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2008·Nr.118
CH = CHF 5,25
D = EUR 3,50
A = EUR 3,50
Politik Wirtschaft
Forschung Kultur
Ausgabe Deutsche Bundesländer
Land
Berlin
Kreative Köpfe und
innovative Unternehmen
118 Umbruch.indd 1 11.02.2009 11:56:32 Uhr
22 EUROPA Report 2008 l Nr. 118
Wirtschaft/Forschung/Technologie
Fallbeispiel
Büroleiterin und Chefsekretärin einer großen
Unternehmensberatung, Mammutstress: „…in
der Zeit, bevor ich mit der Einatmung von ener-
getisierter Atemluft begonnen habe, das weiß
ich noch genau, da war ich platt wie eine Flun-
der. Nach einer gewissen Zeit der Anwendung
wurde ich wacher, lebendiger, aktiver. Dennoch,
so gut wie ich Energie aufbaute, so schnell bzw.
so intensiv habe ich sie aufgrund der hohen psy-
chosozialen Belastung auch wieder abgebaut,
d.h. die Energie hat nicht ausgereicht, um mich
Vom „Burnout“ zu „Lebensharmonie“
– Eine Möglichkeit zum Einsatz
von energetisierter Atemluft
Univ.-Prof. Dr. med. Klaus Jung, Mainz
Statistik
1973 wurde der Begriff erstmals in der medizini-
schen Fachliteratur verwendet. Mit der Erziehung/
Betreuung/ Pflege und Behandlung anderer Men-
schen betreute Personen waren zunehmend durch
häufige Krankschreibung, Arbeitsunfähigkeit und
vorzeitige Berentung aufgefallen. Als Grund für
das Ausgebranntsein wurden subjektiv eine zu
hoch empfundene Arbeitsbelastung, hohe persön-
liche Selbstansprüche und Misserfolgserlebnisse
immer wieder beschrieben. Beispiele von betroffe-
nen prominenten Persönlichkeiten gibt es zahlreich
(Eminem, Sven Hannawald, Sebastian Deissler).
Neueren Schätzungen zufolge leiden in Deutsch-
land zwischen 300.000 und 1,5 Mio. Menschen
aller Altersgruppen und beiderlei Geschlechts am
Burnout-Syndrom, genaue Angaben existieren
nicht, sind auch aus methodischen Gründen kaum
zu erwarten (unterschiedliche Bewertung des
Krankheitsbildes, keine Meldepflicht, verzögerter
Arztbesuch, Schwierigkeit der Diagnosestellung,
hohe Dunkelziffer).
Ätiologie und Pathogenese
Bisher besteht kein einheitliches Meinungsbild der
Experten. Zu vermuten ist, dass ein ganzes Ursa-
chenbündel zur Manifestation beiträgt. Chroni-
sche Belastungen wie Infekte, Gifte und vor allem
Konflikte könnten das Immunsystem auf Dauer
schwächen und die Ursache der Symptomatik dar-
stellen. Faktoren wie Mangel an Autonomie, Rol-
lenkonflikte, zu hohe Erwartungen, Unklarheiten
in den hierarchischen Strukturen, inadäquate Ziele
und Konzepte sowie unzureichende Unterstützung
durch Vorgesetzte werden einerseits aus wissen-
schaftlicher Sicht angeführt, andere Experten
stellen mehr Beziehungskonflikte in den Vorder-
grund oder betonen eine zunehmende Diskrepanz
zwischen einem primär hohen Engagement mit
teilweise unrealistischer Erwartungshaltung und
einem letztlich enttäuschenden Ergebnis.
Diese „äußeren“ Belastungen können eventuell
objektiv gering sein, welche Einschätzung für die
zum totalen Überflieger zu machen. Ich wurde
abends plötzlich müde, habe dann aber ganz
fest und intensiv geschlafen. Während ich mich
vorher hinlegte und morgens „tot“ aufwachte,
bin ich jetzt frisch und leistungsfähig...“
Definition
Der Name „Burnout-Syndrom“ leitet sich ab vom
Englischen „to burn out“: ausbrennen. Bezeichnet
wird damit eine besonders stark ausgeprägte beruf-
lich und/ oder auch familiär bedingte Erschöpfung.
Burnout oder Ausgebranntsein als Zustand der tota-
len Erschöpfung bezieht sich gleichermaßen auf
geistige, körperliche und psychische Symptome,
welche sich über Wochen bis Jahre hinziehen kön-
nen. Häufig wird das Burnout-Syndrom synonym
mit dem chronischen Müdigkeitssyndrom (chroni-
sches Erschöpfungssyndrom, chronic fatigue syn-
drome, CFS) verwendet, bei welchem allerdings die
vorhandenen Beschwerden eher auf körperliche
Ursachen wie beispielsweise chronische Infekte
zurückgeführt werden, während das Burnout- Syn-
drom sich vorwiegend auf psychische Entstehungs-
bedingungen wie Arbeitsüberlastung und negative
Selbsteinschätzung bezieht. Das Burnout-Syndrom
ist zusätzlich sehr viel komplexer, die Müdigkeit ist
nur „eines“ von vielen Symptomen, wenngleich
ein herausragendes. Die Lebensbatterie ist leer, es
fehlt einfach die Kraft zum Leben.
118 Umbruch.indd 22 11.02.2009 11:58:16 Uhr
EUROPA Report 2008 l Nr. 118 23
Wirtschaft/Forschung/Technologie
Einsatz energetisierter Atemluft
Seit der Einführung von Airnergy (energetisierte
Atemluft) vor ca. 10 Jahren wurden alle Rückmel-
dungen privater Anwender wie praktizierender
Therapeuten systematisch gesammelt, eine erste
Auswertung liegt vor.
Danach wenden über 400 Therapeuten die energe-
tisierte Atemluft bei ihren Patienten an, 2500 Geräte
sind in Privatbesitz, ca. 1 Mio. Anwendungen erfol-
gen allein im Inland. Die anwendenden Personen
gaben im Durchschnitt 3,9 Störungen an, 77 Pro-
zent von ihnen waren funktioneller Natur. Die Wir-
kung trat unabhängig vom Alter der Betroffenen ein,
nach einer möglichen Verschlechterung des sub-
jektiven Befindens in den ersten Tagen ergab sich
eine Linderung der Symptomatik/ Besserung der
Beschwerden/Zunahme des Wohlbefindens spä-
testens ab dem 7. Tag bei täglicher Anwendung.
Die Endanwender setzten nach eigenen Angaben
die Spirovitalisierung zwar bei den unterschiedlichs-
ten Krankheiten der einzelnen Organsysteme mit
Erfolg ein (zerebrale Dysfunktion, Multiple Sklerose,
Morbus Parkinson; Schwindel; Asthma bronchiale,
Bronchitis,COPD,Lungenemphysem,Schlafapnoe;
Koronarsyndrom, chronische koronare Herzkrank-
heit,Hypertonie,Rhythmusstörung;Heuschnupfen,
Allergie, Erkältung, grippaler Infekt, Entzündungen;
Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Krebs, Burnout,
chronisches Ermüdungssyndrom; trockene Macu-
ladegeneration, grauer Star, Glaskörperablösung;
Arthrose; Hyperthyreose), vermerkten jedoch über-
einstimmend, dass sich – bezogen auf die Grunder-
krankung – nach ihrem Empfinden, soweit sie das
beurteilen konnten, zwar nur geringe bis keine, in
wenigen Fällen gute Besserungen ergeben hätten,
dass sich aber ihre vegetativ- hormonell- psychisch-
immunologische Regulation geradezu dramatisch
zum Positiven hin verändert habe, mit Auswirkung
auf ihre gesamte Lebenssituation.
Entstehung von Burnout jedoch für bedeutungs-
los gehalten wird. Entscheidend ist, wie Belas-
tungen von den Betroffenen selbst empfunden
und verkraftet werden. Deren momentane see-
lischen, körperlichen und psychosozialen Fähig-
keiten sind dafür entscheidend.
Äußere und innerseelische Aspekte spielen glei-
chermaßen eine Rolle bei der Entwicklung von
Burnout. Einsatz, Initiative und Engagement – so
positiv sie prinzipiell zu bewerten sind – schlie-
ßen dennoch per se die Gefahr von Überforde-
rung und Erschöpfung mit ein.
Eine große persönliche Einsatzbereitschaft
sowie hohe Erwartungshaltungen stehen oft
im Gegensatz zum realen Arbeitsalltag. Auf der
einen Seite eine zunehmend reizbare, fordernde,
ungeduldige Anspruchshaltung der „Klienten“,
auf der anderen Seite eine ansteigend mangel-
hafte emotionale Belastbarkeit der „Burnout-
Gefährdeten“ – wie soll sich das auf Dauer
vertragen? Oft genug bleiben erhoffte Erfolge
aus, werden Anerkennung und Lob nicht erteilt,
werden Misserfolge als persönliche Niederlagen
empfunden – Gründe für Beeinträchtigungen des
Selbstwertgefühls, Kommunikationsprobleme,
Vereinsamung und Regression mit der Folge von
Leistungsabfall, depressiver Versagenshaltung,
psychovegetativer Erschöpfung und schließlich
funktionellen Störungen anfälliger Organsys-
teme (Herz, Kreislauf, Magen, Darm, Wirbel-
säule, Harnblase, Immunsystem, Sexualorgane).
In anderen Fällen dominiert eine zunehmende
Sinnleere im Arbeitsprozess oder im familiären
Bereich. Oft genug wird die berufliche Qualifika-
tion überschätzt. Überhöhter Ehrgeiz und Dro-
gen-/Alkoholabhängigkeit können zur Auslösung
beitragen, ebenso Mobbing und Stalking.
In der Mehrzahl von Burnout lassen sich die ein-
zelnen Stadien der Erkrankung vom Beginn erster
Hinweise bis zur vollständigen Ausbildung aus
der individuellen Anamnese gut zurückverfolgen.
Es beginnt mit hohem Enthusiasmus, geht in Sta-
gnation und zunehmend in Frustration über, bis
eine Apathie und letztlich das Burnout-Syndrom
resultieren, wie sich vor allem an „helfenden“
Berufen dokumentiert.
Letztlich tragen auch gesellschaftliche Verände-
rungen eines zunehmend globalisierten Umfel-
des zur Burnout-Symptomatik bei, so der Zerfall
familiärer und sozialer Bindungen mit den Folgen
von wachsender Anonymität, so der Wertewan-
del mit krankheitsfördernden Prioritäten (Geld,
Macht, Einfluss), so die ungünstige Arbeits-
marktlage (Arbeitslosigkeit, Inflation, Rezession)
und so auch die Lebenssituation insgesamt (Reiz-
überflutung, Komplexität, Individualisierung).
118 Umbruch.indd 23 11.02.2009 11:58:22 Uhr
24 EUROPA Report 2008 l Nr. 118
Wirtschaft/Forschung/Technologie
42 Prozent aller Angaben hierzu bezogen sich pri-
märaufdieAnhebungdesEnergiestatus(Zunahme
von Belastbarkeit, Kraft, Leistung, Motivation und
Aktivität). 37 Prozent der Betroffenen stellten das
deutlich gestiegene Wohlbefinden in den Vorder-
grund (sich dokumentierend in einer verbesser-
ten Schlafqualität, gehobenen Stimmungslage,
erleichterten Atmung, beschwerdefreien Ver-
dauung, Verringerung von Schmerzen und/oder
verbesserten Immunlage). Immerhin 14 Prozent
der Anwender hoben besonders auf regenerative
Aspekte ab (wie Vertiefung und Beschleunigung,
aber auch verstärkte und schneller einsetzende
Entspannung und Pulsberuhigung). 6 Prozent der
Angaben bezogen sich vorwiegend auf eine deutli-
chere Funktionsverbesserung von Sinnesorganen
(Geruch, Sehkraft, Berührung, Gleichgewicht).
Neben vielen Krankheiten, bei denen Therapeuten
nach eigenen Angaben bewusst und mit Erfolg
die Spirovitalisierung ergänzend zur klassischen
Medizin einsetzten (Asthma, COPD, Maculadege-
neration, Arthrose, Herzinsuffizienz, Hypertonie,
Tinnitus, Varikosis, Schwindel, Autoimmunerkran-
kungen, Allergie, Regeneration, Krebs, Schmer-
zen, Diabetes, Amalgamentfernung), stellten sie
besonders die Erfolge bei funktionellen Störungen
wie Schlafproblemen, Leistungsabfall, Immun-
schwäche und Burnout zur Diskussion.
Der Schlüssel zum Verständnis der unisono von
vielen Therapeuten wie ihren Patienten dokumen-
tierten Wirkung energetisierter Atemluft muss in
der Beseitigung der Funktionsstörung des Grund-
gewebes und der gestörten Energieversorgung
der Zellen gesucht werden, wie dieser Effekt
auch von anderen naturmedizinischen Therapien
(pulsierende Magnetfeldtherapie, Energoinforma-
tionstherapie u.a.), vor allem auch in Ergänzung
bzw. Verstärkung durch die Einatmung energeti-
sierter Luft, bewirkt wird. Die Spirovitalisierung
führt über eine (künstlich induzierte) kurzfristige
Anhebung des Energiestatus von molekularem
Sauerstoff der Einatemluft und dessen spontanen
Rückfall in den Grundzustand noch vor einer mögli-
chen Einatmung, zum Übergang der dabei freiwer-
denden Energie an das umgebende Wasser der
Inspirationsluft, gleichbedeutend mit einer Ener-
getisierung des Gesamtkörpers. Dies erfolgt einer-
seits über eine direkte Leitung durch die einzelnen
Gewebe hindurch (Konduktion), andererseits über
eine indirekte Leitung mit dem Blutstrom (Konvek-
tion). Die Folgen sind wohl mit einer Harmonisie-
rung des Magnetfeldes, einer Optimierung des
Membranpotentials der einzelnen Körperzellen
und einer dadurch bedingten Aktivierung des Zell-
stoffwechsels richtig eingeschätzt, wobei vorerst
einige Zwischenstadien auf dem Weg von dem
Eintritt in den Körper bis hin zu den Mitochondrien
noch unklar bleiben.
Tatsache, durch wissenschaftliche Studien nach-
gewiesen, ist allerdings, dass sich aufgrund einer
durch die energetisierte Atemluft bedingten
Rechtsverschiebung der Sauerstoffdissoziations-
kurve bei gleichem Sauerstoffdruck (O2-Gehalt
von Erythrozyten, O2-Gehalt des Blutes) die Sauer-
stoffabgabe entscheidend erhöht (welcher Effekt
als Verbesserung der O2-Utilisation in die Literatur
eingegangen ist) und dass aufgrund einer Inakti-
vierung der NADPH-Oxidase in der Zelle (verant-
wortlich für die Produktion von gesundheitsschäd-
lichen O2-Radikalen im Gefäßendothel, in Fibro-
plasten und Myokardzellen) vorhandene bzw. im
Stoffwechsel neu entstehende Radikale vermehrt
neutralisiert werden bei gleichzeitig unveränder-
tem Elektronenfluss und Energiegewinn.
Die subjektiv empfundene Erfahrung der Aktivie-
rung von körpereigenen Kräften durch die Einat-
mung von energetisierter Atemluft lässt sich pro-
blemlos in den objektiven Erkenntnisstand einer
HarmonisierungdesGrundgewebesundeinerAkti-
vierung des Zellstoffwechsels einfügen. Ebenso
bestätigt sich der Eindruck vieler Therapeuten und
Endanwender, dass die Spirovitalisierung stark in
den neuro-vegetativ-hormonell-immunologischen
Regelkreis harmonisierend eingreift, damit sozu-
sagen eine Basistherapie darstellt, worauf dann
eine gezielte konventionell-schulmedizinische
Behandlung um so größere Erfolgsaussichten auf
eine Besserung des Grundleidens wie der speziel-
len Krankheit im Detail zeitigt. Die eine Therapie-
methode baut auf der anderen auf, ergänzt und
erweitert sie, beide haben ihren jeweils eigenen
Stellenwert.
118 Umbruch.indd 24 11.02.2009 11:58:26 Uhr
Wirtschaft/Forschung/Technologie
Was ist Airnergy?
Airnergy wurde von deutschen Forschern
entwickelt und gilt heute als ist die 1. Tech-
nologie, die Atemluft verwertbar macht.
Dies geschieht nach dem Vorbild der Natur
mittels patentierter Katalysatoren, die einen
wesentlichen Vorgang der Fotosyntese
technisch nachstellen. Die aufbereitete Luft
soll mit der Vitalität und Qualität von Wald-,
Berg, oder Seeluft vergleichbar sein. Denn
3/4 des Sauerstoffs der Atemluft atmen wir
ansonsten ungenutzt wieder aus. Airnergy
hilft dem Körper, den vorhandenen Sauer-
stoff der Atemluft besser aufzunehmen, ohne
jedoch dabei die Sauerstoff-Konzentration
zu erhöhen. Die komplementärmedizinische
Methode Airnergy wird heute allgemein als
Atmungsergänzung bezeichnet, wobei sich
bei den Experten aus der Wissenschaft und
Medizin eher der Begriff Spirovital-Therapie
durchsetzt.
Wer nutzt Airnergy?
Airnergy Energiestationen werden für Therapie
und Prävention beim Arzt und in der Klinik ein-
gesetzt. Zum Beispiel als Selbstzahlerleistung
(iGeL). Fitness-Studios und Sportvereine bieten
ihren Mitgliedern Airnergy zur Förderung ihrer
Regeneration und Steigerung ihrer Ausdauerleis-
tung. Unternehmen nutzen Airnergy zur Gesund-
heitserhaltung und Leistungssteigerung für Ihre
Mitarbeiter. Beliebt ist Airnergy als Zusatzange-
bot für gewerbliche Anbieter der Wellness- und
Beauty-Branche zu ihren bisherigen Konzepten.
Freiberufler und Privat-Anwender verfügen oft
über eine eigene Energie-Tankstelle zu Hause
bzw. im Büro.
Auf der Website des Herstellers finden Sie Infor-
mationen zu Standorten an denen sie Airnergy
gegen Endgelt testen oder ausleihen können.
Die tägliche Anwendung wird empfohlen, wobei
sich nach Angaben des Herstellers, bei dreimali-
ger Anwendung je 21 Minuten pro Woche schon
deutliche Erfolge einstellen sollen: Mehr Info:
www.atemluft.info
DIE ZUKUNFT IM BLICK
118 Umbruch.indd 25 12.02.2009 15:24:25 Uhr

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Vom „Burnout“ zu „Lebensharmonie“ Univ.-Prof. Dr. med. Klaus Jung, Mainz über die Airnergy Therapie

  • 1. B/L/NLE/F/GR/I/PCZDKGBNPSSKCDNUSA EUR3,80EUR4,00CZK120DKK28GBP2,30NOK32PLN13SEK36SKK162CAD6,25USD5,00 2008·Nr.118 CH = CHF 5,25 D = EUR 3,50 A = EUR 3,50 Politik Wirtschaft Forschung Kultur Ausgabe Deutsche Bundesländer Land Berlin Kreative Köpfe und innovative Unternehmen 118 Umbruch.indd 1 11.02.2009 11:56:32 Uhr
  • 2. 22 EUROPA Report 2008 l Nr. 118 Wirtschaft/Forschung/Technologie Fallbeispiel Büroleiterin und Chefsekretärin einer großen Unternehmensberatung, Mammutstress: „…in der Zeit, bevor ich mit der Einatmung von ener- getisierter Atemluft begonnen habe, das weiß ich noch genau, da war ich platt wie eine Flun- der. Nach einer gewissen Zeit der Anwendung wurde ich wacher, lebendiger, aktiver. Dennoch, so gut wie ich Energie aufbaute, so schnell bzw. so intensiv habe ich sie aufgrund der hohen psy- chosozialen Belastung auch wieder abgebaut, d.h. die Energie hat nicht ausgereicht, um mich Vom „Burnout“ zu „Lebensharmonie“ – Eine Möglichkeit zum Einsatz von energetisierter Atemluft Univ.-Prof. Dr. med. Klaus Jung, Mainz Statistik 1973 wurde der Begriff erstmals in der medizini- schen Fachliteratur verwendet. Mit der Erziehung/ Betreuung/ Pflege und Behandlung anderer Men- schen betreute Personen waren zunehmend durch häufige Krankschreibung, Arbeitsunfähigkeit und vorzeitige Berentung aufgefallen. Als Grund für das Ausgebranntsein wurden subjektiv eine zu hoch empfundene Arbeitsbelastung, hohe persön- liche Selbstansprüche und Misserfolgserlebnisse immer wieder beschrieben. Beispiele von betroffe- nen prominenten Persönlichkeiten gibt es zahlreich (Eminem, Sven Hannawald, Sebastian Deissler). Neueren Schätzungen zufolge leiden in Deutsch- land zwischen 300.000 und 1,5 Mio. Menschen aller Altersgruppen und beiderlei Geschlechts am Burnout-Syndrom, genaue Angaben existieren nicht, sind auch aus methodischen Gründen kaum zu erwarten (unterschiedliche Bewertung des Krankheitsbildes, keine Meldepflicht, verzögerter Arztbesuch, Schwierigkeit der Diagnosestellung, hohe Dunkelziffer). Ätiologie und Pathogenese Bisher besteht kein einheitliches Meinungsbild der Experten. Zu vermuten ist, dass ein ganzes Ursa- chenbündel zur Manifestation beiträgt. Chroni- sche Belastungen wie Infekte, Gifte und vor allem Konflikte könnten das Immunsystem auf Dauer schwächen und die Ursache der Symptomatik dar- stellen. Faktoren wie Mangel an Autonomie, Rol- lenkonflikte, zu hohe Erwartungen, Unklarheiten in den hierarchischen Strukturen, inadäquate Ziele und Konzepte sowie unzureichende Unterstützung durch Vorgesetzte werden einerseits aus wissen- schaftlicher Sicht angeführt, andere Experten stellen mehr Beziehungskonflikte in den Vorder- grund oder betonen eine zunehmende Diskrepanz zwischen einem primär hohen Engagement mit teilweise unrealistischer Erwartungshaltung und einem letztlich enttäuschenden Ergebnis. Diese „äußeren“ Belastungen können eventuell objektiv gering sein, welche Einschätzung für die zum totalen Überflieger zu machen. Ich wurde abends plötzlich müde, habe dann aber ganz fest und intensiv geschlafen. Während ich mich vorher hinlegte und morgens „tot“ aufwachte, bin ich jetzt frisch und leistungsfähig...“ Definition Der Name „Burnout-Syndrom“ leitet sich ab vom Englischen „to burn out“: ausbrennen. Bezeichnet wird damit eine besonders stark ausgeprägte beruf- lich und/ oder auch familiär bedingte Erschöpfung. Burnout oder Ausgebranntsein als Zustand der tota- len Erschöpfung bezieht sich gleichermaßen auf geistige, körperliche und psychische Symptome, welche sich über Wochen bis Jahre hinziehen kön- nen. Häufig wird das Burnout-Syndrom synonym mit dem chronischen Müdigkeitssyndrom (chroni- sches Erschöpfungssyndrom, chronic fatigue syn- drome, CFS) verwendet, bei welchem allerdings die vorhandenen Beschwerden eher auf körperliche Ursachen wie beispielsweise chronische Infekte zurückgeführt werden, während das Burnout- Syn- drom sich vorwiegend auf psychische Entstehungs- bedingungen wie Arbeitsüberlastung und negative Selbsteinschätzung bezieht. Das Burnout-Syndrom ist zusätzlich sehr viel komplexer, die Müdigkeit ist nur „eines“ von vielen Symptomen, wenngleich ein herausragendes. Die Lebensbatterie ist leer, es fehlt einfach die Kraft zum Leben. 118 Umbruch.indd 22 11.02.2009 11:58:16 Uhr
  • 3. EUROPA Report 2008 l Nr. 118 23 Wirtschaft/Forschung/Technologie Einsatz energetisierter Atemluft Seit der Einführung von Airnergy (energetisierte Atemluft) vor ca. 10 Jahren wurden alle Rückmel- dungen privater Anwender wie praktizierender Therapeuten systematisch gesammelt, eine erste Auswertung liegt vor. Danach wenden über 400 Therapeuten die energe- tisierte Atemluft bei ihren Patienten an, 2500 Geräte sind in Privatbesitz, ca. 1 Mio. Anwendungen erfol- gen allein im Inland. Die anwendenden Personen gaben im Durchschnitt 3,9 Störungen an, 77 Pro- zent von ihnen waren funktioneller Natur. Die Wir- kung trat unabhängig vom Alter der Betroffenen ein, nach einer möglichen Verschlechterung des sub- jektiven Befindens in den ersten Tagen ergab sich eine Linderung der Symptomatik/ Besserung der Beschwerden/Zunahme des Wohlbefindens spä- testens ab dem 7. Tag bei täglicher Anwendung. Die Endanwender setzten nach eigenen Angaben die Spirovitalisierung zwar bei den unterschiedlichs- ten Krankheiten der einzelnen Organsysteme mit Erfolg ein (zerebrale Dysfunktion, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson; Schwindel; Asthma bronchiale, Bronchitis,COPD,Lungenemphysem,Schlafapnoe; Koronarsyndrom, chronische koronare Herzkrank- heit,Hypertonie,Rhythmusstörung;Heuschnupfen, Allergie, Erkältung, grippaler Infekt, Entzündungen; Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Krebs, Burnout, chronisches Ermüdungssyndrom; trockene Macu- ladegeneration, grauer Star, Glaskörperablösung; Arthrose; Hyperthyreose), vermerkten jedoch über- einstimmend, dass sich – bezogen auf die Grunder- krankung – nach ihrem Empfinden, soweit sie das beurteilen konnten, zwar nur geringe bis keine, in wenigen Fällen gute Besserungen ergeben hätten, dass sich aber ihre vegetativ- hormonell- psychisch- immunologische Regulation geradezu dramatisch zum Positiven hin verändert habe, mit Auswirkung auf ihre gesamte Lebenssituation. Entstehung von Burnout jedoch für bedeutungs- los gehalten wird. Entscheidend ist, wie Belas- tungen von den Betroffenen selbst empfunden und verkraftet werden. Deren momentane see- lischen, körperlichen und psychosozialen Fähig- keiten sind dafür entscheidend. Äußere und innerseelische Aspekte spielen glei- chermaßen eine Rolle bei der Entwicklung von Burnout. Einsatz, Initiative und Engagement – so positiv sie prinzipiell zu bewerten sind – schlie- ßen dennoch per se die Gefahr von Überforde- rung und Erschöpfung mit ein. Eine große persönliche Einsatzbereitschaft sowie hohe Erwartungshaltungen stehen oft im Gegensatz zum realen Arbeitsalltag. Auf der einen Seite eine zunehmend reizbare, fordernde, ungeduldige Anspruchshaltung der „Klienten“, auf der anderen Seite eine ansteigend mangel- hafte emotionale Belastbarkeit der „Burnout- Gefährdeten“ – wie soll sich das auf Dauer vertragen? Oft genug bleiben erhoffte Erfolge aus, werden Anerkennung und Lob nicht erteilt, werden Misserfolge als persönliche Niederlagen empfunden – Gründe für Beeinträchtigungen des Selbstwertgefühls, Kommunikationsprobleme, Vereinsamung und Regression mit der Folge von Leistungsabfall, depressiver Versagenshaltung, psychovegetativer Erschöpfung und schließlich funktionellen Störungen anfälliger Organsys- teme (Herz, Kreislauf, Magen, Darm, Wirbel- säule, Harnblase, Immunsystem, Sexualorgane). In anderen Fällen dominiert eine zunehmende Sinnleere im Arbeitsprozess oder im familiären Bereich. Oft genug wird die berufliche Qualifika- tion überschätzt. Überhöhter Ehrgeiz und Dro- gen-/Alkoholabhängigkeit können zur Auslösung beitragen, ebenso Mobbing und Stalking. In der Mehrzahl von Burnout lassen sich die ein- zelnen Stadien der Erkrankung vom Beginn erster Hinweise bis zur vollständigen Ausbildung aus der individuellen Anamnese gut zurückverfolgen. Es beginnt mit hohem Enthusiasmus, geht in Sta- gnation und zunehmend in Frustration über, bis eine Apathie und letztlich das Burnout-Syndrom resultieren, wie sich vor allem an „helfenden“ Berufen dokumentiert. Letztlich tragen auch gesellschaftliche Verände- rungen eines zunehmend globalisierten Umfel- des zur Burnout-Symptomatik bei, so der Zerfall familiärer und sozialer Bindungen mit den Folgen von wachsender Anonymität, so der Wertewan- del mit krankheitsfördernden Prioritäten (Geld, Macht, Einfluss), so die ungünstige Arbeits- marktlage (Arbeitslosigkeit, Inflation, Rezession) und so auch die Lebenssituation insgesamt (Reiz- überflutung, Komplexität, Individualisierung). 118 Umbruch.indd 23 11.02.2009 11:58:22 Uhr
  • 4. 24 EUROPA Report 2008 l Nr. 118 Wirtschaft/Forschung/Technologie 42 Prozent aller Angaben hierzu bezogen sich pri- märaufdieAnhebungdesEnergiestatus(Zunahme von Belastbarkeit, Kraft, Leistung, Motivation und Aktivität). 37 Prozent der Betroffenen stellten das deutlich gestiegene Wohlbefinden in den Vorder- grund (sich dokumentierend in einer verbesser- ten Schlafqualität, gehobenen Stimmungslage, erleichterten Atmung, beschwerdefreien Ver- dauung, Verringerung von Schmerzen und/oder verbesserten Immunlage). Immerhin 14 Prozent der Anwender hoben besonders auf regenerative Aspekte ab (wie Vertiefung und Beschleunigung, aber auch verstärkte und schneller einsetzende Entspannung und Pulsberuhigung). 6 Prozent der Angaben bezogen sich vorwiegend auf eine deutli- chere Funktionsverbesserung von Sinnesorganen (Geruch, Sehkraft, Berührung, Gleichgewicht). Neben vielen Krankheiten, bei denen Therapeuten nach eigenen Angaben bewusst und mit Erfolg die Spirovitalisierung ergänzend zur klassischen Medizin einsetzten (Asthma, COPD, Maculadege- neration, Arthrose, Herzinsuffizienz, Hypertonie, Tinnitus, Varikosis, Schwindel, Autoimmunerkran- kungen, Allergie, Regeneration, Krebs, Schmer- zen, Diabetes, Amalgamentfernung), stellten sie besonders die Erfolge bei funktionellen Störungen wie Schlafproblemen, Leistungsabfall, Immun- schwäche und Burnout zur Diskussion. Der Schlüssel zum Verständnis der unisono von vielen Therapeuten wie ihren Patienten dokumen- tierten Wirkung energetisierter Atemluft muss in der Beseitigung der Funktionsstörung des Grund- gewebes und der gestörten Energieversorgung der Zellen gesucht werden, wie dieser Effekt auch von anderen naturmedizinischen Therapien (pulsierende Magnetfeldtherapie, Energoinforma- tionstherapie u.a.), vor allem auch in Ergänzung bzw. Verstärkung durch die Einatmung energeti- sierter Luft, bewirkt wird. Die Spirovitalisierung führt über eine (künstlich induzierte) kurzfristige Anhebung des Energiestatus von molekularem Sauerstoff der Einatemluft und dessen spontanen Rückfall in den Grundzustand noch vor einer mögli- chen Einatmung, zum Übergang der dabei freiwer- denden Energie an das umgebende Wasser der Inspirationsluft, gleichbedeutend mit einer Ener- getisierung des Gesamtkörpers. Dies erfolgt einer- seits über eine direkte Leitung durch die einzelnen Gewebe hindurch (Konduktion), andererseits über eine indirekte Leitung mit dem Blutstrom (Konvek- tion). Die Folgen sind wohl mit einer Harmonisie- rung des Magnetfeldes, einer Optimierung des Membranpotentials der einzelnen Körperzellen und einer dadurch bedingten Aktivierung des Zell- stoffwechsels richtig eingeschätzt, wobei vorerst einige Zwischenstadien auf dem Weg von dem Eintritt in den Körper bis hin zu den Mitochondrien noch unklar bleiben. Tatsache, durch wissenschaftliche Studien nach- gewiesen, ist allerdings, dass sich aufgrund einer durch die energetisierte Atemluft bedingten Rechtsverschiebung der Sauerstoffdissoziations- kurve bei gleichem Sauerstoffdruck (O2-Gehalt von Erythrozyten, O2-Gehalt des Blutes) die Sauer- stoffabgabe entscheidend erhöht (welcher Effekt als Verbesserung der O2-Utilisation in die Literatur eingegangen ist) und dass aufgrund einer Inakti- vierung der NADPH-Oxidase in der Zelle (verant- wortlich für die Produktion von gesundheitsschäd- lichen O2-Radikalen im Gefäßendothel, in Fibro- plasten und Myokardzellen) vorhandene bzw. im Stoffwechsel neu entstehende Radikale vermehrt neutralisiert werden bei gleichzeitig unveränder- tem Elektronenfluss und Energiegewinn. Die subjektiv empfundene Erfahrung der Aktivie- rung von körpereigenen Kräften durch die Einat- mung von energetisierter Atemluft lässt sich pro- blemlos in den objektiven Erkenntnisstand einer HarmonisierungdesGrundgewebesundeinerAkti- vierung des Zellstoffwechsels einfügen. Ebenso bestätigt sich der Eindruck vieler Therapeuten und Endanwender, dass die Spirovitalisierung stark in den neuro-vegetativ-hormonell-immunologischen Regelkreis harmonisierend eingreift, damit sozu- sagen eine Basistherapie darstellt, worauf dann eine gezielte konventionell-schulmedizinische Behandlung um so größere Erfolgsaussichten auf eine Besserung des Grundleidens wie der speziel- len Krankheit im Detail zeitigt. Die eine Therapie- methode baut auf der anderen auf, ergänzt und erweitert sie, beide haben ihren jeweils eigenen Stellenwert. 118 Umbruch.indd 24 11.02.2009 11:58:26 Uhr
  • 5. Wirtschaft/Forschung/Technologie Was ist Airnergy? Airnergy wurde von deutschen Forschern entwickelt und gilt heute als ist die 1. Tech- nologie, die Atemluft verwertbar macht. Dies geschieht nach dem Vorbild der Natur mittels patentierter Katalysatoren, die einen wesentlichen Vorgang der Fotosyntese technisch nachstellen. Die aufbereitete Luft soll mit der Vitalität und Qualität von Wald-, Berg, oder Seeluft vergleichbar sein. Denn 3/4 des Sauerstoffs der Atemluft atmen wir ansonsten ungenutzt wieder aus. Airnergy hilft dem Körper, den vorhandenen Sauer- stoff der Atemluft besser aufzunehmen, ohne jedoch dabei die Sauerstoff-Konzentration zu erhöhen. Die komplementärmedizinische Methode Airnergy wird heute allgemein als Atmungsergänzung bezeichnet, wobei sich bei den Experten aus der Wissenschaft und Medizin eher der Begriff Spirovital-Therapie durchsetzt. Wer nutzt Airnergy? Airnergy Energiestationen werden für Therapie und Prävention beim Arzt und in der Klinik ein- gesetzt. Zum Beispiel als Selbstzahlerleistung (iGeL). Fitness-Studios und Sportvereine bieten ihren Mitgliedern Airnergy zur Förderung ihrer Regeneration und Steigerung ihrer Ausdauerleis- tung. Unternehmen nutzen Airnergy zur Gesund- heitserhaltung und Leistungssteigerung für Ihre Mitarbeiter. Beliebt ist Airnergy als Zusatzange- bot für gewerbliche Anbieter der Wellness- und Beauty-Branche zu ihren bisherigen Konzepten. Freiberufler und Privat-Anwender verfügen oft über eine eigene Energie-Tankstelle zu Hause bzw. im Büro. Auf der Website des Herstellers finden Sie Infor- mationen zu Standorten an denen sie Airnergy gegen Endgelt testen oder ausleihen können. Die tägliche Anwendung wird empfohlen, wobei sich nach Angaben des Herstellers, bei dreimali- ger Anwendung je 21 Minuten pro Woche schon deutliche Erfolge einstellen sollen: Mehr Info: www.atemluft.info DIE ZUKUNFT IM BLICK 118 Umbruch.indd 25 12.02.2009 15:24:25 Uhr