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Fachveranstaltung

„Verkehr und Klimaschutz – Szenarien im
    Kontext langfristiger umwelt- und
        energiepolitischer Ziele“

                    9. November 2012
                  10:30 Uhr - 15:30 Uhr
 im „Historischen Kassensaal“ der KfW Niederlassung Berlin


                                           GEFÖRDERT VON:
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RENEWBILITY II

      Szenario für einen anspruchsvollen
       Klimaschutzbeitrag des Verkehrs
             Vorstellung der Projektergebnisse

                           Fachveranstaltung
„Verkehr und Klimaschutz – Szenarien im Kontext langfristiger umwelt- und
                        energiepolitischer Ziele“

                        Berlin, 9. November 2012


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RENEWBILITY II
   Das Forschungsvorhaben

Dr. Wiebke Zimmer (Öko-Institut e.V.)




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RENEWBILITY: Das Forschungsprojekt


|    Modellverbund zur Abbildung von Maßnahmen im Personen- und
     Güterverkehr in Szenarien bis 2030

|    gekoppelte, dynamische Betrachtung von Mobilitätsangebot und
     -nachfrage

|    Berücksichtigung von Wechselwirkungen zwischen verschiedenen
     Maßnahmen sowie zwischen dem Verkehrs- und Energiesektor

|    frühzeitige Einbindung gesellschaftlicher Akteure bei der Modell- und
     Szenarioentwicklung




                                                    GEFÖRDERT VON:
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RENEWBILITY I und II


|    Klimaschutzszenario RENEWBILITY I: Bis 2030 Minderung der
     Treibhausgasemissionen um 23 % gegenüber 2005

      Sind weitere bzw. weitergehende Maßnahmen denkbar, um einen
       größeren Beitrag des Verkehrssektors zu den Klimaschutzzielen der
       Bundesregierung zu ermöglichen?

      Und: Was sind die volkswirtschaftlichen Effekte?


     RENEWBILITY II
     Das Projekt RENEWBILITY II (2010 – 2012) knüpft direkt an
     RENEWBILITY I – Stoffstromanalyse nachhaltige Mobilität im Kontext
     erneuerbarer Energien bis 2030 (2005 – 2009) an.




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                                                                           5
Die Neuerungen von RENEWBILITY II


|    Integration des ökonomischen Modells ASTRA-D in den RENEWBILITY-
     Modellverbund zur Darstellung volkswirtschaftlicher Effekte

|    Weiterentwicklung der Verkehrsnachfragemodellierung

|    Anpassung des Basisszenarios an aktualisierte sozio-ökonomische und
     rechtliche Rahmenbedingungen

|    Aktualisierung der Technologiedatenbank



Ziel:
Entwicklung eines über RENEWBILITY I hinausgehenden
Klimaschutzszenarios im Rahmen der etablierten Stakeholder-Beteiligung




                                                  GEFÖRDERT VON:
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Das Projektteam


            Öko-Institut e.V., Berlin/Darmstadt/Freiburg
            Projektleitung, Technologiedatenbasis, Stoffstromanalyse,
            Szenarien

             DLR – Institut für Verkehrsforschung, Berlin
             Verkehrsnachfrage, Szenarien


             Fraunhofer-Institut für System- und
             Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe
             Volkswirtschaftliche Effekte, Szenarien



   GEFÖRDERT VON:




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Der RENEWBILITY-Modellverbund




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Die Szenariogruppe


|    ADAC e.V.
|    BP Europa
|    Dachser GmbH & Co. KG
|    Deutsche Bahn AG
|    Deutsche Post DHL
|    E.ON AG
|    Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)
|    Shell Deutschland
|    Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie
|    Verband der Automobilindustrie (VDA)
|    Verband der deutschen Verkehrsunternehmen (VDV)
|    Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD)

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Das Klimaschutzszenario


Maßgabe:
|    Entwicklung eines konsistenten Maßnahmenbündels, das einen
     möglichst hohen Klimaschutzbeitrag des Verkehrs bis 2030 ermöglicht
     und über RENEWBILITY I hinausgeht


Szenarioprozess:
|    Szenarioentwicklung in einem mehrstufigen Stakeholder-Prozess


Maßnahmen:
|    Maßnahmenbündel im Vergleich zu RENEWBILITY I um Maßnahmen zur
     Verkehrsverlagerung ergänzt, sowie berücksichtigte Maßnahmen
     ambitionierter ausgestaltet




                                                  GEFÖRDERT VON:
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Steigerung der Fahrzeugeffizienz


EU-CO2-Emissionsstandard Pkw:
|    Fortschreibung auf 60 g CO2/km in 2030 – Berücksichtigung der
     deutschen Pkw-Struktur
|    zunehmender Anteil von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb
     (6 Mio. E-Pkw im Jahr 2030)


EU-CO2-Emissionsstandard leichte Nutzfahrzeuge:
|    Fortschreibung auf 110 g CO2/km in 2030


Effizienzsteigerung weiterer Verkehrsmittel:
|    Minderung des Kraftstoffverbrauchs bei neu zugelassenen Bussen, Lkw
     und Schienenfahrzeugen um 30 bis 35 % bis 2030



                                                  GEFÖRDERT VON:
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Kraftstoffe


Beimischung von Biokraftstoffen:
|    Anstieg des Biokraftstoffanteils an konventionellen Kraftstoffen auf
     10 % (2020) bzw. 20 % (2030) unter Berücksichtigung strenger
     Nachhaltigkeitsanforderungen
Anstieg der Kraftstoffpreise:
|    in erster Linie steuerinduzierter Anstieg der Kraftstoffpreise auf
     2,50 Euro2010/Liter bis 2030
Zusätzliche erneuerbare Energien für Elektromobilität:
|    Bereitstellung zusätzlicher erneuerbarer Energien zur Deckung des
     Strombedarfs von Elektrofahrzeugen
Bahnstrom aus erneuerbaren Energien:
|    Erhöhung des EE-Anteils am Bahnstrommix auf 30 % bis 2020
|    zusätzlicher Strombedarf durch Verkehrsverlagerung nach 2020 durch
     zusätzliche erneuerbare Energien gedeckt

                                                      GEFÖRDERT VON:
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Optimierung und Verlagerung im
    Güterverkehr

Förderung von Kombiniertem Verkehr und Gleisanschlüssen:
|    Verdopplung der öffentlichen Fördermittel bis 2020
Optimierung der Logistik:
|    Bündelung von Warenströmen und Optimierung von Logistikstrukturen,
     Logistiknetzwerk-übergreifende Koordination
Nutzung moderner Telematik- und IT-Systeme:
|    verbessertes Verkehrsmanagement, dynamische Ziel- und
     Routenführungssysteme
Erhöhung und Ausweitung der Lkw-Maut:
|    Erhöhung auf 0,5 Euro2010/km bis 2030
|    Ausweitung auf Lkw ab 3,5 t und auf alle Straßenkategorien
25-Meter-Lkw:
|    Beibehaltung des zul. Gesamtgewichts, 20%-iger Mautaufschlag

                                                   GEFÖRDERT VON:
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Attraktivitätssteigerung von Fahrrad-
    und Öffentlichem Verkehr

Ausweitung des Angebots im Öffentlichen Verkehr:
|    dichtere Taktung, zusätzliche Linien und verlängerte Betriebszeiten
|    Ausweitung um 25% in verstädterten Räumen, um 8% in ländlichen
     und urbanen Räumen


Begleitende Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung:
|    Verbesserung des Zugangs zum ÖPNV: Bike-and-Ride,
     Parkraummanagement, Jobtickets, Car- und Bike-Sharing


Förderung des Fahrradverkehrs:
|    Ausbau von Fahrradverleihsystemen, Radwegeinfrastruktur,
     Fahrradparkplätzen und verkehrsberuhigten Zonen



                                                    GEFÖRDERT VON:
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Effizienzsteigerung im Fahrzeugbetrieb &
    sonstige Maßnahmen

Kraftstoffsparende Fahrweise:
|    zunehmende Verbreitung von verbrauchsarmer Fahrweise bei
     Pkw-/Lkw-Fahrern

Tempobegrenzer für Lkw:
|    Einführung von Tempobegrenzern bei 75% aller Lkw bis 2020
|    Minderung der mittleren Höchstgeschwindigkeit von 88 auf 82 km/h

Tempolimit auf Bundesautobahnen:
|    Einführung eines generellen Tempolimits von 120 km/h

Abschaffung der Pendlerpauschale:
|    Wegfall der Kilometerpauschale für berufsbedingte Fahrten führt zu
     erhöhten Kosten für die Pkw-Nutzung




                                                   GEFÖRDERT VON:
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Das aktualisierte Basisszenario


|    dient als Vergleichsbasis für das Klimaschutzszenario, keine Prognose

|    bildet Maßnahmen ab, die bereits geltendes Recht sind bzw. deren
     Umsetzung bereits beschlossen ist

|    orientiert sich an der Verflechtungsprognose 2025 des BMVBS, wurde
     im Projekt jedoch an aktualisierte Rahmendaten angepasst:
      | sozio-ökonomische Rahmendaten (Bevölkerungs- und
        Wirtschaftsentwicklung) aus Basisszenario der „Energieszenarien für
        ein Energiekonzept der Bundesregierung, 2010“
      | verändertes Mobilitätsverhalten (MiD 2008)
      | stärkere Effizienzentwicklung bei Pkw (EU-CO2-Emissionsstandard)




                                                     GEFÖRDERT VON:
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Renewbility II
  Entwicklung von Fahrzeugbestand und
           Verkehrsnachfrage

Markus Mehlin (DLR, Institut für Verkehrsforschung)




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                                                      17
Zusammenspiel der Flotten- und
Verkehrsnachfragemodelle




                                 GEFÖRDERT VON:
                                                  18
Basisszenario: Pkw-Neuzulassungen


CO2-Emissionsstandards führen bis 2030 bereits in der
Basisentwicklung zu einem deutlichen Effizienzanstieg.


                                              | Basisszenario: Anteil
                                                kleinerer Fahrzeuge
                                                steigt von 19 % (2005)
                                                auf 25 % (2030)
                                              | Anteil der
                                                Effizienzvarianten
                                                innerhalb der Segmente
                                                nimmt zu
                                              | Anteil der
                                                Dieselfahrzeuge an den
                                                Neuzulassungen geht bis
                                                2030 auf 29 % zurück




                                          GEFÖRDERT VON:
                                                                          19
Basisszenario: Personenverkehrsleistung


Im aktualisierten Basisszenario steigt die Attraktivität des
motorisierten Individualverkehrs und somit die Fahrleistung.


                                                    | Wegekosten pro km
                                                      sinken um 20 % im Vgl.
                                                      zur Basis Renewbility I
                                                      aufgrund von effizienten
                                                      Pkw
                                                    | Basisszenario:
                                                      Anstieg der Fahrleistung
                                                      um 13 % ggü. Basis
                                                      Renewbility I, auch
                                                      aufgrund von
                                                      Verlagerung vom ÖV




                                          GEFÖRDERT VON:
                                                                             20
Basisszenario: Güterverkehrsleistung


Aufgrund des langsameren Wirtschaftswachstums steigt auch
die Verkehrsleistung bis 2030 weniger stark.


                                                 | Basisszenario:
                                                   Verringerung der
                                                   Verkehrsleistung um
                                                   8% im Vgl. zur Basis
                                                   Renewbility I
                                                 | Modal Split bleibt im
                                                   Basisszenario
                                                   unverändert mit klarer
                                                   Dominanz der Straße




                                       GEFÖRDERT VON:
                                                                            21
Klimaschutzszenario:
    Pkw-Neuzulassungen

    Weitere Effizienzverbesserung bei Pkw bis 2030.

|   Aufgrund des verschärften EU-Flottengrenzwertes werden nur noch
    die effizientesten Varianten je Segment zugelassen

|   Eine weitere Segmentverschiebung gegenüber der Basis findet nicht
    statt

|   Elektrofahrzeuge tragen wesentlich zum Erreichen des Grenzwertes
    bei, ihr Anteil liegt bei 6 % BEV und 27 % PHEV im Jahr 2030

|   Im Pkw-Bestand finden sich 6 Millionen E-Fahrzeuge im Jahr 2030,
    davon knapp 90% PHEV




                                                 GEFÖRDERT VON:
                                                                        22
Klimaschutzszenario:
Personenverkehrsleistung

Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs sinkt bis 2030
zu Gunsten von öffentlichem, Rad- und Fußverkehr.


                                                      | Rund 200 Mrd. Pkm
                                                        geringere Verkehrs-
                                                        leistung im
                                                        Klimaschutzszenario
                                                        gegenüber der Basis
                                                        2030
                                                      | Pkw-Verkehrsleistung
                                                        im Klimaschutzszenario
                                                        deutlich verringert
                                                        (-23% im Vgl. zur Basis
                                                        2030)
                                                      | ÖV verzeichnet
                                                        Zuwachs von 26%, der
                                                        NMIV von 15% im Vgl.
                                                        zur Basis 2030



                                          GEFÖRDERT VON:
                                                                              23
Klimaschutzszenario:
    Lkw-Neuzulassungen

    Die Effizienz der Lkw-Neuzulassungen nimmt bis 2030 stark zu.

|   Leichte Nutzfahrzeuge erreichen ihren Flottengrenzwert, vor allem
    unter Einbezug von knapp 30 % PHEV-Fahrzeugen 2030.

|   2020 nur marginaler Anteil von PHEV bei den leichten
    Nutzfahrzeugen.

|   Lkw können Grenzwert (-30% gegenüber 2005) über die
    effizientesten Varianten erreichen.

|   Investitionen in Technologien sind im Modell ASTRA berücksichtigt.

|   Der 25-Meter-Lkw erreicht 15.000 (2020) bzw. 20.000 (2030)
    Neuzulassungen.


                                                  GEFÖRDERT VON:
                                                                         24
Klimaschutzszenario :
Güterverkehrsleistung

Der Anstieg des Straßengüterverkehrs kann gedämpft werden.
Gleichzeitig erfolgt eine Verlagerung auf Bahn und Binnenschiff.


                                                           | Verkehrsleistung Lkw
                                                             steigt auch im
                                                             Klimaschutzszenario
                                                             an (+73 % im Vgl.
                                                             zu 2005)

                                                           | Verbesserte Schnitt-
                                                             stellen zwischen den
                                                             Verkehrsträgern
                                                             bewirken
                                                             Verlagerung zur
                                                             Schiene (+138 %)
                                                             und Binnenschiff
                                                             (+46 %)




                                          GEFÖRDERT VON:
                                                                                    25
Fazit: Flottenentwicklung und
    Verkehrsnachfrage

|   Höchst effiziente Pkw setzen sich im Bestand durch.

|   Die Maßnahmen im Personenverkehr ermöglichen bis 2030 vor allem in
    Agglomerationsräumen eine Verlagerung vom MIV auf die Alternativen
    ÖV, Rad- und Fußverkehr.

|   Die Effizienz der Lkw-Neuzulassungen nimmt bis 2030 stark zu und hat
    beträchtliche Auswirkungen auf die Gesamtflotte.

|   Der bis 2030 erwartete Anstieg der Nachfrage im Straßengüterverkehr
    kann durch die Maßnahmen gedämpft und teilweise auf Bahn und
    Binnenschiff verlagert werden.




                                                  GEFÖRDERT VON:
                                                                           |26
Renewbility II
Ergebnisse der ökonomischen Modellierung

     Dr. Wolfgang Schade (Fraunhofer-ISI)




                                GEFÖRDERT VON:
                                                 27
Kopplung Verkehr und Ökonomie




                                GEFÖRDERT VON:
                                                 28
Ökonomische Impulse des
    Klimaschutzszenarios im Verkehr

|    Regulierung treibt Innovation und technischen Fortschritt und induziert
     zusätzliche Investitionen

|    Weitere zusätzliche Investitionen z.B. Gleisanschlüsse, IT zur
     verbesserten Organisation im ÖV

|    Leitmarkt bei Effizienz- und Klimaschutztechnologien im Verkehr treibt
     Exporte

|    Effizienzsteigerung des Straßenverkehrs verringert fossile
     Energienachfrage und damit Import von Rohöl

|    Kleinerer Teil der vermiedenen fossilen Energienachfrage wird verlagert
     auf nationale Wertschöpfung z.B. erneuerbaren Strom für E-Mobile




                                                     GEFÖRDERT VON:
                                                                               29
Strukturelle Veränderung der
Mobilitätsausgaben der Haushalte

  Veränderung der Mobilitätsausgaben
                                                        | Verringerung der
                                                          Wertschöpfungs-
                                                          relevanten
                                                          Mobilitäts-
                                                          ausgaben

                                                        | Verlagerung des
                                                          Konsums von
                                                          Kraftstoffen auf
                                                          Pkw und
                                                          Verkehrs-
                                                          dienstleistungen




                                       GEFÖRDERT VON:
                                                                             30
Veränderung der Staatseinnahmen im
Klimaschutzszenario

  Veränderung der Staatseinnahmen
                                                     | Steigende
                                                       Kraftstoffsteuern
                                                       und Lkw-Maut
                                                       lassen die
                                                       Staatseinnahmen
                                                       ansteigen

                                                     | Anstieg der
                                                       Steuersätze
                                                       kompensiert die
                                                       Effizienz-
                                                       steigerungen

                                                     | Staatshaushalt
                                                       wird entlastet




                                    GEFÖRDERT VON:
                                                                           31
Effekt auf Wachstum und Beschäftigung
im Klimaschutzszenario

  Veränderung der volkswirtschaftlichen Rahmendaten
                                                        | Auch langfristige
                                                          Zweitrundeneffekte
                                                          bleiben positiv bis
                                                          2030

                                                        | Sektorale
                                                          Verschiebungen
                                                          führen zu
                                                          veränderter
                                                          Beschäftigungs-
                                                          wirkung




                                       GEFÖRDERT VON:
                                                                            32
Fazit: ökonomische Effekte des
    Klimaschutzes im Verkehr

|    Steigerung der Wertschöpfung im Automobilsektor durch
     Effizienzinnovationen

|    Verschiebung der Konsumausgaben im Verkehr von fossilen
     (importierten) Kraftstoffen zu Pkw-Anschaffung und ÖV

|    Stabilisierung der Staatseinnahmen aus dem Verkehr durch
     Kompensation der Effizienzgewinne mit höherer Mineralölsteuer und
     steigender Lkw-Maut

|    Beschäftigung nahezu stabil mit Tendenz zur Verlagerung zu Sektoren
     mit höherer Arbeitsproduktivität

|    In Summe: leicht positiver Wachstumsimpuls, d.h. leichte Zunahme des
     BIP




                                                  GEFÖRDERT VON:
                                                                            33
Renewbility II
Entwicklung von Endenergiebedarf und
       Treibhausgasemissionen
 im Kontext der nationalen Klimaziele

     Florian Hacker (Öko-Institut e.V.)




                               GEFÖRDERT VON:
                                                34
Vorbemerkungen zu Endenergiebedarf
    und Treibhausgasemissionen

|    Bilanzierung in RENEWBILITY umfasst sowohl direkt von den
     Verkehrsmitteln emittierte Treibhausgase als auch die indirekten
     Emissionen aus Fahrzeugproduktion und Kraftstoffherstellung

|    indirekte Treibhausgasemissionen aus Bau und Betrieb der Infrastruktur
     nicht Bestandteil der Betrachtung

|    Energie- und Treibhausgasbilanz umfasst alle innerdeutschen Verkehre;
     internationaler Luft- und Seeverkehr ist nicht Bestandteil der
     Betrachtung




                                                   GEFÖRDERT VON:
                                                                             35
Endenergiebedarf des Verkehrs


Der Endenergiebedarf kann bis 2030 um 31% gegenüber 2005
reduziert werden. Die Bedeutung erneuerbarer Energien steigt.


                                                          | Basisszenario:
                                                            Energiebedarf sinkt
                                                            bis 2030 um 4,5%
                                                          | Klimaschutzszenario:
                                                            -14% bis 2020 bzw.
                                                            -31% bis 2030
                                                          | Anteil alternative
                                                            Kraftstoffe:
                                                            steigt von 4% (2005)
                                                            auf über 21% (2030)




                                         GEFÖRDERT VON:
                                                                                  36
Treibhausgasemissionen des Verkehrs


Bis 2030 können die Treibhausgasemissionen des Verkehrs um
mehr als 37% gegenüber 2005 verringert werden.


                                                        | Berücksichtigt
                                                          werden direkte und
                                                          indirekte THG-
                                                          Emissionen
                                                        | Basisszenario:
                                                          -12% bis 2030 trotz
                                                          Anstieg der Ver-
                                                          kehrsleistung
                                                           Fahrzeugeffizienz
                                                          & Biokraftstoffe
                                                        | Klimaschutzszenario:
                                                          höhere Minderung
                                                          durch stärkere
                                                          Fahrzeugeffizienz,
                                                          Verkehrsverlagerung
                                                          und -vermeidung



                                       GEFÖRDERT VON:
                                                                               37
Treibhausgasemissionen des Verkehrs


Im Personenverkehr kann bis 2030 eine Minderung der
Treibhausgasemissionen um 44% erreicht werden.


                                                        | Basisszenario:
                                                          THG-Minderung um
                                                          18%
                                                        | Klimaschutzszenario:
                                                          Minderung um 44%
                                                        | spezifische
                                                          Emissionen pro
                                                          Personenkilometer
                                                          sinken um 47%
                                                          gegenüber 2005




                                       GEFÖRDERT VON:
                                                                              38
Treibhausgasemissionen des Verkehrs


Im Güterverkehr kann eine Minderung der Treibhausgas-
emissionen bis 2030 um 17% erzielt werden.


                                                        | Basisszenario:
                                                          Stabilisierung der
                                                          THG-Emissionen
                                                          trotz weiter stark
                                                          steigender
                                                          Verkehrsleistung
                                                        | Klimaschutzszenario:
                                                          zusätzliche
                                                          Verkehrsverlagerung
                                                          und Effizienz-
                                                          steigerung von
                                                          Fahrzeugen und
                                                          Prozessen
                                                        | spezifische THG-
                                                          Emissionen sinken
                                                          um 54%


                                       GEFÖRDERT VON:
                                                                               39
Treibhausgasemissionen des Verkehrs


Nachhaltige Biokraftstoffe und Elektromobilität können die
Treibhausgasemissionen bis 2030 um 24 Mio. t reduzieren.



                                                           | 6 Mio. E-Pkw in
                                                             Kopplung mit
                                                             erneuerbaren
                                                             Energien:
                                                             Minderung der
                                                             THG-Emissionen
                                                             um 4% bis 2030
                                                           | nachhaltig erzeugte
                                                             Biokraftstoffe:
                                                             Minderung der
                                                             THG-Emissionen
                                                             um 12%




                                          GEFÖRDERT VON:
                                                                               40
Fazit: Endenergiebedarf und
    Treibhausgasemissionen

|   Im Basisszenario sinkt der Endenergiebedarf bis 2030 nur geringfügig;
    die THG-Emissionen werden um 12% reduziert

|   Im Klimaschutzszenario reduziert sich der Endenergiebedarf um etwa
    ein Drittel; die THG-Emissionen sinken trotz weiteren Anstiegs der
    Verkehrsleistung um 37%

|   Bedeutung des Güterverkehr für die THG-Gesamtemissionen des
    Verkehrs nimmt zu, Auswahl an Maßnahmen und Technologien im
    Vergleich zum Personenverkehr deutlich eingeschränkter

|   Wechselspiel von Effizienz- und Kraftstoffpreisentwicklung für die THG-
    Minderung des Verkehrs (Rebound-Effekt) von besonderer Bedeutung

|   Höhere Energiekosten als wichtiger Treiber für höhere Effizienz (Technik
    und Verlagerung); gleichzeitig müssen jedoch auch Alternativen zur
    Verfügung stehen


                                                   GEFÖRDERT VON:
                                                                              41
Endenergiebedarf im Kontext der
Klimaschutzziele
Energieziel für den Verkehr: im RENEWBILITY-Basisszenario
2020 deutlich verfehlt, vom Klimaschutzszenario übertroffen.



                                                           | Energieziel der
                                                             Bundesregierung für
                                                             den Verkehr:
                                                             -10% bis 2020 und
                                                             -40% bis 2050
                                                             gegenüber 2005
                                                           | Basisszenario:
                                                             Ziel für 2020 wird
                                                             deutlich verfehlt
                                                           | Klimaschutzszenario:
                                                             Energieziel 2020 wird
                                                             mit -14% leicht
                                                             übertroffen




                                          GEFÖRDERT VON:
                                                                                   42
Treibhausgasemissionen im Kontext der
Klimaschutzziele
Das Klimaschutzszenario bewegt sich in Richtung der Lang-
fristziele. Das Basisszenario bleibt hinter den Zielen zurück.


                                                             | Basisszenario:
                                                               bis 2020 -3%
                                                               gegenüber 2010
                                                             | Klimaschutzszenario:
                                                               mit -17% im Jahr
                                                               2020 gegenüber
                                                               2010 im Bereich
                                                               bestehender Ziele für
                                                               den Verkehr
                                                             | EU-Weißbuch
                                                               Verkehr: -20% bis
                                                               2020
                                                             | Ziel für Nicht-ETS-
                                                               Sektoren in D:
                                                               -14% bis 2020



                                            GEFÖRDERT VON:
                                                                                       43
Zusammenfassung:
    RENEWBILITY II-Klimaschutzszenario

Das RENEWBILITY-Klimaschutzszenario zeigt:

|   auch im Verkehrssektor können die Treibhausgasemissionen deutlich
    reduziert werden

|   eine entsprechende Entwicklung erfordert jedoch ambitionierte
    Klimaschutzmaßnahmen, die über den Status quo deutlich hinausgehen

|   ambitionierte Klimaschutzpolitik im Verkehr kann auch weiterhin
    individuelle Mobilität sicherstellen und positive volkswirtschaftliche
    Effekte zur Folge haben

|   bisher implementierte Maßnahmen, dargestellt im Basisszenario,
    würden nur zu einer geringen Treibhausgasminderung führen und die
    Minderungsverpflichtung anderer Sektoren weiter erhöhen




                                                     GEFÖRDERT VON:
                                                                             44
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!




                               Weitere Informationen unter:
                                 www.renewbility.de
Illustration: Drushba Pankow

                                                      GEFÖRDERT VON:
                                                                       45

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Renewbility II: Szenario für einen anspruchsvollen Klimaschutzbeitrag des Verkehrs - Vorstellung der Projektergebnisse

  • 1. Fachveranstaltung „Verkehr und Klimaschutz – Szenarien im Kontext langfristiger umwelt- und energiepolitischer Ziele“ 9. November 2012 10:30 Uhr - 15:30 Uhr im „Historischen Kassensaal“ der KfW Niederlassung Berlin GEFÖRDERT VON: 1
  • 2. RENEWBILITY II Szenario für einen anspruchsvollen Klimaschutzbeitrag des Verkehrs Vorstellung der Projektergebnisse Fachveranstaltung „Verkehr und Klimaschutz – Szenarien im Kontext langfristiger umwelt- und energiepolitischer Ziele“ Berlin, 9. November 2012 GEFÖRDERT VON: 2
  • 3. RENEWBILITY II Das Forschungsvorhaben Dr. Wiebke Zimmer (Öko-Institut e.V.) GEFÖRDERT VON: 3
  • 4. RENEWBILITY: Das Forschungsprojekt | Modellverbund zur Abbildung von Maßnahmen im Personen- und Güterverkehr in Szenarien bis 2030 | gekoppelte, dynamische Betrachtung von Mobilitätsangebot und -nachfrage | Berücksichtigung von Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Maßnahmen sowie zwischen dem Verkehrs- und Energiesektor | frühzeitige Einbindung gesellschaftlicher Akteure bei der Modell- und Szenarioentwicklung GEFÖRDERT VON: 4
  • 5. RENEWBILITY I und II | Klimaschutzszenario RENEWBILITY I: Bis 2030 Minderung der Treibhausgasemissionen um 23 % gegenüber 2005  Sind weitere bzw. weitergehende Maßnahmen denkbar, um einen größeren Beitrag des Verkehrssektors zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung zu ermöglichen?  Und: Was sind die volkswirtschaftlichen Effekte? RENEWBILITY II Das Projekt RENEWBILITY II (2010 – 2012) knüpft direkt an RENEWBILITY I – Stoffstromanalyse nachhaltige Mobilität im Kontext erneuerbarer Energien bis 2030 (2005 – 2009) an. GEFÖRDERT VON: 5
  • 6. Die Neuerungen von RENEWBILITY II | Integration des ökonomischen Modells ASTRA-D in den RENEWBILITY- Modellverbund zur Darstellung volkswirtschaftlicher Effekte | Weiterentwicklung der Verkehrsnachfragemodellierung | Anpassung des Basisszenarios an aktualisierte sozio-ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen | Aktualisierung der Technologiedatenbank Ziel: Entwicklung eines über RENEWBILITY I hinausgehenden Klimaschutzszenarios im Rahmen der etablierten Stakeholder-Beteiligung GEFÖRDERT VON: 6
  • 7. Das Projektteam Öko-Institut e.V., Berlin/Darmstadt/Freiburg Projektleitung, Technologiedatenbasis, Stoffstromanalyse, Szenarien DLR – Institut für Verkehrsforschung, Berlin Verkehrsnachfrage, Szenarien Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe Volkswirtschaftliche Effekte, Szenarien GEFÖRDERT VON: GEFÖRDERT VON: 7
  • 8. Der RENEWBILITY-Modellverbund GEFÖRDERT VON: 8
  • 9. Die Szenariogruppe | ADAC e.V. | BP Europa | Dachser GmbH & Co. KG | Deutsche Bahn AG | Deutsche Post DHL | E.ON AG | Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) | Shell Deutschland | Verband der deutschen Biokraftstoffindustrie | Verband der Automobilindustrie (VDA) | Verband der deutschen Verkehrsunternehmen (VDV) | Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) GEFÖRDERT VON: 9
  • 10. Das Klimaschutzszenario Maßgabe: | Entwicklung eines konsistenten Maßnahmenbündels, das einen möglichst hohen Klimaschutzbeitrag des Verkehrs bis 2030 ermöglicht und über RENEWBILITY I hinausgeht Szenarioprozess: | Szenarioentwicklung in einem mehrstufigen Stakeholder-Prozess Maßnahmen: | Maßnahmenbündel im Vergleich zu RENEWBILITY I um Maßnahmen zur Verkehrsverlagerung ergänzt, sowie berücksichtigte Maßnahmen ambitionierter ausgestaltet GEFÖRDERT VON: 10
  • 11. Steigerung der Fahrzeugeffizienz EU-CO2-Emissionsstandard Pkw: | Fortschreibung auf 60 g CO2/km in 2030 – Berücksichtigung der deutschen Pkw-Struktur | zunehmender Anteil von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb (6 Mio. E-Pkw im Jahr 2030) EU-CO2-Emissionsstandard leichte Nutzfahrzeuge: | Fortschreibung auf 110 g CO2/km in 2030 Effizienzsteigerung weiterer Verkehrsmittel: | Minderung des Kraftstoffverbrauchs bei neu zugelassenen Bussen, Lkw und Schienenfahrzeugen um 30 bis 35 % bis 2030 GEFÖRDERT VON: 11
  • 12. Kraftstoffe Beimischung von Biokraftstoffen: | Anstieg des Biokraftstoffanteils an konventionellen Kraftstoffen auf 10 % (2020) bzw. 20 % (2030) unter Berücksichtigung strenger Nachhaltigkeitsanforderungen Anstieg der Kraftstoffpreise: | in erster Linie steuerinduzierter Anstieg der Kraftstoffpreise auf 2,50 Euro2010/Liter bis 2030 Zusätzliche erneuerbare Energien für Elektromobilität: | Bereitstellung zusätzlicher erneuerbarer Energien zur Deckung des Strombedarfs von Elektrofahrzeugen Bahnstrom aus erneuerbaren Energien: | Erhöhung des EE-Anteils am Bahnstrommix auf 30 % bis 2020 | zusätzlicher Strombedarf durch Verkehrsverlagerung nach 2020 durch zusätzliche erneuerbare Energien gedeckt GEFÖRDERT VON: 12
  • 13. Optimierung und Verlagerung im Güterverkehr Förderung von Kombiniertem Verkehr und Gleisanschlüssen: | Verdopplung der öffentlichen Fördermittel bis 2020 Optimierung der Logistik: | Bündelung von Warenströmen und Optimierung von Logistikstrukturen, Logistiknetzwerk-übergreifende Koordination Nutzung moderner Telematik- und IT-Systeme: | verbessertes Verkehrsmanagement, dynamische Ziel- und Routenführungssysteme Erhöhung und Ausweitung der Lkw-Maut: | Erhöhung auf 0,5 Euro2010/km bis 2030 | Ausweitung auf Lkw ab 3,5 t und auf alle Straßenkategorien 25-Meter-Lkw: | Beibehaltung des zul. Gesamtgewichts, 20%-iger Mautaufschlag GEFÖRDERT VON: 13
  • 14. Attraktivitätssteigerung von Fahrrad- und Öffentlichem Verkehr Ausweitung des Angebots im Öffentlichen Verkehr: | dichtere Taktung, zusätzliche Linien und verlängerte Betriebszeiten | Ausweitung um 25% in verstädterten Räumen, um 8% in ländlichen und urbanen Räumen Begleitende Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung: | Verbesserung des Zugangs zum ÖPNV: Bike-and-Ride, Parkraummanagement, Jobtickets, Car- und Bike-Sharing Förderung des Fahrradverkehrs: | Ausbau von Fahrradverleihsystemen, Radwegeinfrastruktur, Fahrradparkplätzen und verkehrsberuhigten Zonen GEFÖRDERT VON: 14
  • 15. Effizienzsteigerung im Fahrzeugbetrieb & sonstige Maßnahmen Kraftstoffsparende Fahrweise: | zunehmende Verbreitung von verbrauchsarmer Fahrweise bei Pkw-/Lkw-Fahrern Tempobegrenzer für Lkw: | Einführung von Tempobegrenzern bei 75% aller Lkw bis 2020 | Minderung der mittleren Höchstgeschwindigkeit von 88 auf 82 km/h Tempolimit auf Bundesautobahnen: | Einführung eines generellen Tempolimits von 120 km/h Abschaffung der Pendlerpauschale: | Wegfall der Kilometerpauschale für berufsbedingte Fahrten führt zu erhöhten Kosten für die Pkw-Nutzung GEFÖRDERT VON: 15
  • 16. Das aktualisierte Basisszenario | dient als Vergleichsbasis für das Klimaschutzszenario, keine Prognose | bildet Maßnahmen ab, die bereits geltendes Recht sind bzw. deren Umsetzung bereits beschlossen ist | orientiert sich an der Verflechtungsprognose 2025 des BMVBS, wurde im Projekt jedoch an aktualisierte Rahmendaten angepasst: | sozio-ökonomische Rahmendaten (Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung) aus Basisszenario der „Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung, 2010“ | verändertes Mobilitätsverhalten (MiD 2008) | stärkere Effizienzentwicklung bei Pkw (EU-CO2-Emissionsstandard) GEFÖRDERT VON: 16
  • 17. Renewbility II Entwicklung von Fahrzeugbestand und Verkehrsnachfrage Markus Mehlin (DLR, Institut für Verkehrsforschung) GEFÖRDERT VON: 17
  • 18. Zusammenspiel der Flotten- und Verkehrsnachfragemodelle GEFÖRDERT VON: 18
  • 19. Basisszenario: Pkw-Neuzulassungen CO2-Emissionsstandards führen bis 2030 bereits in der Basisentwicklung zu einem deutlichen Effizienzanstieg. | Basisszenario: Anteil kleinerer Fahrzeuge steigt von 19 % (2005) auf 25 % (2030) | Anteil der Effizienzvarianten innerhalb der Segmente nimmt zu | Anteil der Dieselfahrzeuge an den Neuzulassungen geht bis 2030 auf 29 % zurück GEFÖRDERT VON: 19
  • 20. Basisszenario: Personenverkehrsleistung Im aktualisierten Basisszenario steigt die Attraktivität des motorisierten Individualverkehrs und somit die Fahrleistung. | Wegekosten pro km sinken um 20 % im Vgl. zur Basis Renewbility I aufgrund von effizienten Pkw | Basisszenario: Anstieg der Fahrleistung um 13 % ggü. Basis Renewbility I, auch aufgrund von Verlagerung vom ÖV GEFÖRDERT VON: 20
  • 21. Basisszenario: Güterverkehrsleistung Aufgrund des langsameren Wirtschaftswachstums steigt auch die Verkehrsleistung bis 2030 weniger stark. | Basisszenario: Verringerung der Verkehrsleistung um 8% im Vgl. zur Basis Renewbility I | Modal Split bleibt im Basisszenario unverändert mit klarer Dominanz der Straße GEFÖRDERT VON: 21
  • 22. Klimaschutzszenario: Pkw-Neuzulassungen Weitere Effizienzverbesserung bei Pkw bis 2030. | Aufgrund des verschärften EU-Flottengrenzwertes werden nur noch die effizientesten Varianten je Segment zugelassen | Eine weitere Segmentverschiebung gegenüber der Basis findet nicht statt | Elektrofahrzeuge tragen wesentlich zum Erreichen des Grenzwertes bei, ihr Anteil liegt bei 6 % BEV und 27 % PHEV im Jahr 2030 | Im Pkw-Bestand finden sich 6 Millionen E-Fahrzeuge im Jahr 2030, davon knapp 90% PHEV GEFÖRDERT VON: 22
  • 23. Klimaschutzszenario: Personenverkehrsleistung Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs sinkt bis 2030 zu Gunsten von öffentlichem, Rad- und Fußverkehr. | Rund 200 Mrd. Pkm geringere Verkehrs- leistung im Klimaschutzszenario gegenüber der Basis 2030 | Pkw-Verkehrsleistung im Klimaschutzszenario deutlich verringert (-23% im Vgl. zur Basis 2030) | ÖV verzeichnet Zuwachs von 26%, der NMIV von 15% im Vgl. zur Basis 2030 GEFÖRDERT VON: 23
  • 24. Klimaschutzszenario: Lkw-Neuzulassungen Die Effizienz der Lkw-Neuzulassungen nimmt bis 2030 stark zu. | Leichte Nutzfahrzeuge erreichen ihren Flottengrenzwert, vor allem unter Einbezug von knapp 30 % PHEV-Fahrzeugen 2030. | 2020 nur marginaler Anteil von PHEV bei den leichten Nutzfahrzeugen. | Lkw können Grenzwert (-30% gegenüber 2005) über die effizientesten Varianten erreichen. | Investitionen in Technologien sind im Modell ASTRA berücksichtigt. | Der 25-Meter-Lkw erreicht 15.000 (2020) bzw. 20.000 (2030) Neuzulassungen. GEFÖRDERT VON: 24
  • 25. Klimaschutzszenario : Güterverkehrsleistung Der Anstieg des Straßengüterverkehrs kann gedämpft werden. Gleichzeitig erfolgt eine Verlagerung auf Bahn und Binnenschiff. | Verkehrsleistung Lkw steigt auch im Klimaschutzszenario an (+73 % im Vgl. zu 2005) | Verbesserte Schnitt- stellen zwischen den Verkehrsträgern bewirken Verlagerung zur Schiene (+138 %) und Binnenschiff (+46 %) GEFÖRDERT VON: 25
  • 26. Fazit: Flottenentwicklung und Verkehrsnachfrage | Höchst effiziente Pkw setzen sich im Bestand durch. | Die Maßnahmen im Personenverkehr ermöglichen bis 2030 vor allem in Agglomerationsräumen eine Verlagerung vom MIV auf die Alternativen ÖV, Rad- und Fußverkehr. | Die Effizienz der Lkw-Neuzulassungen nimmt bis 2030 stark zu und hat beträchtliche Auswirkungen auf die Gesamtflotte. | Der bis 2030 erwartete Anstieg der Nachfrage im Straßengüterverkehr kann durch die Maßnahmen gedämpft und teilweise auf Bahn und Binnenschiff verlagert werden. GEFÖRDERT VON: |26
  • 27. Renewbility II Ergebnisse der ökonomischen Modellierung Dr. Wolfgang Schade (Fraunhofer-ISI) GEFÖRDERT VON: 27
  • 28. Kopplung Verkehr und Ökonomie GEFÖRDERT VON: 28
  • 29. Ökonomische Impulse des Klimaschutzszenarios im Verkehr | Regulierung treibt Innovation und technischen Fortschritt und induziert zusätzliche Investitionen | Weitere zusätzliche Investitionen z.B. Gleisanschlüsse, IT zur verbesserten Organisation im ÖV | Leitmarkt bei Effizienz- und Klimaschutztechnologien im Verkehr treibt Exporte | Effizienzsteigerung des Straßenverkehrs verringert fossile Energienachfrage und damit Import von Rohöl | Kleinerer Teil der vermiedenen fossilen Energienachfrage wird verlagert auf nationale Wertschöpfung z.B. erneuerbaren Strom für E-Mobile GEFÖRDERT VON: 29
  • 30. Strukturelle Veränderung der Mobilitätsausgaben der Haushalte Veränderung der Mobilitätsausgaben | Verringerung der Wertschöpfungs- relevanten Mobilitäts- ausgaben | Verlagerung des Konsums von Kraftstoffen auf Pkw und Verkehrs- dienstleistungen GEFÖRDERT VON: 30
  • 31. Veränderung der Staatseinnahmen im Klimaschutzszenario Veränderung der Staatseinnahmen | Steigende Kraftstoffsteuern und Lkw-Maut lassen die Staatseinnahmen ansteigen | Anstieg der Steuersätze kompensiert die Effizienz- steigerungen | Staatshaushalt wird entlastet GEFÖRDERT VON: 31
  • 32. Effekt auf Wachstum und Beschäftigung im Klimaschutzszenario Veränderung der volkswirtschaftlichen Rahmendaten | Auch langfristige Zweitrundeneffekte bleiben positiv bis 2030 | Sektorale Verschiebungen führen zu veränderter Beschäftigungs- wirkung GEFÖRDERT VON: 32
  • 33. Fazit: ökonomische Effekte des Klimaschutzes im Verkehr | Steigerung der Wertschöpfung im Automobilsektor durch Effizienzinnovationen | Verschiebung der Konsumausgaben im Verkehr von fossilen (importierten) Kraftstoffen zu Pkw-Anschaffung und ÖV | Stabilisierung der Staatseinnahmen aus dem Verkehr durch Kompensation der Effizienzgewinne mit höherer Mineralölsteuer und steigender Lkw-Maut | Beschäftigung nahezu stabil mit Tendenz zur Verlagerung zu Sektoren mit höherer Arbeitsproduktivität | In Summe: leicht positiver Wachstumsimpuls, d.h. leichte Zunahme des BIP GEFÖRDERT VON: 33
  • 34. Renewbility II Entwicklung von Endenergiebedarf und Treibhausgasemissionen im Kontext der nationalen Klimaziele Florian Hacker (Öko-Institut e.V.) GEFÖRDERT VON: 34
  • 35. Vorbemerkungen zu Endenergiebedarf und Treibhausgasemissionen | Bilanzierung in RENEWBILITY umfasst sowohl direkt von den Verkehrsmitteln emittierte Treibhausgase als auch die indirekten Emissionen aus Fahrzeugproduktion und Kraftstoffherstellung | indirekte Treibhausgasemissionen aus Bau und Betrieb der Infrastruktur nicht Bestandteil der Betrachtung | Energie- und Treibhausgasbilanz umfasst alle innerdeutschen Verkehre; internationaler Luft- und Seeverkehr ist nicht Bestandteil der Betrachtung GEFÖRDERT VON: 35
  • 36. Endenergiebedarf des Verkehrs Der Endenergiebedarf kann bis 2030 um 31% gegenüber 2005 reduziert werden. Die Bedeutung erneuerbarer Energien steigt. | Basisszenario: Energiebedarf sinkt bis 2030 um 4,5% | Klimaschutzszenario: -14% bis 2020 bzw. -31% bis 2030 | Anteil alternative Kraftstoffe: steigt von 4% (2005) auf über 21% (2030) GEFÖRDERT VON: 36
  • 37. Treibhausgasemissionen des Verkehrs Bis 2030 können die Treibhausgasemissionen des Verkehrs um mehr als 37% gegenüber 2005 verringert werden. | Berücksichtigt werden direkte und indirekte THG- Emissionen | Basisszenario: -12% bis 2030 trotz Anstieg der Ver- kehrsleistung  Fahrzeugeffizienz & Biokraftstoffe | Klimaschutzszenario: höhere Minderung durch stärkere Fahrzeugeffizienz, Verkehrsverlagerung und -vermeidung GEFÖRDERT VON: 37
  • 38. Treibhausgasemissionen des Verkehrs Im Personenverkehr kann bis 2030 eine Minderung der Treibhausgasemissionen um 44% erreicht werden. | Basisszenario: THG-Minderung um 18% | Klimaschutzszenario: Minderung um 44% | spezifische Emissionen pro Personenkilometer sinken um 47% gegenüber 2005 GEFÖRDERT VON: 38
  • 39. Treibhausgasemissionen des Verkehrs Im Güterverkehr kann eine Minderung der Treibhausgas- emissionen bis 2030 um 17% erzielt werden. | Basisszenario: Stabilisierung der THG-Emissionen trotz weiter stark steigender Verkehrsleistung | Klimaschutzszenario: zusätzliche Verkehrsverlagerung und Effizienz- steigerung von Fahrzeugen und Prozessen | spezifische THG- Emissionen sinken um 54% GEFÖRDERT VON: 39
  • 40. Treibhausgasemissionen des Verkehrs Nachhaltige Biokraftstoffe und Elektromobilität können die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 24 Mio. t reduzieren. | 6 Mio. E-Pkw in Kopplung mit erneuerbaren Energien: Minderung der THG-Emissionen um 4% bis 2030 | nachhaltig erzeugte Biokraftstoffe: Minderung der THG-Emissionen um 12% GEFÖRDERT VON: 40
  • 41. Fazit: Endenergiebedarf und Treibhausgasemissionen | Im Basisszenario sinkt der Endenergiebedarf bis 2030 nur geringfügig; die THG-Emissionen werden um 12% reduziert | Im Klimaschutzszenario reduziert sich der Endenergiebedarf um etwa ein Drittel; die THG-Emissionen sinken trotz weiteren Anstiegs der Verkehrsleistung um 37% | Bedeutung des Güterverkehr für die THG-Gesamtemissionen des Verkehrs nimmt zu, Auswahl an Maßnahmen und Technologien im Vergleich zum Personenverkehr deutlich eingeschränkter | Wechselspiel von Effizienz- und Kraftstoffpreisentwicklung für die THG- Minderung des Verkehrs (Rebound-Effekt) von besonderer Bedeutung | Höhere Energiekosten als wichtiger Treiber für höhere Effizienz (Technik und Verlagerung); gleichzeitig müssen jedoch auch Alternativen zur Verfügung stehen GEFÖRDERT VON: 41
  • 42. Endenergiebedarf im Kontext der Klimaschutzziele Energieziel für den Verkehr: im RENEWBILITY-Basisszenario 2020 deutlich verfehlt, vom Klimaschutzszenario übertroffen. | Energieziel der Bundesregierung für den Verkehr: -10% bis 2020 und -40% bis 2050 gegenüber 2005 | Basisszenario: Ziel für 2020 wird deutlich verfehlt | Klimaschutzszenario: Energieziel 2020 wird mit -14% leicht übertroffen GEFÖRDERT VON: 42
  • 43. Treibhausgasemissionen im Kontext der Klimaschutzziele Das Klimaschutzszenario bewegt sich in Richtung der Lang- fristziele. Das Basisszenario bleibt hinter den Zielen zurück. | Basisszenario: bis 2020 -3% gegenüber 2010 | Klimaschutzszenario: mit -17% im Jahr 2020 gegenüber 2010 im Bereich bestehender Ziele für den Verkehr | EU-Weißbuch Verkehr: -20% bis 2020 | Ziel für Nicht-ETS- Sektoren in D: -14% bis 2020 GEFÖRDERT VON: 43
  • 44. Zusammenfassung: RENEWBILITY II-Klimaschutzszenario Das RENEWBILITY-Klimaschutzszenario zeigt: | auch im Verkehrssektor können die Treibhausgasemissionen deutlich reduziert werden | eine entsprechende Entwicklung erfordert jedoch ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen, die über den Status quo deutlich hinausgehen | ambitionierte Klimaschutzpolitik im Verkehr kann auch weiterhin individuelle Mobilität sicherstellen und positive volkswirtschaftliche Effekte zur Folge haben | bisher implementierte Maßnahmen, dargestellt im Basisszenario, würden nur zu einer geringen Treibhausgasminderung führen und die Minderungsverpflichtung anderer Sektoren weiter erhöhen GEFÖRDERT VON: 44
  • 45. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Weitere Informationen unter: www.renewbility.de Illustration: Drushba Pankow GEFÖRDERT VON: 45