SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1
Innovationswettbewerbe
Herausforderungen bei der Entwicklung und Durchführung im
Rahmen von Open Innovation Strategien
Jens Kürschner
Bayreuth, 11. Juni 2012
LEHRSTUHL FÜR
DIENSTLEISTUNGSMANAGEMENT
Prof. Dr. Herbert Woratschek
2
“Where do you get Your Ideas? Ask Around.“
(Frank 2010)
LEHRSTUHL FÜR
DIENSTLEISTUNGSMANAGEMENT
Prof. Dr. Herbert Woratschek
3
Agenda
1. Wettbewerbe und Innovationen
2. Innovationswettbewerbe als Open Innovation Strategie
3. Ausgewählte Herausforderungen
4. Fazit und Ausblick
4
Bei Innovationswettbewerben stellt die
Generierung von Innovationen das Ziel im
Wettbewerb dar
Definitionen
Vgl. http://wirtschaftslexikon.gabler.de
Nicht eindeutig definiert. Grundsätzlich Neuheit oder (Er-)Neuerung, die
zu einer Veränderung, bzw. einem Wechsel führt.
Innovation
Streben mehrerer Parteien nach einem Ziel, „wobei der höhere Ziel-
erreichungsgrad des einen i.d.R. einen geringeren Zielerreichungsgrad
des (der) anderen bedingt“.
Wettbewerb
5
Unternehmen verfolgen mit Innovations-
wettbewerben meist parallel eine Vielzahl von
Zielen und Strategien
Zielsetzung
Nutzung des Wissens der breiten Masse (Surowiecki 2004)
– zur Generierung von Innovationen
Arbeitsteilung (Piller, Möslein und Reichwald 2009)
Generierung von Innovationen (Hutter et al. 2011)
Marketing (Wagner 2011)
Kundenbindung (Neyer, Bullinger und Möslein 2011)
Erhöhung des Bekanntheitsgrades (Haller, Bullinger und Möslein 2011)
Kostengünstige Einbindung von Entwicklern (Wagner 2011)
…
6
Zielgruppe / „Masse“
In der Regel reichen Teilnehmer für eine Problem-
stellung Lösungsvorschläge ein, welche
anschließend bewertet und prämiert werden
Grundsätzlicher Ablauf
Veranstalter
Aufruf Lösungen Bewertung Prämierung
Jury
7
Innovationswettbewerbe sind keine Erfindung der
Neuzeit, sondern sind auch in den Geschichts-
büchern zu finden
Historie
1/2
Entdeckung einer Möglichkeit, die weltgrößte Kuppel an der Kathedrale
von Florenz zu errichten (King 2005)
1418
Entdeckung einer Möglichkeit, zuverlässig den Längengrad auf hoher
See zu bestimmen (Sobel 1996)
1714
Erster Flug, non-stop, von New York nach Paris
(Masters und Delbecq 2008)
1919
Erster privater und bemannter Flug in den Weltraum mit einem
wiederverwendbaren Raumschiff (Wagner 2011)
2004
8
Durch die zunehmende Vernetzung und Interaktion
mit Hilfe des Internets unterstützen die
Entwicklung der Innovationswettbewerbe
Historie
2/2
Tim Berners-Lee startet die
Entwicklung des World Wide Webs
(http://www.w3.org)
1989
Entstehung des Begriffs „Web 2.0“,
welcher eine neue, primäre
Nutzungsform des WWW beschreibt
(O‘Reilly 2007)
2004
Zunehmende
Vernetzung,
Interaktion und
kollektiver Intelligenz
9
Agenda
1. Wettbewerbe und Innovationen
2. Innovationswettbewerbe als Open Innovation Strategie
3. Ausgewählte Herausforderungen
4. Fazit und Ausblick
10
Open Innovation beschreibt die Abkehr vom
klassischen Innovationsprozess und ist auf die
Erschließung neuer Potentiale gerichtet
Closed Innovation
Vgl. Chesbrough 2003
Forschung Entwicklung
Markt
Forschungs-
Projekte
Grenzen des
Unternehmens
11
Open Innovation beschreibt die Abkehr vom
klassischen Innovationsprozess und ist auf die
Erschließung neuer Potentiale gerichtet
Open Innovation
Vgl. Chesbrough 2003
Forschung Entwicklung
Aktueller
Markt
Forschungs-
Projekte
Grenzen des
Unternehmens
Neuer
Markt
12
Innovationswettbewerbe stellen ein Open
Innovation Instrument dar und können den ganzen
Innovationsprozess oder Teile hiervon betreffen
Innovationswettbewerbe
Forschung Entwicklung
Aktueller
Markt
Forschungs-
Projekte
Grenzen des
Unternehmens
Neuer
Markt
Beispiel: Entwicklung eines neuen Produktdesigns
13
Innovationswettbewerbe stellen ein Open
Innovation Instrument dar und können den ganzen
Innovationsprozess oder Teile hiervon betreffen
Innovationswettbewerbe
Forschung Entwicklung
Aktueller
Markt
Forschungs-
Projekte
Grenzen des
Unternehmens
Neuer
Markt
Beispiel: Entwicklung einer App für ein neuartiges Gerät
14
Agenda
1. Wettbewerbe und Innovationen
2. Innovationswettbewerbe als Open Innovation Strategie
3. Ausgewählte Herausforderungen
4. Fazit und Ausblick
15
Ideen, bzw. Innovationen lassen sich grundsätzlich
unter anderem in evolutionäre und revolutionäre
Ideen unterteilen
Unterscheidung
Evolutionär/Revolutionär
• Zielt oft auf Verbesserung ab
• Vielfältig unterschiedlich
• Grundsätzlich mit wenig Aufwand erreichbar
Bsp.: Verringerung des Spritverbrauchs eines VW Golf VI um 10 %
Evolutionäre Ideen
Vgl. Morgan und Wang 2010
• Zielt oft auf konkrete Neuentwicklung ab
• Sehr komplex und umfassend
• Benötigt viel Aufwand
Bsp.: Entwicklung eines grünen rein elektrisch betriebenen Gelände-
wagens mit einer Reichweite von mindestens 600 km
Revolutionäre Ideen
16
• Das Problem und nicht die Lösung definieren
• Möchte ich evolutionäre (spezifisch und leichter zu beantworten)
oder revolutionäre (komplex und aufwändig)Innovationen
generieren?
Zu beachten
Die korrekte Formulierung der Problemstellung ist
insbesondere davon abhängig, welche Innovatoren
und welche Innovationen gesucht sind
Korrekte Formulierung
der Problemstellung
• Die Formulierung der Problemstellung, bzw. die Aufgabenstellung
kann sehr vielseitig sein
• Sie definiert, wie der Wettbewerb im weiteren Verlauf abläuft und
insbesondere, welche Innovatoren als Zielgruppe anvisiert werden
• Je nach Problemstellung müssen weitere Parameter unterschiedlich
ausgerichtet werden
Hintergrund
17
Die optimale Teilnehmerzahl ist stark von der
gesuchten Innovation abhängig und generell
schwer festzulegen
Optimale
Teilnehmerstruktur
• Große Teilnehmerzahl senkt Engagement des Einzelnen
• Große Teilnehmerzahl erhöht die Wahrscheinlichkeit eine passende
Lösung zu finden
• Eine gewisse Teilnehmerzahl ist notwendig, um produktiven
Wettbewerb zu schaffen
• Mehrere suboptimale Lösungen können ggf. zu einer wertvollen
Innovation kombiniert werden
• Evolutionäre Innovationen  große Teilnehmerzahl
• Revolutionäre Innovationen  kleine Teilnehmerzahl
• Kombination durch mehrere Runden mit unterschiedlicher Anzahl
Zu beachten
• Ein Wettbewerb kann für alle Interessenten oder lediglich für eine
abgegrenzte Zielgruppe geöffnet sein
• Theoretisch optimale Teilnehmerzahl: 2
Hintergrund
18
Für einen effektiven und effizienten Wettbewerb
sind stets die unterschiedlichen Motivatoren der
Teilnehmer zu berücksichtigen
Passendes
Anreizsystems
• Teilnehmer nicht nur durch Geld motiviert
• Weitere Motivatoren können sein:
• Spaß, kreativ zu sein
• sich mit Gleichgesinnten messen
• sich der Öffentlichkeit oder dem Veranstalter präsentieren
• Eigeninteresse an neuem Produkt
• …
• Evolutionäre Innovationen  mehrere, abgestufte Preise
• Revolutionäre Innovationen  ein großer Preis
Zu beachten
• Stete Motivation für Erfolg entscheidend
• Kaum Berücksichtigung für unterschiedliche Motivatoren
Hintergrund
19
Sowohl ein kooperatives, als auch kompetitives
Umfeld bietet Vorteile und entsprechend der
Problemstellung zu bestimmen
Kooperation vs.
Wettbewerb
• Personen tendenziell gewillt Informationen und Wissen zu teilen, um
Innovationen zu generieren
• Motivatoren u. a.: Soziale Wünsche, Nutzungsinteresse am
Endergebnis, eigenes Wissen erweitern
• Wettbewerb fördert Fokus auf die eine, eigene Idee
• Kooperation fördert die Kreativität
• Kombination aus Wettbewerb und Kooperation eher schlecht
• Wenn Kooperation gewählt, muss diese durch den Wettbewerbs-
rahmen gefördert werden (bspw. entsprechende IT-Funktionen)
Zu beachten
• Sowohl kooperatives, als auch kompetitives Verhalten von
Teilnehmern kann zu großen Innovationen führen
• Kooperation und Wettbewerb steht meist im Widerspruch
Hintergrund
20
Interne Vorbehalte können mit intensiver
Aufklärungsarbeit und entsprechenden
Unternehmensstrukturen aufgelöst werden
Einbindung in interne
Strukturen
• Umfassendes Innovationscontrolling zur Steuerung und
Zusammenführung von strategischem Management,
Personalentwicklung, Innovations- und Technologiemanagement
• Entwicklung entsprechender Kompetenzen (bspw. Integrations-,
Netzwerk- und Führungskompetenzen)
• Aufbau eines Vertrauensmanagements
• Einführung so genannter „Gatekeeper“, als Vermittler und
Wissensmanager
• Schaffung von interner Akzeptanz durch offene
Unternehmensstruktur und flache Hierarchien
• Berücksichtigung von sozialen Effekten und Interdependenzen
Zu beachten
Meist starke unternehmensinterne Vorbehalte gegenüber einer Öffnung
des Innovationsprozesses (NIH-Syndrom)
Hintergrund
21
Agenda
1. Wettbewerbe und Innovationen
2. Innovationswettbewerbe als Open Innovation Strategie
3. Ausgewählte Herausforderungen
4. Fazit und Ausblick
22
Innovationswettbewerbe gewinnen immer weiter
an Bedeutung, benötigen aber auch umfassendes
Management und Einzelfallberücksichtigung
Fazit und Ausblick
Viele offene Fragen:
• Wie können/sollen interne Innovatoren eingebunden werden?
• Wie sieht die optimale Kombination von Kooperation und
Wettbewerb aus?
• Wie beeinflusst negatives Verhalten von Teilnehmern den
Wettbewerb?
• Ist die Bewertung von Beiträgen durch Teilnehmer sinnvoll?
• …
(Haller, Bullinger und Möslein 2011)
Innovationswettbewerbe nicht für jede Fragestellung sinnvoll
(Wagner 2011) und im Einzelfall hinsichtlich Nutzen vs.
Transaktions- und Organisationskosten zu bewerten
(Piller, Möslein und Reichwald 2009)
Die Ausgestaltung von Innovationswettbewerben muss stets an
den jeweiligen Zielen ausgerichtet sein (Terwiesch und Xu 2008)
23
Disclaimer
Jens Kürschner
www.jenskuerschner.de
Zugehörige Arbeit: ISBN: 978-3-656-24550-6
Das Quellenverzeichnis ist der zugehörigen Seminararbeit zu entnehmen. Zusätzlich genutzte Quellen wurden auf
den jeweiligen Präsentationsfolien angegeben. Quellangaben zu den ausgewählten Herausforderungen sind den
gleichnamigen Punkten der schriftlichen Seminararbeit zu entnehmen.
Bilder: ©Raja R, ©iStockphoto.com/ThomasTroy, ©Sachin Ghodke, ©dlee, ©iStockphoto.com/casenbina,
©iStockphoto.com/Lepro, ©iStockphoto.com/duckycards, ©iStockphoto.com/Chagin, ©Miroslav Sárička, ©Sanja
Gjenero, ©Andronicus Riyono, ©iStockphoto.com/antb

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Innovationsmanagement und Innovationsstrategie für Verlage
Innovationsmanagement und Innovationsstrategie für VerlageInnovationsmanagement und Innovationsstrategie für Verlage
Innovationsmanagement und Innovationsstrategie für Verlage
Kirchner + Robrecht management consultants
 
Dr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum Geschäftsmodell
Dr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum GeschäftsmodellDr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum Geschäftsmodell
Dr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum Geschäftsmodell
Börsenverein des Deutschen Buchhandels
 
Innovationsmanagement und Wissensmanagement (Knowledge-Management)
Innovationsmanagement und Wissensmanagement (Knowledge-Management)Innovationsmanagement und Wissensmanagement (Knowledge-Management)
Innovationsmanagement und Wissensmanagement (Knowledge-Management)
Frederik Bernard
 
Kurz Präsentation zu Open innovation
Kurz Präsentation zu Open innovationKurz Präsentation zu Open innovation
Kurz Präsentation zu Open innovation
Cihans
 
Neues Denken in Sales und Marketing - Tag 1
Neues Denken in Sales und Marketing - Tag 1Neues Denken in Sales und Marketing - Tag 1
Neues Denken in Sales und Marketing - Tag 1
Bellaada
 
Prof. Dr. Andrea Hausmann: Erfolgreiches Innovationsmanagement in Kulturbetri...
Prof. Dr. Andrea Hausmann: Erfolgreiches Innovationsmanagement in Kulturbetri...Prof. Dr. Andrea Hausmann: Erfolgreiches Innovationsmanagement in Kulturbetri...
Prof. Dr. Andrea Hausmann: Erfolgreiches Innovationsmanagement in Kulturbetri...
Raabe Verlag
 
Crowdsourcing and Innovation Contests
Crowdsourcing and Innovation ContestsCrowdsourcing and Innovation Contests
Crowdsourcing and Innovation Contests
Volker Bilgram
 
Innovation Leadership
Innovation LeadershipInnovation Leadership
Innovation Leadership
Thomas Memmel
 
Innovation und controlling kapfenberg 1203
Innovation und controlling kapfenberg 1203Innovation und controlling kapfenberg 1203
Innovation und controlling kapfenberg 1203
ICV
 
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
Clemens Frowein
 
Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
Torsten Eymann
 
Innovation - Entwicklung und Konzepte
Innovation - Entwicklung und KonzepteInnovation - Entwicklung und Konzepte
Innovation - Entwicklung und Konzepte
Theodor Beutel
 
Innovative Geschäftsmodelle - eine kurze Einführung
Innovative Geschäftsmodelle - eine kurze EinführungInnovative Geschäftsmodelle - eine kurze Einführung
Innovative Geschäftsmodelle - eine kurze Einführung
Jessica Di Bella
 
Innovation Labs und Corporate Acceleratoren im Innovations-Dilemma
Innovation Labs und Corporate Acceleratoren im Innovations-DilemmaInnovation Labs und Corporate Acceleratoren im Innovations-Dilemma
Innovation Labs und Corporate Acceleratoren im Innovations-Dilemma
Manuel Funk
 
Innovation Experience by 40 Grad GmbH Labor für Innovation
Innovation Experience by 40 Grad GmbH Labor für InnovationInnovation Experience by 40 Grad GmbH Labor für Innovation
Innovation Experience by 40 Grad GmbH Labor für Innovation
Frederik Bernard
 
BUSINESS MODEL INNOVATION
BUSINESS MODEL INNOVATIONBUSINESS MODEL INNOVATION
BUSINESS MODEL INNOVATION
Clemens Frowein
 
Anwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-Bereich
Anwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-BereichAnwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-Bereich
Anwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-Bereich
Jörg Hoewner
 
Alexander Gerber: Wissenschaft als strategischer Partner der Wirtschaft
Alexander Gerber: Wissenschaft als strategischer Partner der WirtschaftAlexander Gerber: Wissenschaft als strategischer Partner der Wirtschaft
Alexander Gerber: Wissenschaft als strategischer Partner der Wirtschaft
Stefanie Kollenberg, Raabe Verlag
 
Mit Business Model Innovation zu nachhaltigen Geschäftsmodellen
Mit Business Model Innovation zu nachhaltigen GeschäftsmodellenMit Business Model Innovation zu nachhaltigen Geschäftsmodellen
Mit Business Model Innovation zu nachhaltigen Geschäftsmodellen
Hemma Bieser
 

Was ist angesagt? (20)

Innovationsmanagement und Innovationsstrategie für Verlage
Innovationsmanagement und Innovationsstrategie für VerlageInnovationsmanagement und Innovationsstrategie für Verlage
Innovationsmanagement und Innovationsstrategie für Verlage
 
Dr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum Geschäftsmodell
Dr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum GeschäftsmodellDr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum Geschäftsmodell
Dr. Christan Lüdtke: Von der Idee zum Geschäftsmodell
 
Innovationsmanagement und Wissensmanagement (Knowledge-Management)
Innovationsmanagement und Wissensmanagement (Knowledge-Management)Innovationsmanagement und Wissensmanagement (Knowledge-Management)
Innovationsmanagement und Wissensmanagement (Knowledge-Management)
 
Kurz Präsentation zu Open innovation
Kurz Präsentation zu Open innovationKurz Präsentation zu Open innovation
Kurz Präsentation zu Open innovation
 
Innovation basics
Innovation basicsInnovation basics
Innovation basics
 
Neues Denken in Sales und Marketing - Tag 1
Neues Denken in Sales und Marketing - Tag 1Neues Denken in Sales und Marketing - Tag 1
Neues Denken in Sales und Marketing - Tag 1
 
Prof. Dr. Andrea Hausmann: Erfolgreiches Innovationsmanagement in Kulturbetri...
Prof. Dr. Andrea Hausmann: Erfolgreiches Innovationsmanagement in Kulturbetri...Prof. Dr. Andrea Hausmann: Erfolgreiches Innovationsmanagement in Kulturbetri...
Prof. Dr. Andrea Hausmann: Erfolgreiches Innovationsmanagement in Kulturbetri...
 
Crowdsourcing and Innovation Contests
Crowdsourcing and Innovation ContestsCrowdsourcing and Innovation Contests
Crowdsourcing and Innovation Contests
 
Innovation Leadership
Innovation LeadershipInnovation Leadership
Innovation Leadership
 
Innovation und controlling kapfenberg 1203
Innovation und controlling kapfenberg 1203Innovation und controlling kapfenberg 1203
Innovation und controlling kapfenberg 1203
 
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
Professionelles innovationsmanagement 2010 [kompatibilitätsmodus]
 
Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
Schöpfen und Zerstören - wie Unternehmen Innovation überleben können (und wie...
 
Innovation - Entwicklung und Konzepte
Innovation - Entwicklung und KonzepteInnovation - Entwicklung und Konzepte
Innovation - Entwicklung und Konzepte
 
Innovative Geschäftsmodelle - eine kurze Einführung
Innovative Geschäftsmodelle - eine kurze EinführungInnovative Geschäftsmodelle - eine kurze Einführung
Innovative Geschäftsmodelle - eine kurze Einführung
 
Innovation Labs und Corporate Acceleratoren im Innovations-Dilemma
Innovation Labs und Corporate Acceleratoren im Innovations-DilemmaInnovation Labs und Corporate Acceleratoren im Innovations-Dilemma
Innovation Labs und Corporate Acceleratoren im Innovations-Dilemma
 
Innovation Experience by 40 Grad GmbH Labor für Innovation
Innovation Experience by 40 Grad GmbH Labor für InnovationInnovation Experience by 40 Grad GmbH Labor für Innovation
Innovation Experience by 40 Grad GmbH Labor für Innovation
 
BUSINESS MODEL INNOVATION
BUSINESS MODEL INNOVATIONBUSINESS MODEL INNOVATION
BUSINESS MODEL INNOVATION
 
Anwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-Bereich
Anwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-BereichAnwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-Bereich
Anwendungen von Analysewerkzeugen im Social Media-Bereich
 
Alexander Gerber: Wissenschaft als strategischer Partner der Wirtschaft
Alexander Gerber: Wissenschaft als strategischer Partner der WirtschaftAlexander Gerber: Wissenschaft als strategischer Partner der Wirtschaft
Alexander Gerber: Wissenschaft als strategischer Partner der Wirtschaft
 
Mit Business Model Innovation zu nachhaltigen Geschäftsmodellen
Mit Business Model Innovation zu nachhaltigen GeschäftsmodellenMit Business Model Innovation zu nachhaltigen Geschäftsmodellen
Mit Business Model Innovation zu nachhaltigen Geschäftsmodellen
 

Andere mochten auch

Optionen am Beispiel erklärt
Optionen am Beispiel erklärtOptionen am Beispiel erklärt
Optionen am Beispiel erklärt
Jens Kuerschner
 
Abschnitte am Beispiel erklärt
Abschnitte am Beispiel erklärtAbschnitte am Beispiel erklärt
Abschnitte am Beispiel erklärt
Jens Kuerschner
 
Table ronde 3 - Dr Strubel (CHU Nîmes)
Table ronde 3 - Dr Strubel  (CHU Nîmes)Table ronde 3 - Dr Strubel  (CHU Nîmes)
Table ronde 3 - Dr Strubel (CHU Nîmes)
Fondation i2ml
 
Obrir documents google docs
Obrir documents google docsObrir documents google docs
Obrir documents google docs
Juan Carlos
 
Tren de-la_vida
 Tren de-la_vida Tren de-la_vida
Tren de-la_vida
bernal27
 
Décret n°82 1003-du_23_novembre_1982
Décret n°82 1003-du_23_novembre_1982Décret n°82 1003-du_23_novembre_1982
Enlace Ciudadano Nro. 264 - Fotos Alfredo Perez Guererro
Enlace Ciudadano Nro. 264 -  Fotos Alfredo Perez Guererro Enlace Ciudadano Nro. 264 -  Fotos Alfredo Perez Guererro
Enlace Ciudadano Nro. 264 - Fotos Alfredo Perez Guererro
Presidencia de la República del Ecuador
 
Social Workflows mit Nintex Workflow und SharePoint 2013
Social Workflows mit Nintex Workflow und SharePoint 2013Social Workflows mit Nintex Workflow und SharePoint 2013
Social Workflows mit Nintex Workflow und SharePoint 2013
Christian Heindel
 
ABP Aspectos favorables y desfavorables en mi ruta a las ABP
ABP Aspectos favorables y desfavorables en mi ruta a las ABPABP Aspectos favorables y desfavorables en mi ruta a las ABP
ABP Aspectos favorables y desfavorables en mi ruta a las ABP
Edgar Devia Góngora
 
Bis cuba 1
Bis cuba 1Bis cuba 1
Bis cuba 1
kbtrauma
 
020511 - soship Workshop #1 PLA
020511 - soship Workshop #1 PLA020511 - soship Workshop #1 PLA
020511 - soship Workshop #1 PLA
Dennis Brüntje
 
5.- Subsecretaría de Promoción de la Comunicación
5.- Subsecretaría de Promoción de la Comunicación5.- Subsecretaría de Promoción de la Comunicación
5.- Subsecretaría de Promoción de la Comunicación
Presidencia de la República del Ecuador
 
Enlace Ciudadano Nro. 272 - El Universo
Enlace Ciudadano Nro. 272 - El Universo Enlace Ciudadano Nro. 272 - El Universo
Enlace Ciudadano Nro. 272 - El Universo
Presidencia de la República del Ecuador
 
Webcom 2009: Philippe Martin Lifestream
Webcom 2009: Philippe Martin LifestreamWebcom 2009: Philippe Martin Lifestream
Webcom 2009: Philippe Martin Lifestream
Philippe Martin
 
Cómo imaginamos el futuro?
Cómo imaginamos el futuro?Cómo imaginamos el futuro?
Cómo imaginamos el futuro?
Sobre Tiza
 
Bloque de cierre metodologia pacie
Bloque de cierre metodologia pacieBloque de cierre metodologia pacie
Bloque de cierre metodologia pacie
crecer
 
Publication annonce légale dissolution
Publication annonce légale dissolutionPublication annonce légale dissolution
Publication annonce légale dissolution
L'Itinérant Annonces Légales
 

Andere mochten auch (20)

Optionen am Beispiel erklärt
Optionen am Beispiel erklärtOptionen am Beispiel erklärt
Optionen am Beispiel erklärt
 
Abschnitte am Beispiel erklärt
Abschnitte am Beispiel erklärtAbschnitte am Beispiel erklärt
Abschnitte am Beispiel erklärt
 
Table ronde 3 - Dr Strubel (CHU Nîmes)
Table ronde 3 - Dr Strubel  (CHU Nîmes)Table ronde 3 - Dr Strubel  (CHU Nîmes)
Table ronde 3 - Dr Strubel (CHU Nîmes)
 
Obrir documents google docs
Obrir documents google docsObrir documents google docs
Obrir documents google docs
 
Tren de-la_vida
 Tren de-la_vida Tren de-la_vida
Tren de-la_vida
 
Décret n°82 1003-du_23_novembre_1982
Décret n°82 1003-du_23_novembre_1982Décret n°82 1003-du_23_novembre_1982
Décret n°82 1003-du_23_novembre_1982
 
Enlace Ciudadano Nro. 264 - Fotos Alfredo Perez Guererro
Enlace Ciudadano Nro. 264 -  Fotos Alfredo Perez Guererro Enlace Ciudadano Nro. 264 -  Fotos Alfredo Perez Guererro
Enlace Ciudadano Nro. 264 - Fotos Alfredo Perez Guererro
 
Social Workflows mit Nintex Workflow und SharePoint 2013
Social Workflows mit Nintex Workflow und SharePoint 2013Social Workflows mit Nintex Workflow und SharePoint 2013
Social Workflows mit Nintex Workflow und SharePoint 2013
 
ABP Aspectos favorables y desfavorables en mi ruta a las ABP
ABP Aspectos favorables y desfavorables en mi ruta a las ABPABP Aspectos favorables y desfavorables en mi ruta a las ABP
ABP Aspectos favorables y desfavorables en mi ruta a las ABP
 
Dun laoghaire
Dun laoghaireDun laoghaire
Dun laoghaire
 
Bis cuba 1
Bis cuba 1Bis cuba 1
Bis cuba 1
 
Câbles
CâblesCâbles
Câbles
 
020511 - soship Workshop #1 PLA
020511 - soship Workshop #1 PLA020511 - soship Workshop #1 PLA
020511 - soship Workshop #1 PLA
 
5.- Subsecretaría de Promoción de la Comunicación
5.- Subsecretaría de Promoción de la Comunicación5.- Subsecretaría de Promoción de la Comunicación
5.- Subsecretaría de Promoción de la Comunicación
 
Enlace Ciudadano Nro. 272 - El Universo
Enlace Ciudadano Nro. 272 - El Universo Enlace Ciudadano Nro. 272 - El Universo
Enlace Ciudadano Nro. 272 - El Universo
 
Webcom 2009: Philippe Martin Lifestream
Webcom 2009: Philippe Martin LifestreamWebcom 2009: Philippe Martin Lifestream
Webcom 2009: Philippe Martin Lifestream
 
Tereus 2
Tereus 2Tereus 2
Tereus 2
 
Cómo imaginamos el futuro?
Cómo imaginamos el futuro?Cómo imaginamos el futuro?
Cómo imaginamos el futuro?
 
Bloque de cierre metodologia pacie
Bloque de cierre metodologia pacieBloque de cierre metodologia pacie
Bloque de cierre metodologia pacie
 
Publication annonce légale dissolution
Publication annonce légale dissolutionPublication annonce légale dissolution
Publication annonce légale dissolution
 

Ähnlich wie Innovationswettbewerbe: Herausforderungen bei der Entwicklung und Durchführung im Rahmen von Open Innovation Strategien

Bedeutung von Innovation Communities für die Innovationsmarktforschung
Bedeutung von Innovation Communities für die InnovationsmarktforschungBedeutung von Innovation Communities für die Innovationsmarktforschung
Bedeutung von Innovation Communities für die Innovationsmarktforschung
FH Brandenburg
 
Die 10 wichtigsten Inhalte zum Aufbau von Open Enterprise Revenue
Die 10 wichtigsten Inhalte zum Aufbau von Open Enterprise RevenueDie 10 wichtigsten Inhalte zum Aufbau von Open Enterprise Revenue
Die 10 wichtigsten Inhalte zum Aufbau von Open Enterprise Revenue
NETBAES
 
Innovatives Produkt entwickelt und nun?
Innovatives Produkt entwickelt und nun?Innovatives Produkt entwickelt und nun?
Innovatives Produkt entwickelt und nun?
Boris H. Buckow
 
Innovatives Produkt entwickelt und nun?
Innovatives Produkt entwickelt und nun?Innovatives Produkt entwickelt und nun?
Innovatives Produkt entwickelt und nun?
Boris H. Buckow
 
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
Rudolf Mumenthaler
 
Innovation Communities - Handout
Innovation Communities - HandoutInnovation Communities - Handout
Innovation Communities - Handout
FH Brandenburg
 
Partner des Open Managements
Partner des Open ManagementsPartner des Open Managements
Partner des Open Managements
NETBAES
 
2. understanding innovation de (final)
2. understanding innovation de (final)2. understanding innovation de (final)
2. understanding innovation de (final)
caniceconsulting
 
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
Rudolf Mumenthaler
 
Das Geheimnis erfolgreicher Innovationen
Das Geheimnis erfolgreicher InnovationenDas Geheimnis erfolgreicher Innovationen
Das Geheimnis erfolgreicher Innovationen
K12 Agentur für Kommunikation und Innovation GmbH
 
Module 5 5.1.1 presentation ge
Module 5 5.1.1 presentation geModule 5 5.1.1 presentation ge
Module 5 5.1.1 presentation ge
TamunaNL
 
innosabi Case Study: Medical Valley Innovation – Eine innosabi Crowdsourced I...
innosabi Case Study: Medical Valley Innovation – Eine innosabi Crowdsourced I...innosabi Case Study: Medical Valley Innovation – Eine innosabi Crowdsourced I...
innosabi Case Study: Medical Valley Innovation – Eine innosabi Crowdsourced I...
innosabi GmbH
 
Birgit Fingerle - Innovation zum mitmachen - movers&shakers bibltag-hh_20120523
Birgit Fingerle - Innovation zum mitmachen - movers&shakers bibltag-hh_20120523Birgit Fingerle - Innovation zum mitmachen - movers&shakers bibltag-hh_20120523
Birgit Fingerle - Innovation zum mitmachen - movers&shakers bibltag-hh_20120523
Zukunftswerkstatt
 
innosabi innovators studio webcast 201502
innosabi innovators studio webcast 201502innosabi innovators studio webcast 201502
innosabi innovators studio webcast 201502
Catharina van Delden
 
KJ Poppe AKIS EIP Tagung Berlin 2014 Deutsch
KJ Poppe AKIS EIP Tagung Berlin 2014 DeutschKJ Poppe AKIS EIP Tagung Berlin 2014 Deutsch
KJ Poppe AKIS EIP Tagung Berlin 2014 Deutsch
Krijn Poppe
 
Ergebnisse der Expertenbefragung zu Innovationsflüssen
Ergebnisse der Expertenbefragung zu InnovationsflüssenErgebnisse der Expertenbefragung zu Innovationsflüssen
Ergebnisse der Expertenbefragung zu Innovationsflüssen
integro
 
Lehrgang an der SOMEX Cloud, Daniel Krebser, April 2012
Lehrgang an der SOMEX Cloud, Daniel Krebser, April 2012Lehrgang an der SOMEX Cloud, Daniel Krebser, April 2012
Lehrgang an der SOMEX Cloud, Daniel Krebser, April 2012
Atizo AG
 
Social Media Lehrgang SOMEX cloud, Daniel Krebser, April 2012
Social Media Lehrgang SOMEX cloud, Daniel Krebser, April 2012Social Media Lehrgang SOMEX cloud, Daniel Krebser, April 2012
Social Media Lehrgang SOMEX cloud, Daniel Krebser, April 2012
Daniel Krebser
 
ASIS - GUIDELINE #5 – DE - Guidelines for social innovation funding
ASIS - GUIDELINE #5 – DE - Guidelines for social innovation fundingASIS - GUIDELINE #5 – DE - Guidelines for social innovation funding
ASIS - GUIDELINE #5 – DE - Guidelines for social innovation funding
armelleguillermet
 
Circular Creatives - Module 4 German.pptx
Circular Creatives - Module 4 German.pptxCircular Creatives - Module 4 German.pptx
Circular Creatives - Module 4 German.pptx
Aine42
 

Ähnlich wie Innovationswettbewerbe: Herausforderungen bei der Entwicklung und Durchführung im Rahmen von Open Innovation Strategien (20)

Bedeutung von Innovation Communities für die Innovationsmarktforschung
Bedeutung von Innovation Communities für die InnovationsmarktforschungBedeutung von Innovation Communities für die Innovationsmarktforschung
Bedeutung von Innovation Communities für die Innovationsmarktforschung
 
Die 10 wichtigsten Inhalte zum Aufbau von Open Enterprise Revenue
Die 10 wichtigsten Inhalte zum Aufbau von Open Enterprise RevenueDie 10 wichtigsten Inhalte zum Aufbau von Open Enterprise Revenue
Die 10 wichtigsten Inhalte zum Aufbau von Open Enterprise Revenue
 
Innovatives Produkt entwickelt und nun?
Innovatives Produkt entwickelt und nun?Innovatives Produkt entwickelt und nun?
Innovatives Produkt entwickelt und nun?
 
Innovatives Produkt entwickelt und nun?
Innovatives Produkt entwickelt und nun?Innovatives Produkt entwickelt und nun?
Innovatives Produkt entwickelt und nun?
 
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
 
Innovation Communities - Handout
Innovation Communities - HandoutInnovation Communities - Handout
Innovation Communities - Handout
 
Partner des Open Managements
Partner des Open ManagementsPartner des Open Managements
Partner des Open Managements
 
2. understanding innovation de (final)
2. understanding innovation de (final)2. understanding innovation de (final)
2. understanding innovation de (final)
 
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
Innovationsmanagement als Methode zur Zukunftssicherung von Bibliotheken?
 
Das Geheimnis erfolgreicher Innovationen
Das Geheimnis erfolgreicher InnovationenDas Geheimnis erfolgreicher Innovationen
Das Geheimnis erfolgreicher Innovationen
 
Module 5 5.1.1 presentation ge
Module 5 5.1.1 presentation geModule 5 5.1.1 presentation ge
Module 5 5.1.1 presentation ge
 
innosabi Case Study: Medical Valley Innovation – Eine innosabi Crowdsourced I...
innosabi Case Study: Medical Valley Innovation – Eine innosabi Crowdsourced I...innosabi Case Study: Medical Valley Innovation – Eine innosabi Crowdsourced I...
innosabi Case Study: Medical Valley Innovation – Eine innosabi Crowdsourced I...
 
Birgit Fingerle - Innovation zum mitmachen - movers&shakers bibltag-hh_20120523
Birgit Fingerle - Innovation zum mitmachen - movers&shakers bibltag-hh_20120523Birgit Fingerle - Innovation zum mitmachen - movers&shakers bibltag-hh_20120523
Birgit Fingerle - Innovation zum mitmachen - movers&shakers bibltag-hh_20120523
 
innosabi innovators studio webcast 201502
innosabi innovators studio webcast 201502innosabi innovators studio webcast 201502
innosabi innovators studio webcast 201502
 
KJ Poppe AKIS EIP Tagung Berlin 2014 Deutsch
KJ Poppe AKIS EIP Tagung Berlin 2014 DeutschKJ Poppe AKIS EIP Tagung Berlin 2014 Deutsch
KJ Poppe AKIS EIP Tagung Berlin 2014 Deutsch
 
Ergebnisse der Expertenbefragung zu Innovationsflüssen
Ergebnisse der Expertenbefragung zu InnovationsflüssenErgebnisse der Expertenbefragung zu Innovationsflüssen
Ergebnisse der Expertenbefragung zu Innovationsflüssen
 
Lehrgang an der SOMEX Cloud, Daniel Krebser, April 2012
Lehrgang an der SOMEX Cloud, Daniel Krebser, April 2012Lehrgang an der SOMEX Cloud, Daniel Krebser, April 2012
Lehrgang an der SOMEX Cloud, Daniel Krebser, April 2012
 
Social Media Lehrgang SOMEX cloud, Daniel Krebser, April 2012
Social Media Lehrgang SOMEX cloud, Daniel Krebser, April 2012Social Media Lehrgang SOMEX cloud, Daniel Krebser, April 2012
Social Media Lehrgang SOMEX cloud, Daniel Krebser, April 2012
 
ASIS - GUIDELINE #5 – DE - Guidelines for social innovation funding
ASIS - GUIDELINE #5 – DE - Guidelines for social innovation fundingASIS - GUIDELINE #5 – DE - Guidelines for social innovation funding
ASIS - GUIDELINE #5 – DE - Guidelines for social innovation funding
 
Circular Creatives - Module 4 German.pptx
Circular Creatives - Module 4 German.pptxCircular Creatives - Module 4 German.pptx
Circular Creatives - Module 4 German.pptx
 

Innovationswettbewerbe: Herausforderungen bei der Entwicklung und Durchführung im Rahmen von Open Innovation Strategien

  • 1. 1 Innovationswettbewerbe Herausforderungen bei der Entwicklung und Durchführung im Rahmen von Open Innovation Strategien Jens Kürschner Bayreuth, 11. Juni 2012 LEHRSTUHL FÜR DIENSTLEISTUNGSMANAGEMENT Prof. Dr. Herbert Woratschek
  • 2. 2 “Where do you get Your Ideas? Ask Around.“ (Frank 2010) LEHRSTUHL FÜR DIENSTLEISTUNGSMANAGEMENT Prof. Dr. Herbert Woratschek
  • 3. 3 Agenda 1. Wettbewerbe und Innovationen 2. Innovationswettbewerbe als Open Innovation Strategie 3. Ausgewählte Herausforderungen 4. Fazit und Ausblick
  • 4. 4 Bei Innovationswettbewerben stellt die Generierung von Innovationen das Ziel im Wettbewerb dar Definitionen Vgl. http://wirtschaftslexikon.gabler.de Nicht eindeutig definiert. Grundsätzlich Neuheit oder (Er-)Neuerung, die zu einer Veränderung, bzw. einem Wechsel führt. Innovation Streben mehrerer Parteien nach einem Ziel, „wobei der höhere Ziel- erreichungsgrad des einen i.d.R. einen geringeren Zielerreichungsgrad des (der) anderen bedingt“. Wettbewerb
  • 5. 5 Unternehmen verfolgen mit Innovations- wettbewerben meist parallel eine Vielzahl von Zielen und Strategien Zielsetzung Nutzung des Wissens der breiten Masse (Surowiecki 2004) – zur Generierung von Innovationen Arbeitsteilung (Piller, Möslein und Reichwald 2009) Generierung von Innovationen (Hutter et al. 2011) Marketing (Wagner 2011) Kundenbindung (Neyer, Bullinger und Möslein 2011) Erhöhung des Bekanntheitsgrades (Haller, Bullinger und Möslein 2011) Kostengünstige Einbindung von Entwicklern (Wagner 2011) …
  • 6. 6 Zielgruppe / „Masse“ In der Regel reichen Teilnehmer für eine Problem- stellung Lösungsvorschläge ein, welche anschließend bewertet und prämiert werden Grundsätzlicher Ablauf Veranstalter Aufruf Lösungen Bewertung Prämierung Jury
  • 7. 7 Innovationswettbewerbe sind keine Erfindung der Neuzeit, sondern sind auch in den Geschichts- büchern zu finden Historie 1/2 Entdeckung einer Möglichkeit, die weltgrößte Kuppel an der Kathedrale von Florenz zu errichten (King 2005) 1418 Entdeckung einer Möglichkeit, zuverlässig den Längengrad auf hoher See zu bestimmen (Sobel 1996) 1714 Erster Flug, non-stop, von New York nach Paris (Masters und Delbecq 2008) 1919 Erster privater und bemannter Flug in den Weltraum mit einem wiederverwendbaren Raumschiff (Wagner 2011) 2004
  • 8. 8 Durch die zunehmende Vernetzung und Interaktion mit Hilfe des Internets unterstützen die Entwicklung der Innovationswettbewerbe Historie 2/2 Tim Berners-Lee startet die Entwicklung des World Wide Webs (http://www.w3.org) 1989 Entstehung des Begriffs „Web 2.0“, welcher eine neue, primäre Nutzungsform des WWW beschreibt (O‘Reilly 2007) 2004 Zunehmende Vernetzung, Interaktion und kollektiver Intelligenz
  • 9. 9 Agenda 1. Wettbewerbe und Innovationen 2. Innovationswettbewerbe als Open Innovation Strategie 3. Ausgewählte Herausforderungen 4. Fazit und Ausblick
  • 10. 10 Open Innovation beschreibt die Abkehr vom klassischen Innovationsprozess und ist auf die Erschließung neuer Potentiale gerichtet Closed Innovation Vgl. Chesbrough 2003 Forschung Entwicklung Markt Forschungs- Projekte Grenzen des Unternehmens
  • 11. 11 Open Innovation beschreibt die Abkehr vom klassischen Innovationsprozess und ist auf die Erschließung neuer Potentiale gerichtet Open Innovation Vgl. Chesbrough 2003 Forschung Entwicklung Aktueller Markt Forschungs- Projekte Grenzen des Unternehmens Neuer Markt
  • 12. 12 Innovationswettbewerbe stellen ein Open Innovation Instrument dar und können den ganzen Innovationsprozess oder Teile hiervon betreffen Innovationswettbewerbe Forschung Entwicklung Aktueller Markt Forschungs- Projekte Grenzen des Unternehmens Neuer Markt Beispiel: Entwicklung eines neuen Produktdesigns
  • 13. 13 Innovationswettbewerbe stellen ein Open Innovation Instrument dar und können den ganzen Innovationsprozess oder Teile hiervon betreffen Innovationswettbewerbe Forschung Entwicklung Aktueller Markt Forschungs- Projekte Grenzen des Unternehmens Neuer Markt Beispiel: Entwicklung einer App für ein neuartiges Gerät
  • 14. 14 Agenda 1. Wettbewerbe und Innovationen 2. Innovationswettbewerbe als Open Innovation Strategie 3. Ausgewählte Herausforderungen 4. Fazit und Ausblick
  • 15. 15 Ideen, bzw. Innovationen lassen sich grundsätzlich unter anderem in evolutionäre und revolutionäre Ideen unterteilen Unterscheidung Evolutionär/Revolutionär • Zielt oft auf Verbesserung ab • Vielfältig unterschiedlich • Grundsätzlich mit wenig Aufwand erreichbar Bsp.: Verringerung des Spritverbrauchs eines VW Golf VI um 10 % Evolutionäre Ideen Vgl. Morgan und Wang 2010 • Zielt oft auf konkrete Neuentwicklung ab • Sehr komplex und umfassend • Benötigt viel Aufwand Bsp.: Entwicklung eines grünen rein elektrisch betriebenen Gelände- wagens mit einer Reichweite von mindestens 600 km Revolutionäre Ideen
  • 16. 16 • Das Problem und nicht die Lösung definieren • Möchte ich evolutionäre (spezifisch und leichter zu beantworten) oder revolutionäre (komplex und aufwändig)Innovationen generieren? Zu beachten Die korrekte Formulierung der Problemstellung ist insbesondere davon abhängig, welche Innovatoren und welche Innovationen gesucht sind Korrekte Formulierung der Problemstellung • Die Formulierung der Problemstellung, bzw. die Aufgabenstellung kann sehr vielseitig sein • Sie definiert, wie der Wettbewerb im weiteren Verlauf abläuft und insbesondere, welche Innovatoren als Zielgruppe anvisiert werden • Je nach Problemstellung müssen weitere Parameter unterschiedlich ausgerichtet werden Hintergrund
  • 17. 17 Die optimale Teilnehmerzahl ist stark von der gesuchten Innovation abhängig und generell schwer festzulegen Optimale Teilnehmerstruktur • Große Teilnehmerzahl senkt Engagement des Einzelnen • Große Teilnehmerzahl erhöht die Wahrscheinlichkeit eine passende Lösung zu finden • Eine gewisse Teilnehmerzahl ist notwendig, um produktiven Wettbewerb zu schaffen • Mehrere suboptimale Lösungen können ggf. zu einer wertvollen Innovation kombiniert werden • Evolutionäre Innovationen  große Teilnehmerzahl • Revolutionäre Innovationen  kleine Teilnehmerzahl • Kombination durch mehrere Runden mit unterschiedlicher Anzahl Zu beachten • Ein Wettbewerb kann für alle Interessenten oder lediglich für eine abgegrenzte Zielgruppe geöffnet sein • Theoretisch optimale Teilnehmerzahl: 2 Hintergrund
  • 18. 18 Für einen effektiven und effizienten Wettbewerb sind stets die unterschiedlichen Motivatoren der Teilnehmer zu berücksichtigen Passendes Anreizsystems • Teilnehmer nicht nur durch Geld motiviert • Weitere Motivatoren können sein: • Spaß, kreativ zu sein • sich mit Gleichgesinnten messen • sich der Öffentlichkeit oder dem Veranstalter präsentieren • Eigeninteresse an neuem Produkt • … • Evolutionäre Innovationen  mehrere, abgestufte Preise • Revolutionäre Innovationen  ein großer Preis Zu beachten • Stete Motivation für Erfolg entscheidend • Kaum Berücksichtigung für unterschiedliche Motivatoren Hintergrund
  • 19. 19 Sowohl ein kooperatives, als auch kompetitives Umfeld bietet Vorteile und entsprechend der Problemstellung zu bestimmen Kooperation vs. Wettbewerb • Personen tendenziell gewillt Informationen und Wissen zu teilen, um Innovationen zu generieren • Motivatoren u. a.: Soziale Wünsche, Nutzungsinteresse am Endergebnis, eigenes Wissen erweitern • Wettbewerb fördert Fokus auf die eine, eigene Idee • Kooperation fördert die Kreativität • Kombination aus Wettbewerb und Kooperation eher schlecht • Wenn Kooperation gewählt, muss diese durch den Wettbewerbs- rahmen gefördert werden (bspw. entsprechende IT-Funktionen) Zu beachten • Sowohl kooperatives, als auch kompetitives Verhalten von Teilnehmern kann zu großen Innovationen führen • Kooperation und Wettbewerb steht meist im Widerspruch Hintergrund
  • 20. 20 Interne Vorbehalte können mit intensiver Aufklärungsarbeit und entsprechenden Unternehmensstrukturen aufgelöst werden Einbindung in interne Strukturen • Umfassendes Innovationscontrolling zur Steuerung und Zusammenführung von strategischem Management, Personalentwicklung, Innovations- und Technologiemanagement • Entwicklung entsprechender Kompetenzen (bspw. Integrations-, Netzwerk- und Führungskompetenzen) • Aufbau eines Vertrauensmanagements • Einführung so genannter „Gatekeeper“, als Vermittler und Wissensmanager • Schaffung von interner Akzeptanz durch offene Unternehmensstruktur und flache Hierarchien • Berücksichtigung von sozialen Effekten und Interdependenzen Zu beachten Meist starke unternehmensinterne Vorbehalte gegenüber einer Öffnung des Innovationsprozesses (NIH-Syndrom) Hintergrund
  • 21. 21 Agenda 1. Wettbewerbe und Innovationen 2. Innovationswettbewerbe als Open Innovation Strategie 3. Ausgewählte Herausforderungen 4. Fazit und Ausblick
  • 22. 22 Innovationswettbewerbe gewinnen immer weiter an Bedeutung, benötigen aber auch umfassendes Management und Einzelfallberücksichtigung Fazit und Ausblick Viele offene Fragen: • Wie können/sollen interne Innovatoren eingebunden werden? • Wie sieht die optimale Kombination von Kooperation und Wettbewerb aus? • Wie beeinflusst negatives Verhalten von Teilnehmern den Wettbewerb? • Ist die Bewertung von Beiträgen durch Teilnehmer sinnvoll? • … (Haller, Bullinger und Möslein 2011) Innovationswettbewerbe nicht für jede Fragestellung sinnvoll (Wagner 2011) und im Einzelfall hinsichtlich Nutzen vs. Transaktions- und Organisationskosten zu bewerten (Piller, Möslein und Reichwald 2009) Die Ausgestaltung von Innovationswettbewerben muss stets an den jeweiligen Zielen ausgerichtet sein (Terwiesch und Xu 2008)
  • 23. 23 Disclaimer Jens Kürschner www.jenskuerschner.de Zugehörige Arbeit: ISBN: 978-3-656-24550-6 Das Quellenverzeichnis ist der zugehörigen Seminararbeit zu entnehmen. Zusätzlich genutzte Quellen wurden auf den jeweiligen Präsentationsfolien angegeben. Quellangaben zu den ausgewählten Herausforderungen sind den gleichnamigen Punkten der schriftlichen Seminararbeit zu entnehmen. Bilder: ©Raja R, ©iStockphoto.com/ThomasTroy, ©Sachin Ghodke, ©dlee, ©iStockphoto.com/casenbina, ©iStockphoto.com/Lepro, ©iStockphoto.com/duckycards, ©iStockphoto.com/Chagin, ©Miroslav Sárička, ©Sanja Gjenero, ©Andronicus Riyono, ©iStockphoto.com/antb