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What makes them click. Neuromarketing. UX Book Club.  Namics. Thomas Link.  Creative Director UX. März 2010
Neuro Web Design – What makes them click? Einfach zu lesen 168 Seiten 10 Kapitel mit je einem Prinzip bzw. Technik Kritik: Anwendung auf Web Design fehlt in vielen Kapiteln Amazon-Rating:  08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
Meine zwei essentiellen Punkte vorweg Bestätigung für das Modell der visuellen Rhetorik Pathos Ethos Logos Verpflichtung und Verhandlung; Engagement und Übereinstimmung; Storytelling Viele der „Klicks“ (Techniken) funktionieren nur Aufgrund korrekten Aufbaus und Ablaufs     Aktionen planen, Platzierung der Elemente 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen. New brain  (Verstand) Mid brain  (Emotion) Old brain  (Überleben)
Seite  Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen. Logos (Verstand) Pathos  (Emotion) Ethos (Normen  & Werte)
Drei Überzeugungsmittel der visuellen Rhetorik Verstand entscheidet nicht allein Seite  Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen. 08.03.10 Logos (Verstand) Ethos (Normen & Werte) Pathos  (Emotion)
Aufbau und Ablauf – das bringt’s! Das Buch zitiert zahlreiche Experimente Erste Frage: Würden Sie für uns wöchentlich zwei Stunden im „Jugendclub“ arbeiten – die nächsten zwei Jahre?    100% Nein Zweite Frage: Wir bräuchten aber dringend eine Begleitperson für einen Tagesausflug in den Zoo…    50% Ja Dreimal so viele Zustimmungen, wie ohne. Zusätzlich kommen dann tatsächlich 85% (statt die Hälfte) 08.03.10 Seite  Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
1) Soziale (gesellschaftliche) Bestätigung Rating steigert den Verkauf um 10-20% Produkte Firma Dienstleistung Rating selbst Reviewer-Persona bzw. sichtbare und emphatische Darstellung einsetzen Was tun die „Anderen“? Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
2) Verpflichtung und Verhandlung Geschenke verpflichten zu mehr (Kauf) „ Verlange Unmögliches und schenke die Ablehnung, um das Gewünschte zu bekommen.“ Beispiele: Kostenloser Versand Informationen Screensaver oder sonstige Software… Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
3) Knappheit Was knapp ist, ist begehrt Sichtbar machen! Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
4) Impulsive Auswahl unterstützen Zu viel Auswahl blockiert Kauf Der erste Gedanke braucht einen Treffer – nicht nachdenken lassen Begriffe wie Noch heute Sofort lieferbar Bis 12 Uhr bestellt, morgen geliefert Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen. 30% 40% 60% 3% = 12 Käufer = 2 Käufer
5) Instinkt zu Überleben Old Brain erkennt Gefahr, Sex, Nahrung Jeder Mensch  … duckt sich – um dem Ball auszuweichen … versucht seine Gene weiterzugeben … bekommt Appetit bei leckeren Bildern (von Essen) Bildwechsel und Video einsetzen You, You, You Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen. Sturmschäden, Überschwemmung, Tornados 30 Verletzte und ganze Dörfer obdachlos
6) Engagement und Übereinstimmung (Folge) Konsistenz in unseren Taten ist uns wichtig iPhone    Mac Bewusst nach Commitment fragen/fordern Schriftlich ist besser als verbal Deine Unterschrift verpflichtet! Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
7) Flüchten, Fressen oder Sex Das „Old brain“ entscheidet – ohne dass wir es wollen Positive Kriterien Meinesgleichen Attraktiv Wehrlos und ich bin hungrig…   Darum gibt’s so viele Celebrities in der Werbung Personas: Es geht auch ohne Bilder  Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
8) Angst vor Verlust und Verlieren Verlust und Gefahren-Situationen werden schneller erkannt Emotionale Assoziation verbessert die Erinnerung Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
9) Storytelling – Bilder im Kopf Alleine das Word „Story“ weckt unsere Aufmerksamkeit Wir denken in Bildern und Geschichten 50% unserer Hirnleistung ist die Grafikkarte Erinnerung Emphatie Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
10) Wir suchen den sozialen Austausch – immer  Egal welche Technik oder welches Werkzeug – der Mensch findet einen Weg zum sozialen Austausch    „ designing for the social web“ lesen… Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
Die 10 Prinzipien Soziale (gesellschaftliche) Bestätigung Verpflichtung und Verhandlung Knappheit Impulsive Auswahl unterstützen Instinkt zu Überleben Engagement und Übereinstimmung (Folge) Flüchten, Fressen oder Sex Angst vor Verlust und Verlieren Storytelling – Bilder im Kopf Wir suchen den sozialen Austausch – immer  08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
Make them click! thomas.link@namics.com  © Namics 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.

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  • 1. What makes them click. Neuromarketing. UX Book Club. Namics. Thomas Link. Creative Director UX. März 2010
  • 2. Neuro Web Design – What makes them click? Einfach zu lesen 168 Seiten 10 Kapitel mit je einem Prinzip bzw. Technik Kritik: Anwendung auf Web Design fehlt in vielen Kapiteln Amazon-Rating: 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 3. Meine zwei essentiellen Punkte vorweg Bestätigung für das Modell der visuellen Rhetorik Pathos Ethos Logos Verpflichtung und Verhandlung; Engagement und Übereinstimmung; Storytelling Viele der „Klicks“ (Techniken) funktionieren nur Aufgrund korrekten Aufbaus und Ablaufs  Aktionen planen, Platzierung der Elemente 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen. New brain (Verstand) Mid brain (Emotion) Old brain (Überleben)
  • 4. Seite Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen. Logos (Verstand) Pathos (Emotion) Ethos (Normen & Werte)
  • 5. Drei Überzeugungsmittel der visuellen Rhetorik Verstand entscheidet nicht allein Seite Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen. 08.03.10 Logos (Verstand) Ethos (Normen & Werte) Pathos (Emotion)
  • 6. Aufbau und Ablauf – das bringt’s! Das Buch zitiert zahlreiche Experimente Erste Frage: Würden Sie für uns wöchentlich zwei Stunden im „Jugendclub“ arbeiten – die nächsten zwei Jahre?  100% Nein Zweite Frage: Wir bräuchten aber dringend eine Begleitperson für einen Tagesausflug in den Zoo…  50% Ja Dreimal so viele Zustimmungen, wie ohne. Zusätzlich kommen dann tatsächlich 85% (statt die Hälfte) 08.03.10 Seite Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 7. Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 8. 1) Soziale (gesellschaftliche) Bestätigung Rating steigert den Verkauf um 10-20% Produkte Firma Dienstleistung Rating selbst Reviewer-Persona bzw. sichtbare und emphatische Darstellung einsetzen Was tun die „Anderen“? Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 9. 2) Verpflichtung und Verhandlung Geschenke verpflichten zu mehr (Kauf) „ Verlange Unmögliches und schenke die Ablehnung, um das Gewünschte zu bekommen.“ Beispiele: Kostenloser Versand Informationen Screensaver oder sonstige Software… Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 10. 3) Knappheit Was knapp ist, ist begehrt Sichtbar machen! Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 11. 4) Impulsive Auswahl unterstützen Zu viel Auswahl blockiert Kauf Der erste Gedanke braucht einen Treffer – nicht nachdenken lassen Begriffe wie Noch heute Sofort lieferbar Bis 12 Uhr bestellt, morgen geliefert Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen. 30% 40% 60% 3% = 12 Käufer = 2 Käufer
  • 12. 5) Instinkt zu Überleben Old Brain erkennt Gefahr, Sex, Nahrung Jeder Mensch … duckt sich – um dem Ball auszuweichen … versucht seine Gene weiterzugeben … bekommt Appetit bei leckeren Bildern (von Essen) Bildwechsel und Video einsetzen You, You, You Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen. Sturmschäden, Überschwemmung, Tornados 30 Verletzte und ganze Dörfer obdachlos
  • 13. 6) Engagement und Übereinstimmung (Folge) Konsistenz in unseren Taten ist uns wichtig iPhone  Mac Bewusst nach Commitment fragen/fordern Schriftlich ist besser als verbal Deine Unterschrift verpflichtet! Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 14. 7) Flüchten, Fressen oder Sex Das „Old brain“ entscheidet – ohne dass wir es wollen Positive Kriterien Meinesgleichen Attraktiv Wehrlos und ich bin hungrig…  Darum gibt’s so viele Celebrities in der Werbung Personas: Es geht auch ohne Bilder Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 15. 8) Angst vor Verlust und Verlieren Verlust und Gefahren-Situationen werden schneller erkannt Emotionale Assoziation verbessert die Erinnerung Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 16. 9) Storytelling – Bilder im Kopf Alleine das Word „Story“ weckt unsere Aufmerksamkeit Wir denken in Bildern und Geschichten 50% unserer Hirnleistung ist die Grafikkarte Erinnerung Emphatie Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 17. 10) Wir suchen den sozialen Austausch – immer Egal welche Technik oder welches Werkzeug – der Mensch findet einen Weg zum sozialen Austausch  „ designing for the social web“ lesen… Die 10 Prinzipien 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 18. Die 10 Prinzipien Soziale (gesellschaftliche) Bestätigung Verpflichtung und Verhandlung Knappheit Impulsive Auswahl unterstützen Instinkt zu Überleben Engagement und Übereinstimmung (Folge) Flüchten, Fressen oder Sex Angst vor Verlust und Verlieren Storytelling – Bilder im Kopf Wir suchen den sozialen Austausch – immer 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.
  • 19. Make them click! thomas.link@namics.com © Namics 08.03.10 Lesen. Zusammenfassen. Diskutieren. Umsetzen.

Hinweis der Redaktion

  1. >> Pathos Ob uns etwas emotional anspricht, hängt überwiegend vom Pathos der gestalterischen Aufbereitung ab. Pathos stimuliert unsere Gefühle und unterbewussten Wahrnehmungsweisen. Form- und Farbwahl Bildhafte Elemente Symbolik Materialien Dynamische und auditive Ausdruckmittel >> Ethos Der Habitus eines Erscheinungsbildes vermittelt sich über Ethos. Hierbei geht es insbesondere um Werte und moralische Aspekte, wie Vertrauenswürdigkeit oder Beständigkeit. Den digitalen Medien wird nicht zuletzt aufgrund ihrer laufenden Fortentwicklung häufig ein innovativer, aber auch unsteter Habitus unterstellt. Wird also auf die Beständigkeit oder Vertrauenswürdigkeit besonders Wert gelegt, erfordert dies in der Gestaltung besondere Aufmerksamkeit. >> Logos Gegenstand und Sache bilden die Grundlage von Logos im rhetorischen Dreieck. Dabei geht es um praktische Problemlösung: Wie können durch die Gestaltung Inhalt und Funktion vermittelt werden? Hierzu zählen Faktoren wie Lesbarkeit, Verständlichkeit und Verfügbarkeit. Logos stimuliert die intellektuelle Wahrnehmung durch fachliche Kompetenz und eine intelligente Gedankenführung in der visuellen Aufbereitung. Bei digitalen Medien treten besonders die Faktoren Benutzerführung, Aufbau des Layouts und die Ordnungsstrukturen einer Anwendung in Erscheinung.
  2. >> Pathos Ob uns etwas emotional anspricht, hängt überwiegend vom Pathos der gestalterischen Aufbereitung ab. Pathos stimuliert unsere Gefühle und unterbewussten Wahrnehmungsweisen. Form- und Farbwahl Bildhafte Elemente Symbolik Materialien Dynamische und auditive Ausdruckmittel >> Ethos Der Habitus eines Erscheinungsbildes vermittelt sich über Ethos. Hierbei geht es insbesondere um Werte und moralische Aspekte, wie Vertrauenswürdigkeit oder Beständigkeit. Den digitalen Medien wird nicht zuletzt aufgrund ihrer laufenden Fortentwicklung häufig ein innovativer, aber auch unsteter Habitus unterstellt. Wird also auf die Beständigkeit oder Vertrauenswürdigkeit besonders Wert gelegt, erfordert dies in der Gestaltung besondere Aufmerksamkeit. >> Logos Gegenstand und Sache bilden die Grundlage von Logos im rhetorischen Dreieck. Dabei geht es um praktische Problemlösung: Wie können durch die Gestaltung Inhalt und Funktion vermittelt werden? Hierzu zählen Faktoren wie Lesbarkeit, Verständlichkeit und Verfügbarkeit. Logos stimuliert die intellektuelle Wahrnehmung durch fachliche Kompetenz und eine intelligente Gedankenführung in der visuellen Aufbereitung. Bei digitalen Medien treten besonders die Faktoren Benutzerführung, Aufbau des Layouts und die Ordnungsstrukturen einer Anwendung in Erscheinung.