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„barrierefrei essen“ – Erweiterungen für huerdenlos.de
huerdenlos
GSP Software GmbH
Bogenstraße 8a
91456 Diespeck
Telefon +49 (0)9161 66 30 35
Telefax +49 (0)9161 66 30 20
E-Mail: info@gsp-software.de
Web: www.gsp-software.de/
Web: www.huerdenlos.de/

Hochschule Mannheim
Prof. Dr. Michael Gröschel
Fakultät für Informatik
Paul-Wittsack-Straße 10
D-68163 Mannheim
Tel.: +49 (0) 621 292 6764
Fax: +49 (0)621 292-667641
E-Mail: m.groeschel@hs-mannheim.de
Web: www.taxxas.com
Web: www.informatik.hs-mannheim.de

huerdenlos.de heißt eine Plattform für Online-Stadtführer, in der auch die Stadt Heidelberg auftritt. Das huerdenlos-Konzept
berücksichtigt in besonderem Maße Angebote, die von Menschen mit Behinderungen genutzt werden können, und bietet
Informationen entsprechend, d. h. barrierefrei, an. Für den Internetauftritt ist die GSP
Software GmbH verantwortlich. In dem
besagten Stadtführer sind beispielsweise
gastronomische Betriebe gelistet, die
Menschen mit Behinderungen kompetenten Service bieten können. Je nach Merkmal werden einzelne Service-Elemente
oder -Optionen notiert und mit graphischen
Icons ausgezeichnet: Ein Icon kann z. B.
für einen rollstuhlgerechten Eingangsbereich stehen. Das Projekt „barrierefrei essen“ erweitert die Auswahl der barrierefreien Elemente und Optionen im Bereich
Gastronomie für die bereits bestehende
Kategorie chronische Erkrankungen und
fügt den huerdenlos-Kategorien die der
Ergonomie hinzu. Hierzu wurde ein eigenständiges Set aus Checkliste, Icons und
Guideline erstellt.
Ausgangssituation

Notierung einiger Mensen der Universität Heidelberg
in Heidelberg hürdenlos.

huerdenlos.de bietet Online-Stadtführer für Menschen mit und ohne Behinderungen an. In diesen
Stadtführern werden u. a. Gastronomiebetriebe mit
Icons ausgezeichnet, die auch Menschen mit Behinderungen kompetenten Service anbieten. Da
Bereiche wie Menü-Optionen bei chronischen Erkrankungen oder ergonomische Optionen bei Behinderungen bisher gar nicht oder oberflächlich bedient wurden, hatte sich das Projektteam das Ziel
gesetzt, diese Felder für huerdenlos konzeptuell und
realisierbar auszuarbeiten.

Zielsetzung
Ziel des Projektes war ein Set aus Checkliste, Icons
und Guideline, das GSP zur Verfügung gestellt und
nahtlos ins Content-Management-System von huerdenlos integriert werden konnte. Wesentlich bei der
Umsetzung waren neben der Notation von barrierefreien Optionen auch die Barrierefreiheit der ITElemente an sich sowie die fachlich-inhaltliche Kohärenz, besonders im ernährungswissenschaftlichen
Bereich.
Die projektintern erstellten Icons für den Bereich
Ergonomie und chronische Erkrankungen.

Das Projekt wurde im Wintersemester 2013/2014
von den Studierenden Bettina C. Rabe, Maike Zirjacks, Mischa Siebert und Moritz Sommer des Studiengangs Translation Studies for Information Technologies der Universität Heidelberg durchgeführt.

Gröschel, Stand: 10.02.2014

Vorgehen
 Recherche durch alle Gruppenmitglieder zum
Thema Allergien, Nahrungsmittelintoleranzen,
bestehende Checklisten
 Erstellen einer erweiterten Checkliste nach den
Vorgaben von huerdenlos
 Erstellen der Icons mit Hilfe der Graphikprogramme Gimp und Paint.Net
 Erstellen einer Guideline zur erweiterten Checkliste, mit deren Hilfe sich interessierte Gastronomiebetriebe über z. B. Spezialbesteck informieren können

Teilprojekte
 Projektmanagement und Dokumentation
 Set (Checkliste, Icons und Guideline)
 Mit Open Source Software generierte barrierefreie PDF-Dokumente
 Presse-Kontakt

Projektphasen und -aufgaben
 Projektmanagement: über die gesamte Projektdauer
 Vorlaufphase: 26.09.-9.10.2013 (u. a. Recherche
zu Checklisten und Guideline)
 Durchführung: 9.10.-10.12.2013 (Erstellung des
Sets)
 Abschlussphase: 10.12.-19.12.2013 (Fertigstellung der Dokumentation)

Projektergebnisse
Hauptergebnis des Projekts ist das Set, zusammengesetzt aus Checkliste, Icons und Guideline. Daneben wurde eine Anleitung zur Erstellung barrierefreier PDF mit Open Source Software erarbeitet.

Projektmanagement
Wichtige Elemente des Projektmanagements wurden theoretisch eingeführt und praktisch umgesetzt.
Alle Teammitglieder waren im Laufe des Projektes
an der Projektleitung beteiligt und konnten Erfahrungen im Management eines kleinen Projektes
sammeln. Die Bedeutung eines durchgehenden
Projektmanagements mit gesichertem Informationsfluss und wechselnden Kompetenzen wurde klar
ersichtlich.

Fazit
Barrierefreiheit kann nicht einfach umgesetzt werden, für das Konzept Barrierefreiheit muss häufig
auch sensibilisiert werden. Ein Unfall, eine Erkrankung – und plötzlich gehört man zu denen, die einen
Screenreader benötigen, einen Rollstuhl oder hypoallergene Kost. Sehr angenehm war die engmaschige Zusammenarbeit mit GSP Software GmbH, vertreten durch Herrn Rudolf Distler, der besonders
während der Recherchephase ruhig und humorvoll
auf Reaktionen von dritter Seite reagierte. Wesentlich für die Realisierung der ernährungswissenschaftlichen Konzepte war der Kontakt mit Frau
Christine Langer (Fachgesellschaft für Ernährungsmedizin und Prävention e.V.), die die Projektguideline evaluierte. Bei der Recherche nach wesentlichen Projektinhalten wurden viele andere Alltagselemente identifiziert, für die es keine barrierefreie oder auch nur barrierearme Konzeption gibt
oder geben kann. Ein solches Element war das der
Begleittiere (Blindenhunde, therapeutisch eingesetzte Tiere): Die Akzeptanz von Tieren im Bewirtungsbereich sowie Optionen für ihre Betreuung sind nun
ebenfalls Teil der neuen Gastronomie-Checkliste.
Ein weiteres sogenanntes Begeisterungselement
war die Überlegung, verstärkt an Konzepten zu arbeiten, mit denen Barrieren in Flucht- und Rettungswegen gemindert werden können. Dieses
Konzept eignet sich für ein Folgeprojekt; erste Optionen für dessen Realisierung werden derzeit von
der Initiatorin, dem Heidelberger Beirat von Menschen mit Behinderungen und GSP Software GmbH
diskutiert.

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In dem besagten Stadtführer sind beispielsweise gastronomische Betriebe gelistet, die Menschen mit Behinderungen kompetenten Service bieten können. Je nach Merkmal werden einzelne Service-Elemente oder -Optionen notiert und mit graphischen Icons ausgezeichnet: Ein Icon kann z. B. für einen rollstuhlgerechten Eingangsbereich stehen. Das Projekt „barrierefrei essen“ erweitert die Auswahl der barrierefreien Elemente und Optionen im Bereich Gastronomie für die bereits bestehende Kategorie chronische Erkrankungen und fügt den huerdenlos-Kategorien die der Ergonomie hinzu. Hierzu wurde ein eigenständiges Set aus Checkliste, Icons und Guideline erstellt. Ausgangssituation Notierung einiger Mensen der Universität Heidelberg in Heidelberg hürdenlos. huerdenlos.de bietet Online-Stadtführer für Menschen mit und ohne Behinderungen an. In diesen Stadtführern werden u. a. Gastronomiebetriebe mit Icons ausgezeichnet, die auch Menschen mit Behinderungen kompetenten Service anbieten. Da Bereiche wie Menü-Optionen bei chronischen Erkrankungen oder ergonomische Optionen bei Behinderungen bisher gar nicht oder oberflächlich bedient wurden, hatte sich das Projektteam das Ziel gesetzt, diese Felder für huerdenlos konzeptuell und realisierbar auszuarbeiten. Zielsetzung Ziel des Projektes war ein Set aus Checkliste, Icons und Guideline, das GSP zur Verfügung gestellt und nahtlos ins Content-Management-System von huerdenlos integriert werden konnte. Wesentlich bei der Umsetzung waren neben der Notation von barrierefreien Optionen auch die Barrierefreiheit der ITElemente an sich sowie die fachlich-inhaltliche Kohärenz, besonders im ernährungswissenschaftlichen Bereich. Die projektintern erstellten Icons für den Bereich Ergonomie und chronische Erkrankungen. Das Projekt wurde im Wintersemester 2013/2014 von den Studierenden Bettina C. Rabe, Maike Zirjacks, Mischa Siebert und Moritz Sommer des Studiengangs Translation Studies for Information Technologies der Universität Heidelberg durchgeführt. Gröschel, Stand: 10.02.2014 Vorgehen  Recherche durch alle Gruppenmitglieder zum Thema Allergien, Nahrungsmittelintoleranzen, bestehende Checklisten  Erstellen einer erweiterten Checkliste nach den Vorgaben von huerdenlos  Erstellen der Icons mit Hilfe der Graphikprogramme Gimp und Paint.Net  Erstellen einer Guideline zur erweiterten Checkliste, mit deren Hilfe sich interessierte Gastronomiebetriebe über z. B. Spezialbesteck informieren können Teilprojekte  Projektmanagement und Dokumentation  Set (Checkliste, Icons und Guideline)  Mit Open Source Software generierte barrierefreie PDF-Dokumente  Presse-Kontakt Projektphasen und -aufgaben  Projektmanagement: über die gesamte Projektdauer  Vorlaufphase: 26.09.-9.10.2013 (u. a. 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