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Die 8 Arten der
Verschwendung
TIMWOOD + K
Prozessoptimierung 2.0
Dipl.-Ing. oec. Heide Fischer
Frage:Wodurch unterscheiden sich die Hidden
Champions von „normalen“ Unternehmen?
Wodurch unterscheiden sich diese Unternehmen von den durchschnittlichen
Unternehmen? Sicher kann man viele Unterschiede finden, aber das grundlegende
Geheimnis besteht aus drei Punkten:
 Sie haben die Verschwendung minimiert.
 Sie haben einen nachhaltigen kontinuierlichenVerbesserungsprozess etabliert.
 Sie zeichnen sich durch ein gutes Betriebsklima aus und profitieren vom Potential der
Mitarbeiter.
Verschwendung identifizieren und
quantifizieren
Um herauszufinden, w0 dieVerschwendung stattfindet, welcheVerschwendung die
größte ist und wieviel Kosten dadurch verursacht werden, müssen die
Verschwendungsarten identifiziert und quantifiziert werden.
Das bedeutet, dass man
 die zeitlichen Anteile (Transport,Wartezeiten, Zeitverluste durch überflüssige
Bewegungen und einen nicht optimierten Herstellungsprozess) und
 die absoluten Größen (Bestände, Ausschuss, Fehler, Überproduktion) ermitteln
muss.
TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung
UmVerschwendung zu minimieren, muss sie zunächst als solche erkannt werden. Hier bietet die
Lean-Methodenwelt die Abkürzung TIMWOOD als Eselsbrücke an:
 Transport =Transport- undWegezeiten
 Inventory = Bestände
 Movement = überflüssige Bewegungen
 Waiting =Wartezeiten
 Overproduction = Überproduktion
 Overprocessing = nicht optimierter Herstellungsprozess
 Defects = Ausschuss, Nacharbeit
TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung
Transport
Jede Art desTransportes istVerschwendung. Ausnahme istTransport durch
Spediteure oder die Bahnen. Denn hier ist die wertschöpfendeTätigkeit der
Transport der entsprechendenWare.
In allen anderen Bereichen istTransportVerschwendung.
Die Folgen vonTransport sind Aufwand, Beschädigungen, Suchvorgänge
und schlimmstenfallsVerlust.
TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung
Bestände
Diese benötigen Platz und kosten Geld.
Folgen: Suchen, Zwischenlagerung und Materialbewegung. Grundsätzlich
besteht auch die Gefahr der Beschädigung der Bestände.
TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung
Bewegung
Dies bezieht sich auf unnötige Bewegungen bzw. Materialflüsse (nicht
Transport), z.B. durch unnötige Bewegungen während des Arbeitsablaufes
durch ungünstige Anordnung von Materialkisten, Werkzeugen,
Auspackplätzen, Lagereinrichtungen.
Folgen: niedrige Produktivität, höhere Kosten, gesundheitliche
Beeinträchtigungen u.a.
TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung
Wartezeiten
Arten derWartezeiten: Warten auf Prozesse (auch IT), Warten auf Material,
Störungen an Arbeits- und Betriebsmitteln, Warten auf Qualitätsprüfung
undWarten auf die folgende Arbeitsaufgabe.
Folgen: niedrige Produktivität, höhere Kosten, Nichteinhaltung von
Lieferterminen u.a.
TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung
Überproduktion
Das heißt Herstellung von Erzeugnissen, für die kein Bedarf
(Kundenauftrag) besteht.
DieseVerschwendungsart ist von den Mitarbeitern nur wenig oder gar nicht
beeinflussbar, da die Produktion i.d.R. zentral gesteuert wird.
Folgen: Hiermit blockiert man Kapazitäten und erzeugt Bestände.
TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung
Art der Herstellung
Falsche Prozessauswahl/Technologie, ungeeignetes Werkzeug, nicht
genutzte Einrichtungen oder überflüssigeVerpackungen u.a.
Folgen: niedrige Produktivität, höhere Kosten, mangelnde Qualität,Verlust
derWettbewerbsfähigkeit.
TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung
Fehler/Ausschuss/Nacharbeit
Produktion oder Anlieferung fehlerhafter oder unvollständiger Waren.
Folgen: notwendige Nacharbeit, zusätzlicherTransport und zusätzliche
Nachkontroll- oder Analysezeiten, vollständiger Ausschuss – macht den
bisherigen Aufwand null und nichtig.
Beispiel:
Zeitstruktur
Wareneingang
Textil-
Discounter
Die Bearbeitung einer
Warenanlieferung aus 6
Rollcontainern hat 462 Minuten
gedauert.
Das ist eine ganze Schicht.
Beispiel: ZeitstrukturWareneingangTextil-
Discounter – 6 Rollcontainer, Dauer 1 Schicht
Tätigkeit Verschwendungsart Anteil
Feinkontrolle – Karton aus Rolli
entnehmen, öffnen, ggf.
Etiketten entfernen,Ware
auspacken und zählen
Overprocessing – nicht
geeigneter Herstellungsprozess
Warum ist die Kontrolle
überhaupt erforderlich?!
45% = 208 min je Anlieferung
Beispiel: ZeitstrukturWareneingangTextil-
Discounter – 6 Rollcontainer, Dauer 1 Schicht
Tätigkeit Verschwendungsart Anteil
Feinkontrolle – Karton aus Rolli
entnehmen, öffnen, ggf.
Etiketten entfernen,Ware
auspacken und zählen
Overprocessing – nicht
geeigneter Herstellungsprozess
Warum ist die Kontrolle
überhaupt erforderlich?!
45% = 208 min je Anlieferung
Lieferschein ergänzen,
korrigieren
Defects – Fehler und Nacharbeit
 sicheren Prozess einrichten
17% = 78 min je Anlieferung
Beispiel: ZeitstrukturWareneingangTextil-
Discounter – 6 Rollcontainer, Dauer 1 Schicht
Tätigkeit Verschwendungsart Anteil
Feinkontrolle – Karton aus Rolli
entnehmen, öffnen, ggf.
Etiketten entfernen,Ware
auspacken und zählen
Overprocessing – nicht
geeigneter Herstellungsprozess
Warum ist die Kontrolle
überhaupt erforderlich?!
45% = 208 min je Anlieferung
Lieferschein ergänzen,
korrigieren
Defects – Fehler und Nacharbeit
 sicheren Prozess einrichten
17% = 78 min je Anlieferung
Vorsortieren bei Kleinmengen Overprocessing – nicht
geeigneter Herstellungsprozess
Ware könnte vorsortiert
angeliefert werden
11% = 51 min je Anlieferung
Beispiel: ZeitstrukturWareneingangTextil-
Discounter – 6 Rollcontainer, Dauer 1 Schicht
Tätigkeit Verschwendungsart Anteil
Feinkontrolle – Karton aus Rolli
entnehmen, öffnen, ggf.
Etiketten entfernen,Ware
auspacken und zählen
Overprocessing – nicht
geeigneter Herstellungsprozess
Warum ist die Kontrolle
überhaupt erforderlich?!
45% = 208 min je Anlieferung
Lieferschein ergänzen,
korrigieren
Defects – Fehler und Nacharbeit
 sicheren Prozess einrichten
17% = 78 min je Anlieferung
Vorsortieren bei Kleinmengen Overprocessing – nicht
geeigneter Herstellungsprozess
Ware könnte vorsortiert
angeliefert werden
11% = 51 min je Anlieferung
Entsorgung Pappe/Folien Overprocessing – nicht
geeigneter Herstellungsprozess –
 ungeeigneteVerpackung mit
großem Entsorgungsaufwand
11% = 51 min je Anlieferung
Beispiel: ZeitstrukturWareneingangTextil-
Discounter – Summe 84%Verschwendung!
Tätigkeit Verschwendungsart Anteil
Feinkontrolle – Karton aus Rolli
entnehmen, öffnen, ggf.
Etiketten entfernen,Ware
auspacken und zählen
Overprocessing – nicht
geeigneter Herstellungsprozess
Warum ist die Kontrolle
überhaupt erforderlich?!
45% = 216 min je Anlieferung
Lieferschein ergänzen,
korrigieren
Defects – Fehler und Nacharbeit
 sicheren Prozess einrichten
17% = 82 min je Anlieferung
Vorsortieren bei Kleinmengen Overprocessing – nicht
geeigneter Herstellungsprozess
Ware könnte vorsortiert
angeliefert werden
11% = 53 min je Anlieferung
Entsorgung Pappe/Folien Overprocessing – nicht
geeigneter Herstellungsprozess –
 ungeeigneteVerpackung mit
großem Entsorgungsaufwand
11% = 53 min je Anlieferung
SUMME 84% =
388 min je
Anlieferung
Die 8. Art derVerschwendung: Nicht genutzte
Kreativität der Mitarbeiter
Die nicht genutzte Kreativität der Mitarbeiter ist eine der am wenigsten bedachten
Verschwendungsarten.
 Die Kreativitätsförderung der Mitarbeiter kann durch die Schaffung eines Umfeldes,
das den Mitarbeiter beim Einsatz seiner Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützt
und seine Leistungen anerkennt, gefördert werden. Das bedeutet mehr
Verantwortung für den Mitarbeiter, wodurch bei der Umsetzung vonVerbesserungen
mit weniger Aufwand mehr erreicht wird.
 Es wird mit Hilfe der Mitarbeiter ein ständigerVerbesserungsprozess eingeleitet, der
von deren Kenntnissen und Fähigkeiten vor Ort und nicht etwa von deren
Vorgesetzten getragen wird.
Fazit
Lassen SieVerschwendung gar nicht erst zu!
Kontakt
Heide Fischer
Prozessoptimierung 2.0
info@ablauf-optimieren.de
Tel. 0231 2268594 oder
Mobil 0178 6262434
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit.

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Praesentation 8 Arten der Verschwendung

  • 1. Die 8 Arten der Verschwendung TIMWOOD + K Prozessoptimierung 2.0 Dipl.-Ing. oec. Heide Fischer
  • 2. Frage:Wodurch unterscheiden sich die Hidden Champions von „normalen“ Unternehmen? Wodurch unterscheiden sich diese Unternehmen von den durchschnittlichen Unternehmen? Sicher kann man viele Unterschiede finden, aber das grundlegende Geheimnis besteht aus drei Punkten:  Sie haben die Verschwendung minimiert.  Sie haben einen nachhaltigen kontinuierlichenVerbesserungsprozess etabliert.  Sie zeichnen sich durch ein gutes Betriebsklima aus und profitieren vom Potential der Mitarbeiter.
  • 3. Verschwendung identifizieren und quantifizieren Um herauszufinden, w0 dieVerschwendung stattfindet, welcheVerschwendung die größte ist und wieviel Kosten dadurch verursacht werden, müssen die Verschwendungsarten identifiziert und quantifiziert werden. Das bedeutet, dass man  die zeitlichen Anteile (Transport,Wartezeiten, Zeitverluste durch überflüssige Bewegungen und einen nicht optimierten Herstellungsprozess) und  die absoluten Größen (Bestände, Ausschuss, Fehler, Überproduktion) ermitteln muss.
  • 4. TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung UmVerschwendung zu minimieren, muss sie zunächst als solche erkannt werden. Hier bietet die Lean-Methodenwelt die Abkürzung TIMWOOD als Eselsbrücke an:  Transport =Transport- undWegezeiten  Inventory = Bestände  Movement = überflüssige Bewegungen  Waiting =Wartezeiten  Overproduction = Überproduktion  Overprocessing = nicht optimierter Herstellungsprozess  Defects = Ausschuss, Nacharbeit
  • 5. TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung Transport Jede Art desTransportes istVerschwendung. Ausnahme istTransport durch Spediteure oder die Bahnen. Denn hier ist die wertschöpfendeTätigkeit der Transport der entsprechendenWare. In allen anderen Bereichen istTransportVerschwendung. Die Folgen vonTransport sind Aufwand, Beschädigungen, Suchvorgänge und schlimmstenfallsVerlust.
  • 6. TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung Bestände Diese benötigen Platz und kosten Geld. Folgen: Suchen, Zwischenlagerung und Materialbewegung. Grundsätzlich besteht auch die Gefahr der Beschädigung der Bestände.
  • 7. TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung Bewegung Dies bezieht sich auf unnötige Bewegungen bzw. Materialflüsse (nicht Transport), z.B. durch unnötige Bewegungen während des Arbeitsablaufes durch ungünstige Anordnung von Materialkisten, Werkzeugen, Auspackplätzen, Lagereinrichtungen. Folgen: niedrige Produktivität, höhere Kosten, gesundheitliche Beeinträchtigungen u.a.
  • 8. TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung Wartezeiten Arten derWartezeiten: Warten auf Prozesse (auch IT), Warten auf Material, Störungen an Arbeits- und Betriebsmitteln, Warten auf Qualitätsprüfung undWarten auf die folgende Arbeitsaufgabe. Folgen: niedrige Produktivität, höhere Kosten, Nichteinhaltung von Lieferterminen u.a.
  • 9. TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung Überproduktion Das heißt Herstellung von Erzeugnissen, für die kein Bedarf (Kundenauftrag) besteht. DieseVerschwendungsart ist von den Mitarbeitern nur wenig oder gar nicht beeinflussbar, da die Produktion i.d.R. zentral gesteuert wird. Folgen: Hiermit blockiert man Kapazitäten und erzeugt Bestände.
  • 10. TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung Art der Herstellung Falsche Prozessauswahl/Technologie, ungeeignetes Werkzeug, nicht genutzte Einrichtungen oder überflüssigeVerpackungen u.a. Folgen: niedrige Produktivität, höhere Kosten, mangelnde Qualität,Verlust derWettbewerbsfähigkeit.
  • 11. TIMWOOD – die 7 Arten derVerschwendung Fehler/Ausschuss/Nacharbeit Produktion oder Anlieferung fehlerhafter oder unvollständiger Waren. Folgen: notwendige Nacharbeit, zusätzlicherTransport und zusätzliche Nachkontroll- oder Analysezeiten, vollständiger Ausschuss – macht den bisherigen Aufwand null und nichtig.
  • 12. Beispiel: Zeitstruktur Wareneingang Textil- Discounter Die Bearbeitung einer Warenanlieferung aus 6 Rollcontainern hat 462 Minuten gedauert. Das ist eine ganze Schicht.
  • 13. Beispiel: ZeitstrukturWareneingangTextil- Discounter – 6 Rollcontainer, Dauer 1 Schicht Tätigkeit Verschwendungsart Anteil Feinkontrolle – Karton aus Rolli entnehmen, öffnen, ggf. Etiketten entfernen,Ware auspacken und zählen Overprocessing – nicht geeigneter Herstellungsprozess Warum ist die Kontrolle überhaupt erforderlich?! 45% = 208 min je Anlieferung
  • 14. Beispiel: ZeitstrukturWareneingangTextil- Discounter – 6 Rollcontainer, Dauer 1 Schicht Tätigkeit Verschwendungsart Anteil Feinkontrolle – Karton aus Rolli entnehmen, öffnen, ggf. Etiketten entfernen,Ware auspacken und zählen Overprocessing – nicht geeigneter Herstellungsprozess Warum ist die Kontrolle überhaupt erforderlich?! 45% = 208 min je Anlieferung Lieferschein ergänzen, korrigieren Defects – Fehler und Nacharbeit  sicheren Prozess einrichten 17% = 78 min je Anlieferung
  • 15. Beispiel: ZeitstrukturWareneingangTextil- Discounter – 6 Rollcontainer, Dauer 1 Schicht Tätigkeit Verschwendungsart Anteil Feinkontrolle – Karton aus Rolli entnehmen, öffnen, ggf. Etiketten entfernen,Ware auspacken und zählen Overprocessing – nicht geeigneter Herstellungsprozess Warum ist die Kontrolle überhaupt erforderlich?! 45% = 208 min je Anlieferung Lieferschein ergänzen, korrigieren Defects – Fehler und Nacharbeit  sicheren Prozess einrichten 17% = 78 min je Anlieferung Vorsortieren bei Kleinmengen Overprocessing – nicht geeigneter Herstellungsprozess Ware könnte vorsortiert angeliefert werden 11% = 51 min je Anlieferung
  • 16. Beispiel: ZeitstrukturWareneingangTextil- Discounter – 6 Rollcontainer, Dauer 1 Schicht Tätigkeit Verschwendungsart Anteil Feinkontrolle – Karton aus Rolli entnehmen, öffnen, ggf. Etiketten entfernen,Ware auspacken und zählen Overprocessing – nicht geeigneter Herstellungsprozess Warum ist die Kontrolle überhaupt erforderlich?! 45% = 208 min je Anlieferung Lieferschein ergänzen, korrigieren Defects – Fehler und Nacharbeit  sicheren Prozess einrichten 17% = 78 min je Anlieferung Vorsortieren bei Kleinmengen Overprocessing – nicht geeigneter Herstellungsprozess Ware könnte vorsortiert angeliefert werden 11% = 51 min je Anlieferung Entsorgung Pappe/Folien Overprocessing – nicht geeigneter Herstellungsprozess –  ungeeigneteVerpackung mit großem Entsorgungsaufwand 11% = 51 min je Anlieferung
  • 17. Beispiel: ZeitstrukturWareneingangTextil- Discounter – Summe 84%Verschwendung! Tätigkeit Verschwendungsart Anteil Feinkontrolle – Karton aus Rolli entnehmen, öffnen, ggf. Etiketten entfernen,Ware auspacken und zählen Overprocessing – nicht geeigneter Herstellungsprozess Warum ist die Kontrolle überhaupt erforderlich?! 45% = 216 min je Anlieferung Lieferschein ergänzen, korrigieren Defects – Fehler und Nacharbeit  sicheren Prozess einrichten 17% = 82 min je Anlieferung Vorsortieren bei Kleinmengen Overprocessing – nicht geeigneter Herstellungsprozess Ware könnte vorsortiert angeliefert werden 11% = 53 min je Anlieferung Entsorgung Pappe/Folien Overprocessing – nicht geeigneter Herstellungsprozess –  ungeeigneteVerpackung mit großem Entsorgungsaufwand 11% = 53 min je Anlieferung SUMME 84% = 388 min je Anlieferung
  • 18. Die 8. Art derVerschwendung: Nicht genutzte Kreativität der Mitarbeiter Die nicht genutzte Kreativität der Mitarbeiter ist eine der am wenigsten bedachten Verschwendungsarten.  Die Kreativitätsförderung der Mitarbeiter kann durch die Schaffung eines Umfeldes, das den Mitarbeiter beim Einsatz seiner Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützt und seine Leistungen anerkennt, gefördert werden. Das bedeutet mehr Verantwortung für den Mitarbeiter, wodurch bei der Umsetzung vonVerbesserungen mit weniger Aufwand mehr erreicht wird.  Es wird mit Hilfe der Mitarbeiter ein ständigerVerbesserungsprozess eingeleitet, der von deren Kenntnissen und Fähigkeiten vor Ort und nicht etwa von deren Vorgesetzten getragen wird.
  • 21. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Hinweis der Redaktion

  1. Wohin führt der Weg?
  2. Gerade die zeitlichen Anteile sind häufig unbekannt, da sie sich in vielen kleinen, oft unzählbaren Momenten verstecken.
  3. Im Sinne unserer Aufgabenstellung gibt es in den Filialen folgende Verschwendungsarten:   Transport Jede Art des Transportes ist Verschwendung. Ausnahme ist Transport durch Spediteure oder die Bahnen. Denn hier ist die wertschöpfende Tätigkeit der Transport der entsprechenden Ware. In allen anderen Bereichen ist Transport Verschwendung und die Folgen von Transport sind Aufwand, er kann zu Beschädigungen führen, es können Suchvorgänge notwendig sein und er kann zum Verlust von Operationen führen, wenn zum Beispiel ein Zettel zur Kennzeichnung der Waren angebracht wurde.   Zeitaufwand: Wegezeiten, insbesondere „leere Wege“, Waren zur Rollstange bringen, Bügel holen Bestände Diese benötigen Platz und kosten Geld, sie verursachen Suchen, Zwischenlagerung und Materialbewegung. Grundsätzlich besteht auch die Gefahr der Beschädigung der Bestände.   Zeitaufwand: Heraussuchen von Artikelnummern für Erstreduzierungen, Zwischenlagerungen, Lagerarbeiten Bewegung Dies bezieht sich auf unnötige Bewegungen bzw. Materialflüsse (nicht Transport), z.B. durch unnötige Bewegungen während des Arbeitsablaufes durch ungünstige Anordnung von Warenträgern, Auspackplätzen, Lagereinrichtungen.   Zeitaufwand: zusätzliche Zeiten durch ungünstige Lageranordnung, Warenständeraufstellung, Ablageorte häufig genutzter Arbeitsmittel (Anschießpistole, Ordner für Umtauschscheine) Wartezeiten Auch diese sind Verschwendungen. Wartezeiten in Form von Warten auf Prozesse, Warten auf Material, Wartezeiten wegen Kassenstörungen, Störungen an Arbeitsmitteln (Anschießer, Meto-Auszeichner), Warten auf Qualitätsprüfung und Warten auf die folgende Arbeitsaufgabe.   Zeitaufwand: Warten an der Kasse auf TL wegen S-Schlüssel, Warten auf Mitarbeiter zur Erledigung bestimmter Arbeiten, die nur zu zweit gemacht werden können (Kassenabrechnung, Rückwände), technische Störungen; nicht genutzte Leerlaufzeiten, z.B. kein Aufbügeln an der Kasse Überproduktion Das heißt Präsentation von Ware, für die kein Bedarf besteht. Hiermit blockiert man Kapazitäten und erzeugt Bestände. Diese Verschwendungsart ist vom Filialpersonal nur wenig oder gar nicht beeinflussbar, da der Wareneinkauf von der Zentrale gesteuert wird.   Zeitaufwand: Bearbeitung von nicht verkäuflicher Nullware und von Reduzierungen   Art der Herstellung Sie kann ebenfalls zu Verschwendung führen, z.B. durch falsche Prozessauswahl, überflüssige Verpackungen oder nicht genutzte Einrichtungen.   Zeitaufwand: Papier von Knöpfen, Reisverschlüssen und Etiketten entfernen, Folien von Einzelverpackungen entfernen, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen   Fehler Die Produktion/Anlieferung fehlerhafter oder unvollständiger Warensendungen verursacht Verschwendung, z.B. durch notwendige Nacharbeit, durch zusätzlichen Transport und zusätzliche Nachkontroll- oder Analysezeiten .   Zeitaufwand: falsche Etiketten entfernen, Lieferscheine suchen, Ersatzavis für fehlende Lieferscheine ausdrucken, Reklamationen fehlerhafter Teile   Nicht genutzte Kreativität
  4. Im Sinne unserer Aufgabenstellung gibt es in den Filialen folgende Verschwendungsarten:   Transport Jede Art des Transportes ist Verschwendung. Ausnahme ist Transport durch Spediteure oder die Bahnen. Denn hier ist die wertschöpfende Tätigkeit der Transport der entsprechenden Ware. In allen anderen Bereichen ist Transport Verschwendung und die Folgen von Transport sind Aufwand, er kann zu Beschädigungen führen, es können Suchvorgänge notwendig sein und er kann zum Verlust von Operationen führen, wenn zum Beispiel ein Zettel zur Kennzeichnung der Waren angebracht wurde.   Zeitaufwand: Wegezeiten, insbesondere „leere Wege“, Waren zur Rollstange bringen, Bügel holen Bestände Diese benötigen Platz und kosten Geld, sie verursachen Suchen, Zwischenlagerung und Materialbewegung. Grundsätzlich besteht auch die Gefahr der Beschädigung der Bestände.   Zeitaufwand: Heraussuchen von Artikelnummern für Erstreduzierungen, Zwischenlagerungen, Lagerarbeiten Bewegung Dies bezieht sich auf unnötige Bewegungen bzw. Materialflüsse (nicht Transport), z.B. durch unnötige Bewegungen während des Arbeitsablaufes durch ungünstige Anordnung von Warenträgern, Auspackplätzen, Lagereinrichtungen.   Zeitaufwand: zusätzliche Zeiten durch ungünstige Lageranordnung, Warenständeraufstellung, Ablageorte häufig genutzter Arbeitsmittel (Anschießpistole, Ordner für Umtauschscheine) Wartezeiten Auch diese sind Verschwendungen. Wartezeiten in Form von Warten auf Prozesse, Warten auf Material, Wartezeiten wegen Kassenstörungen, Störungen an Arbeitsmitteln (Anschießer, Meto-Auszeichner), Warten auf Qualitätsprüfung und Warten auf die folgende Arbeitsaufgabe.   Zeitaufwand: Warten an der Kasse auf TL wegen S-Schlüssel, Warten auf Mitarbeiter zur Erledigung bestimmter Arbeiten, die nur zu zweit gemacht werden können (Kassenabrechnung, Rückwände), technische Störungen; nicht genutzte Leerlaufzeiten, z.B. kein Aufbügeln an der Kasse Überproduktion Das heißt Präsentation von Ware, für die kein Bedarf besteht. Hiermit blockiert man Kapazitäten und erzeugt Bestände. Diese Verschwendungsart ist vom Filialpersonal nur wenig oder gar nicht beeinflussbar, da der Wareneinkauf von der Zentrale gesteuert wird.   Zeitaufwand: Bearbeitung von nicht verkäuflicher Nullware und von Reduzierungen   Art der Herstellung Sie kann ebenfalls zu Verschwendung führen, z.B. durch falsche Prozessauswahl, überflüssige Verpackungen oder nicht genutzte Einrichtungen.   Zeitaufwand: Papier von Knöpfen, Reisverschlüssen und Etiketten entfernen, Folien von Einzelverpackungen entfernen, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen   Fehler Die Produktion/Anlieferung fehlerhafter oder unvollständiger Warensendungen verursacht Verschwendung, z.B. durch notwendige Nacharbeit, durch zusätzlichen Transport und zusätzliche Nachkontroll- oder Analysezeiten .   Zeitaufwand: falsche Etiketten entfernen, Lieferscheine suchen, Ersatzavis für fehlende Lieferscheine ausdrucken, Reklamationen fehlerhafter Teile   Nicht genutzte Kreativität
  5. Im Sinne unserer Aufgabenstellung gibt es in den Filialen folgende Verschwendungsarten:   Transport Jede Art des Transportes ist Verschwendung. Ausnahme ist Transport durch Spediteure oder die Bahnen. Denn hier ist die wertschöpfende Tätigkeit der Transport der entsprechenden Ware. In allen anderen Bereichen ist Transport Verschwendung und die Folgen von Transport sind Aufwand, er kann zu Beschädigungen führen, es können Suchvorgänge notwendig sein und er kann zum Verlust von Operationen führen, wenn zum Beispiel ein Zettel zur Kennzeichnung der Waren angebracht wurde.   Zeitaufwand: Wegezeiten, insbesondere „leere Wege“, Waren zur Rollstange bringen, Bügel holen Bestände Diese benötigen Platz und kosten Geld, sie verursachen Suchen, Zwischenlagerung und Materialbewegung. Grundsätzlich besteht auch die Gefahr der Beschädigung der Bestände.   Zeitaufwand: Heraussuchen von Artikelnummern für Erstreduzierungen, Zwischenlagerungen, Lagerarbeiten Bewegung Dies bezieht sich auf unnötige Bewegungen bzw. Materialflüsse (nicht Transport), z.B. durch unnötige Bewegungen während des Arbeitsablaufes durch ungünstige Anordnung von Warenträgern, Auspackplätzen, Lagereinrichtungen.   Zeitaufwand: zusätzliche Zeiten durch ungünstige Lageranordnung, Warenständeraufstellung, Ablageorte häufig genutzter Arbeitsmittel (Anschießpistole, Ordner für Umtauschscheine) Wartezeiten Auch diese sind Verschwendungen. Wartezeiten in Form von Warten auf Prozesse, Warten auf Material, Wartezeiten wegen Kassenstörungen, Störungen an Arbeitsmitteln (Anschießer, Meto-Auszeichner), Warten auf Qualitätsprüfung und Warten auf die folgende Arbeitsaufgabe.   Zeitaufwand: Warten an der Kasse auf TL wegen S-Schlüssel, Warten auf Mitarbeiter zur Erledigung bestimmter Arbeiten, die nur zu zweit gemacht werden können (Kassenabrechnung, Rückwände), technische Störungen; nicht genutzte Leerlaufzeiten, z.B. kein Aufbügeln an der Kasse Überproduktion Das heißt Präsentation von Ware, für die kein Bedarf besteht. Hiermit blockiert man Kapazitäten und erzeugt Bestände. Diese Verschwendungsart ist vom Filialpersonal nur wenig oder gar nicht beeinflussbar, da der Wareneinkauf von der Zentrale gesteuert wird.   Zeitaufwand: Bearbeitung von nicht verkäuflicher Nullware und von Reduzierungen   Art der Herstellung Sie kann ebenfalls zu Verschwendung führen, z.B. durch falsche Prozessauswahl, überflüssige Verpackungen oder nicht genutzte Einrichtungen.   Zeitaufwand: Papier von Knöpfen, Reisverschlüssen und Etiketten entfernen, Folien von Einzelverpackungen entfernen, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen   Fehler Die Produktion/Anlieferung fehlerhafter oder unvollständiger Warensendungen verursacht Verschwendung, z.B. durch notwendige Nacharbeit, durch zusätzlichen Transport und zusätzliche Nachkontroll- oder Analysezeiten .   Zeitaufwand: falsche Etiketten entfernen, Lieferscheine suchen, Ersatzavis für fehlende Lieferscheine ausdrucken, Reklamationen fehlerhafter Teile   Nicht genutzte Kreativität
  6. Im Sinne unserer Aufgabenstellung gibt es in den Filialen folgende Verschwendungsarten:   Transport Jede Art des Transportes ist Verschwendung. Ausnahme ist Transport durch Spediteure oder die Bahnen. Denn hier ist die wertschöpfende Tätigkeit der Transport der entsprechenden Ware. In allen anderen Bereichen ist Transport Verschwendung und die Folgen von Transport sind Aufwand, er kann zu Beschädigungen führen, es können Suchvorgänge notwendig sein und er kann zum Verlust von Operationen führen, wenn zum Beispiel ein Zettel zur Kennzeichnung der Waren angebracht wurde.   Zeitaufwand: Wegezeiten, insbesondere „leere Wege“, Waren zur Rollstange bringen, Bügel holen Bestände Diese benötigen Platz und kosten Geld, sie verursachen Suchen, Zwischenlagerung und Materialbewegung. Grundsätzlich besteht auch die Gefahr der Beschädigung der Bestände.   Zeitaufwand: Heraussuchen von Artikelnummern für Erstreduzierungen, Zwischenlagerungen, Lagerarbeiten Bewegung Dies bezieht sich auf unnötige Bewegungen bzw. Materialflüsse (nicht Transport), z.B. durch unnötige Bewegungen während des Arbeitsablaufes durch ungünstige Anordnung von Warenträgern, Auspackplätzen, Lagereinrichtungen.   Zeitaufwand: zusätzliche Zeiten durch ungünstige Lageranordnung, Warenständeraufstellung, Ablageorte häufig genutzter Arbeitsmittel (Anschießpistole, Ordner für Umtauschscheine) Wartezeiten Auch diese sind Verschwendungen. Wartezeiten in Form von Warten auf Prozesse, Warten auf Material, Wartezeiten wegen Kassenstörungen, Störungen an Arbeitsmitteln (Anschießer, Meto-Auszeichner), Warten auf Qualitätsprüfung und Warten auf die folgende Arbeitsaufgabe.   Zeitaufwand: Warten an der Kasse auf TL wegen S-Schlüssel, Warten auf Mitarbeiter zur Erledigung bestimmter Arbeiten, die nur zu zweit gemacht werden können (Kassenabrechnung, Rückwände), technische Störungen; nicht genutzte Leerlaufzeiten, z.B. kein Aufbügeln an der Kasse Überproduktion Das heißt Präsentation von Ware, für die kein Bedarf besteht. Hiermit blockiert man Kapazitäten und erzeugt Bestände. Diese Verschwendungsart ist vom Filialpersonal nur wenig oder gar nicht beeinflussbar, da der Wareneinkauf von der Zentrale gesteuert wird.   Zeitaufwand: Bearbeitung von nicht verkäuflicher Nullware und von Reduzierungen   Art der Herstellung Sie kann ebenfalls zu Verschwendung führen, z.B. durch falsche Prozessauswahl, überflüssige Verpackungen oder nicht genutzte Einrichtungen.   Zeitaufwand: Papier von Knöpfen, Reisverschlüssen und Etiketten entfernen, Folien von Einzelverpackungen entfernen, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen   Fehler Die Produktion/Anlieferung fehlerhafter oder unvollständiger Warensendungen verursacht Verschwendung, z.B. durch notwendige Nacharbeit, durch zusätzlichen Transport und zusätzliche Nachkontroll- oder Analysezeiten .   Zeitaufwand: falsche Etiketten entfernen, Lieferscheine suchen, Ersatzavis für fehlende Lieferscheine ausdrucken, Reklamationen fehlerhafter Teile   Nicht genutzte Kreativität
  7. Im Sinne unserer Aufgabenstellung gibt es in den Filialen folgende Verschwendungsarten:   Transport Jede Art des Transportes ist Verschwendung. Ausnahme ist Transport durch Spediteure oder die Bahnen. Denn hier ist die wertschöpfende Tätigkeit der Transport der entsprechenden Ware. In allen anderen Bereichen ist Transport Verschwendung und die Folgen von Transport sind Aufwand, er kann zu Beschädigungen führen, es können Suchvorgänge notwendig sein und er kann zum Verlust von Operationen führen, wenn zum Beispiel ein Zettel zur Kennzeichnung der Waren angebracht wurde.   Zeitaufwand: Wegezeiten, insbesondere „leere Wege“, Waren zur Rollstange bringen, Bügel holen Bestände Diese benötigen Platz und kosten Geld, sie verursachen Suchen, Zwischenlagerung und Materialbewegung. Grundsätzlich besteht auch die Gefahr der Beschädigung der Bestände.   Zeitaufwand: Heraussuchen von Artikelnummern für Erstreduzierungen, Zwischenlagerungen, Lagerarbeiten Bewegung Dies bezieht sich auf unnötige Bewegungen bzw. Materialflüsse (nicht Transport), z.B. durch unnötige Bewegungen während des Arbeitsablaufes durch ungünstige Anordnung von Warenträgern, Auspackplätzen, Lagereinrichtungen.   Zeitaufwand: zusätzliche Zeiten durch ungünstige Lageranordnung, Warenständeraufstellung, Ablageorte häufig genutzter Arbeitsmittel (Anschießpistole, Ordner für Umtauschscheine) Wartezeiten Auch diese sind Verschwendungen. Wartezeiten in Form von Warten auf Prozesse, Warten auf Material, Wartezeiten wegen Kassenstörungen, Störungen an Arbeitsmitteln (Anschießer, Meto-Auszeichner), Warten auf Qualitätsprüfung und Warten auf die folgende Arbeitsaufgabe.   Zeitaufwand: Warten an der Kasse auf TL wegen S-Schlüssel, Warten auf Mitarbeiter zur Erledigung bestimmter Arbeiten, die nur zu zweit gemacht werden können (Kassenabrechnung, Rückwände), technische Störungen; nicht genutzte Leerlaufzeiten, z.B. kein Aufbügeln an der Kasse Überproduktion Das heißt Präsentation von Ware, für die kein Bedarf besteht. Hiermit blockiert man Kapazitäten und erzeugt Bestände. Diese Verschwendungsart ist vom Filialpersonal nur wenig oder gar nicht beeinflussbar, da der Wareneinkauf von der Zentrale gesteuert wird.   Zeitaufwand: Bearbeitung von nicht verkäuflicher Nullware und von Reduzierungen   Art der Herstellung Sie kann ebenfalls zu Verschwendung führen, z.B. durch falsche Prozessauswahl, überflüssige Verpackungen oder nicht genutzte Einrichtungen.   Zeitaufwand: Papier von Knöpfen, Reisverschlüssen und Etiketten entfernen, Folien von Einzelverpackungen entfernen, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen   Fehler Die Produktion/Anlieferung fehlerhafter oder unvollständiger Warensendungen verursacht Verschwendung, z.B. durch notwendige Nacharbeit, durch zusätzlichen Transport und zusätzliche Nachkontroll- oder Analysezeiten .   Zeitaufwand: falsche Etiketten entfernen, Lieferscheine suchen, Ersatzavis für fehlende Lieferscheine ausdrucken, Reklamationen fehlerhafter Teile   Nicht genutzte Kreativität
  8. Im Sinne unserer Aufgabenstellung gibt es in den Filialen folgende Verschwendungsarten:   Transport Jede Art des Transportes ist Verschwendung. Ausnahme ist Transport durch Spediteure oder die Bahnen. Denn hier ist die wertschöpfende Tätigkeit der Transport der entsprechenden Ware. In allen anderen Bereichen ist Transport Verschwendung und die Folgen von Transport sind Aufwand, er kann zu Beschädigungen führen, es können Suchvorgänge notwendig sein und er kann zum Verlust von Operationen führen, wenn zum Beispiel ein Zettel zur Kennzeichnung der Waren angebracht wurde.   Zeitaufwand: Wegezeiten, insbesondere „leere Wege“, Waren zur Rollstange bringen, Bügel holen Bestände Diese benötigen Platz und kosten Geld, sie verursachen Suchen, Zwischenlagerung und Materialbewegung. Grundsätzlich besteht auch die Gefahr der Beschädigung der Bestände.   Zeitaufwand: Heraussuchen von Artikelnummern für Erstreduzierungen, Zwischenlagerungen, Lagerarbeiten Bewegung Dies bezieht sich auf unnötige Bewegungen bzw. Materialflüsse (nicht Transport), z.B. durch unnötige Bewegungen während des Arbeitsablaufes durch ungünstige Anordnung von Warenträgern, Auspackplätzen, Lagereinrichtungen.   Zeitaufwand: zusätzliche Zeiten durch ungünstige Lageranordnung, Warenständeraufstellung, Ablageorte häufig genutzter Arbeitsmittel (Anschießpistole, Ordner für Umtauschscheine) Wartezeiten Auch diese sind Verschwendungen. Wartezeiten in Form von Warten auf Prozesse, Warten auf Material, Wartezeiten wegen Kassenstörungen, Störungen an Arbeitsmitteln (Anschießer, Meto-Auszeichner), Warten auf Qualitätsprüfung und Warten auf die folgende Arbeitsaufgabe.   Zeitaufwand: Warten an der Kasse auf TL wegen S-Schlüssel, Warten auf Mitarbeiter zur Erledigung bestimmter Arbeiten, die nur zu zweit gemacht werden können (Kassenabrechnung, Rückwände), technische Störungen; nicht genutzte Leerlaufzeiten, z.B. kein Aufbügeln an der Kasse Überproduktion Das heißt Präsentation von Ware, für die kein Bedarf besteht. Hiermit blockiert man Kapazitäten und erzeugt Bestände. Diese Verschwendungsart ist vom Filialpersonal nur wenig oder gar nicht beeinflussbar, da der Wareneinkauf von der Zentrale gesteuert wird.   Zeitaufwand: Bearbeitung von nicht verkäuflicher Nullware und von Reduzierungen   Art der Herstellung Sie kann ebenfalls zu Verschwendung führen, z.B. durch falsche Prozessauswahl, überflüssige Verpackungen oder nicht genutzte Einrichtungen.   Zeitaufwand: Papier von Knöpfen, Reisverschlüssen und Etiketten entfernen, Folien von Einzelverpackungen entfernen, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen   Fehler Die Produktion/Anlieferung fehlerhafter oder unvollständiger Warensendungen verursacht Verschwendung, z.B. durch notwendige Nacharbeit, durch zusätzlichen Transport und zusätzliche Nachkontroll- oder Analysezeiten .   Zeitaufwand: falsche Etiketten entfernen, Lieferscheine suchen, Ersatzavis für fehlende Lieferscheine ausdrucken, Reklamationen fehlerhafter Teile   Nicht genutzte Kreativität
  9. Im Sinne unserer Aufgabenstellung gibt es in den Filialen folgende Verschwendungsarten:   Transport Jede Art des Transportes ist Verschwendung. Ausnahme ist Transport durch Spediteure oder die Bahnen. Denn hier ist die wertschöpfende Tätigkeit der Transport der entsprechenden Ware. In allen anderen Bereichen ist Transport Verschwendung und die Folgen von Transport sind Aufwand, er kann zu Beschädigungen führen, es können Suchvorgänge notwendig sein und er kann zum Verlust von Operationen führen, wenn zum Beispiel ein Zettel zur Kennzeichnung der Waren angebracht wurde.   Zeitaufwand: Wegezeiten, insbesondere „leere Wege“, Waren zur Rollstange bringen, Bügel holen Bestände Diese benötigen Platz und kosten Geld, sie verursachen Suchen, Zwischenlagerung und Materialbewegung. Grundsätzlich besteht auch die Gefahr der Beschädigung der Bestände.   Zeitaufwand: Heraussuchen von Artikelnummern für Erstreduzierungen, Zwischenlagerungen, Lagerarbeiten Bewegung Dies bezieht sich auf unnötige Bewegungen bzw. Materialflüsse (nicht Transport), z.B. durch unnötige Bewegungen während des Arbeitsablaufes durch ungünstige Anordnung von Warenträgern, Auspackplätzen, Lagereinrichtungen.   Zeitaufwand: zusätzliche Zeiten durch ungünstige Lageranordnung, Warenständeraufstellung, Ablageorte häufig genutzter Arbeitsmittel (Anschießpistole, Ordner für Umtauschscheine) Wartezeiten Auch diese sind Verschwendungen. Wartezeiten in Form von Warten auf Prozesse, Warten auf Material, Wartezeiten wegen Kassenstörungen, Störungen an Arbeitsmitteln (Anschießer, Meto-Auszeichner), Warten auf Qualitätsprüfung und Warten auf die folgende Arbeitsaufgabe.   Zeitaufwand: Warten an der Kasse auf TL wegen S-Schlüssel, Warten auf Mitarbeiter zur Erledigung bestimmter Arbeiten, die nur zu zweit gemacht werden können (Kassenabrechnung, Rückwände), technische Störungen; nicht genutzte Leerlaufzeiten, z.B. kein Aufbügeln an der Kasse Überproduktion Das heißt Präsentation von Ware, für die kein Bedarf besteht. Hiermit blockiert man Kapazitäten und erzeugt Bestände. Diese Verschwendungsart ist vom Filialpersonal nur wenig oder gar nicht beeinflussbar, da der Wareneinkauf von der Zentrale gesteuert wird.   Zeitaufwand: Bearbeitung von nicht verkäuflicher Nullware und von Reduzierungen   Art der Herstellung Sie kann ebenfalls zu Verschwendung führen, z.B. durch falsche Prozessauswahl, überflüssige Verpackungen oder nicht genutzte Einrichtungen.   Zeitaufwand: Papier von Knöpfen, Reisverschlüssen und Etiketten entfernen, Folien von Einzelverpackungen entfernen, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen   Fehler Die Produktion/Anlieferung fehlerhafter oder unvollständiger Warensendungen verursacht Verschwendung, z.B. durch notwendige Nacharbeit, durch zusätzlichen Transport und zusätzliche Nachkontroll- oder Analysezeiten .   Zeitaufwand: falsche Etiketten entfernen, Lieferscheine suchen, Ersatzavis für fehlende Lieferscheine ausdrucken, Reklamationen fehlerhafter Teile   Nicht genutzte Kreativität
  10. Im Sinne unserer Aufgabenstellung gibt es in den Filialen folgende Verschwendungsarten:   Transport Jede Art des Transportes ist Verschwendung. Ausnahme ist Transport durch Spediteure oder die Bahnen. Denn hier ist die wertschöpfende Tätigkeit der Transport der entsprechenden Ware. In allen anderen Bereichen ist Transport Verschwendung und die Folgen von Transport sind Aufwand, er kann zu Beschädigungen führen, es können Suchvorgänge notwendig sein und er kann zum Verlust von Operationen führen, wenn zum Beispiel ein Zettel zur Kennzeichnung der Waren angebracht wurde.   Zeitaufwand: Wegezeiten, insbesondere „leere Wege“, Waren zur Rollstange bringen, Bügel holen Bestände Diese benötigen Platz und kosten Geld, sie verursachen Suchen, Zwischenlagerung und Materialbewegung. Grundsätzlich besteht auch die Gefahr der Beschädigung der Bestände.   Zeitaufwand: Heraussuchen von Artikelnummern für Erstreduzierungen, Zwischenlagerungen, Lagerarbeiten Bewegung Dies bezieht sich auf unnötige Bewegungen bzw. Materialflüsse (nicht Transport), z.B. durch unnötige Bewegungen während des Arbeitsablaufes durch ungünstige Anordnung von Warenträgern, Auspackplätzen, Lagereinrichtungen.   Zeitaufwand: zusätzliche Zeiten durch ungünstige Lageranordnung, Warenständeraufstellung, Ablageorte häufig genutzter Arbeitsmittel (Anschießpistole, Ordner für Umtauschscheine) Wartezeiten Auch diese sind Verschwendungen. Wartezeiten in Form von Warten auf Prozesse, Warten auf Material, Wartezeiten wegen Kassenstörungen, Störungen an Arbeitsmitteln (Anschießer, Meto-Auszeichner), Warten auf Qualitätsprüfung und Warten auf die folgende Arbeitsaufgabe.   Zeitaufwand: Warten an der Kasse auf TL wegen S-Schlüssel, Warten auf Mitarbeiter zur Erledigung bestimmter Arbeiten, die nur zu zweit gemacht werden können (Kassenabrechnung, Rückwände), technische Störungen; nicht genutzte Leerlaufzeiten, z.B. kein Aufbügeln an der Kasse Überproduktion Das heißt Präsentation von Ware, für die kein Bedarf besteht. Hiermit blockiert man Kapazitäten und erzeugt Bestände. Diese Verschwendungsart ist vom Filialpersonal nur wenig oder gar nicht beeinflussbar, da der Wareneinkauf von der Zentrale gesteuert wird.   Zeitaufwand: Bearbeitung von nicht verkäuflicher Nullware und von Reduzierungen   Art der Herstellung Sie kann ebenfalls zu Verschwendung führen, z.B. durch falsche Prozessauswahl, überflüssige Verpackungen oder nicht genutzte Einrichtungen.   Zeitaufwand: Papier von Knöpfen, Reisverschlüssen und Etiketten entfernen, Folien von Einzelverpackungen entfernen, Knöpfe und Reißverschlüsse schließen   Fehler Die Produktion/Anlieferung fehlerhafter oder unvollständiger Warensendungen verursacht Verschwendung, z.B. durch notwendige Nacharbeit, durch zusätzlichen Transport und zusätzliche Nachkontroll- oder Analysezeiten .   Zeitaufwand: falsche Etiketten entfernen, Lieferscheine suchen, Ersatzavis für fehlende Lieferscheine ausdrucken, Reklamationen fehlerhafter Teile   Nicht genutzte Kreativität
  11. Heute müssen viele Unternehmen erkennen, dass die Nichtnutzung der Kreativität, der Talente, der Fähigkeiten und Kenntnisse der Mitarbeiter das Hauptproblem in der Umsetzung ihrer Firmenstrukturen in Richtung hoher Produktivität und hoher Qualität darstellt. Vom Ansatz her ist ein Umfeld zu schaffen, das dem Mitarbeiter die Möglichkeit gibt, seine Kenntnisse und Fähigkeiten einzusetzen und diesen Einsatz auch durch entsprechende Maßnahmen anzuerkennen.