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mittelstand (serie 4/4)
         SOCIAL MEDIA
                                                                                                MITTELSTAN
                                                                                             IE




                                                                                        R




                                                                                                                           D
                                                                                      SE
                                                                                                          Teil IV




             TREFFER INS                                                                        SERIE MITTELSTAND



             SOCIAL NET
              Über soziale Plattformen können kleinere und mittelständische
                                                                                      In einer vierteiligen Serie zeigt LEAD digital,
                                                                                      wie mittelständische Unternehmen von
                                                                                      digitaler Kommunikation profitieren können.
                                                                                      Crossmediale Strategien im Mittelstand
                                                                                      thematisierte Teil 1 (Ausgabe 17/12). In Teil 2
                                                                                      (18/12) ging es um die Möglichkeiten
                                                                                      digitaler Mediaplanung, in Teil 3 (19/12) um
               Unternehmen den Dialog mit ihrem bestehenden Netzwerk                  Optimierungsmöglichkeiten im Geomarke-
                intensivieren und ausbauen. Die Kunden honorieren das.                ting. Teil 4 (diese Ausgabe) erklärt schließ-
                                                                                      lich, welche Chancen sich für Mittelständler
                                                                                      durch den Social-Media-Dialog eröffnen.
                                               TEXT UND INTERVIEW: FLORIAN ALLGAYER


         40                                                                                                 LEAD digital 20_2012




Lead_20_2012_40-43_SerieMittelstand4.indd 40                                                                                28.09.2012 12:20:03
D
                                        
                                                ie Präsenz auf Facebook, Twitter     aktiven mittelständischen Unternehmer,
                                                oder Google+ wissen Big Player       dass sie aufgrund dieser Präsenz Umsatz-
                                                wie Mercedes-Benz, Vodafone oder     wachstum generieren konnten. Über zwei
                                                                                                                                    DIGITAL CASE:
                                       Postbank schon längst als aktivierendes       Drittel geben an, ihren Bekanntheitsgrad
                                       Element ihrer Kommunikation zu nutzen.        mit den Social-Media-Aktivitäten gesteigert    BZB
                                       Doch auch klassische mittelständische In-     zu haben. Für 44 Prozent erwies sich Face-    Die Bildungszentren des
                                       dustriegüterhersteller, kleinere Handwerks-   book als wirksamer Hebel zum Erschließen      Baugewerbes e. V. (BZB) und
                                       betriebe oder hoch spezialisierte „heimli-    neuer Märkte, und 55 Prozent gewannen         deren Tochterunternehmen, die
                                       che“ Weltmarktführer setzen immer häu-        neue Kunden über das Netzwerk.                1,2,3 Azubi-fit gGmbH, wollen
                                                                                                                                   Schüler auf die Suche nach
                                       figer auf den Echtzeitdialog mit Kunden          Dabei weht das Engagement im Social
                                                                                                                                   einem Ausbildungsplatz, nicht
                                       und Geschäftspartnern in sozialen Netz-       Web auch frischen Wind in die mittelstän-     nur für die Baubranche, vorbe-
                                       werken.                                       dischen Firmengebäude: 36 Prozent der         reiten und fit für den Berufsein-
                                          Aber: Nach wie vor wird Social Media       Unternehmer mussten feststellen, dass sie     stieg machen. Dabei soll ein
                                       von kleineren und mittleren Unternehmern      durch den Auftritt auf Facebook zu neuen      authentischer Dialog über
                                                                                                                                   Social Media entstehen – mit
                                       recht kontrovers diskutiert. Das Lager        Angebotsideen angeregt worden seien. Zu-
                                                                                                                                   den Schülern einerseits, aber
                                       scheint sich dabei aufzuteilen – einerseits   dem kann Social Media die Mittelständler      auch mit jungen Menschen, die
                                       in aufgeschlossene Pioniere, die mit Neu-                                                   bereits einen Ausbildungsplatz
                                       gier die vielfältigen Möglichkeiten der so-                                                 in einem Baubetrieb gefunden
                                       zialen Plattformen für sich „erforschen“,                                                   haben. Zur Erstellung und
                                       und andererseits in Firmenlenker und Mar-      „Als Unternehmer hat man die                 Umsetzung eines Social-Media-
                                                                                                                                   Konzepts koordiniert die Düs-
                                       ketingverantwortliche, die den Schritt ins     Möglichkeit, Kundenwünsche so-               seldorfer Beratung Arlt
                                       Web 2.0 noch nicht gewagt haben und,                                                        Marketing (www.arlt-marke-
                                       möglicherweise aus Unkenntnis oder aus         fort zu erkennen und zu reagieren.“          ting.de) die Kommunikation
                                       generellem Misstrauen vor den sozialen         Ekaterina Arlt, Arlt Marketing               zwischen den vier Standorten
                                                                                                                                   des Vereins in Krefeld, Düssel-
                                       Netzwerken, eher an lieb gewonnenen,
                                                                                                                                   dorf, Duisburg und Wesel,
                                       langjährigen Kommunikationsmethoden                                                         unterstützt die BZB bei der
                                       festhalten.                                   bei ihrer Suche nach neuen Fachkräften        Ausbildung von Social-Media-
                                          Die Skepsis scheint unbegründet, sofern    unterstützen: Immerhin elf Prozent der be-    Beauftragten und filtert rele-
                                       man einer von Facebook bei Bitkom Re-         fragten Unternehmer sagten, ihre Face-        vante Inhalte, die über Face-
                                       search in Auftrag gegebenen Studie unter      book-Präsenz habe zu einer Erhöhung der       book verbreitet werden. Parallel
                                                                                                                                   wird an der Verbesserung der
                                       knapp 500 Mittelständlern mit einer Mit-      Mitarbeiterzahl geführt.
                                                                                                                                   IT-Struktur gearbeitet, zudem
                                       arbeiterzahl zwischen zehn und 499 Be-            Kleine und mittelständische Unterneh-     werden die gesetzlichen
                                       schäftigten glauben will. Demnach ver-        men, die ihre Dialogstrategie in Richtung     Vorgaben des Datenschutzes
                                       schafft das Social-Media-Engagement den       Social Media ausbauen wollen, gehen aller-    umgesetzt. Um den Dialog zu
                                       Unternehmen nämlich nicht nur verbesser-      dings oft davon aus, sie müssten auf mög-     den Auszubildenden zu
                                                                                                                                   fördern, haben alle Mitarbeiter
                                       te Kommunikation, sondern auch unmit-         lichst vielen Netzwerken präsent sein. Ein
    FOTOS: Getty Images; Unternehmen




                                                                                                                                   des Vereins und von 1,2,3
                                       telbar messbaren wirtschaftlichen Erfolg.     Irrtum, sagt Heike Eberle, kaufmännische      Azubi-fit Zugriff auf die Face-
                                       So berichten 38 Prozent der auf Facebook      Geschäftsführerin bei dem pfälzischen         book- und Youtube-Seiten.
                                                                                                                                   Durch die digitale Offensive
                                                                                                                                   des Vereins werden Mitarbeiter
                                                                                                                                   als Fans in Facebook gefördert,
                                                                                                                                   der Dialog mit den Auszubil-
                                                                                                                                   denden gesucht und Aktivitä-
                                                                                                                                   ten und Erfahrungen ausge-
                                                                                                                                   tauscht. Hierbei sind insbeson-
                                                                                                                                   dere die Ausbilder aktiv
                                                                                                                                   beteiligt und unterstützen die
                                                                   Authentischer,                                                  User mit Infos, Fotos und Tipps.
                                                                relevanter Dialog                                                  Aber auch die User selbst
                                                                BZB im Social-Me-                                                  „posten“ Bilder und Erlebnisse
                                                                   dia-Kontakt mit                                                 und kommentieren diese in
                                                              Schülern und Azubis.                                                 Facebook.


                                       LEAD digital 20_2012                                                                                                       41


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mittelstand (serie 4/4)
         SOCIAL MEDIA


                                               Bauunternehmen Eberle Bau und selbst            Der Schritt ins Social Web sollte allerdings
            DIGITAL CASE:                      hochaktive Networkerin. Es sei bei Social       überlegt und gut geplant erfolgen. Einige
                                               Media wichtig, Prioritäten zu setzen. Kon-      grundsätzliche Fragen gilt es da zunächst
           LARCHER TOURISTIK                   kret heißt das: ein Blog, dazu Facebook,        zu klären, heißt es in einem Social-Media-
                                               Twitter, Google+ und Youtube – wer mehr         Leitfaden der IHK Düsseldorf (kostenloser
         Die Larcher Touristik GmbH ist
         ein mittelständisches Busunter-       macht, verzettelt sich als Mittelständler       Download unter bit.ly/QwSnNy, Aktualisie-
         nehmen aus dem oberbaye-              schnell (siehe auch Interview rechts). Denn     rungen unter twitter.com/Praxisleitfaden).
         rischen Markt Schwaben nahe           meistens verfügen die kleineren Unterneh-       So sollte die Ausgangssituation analysiert
         München. Das Familienunterneh-        men nicht über die personellen und zeitli-      werden, etwa danach, welche klassischen
         men, 1945 vom Großvater des
                                               chen Kapazitäten, die einzelnen Kommuni-        und digitalen Marketingmaßnahmen be-
         heutigen Geschäftsführers
         Herbert Larcher gegründet, ist in     kationskanäle ausreichend zu pflegen –          reits genutzt werden oder auf welchen So-
         den Bereichen Touristik und           und das ist immerhin der mächtigste Er-         cial-Media-Plattformen die Mitbewerber
         Reisen, Linien- und Schulbusver-      folgsfaktor beim Social-Media-Marketing.        vertreten sind.
         kehr sowie Mietomnibus-,                                                                 Sodann gilt es Fragen zu klären wie: Was
         Shuttle- und Limousinen-Service
                                               WIRKUNG DURCH EMPFEHLUNG                        soll das Social-Media-Engagement brin-
         tätig. Seit Mai dieses Jahres
         ist Larcher in den sozialen Me-       Die Düsseldorfer Unternehmensberaterin          gen? Mit welchen Personen soll der Kontakt
         dien aktiv – auf Facebook,            Ekaterina Arlt (siehe auch Digital Case BZB,    aufgebaut oder intensiviert werden? Auf
         Twitter und Google+. Ziel der         S. 41) wertet Social Media gerade für mittel-   welchen Plattformen ist die Zielgruppe un-
         Social-Media-Strategie, die von       ständische Unternehmen als Pflichtpro-          terwegs? Welche Inhalte wollen wie und
         der Agentur Social Media
                                               gramm: Kunden suchten heute mehr denn           wie häufig vermittelt werden? Welchen
         München (www.socialmedia-
         muenchen.de) aufgesetzt und
                                               je nach Orientierung und Sicherheit – Hilfe     Zeitplan mit „Meilensteinen“ gibt es? Wel-
         betreut wird, ist der Aufbau          bieten hier aktiv eingeholte Empfehlungen.      che finanziellen und personellen Ressour-
         neuer Kommunikations- und             „Dies macht nicht zuletzt den Erfolg der        cen werden für den Social-Media-Dialog
         Kundenservicekanäle. Darüber          Social-Media-Netzwerke aus“, sagt Arlt.         bereitgestellt? Und: Wer schult die Mitar-
         sollen die Reichweiten der            Eine Empfehlung sei der direkte Weg zum         beiter in Sachen Web 2.0?
         Kommunikationsmaßnahmen
                                               Kunden, zum Auftrag, aber möglicherweise
         gesteigert, die Kundenbindung
         erhöht, Kunden gewonnen und           auch zum neuen Mitarbeiter.                     VORSICHT VOR AKTIONISMUS
         neue Auszubildende und                    Da die meisten kleinen und mittelstän-      Die IHK Düsseldorf „warnt“ denn auch, frei-
         Mitarbeiter rekrutiert werden.        dischen Unternehmer ohnehin schon über          lich augenzwinkernd, vor allzu aktionisti-
         Zielgruppen für das lokale So-        ein enges Kundennetzwerk verfügen, erhält       schen Social-Media-Vorpreschern – etwa
         cial-Media-Marketing von
                                               der Kontakt durch die digitale Interaktivität   wenn der Vertriebsleiter, aufgeschreckt
         Larcher Touristik sind Privatper-
         sonen, Unternehmen, Behörden,         über soziale Plattformen eine neue Echt-        durch die Social-Web-Aktivitäten der Kon-
         Schulen und Vereine. Begleitet        zeit-Qualität: „Meinungen, Bewertungen,         kurrenzunternehmen, innerhalb einer Wo-
         werden die unternehmenseige-          Kommentare und Gefühle werden in den            che die perfekte Facebook-Seite haben
         nen Social-Media-Aktivitäten          Social-Media-Netzwerken direkt und un-          möchte oder der Marketingchef im Be-
         von zielgruppengerechter
                                               mittelbar geäußert“, unterstreicht Ekateri-     reichsmeeting plötzlich die schnelle Erstel-
         Werbung auf Facebook. Bereits
         nach kurzer Zeit wirkt sich           na Arlt, „so hat man als Unternehmen die        lung eines Unternehmensfilms mit entspre-
         das Social-Media-Engagement           Chance, Kundenwünsche sofort zu ermit-          chender Einbindung in einen eigenen You-
         sehr positiv auf die Außen-           teln und darauf zu reagieren.“                  tube-Channel fordert.                     ■
         wirkung aus. So kann Larcher
         Touristik neue Kunden für
         Tagesfahrten und Firmen
         gewinnen; Behörden, Schu-
         len und Vereine nutzen ver-
         stärkt die Services des
         Unternehmens, etwa für die
         Anmietung von Bussen oder
         für Busreisen. Zudem können
         das Suchmaschinenranking                                                      Lokales Social-
         der Firma und damit die                                                       Media-Marketing
         Aufmerksamkeit bei Google                                                     Facebook-Seite von
         deutlich gesteigert werden.                                                   Larcher Touristik.


         42                                                                                                          LEAD digital 20_2012




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Interview

            „SOCIAL MEDIA-KONTAKTE FÜHREN AUCH ZU OFFLINE-TREFFEN“

         Heike Eberle ist kaufmännische Geschäftsführerin von Eberle Bau in Landau.
         Von den Social-Media-Aktivitäten der begeisterten Bloggerin profitiert der
         Pfälzer Baubetrieb unmittelbar.

         Frau Eberle, warum setzen Sie als Bauunternehmerin auf Social Media?
         Heike Eberle Durch unsere Aktivitäten in sozialen Netzwerken sind wir für Interessenten im
         Netz deutlich besser sichtbar. Nehmen Sie beispielsweise Google, wo wir ein Top-Ranking bei
         den Suchmaschinenergebnissen erzielen. Zudem haben Social Media den Nebeneffekt, dass
         wir in Kontakt mit Gleichgesinnten treten. Web 3.0 ist aus meiner Sicht auch für kleine und
         mittelständische Unternehmen die Zukunft. Wer da nicht mitmacht, wird früher oder später
         den Anschluss verlieren.

         Wer sind die Zielgruppen für Ihren Social-Media-Dialog?
         Eberle Bei Xing unterhalten wir in erster Linie Kontakte zu gewerblichen Personen, auf
         Facebook und Twitter sind es vorwiegend private Kunden oder Geschäftsinhaber. Im Rahmen
         unseres Networkings führen die Online-Kontakte übrigens nicht selten zu Treffen in der
         Offline-Welt. So bin ich beispielsweise auf Facebook mit einer kleinen „Handwerkergruppe“
         verlinkt, in der ein reger fachlicher und persönlicher Austausch stattfindet.

         Wie profitieren Sie noch von Ihrem Engagement?
         Eberle Gerade auf die Kundenbindung hat der Social-Media-Dialog spürbar positive                  Heike Eberle Die kaufmän-
         Auswirkungen. Wir sind mit bestehenden Kunden über Facebook verlinkt. Sie werden es kaum          nische Geschäftsführerin
         glauben, aber erst kürzlich habe ich meinen ersten Ortstermin über diese Plattform verein-        bei Eberle Bau im pfälzi-
         bart. Youtube ist ein weiterer Kanal, den ich vor zwei Wochen eröffnet habe. Mit einem kleinen    schen Landau steht auf meh-
         Videofilm können sich unsere Kunden ein konkretes Bild darüber machen, wie wir arbeiten.          reren Social-Media-Kanälen
         Und genau darin sehe ich die Chance, mit Bildern unsere Interessenten zu überzeugen.              und über einen eigenen
                                                                                                           Blog (www.eberlebau-lan-
                                                                                                           dau.de/serviceblog) im
         Erreichen Sie mit Social Media auch Neukunden?
                                                                                                           Dialog mit privaten Kunden
         Eberle Sicher, allerdings profitiert die Neukundenansprache eher von dem guten Google-
                                                                                                           und Fachbetrieben.
         Ranking, das aus unseren Aktivitäten resultiert. Bei potenziellen Neukunden sorgen Social
         Media also lediglich für die Anbahnung des Kontakts – das persönliche Gespräch ist dann
         aber letztlich durch nichts zu ersetzen.

         Sollte Ihrer Ansicht nach ein kleines oder mittelständisches Unternehmen auf möglichst
         vielen Netzwerken präsent sein?
         Eberle Nein. Es ist bei Social Media wichtig, Prioritäten zu setzen. Mein Tipp: Überlegen Sie,
         welche Zielgruppe Sie erreichen möchten, und leiten Sie daraus Ihre individuelle Strategie ab.
         Ein Blog, dazu Facebook, Twitter, Google+ und Youtube – wer mehr macht, verzettelt sich als
         Mittelständler, weil man ja gar nicht die personellen und zeitlichen Kapazitäten hat, all die
         Kanäle ausreichend zu pflegen. Und Pflege ist bei dieser Sache alles. Jeder weiß aus eigenen
         Erfahrungen, wie lange es braucht, ein persönliches Netzwerk aufzubauen. So ist das auch in
         diesen Medien – Netzwerke, aus denen man schöpfen kann, brauchen ihre eigene Zeit.

         Wie sollte ein Mittelständler bei seinem Einstieg ins Social Web vorgehen?
         Eberle Er könnte beispielsweise mit einem Blog starten und dann die Verbindung zwischen
         Blog und Facebook herstellen. Das funktioniert wunderbar, setzt allerdings voraus, dass man
         eine Affinität zum Schreiben hat. Wer nicht gern schreibt, sollte besser keinen Blog betreiben,
         sondern sich eher auf Facebook konzentrieren. Das Schöne an Social Media ist ja, dass man
         durch die Synthese aus verschiedenen Kanälen auch als Mittelständler eine wirksame, multidi-
         mensionale Marketingstrategie aufsetzen kann.




          LEAD digital 20_2012                                                                                                                43


Lead_20_2012_40-43_SerieMittelstand4.indd 43                                                                                             28.09.2012 12:20:10

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Social media im Mittelstand

  • 1. mittelstand (serie 4/4) SOCIAL MEDIA MITTELSTAN IE R D SE Teil IV TREFFER INS SERIE MITTELSTAND SOCIAL NET Über soziale Plattformen können kleinere und mittelständische In einer vierteiligen Serie zeigt LEAD digital, wie mittelständische Unternehmen von digitaler Kommunikation profitieren können. Crossmediale Strategien im Mittelstand thematisierte Teil 1 (Ausgabe 17/12). In Teil 2 (18/12) ging es um die Möglichkeiten digitaler Mediaplanung, in Teil 3 (19/12) um Unternehmen den Dialog mit ihrem bestehenden Netzwerk Optimierungsmöglichkeiten im Geomarke- intensivieren und ausbauen. Die Kunden honorieren das. ting. Teil 4 (diese Ausgabe) erklärt schließ- lich, welche Chancen sich für Mittelständler durch den Social-Media-Dialog eröffnen. TEXT UND INTERVIEW: FLORIAN ALLGAYER 40 LEAD digital 20_2012 Lead_20_2012_40-43_SerieMittelstand4.indd 40 28.09.2012 12:20:03
  • 2. D   ie Präsenz auf Facebook, Twitter aktiven mittelständischen Unternehmer, oder Google+ wissen Big Player dass sie aufgrund dieser Präsenz Umsatz- wie Mercedes-Benz, Vodafone oder wachstum generieren konnten. Über zwei DIGITAL CASE: Postbank schon längst als aktivierendes Drittel geben an, ihren Bekanntheitsgrad Element ihrer Kommunikation zu nutzen. mit den Social-Media-Aktivitäten gesteigert BZB Doch auch klassische mittelständische In- zu haben. Für 44 Prozent erwies sich Face- Die Bildungszentren des dustriegüterhersteller, kleinere Handwerks- book als wirksamer Hebel zum Erschließen Baugewerbes e. V. (BZB) und betriebe oder hoch spezialisierte „heimli- neuer Märkte, und 55 Prozent gewannen deren Tochterunternehmen, die che“ Weltmarktführer setzen immer häu- neue Kunden über das Netzwerk. 1,2,3 Azubi-fit gGmbH, wollen Schüler auf die Suche nach figer auf den Echtzeitdialog mit Kunden Dabei weht das Engagement im Social einem Ausbildungsplatz, nicht und Geschäftspartnern in sozialen Netz- Web auch frischen Wind in die mittelstän- nur für die Baubranche, vorbe- werken. dischen Firmengebäude: 36 Prozent der reiten und fit für den Berufsein- Aber: Nach wie vor wird Social Media Unternehmer mussten feststellen, dass sie stieg machen. Dabei soll ein von kleineren und mittleren Unternehmern durch den Auftritt auf Facebook zu neuen authentischer Dialog über Social Media entstehen – mit recht kontrovers diskutiert. Das Lager Angebotsideen angeregt worden seien. Zu- den Schülern einerseits, aber scheint sich dabei aufzuteilen – einerseits dem kann Social Media die Mittelständler auch mit jungen Menschen, die in aufgeschlossene Pioniere, die mit Neu- bereits einen Ausbildungsplatz gier die vielfältigen Möglichkeiten der so- in einem Baubetrieb gefunden zialen Plattformen für sich „erforschen“, haben. Zur Erstellung und und andererseits in Firmenlenker und Mar- „Als Unternehmer hat man die Umsetzung eines Social-Media- Konzepts koordiniert die Düs- ketingverantwortliche, die den Schritt ins Möglichkeit, Kundenwünsche so- seldorfer Beratung Arlt Web 2.0 noch nicht gewagt haben und, Marketing (www.arlt-marke- möglicherweise aus Unkenntnis oder aus fort zu erkennen und zu reagieren.“ ting.de) die Kommunikation generellem Misstrauen vor den sozialen Ekaterina Arlt, Arlt Marketing zwischen den vier Standorten des Vereins in Krefeld, Düssel- Netzwerken, eher an lieb gewonnenen, dorf, Duisburg und Wesel, langjährigen Kommunikationsmethoden unterstützt die BZB bei der festhalten. bei ihrer Suche nach neuen Fachkräften Ausbildung von Social-Media- Die Skepsis scheint unbegründet, sofern unterstützen: Immerhin elf Prozent der be- Beauftragten und filtert rele- man einer von Facebook bei Bitkom Re- fragten Unternehmer sagten, ihre Face- vante Inhalte, die über Face- search in Auftrag gegebenen Studie unter book-Präsenz habe zu einer Erhöhung der book verbreitet werden. Parallel wird an der Verbesserung der knapp 500 Mittelständlern mit einer Mit- Mitarbeiterzahl geführt. IT-Struktur gearbeitet, zudem arbeiterzahl zwischen zehn und 499 Be- Kleine und mittelständische Unterneh- werden die gesetzlichen schäftigten glauben will. Demnach ver- men, die ihre Dialogstrategie in Richtung Vorgaben des Datenschutzes schafft das Social-Media-Engagement den Social Media ausbauen wollen, gehen aller- umgesetzt. Um den Dialog zu Unternehmen nämlich nicht nur verbesser- dings oft davon aus, sie müssten auf mög- den Auszubildenden zu fördern, haben alle Mitarbeiter te Kommunikation, sondern auch unmit- lichst vielen Netzwerken präsent sein. Ein FOTOS: Getty Images; Unternehmen des Vereins und von 1,2,3 telbar messbaren wirtschaftlichen Erfolg. Irrtum, sagt Heike Eberle, kaufmännische Azubi-fit Zugriff auf die Face- So berichten 38 Prozent der auf Facebook Geschäftsführerin bei dem pfälzischen book- und Youtube-Seiten. Durch die digitale Offensive des Vereins werden Mitarbeiter als Fans in Facebook gefördert, der Dialog mit den Auszubil- denden gesucht und Aktivitä- ten und Erfahrungen ausge- tauscht. Hierbei sind insbeson- dere die Ausbilder aktiv beteiligt und unterstützen die Authentischer, User mit Infos, Fotos und Tipps. relevanter Dialog Aber auch die User selbst BZB im Social-Me- „posten“ Bilder und Erlebnisse dia-Kontakt mit und kommentieren diese in Schülern und Azubis. Facebook. LEAD digital 20_2012 41 Lead_20_2012_40-43_SerieMittelstand4.indd 41 28.09.2012 12:20:05
  • 3. mittelstand (serie 4/4) SOCIAL MEDIA Bauunternehmen Eberle Bau und selbst Der Schritt ins Social Web sollte allerdings DIGITAL CASE: hochaktive Networkerin. Es sei bei Social überlegt und gut geplant erfolgen. Einige Media wichtig, Prioritäten zu setzen. Kon- grundsätzliche Fragen gilt es da zunächst LARCHER TOURISTIK kret heißt das: ein Blog, dazu Facebook, zu klären, heißt es in einem Social-Media- Twitter, Google+ und Youtube – wer mehr Leitfaden der IHK Düsseldorf (kostenloser Die Larcher Touristik GmbH ist ein mittelständisches Busunter- macht, verzettelt sich als Mittelständler Download unter bit.ly/QwSnNy, Aktualisie- nehmen aus dem oberbaye- schnell (siehe auch Interview rechts). Denn rungen unter twitter.com/Praxisleitfaden). rischen Markt Schwaben nahe meistens verfügen die kleineren Unterneh- So sollte die Ausgangssituation analysiert München. Das Familienunterneh- men nicht über die personellen und zeitli- werden, etwa danach, welche klassischen men, 1945 vom Großvater des chen Kapazitäten, die einzelnen Kommuni- und digitalen Marketingmaßnahmen be- heutigen Geschäftsführers Herbert Larcher gegründet, ist in kationskanäle ausreichend zu pflegen – reits genutzt werden oder auf welchen So- den Bereichen Touristik und und das ist immerhin der mächtigste Er- cial-Media-Plattformen die Mitbewerber Reisen, Linien- und Schulbusver- folgsfaktor beim Social-Media-Marketing. vertreten sind. kehr sowie Mietomnibus-, Sodann gilt es Fragen zu klären wie: Was Shuttle- und Limousinen-Service WIRKUNG DURCH EMPFEHLUNG soll das Social-Media-Engagement brin- tätig. Seit Mai dieses Jahres ist Larcher in den sozialen Me- Die Düsseldorfer Unternehmensberaterin gen? Mit welchen Personen soll der Kontakt dien aktiv – auf Facebook, Ekaterina Arlt (siehe auch Digital Case BZB, aufgebaut oder intensiviert werden? Auf Twitter und Google+. Ziel der S. 41) wertet Social Media gerade für mittel- welchen Plattformen ist die Zielgruppe un- Social-Media-Strategie, die von ständische Unternehmen als Pflichtpro- terwegs? Welche Inhalte wollen wie und der Agentur Social Media gramm: Kunden suchten heute mehr denn wie häufig vermittelt werden? Welchen München (www.socialmedia- muenchen.de) aufgesetzt und je nach Orientierung und Sicherheit – Hilfe Zeitplan mit „Meilensteinen“ gibt es? Wel- betreut wird, ist der Aufbau bieten hier aktiv eingeholte Empfehlungen. che finanziellen und personellen Ressour- neuer Kommunikations- und „Dies macht nicht zuletzt den Erfolg der cen werden für den Social-Media-Dialog Kundenservicekanäle. Darüber Social-Media-Netzwerke aus“, sagt Arlt. bereitgestellt? Und: Wer schult die Mitar- sollen die Reichweiten der Eine Empfehlung sei der direkte Weg zum beiter in Sachen Web 2.0? Kommunikationsmaßnahmen Kunden, zum Auftrag, aber möglicherweise gesteigert, die Kundenbindung erhöht, Kunden gewonnen und auch zum neuen Mitarbeiter. VORSICHT VOR AKTIONISMUS neue Auszubildende und Da die meisten kleinen und mittelstän- Die IHK Düsseldorf „warnt“ denn auch, frei- Mitarbeiter rekrutiert werden. dischen Unternehmer ohnehin schon über lich augenzwinkernd, vor allzu aktionisti- Zielgruppen für das lokale So- ein enges Kundennetzwerk verfügen, erhält schen Social-Media-Vorpreschern – etwa cial-Media-Marketing von der Kontakt durch die digitale Interaktivität wenn der Vertriebsleiter, aufgeschreckt Larcher Touristik sind Privatper- sonen, Unternehmen, Behörden, über soziale Plattformen eine neue Echt- durch die Social-Web-Aktivitäten der Kon- Schulen und Vereine. Begleitet zeit-Qualität: „Meinungen, Bewertungen, kurrenzunternehmen, innerhalb einer Wo- werden die unternehmenseige- Kommentare und Gefühle werden in den che die perfekte Facebook-Seite haben nen Social-Media-Aktivitäten Social-Media-Netzwerken direkt und un- möchte oder der Marketingchef im Be- von zielgruppengerechter mittelbar geäußert“, unterstreicht Ekateri- reichsmeeting plötzlich die schnelle Erstel- Werbung auf Facebook. Bereits nach kurzer Zeit wirkt sich na Arlt, „so hat man als Unternehmen die lung eines Unternehmensfilms mit entspre- das Social-Media-Engagement Chance, Kundenwünsche sofort zu ermit- chender Einbindung in einen eigenen You- sehr positiv auf die Außen- teln und darauf zu reagieren.“ tube-Channel fordert. ■ wirkung aus. So kann Larcher Touristik neue Kunden für Tagesfahrten und Firmen gewinnen; Behörden, Schu- len und Vereine nutzen ver- stärkt die Services des Unternehmens, etwa für die Anmietung von Bussen oder für Busreisen. Zudem können das Suchmaschinenranking Lokales Social- der Firma und damit die Media-Marketing Aufmerksamkeit bei Google Facebook-Seite von deutlich gesteigert werden. Larcher Touristik. 42 LEAD digital 20_2012 Lead_20_2012_40-43_SerieMittelstand4.indd 42 28.09.2012 12:20:07
  • 4. Interview „SOCIAL MEDIA-KONTAKTE FÜHREN AUCH ZU OFFLINE-TREFFEN“ Heike Eberle ist kaufmännische Geschäftsführerin von Eberle Bau in Landau. Von den Social-Media-Aktivitäten der begeisterten Bloggerin profitiert der Pfälzer Baubetrieb unmittelbar. Frau Eberle, warum setzen Sie als Bauunternehmerin auf Social Media? Heike Eberle Durch unsere Aktivitäten in sozialen Netzwerken sind wir für Interessenten im Netz deutlich besser sichtbar. Nehmen Sie beispielsweise Google, wo wir ein Top-Ranking bei den Suchmaschinenergebnissen erzielen. Zudem haben Social Media den Nebeneffekt, dass wir in Kontakt mit Gleichgesinnten treten. Web 3.0 ist aus meiner Sicht auch für kleine und mittelständische Unternehmen die Zukunft. Wer da nicht mitmacht, wird früher oder später den Anschluss verlieren. Wer sind die Zielgruppen für Ihren Social-Media-Dialog? Eberle Bei Xing unterhalten wir in erster Linie Kontakte zu gewerblichen Personen, auf Facebook und Twitter sind es vorwiegend private Kunden oder Geschäftsinhaber. Im Rahmen unseres Networkings führen die Online-Kontakte übrigens nicht selten zu Treffen in der Offline-Welt. So bin ich beispielsweise auf Facebook mit einer kleinen „Handwerkergruppe“ verlinkt, in der ein reger fachlicher und persönlicher Austausch stattfindet. Wie profitieren Sie noch von Ihrem Engagement? Eberle Gerade auf die Kundenbindung hat der Social-Media-Dialog spürbar positive Heike Eberle Die kaufmän- Auswirkungen. Wir sind mit bestehenden Kunden über Facebook verlinkt. Sie werden es kaum nische Geschäftsführerin glauben, aber erst kürzlich habe ich meinen ersten Ortstermin über diese Plattform verein- bei Eberle Bau im pfälzi- bart. Youtube ist ein weiterer Kanal, den ich vor zwei Wochen eröffnet habe. Mit einem kleinen schen Landau steht auf meh- Videofilm können sich unsere Kunden ein konkretes Bild darüber machen, wie wir arbeiten. reren Social-Media-Kanälen Und genau darin sehe ich die Chance, mit Bildern unsere Interessenten zu überzeugen. und über einen eigenen Blog (www.eberlebau-lan- dau.de/serviceblog) im Erreichen Sie mit Social Media auch Neukunden? Dialog mit privaten Kunden Eberle Sicher, allerdings profitiert die Neukundenansprache eher von dem guten Google- und Fachbetrieben. Ranking, das aus unseren Aktivitäten resultiert. Bei potenziellen Neukunden sorgen Social Media also lediglich für die Anbahnung des Kontakts – das persönliche Gespräch ist dann aber letztlich durch nichts zu ersetzen. Sollte Ihrer Ansicht nach ein kleines oder mittelständisches Unternehmen auf möglichst vielen Netzwerken präsent sein? Eberle Nein. Es ist bei Social Media wichtig, Prioritäten zu setzen. Mein Tipp: Überlegen Sie, welche Zielgruppe Sie erreichen möchten, und leiten Sie daraus Ihre individuelle Strategie ab. Ein Blog, dazu Facebook, Twitter, Google+ und Youtube – wer mehr macht, verzettelt sich als Mittelständler, weil man ja gar nicht die personellen und zeitlichen Kapazitäten hat, all die Kanäle ausreichend zu pflegen. Und Pflege ist bei dieser Sache alles. Jeder weiß aus eigenen Erfahrungen, wie lange es braucht, ein persönliches Netzwerk aufzubauen. So ist das auch in diesen Medien – Netzwerke, aus denen man schöpfen kann, brauchen ihre eigene Zeit. Wie sollte ein Mittelständler bei seinem Einstieg ins Social Web vorgehen? Eberle Er könnte beispielsweise mit einem Blog starten und dann die Verbindung zwischen Blog und Facebook herstellen. Das funktioniert wunderbar, setzt allerdings voraus, dass man eine Affinität zum Schreiben hat. Wer nicht gern schreibt, sollte besser keinen Blog betreiben, sondern sich eher auf Facebook konzentrieren. Das Schöne an Social Media ist ja, dass man durch die Synthese aus verschiedenen Kanälen auch als Mittelständler eine wirksame, multidi- mensionale Marketingstrategie aufsetzen kann. LEAD digital 20_2012 43 Lead_20_2012_40-43_SerieMittelstand4.indd 43 28.09.2012 12:20:10