SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Die Stadt in 140 Zeichen. Oder auch nur 33.
Journalist, Historiker, Twitter-Erklärer
                    geboren 14. März 1973

Harald Ille, M.A.   Sachgebietsleiter News, Presse- und
                    Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main.
                    http://kommunezwonull.de
Social Media von „OBen“


                    Frankfurt ist eine moderne digitale
                    Metropole, die zeitgemäße
                    Kommunikationskanäle nutzt und
                    genauso zeitgemäß kommuniziert.
                    Die Stadtverwaltung öffnet sich
                    kommunikativ und dokumentiert eine
                    demokratische Kommunikationskultur.
                    Social Media ermöglicht authentische
                    Imagewerbung über die glaubwürdige
                    Mund-zu-Mund-Propaganda der
                    eigenen Bürger.
Twitter
Gezwitscher aus dem Nest am Main


 Twitter nutzen wir als dialogischen
 Empfehlungsdienst für
 relevante Inhalte – mit
 Multiplikationseffekt.
 Bürgeranliegen und Schadensmeldungen
 können schnell an „die Stadt“ geleitet
 werden.
 Im Krisenfall das schnellste Medium mit
 sehr hoher Reichweite.
 12.000 Follower.
Image- und Community-Building

                  Über Facebook konnten wir 170.000
                  Frankfurt-Fans an die Stadt binden.
                  Bürger, Touristen und Ehemalige
                  bekennen sich dort zu ihrer Stadt.
                  „Heimweh-Kanal“ für ehemalige
                  Frankfurter überall auf der Welt.
                  Wir erreichen hierüber kostenfrei
                  Menschen, die wir über andere Kanäle
                  nicht erreichen würden.
                  180.000 Follower.
Emotionale Ansprache von Bürgerinnen und
            Bürgern über professionelle Filme.
            Identifikation mit der Stadt wird verbessert.
            Satirische Videos werben „viral“ für eine
            liebenswerte moderne Metropole,
            die sich selbst nicht so tierisch ernst nimmt.
            Videos aktivieren für Aktionen der Stadt
            und werben für Attraktionen.
            200.000 Abrufe.

„Talk of the town“ werden
SuN12 Stadt Frankfurt - Harald Ille - Soziale Medien
„Planet“ für die „Satelliten“
„Google Currents“ für die Tablets.
Dialog
     Social Media ermöglichen den Austausch Vieler mit Vielen
     (Schneeballeffekte), was die Kommunikationswege verkürzt.
      Social Media können die Arbeitsorganisation vereinfachen und den
     fachlichen Dialog der MA untereinander fördern in den Bereichen
     Wissensmanagement, Kollaboration, Reputationsaufbau, etc.
      Die zentralen Social-Media-Kanäle der Stadt werden vom PIA resp.
     den Fachämtern betrieben. Für die Nutzung wurden „Social Media
     Guidelines“ für die Mitarbeiter erarbeitet.
      Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind „privat“ ohnehin im Social Web
     unterwegs. Sie sind Multiplikatoren der städtischen Inhalte und sind
     dabei glaubwürdig, authentisch, sympathisch, loyal.


Social-Media-Kanäle steigern die Effizienz,
Arbeitsabläufe und Kommunikationsprozesse
werden auf einfache Art verbessert.
Was haben Städte davon?
     „Verwaltungen“ kommen hierarchiefrei („auf Augenhöhe“) mit den
     Bürgern und „Fans“ ins Gespräch. Sie nehmen ihre Bürger ernst, sind
     empathisch und ansprechbar. Dadurch wird etwa „die Stadt“ nicht als
     intransparenter Moloch wahrgenommen, der bürgerfeindliche
     Entscheidungen trifft.

      Social Media sind daher gute Kanäle, um Bürger-Wut in
       Bürger-Begeisterung zu wandeln!
      Sie sind ein wichtiger Kanal, um Verwaltungsaufgaben effizienter zu
       erledigen, weil die Bürger Mängel schneller erkennen können.
      Sie sind ein sehr effektives Mittel in der Standort-Werbung, weil sie ein
       positives Image aufbauen.



Über Social Media können Verwaltungen
„Bürgersorge“ betreiben – und gleichzeitig
Standortmarketing machen.
Die effektivste Werbung
     Das positive Image bauen die Bürger selber auf, weil sie sich
     ernstgenommen und anerkannt fühlen.
     Sie erzählen anderen davon: der Familie, Freunden, Geschäftspartnern.

      „Mund-zu-Mund-Propaganda“ ist das beste Marketingtool,
       weil der Kommunikationsprozess auf „Vertrauen“ aufbaut.
      Wirklich „überzeugen“ kann Werbung niemals. Ein begeisterter
       Nachbar oder Geschäftspartner aber durchaus!
      Gut gelaunte, loyale und sich ernst genommen fühlende Bürger sollten
       Ziel jeder Stadtverwaltung sein.
      Diese Bürger übernehmen auch mehr Verantwortung für ihr
       Gemeinwesen und erleichtern der Verwaltung
       die Arbeit (Crowd Sourcing).


Empfehlungen und begeisterte Erlebnisberichte von
Menschen, denen wir vertrauen, sind die beste
Werbung!
Kontrollgewinn
     Die Bürger reden ohnehin über die Verwaltung – und zwar negativ. Ist
     man nicht selbst in SoMe aktiv, hat man keinerlei Kontrolle! Man
     kann Kontrolle zurückgewinnen, wenn man sich „mit an den Stammtisch“
     setzt.

      Im Dialog können Fehlinformationen berichtigt, neue Informationen
       eingespeist und die eigene Sicht der Dinge dargelegt werden. Erst
       dadurch erhält man erst Kontrolle über die Kommunikation.
      Kritik kann man auf SoMe frühzeitig begegnen, ehe aus der Mücke
       ein Elefant wird. Je authentischer und empathischer die Verwaltung
        agiert, desto sanfter Kritik an ihr!
      Um Entschuldigung bitten, wenn etwas schief läuft.



Nur wer aktiv ist in den Sozialen Medien,
kann einen Teil der Debatten kontrollieren!
Nur wer mitmacht, ist informiert!
Wenn es stürmt…
     Ein „Shitstorm“ kommt nicht wie ein Naturereignis über einen. Mit
     Klugheit und dem nötigen Quäntchen Glück lassen sich
     Empörungswellen rechtzeitig abfangen.

      Schnell reagieren – je schneller man eine kluge Antwort hat auf einen
       kritisierbaren Zustand, desto geringer die Empörung, und man kann
       seinerseits in die Offensive kommen.
       (Beispiel: Obdachloser -> Frankfurter Kältebus im Winter)
      „Lernfähigkeit“ demonstrieren und die Community um Mithilfe bitten.
       (Beispiel: NPD-Fraktion bei Twitter).
      Die Situation immer akribisch beobachten.
      Manchmal kann es aber auch klug sein, sich weg zu ducken.
       (Beispiel Blockupy in Frankfurt).


Shitstorms sind selten, können aber durch schnelles
Reagieren und aktives „Auf-die-Community-
Zugehen“ rechtzeitig gestoppt werden!
Redaktionelles
     Social Media leben von Aktualität und Relevanz sowie „Sensationellem“.
     Ihr Potential spielen sie aber erst in der Interaktion mit den Usern aus.

      Interaktion führt zu Content – daher ist es redaktionell wichtig, die
       Kanäle zu beobachten und Neues zu „teilen“.
      Nicht jeder Content eignet sich für alle Kanäle: Bilder gehen immer,
       FB ist zum Wohlfühlen, Google+ zum Debattieren, Twitter für News.
      Für Sonderaktionen und „Live-Twittern“ eigene Sonderkanäle nutzen.
      Interaktion, Interaktion, Interaktion – nur diese führt zu Relevanz,
       Reputation und einer großen Anhängerschar (und gutem Klout-Wert).
      PR-Aktionen nicht aufpropfen, sondern Ideen der Community
       kanalisieren und umsetzen (Fotoaktion).



Social Media sind keine Werbe-Kanäle, sondern
Dialogangebote. Daher mit der Community
zusammen die Kanäle bespielen.
Fehlervermeidung
     Wenn man soziale Medien mit Enthusiasmus und Herzblut authentisch
     nutzt, kann man kaum Fehler machen. Trotzdem sollte man nicht:

      SoMe als Selbstdarstellungsplattformen missbrauchen – sondern sich
       als „Informationsbroker“ verstehen. Gerne Inhalte anderer teilen.
      unpersönlich wirken – Social Media leben von Persönlichkeit, von
       Authentizität, von „Typen“ und „Marken“. Daher lieber einmal zu
       häufig albern/lustig/schräg sein als einmal zu wenig...
      auf Selbstironie verzichten – intelligente Selbstironie ist das Salz in
       der Social-Media-Suppe. Der User möchte schmunzeln, lächeln, sich
       in der Ironie selber wiederfinden, Sympathie entwickeln…
      die Kanäle sich selbst überlassen – je aktiver man sie betreut,
       desto relevanter und substantieller die Kommentare.


Das Wichtigste ist: authentische Persönlichkeit
sein, die Interesse an gutem Inhalt und noch mehr
Interesse an den Bürgern hat.
Erfahrungen
     In über drei Jahren SoMe-Nutzung in der fünftgrößten Stadt
     Deutschlands haben wir folgende Erfahrungen gemacht:

      Entscheidungswege: Der zufällige Top-Down-Ansatz (OB wünscht
       SoMe-Nutzung) hat die Einführung sehr beschleunigt.
      „Involvement“: Es hilft sehr, wenn „dienstliche“ und „private“ Nutzung
       ineinander übergehen; man muss SoMe rund um die Uhr leben.
      Kanaladäquater Content: Politiker gelten auf Facebook-Fanpages
       als „Störenfriede“, auf Google+ als willkommene Diskutanten.
      Themendosierung: Breites Spektrum anbieten, nicht „nerven“.
      Aktives Betreuen, Schnelligkeit und Verlässlichkeit sind wichtig!
      (Audio-)Visuelle Medien haben die höchste Attraktivität.



Social Media leben vom Mitmachen. Tipp:
dienstliche Nutzer sollten auch privat im
Social Web unterwegs sein. Das „schult“ am besten!
Ressourcen
      Ein Tweet ist in wenigen Sekunden getippt – Social Media- und
      Community-Management ist trotzdem personell aufwändig.

       Jeder Kanal hat eine andere Philosophie und anderen Aufwand – am
        besten teilt sich ein Team die Kanäle untereinander auf.
        (Frankfurt: News-Redakteure twittern, Eventmanager facebooken,
        Beschwerdemanager antworten auf Missstände)
       Social Media sollten als ganz normale zusätzliche Kanäle betrachtet
        werden, die im Prinzip jeder Mitarbeiter bedienen können sollte.
       Social Media Guidelines und Fortbildungen verwaltungsintern
        ausarbeiten und anbieten.
       „Öffnungszeiten“ kommunizieren! (Mo-Fr 8-18 Uhr)
       Aufwand: 1 volle Stelle, verteilt auf drei Köpfe (Vorschlag)


Der Aufwand ist hoch, aber leistbar. Dialog-
orientierung erfordert Zeit und Interesse an den
Bürgern und geht nicht „nebenbei“!
Das Schöne ist:
                       Man kann sofort loslegen!
                       Vor allem dann, wenn in der
                       Verwaltung bereits eine
                       dialogorientierte
                       Unternehmenskultur
                       herrscht.
                       Die Bürgerinnen und Bürger
                       goutieren es, wenn ihre
                       Kommune auch im Social
                       Web ansprechbar wird!




Einfach mal starten.

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Digitale Stadt - Christian Geiger
Digitale Stadt - Christian GeigerDigitale Stadt - Christian Geiger
Digitale Stadt - Christian Geiger
City & Bits GmbH
 
SuN12 - Vitako - Tina Siegfried - Kommunen in der digitalen Gesellschaft
SuN12 - Vitako - Tina Siegfried - Kommunen in der digitalen GesellschaftSuN12 - Vitako - Tina Siegfried - Kommunen in der digitalen Gesellschaft
SuN12 - Vitako - Tina Siegfried - Kommunen in der digitalen Gesellschaft
City & Bits GmbH
 
SuN12 - Stadt München - Frau Hogeback - Perspektive München MitDenken
SuN12 - Stadt München - Frau Hogeback - Perspektive München MitDenkenSuN12 - Stadt München - Frau Hogeback - Perspektive München MitDenken
SuN12 - Stadt München - Frau Hogeback - Perspektive München MitDenken
City & Bits GmbH
 
Digitalisierung im Kontext von Smart City und Smart Country
Digitalisierung im Kontext von Smart City und Smart CountryDigitalisierung im Kontext von Smart City und Smart Country
Digitalisierung im Kontext von Smart City und Smart Country
Initiative D21
 
ÖW Marketingkampagne 2013 Frankreich
ÖW Marketingkampagne 2013 FrankreichÖW Marketingkampagne 2013 Frankreich
ÖW Marketingkampagne 2013 Frankreich
Austrian National Tourist Office
 
ÖW Marketingkampagne 2013 Ungarn
ÖW Marketingkampagne 2013 UngarnÖW Marketingkampagne 2013 Ungarn
ÖW Marketingkampagne 2013 Ungarn
Austrian National Tourist Office
 
La
LaLa
Facebook, Twitter & Co. - Was ist das, was bringt das?
Facebook, Twitter & Co. - Was ist das, was bringt das?Facebook, Twitter & Co. - Was ist das, was bringt das?
Facebook, Twitter & Co. - Was ist das, was bringt das?
xeit AG
 
Ada 4
Ada 4Ada 4
Hotel Valentin Sölden
Hotel Valentin SöldenHotel Valentin Sölden
Hotel Valentin Sölden
hotelvalentin
 
Taller semana 2 salud y seguridad en el trabajo
Taller semana 2 salud y seguridad en el trabajoTaller semana 2 salud y seguridad en el trabajo
Taller semana 2 salud y seguridad en el trabajo
Meny Solis Borre
 
LA GUERRA CIVIL ESPANYOLA. COL·LEGI SAGRADA FAMÍLIA VILADECANS
LA GUERRA CIVIL ESPANYOLA. COL·LEGI SAGRADA FAMÍLIA VILADECANSLA GUERRA CIVIL ESPANYOLA. COL·LEGI SAGRADA FAMÍLIA VILADECANS
LA GUERRA CIVIL ESPANYOLA. COL·LEGI SAGRADA FAMÍLIA VILADECANS
Cristian Domínguez Bolaños
 
alabanza
alabanzaalabanza
Laglobalizacion
Laglobalizacion Laglobalizacion
Laglobalizacion
Lethii Coehllo
 
WordPress - Seiten anteasern. Theorie, Praxis, Plugins
WordPress - Seiten anteasern. Theorie, Praxis, PluginsWordPress - Seiten anteasern. Theorie, Praxis, Plugins
WordPress - Seiten anteasern. Theorie, Praxis, Plugins
frankstaude
 
Surselva Tourismus AG: 2. Winter Kick-Off fuer Mitarbeitende mit Gästekontakt...
Surselva Tourismus AG: 2. Winter Kick-Off fuer Mitarbeitende mit Gästekontakt...Surselva Tourismus AG: 2. Winter Kick-Off fuer Mitarbeitende mit Gästekontakt...
Surselva Tourismus AG: 2. Winter Kick-Off fuer Mitarbeitende mit Gästekontakt...
Gérard Carigiet
 
Barrierefreiheit auf wien.at
Barrierefreiheit auf wien.atBarrierefreiheit auf wien.at
Barrierefreiheit auf wien.at
Thomas Jöchler
 
Portada 3 asdhjgg
Portada  3 asdhjggPortada  3 asdhjgg
Portada 3 asdhjgg
evanellysalazar
 
Geschichte des eCall Notrufsystems
Geschichte des eCall NotrufsystemsGeschichte des eCall Notrufsystems
Geschichte des eCall Notrufsystems
ichwillmeinautoloswerden
 

Andere mochten auch (20)

Digitale Stadt - Christian Geiger
Digitale Stadt - Christian GeigerDigitale Stadt - Christian Geiger
Digitale Stadt - Christian Geiger
 
SuN12 - Vitako - Tina Siegfried - Kommunen in der digitalen Gesellschaft
SuN12 - Vitako - Tina Siegfried - Kommunen in der digitalen GesellschaftSuN12 - Vitako - Tina Siegfried - Kommunen in der digitalen Gesellschaft
SuN12 - Vitako - Tina Siegfried - Kommunen in der digitalen Gesellschaft
 
SuN12 - Stadt München - Frau Hogeback - Perspektive München MitDenken
SuN12 - Stadt München - Frau Hogeback - Perspektive München MitDenkenSuN12 - Stadt München - Frau Hogeback - Perspektive München MitDenken
SuN12 - Stadt München - Frau Hogeback - Perspektive München MitDenken
 
Digitalisierung im Kontext von Smart City und Smart Country
Digitalisierung im Kontext von Smart City und Smart CountryDigitalisierung im Kontext von Smart City und Smart Country
Digitalisierung im Kontext von Smart City und Smart Country
 
ÖW Marketingkampagne 2013 Frankreich
ÖW Marketingkampagne 2013 FrankreichÖW Marketingkampagne 2013 Frankreich
ÖW Marketingkampagne 2013 Frankreich
 
ÖW Marketingkampagne 2013 Ungarn
ÖW Marketingkampagne 2013 UngarnÖW Marketingkampagne 2013 Ungarn
ÖW Marketingkampagne 2013 Ungarn
 
La
LaLa
La
 
Facebook, Twitter & Co. - Was ist das, was bringt das?
Facebook, Twitter & Co. - Was ist das, was bringt das?Facebook, Twitter & Co. - Was ist das, was bringt das?
Facebook, Twitter & Co. - Was ist das, was bringt das?
 
Ada 4
Ada 4Ada 4
Ada 4
 
Hotel Valentin Sölden
Hotel Valentin SöldenHotel Valentin Sölden
Hotel Valentin Sölden
 
Taller semana 2 salud y seguridad en el trabajo
Taller semana 2 salud y seguridad en el trabajoTaller semana 2 salud y seguridad en el trabajo
Taller semana 2 salud y seguridad en el trabajo
 
LA GUERRA CIVIL ESPANYOLA. COL·LEGI SAGRADA FAMÍLIA VILADECANS
LA GUERRA CIVIL ESPANYOLA. COL·LEGI SAGRADA FAMÍLIA VILADECANSLA GUERRA CIVIL ESPANYOLA. COL·LEGI SAGRADA FAMÍLIA VILADECANS
LA GUERRA CIVIL ESPANYOLA. COL·LEGI SAGRADA FAMÍLIA VILADECANS
 
alabanza
alabanzaalabanza
alabanza
 
Laglobalizacion
Laglobalizacion Laglobalizacion
Laglobalizacion
 
Binder1
Binder1Binder1
Binder1
 
WordPress - Seiten anteasern. Theorie, Praxis, Plugins
WordPress - Seiten anteasern. Theorie, Praxis, PluginsWordPress - Seiten anteasern. Theorie, Praxis, Plugins
WordPress - Seiten anteasern. Theorie, Praxis, Plugins
 
Surselva Tourismus AG: 2. Winter Kick-Off fuer Mitarbeitende mit Gästekontakt...
Surselva Tourismus AG: 2. Winter Kick-Off fuer Mitarbeitende mit Gästekontakt...Surselva Tourismus AG: 2. Winter Kick-Off fuer Mitarbeitende mit Gästekontakt...
Surselva Tourismus AG: 2. Winter Kick-Off fuer Mitarbeitende mit Gästekontakt...
 
Barrierefreiheit auf wien.at
Barrierefreiheit auf wien.atBarrierefreiheit auf wien.at
Barrierefreiheit auf wien.at
 
Portada 3 asdhjgg
Portada  3 asdhjggPortada  3 asdhjgg
Portada 3 asdhjgg
 
Geschichte des eCall Notrufsystems
Geschichte des eCall NotrufsystemsGeschichte des eCall Notrufsystems
Geschichte des eCall Notrufsystems
 

Ähnlich wie SuN12 Stadt Frankfurt - Harald Ille - Soziale Medien

socialmedia overview 101201
socialmedia overview 101201socialmedia overview 101201
socialmedia overview 101201
marxerevolution
 
Kommunikationswandel hamburg 2010_print
Kommunikationswandel hamburg 2010_printKommunikationswandel hamburg 2010_print
Kommunikationswandel hamburg 2010_print
Jan Schmidt
 
Die „Social Media Polizei“: Nicht einfach, aber realisierbar #AFBMC
Die „Social Media Polizei“: Nicht einfach, aber realisierbar #AFBMCDie „Social Media Polizei“: Nicht einfach, aber realisierbar #AFBMC
Die „Social Media Polizei“: Nicht einfach, aber realisierbar #AFBMC
AllFacebook.de
 
Social Media, Einführung
Social Media, EinführungSocial Media, Einführung
Social Media, Einführung
davidroethler
 
Web 2.0: Einstieg und Überblick
Web 2.0: Einstieg und ÜberblickWeb 2.0: Einstieg und Überblick
Web 2.0: Einstieg und Überblick
Monika Steinberg
 
Schmidt socialmedia 2011_print
Schmidt socialmedia 2011_printSchmidt socialmedia 2011_print
Schmidt socialmedia 2011_print
Jan Schmidt
 
Politik & Internet
Politik & InternetPolitik & Internet
Politik & Internet
davidroethler
 
FRO - Social Media Workshop
FRO - Social Media WorkshopFRO - Social Media Workshop
FRO - Social Media Workshop
Andrea Mayer-Edoloeyi
 
Einführung Social Media
Einführung Social MediaEinführung Social Media
Einführung Social Media
sozialinfo
 
Web2.0 + Politik
Web2.0 + PolitikWeb2.0 + Politik
Web2.0 + Politik
andreasblau
 
Web2.0 + Politik
Web2.0 + PolitikWeb2.0 + Politik
Web2.0 + Politik
andreasblau
 
Digitale Public Affairs
Digitale Public AffairsDigitale Public Affairs
Digitale Public Affairs
Hans Bellstedt Public Affairs GmbH
 
Social Media in der Verwaltung
Social Media in der VerwaltungSocial Media in der Verwaltung
Social Media in der Verwaltung
davidroethler
 
xingZ. LearningZ. Social Media für Unternehmen
xingZ. LearningZ. Social Media für UnternehmenxingZ. LearningZ. Social Media für Unternehmen
xingZ. LearningZ. Social Media für Unternehmen
Digicomp Academy AG
 
Social Media, Wertschöpfung und der Faktor Mensch
Social Media, Wertschöpfung und der Faktor MenschSocial Media, Wertschöpfung und der Faktor Mensch
Social Media, Wertschöpfung und der Faktor Mensch
ScribbleLive
 
Digital ist besser!
Digital ist besser!Digital ist besser!
Digital ist besser!
Clemens Lerche
 
noble praxis-tipps: social media - teil 1
noble praxis-tipps: social media - teil 1noble praxis-tipps: social media - teil 1
noble praxis-tipps: social media - teil 1
noble kommunikation
 
Trends in der Kommunikation
Trends in der KommunikationTrends in der Kommunikation
Trends in der Kommunikation
Andrea Mayer-Edoloeyi
 
Digitale Public Affairs
Digitale Public AffairsDigitale Public Affairs
Digitale Public Affairs
Hans Bellstedt Public Affairs GmbH
 

Ähnlich wie SuN12 Stadt Frankfurt - Harald Ille - Soziale Medien (20)

socialmedia overview 101201
socialmedia overview 101201socialmedia overview 101201
socialmedia overview 101201
 
Kommunikationswandel hamburg 2010_print
Kommunikationswandel hamburg 2010_printKommunikationswandel hamburg 2010_print
Kommunikationswandel hamburg 2010_print
 
Die „Social Media Polizei“: Nicht einfach, aber realisierbar #AFBMC
Die „Social Media Polizei“: Nicht einfach, aber realisierbar #AFBMCDie „Social Media Polizei“: Nicht einfach, aber realisierbar #AFBMC
Die „Social Media Polizei“: Nicht einfach, aber realisierbar #AFBMC
 
Social Media, Einführung
Social Media, EinführungSocial Media, Einführung
Social Media, Einführung
 
Web 2.0: Einstieg und Überblick
Web 2.0: Einstieg und ÜberblickWeb 2.0: Einstieg und Überblick
Web 2.0: Einstieg und Überblick
 
Schmidt socialmedia 2011_print
Schmidt socialmedia 2011_printSchmidt socialmedia 2011_print
Schmidt socialmedia 2011_print
 
Politik & Internet
Politik & InternetPolitik & Internet
Politik & Internet
 
FRO - Social Media Workshop
FRO - Social Media WorkshopFRO - Social Media Workshop
FRO - Social Media Workshop
 
Einführung Social Media
Einführung Social MediaEinführung Social Media
Einführung Social Media
 
Web2.0 + Politik
Web2.0 + PolitikWeb2.0 + Politik
Web2.0 + Politik
 
Web2.0 + Politik
Web2.0 + PolitikWeb2.0 + Politik
Web2.0 + Politik
 
Digitale Public Affairs
Digitale Public AffairsDigitale Public Affairs
Digitale Public Affairs
 
Social Media in der Verwaltung
Social Media in der VerwaltungSocial Media in der Verwaltung
Social Media in der Verwaltung
 
xingZ. LearningZ. Social Media für Unternehmen
xingZ. LearningZ. Social Media für UnternehmenxingZ. LearningZ. Social Media für Unternehmen
xingZ. LearningZ. Social Media für Unternehmen
 
Social Media, Wertschöpfung und der Faktor Mensch
Social Media, Wertschöpfung und der Faktor MenschSocial Media, Wertschöpfung und der Faktor Mensch
Social Media, Wertschöpfung und der Faktor Mensch
 
Digital ist besser!
Digital ist besser!Digital ist besser!
Digital ist besser!
 
Politik Web2 0
Politik Web2 0Politik Web2 0
Politik Web2 0
 
noble praxis-tipps: social media - teil 1
noble praxis-tipps: social media - teil 1noble praxis-tipps: social media - teil 1
noble praxis-tipps: social media - teil 1
 
Trends in der Kommunikation
Trends in der KommunikationTrends in der Kommunikation
Trends in der Kommunikation
 
Digitale Public Affairs
Digitale Public AffairsDigitale Public Affairs
Digitale Public Affairs
 

Mehr von City & Bits GmbH

KGSt Forum 2017 Wissensmanagement - Mitarbeiterportale und Datendrehscheiben
KGSt Forum 2017 Wissensmanagement - Mitarbeiterportale und DatendrehscheibenKGSt Forum 2017 Wissensmanagement - Mitarbeiterportale und Datendrehscheiben
KGSt Forum 2017 Wissensmanagement - Mitarbeiterportale und Datendrehscheiben
City & Bits GmbH
 
Portalsymposium City&Bits - Digital-Strategie in Kommunen (Coburg)
Portalsymposium City&Bits - Digital-Strategie in Kommunen (Coburg)Portalsymposium City&Bits - Digital-Strategie in Kommunen (Coburg)
Portalsymposium City&Bits - Digital-Strategie in Kommunen (Coburg)
City & Bits GmbH
 
Portalsymposium City&Bits - kommunales Datenmanagement in Intrexx - Zuständig...
Portalsymposium City&Bits - kommunales Datenmanagement in Intrexx - Zuständig...Portalsymposium City&Bits - kommunales Datenmanagement in Intrexx - Zuständig...
Portalsymposium City&Bits - kommunales Datenmanagement in Intrexx - Zuständig...
City & Bits GmbH
 
Portalsymposium City&Bits - Online-Redaktion in Kommunalverwaltungen
Portalsymposium City&Bits - Online-Redaktion in KommunalverwaltungenPortalsymposium City&Bits - Online-Redaktion in Kommunalverwaltungen
Portalsymposium City&Bits - Online-Redaktion in Kommunalverwaltungen
City & Bits GmbH
 
Portalsymposium City&Bits - Usability in Internet- und Mitarbeiterportalen
Portalsymposium City&Bits - Usability in Internet- und Mitarbeiterportalen Portalsymposium City&Bits - Usability in Internet- und Mitarbeiterportalen
Portalsymposium City&Bits - Usability in Internet- und Mitarbeiterportalen
City & Bits GmbH
 
Portalsymposium City&Bits - Relaunch von kommunalen Internetportalen - wolfsb...
Portalsymposium City&Bits - Relaunch von kommunalen Internetportalen - wolfsb...Portalsymposium City&Bits - Relaunch von kommunalen Internetportalen - wolfsb...
Portalsymposium City&Bits - Relaunch von kommunalen Internetportalen - wolfsb...
City & Bits GmbH
 
Kommunale Internetportale - Stadt und Netz 2013
Kommunale Internetportale - Stadt und Netz 2013Kommunale Internetportale - Stadt und Netz 2013
Kommunale Internetportale - Stadt und Netz 2013
City & Bits GmbH
 
Open Government - Pragmatische Ansätze in Kommunen
Open Government - Pragmatische Ansätze in Kommunen Open Government - Pragmatische Ansätze in Kommunen
Open Government - Pragmatische Ansätze in Kommunen
City & Bits GmbH
 
Open Government - Reformkongress 2012
Open Government - Reformkongress 2012Open Government - Reformkongress 2012
Open Government - Reformkongress 2012
City & Bits GmbH
 
Stadt und Netz - Stadtportal Wiesbaden - Hanne Graf - 16.11.2011
Stadt und Netz - Stadtportal Wiesbaden - Hanne Graf - 16.11.2011Stadt und Netz - Stadtportal Wiesbaden - Hanne Graf - 16.11.2011
Stadt und Netz - Stadtportal Wiesbaden - Hanne Graf - 16.11.2011
City & Bits GmbH
 
Stadt und Netz - Partizipation und Kooperation - Dr. Reimann - 16.11.2011
Stadt und Netz - Partizipation und Kooperation  - Dr. Reimann - 16.11.2011Stadt und Netz - Partizipation und Kooperation  - Dr. Reimann - 16.11.2011
Stadt und Netz - Partizipation und Kooperation - Dr. Reimann - 16.11.2011
City & Bits GmbH
 
"Vielfalt bewegt Frankfurt" – Integration im öffentlichen Dialog
"Vielfalt bewegt Frankfurt" – Integration im öffentlichen Dialog"Vielfalt bewegt Frankfurt" – Integration im öffentlichen Dialog
"Vielfalt bewegt Frankfurt" – Integration im öffentlichen Dialog
City & Bits GmbH
 
Stadt und Netz - Dresdner Debatte - Dr. Engel - 16.11.2011
Stadt und Netz - Dresdner Debatte - Dr. Engel - 16.11.2011Stadt und Netz - Dresdner Debatte - Dr. Engel - 16.11.2011
Stadt und Netz - Dresdner Debatte - Dr. Engel - 16.11.2011
City & Bits GmbH
 
Stadt und Netz - Maerker Brandenburg - Dr. Böckmann - 16.11.2011
Stadt und Netz - Maerker Brandenburg - Dr. Böckmann - 16.11.2011Stadt und Netz - Maerker Brandenburg - Dr. Böckmann - 16.11.2011
Stadt und Netz - Maerker Brandenburg - Dr. Böckmann - 16.11.2011
City & Bits GmbH
 

Mehr von City & Bits GmbH (14)

KGSt Forum 2017 Wissensmanagement - Mitarbeiterportale und Datendrehscheiben
KGSt Forum 2017 Wissensmanagement - Mitarbeiterportale und DatendrehscheibenKGSt Forum 2017 Wissensmanagement - Mitarbeiterportale und Datendrehscheiben
KGSt Forum 2017 Wissensmanagement - Mitarbeiterportale und Datendrehscheiben
 
Portalsymposium City&Bits - Digital-Strategie in Kommunen (Coburg)
Portalsymposium City&Bits - Digital-Strategie in Kommunen (Coburg)Portalsymposium City&Bits - Digital-Strategie in Kommunen (Coburg)
Portalsymposium City&Bits - Digital-Strategie in Kommunen (Coburg)
 
Portalsymposium City&Bits - kommunales Datenmanagement in Intrexx - Zuständig...
Portalsymposium City&Bits - kommunales Datenmanagement in Intrexx - Zuständig...Portalsymposium City&Bits - kommunales Datenmanagement in Intrexx - Zuständig...
Portalsymposium City&Bits - kommunales Datenmanagement in Intrexx - Zuständig...
 
Portalsymposium City&Bits - Online-Redaktion in Kommunalverwaltungen
Portalsymposium City&Bits - Online-Redaktion in KommunalverwaltungenPortalsymposium City&Bits - Online-Redaktion in Kommunalverwaltungen
Portalsymposium City&Bits - Online-Redaktion in Kommunalverwaltungen
 
Portalsymposium City&Bits - Usability in Internet- und Mitarbeiterportalen
Portalsymposium City&Bits - Usability in Internet- und Mitarbeiterportalen Portalsymposium City&Bits - Usability in Internet- und Mitarbeiterportalen
Portalsymposium City&Bits - Usability in Internet- und Mitarbeiterportalen
 
Portalsymposium City&Bits - Relaunch von kommunalen Internetportalen - wolfsb...
Portalsymposium City&Bits - Relaunch von kommunalen Internetportalen - wolfsb...Portalsymposium City&Bits - Relaunch von kommunalen Internetportalen - wolfsb...
Portalsymposium City&Bits - Relaunch von kommunalen Internetportalen - wolfsb...
 
Kommunale Internetportale - Stadt und Netz 2013
Kommunale Internetportale - Stadt und Netz 2013Kommunale Internetportale - Stadt und Netz 2013
Kommunale Internetportale - Stadt und Netz 2013
 
Open Government - Pragmatische Ansätze in Kommunen
Open Government - Pragmatische Ansätze in Kommunen Open Government - Pragmatische Ansätze in Kommunen
Open Government - Pragmatische Ansätze in Kommunen
 
Open Government - Reformkongress 2012
Open Government - Reformkongress 2012Open Government - Reformkongress 2012
Open Government - Reformkongress 2012
 
Stadt und Netz - Stadtportal Wiesbaden - Hanne Graf - 16.11.2011
Stadt und Netz - Stadtportal Wiesbaden - Hanne Graf - 16.11.2011Stadt und Netz - Stadtportal Wiesbaden - Hanne Graf - 16.11.2011
Stadt und Netz - Stadtportal Wiesbaden - Hanne Graf - 16.11.2011
 
Stadt und Netz - Partizipation und Kooperation - Dr. Reimann - 16.11.2011
Stadt und Netz - Partizipation und Kooperation  - Dr. Reimann - 16.11.2011Stadt und Netz - Partizipation und Kooperation  - Dr. Reimann - 16.11.2011
Stadt und Netz - Partizipation und Kooperation - Dr. Reimann - 16.11.2011
 
"Vielfalt bewegt Frankfurt" – Integration im öffentlichen Dialog
"Vielfalt bewegt Frankfurt" – Integration im öffentlichen Dialog"Vielfalt bewegt Frankfurt" – Integration im öffentlichen Dialog
"Vielfalt bewegt Frankfurt" – Integration im öffentlichen Dialog
 
Stadt und Netz - Dresdner Debatte - Dr. Engel - 16.11.2011
Stadt und Netz - Dresdner Debatte - Dr. Engel - 16.11.2011Stadt und Netz - Dresdner Debatte - Dr. Engel - 16.11.2011
Stadt und Netz - Dresdner Debatte - Dr. Engel - 16.11.2011
 
Stadt und Netz - Maerker Brandenburg - Dr. Böckmann - 16.11.2011
Stadt und Netz - Maerker Brandenburg - Dr. Böckmann - 16.11.2011Stadt und Netz - Maerker Brandenburg - Dr. Böckmann - 16.11.2011
Stadt und Netz - Maerker Brandenburg - Dr. Böckmann - 16.11.2011
 

SuN12 Stadt Frankfurt - Harald Ille - Soziale Medien

  • 1. Die Stadt in 140 Zeichen. Oder auch nur 33.
  • 2. Journalist, Historiker, Twitter-Erklärer geboren 14. März 1973 Harald Ille, M.A. Sachgebietsleiter News, Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main. http://kommunezwonull.de
  • 3. Social Media von „OBen“ Frankfurt ist eine moderne digitale Metropole, die zeitgemäße Kommunikationskanäle nutzt und genauso zeitgemäß kommuniziert. Die Stadtverwaltung öffnet sich kommunikativ und dokumentiert eine demokratische Kommunikationskultur. Social Media ermöglicht authentische Imagewerbung über die glaubwürdige Mund-zu-Mund-Propaganda der eigenen Bürger.
  • 4. Twitter Gezwitscher aus dem Nest am Main Twitter nutzen wir als dialogischen Empfehlungsdienst für relevante Inhalte – mit Multiplikationseffekt. Bürgeranliegen und Schadensmeldungen können schnell an „die Stadt“ geleitet werden. Im Krisenfall das schnellste Medium mit sehr hoher Reichweite. 12.000 Follower.
  • 5. Image- und Community-Building Über Facebook konnten wir 170.000 Frankfurt-Fans an die Stadt binden. Bürger, Touristen und Ehemalige bekennen sich dort zu ihrer Stadt. „Heimweh-Kanal“ für ehemalige Frankfurter überall auf der Welt. Wir erreichen hierüber kostenfrei Menschen, die wir über andere Kanäle nicht erreichen würden. 180.000 Follower.
  • 6. Emotionale Ansprache von Bürgerinnen und Bürgern über professionelle Filme. Identifikation mit der Stadt wird verbessert. Satirische Videos werben „viral“ für eine liebenswerte moderne Metropole, die sich selbst nicht so tierisch ernst nimmt. Videos aktivieren für Aktionen der Stadt und werben für Attraktionen. 200.000 Abrufe. „Talk of the town“ werden
  • 8. „Planet“ für die „Satelliten“
  • 10. Dialog Social Media ermöglichen den Austausch Vieler mit Vielen (Schneeballeffekte), was die Kommunikationswege verkürzt.  Social Media können die Arbeitsorganisation vereinfachen und den fachlichen Dialog der MA untereinander fördern in den Bereichen Wissensmanagement, Kollaboration, Reputationsaufbau, etc.  Die zentralen Social-Media-Kanäle der Stadt werden vom PIA resp. den Fachämtern betrieben. Für die Nutzung wurden „Social Media Guidelines“ für die Mitarbeiter erarbeitet.  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind „privat“ ohnehin im Social Web unterwegs. Sie sind Multiplikatoren der städtischen Inhalte und sind dabei glaubwürdig, authentisch, sympathisch, loyal. Social-Media-Kanäle steigern die Effizienz, Arbeitsabläufe und Kommunikationsprozesse werden auf einfache Art verbessert.
  • 11. Was haben Städte davon? „Verwaltungen“ kommen hierarchiefrei („auf Augenhöhe“) mit den Bürgern und „Fans“ ins Gespräch. Sie nehmen ihre Bürger ernst, sind empathisch und ansprechbar. Dadurch wird etwa „die Stadt“ nicht als intransparenter Moloch wahrgenommen, der bürgerfeindliche Entscheidungen trifft.  Social Media sind daher gute Kanäle, um Bürger-Wut in Bürger-Begeisterung zu wandeln!  Sie sind ein wichtiger Kanal, um Verwaltungsaufgaben effizienter zu erledigen, weil die Bürger Mängel schneller erkennen können.  Sie sind ein sehr effektives Mittel in der Standort-Werbung, weil sie ein positives Image aufbauen. Über Social Media können Verwaltungen „Bürgersorge“ betreiben – und gleichzeitig Standortmarketing machen.
  • 12. Die effektivste Werbung Das positive Image bauen die Bürger selber auf, weil sie sich ernstgenommen und anerkannt fühlen. Sie erzählen anderen davon: der Familie, Freunden, Geschäftspartnern.  „Mund-zu-Mund-Propaganda“ ist das beste Marketingtool, weil der Kommunikationsprozess auf „Vertrauen“ aufbaut.  Wirklich „überzeugen“ kann Werbung niemals. Ein begeisterter Nachbar oder Geschäftspartner aber durchaus!  Gut gelaunte, loyale und sich ernst genommen fühlende Bürger sollten Ziel jeder Stadtverwaltung sein.  Diese Bürger übernehmen auch mehr Verantwortung für ihr Gemeinwesen und erleichtern der Verwaltung die Arbeit (Crowd Sourcing). Empfehlungen und begeisterte Erlebnisberichte von Menschen, denen wir vertrauen, sind die beste Werbung!
  • 13. Kontrollgewinn Die Bürger reden ohnehin über die Verwaltung – und zwar negativ. Ist man nicht selbst in SoMe aktiv, hat man keinerlei Kontrolle! Man kann Kontrolle zurückgewinnen, wenn man sich „mit an den Stammtisch“ setzt.  Im Dialog können Fehlinformationen berichtigt, neue Informationen eingespeist und die eigene Sicht der Dinge dargelegt werden. Erst dadurch erhält man erst Kontrolle über die Kommunikation.  Kritik kann man auf SoMe frühzeitig begegnen, ehe aus der Mücke ein Elefant wird. Je authentischer und empathischer die Verwaltung agiert, desto sanfter Kritik an ihr!  Um Entschuldigung bitten, wenn etwas schief läuft. Nur wer aktiv ist in den Sozialen Medien, kann einen Teil der Debatten kontrollieren! Nur wer mitmacht, ist informiert!
  • 14. Wenn es stürmt… Ein „Shitstorm“ kommt nicht wie ein Naturereignis über einen. Mit Klugheit und dem nötigen Quäntchen Glück lassen sich Empörungswellen rechtzeitig abfangen.  Schnell reagieren – je schneller man eine kluge Antwort hat auf einen kritisierbaren Zustand, desto geringer die Empörung, und man kann seinerseits in die Offensive kommen. (Beispiel: Obdachloser -> Frankfurter Kältebus im Winter)  „Lernfähigkeit“ demonstrieren und die Community um Mithilfe bitten. (Beispiel: NPD-Fraktion bei Twitter).  Die Situation immer akribisch beobachten.  Manchmal kann es aber auch klug sein, sich weg zu ducken. (Beispiel Blockupy in Frankfurt). Shitstorms sind selten, können aber durch schnelles Reagieren und aktives „Auf-die-Community- Zugehen“ rechtzeitig gestoppt werden!
  • 15. Redaktionelles Social Media leben von Aktualität und Relevanz sowie „Sensationellem“. Ihr Potential spielen sie aber erst in der Interaktion mit den Usern aus.  Interaktion führt zu Content – daher ist es redaktionell wichtig, die Kanäle zu beobachten und Neues zu „teilen“.  Nicht jeder Content eignet sich für alle Kanäle: Bilder gehen immer, FB ist zum Wohlfühlen, Google+ zum Debattieren, Twitter für News.  Für Sonderaktionen und „Live-Twittern“ eigene Sonderkanäle nutzen.  Interaktion, Interaktion, Interaktion – nur diese führt zu Relevanz, Reputation und einer großen Anhängerschar (und gutem Klout-Wert).  PR-Aktionen nicht aufpropfen, sondern Ideen der Community kanalisieren und umsetzen (Fotoaktion). Social Media sind keine Werbe-Kanäle, sondern Dialogangebote. Daher mit der Community zusammen die Kanäle bespielen.
  • 16. Fehlervermeidung Wenn man soziale Medien mit Enthusiasmus und Herzblut authentisch nutzt, kann man kaum Fehler machen. Trotzdem sollte man nicht:  SoMe als Selbstdarstellungsplattformen missbrauchen – sondern sich als „Informationsbroker“ verstehen. Gerne Inhalte anderer teilen.  unpersönlich wirken – Social Media leben von Persönlichkeit, von Authentizität, von „Typen“ und „Marken“. Daher lieber einmal zu häufig albern/lustig/schräg sein als einmal zu wenig...  auf Selbstironie verzichten – intelligente Selbstironie ist das Salz in der Social-Media-Suppe. Der User möchte schmunzeln, lächeln, sich in der Ironie selber wiederfinden, Sympathie entwickeln…  die Kanäle sich selbst überlassen – je aktiver man sie betreut, desto relevanter und substantieller die Kommentare. Das Wichtigste ist: authentische Persönlichkeit sein, die Interesse an gutem Inhalt und noch mehr Interesse an den Bürgern hat.
  • 17. Erfahrungen In über drei Jahren SoMe-Nutzung in der fünftgrößten Stadt Deutschlands haben wir folgende Erfahrungen gemacht:  Entscheidungswege: Der zufällige Top-Down-Ansatz (OB wünscht SoMe-Nutzung) hat die Einführung sehr beschleunigt.  „Involvement“: Es hilft sehr, wenn „dienstliche“ und „private“ Nutzung ineinander übergehen; man muss SoMe rund um die Uhr leben.  Kanaladäquater Content: Politiker gelten auf Facebook-Fanpages als „Störenfriede“, auf Google+ als willkommene Diskutanten.  Themendosierung: Breites Spektrum anbieten, nicht „nerven“.  Aktives Betreuen, Schnelligkeit und Verlässlichkeit sind wichtig!  (Audio-)Visuelle Medien haben die höchste Attraktivität. Social Media leben vom Mitmachen. Tipp: dienstliche Nutzer sollten auch privat im Social Web unterwegs sein. Das „schult“ am besten!
  • 18. Ressourcen Ein Tweet ist in wenigen Sekunden getippt – Social Media- und Community-Management ist trotzdem personell aufwändig.  Jeder Kanal hat eine andere Philosophie und anderen Aufwand – am besten teilt sich ein Team die Kanäle untereinander auf. (Frankfurt: News-Redakteure twittern, Eventmanager facebooken, Beschwerdemanager antworten auf Missstände)  Social Media sollten als ganz normale zusätzliche Kanäle betrachtet werden, die im Prinzip jeder Mitarbeiter bedienen können sollte.  Social Media Guidelines und Fortbildungen verwaltungsintern ausarbeiten und anbieten.  „Öffnungszeiten“ kommunizieren! (Mo-Fr 8-18 Uhr)  Aufwand: 1 volle Stelle, verteilt auf drei Köpfe (Vorschlag) Der Aufwand ist hoch, aber leistbar. Dialog- orientierung erfordert Zeit und Interesse an den Bürgern und geht nicht „nebenbei“!
  • 19. Das Schöne ist: Man kann sofort loslegen! Vor allem dann, wenn in der Verwaltung bereits eine dialogorientierte Unternehmenskultur herrscht. Die Bürgerinnen und Bürger goutieren es, wenn ihre Kommune auch im Social Web ansprechbar wird! Einfach mal starten.