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      Presse-Information
Nr. 987                                                    04. August 2010

Heute mit folgenden Themen:

      – ARCD mahnt zur besonderen Rücksicht auf Schulanfängern
      – ARCD begrüßt Gigaliner-Notbremse in Nordrhein-Westfalen und Thüringen
      – Flugverkehrsabgabe noch in Ressortabstimmung
      – Luftfahrt fliegt wieder in die Gewinnzone
      – Experten kritisieren schwachen EU-Maßnahmenkatalog für Verkehrssicherheit
      – Auslandsreisen in Europa nehmen um drei Prozent zu



ARCD mahnt zur besonderen Rücksicht auf Schulanfängern
Bad Windsheim (ARCD) – Nach dem in einigen Bundesländern bereits erfolgten Ende der
Sommerferien sind deutschlandweit wieder Hunderttausende Erstklässler auf dem Weg zur
Schule unterwegs. Der ARCD mahnt deshalb alle motorisierten Verkehrsteilnehmer und auch
Radfahrer, in Wohn- und Schulgebieten mit erhöhter Aufmerksamkeit und gedrosseltem Tempo
zu fahren. Kinder haben wegen ihrer geringen Körpergröße nicht den Überblick wie
Erwachsene und kaum Erfahrung bei der Einschätzung der Geschwindigkeit von anderen
Verkehrsteilnehmern. Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) ereigneten
sich im Jahr 2009 insgesamt 114 825 meldepflichtige Schulwegunfälle, bei denen 40 Schüler
getötet wurden.

Daher geben DVR und ARCD den Schülereltern wichtige Praxistipps:
      • Den Schulweg und ein verkehrssicheres Verhalten sollte man in den ersten Wochen
        gemeinsam mit dem Kind einüben.
      • Legt das Kind seinen Schulweg alleine zurück, können ihm die Eltern auch einmal
        unbemerkt folgen, um eventuelle Unsicherheiten oder Abweichungen vom vereinbarten
        Weg zu erkennen.
      • Verkehrsreiche Kreuzungen, unübersichtliche Straßen und andere Gefahrenpunkte
        sollten kein Teil des Schulwegs sein.
      • Reflektierende Schulranzen, Mützen in Warnfarben und helle Kleidung helfen, das
        Unfallrisiko zu senken.
      • Mit dem Fahrrad sollten sich die Kinder frühestens nach der Fahrradprüfung in der
        vierten Klasse auf den Schulweg machen.
      • Eltern, die ihr Kind im Auto mitnehmen wollen, sollten unbedingt die vorgeschriebenen
        Rückhaltesysteme nutzen, die dem Gewicht und der Körpergröße des Sprösslings ent
        sprechen.

Beendet sind die Sommerferien bereits in Bremen, in Sachsen-Anhalt, Thüringen,
Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen (alle am 4. August) und in Sachsen (6. August). In
der kommenden Woche ist Ferienende in Rheinland-Pfalz (13. August), Hessen und im


                                                                         Auto- und Reiseclub Deutschland
                                                                         91427 Bad Windsheim
                                                                         Telefon 0 98 41/4 09-182
                                                                         presse@arcd.de
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      Presse-Information
Saarland (beide 14. August). Danach folgen Hamburg (18. August), Schleswig-Holstein,
Brandenburg und Berlin (alle am 21. August) sowie Nordrhein-Westfalen (27. August). Als Letzte
kommen die Schulkinder in Baden-Württemberg (11. September) und in Bayern (13. September)
aus den Ferien zurück. ARCD

Diese Meldung hat 2.187 Zeichen.


ARCD begrüßt Gigaliner-Notbremse in Nordrhein-Westfalen und Thüringen
Bad Windsheim (ARCD) – Der ARCD hat sich ja schon immer deutlich gegen die Einführung von
so genannten Gigalinern, bis zu 25,25 Metern langen und 60 Tonnen schweren Lastwagen, in
Deutschland ausgesprochen und seine Bedenken mit Stellungnahmen von ausgewiesenen
Verkehrsexperten und Wissenschaftlern belegt. Nun nimmt der Widerstand gegen einen erneuten
Feldversuch auch in den Bundesländern zu. So lehnte jetzt Nordrhein-Westfalens
Landesverkehrsminister Harry K. Voigtsberger (SPD) eine Beteiligung rundweg ab. Die
Verkehrsminister hätten sich bereits 2007 gegen den Einsatz solcher besonders schweren
Fahrzeuge und gegen jegliche weitere Versuche ausgesprochen. „Die damals geäußerten
Bedenken wegen der zusätzlichen Straßenbelastung bestehen nach wie vor“, betonte er. Die
jüngste Initiative von Bundesverkehrsminister Ramsauer für einen bundesweiten Feldversuch mit
Gigalinern sei der Versuch, diesen Beschluss der Länder zu unterlaufen. Es könne nicht Ziel der
Verkehrspolitik sein, noch mehr Güter auf die Straße zu verlagern, bekräftigte der Minister.
Inzwischen teilte auch der Freistaat Thüringen mit, dass er sich gemäß einer entsprechenden
Vereinbarung im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD nicht an neuen Tests mit überlangen
Lastwagen beteiligen wird. Das Land werde einen solchen geplanten „Versuch auf Bundesebene
nur beobachten“, sagte eine Sprecherin der Landesregierung am Dienstag.
Das Bundesverkehrsministerium bereitet derzeit einen breit angelegten Praxistest vor, der 2011
anlaufen soll. Das Projekt genießt im Masterplan für Güterverkehr und Logistik der
Bundesregierung besondere Priorität. Zur Vorbereitung gründete das Verkehrsministerium mittler-
weile eine Arbeitsgruppe, der Vertreter des Ministeriums, der obersten Länderverkehrsbehörden
und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) angehören. Statt von Gigalinern und
Monstertrucks spricht das Verkehrsministerium in diesem Zusammenhang allerdings nur von
„Lang-LKW“, die unter Praxisbedingungen fünf (!) Jahre lang getestet werden sollen. Nach einer
Zusammenstellung der „Verkehrs-Rundschau“ verwenden die Befürworter aus Fahrzeug- und
Logistikindustrie auch gern Begriffe wie „Ökoliner“, „Europäisches Modulares System“ (EMS) und
„Longliner“, um die enormen Risiken solcher Fahrzeuge für die Verkehrsinfrastruktur und für
Verkehrsteilnehmer zu verniedlichen. Der ARCD fordert in diesem Zusammenhang auch andere
Bundesländer dazu auf, dem Beispiel von Nordrhein-Westfalen und Thüringen zu folgen, damit
Verkehrssicherheit Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen von Lobbyverbänden genießt. ARCD

Diese Meldung hat 2.650 Zeichen.


Flugverkehrsabgabe noch in der Ressortabstimmung
Bad Windsheim (ARCD) – Ein Posten für die Haushaltsplanung 2011 der Bundesregierung ist wie
in Erz gegossen: Der Finanzminister will ab 2011 unbedingt zusätzlich eine Milliarde Euro aus
dem Flugverkehr generieren. Dies geht aus dem Entwurf des Bundeshaushalts für 2011 und dem

                                                                         Auto- und Reiseclub Deutschland
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neuen Finanzplan hervor, der im Kabinett beschlossen wurde. Gegenwärtig befindet sich der
Gesetzentwurf für eine Fluggaststeuer als Teil des Haushaltbegleitgesetzes noch in der
Ressortabstimmung zwischen den Bundesministerien für Wirtschaft und Finanzen. Auch das
Verkehrsministerium ist in die Beratungen mit einbezogen. Die Vorlage soll bis Ende August
oder Anfang September dem Bundeskabinett zur Beschlussfassung vorliegen. Bis dahin dauert
das Rätselraten um die endgültige Ausgestaltung der Flugverkehrsabgabe an. Nach dem
Kabinettsbeschluss berät der Bundestag über den Entwurf. Eine Zustimmung des Bundesrats
ist nicht notwendig. Bisher war von einer Flugsteuer auf deutschen Flughäfen von 13 Euro bei
Starts und Landungen und von 26 Euro auf Langstrecken die Rede. Nach Auskünften von
Sprechern der beteiligten Ministerien in Berlin sind Änderungen noch möglich. So gibt es
Vorschläge, unterschiedliche Gebühren für Economy, Business und Erste Klasse zu erheben.
Auch werde über ein dreistufiges Modell nachgedacht, bei dem die Abgabe je nach
Streckenlänge neun, 25 oder 40 Euro betragen könnte. Ab 2012 soll die Fluggastabgabe durch
die Einnahmen aus dem dann für den Luftverkehr geltenden CO2-Emissionshandel abgelöst
werden. Voraussetzung ist allerdings, dass jährlich mindestens eine Milliarde Euro Einnahmen
für den Bundeshaushalt erlöst werden können. Sollte dieses Minimalziel des Finanzministers
nicht erreicht werden – Experten rechnen nicht damit –, wird die Luftverkehrsabgabe erhoben,
um einen möglichen Fehlbetrag beim Aufkommen aus dem Emissionshandel auszugleichen.
Bringt der CO2-Handel ab 2012 zum Beispiel nur 600 Millionen Euro Einnahmen, muss die
Lufttaxe die fehlenden 400 Millionen Euro liefern. Luftfahrtbranche und Wirtschaft laufen gegen
die Luftverkehrsabgabe Sturm. Ihre Argumente: Die Steuer schade der Volkswirtschaft, senke
die Nachfrage nach Flugreisen und erhöhe die Arbeitslosigkeit in der Branche. Für Condor-
Chef Ralf Teckenbruck, gleichzeitig Präsident des Bundesverbands der Deutschen
Fluggesellschaften, wäre es „grob unfair“, wenn die Höhe der Ticketsteuer nicht auch vom
Ticketpreis abhinge. Bei einem preiswerten 50-Euro-Ticket müsste der Kunde nach dem aktuel-
len Regierungsplan 25 Prozent mehr zahlen, bei einem teuren Business-Class-Ticket aber nur
zwei oder drei Prozent. Kritik übte Teckenbruck auch an der geplanten Ungleichbehandlung
von Passagieren und Fracht: „Wenn die gesamte Luftfahrt eine Milliarde Euro aufbringen soll,
müssen davon rund 300 Millionen Euro auf die Fracht entfallen“, sagte er in einem Gespräch
mit der Nachrichtenagentur dpa. Die derzeitigen Pläne sähen aber vor, dass die Passagiere
den Frachtanteil mitbezahlen. ARCD

Diese Meldung hat 3.023 Zeichen.


Luftfahrt fliegt wieder in die Gewinnzone
Bad Windsheim (ARCD) – Trotz Vulkanasche in Europa hat die internationale Luftfahrt die
Wirtschafts- und Finanzkrise des Vorjahres offensichtlich überwunden. Aus den monatlichen
Erhebungen des internationalen Luftverkehrsverbands IATA geht nach Informationen des
ARCD hervor, dass das Passagieraufkommen im ersten Quartal 2010 um rund neun Prozent
zugelegt hat und die Wachstumsraten rund ein bis zwei Prozent über jenen vor der
Wirtschaftskrise liegen. Die Verlangsamung der internationalen Wachstumsrate der Flugreisen
im Juni (+ 6 %) interpretiert die IATA als Zeichen der Normalisierung. Im Juni 2010 verzeichne-
ten die Fluglinien im Durchschnitt 11,9 Prozent mehr Passagierkilometer als im Juni 2009. In
den USA hat der Flugverkehr laut IATA im Juni gar das Rekordniveau von 2008 überflügelt. Am


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      Presse-Information
langsamsten geht der Aufschwung in Europa vonstatten, wo bislang für 2010 durchschnittlich
3,3 Prozent mehr Passagierkilometer gegenüber 2009 registriert wurden. Ein hoher
Auslastungsfaktor der Flugzeuge von 78 bis 79 Prozent deutet laut IATA auf ein weltweit
gesundes Flottenmanagement hin. Von Mai bis Juni 2010 hat die internationale Flugindustrie
ihre Platzkapazität um zehn Prozent erhöht, um mit der erwarteten Steigerung der Nachfrage
Schritt halten zu können. ARCD

Diese Meldung hat 1.316 Zeichen.


Experten kritisieren schwachen EU-Maßnahmenkatalog für Verkehrssicherheit
Bad Windsheim (ARCD) – Herbe Kritik übt der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC am
jüngst publizierten Zehnjahresprogramm der Europäischen Kommission für mehr
Verkehrssicherheit. Der Aktionsplan mit dem Ziel einer Halbierung der Verkehrstoten von 2011
bis 2020 enthalte zwar ehrgeizige Vorgaben, der ETSC vermisse jedoch innovative
Maßnahmen und konkrete Etappenziele. Um eine 50-prozentige Verringerung bis 2020 errei-
chen zu können, müsse die EU über bereits angelaufene Aktionsprogramme hinausgehend
neue Prioritäten setzen, fordert der unabhängige Expertenrat des ETSC, dem der ARCD als
einziger bundesdeutscher Automobilclub angehört. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat
hätte sich vermehrte Aufmerksamkeit für neue Problemfelder wie Drogenkonsum oder
Mobiltelefonieren am Steuer gewünscht. Er bedauert, dass die Kommission leicht umzusetzen-
de Vorgaben, wie die generelle Senkung des Alkohollimits für Berufsfahrer und Fahranfänger
auf 0,2 Promille sowie die obligatorische Ausrüstung neuer Fahrzeuge mit Warnsignalanlagen
bei nicht angelegtem Gurt, nicht in ihren Maßnahmenkatalog aufgenommen hat. Neue EU-
Schwerpunkte, wie die Bekämpfung der überproportional hohen Unfallhäufigkeit von
Motorradfahrern sowie die Senkung der Verletztenrate, begrüßt der ETSC dagegen. Für
Fußgänger und Radfahrer, die am wenigsten geschützten Verkehrsteilnehmer, werde aber
nach wie vor viel zu wenig getan. Völlig außer Acht gelassen wurden vielfältige Möglichkeiten
im Rahmen von EU-Sicherheitsprogrammen am Arbeitsplatz. Unternehmen könnten nach
Ansicht des ETSC durch gezielte Mobilitätspläne und Verhaltensregeln viel dazu beitragen, das
Sicherheitsrisiko bei beruflich bedingten Fahrten zu senken. ARCD

Diese Meldung hat 1.777 Zeichen.


Auslandsreisen in Europa nehmen um drei Prozent zu
Bad Windsheim (ARCD) – Nach einem Einbruch von sechs Prozent im Vorjahr rechnet
Europas Reisebranche 2010 mit einem dreiprozentigen Wachstum bei Auslandsaufenthalten
innerhalb Europas. Der Trend zu kürzerem Urlaub an näher gelegenen Destinationen hält laut
dem Quartalsbericht des Europäischen Fremdenverkehrsverbands ETC (European Travel
Commission) 2010 an. Dies gelte vor allem für die reisefreudigsten Trendsetter – Deutsche und
Niederländer. Deutsche Auslandsreisende haben im zweiten Quartal 2010 vermehrt Reisen
nach Österreich, Polen und in die Niederlande unternommen. Während viele Gäste aus den
USA nach wie vor ausbleiben, meldet der ETC ein erneutes Anschwellen der Besucherströme
aus Russland. Die höchsten Zuwachsraten bei Ankünften von Auslandstouristen im ersten


                                                                         Auto- und Reiseclub Deutschland
                                                                         91427 Bad Windsheim
                                                                         Telefon 0 98 41/4 09-182
                                                                         presse@arcd.de
                                                                         www.arcd.de/presse
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        Presse-Information
Quartal gegenüber 2009 verzeichneten Estland (+ 14,6 %), die Niederlande (+ 11,8 %),
Portugal (+ 11 %) und Deutschland (+ 9,3 %). Destinationen wie Norwegen, Irland oder
Großbritannien hingegen mussten aufgrund der schweren Beeinträchtigungen des
Flugverkehrs durch Vulkanasche Einbußen gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Den Schaden
der Luftraumsperren für Luftfahrt und Tourismusbranche beziffert der ETC mit 1,7 Mrd. Euro.
ARCD

Diese Meldung hat 1.260 Zeichen.



Über den ARCD

Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Auto- und
Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr – mit eigener, perma-
nent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit
den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der
Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische
Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC enga-
giert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese
informiert der Club mit der Zeitschrift „Auto&Reise“ unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die
Titelthemen des Magazins.




                                                                                                   Auto- und Reiseclub Deutschland
                                                                                                   91427 Bad Windsheim
                                                                                                   Telefon 0 98 41/4 09-182
                                                                                                   presse@arcd.de
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  • 1. www.arcd.de Presse-Information Nr. 987 04. August 2010 Heute mit folgenden Themen: – ARCD mahnt zur besonderen Rücksicht auf Schulanfängern – ARCD begrüßt Gigaliner-Notbremse in Nordrhein-Westfalen und Thüringen – Flugverkehrsabgabe noch in Ressortabstimmung – Luftfahrt fliegt wieder in die Gewinnzone – Experten kritisieren schwachen EU-Maßnahmenkatalog für Verkehrssicherheit – Auslandsreisen in Europa nehmen um drei Prozent zu ARCD mahnt zur besonderen Rücksicht auf Schulanfängern Bad Windsheim (ARCD) – Nach dem in einigen Bundesländern bereits erfolgten Ende der Sommerferien sind deutschlandweit wieder Hunderttausende Erstklässler auf dem Weg zur Schule unterwegs. Der ARCD mahnt deshalb alle motorisierten Verkehrsteilnehmer und auch Radfahrer, in Wohn- und Schulgebieten mit erhöhter Aufmerksamkeit und gedrosseltem Tempo zu fahren. Kinder haben wegen ihrer geringen Körpergröße nicht den Überblick wie Erwachsene und kaum Erfahrung bei der Einschätzung der Geschwindigkeit von anderen Verkehrsteilnehmern. Nach Angaben des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) ereigneten sich im Jahr 2009 insgesamt 114 825 meldepflichtige Schulwegunfälle, bei denen 40 Schüler getötet wurden. Daher geben DVR und ARCD den Schülereltern wichtige Praxistipps: • Den Schulweg und ein verkehrssicheres Verhalten sollte man in den ersten Wochen gemeinsam mit dem Kind einüben. • Legt das Kind seinen Schulweg alleine zurück, können ihm die Eltern auch einmal unbemerkt folgen, um eventuelle Unsicherheiten oder Abweichungen vom vereinbarten Weg zu erkennen. • Verkehrsreiche Kreuzungen, unübersichtliche Straßen und andere Gefahrenpunkte sollten kein Teil des Schulwegs sein. • Reflektierende Schulranzen, Mützen in Warnfarben und helle Kleidung helfen, das Unfallrisiko zu senken. • Mit dem Fahrrad sollten sich die Kinder frühestens nach der Fahrradprüfung in der vierten Klasse auf den Schulweg machen. • Eltern, die ihr Kind im Auto mitnehmen wollen, sollten unbedingt die vorgeschriebenen Rückhaltesysteme nutzen, die dem Gewicht und der Körpergröße des Sprösslings ent sprechen. Beendet sind die Sommerferien bereits in Bremen, in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen (alle am 4. August) und in Sachsen (6. August). In der kommenden Woche ist Ferienende in Rheinland-Pfalz (13. August), Hessen und im Auto- und Reiseclub Deutschland 91427 Bad Windsheim Telefon 0 98 41/4 09-182 presse@arcd.de www.arcd.de/presse
  • 2. www.arcd.de Presse-Information Saarland (beide 14. August). Danach folgen Hamburg (18. August), Schleswig-Holstein, Brandenburg und Berlin (alle am 21. August) sowie Nordrhein-Westfalen (27. August). Als Letzte kommen die Schulkinder in Baden-Württemberg (11. September) und in Bayern (13. September) aus den Ferien zurück. ARCD Diese Meldung hat 2.187 Zeichen. ARCD begrüßt Gigaliner-Notbremse in Nordrhein-Westfalen und Thüringen Bad Windsheim (ARCD) – Der ARCD hat sich ja schon immer deutlich gegen die Einführung von so genannten Gigalinern, bis zu 25,25 Metern langen und 60 Tonnen schweren Lastwagen, in Deutschland ausgesprochen und seine Bedenken mit Stellungnahmen von ausgewiesenen Verkehrsexperten und Wissenschaftlern belegt. Nun nimmt der Widerstand gegen einen erneuten Feldversuch auch in den Bundesländern zu. So lehnte jetzt Nordrhein-Westfalens Landesverkehrsminister Harry K. Voigtsberger (SPD) eine Beteiligung rundweg ab. Die Verkehrsminister hätten sich bereits 2007 gegen den Einsatz solcher besonders schweren Fahrzeuge und gegen jegliche weitere Versuche ausgesprochen. „Die damals geäußerten Bedenken wegen der zusätzlichen Straßenbelastung bestehen nach wie vor“, betonte er. Die jüngste Initiative von Bundesverkehrsminister Ramsauer für einen bundesweiten Feldversuch mit Gigalinern sei der Versuch, diesen Beschluss der Länder zu unterlaufen. Es könne nicht Ziel der Verkehrspolitik sein, noch mehr Güter auf die Straße zu verlagern, bekräftigte der Minister. Inzwischen teilte auch der Freistaat Thüringen mit, dass er sich gemäß einer entsprechenden Vereinbarung im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD nicht an neuen Tests mit überlangen Lastwagen beteiligen wird. Das Land werde einen solchen geplanten „Versuch auf Bundesebene nur beobachten“, sagte eine Sprecherin der Landesregierung am Dienstag. Das Bundesverkehrsministerium bereitet derzeit einen breit angelegten Praxistest vor, der 2011 anlaufen soll. Das Projekt genießt im Masterplan für Güterverkehr und Logistik der Bundesregierung besondere Priorität. Zur Vorbereitung gründete das Verkehrsministerium mittler- weile eine Arbeitsgruppe, der Vertreter des Ministeriums, der obersten Länderverkehrsbehörden und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) angehören. Statt von Gigalinern und Monstertrucks spricht das Verkehrsministerium in diesem Zusammenhang allerdings nur von „Lang-LKW“, die unter Praxisbedingungen fünf (!) Jahre lang getestet werden sollen. Nach einer Zusammenstellung der „Verkehrs-Rundschau“ verwenden die Befürworter aus Fahrzeug- und Logistikindustrie auch gern Begriffe wie „Ökoliner“, „Europäisches Modulares System“ (EMS) und „Longliner“, um die enormen Risiken solcher Fahrzeuge für die Verkehrsinfrastruktur und für Verkehrsteilnehmer zu verniedlichen. Der ARCD fordert in diesem Zusammenhang auch andere Bundesländer dazu auf, dem Beispiel von Nordrhein-Westfalen und Thüringen zu folgen, damit Verkehrssicherheit Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen von Lobbyverbänden genießt. ARCD Diese Meldung hat 2.650 Zeichen. Flugverkehrsabgabe noch in der Ressortabstimmung Bad Windsheim (ARCD) – Ein Posten für die Haushaltsplanung 2011 der Bundesregierung ist wie in Erz gegossen: Der Finanzminister will ab 2011 unbedingt zusätzlich eine Milliarde Euro aus dem Flugverkehr generieren. Dies geht aus dem Entwurf des Bundeshaushalts für 2011 und dem Auto- und Reiseclub Deutschland 91427 Bad Windsheim Telefon 0 98 41/4 09-182 presse@arcd.de www.arcd.de/presse
  • 3. www.arcd.de Presse-Information neuen Finanzplan hervor, der im Kabinett beschlossen wurde. Gegenwärtig befindet sich der Gesetzentwurf für eine Fluggaststeuer als Teil des Haushaltbegleitgesetzes noch in der Ressortabstimmung zwischen den Bundesministerien für Wirtschaft und Finanzen. Auch das Verkehrsministerium ist in die Beratungen mit einbezogen. Die Vorlage soll bis Ende August oder Anfang September dem Bundeskabinett zur Beschlussfassung vorliegen. Bis dahin dauert das Rätselraten um die endgültige Ausgestaltung der Flugverkehrsabgabe an. Nach dem Kabinettsbeschluss berät der Bundestag über den Entwurf. Eine Zustimmung des Bundesrats ist nicht notwendig. Bisher war von einer Flugsteuer auf deutschen Flughäfen von 13 Euro bei Starts und Landungen und von 26 Euro auf Langstrecken die Rede. Nach Auskünften von Sprechern der beteiligten Ministerien in Berlin sind Änderungen noch möglich. So gibt es Vorschläge, unterschiedliche Gebühren für Economy, Business und Erste Klasse zu erheben. Auch werde über ein dreistufiges Modell nachgedacht, bei dem die Abgabe je nach Streckenlänge neun, 25 oder 40 Euro betragen könnte. Ab 2012 soll die Fluggastabgabe durch die Einnahmen aus dem dann für den Luftverkehr geltenden CO2-Emissionshandel abgelöst werden. Voraussetzung ist allerdings, dass jährlich mindestens eine Milliarde Euro Einnahmen für den Bundeshaushalt erlöst werden können. Sollte dieses Minimalziel des Finanzministers nicht erreicht werden – Experten rechnen nicht damit –, wird die Luftverkehrsabgabe erhoben, um einen möglichen Fehlbetrag beim Aufkommen aus dem Emissionshandel auszugleichen. Bringt der CO2-Handel ab 2012 zum Beispiel nur 600 Millionen Euro Einnahmen, muss die Lufttaxe die fehlenden 400 Millionen Euro liefern. Luftfahrtbranche und Wirtschaft laufen gegen die Luftverkehrsabgabe Sturm. Ihre Argumente: Die Steuer schade der Volkswirtschaft, senke die Nachfrage nach Flugreisen und erhöhe die Arbeitslosigkeit in der Branche. Für Condor- Chef Ralf Teckenbruck, gleichzeitig Präsident des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften, wäre es „grob unfair“, wenn die Höhe der Ticketsteuer nicht auch vom Ticketpreis abhinge. Bei einem preiswerten 50-Euro-Ticket müsste der Kunde nach dem aktuel- len Regierungsplan 25 Prozent mehr zahlen, bei einem teuren Business-Class-Ticket aber nur zwei oder drei Prozent. Kritik übte Teckenbruck auch an der geplanten Ungleichbehandlung von Passagieren und Fracht: „Wenn die gesamte Luftfahrt eine Milliarde Euro aufbringen soll, müssen davon rund 300 Millionen Euro auf die Fracht entfallen“, sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Die derzeitigen Pläne sähen aber vor, dass die Passagiere den Frachtanteil mitbezahlen. ARCD Diese Meldung hat 3.023 Zeichen. Luftfahrt fliegt wieder in die Gewinnzone Bad Windsheim (ARCD) – Trotz Vulkanasche in Europa hat die internationale Luftfahrt die Wirtschafts- und Finanzkrise des Vorjahres offensichtlich überwunden. Aus den monatlichen Erhebungen des internationalen Luftverkehrsverbands IATA geht nach Informationen des ARCD hervor, dass das Passagieraufkommen im ersten Quartal 2010 um rund neun Prozent zugelegt hat und die Wachstumsraten rund ein bis zwei Prozent über jenen vor der Wirtschaftskrise liegen. Die Verlangsamung der internationalen Wachstumsrate der Flugreisen im Juni (+ 6 %) interpretiert die IATA als Zeichen der Normalisierung. Im Juni 2010 verzeichne- ten die Fluglinien im Durchschnitt 11,9 Prozent mehr Passagierkilometer als im Juni 2009. In den USA hat der Flugverkehr laut IATA im Juni gar das Rekordniveau von 2008 überflügelt. Am Auto- und Reiseclub Deutschland 91427 Bad Windsheim Telefon 0 98 41/4 09-182 presse@arcd.de www.arcd.de/presse
  • 4. www.arcd.de Presse-Information langsamsten geht der Aufschwung in Europa vonstatten, wo bislang für 2010 durchschnittlich 3,3 Prozent mehr Passagierkilometer gegenüber 2009 registriert wurden. Ein hoher Auslastungsfaktor der Flugzeuge von 78 bis 79 Prozent deutet laut IATA auf ein weltweit gesundes Flottenmanagement hin. Von Mai bis Juni 2010 hat die internationale Flugindustrie ihre Platzkapazität um zehn Prozent erhöht, um mit der erwarteten Steigerung der Nachfrage Schritt halten zu können. ARCD Diese Meldung hat 1.316 Zeichen. Experten kritisieren schwachen EU-Maßnahmenkatalog für Verkehrssicherheit Bad Windsheim (ARCD) – Herbe Kritik übt der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC am jüngst publizierten Zehnjahresprogramm der Europäischen Kommission für mehr Verkehrssicherheit. Der Aktionsplan mit dem Ziel einer Halbierung der Verkehrstoten von 2011 bis 2020 enthalte zwar ehrgeizige Vorgaben, der ETSC vermisse jedoch innovative Maßnahmen und konkrete Etappenziele. Um eine 50-prozentige Verringerung bis 2020 errei- chen zu können, müsse die EU über bereits angelaufene Aktionsprogramme hinausgehend neue Prioritäten setzen, fordert der unabhängige Expertenrat des ETSC, dem der ARCD als einziger bundesdeutscher Automobilclub angehört. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat hätte sich vermehrte Aufmerksamkeit für neue Problemfelder wie Drogenkonsum oder Mobiltelefonieren am Steuer gewünscht. Er bedauert, dass die Kommission leicht umzusetzen- de Vorgaben, wie die generelle Senkung des Alkohollimits für Berufsfahrer und Fahranfänger auf 0,2 Promille sowie die obligatorische Ausrüstung neuer Fahrzeuge mit Warnsignalanlagen bei nicht angelegtem Gurt, nicht in ihren Maßnahmenkatalog aufgenommen hat. Neue EU- Schwerpunkte, wie die Bekämpfung der überproportional hohen Unfallhäufigkeit von Motorradfahrern sowie die Senkung der Verletztenrate, begrüßt der ETSC dagegen. Für Fußgänger und Radfahrer, die am wenigsten geschützten Verkehrsteilnehmer, werde aber nach wie vor viel zu wenig getan. Völlig außer Acht gelassen wurden vielfältige Möglichkeiten im Rahmen von EU-Sicherheitsprogrammen am Arbeitsplatz. Unternehmen könnten nach Ansicht des ETSC durch gezielte Mobilitätspläne und Verhaltensregeln viel dazu beitragen, das Sicherheitsrisiko bei beruflich bedingten Fahrten zu senken. ARCD Diese Meldung hat 1.777 Zeichen. Auslandsreisen in Europa nehmen um drei Prozent zu Bad Windsheim (ARCD) – Nach einem Einbruch von sechs Prozent im Vorjahr rechnet Europas Reisebranche 2010 mit einem dreiprozentigen Wachstum bei Auslandsaufenthalten innerhalb Europas. Der Trend zu kürzerem Urlaub an näher gelegenen Destinationen hält laut dem Quartalsbericht des Europäischen Fremdenverkehrsverbands ETC (European Travel Commission) 2010 an. Dies gelte vor allem für die reisefreudigsten Trendsetter – Deutsche und Niederländer. Deutsche Auslandsreisende haben im zweiten Quartal 2010 vermehrt Reisen nach Österreich, Polen und in die Niederlande unternommen. Während viele Gäste aus den USA nach wie vor ausbleiben, meldet der ETC ein erneutes Anschwellen der Besucherströme aus Russland. Die höchsten Zuwachsraten bei Ankünften von Auslandstouristen im ersten Auto- und Reiseclub Deutschland 91427 Bad Windsheim Telefon 0 98 41/4 09-182 presse@arcd.de www.arcd.de/presse
  • 5. www.arcd.de Presse-Information Quartal gegenüber 2009 verzeichneten Estland (+ 14,6 %), die Niederlande (+ 11,8 %), Portugal (+ 11 %) und Deutschland (+ 9,3 %). Destinationen wie Norwegen, Irland oder Großbritannien hingegen mussten aufgrund der schweren Beeinträchtigungen des Flugverkehrs durch Vulkanasche Einbußen gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Den Schaden der Luftraumsperren für Luftfahrt und Tourismusbranche beziffert der ETC mit 1,7 Mrd. Euro. ARCD Diese Meldung hat 1.260 Zeichen. Über den ARCD Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Auto- und Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr – mit eigener, perma- nent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC enga- giert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift „Auto&Reise“ unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins. Auto- und Reiseclub Deutschland 91427 Bad Windsheim Telefon 0 98 41/4 09-182 presse@arcd.de www.arcd.de/presse