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BWL- und Personalabend
Herzlich willkommen
                   zum BWL- und Personalabend in der
                           KANZLEI NICKERT




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER
Mitarbeitergespräch




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Übersicht
                Anlässe für das Mitarbeitergespräch
                Planung bzw. Vorbereitung des
                Mitarbeitergesprächs
                Kommunikation
                Ablauf des Mitarbeitergesprächs
                Fehlzeitengespräch
                Nachbereitung des Mitarbeitergesprächs
                Mögliche Beurteilungsfehler
                Dont‘s
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Anlässe für das
                                                  Mitarbeitergespräch




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Anlässe für das
           Mitarbeitergespräch
               Onboarding-Gespräch
               Ende der Probezeit
               Beurteilungs-/Entwicklungs-/Karriere-
               gespräch
               Anerkennungs-/Kritikgespräch




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Anlässe für das
           Mitarbeitergespräch

               Krankheit/häufige
               Erkrankung/Krankenrückkehrgespräch
               Gehaltsgespräch
               Abmahnungsgespräch
               Kündigungs-/Austrittsgespräch



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Planung bzw. Vorbereitung des
                     Mitarbeitergesprächs




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Allgemein
                regelmäßig
                Termin, Ort, Gesprächsziel bekannt
                geben
                Ggfs. Formular




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Allgemein
                Faustformel: Vorbereitung so lange wie
                Gespräch?
                Unterjährige Dokumentation zahlt sich
                aus
                Wenn mehrere Gesprächsteilnehmer:
                wer übernimmt welchen Teil?




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Aus der Sicht des Vorgesetzten:
                Wie verliefen frühere Gespräche?
                Welche Aufgaben hat der Mitarbeiter
                aktuell?
                Welche Leistungen erbringt der
                Mitarbeiter?
                Besonderes im Verhalten des
                Mitarbeiters, soziales Verhalten,
                Motivation?

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Aus der Sicht des Vorgesetzten:
                 Interessen und Stärken des Mitarbeiters?
                 Maßnahmen zur persönlichen und
                 fachlichen Entwicklung?
                 Besteht Qualifizierungs-
                 Fortbildungsbedarf beim Mitarbeiter?
                 Ggfs. wie hole ich das Gespräch auf die
                 Sachebene zurück?


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Aus der Sicht des Mitarbeiters:
                Erfolge/Enttäuschungen
                Konfliktpotentiale
                Entwicklungs- und Qualifizierungsbedarf
                Anregungen
                Wo ist Unterstützung erforderlich?




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Besonderheit: Onboarding
                Warum wurde der neue Mitarbeiter
                eingestellt?
                Welche Informationen braucht der neue
                Mitarbeiter
                Wann findet das nächste Gespräch mit
                dem Mitarbeiter statt?




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Besonderheit:
            Probezeitgespräch
                 Noch während Probezeit
                 Unterstützung während Einarbeitung
                 sichergestellt?
                 Tatsächliche Eignung?
                 Welche Aufgaben werden gut und
                 schnell erledigt?



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Kommunikation




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„Die Sprache ist die Quelle aller
        Missverständnisse“
        (Antoine de Saint-Exupéry)




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Sender-Empfänger-Modell
(Friedemann Schulz von Thun)

                                                     Selbst-
                                                    kundgabe




                 Sachinhalt                       Nachricht      Appell




                                                    Beziehungs
                                                     - ebene



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JOHARI-Fenster
            (Joe Luft und Harry Ingham)

         Verhaltensmuster                         Dem Mitarbeiter

                                                  bekannt               unbekannt
         Dem Vorgesetzen             bekannt      (1) Die öffentliche   (2) Der blinde
                                                  Person bekannt        Fleck

                                     unbekannt    (3) Die               (4) Unbekanntes
                                                  Privatperson




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                                                                                            19
Zuhören

             Aufmerksam Zuhören
             Aktiv Zuhören
             Analytisches Zuhören
             Empathisches Zuhören




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER   20
Fragetechnik
                Offene Fragen
                Entscheidungsfragen
                Projektivfragen
                Kontrollfragen
                Suggestivfrage




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Ablauf des
                                             Mitarbeitergesprächs




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Beispiel Zielvereinbarung
                Gesprächseröffnung
                Rückblick
                Zielvereinbarung: Ziele und
                Zwischenziele
                Bewertung des Gesprächs durch beide,
                Abschluss durch Vorgesetzten, ggfs.
                nächsten Termin mitteilen
                Dokumentation des Ergebnisses

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Beispiel: Kritikgespräch

                 Ziel des Gesprächs
                 Tatsachen
                 Unter 4 Augen
                 Gesprächseröffnung
                 Das Gespräch an sich
                 Gesprächsende



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Fehlzeitengespräche




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Fehlzeitengespräche
                Wird gleich am ersten Tag nach der
                Rückkehr geführt
                Unter 4 Augen
                Keine Ausnahmen
                Begrüßung/positive Atmosphäre
                Information über Geschehnisse in
                Abwesenheit
                Gesundheitliche Verfassung?

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Nachbereitung des
                                             Mitarbeitergesprächs




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Nachbereitung des
            Mitarbeitergesprächs
                Wie waren Vorgesetzter und Mitarbeiter
                vorbereitet?
                War der Zweck des Gesprächs klar?
                Wurde der Zweck des Gesprächs
                erreicht?
                 Gibt es offene Punkte aus dem
                Gespräch? Ggfs. vereinbarte
                Maßnahmen einleiten?

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Nachbereitung des
            Mitarbeitergesprächs
                Was hat der Vorgesetzte über seinen
                Mitarbeiter dazu gelernt?
                Was muss beim nächsten Gespräch mit
                diesem Gesprächspartner beachtet
                werden?
                Wie habe ich mich im Gespräch
                verhalten?
                Waren Raum und Zeit gut gewählt?

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Mögliche Beurteilungsfehler




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Mögliche Beurteilungsfehler
                Vorurteile
                Tendenzfehler
                Kurzzeitgedächtnis/Recency-Effect
                Sympathie/Halo- und Horn-Effect
                Andorra-Effekt




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Dont‘s




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Dont‘s
                Gefälligkeitsbeurteilungen
                Störungen und ständiges Verschieben
                Unaufmerksamkeit
                Zu wenig Zeit einplanen
                Ungeduld
                Fehlende Vorbereitung



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Dont‘s
                Frontalgespräch
                Suggestivfragen im Mitarbeitergespräch
                „Alibi-Gespräch“
                Beharren auf Fehleinschätzung
                Gesprächsinhalt weitergeben




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Unternehmensplanung




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Agenda
              Unternehmensplanung
                  Ziele einer Planung, Planungsanlässe
                  Pflicht zur Planung?
                  Wie planen? Planungsarten
                  Unternehmensanalyse




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Agenda
              Erstellung von betriebswirtschaftlichen
              Planungen
              Typische Fehler
              Bankenkommunikation
              Nach der Planung ist…




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Unternehmensplanung
                                                             Ausgang




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Unternehmensplanung



                        „Wir können die Zukunft nicht
                            vorhersehen, aber wir
                       können auf sie vorbereitet sein.“
                                                  (Perikles)




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Unternehmensplanung
              Ziele der Unternehmensplanung
                    Unternehmensplanung ist nicht der
                    Blick in die Glaskugel
              Der Grund einer Planung liegt vielmehr in
              der Zielsetzung!
              Denn: Nur wer sein Ziel kennt, kann sein
              Ziel auch erreichen!



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Kennen Sie die Antworten?
              Habe ich meine Ziele erreicht? Wo sind die
              Abweichungen aufgetreten?
              Welche Entwicklung meines Unternehmens
              ist für das kommende Jahr und die
              Folgejahre realistisch…
                  Wenn sich der bisherige Trend fortsetzt?
                  Wenn sich wesentliche
                  Rahmenbedingungen ändern?
                  Wenn ich unternehmerische
                  Entscheidungen treffen muss?
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Kennen Sie die Antworten?
              Wann zahlen meine Kunden? Wann zahle
              ich meine Rechnungen?
              Welchen Vorlauf habe ich beim
              Materialaufwand?
              Wie hoch sind die Zins- und
              Tilgungszahlungen?
              Wann fallen die Zahlungen für die
              Investitionen an?


KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER      42
Ziele und Funktionen der
        Unternehmensplanung
              Entscheidungsfunktion
              Leistungs- und Motivationsfunktion
              Ordnungsfunktion
              Sicherungsfunktion
              Optimierungsfunktion
              Flexibilisierungsfunktion
              Kreativitätsfunktion

KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER    43
Anlässe der
        Unternehmensplanung
              Unternehmenssteuerung / Controlling /
              Finanzkommunikation
              Unternehmensbewertung
              Unternehmenssanierung /
              Fortbestehensprognose
              Rechtsformwahl
              Kosten- und Leistungsrechnung

KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER       44
Anlässe der
        Unternehmensplanung
              Investitionsrechnung /
              Investitionsentscheidung
              Kreditantrag / Kapitalgewinnung
              Risikofrüherkennung
        Der Planungsanlass hat direkte
        Auswirkung auf die Planung



KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER   45
Pflicht zur
                                      Unternehmensplanung?




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER                46
Pflicht zur
        Unternehmensplanung?
              § 90 Abs. 1 Nr. 1 AktG: Der Vorstand hat
              dem Aufsichtsrat zu berichten über die
              „beabsichtigte Geschäftspolitik und
              andere grds. Fragen der
              Unternehmensplanung.“
              § 91 Abs. 2 AktG Verpflichtung zur
              Einrichtung eines
              Risikofrüherkennungssystems

KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER          47
Pflicht zur
        Unternehmensplanung?
              § 289 HGB: Für Unternehmen, die einen
              Lagebericht zu erstellen haben, muss
              die Unternehmensplanung in ihrer
              Ausprägung und in ihrer
              Planungssicherheit so qualifiziert sein,
              dass sie als Grundlage für den
              Prognose- und Risikobericht dienen
              kann.


KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER          48
Pflicht zur
        Unternehmensplanung?
              § 252 Abs. 1 Nr.2 HGB: Prüfung Going
              Concern
              § 19 Abs. 1 InsO: Prüfung der
              Fortbestehensprognose
              § 43 Abs. 1. GmbHG: Allgemeine
              Sorgfaltspflicht (str.)



KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER      49
Wie planen?




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER                 50
Einwertige Planung, Szenarien,
Simulationen?
              Einwertige Planung: Es gibt nur eine
              „Zukunftssicht“
              Szenarien: Es liegen mehrere Sichten
              vor, bspw.: worst case, best case,
              normal case
              Simulationen: Es wird eine Vielzahl von
              Sichten durch eine Simulationssoftware
              errechnet

KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER         51
Was geben die Standards vor?
              GoP 2.1 des BDU
              § Der Ungewissheit künftiger Datenentwicklung
                kann auch durch die rollierende Planung, die
                Alternativplanung oder die flexible Planung
                begegnet werden in den Ausprägungen „worst
                case“, „normal case“, „best case“. Bei allen
                Bemühungen, nur begrenzt Vorausschaubares in
                den Griff zu bekommen, müssen die den
                Planungsvorgaben zugrundeliegenden
                Wertgrößen realisierbar und damit realistisch
                bleiben. …….


KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER                 52
Was geben die Standards vor?
              GoP 2.1 des BDU


              § Chancen und Gefahren sowie mögliche
                Ursachen der Planabweichungen sind zu
                benennen und möglichst zu quantifizieren, um
                den Gesamtumfang möglicher
                Planabweichungen einschätzen zu können.
                Unvollkommene Informationen geben Anlass,
                durch Anwendung geeigneter Prognosemethoden
                und Simulationsverfahren die Unsicherheit
                möglichst zu begrenzen.

KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER                53
Ausgangsbasis:
                                           Unternehmensanalyse




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER                   54
Bedeutung der
        Unternehmensanalyse
        „Wenn ich 1 Stunde Zeit hätte, ein
        Problem zu lösen, von dem mein Leben
        abhängt, dann würde ich: 40 Minuten
        damit verbringen, das Problem zu
        untersuchen, 15 Minuten damit verbringen,
        Lösungsmöglichkeiten zu prüfen und 5
        Minuten damit verbringen, das Problem zu
        lösen.”
        (Albert Einstein)

KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER     55
Analyse Unternehmen mit
        Umfeld
              Verständnis für das Geschäftsmodell sowie
              für das Markt- und Unternehmensumfeld
              Erfolgspotentiale des Unternehmens
              erkennen und verstehen
                Wettbewerbsvorteil
                Innere Stärken
                Kernkompetenzen (Fähigkeit künftige
                Wettbewerbsvorteile und innere Stärken
                aufzubauen)
KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER           56
Analyse Unternehmensumfeld
              Umfeldanalyse
                    Erkennen von Chancen & Risiken
              Unternehmensanalyse
                    Erkennen von Stärken & Schwächen
              Bedrohungen resultieren insbesondere
              dann, wenn Risiken auf Schwächen
              treffen
              Gelegenheiten resultieren insbesondere
              dann, wenn Chancen auf Stärken treffen
KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER        57
Analyse Unternehmensumfeld
              Grundlage zur Plausibilisierung der
              Planungsrechnung
                    Branchenentwicklung,
                    Unternehmensstrategie und
                    Kernkompetenzen des Unternehmens
                    widerspruchfrei in den Planzahlen
                    abgebildet?
              Analyse der Produkte und
              Dienstleistungen
              Management / Führungsstruktur
KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER         58
Analyse Unternehmensfeld
              Umfeldanalyse
                    Branchenstruktur kennen und
                    Wettbewerbsverhalten verstehen
                    Positionierung des Unternehmens in
                    den Lebenszyklen (Branche,
                    Technologie)
                    Langfristige Branchentrends
                    abschätzen


KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER          59
Analyse Unternehmensumfeld
              Umfeldanalyse
                    Im Zusammenhang mit der
                    Umfeldanalyse die strategische
                    Stoßrichtung des Unternehmens
                    beurteilen
                    Auswirkungen der Veränderungen im
                    Unternehmensumfeld auf die
                    Werttreiber im Unternehmen erkennen


KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER           60
Analyse Unternehmensumfeld
              Makroumfeld / globale Umfeldanalyse
                    Entwicklung Kapitalmarktzinsen
                    Entwicklung der Arbeitslosigkeit
                    Bevölkerungsentwicklung
                    (Altersstruktur, Wachstum, etc.)
                    Weiterentwicklungspotenzial
                    relevanter Technologien
                    Existenz und Entwicklung
                    konkurrierender Technologien
KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER        61
Darstellung Analyse und
        Strategie
              Der Planungsbericht sollte kurz (max. 3
              Seiten) und prägnant die
              Unternehmensvision und die Strategie
              erläutern und
              Mit ähnlichem Umfang die Ausgangslage
              analysieren
              Andernfalls „hängt die Planung in der
              Luft“

KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER         62
Unternehmensplanung




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER                         63
Unternehmensplanung
              Ertragsplanung als Grundlage der
              Liquiditätsplanung
              These: Eine längerfristige
              Liquiditätsplanung ist nur auf Grundlage
              einer Ertragsplanung möglich:
                    Absatzplanung
                    Materialaufwandsplanung
                    Personalkostenplanung
                    Planung der sonstigen Kosten
KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER          64
Vermögen




        Ertrag




        Finanz



KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER   65
Auswertung Simulation




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER   66
Auswertung Simulation




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER   67
Plausibilitätsuntersuchung
              Integrierte Planung:
              Ertrags-, Bilanz- und Liquiditätsplanung
                    Erfordernis einer Basisbilanz
                    Zwingende Fortschreibung einer
                    Planbilanz




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER          68
Plausibilitätsuntersuchung
              Detaillierte und transparente Darstellung
              der Planungsprämissen
                    Ist-Planung vorsichtig oder
                    ambitioniert?
                    Wie wurden die Umsätze geplant?
                    Welche Annahmen liegen der
                    Personalkostenentwicklung zugrunde?
                    Welche Debitoren- und
                    Kreditorenlaufzeiten liegen der Planung
                    zugrunde?
KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER               69
Unternehmensplanung
                                                        typische Fehler




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER                           70
Planungsfehler
              Planung beginnt bei 0, ohne Basisbilanz
              Planung ohne Umsatzsteuer
              Planung beachtet vertragliche, aber
              nicht tatsächliche
              Zahlungsgepflogenheiten der Kunden
              (vorläufiges Ergebnis laut BWA +
              Abschreibung = Cashflow des Monats)




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER         71
Planungsfehler
              Keine Bilanzplanung (Veränderung des
              working capital)
              Keine Planung des operativen Bereichs
              (keine Entnahmen, keine Tilgungen,
              keine Investitionen etc.)
              Keine kritische Distanz zum Mandanten
              Die eigenen, fremden Feststellungen
              und Annahmen werden nicht
              ausreichend dokumentiert und erläutert

KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER        72
Planungsfehler
              GuV-Planung
              Bilanz-Planung
              Liquiditäts-Planung
                    Die Planung der drei Bereiche muss
                    integriert erfolgen, um die
                    Zusammenhänge zu beachten
                    Bspw. Ausweitung des
                    Nettoumlaufvermögens (working
                    capital) führt zu einer Liquiditätsbindung
                    bzw. zu -bedarf
KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER                  73
Planungsfehler
              Kein sicheres Planungssystem (z. B.
              Anfälligkeit von Excel-Lösungen)
              Keine Plausibilitätsprüfung (z. B.
              Branchenvergleich,
              Kennzahlenvergleich)
              Planungsansatz starr (keine
              Alternativen, Szenarien)
              Keine oder schlechte Dokumentation der
              Planungsprämissen

KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER        74
Nach der Unternehmensplanung




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER   75
Nach der Planung…
              …ist vor der Planung (-süberarbeitung)
              Nur ein Soll-Ist-Vergleich mit
              Abweichungsanalyse zeigt,
                    Ob das Schiff auf Kurs ist,
                    Ob eine Planungsanpassung
                    erforderlich ist, oder
                    Ob eine vollständige Neuplanung
                    erforderlich ist


KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER        76
Unternehmensplanung Fazit




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER              77
Fazit
              Eine Unternehmensplanung ist nur als
              integrierte Ertrags-, Bilanz- und
              Liquiditätsplanung möglich
              Der zugrunde liegende Sachverhalt ist
              sorgfältig und umfassend zu ermitteln
              Planungsprämissen sind detailliert und
              transparent darzustellen




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER        78
Fazit
              Krisensituationen sind frühzeitiger
              erkennbar
              Aufdeckung von Liquiditätsengpässen
              Entwicklung der Vermögens-, Finanz-
              und Ertragslage
              Sicherheit bei der Beurteilung
              betrieblicher Entscheidungen



KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER     79
Arbeitshilfen




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER                   80
Software zum selbst planen

     Excel:                      fehleranfällig, unübersichtlich


     Profi Software: teuer


     Alternative:                Software von BMWI, kostenlos,
                                 Schnittstelle zu DATEV so können
                                 die Daten problemlos beim Berater
                                 eingelesen werden.
                                 www.softwarepaket.de



KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater                      81
Beispiel BMWI




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   82
Beispiel BMWI




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   83
Hilfestellung zum selbst planen
           10 Schritte zur Unternehmensplanung
             (1) Festlegung Vision/Strategie
             (2) Unternehmensanalyse durchführen
             (3) Interne Stärken/Schwächen
             (4) Umfeldanalyse durchführen
             (5) Externe Chancen/Risiken




KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater    84
Hilfestellung zum selbst planen
           10 Schritte zur Unternehmensplanung
             (6) Planungszweck/-ziele
             (7) Belastbare Zahlenbasis zum
             Stichtag (Planungsbeginn)
             (8) Erstellung integrierte
             Unternehmensplanung
             (9) Dokumentation/Planungsannahmen
             (10) Kommunikation nach außen

KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater   85
Hilfestellungen im Bereich der
        Unternehmensplanung
              Grundsätze ordnungsgemäßer
              Unternehmensplanung (GoP 2.1)
                www.bdu.de
              Grundsätze einer ordnungsgemäßen
              Unternehmensplanungsrechnung
                www.kanzlei-nickert.de/tax-and-law-
                blog/betriebswirtschaft.html
              Magazinbeitrag: Vermögen, Ertrag & Liquidität
               www. kanzlei-nickert.de/tax-and-law-
               blog/betriebswirtschaft.html
KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER               86
Literaturhinweise
              Ehrmann, Harald, Unternehmensplanung
              Dobler, Thomas, Ertrags- und
              Liquiditätsplanung
              Augustin, Günter, Praxiserprobte Konzepte
              zur Unternehmensplanung (DATEV
              Schriftenreihe)
              Speziell für die Planung in der Krise
              Nickert/Lamberti, Überschuldung- und
              Zahlungsunfähigkeitsprüfung, 2. Auflage
              2011

KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER           87
Weitere Veranstaltungen der KN

            09.11.2012 Unternehmen Online
            21.11.2012 Themenabend BWL (BWA)
            und Recht (AGB)




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER   88
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
                     Besuchen Sie uns im Internet:
                          www.kanzlei-nickert.de
Titel




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER           90
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Folie 91

PS1        Nur bei Bankenpräsentation verwenden!
           Ansonsten bitte LÖSCHEN
           Palloks, Sonja; 11.07.2011
Über KANZLEI NICKERT, Offenburg:

         KANZLEI NICKERT ist eine Unternehmerkanzlei im besten Sinne: Sie bietet in den Bereichen Rechtsberatung, Steuerberatung
         und betriebswirtschaftliche Beratung all diejenigen Dienstleistungen an, die ein Unternehmen / Unternehmer klassischerweise
         benötigt. Zudem hat sie Kompetenzzentren für die Bereiche Bau, Sanierungsberatung sowie Personalwesen eingerichtet.
         Rechtsanwälte, Fachanwälte für Steuerrecht und Steuerberater arbeiten dabei Hand in Hand.

         KANZLEI NICKERT ist seit März 2009 zertifiziert nach ISO 9001:2008 und für die Steuerberatung zusätzlich nach dem DStV-
         Qualitätssiegel, dem Qualitätsstandard des Deutschen Steuerberaterverbandes. 2009 und 2011 wurde die Kanzlei von FOCUS
         MONEY in die Liste der TOP-Steuerberater aufgenommen.

         Weitere Informationen finden Sie unter: www.kanzlei-nickert.de




KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER                                                                                        92

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Präsentation zum BWL- und Personalabend vom 10.10.2012

  • 2. Herzlich willkommen zum BWL- und Personalabend in der KANZLEI NICKERT KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER
  • 3. Mitarbeitergespräch KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 3
  • 4. Übersicht Anlässe für das Mitarbeitergespräch Planung bzw. Vorbereitung des Mitarbeitergesprächs Kommunikation Ablauf des Mitarbeitergesprächs Fehlzeitengespräch Nachbereitung des Mitarbeitergesprächs Mögliche Beurteilungsfehler Dont‘s KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 4
  • 5. Anlässe für das Mitarbeitergespräch KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 5
  • 6. Anlässe für das Mitarbeitergespräch Onboarding-Gespräch Ende der Probezeit Beurteilungs-/Entwicklungs-/Karriere- gespräch Anerkennungs-/Kritikgespräch KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 6
  • 7. Anlässe für das Mitarbeitergespräch Krankheit/häufige Erkrankung/Krankenrückkehrgespräch Gehaltsgespräch Abmahnungsgespräch Kündigungs-/Austrittsgespräch KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 7
  • 8. Planung bzw. Vorbereitung des Mitarbeitergesprächs KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 8
  • 9. Allgemein regelmäßig Termin, Ort, Gesprächsziel bekannt geben Ggfs. Formular KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 9
  • 10. Allgemein Faustformel: Vorbereitung so lange wie Gespräch? Unterjährige Dokumentation zahlt sich aus Wenn mehrere Gesprächsteilnehmer: wer übernimmt welchen Teil? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 10
  • 11. Aus der Sicht des Vorgesetzten: Wie verliefen frühere Gespräche? Welche Aufgaben hat der Mitarbeiter aktuell? Welche Leistungen erbringt der Mitarbeiter? Besonderes im Verhalten des Mitarbeiters, soziales Verhalten, Motivation? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 11
  • 12. Aus der Sicht des Vorgesetzten: Interessen und Stärken des Mitarbeiters? Maßnahmen zur persönlichen und fachlichen Entwicklung? Besteht Qualifizierungs- Fortbildungsbedarf beim Mitarbeiter? Ggfs. wie hole ich das Gespräch auf die Sachebene zurück? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 12
  • 13. Aus der Sicht des Mitarbeiters: Erfolge/Enttäuschungen Konfliktpotentiale Entwicklungs- und Qualifizierungsbedarf Anregungen Wo ist Unterstützung erforderlich? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 13
  • 14. Besonderheit: Onboarding Warum wurde der neue Mitarbeiter eingestellt? Welche Informationen braucht der neue Mitarbeiter Wann findet das nächste Gespräch mit dem Mitarbeiter statt? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 14
  • 15. Besonderheit: Probezeitgespräch Noch während Probezeit Unterstützung während Einarbeitung sichergestellt? Tatsächliche Eignung? Welche Aufgaben werden gut und schnell erledigt? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 15
  • 16. Kommunikation KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 16
  • 17. „Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse“ (Antoine de Saint-Exupéry) KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 17
  • 18. Sender-Empfänger-Modell (Friedemann Schulz von Thun) Selbst- kundgabe Sachinhalt Nachricht Appell Beziehungs - ebene KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 18
  • 19. JOHARI-Fenster (Joe Luft und Harry Ingham) Verhaltensmuster Dem Mitarbeiter bekannt unbekannt Dem Vorgesetzen bekannt (1) Die öffentliche (2) Der blinde Person bekannt Fleck unbekannt (3) Die (4) Unbekanntes Privatperson KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 19 19
  • 20. Zuhören Aufmerksam Zuhören Aktiv Zuhören Analytisches Zuhören Empathisches Zuhören KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 20
  • 21. Fragetechnik Offene Fragen Entscheidungsfragen Projektivfragen Kontrollfragen Suggestivfrage KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 21
  • 22. Ablauf des Mitarbeitergesprächs KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 22
  • 23. Beispiel Zielvereinbarung Gesprächseröffnung Rückblick Zielvereinbarung: Ziele und Zwischenziele Bewertung des Gesprächs durch beide, Abschluss durch Vorgesetzten, ggfs. nächsten Termin mitteilen Dokumentation des Ergebnisses KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 23
  • 24. Beispiel: Kritikgespräch Ziel des Gesprächs Tatsachen Unter 4 Augen Gesprächseröffnung Das Gespräch an sich Gesprächsende KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 24
  • 25. Fehlzeitengespräche KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 25
  • 26. Fehlzeitengespräche Wird gleich am ersten Tag nach der Rückkehr geführt Unter 4 Augen Keine Ausnahmen Begrüßung/positive Atmosphäre Information über Geschehnisse in Abwesenheit Gesundheitliche Verfassung? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 26
  • 27. Nachbereitung des Mitarbeitergesprächs KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 27
  • 28. Nachbereitung des Mitarbeitergesprächs Wie waren Vorgesetzter und Mitarbeiter vorbereitet? War der Zweck des Gesprächs klar? Wurde der Zweck des Gesprächs erreicht? Gibt es offene Punkte aus dem Gespräch? Ggfs. vereinbarte Maßnahmen einleiten? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 28
  • 29. Nachbereitung des Mitarbeitergesprächs Was hat der Vorgesetzte über seinen Mitarbeiter dazu gelernt? Was muss beim nächsten Gespräch mit diesem Gesprächspartner beachtet werden? Wie habe ich mich im Gespräch verhalten? Waren Raum und Zeit gut gewählt? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 29
  • 30. Mögliche Beurteilungsfehler KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 30
  • 31. Mögliche Beurteilungsfehler Vorurteile Tendenzfehler Kurzzeitgedächtnis/Recency-Effect Sympathie/Halo- und Horn-Effect Andorra-Effekt KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 31
  • 32. Dont‘s KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 32
  • 33. Dont‘s Gefälligkeitsbeurteilungen Störungen und ständiges Verschieben Unaufmerksamkeit Zu wenig Zeit einplanen Ungeduld Fehlende Vorbereitung KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 33
  • 34. Dont‘s Frontalgespräch Suggestivfragen im Mitarbeitergespräch „Alibi-Gespräch“ Beharren auf Fehleinschätzung Gesprächsinhalt weitergeben KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 34
  • 35. Unternehmensplanung KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 35
  • 36. Agenda Unternehmensplanung Ziele einer Planung, Planungsanlässe Pflicht zur Planung? Wie planen? Planungsarten Unternehmensanalyse KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 36
  • 37. Agenda Erstellung von betriebswirtschaftlichen Planungen Typische Fehler Bankenkommunikation Nach der Planung ist… KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 37
  • 38. Unternehmensplanung Ausgang KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 38
  • 39. Unternehmensplanung „Wir können die Zukunft nicht vorhersehen, aber wir können auf sie vorbereitet sein.“ (Perikles) KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 39
  • 40. Unternehmensplanung Ziele der Unternehmensplanung Unternehmensplanung ist nicht der Blick in die Glaskugel Der Grund einer Planung liegt vielmehr in der Zielsetzung! Denn: Nur wer sein Ziel kennt, kann sein Ziel auch erreichen! KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 40
  • 41. Kennen Sie die Antworten? Habe ich meine Ziele erreicht? Wo sind die Abweichungen aufgetreten? Welche Entwicklung meines Unternehmens ist für das kommende Jahr und die Folgejahre realistisch… Wenn sich der bisherige Trend fortsetzt? Wenn sich wesentliche Rahmenbedingungen ändern? Wenn ich unternehmerische Entscheidungen treffen muss? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 41
  • 42. Kennen Sie die Antworten? Wann zahlen meine Kunden? Wann zahle ich meine Rechnungen? Welchen Vorlauf habe ich beim Materialaufwand? Wie hoch sind die Zins- und Tilgungszahlungen? Wann fallen die Zahlungen für die Investitionen an? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 42
  • 43. Ziele und Funktionen der Unternehmensplanung Entscheidungsfunktion Leistungs- und Motivationsfunktion Ordnungsfunktion Sicherungsfunktion Optimierungsfunktion Flexibilisierungsfunktion Kreativitätsfunktion KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 43
  • 44. Anlässe der Unternehmensplanung Unternehmenssteuerung / Controlling / Finanzkommunikation Unternehmensbewertung Unternehmenssanierung / Fortbestehensprognose Rechtsformwahl Kosten- und Leistungsrechnung KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 44
  • 45. Anlässe der Unternehmensplanung Investitionsrechnung / Investitionsentscheidung Kreditantrag / Kapitalgewinnung Risikofrüherkennung Der Planungsanlass hat direkte Auswirkung auf die Planung KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 45
  • 46. Pflicht zur Unternehmensplanung? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 46
  • 47. Pflicht zur Unternehmensplanung? § 90 Abs. 1 Nr. 1 AktG: Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat zu berichten über die „beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grds. Fragen der Unternehmensplanung.“ § 91 Abs. 2 AktG Verpflichtung zur Einrichtung eines Risikofrüherkennungssystems KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 47
  • 48. Pflicht zur Unternehmensplanung? § 289 HGB: Für Unternehmen, die einen Lagebericht zu erstellen haben, muss die Unternehmensplanung in ihrer Ausprägung und in ihrer Planungssicherheit so qualifiziert sein, dass sie als Grundlage für den Prognose- und Risikobericht dienen kann. KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 48
  • 49. Pflicht zur Unternehmensplanung? § 252 Abs. 1 Nr.2 HGB: Prüfung Going Concern § 19 Abs. 1 InsO: Prüfung der Fortbestehensprognose § 43 Abs. 1. GmbHG: Allgemeine Sorgfaltspflicht (str.) KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 49
  • 50. Wie planen? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 50
  • 51. Einwertige Planung, Szenarien, Simulationen? Einwertige Planung: Es gibt nur eine „Zukunftssicht“ Szenarien: Es liegen mehrere Sichten vor, bspw.: worst case, best case, normal case Simulationen: Es wird eine Vielzahl von Sichten durch eine Simulationssoftware errechnet KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 51
  • 52. Was geben die Standards vor? GoP 2.1 des BDU § Der Ungewissheit künftiger Datenentwicklung kann auch durch die rollierende Planung, die Alternativplanung oder die flexible Planung begegnet werden in den Ausprägungen „worst case“, „normal case“, „best case“. Bei allen Bemühungen, nur begrenzt Vorausschaubares in den Griff zu bekommen, müssen die den Planungsvorgaben zugrundeliegenden Wertgrößen realisierbar und damit realistisch bleiben. ……. KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 52
  • 53. Was geben die Standards vor? GoP 2.1 des BDU § Chancen und Gefahren sowie mögliche Ursachen der Planabweichungen sind zu benennen und möglichst zu quantifizieren, um den Gesamtumfang möglicher Planabweichungen einschätzen zu können. Unvollkommene Informationen geben Anlass, durch Anwendung geeigneter Prognosemethoden und Simulationsverfahren die Unsicherheit möglichst zu begrenzen. KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 53
  • 54. Ausgangsbasis: Unternehmensanalyse KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 54
  • 55. Bedeutung der Unternehmensanalyse „Wenn ich 1 Stunde Zeit hätte, ein Problem zu lösen, von dem mein Leben abhängt, dann würde ich: 40 Minuten damit verbringen, das Problem zu untersuchen, 15 Minuten damit verbringen, Lösungsmöglichkeiten zu prüfen und 5 Minuten damit verbringen, das Problem zu lösen.” (Albert Einstein) KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 55
  • 56. Analyse Unternehmen mit Umfeld Verständnis für das Geschäftsmodell sowie für das Markt- und Unternehmensumfeld Erfolgspotentiale des Unternehmens erkennen und verstehen Wettbewerbsvorteil Innere Stärken Kernkompetenzen (Fähigkeit künftige Wettbewerbsvorteile und innere Stärken aufzubauen) KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 56
  • 57. Analyse Unternehmensumfeld Umfeldanalyse Erkennen von Chancen & Risiken Unternehmensanalyse Erkennen von Stärken & Schwächen Bedrohungen resultieren insbesondere dann, wenn Risiken auf Schwächen treffen Gelegenheiten resultieren insbesondere dann, wenn Chancen auf Stärken treffen KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 57
  • 58. Analyse Unternehmensumfeld Grundlage zur Plausibilisierung der Planungsrechnung Branchenentwicklung, Unternehmensstrategie und Kernkompetenzen des Unternehmens widerspruchfrei in den Planzahlen abgebildet? Analyse der Produkte und Dienstleistungen Management / Führungsstruktur KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 58
  • 59. Analyse Unternehmensfeld Umfeldanalyse Branchenstruktur kennen und Wettbewerbsverhalten verstehen Positionierung des Unternehmens in den Lebenszyklen (Branche, Technologie) Langfristige Branchentrends abschätzen KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 59
  • 60. Analyse Unternehmensumfeld Umfeldanalyse Im Zusammenhang mit der Umfeldanalyse die strategische Stoßrichtung des Unternehmens beurteilen Auswirkungen der Veränderungen im Unternehmensumfeld auf die Werttreiber im Unternehmen erkennen KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 60
  • 61. Analyse Unternehmensumfeld Makroumfeld / globale Umfeldanalyse Entwicklung Kapitalmarktzinsen Entwicklung der Arbeitslosigkeit Bevölkerungsentwicklung (Altersstruktur, Wachstum, etc.) Weiterentwicklungspotenzial relevanter Technologien Existenz und Entwicklung konkurrierender Technologien KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 61
  • 62. Darstellung Analyse und Strategie Der Planungsbericht sollte kurz (max. 3 Seiten) und prägnant die Unternehmensvision und die Strategie erläutern und Mit ähnlichem Umfang die Ausgangslage analysieren Andernfalls „hängt die Planung in der Luft“ KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 62
  • 63. Unternehmensplanung KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 63
  • 64. Unternehmensplanung Ertragsplanung als Grundlage der Liquiditätsplanung These: Eine längerfristige Liquiditätsplanung ist nur auf Grundlage einer Ertragsplanung möglich: Absatzplanung Materialaufwandsplanung Personalkostenplanung Planung der sonstigen Kosten KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 64
  • 65. Vermögen Ertrag Finanz KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 65
  • 66. Auswertung Simulation KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 66
  • 67. Auswertung Simulation KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 67
  • 68. Plausibilitätsuntersuchung Integrierte Planung: Ertrags-, Bilanz- und Liquiditätsplanung Erfordernis einer Basisbilanz Zwingende Fortschreibung einer Planbilanz KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 68
  • 69. Plausibilitätsuntersuchung Detaillierte und transparente Darstellung der Planungsprämissen Ist-Planung vorsichtig oder ambitioniert? Wie wurden die Umsätze geplant? Welche Annahmen liegen der Personalkostenentwicklung zugrunde? Welche Debitoren- und Kreditorenlaufzeiten liegen der Planung zugrunde? KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 69
  • 70. Unternehmensplanung typische Fehler KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 70
  • 71. Planungsfehler Planung beginnt bei 0, ohne Basisbilanz Planung ohne Umsatzsteuer Planung beachtet vertragliche, aber nicht tatsächliche Zahlungsgepflogenheiten der Kunden (vorläufiges Ergebnis laut BWA + Abschreibung = Cashflow des Monats) KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 71
  • 72. Planungsfehler Keine Bilanzplanung (Veränderung des working capital) Keine Planung des operativen Bereichs (keine Entnahmen, keine Tilgungen, keine Investitionen etc.) Keine kritische Distanz zum Mandanten Die eigenen, fremden Feststellungen und Annahmen werden nicht ausreichend dokumentiert und erläutert KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 72
  • 73. Planungsfehler GuV-Planung Bilanz-Planung Liquiditäts-Planung Die Planung der drei Bereiche muss integriert erfolgen, um die Zusammenhänge zu beachten Bspw. Ausweitung des Nettoumlaufvermögens (working capital) führt zu einer Liquiditätsbindung bzw. zu -bedarf KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 73
  • 74. Planungsfehler Kein sicheres Planungssystem (z. B. Anfälligkeit von Excel-Lösungen) Keine Plausibilitätsprüfung (z. B. Branchenvergleich, Kennzahlenvergleich) Planungsansatz starr (keine Alternativen, Szenarien) Keine oder schlechte Dokumentation der Planungsprämissen KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 74
  • 75. Nach der Unternehmensplanung KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 75
  • 76. Nach der Planung… …ist vor der Planung (-süberarbeitung) Nur ein Soll-Ist-Vergleich mit Abweichungsanalyse zeigt, Ob das Schiff auf Kurs ist, Ob eine Planungsanpassung erforderlich ist, oder Ob eine vollständige Neuplanung erforderlich ist KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 76
  • 77. Unternehmensplanung Fazit KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 77
  • 78. Fazit Eine Unternehmensplanung ist nur als integrierte Ertrags-, Bilanz- und Liquiditätsplanung möglich Der zugrunde liegende Sachverhalt ist sorgfältig und umfassend zu ermitteln Planungsprämissen sind detailliert und transparent darzustellen KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 78
  • 79. Fazit Krisensituationen sind frühzeitiger erkennbar Aufdeckung von Liquiditätsengpässen Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Sicherheit bei der Beurteilung betrieblicher Entscheidungen KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 79
  • 80. Arbeitshilfen KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 80
  • 81. Software zum selbst planen Excel: fehleranfällig, unübersichtlich Profi Software: teuer Alternative: Software von BMWI, kostenlos, Schnittstelle zu DATEV so können die Daten problemlos beim Berater eingelesen werden. www.softwarepaket.de KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 81
  • 82. Beispiel BMWI KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 82
  • 83. Beispiel BMWI KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 83
  • 84. Hilfestellung zum selbst planen 10 Schritte zur Unternehmensplanung (1) Festlegung Vision/Strategie (2) Unternehmensanalyse durchführen (3) Interne Stärken/Schwächen (4) Umfeldanalyse durchführen (5) Externe Chancen/Risiken KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 84
  • 85. Hilfestellung zum selbst planen 10 Schritte zur Unternehmensplanung (6) Planungszweck/-ziele (7) Belastbare Zahlenbasis zum Stichtag (Planungsbeginn) (8) Erstellung integrierte Unternehmensplanung (9) Dokumentation/Planungsannahmen (10) Kommunikation nach außen KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte & Steuerberater 85
  • 86. Hilfestellungen im Bereich der Unternehmensplanung Grundsätze ordnungsgemäßer Unternehmensplanung (GoP 2.1) www.bdu.de Grundsätze einer ordnungsgemäßen Unternehmensplanungsrechnung www.kanzlei-nickert.de/tax-and-law- blog/betriebswirtschaft.html Magazinbeitrag: Vermögen, Ertrag & Liquidität www. kanzlei-nickert.de/tax-and-law- blog/betriebswirtschaft.html KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 86
  • 87. Literaturhinweise Ehrmann, Harald, Unternehmensplanung Dobler, Thomas, Ertrags- und Liquiditätsplanung Augustin, Günter, Praxiserprobte Konzepte zur Unternehmensplanung (DATEV Schriftenreihe) Speziell für die Planung in der Krise Nickert/Lamberti, Überschuldung- und Zahlungsunfähigkeitsprüfung, 2. Auflage 2011 KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 87
  • 88. Weitere Veranstaltungen der KN 09.11.2012 Unternehmen Online 21.11.2012 Themenabend BWL (BWA) und Recht (AGB) KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 88
  • 89. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Besuchen Sie uns im Internet: www.kanzlei-nickert.de
  • 90. Titel KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 90
  • 91. Weitere interessante Infos im Internet von der KANZLEI NICKERT für Sie Twitter KANZLEI_NICKERT Aktuelle News, rund um die KANZLEI NICKERT. Abonnieren Sie unseren kostenlosen RSS-Feed Tax & Law Blog Banken-Blog PS1 Vernetzen Sie sich mit uns unter… Katharina Nadine Sebastian Zapf Jablonski Broß Unsere Präsentationen finden Sie unter… slideshare.net Unsere Whitepaper finden Sie unter… scribd.com KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 91
  • 92. Folie 91 PS1 Nur bei Bankenpräsentation verwenden! Ansonsten bitte LÖSCHEN Palloks, Sonja; 11.07.2011
  • 93. Über KANZLEI NICKERT, Offenburg: KANZLEI NICKERT ist eine Unternehmerkanzlei im besten Sinne: Sie bietet in den Bereichen Rechtsberatung, Steuerberatung und betriebswirtschaftliche Beratung all diejenigen Dienstleistungen an, die ein Unternehmen / Unternehmer klassischerweise benötigt. Zudem hat sie Kompetenzzentren für die Bereiche Bau, Sanierungsberatung sowie Personalwesen eingerichtet. Rechtsanwälte, Fachanwälte für Steuerrecht und Steuerberater arbeiten dabei Hand in Hand. KANZLEI NICKERT ist seit März 2009 zertifiziert nach ISO 9001:2008 und für die Steuerberatung zusätzlich nach dem DStV- Qualitätssiegel, dem Qualitätsstandard des Deutschen Steuerberaterverbandes. 2009 und 2011 wurde die Kanzlei von FOCUS MONEY in die Liste der TOP-Steuerberater aufgenommen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.kanzlei-nickert.de KANZLEI NICKERT | RECHTSANWÄLTE & STEUERBERATER 92