahr
  • 24. oberes Grundwasser (1-10 m) 10 bis 100 Jahre
  • 25. Mischzone des Ozeans(150 m) 10 Jahre
  • 26. Ozean 3.000 Jahre
  • 27. Tiefengrundwasser bis 10.000 Jahre
  • 28. antarktische Eiskappe 10.000 Jahre DIN NormDeutsches Institut für Normung e.V. allgemein anerkannte technische Regel - keine Rechtsnorm - für die allgemeine Wasserversorgungbeinhaltet "Leitsätze für die zentrale Trinkwasser-versorgung", auch bezüglich Planung, Bau und Betrieb der Anlagen.Trinkwasser muss frei von Krankheitserregern sein, darfkeine gesundheitsschädigenden Eigenschaften besitzen. Sollklar, kühl, geruchlos, geschmacklich einwandfrei sein. Darfnur einen geringen Gehalt an gelösten Stoffen auf-weisen, keine unverhältnismäßigen Korrosionsschäden am Leitungsnetz hervorrufen.
  • 29. 1848 in Hamburg erstes Wasserwerk in Deutschland, das Trinkwasser bis in die Wohnungen leitete. 98% der Bundesbürger werden über die öffentliche Wasserversorgung mit Trinkwasser versorgtÖffentliche WasserversorgungTeil der WasserwirtschaftDaseinsvorsorgeKommunale PflichtaufgabeAufgabe der öffentlichen Wasserversorgungs-unternehmen, Stadtwerke, Gemeindewerke, Zweckverbände ist die Sicherstellung für den menschlichen Genuss.
  • 32. je größer Gefälle und Durchfluss,
  • 33. desto größer ist die zu erzielende Leistung
  • 34. strömendes Wasser treibt Turbine anSpeicherkraftwerke nutzen Wasser aus hochgelegenem natürlichen See oder künstlicher Talsperre – Stausee
  • 35. Rohrleitungen führen das Wasser der tief gelegenen Turbine zuGezeitenkraftwerke nutzen die Energie der Gezeiten, also Wechsel zwischen Ebbe und FlutWassertürmeVom Wasserwerk aus befüllt, speichern sie Wasser, das in Spitzenentnahmezeiten oder Notsituationen zur Verfügung steht.Jugendstil WasserturmModerner Wasserturm
  • 36. Die Chemie des WassersFormel H2O 2 Wasserstoff H+ und 1 Sauerstoff O - - AtomZwei Gase, Wasserstoff und Sauerstoff. Die Verbindung ist das Produkt einer Verbrennung, also ist Wasser selbst nicht mehr brennbar.Durch die positiven und negativen Elektronen-ladungen hat Wasser die Form eines Dipols
  • 38. Plus und Minus ziehen sich an
  • 39. Also richten sich die Wasser-moleküle nach einem bestimmten Muster aus
  • 40. Diese dreidimensionale Bindung nennt man ClusterEigenschaft von ClusternFähigkeit Informationen zu speichern
  • 41. OberflächenspannungDurch die Wasserstoffbrückenbildung gleichen sich an-ziehende und abstoßende Kräfte innerhalb der Flüssigkeit aus. An der Oberfläche haben die Moleküle nach oben hin keine andern, angrenzenden Moleküle. Die Kräfte, die nach oben hin wirken H Atome = rote Stäbchen,zeigen nach oben undgleichen sich nicht mehr aus. So ist Wasser in der Lage kleine Gegenstände zu tragen, die eigentlich eine größere Dichte haben als das Wasser selbst.
  • 42. Härte des Wassersbedingt durch den Gehalt an gelösten Calcium- und Magnesiumsalzen. weiches Wasser bis 6° d H, mittelhartes Wasser bis 14 d Hhartes Wasser ab 14 d H pH-WertMaßzahl für die in wässrigen Lösungen enthaltene Wasserstoffionen Konzentration. pH - Wert Skala reicht von 0 bis 14. Säuren kleiner als 7 Basen größer als 7. Wasser hat einen pH-Wert von 7 und ist somit neutral. Trinkwasser pH-Wert nicht unter 6,5 und nicht über 9,5 Durch Indikator (z.B. Lackmuspapier) lässt sich pH- Wert prüfen.
  • 43. AggregatzustandWasser kommt in drei Aggregatzuständen vorgasförmigDampf, Wolken, NebelfestEis, SchneeflüssigWassermGefrierpunkt bei 0° C Siedepunkt bei 100° C aus einem Liter Wasser können 6.000 Liter Dampf entstehen einziger Stoff der Erde, der sich bei Kälte ausdehnt
  • 44. Der Zerfall von Wasser in EinzelelementeDurch Elektrolyse lässt sich Wasser in seine Bestandteile zerlegenan der Kathode Wasserstoff an der Anode Sauerstoff im Volumen Verhältnis 2:1 Wasserelektrolyse technisch zur Gewinnung von Wasser-stoff (u. Sauerstoff) benutzt.Auch bei sehr hohen Temperaturen zerfällt Wasser in seine Elemente. Bei 2.200° C sind etwa 4% des Wassers in Atome auf gespaltet.
  • 45. Wasser leitet den elektrischen Strom Wasser enthält immer einen Anteil gelöster Stoffe
  • 46. Reines H20 leitet den elektrischen Strom nicht.
  • 47. Mit Hilfe von Säure lässt sich die Leitbarkeit des Wasserswesentlich steigern (Batterie) Wasser fließt und seine Bewegung speichert EnergieKunstmühle Hofmeir, Fahlenbach, Oberbayern, GetreidemühleKatzbrui-Mühle Apfeltrach-Köngetried, altdeutsche Getreidemühle
  • 48. Wärmespezifität Eine weitere, wichtige Eigenschaft für unser Leben, man braucht viel Energie, um es zu erwärmen,Tagsüber nimmt es Wärmeenergie von der Sonne aufund gibt sie nachts wieder an die Umgebung ab. Deshalb haben wir auf der Erde auch eine „fast“ ausgeglichene Temperatur. Auf dem Mond, der nicht 2/3 mit Wasser bedeckt ist, herrschen tags bis zu 150 Grad C plus und nachts bis zu 100 Grad C minus Temperaturen. Tag Nacht
  • 49. Lebenselixier WasserGeruchGeschmackReines Wasser geruchlos geschmacklosFarbeReines Wasser farblosAuch so kann Wasser aussehen
  • 51. Was schlucktWie viel?20 Liter Wasser1 Liter Bier1 Kilo Obst, Gemüse300 Liter Wasser450.000 Liter Wasser1 AutoQuelle: www.waterfootprint.org
  • 52. Quelle des Lebens - Wasser zum TrinkenWird überwiegend aus Grundwasser gewonnenIn einigen Ländern auch aus Meerwasser durch MeerwasserentsalzungsanlagenDie Schadstoff- Grenzwerte sind deutlich schärfer als bei anderen LebensmittelnTrinkwasser ist das am besten und am meisten kontrollierte Lebensmittel
  • 54. Grundlagen der TrinkwasseraufbereitungVermeidung von Verunreinigungen an ihrem Entstehungsort behördlich ausgewiesene Wasserschutzgebietehohe Untersuchungshäufigkeitgute Überwachung und Steuerung der öffentlichen Versorgungssysteme im Hinblick auf die Sicherheit vor VerunreinigungenEs werden Kombinationen von Verfahren angewendet, die sowohl Verunreinigungen, als auch Probleme, wie Korrosion, Härte, Farbe, Geruch und Geschmacksstörung beseitigen
  • 55. FiltrationKonzentrationsänderung von Wasserinhaltsstoffen beim Durchströmen eines Filtermediums. Das Filtersystem besteht aus einem durchlässigen Porensystem, das häufig aus festem geschüttetem Filtermaterial besteht (z.B. Filtersand). Be- und EntlüftungGase werden entfernt (aggressive Kohlensäure, Schwefelwasserstoff, Methan etc.), Sauerstoff zugeführt. Dies dient dazu, dem Wasser ein an Sauerstoffgehalt von bis zu 8 mg/l zu verabreichen und oxidierbare Stoffe, wie Eisen und Mangan, in eine abfiltrierbare Form zu überführen.Fällung und FlockungEntfernt feinste suspendierte und kolloidal gelöste, störende Wasserinhaltsstoffe (Plankton, Eisenschlamm)DesinfektionDurch Trinkwasser können eine Reihe von Erkrankungen, insbesondere des Magen-Darm-Traktes überbertragen werden. Typhus, Paratyphus, Cholera und Brechdurchfall, um bakterielle Ruhr, Leptospirosen, evtl. Wurmkrankheiten sowie Viruserkrankungen wie z. B. Hepatitis und Poliomyelitis. Typisch für eine Trinkwasserepidemie ist die explosionsartige Ausbreitung der Erkrankungen über das gesamte Versorgungsgebiet im Gegensatz zu chemischen Beeinträchtigungen Wassers, bei denen üblicherweise die toxischen Werte erst langsam erreicht werden
  • 56. Verfahren auf einen BlickAktivkohle grobstoffliche VerschmutzungenAktivierte Tonerdegrobstoffliche VerschmutzungenMikrofiltration Mikroorganismen Destillation hält alle Inhaltstoffe, die einen höheren Siedepunkt als Wasser haben zurückIonenaustauscher Austausch unerwünschter Ionen (z. B. Härtebildner) Ca gegen NaOsmose für relativ viele Verunreinigungen, für biologische und bakteriologische Verunreinigungen kommen sie normalerweise nicht zur AnwendungDesinfektionsverfahrenUV Desinfektion zerstört vor allem das genetische Material der Mikroorganismen, unterbindet deren VermehrungChlor/ Chloroxid oxidieren die Zellwand von Mikroorganismen, Ozon gegen Bakterien (Coliforme, Legionellen) Parasiten-Dauerformen mit stabiler Zellwand werden aber nicht inaktiviert.
  • 57. Wasser nicht gleich WasserGrundwasser mit Mindestmenge an Mineralstoffen angereichert ursprünglich rein, ohne weitere Aufbereitung trinkbar Mineralien je nach AbfüllortMineralwasserUrsprung in unterirdischem Wasservorkommen direkt an Quelle abgefüllt muss Trinkwasser Qualität habenQuellwasseraufbereitetes, künstlich hergestelltes Trinkwasser mit natürlichem Mineralwasser, Salzlösungen, Meerwasser versetzt, darf in Container, Tankwagen abgefüllt werdenTafelwasserHeilwasserKein Lebensmittel sondern Arzneimittel, unterscheidet sich oft nicht von üblichem Mineralwasser
  • 58. Europagrenzwerte  MINERALWASSERTRINKWASSER Nitrat kein Grenzwert 50 mg/l Pestizide kein Grenzwert 0,0001 mg/l Arsen kein Grenzwert 0,05 mg/l Cadmium kein Grenzwert 0,005 mg/l Quecksilber kein Grenzwert 0,001 mg/l Blei kein Grenzwert 0,04 mg/l Für Trinkwasser sind in Europa 3x so viele Grenzwerte festgelegt, wie für Mineralwasser
  • 59. Der Mensch besteht zu ca. 70 % aus WasserEin 78 kg schwerer Mann mittleren Alters trägt ca. 55 kg Wasser mit sich herum. Ein Säugling besteht noch zu 80 bis 90% aus Wasser.Im Alter schrumpft der Wasserspeicher zusammen bis auf 60%. Eine Folge davon, die Haut wird runzelig und faltig.75% des Wasser befindet sich in den Zellen (intrazellulär)25% befindet sich ausserhalb (extrazellulär)3 Liter werden in Form von Blut jede Sekunde durch unseren Körper gepumpt.9 Liter Wasser zirkulieren zwischen den Zellen und regeln dort den Austausch von Gewebs- und Nahrungsflüssigkeiten.
  • 60. Mensch und WasserH2OOhne Wasser verdurstet der Mensch in drei bis fünf Tagen, maximal einer Woche.Schon nach zwei bis vier Tagen verdickt sich das Blut.Die Folge sind Kreislaufversagen, Herzinfarkt bzw. Schlaganfall, Thrombosen. Niere und Darm können keine Schlackenstoffe mehr abtransportieren. Es kommt zu allgemeinen Vergiftungserscheinungen, Nieren und Darmversagen.
  • 61. WasserhaushaltAusscheidung größtenteils über Nieren als Urin ca. 1,5 Liter pro Tagüber Haut und Lunge ca. 1 Liter pro Tagüber DarmAufnahme über Magen DarmTraktVerlust von mehr als 15% des WasserstandesTod durch VerdurstenMedium der Balance, Transport-mittel, Struktur- und Reaktions-vermittler, Schutz vor Temperatur-schwankungen Aufgabe
  • 62. Symptome bei WassermangelDurchfall, Erbrechen, starkes Schwitzen bei körperlicher Anstrengung, Fieber, StoffwechselstörungenWasserverlust Dehydration Blutvolumen, Konzentration, Elektrolyte nicht mehr konstantBlutdruckanstieg, erhöhte Kapillardurchlässigkeit, Änderung des Proteingehalts im Blutplasma, z.B. bei Leber-, Herzkrankheit, Hungern, verminderter LymphabflussWasserablagerung im Gewebe Ödeme
  • 63. Körperfunktionen von WasserTransportmittel3 Liter pro Sekunde als Blut9 Liter intrazellulär Aus-tausch von Gewebs- und NahrungsflüssigkeitRegulationca 370 Celsius durch VerdunstungTemperaturregulation2 bis 3 Liter harmonisiertes Wasser sollte der Mensch täglich trinken
  • 64. 45Maskierung des Wassers in unserer Zeitfür Körperzellen vielfach nicht richtig verwertbar. Organfunktion und optimale Stoffwechsel-funktion von intakter Zellfunktion abhängig. Negative UmwelteinflüsseArt der Wasser Aufbereitung etc.Daher ist das Trinken von vitalisiertem Wasser ein Muss!Trinken Sie 1 Glas ( ca. 200 ml) Wasser alle 2 Stunden
  • 65. Die Grundlage des Lebens ist Wasser!Aus Wasser ist alles…und alles kehrt ins Wasser zurückWarum wird das Wasser des „heiligen“ indischen Ganges – Flusses von Menschen meist unbeschadet vertragen, obwohl es voller Schadstoffe und Krankheitserreger ist Mit speziellen Analyseverfahren konnte nachgewiesen werden, dass am Ganges Wasser trotz der Verunreinigung ein Schwingungsspektrum zu messen ist, wie man es ähnlich auch bei den Heilquellen in Lourdes finden kannEs finden sich im Schwingungsspektrum hohe Anteile der Resonanzfrequenz des Sauerstoffes Der bekannte Diplom Physiker Dr. Wolfgang Ludwig sagte zu diesem Thema:„Wasser hat ein Gedächtniswie ein Elefant!“
  • 66. 47Innovative Forschung und Technologie im Dienste des MenschenSauer-stoffWasserZellenergieRegenerationLiebeMineralienSonnenlicht
  • 67. Neue Technologien im Dienste des MenschenDurch Verwirbeln werden schadhafte Schwingungen aus dem Wasser gelöscht und Sauerstoff eingemischt, sowie harmonischen Schwingungen von Energieträgern übertragen, dem Wasser wird so wieder die ursprüngliche Energie gegeben. Durch das Entfernen der schadhafte Schwingungen nimmt der Organismus nur noch harmonisierende Informationen wahr.
  • 68. Was ist eine Information und wie funktioniert sie?lat. „informare“, „in Form bringen“. Es ist bekannt, dass jeder Wirkstoff, gleich ob organisch oder anorganisch, sein eigenes Schwing-ungsspektrum und somit eine spezifische Information besitzt.Aus der Physik weiß man, dass Wasser Informationen in Clustern speichert. So ist auch die Wirkungsweise der Homöopathie zu erklären. Information ist Schwingung
  • 69. Die naturkonforme ProgrammierungDurch hochsensible Technologien können heute Naturinformationen erkannt, aufgeschlüsselt und auf geeignete Trägermaterialien übertragen werden. Geeignete Trägermaterialien sind Metalle, alkoholische Lösungen, Quarzmehl oder Edelsteine, um nur einige zu nennen.Im Tonstudio wird Sprache, Gesang, Musik „ausgesucht“ und auf eine Langspielplatte „auf programmiert“Um die Sprache den Gesang, die Musik zu verstehen, braucht es ein Abspielgerät = PlattenspielerMIm Forschungslabor werden Frequenzen „ausgesucht“ und auf Trägermaterialien auf programmiertUm die Information zu verstehenbraucht es ebenfalls ein Abspielgerät = Wasser & Zellen von Pflanzen, Tieren und dem Menschen
  • 70. Informationwird gespeichertwird transportiertwird freigesetztregt Zelle anIIIIIIIIIEnergiemangelEnergiegewinnIATPIATP
  • 71. Was braucht der Mensch zum Leben?
  • 72. Viele reden -wir tun was!Es sind es die kleinen Dinge, die helfen, uns und unsere Umwelt (Mitwelt) zu verändern.Zögern Sie nicht! Handeln auch Sie!