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Dr. Alexander Ruderisch
Training Within Industry (TWI):
„Back to the Roots“ oder doch
„Back to Future“?
LeanAroundTheClock 2019 – Mannheim 21.+ 22. März 2019 – Maimarkt-Halle
TRAINING WITHIN INDUSTRY (TWI):
„BACK TO THE ROOTS“
ODER DOCH
„BACK TO FUTURE“?
Alexander Ruderisch 22.03.2019
Training Within Industry (TWI):
„Back to the Roots“
oder doch
„Back to Future“?
■ Notwendigkeit einer bestmöglichen Einarbeitung:
-> Wie mache ich Mitarbeiter fit für LEAN?
-> Wie mache ich mein Unternehmen fit für
den derzeitigen Arbeitsmarkt?
■ Was ist Training within Industry?
-> historischer Kontext
-> methodischer Kontext
■ Wie sieht eine TWI Job Instructions „am eigenen
Leib erspürt“ aus?
WAS WIRD EUCH HEUTEAUFGETISCHT?
Fahrplan für den Vortrag
22.03.2019TWI @ LATC3
NOTWENDIGKEIT ZUR BESTMÖGLICHEN EINARBEITUNG
22.03.2019TWI @ LATC4
Wie mache ich
meine Mitarbeiter
fit für LEAN?
Wie stelle ich mich auf
den veränderten
Arbeitsmarkt ein?
Geflüchtete?
fachfremdeMitarbeiter?
Wie fördere ich das
Arbeitsklima?
Wie fördere ich die Bindung
der Mitarbeiter an das
Unternehmen?
Wie mache ich neue
Mitarbeiter schnell fit
für Ihre Tätigkeit?
Wie sichere ich hohe
Qualität bei geringen
Durchlaufzeiten? Kostenfaktor
Mitarbeiterwechsel /
„onboarding“
WIE MACHE ICH MEINE MITARBEITER FIT FÜR LEAN?
…ich weiß, es ist nur eine Fassette des Gesamten…
22.03.2019TWI @ LATC5
Monozukuri wa Hitozukuri.
„Wenn das Menschenwerk gut werden soll,
muss man beim Menschen anfangen.“
„Um gescheite Dinge zu tun, braucht es
gescheite Menschen“
Quelle: „LEAN auf gut Deutsch“; Mari Furukawa-Caspary; BoD
Um
Werkzeug,
Material &
Prozess
zu beherrschen
Muss der Mensch
denken,
lernen &
kommunizieren
FACHKRÄFTEMANGEL !?!
22.03.2019TWI @ LATC6
Quelle: https://wollmilchsau.de/glossar/fachkraeftemangel
ARBEITSMARKTSITUATION MINT-BERUFE
22.03.2019TWI @ LATC7
STANDORTE
AGROLAB GROUP
22.03.2019TWI @ LATC8
In fast ganz
EUROPA
ist AGROLAB
für seine Kunden tätig
Umwelt
analytik
Wasser
analytik
Agrar
analytik
Futtermittel
analytik
Lebensmittel
analytik
ERNTEANALYTIK BEI AGROLAB
22.03.2019TWI @ LATC9
Ernteanalytik
Raps, Hopfen, …
Aushilfskräfte
20.000 – 50.000
Muster in ca. 6
Wochen
ANALYTIK BEI AGROLAB
22.03.2019TWI @ LATC10
Proben-
erfassung
Proben-
vorbereitung
Proben-
aufbereitung
Messung
Befundung &
Kundenbetreuung
Benötigtes Fachwissen
-Probenverteilen
-Probenhomogenisieren
-Probenvermahlen
-Proben-und
Kundendaten ins
IT-System eingeben
-Probeneinwiegen
-Probenaufschließen
-Probenextrahieren
KERNTHEMEN BEI AGROLAB
Warum muss sich was ändern?
22.03.2019TWI @ LATC11
Einarbeitung für
Saisonarbeitskräfte
-> hohe Qualität
-> Identifikation
Einarbeitung fachfremder
Mitarbeiter in Probenvorbereitung
-> „Fachkräfteverknappung“
Langfristig:
Mitarbeiter fit für
LEAN machen
-> Kaizen ermöglichen
-> Identifikation
…UND DIE LÖSUNG???
„Back to the Roots“
22.03.2019TWI @ LATC12
TWI – WURZEL DES LEAN MANAGEMENTS
TWI – Regierungsprogramm der USA in den 1940er Jahren
22.03.2019TWI @ LATC13
US Regierungsplan ab Anfang der 1940er Jahre
-> Hochfahren der Industrieproduktion in Kriegszeiten
Zielgruppe:
- Frauen mit Tätigkeitsschwerpunkt in der Familie
- Landwirtschaftliche Arbeiter
- Langzeitarbeitslose aus Repression
Nach dem Krieg kamen Männer zurück
-> Programm in den USA eingeschlafen
-> in den 1950 er Jahren in Japan aufgegriffen (Toyota)
Menschenbild des TWI ist weit seiner Zeit voraus
-> Wertschätzung statt Taylorismus
Frauenbild des TWI ist weit seiner Zeit voraus
-> gelebter Feminismus
HISTORISCHES TWI PROGRAMM
22.03.2019TWI @ LATC14
HISTORISCHES TWI PROGRAMM
22.03.2019TWI @ LATC15
■ 85% der Firmen konnten Produktion >25% steigern
■ 100% der Firmen konnten die Einarbeitungszeit um >25% verringern
■ 88% der Firmen konnten die Arbeitszeiten um >25% reduzieren
■ 55% der Firmen reduzierten den Ausschuss um >25%
■ 100% der Firmen reduzierten die Reklamationsquote um >25%
ERFOLGE DES HISTORISCHEN TWI PROGRAMMS
22.03.2019TWI @ LATC16
Beispiel für Erfolg:
Ausbildung zum Linsenschleifer
1940 -> 5 Jahre
1945 -> 6 Wochen
Mit in Spitzenzeiten 400
Regierungsangestellten wurden
1 Million Trainer ausgebildet
>600 Firmen wurden überwacht während WWII
■ (vermeintliche!?!) Einfachheit des Konzeptes
■ minimale Vorbereitungszeit (wenn das einmal Konzept erstellt ist)
■ Praktische Demonstrationen mit „learning by doing“
■ Multiplikationseffekt
■ Respekt für Mitarbeiter
■ Unterstützung der Standardisierung
■ Unterstützung Personalentwicklung
ERFOLGSFAKTOREN FÜR TWI
22.03.2019TWI @ LATC17
■ neue (ungelernte, fachfremde) Mitarbeiter einarbeiten
■ Einarbeitung von Saison- und Zeitarbeitskräften
■ neue Techniken und Abläufe einführen
■ CAPA nach Arbeitsunfällen
■ Qualitätsmängel beheben
■ Produktivitätsdefizite
■ Verbesserung des Betriebsklimas
■ Wissenstransfer
KLASSISCHE EINSATZFELDER FÜR TWI
22.03.2019TWI @ LATC18
DIE 3 BAUSTEINEDES TWI
22.03.2019TWI @ LATC19
Job Instructions TWIJob Relations Job Methods
4-gliedriges Ausbildungsrogramm:
■ Einführung (2 h)
■ Vertiefung der Methode durch Übungen aus dem alltäglichen Bereich (2 h)
■ Vorbereitung eines Arbeitsplatzes jedes Teilnehmers + Unterweisung (2-3 h)
■ (virtuelles) Treffen der Gruppe, um Erfahrungen zu reflektieren (2 h)
EINFÜHRUNG IN JOB INSTRUCTIONS
Train the Trainer
22.03.2019TWI @ LATC20
Übungen für 2. Ausbildungsinheit:
1) 100 Euro mit der EC-Karte am Geldautomat holen
2) Tasse Tee (Teebeutel) zubereiten
3) Tasse Kaffee (schwarz) aus Nespressomaschine lassen
4) Butterbrot zubereiten
5) Auto starten
6) CD in den CD-Player einlegen
ÜBUNGENAUS DEM ALLTÄGLICHEN BEREICH
22.03.2019TWI @ LATC21
KERNKONZEPT DES JOB INSTRUCTIONS
Klingt einfach? Warum ist es dann nicht umgesetzt in unseren Betrieben?
22.03.2019TWI @ LATC22
Gründe es genauso zu tun
WASWichtige Schritte der Tätigkeit
WIE
WARUM
Schlüsselpunkte der Tätigkeit
■ Prioritäten:
(Arbeits- und Prozess-)Sicherheit > Genauigkeit > Geschwindigkeit
■ Erklärung auf allen Kanälen:
-auditiv -> erklären
-visuell -> zeigen
-kinästhetisch -> nachmachen, selber versuchen
■ Fehler sofort korrigieren, wenn:
-Arbeitsschritte ausgelassen werden
-Arbeitsschritte falsch benannt werden
-Schlüsselpunkte und Gründe falsch oder nicht benannt werden
■ Fokus auf Arbeitssicherheit
WICHTIGE GRUNDWEISHEITEN
22.03.2019TWI @ LATC23
Schritt 1 – Mitarbeiter vorbereiten
■ Lockerer Einstieg
■ Mitarbeiter „abholen“
■ Die Tätigkeit benennen und klären, was der Mitarbeiter bereits weiß
■ Interesse wecken, die Tätigkeit zu erlernen
DURCHFÜHRUNGDER UNTERWEISUNG
Schritt 1 – Mitarbeiter vorbereiten
22.03.2019TWI @ LATC24
Schritt 2 – Tätigkeit vorführen (3x)
■ Im ersten Durchgang die wichtigen Schritte benennen und vorführen
WAS !?!
■ Im zweiten Durchgang Schritte und Schlüsselpunkte der Schritte
benennen
WIE !?!
■ Im dritten Durchgang Schritte, Schlüsselpunkte und Gründe benennen
WARUM !?!
■ Immer klar und vollständig instruieren; geduldig und auf individuelle
Auffassungsgabe rücksichtnehmend erklären
DURCHFÜHRUNGDER UNTERWEISUNG
Schritt 2 – Ausbilder führt Tätigkeit führen
22.03.2019TWI @ LATC25
Schritt 3 – Tätigkeit ausführen (4x +?)
■ Im ersten Durchgang Tätigkeit durchführen lassen; ggf Fehler korrigieren
■ Im zweiten Durchgang alle wichtigen Schritte beim ausführen benennen
lassen
■ Im dritten Durchgang die wichtigen Schritte und die Schlüsselpunkte
benennen lassen
■ Im vierten Durchgang zusätzlich auch noch die Gründe benennen lassen
■ Sicherstellen, dass alles durch den Mitarbeiter verstanden wurde
■ Ggf. vierten Durchgang wiederholen lassen, bis Ausbilder Sicherheit hat,
dass alles verstanden wurde
DURCHFÜHRUNGDER UNTERWEISUNG
Schritt 3 – Mitarbeiter führt Tätigkeit aus
22.03.2019TWI @ LATC26
Schritt 4 – Abschluss
■ Ankündigen, dass Mitarbeiter nun selbstständig die Tätigkeit weiterführen
soll
■ Einen erreichbaren Ansprechpartner bei Problemen/Fragen benennen
■ Überprüfung ankündigen und auch durchführen
■ Zu Fragen ermuntern
DURCHFÜHRUNGDER UNTERWEISUNG
Schritt 4 – Abschluss der Unterweisung
22.03.2019TWI @ LATC27
AGROLAB KARTE ZU JOB INSTRUCTIONS
…mit Bastelanleitung…
22.03.2019TWI @ LATC28
■ Zeitplan erstellen
Welche Tätigkeiten soll welcher Mitarbeiter bis wann beherrschen?
Welche Randbedingungen sind zu beachten?
■ Tätigkeit analysieren und herunterbrechen
Wichtige Schritte auflisten
Schlüsselpunkte definieren
Gründe dafür bewusst machen
=> Tätigkeitsaufschlüsselung erstellen
■ Materialien bereitstellen
Ausrüstung, Material, Werkzeuge & Maschinen
■ Arbeitsplatz vorbereiten
Arbeitsplatz vorbereiten, wie der Mitarbeiter ihn aufrechterhalten soll
VORBEREITUNG DER UNTERWEISUNG
Was muss der Ausbilder VOR Beginn der Unterweisung tun?
22.03.2019TWI @ LATC29
ANALYSE DER TÄTIGKEIT
Selbstfindung vor Wissenstransfer
22.03.2019TWI @ LATC30
KERNBOTSCHAFT JOB INSTRUCTIONS
22.03.2019TWI @ LATC31
Was der Mitarbeiter nicht gelernt hat,
hat der Ausbilder nicht gelehrt.
Vier Grundlagen guter Arbeitsbeziehungen:
■ Rückmeldung geben
■ Anerkennung / Wertschätzung geben
■ Veränderungen ankündigen
■ Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten einsetzen
GRUNDPRINZIPIEN JOB RELATIONS
Schaffung guter Arbeitsbeziehungen
22.03.2019TWI @ LATC32
Arbeitsresultate werden durch Menschen erzielt. Man muss die
Mitarbeiter wertschätzend als Individuen behandeln.
Job Relations -
Problemlösung
Fakten
sammeln
Abwägen und
entscheiden
Maßnahmen
ergreifen
Ergebnisse
prüfen
Vier Schritte zur Verbesserung der Abläufe:
■ Tätigkeit analysieren
■ Jedes Detail hinterfragen
■ Neuen Ablauf festlegen
■ Neuen Ablauf umsetzen
GRUNDPRINZIPIEN JOB METHODS
Verbesserungsprozess
22.03.2019TWI @ LATC33
Hochwertige Produkte in kurzer Zeit unter bester Einbindung
von Mensch, Maschine und Material.
DIE 3 BAUSTEINEDES TWI
Zusammenhänge zwischen TWI und lean management
22.03.2019TWI @ LATC34
Job Instructions TWI
TPS
(LEAN)
Job Instructions
Job Relations Job Methods
Coaching KATA KAIZEN (KVP)
WARUM IST DAS 4-PHASEN-MODELL SO WERTVOLL?
Habe ich das nicht schon mal anderswo gesehen?
22.03.2019TWI @ LATC35
Wissenschaftl.
Arbeiten
TWI Job
Instructions
TWI – Job
Relations
TWI – Job
Methods
PDCA
Beobachtenund
Beschreiben
Mitarbeiter
vorbereiten
Fakten
sammeln
Tätigkeit
analysieren
PLAN
Hypothese
formulieren
Tätigkeit
vorführen
Abwägen und
entscheiden
jedes Detail
hinterfragen
DO
Hypothese
benutzen um
Vorhersagenzu
machen
Tätigkeit
ausführen
lassen
Maßnahmen
ergreifen
neuen Ablauf
definieren
CHECK
Vorhersagenmit
Experimenten
verifizieren
Abschluss Ergebnisse
prüfen
neuen Ablauf
anwenden
ACT
WICHTIGSTEERKENNTNIS BEI DER EINFÜHRUNG
22.03.2019TWI @ LATC36
Bei (fast) jeder Arbeitsaufschlüsselung
in Vorbereitung von Job Instruction
findet Job Methods statt.
Nachdenken über Prozess bei Einarbeitungsplanung /
Strukturierung
-> „Spiegel“ für Prozessklarheit
-> Selbstreflektion führt zu Prozessverbesserung
■ Tiefgehende Einarbeitung möglich; höhere Qualität durch klare Vermittlung
von WIE und WARUM
■ Effizienz liegt im WIE, somit in den spezifischen Handgriffen
■ Qualität liegt im WARUM und WIE -> wird erreicht durch tiefgehende
Standardisierung
■ Komplexe Prozesse herunterbrechen -> bestenfalls <10 Schritte (max. 15)
■ Trainer muss Prozess sehr gut kennen (incl. aller „Tipps und Tricks“ und
spezieller Handgriffe)
=> Einarbeiter oft NICHT Vorgesetzter
■ Trainer muss über gute Kommunikationsfähigkeit verfügen
=> Schulung und Begleitung extrem wichtig
LESSONS LEARNED – ERFAHRUNGEN MIT JOB INSTRUCTIONS
„Dieser Weg wird kein leichter sein…“
22.03.2019TWI @ LATC37
JOB INSTRUCTIONSERLEBEN…
…wir lernen Pipettieren…!
22.03.2019TWI @ LATC38
ARBEITSAUFSCHLÜSSELUNG „PIPETTIEREN“
…wir lernen Pipettieren…!
22.03.2019TWI @ LATC39
…DAHER „ZURÜCK ZU
DEN WURZELN“ FÜR
EINE ERFOLGREICHE
ZUKUNFT!

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Lean Management wird nicht, ist nicht und war nie grün! Lean Management hat a...
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Training within Industry (TWI)

  • 1. Dr. Alexander Ruderisch Training Within Industry (TWI): „Back to the Roots“ oder doch „Back to Future“? LeanAroundTheClock 2019 – Mannheim 21.+ 22. März 2019 – Maimarkt-Halle
  • 2. TRAINING WITHIN INDUSTRY (TWI): „BACK TO THE ROOTS“ ODER DOCH „BACK TO FUTURE“? Alexander Ruderisch 22.03.2019 Training Within Industry (TWI): „Back to the Roots“ oder doch „Back to Future“?
  • 3. ■ Notwendigkeit einer bestmöglichen Einarbeitung: -> Wie mache ich Mitarbeiter fit für LEAN? -> Wie mache ich mein Unternehmen fit für den derzeitigen Arbeitsmarkt? ■ Was ist Training within Industry? -> historischer Kontext -> methodischer Kontext ■ Wie sieht eine TWI Job Instructions „am eigenen Leib erspürt“ aus? WAS WIRD EUCH HEUTEAUFGETISCHT? Fahrplan für den Vortrag 22.03.2019TWI @ LATC3
  • 4. NOTWENDIGKEIT ZUR BESTMÖGLICHEN EINARBEITUNG 22.03.2019TWI @ LATC4 Wie mache ich meine Mitarbeiter fit für LEAN? Wie stelle ich mich auf den veränderten Arbeitsmarkt ein? Geflüchtete? fachfremdeMitarbeiter? Wie fördere ich das Arbeitsklima? Wie fördere ich die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen? Wie mache ich neue Mitarbeiter schnell fit für Ihre Tätigkeit? Wie sichere ich hohe Qualität bei geringen Durchlaufzeiten? Kostenfaktor Mitarbeiterwechsel / „onboarding“
  • 5. WIE MACHE ICH MEINE MITARBEITER FIT FÜR LEAN? …ich weiß, es ist nur eine Fassette des Gesamten… 22.03.2019TWI @ LATC5 Monozukuri wa Hitozukuri. „Wenn das Menschenwerk gut werden soll, muss man beim Menschen anfangen.“ „Um gescheite Dinge zu tun, braucht es gescheite Menschen“ Quelle: „LEAN auf gut Deutsch“; Mari Furukawa-Caspary; BoD Um Werkzeug, Material & Prozess zu beherrschen Muss der Mensch denken, lernen & kommunizieren
  • 6. FACHKRÄFTEMANGEL !?! 22.03.2019TWI @ LATC6 Quelle: https://wollmilchsau.de/glossar/fachkraeftemangel
  • 8. STANDORTE AGROLAB GROUP 22.03.2019TWI @ LATC8 In fast ganz EUROPA ist AGROLAB für seine Kunden tätig Umwelt analytik Wasser analytik Agrar analytik Futtermittel analytik Lebensmittel analytik
  • 9. ERNTEANALYTIK BEI AGROLAB 22.03.2019TWI @ LATC9 Ernteanalytik Raps, Hopfen, … Aushilfskräfte 20.000 – 50.000 Muster in ca. 6 Wochen
  • 10. ANALYTIK BEI AGROLAB 22.03.2019TWI @ LATC10 Proben- erfassung Proben- vorbereitung Proben- aufbereitung Messung Befundung & Kundenbetreuung Benötigtes Fachwissen -Probenverteilen -Probenhomogenisieren -Probenvermahlen -Proben-und Kundendaten ins IT-System eingeben -Probeneinwiegen -Probenaufschließen -Probenextrahieren
  • 11. KERNTHEMEN BEI AGROLAB Warum muss sich was ändern? 22.03.2019TWI @ LATC11 Einarbeitung für Saisonarbeitskräfte -> hohe Qualität -> Identifikation Einarbeitung fachfremder Mitarbeiter in Probenvorbereitung -> „Fachkräfteverknappung“ Langfristig: Mitarbeiter fit für LEAN machen -> Kaizen ermöglichen -> Identifikation
  • 12. …UND DIE LÖSUNG??? „Back to the Roots“ 22.03.2019TWI @ LATC12
  • 13. TWI – WURZEL DES LEAN MANAGEMENTS TWI – Regierungsprogramm der USA in den 1940er Jahren 22.03.2019TWI @ LATC13 US Regierungsplan ab Anfang der 1940er Jahre -> Hochfahren der Industrieproduktion in Kriegszeiten Zielgruppe: - Frauen mit Tätigkeitsschwerpunkt in der Familie - Landwirtschaftliche Arbeiter - Langzeitarbeitslose aus Repression Nach dem Krieg kamen Männer zurück -> Programm in den USA eingeschlafen -> in den 1950 er Jahren in Japan aufgegriffen (Toyota) Menschenbild des TWI ist weit seiner Zeit voraus -> Wertschätzung statt Taylorismus Frauenbild des TWI ist weit seiner Zeit voraus -> gelebter Feminismus
  • 16. ■ 85% der Firmen konnten Produktion >25% steigern ■ 100% der Firmen konnten die Einarbeitungszeit um >25% verringern ■ 88% der Firmen konnten die Arbeitszeiten um >25% reduzieren ■ 55% der Firmen reduzierten den Ausschuss um >25% ■ 100% der Firmen reduzierten die Reklamationsquote um >25% ERFOLGE DES HISTORISCHEN TWI PROGRAMMS 22.03.2019TWI @ LATC16 Beispiel für Erfolg: Ausbildung zum Linsenschleifer 1940 -> 5 Jahre 1945 -> 6 Wochen Mit in Spitzenzeiten 400 Regierungsangestellten wurden 1 Million Trainer ausgebildet >600 Firmen wurden überwacht während WWII
  • 17. ■ (vermeintliche!?!) Einfachheit des Konzeptes ■ minimale Vorbereitungszeit (wenn das einmal Konzept erstellt ist) ■ Praktische Demonstrationen mit „learning by doing“ ■ Multiplikationseffekt ■ Respekt für Mitarbeiter ■ Unterstützung der Standardisierung ■ Unterstützung Personalentwicklung ERFOLGSFAKTOREN FÜR TWI 22.03.2019TWI @ LATC17
  • 18. ■ neue (ungelernte, fachfremde) Mitarbeiter einarbeiten ■ Einarbeitung von Saison- und Zeitarbeitskräften ■ neue Techniken und Abläufe einführen ■ CAPA nach Arbeitsunfällen ■ Qualitätsmängel beheben ■ Produktivitätsdefizite ■ Verbesserung des Betriebsklimas ■ Wissenstransfer KLASSISCHE EINSATZFELDER FÜR TWI 22.03.2019TWI @ LATC18
  • 19. DIE 3 BAUSTEINEDES TWI 22.03.2019TWI @ LATC19 Job Instructions TWIJob Relations Job Methods
  • 20. 4-gliedriges Ausbildungsrogramm: ■ Einführung (2 h) ■ Vertiefung der Methode durch Übungen aus dem alltäglichen Bereich (2 h) ■ Vorbereitung eines Arbeitsplatzes jedes Teilnehmers + Unterweisung (2-3 h) ■ (virtuelles) Treffen der Gruppe, um Erfahrungen zu reflektieren (2 h) EINFÜHRUNG IN JOB INSTRUCTIONS Train the Trainer 22.03.2019TWI @ LATC20
  • 21. Übungen für 2. Ausbildungsinheit: 1) 100 Euro mit der EC-Karte am Geldautomat holen 2) Tasse Tee (Teebeutel) zubereiten 3) Tasse Kaffee (schwarz) aus Nespressomaschine lassen 4) Butterbrot zubereiten 5) Auto starten 6) CD in den CD-Player einlegen ÜBUNGENAUS DEM ALLTÄGLICHEN BEREICH 22.03.2019TWI @ LATC21
  • 22. KERNKONZEPT DES JOB INSTRUCTIONS Klingt einfach? Warum ist es dann nicht umgesetzt in unseren Betrieben? 22.03.2019TWI @ LATC22 Gründe es genauso zu tun WASWichtige Schritte der Tätigkeit WIE WARUM Schlüsselpunkte der Tätigkeit
  • 23. ■ Prioritäten: (Arbeits- und Prozess-)Sicherheit > Genauigkeit > Geschwindigkeit ■ Erklärung auf allen Kanälen: -auditiv -> erklären -visuell -> zeigen -kinästhetisch -> nachmachen, selber versuchen ■ Fehler sofort korrigieren, wenn: -Arbeitsschritte ausgelassen werden -Arbeitsschritte falsch benannt werden -Schlüsselpunkte und Gründe falsch oder nicht benannt werden ■ Fokus auf Arbeitssicherheit WICHTIGE GRUNDWEISHEITEN 22.03.2019TWI @ LATC23
  • 24. Schritt 1 – Mitarbeiter vorbereiten ■ Lockerer Einstieg ■ Mitarbeiter „abholen“ ■ Die Tätigkeit benennen und klären, was der Mitarbeiter bereits weiß ■ Interesse wecken, die Tätigkeit zu erlernen DURCHFÜHRUNGDER UNTERWEISUNG Schritt 1 – Mitarbeiter vorbereiten 22.03.2019TWI @ LATC24
  • 25. Schritt 2 – Tätigkeit vorführen (3x) ■ Im ersten Durchgang die wichtigen Schritte benennen und vorführen WAS !?! ■ Im zweiten Durchgang Schritte und Schlüsselpunkte der Schritte benennen WIE !?! ■ Im dritten Durchgang Schritte, Schlüsselpunkte und Gründe benennen WARUM !?! ■ Immer klar und vollständig instruieren; geduldig und auf individuelle Auffassungsgabe rücksichtnehmend erklären DURCHFÜHRUNGDER UNTERWEISUNG Schritt 2 – Ausbilder führt Tätigkeit führen 22.03.2019TWI @ LATC25
  • 26. Schritt 3 – Tätigkeit ausführen (4x +?) ■ Im ersten Durchgang Tätigkeit durchführen lassen; ggf Fehler korrigieren ■ Im zweiten Durchgang alle wichtigen Schritte beim ausführen benennen lassen ■ Im dritten Durchgang die wichtigen Schritte und die Schlüsselpunkte benennen lassen ■ Im vierten Durchgang zusätzlich auch noch die Gründe benennen lassen ■ Sicherstellen, dass alles durch den Mitarbeiter verstanden wurde ■ Ggf. vierten Durchgang wiederholen lassen, bis Ausbilder Sicherheit hat, dass alles verstanden wurde DURCHFÜHRUNGDER UNTERWEISUNG Schritt 3 – Mitarbeiter führt Tätigkeit aus 22.03.2019TWI @ LATC26
  • 27. Schritt 4 – Abschluss ■ Ankündigen, dass Mitarbeiter nun selbstständig die Tätigkeit weiterführen soll ■ Einen erreichbaren Ansprechpartner bei Problemen/Fragen benennen ■ Überprüfung ankündigen und auch durchführen ■ Zu Fragen ermuntern DURCHFÜHRUNGDER UNTERWEISUNG Schritt 4 – Abschluss der Unterweisung 22.03.2019TWI @ LATC27
  • 28. AGROLAB KARTE ZU JOB INSTRUCTIONS …mit Bastelanleitung… 22.03.2019TWI @ LATC28
  • 29. ■ Zeitplan erstellen Welche Tätigkeiten soll welcher Mitarbeiter bis wann beherrschen? Welche Randbedingungen sind zu beachten? ■ Tätigkeit analysieren und herunterbrechen Wichtige Schritte auflisten Schlüsselpunkte definieren Gründe dafür bewusst machen => Tätigkeitsaufschlüsselung erstellen ■ Materialien bereitstellen Ausrüstung, Material, Werkzeuge & Maschinen ■ Arbeitsplatz vorbereiten Arbeitsplatz vorbereiten, wie der Mitarbeiter ihn aufrechterhalten soll VORBEREITUNG DER UNTERWEISUNG Was muss der Ausbilder VOR Beginn der Unterweisung tun? 22.03.2019TWI @ LATC29
  • 30. ANALYSE DER TÄTIGKEIT Selbstfindung vor Wissenstransfer 22.03.2019TWI @ LATC30
  • 31. KERNBOTSCHAFT JOB INSTRUCTIONS 22.03.2019TWI @ LATC31 Was der Mitarbeiter nicht gelernt hat, hat der Ausbilder nicht gelehrt.
  • 32. Vier Grundlagen guter Arbeitsbeziehungen: ■ Rückmeldung geben ■ Anerkennung / Wertschätzung geben ■ Veränderungen ankündigen ■ Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten einsetzen GRUNDPRINZIPIEN JOB RELATIONS Schaffung guter Arbeitsbeziehungen 22.03.2019TWI @ LATC32 Arbeitsresultate werden durch Menschen erzielt. Man muss die Mitarbeiter wertschätzend als Individuen behandeln. Job Relations - Problemlösung Fakten sammeln Abwägen und entscheiden Maßnahmen ergreifen Ergebnisse prüfen
  • 33. Vier Schritte zur Verbesserung der Abläufe: ■ Tätigkeit analysieren ■ Jedes Detail hinterfragen ■ Neuen Ablauf festlegen ■ Neuen Ablauf umsetzen GRUNDPRINZIPIEN JOB METHODS Verbesserungsprozess 22.03.2019TWI @ LATC33 Hochwertige Produkte in kurzer Zeit unter bester Einbindung von Mensch, Maschine und Material.
  • 34. DIE 3 BAUSTEINEDES TWI Zusammenhänge zwischen TWI und lean management 22.03.2019TWI @ LATC34 Job Instructions TWI TPS (LEAN) Job Instructions Job Relations Job Methods Coaching KATA KAIZEN (KVP)
  • 35. WARUM IST DAS 4-PHASEN-MODELL SO WERTVOLL? Habe ich das nicht schon mal anderswo gesehen? 22.03.2019TWI @ LATC35 Wissenschaftl. Arbeiten TWI Job Instructions TWI – Job Relations TWI – Job Methods PDCA Beobachtenund Beschreiben Mitarbeiter vorbereiten Fakten sammeln Tätigkeit analysieren PLAN Hypothese formulieren Tätigkeit vorführen Abwägen und entscheiden jedes Detail hinterfragen DO Hypothese benutzen um Vorhersagenzu machen Tätigkeit ausführen lassen Maßnahmen ergreifen neuen Ablauf definieren CHECK Vorhersagenmit Experimenten verifizieren Abschluss Ergebnisse prüfen neuen Ablauf anwenden ACT
  • 36. WICHTIGSTEERKENNTNIS BEI DER EINFÜHRUNG 22.03.2019TWI @ LATC36 Bei (fast) jeder Arbeitsaufschlüsselung in Vorbereitung von Job Instruction findet Job Methods statt. Nachdenken über Prozess bei Einarbeitungsplanung / Strukturierung -> „Spiegel“ für Prozessklarheit -> Selbstreflektion führt zu Prozessverbesserung
  • 37. ■ Tiefgehende Einarbeitung möglich; höhere Qualität durch klare Vermittlung von WIE und WARUM ■ Effizienz liegt im WIE, somit in den spezifischen Handgriffen ■ Qualität liegt im WARUM und WIE -> wird erreicht durch tiefgehende Standardisierung ■ Komplexe Prozesse herunterbrechen -> bestenfalls <10 Schritte (max. 15) ■ Trainer muss Prozess sehr gut kennen (incl. aller „Tipps und Tricks“ und spezieller Handgriffe) => Einarbeiter oft NICHT Vorgesetzter ■ Trainer muss über gute Kommunikationsfähigkeit verfügen => Schulung und Begleitung extrem wichtig LESSONS LEARNED – ERFAHRUNGEN MIT JOB INSTRUCTIONS „Dieser Weg wird kein leichter sein…“ 22.03.2019TWI @ LATC37
  • 38. JOB INSTRUCTIONSERLEBEN… …wir lernen Pipettieren…! 22.03.2019TWI @ LATC38
  • 39. ARBEITSAUFSCHLÜSSELUNG „PIPETTIEREN“ …wir lernen Pipettieren…! 22.03.2019TWI @ LATC39
  • 40. …DAHER „ZURÜCK ZU DEN WURZELN“ FÜR EINE ERFOLGREICHE ZUKUNFT!