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1
Wer hatte schon mal so ein richtiges Katastrophenprojekt?
Woran hat es gelegen?
============================
Absurdes Timing?
Keine Spezifikationen?
Die falschen Player an Bord?
Permanente Änderungswünsche?
Unmöglich?
Nein, machbar, wenn der Prozess stimmt, nicht alles zusammenkommt und der Kunde als
Partner agiert!

2
Das Projekt
========
September 11: Pitch - Kundenbindungsportal
November 11: Entwicklungsbeginn
April 12: Deadline
Material: Grobkonzept

3
September bis Dezember '11
==================
Auftraggeber: Vision eines Großkonzerns, aber schwerfällige Prozesse (SEP), wechselhafte
Anforderungen
Agentur: Kreativität einer Digitalagentur, aber auch ihr Perfektionismus, detailverliebt, immer auf
Top-Ergebnisse aus
IT: Pragmatismus eines IT-Dienstleisters, aber auch Hang zur Nüchternheit
Zusammenarbeit Ogilvy/ETECTURE nicht in der Dimension erprobt (mit Kreation und Konzeption);
Zusammenarbeit Kunde/Dienstleister neu;
Kommunikations- und Entscheidungswege unklar; Hierarchieebenen und Zuständigkeiten nicht
definiert; initiale Workshops mit bis zu 40 Personen

4
Requirements Engineering
================
Requirement Engineering nicht definiert
Architektur in der Konzerninfrastruktur noch nicht klar
Zulieferung durch andere Dienstleister nicht definiert
Fokus volatil
Umfang unklar
Komplexität unbekannt

5
Ursprünglich SEHR sportliches Timing
=======================
Hektik durch hohe Taktung der ersten Liefergegenstände
Zeitliche Abhängigkeiten von anderen Projekten auf Kundenseite

6
Unklares Team -> Scrum Team Struktur
========================
Product Owner Team gebildet (Kunde/Agentur/IT-Dienstleister), aber noch mit unklaren
Zuständigkeiten
Zusammenstellung eines neuen, noch nicht eingespielten Entwicklungsteams
Gemeinsamer Arbeitsbereich für das Gesamtteam, kurze Wege
Ergänzung des PO-Teams durch Vor-Ort-PO in Wolfsburg
Kundenvertreter jede Woche(!) vor Ort in Frankfurt zum PO-Meeting

7
Unklare Requirements -> Agiles Requirement Engineering
===================================
Ableitung von Epics aus Grobkonzept als Use Case unter steter Mitarbeit des Kunden
Nutzung von Jira/Greenhopper als Backlog-Tool incl. Kundenzugriff
Integration von Kreation/Konzeption in den Entwicklungsprozess
- immer noch Probleme bei der rechtzeitigen Fertigstellung von Zulieferungen

8
Unklares Timing -> Iterative Planung
=======================
Durchführung von 2-Wochen-Sprints, aber gewöhnungsbedürftige Taktung durch „Versatz“
mit Agentur
Planung „auf Sicht“ in enger Abstimmung mit Fachbereich, da langfristige Planung nicht
möglich

9
Scrum Prozess
=========
Internes Coaching des Gesamtteams
Durchhaltevermögen wird belohnt mit Routine
Retrospektiven haben die Abläufe weiter optimiert
Transparenz wird zur vertrauensbildenden Maßnahme insbesondere zum Kunden
- "Wenn du X willst, fällt Y hinten runter.“
- „Nein, das ist in diesem Sprint nicht fertig – das ist aber nicht schlimm“
- PMO (Risikomanager) nach weniges Sprints ziemlich entspannt

10
Requirements Engineering
================
Requirements in wöchentlichen PO-Meetings mit Kunden abgestimmt
Grooming (Agentur/Entwicklung) nach ersten Sprints eingeführt
Gemeinsame Detailausarbeitung der Requirements innerhalb des Sprints durch
Kreation/Konzeption und Entwicklung
Product Backlog wird zur inkrementellen Dokumentation

11
Requirements Engineering
================
Requirements in wöchentlichen PO-Meetings mit Kunden abgestimmt
Grooming (Agentur/Entwicklung) nach ersten Sprints eingeführt
Gemeinsame Detailausarbeitung der Requirements innerhalb des Sprints durch
Kreation/Konzeption und Entwicklung
Product Backlog wird zur inkrementellen Dokumentation

12
Qualitätssicherung
===========
Hohe Testabdeckung (80%, Junit, Selenium)
Exploratives Testing per Test-Touren
Usability Tests mit Zielgruppen
Continuous Integration
Einbindung des Volkswagen-Testdienstleisters - Transparenz der internen Testergebnisse
und -vorgehens

13
Qualitätssicherung
===========
Hohe Testabdeckung (80%, Junit, Selenium)
Exploratives Testing per Test-Touren
Usability Tests mit Zielgruppen
Continuous Integration
Einbindung des Volkswagen-Testdienstleisters durch Transparenz der internen
Testergebnisse und -vorgehens
Übertragung der testbaren Jira-Stories in das VW-Testenvironment

14
Launch (Oktober bis November '12)
======================
Kundenentscheidung für längere Projektlaufzeit aufgrund Abhängigkeiten zu anderen
Projekten (Zielplattform, notwendige CMS-CRs, etc.)
Starke Priorisierung der ausstehenden Funktionalitäten
Geringe Menge an Abweichungen, die vom VW-Testteam gefunden wurden
Launchparty (Teambuilding durch gemeinsamen Konsum von Alkohol)

15
Erfolgsfaktoren (aus Projektretrospektive)
=========================
KundenPARTNERSCHAFT
Teamzusammensetzung
Transparenz
Räumliche Nähe
Agile Feinkonzeption
Scrum als Prozessframework

16

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  • 2. Wer hatte schon mal so ein richtiges Katastrophenprojekt? Woran hat es gelegen? ============================ Absurdes Timing? Keine Spezifikationen? Die falschen Player an Bord? Permanente Änderungswünsche? Unmöglich? Nein, machbar, wenn der Prozess stimmt, nicht alles zusammenkommt und der Kunde als Partner agiert! 2
  • 3. Das Projekt ======== September 11: Pitch - Kundenbindungsportal November 11: Entwicklungsbeginn April 12: Deadline Material: Grobkonzept 3
  • 4. September bis Dezember '11 ================== Auftraggeber: Vision eines Großkonzerns, aber schwerfällige Prozesse (SEP), wechselhafte Anforderungen Agentur: Kreativität einer Digitalagentur, aber auch ihr Perfektionismus, detailverliebt, immer auf Top-Ergebnisse aus IT: Pragmatismus eines IT-Dienstleisters, aber auch Hang zur Nüchternheit Zusammenarbeit Ogilvy/ETECTURE nicht in der Dimension erprobt (mit Kreation und Konzeption); Zusammenarbeit Kunde/Dienstleister neu; Kommunikations- und Entscheidungswege unklar; Hierarchieebenen und Zuständigkeiten nicht definiert; initiale Workshops mit bis zu 40 Personen 4
  • 5. Requirements Engineering ================ Requirement Engineering nicht definiert Architektur in der Konzerninfrastruktur noch nicht klar Zulieferung durch andere Dienstleister nicht definiert Fokus volatil Umfang unklar Komplexität unbekannt 5
  • 6. Ursprünglich SEHR sportliches Timing ======================= Hektik durch hohe Taktung der ersten Liefergegenstände Zeitliche Abhängigkeiten von anderen Projekten auf Kundenseite 6
  • 7. Unklares Team -> Scrum Team Struktur ======================== Product Owner Team gebildet (Kunde/Agentur/IT-Dienstleister), aber noch mit unklaren Zuständigkeiten Zusammenstellung eines neuen, noch nicht eingespielten Entwicklungsteams Gemeinsamer Arbeitsbereich für das Gesamtteam, kurze Wege Ergänzung des PO-Teams durch Vor-Ort-PO in Wolfsburg Kundenvertreter jede Woche(!) vor Ort in Frankfurt zum PO-Meeting 7
  • 8. Unklare Requirements -> Agiles Requirement Engineering =================================== Ableitung von Epics aus Grobkonzept als Use Case unter steter Mitarbeit des Kunden Nutzung von Jira/Greenhopper als Backlog-Tool incl. Kundenzugriff Integration von Kreation/Konzeption in den Entwicklungsprozess - immer noch Probleme bei der rechtzeitigen Fertigstellung von Zulieferungen 8
  • 9. Unklares Timing -> Iterative Planung ======================= Durchführung von 2-Wochen-Sprints, aber gewöhnungsbedürftige Taktung durch „Versatz“ mit Agentur Planung „auf Sicht“ in enger Abstimmung mit Fachbereich, da langfristige Planung nicht möglich 9
  • 10. Scrum Prozess ========= Internes Coaching des Gesamtteams Durchhaltevermögen wird belohnt mit Routine Retrospektiven haben die Abläufe weiter optimiert Transparenz wird zur vertrauensbildenden Maßnahme insbesondere zum Kunden - "Wenn du X willst, fällt Y hinten runter.“ - „Nein, das ist in diesem Sprint nicht fertig – das ist aber nicht schlimm“ - PMO (Risikomanager) nach weniges Sprints ziemlich entspannt 10
  • 11. Requirements Engineering ================ Requirements in wöchentlichen PO-Meetings mit Kunden abgestimmt Grooming (Agentur/Entwicklung) nach ersten Sprints eingeführt Gemeinsame Detailausarbeitung der Requirements innerhalb des Sprints durch Kreation/Konzeption und Entwicklung Product Backlog wird zur inkrementellen Dokumentation 11
  • 12. Requirements Engineering ================ Requirements in wöchentlichen PO-Meetings mit Kunden abgestimmt Grooming (Agentur/Entwicklung) nach ersten Sprints eingeführt Gemeinsame Detailausarbeitung der Requirements innerhalb des Sprints durch Kreation/Konzeption und Entwicklung Product Backlog wird zur inkrementellen Dokumentation 12
  • 13. Qualitätssicherung =========== Hohe Testabdeckung (80%, Junit, Selenium) Exploratives Testing per Test-Touren Usability Tests mit Zielgruppen Continuous Integration Einbindung des Volkswagen-Testdienstleisters - Transparenz der internen Testergebnisse und -vorgehens 13
  • 14. Qualitätssicherung =========== Hohe Testabdeckung (80%, Junit, Selenium) Exploratives Testing per Test-Touren Usability Tests mit Zielgruppen Continuous Integration Einbindung des Volkswagen-Testdienstleisters durch Transparenz der internen Testergebnisse und -vorgehens Übertragung der testbaren Jira-Stories in das VW-Testenvironment 14
  • 15. Launch (Oktober bis November '12) ====================== Kundenentscheidung für längere Projektlaufzeit aufgrund Abhängigkeiten zu anderen Projekten (Zielplattform, notwendige CMS-CRs, etc.) Starke Priorisierung der ausstehenden Funktionalitäten Geringe Menge an Abweichungen, die vom VW-Testteam gefunden wurden Launchparty (Teambuilding durch gemeinsamen Konsum von Alkohol) 15