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DEUTSCHE
WOCHE
2016
13. Deutsche Woche in St. Petersburg -
Partnerland Brandenburg
PRESSEMAPPE
Pressemappe
Deutsche Woche 2016
13. Deutsche Woche in St. Petersburg – Partnerland: Brandenburg
Inhalt
- Pressemitteilung
- Auszüge aus dem Programm der Deutschen Woche
- Auszüge aus der Internationalisierungsstrategie des Landes
- Übersicht zu Kooperationen im Hochschulbereich
©2016 - Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
Bildnachweis: “ Auferstehungskirche (Sankt Petersburg)“ DEZALB, pixabay.com
Ministerium der Justiz
und für Europa
und Verbraucherschutz
Pressesprecherin
Brandenburg zu Gast in St. Petersburg
Brandenburg präsentiert sich als Partnerland der 13. Deutschen Woche in
St. Petersburg
Potsdam/St. Petersburg – Ab dem 13. April wird sich Brandenburg als Partner-
land auf der Deutschen Woche 2016 in St. Petersburg präsentieren. Neben Ver-
treterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung, werden zahlreiche Kultur-
schaffende, Bildungsfachleute und Akteure aus der brandenburgischen Wirtschaft
die Reise nach Russland antreten. Europaminister Helmuth Markov freute sich
über das rege Interesse im Land und die Möglichkeit, die Mark so prominent prä-
sentieren zu können: „Die deutsch-russischen Beziehungen sind traditionsreich
und trotz aller Schwierigkeiten nicht nur fest in den beiden Ländern, sondern auch
auf der europäischen Ebene verankert. Es wird oft vergessen, wie intensiv der
Austausch eigentlich ist. Daran wollen wir als Partnerland erinnern und das Motto
„Offenheit, Dialog, Verantwortung“ mit Leben erfüllen. Wir werden uns in St. Pe-
tersburg als offenes und am Dialog interessiertes Land präsentieren. Die Deut-
sche Woche ist dabei nicht nur ein politisches Signal, sondern auch ein Schau-
fenster für die brandenburgische Wirtschaft, die kulturelle Vielfalt im Land, und
den attraktiven Film- und Medienstandort“, sagte Markov.
Der Beauftragte für Internationale Beziehungen, Staatssekretär Thomas
Kralinski, hob die Vielseitigkeit der geplanten Veranstaltungen hervor: „Branden-
burg wird seine Vorteile als Wissenschaftsstandort, als Tourismus- und Filmland
sowie seine musikalischen Höhepunkte präsentieren.“ Besonders erfreut zeigt
sich Kralinski über die Begegnungen von Schülern und Jugendlichen, welche
Heinrich-Mann-Allee 107
D-14473 Potsdam
Pressesprecherin: Maria Strauß
Telefon: (0331) 8 66 30 03
Telefax: (0331) 8 66 30 83
E-Mail: Presse@mdjev.brandenburg.de
Internet: www.mdjev.brandenburg.de
11. April 2016
Pressemitteilung
Seite 2
Ministerium der Justiz
und für Europa
und Verbraucherschutz
Pressesprecherin
gerade im deutsch-russischen Jahr des Jugendaustauschs 2016/2017 Impulsge-
ber für den Gedankenaustausch über die Zukunft von morgen sind. “Gerade in
schwierigen Zeiten ist es wichtig den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen.
Dafür ist auch die Stärkung der zivilgesellschaftlichen Kontakte, wofür die Deut-
sche Woche einen passenden Rahmen bietet, ein wichtiger Schritt.“
Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Russischen Fö-
deration in Deutschland, Wladimir M. Grinin, lobte das breitgefächerte bran-
denburgische Programm in St. Petersburg und unterstrich die Notwendigkeit für
beide Länder im Dialog zu bleiben. Er sagte: „Wir müssen alles daran setzen, um
das Fenster so weit wie möglich zu öffnen.“
Aus Sicht der Präsidentin der IHK Potsdam, Beate Fernengel, ist die Deutsche
Woche eine exzellente Chance für die Brandenburger Wirtschaft, in St. Petersburg
Flagge zu zeigen: "25 Unternehmensvertreter werden auf dem Wirtschaftsforum
am 14. April bei russischen Firmen für Kooperationen werben. Trotz des derzeit
schwierigen politischen Rahmens, lässt sich die Brandenburger Wirtschaft nicht
entmutigen, die traditionellen Geschäftskontakte mit Russland zu pflegen und
auszubauen."
Der Programmdirektor des Cottbusser Filmfestivals, Bernd Buder, zeigte sich
über das rege Interesse der Veranstalter an der Arbeit des international führenden
Festivals des osteuropäischen Films erfreut und sagte: „Russland, eine der traditi-
onsreichsten Kinematografien Osteuropas, gehörte schon immer zu unseren
Kerngebieten, insbesondere in unserer Sektion ’Russischer Tag‘ blicken wir ja
jährlich mit besonderem Interesse auf die vielfältigen Stimmen des russischen
Kinos. Es freut mich, gerade heutzutage den Dialog mit den russischen Filmschaf-
fenden durch diese Veranstaltung und im Rahmen des kommenden FilmFestival
Cottbus fortführen zu können.“
Seite 3
Ministerium der Justiz
und für Europa
und Verbraucherschutz
Pressesprecherin
Hintergrund
Der Höhepunkt des deutschen Kulturlebens in St. Petersburg ist die seit 2003
jährlich im April stattfindende Deutsche Woche. Dieses Jahr findet sie zwischen
dem 13. Und dem 21. April statt. Das Programm richtet sich vor allem an das jun-
ge Petersburger Publikum, das Deutschland als modernes, kreatives und weltof-
fenes Land entdecken kann. Von aktueller Kultur aus Deutschland über Diskussi-
onsforen zu gesellschaftlichen Themen und dem Austausch mit deutschen Unter-
nehmen hält die Deutsche Woche für jeden Geschmack etwas bereit. Das genaue
Programm lässt sich unter http://2016.deutsche-woche.ru/de/kalender/ abrufen.
Jahr für Jahr besuchen rund 10.000 junge Menschen die über 70 Veranstaltun-
gen. Auf sie wartet eine breite Vielfalt an Themen und Genres: von Architektur bis
zu modernem Tanz, von gesunder Ernährung bis Umweltschutz, von Musik bis
Mode, von Literatur bis Theater. Organisiert wird die Deutsche Woche vom Gene-
ralkonsulat der Bundesrepublik Deutschland zusammen mit dem Goethe-Institut
und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer Filiale Nordwest.
Maria Strauß
Pressesprecherin
культура
Kultur
образование
Bildung
экономика
Wirtschaft
общество
Gesellschaft
общество
Gesellschaft
культура
Kultur
ДИАЛОГ
DIALOG
ДИАЛОГ
DIALOG
ДИАЛОГ
DIALOG
ОТКРЫТОСТЬ
OFFENHEIT
ДИАЛОГ
DIALOG
13–21 апреля 2016
www.deutsche-woche.ru
образование
Bildung
ОТКРЫТОСТЬ
OFFENHEIT
культура
Kultur
ОТВЕТСТВЕННОСТЬ
VERANTWORTUNG
экономика
Wirtschaft
общество
Gesellschaft
ОТВЕТСТВЕННОСТЬ
VERANTWORTUNG
культура
Kultur
общество
Gesellschaft
образование
Bildung
ОТВЕТСТВЕННОСТЬ
VERANTWORTUNG
ДИАЛОГ
DIALOG
общество
Gesellschaft
13.04Среда i Mittwoch
....................... 28
14.04Четверг i Donnerstag
....................... 31
15.04Пятница i Freitag
....................... 41
16.04Суббота i Samstag
....................... 53
17.04Воскресенье i Sonntag
....................... 65
18.04ПОНЕДЕЛЬНИК i Montag
..................... 76
СОДЕРЖАНИЕ
INHALT
Партнеры
Partner
..................... 116
Приветственные слова
GruSSworte
........................ 2
оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ
HÖHEPUNKTE
......................... 8
Генеральное консульство Федеративной Республики Германия в Санкт-Петербурге,
Гёте-институт в Санкт-Петербурге и Российско-Германская Внешнеторговая палата
благодарят всех партнеров за участие в „Неделе Германии в Санкт-Петербурге 2016“.
При поддержке Комитета
по внешним связям Санкт-Петербурга
19.04Вторник i Dienstag
....................... 85
20.04Среда i Mittwoch
....................... 96
21.04Четверг i Donnerstag
..................... 105
2 3
GruSSwort der Generalkonsulin
der Bundesrepublik Deutschland
in St. Petersburg,
Dr. Heike Peitsch, anlässlich
der „Deutschen Woche 2016“
Уважаемые гости
13-й „Недели Германии в Санкт-Петербурге“!
Добро пожаловать на „Неделю Германии 2016“! В этом году мы реши-
ли провести ее под девизом „Ответственность – диалог – открытость“.
„Неделя Германии“ призвана подчеркнуть, что и во времена полити-
ческой напряженности Россия и Германия поддерживают тесные связи
в области культуры, образования, экономики и науки, а также стремятся
наладить новые контакты.
Основной темой мероприятий нынешнего года являются вызовы,
стоящие перед обществом в условиях новой реальности, которые мы
хотели бы открыто и ответственно обсудить вместе с вами. К ним от-
носятся проблемы миграции и изменения климата, вопросы инноваций
и споры о федерализме.
Я очень рада тому, что в этом году нашим партнером является фе-
деральная земля Бранденбург. Многие в Санкт-Петербурге с нетерпени-
ем ждут презентации Бранденбурга как региона кино и новых медиа,
а также центра инновационной промышленности. Мы надеемся не толь-
ко поддержать уже существующие контакты, но и способствовать даль-
нейшему развитию двусторонних отношений.
Благодарю всех, кто внес свой неоценимый вклад в организацию
мероприятий – наших партнеров, спонсоров, а также Правительство
Санкт-Петербурга.
Без этой поддержки программа „Недели Германии 2016“ никогда
не стала бы такой насыщенной и разнообразной.
Ваша
Хайке Пайтч
Генеральный консул
Федеративной Республики
Германия в Санкт-Петербурге
Liebe Besucherinnen und Besucher der 13. „Deutschen Woche
in St. Petersburg“!
Herzlich willkommen zur „Deutschen Woche 2016“! Wir haben die „Deutsche
Woche“ in diesem Jahr unter das Motto: „Verantwortung – Dialog – Offenheit“
gestellt.
Mit dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe wollen wir auch in politisch
schwierigeren Zeiten das enge deutsch-russische Beziehungsgeflecht in den
Bereichen Kultur, Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft darstellen und weiter
ausbauen.
Im Fokus unserer Veranstaltungen stehen auch die Herausforderungen ei-
ner Gesellschaft im Wandel, über die wir mit Ihnen getreu unserem diesjäh-
rigen Motto verantwortungsbewusst und offen diskutieren wollen – von Kli-
mawandel bis Innovationsstrategien, von Migration bis Föderalismusdebatte.
Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr das Bundesland Brandenburg
als Partner gewinnen konnten, seine Präsentation als Film- und Medienland
sowie als Standort innovativer Technologien wird in St. Petersburg mit Neugier
und Spannung erwartet. Neben der Pflege traditioneller Verbindungen sollen
auch neue Kooperationsbeziehungen für die Zukunft entstehen.
Ich danke all jenen, die unermüdlich und mit hohem persönlichem Ein-
satz zur Vorbereitung und Gestaltung des Programms beigetragen haben – un-
seren Partnern, Sponsoren und den zahllosen Helfern sowie auch der Regie-
rung St. Petersburgs.
Ohne diese Unterstützung wäre das ansprechende und vielseitige Pro-
gramm der „Deutschen Woche 2016“ nicht zustande gekommen.
Ihre
Dr. Heike Peitsch
Generalkonsulin
der Bundesrepublik Deutschland
in St. Petersburg
Приветственное слово
Генерального консула
Федеративной Республики
Германия
в Санкт-Петербурге
Хайке Пайч
по случаю проведения
„Недели Германии 2016“
4 5
Обращение Губернатора
Санкт-Петербурга
Георгия Полтавченко
к организаторам
и участникам
„Недели Германии 2016“
Дорогие друзья!
Рад приветствовать участников и организаторов традиционной „Недели
Германии в Санкт-Петербурге“!
Германия была и остается одним из самых важных и надежных парт­­
неров Санкт-Петербурга. Мы придаем большое значение развитию все-
сторонних деловых и дружественных связей с городами и регионами
этого крупнейшего европейского государства. Свидетельство тому – ра-
стущее с каждым годом число участников „Недели Германии“.
В этом году мы с радостью будем принимать на берегах Невы гостей
из федеральной земли Бранденбург. Программа Недели всегда насыще-
на дискуссиями на самые актуальные темы. Мы готовы к диалогу, к об-
суждению таких важных вопросов и проблем, как миграция и адаптация
беженцев, развитие профессионального образования, повышение энер-
гоэффективности и создание условий для устойчивого развития. Петер-
буржцы всегда с нетерпением ждут и событий культурной программы.
Уверен, что „Неделя Германии 2016“ пройдет с большим успехом
и поможет нам открыть новые перспективные направления сотруд-
ничества.
Желаю организаторам и всем участникам Недели плодотворной ра-
боты и незабываемых впечатлений от встречи с Санкт-Петербургом!
Г.С. Полтавченко
Губернатор Санкт-Петербурга
GruSSwort des Gouverneurs
von St. Petersburg,
Georgi Poltawtschenko,
an die Veranstalter
und Teilnehmer
der „Deutschen Woche 2016“
Liebe Freunde!
Ich freue mich sehr, die Teilnehmer und Organisatoren der traditionellen
„Deutschen Woche in St. Petersburg“ zu begrüßen.
Deutschland war und ist einer der wichtigsten und zuverlässigsten
Partner unserer Stadt. Die Entwicklung vielseitiger geschäftlicher und
freundschaftlicher Beziehungen zu deutschen Städten und Bundesländern
hat für uns eine außerordentlich hohe Bedeutung. Ein lebendiges Beispiel
dafür ist die ständig wachsende Zahl der Teilnehmer der „Deutschen Woche“.
In diesem Jahr begrüßen wir mit großer Freude Gäste aus dem
Bundesland Brandenburg an den Ufern der Neva. Während der „Deutschen
Woche“ finden wie auch in den vergangenen Jahren zahlreiche Diskussionen
zu aktuellen Themen statt. Wir sind offen für Gespräche und den Dialog
über so wichtige Fragen und Probleme wie Migration und Anpassung von
Flüchtlingen, Berufsbildung, Energieeffizienz und nachhaltige Entwicklung.
Auch das Kulturprogramm der „Deutschen Woche“ wird von den Einwohnern
der Stadt mit großer Vorfreude erwartet.
Ich bin sicher, dass die „Deutsche Woche 2016“ großen Erfolg haben und
uns helfen wird, neue Perspektiven unserer Zusammenarbeit zu eröffnen.
Ich wünsche den Organisatoren und allen Teilnehmern der „Deutschen
Woche“ intensive Tage und unvergessliche Erlebnisse in St. Petersburg.
Georgi Poltawtschenko
Gouverneur von St. Petersburg
6 7
Приветственное слово
Премьер-министра
федеральной земли
Бранденбург
Дитмара Войдке
по случаю проведения
„Недели Германии 2016“
Уважаемые посетители „Недели Германии 2016“,
дорогие гости,
в этом году партнером „Недели Германии в Санкт-Петербурге“ является
федеральная земля Бранденбург. Столичный регион Берлин-Бранден-
бург – один из самых динамично развивающихся регионов Германии.
Между землей Бранденбург и Россией существуют давние, посто-
янно расширяющиеся связи. Бранденбургские школы поддерживают
партнерские отношения со школами Санкт-Петербурга, высшие школы
Бранденбурга сотрудничают с университетами города.
Уже в течение нескольких лет „Неделя Германии“ является заме-
чательной площадкой для обсуждения самых разных взглядов и пред-
ставлений, интересов и мнений, стилей и жанров. Знакомиться и учить-
ся понимать друг друга лучше всего в общении.
Позвольте представить Вам Бранденбург: современный, открытый,
многогранный. Бранденбург музыкальный и туристический, Бранден-
бург как средоточие мира науки и как волшебную страну кино. И если
нам удастся расширить контакты и укрепить связи между людьми, мож-
но считать, что „Неделя Германии“ свою задачу выполнила. От всего
сердца приглашаю Вас открыть для себя Бранденбург, а организаторам
и посетителям желаю успешных мероприятий и плодотворных встреч.
Ваш
Дитмар Войдке
Премьер-министр
федеральной земли
Бранденбург
GruSSwort
des Ministerpräsidenten
des Landes Brandenburg,
Dr. Dietmar Woidke,
anlässlich
der „Deutschen Woche 2016“
Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher der „Deutschen Woche 2016“,
liebe Gäste,
in diesem Jahr ist Brandenburg das Partnerland der „Deutschen Woche in
St. Petersburg“. Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zählt heute zu den
dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands.
Die Beziehungen zwischen dem Land Brandenburg und der Russischen
Föderation sind kontinuierlich gewachsen. Brandenburgische Schulen unter-
halten Partnerschaften mit Schulen in St. Petersburg, Hochschulen aus Bran-
denburg kooperieren mit Universitäten in der Stadt.
Die „Deutsche Woche“ hat sich in den vergangenen Jahren als eine gute
Möglichkeit gezeigt, viele Ansichten und Einsichten, Interessen und Meinun-
gen, Stilrichtungen und Ausdrucksformen zusammen zu führen. Wer mitein-
ander redet, lernt sich besser kennen und verstehen.
Brandenburg präsentiert sich Ihnen: modern, aufgeschlossen und viel-
seitig. Musikalisch, als Tourismusland, als Wissenschaftsstandort und als
Filmland. Wenn es gelingt, die zivilgesellschaftlichen Kontakte und Verbin-
dungen zu vertiefen und zu stärken, hat die „Deutsche Woche“ viel geleistet.
Ich lade Sie herzlich ein, Brandenburg zu entdecken und wünsche den Veran-
staltern und allen Gästen viel Erfolg und gute Begegnungen.
Ihr
Dr. Dietmar Woidke
Ministerpräsident
des Landes
Brandenburg
8 9
Федеральная земля
Бранденбург
в программе
„Недели Германии“
Вновь созданная в 1990 году федераль-
ная земля Бранденбург как часть сто-
личного региона Германии превратилась
в один из самых быстрорастущих эконо-
мических регионов Европы. Бранденбург
отличает сочетание инновационной про-
мышленности и динамично развиваю-
щегося ремесленного производства, на-
личие перспективных научных центров
и сдержанная красота бескрайних про-
сторов. Наряду с добычей электроэнергии
из возобновляемых источников и бурого
угля, органическим и традиционным сель-
ским хозяйством облик федеральной зем-
ли определяет большое количество вузов
и научно-исследовательских институтов,
а также развитая кино- и медиаиндустрия.
А еще – это край многочисленных озер,
прусских дворцов и великолепных пар-
ков. Кто бы сюда ни приехал, Бранден-
бург примет всех: кому-то станет родиной,
кому-то даст кров и работу, вдохновит
своей культурой, привлечет красотой при-
роды и возможностью отдохнуть на озе-
рах. Бранденбург – немецкая федераль-
ная земля в самом центре Европы.
Das Land
Brandenburg
auf der „Deutschen
Woche“
Seit der Neugründung Brandenburgs im
Jahr 1990 hat sich das Land als Teil der
deutschen Hauptstadtregion zu einer der dy-
namischsten Wirtschaftsregionen in Europa
entwickelt. Die Stärken des Landes liegen
dabei in der Mischung von innovativer Indus-
trie, dynamischem Handwerk, zukunftswei-
sender Forschung und weiten Landschaften
von herber Schönheit. Erneuerbare Ener-
gien und Braunkohleverstromung, ökolo-
gische und konventionelle Landwirtschaft
prägen das Land ebenso wie eine hohe Wis-
senschaftsdichte und die Film- und Medien-
wirtschaft.
Brandenburg ist aber auch das Land un-
zähliger Seen, preußischer Schlösser und
großartiger Parks.
Wer auch immer in Brandenburg unter-
wegs ist, den nimmt das Land auf: Als Hei-
matland, als Zufluchtsland, als Arbeitsland,
als Kulturland, als Wasser- und Urlaubs-
land – als deutsches Bundesland in der Mit-
te Europas.
10 11
13.04Среда i Mittwoch
19:00 Времена года – лики времени
Торжественное открытие „Недели
Германии 2016“ ....................................... 30
14.04Четверг i Donnerstag
14.04.–12.05. Блеск королевского
двора. Прусские дворцы и парки
в Бранденбурге и Берлине
Фотовыставка ...................................... 32
13:30–17:45. Научная жизнь
Бранденбурга и германо-российское
сотрудничество. Конференция ............ 36
17:00–19:30 Федеральная земля
Бранденбург: возможности для веде-
ния бизнеса и примеры из практики
Конференция ........................................... 37
21:00 Документальный фильм „Берлин
и Бранденбург с высоты птичьего
полета“. Кинопоказ ............................... 40
15.04Пятница i Freitag
09:30–13:00 Сотрудничество в регионе
Балтийского моря. Семинар ............... 43
Programm
MADE
IN BRANDENBURG
Программа
СДЕЛАНО
В БРАНДЕНБУРГЕ
19:00 Jahreszeiten – Zeit im Wandel
Feierliche Eröffnung der „Deutschen Woche
2016“ ........................................................ 30
14.04.–12.05. Königlicher Glanz –
Die preußischen Schlösser und Gärten
in Brandenburg und Berlin
Fotoausstellung ........................................ 32
13:30–17:45. Wissenschaftsregion
Land Brandenburg und deutsch-russische
Kooperationen. Konferenz ..................... 36
17:00–19:30 Wirtschaftsstandort
Brandenburg: Branchen und Best
Practices
Konferenz ................................................. 37
21:00 Dokumentation „Berlin
und Brandenburg von oben“
Filmvorführung ........................................ 40
09:30–13:00 Kooperation von Regio-
nen im Ostseeraum. Workshop ............ 43
10:00 Анализ вторичных расти-
тельных компонентов в популяции
Brassica rapa. Доклад ........................... 44
16.04Суббота i Samstag
17:00 Международный кинофести-
валь в Котбусе представляет: фильм
„Шмитке“. Кинопоказ ........................... 62
19:30 Международный кино-
фестиваль в Котбусе представляет:
фильм „После Врицена“. Кинопоказ ..64
18.04Понедельник i Montag
12:00 Передовой опыт российско-
германского научного сотрудничества
Доклады и круглый стол ....................... 77
19.04Вторник i Dienstag
10:00 Роль общественных организаций
в защите прав потребителей
Доклад и круглый стол .......................... 90
20.04Среда i Mittwoch
14:30 Малый и средний бизнес
и финансирование инноваций в Бран-
денбурге. Доклад и дискуссия .............. 98
10:00 Charakterisierung pflanzlicher
sekundärer Inhaltsstoffe in einer Popu-
lation von Brassica rapa. Vortrag ......... 44
17:00 Das FilmFestival Cottbus
präsentiert: Film „Schmitke“.
Filmvorführung ......................................... 62
19:30 Das FilmFestival Cottbus
präsentiert: Film „Nach Wriezen“
Filmvorführung. ......................................... 64
12:00 Best Practice – deutsch-russische
wissenschaftliche Zusammenarbeit
Vorträge und Runder Tisch ......................... 77
10:00 Verbraucherschutz durch
zivilgesellschaftliche Organisationen
Vortrag und runder Tisch .......................... 90
14:30 Mittelstand und Innovationsfinan-
zierung in Brandenburg
Vortrag und Diskussion .............................. 98
12
оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ
HÖHEPUNKTE
Времена года –
лики времени
Этим концертом оркестра Российско-
немецкой музыкальной академии, состоя-
щим из молодых российских и германских
музыкантов, официально откроется 13‑я
„Неделя Германии в Санкт-Петербурге“.
В программе вечера – „Времена года“
П.И. Чайковского в оригинальной орке-
стровке для „Ансамбля 2012“ Российско-
немецкой музыкальной академии, а так-
же „Adagio и allegro“ Р. Шумана. Концерт
сопровождается стихами немецких и рус-
ских поэтов, которые прочтут Ольга Фин-
ченко и немецкий актер Мартин Вуттке.
Российско-немецкая музыкальная ака-
демия регулярно проводит мастер-клас-
сы по камерной и оркестровой музыке,
стремясь наладить новые контакты и вза-
имопонимание в сфере искусства. Акаде-
мия была основана в 2013 г. под патро-
натом маэстро Валерия Гергиева, который
также является ее художественным ру-
ководителем. Проект Академии призван
стимулировать участие молодых музы-
кантов в общественной жизни и их твор-
ческую инициативу.
Jahreszeiten –
Zeit im Wandel
Mit diesem Projekt der Russisch-Deutschen
MusikAkademie treten junge Musikstuden-
ten aus Russland und Deutschland in ei-
nem Orchester gemeinsam auf und werden
in der Staatlichen Akademischen Kapelle die
13. „Deutsche Woche in St. Petersburg“ of-
fiziell eröffnen. Auf dem Programm stehen
Pjotr Tschaikowskys Zyklus „Die Jahreszei-
ten“, welcher eigens für das „Ensemble 2012“
der Russisch-Deutschen MusikAkademie ar-
rangiert wurde, sowie das „Adagio & Alle-
gro“ von Robert Schumann. Die musikali-
sche Darbietung wird durch poetische Texte
deutscher und russischer Dichter umrahmt,
vorgetragen von Olga Fintchenko und dem
deutschen Schauspieler Martin Wuttke. Die
Russisch-Deutsche MusikAkademie veran-
staltet regelmäßig Workshops im Bereich der
Kammer- und Orchestermusik mit dem Ziel,
durch gemeinsame Zusammenarbeit Begeg-
nungen und gegenseitiges Verständnis zu för-
dern. Künstlerischer Leiter und Förderer der
seit 2013 bestehenden Akademie ist Maestro
Valery Gergiev. Das Projekt basiert auf einem
zivilbürgerlichen Engagement junger Musiker
und einer operativ-tätigen Initiative.
13.04
СР.MI.
Торжественное открытие
„Недели Германии 2016“
Feierliche Eröffnung
der „Deutschen Woche 2016“
KONTAKT UND WEITERE
INFORMATIONEN SIEHE SEITE 30
СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ
ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 30
©RCCR-ProjectsGmbH
14
оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ
HÖHEPUNKTE
Бранденбург –
центр кино-
и медиаиндустрии
Фриц Ланг и Марлен Дитрих прославили
район Потсдама Бабельсберг на весь мир.
Сегодня здесь находится одна из круп-
нейших киностудий Европы, включающая
современный образовательный кластер
новых технологий и медиа, где Универ-
ситет кино и телевидения имени Кон-
рада Вольфа формирует будущее кине-
матографа. Именно здесь расположена
штаб-квартира телерадиокомпании Бер-
лин-Бранденбург, которая из своего ле-
гендарного автобуса марки „Робур“ бу-
дет освещать события „Недели Германии
в Санкт-Петербурге“, а также представит
фильм „Берлин и Бранденбург с высоты
птичьего полета“.
Восточноевропейское кино занимает
значительное место в жизни Бранденбур-
га. Кинофестиваль в Котбусе давно стал
важным событием в мире киноискусства.
В Санкт-Петербурге кинофестиваль пред-
ставит две работы выпускников Универ-
ситета кино и телевидения имени Конра-
да Вольфа, отмеченные международными
наградами, а также проведет мастер-
классы с участием кинорежиссеров.
Film- und Medienland
Brandenburg
Fritz Lang und Marlene Dietrich begründe-
ten den Ruhm Babelsbergs – des größten
Filmgeländes Europas mit attraktivem IT-
Medien-Campus: Die Filmuniversität Konrad
Wolf bildet für die Zukunft des Films aus. Der
Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat hier
einen Standort. Er berichtet über die „Deut-
sche Woche in St. Petersburg“ mit seinem
blauen Robur-Reportage-Bus und präsen-
tiert den Dokumentarfilm „Berlin und Bran-
denburg von oben“.
In Brandenburg hat auch der osteuropä-
ische Film seinen Platz. Das FilmFestival
Cottbus ist zu einem wichtigen Schaufens-
ter für osteuropäische Filme geworden. Zum
26. Mal finden vom 8. bis 13. November 2016
Wettbewerbe u. a. für Spiel-, Kurz- und Ju-
gendfilme statt – darunter der „Russische
Tag“ mit aktueller Übersicht des russischen
Filmschaffens. In St. Petersburg zeigt das
FilmFestival zwei preisgekrönte Produkti-
onen von Absolventen der Filmuniversität
Babelsberg Konrad Wolf und veranstaltet
Meisterklassen mit den anwesenden Regis-
seuren.
Открытые кинопоказы,
мастер-классы
Öffentliche Filmvorführungen,
Meisterklassen
13.04-16.04
KONTAKT UND WEITERE
INFORMATIONEN SIEHE SEITE 40, 62, 64
СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ
ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 40, 62, 64
©colourbox
16
оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ
HÖHEPUNKTE
Федеральная
земля Бранденбург:
возможности
для ведения
бизнеса и примеры
из практики
Земля Бранденбург, расположенная на
пересечении основных европейских ма-
гистральных путей и являющаяся частью
столичного региона, насчитывающего
6 миллионов жителей, представит свой
экономический потенциал и возможности
для сотрудничества в следующих обла-
стях: индустрия здравоохранения, транс-
порт/логистика, энергетика, IT/медиа,
туризм, продовольственные товары, пере-
работка пластмасс, металлообработка.
Бранденбургские компании успешны
как на внутреннем, так и на международ-
ном рынках. В рамках мероприятия они
расскажут о своих стратегиях и предста-
вят возможности их применения на рос-
сийском рынке. Какая продукция в сред-
несрочной перспективе актуальна для
той и другой стороны? В форме кратких
докладов компании продемонстрируют
интересные примеры из практики. Рос-
сийские и немецкие участники смогут
установить новые бизнес-контакты и об-
судить возможные сферы сотрудничества.
Wirtschaftsstandort
Brandenburg:
Branchen und Best
Practices
Im Schnittpunkt der europäischen Hauptver-
kehrsachsen gelegen stellt das Land Bran-
denburg als Teil der deutschen Hauptstadt-
region mit 6 Millionen Einwohnern seine
Wirtschaftspotentiale und Kooperationsmög-
lichkeiten vor: Gesundheitswirtschaft, Ver-
kehr/Logistik, Energie, IT/Medien, Tourismus,
Nahrungsgüter, Kunststoff/Chemie und Metall.
Brandenburger Firmen sind sowohl auf
dem regionalen wie dem internationalen
Markt erfolgreich. Im Rahmen der Veranstal-
tung schildern sie ihre Strategien und disku-
tieren mit den Teilnehmern deren Anwend-
barkeit für den russischen Markt.
In Form von Kurzvorträgen werden inte-
ressante Best-Practice-Beispiele aus dem
Unternehmensalltag dargestellt. Lassen sich
erfolgreiche Strategien deutscher Unterneh-
men auf den russischen Markt übertragen?
Welche Produkte sind für beide Seiten mit-
telfristig relevant? Deutschen und russischen
Unternehmen wird hier die Möglichkeit gege-
ben, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und
mögliche Kooperationsfelder zu diskutieren.
Конференция
Konferenz
14.04
ЧТ.DO.
KONTAKT UND WEITERE
INFORMATIONEN SIEHE SEITE 37
СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ
ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 37
18
оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ
HÖHEPUNKTE
Беженцы
в Германии –
практический опыт
и социологические
наблюдения
Европейский миграционный кризис вол-
нует немецкую общественность как ни
одна другая тема. Кто эти люди, которые
бегут к нам в Германию? Почему они стре-
мятся к нам? Что это означает для нашей
страны, как должны реагировать полити-
ка и гражданское общество? Эти и подоб-
ные вопросы остро обсуждаются в Герма-
нии и других европейских странах, при
этом спектр мнений необычайно широк.
„Неделя Германии“ посвящает этой акту-
альной теме целый день.
Берлинская неправительственная ор-
ганизация „Schnell-Helfen“ („Быстрая
помощь“) расскажет о вызовах, перед
которыми стоят волонтеры, бизнес и го-
сударственные учреждения, особенно при
координации действий всех участников.
Профессор социологии Франк Эттрих,
заведующий кафедрой структурного ана-
лиза современных обществ при Факульте-
те государствоведения Эрфуртского уни-
верситета, рассмотрит тему беженцев
с научной точки зрения и выдвинет на об-
суждение свои наблюдения и оценки.
Flüchtlinge
in Deutschland–
praktische Erfahrun-
gen und soziologi-
sche Betrachtungen
Die europäische Flüchtlingskrise beschäftigt
die deutsche Öffentlichkeit wie kaum ein an-
deres Thema: Wer sind die Menschen, die in
so großer Zahl nach Deutschland kommen?
Warum kommen sie? Vor welche Herausfor-
derungen stellen sie das Land und wie sol-
len Politik und Gesellschaft auf sie reagie-
ren? Zurzeit wird über diese und ähnliche
Fragen in Deutschland und in anderen euro-
päischen Ländern viel und kontrovers disku-
tiert. Die „Deutsche Woche“ widmet ihnen ei-
nen eigenen Thementag.
Die in Berlin tätige NGO „Schnell-Helfen“
berichtet von den Herausforderungen, die
sich freiwilligen Helfern, Firmen und Behör-
den stellen insbesondere bei der Verknüp-
fung der Arbeit der verschiedenen Akteure.
Der Soziologe Prof. Dr. Frank Ettrich, Lehr-
stuhlinhaber für Strukturanalyse moder-
ner Gesellschaften an der Staatswissen-
schaftlichen Fakultät der Universität Erfurt,
gibt einen wissenschaftlichen Überblick zur
Flüchtlingsproblematik und stellt seine Be-
obachtungen und Einschätzungen zur Dis-
kussion.
Доклады и дискуссии
Vorträge und Diskussionen
18.04
ПН.Mo.
KONTAKT UND WEITERE
INFORMATIONEN SIEHE SEITE 78, 83
СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ
ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 78, 83
©colourbox
20
оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ
HÖHEPUNKTE
Защита климата
как шанс
для общества
и бизнеса
В декабре 2015 г. в Париже прошел 21‑й
Всемирный климатический саммит ООН,
в ходе которого было подписано историче-
ское соглашение о том, что все страны мира
должны приложить максимальные усилия,
чтобыне допуститьглобальногопотепления
более чем на 2 градуса по Цельсию. Семи-
нар, на котором прозвучат доклады экспер-
тов, призван ознакомить участников с ак-
туальной ситуацией в Германии и России,
а также с тем, что можно и нужно предпри-
нять, чтобы добиться снижения выброса
парниковых газов и повышения энергоэф-
фективности. Какую экономическую выго-
ду может принести бизнесу переход на ис-
пользование альтернативных источников
энергии? Как оптимизировать меры по по-
вышению энергоэффективности?
В рамках дискуссии мы обсудим следу-
ющие вопросы: Какие изменения должны
произойти в обществе и климатической
политике? Раздельный сбор мусора давно
является важным источником сырья для
немецкой экономики. Каковы перспекти-
вы раздельного сбора отходов и исполь-
зования вторсырья в России?
Welche Chancen
bietet Klimaschutz
für Gesellschaft
und Wirtschaft?
Nach der Vereinbarung eines neuen Weltkli-
maabkommens im Dezember 2015 in Paris
müssen in allen Ländern weltweit die Kli-
ma- und Energieziele gesteigert werden, da-
mit wir die Einhaltung des 2-Grad-Limits der
globalen Erwärmung erreichen. Ein Seminar
mit Vorträgen von Experten soll aufzeigen,
welche Rahmenbedingungen in Deutschland
und Russland herrschen und was wir unter-
nehmen können bzw. müssen, um die an-
stehenden Herausforderungen zur Emissi-
onssenkung und Energieeffizienzsteigerung
zu meistern. Welche ökonomischen Chancen
bietet dabei eine globale Energiewende für
die Wirtschaft? Wie lassen sich Energieeffi-
zienzmaßnahmen besser umsetzen?
In einer Diskussionsrunde werden wir der
Frage nachgehen, was sich in der Gesell-
schaft und der Klimapolitik ändern muss.
Die Mülltrennung in Deutschland ist seit etli-
chen Jahren eine wichtige Rohstoffquelle für
die Wirtschaft – wie sehen die Perspektiven
dafür in Russland aus?
Семинары, дискуссии
Seminare, Diskussionen
18.04-21.04
KONTAKT UND WEITERE
INFORMATIONEN SIEHE SEITE 46, 74, 76,
81, 113
СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ
ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 46, 74, 76, 81, 113
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22
оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ
HÖHEPUNKTE
Инновационная
экономика – пути
развития. Передовой
опыт из Северного
Рейна-Вестфалии
Стремясь укрепить конкурентные преи-
мущества Северного Рейна-Вестфалии
и ответить на глобальные вызовы в сфе-
ре спроса и предложения, региональное
правительство разработало стратегию,
выделив инновационные отрасли эко-
номики: нанотехнологии, микросистем-
ные технологии, Life Science, ИКТ, новые
материалы и т. д. Благодаря тесному со-
трудничеству науки и бизнеса создается
инновационный климат, позволяющий
быстрее превращать знания в рыночную
продукцию. Таким образом, компании
в Северном Рейне-Вестфалии пользуются
преимуществами превосходной бизнес-
среды и высокой производительности.
Представители бизнеса и государствен-
ных структур познакомят участников кон-
ференции с примерами инновационной
экономики Северного Рейна-Вестфалии
и обсудят их в ходе последующей дискус-
сии. Также на конференции речь пойдет
о перспективах освоения новых направле-
ний инновационной экономики и возмож-
ностях выхода иностранных, в том числе
российских, компаний на немецкий рынок.
Innovative
WirtschaftSWege
für die Zukunft.
Best Practice aus NRW
Angesichts der Wettbewerbsstärken von
NRW und der globalen Herausforderungen
im Sinne von Bedarf und Nachfrage fokus-
siert sich die Innovationsstrategie der Lan-
desregierung auf die innovativen Leitmärk-
te: Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik,
Life Science, IKT, neue Werkstoffe u.a.
Durch enge Kooperation von Wissenschaft
und Wirtschaft wird ein innovationsfördern-
des Klima geschaffen und dadurch Wissen
schneller in marktfähige Produkte umge-
setzt. Dadurch profitieren die Unternehmen
in NRW von den hervorragenden geschäft-
lichen Rahmenbedingungen und der hohen
Produktivität.
Unternehmens- und Institutionsvertreter
werden in Kurzvorträgen und anschließen-
den Diskussion an aktuellen Beispielen die
innovative Wirtschaft in NRW präsentieren.
Auch Perspektiven für die Erschließung von
Zukunftsmärkten in innovativen Bereichen
und Einstiegsmöglichkeiten in den deut-
schen Markt für ausländische, u.a. russische
Unternehmen, sollen in der Konferenz näher
beleuchtet werden.
Конференция
Konferenz
KONTAKT UND WEITERE
INFORMATIONEN SIEHE SEITE 85
СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ
ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 85
©TomásSaraceno,KunstsammlungNRW
19.04
ВТ.DI.
24
оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ
HÖHEPUNKTE
Единство и много-
образие – диалог
посредством
федерализма
Российская Федерация и Федеративная
Республика Германия, как следует из са-
мого названия государств, организованы
по федеральному принципу. Однако исто-
рические традиции и политическая прак-
тика показывают, что Россия и Герма-
ния по-разному понимают федерализм.
В России в центре внимания всегда сто-
яла связующая сила централизованного
государства и вертикаль власти, в то вре-
мя как немцы в первую очередь ассоции-
руют с федерализмом самостоятельность
элементов и субсидиарность во имя укре-
пления нации. Участникам семинара бу-
дет предложено исследовать истори-
ческие корни этой разницы в трактовке
федерализма. Что касается наших дней,
мы рассмотрим следующие вопросы: Как
федеральные правительства в Германии
и России управляют своими территория-
ми? Каких принципов они придержива-
ются при взаимодействии с региональ-
ными ведомствами и элитами? Влияет ли
прошлый опыт на современные модели
территориального управления и регио-
нального развития?
Einheit und Vielfalt –
Dialog durch
Föderalismus
Bei der Russischen Föderation und der Bun-
desrepublik Deutschland handelt es sich um
Staatsformen, die schon dem Namen nach
föderalen Organisationsprinzipien folgen.
Die historischen Traditionen und die politi-
sche Praxis in beiden Ländern verweisen hin-
gegen auf ein verschiedenartiges Verständ-
nis von Föderalismus. Standen und stehen
in Russland die Bindekraft des Zentralstaa-
tes und die Vertikale der Macht im Fokus, so
assoziieren die Deutschen mit Föderalismus
vor allem Eigenständigkeit und Subsidiari-
tät zur Stärkung einer Nation. Die Teilnehmer
des Seminars fragen nach den historischen
Wurzeln dieses unterschiedlichen Verständ-
nisses von Föderalismus. In Bezug auf die
Gegenwart lauten die Fragen: Wie verwal-
ten die föderalen Regierungen in Deutsch-
land und in Russland ihre Territorien? Welche
Prinzipien liegen ihrer Interaktion mit den re-
gionalen Behörden und den Eliten zugrunde?
Beeinflusst die Vergangenheit die Modelle
der territorialen Verwaltung und regionalen
Entwicklung heute?
Семинар, дискуссии
Seminar, Diskussionen
KONTAKT UND WEITERE
INFORMATIONEN SIEHE SEITE 55, 86
СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ
ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 55, 86
19.04
ВТ.DI.
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26
оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ
HÖHEPUNKTE
Розмари Трокель.
Рисунки, объекты,
видеоарт
Первая в России масштабная выстав-
ка одной из самых успешных художниц
в мире. Розмари Трокель – выдающая-
ся фигура международного современ-
ного искусства, женщина, которая про-
извела революцию в музеях и галереях,
провозгласив источником своего вдохно-
вения вязание и кухонную плиту. Трокель
разрушила многовековую стену, отделяв-
шую „высокое искусство“ от рукоделия
и занятий, которые традиционно счита-
лись женскими – а значит, не имевшими
права претендовать на признание и худо-
жественный статус. В ее работах смеши-
ваются высокое и низкое, фемининное
и маскулинное, прикладное и теоретиче-
ское. В разные периоды она создавала
картины из шерсти при помощи вязаль-
ной машины, обращалась к учебникам
по ботанике и зоологии, снимала люби-
тельские фильмы и делала инсталляции,
в которых полемизировала со знамени-
тыми коллегами. Экспозиция в рамках
„Недели Германии“ представит творче-
ство Трокель во всем его многообразии.
Rosemarie Trockel.
Ausgewählte
Zeichnungen, Objekte
und Videoarbeiten
Dies wird die erste große Ausstellung ei-
ner der erfolgreichsten Künstlerinnen der
Welt in Russland sein. Rosemarie Trockel
ist eine revolutionäre Künstlerin, die zu den
wichtigsten Persönlichkeiten der zeitgenös-
sischen Kunst zählt. Ihre Herdplatten und
Strickarbeiten verwertende Kunst brach-
te einen Wandel in die Museen und Galeri-
en dieser Welt. Trockel überwand die Mauer,
die Handarbeit und traditionell als weiblich
geltende Tätigkeiten von anerkannter Kunst
trennte. Erst durch sie erfuhren diese Arbei-
ten Anerkennung und wurden als Kunstwer-
ke betrachtet. In ihren Werken kombiniert
sie Wertvolles und Alltägliches, Feminines
und Maskulines, Praktisches und Theoreti-
sches. Man findet von ihr aus Wolle gestal-
tete Gemälde, Kreationen aus Ratgebern für
Botanik und Zoologie, ebenso wie Liebesfil-
me und selbst Installationen, die provokativ
einige ihrer bekannten Kollegen kritisieren.
Die Ausstellung im Rahmen der „Deutschen
Woche“ präsentiert das Werk Rosemarie
Trockels in seiner ganzen Vielfalt.
Выставка
Ausstellung
21.04-29.05
KONTAKT UND WEITERE
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СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ
ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 108
©VGBild-Kunst,Bonn
Internationalisierungsstrategie
für das Land Brandenburg
Impressum
Herausgeber:
Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV)
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
Tel.:	 (0331) 866-3003
Fax:	 (0331) 866-3083
E-Mail: 	presse@mdjev.brandenburg.de
Stand: 2014
Satz:
LGB (Landesvermessung und Geoabasisinformation Brandenburg)
Hinweis:
Nach der Landtagswahl vom September 2014 haben sich einige Ressortzuständigkeiten und -be-
zeichnungen geändert:
Das Ministerium der Justiz (MdJ) hat neue Aufgaben hinzu bekommen und wurde zum Ministerium der
Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV). Das Ministerium für Wirtschaft und Europaan-
gelegenheiten (MWE) trägt nun die Bezeichnung Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE). Die
Aufgaben des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) und des Minis-
teriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) wurden neu strukturiert. Es gibt nunmehr das Minis-
terium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) sowie ein neu gebildetes Ministerium für Ländliche
Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL). Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und
Frauen (MASF) hat den Aufgabenbereich Gesundheit übernommen heißt nun Ministerium für Arbeit,
Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Das Ministerium des Innern (MI) führt jetzt die
Bezeichnung Ministerium des Innern und für Kommunales (MIK).
4 Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg
Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser,
der globale Veränderungsprozess schreitet immer schneller voran – die Welt um Brandenburg he-
rum verändert sich rasant. Wir müssen uns immer wieder mit neuen, veränderten Rahmenbedin-
gungen auseinandersetzen und ihnen gerecht werden. Die Fähigkeit, mit diesen Veränderungen
kompetent umzugehen und in internationalen Zusammenhängen klug und zielorientiert agieren zu
können, ist eine entscheidende Voraussetzung für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Landes.
Die Internationalisierungsstrategie verfolgt das Ziel, Brandenburg international handlungsfähi-
ger, attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen. Zugleich soll die Strategie dazu beitragen,
ein Klima der Weltoffenheit und Toleranz im Land Brandenburg zu fördern.
Die Internationalisierungsstrategie wurde ressortübergreifend erarbeitet. Sie umfasst die gesamte
Landespolitik und beinhaltet sowohl eineAusrichtung derAußenkontakte („Internationales“) als auch
eine Verbesserung der gesellschaftlichen und administrativen Voraussetzungen für das Handeln in
internationalen Bezügen. Beide Komponenten liegen dem Begriff Internationalisierung zu Grunde.
Um die mit der Internationalisierungsstrategie verbundenen Ziele zu erreichen, wurden drei Hand-
lungsfelder definiert. Für jedes Handlungsfeld wurden die Ausgangslage und - überblicksartig - die
bisherigen Maßnahmen beschrieben sowie Handlungsbedarfe identifiziert, die im Laufe der nächs-
ten Jahre umgesetzt werden sollen. Dabei handelt es sich nicht um eine starre Handlungsmatrix,
sondern vielmehr um einen Prozess, der sich im Zeitverlauf noch weiter entwickeln und den ak-
tuellen Gegebenheiten angepasst werden soll. Nur so wird es uns möglich sein, den Herausfor-
derungen im Sinne der hier lebenden Menschen flexibel und zielorientiert begegnen zu können.
Ihr
Dr. Helmuth Markov
Minister der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
8 Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg
Handlungsfeld 1: Außenkontakte des Landes konzentrieren
Im Jahr 1992 hat sich Brandenburg eine Lan-
desverfassung (LV) gegeben, in deren Prä-
ambel auf das Ziel verwiesen wird, „das Bun-
desland Brandenburg als lebendiges Glied
der Bundesrepublik Deutschland in einem
sich einigenden Europa und in der Einen
Welt zu gestalten“. Nach Artikel 2 Absatz 1
LV strebt Brandenburg als „ein freiheitliches,
rechtsstaatliches, soziales, dem Frieden und
der Gerechtigkeit, dem Schutz der natürli-
chen Umwelt und der Kultur verpflichtetes
demokratisches Land (…) die Zusammenar-
beit mit anderen Völkern, insbesondere mit
dem polnischen Nachbarn, an (…).“ Der Lan-
desverfassung liegt damit eine international
ausgerichtete Konzeption für das Handeln
des Landes zugrunde. Die Selbstverpflich-
tung auf Frieden und Gerechtigkeit, die ko-
operative Nachbarschaft zu Polen, die Euro-
päische Integration und die Wahrnehmung
der Verantwortung für die „Eine Welt“ haben
die Politik des Landes geprägt.
Brandenburg pflegt partnerschaftliche Be-
ziehungen zu verschiedenen Regionen in
Europa und darüber hinaus. Das Land ist in
internationalen, meist europäischen Netz-
werken präsent, befindet sich im Dialog mit
internationalen Partnern und pflegt einen
Austausch in zahlreichen politischen und
gesellschaftlichen Bereichen. Diese set-
zen sich auf kommunaler Ebene durch eine
große Zahl von Städte- und Schulpartner-
schaften sowie durch zahlreiche Kontakte
von Nichtregierungsorganisationen (z. B. im
Bereich der Europa- und der Entwicklungs-
politik) fort. Diese internationalen Kontakte
und Kooperationen bilden eine wertvolle
Plattform für eine Verstärkung der Zusam-
menarbeit in Politik, Wirtschaft, Kultur, Wis-
senschaft und Bildung sowie auf vielen wei-
teren Gebieten.
Die Wettbewerbssituation und die beschränk-
ten Ressourcen des Landes erfordern aller-
dings einerseits eine Konzentration auf be-
stimmte Kooperationsräume (vgl. unten 1.1)
sowie andererseits – auch außerhalb der vor-
rangigen Kooperationsräume – die stärkere
Entwicklung der Außenkontakte aus konkre-
ten fachpolitischen Arbeitszusammenhängen
heraus (vgl. 1.2).
9Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg
1.1	 Geographische Ausrichtung:
Partnerschaften,
Kooperationsräume
1.1.1	Ausgangslage
Die Beziehungen zu Polen stehen kraft Ver-
fassungsauftrag, nachbarschaftlicher Lage,
Tradition und gemeinsamer Interessenslagen
im Zentrum der Außenkontakte. Brandenburg
hat Partnerschaften mit den Wojewodschaften
Lubuskie/Lebuser Land, Zachodniopomorskie/
Westpommern, Wielkopolskie/Großpolen, Ma-
zowieckie/Masowien und Podlaskie/Podlachi-
en. Darüber hinaus gibt es eine enge Koope-
ration mit der Wojewodschaft Dolnosląskie/
Niederschlesien. Der Ministerpräsident nimmt
die Funktion des Koordinators der Bundesre-
gierung für die deutsch-polnische zwischenge-
sellschaftliche und grenznahe Zusammenar-
beit wahr1
. Von besonderer Bedeutung für die
brandenburgisch-polnische Zusammenarbeit
in der Grenzregion ist die Arbeit der Eurore-
gionen Pomerania, Pro-Europa-Viadrina und
Spree-Neiße-Bober. Dies wird untersetzt durch
die langjährige deutsch-polnische Zusammen-
arbeit bei der Umsetzung der INTERREG2
-Programme. Brandenburg arbeitet intensiv in
der Deutsch-Polnischen Regierungskommis-
sion für regionale und grenznahe Zusammen-
arbeit mit und hat den deutschen Ko-Vorsitz
in deren Ausschuss für grenznahe Zusam-
menarbeit inne. Die Bandbreite der Kontakte
auf regionaler, Wojewodschafts- bzw. Lan-
des- sowie auf nationaler Ebene ist ebenso
groß wie die Bandbreite der Zusammenarbeit
im kommunalen und nichtstaatlichen Bereich,
wie der Bericht des Ministeriums für Wirt-
schaft und Europaangelegenheiten (MWE)
zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit aus
dem Jahr 2012 zeigt3
. Die gemeinsame Ar-
beit in binationalen und bi- bzw. multilatera-
len Gremien, die Kontakte in die Partnerwo-
jewodschaften, die durch die INTERREG A
Programme unterstützte grenzübergreifende
Zusammenarbeit sowie die Oder-Partner-
schaft sind Schwerpunkte der brandenbur-
gischen Aktivitäten. Außerdem haben alle
Ressorts der Landesregierung eigene fachli-
che Kontakte nach Polen. Kooperationen gibt
es u. a. im Umwelt- und Verbraucherschutz,
bei der Ausbildung und der Suchtprävention,
beim Katastrophenschutz und bei der Poli-
zeiarbeit, im Gesundheits- wie im Sozialwe-
sen, im Bereich des Sports, bei den Gerichten
und Staatsanwaltschaften, zwischen Wissen-
schafts- und Kultureinrichtungen4
ebenso wie
in den Bereichen Wirtschaft, Arbeit, Verkehr,
Landwirtschaft und Raumordnung. Die Lan-
desregierung verfügt darüber hinaus über sog.
Partnerschaftsbeauftragte in Wielkopolskie/
Großpolen, Dolnosląskie/Niederschlesien so-
wie in der rumänischen Region Centru und hat
im vergangenen Jahr ein Verbindungsbüro für
Zachodniopomorskie/ Westpommern in Sz-
czecin/Stettin eingerichtet.
Partnerschaften des Landes bestehen auf
der Grundlage von Vereinbarungen vor allem
mit den Hauptstadtregionen Île de France in
Frankreich, der japanischen Präfektur Saita-
ma und mit dem Moskauer Gebiet sowie mit
Kaliningrad. Weitere Kontakte auf föderaler,
regionaler wie kommunaler Ebene, in For-
schung, Wissenschaft, Bildung, Kunst und Kul-
tur, Wirtschaft, aber auch zivilgesellschaftliche
Kontakte prägen die Verbindungen zwischen
Brandenburg und Russland5
. Der Vorsitz des
Ministerpräsidenten in der Deutsch-Russi-
schen Freundschaftsgruppe des Bundesrates
unterstreicht das Engagement Brandenburgs
in den deutsch-russischen Beziehungen.
Zu anderen Staaten und Regionen Mittel- und
Osteuropas pflegt Brandenburg ebenfalls
gute Beziehungen, auch vor dem teilweise
gemeinsamen geschichtlichen und kulturellen
Hintergrund. Diese Beziehungen leisten einen
Beitrag zur europäischen Integration und lie-
gen im gesamtdeutschen und europäischen
Interesse.
Der Ostseeraum erweist sich zunehmend
als wichtiger Kooperations- und politischer
10 Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg
Referenzraum. Brandenburgs Interesse am
Ostseeraum richtet sich zum einen auf Facht-
hemen wie Innovation, Wissenschaftskoope-
ration, Entwicklungskorridore und demogra-
fischen Wandel, zum anderen aber auch auf
einen politischen Wertedialog (zu sozialem
Zusammenhalt, Modernität und Innovation) im
europäischen Rahmen und einen (inter-)kultu-
rellen Austausch. Hinzu kommen ähnliche kul-
turelle, politische und historische Wurzeln. Das
wachsende Interesse an einer stärkeren An-
näherung an den Ostseeraum drückt sich u. a.
durch zahlreiche politische Besuche auf Re-
gierungs- und parlamentarischer Ebene aus.
Hervorzuheben sind Reisen des Wirtschafts-
und Europaministers, begleitet durch zahlrei-
che Unternehmen, nach Finnland, Norwegen
und Schweden in den Jahren 2012 und 2013,
die sich Fragen der Markterschließung und
der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovati-
onskooperation widmeten. Hinzu kommt eine
intensive Beteiligung Brandenburger Partner
an Projekten im INTERREG-B-Programm
Ostsee. Junge Sportlerinnen und Sportler des
Landes Brandenburg nehmen regelmäßig an
den „Baltic Sea Youth Games“ teil6
. Große
Aufmerksamkeit wird weiterhin dem Ausbau
eines Nord-Süd-Entwicklungskorridors gewid-
met. Die Gemeinsame Landesplanungsab-
teilung Berlin-Brandenburg (GL) beteiligt sich
bereits seit 2006/2007 in Zusammenarbeit mit
den Verkehrsabteilungen von Berlin und Bran-
denburg und weiteren Ministerialverwaltungen
an einer von den ostdeutschen Ländern ins-
gesamt getragenen Strategie zur Förderung
eines Entwicklungskorridors, der sich von
Skandinavien über die ostdeutschen Länder
mit der deutschen Hauptstadtregion als wichti-
gem Knotenpunkt bis zum Mittelmeer erstreckt
(Scandinavian-Adriatic Corridor for Innovation
and Growth: SCANDRIA® Corridor). Die Ent-
wicklung des Korridors hat zahlreiche Koope-
rationen zwischen Brandenburg und Akteuren
aus den beteiligten Regionen ausgelöst.
1.1.2	 Weiterer Handlungsbedarf
Die Ausrichtung der Landespolitik und der
Außenkontakte auf Frieden und Gerech-
tigkeit, die kooperative Nachbarschaft zu
Polen, die Europäische Integration und die
Wahrnehmung der Verantwortung für die
„Eine Welt“ soll beibehalten, im Hinblick auf
die verschärfte globale Wettbewerbssituation
jedoch insbesondere durch folgende Punkte
11Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg
The
B
alticSea
12 Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg
eine stärkere Akzentuierung erfahren:
•	 Die Zusammenarbeit mit der Republik Po-
len sowie die regionalen Partnerschaften
mit den Wojewodschaften bleiben vor dem
Hintergrund ihrer besonderen Bedeutung
das zentrale Element der Außenkontakte
des Landes Brandenburg. Insbesonde-
re soll mit gemeinsamen Anstrengungen
in binationalen Gremien wie z. B. den
Ausschüssen für interregionale Zusam-
menarbeit, für grenznahe Zusammenar-
beit, für Bildungszusammenarbeit und für
Raumordnung der Deutsch-Polnischen
Regierungskommission für regionale und
grenznahe Zusammenarbeit, der Internati-
onalen Kommission zum Schutz der Oder
(IKSO), der deutsch-polnischen Grenzge-
wässerkommission sowie im Netzwerk der
Oder-Partnerschaft das Ziel weiter verfolgt
werden, den Raum entlang von Oder und
Neiße als einen überregional wahrgenom-
menen funktionalen Raum u. a. mit Hilfe
der europäischen Strukturfonds zu entwi-
ckeln. Generell wird angestrebt, die vielfäl-
tigen Kontakte nach Polen besser unterei-
nander zu vernetzen und zu koordinieren.
Damit können Synergien erschlossen wer-
den, die heute zum Teil noch ungenutzt
bleiben. Gleichzeitig ist es bei der Vielzahl
der Kontakte notwendig, Prioritäten zu set-
zen, die dann ressortübergreifend verfolgt
werden. Insbesondere sollten die Koopera-
tionen genutzt werden, um europapolitisch
gemeinsam zu agieren. Die Zusammen-
arbeit mit den anderen Staaten und Re-
gionen Mittel- und Osteuropas sowie der
Russischen Föderation soll unter Berück-
sichtigung allgemein- und fachpolitischer
Bedarfe weiterentwickelt werden;
•	 Die Annäherung des Landes Brandenburg
an die Ostseeregion wird weiter vorangetrie-
ben werden. Dabei sollen insbesondere die
Themen soziale und technologische Innova-
tion7
, (grüne) Verkehrs- und Entwicklungs-
korridore, Daseinsvorsorge in dünnbesie-
delten Räumen und Fragen der politischen
Wertebildung im Vordergrund stehen. In die-
sem Rahmen wird – in Abstimmung mit den
norddeutschen Ländern – angestrebt, die
Zusammenarbeit mit den Gremien der Ost-
seekooperation, insbesondere im Rahmen
der EU-Ostseestrategie zu intensivieren. Da-
bei ist ein gemeinsames Handeln auch mit
Polen zu prüfen. Mittelfristig sollen Regionen
und Einrichtungen für eine konzentrierte Zu-
sammenarbeit in den o.g. Bereichen identi-
fiziert werden. Das SCANDRIA-Projekt soll
als strategische Kooperationsbasis fortge-
setzt werden. Dadurch soll die Metropolregi-
on Berlin-Brandenburg als zentraler Knoten
in drei europäischen Verkehrskernnetzen,
der die Nord-Süd- und die Ost-West-Achsen
miteinander verbindet, etabliert und als be-
deutsamer Anker des Ostseeraumes in Zen-
traleuropa stabilisiert werden8
.
1.2 	 Fachspezifische Netzwerke,
Kooperationen und Kontakte
1.2.1	Ausgangslage
Im Zuge der Entwicklung von Außenkontakten
haben sich in zunehmendem Maße Koope-
rationen in internationalen und europäischen
Netzwerken entwickelt, die die Handlungsfä-
higkeit brandenburgischer Einrichtungen stär-
ken. Dazu zählen die Netzwerke Capital Cities
and Regions Network (CCRN)9
, das von Bran-
denburg mitbegründete Netzwerk zum demo-
graphischen Wandel (DCRN)10
, das Netzwerk
Europäischer Metropolregionen (METREX)11
,
das Netzwerk der Flughafenregionen (ARC)12
,
das deutsch-österreichische Stadtentwick-
lungsnetzwerk URBAN13
, Capital Regions for
Cinema (CRC)14
, das Europäische Chemie-
regionen-Netzwerk (ECRN)15
, das Network of
European Regions Using Space Technologies
(NEREUS)16
und das Netzwerk der European
Entrepreneurial Regions (EER)17
. Hervorzu-
heben ist das Enterprise Europe Netzwerk
(EEN), in dem 100 regionale Konsortien in ca.
60 Ländern Europas und der Welt miteinan-
der verbunden sind18
, und das sich zu einem
13Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg
wichtigen Treiber für Internationalisierung und
Innovation in Berlin und Brandenburg entwi-
ckelt hat.
Ergänzend zu den o.g. Partnerschaften, Ko-
operationsräumen und Netzwerken besteht
eine Vielzahl von internationalen Einzelko-
operationen auf unterschiedlichen fachlichen
Ebenen und Bereichen. So leistet die Staats-
kanzlei mittels Unterstützung der Stiftung
Genshagen einen wichtigen Beitrag zur För-
derung der deutsch-französisch-polnischen
Zusammenarbeit im Rahmen des „Weimarer
Dreiecks“. Darüber hinaus arbeitet beispiels-
weise das Ministerium für Bildung, Jugend
und Sport (MBJS) bei der Sprachausbildung
der Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen einer
Sommerakademie mit Nordirland zusammen
und kooperiert im Bildungsbereich eng mit
der Académie de Rennes in Frankreich. Das
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Ver-
braucherschutz (MUGV) kooperiert auf dem
Gebiet des Veterinärwesens und der Lebens-
mittelüberwachung mit lettischen Veterinärbe-
hörden, und das Ministerium des Innern (MI)
arbeitet mit der Ehemaligen Jugoslawischen
Republik Mazedonien (FYROM) in Fragen der
Inneren Sicherheit zusammen. Darüber hin-
aus gibt es einzelne fachspezifische Kontakte
auch zu anderen Mitgliedsstaaten der OECD
sowie zu den aufstrebenden Ökonomien in
Asien, Südamerika und Afrika.
Im Wissenschaftsbereich pflegen neben
zahlreichen internationalen Kooperationen
der außeruniversitären Forschungseinrich-
tungen allein die acht staatlichen Branden-
burger Hochschulen gegenwärtig 114 stra-
tegische Partnerschaften mit Einrichtungen
in 41 Staaten. Dabei werden unter Berück-
sichtigung gezielter geographischer und in-
haltlicher Schwerpunktsetzung langfristige
gemeinsame Forschungsvorhaben, der Aus-
tausch von Studierenden und Lehrenden
sowie die Entwicklung und der Betrieb von
gemeinsamen Studiengängen gewährleistet.
Unterhalb der Regierungsebene unterhalten
Landesbehörden und -einrichtungen zahl-
reiche internationale Kontakte wie etwa die
ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, die
Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH
oder das Landesamt für Bergbau, Geolo-
gie und Rohstoffe Brandenburg, das z. B.
intensiv mit polnischen Partnerbehörden
zusammenarbeitet. Auch die großen Kul-
turstiftungen haben Kooperationspartner in
aller Welt. So pflegt die Stiftung Branden-
burgische Gedenkstätten intensive Kontakte
zu Gedenkstätten im europäischen Ausland
und zu ausländischen Jugend- und Opfer-
verbänden. Die Stiftung Preußische Schlös-
ser und Gärten Berlin-Brandenburg arbeitet
in gemeinsamen Projekten mit anderen dy-
nastischen Museumsschlössern und Parks
in Frankreich (Versailles), den Niederlanden
(Haus Doorn) und Russland (St. Petersburg)
zusammen. Verschiedene Projekte mit Israel,
in die das Landesinstitut für Schule und Me-
dien (LISUM) maßgeblich involviert ist, stär-
ken Demokratiebildung, Toleranzerziehung
und das Eintreten gegen Antisemitismus. Im
Bereich des Sports leistet die Europäische
Sportakademie Land Brandenburg, deren
Kuratoriumsvorsitz jeweils durch das MBJS
übernommen wird, eine umfangreiche inter-
nationale Zusammenarbeit mit ihren europä-
ischen Partnern.
1.2.2	 Weiterer Handlungsbedarf
Die Außenkontakte sollen systematischer als
bisher in den Zusammenhang fachpolitischer,
ggf. ressortübergreifender Prioritäten gestellt
und aus ihnen heraus entwickelt werden, wie
dies bereits in hohem Maße im Verhältnis zu
Polen geschieht (vgl. oben unter 1.):
•	 Weiterer zielgerichteter Ausbau fachspezifi-
scher Kooperationen mit Einrichtungen aus
EU, OECD sowie den aufstrebenden Öko-
nomien Asiens, Südamerikas und Afrikas.
•	 Intensivierung der in den vergangenen Jah-
ren insbesondere im Rahmen von Reisen
des Ministerpräsidenten und anderer Mit-
14 Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg
glieder der Landesregierung in die west- und
nordeuropäischen Staaten (neben Skandi-
navien insbesondere Frankreich, Niederlan-
de, Österreich und die Schweiz) und nach Is-
rael, aber auch nach den USA und Kanada,
Südafrika und China entstandenen Kontakte
in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, kultur-
und umweltpolitscher Hinsicht und in ande-
ren fachspezifischen Zusammenhängen mit
dem Ziel der Stärkung der Wettbewerbsfä-
higkeit Brandenburgs.
	 Dabei geht es insbesondere um
•	 frühzeitiges Einbeziehen von internationa-
len Bezügen und Rahmenbedingungen in
die landespolitische Arbeit19
;
•	 Nutzung internationaler Erfahrungen für
die Politikgestaltung im Land;
•	 intensive Vertretung der Interessen des
Landes auf europäischer und internationa-
ler Ebene;
•	 aktive Positionierung des Landes Branden-
burg in europäischen und internationalen
Netzwerken (vgl. auch Handlungsfeld 2);
•	 Die Kooperation soll gleichzeitig einen
Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der
Zielländer leisten, wo dies sinnvoll und
möglich ist.
Auch thematische Internationalisierungsstrate-
gien spielen eine Rolle (vgl. 2.2).
Brandenburgischer Wissenschaftstag
im Rahmen der 13. Deutschen Woche in Sankt Petersburg
„Wissenschaftsregion Land Brandenburg und deutsch-russische Kooperationen“
am 14.04.2016, 13:30 – 17:45 Uhr
im SAP-Büro, St. Petersburg, Mal. Morskaja 23
13:30 Uhr Grußwort Deutsches Generalkonsulat St. Petersburg, Konsul Pietro Merlo
13:35 Uhr Grußwort Ministerium der Finanzen, Land Brandenburg, Staatssekretärin Daniela Trochowski,
13:40 Uhr Grußwort SAP, Vizepräsident SAP Global Service & Support, Eric Semmler (http://www.sap.com )
Moderation: Dr. Gundula Herwig, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
(http://www.mwfk.brandenburg.de )
13:45 Uhr Klimawandel in der Arktis
Dr. Anne Morgenstern, AWI - Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts / Helmholtz-
Zentrum für Polar- und Meeresforschung (http://www.awi.de )
Dr. Alexander Klepikov, AARI - Institut für Arktis- und Antarktisforschung St. Petersburg
14:05 Uhr Deutsch-Russisches Masterstudienprogramm POMOR
Prof. Dr. Hans-Wolfgang Hubberten, AWI - Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts
/ Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (http://www.awi.de )
Gemeinsamer Masterstudiengang „master program for polar and marine sciences“ der St.
Petersburger Staatlichen Universität mit weiteren russischen und deutschen Einrichtungen wie dem
AWI in Potsdam und der Universität Potsdam
14:25 Uhr Brandenburg und Sankt Petersburg – Gemeinsame Forschung in der Mikrotechnologie
Prof. Dr.-Ing. Sören Hirsch, THB - Technische Hochschule Brandenburg (http://www.th-
brandenburg.de )in Kooperation mit den Partneruniversitäten ITMO - Staatliche Universität für
Informationstechnologien, Mechanik und Optik und LETI - Universität für Elektrotechnik in St.
Petersburg
14:45 Uhr Biotechnologische Stoffwandlung nachwachsender Rohstoffe in Chemikalien
Dr.-Ing. Joachim Venus, ATB - Leibniz-Institut für Agrartechnik e.V. Potsdam-Bornim
(http://www.atb-potsdam.de )
15:05 - 15:50 Uhr Kaffeepause
15:50 Uhr Bestimmung der Konzentration von Kohlendioxid in Innenräumen eines Petersburger
Gymnasiums mit selbst erarbeitetem Gasanalysator
Alina Ivanova, Roman Gubenko und Mikhail Mesentzew, Tatjana Khorunzhaja, Tatiana Puzikova
Gymnasium 116, Bezirk Primorskij und Goethe-Institut St. Petersburg
16:05 Uhr Forschung für die Agrarlandschaft
Dr. Marion Tauschke, ZALF - Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V., Müncheberg
(http://www.zalf.de )
16:20 Uhr Bilaterale Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung - Partnerschaft zwischen dem Deutschen
GeoForschungsZentrum GFZ und der Vernadsky-Stiftung, Moskau
Dr. Ludwig Stroink, GFZ Potsdam,
Olga Plyamina, Vernadsky-Stiftung, Moskau
(http://www.gfz-potsdam.de )
16:40 Uhr Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich der Kunstwissenschaften am Beispiel der
Schlösserkooperation
Dina Kittel, SPSG - Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
(http://www.spsg.de )
17:00 Uhr Rahmenbedingungen und Perspektiven der deutsch-russischen Zusammenarbeit in der
Wissenschaft – abschließende Diskussion der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Brandenburgisch-russische Hochschulkooperationen (Stand April 2016)
©2016 Google, INEGI
Brandenburgisch-russische Hochschulkooperationen (Stand April 2016)
46 Kooperationen zwischen brandenburgischen und russischen Hochschulen:
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Saint Petersburg State University of
Architecture and Civil Engineering
Saint
Petersburg
Russische
Föderation
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Rostov State University of Civil
Engineering
Rostov-on-
Don
Russische
Föderation
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Southern Federal University
Rostov-on-
Don
Russische
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
National Research University 'MEI'
(Moscow Power Engineering Institute
- MPEI)
Moscow
Russische
Föderation
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Novosibirsk State University of
Architecture, Design and Arts
Novosibirsk
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Peter the Great Saint Petersburg
Polytechnic University
Saint
Petersburg
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Tomsk State University of
Architecture and Civil Engineering
Tomsk
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Kirov State Medical Academy Kirov
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Kaliningrad State Technical University Kaliningrad
Russische
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
National Research University - Higher
School of Economics (HSE)
Moscow
Russische
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Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Lomonosov Moscow State University Moscow
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Moscow Automobile and Road
Construction University (MADI)
Moscow
Russische
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Siberian Federal University Krasnoyarsk
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
National Nuclear Research University
'MEPhI' (Moscow Engineering Physics
Institute)
Moscow
Russische
Föderation
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Tyumen State University of
Architecture and Civil Engineering
Tyumen
Russische
Föderation
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Perm State Agricultural Academy Perm
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
First Saint Petersburg State Medical
Pavlov University
Saint
Petersburg
Russische
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Brandenburgische
Technische Universität
Cottbus-Senftenberg
Southwest State University Kursk
Russische
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Altai State Pedagogical University Barnaul
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Saint Petersburg State University
Saint
Petersburg
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Ural State University of Economics Yekaterinburg
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Irkutsk National Research Technical
University
Irkutsk
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Frankfurt (Oder)
Ural Federal University Yekaterinburg
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Immanuel Kant Baltic Federal
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Kaliningrad
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Novosibirsk State University (NSU) Novosibirsk
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Syktyvkar State Pitirim Sorokin
University
Syktyvkar
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Ural State Academy of Architecture
and Arts
Yekaterinburg
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Moscow State Linguistic University
(MSLU)
Moscow
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Altai State Technical University Barnaul
Russische
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
North-Eastern Federal University Yakutsk
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Europa-Universität Viadrina
Frankfurt (Oder)
Russian State University for the
Humanities (RGGU)
Moscow
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Frankfurt (Oder)
Far Eastern Federal University (FEFU) Vladivostok
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Technische Hochschule
Brandenburg
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Irkutsk
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Peter the Great Saint Petersburg
Polytechnic University
Saint
Petersburg
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Administration, Russian Presidential
Academy of National Economy and
Public Administration
Saratov
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Moscow State Regional University
(MGOU)
Moscow
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Russia
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Economics
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Financial University under the
Government of the Russian Federation
Moscow
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Irkutsk National Research Technical
University
Irkutsk
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> Universität Potsdam
Baikal State University of Economics
and Law
Irkutsk
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> Universität Potsdam Kutafin Moscow State Law University Moscow
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Peoples' Friendship University of
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  • 1. DEUTSCHE WOCHE 2016 13. Deutsche Woche in St. Petersburg - Partnerland Brandenburg PRESSEMAPPE
  • 2. Pressemappe Deutsche Woche 2016 13. Deutsche Woche in St. Petersburg – Partnerland: Brandenburg Inhalt - Pressemitteilung - Auszüge aus dem Programm der Deutschen Woche - Auszüge aus der Internationalisierungsstrategie des Landes - Übersicht zu Kooperationen im Hochschulbereich ©2016 - Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz Bildnachweis: “ Auferstehungskirche (Sankt Petersburg)“ DEZALB, pixabay.com
  • 3. Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz Pressesprecherin Brandenburg zu Gast in St. Petersburg Brandenburg präsentiert sich als Partnerland der 13. Deutschen Woche in St. Petersburg Potsdam/St. Petersburg – Ab dem 13. April wird sich Brandenburg als Partner- land auf der Deutschen Woche 2016 in St. Petersburg präsentieren. Neben Ver- treterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung, werden zahlreiche Kultur- schaffende, Bildungsfachleute und Akteure aus der brandenburgischen Wirtschaft die Reise nach Russland antreten. Europaminister Helmuth Markov freute sich über das rege Interesse im Land und die Möglichkeit, die Mark so prominent prä- sentieren zu können: „Die deutsch-russischen Beziehungen sind traditionsreich und trotz aller Schwierigkeiten nicht nur fest in den beiden Ländern, sondern auch auf der europäischen Ebene verankert. Es wird oft vergessen, wie intensiv der Austausch eigentlich ist. Daran wollen wir als Partnerland erinnern und das Motto „Offenheit, Dialog, Verantwortung“ mit Leben erfüllen. Wir werden uns in St. Pe- tersburg als offenes und am Dialog interessiertes Land präsentieren. Die Deut- sche Woche ist dabei nicht nur ein politisches Signal, sondern auch ein Schau- fenster für die brandenburgische Wirtschaft, die kulturelle Vielfalt im Land, und den attraktiven Film- und Medienstandort“, sagte Markov. Der Beauftragte für Internationale Beziehungen, Staatssekretär Thomas Kralinski, hob die Vielseitigkeit der geplanten Veranstaltungen hervor: „Branden- burg wird seine Vorteile als Wissenschaftsstandort, als Tourismus- und Filmland sowie seine musikalischen Höhepunkte präsentieren.“ Besonders erfreut zeigt sich Kralinski über die Begegnungen von Schülern und Jugendlichen, welche Heinrich-Mann-Allee 107 D-14473 Potsdam Pressesprecherin: Maria Strauß Telefon: (0331) 8 66 30 03 Telefax: (0331) 8 66 30 83 E-Mail: Presse@mdjev.brandenburg.de Internet: www.mdjev.brandenburg.de 11. April 2016 Pressemitteilung
  • 4. Seite 2 Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz Pressesprecherin gerade im deutsch-russischen Jahr des Jugendaustauschs 2016/2017 Impulsge- ber für den Gedankenaustausch über die Zukunft von morgen sind. “Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen. Dafür ist auch die Stärkung der zivilgesellschaftlichen Kontakte, wofür die Deut- sche Woche einen passenden Rahmen bietet, ein wichtiger Schritt.“ Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Russischen Fö- deration in Deutschland, Wladimir M. Grinin, lobte das breitgefächerte bran- denburgische Programm in St. Petersburg und unterstrich die Notwendigkeit für beide Länder im Dialog zu bleiben. Er sagte: „Wir müssen alles daran setzen, um das Fenster so weit wie möglich zu öffnen.“ Aus Sicht der Präsidentin der IHK Potsdam, Beate Fernengel, ist die Deutsche Woche eine exzellente Chance für die Brandenburger Wirtschaft, in St. Petersburg Flagge zu zeigen: "25 Unternehmensvertreter werden auf dem Wirtschaftsforum am 14. April bei russischen Firmen für Kooperationen werben. Trotz des derzeit schwierigen politischen Rahmens, lässt sich die Brandenburger Wirtschaft nicht entmutigen, die traditionellen Geschäftskontakte mit Russland zu pflegen und auszubauen." Der Programmdirektor des Cottbusser Filmfestivals, Bernd Buder, zeigte sich über das rege Interesse der Veranstalter an der Arbeit des international führenden Festivals des osteuropäischen Films erfreut und sagte: „Russland, eine der traditi- onsreichsten Kinematografien Osteuropas, gehörte schon immer zu unseren Kerngebieten, insbesondere in unserer Sektion ’Russischer Tag‘ blicken wir ja jährlich mit besonderem Interesse auf die vielfältigen Stimmen des russischen Kinos. Es freut mich, gerade heutzutage den Dialog mit den russischen Filmschaf- fenden durch diese Veranstaltung und im Rahmen des kommenden FilmFestival Cottbus fortführen zu können.“
  • 5. Seite 3 Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz Pressesprecherin Hintergrund Der Höhepunkt des deutschen Kulturlebens in St. Petersburg ist die seit 2003 jährlich im April stattfindende Deutsche Woche. Dieses Jahr findet sie zwischen dem 13. Und dem 21. April statt. Das Programm richtet sich vor allem an das jun- ge Petersburger Publikum, das Deutschland als modernes, kreatives und weltof- fenes Land entdecken kann. Von aktueller Kultur aus Deutschland über Diskussi- onsforen zu gesellschaftlichen Themen und dem Austausch mit deutschen Unter- nehmen hält die Deutsche Woche für jeden Geschmack etwas bereit. Das genaue Programm lässt sich unter http://2016.deutsche-woche.ru/de/kalender/ abrufen. Jahr für Jahr besuchen rund 10.000 junge Menschen die über 70 Veranstaltun- gen. Auf sie wartet eine breite Vielfalt an Themen und Genres: von Architektur bis zu modernem Tanz, von gesunder Ernährung bis Umweltschutz, von Musik bis Mode, von Literatur bis Theater. Organisiert wird die Deutsche Woche vom Gene- ralkonsulat der Bundesrepublik Deutschland zusammen mit dem Goethe-Institut und der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer Filiale Nordwest. Maria Strauß Pressesprecherin
  • 7. 13.04Среда i Mittwoch ....................... 28 14.04Четверг i Donnerstag ....................... 31 15.04Пятница i Freitag ....................... 41 16.04Суббота i Samstag ....................... 53 17.04Воскресенье i Sonntag ....................... 65 18.04ПОНЕДЕЛЬНИК i Montag ..................... 76 СОДЕРЖАНИЕ INHALT Партнеры Partner ..................... 116 Приветственные слова GruSSworte ........................ 2 оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ HÖHEPUNKTE ......................... 8 Генеральное консульство Федеративной Республики Германия в Санкт-Петербурге, Гёте-институт в Санкт-Петербурге и Российско-Германская Внешнеторговая палата благодарят всех партнеров за участие в „Неделе Германии в Санкт-Петербурге 2016“. При поддержке Комитета по внешним связям Санкт-Петербурга 19.04Вторник i Dienstag ....................... 85 20.04Среда i Mittwoch ....................... 96 21.04Четверг i Donnerstag ..................... 105
  • 8. 2 3 GruSSwort der Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg, Dr. Heike Peitsch, anlässlich der „Deutschen Woche 2016“ Уважаемые гости 13-й „Недели Германии в Санкт-Петербурге“! Добро пожаловать на „Неделю Германии 2016“! В этом году мы реши- ли провести ее под девизом „Ответственность – диалог – открытость“. „Неделя Германии“ призвана подчеркнуть, что и во времена полити- ческой напряженности Россия и Германия поддерживают тесные связи в области культуры, образования, экономики и науки, а также стремятся наладить новые контакты. Основной темой мероприятий нынешнего года являются вызовы, стоящие перед обществом в условиях новой реальности, которые мы хотели бы открыто и ответственно обсудить вместе с вами. К ним от- носятся проблемы миграции и изменения климата, вопросы инноваций и споры о федерализме. Я очень рада тому, что в этом году нашим партнером является фе- деральная земля Бранденбург. Многие в Санкт-Петербурге с нетерпени- ем ждут презентации Бранденбурга как региона кино и новых медиа, а также центра инновационной промышленности. Мы надеемся не толь- ко поддержать уже существующие контакты, но и способствовать даль- нейшему развитию двусторонних отношений. Благодарю всех, кто внес свой неоценимый вклад в организацию мероприятий – наших партнеров, спонсоров, а также Правительство Санкт-Петербурга. Без этой поддержки программа „Недели Германии 2016“ никогда не стала бы такой насыщенной и разнообразной. Ваша Хайке Пайтч Генеральный консул Федеративной Республики Германия в Санкт-Петербурге Liebe Besucherinnen und Besucher der 13. „Deutschen Woche in St. Petersburg“! Herzlich willkommen zur „Deutschen Woche 2016“! Wir haben die „Deutsche Woche“ in diesem Jahr unter das Motto: „Verantwortung – Dialog – Offenheit“ gestellt. Mit dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe wollen wir auch in politisch schwierigeren Zeiten das enge deutsch-russische Beziehungsgeflecht in den Bereichen Kultur, Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft darstellen und weiter ausbauen. Im Fokus unserer Veranstaltungen stehen auch die Herausforderungen ei- ner Gesellschaft im Wandel, über die wir mit Ihnen getreu unserem diesjäh- rigen Motto verantwortungsbewusst und offen diskutieren wollen – von Kli- mawandel bis Innovationsstrategien, von Migration bis Föderalismusdebatte. Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr das Bundesland Brandenburg als Partner gewinnen konnten, seine Präsentation als Film- und Medienland sowie als Standort innovativer Technologien wird in St. Petersburg mit Neugier und Spannung erwartet. Neben der Pflege traditioneller Verbindungen sollen auch neue Kooperationsbeziehungen für die Zukunft entstehen. Ich danke all jenen, die unermüdlich und mit hohem persönlichem Ein- satz zur Vorbereitung und Gestaltung des Programms beigetragen haben – un- seren Partnern, Sponsoren und den zahllosen Helfern sowie auch der Regie- rung St. Petersburgs. Ohne diese Unterstützung wäre das ansprechende und vielseitige Pro- gramm der „Deutschen Woche 2016“ nicht zustande gekommen. Ihre Dr. Heike Peitsch Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in St. Petersburg Приветственное слово Генерального консула Федеративной Республики Германия в Санкт-Петербурге Хайке Пайч по случаю проведения „Недели Германии 2016“
  • 9. 4 5 Обращение Губернатора Санкт-Петербурга Георгия Полтавченко к организаторам и участникам „Недели Германии 2016“ Дорогие друзья! Рад приветствовать участников и организаторов традиционной „Недели Германии в Санкт-Петербурге“! Германия была и остается одним из самых важных и надежных парт­­ неров Санкт-Петербурга. Мы придаем большое значение развитию все- сторонних деловых и дружественных связей с городами и регионами этого крупнейшего европейского государства. Свидетельство тому – ра- стущее с каждым годом число участников „Недели Германии“. В этом году мы с радостью будем принимать на берегах Невы гостей из федеральной земли Бранденбург. Программа Недели всегда насыще- на дискуссиями на самые актуальные темы. Мы готовы к диалогу, к об- суждению таких важных вопросов и проблем, как миграция и адаптация беженцев, развитие профессионального образования, повышение энер- гоэффективности и создание условий для устойчивого развития. Петер- буржцы всегда с нетерпением ждут и событий культурной программы. Уверен, что „Неделя Германии 2016“ пройдет с большим успехом и поможет нам открыть новые перспективные направления сотруд- ничества. Желаю организаторам и всем участникам Недели плодотворной ра- боты и незабываемых впечатлений от встречи с Санкт-Петербургом! Г.С. Полтавченко Губернатор Санкт-Петербурга GruSSwort des Gouverneurs von St. Petersburg, Georgi Poltawtschenko, an die Veranstalter und Teilnehmer der „Deutschen Woche 2016“ Liebe Freunde! Ich freue mich sehr, die Teilnehmer und Organisatoren der traditionellen „Deutschen Woche in St. Petersburg“ zu begrüßen. Deutschland war und ist einer der wichtigsten und zuverlässigsten Partner unserer Stadt. Die Entwicklung vielseitiger geschäftlicher und freundschaftlicher Beziehungen zu deutschen Städten und Bundesländern hat für uns eine außerordentlich hohe Bedeutung. Ein lebendiges Beispiel dafür ist die ständig wachsende Zahl der Teilnehmer der „Deutschen Woche“. In diesem Jahr begrüßen wir mit großer Freude Gäste aus dem Bundesland Brandenburg an den Ufern der Neva. Während der „Deutschen Woche“ finden wie auch in den vergangenen Jahren zahlreiche Diskussionen zu aktuellen Themen statt. Wir sind offen für Gespräche und den Dialog über so wichtige Fragen und Probleme wie Migration und Anpassung von Flüchtlingen, Berufsbildung, Energieeffizienz und nachhaltige Entwicklung. Auch das Kulturprogramm der „Deutschen Woche“ wird von den Einwohnern der Stadt mit großer Vorfreude erwartet. Ich bin sicher, dass die „Deutsche Woche 2016“ großen Erfolg haben und uns helfen wird, neue Perspektiven unserer Zusammenarbeit zu eröffnen. Ich wünsche den Organisatoren und allen Teilnehmern der „Deutschen Woche“ intensive Tage und unvergessliche Erlebnisse in St. Petersburg. Georgi Poltawtschenko Gouverneur von St. Petersburg
  • 10. 6 7 Приветственное слово Премьер-министра федеральной земли Бранденбург Дитмара Войдке по случаю проведения „Недели Германии 2016“ Уважаемые посетители „Недели Германии 2016“, дорогие гости, в этом году партнером „Недели Германии в Санкт-Петербурге“ является федеральная земля Бранденбург. Столичный регион Берлин-Бранден- бург – один из самых динамично развивающихся регионов Германии. Между землей Бранденбург и Россией существуют давние, посто- янно расширяющиеся связи. Бранденбургские школы поддерживают партнерские отношения со школами Санкт-Петербурга, высшие школы Бранденбурга сотрудничают с университетами города. Уже в течение нескольких лет „Неделя Германии“ является заме- чательной площадкой для обсуждения самых разных взглядов и пред- ставлений, интересов и мнений, стилей и жанров. Знакомиться и учить- ся понимать друг друга лучше всего в общении. Позвольте представить Вам Бранденбург: современный, открытый, многогранный. Бранденбург музыкальный и туристический, Бранден- бург как средоточие мира науки и как волшебную страну кино. И если нам удастся расширить контакты и укрепить связи между людьми, мож- но считать, что „Неделя Германии“ свою задачу выполнила. От всего сердца приглашаю Вас открыть для себя Бранденбург, а организаторам и посетителям желаю успешных мероприятий и плодотворных встреч. Ваш Дитмар Войдке Премьер-министр федеральной земли Бранденбург GruSSwort des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke, anlässlich der „Deutschen Woche 2016“ Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher der „Deutschen Woche 2016“, liebe Gäste, in diesem Jahr ist Brandenburg das Partnerland der „Deutschen Woche in St. Petersburg“. Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zählt heute zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Die Beziehungen zwischen dem Land Brandenburg und der Russischen Föderation sind kontinuierlich gewachsen. Brandenburgische Schulen unter- halten Partnerschaften mit Schulen in St. Petersburg, Hochschulen aus Bran- denburg kooperieren mit Universitäten in der Stadt. Die „Deutsche Woche“ hat sich in den vergangenen Jahren als eine gute Möglichkeit gezeigt, viele Ansichten und Einsichten, Interessen und Meinun- gen, Stilrichtungen und Ausdrucksformen zusammen zu führen. Wer mitein- ander redet, lernt sich besser kennen und verstehen. Brandenburg präsentiert sich Ihnen: modern, aufgeschlossen und viel- seitig. Musikalisch, als Tourismusland, als Wissenschaftsstandort und als Filmland. Wenn es gelingt, die zivilgesellschaftlichen Kontakte und Verbin- dungen zu vertiefen und zu stärken, hat die „Deutsche Woche“ viel geleistet. Ich lade Sie herzlich ein, Brandenburg zu entdecken und wünsche den Veran- staltern und allen Gästen viel Erfolg und gute Begegnungen. Ihr Dr. Dietmar Woidke Ministerpräsident des Landes Brandenburg
  • 11. 8 9 Федеральная земля Бранденбург в программе „Недели Германии“ Вновь созданная в 1990 году федераль- ная земля Бранденбург как часть сто- личного региона Германии превратилась в один из самых быстрорастущих эконо- мических регионов Европы. Бранденбург отличает сочетание инновационной про- мышленности и динамично развиваю- щегося ремесленного производства, на- личие перспективных научных центров и сдержанная красота бескрайних про- сторов. Наряду с добычей электроэнергии из возобновляемых источников и бурого угля, органическим и традиционным сель- ским хозяйством облик федеральной зем- ли определяет большое количество вузов и научно-исследовательских институтов, а также развитая кино- и медиаиндустрия. А еще – это край многочисленных озер, прусских дворцов и великолепных пар- ков. Кто бы сюда ни приехал, Бранден- бург примет всех: кому-то станет родиной, кому-то даст кров и работу, вдохновит своей культурой, привлечет красотой при- роды и возможностью отдохнуть на озе- рах. Бранденбург – немецкая федераль- ная земля в самом центре Европы. Das Land Brandenburg auf der „Deutschen Woche“ Seit der Neugründung Brandenburgs im Jahr 1990 hat sich das Land als Teil der deutschen Hauptstadtregion zu einer der dy- namischsten Wirtschaftsregionen in Europa entwickelt. Die Stärken des Landes liegen dabei in der Mischung von innovativer Indus- trie, dynamischem Handwerk, zukunftswei- sender Forschung und weiten Landschaften von herber Schönheit. Erneuerbare Ener- gien und Braunkohleverstromung, ökolo- gische und konventionelle Landwirtschaft prägen das Land ebenso wie eine hohe Wis- senschaftsdichte und die Film- und Medien- wirtschaft. Brandenburg ist aber auch das Land un- zähliger Seen, preußischer Schlösser und großartiger Parks. Wer auch immer in Brandenburg unter- wegs ist, den nimmt das Land auf: Als Hei- matland, als Zufluchtsland, als Arbeitsland, als Kulturland, als Wasser- und Urlaubs- land – als deutsches Bundesland in der Mit- te Europas.
  • 12. 10 11 13.04Среда i Mittwoch 19:00 Времена года – лики времени Торжественное открытие „Недели Германии 2016“ ....................................... 30 14.04Четверг i Donnerstag 14.04.–12.05. Блеск королевского двора. Прусские дворцы и парки в Бранденбурге и Берлине Фотовыставка ...................................... 32 13:30–17:45. Научная жизнь Бранденбурга и германо-российское сотрудничество. Конференция ............ 36 17:00–19:30 Федеральная земля Бранденбург: возможности для веде- ния бизнеса и примеры из практики Конференция ........................................... 37 21:00 Документальный фильм „Берлин и Бранденбург с высоты птичьего полета“. Кинопоказ ............................... 40 15.04Пятница i Freitag 09:30–13:00 Сотрудничество в регионе Балтийского моря. Семинар ............... 43 Programm MADE IN BRANDENBURG Программа СДЕЛАНО В БРАНДЕНБУРГЕ 19:00 Jahreszeiten – Zeit im Wandel Feierliche Eröffnung der „Deutschen Woche 2016“ ........................................................ 30 14.04.–12.05. Königlicher Glanz – Die preußischen Schlösser und Gärten in Brandenburg und Berlin Fotoausstellung ........................................ 32 13:30–17:45. Wissenschaftsregion Land Brandenburg und deutsch-russische Kooperationen. Konferenz ..................... 36 17:00–19:30 Wirtschaftsstandort Brandenburg: Branchen und Best Practices Konferenz ................................................. 37 21:00 Dokumentation „Berlin und Brandenburg von oben“ Filmvorführung ........................................ 40 09:30–13:00 Kooperation von Regio- nen im Ostseeraum. Workshop ............ 43 10:00 Анализ вторичных расти- тельных компонентов в популяции Brassica rapa. Доклад ........................... 44 16.04Суббота i Samstag 17:00 Международный кинофести- валь в Котбусе представляет: фильм „Шмитке“. Кинопоказ ........................... 62 19:30 Международный кино- фестиваль в Котбусе представляет: фильм „После Врицена“. Кинопоказ ..64 18.04Понедельник i Montag 12:00 Передовой опыт российско- германского научного сотрудничества Доклады и круглый стол ....................... 77 19.04Вторник i Dienstag 10:00 Роль общественных организаций в защите прав потребителей Доклад и круглый стол .......................... 90 20.04Среда i Mittwoch 14:30 Малый и средний бизнес и финансирование инноваций в Бран- денбурге. Доклад и дискуссия .............. 98 10:00 Charakterisierung pflanzlicher sekundärer Inhaltsstoffe in einer Popu- lation von Brassica rapa. Vortrag ......... 44 17:00 Das FilmFestival Cottbus präsentiert: Film „Schmitke“. Filmvorführung ......................................... 62 19:30 Das FilmFestival Cottbus präsentiert: Film „Nach Wriezen“ Filmvorführung. ......................................... 64 12:00 Best Practice – deutsch-russische wissenschaftliche Zusammenarbeit Vorträge und Runder Tisch ......................... 77 10:00 Verbraucherschutz durch zivilgesellschaftliche Organisationen Vortrag und runder Tisch .......................... 90 14:30 Mittelstand und Innovationsfinan- zierung in Brandenburg Vortrag und Diskussion .............................. 98
  • 13. 12 оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ HÖHEPUNKTE Времена года – лики времени Этим концертом оркестра Российско- немецкой музыкальной академии, состоя- щим из молодых российских и германских музыкантов, официально откроется 13‑я „Неделя Германии в Санкт-Петербурге“. В программе вечера – „Времена года“ П.И. Чайковского в оригинальной орке- стровке для „Ансамбля 2012“ Российско- немецкой музыкальной академии, а так- же „Adagio и allegro“ Р. Шумана. Концерт сопровождается стихами немецких и рус- ских поэтов, которые прочтут Ольга Фин- ченко и немецкий актер Мартин Вуттке. Российско-немецкая музыкальная ака- демия регулярно проводит мастер-клас- сы по камерной и оркестровой музыке, стремясь наладить новые контакты и вза- имопонимание в сфере искусства. Акаде- мия была основана в 2013 г. под патро- натом маэстро Валерия Гергиева, который также является ее художественным ру- ководителем. Проект Академии призван стимулировать участие молодых музы- кантов в общественной жизни и их твор- ческую инициативу. Jahreszeiten – Zeit im Wandel Mit diesem Projekt der Russisch-Deutschen MusikAkademie treten junge Musikstuden- ten aus Russland und Deutschland in ei- nem Orchester gemeinsam auf und werden in der Staatlichen Akademischen Kapelle die 13. „Deutsche Woche in St. Petersburg“ of- fiziell eröffnen. Auf dem Programm stehen Pjotr Tschaikowskys Zyklus „Die Jahreszei- ten“, welcher eigens für das „Ensemble 2012“ der Russisch-Deutschen MusikAkademie ar- rangiert wurde, sowie das „Adagio & Alle- gro“ von Robert Schumann. Die musikali- sche Darbietung wird durch poetische Texte deutscher und russischer Dichter umrahmt, vorgetragen von Olga Fintchenko und dem deutschen Schauspieler Martin Wuttke. Die Russisch-Deutsche MusikAkademie veran- staltet regelmäßig Workshops im Bereich der Kammer- und Orchestermusik mit dem Ziel, durch gemeinsame Zusammenarbeit Begeg- nungen und gegenseitiges Verständnis zu för- dern. Künstlerischer Leiter und Förderer der seit 2013 bestehenden Akademie ist Maestro Valery Gergiev. Das Projekt basiert auf einem zivilbürgerlichen Engagement junger Musiker und einer operativ-tätigen Initiative. 13.04 СР.MI. Торжественное открытие „Недели Германии 2016“ Feierliche Eröffnung der „Deutschen Woche 2016“ KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN SIEHE SEITE 30 СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 30 ©RCCR-ProjectsGmbH
  • 14. 14 оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ HÖHEPUNKTE Бранденбург – центр кино- и медиаиндустрии Фриц Ланг и Марлен Дитрих прославили район Потсдама Бабельсберг на весь мир. Сегодня здесь находится одна из круп- нейших киностудий Европы, включающая современный образовательный кластер новых технологий и медиа, где Универ- ситет кино и телевидения имени Кон- рада Вольфа формирует будущее кине- матографа. Именно здесь расположена штаб-квартира телерадиокомпании Бер- лин-Бранденбург, которая из своего ле- гендарного автобуса марки „Робур“ бу- дет освещать события „Недели Германии в Санкт-Петербурге“, а также представит фильм „Берлин и Бранденбург с высоты птичьего полета“. Восточноевропейское кино занимает значительное место в жизни Бранденбур- га. Кинофестиваль в Котбусе давно стал важным событием в мире киноискусства. В Санкт-Петербурге кинофестиваль пред- ставит две работы выпускников Универ- ситета кино и телевидения имени Конра- да Вольфа, отмеченные международными наградами, а также проведет мастер- классы с участием кинорежиссеров. Film- und Medienland Brandenburg Fritz Lang und Marlene Dietrich begründe- ten den Ruhm Babelsbergs – des größten Filmgeländes Europas mit attraktivem IT- Medien-Campus: Die Filmuniversität Konrad Wolf bildet für die Zukunft des Films aus. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat hier einen Standort. Er berichtet über die „Deut- sche Woche in St. Petersburg“ mit seinem blauen Robur-Reportage-Bus und präsen- tiert den Dokumentarfilm „Berlin und Bran- denburg von oben“. In Brandenburg hat auch der osteuropä- ische Film seinen Platz. Das FilmFestival Cottbus ist zu einem wichtigen Schaufens- ter für osteuropäische Filme geworden. Zum 26. Mal finden vom 8. bis 13. November 2016 Wettbewerbe u. a. für Spiel-, Kurz- und Ju- gendfilme statt – darunter der „Russische Tag“ mit aktueller Übersicht des russischen Filmschaffens. In St. Petersburg zeigt das FilmFestival zwei preisgekrönte Produkti- onen von Absolventen der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und veranstaltet Meisterklassen mit den anwesenden Regis- seuren. Открытые кинопоказы, мастер-классы Öffentliche Filmvorführungen, Meisterklassen 13.04-16.04 KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN SIEHE SEITE 40, 62, 64 СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 40, 62, 64 ©colourbox
  • 15. 16 оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ HÖHEPUNKTE Федеральная земля Бранденбург: возможности для ведения бизнеса и примеры из практики Земля Бранденбург, расположенная на пересечении основных европейских ма- гистральных путей и являющаяся частью столичного региона, насчитывающего 6 миллионов жителей, представит свой экономический потенциал и возможности для сотрудничества в следующих обла- стях: индустрия здравоохранения, транс- порт/логистика, энергетика, IT/медиа, туризм, продовольственные товары, пере- работка пластмасс, металлообработка. Бранденбургские компании успешны как на внутреннем, так и на международ- ном рынках. В рамках мероприятия они расскажут о своих стратегиях и предста- вят возможности их применения на рос- сийском рынке. Какая продукция в сред- несрочной перспективе актуальна для той и другой стороны? В форме кратких докладов компании продемонстрируют интересные примеры из практики. Рос- сийские и немецкие участники смогут установить новые бизнес-контакты и об- судить возможные сферы сотрудничества. Wirtschaftsstandort Brandenburg: Branchen und Best Practices Im Schnittpunkt der europäischen Hauptver- kehrsachsen gelegen stellt das Land Bran- denburg als Teil der deutschen Hauptstadt- region mit 6 Millionen Einwohnern seine Wirtschaftspotentiale und Kooperationsmög- lichkeiten vor: Gesundheitswirtschaft, Ver- kehr/Logistik, Energie, IT/Medien, Tourismus, Nahrungsgüter, Kunststoff/Chemie und Metall. Brandenburger Firmen sind sowohl auf dem regionalen wie dem internationalen Markt erfolgreich. Im Rahmen der Veranstal- tung schildern sie ihre Strategien und disku- tieren mit den Teilnehmern deren Anwend- barkeit für den russischen Markt. In Form von Kurzvorträgen werden inte- ressante Best-Practice-Beispiele aus dem Unternehmensalltag dargestellt. Lassen sich erfolgreiche Strategien deutscher Unterneh- men auf den russischen Markt übertragen? Welche Produkte sind für beide Seiten mit- telfristig relevant? Deutschen und russischen Unternehmen wird hier die Möglichkeit gege- ben, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und mögliche Kooperationsfelder zu diskutieren. Конференция Konferenz 14.04 ЧТ.DO. KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN SIEHE SEITE 37 СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 37
  • 16. 18 оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ HÖHEPUNKTE Беженцы в Германии – практический опыт и социологические наблюдения Европейский миграционный кризис вол- нует немецкую общественность как ни одна другая тема. Кто эти люди, которые бегут к нам в Германию? Почему они стре- мятся к нам? Что это означает для нашей страны, как должны реагировать полити- ка и гражданское общество? Эти и подоб- ные вопросы остро обсуждаются в Герма- нии и других европейских странах, при этом спектр мнений необычайно широк. „Неделя Германии“ посвящает этой акту- альной теме целый день. Берлинская неправительственная ор- ганизация „Schnell-Helfen“ („Быстрая помощь“) расскажет о вызовах, перед которыми стоят волонтеры, бизнес и го- сударственные учреждения, особенно при координации действий всех участников. Профессор социологии Франк Эттрих, заведующий кафедрой структурного ана- лиза современных обществ при Факульте- те государствоведения Эрфуртского уни- верситета, рассмотрит тему беженцев с научной точки зрения и выдвинет на об- суждение свои наблюдения и оценки. Flüchtlinge in Deutschland– praktische Erfahrun- gen und soziologi- sche Betrachtungen Die europäische Flüchtlingskrise beschäftigt die deutsche Öffentlichkeit wie kaum ein an- deres Thema: Wer sind die Menschen, die in so großer Zahl nach Deutschland kommen? Warum kommen sie? Vor welche Herausfor- derungen stellen sie das Land und wie sol- len Politik und Gesellschaft auf sie reagie- ren? Zurzeit wird über diese und ähnliche Fragen in Deutschland und in anderen euro- päischen Ländern viel und kontrovers disku- tiert. Die „Deutsche Woche“ widmet ihnen ei- nen eigenen Thementag. Die in Berlin tätige NGO „Schnell-Helfen“ berichtet von den Herausforderungen, die sich freiwilligen Helfern, Firmen und Behör- den stellen insbesondere bei der Verknüp- fung der Arbeit der verschiedenen Akteure. Der Soziologe Prof. Dr. Frank Ettrich, Lehr- stuhlinhaber für Strukturanalyse moder- ner Gesellschaften an der Staatswissen- schaftlichen Fakultät der Universität Erfurt, gibt einen wissenschaftlichen Überblick zur Flüchtlingsproblematik und stellt seine Be- obachtungen und Einschätzungen zur Dis- kussion. Доклады и дискуссии Vorträge und Diskussionen 18.04 ПН.Mo. KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN SIEHE SEITE 78, 83 СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 78, 83 ©colourbox
  • 17. 20 оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ HÖHEPUNKTE Защита климата как шанс для общества и бизнеса В декабре 2015 г. в Париже прошел 21‑й Всемирный климатический саммит ООН, в ходе которого было подписано историче- ское соглашение о том, что все страны мира должны приложить максимальные усилия, чтобыне допуститьглобальногопотепления более чем на 2 градуса по Цельсию. Семи- нар, на котором прозвучат доклады экспер- тов, призван ознакомить участников с ак- туальной ситуацией в Германии и России, а также с тем, что можно и нужно предпри- нять, чтобы добиться снижения выброса парниковых газов и повышения энергоэф- фективности. Какую экономическую выго- ду может принести бизнесу переход на ис- пользование альтернативных источников энергии? Как оптимизировать меры по по- вышению энергоэффективности? В рамках дискуссии мы обсудим следу- ющие вопросы: Какие изменения должны произойти в обществе и климатической политике? Раздельный сбор мусора давно является важным источником сырья для немецкой экономики. Каковы перспекти- вы раздельного сбора отходов и исполь- зования вторсырья в России? Welche Chancen bietet Klimaschutz für Gesellschaft und Wirtschaft? Nach der Vereinbarung eines neuen Weltkli- maabkommens im Dezember 2015 in Paris müssen in allen Ländern weltweit die Kli- ma- und Energieziele gesteigert werden, da- mit wir die Einhaltung des 2-Grad-Limits der globalen Erwärmung erreichen. Ein Seminar mit Vorträgen von Experten soll aufzeigen, welche Rahmenbedingungen in Deutschland und Russland herrschen und was wir unter- nehmen können bzw. müssen, um die an- stehenden Herausforderungen zur Emissi- onssenkung und Energieeffizienzsteigerung zu meistern. Welche ökonomischen Chancen bietet dabei eine globale Energiewende für die Wirtschaft? Wie lassen sich Energieeffi- zienzmaßnahmen besser umsetzen? In einer Diskussionsrunde werden wir der Frage nachgehen, was sich in der Gesell- schaft und der Klimapolitik ändern muss. Die Mülltrennung in Deutschland ist seit etli- chen Jahren eine wichtige Rohstoffquelle für die Wirtschaft – wie sehen die Perspektiven dafür in Russland aus? Семинары, дискуссии Seminare, Diskussionen 18.04-21.04 KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN SIEHE SEITE 46, 74, 76, 81, 113 СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 46, 74, 76, 81, 113 ©colourbox
  • 18. 22 оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ HÖHEPUNKTE Инновационная экономика – пути развития. Передовой опыт из Северного Рейна-Вестфалии Стремясь укрепить конкурентные преи- мущества Северного Рейна-Вестфалии и ответить на глобальные вызовы в сфе- ре спроса и предложения, региональное правительство разработало стратегию, выделив инновационные отрасли эко- номики: нанотехнологии, микросистем- ные технологии, Life Science, ИКТ, новые материалы и т. д. Благодаря тесному со- трудничеству науки и бизнеса создается инновационный климат, позволяющий быстрее превращать знания в рыночную продукцию. Таким образом, компании в Северном Рейне-Вестфалии пользуются преимуществами превосходной бизнес- среды и высокой производительности. Представители бизнеса и государствен- ных структур познакомят участников кон- ференции с примерами инновационной экономики Северного Рейна-Вестфалии и обсудят их в ходе последующей дискус- сии. Также на конференции речь пойдет о перспективах освоения новых направле- ний инновационной экономики и возмож- ностях выхода иностранных, в том числе российских, компаний на немецкий рынок. Innovative WirtschaftSWege für die Zukunft. Best Practice aus NRW Angesichts der Wettbewerbsstärken von NRW und der globalen Herausforderungen im Sinne von Bedarf und Nachfrage fokus- siert sich die Innovationsstrategie der Lan- desregierung auf die innovativen Leitmärk- te: Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik, Life Science, IKT, neue Werkstoffe u.a. Durch enge Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft wird ein innovationsfördern- des Klima geschaffen und dadurch Wissen schneller in marktfähige Produkte umge- setzt. Dadurch profitieren die Unternehmen in NRW von den hervorragenden geschäft- lichen Rahmenbedingungen und der hohen Produktivität. Unternehmens- und Institutionsvertreter werden in Kurzvorträgen und anschließen- den Diskussion an aktuellen Beispielen die innovative Wirtschaft in NRW präsentieren. Auch Perspektiven für die Erschließung von Zukunftsmärkten in innovativen Bereichen und Einstiegsmöglichkeiten in den deut- schen Markt für ausländische, u.a. russische Unternehmen, sollen in der Konferenz näher beleuchtet werden. Конференция Konferenz KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN SIEHE SEITE 85 СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 85 ©TomásSaraceno,KunstsammlungNRW 19.04 ВТ.DI.
  • 19. 24 оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ HÖHEPUNKTE Единство и много- образие – диалог посредством федерализма Российская Федерация и Федеративная Республика Германия, как следует из са- мого названия государств, организованы по федеральному принципу. Однако исто- рические традиции и политическая прак- тика показывают, что Россия и Герма- ния по-разному понимают федерализм. В России в центре внимания всегда сто- яла связующая сила централизованного государства и вертикаль власти, в то вре- мя как немцы в первую очередь ассоции- руют с федерализмом самостоятельность элементов и субсидиарность во имя укре- пления нации. Участникам семинара бу- дет предложено исследовать истори- ческие корни этой разницы в трактовке федерализма. Что касается наших дней, мы рассмотрим следующие вопросы: Как федеральные правительства в Германии и России управляют своими территория- ми? Каких принципов они придержива- ются при взаимодействии с региональ- ными ведомствами и элитами? Влияет ли прошлый опыт на современные модели территориального управления и регио- нального развития? Einheit und Vielfalt – Dialog durch Föderalismus Bei der Russischen Föderation und der Bun- desrepublik Deutschland handelt es sich um Staatsformen, die schon dem Namen nach föderalen Organisationsprinzipien folgen. Die historischen Traditionen und die politi- sche Praxis in beiden Ländern verweisen hin- gegen auf ein verschiedenartiges Verständ- nis von Föderalismus. Standen und stehen in Russland die Bindekraft des Zentralstaa- tes und die Vertikale der Macht im Fokus, so assoziieren die Deutschen mit Föderalismus vor allem Eigenständigkeit und Subsidiari- tät zur Stärkung einer Nation. Die Teilnehmer des Seminars fragen nach den historischen Wurzeln dieses unterschiedlichen Verständ- nisses von Föderalismus. In Bezug auf die Gegenwart lauten die Fragen: Wie verwal- ten die föderalen Regierungen in Deutsch- land und in Russland ihre Territorien? Welche Prinzipien liegen ihrer Interaktion mit den re- gionalen Behörden und den Eliten zugrunde? Beeinflusst die Vergangenheit die Modelle der territorialen Verwaltung und regionalen Entwicklung heute? Семинар, дискуссии Seminar, Diskussionen KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN SIEHE SEITE 55, 86 СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 55, 86 19.04 ВТ.DI. ©colourbox
  • 20. 26 оСНОВНЫЕ СОБЫТИЯ HÖHEPUNKTE Розмари Трокель. Рисунки, объекты, видеоарт Первая в России масштабная выстав- ка одной из самых успешных художниц в мире. Розмари Трокель – выдающая- ся фигура международного современ- ного искусства, женщина, которая про- извела революцию в музеях и галереях, провозгласив источником своего вдохно- вения вязание и кухонную плиту. Трокель разрушила многовековую стену, отделяв- шую „высокое искусство“ от рукоделия и занятий, которые традиционно счита- лись женскими – а значит, не имевшими права претендовать на признание и худо- жественный статус. В ее работах смеши- ваются высокое и низкое, фемининное и маскулинное, прикладное и теоретиче- ское. В разные периоды она создавала картины из шерсти при помощи вязаль- ной машины, обращалась к учебникам по ботанике и зоологии, снимала люби- тельские фильмы и делала инсталляции, в которых полемизировала со знамени- тыми коллегами. Экспозиция в рамках „Недели Германии“ представит творче- ство Трокель во всем его многообразии. Rosemarie Trockel. Ausgewählte Zeichnungen, Objekte und Videoarbeiten Dies wird die erste große Ausstellung ei- ner der erfolgreichsten Künstlerinnen der Welt in Russland sein. Rosemarie Trockel ist eine revolutionäre Künstlerin, die zu den wichtigsten Persönlichkeiten der zeitgenös- sischen Kunst zählt. Ihre Herdplatten und Strickarbeiten verwertende Kunst brach- te einen Wandel in die Museen und Galeri- en dieser Welt. Trockel überwand die Mauer, die Handarbeit und traditionell als weiblich geltende Tätigkeiten von anerkannter Kunst trennte. Erst durch sie erfuhren diese Arbei- ten Anerkennung und wurden als Kunstwer- ke betrachtet. In ihren Werken kombiniert sie Wertvolles und Alltägliches, Feminines und Maskulines, Praktisches und Theoreti- sches. Man findet von ihr aus Wolle gestal- tete Gemälde, Kreationen aus Ratgebern für Botanik und Zoologie, ebenso wie Liebesfil- me und selbst Installationen, die provokativ einige ihrer bekannten Kollegen kritisieren. Die Ausstellung im Rahmen der „Deutschen Woche“ präsentiert das Werk Rosemarie Trockels in seiner ganzen Vielfalt. Выставка Ausstellung 21.04-29.05 KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN SIEHE SEITE 108 СПРАВОЧНАЯ И КОНТАКТНАЯ ИНФОРМАЦИЯ: СТР. 108 ©VGBild-Kunst,Bonn
  • 22. Impressum Herausgeber: Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Heinrich-Mann-Allee 107 14473 Potsdam Tel.: (0331) 866-3003 Fax: (0331) 866-3083 E-Mail: presse@mdjev.brandenburg.de Stand: 2014 Satz: LGB (Landesvermessung und Geoabasisinformation Brandenburg) Hinweis: Nach der Landtagswahl vom September 2014 haben sich einige Ressortzuständigkeiten und -be- zeichnungen geändert: Das Ministerium der Justiz (MdJ) hat neue Aufgaben hinzu bekommen und wurde zum Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV). Das Ministerium für Wirtschaft und Europaan- gelegenheiten (MWE) trägt nun die Bezeichnung Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE). Die Aufgaben des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) und des Minis- teriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) wurden neu strukturiert. Es gibt nunmehr das Minis- terium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) sowie ein neu gebildetes Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL). Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Frauen (MASF) hat den Aufgabenbereich Gesundheit übernommen heißt nun Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Das Ministerium des Innern (MI) führt jetzt die Bezeichnung Ministerium des Innern und für Kommunales (MIK).
  • 23. 4 Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, der globale Veränderungsprozess schreitet immer schneller voran – die Welt um Brandenburg he- rum verändert sich rasant. Wir müssen uns immer wieder mit neuen, veränderten Rahmenbedin- gungen auseinandersetzen und ihnen gerecht werden. Die Fähigkeit, mit diesen Veränderungen kompetent umzugehen und in internationalen Zusammenhängen klug und zielorientiert agieren zu können, ist eine entscheidende Voraussetzung für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Landes. Die Internationalisierungsstrategie verfolgt das Ziel, Brandenburg international handlungsfähi- ger, attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen. Zugleich soll die Strategie dazu beitragen, ein Klima der Weltoffenheit und Toleranz im Land Brandenburg zu fördern. Die Internationalisierungsstrategie wurde ressortübergreifend erarbeitet. Sie umfasst die gesamte Landespolitik und beinhaltet sowohl eineAusrichtung derAußenkontakte („Internationales“) als auch eine Verbesserung der gesellschaftlichen und administrativen Voraussetzungen für das Handeln in internationalen Bezügen. Beide Komponenten liegen dem Begriff Internationalisierung zu Grunde. Um die mit der Internationalisierungsstrategie verbundenen Ziele zu erreichen, wurden drei Hand- lungsfelder definiert. Für jedes Handlungsfeld wurden die Ausgangslage und - überblicksartig - die bisherigen Maßnahmen beschrieben sowie Handlungsbedarfe identifiziert, die im Laufe der nächs- ten Jahre umgesetzt werden sollen. Dabei handelt es sich nicht um eine starre Handlungsmatrix, sondern vielmehr um einen Prozess, der sich im Zeitverlauf noch weiter entwickeln und den ak- tuellen Gegebenheiten angepasst werden soll. Nur so wird es uns möglich sein, den Herausfor- derungen im Sinne der hier lebenden Menschen flexibel und zielorientiert begegnen zu können. Ihr Dr. Helmuth Markov Minister der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz
  • 24. 8 Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg Handlungsfeld 1: Außenkontakte des Landes konzentrieren Im Jahr 1992 hat sich Brandenburg eine Lan- desverfassung (LV) gegeben, in deren Prä- ambel auf das Ziel verwiesen wird, „das Bun- desland Brandenburg als lebendiges Glied der Bundesrepublik Deutschland in einem sich einigenden Europa und in der Einen Welt zu gestalten“. Nach Artikel 2 Absatz 1 LV strebt Brandenburg als „ein freiheitliches, rechtsstaatliches, soziales, dem Frieden und der Gerechtigkeit, dem Schutz der natürli- chen Umwelt und der Kultur verpflichtetes demokratisches Land (…) die Zusammenar- beit mit anderen Völkern, insbesondere mit dem polnischen Nachbarn, an (…).“ Der Lan- desverfassung liegt damit eine international ausgerichtete Konzeption für das Handeln des Landes zugrunde. Die Selbstverpflich- tung auf Frieden und Gerechtigkeit, die ko- operative Nachbarschaft zu Polen, die Euro- päische Integration und die Wahrnehmung der Verantwortung für die „Eine Welt“ haben die Politik des Landes geprägt. Brandenburg pflegt partnerschaftliche Be- ziehungen zu verschiedenen Regionen in Europa und darüber hinaus. Das Land ist in internationalen, meist europäischen Netz- werken präsent, befindet sich im Dialog mit internationalen Partnern und pflegt einen Austausch in zahlreichen politischen und gesellschaftlichen Bereichen. Diese set- zen sich auf kommunaler Ebene durch eine große Zahl von Städte- und Schulpartner- schaften sowie durch zahlreiche Kontakte von Nichtregierungsorganisationen (z. B. im Bereich der Europa- und der Entwicklungs- politik) fort. Diese internationalen Kontakte und Kooperationen bilden eine wertvolle Plattform für eine Verstärkung der Zusam- menarbeit in Politik, Wirtschaft, Kultur, Wis- senschaft und Bildung sowie auf vielen wei- teren Gebieten. Die Wettbewerbssituation und die beschränk- ten Ressourcen des Landes erfordern aller- dings einerseits eine Konzentration auf be- stimmte Kooperationsräume (vgl. unten 1.1) sowie andererseits – auch außerhalb der vor- rangigen Kooperationsräume – die stärkere Entwicklung der Außenkontakte aus konkre- ten fachpolitischen Arbeitszusammenhängen heraus (vgl. 1.2).
  • 25. 9Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg 1.1 Geographische Ausrichtung: Partnerschaften, Kooperationsräume 1.1.1 Ausgangslage Die Beziehungen zu Polen stehen kraft Ver- fassungsauftrag, nachbarschaftlicher Lage, Tradition und gemeinsamer Interessenslagen im Zentrum der Außenkontakte. Brandenburg hat Partnerschaften mit den Wojewodschaften Lubuskie/Lebuser Land, Zachodniopomorskie/ Westpommern, Wielkopolskie/Großpolen, Ma- zowieckie/Masowien und Podlaskie/Podlachi- en. Darüber hinaus gibt es eine enge Koope- ration mit der Wojewodschaft Dolnosląskie/ Niederschlesien. Der Ministerpräsident nimmt die Funktion des Koordinators der Bundesre- gierung für die deutsch-polnische zwischenge- sellschaftliche und grenznahe Zusammenar- beit wahr1 . Von besonderer Bedeutung für die brandenburgisch-polnische Zusammenarbeit in der Grenzregion ist die Arbeit der Eurore- gionen Pomerania, Pro-Europa-Viadrina und Spree-Neiße-Bober. Dies wird untersetzt durch die langjährige deutsch-polnische Zusammen- arbeit bei der Umsetzung der INTERREG2 -Programme. Brandenburg arbeitet intensiv in der Deutsch-Polnischen Regierungskommis- sion für regionale und grenznahe Zusammen- arbeit mit und hat den deutschen Ko-Vorsitz in deren Ausschuss für grenznahe Zusam- menarbeit inne. Die Bandbreite der Kontakte auf regionaler, Wojewodschafts- bzw. Lan- des- sowie auf nationaler Ebene ist ebenso groß wie die Bandbreite der Zusammenarbeit im kommunalen und nichtstaatlichen Bereich, wie der Bericht des Ministeriums für Wirt- schaft und Europaangelegenheiten (MWE) zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit aus dem Jahr 2012 zeigt3 . Die gemeinsame Ar- beit in binationalen und bi- bzw. multilatera- len Gremien, die Kontakte in die Partnerwo- jewodschaften, die durch die INTERREG A Programme unterstützte grenzübergreifende Zusammenarbeit sowie die Oder-Partner- schaft sind Schwerpunkte der brandenbur- gischen Aktivitäten. Außerdem haben alle Ressorts der Landesregierung eigene fachli- che Kontakte nach Polen. Kooperationen gibt es u. a. im Umwelt- und Verbraucherschutz, bei der Ausbildung und der Suchtprävention, beim Katastrophenschutz und bei der Poli- zeiarbeit, im Gesundheits- wie im Sozialwe- sen, im Bereich des Sports, bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften, zwischen Wissen- schafts- und Kultureinrichtungen4 ebenso wie in den Bereichen Wirtschaft, Arbeit, Verkehr, Landwirtschaft und Raumordnung. Die Lan- desregierung verfügt darüber hinaus über sog. Partnerschaftsbeauftragte in Wielkopolskie/ Großpolen, Dolnosląskie/Niederschlesien so- wie in der rumänischen Region Centru und hat im vergangenen Jahr ein Verbindungsbüro für Zachodniopomorskie/ Westpommern in Sz- czecin/Stettin eingerichtet. Partnerschaften des Landes bestehen auf der Grundlage von Vereinbarungen vor allem mit den Hauptstadtregionen Île de France in Frankreich, der japanischen Präfektur Saita- ma und mit dem Moskauer Gebiet sowie mit Kaliningrad. Weitere Kontakte auf föderaler, regionaler wie kommunaler Ebene, in For- schung, Wissenschaft, Bildung, Kunst und Kul- tur, Wirtschaft, aber auch zivilgesellschaftliche Kontakte prägen die Verbindungen zwischen Brandenburg und Russland5 . Der Vorsitz des Ministerpräsidenten in der Deutsch-Russi- schen Freundschaftsgruppe des Bundesrates unterstreicht das Engagement Brandenburgs in den deutsch-russischen Beziehungen. Zu anderen Staaten und Regionen Mittel- und Osteuropas pflegt Brandenburg ebenfalls gute Beziehungen, auch vor dem teilweise gemeinsamen geschichtlichen und kulturellen Hintergrund. Diese Beziehungen leisten einen Beitrag zur europäischen Integration und lie- gen im gesamtdeutschen und europäischen Interesse. Der Ostseeraum erweist sich zunehmend als wichtiger Kooperations- und politischer
  • 26. 10 Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg Referenzraum. Brandenburgs Interesse am Ostseeraum richtet sich zum einen auf Facht- hemen wie Innovation, Wissenschaftskoope- ration, Entwicklungskorridore und demogra- fischen Wandel, zum anderen aber auch auf einen politischen Wertedialog (zu sozialem Zusammenhalt, Modernität und Innovation) im europäischen Rahmen und einen (inter-)kultu- rellen Austausch. Hinzu kommen ähnliche kul- turelle, politische und historische Wurzeln. Das wachsende Interesse an einer stärkeren An- näherung an den Ostseeraum drückt sich u. a. durch zahlreiche politische Besuche auf Re- gierungs- und parlamentarischer Ebene aus. Hervorzuheben sind Reisen des Wirtschafts- und Europaministers, begleitet durch zahlrei- che Unternehmen, nach Finnland, Norwegen und Schweden in den Jahren 2012 und 2013, die sich Fragen der Markterschließung und der Forschungs-, Entwicklungs- und Innovati- onskooperation widmeten. Hinzu kommt eine intensive Beteiligung Brandenburger Partner an Projekten im INTERREG-B-Programm Ostsee. Junge Sportlerinnen und Sportler des Landes Brandenburg nehmen regelmäßig an den „Baltic Sea Youth Games“ teil6 . Große Aufmerksamkeit wird weiterhin dem Ausbau eines Nord-Süd-Entwicklungskorridors gewid- met. Die Gemeinsame Landesplanungsab- teilung Berlin-Brandenburg (GL) beteiligt sich bereits seit 2006/2007 in Zusammenarbeit mit den Verkehrsabteilungen von Berlin und Bran- denburg und weiteren Ministerialverwaltungen an einer von den ostdeutschen Ländern ins- gesamt getragenen Strategie zur Förderung eines Entwicklungskorridors, der sich von Skandinavien über die ostdeutschen Länder mit der deutschen Hauptstadtregion als wichti- gem Knotenpunkt bis zum Mittelmeer erstreckt (Scandinavian-Adriatic Corridor for Innovation and Growth: SCANDRIA® Corridor). Die Ent- wicklung des Korridors hat zahlreiche Koope- rationen zwischen Brandenburg und Akteuren aus den beteiligten Regionen ausgelöst. 1.1.2 Weiterer Handlungsbedarf Die Ausrichtung der Landespolitik und der Außenkontakte auf Frieden und Gerech- tigkeit, die kooperative Nachbarschaft zu Polen, die Europäische Integration und die Wahrnehmung der Verantwortung für die „Eine Welt“ soll beibehalten, im Hinblick auf die verschärfte globale Wettbewerbssituation jedoch insbesondere durch folgende Punkte
  • 27. 11Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg The B alticSea
  • 28. 12 Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg eine stärkere Akzentuierung erfahren: • Die Zusammenarbeit mit der Republik Po- len sowie die regionalen Partnerschaften mit den Wojewodschaften bleiben vor dem Hintergrund ihrer besonderen Bedeutung das zentrale Element der Außenkontakte des Landes Brandenburg. Insbesonde- re soll mit gemeinsamen Anstrengungen in binationalen Gremien wie z. B. den Ausschüssen für interregionale Zusam- menarbeit, für grenznahe Zusammenar- beit, für Bildungszusammenarbeit und für Raumordnung der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit, der Internati- onalen Kommission zum Schutz der Oder (IKSO), der deutsch-polnischen Grenzge- wässerkommission sowie im Netzwerk der Oder-Partnerschaft das Ziel weiter verfolgt werden, den Raum entlang von Oder und Neiße als einen überregional wahrgenom- menen funktionalen Raum u. a. mit Hilfe der europäischen Strukturfonds zu entwi- ckeln. Generell wird angestrebt, die vielfäl- tigen Kontakte nach Polen besser unterei- nander zu vernetzen und zu koordinieren. Damit können Synergien erschlossen wer- den, die heute zum Teil noch ungenutzt bleiben. Gleichzeitig ist es bei der Vielzahl der Kontakte notwendig, Prioritäten zu set- zen, die dann ressortübergreifend verfolgt werden. Insbesondere sollten die Koopera- tionen genutzt werden, um europapolitisch gemeinsam zu agieren. Die Zusammen- arbeit mit den anderen Staaten und Re- gionen Mittel- und Osteuropas sowie der Russischen Föderation soll unter Berück- sichtigung allgemein- und fachpolitischer Bedarfe weiterentwickelt werden; • Die Annäherung des Landes Brandenburg an die Ostseeregion wird weiter vorangetrie- ben werden. Dabei sollen insbesondere die Themen soziale und technologische Innova- tion7 , (grüne) Verkehrs- und Entwicklungs- korridore, Daseinsvorsorge in dünnbesie- delten Räumen und Fragen der politischen Wertebildung im Vordergrund stehen. In die- sem Rahmen wird – in Abstimmung mit den norddeutschen Ländern – angestrebt, die Zusammenarbeit mit den Gremien der Ost- seekooperation, insbesondere im Rahmen der EU-Ostseestrategie zu intensivieren. Da- bei ist ein gemeinsames Handeln auch mit Polen zu prüfen. Mittelfristig sollen Regionen und Einrichtungen für eine konzentrierte Zu- sammenarbeit in den o.g. Bereichen identi- fiziert werden. Das SCANDRIA-Projekt soll als strategische Kooperationsbasis fortge- setzt werden. Dadurch soll die Metropolregi- on Berlin-Brandenburg als zentraler Knoten in drei europäischen Verkehrskernnetzen, der die Nord-Süd- und die Ost-West-Achsen miteinander verbindet, etabliert und als be- deutsamer Anker des Ostseeraumes in Zen- traleuropa stabilisiert werden8 . 1.2 Fachspezifische Netzwerke, Kooperationen und Kontakte 1.2.1 Ausgangslage Im Zuge der Entwicklung von Außenkontakten haben sich in zunehmendem Maße Koope- rationen in internationalen und europäischen Netzwerken entwickelt, die die Handlungsfä- higkeit brandenburgischer Einrichtungen stär- ken. Dazu zählen die Netzwerke Capital Cities and Regions Network (CCRN)9 , das von Bran- denburg mitbegründete Netzwerk zum demo- graphischen Wandel (DCRN)10 , das Netzwerk Europäischer Metropolregionen (METREX)11 , das Netzwerk der Flughafenregionen (ARC)12 , das deutsch-österreichische Stadtentwick- lungsnetzwerk URBAN13 , Capital Regions for Cinema (CRC)14 , das Europäische Chemie- regionen-Netzwerk (ECRN)15 , das Network of European Regions Using Space Technologies (NEREUS)16 und das Netzwerk der European Entrepreneurial Regions (EER)17 . Hervorzu- heben ist das Enterprise Europe Netzwerk (EEN), in dem 100 regionale Konsortien in ca. 60 Ländern Europas und der Welt miteinan- der verbunden sind18 , und das sich zu einem
  • 29. 13Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg wichtigen Treiber für Internationalisierung und Innovation in Berlin und Brandenburg entwi- ckelt hat. Ergänzend zu den o.g. Partnerschaften, Ko- operationsräumen und Netzwerken besteht eine Vielzahl von internationalen Einzelko- operationen auf unterschiedlichen fachlichen Ebenen und Bereichen. So leistet die Staats- kanzlei mittels Unterstützung der Stiftung Genshagen einen wichtigen Beitrag zur För- derung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit im Rahmen des „Weimarer Dreiecks“. Darüber hinaus arbeitet beispiels- weise das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) bei der Sprachausbildung der Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen einer Sommerakademie mit Nordirland zusammen und kooperiert im Bildungsbereich eng mit der Académie de Rennes in Frankreich. Das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Ver- braucherschutz (MUGV) kooperiert auf dem Gebiet des Veterinärwesens und der Lebens- mittelüberwachung mit lettischen Veterinärbe- hörden, und das Ministerium des Innern (MI) arbeitet mit der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien (FYROM) in Fragen der Inneren Sicherheit zusammen. Darüber hin- aus gibt es einzelne fachspezifische Kontakte auch zu anderen Mitgliedsstaaten der OECD sowie zu den aufstrebenden Ökonomien in Asien, Südamerika und Afrika. Im Wissenschaftsbereich pflegen neben zahlreichen internationalen Kooperationen der außeruniversitären Forschungseinrich- tungen allein die acht staatlichen Branden- burger Hochschulen gegenwärtig 114 stra- tegische Partnerschaften mit Einrichtungen in 41 Staaten. Dabei werden unter Berück- sichtigung gezielter geographischer und in- haltlicher Schwerpunktsetzung langfristige gemeinsame Forschungsvorhaben, der Aus- tausch von Studierenden und Lehrenden sowie die Entwicklung und der Betrieb von gemeinsamen Studiengängen gewährleistet. Unterhalb der Regierungsebene unterhalten Landesbehörden und -einrichtungen zahl- reiche internationale Kontakte wie etwa die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH oder das Landesamt für Bergbau, Geolo- gie und Rohstoffe Brandenburg, das z. B. intensiv mit polnischen Partnerbehörden zusammenarbeitet. Auch die großen Kul- turstiftungen haben Kooperationspartner in aller Welt. So pflegt die Stiftung Branden- burgische Gedenkstätten intensive Kontakte zu Gedenkstätten im europäischen Ausland und zu ausländischen Jugend- und Opfer- verbänden. Die Stiftung Preußische Schlös- ser und Gärten Berlin-Brandenburg arbeitet in gemeinsamen Projekten mit anderen dy- nastischen Museumsschlössern und Parks in Frankreich (Versailles), den Niederlanden (Haus Doorn) und Russland (St. Petersburg) zusammen. Verschiedene Projekte mit Israel, in die das Landesinstitut für Schule und Me- dien (LISUM) maßgeblich involviert ist, stär- ken Demokratiebildung, Toleranzerziehung und das Eintreten gegen Antisemitismus. Im Bereich des Sports leistet die Europäische Sportakademie Land Brandenburg, deren Kuratoriumsvorsitz jeweils durch das MBJS übernommen wird, eine umfangreiche inter- nationale Zusammenarbeit mit ihren europä- ischen Partnern. 1.2.2 Weiterer Handlungsbedarf Die Außenkontakte sollen systematischer als bisher in den Zusammenhang fachpolitischer, ggf. ressortübergreifender Prioritäten gestellt und aus ihnen heraus entwickelt werden, wie dies bereits in hohem Maße im Verhältnis zu Polen geschieht (vgl. oben unter 1.): • Weiterer zielgerichteter Ausbau fachspezifi- scher Kooperationen mit Einrichtungen aus EU, OECD sowie den aufstrebenden Öko- nomien Asiens, Südamerikas und Afrikas. • Intensivierung der in den vergangenen Jah- ren insbesondere im Rahmen von Reisen des Ministerpräsidenten und anderer Mit-
  • 30. 14 Internationalisierungsstrategie für das Land Brandenburg glieder der Landesregierung in die west- und nordeuropäischen Staaten (neben Skandi- navien insbesondere Frankreich, Niederlan- de, Österreich und die Schweiz) und nach Is- rael, aber auch nach den USA und Kanada, Südafrika und China entstandenen Kontakte in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, kultur- und umweltpolitscher Hinsicht und in ande- ren fachspezifischen Zusammenhängen mit dem Ziel der Stärkung der Wettbewerbsfä- higkeit Brandenburgs. Dabei geht es insbesondere um • frühzeitiges Einbeziehen von internationa- len Bezügen und Rahmenbedingungen in die landespolitische Arbeit19 ; • Nutzung internationaler Erfahrungen für die Politikgestaltung im Land; • intensive Vertretung der Interessen des Landes auf europäischer und internationa- ler Ebene; • aktive Positionierung des Landes Branden- burg in europäischen und internationalen Netzwerken (vgl. auch Handlungsfeld 2); • Die Kooperation soll gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Zielländer leisten, wo dies sinnvoll und möglich ist. Auch thematische Internationalisierungsstrate- gien spielen eine Rolle (vgl. 2.2).
  • 31. Brandenburgischer Wissenschaftstag im Rahmen der 13. Deutschen Woche in Sankt Petersburg „Wissenschaftsregion Land Brandenburg und deutsch-russische Kooperationen“ am 14.04.2016, 13:30 – 17:45 Uhr im SAP-Büro, St. Petersburg, Mal. Morskaja 23 13:30 Uhr Grußwort Deutsches Generalkonsulat St. Petersburg, Konsul Pietro Merlo 13:35 Uhr Grußwort Ministerium der Finanzen, Land Brandenburg, Staatssekretärin Daniela Trochowski, 13:40 Uhr Grußwort SAP, Vizepräsident SAP Global Service & Support, Eric Semmler (http://www.sap.com ) Moderation: Dr. Gundula Herwig, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (http://www.mwfk.brandenburg.de ) 13:45 Uhr Klimawandel in der Arktis Dr. Anne Morgenstern, AWI - Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts / Helmholtz- Zentrum für Polar- und Meeresforschung (http://www.awi.de ) Dr. Alexander Klepikov, AARI - Institut für Arktis- und Antarktisforschung St. Petersburg 14:05 Uhr Deutsch-Russisches Masterstudienprogramm POMOR Prof. Dr. Hans-Wolfgang Hubberten, AWI - Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts / Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (http://www.awi.de ) Gemeinsamer Masterstudiengang „master program for polar and marine sciences“ der St. Petersburger Staatlichen Universität mit weiteren russischen und deutschen Einrichtungen wie dem AWI in Potsdam und der Universität Potsdam 14:25 Uhr Brandenburg und Sankt Petersburg – Gemeinsame Forschung in der Mikrotechnologie Prof. Dr.-Ing. Sören Hirsch, THB - Technische Hochschule Brandenburg (http://www.th- brandenburg.de )in Kooperation mit den Partneruniversitäten ITMO - Staatliche Universität für Informationstechnologien, Mechanik und Optik und LETI - Universität für Elektrotechnik in St. Petersburg 14:45 Uhr Biotechnologische Stoffwandlung nachwachsender Rohstoffe in Chemikalien Dr.-Ing. Joachim Venus, ATB - Leibniz-Institut für Agrartechnik e.V. Potsdam-Bornim (http://www.atb-potsdam.de ) 15:05 - 15:50 Uhr Kaffeepause 15:50 Uhr Bestimmung der Konzentration von Kohlendioxid in Innenräumen eines Petersburger Gymnasiums mit selbst erarbeitetem Gasanalysator Alina Ivanova, Roman Gubenko und Mikhail Mesentzew, Tatjana Khorunzhaja, Tatiana Puzikova Gymnasium 116, Bezirk Primorskij und Goethe-Institut St. Petersburg
  • 32. 16:05 Uhr Forschung für die Agrarlandschaft Dr. Marion Tauschke, ZALF - Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V., Müncheberg (http://www.zalf.de ) 16:20 Uhr Bilaterale Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung - Partnerschaft zwischen dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ und der Vernadsky-Stiftung, Moskau Dr. Ludwig Stroink, GFZ Potsdam, Olga Plyamina, Vernadsky-Stiftung, Moskau (http://www.gfz-potsdam.de ) 16:40 Uhr Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich der Kunstwissenschaften am Beispiel der Schlösserkooperation Dina Kittel, SPSG - Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (http://www.spsg.de ) 17:00 Uhr Rahmenbedingungen und Perspektiven der deutsch-russischen Zusammenarbeit in der Wissenschaft – abschließende Diskussion der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • 34. Brandenburgisch-russische Hochschulkooperationen (Stand April 2016) 46 Kooperationen zwischen brandenburgischen und russischen Hochschulen: Deutsche Hochschule Ausländische Hochschule Ort Staat Details > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Saint Petersburg State University of Architecture and Civil Engineering Saint Petersburg Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Rostov State University of Civil Engineering Rostov-on- Don Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Southern Federal University Rostov-on- Don Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg National Research University 'MEI' (Moscow Power Engineering Institute - MPEI) Moscow Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Novosibirsk State University of Architecture, Design and Arts Novosibirsk Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Peter the Great Saint Petersburg Polytechnic University Saint Petersburg Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Tomsk State University of Architecture and Civil Engineering Tomsk Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Kirov State Medical Academy Kirov Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Kaliningrad State Technical University Kaliningrad Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg National Research University - Higher School of Economics (HSE) Moscow Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Lomonosov Moscow State University Moscow Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Moscow Automobile and Road Construction University (MADI) Moscow Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Siberian Federal University Krasnoyarsk Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg National Nuclear Research University 'MEPhI' (Moscow Engineering Physics Institute) Moscow Russische Föderation mehr...
  • 35. > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Tyumen State University of Architecture and Civil Engineering Tyumen Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Perm State Agricultural Academy Perm Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg First Saint Petersburg State Medical Pavlov University Saint Petersburg Russische Föderation mehr... > Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Southwest State University Kursk Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Altai State Pedagogical University Barnaul Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Saint Petersburg State University Saint Petersburg Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Ural State University of Economics Yekaterinburg Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Irkutsk National Research Technical University Irkutsk Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Ural Federal University Yekaterinburg Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Immanuel Kant Baltic Federal University Kaliningrad Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Novosibirsk State University (NSU) Novosibirsk Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Syktyvkar State Pitirim Sorokin University Syktyvkar Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Ural State Academy of Architecture and Arts Yekaterinburg Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Moscow State Linguistic University (MSLU) Moscow Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Altai State Technical University Barnaul Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) North-Eastern Federal University Yakutsk Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Russian State University for the Humanities (RGGU) Moscow Russische Föderation mehr... > Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Far Eastern Federal University (FEFU) Vladivostok Russische Föderation mehr... > Technische Hochschule Brandenburg Irkutsk National Research Technical University Irkutsk Russische Föderation mehr... > Technische Hochschule Wildau (FH) Yaroslavl State Technical University Yaroslavl Russische Föderation mehr... > Technische Hochschule Wildau (FH) Peter the Great Saint Petersburg Polytechnic University Saint Petersburg Russische Föderation mehr...
  • 36. > Technische Hochschule Wildau (FH) Stolypin Volga Institute of Administration, Russian Presidential Academy of National Economy and Public Administration Saratov Russische Föderation mehr... > Universität Potsdam Moscow State Regional University (MGOU) Moscow Russische Föderation mehr... > Universität Potsdam Herzen State Pedagogical University of Russia Saint Petersburg Russische Föderation mehr... > Universität Potsdam Saint Petersburg State University Saint Petersburg Russische Föderation mehr... > Universität Potsdam Saint Petersburg State University of Economics Saint Petersburg Russische Föderation mehr... > Universität Potsdam Financial University under the Government of the Russian Federation Moscow Russische Föderation mehr... > Universität Potsdam Irkutsk National Research Technical University Irkutsk Russische Föderation mehr... > Universität Potsdam Baikal State University of Economics and Law Irkutsk Russische Föderation mehr... > Universität Potsdam Kutafin Moscow State Law University Moscow Russische Föderation mehr... > Universität Potsdam Peoples' Friendship University of Russia Moscow Russische Föderation mehr... > Universität Potsdam Southern Federal University Rostov-on- Don Russische Föderation mehr...