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Qualität & Kapazitäten  in der Betreuung von Grundschulkindern Elternumfrage des GEB Postillion e.V.  Stefan Brähler, Johannes Fliedner,  Günther Fischer, Miriam Godau, Martina Weiher
Online-Befragung Zielgruppe Berufstätige Eltern Evaluierbare Angaben von 175 Teilnehmern mit 1 bis 2 Kindern im Kindergarten- oder Grundschulalter die zu 93 % im Rhein-Neckar-Kreis wohnen von denen sich jeder zweite für die Ergebnisse dieser Umfrage interessiert Vom 1. März bis zum 8. April 2011
„ Wenn man keinen Hortplatz hat und keine Verwandschaftsunterstützung ist es fast unmöglich mit den Schulzeiten und Ausfallzeiten klar zu kommen.“ „ Ganztageskindergartenkind trifft bei der Einschulung auf fehlende Schulkindbetreuung“ „ Nur wenn eine angemessene Grundschulbetreuung zur Verfügung steht ist es berufsätigen Müttern möglich zu arbeiten“ „ Da es viel zu wenig Hortangebote zur Zeit gibt, wird es für einige berufstätige Eltern Probleme geben weiterhin ihren Job auszuüben und gleichzeitig dem Kind eine gute Betreuung zu gewähren. Es existieren schon jetzt volle Wartelisten für Schulanfänger 2012!“ „ Zu viele Ferientage - zu wenig Urlaubstage! Partner müssen ihren Urlaub zum Teil getrennt nehmen, um die Kinderbetreuung durchgängig zu gewährleisten.“ Vereinbarkeit von Familie und Beruf  ist ein Problem
  Von 177 Rückmeldungen sind 127 aus insgesamt 10 Gemeinde 70 Rückmeldungen kamen aus insgesamt 54 weiteren Orten Umfrage erreichte Bremen und Hamburg mit je 1 Rückmeldung   Wo besucht Ihr Kind / soll Ihr Kind eine Einrichtung?
Die Mehrzahl der Eltern hat 2 Kinder, die meisten Eltern haben aktuell Kinder im Kindergartenalter.  Diese Eltern haben in den nächsten Jahren Kinder im Grundschulalter. • Wie viele Kinder in welchem Alter haben  Sie?
Aktuelle Betreuungssituation (Mehrfachnennung möglich) POSTILLION E.V.   KINDER- UND JUGENDHILFE IM RHEIN-NECKAR-KREIS Die Mehrzahl der Eltern nutzt aktuell Kindergarten/Kindertagesstätten und Krippen.
Kenntnis über den Betreiber der Einrichtung Nahezu alle Eltern kennen den Betreiber der Betreungseinrichtung. Die Einrichtung wird entweder durch Gemeinde oder Freie Träger (zu denen auch der Positillion gehört) betrieben.
Die Eltern wünschen sich für die Betreuung ihrer Grundschulkinder die Flexible Nachmittagsbetreuung und die Ganztagesschule. Wunschform der  Betreuung? (Mehrfachbenennung möglich)
Wunsch nach 5-Tagesangebot für Betreuung von ~7:30 – 16:30 (wahrscheinlich sind die Eltern in ¾ bis Ganztagestätigkeiten bei  ca. 8h+Pause+ kurze Wegeszeiten beruflich eingebunden) Betreuungszeit für Grundschüler vor &  nach der Schule  (während Schulzeit)
Bedarf an Betreungszeit während der Ferien POSTILLION E.V.   KINDER- UND JUGENDHILFE IM RHEIN-NECKAR-KREIS Auch hier verweist die überwiegende Nennung auf ein 5-Tagesangebot  der Betreuung  von ~7/8 – 16:30
Kosten ür eine 5-tägige Betreuung  in und außerhalb der Schulzeit? Die Hälfte der Eltern sind bereit 250 Euro für eine Betreuung in der Schulzeit  (7-16) zu tragen, sowie etwas mehr für Ferienbetreuung. Geht man vereinfacht von 4-5 Std Schulzeit pro Tag aus beträgt der Stundensatz ( bei 4 Wochen/Monat ) bei 10-16 Euro/Std incl. Mittagessen Damit bewegen sich die akzeptierten Kosten für eine 5-tägige Ganztagesbetreuung ~2,5-3 TEUR pro Jahr
Diese Frage wurde nur von ca. 20 Teilnehmern überhaupt beantwortet "Es kommt definitiv auf die Qualität der Betreuung an! Für gute, sinnvolle, pädagogische und kindgerechte Betreuung gebe ich gerne mehr Geld aus.“ Als Wert wurde einmal 300 Euro angegeben, die prozentualen Angaben lagen zwischen 5-10% Jeweils eine Antwort war 20% bzw. 30% Wie viel Prozent des Nettoeinkommens möchten Sie in Betreuung investieren?
Der Mehrzahl der Eltern ist die echte Kostensituation für Grundschulkinderbetreuung nicht bekannt  Es wird ein Marktpreis von ca. 250 Euro/Monat akzeptiert ohne Kenntnis der tatsächlichen Kosten Empfehlung des GEB: Transparenz von Seiten der Träger  Verständnis für die tatsächlichen Kosten und die Elternbeiträge kann    geschaffen werden Echte Kostensituation POSTILLION E.V.   KINDER- UND JUGENDHILFE IM RHEIN-NECKAR-KREIS
Die überwiegende Mehrheit der Eltern würde auch während der Schulferien die Betreuung nutzen. Bei angenommenen sechs Wochen Urlaubszeit eines Arbeitnehmers scheint die Mehrheit der Teilnehmer diese Zeit mit den Kindern verbringen zu wollen  ( 51%; 5-8 Wochen) Nutzung während der Schulferien
Die Eltern wünschen sich ein Angebot mit wenigen Schliesstagen  (<=15) Eltern kennen entweder die konkrete Situation der Schliesstage nicht oder diese liegt oberhalb des Wunschwertes und der Anzahl der Urlaubstage der Arbeitnehmer. Der GEB empfiehlt allen Einrichtungen möglichst wenige Schliesstage. Der Bedarf nach flexibler Angebotsnutzung lässt sich nicht mit den Terminen der vorgegebenen Schliesstage vereinbaren. Schliesstage – Wunsch und Ist -Situation
Zusätzlich zu der hohen Anzahl der Schliesstage liegen auch einige Schliesstage ausserhalb der Schulferien, was die persönliche Gestaltung der Ferienplanung in den Familien weiter eingeschränkt. Speziell für Alleinerziehende dürfte die Gesamtrückmeldung der Schliesstage absolut und deren Verteilung in/ausserhalb der Ferien schwierig sein. • Schließtage innerhalb und außerhalb der Schulferien POSTILLION E.V.   KINDER- UND JUGENDHILFE IM RHEIN-NECKAR-KREIS
Platzvergabe  Das Verfahren der Platzvergabe ist den Eltern nicht bekannt und ist intransparent Trotzdem sind die Mehrheit der Eltern optimistisch einen Platz zu bekommen. Bei der aktuell wachsenden Anzahl an Krippen und Kindergartentagesplätzen bezweifeln wir diesen Optimismus
„ Job aufgeben, Arbeitslosigkeit, Hartz 4“ „ Reduzierung der Arbeitszeit notwendig von 30 auf 20 Stunden“ „ dass die Kinder alleine Daheim sind.“ „ Ich wäre in meiner Arbeitszeit nicht flexibel genug und könnte meinen Job nicht mehr ausüben.“ „ Da keine Großeltern vor Ort, müssen Eltern weniger arbeiten. Tagesmutter nicht finanzierbar.“ Welche Schwierigkeiten erwarten Sie, wenn Sie keinen Platz bekommen?
Etwa die Hälfte der Eltern haben keine Kenntnis über die gesetzliche Regelunen für die verschiedenen Einrichtungsformen der Betreuung von Grundschulkindern. Der GEB empfiehlt, solche Informationen frühzeitig im Kindergarten Eltern zur Verfügung zu stellen, um sie auf die Situation nach dem Kindergartenalter aufmerksam zu machen. Betriebserlaubnis
Die Frage diente zum Splitt der Befragung die Zahl der Antwortgeber reduziert sich auf ca. 80 Die Befragung endete bei Beantwortung mit „Nein“ bis auf die Anmerkungen (F53) Konkretes Angebot Ihrer Gemeinde zur Betreuung von Grundschulkindern
Das überwiegende Angebot besteht in Basteln und Hausaufgabenbetreuung Der GEB empfiehlt Kooperationen um andere Angebote zu ermöglichen, z.B. mit Sportvereinen oder Musikschulen Angebote in der Betreuung  (Mehrfachnennung möglich)
Die Mehrheit der Eltern kennt das verfolgte Konzept nicht Nur etwa ¼ geben an, ein dokumentiertes Konzept zu kennen Wobei die Konzeption den Eltern nicht egal ist Konzeption
Die Gruppengrößen bewegen sich unter 20 bzw. 2/3 der Fälle unter 30 F29: Die Frage nach der Einrichtungsgröße wurde von 1 bis > 100 beantwortet; wegen der Varianz keine Auswertung • Anzahl der Betreuten Kinder in Summe und Gruppengröße
Der korrekte Betreuerschlüssel für Horte ist 2/25 - die Eltern kennen ihn nicht. Subjektiv erscheint der vorhandene und angebotene Schlüssel ausreichend Betreuerschlüssel
Sicherheit in der Verläßlichkeit der Betreuung ist gegeben, auch wenn die Kommentare teilweise auf Schwierigkeiten hinweisen. „ Hort arbeitet eng mit Kindergarten zusammen“ „ Die Lehrer übernehmen die Betreuung“ „ Vertretungskraft springt ein, wenn die auch nicht kann dann Eltern nach einem Notfallplan“ „ Der Träger hat für Springerkräfte gesorgt.“ „ Pool von der Stadt, ist aber zu schlecht organisiert und bestückt. Es gibt immer Zeiten, wo es eng ist und zu wenig da sind.” Vertreterkonzept
Die Räumlichkeiten liegen in den meisten Fällen in der Schule und weisen auf einen gemeinsamen Raum für Hausaufgaben, Essen und andere Nutzungen hin.  Die Mehrzahl der Einrichtungen liegt direkt in der Grundschule Räumlichkeiten - Zusammenfassung (Mehrfachennung möglich)
Toilettenanlagen werden mit der Schule genutzt In einigen wenigen Einrichtungen gibt es getrennte Toiletten für Personal und Kinder Mittagessen wird entweder von der Schule oder in der Einrichtung ( in der Mehrzahl in der Schule ) angeboten. In wenigen Fällen verlassen die Kinder die Einrichtung, um Mittagessen zu erhalten. Räumlichkeiten  (Sanitäranlagen, Mittagessen)
Die Hälfte der  angebotenen Räume sind dauerhaft umfunktionierte Klassenzimmer mit gebrauchten Schulmöbeln Die andere Hälfte sind speziell auf das Alter der Kinder abgestimmte und eingerichtete Räumlichkeiten Raumangebot und Ausstattung
Die Lage der Räumlichkeiten erfordert keinen zusätzlichen Transport der Kinder 70% der Räume liegen direkt in der Schule  Weitere 25% der Räume direkt bei der Schule bzw. sind fußläufig erreichbar Lage der Räumlichkeiten im Bezug zur Grundschule?
Eingezäunter Spielplatz und sonst nichts Der GEB wünscht sich die Schaffung weiterer Angebote! Gestaltung des Außenbereichs
Aufbewahrung von Gegenständen (Mehrfachnennung) Der GEB hält einen eigenen abschliessbaren Bereich pro Kind, z.B. für Ranzen oder etwas Geld für sinnvoll.
Es gibt keinen dezidierten Aufenthaltsbereich für Eltern für Abholsituationen oder zum Austausch mit anderen Eltern.  Aufenthaltsmöglichkeiten für Eltern
Tagesgeschehen und  Entwicklungsgespräche In Problemfällen werden Gespräche geführt, die jedoch (scheinbar) nicht in separater Umgebung stattfinden können, da es keine speziellen Räume zu mAustausch mit Eltern gibt. 20% geben an nie über das Tagesgeschehen ihrer Kinder informiert zu werden.
Die Eltern haben in der Mehrzahl keine Kenntnis über den Informationsaustausch zwischen Schule und Einrichtung Die Mehrzahl der Information zwischen Träger und Eltern erfolgt entweder mündlich/im direkten Gespräch oder durch Aushang Informationskanäle zur Schule und  zu den Eltern
2/3 der Eltern empfinden den Informationsaustausch in der angeboten Form als sehr gut bis befriedigend Lediglich 16% sind sehr unzufrieden. Zufriedenheit des Informationsaustausch  zwischen Träger und Eltern
Die Einbindung der Eltern erfolgt über Elternvertretungen ( verbindlich für Horte ) und einen Elternabend Für Flexible Nachmittagsbetreuung sind keine Elternvertretung vorgeschrieben. Der GEB leitet daraus ab, dass dort keine Bündelung der Elterninteressen gegenüber dem Betreiber erfolgt und somit die Elterninteressen potentiell schlechter vertreten sind als im Hort.  Einbindung der Eltern
Die Einrichtungen bieten Informationsveranstaltungen verschiedener Formen an für interessierte Eltern und deren Kinder. Der GEB wünscht sich den frühzeitigen Hinweis auf solche Veranstaltungen z.B. auf Elternabenden oder mit der Vorschuluntersuchung im Kindergarten. Weitergehend könnten wir uns sogar Kooperationen mit Kindergärten vorstellen Informationsmöglichkeiten für Interessenten
Die befragten Eltern sind optimitisch, daß sie eine Betreuung bekommen werden, wissen wenig über die Platzvergabeverfahren. Sie sind bereit für eine Betreuung ca. 250 Euro/Monat für Schul und Ferienzeit zuzahlen, kennen jedoch gleichzeitig nicht die tatsächlichen Kosten bzw. wer für Differenzen in der Betreuung aufkommt Für diesen Betrag erwarten die Eltern ein Ganztagesbetreuungsangebot  (Tendenz 7:30 - 16:30 ) und padagogische  Qualität in der Betreuung sowie wenige Schliesstage. Bei der Abwesenheit des entsprechenden Angebots dürfte es zu Verminderung der Erwerbstätigkeit und damit des Einkommens der Eltern führen. Dies führt gleichzeitig zur Senkung des Steueraufkommens für die Gemeinschaft. Speziell für Alleinerziehende Eltern dürften sich aus der gemeldeten Istsituation der Betreuung erhebliche Probleme in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergeben. Zusammenfassung
Das Thema erscheint für Medien und Eltern eher uninteressent Nur in einer Zeitung wurde über die Umfrage informiert, während die Krippenumfrage 2010 ein sehr hohes Interesse der Presse hatte. Selbst Eltern von Krippenkindern nahmen verhältnismäßig wenig an der Befragung teil. Wir fanden es sehr schwer für uns als Eltern schnell und verläßlich die Unterschiede in den Betreuungsformen zu verstehen. Jedoch: Die Ergebnisse bzgl. der Erwartung einen geeigneten Betreuungsplatz zu bekommen sind hoch. Wir kommen zu dem Schluss, dass dieses Thema beim massiven Ausbau der Krippen und Kindergarten-Ganztagesplätzen unterschätzt wird.  Bewertung durch den GEB
Verbesserte Informationspolitik durch die Träger Wir empfehlen dem Postillion e.V. sich aktiv bei seinen Eltern um eine frühe Sensibilisierung für das Thema Grundschulbetreuung zu kümmern. Die könnte  z.B. im Rahmen der Vorschuluntersuchung durch ein Informationsblatt oder auch in einem  Elternabend des Kindergartens speziell für Vorschulkinder erfolgen. Das Informationsblatt sollte eine Definition der verschiedenen Betreuungsformen und deren Rahmenbedingungen, sowie erste Kontaktmöglichkeiten für Eltern enthalten. Weiterhin empfehlen wir Transparenz über die konkrete Kostensituation zu schaffen, in dem die Gesamtbetreuungskosten und der Elternbeitrag auf der Rechnung ausgewiesen werden,  Die Verbesserung der Information durch die Eltern selbst Wir empfehlen den Eltern sich frühzeitig, mindestens ein Jahr vorher, bei Schule oder Gemeinde um die konkrete Situation in ihrem Wohnort zu erkundigen.  Empfehlung des GEB
Wir empfehlen den Eltern anhand unseres Informationsblattes die für sie wichtigen Punkte in der Betreuung im Vorfeld zu überlegen und mit den Anbietern in Informationsgesprächen darüber zu diskutieren, damit das Angebot des Trägers klar verstanden ist.  informationsaustausch Eltern und Träger Wir empfehlen die dokumentierte Darstellung des typischen Tagesablaufs, damit Eltern über den normalen Tagesablauf informiert sind.  Wir empfehlen weiterhin regelmäßige und geplante Gespräche zwischen Eltern und dem Betreuungspersonal, um den Fokus von reinem Informationsaustausch im Problemfall abzulenken. Empfehlung des GEB

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  • 1. Qualität & Kapazitäten in der Betreuung von Grundschulkindern Elternumfrage des GEB Postillion e.V. Stefan Brähler, Johannes Fliedner, Günther Fischer, Miriam Godau, Martina Weiher
  • 2. Online-Befragung Zielgruppe Berufstätige Eltern Evaluierbare Angaben von 175 Teilnehmern mit 1 bis 2 Kindern im Kindergarten- oder Grundschulalter die zu 93 % im Rhein-Neckar-Kreis wohnen von denen sich jeder zweite für die Ergebnisse dieser Umfrage interessiert Vom 1. März bis zum 8. April 2011
  • 3. „ Wenn man keinen Hortplatz hat und keine Verwandschaftsunterstützung ist es fast unmöglich mit den Schulzeiten und Ausfallzeiten klar zu kommen.“ „ Ganztageskindergartenkind trifft bei der Einschulung auf fehlende Schulkindbetreuung“ „ Nur wenn eine angemessene Grundschulbetreuung zur Verfügung steht ist es berufsätigen Müttern möglich zu arbeiten“ „ Da es viel zu wenig Hortangebote zur Zeit gibt, wird es für einige berufstätige Eltern Probleme geben weiterhin ihren Job auszuüben und gleichzeitig dem Kind eine gute Betreuung zu gewähren. Es existieren schon jetzt volle Wartelisten für Schulanfänger 2012!“ „ Zu viele Ferientage - zu wenig Urlaubstage! Partner müssen ihren Urlaub zum Teil getrennt nehmen, um die Kinderbetreuung durchgängig zu gewährleisten.“ Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Problem
  • 4.   Von 177 Rückmeldungen sind 127 aus insgesamt 10 Gemeinde 70 Rückmeldungen kamen aus insgesamt 54 weiteren Orten Umfrage erreichte Bremen und Hamburg mit je 1 Rückmeldung   Wo besucht Ihr Kind / soll Ihr Kind eine Einrichtung?
  • 5. Die Mehrzahl der Eltern hat 2 Kinder, die meisten Eltern haben aktuell Kinder im Kindergartenalter. Diese Eltern haben in den nächsten Jahren Kinder im Grundschulalter. • Wie viele Kinder in welchem Alter haben Sie?
  • 6. Aktuelle Betreuungssituation (Mehrfachnennung möglich) POSTILLION E.V. KINDER- UND JUGENDHILFE IM RHEIN-NECKAR-KREIS Die Mehrzahl der Eltern nutzt aktuell Kindergarten/Kindertagesstätten und Krippen.
  • 7. Kenntnis über den Betreiber der Einrichtung Nahezu alle Eltern kennen den Betreiber der Betreungseinrichtung. Die Einrichtung wird entweder durch Gemeinde oder Freie Träger (zu denen auch der Positillion gehört) betrieben.
  • 8. Die Eltern wünschen sich für die Betreuung ihrer Grundschulkinder die Flexible Nachmittagsbetreuung und die Ganztagesschule. Wunschform der Betreuung? (Mehrfachbenennung möglich)
  • 9. Wunsch nach 5-Tagesangebot für Betreuung von ~7:30 – 16:30 (wahrscheinlich sind die Eltern in ¾ bis Ganztagestätigkeiten bei ca. 8h+Pause+ kurze Wegeszeiten beruflich eingebunden) Betreuungszeit für Grundschüler vor & nach der Schule (während Schulzeit)
  • 10. Bedarf an Betreungszeit während der Ferien POSTILLION E.V. KINDER- UND JUGENDHILFE IM RHEIN-NECKAR-KREIS Auch hier verweist die überwiegende Nennung auf ein 5-Tagesangebot der Betreuung von ~7/8 – 16:30
  • 11. Kosten ür eine 5-tägige Betreuung in und außerhalb der Schulzeit? Die Hälfte der Eltern sind bereit 250 Euro für eine Betreuung in der Schulzeit (7-16) zu tragen, sowie etwas mehr für Ferienbetreuung. Geht man vereinfacht von 4-5 Std Schulzeit pro Tag aus beträgt der Stundensatz ( bei 4 Wochen/Monat ) bei 10-16 Euro/Std incl. Mittagessen Damit bewegen sich die akzeptierten Kosten für eine 5-tägige Ganztagesbetreuung ~2,5-3 TEUR pro Jahr
  • 12. Diese Frage wurde nur von ca. 20 Teilnehmern überhaupt beantwortet &quot;Es kommt definitiv auf die Qualität der Betreuung an! Für gute, sinnvolle, pädagogische und kindgerechte Betreuung gebe ich gerne mehr Geld aus.“ Als Wert wurde einmal 300 Euro angegeben, die prozentualen Angaben lagen zwischen 5-10% Jeweils eine Antwort war 20% bzw. 30% Wie viel Prozent des Nettoeinkommens möchten Sie in Betreuung investieren?
  • 13. Der Mehrzahl der Eltern ist die echte Kostensituation für Grundschulkinderbetreuung nicht bekannt Es wird ein Marktpreis von ca. 250 Euro/Monat akzeptiert ohne Kenntnis der tatsächlichen Kosten Empfehlung des GEB: Transparenz von Seiten der Träger  Verständnis für die tatsächlichen Kosten und die Elternbeiträge kann geschaffen werden Echte Kostensituation POSTILLION E.V. KINDER- UND JUGENDHILFE IM RHEIN-NECKAR-KREIS
  • 14. Die überwiegende Mehrheit der Eltern würde auch während der Schulferien die Betreuung nutzen. Bei angenommenen sechs Wochen Urlaubszeit eines Arbeitnehmers scheint die Mehrheit der Teilnehmer diese Zeit mit den Kindern verbringen zu wollen ( 51%; 5-8 Wochen) Nutzung während der Schulferien
  • 15. Die Eltern wünschen sich ein Angebot mit wenigen Schliesstagen (<=15) Eltern kennen entweder die konkrete Situation der Schliesstage nicht oder diese liegt oberhalb des Wunschwertes und der Anzahl der Urlaubstage der Arbeitnehmer. Der GEB empfiehlt allen Einrichtungen möglichst wenige Schliesstage. Der Bedarf nach flexibler Angebotsnutzung lässt sich nicht mit den Terminen der vorgegebenen Schliesstage vereinbaren. Schliesstage – Wunsch und Ist -Situation
  • 16. Zusätzlich zu der hohen Anzahl der Schliesstage liegen auch einige Schliesstage ausserhalb der Schulferien, was die persönliche Gestaltung der Ferienplanung in den Familien weiter eingeschränkt. Speziell für Alleinerziehende dürfte die Gesamtrückmeldung der Schliesstage absolut und deren Verteilung in/ausserhalb der Ferien schwierig sein. • Schließtage innerhalb und außerhalb der Schulferien POSTILLION E.V. KINDER- UND JUGENDHILFE IM RHEIN-NECKAR-KREIS
  • 17. Platzvergabe Das Verfahren der Platzvergabe ist den Eltern nicht bekannt und ist intransparent Trotzdem sind die Mehrheit der Eltern optimistisch einen Platz zu bekommen. Bei der aktuell wachsenden Anzahl an Krippen und Kindergartentagesplätzen bezweifeln wir diesen Optimismus
  • 18. „ Job aufgeben, Arbeitslosigkeit, Hartz 4“ „ Reduzierung der Arbeitszeit notwendig von 30 auf 20 Stunden“ „ dass die Kinder alleine Daheim sind.“ „ Ich wäre in meiner Arbeitszeit nicht flexibel genug und könnte meinen Job nicht mehr ausüben.“ „ Da keine Großeltern vor Ort, müssen Eltern weniger arbeiten. Tagesmutter nicht finanzierbar.“ Welche Schwierigkeiten erwarten Sie, wenn Sie keinen Platz bekommen?
  • 19. Etwa die Hälfte der Eltern haben keine Kenntnis über die gesetzliche Regelunen für die verschiedenen Einrichtungsformen der Betreuung von Grundschulkindern. Der GEB empfiehlt, solche Informationen frühzeitig im Kindergarten Eltern zur Verfügung zu stellen, um sie auf die Situation nach dem Kindergartenalter aufmerksam zu machen. Betriebserlaubnis
  • 20. Die Frage diente zum Splitt der Befragung die Zahl der Antwortgeber reduziert sich auf ca. 80 Die Befragung endete bei Beantwortung mit „Nein“ bis auf die Anmerkungen (F53) Konkretes Angebot Ihrer Gemeinde zur Betreuung von Grundschulkindern
  • 21. Das überwiegende Angebot besteht in Basteln und Hausaufgabenbetreuung Der GEB empfiehlt Kooperationen um andere Angebote zu ermöglichen, z.B. mit Sportvereinen oder Musikschulen Angebote in der Betreuung (Mehrfachnennung möglich)
  • 22. Die Mehrheit der Eltern kennt das verfolgte Konzept nicht Nur etwa ¼ geben an, ein dokumentiertes Konzept zu kennen Wobei die Konzeption den Eltern nicht egal ist Konzeption
  • 23. Die Gruppengrößen bewegen sich unter 20 bzw. 2/3 der Fälle unter 30 F29: Die Frage nach der Einrichtungsgröße wurde von 1 bis > 100 beantwortet; wegen der Varianz keine Auswertung • Anzahl der Betreuten Kinder in Summe und Gruppengröße
  • 24. Der korrekte Betreuerschlüssel für Horte ist 2/25 - die Eltern kennen ihn nicht. Subjektiv erscheint der vorhandene und angebotene Schlüssel ausreichend Betreuerschlüssel
  • 25. Sicherheit in der Verläßlichkeit der Betreuung ist gegeben, auch wenn die Kommentare teilweise auf Schwierigkeiten hinweisen. „ Hort arbeitet eng mit Kindergarten zusammen“ „ Die Lehrer übernehmen die Betreuung“ „ Vertretungskraft springt ein, wenn die auch nicht kann dann Eltern nach einem Notfallplan“ „ Der Träger hat für Springerkräfte gesorgt.“ „ Pool von der Stadt, ist aber zu schlecht organisiert und bestückt. Es gibt immer Zeiten, wo es eng ist und zu wenig da sind.” Vertreterkonzept
  • 26. Die Räumlichkeiten liegen in den meisten Fällen in der Schule und weisen auf einen gemeinsamen Raum für Hausaufgaben, Essen und andere Nutzungen hin. Die Mehrzahl der Einrichtungen liegt direkt in der Grundschule Räumlichkeiten - Zusammenfassung (Mehrfachennung möglich)
  • 27. Toilettenanlagen werden mit der Schule genutzt In einigen wenigen Einrichtungen gibt es getrennte Toiletten für Personal und Kinder Mittagessen wird entweder von der Schule oder in der Einrichtung ( in der Mehrzahl in der Schule ) angeboten. In wenigen Fällen verlassen die Kinder die Einrichtung, um Mittagessen zu erhalten. Räumlichkeiten (Sanitäranlagen, Mittagessen)
  • 28. Die Hälfte der angebotenen Räume sind dauerhaft umfunktionierte Klassenzimmer mit gebrauchten Schulmöbeln Die andere Hälfte sind speziell auf das Alter der Kinder abgestimmte und eingerichtete Räumlichkeiten Raumangebot und Ausstattung
  • 29. Die Lage der Räumlichkeiten erfordert keinen zusätzlichen Transport der Kinder 70% der Räume liegen direkt in der Schule Weitere 25% der Räume direkt bei der Schule bzw. sind fußläufig erreichbar Lage der Räumlichkeiten im Bezug zur Grundschule?
  • 30. Eingezäunter Spielplatz und sonst nichts Der GEB wünscht sich die Schaffung weiterer Angebote! Gestaltung des Außenbereichs
  • 31. Aufbewahrung von Gegenständen (Mehrfachnennung) Der GEB hält einen eigenen abschliessbaren Bereich pro Kind, z.B. für Ranzen oder etwas Geld für sinnvoll.
  • 32. Es gibt keinen dezidierten Aufenthaltsbereich für Eltern für Abholsituationen oder zum Austausch mit anderen Eltern. Aufenthaltsmöglichkeiten für Eltern
  • 33. Tagesgeschehen und Entwicklungsgespräche In Problemfällen werden Gespräche geführt, die jedoch (scheinbar) nicht in separater Umgebung stattfinden können, da es keine speziellen Räume zu mAustausch mit Eltern gibt. 20% geben an nie über das Tagesgeschehen ihrer Kinder informiert zu werden.
  • 34. Die Eltern haben in der Mehrzahl keine Kenntnis über den Informationsaustausch zwischen Schule und Einrichtung Die Mehrzahl der Information zwischen Träger und Eltern erfolgt entweder mündlich/im direkten Gespräch oder durch Aushang Informationskanäle zur Schule und zu den Eltern
  • 35. 2/3 der Eltern empfinden den Informationsaustausch in der angeboten Form als sehr gut bis befriedigend Lediglich 16% sind sehr unzufrieden. Zufriedenheit des Informationsaustausch zwischen Träger und Eltern
  • 36. Die Einbindung der Eltern erfolgt über Elternvertretungen ( verbindlich für Horte ) und einen Elternabend Für Flexible Nachmittagsbetreuung sind keine Elternvertretung vorgeschrieben. Der GEB leitet daraus ab, dass dort keine Bündelung der Elterninteressen gegenüber dem Betreiber erfolgt und somit die Elterninteressen potentiell schlechter vertreten sind als im Hort. Einbindung der Eltern
  • 37. Die Einrichtungen bieten Informationsveranstaltungen verschiedener Formen an für interessierte Eltern und deren Kinder. Der GEB wünscht sich den frühzeitigen Hinweis auf solche Veranstaltungen z.B. auf Elternabenden oder mit der Vorschuluntersuchung im Kindergarten. Weitergehend könnten wir uns sogar Kooperationen mit Kindergärten vorstellen Informationsmöglichkeiten für Interessenten
  • 38. Die befragten Eltern sind optimitisch, daß sie eine Betreuung bekommen werden, wissen wenig über die Platzvergabeverfahren. Sie sind bereit für eine Betreuung ca. 250 Euro/Monat für Schul und Ferienzeit zuzahlen, kennen jedoch gleichzeitig nicht die tatsächlichen Kosten bzw. wer für Differenzen in der Betreuung aufkommt Für diesen Betrag erwarten die Eltern ein Ganztagesbetreuungsangebot (Tendenz 7:30 - 16:30 ) und padagogische Qualität in der Betreuung sowie wenige Schliesstage. Bei der Abwesenheit des entsprechenden Angebots dürfte es zu Verminderung der Erwerbstätigkeit und damit des Einkommens der Eltern führen. Dies führt gleichzeitig zur Senkung des Steueraufkommens für die Gemeinschaft. Speziell für Alleinerziehende Eltern dürften sich aus der gemeldeten Istsituation der Betreuung erhebliche Probleme in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergeben. Zusammenfassung
  • 39. Das Thema erscheint für Medien und Eltern eher uninteressent Nur in einer Zeitung wurde über die Umfrage informiert, während die Krippenumfrage 2010 ein sehr hohes Interesse der Presse hatte. Selbst Eltern von Krippenkindern nahmen verhältnismäßig wenig an der Befragung teil. Wir fanden es sehr schwer für uns als Eltern schnell und verläßlich die Unterschiede in den Betreuungsformen zu verstehen. Jedoch: Die Ergebnisse bzgl. der Erwartung einen geeigneten Betreuungsplatz zu bekommen sind hoch. Wir kommen zu dem Schluss, dass dieses Thema beim massiven Ausbau der Krippen und Kindergarten-Ganztagesplätzen unterschätzt wird. Bewertung durch den GEB
  • 40. Verbesserte Informationspolitik durch die Träger Wir empfehlen dem Postillion e.V. sich aktiv bei seinen Eltern um eine frühe Sensibilisierung für das Thema Grundschulbetreuung zu kümmern. Die könnte z.B. im Rahmen der Vorschuluntersuchung durch ein Informationsblatt oder auch in einem Elternabend des Kindergartens speziell für Vorschulkinder erfolgen. Das Informationsblatt sollte eine Definition der verschiedenen Betreuungsformen und deren Rahmenbedingungen, sowie erste Kontaktmöglichkeiten für Eltern enthalten. Weiterhin empfehlen wir Transparenz über die konkrete Kostensituation zu schaffen, in dem die Gesamtbetreuungskosten und der Elternbeitrag auf der Rechnung ausgewiesen werden, Die Verbesserung der Information durch die Eltern selbst Wir empfehlen den Eltern sich frühzeitig, mindestens ein Jahr vorher, bei Schule oder Gemeinde um die konkrete Situation in ihrem Wohnort zu erkundigen. Empfehlung des GEB
  • 41. Wir empfehlen den Eltern anhand unseres Informationsblattes die für sie wichtigen Punkte in der Betreuung im Vorfeld zu überlegen und mit den Anbietern in Informationsgesprächen darüber zu diskutieren, damit das Angebot des Trägers klar verstanden ist. informationsaustausch Eltern und Träger Wir empfehlen die dokumentierte Darstellung des typischen Tagesablaufs, damit Eltern über den normalen Tagesablauf informiert sind. Wir empfehlen weiterhin regelmäßige und geplante Gespräche zwischen Eltern und dem Betreuungspersonal, um den Fokus von reinem Informationsaustausch im Problemfall abzulenken. Empfehlung des GEB