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Definition: Mundhöhlenkarzinom:
Beim Mundhöhlenkarzinom handelt es sich um eine „Krebserkrankung“ der Mundhöhle,
die in der Regel von der obersten Zellschicht der Mundschleim-haut ausgeht. Prinzipiell
kann das Mundhöhlenkarzinom überall in der Mundhöhle auftreten, einige Regionen wie
z.B. der Mundboden oder die Zunge sind jedoch statistisch häufiger betroffen.Das
Mundhöhlenkarzinom stellt mit etwa 10.000 Neuer-krankungen pro Jahr die 7. häufigste
bösartige Krebserkrankung in Deutschland dar, wobei Männer häufiger betroffen sind.
Weltweit ist ein starker Anstieg dieser Krebserkrankung zu verzeichnen, wobei Frauen
zunehmend häufiger daran erkranken.
Prognose:
Je früher das Mundhöhlenkarzinom erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.Wie die
Erkrankung verläuft hängt unter anderem von der Größe, der Ausbreitung und der Aggressivität
des Tumors ab. Von besonderer prognostischer Bedeutung ist das Vorhan-densein von
Lymphknotenmetastasen. Lymphknoten dienen als Filterstationen im Körper und sind u.a. für die
Abwehr von Erkrankung verantwortlich. Von Lymphknotenmetastasen spricht man, wenn ein
Tumor sich bereits über das Lymphsystem ausgebreitet („gestreut“) hat und sogenannte
Tochtergeschwülste in einem oder mehreren Lymphknoten entstanden sind.
Die genau Untersuchung der Gewebeprobe erfolgt durch einen Pathologen und soll folgende
Fragen beantworten: Handelt es sich bei dem entnommenen Gewebe um Anteile eines Tumors
oder um eine seiner Vorstufen? Um welche Art Tumor handelt es sich?
Wie aggressiv ist der Tumor?
Die differentialdiagnostische Sicherung erfolgt durch Grading,Staging und Behandlung an
hierfür vorgesehenen HNO ärzlichen Zentren für, deren Zusammenarbeit man nur recht positiv
dankbar sein kann, auch was die weitere sensible aber bestimmte Patientenaufklärung betrifft.
Es kann natürlich auch ein zusätzliches eigenes sonographisches Staging versucht werden, auch
differentialdiagnostisch zu einem Schilddrüsen-CA mit Metastasen in umliegende Lymphknoten
oder umgekehrt in den Mundboden sich ausbreitend, was auch gelegentlich vorkommt.
Grundvoraussetzung für das Mundbodenkarzinom ist das
rechtzeitige Erkennen. Und dies am besten unter
zusätzlichen Hilfsmitteln ggf wie Photographie mit
Bildlupenvergrößerung, oder näherer Betrachtung
klinischem Tastbefund und auch sonographischen
Voruntersuchungen, sowie HNO ärztlichem Konsil.
Wie wird das Mundhöhlenkarzinom behandelt?
Ziel einer jeden Behandlung ist es den Tumor möglichst vollständig zu entfernen. Der Krankheitsverlauf
ist häufig davon abhängig, wie früh das Mundhöhlenkarzinom erkannt und behandelt wird.
Entscheidend sind die Größe, die Lokalisation und die Aggressivität des Tumors sowie das
Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt,
dass sich frühe Stadien von Mundhöhlenkarzinomen (meist T1- und T2-Tumore) mit einer hohen
Erfolgsrate chirurgisch und ggf. nachfolgend strahlentherapeutisch heilen lassen. Fortgeschrittene
Karzinome der Mundhöhle (T3- oder T4-Tumore) zeigen hingegen durch das höhere Risiko für Rezidive
(Wiederauftreten des Tumors) eine schlechtere Prognose. Die chirurgische Therapie sieht die
vollständige Entfernung des Tumors mit einem Sicherheitsabstand von mindestens 5 bis 10 mm zum
gesunden Gewebe vor. Häufig werden die ableitenden Lymphknoten mit entfernt (Neck dissection). Bei
fortgeschrittenen Mundhöhlenkarzinomen und bei Karzinomen, welche mit geringem Sicherheitsabstand
reseziert wurden oder welche Lymphknotenmetastasen aufweisen, schließt sich häufig eine
postoperative Strahlentherapie, ggf. in Kombination mit einer Chemotherapie an.
Oft kommen bei der Operation hochgenaue mikrochirurgische Operationstechniken zum Einsatz.
https://www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/klinik-fuer-mund-kiefer-und-
plastische-gesichtschirurgie/behandlungsspektrum/mundhoehlenkarzinom
Wie sieht das Mundbodenkarzinom oft aus:
Leukoplakie als Präkanzerose des Mundbodenkarzinoms
Plattenepithelkarzinom im vorderen Mundboden Plattenepithelkarzinom auf dem Kieferkamm des Unterkiefers
Histologie des Mundbodenkarzinoms:
Solides Mundbodenkarzinom:
Normale Gaumentonsillen.
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Peritonsillarabszeß:
Sialolithiasis: der Glandula submandibularis
http://www.idr.med.uni-erlangen.de/HNORAD/SONOMB/M8.htm
DD. Pleomorphes Adenom der Glandula submandibularis
Differentialdiagnose:
Vielen Dank für ihr Interesse,Ergänzungen und
praxisnahe Zusammenstellung w.geiler,Internist

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Sonographie des Mundbodenkarzinoms.Bilder eines Mundbodenkarzinoms.Histologie eines Mundbodenkarzinoms.Sonographische Darstellung eines Mundbodenkarzinoms. Differentialdiagnose zum Mundbodenkarzinom.

  • 1.
  • 2. Definition: Mundhöhlenkarzinom: Beim Mundhöhlenkarzinom handelt es sich um eine „Krebserkrankung“ der Mundhöhle, die in der Regel von der obersten Zellschicht der Mundschleim-haut ausgeht. Prinzipiell kann das Mundhöhlenkarzinom überall in der Mundhöhle auftreten, einige Regionen wie z.B. der Mundboden oder die Zunge sind jedoch statistisch häufiger betroffen.Das Mundhöhlenkarzinom stellt mit etwa 10.000 Neuer-krankungen pro Jahr die 7. häufigste bösartige Krebserkrankung in Deutschland dar, wobei Männer häufiger betroffen sind. Weltweit ist ein starker Anstieg dieser Krebserkrankung zu verzeichnen, wobei Frauen zunehmend häufiger daran erkranken. Prognose: Je früher das Mundhöhlenkarzinom erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.Wie die Erkrankung verläuft hängt unter anderem von der Größe, der Ausbreitung und der Aggressivität des Tumors ab. Von besonderer prognostischer Bedeutung ist das Vorhan-densein von Lymphknotenmetastasen. Lymphknoten dienen als Filterstationen im Körper und sind u.a. für die Abwehr von Erkrankung verantwortlich. Von Lymphknotenmetastasen spricht man, wenn ein Tumor sich bereits über das Lymphsystem ausgebreitet („gestreut“) hat und sogenannte Tochtergeschwülste in einem oder mehreren Lymphknoten entstanden sind.
  • 3. Die genau Untersuchung der Gewebeprobe erfolgt durch einen Pathologen und soll folgende Fragen beantworten: Handelt es sich bei dem entnommenen Gewebe um Anteile eines Tumors oder um eine seiner Vorstufen? Um welche Art Tumor handelt es sich? Wie aggressiv ist der Tumor? Die differentialdiagnostische Sicherung erfolgt durch Grading,Staging und Behandlung an hierfür vorgesehenen HNO ärzlichen Zentren für, deren Zusammenarbeit man nur recht positiv dankbar sein kann, auch was die weitere sensible aber bestimmte Patientenaufklärung betrifft. Es kann natürlich auch ein zusätzliches eigenes sonographisches Staging versucht werden, auch differentialdiagnostisch zu einem Schilddrüsen-CA mit Metastasen in umliegende Lymphknoten oder umgekehrt in den Mundboden sich ausbreitend, was auch gelegentlich vorkommt. Grundvoraussetzung für das Mundbodenkarzinom ist das rechtzeitige Erkennen. Und dies am besten unter zusätzlichen Hilfsmitteln ggf wie Photographie mit Bildlupenvergrößerung, oder näherer Betrachtung klinischem Tastbefund und auch sonographischen Voruntersuchungen, sowie HNO ärztlichem Konsil.
  • 4. Wie wird das Mundhöhlenkarzinom behandelt? Ziel einer jeden Behandlung ist es den Tumor möglichst vollständig zu entfernen. Der Krankheitsverlauf ist häufig davon abhängig, wie früh das Mundhöhlenkarzinom erkannt und behandelt wird. Entscheidend sind die Größe, die Lokalisation und die Aggressivität des Tumors sowie das Vorhandensein von Lymphknotenmetastasen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass sich frühe Stadien von Mundhöhlenkarzinomen (meist T1- und T2-Tumore) mit einer hohen Erfolgsrate chirurgisch und ggf. nachfolgend strahlentherapeutisch heilen lassen. Fortgeschrittene Karzinome der Mundhöhle (T3- oder T4-Tumore) zeigen hingegen durch das höhere Risiko für Rezidive (Wiederauftreten des Tumors) eine schlechtere Prognose. Die chirurgische Therapie sieht die vollständige Entfernung des Tumors mit einem Sicherheitsabstand von mindestens 5 bis 10 mm zum gesunden Gewebe vor. Häufig werden die ableitenden Lymphknoten mit entfernt (Neck dissection). Bei fortgeschrittenen Mundhöhlenkarzinomen und bei Karzinomen, welche mit geringem Sicherheitsabstand reseziert wurden oder welche Lymphknotenmetastasen aufweisen, schließt sich häufig eine postoperative Strahlentherapie, ggf. in Kombination mit einer Chemotherapie an. Oft kommen bei der Operation hochgenaue mikrochirurgische Operationstechniken zum Einsatz. https://www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/klinik-fuer-mund-kiefer-und- plastische-gesichtschirurgie/behandlungsspektrum/mundhoehlenkarzinom
  • 5. Wie sieht das Mundbodenkarzinom oft aus: Leukoplakie als Präkanzerose des Mundbodenkarzinoms
  • 6. Plattenepithelkarzinom im vorderen Mundboden Plattenepithelkarzinom auf dem Kieferkamm des Unterkiefers Histologie des Mundbodenkarzinoms:
  • 7.
  • 8.
  • 9.
  • 10.
  • 11.
  • 12.
  • 17. Sialolithiasis: der Glandula submandibularis http://www.idr.med.uni-erlangen.de/HNORAD/SONOMB/M8.htm
  • 18. DD. Pleomorphes Adenom der Glandula submandibularis Differentialdiagnose:
  • 19.
  • 20.
  • 21.
  • 22. Vielen Dank für ihr Interesse,Ergänzungen und praxisnahe Zusammenstellung w.geiler,Internist