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1.67mils
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Text: Stephanie Baltes
Pinterest schreibt Internet-Geschichte: Im März 2010
ging das soziale Netzwerk – wie in der Branche üblich
– mit einer Beta-Version (Invite only) an den Start. Mit
Erfolg. Bereits nach neun Monaten sind auf Pinterest
mehr als 10 Millionen Nutzer registriert, die in nur ei-
nem Monat für ein Besucherwachstum von mehr als
155 % sorgten. Aktuell belegt Pinterest direkt hinter
Google+ Platz 5 im Hitwise-Ranking der Top 10 Social-
Media-Webseiten (US). Mit dieser rasanten Entwick-
lung hängt es selbst alte Hasen wie LinkedIn und die
von Facebook kürzlich aufgekaufte soziale Foto-Com-
munity Instagram ab.
Pinterest:
frischer
wind im
social
commerce
Auf den ersten Blick wirkt
Pinterest wie ein klassischer
Bookmarking-Dienst für bun-
te Bilder aus dem World Wide
Web, vergleichbar mit Plattfor-
men wie Ffffound, visualize us
oder we <3 it. Jedoch ist Pinte-
rest im Gegensatz zu anderen
visuellen Sammelwerken ein
viel stärker von den Interessen
und Vorlieben der Nutzer ge-
triebenes soziales Netzwerk,
was sich auf den Pinnwän-
den – den Pinterest Boards,
die Nutzer nach Belieben
anlegen können – widerspie-
gelt. Seit Juni 2012 können
Sie neben Fotos und Videos
auch Soundcloud-Files fest-
halten, genauer gesagt pin-
nen und mit der Community
teilen. Nicht zuletzt gibt auch
der Name Aufschluss über die
Fokussierung von Pinterest:
eine Kombination der Wörter
Pin und Interest. So pinnen
Nutzer sämtliche Dinge, die
sie besonders mögen, die
sie inspirieren, auf die Seite.
Dinge, die sie sich anschaffen
möchten. Orte, die sie beson-
ders interessieren oder die sie
bereisen möchten. Dinge, von
denen sie träumen.
Pinterest schreibt Internet-Geschichte: Entwicklung der Nutzerzahlen von 09.2011 bis 02.2012
(Basis: goo.gl/SOO4Y, Grafik: denkwerk)
Pinterest ist aktuell der Traffic-Lieferant schlechthin: Direkter Vergleich mit YouTube, Reddit, Google+ und LinkedIn
[Basis: goo.gl/Pn6cq Stand: März 2012, Grafik: denkwerk]
wie wird gepinnt?
Viele Pinterest-Funktionen
sind mit denen anderer sozi-
aler Netzwerke vergleichbar:
Jeder Account besteht aus
einem Avatar, einer Kurzbio-
grafie sowie Links zur eige-
nen Webseite, dem Twitter
Account und Facebook-Profil.
Sie können Updates anderer
Nutzer oder einzelne Boards
(spezielle Pinnwand-Kate-
gorie) abonnieren (Follow).
Darüber hinaus haben Sie die
Möglichkeit, gepinnte Einträ-
ge ähnlich wie bei Facebook,
Twitter & Co. erneut zu teilen,
zu „liken” und zu kommentie-
ren. Der Aktivitäten-Stream
(vergleichbar mit dem Face-
book-Ticker) informiert Sie
über die neuesten Aktionen
Ihres Pinterest-Netzwerks,
oder Sie lassen sich alle re-
levanten Updates zu interes-
santen Boards und eigenen
Pins täglich aggregiert per
E-Mail zukommen. Dabei ist
das eigentliche Pinnen denk-
bar einfach:
■■ Mit dem von Pinterest bereit-
gestellten Pin-It-Button, der
sich ähnlich schnell im Web
verbreitet wie vergleichswei-
se der Button von Google+.
■■ Über das Pinterest Browser-
Plug-In, das inzwischen für
alle gängigen Browser ver-
fügbar ist. Sie müssen nicht
einmal mehr die besuchte
Webseite verlassen.
■■ Direkt auf Pinterest durch
Kopieren und Einfügen der
URL oder per Datei-Upload
vom heimischen Rechner.
Mehr Traffic
und Mehr Nutzer
Pinterest ist aktuell der Traf-
fic-Lieferant schlechthin. Seit
2012 produzierte die Platt-
form mehr Traffic als Google+,
YouTube und LinkedIn zu-
sammen und rückt dabei
Facebook erstaunlich nahe
[goo.gl/547mj]. Mitunter ist
diese Dynamik auf die intel-
ligente Verknüpfung zu wei-
teren Social-Media-Plattfor-
men zurückzuführen. Jeder
Pinterest-Nutzer kann über
die Facebook-Open-Graph-
Applikation von Pinterest sei-
ne Boards und Pins als festen
Bestandteil der eigenen Chro-
nik abbilden. Darüber hinaus
fließen alle Nutzeraktionen
(neue Pins, neue Boards etc.)
über den Newsstream von Fa-
cebook, was bedeutet, dass
ebenso viel Traffic von Face-
book zu Pinterest führt, wie
umgekehrt. Diese Entwick-
lung macht das junge Netz-
werk auch für Unternehmen
interessant.
mit pinterest
zum point of sale 
Für den E-Commerce bietet
Pinterest die Funktion, ge-
pinnte Produkte aus Online-
Shops direkt mit integrier-
tem Preisetikett zu versehen.
Hierfür müssen Sie in der Pro-
duktbeschreibung, die an Pin-
terest übergeben oder direkt
dort eingegeben wird, ledig-
lich den Preis mit dem Kürzel
US-$ (z. B. „$ 99”) hinterlegen.
Eine Abbildung in Euro ist der-
zeit noch nicht möglich. Eine
im Mai von PriceGrabber.com
durchgeführte Befragung von
4.851 Online-Konsumenten
(US) hat ergeben, dass rund
21 % der bekennenden Pin-
terest-Nutzer bereits ein Pro-
dukt gekauft haben, das sie
zuvor auf Pinterest entdeckt
haben. 10 % gaben an, Pinte-
rest aktiv zu nutzen.
SCREENGUIDE || E-Business | Social Commerce mit Pinterest 17
„GUESS My Color Inspiration”
anlegen und hier vier Motive
mit dem Hashtag #GUESScolor
ablegen, die ihn auf Pinterest
während des Frühlings ins-
piriert haben. Vorlage ist ein
GUESS-Motiv, das der Nutzer
als Repin in seinem „GUESS
My Color Inspiration”-Board
ablegen muss. Zum Schluss
kommentiert der Nutzer den
GUESS-Pin zum Gewinnspiel
mit dem Link seines „GUESS
My color Inspiration”-Board.
Mit diesem Contest traf GUESS
exakt den Nerv der Pinterest-
Community und gewann zu-
gleich wertvolle Einblicke in
die eigene Zielgruppe: Wäh-
le Deine Lieblingsfarbe und
zeig uns, was dich im Frühling
inspiriert. Rundum eine gut
durchdachte Aktion!
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Ebenfalls im März 2012 star-
tete British Airline ein Ge-
winnspiel auf Pinterest. Um an
dem Gewinnspiel teilnehmen
zu können, wurden die Nutzer
aufgerufen, Bilder der Airline
über die Plattform (Repin) zu
verbreiten. Hierfür wurden ei-
nige Motive der Boards Beirut,
Dublin, Marrakech, Moscow
und Nizza mit Ziffern (1 bis
45) versehen. Jeder Nutzer
konnte bis zu sechs Motive
wählen und diese auf Pinte-
rest verbreiten. Am Ende der
Woche wurde eine Nummer
gezogen. Alle Nutzer, die das
Motiv mit der entsprechenden
Nummer verbreitet hatten,
nahmen automatisch an der
Verlosung teil.
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gleichen Zeit nutzte die Lon-
doner Agentur Work Club Pin-
terest dafür, die offene Positi-
on des Creative Directors neu
zu besetzen. Die Agentur ver-
öffentlichte in dem Job-Board
Motive der Film- und Fernseh-
geschichte und bewies hier-
bei ein gutes Händchen für
unterhaltsames Storytelling:
Entlang der Pins wurden auf
witzige Art das Stellenangebot
und die Aufgaben des Creative
Directors kommuniziert.
Andere visuelle 
Netzwerke
Aufgrund des Erfolgs von
Pinterest finden Sie im Web
inzwischen zahlreiche Nach-
ahmer wie snip.it, wobei sich
ein paar Netzwerke speziellen
Themen widmen:
■■ Trippy.com hat sich auf Rei-
sen spezialisiert. Die Nutzer
teilen Orte, die sie bereist
haben, oder planen gezielt
ihren nächsten Englandtrip,
wobei sie sich von Pins an-
derer Nutzer inspirieren
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■■ Curisma.com hingegen lässt
mit einer Sammlung ausge-
fallener Gadgets das Geek-
Herz höher schlagen.
■■ Und Gentlemint.com fokus-
siert, wie der Name leicht
vermuten lässt, ganz auf
Vorlieben des männlichen
Geschlechts.
Einigen Berichten zufolge hat
zuletzt Apple Interesse sig-
nalisiert, TheFancy.com, eine
weitere Pinterest-Alternative,
aufzukaufen, um an der viel-
versprechenden Reise gepinn-
ter Träume teilhaben zu kön-
nen, die gerade erst gestartet
ist [goo.gle/9ZdlB]. Welches
der visuellen Netzwerke am
Ende das Rennen macht, bleibt
abzuwarten. Eins ist jedoch si-
cher: Bleibt Pinterest weiter-
hin auf rasantem Wachstums-
kurs, können Sie sich noch auf
viele kreative und intelligente
Aktionen großer Marken und
Unternehmen freuen.
Twitter-Hashtag: #sg15-16
Stephanie Baltes bewegt sich seit
mehr als zehn Jahren beruflich im
Web. Seit 2011 ist sie als Senior So-
cial Media Manager im denkwerk
beschäftigt. Zu ihren Aufgaben ge-
hört die Trendbeobachtung im Social
Web, um diese in die Ideenfindung
und in Social-Media-Konzepte für
internationale Unternehmen einflie-
ßen zu lassen.
Twitter-Account: @DieSteph
Cross-Promotion 
auf pinterest
Abgesehen von ein paar we-
nigen Ausnahmen, wie HRS,
WWF Deutschland und tape.tv,
verhalten sich deutsche Un-
ternehmen auf Pinterest
noch relativ zurückhaltend
[goo.gl/LoijP]. Dabei können
Sie Pinterest für die eigene
Markenkommunikation rela-
tiv einfach nutzen, wenn Sie
ein paar Regeln beachten. Mit
den Pinterest Boards teilen
Sie Produkte oder spezielle
Themen schnell in Kategori-
en auf, die in einem Textfeld
noch näher beschrieben wer-
den können, und dann könnte
die erste Aktion auch schon
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GUESS „Color me Inspired”:
Anfang März forderte GUESS
die Pinterest Community
zu einem weltweiten Foto-
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GUESS-Frühjahrskollektion
passend zur Jahreszeit auf Pin-
terest zu promoten. Als Preis
lockte das Fashionlabel mit
einer Hose aus der aktuellen
Kollektion. Für die Teilnahme
muss der Pinterest-Nutzer
dem GUESS-Account folgen,
sich für eine der vier vorge-
gebenen Farben entscheiden,
ein Board mit der Bezeichnung
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Pinterest: Frischer Wind im Social Commerce

  • 2. Text: Stephanie Baltes Pinterest schreibt Internet-Geschichte: Im März 2010 ging das soziale Netzwerk – wie in der Branche üblich – mit einer Beta-Version (Invite only) an den Start. Mit Erfolg. Bereits nach neun Monaten sind auf Pinterest mehr als 10 Millionen Nutzer registriert, die in nur ei- nem Monat für ein Besucherwachstum von mehr als 155 % sorgten. Aktuell belegt Pinterest direkt hinter Google+ Platz 5 im Hitwise-Ranking der Top 10 Social- Media-Webseiten (US). Mit dieser rasanten Entwick- lung hängt es selbst alte Hasen wie LinkedIn und die von Facebook kürzlich aufgekaufte soziale Foto-Com- munity Instagram ab. Pinterest: frischer wind im social commerce Auf den ersten Blick wirkt Pinterest wie ein klassischer Bookmarking-Dienst für bun- te Bilder aus dem World Wide Web, vergleichbar mit Plattfor- men wie Ffffound, visualize us oder we <3 it. Jedoch ist Pinte- rest im Gegensatz zu anderen visuellen Sammelwerken ein viel stärker von den Interessen und Vorlieben der Nutzer ge- triebenes soziales Netzwerk, was sich auf den Pinnwän- den – den Pinterest Boards, die Nutzer nach Belieben anlegen können – widerspie- gelt. Seit Juni 2012 können Sie neben Fotos und Videos auch Soundcloud-Files fest- halten, genauer gesagt pin- nen und mit der Community teilen. Nicht zuletzt gibt auch der Name Aufschluss über die Fokussierung von Pinterest: eine Kombination der Wörter Pin und Interest. So pinnen Nutzer sämtliche Dinge, die sie besonders mögen, die sie inspirieren, auf die Seite. Dinge, die sie sich anschaffen möchten. Orte, die sie beson- ders interessieren oder die sie bereisen möchten. Dinge, von denen sie träumen.
  • 3. Pinterest schreibt Internet-Geschichte: Entwicklung der Nutzerzahlen von 09.2011 bis 02.2012 (Basis: goo.gl/SOO4Y, Grafik: denkwerk) Pinterest ist aktuell der Traffic-Lieferant schlechthin: Direkter Vergleich mit YouTube, Reddit, Google+ und LinkedIn [Basis: goo.gl/Pn6cq Stand: März 2012, Grafik: denkwerk] wie wird gepinnt? Viele Pinterest-Funktionen sind mit denen anderer sozi- aler Netzwerke vergleichbar: Jeder Account besteht aus einem Avatar, einer Kurzbio- grafie sowie Links zur eige- nen Webseite, dem Twitter Account und Facebook-Profil. Sie können Updates anderer Nutzer oder einzelne Boards (spezielle Pinnwand-Kate- gorie) abonnieren (Follow). Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, gepinnte Einträ- ge ähnlich wie bei Facebook, Twitter & Co. erneut zu teilen, zu „liken” und zu kommentie- ren. Der Aktivitäten-Stream (vergleichbar mit dem Face- book-Ticker) informiert Sie über die neuesten Aktionen Ihres Pinterest-Netzwerks, oder Sie lassen sich alle re- levanten Updates zu interes- santen Boards und eigenen Pins täglich aggregiert per E-Mail zukommen. Dabei ist das eigentliche Pinnen denk- bar einfach: ■■ Mit dem von Pinterest bereit- gestellten Pin-It-Button, der sich ähnlich schnell im Web verbreitet wie vergleichswei- se der Button von Google+. ■■ Über das Pinterest Browser- Plug-In, das inzwischen für alle gängigen Browser ver- fügbar ist. Sie müssen nicht einmal mehr die besuchte Webseite verlassen. ■■ Direkt auf Pinterest durch Kopieren und Einfügen der URL oder per Datei-Upload vom heimischen Rechner. Mehr Traffic und Mehr Nutzer Pinterest ist aktuell der Traf- fic-Lieferant schlechthin. Seit 2012 produzierte die Platt- form mehr Traffic als Google+, YouTube und LinkedIn zu- sammen und rückt dabei Facebook erstaunlich nahe [goo.gl/547mj]. Mitunter ist diese Dynamik auf die intel- ligente Verknüpfung zu wei- teren Social-Media-Plattfor- men zurückzuführen. Jeder Pinterest-Nutzer kann über die Facebook-Open-Graph- Applikation von Pinterest sei- ne Boards und Pins als festen Bestandteil der eigenen Chro- nik abbilden. Darüber hinaus fließen alle Nutzeraktionen (neue Pins, neue Boards etc.) über den Newsstream von Fa- cebook, was bedeutet, dass ebenso viel Traffic von Face- book zu Pinterest führt, wie umgekehrt. Diese Entwick- lung macht das junge Netz- werk auch für Unternehmen interessant. mit pinterest zum point of sale Für den E-Commerce bietet Pinterest die Funktion, ge- pinnte Produkte aus Online- Shops direkt mit integrier- tem Preisetikett zu versehen. Hierfür müssen Sie in der Pro- duktbeschreibung, die an Pin- terest übergeben oder direkt dort eingegeben wird, ledig- lich den Preis mit dem Kürzel US-$ (z. B. „$ 99”) hinterlegen. Eine Abbildung in Euro ist der- zeit noch nicht möglich. Eine im Mai von PriceGrabber.com durchgeführte Befragung von 4.851 Online-Konsumenten (US) hat ergeben, dass rund 21 % der bekennenden Pin- terest-Nutzer bereits ein Pro- dukt gekauft haben, das sie zuvor auf Pinterest entdeckt haben. 10 % gaben an, Pinte- rest aktiv zu nutzen. SCREENGUIDE || E-Business | Social Commerce mit Pinterest 17
  • 4. „GUESS My Color Inspiration” anlegen und hier vier Motive mit dem Hashtag #GUESScolor ablegen, die ihn auf Pinterest während des Frühlings ins- piriert haben. Vorlage ist ein GUESS-Motiv, das der Nutzer als Repin in seinem „GUESS My Color Inspiration”-Board ablegen muss. Zum Schluss kommentiert der Nutzer den GUESS-Pin zum Gewinnspiel mit dem Link seines „GUESS My color Inspiration”-Board. Mit diesem Contest traf GUESS exakt den Nerv der Pinterest- Community und gewann zu- gleich wertvolle Einblicke in die eigene Zielgruppe: Wäh- le Deine Lieblingsfarbe und zeig uns, was dich im Frühling inspiriert. Rundum eine gut durchdachte Aktion! British Airline – Pin & Win: Ebenfalls im März 2012 star- tete British Airline ein Ge- winnspiel auf Pinterest. Um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu können, wurden die Nutzer aufgerufen, Bilder der Airline über die Plattform (Repin) zu verbreiten. Hierfür wurden ei- nige Motive der Boards Beirut, Dublin, Marrakech, Moscow und Nizza mit Ziffern (1 bis 45) versehen. Jeder Nutzer konnte bis zu sechs Motive wählen und diese auf Pinte- rest verbreiten. Am Ende der Woche wurde eine Nummer gezogen. Alle Nutzer, die das Motiv mit der entsprechenden Nummer verbreitet hatten, nahmen automatisch an der Verlosung teil. Work Club – we are hiring: Zur gleichen Zeit nutzte die Lon- doner Agentur Work Club Pin- terest dafür, die offene Positi- on des Creative Directors neu zu besetzen. Die Agentur ver- öffentlichte in dem Job-Board Motive der Film- und Fernseh- geschichte und bewies hier- bei ein gutes Händchen für unterhaltsames Storytelling: Entlang der Pins wurden auf witzige Art das Stellenangebot und die Aufgaben des Creative Directors kommuniziert. Andere visuelle Netzwerke Aufgrund des Erfolgs von Pinterest finden Sie im Web inzwischen zahlreiche Nach- ahmer wie snip.it, wobei sich ein paar Netzwerke speziellen Themen widmen: ■■ Trippy.com hat sich auf Rei- sen spezialisiert. Die Nutzer teilen Orte, die sie bereist haben, oder planen gezielt ihren nächsten Englandtrip, wobei sie sich von Pins an- derer Nutzer inspirieren lassen. ■■ Curisma.com hingegen lässt mit einer Sammlung ausge- fallener Gadgets das Geek- Herz höher schlagen. ■■ Und Gentlemint.com fokus- siert, wie der Name leicht vermuten lässt, ganz auf Vorlieben des männlichen Geschlechts. Einigen Berichten zufolge hat zuletzt Apple Interesse sig- nalisiert, TheFancy.com, eine weitere Pinterest-Alternative, aufzukaufen, um an der viel- versprechenden Reise gepinn- ter Träume teilhaben zu kön- nen, die gerade erst gestartet ist [goo.gle/9ZdlB]. Welches der visuellen Netzwerke am Ende das Rennen macht, bleibt abzuwarten. Eins ist jedoch si- cher: Bleibt Pinterest weiter- hin auf rasantem Wachstums- kurs, können Sie sich noch auf viele kreative und intelligente Aktionen großer Marken und Unternehmen freuen. Twitter-Hashtag: #sg15-16 Stephanie Baltes bewegt sich seit mehr als zehn Jahren beruflich im Web. Seit 2011 ist sie als Senior So- cial Media Manager im denkwerk beschäftigt. Zu ihren Aufgaben ge- hört die Trendbeobachtung im Social Web, um diese in die Ideenfindung und in Social-Media-Konzepte für internationale Unternehmen einflie- ßen zu lassen. Twitter-Account: @DieSteph Cross-Promotion auf pinterest Abgesehen von ein paar we- nigen Ausnahmen, wie HRS, WWF Deutschland und tape.tv, verhalten sich deutsche Un- ternehmen auf Pinterest noch relativ zurückhaltend [goo.gl/LoijP]. Dabei können Sie Pinterest für die eigene Markenkommunikation rela- tiv einfach nutzen, wenn Sie ein paar Regeln beachten. Mit den Pinterest Boards teilen Sie Produkte oder spezielle Themen schnell in Kategori- en auf, die in einem Textfeld noch näher beschrieben wer- den können, und dann könnte die erste Aktion auch schon losgehen: GUESS „Color me Inspired”: Anfang März forderte GUESS die Pinterest Community zu einem weltweiten Foto- Contest auf, um die aktuelle GUESS-Frühjahrskollektion passend zur Jahreszeit auf Pin- terest zu promoten. Als Preis lockte das Fashionlabel mit einer Hose aus der aktuellen Kollektion. Für die Teilnahme muss der Pinterest-Nutzer dem GUESS-Account folgen, sich für eine der vier vorge- gebenen Farben entscheiden, ein Board mit der Bezeichnung Pinterest steckt voller Inspirationen und wirkt wie eine endlose Wunschliste. 18 SCREENGUIDE || E-Business | Social Commerce mit Pinterest | The qUANTIFIED SELF