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LEADER | April 2019
52 Public-Forum 2019 / Fokus Smart Government
Digitalisierung darf nicht
zu Vertrauensbruch führen
Roland Schegg, im 7. Public-Forum geht es um
Smart Government und die Frage, wie mit den
neuen technologischen Möglichkeiten ein bes-
seres Regierungs- und Verwaltungsverhalten er-
reicht wird und gleichzeitig die Nähe zu Bürgerin-
nen und Bürgern gewahrt werden kann. Gibt es
hier klare Antworten am Public-Forum?
Trotz Digitalisierung bleiben wir Menschen mit unse-
ren angeborenen fünf Sinnen weiterhin ziemlich ana-
log: Unsere Wahrnehmung wird neben rationalem
Verstand sehr stark von individuellen Emotionen und
Empfindungen beeinflusst. Entsprechend entschei-
dend ist es, das Gemeinschaftsgefühl in einem Staats-
wesen auch auf dieser Ebene mitzunehmen. Folglich
ist das Thema sehr komplex. Es geht nämlich um die
Frage, wie wir als Kollektiv mit den neuen Technolo-
gien unseren Bezug zu unserem Staatswesen und zu
unserem Zusammenleben verbessern können. Daher
sollte der Umgang mit «Smart Government» strate-
gisch überlegt und in angemessenem Tempo ange-
gangen werden. Es geht um weit mehr als um Effizi-
enz in administrativen Verwaltungsakten.
Wo sehen Sie also die Chancen der Digitalisierung
für Politik und Verwaltung?
Je nach Umsetzung könnten die Nähe zur Bürger-
schaft sowie die Leistungsfähigkeit unseres Staates
erhöht werden. Das kann für einfache Verwaltungs-
geschäfte eine digitale Lösung sein, dank dieser ich
von zu Hause aus einfache Dinge bei meiner Ge-
meinde erledigen kann. Oder der Bauplaner kann
relevante Geo-Daten direkt herunterladen und spä-
ter auf Basis dieser Daten ein Bewilligungsverfahren
für ein Vorhaben direkt elektronisch einreichen. Die
Behörde wiederum hat dann diese Daten bereits im
eigenen System zur weiteren Beurteilung verfügbar.
Oder die Politik diskutiert eine neue Idee und will
dazu den Puls seiner Bevölkerung zeitnah erfahren.
Dazu könnte eine spontane digitale Direktumfrage
helfen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird
es zudem möglich, Personendaten mit Raum- und
Mobilitätsdaten zu kombinieren. Werden dazu z. B.
Gebäudetechnik-Daten ergänzt, werden Aussagen
zur Entwicklung u. a. bei Energiekonsum, Entsor-
gung oder Abwasser möglich. Ferner werden auch
interessante Grundlagen für die Raum-, Verkehrs-,
Schul- oder Altersheimplanung geschaffen.
Wo steht die Ostschweiz bei den Themen E-Govern-
mentundSmartGovernmentundwosehenSiehier
Chancen und Herausforderungen?
Unsere Verwaltungen gehen mit dem Thema durch-
aus pragmatisch und lösungsorientiert um. Wer
schätzt es nicht, seine Steuererklärung elektronisch
aufzubereiten und einreichen zu können? Alternativ
ist aber der Papierweg weiterhin offen. Das Beispiel
zeigt, dass die entsprechende Transformation bereits
schon länger läuft und der Bürgerschaft über Opti-
onen verschiedene Wege offenbleiben. Zudem kann
bei Bedarf jederzeit auch persönlich beim Steueramt
vorbeigegangen werden. Das ist effizient und gleich-
zeitig bürgernah. Eine schlechte Lösung würde mich
zum ausschliesslich digitalen Weg zwingen. Dann
wäre der persönliche Kontakt nur noch über ein an-
onymes Callcenter mit langer Warteschlaufe mög-
lich… Das wäre zwar effizient, aber für viele vermut-
lich ein Albtraum.
Was wäre denn hier eine gute Lösung?
Effizienzvorteile sind klar zu realisieren, Kontakt
und Bürgernähe aber gleichzeitig zu erhalten. Die
Smart Government ist das Leitthema des 7. Public-Forums Ostschweiz, Liech-
tenstein und Vorarlberg von PwC. Der Anlass findet am Dienstag, 7. Mai,
im Einstein Congress St.Gallen statt. Bringt die fortschreitende Digitalisierung
von Regierungs- und Verwaltungsverhalten vor allem Effizienz und Bürger-
nähe – oder droht vielmehr ein Vertrauensverlust? Roland Schegg, Director
und Leiter Consulting Ostschweiz und Liechtenstein bei PwC in St.Gallen,
im Gespräch.
«Vertrauen und Wohlwollen seitens Bürger-
schaft werden nur entstehen, wenn der Faktor
Mensch weiterhin im Zentrum steht.»
LEADER | April 2019
53LEADER
Lösung ist bestmöglich digitalisiert, ein analoger
Weg bleibt aber offen. Ich gehe davon aus, dass ver-
schiedene weitere Verwaltungsprozesse diesem Bei-
spiel folgen. Bei politischen Prozessen gehe ich da-
von aus, dass wir erst am Anfang der Entwicklung
stehen. Aber auch hier: Vertrauen und Wohlwollen
seitens Bürgerschaft werden nur entstehen, wenn
der Faktor Mensch weiterhin im Zentrum steht. Das
ist seit vielen Generationen ein zentraler Aspekt un-
seres direkten Staatswesens.
Grundsätzlich klingt es verlockend: Wenn die Ver-
waltung immer mehr Daten aus verschiedensten
Lebensbereichen in Echtzeit bekommt und aus-
wertet, kann sie auch schneller als heute auf Ver-
änderungen reagieren, die dem Bürger wiederum
einen Nutzen bringen…
Ja, das klingt in der Tat spannend – aber wie werden
diese Möglichkeiten strategisch gut umgesetzt? Das
gilt es zunächst zu klären.
Die zunehmende Digitalisierung löst in vielen
Bürgern auch Unbehagen aus: Sie schätzen es
zwar, immer mehr Aufgaben online erledigen zu
können, haben aber zugleich Angst, zum «gläser-
nen Bürger» zu werden, über den man alles weiss.
Zu Recht?
Ich selber habe die gleichen Bedenken. Gerade die
EntwicklungbeiSozialenMedienoderInformations-
plattformen lässt auch die Schattenseiten der laufen-
den Entwicklung erkennen. Gegenüber diesen schier
übermächtigen und grenzenlosen Gefässen habe ich
als kleiner User kaum eine Einflussmöglichkeit. Spä-
testens mit dem Abklicken von irgendwelchen AGBs
ist es um meinen persönlichen Schutz geschehen.
Immerhin hat die kürzlich eingeführte Datenschutz-
Grundverordnung (DSGVO) der EU unterdessen ei-
niges an Schutz für das Individuum zurückgebracht.
Die Schweiz wird hier nächstes Jahr nachziehen.
Sie haben den Datenschutz angesprochen, der
zentral ist, um das Vertrauen der Bürger in den
Staat zu erhalten – Stichwort Cyber Security. Was
erfahren die Besucher des Public-Forums darüber?
Mit Rainer Kessler dürfen wir einen Top-Experten
aus dem Bereich Cyber Security begrüssen. Er ver-
fügt über grosse Erfahrung und ist seit Jahren in-
ternational einschlägig in der Szene vernetzt. Dabei
wird sein Beitrag insbesondere Beispiele und Denk-
anstösse aus der aktuellen Praxis bieten.
Die Online-Welt hat trotz Sozialer Medien teils zu
einer Vereinsamung der Menschen geführt – sie
«Die Lösung ist bestmöglich digitalisiert,
ein analoger Weg bleibt aber offen.»
Roland Schegg, PwC:
«Denkanstösse aus ver-
schiedenen Richtungen
im Zentrum des Public-
Forums vom 7. Mai.»
LEADER | April 2019
54LEADER
fühlen sich immer weniger als Teil einer Gemein-
schaftunddamitauchwenigerstaatsverbunden…
Ja, in der heutigen Zeit lässt sich teils eine unglaub-
liche Oberflächlichkeit beobachten. Da wir das Ge-
genüber in Sozialen Medien selten wirklich kennen,
resultiert vielfach eine sehr unpersönliche Kommuni-
kation im Rahmen einer anonymen globalen Öffent-
lichkeit. Aus einem Impuls heraus wird «geliked» und
kommentiert. Das ist sicher nicht negativ. Aber wie
überlegt und persönlich ist es wirklich gemeint? Und
wie viel Gemeinschaft schwingt da tatsächlich mit?
Wie kann unser Staatswesen hier die Nähe zur Be-
völkerung und Wirtschaft mit der Digitalisierung
bewahren?
Persönlichkeiten, die unser Staatswesen und die
Wirtschaft bürgernah repräsentieren, sind nach
meinem Dafürhalten der Schlüssel. Das sind Mitar-
beitende in Verwaltung, Schule und anderen staatli-
chen Institutionen. Das sind Vertreter von Arbeitge-
bern, das können Sportler sein, das ist die Eisenbahn,
der öffentliche Verkehr oder der lokale Energiever-
sorger. Und: wir sind es auch selbst. Wir alle machen
letztlich unseren Staat aus, darum sollten wir alle
diesem Staat aktiv Sorge tragen.
Worauf haben Sie bei der Zusammensetzung der
Referenten geachtet?
Für mich stehen Denkanstösse aus verschiedenen
Richtungen im Zentrum. Entsprechend wird jeder
unterschiedlich das Thema Smart Government auf-
nehmen. Ich freue mich sehr darauf!
Interview: Tanja Millius
Bild: zVg
Roland Schegg (*1970) ist Director und Leiter
­Consulting Ostschweiz und Liechtenstein bei PwC.
Er ist seit über 20 Jahren für das Unternehmen tätig
und betreut öffentliche Institutionen sowie Familien-
unternehmen und KMU. Schegg ist diplomierter
Wirtschaftsprüfer, diplomierter Betriebsökonom
HWV und hat einen Executive MBA Unternehmens-
führung FH abgeschlossen.
«Wir alle machen unseren Staat aus, darum sollten
wir alle diesem aktiv Sorge tragen.»

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Smart Government: Digitalisierung darf nicht zu Vertrauensbruch führen!

  • 1. LEADER | April 2019 52 Public-Forum 2019 / Fokus Smart Government Digitalisierung darf nicht zu Vertrauensbruch führen Roland Schegg, im 7. Public-Forum geht es um Smart Government und die Frage, wie mit den neuen technologischen Möglichkeiten ein bes- seres Regierungs- und Verwaltungsverhalten er- reicht wird und gleichzeitig die Nähe zu Bürgerin- nen und Bürgern gewahrt werden kann. Gibt es hier klare Antworten am Public-Forum? Trotz Digitalisierung bleiben wir Menschen mit unse- ren angeborenen fünf Sinnen weiterhin ziemlich ana- log: Unsere Wahrnehmung wird neben rationalem Verstand sehr stark von individuellen Emotionen und Empfindungen beeinflusst. Entsprechend entschei- dend ist es, das Gemeinschaftsgefühl in einem Staats- wesen auch auf dieser Ebene mitzunehmen. Folglich ist das Thema sehr komplex. Es geht nämlich um die Frage, wie wir als Kollektiv mit den neuen Technolo- gien unseren Bezug zu unserem Staatswesen und zu unserem Zusammenleben verbessern können. Daher sollte der Umgang mit «Smart Government» strate- gisch überlegt und in angemessenem Tempo ange- gangen werden. Es geht um weit mehr als um Effizi- enz in administrativen Verwaltungsakten. Wo sehen Sie also die Chancen der Digitalisierung für Politik und Verwaltung? Je nach Umsetzung könnten die Nähe zur Bürger- schaft sowie die Leistungsfähigkeit unseres Staates erhöht werden. Das kann für einfache Verwaltungs- geschäfte eine digitale Lösung sein, dank dieser ich von zu Hause aus einfache Dinge bei meiner Ge- meinde erledigen kann. Oder der Bauplaner kann relevante Geo-Daten direkt herunterladen und spä- ter auf Basis dieser Daten ein Bewilligungsverfahren für ein Vorhaben direkt elektronisch einreichen. Die Behörde wiederum hat dann diese Daten bereits im eigenen System zur weiteren Beurteilung verfügbar. Oder die Politik diskutiert eine neue Idee und will dazu den Puls seiner Bevölkerung zeitnah erfahren. Dazu könnte eine spontane digitale Direktumfrage helfen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird es zudem möglich, Personendaten mit Raum- und Mobilitätsdaten zu kombinieren. Werden dazu z. B. Gebäudetechnik-Daten ergänzt, werden Aussagen zur Entwicklung u. a. bei Energiekonsum, Entsor- gung oder Abwasser möglich. Ferner werden auch interessante Grundlagen für die Raum-, Verkehrs-, Schul- oder Altersheimplanung geschaffen. Wo steht die Ostschweiz bei den Themen E-Govern- mentundSmartGovernmentundwosehenSiehier Chancen und Herausforderungen? Unsere Verwaltungen gehen mit dem Thema durch- aus pragmatisch und lösungsorientiert um. Wer schätzt es nicht, seine Steuererklärung elektronisch aufzubereiten und einreichen zu können? Alternativ ist aber der Papierweg weiterhin offen. Das Beispiel zeigt, dass die entsprechende Transformation bereits schon länger läuft und der Bürgerschaft über Opti- onen verschiedene Wege offenbleiben. Zudem kann bei Bedarf jederzeit auch persönlich beim Steueramt vorbeigegangen werden. Das ist effizient und gleich- zeitig bürgernah. Eine schlechte Lösung würde mich zum ausschliesslich digitalen Weg zwingen. Dann wäre der persönliche Kontakt nur noch über ein an- onymes Callcenter mit langer Warteschlaufe mög- lich… Das wäre zwar effizient, aber für viele vermut- lich ein Albtraum. Was wäre denn hier eine gute Lösung? Effizienzvorteile sind klar zu realisieren, Kontakt und Bürgernähe aber gleichzeitig zu erhalten. Die Smart Government ist das Leitthema des 7. Public-Forums Ostschweiz, Liech- tenstein und Vorarlberg von PwC. Der Anlass findet am Dienstag, 7. Mai, im Einstein Congress St.Gallen statt. Bringt die fortschreitende Digitalisierung von Regierungs- und Verwaltungsverhalten vor allem Effizienz und Bürger- nähe – oder droht vielmehr ein Vertrauensverlust? Roland Schegg, Director und Leiter Consulting Ostschweiz und Liechtenstein bei PwC in St.Gallen, im Gespräch. «Vertrauen und Wohlwollen seitens Bürger- schaft werden nur entstehen, wenn der Faktor Mensch weiterhin im Zentrum steht.»
  • 2. LEADER | April 2019 53LEADER Lösung ist bestmöglich digitalisiert, ein analoger Weg bleibt aber offen. Ich gehe davon aus, dass ver- schiedene weitere Verwaltungsprozesse diesem Bei- spiel folgen. Bei politischen Prozessen gehe ich da- von aus, dass wir erst am Anfang der Entwicklung stehen. Aber auch hier: Vertrauen und Wohlwollen seitens Bürgerschaft werden nur entstehen, wenn der Faktor Mensch weiterhin im Zentrum steht. Das ist seit vielen Generationen ein zentraler Aspekt un- seres direkten Staatswesens. Grundsätzlich klingt es verlockend: Wenn die Ver- waltung immer mehr Daten aus verschiedensten Lebensbereichen in Echtzeit bekommt und aus- wertet, kann sie auch schneller als heute auf Ver- änderungen reagieren, die dem Bürger wiederum einen Nutzen bringen… Ja, das klingt in der Tat spannend – aber wie werden diese Möglichkeiten strategisch gut umgesetzt? Das gilt es zunächst zu klären. Die zunehmende Digitalisierung löst in vielen Bürgern auch Unbehagen aus: Sie schätzen es zwar, immer mehr Aufgaben online erledigen zu können, haben aber zugleich Angst, zum «gläser- nen Bürger» zu werden, über den man alles weiss. Zu Recht? Ich selber habe die gleichen Bedenken. Gerade die EntwicklungbeiSozialenMedienoderInformations- plattformen lässt auch die Schattenseiten der laufen- den Entwicklung erkennen. Gegenüber diesen schier übermächtigen und grenzenlosen Gefässen habe ich als kleiner User kaum eine Einflussmöglichkeit. Spä- testens mit dem Abklicken von irgendwelchen AGBs ist es um meinen persönlichen Schutz geschehen. Immerhin hat die kürzlich eingeführte Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO) der EU unterdessen ei- niges an Schutz für das Individuum zurückgebracht. Die Schweiz wird hier nächstes Jahr nachziehen. Sie haben den Datenschutz angesprochen, der zentral ist, um das Vertrauen der Bürger in den Staat zu erhalten – Stichwort Cyber Security. Was erfahren die Besucher des Public-Forums darüber? Mit Rainer Kessler dürfen wir einen Top-Experten aus dem Bereich Cyber Security begrüssen. Er ver- fügt über grosse Erfahrung und ist seit Jahren in- ternational einschlägig in der Szene vernetzt. Dabei wird sein Beitrag insbesondere Beispiele und Denk- anstösse aus der aktuellen Praxis bieten. Die Online-Welt hat trotz Sozialer Medien teils zu einer Vereinsamung der Menschen geführt – sie «Die Lösung ist bestmöglich digitalisiert, ein analoger Weg bleibt aber offen.» Roland Schegg, PwC: «Denkanstösse aus ver- schiedenen Richtungen im Zentrum des Public- Forums vom 7. Mai.»
  • 3. LEADER | April 2019 54LEADER fühlen sich immer weniger als Teil einer Gemein- schaftunddamitauchwenigerstaatsverbunden… Ja, in der heutigen Zeit lässt sich teils eine unglaub- liche Oberflächlichkeit beobachten. Da wir das Ge- genüber in Sozialen Medien selten wirklich kennen, resultiert vielfach eine sehr unpersönliche Kommuni- kation im Rahmen einer anonymen globalen Öffent- lichkeit. Aus einem Impuls heraus wird «geliked» und kommentiert. Das ist sicher nicht negativ. Aber wie überlegt und persönlich ist es wirklich gemeint? Und wie viel Gemeinschaft schwingt da tatsächlich mit? Wie kann unser Staatswesen hier die Nähe zur Be- völkerung und Wirtschaft mit der Digitalisierung bewahren? Persönlichkeiten, die unser Staatswesen und die Wirtschaft bürgernah repräsentieren, sind nach meinem Dafürhalten der Schlüssel. Das sind Mitar- beitende in Verwaltung, Schule und anderen staatli- chen Institutionen. Das sind Vertreter von Arbeitge- bern, das können Sportler sein, das ist die Eisenbahn, der öffentliche Verkehr oder der lokale Energiever- sorger. Und: wir sind es auch selbst. Wir alle machen letztlich unseren Staat aus, darum sollten wir alle diesem Staat aktiv Sorge tragen. Worauf haben Sie bei der Zusammensetzung der Referenten geachtet? Für mich stehen Denkanstösse aus verschiedenen Richtungen im Zentrum. Entsprechend wird jeder unterschiedlich das Thema Smart Government auf- nehmen. Ich freue mich sehr darauf! Interview: Tanja Millius Bild: zVg Roland Schegg (*1970) ist Director und Leiter ­Consulting Ostschweiz und Liechtenstein bei PwC. Er ist seit über 20 Jahren für das Unternehmen tätig und betreut öffentliche Institutionen sowie Familien- unternehmen und KMU. Schegg ist diplomierter Wirtschaftsprüfer, diplomierter Betriebsökonom HWV und hat einen Executive MBA Unternehmens- führung FH abgeschlossen. «Wir alle machen unseren Staat aus, darum sollten wir alle diesem aktiv Sorge tragen.»