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FlJR UNSERE ARBEITE-R-UND-BAUERN.;MACHT 27 1971
PREIS 0,30 M
◊◊◊◊◊◊
Drei Genossen
aus der Raketeneinheit
,,Magnus Poser"
sprechen für die
Soldaten der.NVA
.Nicht nur, was ·den scharien Start be-
trifft - wir haben aus·oohms-los alle Wett- ·
bewenbsversprechen für das erste Halbjah,r
J,n Ehren eingelöst. Ich bm stolz darauf:
Meine Batterie steht als geschlossenes
Kompflc:ollektiv, •und die Genossen der Pa·r-
teig,fuppe s;nd sein aktiver Kern.
N·un sind die Besch-
lüsse des farteitages
Richtschnur Ul'l'seres Handelns. Das bedeu-
tet: den neuen Genossen, vor allem den
neuen Unterotfi-zieren leisbungsziele vor-
geben, i+w Wissen und Können systema- .
tisch steigern - immer die Eins als einzi-
gen Maßstab vor Augen. ·
Der Wme :rum konsequenten T-raining a·uf
die 6i-ns, dr.i's i-st eine Bew'ußtseinsfrage.
Damit ,rückt - bekräftigt vom l'artl.¼itag -
die Arbeit- mit den Menschen in den Vor-
derg~u·nd. Die sozialistische Soldatenrper-
söl'l'lichlceit ,i,st der Schlüssel zu allen Erfol-
gen.•
Genosse Oberstleutnont, wor untern11h~n
Sie, um die mobilitiere1de-lCNft des '"·
Parteitages auf die 'Genossen • es -frup•
penteils zu übertragenf "-.. r
Da ist etwos rlchfügzusteJlen: leb war Partel-
tag·sdelegierter n'icht n,ur meines Tnu-ppen•
te'i-ls, sondern Delegierter der Partei-
organisationen der SED in der NVA. Ich
sage da·s im vollen Wissen um die Tat-
sache, daß Genossen un·seres Truppenteils
verschtiedentlich mit berechtigtem Stolz
geäußert hoben: Wir hatten einen Dele-
gierten mtf dem Parteitag I Natürlich habe
ich vor ihnen zuerst gesprochen, mehrmals
und vor diffe1'enziertem PJblilcum; aber
dann a1
uch vor den Genossen des Truppen-
tei-1s „ Wlill,i Bredel", vor Z1vilbeschäf~gten,
in einem Wdhnibezink · der Garnisonstadt,
wo vorwiegend Benufs·soldaten mi,
t ihren '
Familien ,wohnen. Ich bin noch lange nicht
am Ende mit meinem Parteiauftrag. Erst
vor rehn Minuten haben mich unsere
Köche ·angesprochen: Genosse Vater, kön-
nen Sie l'l'icht am Mittwoch ... Natü·rlich
werde ich. Auch im Uria•
ub. Heute findet
eine gemeinsame Fl.lnlct!ionärsberatung der
SfO und der fiDJ statt, wie wir d1e Be-
schlüsse des VIII. Parteitages jn die Tot
· umsetzen. Bisher habe ich vor 3000 Armee-
ange'hönigen, uvHbeschäfiigten und Fa-
. mil!enangehörigen gesprochen.
Die Arvneeangehönigen ziehen richtiige
'Schlußfdlgerungen aus dem VIII. Parteitag.
Allein im Truppenteil "John Schehr" haben
-Wir steigern systematisch Leistung und Kampfkraft.unserer Kollektive
Unser Erziehungsziel ist die sozialistische Soldatenpersönlichkeit
': : • ; ~f • ' ; / • '"')~: ~ '"':.,:t: .
."',;"~~..;, ' .~.. .
• ~:~. ' -- - ~ •... ,~ -1, • • .,_ .,._1../ ~..~ • ,· '""'
.,Ich stehe in.' meinem letzten D;ensllhalb-
ja,hr, bin jetzt zwei }a'hre i'n der Bniheit ..•
In diesem ,letzten halben Jahr werde ,ich
rück;haltlos meine Erfahrungen ,den neuen
Geno-
s-sen vermittel•
n. Den neuen Unter- ·
offizieren werde ich raten: Führt ·stön,dig
das politische Gespräch in den Gru,ppen;
· bereitet euch ouf die A1.1sibildun·g g,ut vor,
fordert von euch wie von de,n Genossen
stets das Höchste ...
Unser Minister hat auf dem VIII. Pa,rtei-
tag den Wer<ktätigen für die großen mate-
riellen Werte -gedankt, di~ sie für den be-
waffneten Sch·utz des Sozialismu·s erorbei-
ten. lernt mit diesen Werten. sachgemäß
umgehen, · werde ,ich den Neuen _
raten,
· le~ll't ·sie bestmöglich nutzen, geht ,
sorgsam
mit ihnen um - dann ha•
ndelt ih•
r im
Sinne des .Parteitages."
AUF
l
-MINUTEN
GENOSSE
VA sprad, mit
Oberstleutnant Günter Vater,
Parteisekretär im Truppenteil
„John Schehr", Delegierter des
VIII. Parteitages der SED
36 um Aufnahme in die SED gebeten,
und es glibt ~i31e Erklärungen von Kampf-
.kolle!<tiven, daß siie der VHI. Parteitag zu
Höchstleistungen anspornt - z,um Beispiel
von den Ponzenbesatrungen des Unterfeld-
webels Rottenbach und des Unte-roffiZliers
Heimann, von' einem Kampf-kollektiv der.
mot. Schützenkompanie Wischerop, in der
es heißt: .'/!l(J,r sind überzeugt, daß unser·
Weg rum Soz11a-1Gsmus richtig Ist. Unsere
Aufgabe als fl..t'IQehöriige der NVA ist es,
das Verteic:Jligungsbündnls des Warschauer
Vertrages zu stär<ken und die sozialisti-
sehen Errungenschaften w schützen. Das
können wir nur durch g·ute Erg·e'bnisse in
allen Zweig.en der Gefechtsausbildung so-
wie durch vorbildliiche DbZliplin und Ord-
n,µ ng erreichen."
Was muß man als Soldat tun, Jm den
VIII. Parteitag zum Nutzen des Kampf-
kollektivs und zum eigenen Nutzen schnell
und gründlich auszuwerten, ,
So wie man al·s Soldat das eigene Ko!l"pf-
programm und das des Kollektivs für das
näcf:iste Halbjahr exalct kennen, genou
durmdenken muß, µm 9ich mit der Konse-
quenz des ~lossenikämpfers dafür zu ent-
scheiden, so muß man als Soldat a<Uch die
Materia'lien des VIII. Parteitages kennen
.- das prognosfü,che Programm der DDR ·
.für die erste Hälfte dl!r 70er Jahre. Von
dieser Ausgangser'kenntnii,
s muß jeder, a1.1s-
naihmslos jeder, an d-
ie ÄJS111Vertung des
VIII. Parteitages herangehen. Aiuswerbung
- das bedeutet: jeder ist im Bes<itz der
Moteriial-ien, die „Volbarmee" als Doku-
mentation herausgegeben hat; jeder stu-
diert alle Reden und Beschl'Üsse und bringt
.sie in geistigen Z'llS1C1mmenhang mit den
Dol«umenten des XXIV. .Pa·rtelitages der
K•
PdSU und der Vill. Delegiertenlconferemz
der Parteiorgarliso1fonen der SED in der
NVA. dabei vor allem mit den wegweisen-
den A'Usfühnul'l'gen des Genossen Erich
Honecker. Auch das IX. Parlament der FOJ
gehört in diesen Zus<i-mmenihang.
Wichtig ist, daß .man niicht abstrakt, son-
„Fü•
r mich ,i,st noch vieles neu hier ,in der
Einheit, ober schon nach wenigen Wochen
kann ich 'sagen: Hier zählit die Stimme
jedes Geno·ssen, hier herrscht eine' offene,
partei·liche Atmosphäre. ·
In meinem Kampfprogramm .habe ich mich
ve1'pfl.ichtet, Bester Z!U werden, die Schüt-
zenschnur ru erwer,ben und ,mit •
unserer
Rechnerg~up,pe um die BestenauszeichnCng
~u kämpfen. Ich bin Assistent in einem
Zirkel junger So-i:ialisten, dessen Mitglie-
der sich auf die früf.ungen für das Ab-
zeichen ,Für g,ute·s W•
issen' in Gold vor-
bereiJten.
Das ,ist mein Beitrag zur Erfüllung der Be-
schlüsse des VIII. Pa,rteHdges, der von uris.
fordert, höchstmögliche , Ergebnis•
se i,n der
Geifechtsa,uslbildung ru erreiche·n und
nach den Dienstvorschriften ZIU leben."
dern immer mit dem Btlick a·uf die unmfüel-
bare mtilitä~ische Praxis studiert. Nicht nur
at1f dem Gebiet der Okonomie gilt es, alle
Mögl,ich•
ke'iten a,u,szuschöpfen, alle Reser-
.v~n aufrudecken. Das gilt auch für die
landesverte,idigung, lind jeder sollte sich
an die Worte des Genossen Wiilll Stoph
a<uf dem VI-II. Parteitag erinnern: .,Kl·uge
Leiter wissen schon längst: Erfaihrurigs-
austa,u-sch ist die beste lnvestiit-ion." In
jedem Fall muß man beim Studi·um der
Parteitagsmaterialien immer die Kampfziele
des Kampfdcollektivs, des Truppenteils, der
Nationa·len ·Volksarmee vor Augen haben.
Welche Kampfziele werden im Truppenteil
,.John Schehr• beim Studium der Partei-
tagsmaterialien anvisiertf
Diese Frage sprengt d~n Rahmen des
hntel"',/iews, wenn wir in Bnzelheiten vor-
dringen. Nur so lliel: Wir stär1ken die
Kampfkraft ·der Grundorgan;satfonen der
S6D. W!.r vertiefen unsere Bez!iehungen 21u
-d~m sowjetischen Garderegiment Tret-
jakow. Unser erzieherischer Schwerpunkt ist
die Aribeit mit dem Menschen, die For-
mung so21ia•
l,istischer Soldatenpersönlich-
keiten, die Höchstleistungen in der politi-
schen und mlMt<ir'rschen Ausbildung vofl-
bringen. Vor allem bemü1
hen wir uns
um, da~ dle Parteimitglieder ihrer Kom-
miun,istenpfMcht g~recht werden, als Propa-
gandisten un,d Agitatoren die Politik der /
Partei ru verfechten und in jeder BeZ'ie- L
hung Vorbild Z!U sein.
. der Teilnehmer
einer propagandistischen
Großveranstaltung
in der Erfurter
Thüringenhalle
mit dem Mitglied des ZK
und Minister
für National• Verteidigung,
Armeegeneral Hoffmann
Wir versichern der Parteiführung,
daß die Kommunisten, alle Armee-
angehörigen und Zivilbeschäftigten
unserer Verbände, Truppenteile und
Einheiten den Einschätzungen und
At1fgabenstellungen des VIII. Partei- ·
tages der Sozialistischen Einheits-
partei Deutschlands einmütig und
vollinhalnich zustimmen.
Unsere Grüße und h,erzltchen Glüclic-
wünsche gelten den Mitgliedern und
Kandidaten des Zentralkomitees und
seines PoNtt>üros. Mit großer Freude
hoben wir die Wahl unseres Ge-
nossen Erich Honecker zum Ersten
~retär des Zentralkomitees Cllf•
genommen. Wir wGnschen Ihm viel
Schaffenskraft und große Erfolge In
seiner verontwort1,1ngsvollen Tätlgfcelt.
Wir versichern: Die Soldaten, Unter•
offlzlere, Offiziere und Generale so-
wie die ZMlbeschäftlgten unserer
Dienstbereiche werden mit ganzem
persönlichem Einsatz um cle voll-
ständige Erfüllung der mflitärlschen
Hauptaufgabe kampfen. Wir werden
alle Kräfte mobilisieren, um an der
Seite der Sowjetarmee und der an-
deren Bruderarmeen jederzeit un-
:.eren Beitrag zur Gewährlefstu"9
cfer lftt1tt~h1scti~ Obet19genhelt dll
Sozlalisrm.rs, zur Sicherung der Un~
antastborlcelt der DDR und der so-
SlltlJTiä
~rl
JEDERZEITGEFECHTSBEREIT
zialistischen Stoatengemeinschaft zu
leisten.
Ausgerüstet mit dem Gedanhnreich-
tum des VIII. Parteitages gilt es, die
führende Rolle der Parte4 In allen
Bereichen des militärischen Lebens
mit dem Ziel durchzusetzen, höchst-
mögliche Ergebnisse bei der Erhö-
hung der Gefechtsbereltschaft zu er-
reichen, eiserne Disziplin und Ord-
oong und die strikte Erfüllung aller
B~fehle zu slchel'I).
Wir werden den Geist des VIII. Par-
teitages in alle Parteiorganisationen
und militörischen Kampfkollektive
tragen. Im Sinne der Beschlüsse des
VIII. Parteitages ringen wir um neue
Höchstleistungen im sozialistischen
Wettbewerb.
Dem Feind klrine Chance! Der So-
zialismus bleibt unangetastet! Die
friedliche Arbeit unseres werktätigen
VaMces wird auch in Z'IJ4cunft zuver-
lössig militärisch geschützt! Wir sind
bereit, alle Befehle der Partei- und
Staatsführung jederzeit und fn Jeder
la.ge vorbehaltlos auszufGhren 1
Wir dienen der Deutschen Demo-
kratischen Republik 1
In dieser Ausgabe erscheint
die °VA-Dokumentation 8/71
mit Materialien des Vllt .
Par•
teitages der SEP: Direktive ·
des VIil. Parteitages der SED-
zum FOnfJQhrplan fOr die Ent-
wicklung der Volkswirtschaft
der DDR In den Jahnm 1971
bis 1975
•
j-
VA 27/71
•
•
aut
ein
IOIJ
Auch ohne daß sie das Mandat eines·
Deleg:ierten besaßen, wa-ren die Solda-
ten, Unteroffiz.iere, Offiziere und Ziv,il-
beschähigten der NVA Teilnehmer des
VIII. •
Panteitoges. Die Zahl der Dele-
gierten war du,rch ei·nen Schlüssel im
Si·nne des demokratischen Zentroli•
smus
begrenzt; die Zotil der Teil•
ne·hmer je-
doch gi,ng in die Millionen: Der Deut-
sche femsehfunk; die Sender des de-
mokroti·schen Rundfun•
ks •
und -
unsere
Pres-se taten ihr Bestes, ·um ihr P
•
ubll-
kum an dem für die DDR entwickl,ungs-
bestimmenden E,reignis so unmittelbar
wie möglich teilnehmen •
und teil,haben
21u ·lassen. Inzwischen hoben auch die
Delegierten a·us den Pa·riteiorgonisatio-
nen der SED, in der NVA vielmals -und
ausführlich über ih·re Eind-rücke und er-
sten Schlußfolgerungen berichtet. Die
Gru,ndgedank~n und die Rkht,ung der
Beschlüsse des ViJII. Parteitages sind
geist,iges Allgemeing•
ut der Armeean-
gehör,igen geworden.
Das ist freilich .mir die erste Etappe
a,uf dem Weg der Ane·ignung •
und Aus-
wertung des überaus ideellen Gutes,
das uns mit den Materialien des VIII.
Parteitages in die Hand gegeben ist,
Die Dokumente gleichen Neuland von
höchster Bodenwertzahl, das erst frucht
t·rägt, wenn man es gründlich bearbei-
tet - um im ,Bilde z·u bleiben : wenn
man es Fiurche um Furche, Zeile um,
Zeile gewissermaßen durchackert, wo-
bei man s·ich zweckmäßig statt eines
Pfluges des Rotstifts bedient.
Manche Genos·sen fragen: Muß denn
wirklich jeder den Parteitag sbudier~n?
Reicht es nicht aus, wenn wir allge-
mein über die •
P,robleme Bescheid wis-
sen? Nein, das reicht ,nicht aus. Der
VIII. Parteitag hat Weg und Ziel der
Entwicklung in den nächsten fünf Jah-
ren für alle <Lebensbereiche in der DOR
abgesteckt. Das ist ·u-nser a.Jler Weg
und unser aller Ziel. Deswegen müssen
alle die Materialien des Parteitages
a·ufmerksam studieren. Erfahrene Sol-
daten wissen: Das Kampfprogramm
muß o•
usnahmslos jeder Genosse exakt
kennen · und gründlich durchdenken,
wenn es erfolgreich -In die Tot ,umge-
setzt werden soll.
Andere Genossen frogen, wie sie die
Doi<Umente des VIII. Parteitages am
rweckmäßigsten studieren sollen. Sie
mögen sich ein die Losung eninnern, die
bei der Pa·rteitogsvorbere-it<ung für die
Soldotenlnitiobive Im Wettbewe-rb eine
große Rolle gespielt und nichts on
ihrer Bedeu~ung verloren ·hat: Lernen
- den•
ken - hopdeln 1·F-ü_
r den sozialisti-
schen Soldaten bilden Studium und Tot
ei•
ne untrennbare Einheit, ,und deswe-
gen studiert er die Po-rteitogsmateria-
Vien immer mit dem Blick da·rouf, wie
er die Lehren und Beschlüsse in sei-
nem eigenen Verantwortungsbereich
schöpferisch mit Leben zu erfüllen und
mit höheren Ergebnissen in der pol-iti-
schen ·und militärischen A•
usbildung zu
besiegeln vermag.
Da•
s meint
,~Obe,/;ffe~
VOI.KSARMIEIE
Redlllltlonadllulr n. Juni 1m
ChtfNdakteur, 111. d. P. lt.
Ollem HutMrt ldllnklth
1'01tanNhrftt1 R9daktlon .votbarlllff•,
IOII lerlln, Storlto- Stralo 111,
1'01bchllolfath 7nl, Telefon II ff 61,
Vorlffontllcht unter LINM-Nr, 11t c1oe
l'ro-llllol llol111 VonllNndon dol
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0 Vofbo,_- ondlelnt wlcihontllllh,
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- In der DDR' Ober die DeutN11o l'OII
und den luch- und Zolllllhrlfl__,.
trlolt, IDI lorlln, Rll!ltOllr, •1
- In den IOllallllllchin Ulndom Dllor
den Jowolllgen 1'01t1ollulltffOrlrlob1
• In allen llbrlgon_ Lindem Dbor den
lntornallonalon lludl- und Zolllelhrlfton.
handol und dto l'lrlllG DoutNhor luch-
laport und •l111port OIIIIIH, DDR•701
Lolpalg, Lonlmlr, 1e1
- In Wolldoubchland und Woalberlln
Dber den lrtllchon luchhandol und die
,i,_ luch-laport und •llllport OIIIIIH,
DDR-701 Lolpalg, Lonlllllr, ,._
Allolnlge AnHIIIOflCRIIICfflft DIWAO-
Worbung, 10I lorl!!i,. loHnthalor Sir.
11/11, und alle DIIWAO-letrlobo und
-Zwolgllollon In den ■-lrlton der
DDR. Zur Zoll gDltlgo Ansolgonprol„
HIia Mr. 1,
Drucl11 Druchrol del Mlnlllorl- fGr
Nall-lo Verteidigung (eso) .
Die Redaktion wurde a1119nelchnot 11111
do111 Kampforden IOr Vordlonllo u111 Volk
und Vaterland In lronn, clor Vor-
dlen1tlll0dalllo der NatlMG!on Volb-
a,_ In Gold, der Artur-lecllor-M•
dallle In Gold.
,
Wahlen zUr Volkskammer am 14.·November·1971
Erich Honecker zum Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrates gewählt
Zum Tagesord nungspunkt Vier gab Gera<
ld
Götting bekannt, daß hierw Schreiben des.
Vors,itzenden des Staatsrates vorliegen.
Da rin terilte er mit, daß der Vors
,itze!We
des Ministerra.tes gebeten hat, -der Volks-
kammer den Antrag des Ministerrates auf
Wohl der Abgeordneten Horst Sinder-
mann und Günther K1
lefüer als Mitglieder
des Ministerrates 21uz,uleiren. D·urch Erhe-
ben von de Plätzen wählten die Volks-
vertreter einstimmig die Albgeordneten
Horst Sindermann, Mitgltied des Pofiitbüros
des ZiK, sowie G>ün~her Kleiber, Kandidat
des Poli~büros des ZK, die vor ~urzem in
ihre Funktionen als 1. Stellvertreter bzw.
als Stellvertreter des Vorsitzenden des
Ministerrates berufen worden waren, ziu
Mitgliedern des Ministerrates.
(VA). Mit s~ürmischer Zustimmung der Ab-
geordneten wurde auf 11.ntrog aller Frak-
tionen der Erste Sekretär des Zentra·l'komi-
tees der SED, Genosse Erich Honecker, am
24. Juni von der Volkskammer auf ihrer
~O. Tagung wm Vorsitzenden des Natio-
nalen Verteidigungsrates der DDR ge-
wählt. PÜ'r die Obernah-me dieses hohen
Amtes sprach der Präsident der Volks-
kammer, Gero'ld Götting, Erich Honecker
die basten Wünsche aus. Vor Eintritt in die
Tagesordriung hatte Volkskammerpräsi-
dent Geroild Götting ·unter tanganhailten-
dem Beifall des Hohen Hauses Er1ich Hon-
ecker zu seiner Wa·hl als Erster Sekretär
des 2lK der SED gratuliert -
und ihm sowie
dem gesamten 'Kollelkt·iv der Parteiführung
K-roh •
und Gesundheit bei der Verwirk-
lichtmg der Beschlüsse des Vill. Parteitages
gewünscht.
Z•
um ersten fur,kt der Tagesordnu!)g lag '
ei n Antrog aller Fralctionen vor, die Wahl-
periode der Vol.Jcsikammer und die Wahl-
perioden der Bezir1kstage zu verlängern
Rosen für den Ersten Sekretär des Zentralkomitees,
überreicht an Erich Honecker beim Beginn der 20. Volkskammertagung
von der Abgeordneten Dr. Köte Sima * Fotoi ZB
Dann begründete der Minister der Justiz,
Dr. Wünsche, den GesetzenMLirf über die
., Neufass•
ung von Regelungen über Rechts-
•
mittel gegen Entscheidungen stoatHcher
Organe".
und den Staatsrat Z!U beauftragen, für den
14. November Neuwah-len a,usz•
uschrei<ben.
Diesem Antrag stimmt die Oberste Volks-
vertretung einmütig ru. ·
Beschluß der Volkskammer
der Deutschen Demokratischen
Republik
tage werden bis zum 14. November
1971 verlöngert.
Ä'bschlieBend benannte die Volkskammer
auf Vorschlag der SED-Froktion Paul Ver-
ner und Dr. Albert Stief für die verstori>e-
nen Abgeordneten Paul Fröhlich und Her- ·
mann Motern zu Mitgliedem des Aus-
schusses für Nationale Verteidigung, und
bestätigte die Nachfolgekandidaten
Siegfried Mohr, K<lous-Dietrii:h Sturm,
Willy HalN,auer, Heinz Kliemt und Gott-
fried Engelmann sojNie Walter Parey als
Abgeordnete der Volkskammer. Die Mit-
glieder des Ausschusses für Nationale
Verteidigung wählten einstimmig Paul Ver-
ner, Mitgl ied des Poli~büros.und Sekretär
des ZK der 58D, 21um Vors-itzenden des
Ausschusses.
Einern Vorschilog· des Zentralkomitees der
SED folgend, wurde in die Funktion des
Stellvertreters des Prä,s,denten der Vol1cs-
ka mmer das langjährige Mitglied des
P-räS1id1
,ums der Volkskammer, Friedrich
Ebert, Mitglied des Po'litlbüros des ZK, ge-
wählt. Wei-ter wurde a•
uf Vorschlag der
SEiD-Froiktion das Mitglied des Politbürqs
des ZK, der Abgeordnete Enich Mücken-
berger, ·in dasl Präsid'ium der Volkskam-
mer gewä'hlt.
über die Wahlperioden der1
Volkskammer und der Bezirkstage
der Deutschen Demokratischen
Republik
Auf der Grundlage von Artikel 64
Abs. 3 der Verfassung der Deutschen
Demokratischen Republik beschließt die
Volkska·mmer:
Die Volkskammer beaaftragt den
Staatsrat, entsprechend Artikel,72 der
Verfassung der Deutschen Demokrati-
schen Republik die Wahlen zur Volks-
kammer und zu den Bezirkstagen der
Deutschen Demokratischen Republik für
den 14. November 1971 auszuschreiben.
Vorstehender Beschluß wurde von der
Volkskammer der Deutschen Demokrati-
schen Republlk In Ihrer 20. Tagung am
24. Juni 1971 gefaßt.
Berlln, den 24. Juni 1971
Die 5. Wahlperiode der Volkskammer
sowie die Wahlperioden der Bezirks-
G. OlSttlng, ,
Prösldent der Volkskammer der
Deutsdlen Demokratischen Republik
nachrichten ... nachrichten . . . nachrichten ...
DDR-Verteidigungsminister
empfing chilenische Generale
großer Befriedigung ffltstellen, daß wir In der DDR
·unter der Führung der SED zu jenen gehören, die
konsequent dem Beispiel der Oktoberrevolution folgen ·
(ADN/VA). Der Minister für Nationale Verteidigung, und damit heute z.u den Hauptkrclften gehören, die den
Armeegeneral Heinz Hoffmann, em~flng am V6rmlftog Men&dthlltltslortl~rltt hStlmmen.
des 26. Juni die In der DDR wellenden fGhrenden Ver- Ays 1Mn wegwet,enden Beschlüssert des höchsten
treter der Armee der Republik Chlls, Oeneral„Ciesar" ., - ~R"4'rnt.Sit.~~p ~cwqg,sen de~ N~~. vor ollem ~ie t':!f•.
Ruiz, Chef der Luftstreltkrtlfte, und General Serglo gaben, die Landesverteidigung cfer bOR plonma~,~
Poblete Direktor für Forschung und Entwicklung der zu vervollkommnen, die mllltörlsche Kraft der soz1ol1stl-
Luftstreitkrclfte, zu einer Visite. · sehen Staatengemeinschaft ~nablösslg zu erhöhen ~nd
In einem freundschaftlichen Gespröch hieß Armee- Insbesondere die WaffenbrOder~chaft mit. der Sowiet-
generol Hoffmann die Gäste herzlich wlllkommen und armee, der erfahrensten und _starksten M,lltörmocht der
betonte, unsere Völker und Ihre Streltkröfte stünden Welt, und den anderen verbündeten Armeen zu festl-
heute an · wichtigen Abschnitten des gemeinsamen gen. Des _weiteren gelte es, die Kampfkraft und Ge-
Kampfes gegen den Imperialismus. General Cesar Rulz fechtsbere1tschoft _der NVA durch die konsequente. Ver-
dankte für den :herzlichen Empfang und gab der •Ober- wlrkllchung der führenden Rolle der Partei zu störke~
zeugung Ausdruck, daß der Besuch In der Deutschen und klassenbewußte Kömpfer zu erziehen, die das„soz10-
Demokraischen Republik dazu beitragen werde, die
Bande aufrichtiger ·Freundschaft und Zusammenarbeit
zwischen unseren Völkern und Ihren Armffn noch
enger und fester zu knüpfen. ·
Der Visite wohnten bei: Die Stellvertreter des MInisten
für Nationale Verteidigung Admiral Waldemar Vamer,
Generalleutnant Siegfried Weiß und ~enaralleutnant
Werner Flelßner, der Chef der Luftstreltkröfte/Luftvar•
teldlgung, Generalleutnant Herbert Scheibe und welttte
Generale des Ministeriums für Natlonale Vtrteldl;unr,,
dar Au8erordentllche Bevollmttchtl;te Botsdlafter der
Republik Chile In der DDR, Carlos Contrara Loparca
und der Außerordentliche und Bevollmec:htl;te Bot-
schaft der DDR In dar Republik Chlle, Harry Splndler,
Die hohen MIIIUlrs aus der Republik Chile haben am
Sonnab~ndnachmltta; auf dem Luftwege die DDR
wieder verlassen. •
Admlral "•rnei sprach vor Polharbeitern
der SowjetarmH Ober VIII. Parteitag der SED
(ADN/VA). NDer VIII. Parteitag der SED - das 1st ein
Obarwöltl;ender B•wels für dra Störka, Lebenskraft und
Unbesiegbarkeit des Marxismus-Leninismus und des
proletarlschen lntematlonallsmus In der Deutschen
Demokratischen Republik,• Das erklerte am 25. Juni In
WOnsJ.lorf das Mlt;lled des ZK der SED, Admiral Wal- ·
ct.mar Varner, Chef der Politischen Hauptvarwalt"IIG
ct.r NVA, vor leitenden Politoffizieren dar Gruppe der
sowjetlsdlen Streltkrtl{ta lo 0.utschland, rn ~heft
von Generaloberst E. E. Malzew, Mlt;lled des Mllltar•
rates und Chef der Pollttschan Verwaltung der GSSD,
betonte Admiral Verner: O.r VIII. Partelt09~ mft
•
li5llsche Mllltörwesen meistern, die modernen Fuh-
rungsmlttel, die Bewaffnung und Technik vorblldllch
beherrschen.
Admiral Verner versicherte den Kommunisten der
Sowjetarmee, daß die Mitglieder und Kandidaten In der
Nationalen Volksarmee mit dem vom VIII. Parteitag
ausgehenden Elan olles In Ihren Kröften Stehende tun
werden, um den Klassenauftrag der Partei in Ehren zu
erfüllen und Im unverbrüchlichen Klassen- und Waffen-
bündnis mit der ruhmreichen Sowjetarmee und den
anderen Bruderarmeen des Warschauer Vertrages
Sozialismus und Frieden gegen olle Anschläge des
Imperialismus zuverlösslg sichern werden.
Henorragende Jugendkollektive geehrt
(ADNNA). Für sch6pferlsche Leistungen Im sozialisti-
schen Wettbewerb in Vorbereitung des VIII. Parteitages
der SED erhielten anlößllch der „Woche der Jugend
und Sportler• aus der Hand des Stellvertreters des
Vorsitzenden des Ministerrates Dr. Werner Titel am
26. Juni die Auszeichnung „Hervorragendes Jugend-
kollektiv der DDR•: das Jugendkollektlv Unterfeldwebel
Gartz, Mllllörbezlrk Neubrandenburg: das Jugendkollek-
tiv Stabsobermeister Schneider, Volksmarine: dos
Jugendkollektlv Unterfeldwebel Schiefer, Grenztruppen.
Hohe staatflche Auszeichnungen
..,
(VA), Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter
Ulbrlcht, verlieh auf Vorschlag des Prösldtums des
Ministerrates am 25. Juni In Anerkennung hervorragen7
der Verdienste beim Aufbau und bei der Entwicklung
d•r so,zlallatlschen Gesellschaftsordnung und bei der
Sterkung der DDR den Vaterl8ndlschen Verdienstorden
In SIiber: Alfred Meyer, Zlvllbesch8ftlgter der NVA:
Oberst Richard Wels und Oberst Heinz Ziegenhagen,
Mitarbeiter Im Ministerium für Natlonole Verteidigung
der DDR: den Vaterlöndlschen Verdienstorden In
Bronz.e: Fregattenkaplten Ludwig Schmidt, Leiter des
Stabsmusikkorps-der Volksmarine.
FDJ-Zentralrat dankt Soldaten
(VÄ). In einem Brief an Armeegeneral Heinz Hoffmann,
Minister fQr Natlonale Verteidigung, bedankt sich der
Zentralrat der FDJ herzlich ftr die Mlthllfe von Armee•
an9ah6rlsi-n bewf• Slc:hentellung des IX. Parlaments.
„Hel'VOll'a9eade A,belt, die wwntllch zum Gelingen
c:dtar Venmstotongen be.1tn19•, wird In ct.m Schreiben
.an OOntlMfr John lnsbatondere den Genossen der
Stadtkommandantur Barlln, der Verbande Krug und
Wlnw sowt• des Truppenteils Taube bescheinigt.
1 .
5. Freundschaftsflug der Bruderstreitkräfte
(ADN/VA). Während des 5. Freundschaftsfluges be-
grüßt~n die· ~ngehörigen des Jagdfliegertruppentells
„Juri Oogarln" der NVA am 26. Juni die Delegationen
der Luftstreitkräfte der UdSSR, der VR Polen, der C:SSR
• ury~. d_.r DOR. Auf ein,em Meeting würdigteljl ?i~ .
Kommandeure der Abordnungen den Freundschaftsflug
als Ausdruck der ständigen Vertiefung der Klassen- und
Waffenbrüderschaft und der sozialistischen lntegrotlon,
im Sinne der Parteitage der KPdSU, der KPTsch und
der SED.
• Zu Beginn des zehntägigen Freundschaftsfluges Berlin-
Worschau-Prog waren- die Delegationen am 24. Juni
vom Leiter der Politischen V~rwaltung des Kommandos
der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung, Generalmajor
Martin Pohnke, herzlich begrüßt worden.
,.
.,
An der Stoatsgren~e am Brandenburger Tor hatte die
Delegation der vie,r verbündeten Luftstreitkröfte den
Grenzsoldoten einefl Strauß -"1!e.r -Nelken überreicht und
die Versicherung au~ge~en, daß die Luftgrenze der
sozialistischen Stoo~ ~melnschoft ebenso zuverlösslg
geschützt werde wie die Staatsgrenze der DDR zu
Westberlin. Anschließend gedachte die Abordnung am
Treptower Ehrenmal der Helden des Sowjetvolkes und
ehrte am Mahnmal Unter den Linden die Opfer des
Faschismus und Militarismus. (Ein ausführlicher VA-
Bericht folgt) Foto: Z~
'
NACHRUF
Noch schwerer Kronkbeit verstarb unser Genosse,
der Diplom -Gesellschaftswissenschaftler, Oberst-
leutnant Peter Mittelstädt, Mitarbeiter Im Zentral-
rot der FDJ. Wir verlieren in Ihm einen bewähr-
ten Genossen und vorbildl ichen Offizier, der
sich um die Erziehung der jungen Generation
der Deutschen Demokratischen Republik große
Verdienste erworben hat. Sein Andenken werden
wir stets in Ehren halten.
Zentralrat der FDJ
Sekretariat
Zentrale Parteileitung
Politische Haupt-
verwaltung der
Nationalen Volksarmee
I
Dos feste K1
lassen- und Waffenibündnis
2JWischen der DDR und der UdSSR bekräf-
~igten der Erste Sekretär des ZK der SED,
Er.ich Honecker, IJnd das -MitgHed des
Poilitbüros und Vor.sitzender des Minister-
rates dier DDR, Wi,Ml StoJjh, am Montag
bei einem Bes,uch der sowjetischen Garde-
Panzerdillisfon .Mar.scha1
il der Sowjetlnion
R. Mali,nowsk<i". Von den 'Angehörigen des
ruhmreichen Truppenteils unter Divis!ons-
kommandeur Generalmajor Koschewnikow
mit Soldatengruß wilf4c:ornmen geheißen,
·bes,icht&gten Er.ich Honecker und Willi StoJjh
da·s' Trocl'itionsmuseum, erlebten u. a. eine ·
taikfl.sche Obung m'it Gefechts,schießen und
nahmen a-n einem mitreißenden Meeting
der sowjetisch-deutschen Freundschaft teil,'
das ihnen die S~daten, Sergeanten, Offi- ·
ziere und deren Familienangehörige im
großen Saal des Garn4sonkihubs bereite-
ten. Unter stürmischem Beiro!I erldärte
Erich Honecker, doß heute die vereinte
Macht der Skl<Jten des Warschauer Ver-
trages - ~usommengeschlosisen um.iihre
Hauptkroft, die Sowjetunion - die Errun-
genschaften des Soziaibmus und ~e Un-
antastibarkeit der Gren!Zen der solfalisd-
schen Länder sichern. Im Bewußtsein Ihrer
i,nternotionali,stischen Verontworrung werde
die DDR auch lrunftig Ihren Beitrog lei-
sten, die Schlagkraft des sozlaffstischen
Verteroigungstriinidriisses ~ vervoOlcomm-
nen.
Erich, Honecker und WIiii Stoph wurden be4
rhrem mehrstiindigen Bewch vom M4niister
für N,crtiionale Verteidigung der DOR,
Armeegenercrl Heinz Hoffmann•
, begle4tet.
Gemein·rom mit dem Außerordentlichen
und BevoUmächtigten Botschafter der
UdSSR dn. der DDR, P. A. .AA>rasslimow, wa-
ren an i<hrer Seite die beiden einfoden-
den hohen sowjetischen Militärs, der Ober-
kommandierende der GSSO, An:neegeneral
V. Ü. Kuliftk~. und das Mibglied des .
Militärrates, der Chef der Politischen Ver-
wa,lt>ung Generafolberst E. E. ~alzew.
Donnernde Hurra-~fe, aus-gebracht von
•
Gemeinsc:Jm sie ern·wir
. '  .·
...
'
die Errungenschaf en·
des Sozia·
lis---us
Hunderten sowjetischen Panzersoldaten,
hatten Erich Honecker ,und WHM Stopf, in
den Vormittagssbun.den am Ka,sernenein-
gang . der Malinowski-Oivision emprongen.
Bl,umen über BJumen, überrelicht von
Lenin-.Pion,ieren und jungen sowjetischen ·
Frauen, galten ·den beiden Repräsentan-
ten- der Partei- und Staatsführung der
DDR. .
Nach der Meldung durch Gene)almajor
Koschewni•
kow schritt Erich Honecker dlie
Front eine; Bhremoml<ltfon der Sowjet-
a~mee alb, ,und die Hymnen der' DDR unid
der UdSSR wurden intoniert. Afs diese ver-
k4ungen waren, erhob sich neuer stünm-
scher Beifall, und ,unter DrushbasRufen
begaben sich E~ich Honecker, Willi Stopf, ·
und ihre Begleitung durch ein Freund- .
schafts~palier von Sowjetsoldaten z·um Mu-
·seum des Kampfruhmes, in dem sie die
wichtigsten .Kampfetappen dieser in die
rulimr.eiche Chronik des großen Vaterländi-
schen Kr1ieges eingegangenen · Division In
Wort und Bf.l.d nacherlebten. Am 1. März
1943 als FreiwilHgen-Oivislon der Weric-
tätigen des Ural gegründet, hatte sie bei
den Kämpfen um Or.el und Kurs:
k Ihre
härtesten Bewöhrungspro'ben bestanden,
fvhrte iihr Weg weiter voran durch die
U.kroiine über die Karpaten nach Polen ~s
In dos fasc!Yistische Deutschlanid, wo sie -
inzwischen schon Träger ho·her sowjetiischer
Auszeichnungen und Ehrennqmen - ru
den Befreiern von Berlin gehörte.
·Erich Honecker
und Willi Stoph
besuchten·sowjetische
:,._
Garde-Panzerdivision
„Marschall
der Sowjetunion
R. Malinowski"
Gäste und Gasbgeber erinnerten sich in
diesen Minuten der Versicherung Erich
Honeckers vor dem VIII. Parteitag der SED; •
doß der Opfermut der Sowjetarmee im
Kampf für die Befreiung der VöUcer vom
Fosc!Yismus stets unvergessen bleibt.
42 000 Angehörige dieser ~vision wurden
mit Orden und Medaillen für Ihre Tapfer-
keit geehrt, und 38 So'ldaten, Sergeanten
und Offiziere trogen c:Me Auszeichnung
.Held der Sowjetunfon•. Bewegt nahmen
Erich Honecker und WIUI Stoph die Ver-
sicherung des erläuternden Offi2iers ent-
gegen, doß cliese sowjetische Division, ge-
füh~ von der f'orteli Lenins, euch kiinftig
ihre SoldatenpHicht zum.Schutz der Länder
der Warscha•
uer VerteidigungskoaMtion er-
füllen werde. .
Von herzl,ichen ,Begeg,~ngen mit Panzer-.
soldaten wer die nächste Stunde des
Freundschaftsbesuchs geprägt. Aus einem
der deutsch-sowjetischen Freundschaft ge-
widmeten Ra,u,m im Museum des ·Kampf-
ruhmes, der im Zeichen der. Waffenbrü-
dersch'aft mit der Nationalen Volksarmee
gestal~t wa,r, führte der Weg Erich ,
Honeckers 1.1nd Willi Stophs 21u den Unter-.
künften ·und mfütärischen AIU'sbild1.1ngs-
stätten der Sowjetsoldaten. l,m Lenin-
Zimmer stand die .Pol,itokonofl'l'ie auf dem
Prog-ram'11, ,und Erich Honecker •
beme~kte
in einer Unrerhaltung rnit dem ··unterrich-
tenden Leutnant Ou,nez, daß der X)(l,V,
Parteitag der KlPdSU gerade in die·s~r ·
Hinsicht ein g,roßes feld· abgesteckt halbe.
Seiners-eits bek1.1ndete der Leutnant sein
inter.esse an den ,Beschlüssen des vm. Pa•
r-
teitages der SEO. Auf die f.rage, wie der
Kontakt rur Bevö.keru,ng der Republrk sei,
berichtete der Offizier .von den. mhlreichen
ireundschaftlichen Verbindungen z.u Werlc-
taligen von Großbetrieben, insbesondere·
im Bez-irk Potsdam, IJnd zu Einheiten der
NVA. .•V,iel 6rrolg, Genossen•, verabsch·ie-
dete sich E~ich Honecker von ·seinem Ge-
sprächspartner und dessen Soldaten, um
anschließend an der Gefechtsüb-ung einer
PanzerlcompaQie, einer taktisctl~n Obu!lg
m-it Gefechtssmießen ,und ei•
ner'n Panzer-
.,
schießen teil21unehmen. Al·s ihm in ollen
drei Fällen a1
usgezeichnete Ergebni•sse
gemeldet wurden, begl,ückwünschte er .
Offüziere ,u,nd Soldaten z.u ihrem hohen
Stand der Gefechtsbereitschoft.
B·ilder von Leon,id Breshnew und E~ich
Honecker, Fahnen beider Länder und an-
dere Symbole der Vefbunden•
tieit schmück-
ten den Gamison•
k11
ub, in dem das·
Freu,ndschaftsmeeting stattfand. •Es lebe
'•die deutsch-sowjetische Freundschaft•,
la,utete die Aufschrift a,uf dem Transpa-
rent, dds quer durch den Sao~ gespannt
war. Vor·dem Präsidium mit Erich Honek~
ker und WiUi Stoph, Armeegener9I Hoff-
·!ll<mn, Botschafter AbrasSlimow und den
hohen sowjetischen Militärs· hatte ein
Mulfi,klkorps der Sowjetarmee, Platz genom-
men, das die Hymnen der DOR und der
UdSSR intonierte. Aus dem Kreis 'der
Ve~ammelten traten Hauptmann Ponoar-
t,sd,,u,k, Gardesoldat .Bes,pomjatnik und ein
Veteran der 'O.ivisiion, Ha,upt:feldwe'bel Wal-
}uffi·n, a,uf, begf.ückwünschten rur erfo4g-
reichen Arbeit des VIII. P<irteitages der
56D, belcräfNgten das Progra,nim des XXW:
Parteitages als ihren Wegweiser und
wünschten den Erbauern des SoZlia4is,mus
i-n a•,len 'Bruderlländern, besonders den
Werktätigen der DDR, a,uf deren Territo-
rium sie dienen, neue Erfol·ge und Schaf-
fens4craft. Allle drei Redner beendeten ihre
Ausfuhrungen mit Hochrufen auf d.ie brü- ·
derUche Verbunden<heit beider Parteien,
Staaten und Vo~ker.
Von ,herz~ichem, lan.g anhaltendem BeifoU
emp,langen, trat Erich Honecker ans Red-
nerp-ult, um s·ich eingangs fü.r die Ei-n-
,ladung von Armeegeneral K1
ul,i1
kow und
Generaloberst Malzew Z1um Besuch dieses
Verbandes und für die herzlliche Alufna1
hme
~ bedan1
ken. Gleich!Zeitig uberöraahte er
allen Soldaten, Unteroffiz,ieren, Offi2ieren
und Genera·len der G,r,uppe der sowjeti-
schen Streitkräfte ,in D~tschland die
brüderiichen Kampfesg,rüße des Zentral-
komitees der SEO,
Parteitag sbeschlü sse lösen neue In itiativen au s
Direktive und sozialistische
Demokratie
1
Armeeangehörige erhöhen
das Wettbewerbstempo
Bereits die Kontrollübung ,
im Fernschrel-
•
ben erfüllten die Soldaten des ersten
Diensthalbjahres ous der Ein,heit Schittko.
Die Richtfunker, Leitungsbo,u- und Stabis-
baufemsprecher lösten die Einzelaufgaben
vorzeitig und erzielten da,bei die Note
nsell'r gut•.
Ausgezeichnete Ergebnisse erreichten die
Soldaten der Kompanie Thiel (Truppentei.l
.Hans Be,mler•) bei einer. Oberprüfung
durch den .vorgesetzte'll Stab. Im Gefechts-
dienst und in der Schutzausbildung schnit-
ten sie mit .Eins• a·b.
Das ~bzeichen .Für gutes Wissen" in Sil-
ber erwari>en 72 Genossen des Gr.enztru,p-
penteffs . W.llke. 125 GrenZ'S~daten erhiel-
ten das Abzeichen In Bronze.
Um ·Aufna,hme als Kandidat der SED ba-
ten 142 Junge, Genossen der Volksmarine.
807 Genossen und 59 Kollektive beschlos-
sen, mU der Note .sehr gut• um den
B.estentitel ru kämpfen.
Die Durchschnittsnote von 1,1 und einen
Plarworspr.ung von 10 P:tozent erreichten
in der fliegerischen Ausbildung die f,l,ug-
schüler und AIU'S·bllder der Jagdfliegera·us-
bildungsstaffel Plpplg und Tro.pschuh.
Das sind nur einige Beispiele aus dm
Fülle der L:5el'l>~iefe,.' Zuschriften und ~el-
1-ungnahmen, die uns in der letzten Woche
erreichten. Sie widersplegel·n sichtbar do.Js
besonders ,im Ra•
hmen der Wettbewerb -
aktion .Salut 25 - jederzeit gefechts- ,
bereit• gewachsene Klassenbewußtsei,x'
und damit die große pol,iNsch-tdeologlsche
Reife der Armeeangehörige·n. Nad-.nalt>ig
kommt ,in den genannten Fa'kten vor
allem das starte Echo rum A,u,
sdruck, das
der VIII. Parteitag der SED ~ns•
besondere
bei den jungen Soldaten und Mabrosen ,
gefunden hat und findet. Den,n mit un-
gewölmlii:h großem Interesse dislcutier.en
gerade die jungen Armeea·ngehörigen
gegenwä·rtlg In mctuellen Gesprächen auf
Foren und Komponieversa,inmlungen, in
Gru,ppenOJssprachen und fOJ-•
Beratu-ngen
über die wegwel~nden Beschlüsse des
höchsten · Parteiorgans.
Wie unsere Korrespondenten all'S Truppen-
teiien •
und .Einheiten berichtea, erfüllt ·es
die Jungen Soldaten .
und Unterofü2iere mit
spürbarem Stolz, daß s·ich unsere Deutsche
Dem~rati'sche Republik, wie es Geno95e
Erich Honecker Im 'Bericht des ZK der SED
hervorhob, In ,herzlicher Freundschaft mit
der Sowjetooion zu einem untrennbaren
BestandteM der soziaHstischen Staaten,
geme·ioschaf.t entwickelt hat. Diesen, ,unse-
ren A,r,beiter-und-Bauem-Staat in der jetzt
begonnenen neuen Füntjah~planperi09e
mehr denn je durch Höchstleisbungen auf
allen Gebieten des militärischen Lebens
ZIU stärken, · betrachten sie als ihre erste
Soldaten.pflicht. Und da~ln sehen die
Armeeangehörigen a•
uch ihren wichtigsten
Beitrog bei der Verw.frklich,un,g des auf
dem Pa·rteitag beschlossenen Fünfpunkte-
Konzepts der DDR :11ur Sicheru.ng des Frie-
dens in Europa. Denn: Je sicherer unser
friedliebender sozialistischer Staat ge-
schützt ist, desto fester ist seine Position
im Kampf für eine ba·ldmögliche Eiin<beru-
.fung einer europäischen Sicherheitskon-
feren·z, desto verständMcher wird a,uch die ·
,Bereitschaft der, DDR, Mitglied der Verein-
ten Nationen 2u wer.den sowie mit al,len
Staaten in _
der WeH auf der <;3r•
undlage
des gült,igen Völkerrechts diplomatische
Beziehiungen a·ufliunehmen, desto deut-
lkher wird schließlich die Entschlos,sehheit
unseres Staates, das Verhältnis ru West-
berli·n zu normaMsieren - bei Anerken-
n)Jng. der Realität, daß Westberli•
n eine
Sta'Clt mit einem· besonderen politischen
Status ist, die n·iem<Jls ZIIJ'r BRD gehörte
und ,nie ru ih·r gehören wird.
In diesem z,usammenhang bekräftigen die
Armeeangehörigen den Starydpun1
kt del
VIII. Parteitages der SED, wonach sich der
objektf,ve Prozeß der Abgrenrung zwi•
schen
der sozia•
Mstisdien DDR und der im.peria-
Ustischen BID In allen Ber.elchen des ge-
sellschaftlichen Lebens weiter vertieft, so
daß es ZIWischen den beiden deutschen
Staaten nur Beziehiungen entsprechend
den Regeln des Vö~kerrechts geben kann.
Diese historische Tatsache begre.ifend,
betonen die Soldaten, Unteroffiz.iere und
Offiziere die zwingende Notwendigkeit
eine,r hohen Wachsamkeit ,und Gefechts-
bereitschaft, um den •
rev<1nch,istischen Krei-
sen •
in der BRD den Weg zu milifüri·schen
Abenteuer.11 ZIU verlegen.
Begeistert ibekunden die Armeeangehöri-
gen auf Foren ,und Versamml·un·gen ,ihre
Liebe ru ihrem sozioJ.istischen deutschen
Nationalstaat und seinen Bürgern, die ge-
führt von der Paritei der A,rbeiter.klasse und
i•
hrem .'kampferprobten ·morxistisch-leninisti-
schem Zentralkomitee, im engen Kampf-
bündnis mit der Sowje11union und den an-
deren sozia,l,isUschen Bruderländern, sie-.
gesbewußt •
io der Epoche des sich vor-
neh,ml,ich ideologisd, Z1uspitzenden IGlas-
en.kampfes die sozialisUsche Okonomie
und .die wissenschaftlich-technische Revo-
lution ru•
r immer besseren Befried.igung
ihrer wachsenden materiellen und kulturel-
len Bedürfnisse ,meistern.
Deshalb -können wi·r sagen: Die _Armee-
angehörigen begr.Ößen n,icht nur die rich-
tungweisenden Besch'iüsse des VUI. f'ortei-
tages - die Armeeangehörigen antworten
mit heivOl'ragenden leistungen und iden-
tifizieren sich auf diese Weise rnit der·
vom höchsten ,Parteiforum .
beschlossenen
Generall,j,nie der. SEO. Meh.r noch: Mit •
ihren van hohem Klassenbewußtsein ge- ·
,prägten Taten leisten 'sie ·bereits 1
heute
entscheidende Beitröge wr Durchsetzung
dieser GenerciHi•
nie a•uf i,nnen- wie a1ußen-
politi-schem Gebiet. HMJ
21. Juni. Der Generalstabschef der bows«1, und den Chef des St>abes der
fronzösischen Luftwaffe, General Ga- Vereinten Streldcräfte, Armeegeneral
briel GauNloler, trifft JJU einem offlzief1en S. M. Schternemco.
Be5'1Jch in Mo,kau ein. - Sn lsR:1eli- •· 24. Juni. Die Voltcsltammer wöhlt Erich
sche,r Stoßtrupp überföHt dos südllbane- Honecker zum VO'l'Sitzenden des Natio-
s4sche Dorf Yarine. nalen Verteldigungsrates. - Süd'Yiet-
22. Juni. .Am 30. Jahrestag des Ober- namesf·;che Patrioten erobern den
rolts Hitferdeutschlands ouf cfte Sa- ArtflleriestütZlpunld der Saigoner Armee
wjeliun4on ehren Reprösenl:IClnten der .Fuller•. - Qer Befehlshaber der See-
Partef- und StaatsHihrung der DOR mit streitlträfte des Kommandos Südeuropa
einer Kranzniederlegung a•
m sowjeti- der NATO, Admirai B4rindelli, und sein
sehen Ehrenmal In Benin das Anden- .· Sttib werden aus Molta ausgewiesen.
ken der gefallenen sowjeNschen Helden. zs. Juni. Die Botschafter der V'ier
- Die UdSSR schlägt den USA, der Mächte setzen ihr.e Verhandkingen in
VR China, Frar&re4ch und Gro&b~tan- Westberlin fort. - Admiral Wafdemar
nien vor, einen Meinungsoustousch über Verner spricht vor leitenden Polltofflzie-
Fragen der Bnberufu,
ng einer Konfe- ren der GSSD über den VIII. Partei-
renz der fünf Atommächte oufmmeti-
men. _ Bne Mehrheit des USA-Senats tag der SED. - Im Alter von 62 Jahren
verfangt den vötHgen AbZ1Ug der ome- st.rbt der sowjetische Fl,ugJ.le'Ug~ und
rilcan4schen Truppen aus·Indochina Roketenmotoremconstru4c:teur A. lsSCJiew.
innemolb der nächsten neun Monate. 26. Juni. A~meegeneral Heinz Hoffmann
23. Juni. Ober· West-, Mttet- und empfängt die In der OOR weilenden
Nordeuropa beginnt die 'NATO- hohen chilen<ischen MIMtörs JJU einer
Luft1criegsiibung .stcy blue•. - Gustav Visite. ,
Husak und Loovilc Svoboda empfan~ 27. Juni. 8RO-Kanzler Wtfy Brandt for-
gen in Prag den Oberlcomman,dieren- dert erneut ~e wieitere Sta1fomerung
den der Vereinten Strelllkräfte der von USA-Truppen In der BRD und In •
Staaten des Warschauer Vertrages, 1
Westeuropa. - Salut voffendet die
Morsehall der Sowjetumon 1. 1. Jalou- 1120. Eroumtcrenung.
Ein Dokument
manifestiert
, .Volksherrschaft•-·
Er i-st nicht nur i•
m Gespräch gewesen,
der Dtireiktive-Entwurf des ZK der SED 'wm
neuen Fünfjahrplan. E-r war mr Grund-
lage 'der g·roßein Volksaussprache gewor-
den, die dem Vllt Parteitag . vormrsging.
Und n.icht ,nur das. Fr wurde ~on unseren
Bürgern 21um' Anlaß genommen, dem höch-
sten Gremium der SED Vorschlöge 21u •
un-
tenbreiiten.
Genossen der SED und parteilose Bürger
leg1en allei·n ü<ber 5000 Vorschläge Z1ur
Fünfljahrp[an-DirekNve a,uf den Tisch des
VIII. Parteitages. Kei,n einziger dieser Vor-
schläge blieb ungeprüft. Das E-rgebnisi
Seit' dem 23. J1,1ni haben wir den viel dis-
kutierten Entwu·rif „ad ·acta" gelegt, haben
wir die Di-rektiive des VIII. Parteitages der
SED Z1u,m Fünfjah,rplan als Anbeitsgrund-
lage" in der Hand. .
Mehr als 200 Änderungen weist sie gegen-
über ,i,hrem Enitwu,rf ouf. Da,
s tst Demo-
kratie wie wi•
r s•
ie verstehen: das Arbeiter-
wort, das Wort des werktätigen' Menschen,
es g,ilt .j,n ,unserem Staat. Mitar.beiten, mit-
planen und mi·
tregieren, das sind für. uns
keine leeren Worte: da,s IS>t sozia-list,ische
Verfas,s,ungswi,rklichkeit, die es nur i,n der
..~oziafütischen, Gesellschaft geben kann.
Kein •Wunder, daß gerade diese Lektion
. i,n Sochen Demokratie unseren Fei•
nden
ätißerst peinUdYwar. Sie, die 11<n./ 11u gerne
ihre ibun'.desde·utsche „Musterdemokratie"
aufschwatren möchten, sie sehen sich in
der Klemme. Schinden ·sich die Ho,heprie-
'ster der Volbvemummung a la Spri•
nger
nebst i:hren anti1
kommuniS>tischen Meß-
dienern von Presse, Funk und Fernsehen
nic;ht schon seit mehr al,s zwei Jahrzehnten
wie Galieerens'klaven, ,uni - eifrig ill're a<
b-
genutzten ~hetorischen We~rauchfässer
schwi·ngend - die verleumderischen Lita-
. neien gegen unsere Partei der Arbeiter-
klas,se und ·unseren Staat an den Mann ZIU
Anläßli~h des erfolgreich beendeten DDR-Gastspiels des Künstlerensembles DOINA der
·Streitkräfte der . Sozialistische». Repw,lik Rumänien lud am Donnerstag vormittag der
Außerordentliche und Bevollmächtig(e Botschafter der SRR, Dr. Ing. Nicolae Ghenea,
leitende Offiziere und Generale der NVA sowie den Leiter und zahlreiche Mitglieder des
rumänischen Armee-Ensembles zu einem Freundschaftstreffen In das Botschaftsgebäude
.ein. Seitens der Natio,nalen Volksarmee der DDR waren der Einladung gefolgt: Admiral
- brtngeni Und gerade da müssen sie a•
uch
noch die sozialen Auseinandersetrungen -
westdeuttsche Staatsmacht pl,us Monopole
contra zigta,us,end strerkende Chemieerbei-
Waldemar Verner, .
Stellvertreter des Ministers und Chef der Politischen Hauptverwaltung,
Generalleutnant Walter Borning, Leiter ·der Abteilung Sicherheit beim ZK der SED,
Generalmajor Erns1 Hampf, Stellvertreter des Chefs d,er Politischen Hauptverwaltung, und
weitere Generale und Offiziere. Botschafter Dr. Ing. Nicolae Ghenea würdigte in einem
Trinkspruch die vom proletarischen Internationalismus geprägte Zusammenarbfit der RKP
und der SED sowie die feste Waffenbrilderschaft zwischen den Streitkräften beider ·
Länder beim sicheren Schutz des Sozialismus. Im Namen des Ensembles dankte er ·der
Bevölkerung der DDR und den Angehörigen der NVA für die c;len rumänischen Armee-
angehörigen erwiesene herzliche Gastfreundschaft und wünschte den Soldaten, Unter-
l>ffizieren und Offizieren der NVA neue politische und militärische Erfolge b,ei der Ver-
wirklichung der Beschlüsse de.s VIII. Parteitages der SED. Foto'? V~/Patzer
• ter - .an R,hein •
und ,Riuhr verkraften. An-
ges,ichts solcher Totsachen i•
st ha,lt der
beste Gesu,ndbeter mit seinem pseudo-
demokratischen' Latein .am Ende.
Wir jedoch lassen uns nicht daran hin-
dern, die in der Di·rektive gestellten Auf-
gaben anzupacken ,i.,n:d sie bi·s z,u,m Jahre
1975 Punikt für f>iunict ZIU lösen. Oie Werk-
täHgen der DDR, geführt von der Ar1bei-
te~klasse und ihrer revol,utionären Vorll'ut,
werden •
s.ich auf diesem Wege •
sach~undig
ihres wichtigsten lntruments bedienen,
des sozia.listischen Staates - -unserer so-
zlal-istischen Demokra~ie. Günther Gremm
3
VA 27/71
VA 27/71
SOLDAT IM DIENST
Kann jeder Soldat Politiker
seint Dieser unserer Leser-
diskussion hat der VIII. Partei-
tag der SED neue, kräftige
Impulse verliehen.
ICleine Gedankenstütze: 1. Sich
anstrengen, weil man muß
oder weil man willt 2. Spaß
am Dieostt Ist es schön, Sol-
dat zu seint 3. Sich den Kopf
des Vorgesetzten zerbrechent
Lassen Befehle und DV Raum
für lnitiativet - Das waren
und sind die Fragen, um deren
Beantwortung es geht.
Der Parteitag hat sich mit sol-
chen Diskussionen in derso-
zialistischen Presse beschäftigt
und den Diskussionstctilneh-
mern -besdteinigt: Ihr Interesse
und Verständnis reichen weit
über die persönlichen Ange-
legenheiten und die Probleme
des eigenen Arbeitsplatzes
hinaus und werden zuneh-
mend von der Verantwortung
für das Ganze bestimmt.
„Solche Geisteshaltung", sagte
Erich Honecker, Erster Sekretär
des ZK der SED, .,entspricht
der gesellschaftlichen Stellung
der .Arbeiterklasse und aller
anderen Werktätigen in' unse-
rem Staat."
Folg'en wir diesem Wort der
Partei. Das Wort haben wie-
derum Leser zum Thema
Kailnjeder
SOLDAT ·.
POLITIKER
Oberstleutnant Hagemeister vom
Truppenteil .Julian Marchlewski•
stellte einem Kraftfahrer, dem Ge-
nossen Lothar Poppendick, vier
Fragen und erhielt zur Antwort:
Freund und Feind unter-
scheiden!
l,st unsere Potiti'k für Sie ver,stä•nd-
Uchi - Sie i,st nicht ,so kompliziert,
daß man ,
sie nicht beg,reifen k<mn.
Freiiich, a·uch für mich war sie ei·n-
mo,I ein Buch mit sieben Siegel,n.
Aber seitdem ich mir die Zeit für
das Stltdiu,m politischer Schriften
nehme, begreife ·ich so manches.
Und wenn ich doch mal etwas n·icht
gleich verstehe, ka-nn ·ich ·stets mei-
nen Vater cder onde.re Genos'Sen
fragen.
Wa,ruim cMngen Sie so ,tief in die
politischen P,robleme ein? - Ich bin
An,gehör,iger der NVA, da muß
ma·n im ·Kopf klaf •
sei,n, muß klar,
unte!'scheiden ·kiönnen, we.r un·ser
Freund und wer unser feind ht.
Daz.u bro•
ucht mon ei,ne·n ,kfo,ren
politischen Standpunkt ,im Sill'lne des
Soziol,ismus. Wer den hat, ve~ma·g
mehr zu leisten.
Politik interessiert mich we11oig, 50· ,
gen monche; was halten Sie da-
von? - Wer •
so denkt, wi~ früher
od~ •
später in ,Kqnflikte gera.ten.
. An 'l'llen wenden sich denn die lim-
. periol,isten mit ihre,r ldeolog,ie? An
solche, die pa.ssiv sind, die kein
gefestigtes politisches Bewußtsei,n
haben! Un,d 1Schon steht vor i,hnen
die ,Frage: Für wen entscheidoo,
· . für die oder für uns. Ein Mitteldling
g.ibt es ohnehin -nicht. Was mich
bet,rifft, so •
habe ich mich fü:r die in
jeder Hinsicht stärkeren Bataillone
entsch,ieden, für die BataiHone des
SozfoJi.smus.
r Welchen Rot könnten Sie rn diesem
Z1
usommenhan9 Soldaten geben? -
Der. Soldat kann n,icht nur Politi-ker
sein'? '
sein, er ist es, i,ndem er ,mit der
Woffe für den Sozioli•
smus eintritt.
Er ,ist es - wie jeder Arbeiter, jeder
Spitzen,
s,portler -, wenn er gute
Toten für die DD.R vollbr~ngt. In
diesem Sinne weroe ich die 6e-
schlüsse des VIII. Pa,rteitages mit
allen Angehörigen un•
serer Kompa-
nie in die Tat ,umsetzen. Sechs Ge-
nos•
sen ha•
ben übrigens um Auf-
n,ahme ,in die Partei gebeten. Das
wiro uns eine g.roße 'Hilfe sein.
Soldat Christian Rieß aus Halle
bringt seine Meinung auf einen kur-
zen Nenner:
Politiker ist jeder
Im übrigen befaßt er sich ,i,n seiner
Stell,ungnahime mit der 'politi-schen
Schu,l•
ung u,n,d meint: Jeder hat dort
Gelegenheit, über die PoUtiik der
DDR ,und a-udi der Armee sei,ne
~ Meinun.g ru sagen. Disku,
s·sfonen
über ·d ie vielfältigen vom Pa,rreitag
aufgeworfenen Probleme.,sind keine
Seltenheit. Wer jedenfalls in einer
solch modernen Armee wie in ·der
NVA dient, ist ein Politiker, sonst
würde er ja mit verbundenen Augen
durchs leben gehen und ,könnte
nicht sein,en Mann stehen, weder
bei der Anmee noch sonstwo.
Soldat Gerhard Swientek geht von
seinem Wehrdienst aus und be-
zeichnet ihn als
Politisches Bewährungsfeld
Al•
s Soldat, so ·fährt er fort, ver-
trete ich die Politilk meines Staates
. und schütze mif t:ler mir von den ·
Werktä.t,igen anvertrau~en Waffe
die Er,rungenschoften un·seres ge-
meinsamen soziafüt.ischen A·ufbaus.
Nicht allein der gesetzMchen Pflicht
folgend, sondern zugleich mei'l1er ·
Eins'~'cht! Hohe E•
rgebnisse in der
polit eh-ideologischen und in der
Gefe tsa,usbildung sii-nd doch Bei-
träg,e, drie iim Klassenkampf für •
uns
und gegen den lmperial,ism1:1•
s zä1
h-
len. Wenn dos keine Politik i•
st !
Offi;iersschüler Robert Marschner
betrachtet das Problem von zwei
Seiten:
Theorie und Praxis
Da die Politik nun einmal, ganz
allgemei,n a:U1Sgedrückt, geseM·schoft-
liche Tätigkeit ist; kann man du•
rch-
a,us sogen, daß jeder Soldat nkht
ncur Politiker sein 'kann, sondenn
un<bedingt sein muß. Diese Erkennt-
nis ist Kriteri11Jm seiner Bewußtheit.
Soweit theoretli·sch. D·ie Erkenntnis
dieses Zusammenhanges ist die eine
Seite, die andere -
sei•
ne Realisierung
in der täglichen P-raxi·s. Bald s-ind
wlif Offiziere, Vorgesetzte für. Sol-
daten unserer Nationalen Volks-
a,rmee. Für •
un•
s gilt es, · di~ durch
das Studium gewonnenen politi-
schen und militärfachlichen Erkennt-
n•
isse in der. P,r,ax,s anz;uwenden und
zu erweitern, denn n1
u,r •
so können
wir •unseren gesell·schaftlichen Auf-
trag voll erfüllen. Da,s muß unser
•.,_; .,.J... ♦ :,O!'O..._t.-.e. A."l,;.A.nan e,,a,ln ~.on,n
Soldaten unserer Partei sii,nd wir
alle, unabhängig vom Dienstg1
ra1
d.
Un·d es ist nicht weni,g, · was uns
die V~M . SED~Delegiertenkon,ferenz
der NVA un,d der VIH . Pa,rteitag für
die Erziehung ,und Au,sb,ildung der
Soldoten a•
ufgegeben haben.
Oberstleutnant Paul Ludes fragte
den 19jährigen Soldaten Karl-Heinz
.ßröcker, ob es schön sei, Soldat
zu sein. Heraus kam
Der Stol~ des Regulierers
Für mkh ist die Soldaten:ze.it schwer,
aber auch schön. Schön, weil ,ich
bisher schon viele Spezio·lkenntnisse
erwerben kon,nte und viele gleich-
altri'ge Genossen ou·s ollen Teilen
der Republik kennengelernt •
habe.
Schön finde ich die Soldaten<kome-
radschaft und · die Freude über
eine geme~sterte Schwier,igkeit.
Wenn ich als Reg·ul,ierer eine schiWle-
rige Aufgabe gelöst hO'be, dann
freue ich mich. Freilich•
, manches
füllt 1Schwer, nicht 1JUletzt do·s stä•n-
dige Unterordnen. Aber ein schönes
Gefühl bleibt es doch immer wieder
aufs neue, im Kollektiv etwas ge-
leistet 21u ho.ben.
..
Wenn ich a•
us der Fülle der Erfah~ngen, die mir
der Parteitag vermittelt hat, eine besonders her-
crus"1eben so11, ·oonn diese: Höchstlelisbungen
we~en dort erz1ie)t, wo eine Grundorgoni•
sation
geschlossen wie ein Mann darum kämpft, die
Parteibeschlfüse tagtäglich in die Tot umm-
setzen. Deshollb se'he ich eine der Wic:twigsten
Sq,1
1,ußfolgerungen darin, daß un,sere . Grund-
orgonisotfonen jetzt mit noch größerer Energie
und Initiative dorangehen, ihren Einfluß in allen
Bereichen des miii'itärischen Lebens z.u erhöhen.
Darunter verstehe ich vor a!lem, daß jedes Mit-
glied und jeder Kandidat durch sein Vorbild in
der Gefechtsa·u,sl,ildun,g diesen BinfhJB geltend
macht. Denn: Wenn der Genosse der Partei der-
jenige ist, der Dismpl'in und" Ordnung übt, der
die Sturmbahn om schnetls:ten überwindet, der
mit dem ersten Feuerstoß das Z•
iel ru Boden
streckt, dann kenn er sein VorbHd gar nicht bes-
Oberstleutnant Hans -Leopold,
Leiter einer Politabteilung
Parteimitglieder erhöhen durch ihr
Vorbild den Einfluß der Partei.
ser z,ur Geltung bringen. Notürlich gehört daz;u
noch ein bißchen mehr, insbesondere das vor-
wärtsdrängende, Aktivität auslösende politische
Gespräch wä.hrend der Aiusbildung,spause, noch
Dienst a,uf der Stube. Aber die persönliche Lei-
stung bildet• dqfür die Grundlage. Und wie ein
jeder weiß, ist heute noch nicht jeder Genosse
gle!chentnoßen dazu föh'ig. Da·s bedeutet, die
Grundorganli,sat1onen müssen die P<irteierzie'hun,g
Intensivieren. Dazu rechne ich auch den Erfah-
rungsoustou,sch zw:ischen den Parteimitgliedern
über die Verwlirkrtchung der führenden Rolle der
Partei im tägl~chen Aus-bildungsprozeß. Unsere
Poliitabteil,ung jedenfalls wi~ diesem sach-
bezogenen Erfa,hrungsousta-
usch große Aufmerk-
samkeit sch8!nken, und zwar schon morgen a11Jf
dem Seminar mit den Parteisekretären sowie
a,uf der Mitgliederve~sa,mml,ung der Stabspartel-
orgomsabion.
•
Mit der
'vo1Wärts~rängenden
Aktivität aller zu hoher
Kampfkraft und steter
Gefechtsbereitschaft
Gefreiter Frank Dettlev,
Nachrichtensoldat eines Grenztruppenteils
Klassenfeind bleibt
sicher im Visier
W'ir Grenzsoldaten werden immer unseren soZlia-
fist'i,schen deutschen Staat zuverlässig schützen.
Dos i,st - und darin hat mich der Parteiitag be;
stcjrkt - eine Sache der revolutionären Wachsam-
keit. Da lassen wir uns cruch· nicht von dem
Wechsels·piel heuch!erischer Entsponn,ung,spoliHk
und eindeuHg aggress•
iver imperfolistischer MiM-
tärpolitik täuschen. Wir wissen nur 21u gut, daß
der Feind damit eine neue Taktile einschlägt.
In Ge5prächen, a,uf Versammlungen, Beratungen
und in Politsch·ul,ungen we~e ich noch ent-
schlossener und überzeugender die Gefährlichkeit
und Aggre55ivität des westdeutschen Imperialis-
mus entlarven, um jegliche lllusfone,n über den
Gegner ru: beseiti.gen. Bei uns muß jeder Ge-
nosse in der Lage sein, die Klassen1
koimpf,situation
richtig zu beurtcllen, um die mfätärische Haupt-
aufgabe erfüllen ru können. Nur wer den Klassen-
feind, dlie Ziele und Mittel seiner Politik genau
kennt, ist in der Loge, stets die entsprechende
Wachsamkeit 7JU Ü'ben und den Feind sicher im
V•
is'ier ru halten. Ich werde stets als Vorbild v,or-
angehen un,d mit meinen politi,schen und militäri-
schen Ausbildu11ogsergebnissen tägHch zum Aus-
druck bringen, daß ich die Klassenkampfsituation
rich~ig beurte'lle.. Ich kömple erneut um das
Bestenobreichen, um Höchstle'istungen in - den
einzelnen Ausbildungsfächern, und werde do,s
Abzeichen „für gutes W.issen" in Silber erwerben.
Generalmajor Heinz Handke,
Kommandeur eines mot. Schützenverbandes
.t .. ,:.
Verpflichturig~n präzisieren -
das Wettbewerbstempo st.~igern
Wenn ich jetzt diesen und jenen Truppenteil
besuche, werde ·ich jede Gelegenheit nutzen, so-
wohl in einem größeren Rahmen als ouch in
einem kleinen Kreis, vor allem vor den Unter-
offizieren und Soldaten, die wegweisenden Be-
schlüsse des VIII. Parteitages ru erlä,utern. Ich
betone: den Unteroffizieren und Soldaten, denn
sie .Yerkörpern jene Massen•
kraft, die, in militäri-
schen KompflkoMektiven organisfort, entsche'idend
21ur stän,d;ig hohen Gefechtsbereitschaft eines
ganzen Verbo,ndes beiträgt. Mein Anliegen i1St
es daher, d11esen jungen Genossen, ru denen
ich 011Jch die Zlugführer und Kompaniechefs zählen
möchte, sachlich, konkret und siegesgewiß vor
Augen 21u füihren, daß das Programm unserer
Partei für das jetzige Planjohrfünft zut'ief.st den
ureigensten Interessen der Jugend entspricht und
deshalb gerade hohe Anforderungen an die
Armeeangehörigen stellt im Kampf um mlf.itäri-
sche Höchstlei,stungen. Auf dfose Weise 11'.'ill ich
die Genossen wgleich anregen, iihre Wettibe-
werbs·verpfüchtungen 1m Hinblick auf die vom
Parteitag gesetzten Maßstabe 21u überoem<en, zu
präzi~ieren und, wenn nö~ig, z,u erhöhen, um,
a,usgerü,stet mit dem Gedonikengut unserer Partei,
des Wettibewenbstempo vor allem in der Gefechts-
ausbildung weiter ru steigern.
·,
Der Parteitog hat eindeutig 1.'Um Ausdruck ge-
bracht, die SED und unsere Regierung wer-
den ihre Anstrengungen darauf richten, die Zu-
sommenorbeit mit den Mttgl1edstoaten des War-
schouer Vertrages zu verstfüicen. Dabei werden
ouch die Außen- und Sicherheitspolidlk weiter
koordiniert und die Verffllidlgungstcraft unseres
Bündmsses erhöht. Ich sehe als FOJ-Sekretär
einer Grundorganitsatlon mei,ne Aufgabe darin,
die Kraft der pPJ in der NVA, als Kampfreserve
der Partei, weiter :z,u e~höhen. V°' ollem werde
Ich dora-uf eloPMrten, daß olle Mitgliederver-
sammlungen gründMch vorbereitet werden und ihr
kleologisches Niveau verbessert wird. Gerade
unsere Mitgliederversammlungen sollen noch wirk-
samer dazu beitragen, sozialistische Soldoten-
persönlichkelten :z,u emehen und die O.s:z.'iplin
und Ordm.ing zu ·vellbessern. Elinen weiteren
Schwel"pJn«t sehe ich dar'ln, daß Wir die Kollek-
Parteitagsmaßstäbe
sind Orientierungspunkte
JEDERZEITGEFECHTSBEREIT
,in der Aktion „Salut 25 -
jederzeit gefechtsbereit!"
Stabsfeldwebel Siegfried Schneider,
Nachrichtenzugführer
~
/lJ1 der Seite'aer Mnterdffiziere
mit Rat und Tat zu jeder Stunde
Das von mir geführte Kollektiv kämpft um die
Auszeichnung .Bester Zug• im Truppenteil. In-
wieweit wir dieses Ziiel erreichen, hängt maßgeb-
lich von der politischen Akti'lllität der Unteroffi-
ziere ab. Aus diesem Gr.unde betrachte ich es als
meine erste Aufgdbe, den Truppführern die
GeneroHi~ie praxii-sbezogen ZIU erläutern und siie
mH Rot und Tat zu befö'higen, poli~isch fundierte
Gruppengespräche zu führen. Denn die klare
ideologische f'ositlion des Vorgesetzten bestimmt
weitgetend die Letsrungen seiner Unterstellten
in der Gefechtsausbildung. Andererseits wird das
den Unteroffizier befähigen, seinen A-ufgaben
in der Gefechtsol.lS'biklung besser nachiZluilc:ommen.
Der Zt1gführer darf thm dann mit Recht mehr
Z'ltrouen, kann rhm mehr Verontwortung ü-ber-
trogen, um seinerseits mehr Zeit für die eigent-
lichen Aufgaben, rlicht :z,uletzt für die Weiter-
bildung, Z1U gewinnen. Auf der einen Seite viel
fordern, ouf der anderen Seite viel Z1Utrouen -
so sehe Ich diese Hilfe gegenüber den Unter-
offizieren.
Fotos: Bersch, Walzei, Schubach
Zeichnungen: Tetzner
Unteroffizier Bernd Hofmann,
FDJ-Sekretär einer Artillerieabteilung
Das Hauptfeld ist
die Gefechtsausbildung
tivität unserer FOJ-Leitungen stärken. M it SchiJ-
lungen und organisiertem Studium will ich er-
reichen, cJ,oß siich olle Leitungsmitglieder umfang-
reichere Kenntmsse aneignen und sie befähigt
werden, unsere Beschlüsse aktiv dt1rch1Wsetzen.
Diese Beschlüsse sind -
in ihrer Gesamtheit darauf
gerichtet, daß jeder FOJler im sozial.istischen
Wettbewerb seinen Mann steht und mit seiner
Person der Gefechtso~biildung zu höherer Effek-
l+ivitöt ver<hfüt. Hier hoben wir nämlich das
Hauptfeld, auf dem die Genossen ZIU Soldaten
erzogen werden, .die der Arbeiterklasse, ihrer
Ports und ihrem soztalrstischen Staat treu erge-
ben sind. Die, wie uittere NVA-E-
hren'delegatfon
a.uf dem VUI. Parteitag der St3D vel"S1cherte, zu-
tiefst vom Haß auf den feind erfüllt S'ind, ihm
keine Chance rossen. Die mit Herz, Hirn und
sicherer Hand für die Unantastbarkeit des
Sonotismus eintreten.
/
Sicherer militärischer Schutz ist unser
wichtigster Partei- und Klassenauftrag
Soldatenpersönlichkeiten und
Kampfkollektive werden im Ringen um
kollektive Höchstleistungen geformt
Eine Forderung, die für alle.gilt:
Effektive Gefechtsausbildung,
Disziplin und Ordnung
VA-Reporter sprachen
mitsechs Delegierten des
VIIL Parteitages der SED
Gefreiter Herbert Buder,
Grenzsoldat
Im persönlichen Gespräch
wächst das Vertrauen
, Die einmütig beschlossenen, von Optimismus und
Sachliichkeit getrogenen Beschlüsse des VIII. Par-
teitages der SED hinterließen bei mir einen
tiefen Ei•
ndruck. S.e spornen mich an, ihren tdeen-
gehalt unter den Genossen zu verbreiten und
unser Zugkollektiv zu ll'E!len Taten ru mobHisie-
ren. Diese Taten sollen das Vertrauen rechtferti-
gen, das unserer Nationalen Volksarmee auf dem
höchsten Parteifor-
um bekiundet wurde.
Als Part~ileitungsmi~ied werde ich dazu bei-
trogen, daß unsere Mitglieder und Kandidaten
ouf der Grundkige des Portei.programms und des
Statuts noch wirksamet, die führende Rolle der
Partei in allen Kollektiven durchsetzen und ihren
p~itisch-ideolog,ischen Einfluß erhöhen. DaZ'I
trägt bei uns besonders dos persönliche Gespräch
über die Parte,tagsdolc!umente bei. Wir gehen auf
die Fragen der Genossen ein und beantworten
sie ged1ttdig. Ich ha:be mir vorgenommen, d~e
Genossen unseres Zuges onruspornen, daß sie
Ihre Verpflichrungen uberprüfen, Reserven auf-
decken und noch überlegter und zJelstrebiger
allen Mängeln ru Leibe rücken. Da1u werden wir
auch die kollekttve Erziehung verstörken. Ver-
tra-uens-mann meiner Genossen zu sein, da,
s
bede·utet für mich, keiner Frage ousZ!uweichen,
offen~v die Poliitik ,unserer Partei zu vertreten und
selbst mit vorbildlichen Leistungen im Sirine des
VIII. Parteit~ges der SED zu handeln.
SOLDAT IM DIENST 5
Auf den Spuren
eines Silberberingten
Vorgesetzter,
Vorbild,
Vertrauens-
mann
Reg·imentso,ppell. Auf der von zwei Sie beginnt zu ollererst bei denen,
Panzern fla·nlderten, flaggenge- · die in Reih ,und Glied VOf' ihm
schmückten Trfüüne der Komman- stehen. Die er hier mit einem Blick
deur und seine Stellvertreter. Vor umfaßt. Die er kennt, mit ihren
ihnen, in steingmuen 81ock·s, die Stärken, ihren Schwächen. Von
Kompanien. Und überoll, gleich- denen er weiß, wann sie ein auf-
sa,m als Schlußp·uokt om rechten , munterndes Wort brauchen oder
Flügel der letzten Rotte, die Sil•
ber- . wann der unmißverständliche Be-
beri·ngten. . fehl mit allem Nachdr-uck sie wieder
Der Kommandeur spricht von Sa- in die gemeinsame _Spur 1JU bri•
n-
lut 25, jenem . Sal;ut, der zu Ehren gen ho.t, o·uf der die Pamerkompa-
de·r Partei Herzen und Hirne ,be- nie neuen E,rfolgen entgegen rollt .. .
wegt und uns nach dem Partei- Vorn, im zweiten Glied der zweiten
tag zu neuen Höhen führen wi•
rd, Reihe, steht der etwas untersetzte,
dankt den Pa,rteimitgliedern.. . braungebrannte Kommandant Un-
Was mag den sch-
lanken, blonden, terfeldwebel I.Jutz Fa,nzla·u. Ein ener-
und der Suppe gekommen un-d,
zum tei·dwesen einiger, wie immer
mit Was,ser! Was so viel wte ·schon
immer h1
ieß: W9schen, Körper-
pflege. WassP.r, Verpflegung ,und
Zigaretten! Und das regelmäßig
sieben Tage und sieben Nächte.
Spuren, die bleiben, die noch heute
bei Gesprächen skhtbor werden.
Die Berichtswahlversammlung und
damit der Rechenschaftsbericht der
Parteig ruppe wa ren vorz.ubereiteri.
Eine nüchterne Analyse des Er-
Einheiten, auf die sich die Kommandeure in jeder Situation bedingungs-
los verlassen können{ Kommandeure, denen die Soldaten rückhaltlos
vertrauen und gehorchen, und Kämpfer, die auch auf sich allein gestellt
·initiativreich die befohlenen Aufgaben lösen, wachsen nur dort heran, wo
echte sozialistische Beziehungen bestehen. Gefestigte sozialistische Be-
ziehungen sind ein entscheidender Faktor unserer militärischen Uber-
legenheit;
Aus dem Bericht des Sekretariats der PHV an die VIII. Delegiertenkonferenz
der Parteiorganisationen der SED in der NVA
•
über seine Vordermänner ragen-
den Hauptfeldwebel damit ver-bin-
den, der gerade einen Soldaten.
mit unmißverständMch_
er Kopfbe-
weg,ung rur Dis:ziplin ermahntf Ihn,
dessen Augen- •
und Mun-dportien
Energie und Entschlossenheit ver-
raten, dessen Ä·ußeres, beginnend
bei der -exakt über den Au·gen-
brauen abschließenden Schirm-
mütze bis zum ·Kniff der Stiiefelhose,
Drsriplin ,und Ordnung ausstrahltf
Versuchen wi·r, seinem W.ir>ken o·uf
die Spur zu kommen.
Ja, Spuren.. So ein stählerner, ton-
nenschwerer g-
rougrüner Koloß, mit
dem die Soldaten des T,r-u-ppenteils
das Gelände durchfurchen, hinter-
läßt seine Spl.lren. Tie.fer, al·s daos
manchmal l.ie:b ist, ZTUm leidwesen
der Kommandeure u-
n,d jener Ge-
no·ssen, die diese Spu·ren beseiti-
gen müs•
sen. Aiber da sind viele
andere Spwen, die oft nicht gleich
sichtbaren ...
* * *
Als der heute 36jährige Gerhard
Bloch 1965 das „ Innenleben" der
Kompanie übernahm, •konterte ein
Richtschütze die Forderungen des
Silberberiingten mi-t der Be-mer-
k,ung: .,Du mußt dich bei uns erst
mal bewähren I" Doch der blieb ·
fest. Als Flo-SFL-Kommandant, Zug-
führer ·und Lagerverwalter, im Ver-
laufe von zehn D,ienstjah-
ren poU-
tisch wie militär.isch gewachsen u-
nd
bewährt, wußte der Feinblechwalzer
aus Burg, für iihn waren die Hür-
den höher geworden. Z.ugleich ober
wußte er, da war eine Kra.ft, auf die
er ·sich immer st•
ützen kon-n-
te. So
wie in der Zeit, da er ol~ FOJ-
Sekretär oin der Fla-SiFL-8atterie
hartnäckig der D-
isziplln und Ord-
n,ung einiger FDJler den Kampf
' ansagte, sie in Versamml,ungein ZIU<r
Rede stellte und beharrlich erziehen
half. Parteimitglieder ·sprachen da-.
mal,s mit ihm: .,Solche wie dich
brauchen wior. • Da er ein-wandte,
dessen noch nicht wü-
rdig zu sein,
bewiesen ·sie ihm, daß er täglich
wie ein Mitglied arbeite. Und so tat
Gerhard Bloch den entscheidenden ·
Schritt. Das ist schon einige Joihre
her. Wo i•
st s,le heute, die Spur, wie
sie ei·n Ho,uptfeldwe<bel als Po.rte·i- .
mitgUed Mnterläßtf
Innen- und Äußen-revier der Kom-
panie MuschaN sind tipptopp in
Ordn-u,n,g. Die Stärke ·i1
st wie immer
pünktlich gemeldet. ,
D.ie letzten Stu-
benkontrollen · wurden für jeden
sichtba,r an der . Befehlstafel a,usge-
wertet, abgesehen von der münd-
lichen Information beim Morge-n-
appell. In der Kammer wartet noch
v-
iel Arbeit .und, und, und .. •
Nein, diese Spur begi nnt rocht hier.
gischer, manchmal impulsiver Ge-
nosse .. .
Auf dem -Panzerschießplatz war es.
Genauer, beim Schießen der 3.
Sch,ulübung. Es l,ief ganz g•ut für
den Genossen Fanzlau. Aber dann
fiel kein Schuß mehr aus dem Tu~m-
MG. Als die Besatzung wieder
ihrem Panzer entstieg,. brannten
dem Unterfeldwebel die „Sicherun-
gen" durch. .,Jedesmal derselbe
Gammel", so und deftiger hatte
er vor ollen Genos,sen la•
uthals sei-
nem Un•mut 1.Juft gemacht. Der
Ha-uptfeldwebel, als Leiter der
Munitionso·usga,be beim Schießen,
griff ihn sich, nahm ihn beiseite.
Einige ermahnende W9..rte von Par-
teimitgMed zu Parteimitglied, · und
der Kommandant war wieder zu sich
g-
ekommen ...
Der Gefreite m7t der Brille dort
im d"ittletzte Glied heißt Gerd
Brenke. Ein ß<Juschlosser o·us Rathe-
now, der mit seiner persönlichen
Optik pl•us der ' strukturmäßigen im
Panzer keinem Richtschützen der
Kompan-i,e im zielsicheren Treffen
nachstond. D-
er dennoch immer mal
einer k-le~
nen Aufmunterung be-
dt,Jrfte . . .
Die Mutter hatte dri1ngend um
eine Gehaltsbescheinigung gebeten,
die zu einem ku.rzen Termin für eine
staatliche Stelle benötigt- wu•
rde.
Würde s•
ie der Houptfeldwebel .zei-
tig genug besorgen können? Er tot
es. Er tat meh.r. Er fragte nämlich
den abends gemütlich beim Fer-n-
sehen ·sitzenden Richtschfüzen, ob er
denn den Brief mit der Beschei111i-
gung abgeschickt habe. Woro.uf
Genosse Brenke mit hochrotem
Kopf und 1Jnter dem Gelächter der
anderen schnell abzog, ,um das
Versäumte nachruholen ...
* *
Der Kommandeur auf der Tr-
ihüne
lobt d ie Ein-sotz,bereitscho.ft aller
Genossen bei der Trnppenübung
des Verbandes . ..
Truppenübung, ein Beg.riff für harte
Tage ,und Nächte. Für den Kom-
mondanten Führen, Beobachten,
Korri,gieren, Entscheiden. Für den
Panzerfohrer Fahren, Fahren, • Wa,r-
ten, Fa·hren. Und für den Haupt-
feldwebel Fahr-en, Ve_
rpflegen, Ver-
sorgen, Fa-
hren. Nicht mit dem
HubschraL1ber oder SPW, sondern
mit dem „Wüstensch•
iff", e-
inem LO,
über, neben ,w,,d du,rch Spuren der
"Doicken" h(}pfen-d. .
Die ga,nze Nacht wa,ren die Pan-
zer marsch,iert. N-u•n, da sich i1
hre
·Besatzt1ngen rerschlagen und frö-
stelnd aus den Luken stemmten,
ein Seufzer: .,Und jetzt 'ne heiße
Suppe". Und ste war da. denn der
Ha,uptfeldwebel wor mit dem LO
reichten. Wo also lagen die Ur-
sachen für den Ei•
nbruch beim Kom-
mandanten-schießen? Der Ha,upt-
feldwebel und Parteig,r-uppenorgani-
sator, selbst bei jedem Schießen
dabei, schrieb sie nieder. Er k,riti-
.sierte den VerantwortMchen und
zeigte j,h-m den Berichtsteil. Der war
empört, drohte, skh beim Komman-
deur der Einheit zu beschweren,
ver-langt~, die kritische Pa•
ssoge zu
ändern. Die Pas·so-
ge •blieb, auch
angesichts der Drohung oder - viel-
leicht gerade des•
hatbf Der Partei-
grup-penorgon,sotor Gerha•rd Bloch
hatte sich vorher mi-t Genossen be-
raten und sei•
ne Worte reifMch über-
legt. U1
nd davon ausgehen,d, daß
niema,nd das Recht hat, die sach-
liche, nüchterne Kritik des Po•rtei-
kollektivs zu ignorieren, ho.ff Ge-
no·s,se Bloch damit ein verantwort-
liches ,Parteimitglied, ungeachtet
dessen Dienstg,ra,des, ru erriehen.
Sachlichkeit und Nüchternheit I Der
Parteitag hat unseren Hauptfeld-
webel und Parteifunktionär da•rin
bestärkt.
* * *
Der Appell geht weiter. Der Sport-
offizier des Regiments verliest den
Beschl•
uß der ASV-Leitung. Die
beste Sportgru-ppe, d,ie Sieger beim
Fernwettkampf ,und die besten
3000-Meter-Lä:ufer erhalten Urkun-
den uind Sachprämien . . .
3000-Meter-La·uf, Strecke des Wil-
ler,,s. Hundertfache Selbstüberwin-
dung im ·Kampf gegen den •
uner-
bittlichen Selcundenzeiger, den
alleinigen, .unbestechlichen Le-i-
stungskontrolleur, immer die Norm
•
und die Verpflichtung im Nacken.
Wie gewöhnMch g-
i-ng auch Haupt-
feldwebel Bloch · mit a,n den Sto,rt.
„ Na, a-
u~ den·n, zu.m 8K~La·uf", hörte
er ein paar Stimmen. ,Ich werd'
euch helfen, schwor er ·sich und be-
stimmte von Anfang ·an d-a•
s Tempo.
Dann aber zogen ,die an Jahren
jüngeren vorbei. Ergebnis: eine •
Zwei! Das bis-her beste Ergebni,
s
der Kompanie. ., Na, war das viel-
leicht kein EiK-La•
uf, Genosse Haupt-
feldwebel?" triumphierten ein•
ige
im Ziel. Später gestanden sie, der
Spieß habe •
sie geradez,u heraus-
gefordert, alles zu geben . . . ·
.. Kompanien abrücken!" Komman-
dos erschallen. Der A,ppellplatz
leert sich. Ein ,neuer Ausbildungstag
beginnt, mit neuen Spu.,.-en im Wett-
bewerb Sol:ut 25, mit Ho•
uptfeld-
webel Gerhard Bloch ( und vielen
Partei,mitgliedern, die sie hinterlas-
sen. Mit Spuren, die ,in die· Zukunft
weisen, in eine Perspektive, wie sie
der Vill. Pa•
rteitag der SED sichtba,r
für jedermann eröffnet hat.
Major Gerhard Schuboch
VA 27/71
l
6
VA 27/71
Springers · Presse-Superkonzern erweist
sich täglich neu als Instrument jener
eng mit der USA-Globalstrategie ver-
filzten BRD-Kreise, d·ie der VIII. Parteitag
der·SED ?U den „aggressivsten Gruppie- ·
rungen" zählte, die bereit sind, .,Ihre
Profitinteressen um den Preis äußerster
Maßnahmen, bi~ hin rum Krieg durch-
setzen ru wollen". So befaßte sich „Die:
Welt" aus ,dem Hause Springer Gm 19.
Juni auf eine·. geradezu kriminelle Weise
m•
it c;ler Feststellung L:eonld_Breshnews,
das -
Pri1'1_zip der gleichen Sicherheit bei
Gesprächen mit den USA über eine 811-
dämmung der strategischen Rüstung
gelte natürlich auch für Gespräche über
die Flott~n : ,,Wir haben es niemals als
ideale Situation .
angesehen· und finden es
auch ·heute nicht ideal, wenn die Kriegs-
flotten der Großmächte lange Zeit weit
•entfernt von Ihren Küsten kreuzen. Und
wir sind bereit, dieses Problem zu lösen,
aber ouf gleichberechtigter Grundlage'';
, }ogte der Generalsekretär des Zi< der
KPdSQ. . ..
, .
Mit dieser Bereitschaftserklärung habe,
hetzt ,,Die Weltu, Breshnew' .,eine außer•
ordentlich offensive Konzeption vorge-
tragen",, eine Konzeption, die .nahezu
als Äquivo1ent einer Krieg-serk1ärung"
em~funden ,werde könne.
Ein normaler Mensch steht diesen 0 We1t••
Auslassungen fassungslos gegenüber.
Aber Herr Springer kann sich dabei sogar
. auf eine höchstoffüielle NA.TO-Do~trin
stützen.
' .
Raketen~
Kernwaffenvorsprung der USA '
von der Sowjetunion beseitigt worden
war: Nun, benoupteten die Militör-
theoretiker der NATO, bestehe somit ein
,,Gleichgewicht des Schreckens~, das
Garant des Weltfriedens sei. Und dieses
angebliche „Gleichgewicht" d(irfe ketnes-
wegs durch die w~tere Stärkuns, des So·
ziaHsmus gestört werden.
Es Ist dies eine der Theorien, mit denen,
~.• ~
den Eroberungskrieg zum Programm ,
habe, daß der Imperialismus - der seit
1945 30 .Aggressionskriege und bewaff-
nete Interventionen entfesselte - sein
Milltärp_
otential dazu benutzte, Kriege zu
verhindern. Man verweist a.uf die wach-
sende milfüirische und politisch-morali-
sche OberlegenheJt der sazialfstlschen
Armeen und behauptet heuchlerisch: sie
bringe das „Gleichgewicht der· Kräfte"
Was Springer eine
Kriegserklärung nennt
Ein Flottenvorschlag und die Lüge
vom NGleichgewicht des Schreckens•
„oqs den Fugen. und beschwöre c(fomit
ei-ne tödl1-che -Oefahr herauf,
AngeslcJ:its der absoluten so'Njettsch,en
Oberlegenhett_i,n der Alisrüstung mit
lnteflContlnentalraketen, die au.eh das
Haßgesong der NATO-Ad.rniro1e und
-Militärspezialisten •gegen die zuneh-
mende Kraft der , sowjetischen Seekriegs-
flotte und ihre Präsenz auf den Welt-
meeren schwillt doher von Jahr zu' Jahr
an. Springers „Welt" ereifert sich, daß es
die Sowjetunion" wagt, mit Ihren Hoch-
seestreitltröften die „rnilitärische Funktion
der amerikanischen Flotte• In den
.Schljjsselionen der Weltpolitik" In Frage ,
zu stellen. Springer deklariert es rur
.Kriegserklärung•, 'wenn (iie Sowjetunion
eine Einschränkung der Flottenrüstung
und -prösenz auf gielch.berechtigter t
Grun~logft vorschlägt, weil da~ - so .
,,D.ie Welt" ..,, nur hei8en könne: ,.Ent-
weder müsse~ beide Weltmöchte darauf
; venichten, ihre Flotten fOr ,lange Zelt'
vor den entfernten Küsten kreuzen zu
. lassen, oder die Sowjetunion wird den,
amerikanischen Flotten zumindest gleich·
starke Flotten entgegel'lstellen! '
Der vm. Parteitag der SED hob die Tot-
soch&. hervor: .Die Zeiten, do der lm--
perlolismus noch Belieben' schatten und,
walten konnte. sind· efn 'fQr alletnol v<Jr•
bei." An diese Totsoche .muß'.man sich
in den omerikorwsc:hen Flottenftommondos,
In den NATO-Stöben .und In ·•Springen
Recfalttionssölen gewcShnen - .und .auch
O•ese NATO-Doktrin nennt<' sich Theorie
vom ,,Gleichgewicht der Kräfte". Sie
wie es ouf' dem VHI. forteltag der .SED
eindeutig fest-gestellt wurdet der<lmperlo-
lismus ver~ucht, sich den· Auswlric-ungen
des z1,.191,1nsÜln des Soticlismus veränder-
ten Kröfteverhältntsses onzupossen. Wie
alle diese Theorien ist oud, diese
G]eichgewichbdoktrin von Oru~ ouf .
onttkommunlst-isch und vertagen. Sie- stellt
nicht ,;,ur d~ sozialistische ·verteldigungs-r
koolrtfon des Worschouer Vertrages In
ihte111t We1en nach auf die glef~~ Stufe,,
mit dem imperiaUstische9' Aggr~sslans-.
po1ct der NATO. Sie geht vor att,rn von
der oller Wahl'tieit hohnsprechenden
Unterstelhtng Cl1JS, doß der So:tiolisnws'
·Londoner (NATO-)lnstitut für strotegischd
Studien lll seinem Jahresbericht 1970 f.est•
stellen mußte, sahen sich die USA
gezwungen, mit der UdSSR -Ober eine
~d..-seitige Eindainmung der Entwidc-
lung~'dieser Woffen Verhandlungen auf- ,
wnehmen. Nun sehen die' Anbeter de,:
toneril<anlsc:hen Mittelmeer~ und Pazifik•
ff9tte, dQß auch Oie einstige l,JS!Vor- ,
mochntellung ouf See dqbinschmi!zt. Oer
'
3
daron-: Solonge der 1mperiotltmt1s ver,, ·
sucllt, Verilondlungen 1t1it der So~-
t.mlon und ''ihren Verbill'ldeten ·c,ti"
1'am-
ml:lntetchen f~r gestelge,:te eigene, Kriegs.
vorbereltungcm w mi&brouc:hen, wird „
kein Gleithgewkht . der mU!tarischen
Kräfte; sondern eine eindeutige mlllt&ri•
sehe Obeiiegenhett des Sotkllismus
geben." Fregottenkopitiin M, ICUsw~
' l(VUr.de erfunden, ols der zeitweiltge,
TriCky Dicks ·Panze_
rkuriststücke
Kann sich jremond vorstellen, daß in einer
Armee plötzlich 5000 Pamer spurlo·s ver-
schwi,nden können? Das amerikanische
Kriegsm-inisteri,um brachte do,s Kun'Ststück
fertig. E~perten des Pentagons ließen 5000
Kampfwagen der US-Armee ·in der Ver-
ser,,ku,n9 verschwinden. Natürlich nur a1
uf
dem Papier einer amtlichen Stati>sti1<_
, in
der sie einen Vergleich des Woffenbestan•
des von NATO ,und WorschatUer Vertrn9 ·
angestellt -
hotten. Dieses :manipulierte
Dokument diente oillen Ernstes a·l<s Unter•
loge im USA-Kongreß, al•
s es -darum ging,
die P.orlomentarie~ zu-r Erhöhun9 des
Mi-
litä·retats zu bewegen. Und es wurde
den NATO-,Portnern vorgelegt, al'S es
darum 9ing, wie es der VIil. Parteitag der
SED for,muMerte, ,,den ,konstr,uktiven Vor-
schlägen der UdSSR und der anderen
soziaUst,ischen Länder ein Pirogromm ZIU•
sätzlid:ier Rüstunoen" entaeaenz,u1
set~en.
Qer 9egenwärti9e USA--
Präsident wird bei
sich ~u lande schon ,seit Jahren „T•
ricky
Dick", der „tr.ick•
rieiche Dick" genannt.
Seine Administration or,beitet denn a·uch
mit deri pr,im-itivsten -un<l übelsten Tricks,
um den 1
Popom einer Bedrohung du~ch
den Soziofi>smus ouh!upolieren ,und e·inen
Vorwand zu moßlqser ei-
gener Rüstu•
ng 1!U
liefern. Man hot's nöti-g. A-uch ein a·us-
ges,prochenes Monopolblatt wie die
..Woshin9ton Post" mußte eingestehn,
„daß das alte Schreckgespenst von der
sowjet.ischen Bedrohung otUßerhalb der
NATQ-fäjrdkratie r,,ur noch wenige ernst
nehmen". Seibst ein solcher Einpeitscher
forcierter NATO-Aufrü·stung wie der Bon•
Nixon: Senatorenmeinung
unmaßgeblich
Washington. Unter Dr,uck der öffent-
!i-chen Mein1
ung inner- und a:uße11ha,lb
des tandes hat der USA-Senat e·inem
Antrag des Fro'ktionsvorsitzende,n der
Demokrofüchen Porte-
i, Mike Mons-
field, 'rugestimmt, ,in dem der völlige
AibZ!ug ameri•
k_
on·ischer Streitkräfte aus
lndochino Innerhalb der nächsten neun
Monote gefordert wird. Die mit 57
gegen 42 Stimmen gebilHgte Resolution
enthält gleichzeitig den Appell an Prä-
sident Nixon, den endgültigen Termin
für den 'Truppenabzug öffentlich be-
kanntzugeben 1Jnd Verhandlungen mit
der DRI/ über eine Feuerein·steHung zu
be9-
innen. Der Sekretär des Weißen
Ha1Jses für Presseongelegen•
heiten, Zieg-
ler, enkilärte Z!U dem Albsti.mmu,ng-
sergeb-
··oder --
Der Schrei -
nach der Bedrohung
.Aber natürlich hat die ~egierung der USA beide Hände frei,
um jegliche Chance zum Abbau der Spannungen zu ergreifen.•
Zeichnungen und Collage: Reschke
ner Kr.iegsminister Schmidt sah sich - bei
aller beibehaltenen 1
bösortigen Hetze
gegen die sozialistischen Staaten und ihre
Streidcräfte - gezwungen einwräumen:
;,Eine 9roßan9elegte Aggression gegen
Westeuropa, die ouf Vernichtung oder
Annexion der Bu·ndesrepu-blik ,und ,ihrer
Nochbarlä·nder ob2ielt ... 'i-st ... zur Zeit -
wenig wahrscheinlich.•
nis des Senats, einer der beiden Kaim-
mem des USA-Porfoments, es sei für
die Regle~ung nicht bindend, es sei le-
di9·lich die Mei,nung von 57 Senatoren
darüber, wie die Pol>it-Nk der Yereini9ten
Staaten von Amerika sein solle. Prä!Sli-
dent Nixon werde den Jetzigen KtUrs in
Vietnam fortsetzen.
Grpßte
NATO-Luftkriegsübung '
Mönchen-Gladbach. Unter der Beze-ich-
n-ung „Siky blue" begonn am 23. J.un·i
über West-, Mittel und Nordeuropa die
'größte NATO-l:u-
ftbiegs,übung dieses
Jo-hres. Wie das Hau,ptq,uortier der
2. To,ktl<schen l 1
uftflotte der NATO in
_ Mönchen-Gladbach mitteilte, nahmen an
dem dreitäg•
igen Manöver Luftwaffen-
einheiten ous sieben NATO.-Stooten
teil. Täglich wurden etwa 1000 13insä~e
gef!logen, und IZ'WOr Tag- und Nacht-
sowie Tieffl1
üge. Im Rahmen der NATO-
Obung wurden „-neue 'Metlhoden der
Zusammenarbeit zwischen den a'llierten
luftstreitk-röften und der NATO-Armee-
gruppe Nord" geprobt,
Wonum dann ober diese Tricks und
Lügeni - Ein gewisser Herr Schlomm,
Deu-tsch-Amerrkoner, berüchtigter anti•
kommuni•
sUscher ,Kommentator bei Spr,in•
ger, verri~t es in seinem Such ..~e Grenzen
des Wunders" mit verbl.üfrender Offen-
, ,heit: .,Die ungeheoer,l,iche 6ssenz des
Konfliktes zwischen dem · Kommunismus
u~d dem, Westen - so ungeheuerlich➔ daß
~ ""~! KOMMENTIERT
t ~,1~.....
Aufgalopp
·mit .Wellenreiter•
Die Fü'hrung der Bonner Marine hatte
sich etwas Besonderes atUsgeckicht, um
von ihrer Seite a·us ·die ini Rechenschafts-
bericht des ZK an den VIII. •
Parteitag der
SED ent'hCJlltene Feststeliung ru bestätigen,
doß der lmperioHsm-us :unvermindert
ogg
0
ressi-v und gefährlich ist. Sie pröisen-
tierte - war es nun Zufall oder Abslchti -
parallel m,it unserJm Parteitag das jüng- -
· ste maritime Meisterstück ag9res&iver
imperialistischer Vorwärts·strategie. Es
nennt sich „SEF", wo-
s .Ständige Einsatz-
gruppe Flotte" heißt. Dieser um die
Raiketenzerstörer der .Liitjens-Klosse• -
gruppierte neue Stoßverband -ließ seine
erste sechs,wöchiige Operationsphase im
Manöver „Wellenreiter• gipfl!ln.
Mitspieler beim aggressiven Wellen-Derby
niemand diese Tot,
soche z,u erwä,
hnen
wagt - ist es, daß der ·Kommunismus am
Fr,ieden gedeiht, Frieden wif.l, im Frieden
trium,phert. Also wird es, werin es ouf d1ie
Kommunisten an4commt, keinen Krieg
geben, weil sie ;n ihrer Hand die Wech,sel
auf die Ziu:J<,unft halten." ·
So s,ieht das also ousl Herr Schlamm,
H~rr Schmidt ,und Mister Nixon - ·sie alle
'Und i-
hr. ganzer Anhong si·nd s,ich im
kklren darüber, daß die Staaten des
sozialistischen Weltsystems nie jemand
militä•
risch bedroht 'ha-
ben, noch bedrohen
werden. Diese
1
gonze hysteri•
sch he-ulende
Meute weiß sogo,r, daß die Anstrengun-
gen -der Staoten des Warscha,uer Vertra-
. ges zur Erho;lbu·ng des Frieder:is naturnot-
wendig aus dem Cho,ralcter ihre-r sozialisti:
·sehen _
Gesef.lschoftsordnung erwachsen
·und daß Kommunismus und Sozialismus
am besten im Fnieden gedeihen I Aber da
jene •
imperialrstischen Poli.
Hker auch er-
kannt 'haben, daß •
thr eigenes verrottetes
System eben·so gesetzmäßig 21um ena,gül-
tigen Zerfall ·und lJ,ntergang venu-rteilt is-t
und dem Sozialis-
mus/K9m'munis-mus die ,-
Z,1.1kunft gehört, suchen sie dös· E-
nde ihrer -
Klossengesel-lschaft mit Krieg U'lld Aggr'es-
~ion ,hlna•
usruschieben. Diese äußerst
wichtige Tatsache chara,kterislerte o;uf dem
VIII. Parteitag das Zen't'ralkomitee der
· SED mit den Worten: .Le'nrn-s Einschätzung
des Imperialismus Ist es ...,"die heute -
ihre
Bes.tätig,ung findet: lmperia,lrsmus ist
parasitä,rer und sterbender Kopita,f.ism-us,
der mit gesteigerter Aggre&siili-
tät sein
histonisdies Schicksal Mno,uszuzögern ver-
sucht." Heinz Kupfer · · 
in der Nordsee - dos zu inspizieren, sich
Kniegsminister ·Schmidt nicht hatte neh-
men lassen - waren Stariighter-Staffe4n, :
deren Auftrag belronntlich donin besteht,
Atomschläge gegen soz,iolistische Städte Z!U
führen.
Maninekiulisse, Luftottocken, Feuerzquber
zwischen Meer und Himmel, so zeigte
sich „Wellenreiter" äußerlich. Dem Wesen
noch wurde h·iermit ein Stück der erweiter-
ten maritimen Kon~eption des ·,Bonner
Admlralstobs vorgestellt, die darin be--
st~t, neben der Ostsee bi·s .östMch von
Bornholm" nun ouch die Nordsee zum
Bonner Operationsgebiet ?U deklarieren.
In Pressekommentaren wird daro-
uf verwie-
sen, doß die „SEF• ein Ableger der
.,Ständigen Atlontlk-Flotte• der NATO sei.
Deren ,poHtische Aufgabe lautet, imperia-
listische Herrsc:iiaftsonsprüche im atlanti-
schen Bereich geltend ru machen -und
Bonn,s Admiralen ein größeres NATO-Mit-'
spracherecht ·a:uch ouf See einruräumen.
M,on halbe .Präsenz• demonstriert, schreibt
Springers ,;Welt" zum Aufgolopp der
Bonner Wellenreiterflotte. _
Tatsächlich, hier
dröhnt der Hufschlag der politischen Er-
press•
ung und der maritimen Provoi<ation
zu einem „gewär
hlten Zeitpun,lc:t•. . K. H.
ein eifr,i.ger Leser der .~hein-Zei-
bung• na-hm kürzlich an der von
5:PD-froktionschef Herbert We-hn'er -
vermenkten Tatsache Anstoß, daß
von 518 BundestagsobgE!<)rdneten
am Ende einer Debatte nur noch 34
anwesend waren. Es handelte sich ·
um eine „ Verteidigungsdebatte•;
Die Drückeberger
wird's nichts kosten; •
für sie steht Helmut Schmidt
auf Posten.
Der Eihemolige US..Mil'itärpolizeichef,
General -Corl C.- Turner muß für drei
Jqh~e hinter Gitter, weil er „ganz
privat• 136 Gewehre ver'häkerte.
Außerdem erwortet ihn ein Prozeß,
weil er seinen Gewin-
n. nicht versteu-
erte.
Sie unterschätzten,
Exzellenz, ·
die Washingtoner
Konkurrenz/
Wfo o·us Sdigoner Kreisen verlautet,
droht einer ho·lben Million Bar-
damen, Tanz~ und An,i·miermädchen,
Schwarzhändlern usw.- Arbeitsl<>Mg• -
keit, wenn der größte Teil der Amis
o·us Südvietnam atbzie·hen sollte. [)ie
Reg-
ier-ung in So•
igon d~nlce mit
Schrecken daran.
Es wäre dieser
anzuraten:
Hau ·ab - mit den
US-Soldaten/
Im Bonner Bundestag mach~ gegen-
wärtig folgender Witz die Runde:
„Horben Sie schon gehörti Ki~inger
ist entführt worden. Die ~idna'pper
verlangen sofort 500 000 D-Mark -
o d e r die CDU kriegt ihn wieder.•
Die Gangster haben
sich beschwert: .
Der ist doch keinen
Gro-
schen wert/
.,Porno würgt zärtMche Gefütile ab.
Deshafü wollen wir. jm Privatleben
nichts davon wissen•, be1«mnte Cae-
cilria Jasper (23), nachdem sie au-f
der 1. bundesdeutschen · Sex-Messe
erfolgreich als .Porno-Hostesse• tä-
tig_gewesen war.
Und die Moral
von der Geschicht':
Geld stinkt doch nicht.
Geld stinkt doch I Ni~t,
GiessIERT
Klapsmühlenaspiranten _
Für die römische Presse gab es eine
mittlere Schau. Ein gewisser Hoff-
mann zog sie ab. Gestatten, daß ich
mich vorstelle, sagte_, er und klappte
die Absätze zusammen: Georg Gün-
ther Hoffmann, Generalsekretär der
Notverwaltung des deutschen Ostens.
Seine „Notgemeinschaft• hätte es
in einem hc:i/ben Jahr schon auf
· 520 000 Mitglieder -gebracht. Er
selbst sei Vertreter der einzigen
legitimen . deutschen Regierung, die
eine Nachfolgeregierung Hitlers sei
und ihren Regierungssitz lh Bon'!
habe. Wie staunten da die Gdst~I
Doch Ge<prg hatte noch viel dickere
Korken zu verschießen. Wenn man's
nämlich ganz genau rehmen würde,
gab .
er weiter zum _
besten, war Adolf
Hitler vor ihm der. letzte legitime ·
deutsche Staatschef, ·und .Memel,
_Danzig; Schlesien, das Sudetenland,
Böhmen und Südmähren und in ge-
wisser Weise •auch Österreich und
andere Gegenden sind recht/Ich Im-
mer noch Bestandteil des Deutschen
Reiches•. 520 000 äußerst sollde ge•
arbeitete Zwangsjacken liegen hier
und in „anderen Gegenden• für die
,Notgemeinschaft schon bereit. Jan
Parteit~gsauswertung Soldaten auf Zeit Export rollt Rege Paten DDR-Meister 381 VA-Leser
1
Die Genos·
sen des Reser-
.-istenkol lektivs in der SED-
Kreisleitung helfen den Reser-
vistenkollektiven in den Be-
trieben, den VIII. Parteitag
auszuwerten un'Cl Schlußfol-
gerl!ngen für die we•
hrpoliti-
sche Arbeit zu ziehen. Sie
sehen ihre Aufgabe dari n, die
militärpoJ.itische Propaganda
in den Kollek.iven an1
hand
der Beschlüsse und Mate-
rioJiien des VHI. Pa-rteitoges zu
venbessern.
Rapport-
aus dem
Bereich
Die politische Oberzeugungs-
arbeit aller gesellschaftlichen
Kräfte sowie der Reservisten
hat dozu geführt, daß sich
41 Prozent der Soldaten von
morgen des Jahrganges 1953
bereit erklärten, i hren Ehren-
.dienst in der ~ationalen
Voh
ksarmee als Soldat ouf
Zeit oder Berufssoldat abzu-
leisten. Dieses hervorragende
Ergebnis ist erstmalig •
in
Dessau und be-i.spielgelben,d
für aUe Kreiise in der OOR.
Anläßlich des V-III. Parteitages
der SED wurde von den ge-
dienten Reservisten in den
Dessauer Betrieben Vorbild-
liches geleistet. Sie trugen
wesentl·ich dazu bei, daß diie
volkseigenen Betriebe Wag-
gonbau, Gasgerätewerk,
ABUS, Elmo, Junkalor und
Gärungschemie ihre Export-
verpflichtungen termingerecht
elnlö'sten und wm Teil zu-
sätzliche Lieferungen in die
Sowjetunion_ melden könr:,en.
Das Reservistenkollektiv im
VEB Elektromotorenwerk ist mit
der Obersch·ule 2 sowie der
Oberschule Kochstedt durch
Patenschaftsverträge engstens
verbunden. An jede,r Schule
ist ein Mitglied 'der Kollektiv-
leitung für die Organisation
von wehrpolitischen Maß-
nahmen verantwortlich. In
diesem Jah·r unterstützten an
beiden Schulen 155 Reser-
visten die sozialistische Wehr-
erziehung und leiteten die
Hans-Be·imler-Wettkä-mpf.e.
Im V-EB Zementanlagen-bau
unterstützten 15 gediente
Reservisten aktiv das Komitee
der Zivilverteidigung, das
Hauptmann a. D. Grube lei-
tet. Die g·ute Arbeit der Re-
servisten zeigt sich darin, daß
die Mehrkompfstaffel den
Leistungsvergleich im Kre'is
und -
im Bezir.k als Sieger
beendete. Beim ersten DDR-
Ausscheid der Zivilverteidi-
gung erkämpfte sich die
ZAB-Mehnkampfstaffel den
Pokal . des Ministers des
Innern und ist somit ~mtie-
render DDR-Meister.
Unterleutnant d. R. Röhrig
(Reservistenkollektiv Zement-
an1agen-bau), unid Oberfeld-
webel d. R. Jäckel (Reservi-
stenkollektiv Waggonbau), ,
beide aktive Ausbi'lder in
der GST, haben anläßl.ich des
VIII. Parteitages der SED
gemeinsam 84 Jugendliche für
eine längere Dienstzeit in der
NVA gewonnen sowie 381
neue Abonnenten für diie Zei-
tung „Volksarmee" geworben.
' .
desWKK
Dessau
Was sind
Viel Geschrei
und wenig Wolle
Dessauer Schlager?
In Oes,au ~bt es einige Dutzend
Betriebe mit staatHcher Beteiligung,
POH und private Handwerklbe-
trlebe. Hunderte gediente Reser-
visten sind hH!lr beschöftigt. Doch
allein die Genossen In der PGH
.Poi.tte• k&nnen von lieh behaup-
ten, .P.8~ Ihr Kollektlv ,eine vorblld-
Mahe wehrerzleherlsche Arbeit leistet.
Zu EIYren des vm. -Parteltagv
konnt. es Im Wettbewerb Salut 25
sogar eine Spltzenposllfon emngen.
Bn anderes Beispiel. Die Erforder-
nisse der La~sverteldlgung und
die Notwendigkeit einer aktiveren
W.hremehvng waren vor vle_len Mo-
naten. fOr den Vorsitzenden der
Handwer1c,kammer Veranlaswng, ein
umfangNtlches Programm zu ent-
wickeln, um die Resenllstenarbelt zu
fördern. Den schönen Worten des
Vorsitzenden Major d. R. KrOger,
folgten l.ider noch keine Taten.
Aber auf Taten kommt es doch an,
besonders Jetzt nach dem Vltf. Par-
teitag der SED. Und die gedienten
ReseMsten In diesem Bereich sind
eine Kraft, wie die Genossen In der
PGH .Palette• beweisen, die In der
wehrerzleher1schen Arbeit efnen Auf-
scf,wung herbelfütiren können. Diese
Kroft nicht lönger bN:JchRegen zu las-
sen, Ist ein vordringHches Anliegen.
Die BeschlQs,e und Dokumente des
VIII. Parteitages lassen an Deutlich-
keit nichts zu wOnschen Obrlg. Die
Dessauer Handwertlcskommer w6re
gut beraten, die Reserv!stenorbelt
mit auf die Tagesordnung zu setzen,
um endNch die vlelve~chenden
Worte des Genossen KrQger' m4t
1
Leben zu erfOllen, ,
O~eutnam--~,
Im RAW .Otto Grotewohl• sind die
Rese~visten mit Tatkraft dabei, die Be-
schlUsse des VIII, Parteitages der SED zu
verwirklichen, Der Leiter des Kollektivs,
Soldat d. R. Nahs (1. v. r.) und Major
d. R. Richter (vorn links) vermitteln dabei
stets Uberzeugende Argumente fUr die
sozialistische Wehrerziehung aller Betriebs-
angehiMgen '
Unterfeldwebel d. R. Fahltelch (links) Ist
Im Gasgerätewerk afs einer der besten
Neuerer bekannt, Er hat bedeutenden An•
teil daran, daß ein Automatisierungsvor•
haben anläßlich des VIII. Parteitages der.
SED .termingerecht verwirklicht" wurde; hier
zusammen mit Gefreiten d. R. Warthemann
'am Prüfstpnd Fotos: Tessmer
Hauptmann· d. R. Röder, Parteisekretär
im VEB Waggonbau:
Unsere Reservisten und alle Betriebsange-
hörigen stehen einmütig hinter den Be-
schlüssen des VIII. Parteitages und sind
mit Elon dabei, sie in die Tat umzu-
setzen. Die bisherligen Erfolge sind für
uns kein Anlaß, auf den Lorbeeren auszu-
ru,hen, Wir sind stolz, daß s"ich unser Werk
zum sozialistischen Groß•
betrieb uoo be'-
1
-
deuten·dsten Produzenten von E
·isenba·hn-
Küh1fahrzeugen in der We-lt entwickelt hat.
Unsere Kühlfahrreuge werden von 13 in-
ternationalen Eisenbahnverwaltungen ein-
gesetzt. Unser Betrieb trägt a~ch dazu
bei, die Beschlüsse des XXIV. Parteitages
der -KIPdSU zu verwirkMchen; so sind alle
Exportverpflichtungen gegenüber der So-
wjetunion termingerecht realisiert worden.
Wenn unsere Erzeugnis&e in a<Usgeze·ich-
neter OuaJiität das Werk verlassen und wir
seit 13 JaIhren kontinuierlich alle Planouf-
gaben lösen, so haben die 420 gedienten
Reseivisten einen entscheidenden Anteil
daran. Zu Ehren des VHI. Parteitages der
S·BD weist unsere PlanerfüJ-lung am 30.
Juni 52,1 Pro:rent aus. Sie wurde u. a. er-
re•
icht durch hervorragende Leistungen von
Unterleutnant d. R. Kle,nert und Stobs-
matrose d. R. Gro~·hme, die ein Ratio-
nolisierungsvorhaben •
in der Rohbaumon-
tage in . die Tat ·umsetzten. D'ie Arbeits-
produlctilfJtät konnte dadurch um 1000 Pro-
zent (!) gesteigert werden. Stabsgefreiter
d. R. Kaiser schaffte bei der Kupplungs-
fertigung eine Steigerung um 100 Prozent.
So wir1ken unsere Reservisten Im gesamten
Werk, -
um die Beschlüsse des VIJil. Partei-
tages initiativreich zu erfüllen.
Feldwebel d. R. Witzlau, Parteisekretär im
VEB Gasgerätewerk:
Von unseren Erzeugnissen her Ist der All-
gas·herd technische Weltsp<itze. Mit weni-
gen Handgriffen eines Fachmannes l<onn •
er von Stadt- a,uf Propan- oder Erdgas '
umgesteMt werden. Atlerdlngs sind die Her-
stelhmgsikosten noch ZJU hoch. Es Ist dcirum
sehr erfre·ulich, doß Jetzt nach dem VIII,
Parteitag der SED gerade von den Reser-
visten Im Betrieb e·Jne hohe Elnsat:zbereit-
schaft ausgeht, dieses Proble·m völlig In
den Griff zu bekommen. Sie sorgen ge-
meinsam mit den Parte;mitgliedern für
eine gute Kampfstimmung, um die Plon-
aufgaben z-
u lösen. Schi'ießlich hat jeder
von uns erkannt, daß in den 500 000,
Wo1
hnungen, die wir in unserer Republik
bis 1975 bauen, weitgehend unsere Gas-
herde stehen werden. Diese Erkenntnis
wird beson·ders vorbildlich in der Abteil·ung
Rationalisierungsmitt-elbau, wo von rund
30 Kollegen 27 gec:li,ente Genossen siod,
iri die Tat umgesetzt. Von den Reservisten
in der Parteileitung, im Produktionskomi-
tee, 1
in der BGL und in der FDJ ging nach
dem Studi1
um der Beschlüsse des XXIV.
Parteitages der KPdSU die ln,itiative aus,
mit dem Leningra•
der -Gasgerätewerk Ver-
bindung aufzunehmen. Wir sind über-
zeugt, doß die Erfoh'rungen unserer sowje-
tischen Genossen helfen werden, alle Auf-
gaben zu lösen.
Major d. R. Hillebrand, Direktor für Kader
und Bildung im VEB Getränkekombinat:
Für den Kennner würde es genügen, wenn
ich unser B-ier Dessator Speziol ~rwähne.
Aber diese Antwort sagt nichts über das
Kombinat a·us. Es vereint nämlich die ge-
samte Getränkeindustrie des Bezirkes
Halle, die Malz- sowie alkoholfreie Indu-
strie, d•
ie Brennereien, Li1
körfabriken und
Sektkeltereien. Sinn dieser Konzentration
ist e~. entsprechend den· Bescl}lü-
ssen des "
VIH. Parteitages der SED ein"- 'gute Ver-
sorgung unserer Bevö-Jkerung zu gewähr-
leisten. Diesbezüglich vollbringen unsere
Reservisten außerordentl,
iche Leistungen.
So Le·utnant -d. R. Kreisel o"is .Produktions-
leiter, die Meister Unteroffizier d. R. Voller!
und Gefreiter d. R. Schwetz'ky,- die Genos-
sen der Transpor!fbrigade, Leutnant d. R.
Szymanski, Unteroffizier d. R. Mailing und
Gefreiter d. R. -Mäd~I. Dank ihrer vortbild-
lichen EinsatZ'bereltschaft konnten wir -
in
den ersten fünf Monaten dieses Jahres
zusätrlich zum Plon 2,5 Millionen llter Bier
unid •
über 2 .Mlnionen lllter alko'holfrele
Getränke bereitstellen. Der VUI. Parteitag
der SED Ist uns Ansporn, noch größere
Anstreng·ungen. ru unternehmen; um die
Versorgung unserer Bürger lmmer besser
z-
u gewährleisten und :ruglelch unsere
Kompf- und E-lnsotzbereltschoft o1s Reser-
visten zu erhö1
hen.
,,
•
5'e lelten das ... Z.111e1ltcmlag-.
bau 0etsau clet Schwermasc:hl..u•
Kombinats lmlt Thllmann Magde-
bwt,. Wie halten Sie es mit Ihren
l...,...n, . .
• Es mit 432 Soldaten In ZIYII verd.rben,
wOrde mir sicher schlecht bekommen.
Jeder fOnfte Beschaftlgte Im Wert Ist
ReserAst, und es w&. öu8erst unklug,
Ihre Kroft und fhre Fahl9'telten nicht
zu nutzen. Dofler b'emOhe Ich mich, so
wie es auch der VIII. Porteltog der SED
verlangt; in meiner Atbeft dfe Snftelt
von Pofltffr, Okonomle und Landes- ·
verteldlgung zu 'l)raktizleren.
Wie ~ S. die Resemstenarbell
in Ihre JIGluungstltlgkelt eint
In der vom VIII, Parteitag der SED
betchlossenen Direktive zum FOnfjohr-
ptan wird gesagt, d96 die Aufgaben
der Landesverteidigung sowie der
Inneren Sk:herl,elt ·und Ordnung der
DOR ols fester Bestandteil In die
wissenschaftliche Fiifuvng~gkelt der
Staats• und Wirtschaftsorgane elnzu-
bezWien sind. Ich glaube, ~r diese
Forderufg gtlt es noch grOndlkh nach-
zudenken. um aie so zu verwhfdlchen,
wie de gemeint Ist. In meiner Tatlgkelt
lit es so, ~6 Ich alJ Direktor allein
nicht tn der Lase bin, mich standlg
unmittelbar um die Reservlstenarbelt
zu ldhmnern. Zwef Drittel meiner Ar-
veittrln,. Ich auf Großbau-
•n wir sind Oeneralouftn:19-
. _:,0, ionipfde Zementonfogen.
OofMtr üC i1 wfdttlg, do8 tlch doi ge- .
• • ~Wcflv fOr die sozla-
IIJ!lsche Wehrerziehung, Reservlsten-
orbelt usw. verantwortlich fOhlt. Ich
mache meinen Bnfluß vor allem auf die
staatlichen Leiter Im Betrieb geltend,
do,mlt sie ·dieser Problematllc die ni>Nge
Aufmerbamkelt schenken. Zum ande-
ren dringe Ich darauf, daß die Abtei-
lungsleiter, t:.ieister und andere lei-
tende Mitarbeiter auch von der Sache
her beffMtlgt ~n. die Wehrerzie-
hung und R
...Mstenarbelt richtig on-
wpadcen. Weiterhin t,t setbstverstand-
llch, daß Ich mit der Leitung des R.eser-
vtstenkollekllvs dos M>ettsprog;omnt
berate und Rechenschaft verlonge, wr.
~ Im ZAB,
Qipl. 1119. Seidel, unser .
Gesprlchspartner 111m TMmo
Führungs-
tätigkeit
es verwll'kllcht wird. ·Zum Jahresende
zeichne Ich die aktlYsten Oenossen aus.
Der VIII. PaJteltag orientierte darauf,
alle vomandenen Potenzen noch besHr
zu nutzen. Wie sehen S. claa hinsieht·
lieh der Resenlstenarbeltt
Die ReserAsten In unserem Wer1c voll-
bringen durchweg vorblklllche Leistun-
gen In der Produktion und fn der
m1Ht6rpolltlschen Arbeit. o·ennoch ·er-
reJdlten wir Im Wettbewerb Im Bereich
des WKK Dessau nur den dritten oder
·vferten Platz. Ein Zekhen dafllr, da8
langst nicht alle Potenzen der ~..
vlsten genutzt werden. Urtser Ehrgefa
Ist es, mit dem Schwung des VIII.
Porteltoges die·Spftie zv eitampfen. Ich
pecdnlch trage mtch mit dem Oedcan-
qn, bestimmte Produlct1on,o~
· den ,edteffl4!n Chnouen als .rt.....
YIINnot,Jiikt• 111 Obemopn. um sie -
IU noch 9r68eMn Taten: a, beffQgtlft.
7
VA 27/71
r
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  • 1. FlJR UNSERE ARBEITE-R-UND-BAUERN.;MACHT 27 1971 PREIS 0,30 M ◊◊◊◊◊◊ Drei Genossen aus der Raketeneinheit ,,Magnus Poser" sprechen für die Soldaten der.NVA .Nicht nur, was ·den scharien Start be- trifft - wir haben aus·oohms-los alle Wett- · bewenbsversprechen für das erste Halbjah,r J,n Ehren eingelöst. Ich bm stolz darauf: Meine Batterie steht als geschlossenes Kompflc:ollektiv, •und die Genossen der Pa·r- teig,fuppe s;nd sein aktiver Kern. N·un sind die Besch- lüsse des farteitages Richtschnur Ul'l'seres Handelns. Das bedeu- tet: den neuen Genossen, vor allem den neuen Unterotfi-zieren leisbungsziele vor- geben, i+w Wissen und Können systema- . tisch steigern - immer die Eins als einzi- gen Maßstab vor Augen. · Der Wme :rum konsequenten T-raining a·uf die 6i-ns, dr.i's i-st eine Bew'ußtseinsfrage. Damit ,rückt - bekräftigt vom l'artl.¼itag - die Arbeit- mit den Menschen in den Vor- derg~u·nd. Die sozialistische Soldatenrper- söl'l'lichlceit ,i,st der Schlüssel zu allen Erfol- gen.• Genosse Oberstleutnont, wor untern11h~n Sie, um die mobilitiere1de-lCNft des '"· Parteitages auf die 'Genossen • es -frup• penteils zu übertragenf "-.. r Da ist etwos rlchfügzusteJlen: leb war Partel- tag·sdelegierter n'icht n,ur meines Tnu-ppen• te'i-ls, sondern Delegierter der Partei- organisationen der SED in der NVA. Ich sage da·s im vollen Wissen um die Tat- sache, daß Genossen un·seres Truppenteils verschtiedentlich mit berechtigtem Stolz geäußert hoben: Wir hatten einen Dele- gierten mtf dem Parteitag I Natürlich habe ich vor ihnen zuerst gesprochen, mehrmals und vor diffe1'enziertem PJblilcum; aber dann a1 uch vor den Genossen des Truppen- tei-1s „ Wlill,i Bredel", vor Z1vilbeschäf~gten, in einem Wdhnibezink · der Garnisonstadt, wo vorwiegend Benufs·soldaten mi, t ihren ' Familien ,wohnen. Ich bin noch lange nicht am Ende mit meinem Parteiauftrag. Erst vor rehn Minuten haben mich unsere Köche ·angesprochen: Genosse Vater, kön- nen Sie l'l'icht am Mittwoch ... Natü·rlich werde ich. Auch im Uria• ub. Heute findet eine gemeinsame Fl.lnlct!ionärsberatung der SfO und der fiDJ statt, wie wir d1e Be- schlüsse des VIII. Parteitages jn die Tot · umsetzen. Bisher habe ich vor 3000 Armee- ange'hönigen, uvHbeschäfiigten und Fa- . mil!enangehörigen gesprochen. Die Arvneeangehönigen ziehen richtiige 'Schlußfdlgerungen aus dem VIII. Parteitag. Allein im Truppenteil "John Schehr" haben -Wir steigern systematisch Leistung und Kampfkraft.unserer Kollektive Unser Erziehungsziel ist die sozialistische Soldatenpersönlichkeit ': : • ; ~f • ' ; / • '"')~: ~ '"':.,:t: . ."',;"~~..;, ' .~.. . • ~:~. ' -- - ~ •... ,~ -1, • • .,_ .,._1../ ~..~ • ,· '""' .,Ich stehe in.' meinem letzten D;ensllhalb- ja,hr, bin jetzt zwei }a'hre i'n der Bniheit ..• In diesem ,letzten halben Jahr werde ,ich rück;haltlos meine Erfahrungen ,den neuen Geno- s-sen vermittel• n. Den neuen Unter- · offizieren werde ich raten: Führt ·stön,dig das politische Gespräch in den Gru,ppen; · bereitet euch ouf die A1.1sibildun·g g,ut vor, fordert von euch wie von de,n Genossen stets das Höchste ... Unser Minister hat auf dem VIII. Pa,rtei- tag den Wer<ktätigen für die großen mate- riellen Werte -gedankt, di~ sie für den be- waffneten Sch·utz des Sozialismu·s erorbei- ten. lernt mit diesen Werten. sachgemäß umgehen, · werde ,ich den Neuen _ raten, · le~ll't ·sie bestmöglich nutzen, geht , sorgsam mit ihnen um - dann ha• ndelt ih• r im Sinne des .Parteitages." AUF l -MINUTEN GENOSSE VA sprad, mit Oberstleutnant Günter Vater, Parteisekretär im Truppenteil „John Schehr", Delegierter des VIII. Parteitages der SED 36 um Aufnahme in die SED gebeten, und es glibt ~i31e Erklärungen von Kampf- .kolle!<tiven, daß siie der VHI. Parteitag zu Höchstleistungen anspornt - z,um Beispiel von den Ponzenbesatrungen des Unterfeld- webels Rottenbach und des Unte-roffiZliers Heimann, von' einem Kampf-kollektiv der. mot. Schützenkompanie Wischerop, in der es heißt: .'/!l(J,r sind überzeugt, daß unser· Weg rum Soz11a-1Gsmus richtig Ist. Unsere Aufgabe als fl..t'IQehöriige der NVA ist es, das Verteic:Jligungsbündnls des Warschauer Vertrages zu stär<ken und die sozialisti- sehen Errungenschaften w schützen. Das können wir nur durch g·ute Erg·e'bnisse in allen Zweig.en der Gefechtsausbildung so- wie durch vorbildliiche DbZliplin und Ord- n,µ ng erreichen." Was muß man als Soldat tun, Jm den VIII. Parteitag zum Nutzen des Kampf- kollektivs und zum eigenen Nutzen schnell und gründlich auszuwerten, , So wie man al·s Soldat das eigene Ko!l"pf- programm und das des Kollektivs für das näcf:iste Halbjahr exalct kennen, genou durmdenken muß, µm 9ich mit der Konse- quenz des ~lossenikämpfers dafür zu ent- scheiden, so muß man als Soldat a<Uch die Materia'lien des VIII. Parteitages kennen .- das prognosfü,che Programm der DDR · .für die erste Hälfte dl!r 70er Jahre. Von dieser Ausgangser'kenntnii, s muß jeder, a1.1s- naihmslos jeder, an d- ie ÄJS111Vertung des VIII. Parteitages herangehen. Aiuswerbung - das bedeutet: jeder ist im Bes<itz der Moteriial-ien, die „Volbarmee" als Doku- mentation herausgegeben hat; jeder stu- diert alle Reden und Beschl'Üsse und bringt .sie in geistigen Z'llS1C1mmenhang mit den Dol«umenten des XXIV. .Pa·rtelitages der K• PdSU und der Vill. Delegiertenlconferemz der Parteiorgarliso1fonen der SED in der NVA. dabei vor allem mit den wegweisen- den A'Usfühnul'l'gen des Genossen Erich Honecker. Auch das IX. Parlament der FOJ gehört in diesen Zus<i-mmenihang. Wichtig ist, daß .man niicht abstrakt, son- „Fü• r mich ,i,st noch vieles neu hier ,in der Einheit, ober schon nach wenigen Wochen kann ich 'sagen: Hier zählit die Stimme jedes Geno·ssen, hier herrscht eine' offene, partei·liche Atmosphäre. · In meinem Kampfprogramm .habe ich mich ve1'pfl.ichtet, Bester Z!U werden, die Schüt- zenschnur ru erwer,ben und ,mit • unserer Rechnerg~up,pe um die BestenauszeichnCng ~u kämpfen. Ich bin Assistent in einem Zirkel junger So-i:ialisten, dessen Mitglie- der sich auf die früf.ungen für das Ab- zeichen ,Für g,ute·s W• issen' in Gold vor- bereiJten. Das ,ist mein Beitrag zur Erfüllung der Be- schlüsse des VIII. Pa,rteHdges, der von uris. fordert, höchstmögliche , Ergebnis• se i,n der Geifechtsa,uslbildung ru erreiche·n und nach den Dienstvorschriften ZIU leben." dern immer mit dem Btlick a·uf die unmfüel- bare mtilitä~ische Praxis studiert. Nicht nur at1f dem Gebiet der Okonomie gilt es, alle Mögl,ich• ke'iten a,u,szuschöpfen, alle Reser- .v~n aufrudecken. Das gilt auch für die landesverte,idigung, lind jeder sollte sich an die Worte des Genossen Wiilll Stoph a<uf dem VI-II. Parteitag erinnern: .,Kl·uge Leiter wissen schon längst: Erfaihrurigs- austa,u-sch ist die beste lnvestiit-ion." In jedem Fall muß man beim Studi·um der Parteitagsmaterialien immer die Kampfziele des Kampfdcollektivs, des Truppenteils, der Nationa·len ·Volksarmee vor Augen haben. Welche Kampfziele werden im Truppenteil ,.John Schehr• beim Studium der Partei- tagsmaterialien anvisiertf Diese Frage sprengt d~n Rahmen des hntel"',/iews, wenn wir in Bnzelheiten vor- dringen. Nur so lliel: Wir stär1ken die Kampfkraft ·der Grundorgan;satfonen der S6D. W!.r vertiefen unsere Bez!iehungen 21u -d~m sowjetischen Garderegiment Tret- jakow. Unser erzieherischer Schwerpunkt ist die Aribeit mit dem Menschen, die For- mung so21ia• l,istischer Soldatenpersönlich- keiten, die Höchstleistungen in der politi- schen und mlMt<ir'rschen Ausbildung vofl- bringen. Vor allem bemü1 hen wir uns um, da~ dle Parteimitglieder ihrer Kom- miun,istenpfMcht g~recht werden, als Propa- gandisten un,d Agitatoren die Politik der / Partei ru verfechten und in jeder BeZ'ie- L hung Vorbild Z!U sein. . der Teilnehmer einer propagandistischen Großveranstaltung in der Erfurter Thüringenhalle mit dem Mitglied des ZK und Minister für National• Verteidigung, Armeegeneral Hoffmann Wir versichern der Parteiführung, daß die Kommunisten, alle Armee- angehörigen und Zivilbeschäftigten unserer Verbände, Truppenteile und Einheiten den Einschätzungen und At1fgabenstellungen des VIII. Partei- · tages der Sozialistischen Einheits- partei Deutschlands einmütig und vollinhalnich zustimmen. Unsere Grüße und h,erzltchen Glüclic- wünsche gelten den Mitgliedern und Kandidaten des Zentralkomitees und seines PoNtt>üros. Mit großer Freude hoben wir die Wahl unseres Ge- nossen Erich Honecker zum Ersten ~retär des Zentralkomitees Cllf• genommen. Wir wGnschen Ihm viel Schaffenskraft und große Erfolge In seiner verontwort1,1ngsvollen Tätlgfcelt. Wir versichern: Die Soldaten, Unter• offlzlere, Offiziere und Generale so- wie die ZMlbeschäftlgten unserer Dienstbereiche werden mit ganzem persönlichem Einsatz um cle voll- ständige Erfüllung der mflitärlschen Hauptaufgabe kampfen. Wir werden alle Kräfte mobilisieren, um an der Seite der Sowjetarmee und der an- deren Bruderarmeen jederzeit un- :.eren Beitrag zur Gewährlefstu"9 cfer lftt1tt~h1scti~ Obet19genhelt dll Sozlalisrm.rs, zur Sicherung der Un~ antastborlcelt der DDR und der so- SlltlJTiä ~rl JEDERZEITGEFECHTSBEREIT zialistischen Stoatengemeinschaft zu leisten. Ausgerüstet mit dem Gedanhnreich- tum des VIII. Parteitages gilt es, die führende Rolle der Parte4 In allen Bereichen des militärischen Lebens mit dem Ziel durchzusetzen, höchst- mögliche Ergebnisse bei der Erhö- hung der Gefechtsbereltschaft zu er- reichen, eiserne Disziplin und Ord- oong und die strikte Erfüllung aller B~fehle zu slchel'I). Wir werden den Geist des VIII. Par- teitages in alle Parteiorganisationen und militörischen Kampfkollektive tragen. Im Sinne der Beschlüsse des VIII. Parteitages ringen wir um neue Höchstleistungen im sozialistischen Wettbewerb. Dem Feind klrine Chance! Der So- zialismus bleibt unangetastet! Die friedliche Arbeit unseres werktätigen VaMces wird auch in Z'IJ4cunft zuver- lössig militärisch geschützt! Wir sind bereit, alle Befehle der Partei- und Staatsführung jederzeit und fn Jeder la.ge vorbehaltlos auszufGhren 1 Wir dienen der Deutschen Demo- kratischen Republik 1 In dieser Ausgabe erscheint die °VA-Dokumentation 8/71 mit Materialien des Vllt . Par• teitages der SEP: Direktive · des VIil. Parteitages der SED- zum FOnfJQhrplan fOr die Ent- wicklung der Volkswirtschaft der DDR In den Jahnm 1971 bis 1975 • j-
  • 2. VA 27/71 • • aut ein IOIJ Auch ohne daß sie das Mandat eines· Deleg:ierten besaßen, wa-ren die Solda- ten, Unteroffiz.iere, Offiziere und Ziv,il- beschähigten der NVA Teilnehmer des VIII. • Panteitoges. Die Zahl der Dele- gierten war du,rch ei·nen Schlüssel im Si·nne des demokratischen Zentroli• smus begrenzt; die Zotil der Teil• ne·hmer je- doch gi,ng in die Millionen: Der Deut- sche femsehfunk; die Sender des de- mokroti·schen Rundfun• ks • und - unsere Pres-se taten ihr Bestes, ·um ihr P • ubll- kum an dem für die DDR entwickl,ungs- bestimmenden E,reignis so unmittelbar wie möglich teilnehmen • und teil,haben 21u ·lassen. Inzwischen hoben auch die Delegierten a·us den Pa·riteiorgonisatio- nen der SED, in der NVA vielmals -und ausführlich über ih·re Eind-rücke und er- sten Schlußfolgerungen berichtet. Die Gru,ndgedank~n und die Rkht,ung der Beschlüsse des ViJII. Parteitages sind geist,iges Allgemeing• ut der Armeean- gehör,igen geworden. Das ist freilich .mir die erste Etappe a,uf dem Weg der Ane·ignung • und Aus- wertung des überaus ideellen Gutes, das uns mit den Materialien des VIII. Parteitages in die Hand gegeben ist, Die Dokumente gleichen Neuland von höchster Bodenwertzahl, das erst frucht t·rägt, wenn man es gründlich bearbei- tet - um im ,Bilde z·u bleiben : wenn man es Fiurche um Furche, Zeile um, Zeile gewissermaßen durchackert, wo- bei man s·ich zweckmäßig statt eines Pfluges des Rotstifts bedient. Manche Genos·sen fragen: Muß denn wirklich jeder den Parteitag sbudier~n? Reicht es nicht aus, wenn wir allge- mein über die • P,robleme Bescheid wis- sen? Nein, das reicht ,nicht aus. Der VIII. Parteitag hat Weg und Ziel der Entwicklung in den nächsten fünf Jah- ren für alle <Lebensbereiche in der DOR abgesteckt. Das ist ·u-nser a.Jler Weg und unser aller Ziel. Deswegen müssen alle die Materialien des Parteitages a·ufmerksam studieren. Erfahrene Sol- daten wissen: Das Kampfprogramm muß o• usnahmslos jeder Genosse exakt kennen · und gründlich durchdenken, wenn es erfolgreich -In die Tot ,umge- setzt werden soll. Andere Genossen frogen, wie sie die Doi<Umente des VIII. Parteitages am rweckmäßigsten studieren sollen. Sie mögen sich ein die Losung eninnern, die bei der Pa·rteitogsvorbere-it<ung für die Soldotenlnitiobive Im Wettbewe-rb eine große Rolle gespielt und nichts on ihrer Bedeu~ung verloren ·hat: Lernen - den• ken - hopdeln 1·F-ü_ r den sozialisti- schen Soldaten bilden Studium und Tot ei• ne untrennbare Einheit, ,und deswe- gen studiert er die Po-rteitogsmateria- Vien immer mit dem Blick da·rouf, wie er die Lehren und Beschlüsse in sei- nem eigenen Verantwortungsbereich schöpferisch mit Leben zu erfüllen und mit höheren Ergebnissen in der pol-iti- schen ·und militärischen A• usbildung zu besiegeln vermag. Da• s meint ,~Obe,/;ffe~ VOI.KSARMIEIE Redlllltlonadllulr n. Juni 1m ChtfNdakteur, 111. d. P. lt. Ollem HutMrt ldllnklth 1'01tanNhrftt1 R9daktlon .votbarlllff•, IOII lerlln, Storlto- Stralo 111, 1'01bchllolfath 7nl, Telefon II ff 61, Vorlffontllcht unter LINM-Nr, 11t c1oe l'ro-llllol llol111 VonllNndon dol Mini...,,.._ der DDI. 0 Vofbo,_- ondlelnt wlcihontllllh, Allo-nt ,•• Mark, !hJutnoll 1110natllllh, ■-up""9lllh,, kollent - In der DDR' Ober die DeutN11o l'OII und den luch- und Zolllllhrlfl__,. trlolt, IDI lorlln, Rll!ltOllr, •1 - In den IOllallllllchin Ulndom Dllor den Jowolllgen 1'01t1ollulltffOrlrlob1 • In allen llbrlgon_ Lindem Dbor den lntornallonalon lludl- und Zolllelhrlfton. handol und dto l'lrlllG DoutNhor luch- laport und •l111port OIIIIIH, DDR•701 Lolpalg, Lonlmlr, 1e1 - In Wolldoubchland und Woalberlln Dber den lrtllchon luchhandol und die ,i,_ luch-laport und •llllport OIIIIIH, DDR-701 Lolpalg, Lonlllllr, ,._ Allolnlge AnHIIIOflCRIIICfflft DIWAO- Worbung, 10I lorl!!i,. loHnthalor Sir. 11/11, und alle DIIWAO-letrlobo und -Zwolgllollon In den ■-lrlton der DDR. Zur Zoll gDltlgo Ansolgonprol„ HIia Mr. 1, Drucl11 Druchrol del Mlnlllorl- fGr Nall-lo Verteidigung (eso) . Die Redaktion wurde a1119nelchnot 11111 do111 Kampforden IOr Vordlonllo u111 Volk und Vaterland In lronn, clor Vor- dlen1tlll0dalllo der NatlMG!on Volb- a,_ In Gold, der Artur-lecllor-M• dallle In Gold. , Wahlen zUr Volkskammer am 14.·November·1971 Erich Honecker zum Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrates gewählt Zum Tagesord nungspunkt Vier gab Gera< ld Götting bekannt, daß hierw Schreiben des. Vors,itzenden des Staatsrates vorliegen. Da rin terilte er mit, daß der Vors ,itze!We des Ministerra.tes gebeten hat, -der Volks- kammer den Antrag des Ministerrates auf Wohl der Abgeordneten Horst Sinder- mann und Günther K1 lefüer als Mitglieder des Ministerrates 21uz,uleiren. D·urch Erhe- ben von de Plätzen wählten die Volks- vertreter einstimmig die Albgeordneten Horst Sindermann, Mitgltied des Pofiitbüros des ZiK, sowie G>ün~her Kleiber, Kandidat des Poli~büros des ZK, die vor ~urzem in ihre Funktionen als 1. Stellvertreter bzw. als Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates berufen worden waren, ziu Mitgliedern des Ministerrates. (VA). Mit s~ürmischer Zustimmung der Ab- geordneten wurde auf 11.ntrog aller Frak- tionen der Erste Sekretär des Zentra·l'komi- tees der SED, Genosse Erich Honecker, am 24. Juni von der Volkskammer auf ihrer ~O. Tagung wm Vorsitzenden des Natio- nalen Verteidigungsrates der DDR ge- wählt. PÜ'r die Obernah-me dieses hohen Amtes sprach der Präsident der Volks- kammer, Gero'ld Götting, Erich Honecker die basten Wünsche aus. Vor Eintritt in die Tagesordriung hatte Volkskammerpräsi- dent Geroild Götting ·unter tanganhailten- dem Beifall des Hohen Hauses Er1ich Hon- ecker zu seiner Wa·hl als Erster Sekretär des 2lK der SED gratuliert - und ihm sowie dem gesamten 'Kollelkt·iv der Parteiführung K-roh • und Gesundheit bei der Verwirk- lichtmg der Beschlüsse des Vill. Parteitages gewünscht. Z• um ersten fur,kt der Tagesordnu!)g lag ' ei n Antrog aller Fralctionen vor, die Wahl- periode der Vol.Jcsikammer und die Wahl- perioden der Bezir1kstage zu verlängern Rosen für den Ersten Sekretär des Zentralkomitees, überreicht an Erich Honecker beim Beginn der 20. Volkskammertagung von der Abgeordneten Dr. Köte Sima * Fotoi ZB Dann begründete der Minister der Justiz, Dr. Wünsche, den GesetzenMLirf über die ., Neufass• ung von Regelungen über Rechts- • mittel gegen Entscheidungen stoatHcher Organe". und den Staatsrat Z!U beauftragen, für den 14. November Neuwah-len a,usz• uschrei<ben. Diesem Antrag stimmt die Oberste Volks- vertretung einmütig ru. · Beschluß der Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik tage werden bis zum 14. November 1971 verlöngert. Ä'bschlieBend benannte die Volkskammer auf Vorschlag der SED-Froktion Paul Ver- ner und Dr. Albert Stief für die verstori>e- nen Abgeordneten Paul Fröhlich und Her- · mann Motern zu Mitgliedem des Aus- schusses für Nationale Verteidigung, und bestätigte die Nachfolgekandidaten Siegfried Mohr, K<lous-Dietrii:h Sturm, Willy HalN,auer, Heinz Kliemt und Gott- fried Engelmann sojNie Walter Parey als Abgeordnete der Volkskammer. Die Mit- glieder des Ausschusses für Nationale Verteidigung wählten einstimmig Paul Ver- ner, Mitgl ied des Poli~büros.und Sekretär des ZK der 58D, 21um Vors-itzenden des Ausschusses. Einern Vorschilog· des Zentralkomitees der SED folgend, wurde in die Funktion des Stellvertreters des Prä,s,denten der Vol1cs- ka mmer das langjährige Mitglied des P-räS1id1 ,ums der Volkskammer, Friedrich Ebert, Mitglied des Po'litlbüros des ZK, ge- wählt. Wei-ter wurde a• uf Vorschlag der SEiD-Froiktion das Mitglied des Politbürqs des ZK, der Abgeordnete Enich Mücken- berger, ·in dasl Präsid'ium der Volkskam- mer gewä'hlt. über die Wahlperioden der1 Volkskammer und der Bezirkstage der Deutschen Demokratischen Republik Auf der Grundlage von Artikel 64 Abs. 3 der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik beschließt die Volkska·mmer: Die Volkskammer beaaftragt den Staatsrat, entsprechend Artikel,72 der Verfassung der Deutschen Demokrati- schen Republik die Wahlen zur Volks- kammer und zu den Bezirkstagen der Deutschen Demokratischen Republik für den 14. November 1971 auszuschreiben. Vorstehender Beschluß wurde von der Volkskammer der Deutschen Demokrati- schen Republlk In Ihrer 20. Tagung am 24. Juni 1971 gefaßt. Berlln, den 24. Juni 1971 Die 5. Wahlperiode der Volkskammer sowie die Wahlperioden der Bezirks- G. OlSttlng, , Prösldent der Volkskammer der Deutsdlen Demokratischen Republik nachrichten ... nachrichten . . . nachrichten ... DDR-Verteidigungsminister empfing chilenische Generale großer Befriedigung ffltstellen, daß wir In der DDR ·unter der Führung der SED zu jenen gehören, die konsequent dem Beispiel der Oktoberrevolution folgen · (ADN/VA). Der Minister für Nationale Verteidigung, und damit heute z.u den Hauptkrclften gehören, die den Armeegeneral Heinz Hoffmann, em~flng am V6rmlftog Men&dthlltltslortl~rltt hStlmmen. des 26. Juni die In der DDR wellenden fGhrenden Ver- Ays 1Mn wegwet,enden Beschlüssert des höchsten treter der Armee der Republik Chlls, Oeneral„Ciesar" ., - ~R"4'rnt.Sit.~~p ~cwqg,sen de~ N~~. vor ollem ~ie t':!f•. Ruiz, Chef der Luftstreltkrtlfte, und General Serglo gaben, die Landesverteidigung cfer bOR plonma~,~ Poblete Direktor für Forschung und Entwicklung der zu vervollkommnen, die mllltörlsche Kraft der soz1ol1stl- Luftstreitkrclfte, zu einer Visite. · sehen Staatengemeinschaft ~nablösslg zu erhöhen ~nd In einem freundschaftlichen Gespröch hieß Armee- Insbesondere die WaffenbrOder~chaft mit. der Sowiet- generol Hoffmann die Gäste herzlich wlllkommen und armee, der erfahrensten und _starksten M,lltörmocht der betonte, unsere Völker und Ihre Streltkröfte stünden Welt, und den anderen verbündeten Armeen zu festl- heute an · wichtigen Abschnitten des gemeinsamen gen. Des _weiteren gelte es, die Kampfkraft und Ge- Kampfes gegen den Imperialismus. General Cesar Rulz fechtsbere1tschoft _der NVA durch die konsequente. Ver- dankte für den :herzlichen Empfang und gab der •Ober- wlrkllchung der führenden Rolle der Partei zu störke~ zeugung Ausdruck, daß der Besuch In der Deutschen und klassenbewußte Kömpfer zu erziehen, die das„soz10- Demokraischen Republik dazu beitragen werde, die Bande aufrichtiger ·Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen unseren Völkern und Ihren Armffn noch enger und fester zu knüpfen. · Der Visite wohnten bei: Die Stellvertreter des MInisten für Nationale Verteidigung Admiral Waldemar Vamer, Generalleutnant Siegfried Weiß und ~enaralleutnant Werner Flelßner, der Chef der Luftstreltkröfte/Luftvar• teldlgung, Generalleutnant Herbert Scheibe und welttte Generale des Ministeriums für Natlonale Vtrteldl;unr,, dar Au8erordentllche Bevollmttchtl;te Botsdlafter der Republik Chile In der DDR, Carlos Contrara Loparca und der Außerordentliche und Bevollmec:htl;te Bot- schaft der DDR In dar Republik Chlle, Harry Splndler, Die hohen MIIIUlrs aus der Republik Chile haben am Sonnab~ndnachmltta; auf dem Luftwege die DDR wieder verlassen. • Admlral "•rnei sprach vor Polharbeitern der SowjetarmH Ober VIII. Parteitag der SED (ADN/VA). NDer VIII. Parteitag der SED - das 1st ein Obarwöltl;ender B•wels für dra Störka, Lebenskraft und Unbesiegbarkeit des Marxismus-Leninismus und des proletarlschen lntematlonallsmus In der Deutschen Demokratischen Republik,• Das erklerte am 25. Juni In WOnsJ.lorf das Mlt;lled des ZK der SED, Admiral Wal- · ct.mar Varner, Chef der Politischen Hauptvarwalt"IIG ct.r NVA, vor leitenden Politoffizieren dar Gruppe der sowjetlsdlen Streltkrtl{ta lo 0.utschland, rn ~heft von Generaloberst E. E. Malzew, Mlt;lled des Mllltar• rates und Chef der Pollttschan Verwaltung der GSSD, betonte Admiral Verner: O.r VIII. Partelt09~ mft • li5llsche Mllltörwesen meistern, die modernen Fuh- rungsmlttel, die Bewaffnung und Technik vorblldllch beherrschen. Admiral Verner versicherte den Kommunisten der Sowjetarmee, daß die Mitglieder und Kandidaten In der Nationalen Volksarmee mit dem vom VIII. Parteitag ausgehenden Elan olles In Ihren Kröften Stehende tun werden, um den Klassenauftrag der Partei in Ehren zu erfüllen und Im unverbrüchlichen Klassen- und Waffen- bündnis mit der ruhmreichen Sowjetarmee und den anderen Bruderarmeen des Warschauer Vertrages Sozialismus und Frieden gegen olle Anschläge des Imperialismus zuverlösslg sichern werden. Henorragende Jugendkollektive geehrt (ADNNA). Für sch6pferlsche Leistungen Im sozialisti- schen Wettbewerb in Vorbereitung des VIII. Parteitages der SED erhielten anlößllch der „Woche der Jugend und Sportler• aus der Hand des Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates Dr. Werner Titel am 26. Juni die Auszeichnung „Hervorragendes Jugend- kollektiv der DDR•: das Jugendkollektlv Unterfeldwebel Gartz, Mllllörbezlrk Neubrandenburg: das Jugendkollek- tiv Stabsobermeister Schneider, Volksmarine: dos Jugendkollektlv Unterfeldwebel Schiefer, Grenztruppen. Hohe staatflche Auszeichnungen .., (VA), Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbrlcht, verlieh auf Vorschlag des Prösldtums des Ministerrates am 25. Juni In Anerkennung hervorragen7 der Verdienste beim Aufbau und bei der Entwicklung d•r so,zlallatlschen Gesellschaftsordnung und bei der Sterkung der DDR den Vaterl8ndlschen Verdienstorden In SIiber: Alfred Meyer, Zlvllbesch8ftlgter der NVA: Oberst Richard Wels und Oberst Heinz Ziegenhagen, Mitarbeiter Im Ministerium für Natlonole Verteidigung der DDR: den Vaterlöndlschen Verdienstorden In Bronz.e: Fregattenkaplten Ludwig Schmidt, Leiter des Stabsmusikkorps-der Volksmarine. FDJ-Zentralrat dankt Soldaten (VÄ). In einem Brief an Armeegeneral Heinz Hoffmann, Minister fQr Natlonale Verteidigung, bedankt sich der Zentralrat der FDJ herzlich ftr die Mlthllfe von Armee• an9ah6rlsi-n bewf• Slc:hentellung des IX. Parlaments. „Hel'VOll'a9eade A,belt, die wwntllch zum Gelingen c:dtar Venmstotongen be.1tn19•, wird In ct.m Schreiben .an OOntlMfr John lnsbatondere den Genossen der Stadtkommandantur Barlln, der Verbande Krug und Wlnw sowt• des Truppenteils Taube bescheinigt. 1 . 5. Freundschaftsflug der Bruderstreitkräfte (ADN/VA). Während des 5. Freundschaftsfluges be- grüßt~n die· ~ngehörigen des Jagdfliegertruppentells „Juri Oogarln" der NVA am 26. Juni die Delegationen der Luftstreitkräfte der UdSSR, der VR Polen, der C:SSR • ury~. d_.r DOR. Auf ein,em Meeting würdigteljl ?i~ . Kommandeure der Abordnungen den Freundschaftsflug als Ausdruck der ständigen Vertiefung der Klassen- und Waffenbrüderschaft und der sozialistischen lntegrotlon, im Sinne der Parteitage der KPdSU, der KPTsch und der SED. • Zu Beginn des zehntägigen Freundschaftsfluges Berlin- Worschau-Prog waren- die Delegationen am 24. Juni vom Leiter der Politischen V~rwaltung des Kommandos der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung, Generalmajor Martin Pohnke, herzlich begrüßt worden. ,. ., An der Stoatsgren~e am Brandenburger Tor hatte die Delegation der vie,r verbündeten Luftstreitkröfte den Grenzsoldoten einefl Strauß -"1!e.r -Nelken überreicht und die Versicherung au~ge~en, daß die Luftgrenze der sozialistischen Stoo~ ~melnschoft ebenso zuverlösslg geschützt werde wie die Staatsgrenze der DDR zu Westberlin. Anschließend gedachte die Abordnung am Treptower Ehrenmal der Helden des Sowjetvolkes und ehrte am Mahnmal Unter den Linden die Opfer des Faschismus und Militarismus. (Ein ausführlicher VA- Bericht folgt) Foto: Z~ ' NACHRUF Noch schwerer Kronkbeit verstarb unser Genosse, der Diplom -Gesellschaftswissenschaftler, Oberst- leutnant Peter Mittelstädt, Mitarbeiter Im Zentral- rot der FDJ. Wir verlieren in Ihm einen bewähr- ten Genossen und vorbildl ichen Offizier, der sich um die Erziehung der jungen Generation der Deutschen Demokratischen Republik große Verdienste erworben hat. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. Zentralrat der FDJ Sekretariat Zentrale Parteileitung Politische Haupt- verwaltung der Nationalen Volksarmee
  • 3. I Dos feste K1 lassen- und Waffenibündnis 2JWischen der DDR und der UdSSR bekräf- ~igten der Erste Sekretär des ZK der SED, Er.ich Honecker, IJnd das -MitgHed des Poilitbüros und Vor.sitzender des Minister- rates dier DDR, Wi,Ml StoJjh, am Montag bei einem Bes,uch der sowjetischen Garde- Panzerdillisfon .Mar.scha1 il der Sowjetlnion R. Mali,nowsk<i". Von den 'Angehörigen des ruhmreichen Truppenteils unter Divis!ons- kommandeur Generalmajor Koschewnikow mit Soldatengruß wilf4c:ornmen geheißen, ·bes,icht&gten Er.ich Honecker und Willi StoJjh da·s' Trocl'itionsmuseum, erlebten u. a. eine · taikfl.sche Obung m'it Gefechts,schießen und nahmen a-n einem mitreißenden Meeting der sowjetisch-deutschen Freundschaft teil,' das ihnen die S~daten, Sergeanten, Offi- · ziere und deren Familienangehörige im großen Saal des Garn4sonkihubs bereite- ten. Unter stürmischem Beiro!I erldärte Erich Honecker, doß heute die vereinte Macht der Skl<Jten des Warschauer Ver- trages - ~usommengeschlosisen um.iihre Hauptkroft, die Sowjetunion - die Errun- genschaften des Soziaibmus und ~e Un- antastibarkeit der Gren!Zen der solfalisd- schen Länder sichern. Im Bewußtsein Ihrer i,nternotionali,stischen Verontworrung werde die DDR auch lrunftig Ihren Beitrog lei- sten, die Schlagkraft des sozlaffstischen Verteroigungstriinidriisses ~ vervoOlcomm- nen. Erich, Honecker und WIiii Stoph wurden be4 rhrem mehrstiindigen Bewch vom M4niister für N,crtiionale Verteidigung der DOR, Armeegenercrl Heinz Hoffmann• , begle4tet. Gemein·rom mit dem Außerordentlichen und BevoUmächtigten Botschafter der UdSSR dn. der DDR, P. A. .AA>rasslimow, wa- ren an i<hrer Seite die beiden einfoden- den hohen sowjetischen Militärs, der Ober- kommandierende der GSSO, An:neegeneral V. Ü. Kuliftk~. und das Mibglied des . Militärrates, der Chef der Politischen Ver- wa,lt>ung Generafolberst E. E. ~alzew. Donnernde Hurra-~fe, aus-gebracht von • Gemeinsc:Jm sie ern·wir . ' .· ... ' die Errungenschaf en· des Sozia· lis---us Hunderten sowjetischen Panzersoldaten, hatten Erich Honecker ,und WHM Stopf, in den Vormittagssbun.den am Ka,sernenein- gang . der Malinowski-Oivision emprongen. Bl,umen über BJumen, überrelicht von Lenin-.Pion,ieren und jungen sowjetischen · Frauen, galten ·den beiden Repräsentan- ten- der Partei- und Staatsführung der DDR. . Nach der Meldung durch Gene)almajor Koschewni• kow schritt Erich Honecker dlie Front eine; Bhremoml<ltfon der Sowjet- a~mee alb, ,und die Hymnen der' DDR unid der UdSSR wurden intoniert. Afs diese ver- k4ungen waren, erhob sich neuer stünm- scher Beifall, und ,unter DrushbasRufen begaben sich E~ich Honecker, Willi Stopf, · und ihre Begleitung durch ein Freund- . schafts~palier von Sowjetsoldaten z·um Mu- ·seum des Kampfruhmes, in dem sie die wichtigsten .Kampfetappen dieser in die rulimr.eiche Chronik des großen Vaterländi- schen Kr1ieges eingegangenen · Division In Wort und Bf.l.d nacherlebten. Am 1. März 1943 als FreiwilHgen-Oivislon der Weric- tätigen des Ural gegründet, hatte sie bei den Kämpfen um Or.el und Kurs: k Ihre härtesten Bewöhrungspro'ben bestanden, fvhrte iihr Weg weiter voran durch die U.kroiine über die Karpaten nach Polen ~s In dos fasc!Yistische Deutschlanid, wo sie - inzwischen schon Träger ho·her sowjetiischer Auszeichnungen und Ehrennqmen - ru den Befreiern von Berlin gehörte. ·Erich Honecker und Willi Stoph besuchten·sowjetische :,._ Garde-Panzerdivision „Marschall der Sowjetunion R. Malinowski" Gäste und Gasbgeber erinnerten sich in diesen Minuten der Versicherung Erich Honeckers vor dem VIII. Parteitag der SED; • doß der Opfermut der Sowjetarmee im Kampf für die Befreiung der VöUcer vom Fosc!Yismus stets unvergessen bleibt. 42 000 Angehörige dieser ~vision wurden mit Orden und Medaillen für Ihre Tapfer- keit geehrt, und 38 So'ldaten, Sergeanten und Offiziere trogen c:Me Auszeichnung .Held der Sowjetunfon•. Bewegt nahmen Erich Honecker und WIUI Stoph die Ver- sicherung des erläuternden Offi2iers ent- gegen, doß cliese sowjetische Division, ge- füh~ von der f'orteli Lenins, euch kiinftig ihre SoldatenpHicht zum.Schutz der Länder der Warscha• uer VerteidigungskoaMtion er- füllen werde. . Von herzl,ichen ,Begeg,~ngen mit Panzer-. soldaten wer die nächste Stunde des Freundschaftsbesuchs geprägt. Aus einem der deutsch-sowjetischen Freundschaft ge- widmeten Ra,u,m im Museum des ·Kampf- ruhmes, der im Zeichen der. Waffenbrü- dersch'aft mit der Nationalen Volksarmee gestal~t wa,r, führte der Weg Erich , Honeckers 1.1nd Willi Stophs 21u den Unter-. künften ·und mfütärischen AIU'sbild1.1ngs- stätten der Sowjetsoldaten. l,m Lenin- Zimmer stand die .Pol,itokonofl'l'ie auf dem Prog-ram'11, ,und Erich Honecker • beme~kte in einer Unrerhaltung rnit dem ··unterrich- tenden Leutnant Ou,nez, daß der X)(l,V, Parteitag der KlPdSU gerade in die·s~r · Hinsicht ein g,roßes feld· abgesteckt halbe. Seiners-eits bek1.1ndete der Leutnant sein inter.esse an den ,Beschlüssen des vm. Pa• r- teitages der SEO. Auf die f.rage, wie der Kontakt rur Bevö.keru,ng der Republrk sei, berichtete der Offizier .von den. mhlreichen ireundschaftlichen Verbindungen z.u Werlc- taligen von Großbetrieben, insbesondere· im Bez-irk Potsdam, IJnd zu Einheiten der NVA. .•V,iel 6rrolg, Genossen•, verabsch·ie- dete sich E~ich Honecker von ·seinem Ge- sprächspartner und dessen Soldaten, um anschließend an der Gefechtsüb-ung einer PanzerlcompaQie, einer taktisctl~n Obu!lg m-it Gefechtssmießen ,und ei• ner'n Panzer- ., schießen teil21unehmen. Al·s ihm in ollen drei Fällen a1 usgezeichnete Ergebni•sse gemeldet wurden, begl,ückwünschte er . Offüziere ,u,nd Soldaten z.u ihrem hohen Stand der Gefechtsbereitschoft. B·ilder von Leon,id Breshnew und E~ich Honecker, Fahnen beider Länder und an- dere Symbole der Vefbunden• tieit schmück- ten den Gamison• k11 ub, in dem das· Freu,ndschaftsmeeting stattfand. •Es lebe '•die deutsch-sowjetische Freundschaft•, la,utete die Aufschrift a,uf dem Transpa- rent, dds quer durch den Sao~ gespannt war. Vor·dem Präsidium mit Erich Honek~ ker und WiUi Stoph, Armeegener9I Hoff- ·!ll<mn, Botschafter AbrasSlimow und den hohen sowjetischen Militärs· hatte ein Mulfi,klkorps der Sowjetarmee, Platz genom- men, das die Hymnen der DOR und der UdSSR intonierte. Aus dem Kreis 'der Ve~ammelten traten Hauptmann Ponoar- t,sd,,u,k, Gardesoldat .Bes,pomjatnik und ein Veteran der 'O.ivisiion, Ha,upt:feldwe'bel Wal- }uffi·n, a,uf, begf.ückwünschten rur erfo4g- reichen Arbeit des VIII. P<irteitages der 56D, belcräfNgten das Progra,nim des XXW: Parteitages als ihren Wegweiser und wünschten den Erbauern des SoZlia4is,mus i-n a•,len 'Bruderlländern, besonders den Werktätigen der DDR, a,uf deren Territo- rium sie dienen, neue Erfol·ge und Schaf- fens4craft. Allle drei Redner beendeten ihre Ausfuhrungen mit Hochrufen auf d.ie brü- · derUche Verbunden<heit beider Parteien, Staaten und Vo~ker. Von ,herz~ichem, lan.g anhaltendem BeifoU emp,langen, trat Erich Honecker ans Red- nerp-ult, um s·ich eingangs fü.r die Ei-n- ,ladung von Armeegeneral K1 ul,i1 kow und Generaloberst Malzew Z1um Besuch dieses Verbandes und für die herzlliche Alufna1 hme ~ bedan1 ken. Gleich!Zeitig uberöraahte er allen Soldaten, Unteroffiz,ieren, Offi2ieren und Genera·len der G,r,uppe der sowjeti- schen Streitkräfte ,in D~tschland die brüderiichen Kampfesg,rüße des Zentral- komitees der SEO, Parteitag sbeschlü sse lösen neue In itiativen au s Direktive und sozialistische Demokratie 1 Armeeangehörige erhöhen das Wettbewerbstempo Bereits die Kontrollübung , im Fernschrel- • ben erfüllten die Soldaten des ersten Diensthalbjahres ous der Ein,heit Schittko. Die Richtfunker, Leitungsbo,u- und Stabis- baufemsprecher lösten die Einzelaufgaben vorzeitig und erzielten da,bei die Note nsell'r gut•. Ausgezeichnete Ergebnisse erreichten die Soldaten der Kompanie Thiel (Truppentei.l .Hans Be,mler•) bei einer. Oberprüfung durch den .vorgesetzte'll Stab. Im Gefechts- dienst und in der Schutzausbildung schnit- ten sie mit .Eins• a·b. Das ~bzeichen .Für gutes Wissen" in Sil- ber erwari>en 72 Genossen des Gr.enztru,p- penteffs . W.llke. 125 GrenZ'S~daten erhiel- ten das Abzeichen In Bronze. Um ·Aufna,hme als Kandidat der SED ba- ten 142 Junge, Genossen der Volksmarine. 807 Genossen und 59 Kollektive beschlos- sen, mU der Note .sehr gut• um den B.estentitel ru kämpfen. Die Durchschnittsnote von 1,1 und einen Plarworspr.ung von 10 P:tozent erreichten in der fliegerischen Ausbildung die f,l,ug- schüler und AIU'S·bllder der Jagdfliegera·us- bildungsstaffel Plpplg und Tro.pschuh. Das sind nur einige Beispiele aus dm Fülle der L:5el'l>~iefe,.' Zuschriften und ~el- 1-ungnahmen, die uns in der letzten Woche erreichten. Sie widersplegel·n sichtbar do.Js besonders ,im Ra• hmen der Wettbewerb - aktion .Salut 25 - jederzeit gefechts- , bereit• gewachsene Klassenbewußtsei,x' und damit die große pol,iNsch-tdeologlsche Reife der Armeeangehörige·n. Nad-.nalt>ig kommt ,in den genannten Fa'kten vor allem das starte Echo rum A,u, sdruck, das der VIII. Parteitag der SED ~ns• besondere bei den jungen Soldaten und Mabrosen , gefunden hat und findet. Den,n mit un- gewölmlii:h großem Interesse dislcutier.en gerade die jungen Armeea·ngehörigen gegenwä·rtlg In mctuellen Gesprächen auf Foren und Komponieversa,inmlungen, in Gru,ppenOJssprachen und fOJ-• Beratu-ngen über die wegwel~nden Beschlüsse des höchsten · Parteiorgans. Wie unsere Korrespondenten all'S Truppen- teiien • und .Einheiten berichtea, erfüllt ·es die Jungen Soldaten . und Unterofü2iere mit spürbarem Stolz, daß s·ich unsere Deutsche Dem~rati'sche Republik, wie es Geno95e Erich Honecker Im 'Bericht des ZK der SED hervorhob, In ,herzlicher Freundschaft mit der Sowjetooion zu einem untrennbaren BestandteM der soziaHstischen Staaten, geme·ioschaf.t entwickelt hat. Diesen, ,unse- ren A,r,beiter-und-Bauem-Staat in der jetzt begonnenen neuen Füntjah~planperi09e mehr denn je durch Höchstleisbungen auf allen Gebieten des militärischen Lebens ZIU stärken, · betrachten sie als ihre erste Soldaten.pflicht. Und da~ln sehen die Armeeangehörigen a• uch ihren wichtigsten Beitrog bei der Verw.frklich,un,g des auf dem Pa·rteitag beschlossenen Fünfpunkte- Konzepts der DDR :11ur Sicheru.ng des Frie- dens in Europa. Denn: Je sicherer unser friedliebender sozialistischer Staat ge- schützt ist, desto fester ist seine Position im Kampf für eine ba·ldmögliche Eiin<beru- .fung einer europäischen Sicherheitskon- feren·z, desto verständMcher wird a,uch die · ,Bereitschaft der, DDR, Mitglied der Verein- ten Nationen 2u wer.den sowie mit al,len Staaten in _ der WeH auf der <;3r• undlage des gült,igen Völkerrechts diplomatische Beziehiungen a·ufliunehmen, desto deut- lkher wird schließlich die Entschlos,sehheit unseres Staates, das Verhältnis ru West- berli·n zu normaMsieren - bei Anerken- n)Jng. der Realität, daß Westberli• n eine Sta'Clt mit einem· besonderen politischen Status ist, die n·iem<Jls ZIIJ'r BRD gehörte und ,nie ru ih·r gehören wird. In diesem z,usammenhang bekräftigen die Armeeangehörigen den Starydpun1 kt del VIII. Parteitages der SED, wonach sich der objektf,ve Prozeß der Abgrenrung zwi• schen der sozia• Mstisdien DDR und der im.peria- Ustischen BID In allen Ber.elchen des ge- sellschaftlichen Lebens weiter vertieft, so daß es ZIWischen den beiden deutschen Staaten nur Beziehiungen entsprechend den Regeln des Vö~kerrechts geben kann. Diese historische Tatsache begre.ifend, betonen die Soldaten, Unteroffiz.iere und Offiziere die zwingende Notwendigkeit eine,r hohen Wachsamkeit ,und Gefechts- bereitschaft, um den • rev<1nch,istischen Krei- sen • in der BRD den Weg zu milifüri·schen Abenteuer.11 ZIU verlegen. Begeistert ibekunden die Armeeangehöri- gen auf Foren ,und Versamml·un·gen ,ihre Liebe ru ihrem sozioJ.istischen deutschen Nationalstaat und seinen Bürgern, die ge- führt von der Paritei der A,rbeiter.klasse und i• hrem .'kampferprobten ·morxistisch-leninisti- schem Zentralkomitee, im engen Kampf- bündnis mit der Sowje11union und den an- deren sozia,l,isUschen Bruderländern, sie-. gesbewußt • io der Epoche des sich vor- neh,ml,ich ideologisd, Z1uspitzenden IGlas- en.kampfes die sozialisUsche Okonomie und .die wissenschaftlich-technische Revo- lution ru• r immer besseren Befried.igung ihrer wachsenden materiellen und kulturel- len Bedürfnisse ,meistern. Deshalb -können wi·r sagen: Die _Armee- angehörigen begr.Ößen n,icht nur die rich- tungweisenden Besch'iüsse des VUI. f'ortei- tages - die Armeeangehörigen antworten mit heivOl'ragenden leistungen und iden- tifizieren sich auf diese Weise rnit der· vom höchsten ,Parteiforum . beschlossenen Generall,j,nie der. SEO. Meh.r noch: Mit • ihren van hohem Klassenbewußtsein ge- · ,prägten Taten leisten 'sie ·bereits 1 heute entscheidende Beitröge wr Durchsetzung dieser GenerciHi• nie a•uf i,nnen- wie a1ußen- politi-schem Gebiet. HMJ 21. Juni. Der Generalstabschef der bows«1, und den Chef des St>abes der fronzösischen Luftwaffe, General Ga- Vereinten Streldcräfte, Armeegeneral briel GauNloler, trifft JJU einem offlzief1en S. M. Schternemco. Be5'1Jch in Mo,kau ein. - Sn lsR:1eli- •· 24. Juni. Die Voltcsltammer wöhlt Erich sche,r Stoßtrupp überföHt dos südllbane- Honecker zum VO'l'Sitzenden des Natio- s4sche Dorf Yarine. nalen Verteldigungsrates. - Süd'Yiet- 22. Juni. .Am 30. Jahrestag des Ober- namesf·;che Patrioten erobern den rolts Hitferdeutschlands ouf cfte Sa- ArtflleriestütZlpunld der Saigoner Armee wjeliun4on ehren Reprösenl:IClnten der .Fuller•. - Qer Befehlshaber der See- Partef- und StaatsHihrung der DOR mit streitlträfte des Kommandos Südeuropa einer Kranzniederlegung a• m sowjeti- der NATO, Admirai B4rindelli, und sein sehen Ehrenmal In Benin das Anden- .· Sttib werden aus Molta ausgewiesen. ken der gefallenen sowjeNschen Helden. zs. Juni. Die Botschafter der V'ier - Die UdSSR schlägt den USA, der Mächte setzen ihr.e Verhandkingen in VR China, Frar&re4ch und Gro&b~tan- Westberlin fort. - Admiral Wafdemar nien vor, einen Meinungsoustousch über Verner spricht vor leitenden Polltofflzie- Fragen der Bnberufu, ng einer Konfe- ren der GSSD über den VIII. Partei- renz der fünf Atommächte oufmmeti- men. _ Bne Mehrheit des USA-Senats tag der SED. - Im Alter von 62 Jahren verfangt den vötHgen AbZ1Ug der ome- st.rbt der sowjetische Fl,ugJ.le'Ug~ und rilcan4schen Truppen aus·Indochina Roketenmotoremconstru4c:teur A. lsSCJiew. innemolb der nächsten neun Monate. 26. Juni. A~meegeneral Heinz Hoffmann 23. Juni. Ober· West-, Mttet- und empfängt die In der OOR weilenden Nordeuropa beginnt die 'NATO- hohen chilen<ischen MIMtörs JJU einer Luft1criegsiibung .stcy blue•. - Gustav Visite. , Husak und Loovilc Svoboda empfan~ 27. Juni. 8RO-Kanzler Wtfy Brandt for- gen in Prag den Oberlcomman,dieren- dert erneut ~e wieitere Sta1fomerung den der Vereinten Strelllkräfte der von USA-Truppen In der BRD und In • Staaten des Warschauer Vertrages, 1 Westeuropa. - Salut voffendet die Morsehall der Sowjetumon 1. 1. Jalou- 1120. Eroumtcrenung. Ein Dokument manifestiert , .Volksherrschaft•-· Er i-st nicht nur i• m Gespräch gewesen, der Dtireiktive-Entwurf des ZK der SED 'wm neuen Fünfjahrplan. E-r war mr Grund- lage 'der g·roßein Volksaussprache gewor- den, die dem Vllt Parteitag . vormrsging. Und n.icht ,nur das. Fr wurde ~on unseren Bürgern 21um' Anlaß genommen, dem höch- sten Gremium der SED Vorschlöge 21u • un- tenbreiiten. Genossen der SED und parteilose Bürger leg1en allei·n ü<ber 5000 Vorschläge Z1ur Fünfljahrp[an-DirekNve a,uf den Tisch des VIII. Parteitages. Kei,n einziger dieser Vor- schläge blieb ungeprüft. Das E-rgebnisi Seit' dem 23. J1,1ni haben wir den viel dis- kutierten Entwu·rif „ad ·acta" gelegt, haben wir die Di-rektiive des VIII. Parteitages der SED Z1u,m Fünfjah,rplan als Anbeitsgrund- lage" in der Hand. . Mehr als 200 Änderungen weist sie gegen- über ,i,hrem Enitwu,rf ouf. Da, s tst Demo- kratie wie wi• r s• ie verstehen: das Arbeiter- wort, das Wort des werktätigen' Menschen, es g,ilt .j,n ,unserem Staat. Mitar.beiten, mit- planen und mi· tregieren, das sind für. uns keine leeren Worte: da,s IS>t sozia-list,ische Verfas,s,ungswi,rklichkeit, die es nur i,n der ..~oziafütischen, Gesellschaft geben kann. Kein •Wunder, daß gerade diese Lektion . i,n Sochen Demokratie unseren Fei• nden ätißerst peinUdYwar. Sie, die 11<n./ 11u gerne ihre ibun'.desde·utsche „Musterdemokratie" aufschwatren möchten, sie sehen sich in der Klemme. Schinden ·sich die Ho,heprie- 'ster der Volbvemummung a la Spri• nger nebst i:hren anti1 kommuniS>tischen Meß- dienern von Presse, Funk und Fernsehen nic;ht schon seit mehr al,s zwei Jahrzehnten wie Galieerens'klaven, ,uni - eifrig ill're a< b- genutzten ~hetorischen We~rauchfässer schwi·ngend - die verleumderischen Lita- . neien gegen unsere Partei der Arbeiter- klas,se und ·unseren Staat an den Mann ZIU Anläßli~h des erfolgreich beendeten DDR-Gastspiels des Künstlerensembles DOINA der ·Streitkräfte der . Sozialistische». Repw,lik Rumänien lud am Donnerstag vormittag der Außerordentliche und Bevollmächtig(e Botschafter der SRR, Dr. Ing. Nicolae Ghenea, leitende Offiziere und Generale der NVA sowie den Leiter und zahlreiche Mitglieder des rumänischen Armee-Ensembles zu einem Freundschaftstreffen In das Botschaftsgebäude .ein. Seitens der Natio,nalen Volksarmee der DDR waren der Einladung gefolgt: Admiral - brtngeni Und gerade da müssen sie a• uch noch die sozialen Auseinandersetrungen - westdeuttsche Staatsmacht pl,us Monopole contra zigta,us,end strerkende Chemieerbei- Waldemar Verner, . Stellvertreter des Ministers und Chef der Politischen Hauptverwaltung, Generalleutnant Walter Borning, Leiter ·der Abteilung Sicherheit beim ZK der SED, Generalmajor Erns1 Hampf, Stellvertreter des Chefs d,er Politischen Hauptverwaltung, und weitere Generale und Offiziere. Botschafter Dr. Ing. Nicolae Ghenea würdigte in einem Trinkspruch die vom proletarischen Internationalismus geprägte Zusammenarbfit der RKP und der SED sowie die feste Waffenbrilderschaft zwischen den Streitkräften beider · Länder beim sicheren Schutz des Sozialismus. Im Namen des Ensembles dankte er ·der Bevölkerung der DDR und den Angehörigen der NVA für die c;len rumänischen Armee- angehörigen erwiesene herzliche Gastfreundschaft und wünschte den Soldaten, Unter- l>ffizieren und Offizieren der NVA neue politische und militärische Erfolge b,ei der Ver- wirklichung der Beschlüsse de.s VIII. Parteitages der SED. Foto'? V~/Patzer • ter - .an R,hein • und ,Riuhr verkraften. An- ges,ichts solcher Totsachen i• st ha,lt der beste Gesu,ndbeter mit seinem pseudo- demokratischen' Latein .am Ende. Wir jedoch lassen uns nicht daran hin- dern, die in der Di·rektive gestellten Auf- gaben anzupacken ,i.,n:d sie bi·s z,u,m Jahre 1975 Punikt für f>iunict ZIU lösen. Oie Werk- täHgen der DDR, geführt von der Ar1bei- te~klasse und ihrer revol,utionären Vorll'ut, werden • s.ich auf diesem Wege • sach~undig ihres wichtigsten lntruments bedienen, des sozia.listischen Staates - -unserer so- zlal-istischen Demokra~ie. Günther Gremm 3 VA 27/71
  • 4. VA 27/71 SOLDAT IM DIENST Kann jeder Soldat Politiker seint Dieser unserer Leser- diskussion hat der VIII. Partei- tag der SED neue, kräftige Impulse verliehen. ICleine Gedankenstütze: 1. Sich anstrengen, weil man muß oder weil man willt 2. Spaß am Dieostt Ist es schön, Sol- dat zu seint 3. Sich den Kopf des Vorgesetzten zerbrechent Lassen Befehle und DV Raum für lnitiativet - Das waren und sind die Fragen, um deren Beantwortung es geht. Der Parteitag hat sich mit sol- chen Diskussionen in derso- zialistischen Presse beschäftigt und den Diskussionstctilneh- mern -besdteinigt: Ihr Interesse und Verständnis reichen weit über die persönlichen Ange- legenheiten und die Probleme des eigenen Arbeitsplatzes hinaus und werden zuneh- mend von der Verantwortung für das Ganze bestimmt. „Solche Geisteshaltung", sagte Erich Honecker, Erster Sekretär des ZK der SED, .,entspricht der gesellschaftlichen Stellung der .Arbeiterklasse und aller anderen Werktätigen in' unse- rem Staat." Folg'en wir diesem Wort der Partei. Das Wort haben wie- derum Leser zum Thema Kailnjeder SOLDAT ·. POLITIKER Oberstleutnant Hagemeister vom Truppenteil .Julian Marchlewski• stellte einem Kraftfahrer, dem Ge- nossen Lothar Poppendick, vier Fragen und erhielt zur Antwort: Freund und Feind unter- scheiden! l,st unsere Potiti'k für Sie ver,stä•nd- Uchi - Sie i,st nicht ,so kompliziert, daß man , sie nicht beg,reifen k<mn. Freiiich, a·uch für mich war sie ei·n- mo,I ein Buch mit sieben Siegel,n. Aber seitdem ich mir die Zeit für das Stltdiu,m politischer Schriften nehme, begreife ·ich so manches. Und wenn ich doch mal etwas n·icht gleich verstehe, ka-nn ·ich ·stets mei- nen Vater cder onde.re Genos'Sen fragen. Wa,ruim cMngen Sie so ,tief in die politischen P,robleme ein? - Ich bin An,gehör,iger der NVA, da muß ma·n im ·Kopf klaf • sei,n, muß klar, unte!'scheiden ·kiönnen, we.r un·ser Freund und wer unser feind ht. Daz.u bro• ucht mon ei,ne·n ,kfo,ren politischen Standpunkt ,im Sill'lne des Soziol,ismus. Wer den hat, ve~ma·g mehr zu leisten. Politik interessiert mich we11oig, 50· , gen monche; was halten Sie da- von? - Wer • so denkt, wi~ früher od~ • später in ,Kqnflikte gera.ten. . An 'l'llen wenden sich denn die lim- . periol,isten mit ihre,r ldeolog,ie? An solche, die pa.ssiv sind, die kein gefestigtes politisches Bewußtsei,n haben! Un,d 1Schon steht vor i,hnen die ,Frage: Für wen entscheidoo, · . für die oder für uns. Ein Mitteldling g.ibt es ohnehin -nicht. Was mich bet,rifft, so • habe ich mich fü:r die in jeder Hinsicht stärkeren Bataillone entsch,ieden, für die BataiHone des SozfoJi.smus. r Welchen Rot könnten Sie rn diesem Z1 usommenhan9 Soldaten geben? - Der. Soldat kann n,icht nur Politi-ker sein'? ' sein, er ist es, i,ndem er ,mit der Woffe für den Sozioli• smus eintritt. Er ,ist es - wie jeder Arbeiter, jeder Spitzen, s,portler -, wenn er gute Toten für die DD.R vollbr~ngt. In diesem Sinne weroe ich die 6e- schlüsse des VIII. Pa,rteitages mit allen Angehörigen un• serer Kompa- nie in die Tat ,umsetzen. Sechs Ge- nos• sen ha• ben übrigens um Auf- n,ahme ,in die Partei gebeten. Das wiro uns eine g.roße 'Hilfe sein. Soldat Christian Rieß aus Halle bringt seine Meinung auf einen kur- zen Nenner: Politiker ist jeder Im übrigen befaßt er sich ,i,n seiner Stell,ungnahime mit der 'politi-schen Schu,l• ung u,n,d meint: Jeder hat dort Gelegenheit, über die PoUtiik der DDR ,und a-udi der Armee sei,ne ~ Meinun.g ru sagen. Disku, s·sfonen über ·d ie vielfältigen vom Pa,rreitag aufgeworfenen Probleme.,sind keine Seltenheit. Wer jedenfalls in einer solch modernen Armee wie in ·der NVA dient, ist ein Politiker, sonst würde er ja mit verbundenen Augen durchs leben gehen und ,könnte nicht sein,en Mann stehen, weder bei der Anmee noch sonstwo. Soldat Gerhard Swientek geht von seinem Wehrdienst aus und be- zeichnet ihn als Politisches Bewährungsfeld Al• s Soldat, so ·fährt er fort, ver- trete ich die Politilk meines Staates . und schütze mif t:ler mir von den · Werktä.t,igen anvertrau~en Waffe die Er,rungenschoften un·seres ge- meinsamen soziafüt.ischen A·ufbaus. Nicht allein der gesetzMchen Pflicht folgend, sondern zugleich mei'l1er · Eins'~'cht! Hohe E• rgebnisse in der polit eh-ideologischen und in der Gefe tsa,usbildung sii-nd doch Bei- träg,e, drie iim Klassenkampf für • uns und gegen den lmperial,ism1:1• s zä1 h- len. Wenn dos keine Politik i• st ! Offi;iersschüler Robert Marschner betrachtet das Problem von zwei Seiten: Theorie und Praxis Da die Politik nun einmal, ganz allgemei,n a:U1Sgedrückt, geseM·schoft- liche Tätigkeit ist; kann man du• rch- a,us sogen, daß jeder Soldat nkht ncur Politiker sein 'kann, sondenn un<bedingt sein muß. Diese Erkennt- nis ist Kriteri11Jm seiner Bewußtheit. Soweit theoretli·sch. D·ie Erkenntnis dieses Zusammenhanges ist die eine Seite, die andere - sei• ne Realisierung in der täglichen P-raxi·s. Bald s-ind wlif Offiziere, Vorgesetzte für. Sol- daten unserer Nationalen Volks- a,rmee. Für • un• s gilt es, · di~ durch das Studium gewonnenen politi- schen und militärfachlichen Erkennt- n• isse in der. P,r,ax,s anz;uwenden und zu erweitern, denn n1 u,r • so können wir •unseren gesell·schaftlichen Auf- trag voll erfüllen. Da,s muß unser •.,_; .,.J... ♦ :,O!'O..._t.-.e. A."l,;.A.nan e,,a,ln ~.on,n Soldaten unserer Partei sii,nd wir alle, unabhängig vom Dienstg1 ra1 d. Un·d es ist nicht weni,g, · was uns die V~M . SED~Delegiertenkon,ferenz der NVA un,d der VIH . Pa,rteitag für die Erziehung ,und Au,sb,ildung der Soldoten a• ufgegeben haben. Oberstleutnant Paul Ludes fragte den 19jährigen Soldaten Karl-Heinz .ßröcker, ob es schön sei, Soldat zu sein. Heraus kam Der Stol~ des Regulierers Für mkh ist die Soldaten:ze.it schwer, aber auch schön. Schön, weil ,ich bisher schon viele Spezio·lkenntnisse erwerben kon,nte und viele gleich- altri'ge Genossen ou·s ollen Teilen der Republik kennengelernt • habe. Schön finde ich die Soldaten<kome- radschaft und · die Freude über eine geme~sterte Schwier,igkeit. Wenn ich als Reg·ul,ierer eine schiWle- rige Aufgabe gelöst hO'be, dann freue ich mich. Freilich• , manches füllt 1Schwer, nicht 1JUletzt do·s stä•n- dige Unterordnen. Aber ein schönes Gefühl bleibt es doch immer wieder aufs neue, im Kollektiv etwas ge- leistet 21u ho.ben. .. Wenn ich a• us der Fülle der Erfah~ngen, die mir der Parteitag vermittelt hat, eine besonders her- crus"1eben so11, ·oonn diese: Höchstlelisbungen we~en dort erz1ie)t, wo eine Grundorgoni• sation geschlossen wie ein Mann darum kämpft, die Parteibeschlfüse tagtäglich in die Tot umm- setzen. Deshollb se'he ich eine der Wic:twigsten Sq,1 1,ußfolgerungen darin, daß un,sere . Grund- orgonisotfonen jetzt mit noch größerer Energie und Initiative dorangehen, ihren Einfluß in allen Bereichen des miii'itärischen Lebens z.u erhöhen. Darunter verstehe ich vor a!lem, daß jedes Mit- glied und jeder Kandidat durch sein Vorbild in der Gefechtsa·u,sl,ildun,g diesen BinfhJB geltend macht. Denn: Wenn der Genosse der Partei der- jenige ist, der Dismpl'in und" Ordnung übt, der die Sturmbahn om schnetls:ten überwindet, der mit dem ersten Feuerstoß das Z• iel ru Boden streckt, dann kenn er sein VorbHd gar nicht bes- Oberstleutnant Hans -Leopold, Leiter einer Politabteilung Parteimitglieder erhöhen durch ihr Vorbild den Einfluß der Partei. ser z,ur Geltung bringen. Notürlich gehört daz;u noch ein bißchen mehr, insbesondere das vor- wärtsdrängende, Aktivität auslösende politische Gespräch wä.hrend der Aiusbildung,spause, noch Dienst a,uf der Stube. Aber die persönliche Lei- stung bildet• dqfür die Grundlage. Und wie ein jeder weiß, ist heute noch nicht jeder Genosse gle!chentnoßen dazu föh'ig. Da·s bedeutet, die Grundorganli,sat1onen müssen die P<irteierzie'hun,g Intensivieren. Dazu rechne ich auch den Erfah- rungsoustou,sch zw:ischen den Parteimitgliedern über die Verwlirkrtchung der führenden Rolle der Partei im tägl~chen Aus-bildungsprozeß. Unsere Poliitabteil,ung jedenfalls wi~ diesem sach- bezogenen Erfa,hrungsousta- usch große Aufmerk- samkeit sch8!nken, und zwar schon morgen a11Jf dem Seminar mit den Parteisekretären sowie a,uf der Mitgliederve~sa,mml,ung der Stabspartel- orgomsabion. • Mit der 'vo1Wärts~rängenden Aktivität aller zu hoher Kampfkraft und steter Gefechtsbereitschaft Gefreiter Frank Dettlev, Nachrichtensoldat eines Grenztruppenteils Klassenfeind bleibt sicher im Visier W'ir Grenzsoldaten werden immer unseren soZlia- fist'i,schen deutschen Staat zuverlässig schützen. Dos i,st - und darin hat mich der Parteiitag be; stcjrkt - eine Sache der revolutionären Wachsam- keit. Da lassen wir uns cruch· nicht von dem Wechsels·piel heuch!erischer Entsponn,ung,spoliHk und eindeuHg aggress• iver imperfolistischer MiM- tärpolitik täuschen. Wir wissen nur 21u gut, daß der Feind damit eine neue Taktile einschlägt. In Ge5prächen, a,uf Versammlungen, Beratungen und in Politsch·ul,ungen we~e ich noch ent- schlossener und überzeugender die Gefährlichkeit und Aggre55ivität des westdeutschen Imperialis- mus entlarven, um jegliche lllusfone,n über den Gegner ru: beseiti.gen. Bei uns muß jeder Ge- nosse in der Lage sein, die Klassen1 koimpf,situation richtig zu beurtcllen, um die mfätärische Haupt- aufgabe erfüllen ru können. Nur wer den Klassen- feind, dlie Ziele und Mittel seiner Politik genau kennt, ist in der Loge, stets die entsprechende Wachsamkeit 7JU Ü'ben und den Feind sicher im V• is'ier ru halten. Ich werde stets als Vorbild v,or- angehen un,d mit meinen politi,schen und militäri- schen Ausbildu11ogsergebnissen tägHch zum Aus- druck bringen, daß ich die Klassenkampfsituation rich~ig beurte'lle.. Ich kömple erneut um das Bestenobreichen, um Höchstle'istungen in - den einzelnen Ausbildungsfächern, und werde do,s Abzeichen „für gutes W.issen" in Silber erwerben. Generalmajor Heinz Handke, Kommandeur eines mot. Schützenverbandes .t .. ,:. Verpflichturig~n präzisieren - das Wettbewerbstempo st.~igern Wenn ich jetzt diesen und jenen Truppenteil besuche, werde ·ich jede Gelegenheit nutzen, so- wohl in einem größeren Rahmen als ouch in einem kleinen Kreis, vor allem vor den Unter- offizieren und Soldaten, die wegweisenden Be- schlüsse des VIII. Parteitages ru erlä,utern. Ich betone: den Unteroffizieren und Soldaten, denn sie .Yerkörpern jene Massen• kraft, die, in militäri- schen KompflkoMektiven organisfort, entsche'idend 21ur stän,d;ig hohen Gefechtsbereitschaft eines ganzen Verbo,ndes beiträgt. Mein Anliegen i1St es daher, d11esen jungen Genossen, ru denen ich 011Jch die Zlugführer und Kompaniechefs zählen möchte, sachlich, konkret und siegesgewiß vor Augen 21u füihren, daß das Programm unserer Partei für das jetzige Planjohrfünft zut'ief.st den ureigensten Interessen der Jugend entspricht und deshalb gerade hohe Anforderungen an die Armeeangehörigen stellt im Kampf um mlf.itäri- sche Höchstlei,stungen. Auf dfose Weise 11'.'ill ich die Genossen wgleich anregen, iihre Wettibe- werbs·verpfüchtungen 1m Hinblick auf die vom Parteitag gesetzten Maßstabe 21u überoem<en, zu präzi~ieren und, wenn nö~ig, z,u erhöhen, um, a,usgerü,stet mit dem Gedonikengut unserer Partei, des Wettibewenbstempo vor allem in der Gefechts- ausbildung weiter ru steigern. ·,
  • 5. Der Parteitog hat eindeutig 1.'Um Ausdruck ge- bracht, die SED und unsere Regierung wer- den ihre Anstrengungen darauf richten, die Zu- sommenorbeit mit den Mttgl1edstoaten des War- schouer Vertrages zu verstfüicen. Dabei werden ouch die Außen- und Sicherheitspolidlk weiter koordiniert und die Verffllidlgungstcraft unseres Bündmsses erhöht. Ich sehe als FOJ-Sekretär einer Grundorganitsatlon mei,ne Aufgabe darin, die Kraft der pPJ in der NVA, als Kampfreserve der Partei, weiter :z,u e~höhen. V°' ollem werde Ich dora-uf eloPMrten, daß olle Mitgliederver- sammlungen gründMch vorbereitet werden und ihr kleologisches Niveau verbessert wird. Gerade unsere Mitgliederversammlungen sollen noch wirk- samer dazu beitragen, sozialistische Soldoten- persönlichkelten :z,u emehen und die O.s:z.'iplin und Ordm.ing zu ·vellbessern. Elinen weiteren Schwel"pJn«t sehe ich dar'ln, daß Wir die Kollek- Parteitagsmaßstäbe sind Orientierungspunkte JEDERZEITGEFECHTSBEREIT ,in der Aktion „Salut 25 - jederzeit gefechtsbereit!" Stabsfeldwebel Siegfried Schneider, Nachrichtenzugführer ~ /lJ1 der Seite'aer Mnterdffiziere mit Rat und Tat zu jeder Stunde Das von mir geführte Kollektiv kämpft um die Auszeichnung .Bester Zug• im Truppenteil. In- wieweit wir dieses Ziiel erreichen, hängt maßgeb- lich von der politischen Akti'lllität der Unteroffi- ziere ab. Aus diesem Gr.unde betrachte ich es als meine erste Aufgdbe, den Truppführern die GeneroHi~ie praxii-sbezogen ZIU erläutern und siie mH Rot und Tat zu befö'higen, poli~isch fundierte Gruppengespräche zu führen. Denn die klare ideologische f'ositlion des Vorgesetzten bestimmt weitgetend die Letsrungen seiner Unterstellten in der Gefechtsausbildung. Andererseits wird das den Unteroffizier befähigen, seinen A-ufgaben in der Gefechtsol.lS'biklung besser nachiZluilc:ommen. Der Zt1gführer darf thm dann mit Recht mehr Z'ltrouen, kann rhm mehr Verontwortung ü-ber- trogen, um seinerseits mehr Zeit für die eigent- lichen Aufgaben, rlicht :z,uletzt für die Weiter- bildung, Z1U gewinnen. Auf der einen Seite viel fordern, ouf der anderen Seite viel Z1Utrouen - so sehe Ich diese Hilfe gegenüber den Unter- offizieren. Fotos: Bersch, Walzei, Schubach Zeichnungen: Tetzner Unteroffizier Bernd Hofmann, FDJ-Sekretär einer Artillerieabteilung Das Hauptfeld ist die Gefechtsausbildung tivität unserer FOJ-Leitungen stärken. M it SchiJ- lungen und organisiertem Studium will ich er- reichen, cJ,oß siich olle Leitungsmitglieder umfang- reichere Kenntmsse aneignen und sie befähigt werden, unsere Beschlüsse aktiv dt1rch1Wsetzen. Diese Beschlüsse sind - in ihrer Gesamtheit darauf gerichtet, daß jeder FOJler im sozial.istischen Wettbewerb seinen Mann steht und mit seiner Person der Gefechtso~biildung zu höherer Effek- l+ivitöt ver<hfüt. Hier hoben wir nämlich das Hauptfeld, auf dem die Genossen ZIU Soldaten erzogen werden, .die der Arbeiterklasse, ihrer Ports und ihrem soztalrstischen Staat treu erge- ben sind. Die, wie uittere NVA-E- hren'delegatfon a.uf dem VUI. Parteitag der St3D vel"S1cherte, zu- tiefst vom Haß auf den feind erfüllt S'ind, ihm keine Chance rossen. Die mit Herz, Hirn und sicherer Hand für die Unantastbarkeit des Sonotismus eintreten. / Sicherer militärischer Schutz ist unser wichtigster Partei- und Klassenauftrag Soldatenpersönlichkeiten und Kampfkollektive werden im Ringen um kollektive Höchstleistungen geformt Eine Forderung, die für alle.gilt: Effektive Gefechtsausbildung, Disziplin und Ordnung VA-Reporter sprachen mitsechs Delegierten des VIIL Parteitages der SED Gefreiter Herbert Buder, Grenzsoldat Im persönlichen Gespräch wächst das Vertrauen , Die einmütig beschlossenen, von Optimismus und Sachliichkeit getrogenen Beschlüsse des VIII. Par- teitages der SED hinterließen bei mir einen tiefen Ei• ndruck. S.e spornen mich an, ihren tdeen- gehalt unter den Genossen zu verbreiten und unser Zugkollektiv zu ll'E!len Taten ru mobHisie- ren. Diese Taten sollen das Vertrauen rechtferti- gen, das unserer Nationalen Volksarmee auf dem höchsten Parteifor- um bekiundet wurde. Als Part~ileitungsmi~ied werde ich dazu bei- trogen, daß unsere Mitglieder und Kandidaten ouf der Grundkige des Portei.programms und des Statuts noch wirksamet, die führende Rolle der Partei in allen Kollektiven durchsetzen und ihren p~itisch-ideolog,ischen Einfluß erhöhen. DaZ'I trägt bei uns besonders dos persönliche Gespräch über die Parte,tagsdolc!umente bei. Wir gehen auf die Fragen der Genossen ein und beantworten sie ged1ttdig. Ich ha:be mir vorgenommen, d~e Genossen unseres Zuges onruspornen, daß sie Ihre Verpflichrungen uberprüfen, Reserven auf- decken und noch überlegter und zJelstrebiger allen Mängeln ru Leibe rücken. Da1u werden wir auch die kollekttve Erziehung verstörken. Ver- tra-uens-mann meiner Genossen zu sein, da, s bede·utet für mich, keiner Frage ousZ!uweichen, offen~v die Poliitik ,unserer Partei zu vertreten und selbst mit vorbildlichen Leistungen im Sirine des VIII. Parteit~ges der SED zu handeln. SOLDAT IM DIENST 5 Auf den Spuren eines Silberberingten Vorgesetzter, Vorbild, Vertrauens- mann Reg·imentso,ppell. Auf der von zwei Sie beginnt zu ollererst bei denen, Panzern fla·nlderten, flaggenge- · die in Reih ,und Glied VOf' ihm schmückten Trfüüne der Komman- stehen. Die er hier mit einem Blick deur und seine Stellvertreter. Vor umfaßt. Die er kennt, mit ihren ihnen, in steingmuen 81ock·s, die Stärken, ihren Schwächen. Von Kompanien. Und überoll, gleich- denen er weiß, wann sie ein auf- sa,m als Schlußp·uokt om rechten , munterndes Wort brauchen oder Flügel der letzten Rotte, die Sil• ber- . wann der unmißverständliche Be- beri·ngten. . fehl mit allem Nachdr-uck sie wieder Der Kommandeur spricht von Sa- in die gemeinsame _Spur 1JU bri• n- lut 25, jenem . Sal;ut, der zu Ehren gen ho.t, o·uf der die Pamerkompa- de·r Partei Herzen und Hirne ,be- nie neuen E,rfolgen entgegen rollt .. . wegt und uns nach dem Partei- Vorn, im zweiten Glied der zweiten tag zu neuen Höhen führen wi• rd, Reihe, steht der etwas untersetzte, dankt den Pa,rteimitgliedern.. . braungebrannte Kommandant Un- Was mag den sch- lanken, blonden, terfeldwebel I.Jutz Fa,nzla·u. Ein ener- und der Suppe gekommen un-d, zum tei·dwesen einiger, wie immer mit Was,ser! Was so viel wte ·schon immer h1 ieß: W9schen, Körper- pflege. WassP.r, Verpflegung ,und Zigaretten! Und das regelmäßig sieben Tage und sieben Nächte. Spuren, die bleiben, die noch heute bei Gesprächen skhtbor werden. Die Berichtswahlversammlung und damit der Rechenschaftsbericht der Parteig ruppe wa ren vorz.ubereiteri. Eine nüchterne Analyse des Er- Einheiten, auf die sich die Kommandeure in jeder Situation bedingungs- los verlassen können{ Kommandeure, denen die Soldaten rückhaltlos vertrauen und gehorchen, und Kämpfer, die auch auf sich allein gestellt ·initiativreich die befohlenen Aufgaben lösen, wachsen nur dort heran, wo echte sozialistische Beziehungen bestehen. Gefestigte sozialistische Be- ziehungen sind ein entscheidender Faktor unserer militärischen Uber- legenheit; Aus dem Bericht des Sekretariats der PHV an die VIII. Delegiertenkonferenz der Parteiorganisationen der SED in der NVA • über seine Vordermänner ragen- den Hauptfeldwebel damit ver-bin- den, der gerade einen Soldaten. mit unmißverständMch_ er Kopfbe- weg,ung rur Dis:ziplin ermahntf Ihn, dessen Augen- • und Mun-dportien Energie und Entschlossenheit ver- raten, dessen Ä·ußeres, beginnend bei der -exakt über den Au·gen- brauen abschließenden Schirm- mütze bis zum ·Kniff der Stiiefelhose, Drsriplin ,und Ordnung ausstrahltf Versuchen wi·r, seinem W.ir>ken o·uf die Spur zu kommen. Ja, Spuren.. So ein stählerner, ton- nenschwerer g- rougrüner Koloß, mit dem die Soldaten des T,r-u-ppenteils das Gelände durchfurchen, hinter- läßt seine Spl.lren. Tie.fer, al·s daos manchmal l.ie:b ist, ZTUm leidwesen der Kommandeure u- n,d jener Ge- no·ssen, die diese Spu·ren beseiti- gen müs• sen. Aiber da sind viele andere Spwen, die oft nicht gleich sichtbaren ... * * * Als der heute 36jährige Gerhard Bloch 1965 das „ Innenleben" der Kompanie übernahm, •konterte ein Richtschütze die Forderungen des Silberberiingten mi-t der Be-mer- k,ung: .,Du mußt dich bei uns erst mal bewähren I" Doch der blieb · fest. Als Flo-SFL-Kommandant, Zug- führer ·und Lagerverwalter, im Ver- laufe von zehn D,ienstjah- ren poU- tisch wie militär.isch gewachsen u- nd bewährt, wußte der Feinblechwalzer aus Burg, für iihn waren die Hür- den höher geworden. Z.ugleich ober wußte er, da war eine Kra.ft, auf die er ·sich immer st• ützen kon-n- te. So wie in der Zeit, da er ol~ FOJ- Sekretär oin der Fla-SiFL-8atterie hartnäckig der D- isziplln und Ord- n,ung einiger FDJler den Kampf ' ansagte, sie in Versamml,ungein ZIU<r Rede stellte und beharrlich erziehen half. Parteimitglieder ·sprachen da-. mal,s mit ihm: .,Solche wie dich brauchen wior. • Da er ein-wandte, dessen noch nicht wü- rdig zu sein, bewiesen ·sie ihm, daß er täglich wie ein Mitglied arbeite. Und so tat Gerhard Bloch den entscheidenden · Schritt. Das ist schon einige Joihre her. Wo i• st s,le heute, die Spur, wie sie ei·n Ho,uptfeldwe<bel als Po.rte·i- . mitgUed Mnterläßtf Innen- und Äußen-revier der Kom- panie MuschaN sind tipptopp in Ordn-u,n,g. Die Stärke ·i1 st wie immer pünktlich gemeldet. , D.ie letzten Stu- benkontrollen · wurden für jeden sichtba,r an der . Befehlstafel a,usge- wertet, abgesehen von der münd- lichen Information beim Morge-n- appell. In der Kammer wartet noch v- iel Arbeit .und, und, und .. • Nein, diese Spur begi nnt rocht hier. gischer, manchmal impulsiver Ge- nosse .. . Auf dem -Panzerschießplatz war es. Genauer, beim Schießen der 3. Sch,ulübung. Es l,ief ganz g•ut für den Genossen Fanzlau. Aber dann fiel kein Schuß mehr aus dem Tu~m- MG. Als die Besatzung wieder ihrem Panzer entstieg,. brannten dem Unterfeldwebel die „Sicherun- gen" durch. .,Jedesmal derselbe Gammel", so und deftiger hatte er vor ollen Genos,sen la• uthals sei- nem Un•mut 1.Juft gemacht. Der Ha-uptfeldwebel, als Leiter der Munitionso·usga,be beim Schießen, griff ihn sich, nahm ihn beiseite. Einige ermahnende W9..rte von Par- teimitgMed zu Parteimitglied, · und der Kommandant war wieder zu sich g- ekommen ... Der Gefreite m7t der Brille dort im d"ittletzte Glied heißt Gerd Brenke. Ein ß<Juschlosser o·us Rathe- now, der mit seiner persönlichen Optik pl•us der ' strukturmäßigen im Panzer keinem Richtschützen der Kompan-i,e im zielsicheren Treffen nachstond. D- er dennoch immer mal einer k-le~ nen Aufmunterung be- dt,Jrfte . . . Die Mutter hatte dri1ngend um eine Gehaltsbescheinigung gebeten, die zu einem ku.rzen Termin für eine staatliche Stelle benötigt- wu• rde. Würde s• ie der Houptfeldwebel .zei- tig genug besorgen können? Er tot es. Er tat meh.r. Er fragte nämlich den abends gemütlich beim Fer-n- sehen ·sitzenden Richtschfüzen, ob er denn den Brief mit der Beschei111i- gung abgeschickt habe. Woro.uf Genosse Brenke mit hochrotem Kopf und 1Jnter dem Gelächter der anderen schnell abzog, ,um das Versäumte nachruholen ... * * Der Kommandeur auf der Tr- ihüne lobt d ie Ein-sotz,bereitscho.ft aller Genossen bei der Trnppenübung des Verbandes . .. Truppenübung, ein Beg.riff für harte Tage ,und Nächte. Für den Kom- mondanten Führen, Beobachten, Korri,gieren, Entscheiden. Für den Panzerfohrer Fahren, Fahren, • Wa,r- ten, Fa·hren. Und für den Haupt- feldwebel Fahr-en, Ve_ rpflegen, Ver- sorgen, Fa- hren. Nicht mit dem HubschraL1ber oder SPW, sondern mit dem „Wüstensch• iff", e- inem LO, über, neben ,w,,d du,rch Spuren der "Doicken" h(}pfen-d. . Die ga,nze Nacht wa,ren die Pan- zer marsch,iert. N-u•n, da sich i1 hre ·Besatzt1ngen rerschlagen und frö- stelnd aus den Luken stemmten, ein Seufzer: .,Und jetzt 'ne heiße Suppe". Und ste war da. denn der Ha,uptfeldwebel wor mit dem LO reichten. Wo also lagen die Ur- sachen für den Ei• nbruch beim Kom- mandanten-schießen? Der Ha,upt- feldwebel und Parteig,r-uppenorgani- sator, selbst bei jedem Schießen dabei, schrieb sie nieder. Er k,riti- .sierte den VerantwortMchen und zeigte j,h-m den Berichtsteil. Der war empört, drohte, skh beim Komman- deur der Einheit zu beschweren, ver-langt~, die kritische Pa• ssoge zu ändern. Die Pas·so- ge •blieb, auch angesichts der Drohung oder - viel- leicht gerade des• hatbf Der Partei- grup-penorgon,sotor Gerha•rd Bloch hatte sich vorher mi-t Genossen be- raten und sei• ne Worte reifMch über- legt. U1 nd davon ausgehen,d, daß niema,nd das Recht hat, die sach- liche, nüchterne Kritik des Po•rtei- kollektivs zu ignorieren, ho.ff Ge- no·s,se Bloch damit ein verantwort- liches ,Parteimitglied, ungeachtet dessen Dienstg,ra,des, ru erriehen. Sachlichkeit und Nüchternheit I Der Parteitag hat unseren Hauptfeld- webel und Parteifunktionär da•rin bestärkt. * * * Der Appell geht weiter. Der Sport- offizier des Regiments verliest den Beschl• uß der ASV-Leitung. Die beste Sportgru-ppe, d,ie Sieger beim Fernwettkampf ,und die besten 3000-Meter-Lä:ufer erhalten Urkun- den uind Sachprämien . . . 3000-Meter-La·uf, Strecke des Wil- ler,,s. Hundertfache Selbstüberwin- dung im ·Kampf gegen den • uner- bittlichen Selcundenzeiger, den alleinigen, .unbestechlichen Le-i- stungskontrolleur, immer die Norm • und die Verpflichtung im Nacken. Wie gewöhnMch g- i-ng auch Haupt- feldwebel Bloch · mit a,n den Sto,rt. „ Na, a- u~ den·n, zu.m 8K~La·uf", hörte er ein paar Stimmen. ,Ich werd' euch helfen, schwor er ·sich und be- stimmte von Anfang ·an d-a• s Tempo. Dann aber zogen ,die an Jahren jüngeren vorbei. Ergebnis: eine • Zwei! Das bis-her beste Ergebni, s der Kompanie. ., Na, war das viel- leicht kein EiK-La• uf, Genosse Haupt- feldwebel?" triumphierten ein• ige im Ziel. Später gestanden sie, der Spieß habe • sie geradez,u heraus- gefordert, alles zu geben . . . · .. Kompanien abrücken!" Komman- dos erschallen. Der A,ppellplatz leert sich. Ein ,neuer Ausbildungstag beginnt, mit neuen Spu.,.-en im Wett- bewerb Sol:ut 25, mit Ho• uptfeld- webel Gerhard Bloch ( und vielen Partei,mitgliedern, die sie hinterlas- sen. Mit Spuren, die ,in die· Zukunft weisen, in eine Perspektive, wie sie der Vill. Pa• rteitag der SED sichtba,r für jedermann eröffnet hat. Major Gerhard Schuboch VA 27/71 l
  • 6. 6 VA 27/71 Springers · Presse-Superkonzern erweist sich täglich neu als Instrument jener eng mit der USA-Globalstrategie ver- filzten BRD-Kreise, d·ie der VIII. Parteitag der·SED ?U den „aggressivsten Gruppie- · rungen" zählte, die bereit sind, .,Ihre Profitinteressen um den Preis äußerster Maßnahmen, bi~ hin rum Krieg durch- setzen ru wollen". So befaßte sich „Die: Welt" aus ,dem Hause Springer Gm 19. Juni auf eine·. geradezu kriminelle Weise m• it c;ler Feststellung L:eonld_Breshnews, das - Pri1'1_zip der gleichen Sicherheit bei Gesprächen mit den USA über eine 811- dämmung der strategischen Rüstung gelte natürlich auch für Gespräche über die Flott~n : ,,Wir haben es niemals als ideale Situation . angesehen· und finden es auch ·heute nicht ideal, wenn die Kriegs- flotten der Großmächte lange Zeit weit •entfernt von Ihren Küsten kreuzen. Und wir sind bereit, dieses Problem zu lösen, aber ouf gleichberechtigter Grundlage''; , }ogte der Generalsekretär des Zi< der KPdSQ. . .. , . Mit dieser Bereitschaftserklärung habe, hetzt ,,Die Weltu, Breshnew' .,eine außer• ordentlich offensive Konzeption vorge- tragen",, eine Konzeption, die .nahezu als Äquivo1ent einer Krieg-serk1ärung" em~funden ,werde könne. Ein normaler Mensch steht diesen 0 We1t•• Auslassungen fassungslos gegenüber. Aber Herr Springer kann sich dabei sogar . auf eine höchstoffüielle NA.TO-Do~trin stützen. ' . Raketen~ Kernwaffenvorsprung der USA ' von der Sowjetunion beseitigt worden war: Nun, benoupteten die Militör- theoretiker der NATO, bestehe somit ein ,,Gleichgewicht des Schreckens~, das Garant des Weltfriedens sei. Und dieses angebliche „Gleichgewicht" d(irfe ketnes- wegs durch die w~tere Stärkuns, des So· ziaHsmus gestört werden. Es Ist dies eine der Theorien, mit denen, ~.• ~ den Eroberungskrieg zum Programm , habe, daß der Imperialismus - der seit 1945 30 .Aggressionskriege und bewaff- nete Interventionen entfesselte - sein Milltärp_ otential dazu benutzte, Kriege zu verhindern. Man verweist a.uf die wach- sende milfüirische und politisch-morali- sche OberlegenheJt der sazialfstlschen Armeen und behauptet heuchlerisch: sie bringe das „Gleichgewicht der· Kräfte" Was Springer eine Kriegserklärung nennt Ein Flottenvorschlag und die Lüge vom NGleichgewicht des Schreckens• „oqs den Fugen. und beschwöre c(fomit ei-ne tödl1-che -Oefahr herauf, AngeslcJ:its der absoluten so'Njettsch,en Oberlegenhett_i,n der Alisrüstung mit lnteflContlnentalraketen, die au.eh das Haßgesong der NATO-Ad.rniro1e und -Militärspezialisten •gegen die zuneh- mende Kraft der , sowjetischen Seekriegs- flotte und ihre Präsenz auf den Welt- meeren schwillt doher von Jahr zu' Jahr an. Springers „Welt" ereifert sich, daß es die Sowjetunion" wagt, mit Ihren Hoch- seestreitltröften die „rnilitärische Funktion der amerikanischen Flotte• In den .Schljjsselionen der Weltpolitik" In Frage , zu stellen. Springer deklariert es rur .Kriegserklärung•, 'wenn (iie Sowjetunion eine Einschränkung der Flottenrüstung und -prösenz auf gielch.berechtigter t Grun~logft vorschlägt, weil da~ - so . ,,D.ie Welt" ..,, nur hei8en könne: ,.Ent- weder müsse~ beide Weltmöchte darauf ; venichten, ihre Flotten fOr ,lange Zelt' vor den entfernten Küsten kreuzen zu . lassen, oder die Sowjetunion wird den, amerikanischen Flotten zumindest gleich· starke Flotten entgegel'lstellen! ' Der vm. Parteitag der SED hob die Tot- soch&. hervor: .Die Zeiten, do der lm-- perlolismus noch Belieben' schatten und, walten konnte. sind· efn 'fQr alletnol v<Jr• bei." An diese Totsoche .muß'.man sich in den omerikorwsc:hen Flottenftommondos, In den NATO-Stöben .und In ·•Springen Recfalttionssölen gewcShnen - .und .auch O•ese NATO-Doktrin nennt<' sich Theorie vom ,,Gleichgewicht der Kräfte". Sie wie es ouf' dem VHI. forteltag der .SED eindeutig fest-gestellt wurdet der<lmperlo- lismus ver~ucht, sich den· Auswlric-ungen des z1,.191,1nsÜln des Soticlismus veränder- ten Kröfteverhältntsses onzupossen. Wie alle diese Theorien ist oud, diese G]eichgewichbdoktrin von Oru~ ouf . onttkommunlst-isch und vertagen. Sie- stellt nicht ,;,ur d~ sozialistische ·verteldigungs-r koolrtfon des Worschouer Vertrages In ihte111t We1en nach auf die glef~~ Stufe,, mit dem imperiaUstische9' Aggr~sslans-. po1ct der NATO. Sie geht vor att,rn von der oller Wahl'tieit hohnsprechenden Unterstelhtng Cl1JS, doß der So:tiolisnws' ·Londoner (NATO-)lnstitut für strotegischd Studien lll seinem Jahresbericht 1970 f.est• stellen mußte, sahen sich die USA gezwungen, mit der UdSSR -Ober eine ~d..-seitige Eindainmung der Entwidc- lung~'dieser Woffen Verhandlungen auf- , wnehmen. Nun sehen die' Anbeter de,: toneril<anlsc:hen Mittelmeer~ und Pazifik• ff9tte, dQß auch Oie einstige l,JS!Vor- , mochntellung ouf See dqbinschmi!zt. Oer ' 3 daron-: Solonge der 1mperiotltmt1s ver,, · sucllt, Verilondlungen 1t1it der So~- t.mlon und ''ihren Verbill'ldeten ·c,ti" 1'am- ml:lntetchen f~r gestelge,:te eigene, Kriegs. vorbereltungcm w mi&brouc:hen, wird „ kein Gleithgewkht . der mU!tarischen Kräfte; sondern eine eindeutige mlllt&ri• sehe Obeiiegenhett des Sotkllismus geben." Fregottenkopitiin M, ICUsw~ ' l(VUr.de erfunden, ols der zeitweiltge, TriCky Dicks ·Panze_ rkuriststücke Kann sich jremond vorstellen, daß in einer Armee plötzlich 5000 Pamer spurlo·s ver- schwi,nden können? Das amerikanische Kriegsm-inisteri,um brachte do,s Kun'Ststück fertig. E~perten des Pentagons ließen 5000 Kampfwagen der US-Armee ·in der Ver- ser,,ku,n9 verschwinden. Natürlich nur a1 uf dem Papier einer amtlichen Stati>sti1<_ , in der sie einen Vergleich des Woffenbestan• des von NATO ,und WorschatUer Vertrn9 · angestellt - hotten. Dieses :manipulierte Dokument diente oillen Ernstes a·l<s Unter• loge im USA-Kongreß, al• s es -darum ging, die P.orlomentarie~ zu-r Erhöhun9 des Mi- litä·retats zu bewegen. Und es wurde den NATO-,Portnern vorgelegt, al'S es darum 9ing, wie es der VIil. Parteitag der SED for,muMerte, ,,den ,konstr,uktiven Vor- schlägen der UdSSR und der anderen soziaUst,ischen Länder ein Pirogromm ZIU• sätzlid:ier Rüstunoen" entaeaenz,u1 set~en. Qer 9egenwärti9e USA-- Präsident wird bei sich ~u lande schon ,seit Jahren „T• ricky Dick", der „tr.ick• rieiche Dick" genannt. Seine Administration or,beitet denn a·uch mit deri pr,im-itivsten -un<l übelsten Tricks, um den 1 Popom einer Bedrohung du~ch den Soziofi>smus ouh!upolieren ,und e·inen Vorwand zu moßlqser ei- gener Rüstu• ng 1!U liefern. Man hot's nöti-g. A-uch ein a·us- ges,prochenes Monopolblatt wie die ..Woshin9ton Post" mußte eingestehn, „daß das alte Schreckgespenst von der sowjet.ischen Bedrohung otUßerhalb der NATQ-fäjrdkratie r,,ur noch wenige ernst nehmen". Seibst ein solcher Einpeitscher forcierter NATO-Aufrü·stung wie der Bon• Nixon: Senatorenmeinung unmaßgeblich Washington. Unter Dr,uck der öffent- !i-chen Mein1 ung inner- und a:uße11ha,lb des tandes hat der USA-Senat e·inem Antrag des Fro'ktionsvorsitzende,n der Demokrofüchen Porte- i, Mike Mons- field, 'rugestimmt, ,in dem der völlige AibZ!ug ameri• k_ on·ischer Streitkräfte aus lndochino Innerhalb der nächsten neun Monote gefordert wird. Die mit 57 gegen 42 Stimmen gebilHgte Resolution enthält gleichzeitig den Appell an Prä- sident Nixon, den endgültigen Termin für den 'Truppenabzug öffentlich be- kanntzugeben 1Jnd Verhandlungen mit der DRI/ über eine Feuerein·steHung zu be9- innen. Der Sekretär des Weißen Ha1Jses für Presseongelegen• heiten, Zieg- ler, enkilärte Z!U dem Albsti.mmu,ng- sergeb- ··oder -- Der Schrei - nach der Bedrohung .Aber natürlich hat die ~egierung der USA beide Hände frei, um jegliche Chance zum Abbau der Spannungen zu ergreifen.• Zeichnungen und Collage: Reschke ner Kr.iegsminister Schmidt sah sich - bei aller beibehaltenen 1 bösortigen Hetze gegen die sozialistischen Staaten und ihre Streidcräfte - gezwungen einwräumen: ;,Eine 9roßan9elegte Aggression gegen Westeuropa, die ouf Vernichtung oder Annexion der Bu·ndesrepu-blik ,und ,ihrer Nochbarlä·nder ob2ielt ... 'i-st ... zur Zeit - wenig wahrscheinlich.• nis des Senats, einer der beiden Kaim- mem des USA-Porfoments, es sei für die Regle~ung nicht bindend, es sei le- di9·lich die Mei,nung von 57 Senatoren darüber, wie die Pol>it-Nk der Yereini9ten Staaten von Amerika sein solle. Prä!Sli- dent Nixon werde den Jetzigen KtUrs in Vietnam fortsetzen. Grpßte NATO-Luftkriegsübung ' Mönchen-Gladbach. Unter der Beze-ich- n-ung „Siky blue" begonn am 23. J.un·i über West-, Mittel und Nordeuropa die 'größte NATO-l:u- ftbiegs,übung dieses Jo-hres. Wie das Hau,ptq,uortier der 2. To,ktl<schen l 1 uftflotte der NATO in _ Mönchen-Gladbach mitteilte, nahmen an dem dreitäg• igen Manöver Luftwaffen- einheiten ous sieben NATO.-Stooten teil. Täglich wurden etwa 1000 13insä~e gef!logen, und IZ'WOr Tag- und Nacht- sowie Tieffl1 üge. Im Rahmen der NATO- Obung wurden „-neue 'Metlhoden der Zusammenarbeit zwischen den a'llierten luftstreitk-röften und der NATO-Armee- gruppe Nord" geprobt, Wonum dann ober diese Tricks und Lügeni - Ein gewisser Herr Schlomm, Deu-tsch-Amerrkoner, berüchtigter anti• kommuni• sUscher ,Kommentator bei Spr,in• ger, verri~t es in seinem Such ..~e Grenzen des Wunders" mit verbl.üfrender Offen- , ,heit: .,Die ungeheoer,l,iche 6ssenz des Konfliktes zwischen dem · Kommunismus u~d dem, Westen - so ungeheuerlich➔ daß ~ ""~! KOMMENTIERT t ~,1~..... Aufgalopp ·mit .Wellenreiter• Die Fü'hrung der Bonner Marine hatte sich etwas Besonderes atUsgeckicht, um von ihrer Seite a·us ·die ini Rechenschafts- bericht des ZK an den VIII. • Parteitag der SED ent'hCJlltene Feststeliung ru bestätigen, doß der lmperioHsm-us :unvermindert ogg 0 ressi-v und gefährlich ist. Sie pröisen- tierte - war es nun Zufall oder Abslchti - parallel m,it unserJm Parteitag das jüng- - · ste maritime Meisterstück ag9res&iver imperialistischer Vorwärts·strategie. Es nennt sich „SEF", wo- s .Ständige Einsatz- gruppe Flotte" heißt. Dieser um die Raiketenzerstörer der .Liitjens-Klosse• - gruppierte neue Stoßverband -ließ seine erste sechs,wöchiige Operationsphase im Manöver „Wellenreiter• gipfl!ln. Mitspieler beim aggressiven Wellen-Derby niemand diese Tot, soche z,u erwä, hnen wagt - ist es, daß der ·Kommunismus am Fr,ieden gedeiht, Frieden wif.l, im Frieden trium,phert. Also wird es, werin es ouf d1ie Kommunisten an4commt, keinen Krieg geben, weil sie ;n ihrer Hand die Wech,sel auf die Ziu:J<,unft halten." · So s,ieht das also ousl Herr Schlamm, H~rr Schmidt ,und Mister Nixon - ·sie alle 'Und i- hr. ganzer Anhong si·nd s,ich im kklren darüber, daß die Staaten des sozialistischen Weltsystems nie jemand militä• risch bedroht 'ha- ben, noch bedrohen werden. Diese 1 gonze hysteri• sch he-ulende Meute weiß sogo,r, daß die Anstrengun- gen -der Staoten des Warscha,uer Vertra- . ges zur Erho;lbu·ng des Frieder:is naturnot- wendig aus dem Cho,ralcter ihre-r sozialisti: ·sehen _ Gesef.lschoftsordnung erwachsen ·und daß Kommunismus und Sozialismus am besten im Fnieden gedeihen I Aber da jene • imperialrstischen Poli. Hker auch er- kannt 'haben, daß • thr eigenes verrottetes System eben·so gesetzmäßig 21um ena,gül- tigen Zerfall ·und lJ,ntergang venu-rteilt is-t und dem Sozialis- mus/K9m'munis-mus die ,- Z,1.1kunft gehört, suchen sie dös· E- nde ihrer - Klossengesel-lschaft mit Krieg U'lld Aggr'es- ~ion ,hlna• usruschieben. Diese äußerst wichtige Tatsache chara,kterislerte o;uf dem VIII. Parteitag das Zen't'ralkomitee der · SED mit den Worten: .Le'nrn-s Einschätzung des Imperialismus Ist es ...,"die heute - ihre Bes.tätig,ung findet: lmperia,lrsmus ist parasitä,rer und sterbender Kopita,f.ism-us, der mit gesteigerter Aggre&siili- tät sein histonisdies Schicksal Mno,uszuzögern ver- sucht." Heinz Kupfer · · in der Nordsee - dos zu inspizieren, sich Kniegsminister ·Schmidt nicht hatte neh- men lassen - waren Stariighter-Staffe4n, : deren Auftrag belronntlich donin besteht, Atomschläge gegen soz,iolistische Städte Z!U führen. Maninekiulisse, Luftottocken, Feuerzquber zwischen Meer und Himmel, so zeigte sich „Wellenreiter" äußerlich. Dem Wesen noch wurde h·iermit ein Stück der erweiter- ten maritimen Kon~eption des ·,Bonner Admlralstobs vorgestellt, die darin be-- st~t, neben der Ostsee bi·s .östMch von Bornholm" nun ouch die Nordsee zum Bonner Operationsgebiet ?U deklarieren. In Pressekommentaren wird daro- uf verwie- sen, doß die „SEF• ein Ableger der .,Ständigen Atlontlk-Flotte• der NATO sei. Deren ,poHtische Aufgabe lautet, imperia- listische Herrsc:iiaftsonsprüche im atlanti- schen Bereich geltend ru machen -und Bonn,s Admiralen ein größeres NATO-Mit-' spracherecht ·a:uch ouf See einruräumen. M,on halbe .Präsenz• demonstriert, schreibt Springers ,;Welt" zum Aufgolopp der Bonner Wellenreiterflotte. _ Tatsächlich, hier dröhnt der Hufschlag der politischen Er- press• ung und der maritimen Provoi<ation zu einem „gewär hlten Zeitpun,lc:t•. . K. H. ein eifr,i.ger Leser der .~hein-Zei- bung• na-hm kürzlich an der von 5:PD-froktionschef Herbert We-hn'er - vermenkten Tatsache Anstoß, daß von 518 BundestagsobgE!<)rdneten am Ende einer Debatte nur noch 34 anwesend waren. Es handelte sich · um eine „ Verteidigungsdebatte•; Die Drückeberger wird's nichts kosten; • für sie steht Helmut Schmidt auf Posten. Der Eihemolige US..Mil'itärpolizeichef, General -Corl C.- Turner muß für drei Jqh~e hinter Gitter, weil er „ganz privat• 136 Gewehre ver'häkerte. Außerdem erwortet ihn ein Prozeß, weil er seinen Gewin- n. nicht versteu- erte. Sie unterschätzten, Exzellenz, · die Washingtoner Konkurrenz/ Wfo o·us Sdigoner Kreisen verlautet, droht einer ho·lben Million Bar- damen, Tanz~ und An,i·miermädchen, Schwarzhändlern usw.- Arbeitsl<>Mg• - keit, wenn der größte Teil der Amis o·us Südvietnam atbzie·hen sollte. [)ie Reg- ier-ung in So• igon d~nlce mit Schrecken daran. Es wäre dieser anzuraten: Hau ·ab - mit den US-Soldaten/ Im Bonner Bundestag mach~ gegen- wärtig folgender Witz die Runde: „Horben Sie schon gehörti Ki~inger ist entführt worden. Die ~idna'pper verlangen sofort 500 000 D-Mark - o d e r die CDU kriegt ihn wieder.• Die Gangster haben sich beschwert: . Der ist doch keinen Gro- schen wert/ .,Porno würgt zärtMche Gefütile ab. Deshafü wollen wir. jm Privatleben nichts davon wissen•, be1«mnte Cae- cilria Jasper (23), nachdem sie au-f der 1. bundesdeutschen · Sex-Messe erfolgreich als .Porno-Hostesse• tä- tig_gewesen war. Und die Moral von der Geschicht': Geld stinkt doch nicht. Geld stinkt doch I Ni~t, GiessIERT Klapsmühlenaspiranten _ Für die römische Presse gab es eine mittlere Schau. Ein gewisser Hoff- mann zog sie ab. Gestatten, daß ich mich vorstelle, sagte_, er und klappte die Absätze zusammen: Georg Gün- ther Hoffmann, Generalsekretär der Notverwaltung des deutschen Ostens. Seine „Notgemeinschaft• hätte es in einem hc:i/ben Jahr schon auf · 520 000 Mitglieder -gebracht. Er selbst sei Vertreter der einzigen legitimen . deutschen Regierung, die eine Nachfolgeregierung Hitlers sei und ihren Regierungssitz lh Bon'! habe. Wie staunten da die Gdst~I Doch Ge<prg hatte noch viel dickere Korken zu verschießen. Wenn man's nämlich ganz genau rehmen würde, gab . er weiter zum _ besten, war Adolf Hitler vor ihm der. letzte legitime · deutsche Staatschef, ·und .Memel, _Danzig; Schlesien, das Sudetenland, Böhmen und Südmähren und in ge- wisser Weise •auch Österreich und andere Gegenden sind recht/Ich Im- mer noch Bestandteil des Deutschen Reiches•. 520 000 äußerst sollde ge• arbeitete Zwangsjacken liegen hier und in „anderen Gegenden• für die ,Notgemeinschaft schon bereit. Jan
  • 7. Parteit~gsauswertung Soldaten auf Zeit Export rollt Rege Paten DDR-Meister 381 VA-Leser 1 Die Genos· sen des Reser- .-istenkol lektivs in der SED- Kreisleitung helfen den Reser- vistenkollektiven in den Be- trieben, den VIII. Parteitag auszuwerten un'Cl Schlußfol- gerl!ngen für die we• hrpoliti- sche Arbeit zu ziehen. Sie sehen ihre Aufgabe dari n, die militärpoJ.itische Propaganda in den Kollek.iven an1 hand der Beschlüsse und Mate- rioJiien des VHI. Pa-rteitoges zu venbessern. Rapport- aus dem Bereich Die politische Oberzeugungs- arbeit aller gesellschaftlichen Kräfte sowie der Reservisten hat dozu geführt, daß sich 41 Prozent der Soldaten von morgen des Jahrganges 1953 bereit erklärten, i hren Ehren- .dienst in der ~ationalen Voh ksarmee als Soldat ouf Zeit oder Berufssoldat abzu- leisten. Dieses hervorragende Ergebnis ist erstmalig • in Dessau und be-i.spielgelben,d für aUe Kreiise in der OOR. Anläßlich des V-III. Parteitages der SED wurde von den ge- dienten Reservisten in den Dessauer Betrieben Vorbild- liches geleistet. Sie trugen wesentl·ich dazu bei, daß diie volkseigenen Betriebe Wag- gonbau, Gasgerätewerk, ABUS, Elmo, Junkalor und Gärungschemie ihre Export- verpflichtungen termingerecht elnlö'sten und wm Teil zu- sätzliche Lieferungen in die Sowjetunion_ melden könr:,en. Das Reservistenkollektiv im VEB Elektromotorenwerk ist mit der Obersch·ule 2 sowie der Oberschule Kochstedt durch Patenschaftsverträge engstens verbunden. An jede,r Schule ist ein Mitglied 'der Kollektiv- leitung für die Organisation von wehrpolitischen Maß- nahmen verantwortlich. In diesem Jah·r unterstützten an beiden Schulen 155 Reser- visten die sozialistische Wehr- erziehung und leiteten die Hans-Be·imler-Wettkä-mpf.e. Im V-EB Zementanlagen-bau unterstützten 15 gediente Reservisten aktiv das Komitee der Zivilverteidigung, das Hauptmann a. D. Grube lei- tet. Die g·ute Arbeit der Re- servisten zeigt sich darin, daß die Mehrkompfstaffel den Leistungsvergleich im Kre'is und - im Bezir.k als Sieger beendete. Beim ersten DDR- Ausscheid der Zivilverteidi- gung erkämpfte sich die ZAB-Mehnkampfstaffel den Pokal . des Ministers des Innern und ist somit ~mtie- render DDR-Meister. Unterleutnant d. R. Röhrig (Reservistenkollektiv Zement- an1agen-bau), unid Oberfeld- webel d. R. Jäckel (Reservi- stenkollektiv Waggonbau), , beide aktive Ausbi'lder in der GST, haben anläßl.ich des VIII. Parteitages der SED gemeinsam 84 Jugendliche für eine längere Dienstzeit in der NVA gewonnen sowie 381 neue Abonnenten für diie Zei- tung „Volksarmee" geworben. ' . desWKK Dessau Was sind Viel Geschrei und wenig Wolle Dessauer Schlager? In Oes,au ~bt es einige Dutzend Betriebe mit staatHcher Beteiligung, POH und private Handwerklbe- trlebe. Hunderte gediente Reser- visten sind hH!lr beschöftigt. Doch allein die Genossen In der PGH .Poi.tte• k&nnen von lieh behaup- ten, .P.8~ Ihr Kollektlv ,eine vorblld- Mahe wehrerzleherlsche Arbeit leistet. Zu EIYren des vm. -Parteltagv konnt. es Im Wettbewerb Salut 25 sogar eine Spltzenposllfon emngen. Bn anderes Beispiel. Die Erforder- nisse der La~sverteldlgung und die Notwendigkeit einer aktiveren W.hremehvng waren vor vle_len Mo- naten. fOr den Vorsitzenden der Handwer1c,kammer Veranlaswng, ein umfangNtlches Programm zu ent- wickeln, um die Resenllstenarbelt zu fördern. Den schönen Worten des Vorsitzenden Major d. R. KrOger, folgten l.ider noch keine Taten. Aber auf Taten kommt es doch an, besonders Jetzt nach dem Vltf. Par- teitag der SED. Und die gedienten ReseMsten In diesem Bereich sind eine Kraft, wie die Genossen In der PGH .Palette• beweisen, die In der wehrerzleher1schen Arbeit efnen Auf- scf,wung herbelfütiren können. Diese Kroft nicht lönger bN:JchRegen zu las- sen, Ist ein vordringHches Anliegen. Die BeschlQs,e und Dokumente des VIII. Parteitages lassen an Deutlich- keit nichts zu wOnschen Obrlg. Die Dessauer Handwertlcskommer w6re gut beraten, die Reserv!stenorbelt mit auf die Tagesordnung zu setzen, um endNch die vlelve~chenden Worte des Genossen KrQger' m4t 1 Leben zu erfOllen, , O~eutnam--~, Im RAW .Otto Grotewohl• sind die Rese~visten mit Tatkraft dabei, die Be- schlUsse des VIII, Parteitages der SED zu verwirklichen, Der Leiter des Kollektivs, Soldat d. R. Nahs (1. v. r.) und Major d. R. Richter (vorn links) vermitteln dabei stets Uberzeugende Argumente fUr die sozialistische Wehrerziehung aller Betriebs- angehiMgen ' Unterfeldwebel d. R. Fahltelch (links) Ist Im Gasgerätewerk afs einer der besten Neuerer bekannt, Er hat bedeutenden An• teil daran, daß ein Automatisierungsvor• haben anläßlich des VIII. Parteitages der. SED .termingerecht verwirklicht" wurde; hier zusammen mit Gefreiten d. R. Warthemann 'am Prüfstpnd Fotos: Tessmer Hauptmann· d. R. Röder, Parteisekretär im VEB Waggonbau: Unsere Reservisten und alle Betriebsange- hörigen stehen einmütig hinter den Be- schlüssen des VIII. Parteitages und sind mit Elon dabei, sie in die Tat umzu- setzen. Die bisherligen Erfolge sind für uns kein Anlaß, auf den Lorbeeren auszu- ru,hen, Wir sind stolz, daß s"ich unser Werk zum sozialistischen Groß• betrieb uoo be'- 1 - deuten·dsten Produzenten von E ·isenba·hn- Küh1fahrzeugen in der We-lt entwickelt hat. Unsere Kühlfahrreuge werden von 13 in- ternationalen Eisenbahnverwaltungen ein- gesetzt. Unser Betrieb trägt a~ch dazu bei, die Beschlüsse des XXIV. Parteitages der -KIPdSU zu verwirkMchen; so sind alle Exportverpflichtungen gegenüber der So- wjetunion termingerecht realisiert worden. Wenn unsere Erzeugnis&e in a<Usgeze·ich- neter OuaJiität das Werk verlassen und wir seit 13 JaIhren kontinuierlich alle Planouf- gaben lösen, so haben die 420 gedienten Reseivisten einen entscheidenden Anteil daran. Zu Ehren des VHI. Parteitages der S·BD weist unsere PlanerfüJ-lung am 30. Juni 52,1 Pro:rent aus. Sie wurde u. a. er- re• icht durch hervorragende Leistungen von Unterleutnant d. R. Kle,nert und Stobs- matrose d. R. Gro~·hme, die ein Ratio- nolisierungsvorhaben • in der Rohbaumon- tage in . die Tat ·umsetzten. D'ie Arbeits- produlctilfJtät konnte dadurch um 1000 Pro- zent (!) gesteigert werden. Stabsgefreiter d. R. Kaiser schaffte bei der Kupplungs- fertigung eine Steigerung um 100 Prozent. So wir1ken unsere Reservisten Im gesamten Werk, - um die Beschlüsse des VIJil. Partei- tages initiativreich zu erfüllen. Feldwebel d. R. Witzlau, Parteisekretär im VEB Gasgerätewerk: Von unseren Erzeugnissen her Ist der All- gas·herd technische Weltsp<itze. Mit weni- gen Handgriffen eines Fachmannes l<onn • er von Stadt- a,uf Propan- oder Erdgas ' umgesteMt werden. Atlerdlngs sind die Her- stelhmgsikosten noch ZJU hoch. Es Ist dcirum sehr erfre·ulich, doß Jetzt nach dem VIII, Parteitag der SED gerade von den Reser- visten Im Betrieb e·Jne hohe Elnsat:zbereit- schaft ausgeht, dieses Proble·m völlig In den Griff zu bekommen. Sie sorgen ge- meinsam mit den Parte;mitgliedern für eine gute Kampfstimmung, um die Plon- aufgaben z- u lösen. Schi'ießlich hat jeder von uns erkannt, daß in den 500 000, Wo1 hnungen, die wir in unserer Republik bis 1975 bauen, weitgehend unsere Gas- herde stehen werden. Diese Erkenntnis wird beson·ders vorbildlich in der Abteil·ung Rationalisierungsmitt-elbau, wo von rund 30 Kollegen 27 gec:li,ente Genossen siod, iri die Tat umgesetzt. Von den Reservisten in der Parteileitung, im Produktionskomi- tee, 1 in der BGL und in der FDJ ging nach dem Studi1 um der Beschlüsse des XXIV. Parteitages der KPdSU die ln,itiative aus, mit dem Leningra• der -Gasgerätewerk Ver- bindung aufzunehmen. Wir sind über- zeugt, doß die Erfoh'rungen unserer sowje- tischen Genossen helfen werden, alle Auf- gaben zu lösen. Major d. R. Hillebrand, Direktor für Kader und Bildung im VEB Getränkekombinat: Für den Kennner würde es genügen, wenn ich unser B-ier Dessator Speziol ~rwähne. Aber diese Antwort sagt nichts über das Kombinat a·us. Es vereint nämlich die ge- samte Getränkeindustrie des Bezirkes Halle, die Malz- sowie alkoholfreie Indu- strie, d• ie Brennereien, Li1 körfabriken und Sektkeltereien. Sinn dieser Konzentration ist e~. entsprechend den· Bescl}lü- ssen des " VIH. Parteitages der SED ein"- 'gute Ver- sorgung unserer Bevö-Jkerung zu gewähr- leisten. Diesbezüglich vollbringen unsere Reservisten außerordentl, iche Leistungen. So Le·utnant -d. R. Kreisel o"is .Produktions- leiter, die Meister Unteroffizier d. R. Voller! und Gefreiter d. R. Schwetz'ky,- die Genos- sen der Transpor!fbrigade, Leutnant d. R. Szymanski, Unteroffizier d. R. Mailing und Gefreiter d. R. -Mäd~I. Dank ihrer vortbild- lichen EinsatZ'bereltschaft konnten wir - in den ersten fünf Monaten dieses Jahres zusätrlich zum Plon 2,5 Millionen llter Bier unid • über 2 .Mlnionen lllter alko'holfrele Getränke bereitstellen. Der VUI. Parteitag der SED Ist uns Ansporn, noch größere Anstreng·ungen. ru unternehmen; um die Versorgung unserer Bürger lmmer besser z- u gewährleisten und :ruglelch unsere Kompf- und E-lnsotzbereltschoft o1s Reser- visten zu erhö1 hen. ,, • 5'e lelten das ... Z.111e1ltcmlag-. bau 0etsau clet Schwermasc:hl..u• Kombinats lmlt Thllmann Magde- bwt,. Wie halten Sie es mit Ihren l...,...n, . . • Es mit 432 Soldaten In ZIYII verd.rben, wOrde mir sicher schlecht bekommen. Jeder fOnfte Beschaftlgte Im Wert Ist ReserAst, und es w&. öu8erst unklug, Ihre Kroft und fhre Fahl9'telten nicht zu nutzen. Dofler b'emOhe Ich mich, so wie es auch der VIII. Porteltog der SED verlangt; in meiner Atbeft dfe Snftelt von Pofltffr, Okonomle und Landes- · verteldlgung zu 'l)raktizleren. Wie ~ S. die Resemstenarbell in Ihre JIGluungstltlgkelt eint In der vom VIII, Parteitag der SED betchlossenen Direktive zum FOnfjohr- ptan wird gesagt, d96 die Aufgaben der Landesverteidigung sowie der Inneren Sk:herl,elt ·und Ordnung der DOR ols fester Bestandteil In die wissenschaftliche Fiifuvng~gkelt der Staats• und Wirtschaftsorgane elnzu- bezWien sind. Ich glaube, ~r diese Forderufg gtlt es noch grOndlkh nach- zudenken. um aie so zu verwhfdlchen, wie de gemeint Ist. In meiner Tatlgkelt lit es so, ~6 Ich alJ Direktor allein nicht tn der Lase bin, mich standlg unmittelbar um die Reservlstenarbelt zu ldhmnern. Zwef Drittel meiner Ar- veittrln,. Ich auf Großbau- •n wir sind Oeneralouftn:19- . _:,0, ionipfde Zementonfogen. OofMtr üC i1 wfdttlg, do8 tlch doi ge- . • • ~Wcflv fOr die sozla- IIJ!lsche Wehrerziehung, Reservlsten- orbelt usw. verantwortlich fOhlt. Ich mache meinen Bnfluß vor allem auf die staatlichen Leiter Im Betrieb geltend, do,mlt sie ·dieser Problematllc die ni>Nge Aufmerbamkelt schenken. Zum ande- ren dringe Ich darauf, daß die Abtei- lungsleiter, t:.ieister und andere lei- tende Mitarbeiter auch von der Sache her beffMtlgt ~n. die Wehrerzie- hung und R ...Mstenarbelt richtig on- wpadcen. Weiterhin t,t setbstverstand- llch, daß Ich mit der Leitung des R.eser- vtstenkollekllvs dos M>ettsprog;omnt berate und Rechenschaft verlonge, wr. ~ Im ZAB, Qipl. 1119. Seidel, unser . Gesprlchspartner 111m TMmo Führungs- tätigkeit es verwll'kllcht wird. ·Zum Jahresende zeichne Ich die aktlYsten Oenossen aus. Der VIII. PaJteltag orientierte darauf, alle vomandenen Potenzen noch besHr zu nutzen. Wie sehen S. claa hinsieht· lieh der Resenlstenarbeltt Die ReserAsten In unserem Wer1c voll- bringen durchweg vorblklllche Leistun- gen In der Produktion und fn der m1Ht6rpolltlschen Arbeit. o·ennoch ·er- reJdlten wir Im Wettbewerb Im Bereich des WKK Dessau nur den dritten oder ·vferten Platz. Ein Zekhen dafllr, da8 langst nicht alle Potenzen der ~.. vlsten genutzt werden. Urtser Ehrgefa Ist es, mit dem Schwung des VIII. Porteltoges die·Spftie zv eitampfen. Ich pecdnlch trage mtch mit dem Oedcan- qn, bestimmte Produlct1on,o~ · den ,edteffl4!n Chnouen als .rt..... YIINnot,Jiikt• 111 Obemopn. um sie - IU noch 9r68eMn Taten: a, beffQgtlft. 7 VA 27/71 r