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Praxisbericht: Welche Fehler bei der
Implementierung eines ERP-Systems
im Handel vermieden werden sollten
Topsoft 2017, Zürich
Patrick Belser (Regional Director), 30.8.2017
www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 2
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Pflichtenheft (Anforderungsmatrix)
 "Wunschzettel" ans Christkind vermeiden
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 Prozesse beschreiben
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Bitte beantworten Sie sämtliche Fragen und fügen Sie bei Bedarf Kommentare hinzu.
Priorität: A = muss erfüllt werden / B = kann erfüllt werden / C = optional
Erfüllungsgrad: S = Standard / E = Entwicklung / K = Individualkonfiguration / D = Drittprodukt / N = Nicht erfüllt
NR ANFORDERUNG PRIORITÄT PHASE ERFÜLLUNG BEMERKUNGEN
OFF-1 Möglichkeit der Erfassung von positions-
unabhängigen Angebotstexten (Langtext)
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 Lizenztyp: proprietär vs. Open Source
 Hosting: intern vs. gehostet vs. SaaS
 Preismodell: pro User, pro Modul etc.
 vor-Selektion möglich dank Internet
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  • 1. Praxisbericht: Welche Fehler bei der Implementierung eines ERP-Systems im Handel vermieden werden sollten Topsoft 2017, Zürich Patrick Belser (Regional Director), 30.8.2017
  • 2. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 2 Portrait Camptocamp Gründung 2001 > 80 3Abteilungen seit 2006 Odoo Gold Partner Mitarbeiter
  • 3. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 3 Unsere zufriedenen Kunden BUSINESSGEOSPATIALINFRA
  • 4. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 4 Ein gutes ERP Projekt entsteht in der Schnittstelle dreier Faktoren SOFTWARE- LÖSUNG INTERNES PROJEKT-TEAM SYSTEM- INTEGRATOR
  • 5. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 5 ANWENDER IT LÖSUNG
  • 6. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 6 Problem Nr. 1
  • 7. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 7 Pflichtenheft (Anforderungsmatrix)  "Wunschzettel" ans Christkind vermeiden  Widerspiegelung reeller Anforderungen  präzise Beschreibung  muss die Vergleichbarkeit der Lösungen erleichtern  Interne Analysen -> Interviews  Existierende Pflichtenhefte im Internet nutzen  Prozesse beschreiben  Anforderungen nummerieren und priorisieren  Aufteilung der Implementierung in Phasen  Kommentarspalte für den Anbieter vorsehen
  • 8. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 8 Pflichtenheft (Anforderungsmatrix) Bitte nicht so…
  • 9. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 9 Pflichtenheft (Anforderungsmatrix) ERLÄUTERUNGEN Bitte beantworten Sie sämtliche Fragen und fügen Sie bei Bedarf Kommentare hinzu. Priorität: A = muss erfüllt werden / B = kann erfüllt werden / C = optional Erfüllungsgrad: S = Standard / E = Entwicklung / K = Individualkonfiguration / D = Drittprodukt / N = Nicht erfüllt NR ANFORDERUNG PRIORITÄT PHASE ERFÜLLUNG BEMERKUNGEN OFF-1 Möglichkeit der Erfassung von positions- unabhängigen Angebotstexten (Langtext) inkl. Formatierung (Aufzählung, Fett, etc.) A Phase 1 S OFF-2 Zweistufiges Angebotsverfahren: In erster Phase Erstellen von Lead bei Anfragen, später Übertragung als Angebot A Phase 1 S OFF-3 Zuweisen von sprachabhängigen Doku- menten zu externen Formularen (z.B. sprachabhängige Produktbeschreibung beim Angebot) B Phase 2 K Ist im Standard vorhanden, muss aber in Absprache mit dem Kunden konfiguriert werden. CRM-1 Freie Klassifizierung der Kunden nach A, B, und C und nach Potential (hoch, mittel, tief) A Phase 1 E Geschätzter Aufwand: ca. 2 Stunden (siehe Offerte, Pos. CRM-1.1) CRM-2 Verwaltung von Kontaktadresse, Post- adresse, Lieferadresse, Rechnungs- adresse, Mahnadresse, Privatadresse C Phase 2 S Muster
  • 10. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 10 Vergleich der Lösungen  Lizenztyp: proprietär vs. Open Source  Hosting: intern vs. gehostet vs. SaaS  Preismodell: pro User, pro Modul etc.  vor-Selektion möglich dank Internet  Vorsicht bei Online-Testsystemen!  Ziehen Sie nach Möglichkeit ein Proof of Concept mit den 2-3 favorisierten Lösungen in Betracht (vergüten Sie diesen Aufwand!)
  • 11. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 11 Problem Nr. 2
  • 12. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 12 Wahl des richtigen Partners  Schützen Sie sich vor "guten Verkäufern"  verifizieren vs. glauben  Dienstleister, verantwortlich für >50% des Projekterfolgs  "One Man Show" vs. multidisziplinäres Team  Langfristige Partnerschaft  Expertise sowohl bezüglich der Branche wie auch der Lösung  Referenzen besuchen!  Rahmenvertrag  Change Process  Vergütungsmodell  Abnahmeverfahren  Exit Gates  Reporting
  • 13. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 13 Ein Systemintegrator bietet Ihnen…  einen methodologischen Ansatz  Fachexpertise -> Best Practices  Spezialisierung für die gewählte Lösung -> Ihr PARTNER für das Gelingen des Projekts
  • 14. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 14  Waterfall vs. Agile  regelmässige Präsenz -> Workshops  Engagement des Kunden  "Lego"-Projekt -> Limitierung finanzieller und menschlicher Risiken  Werkzeuge  JIRA, Confluence  Git / GitHub  Docker  Test-Infrastruktur Methodologie Quelle: https://blog.ganttpro.com/en/waterfall-vs-agile-with-advantages-and-disadvantages/
  • 15. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 15 Problem Nr. 3
  • 16. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 16 Internes Projektteam  Eine ERP-Einführung ist immer auch ein Change-Management Prozess  Bestimmung eines internen Projektleiters  Interne Koordination + Verbindung zum Dienstleister  Wer sind die Key User?  Definition der Anforderungen  TESTS, TESTS, TESTS!  Dokumentation und interne Schulungen  Entscheidungsprozesse im Rahmen des Projekts müssen klar definiert sein  Die Teams in die Verantwortung nehmen  Das Verhältnis zwischen Aufwand des Dienstleisters und dem internen Aufwand ist ca. 1:1!
  • 17. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 17 Go-Live und…. !!! ZEIT ZUFRIEDENHEIT GO LIVE
  • 18. www.camptocamp.com / 8/31/17 / Seite 18 Eine ERP Implementierung ist ein langfristiges, strategisches Unternehmensprojekt!
  • 20. Patrick Belser Regional Director +41 78 764 72 42 patrick.belser@camptocamp.com Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!