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Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln Bedenken der  Verbraucher(-NGOs)  und Aufgaben für die Zukunft Supporting Ecology and Economy www.ecoaid.de Manfred Krautter -  BVL-Symposium zu den Herausforderungen 2010, 20.11.2009 Weitere Informationen und diese Präsentation erhältich über  www.ecoaid.de
www.EcoAid.de Schwerpunkte:  CSR, nachhaltige, sichere Lebensmittel und Konsumprodukte Service:  Unabhängige Beratung und Projektleitung, Issue Management, CSR-Optimierung, Nachhaltigkeitskommunikation Partner von: Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen  www.ecoaid.de
I. Pestizide – Bedenken aus Verbrauchersicht
1. Höchstmengen-Überschreitungen  & Mehrfachbelastungen Rückgang vor allem auf Grund von Höchstmengen-Anhebungen
Ein klarer Auftrag: Beschluss des Deutschen Bundestags vom 16 Oktober 2008  Mit den Stimmen von CDU/CSU, Die Linke, SPD und ohne Gegenstimmen (Grüne, FDP). „  dass die Reduzierung der Überschreitungsrate von Pflanzenschutzmittel-Rückstandshöchstmengen nicht nur bei einheimischen Agrarprodukten auf unter 1 Prozent abgesenkt wird, sondern auch die Importe aus anderen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft und Drittstaaten einschließt“ (Bundestag Drucksache 16/6958  &  Plenarprotokoll 16/183  2008)
Wirkung von Mehrfachbelastungen:  Pestizide und Weichmacher 0+0=27 DBP (Weichmacher) und Procymidon: Verweiblichende Wirkung an männl. Ratten Environ Res. 2008 Oct;108(2):168-76.
EU-Höchstmengen: Überfällige Berücksichtigung von Mehrfachrückständen  Nach EU-Recht soll  „ das mögliche Vorhandensein von Pestizidrückständen aus anderen Quellen als der üblichen Anwendung von Wirkstoffen zu Pflanzenschutzzwecken  und ihre bekannten kumulativen oder synergistischen Wirkungen , wenn die Methoden zur Bewertung dieser Wirkungen verfügbar sind“  berücksichtigt werden (EU-Verordnung 396/2005) Die Verordnungsvorgabe wurde bisher nicht umgesetzt.
Verbraucher bevorzugen rückstandsfreie Lebensmittel und Standards, die Rückstände und Umweltbelastungen minimieren. Höchstmengen sollten daher nicht angehoben werden. Die neuen EU MRLs führten zum Gegenteil: Mehrheitlich Höchstmengenanhebungen. Ein vorsorgliches Minimierungsprinzip wird nicht verfolgt.
2. Entschärfte EU-Höchstmengen  Bei 570 Höchstmengen: Akute Referenzdosis (ARfD) für Kinder überschritten. Bei 94 EU-Höchstmengen wird die Akzeptable Tägliche Aufnahmemenge (ADI) nicht eingehalten.
„ Danach sind Lebensmittel bei Einhaltung der Rückstandshöchstgehalte  für alle diese Stoffe sicher, und nach gegen-wärtigem Kenntnisstand besteht  weder ein chronisches noch ein akutes Gesundheitsrisiko.  Eine Ausnahme stellt wegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse der  Höchstgehalt für den Wirkstoff Flufenoxuron in Trauben dar.  Dieser wird in Kürze von der EFSA überprüft.“
EFSA has recommended lower Maximum Residue Levels (MRLs)[1] for several  active substances used in pesticides which the European Commission considered could have possible safety concerns for human health.
3.  Akute Gesundheitsgefahren In zwei Prozent des Obstes und Gemüses, das Greenpeace 2006/2007 untersuchen ließ wurde die Aktute Referenzdosis  (ARfD) überschritten
21. November 2005:  Stellungnahme des BfR „ Nach Meinung des BfR ist die von Greenpeace für einige der untersuchten Proben berichtete Überschreitung der ARfD aus Sicht des gesundheitlichen Verbraucherschutzes nicht akzeptabel, da die ARfD ein konkretes Indiz für eine mögliche akute Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit darstellt.“
4. Welche Pestizide sind besonders  gefährlich? Februar 2008 Greenpeace-Test 2006/07: 6 der 10 am häufigsten nachgewiesenen Wirkstoffe sind besonders bedenklich .
Bewertung anhand von 14 Parametern… Akute Giftigkeit Chronische Giftigkeit  krebserregende, fortpflanzungsschädigende und  erbgutverändernde Wirkung Akute Referenzdosis ARfD  Akzeptable tägliche Aufnahmemenge ADI Immun-Toxizität Endokrine Wirkung Bioakkumulation & Persistenz Akute Umwelttoxizität  (Bienen, Vögel, aquatische Organismen,  Regenwürmer) Gefährlichkeit  für den Menschen Gefährlichkeit  für die Umwelt
Greenpeace Pesticides blacklist 2008 Assessment of 1134 pesticides due to 15 toxicological criteria Black:  327 Highly dangerous = priority phase out Yellow: data deficiencies Grey:  Less dangerous
5. Grenzen der Pestizidanalytik  Über 1100 Pestizide wurden/ werden weltweit eingesetzt und können Lebensmittel belasten. Wie viele davon werden  von den privaten und  staatlichen Labors überwacht? Februar 2008
CVUA Stuttgart LGL Erlangen (Mit Routineverfahren prinzipell erfassbar: 647 Wirkstoffe) 46% 30%
6. Illegale Pestizide Greenpeace-Test 2006/07: 11 % der Proben deutscher Erzeugnisse enthielten Wirkstoffe, die in Deutschland nicht zugelassen waren.  Auswertung der BVL-Daten von 2006 durch Greenpace  (veröffentlicht in 2008):   9 % der deutschen Erzeugnisse mit Befunden enthalten nicht zugelassene Wirkstoffe. Kritik am BVL, da es selbst diese Informationen nicht veröffentlicht.  -> Verdacht auf illegalen Einsatz.
2007: BVL wertet erstmals selbst Rückstandsdaten auf illegale Pestizide aus:
In 5 % der in 2007 amtlich untersuchten Obst und Gemüseproben wurden laut BVL illegale Pestizide nachgewiesen.  50% aller Höchstmengenüberschreitungen in 2007 wurden durch diese illegalen Pestizide verursacht! -> Reduktion der Höchstmengenüberschreitungen muss beim Unterbinden des illegalen Pestizideinsatzes anfangen
Nov. 2006: Illegales  Händlernetz aufgedeckt Herbst 2006: Raiffeisen und andere Agrarhändler verkaufen illegale Pestizide
„ Es fehlt … eine wirksame Kontrolle der Einhaltung von Anwendungsvorschriften von Pflanzenschutzmitteln.  Grund dafür ist gravierender Personalmangel der Vollzugsbehörden ….  Teilweise behindert auch eine Interessenüberlagerung bei den Kontrolleuren, die gleichzeitig die Landwirte beraten, eine effektive Kontrolle.“  Sachverständigenrat für Umweltfragen, Gutachten 2004
7. Mangelhafter Arbeitsschutz und Menschenrechtsverstöße in Teilen Südeuropas
Almeria Spain
'Chabolas' – huts between the greenhouses, made of planks and plastic waste
Life outside the cities / social injustice No access to drinking water  Drawing water for cooking and washing from irrigation pools contaminated with pesticide
Illegal waste disposal  Complete photo documentation on www.greenpeace.de
II. Positive Trends Nach fünf Jahren Greenpeace-Campaigning….
Pestizidaktionspläne in allen EU Mitgliedsstaaten Neue EU-Rahmenrichtlinie fordert Aktionspläne zur Risikoreduktion der Mitgliedsländer;  z.B. Unterstützung nichtchemischer Alternativen Deutschland: 1% Ziel bei HM-Überschreitungen
2. Mehr Transparenz für Verbraucher, z.B. durch die  Greenpeace-Tests 2007 2005 2006
Bundesländer publizieren  Rückstandsdaten umfassender und z.T. ohne Anonymisierung (NRW 2007) http://www.umwelt.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittel/pestizidreport/index.php
Supermarktketten werden transparenter: z.B. REWE Group (2009) Rückstandsdaten und –trends für die relevantesten Produktgruppen Zusage zur weiteren Rückstandsreduktion um 10% pro Jahr Unabhängige Auswertung durch NGO (Global 2000 - Friends of the Earth Austria)
3. Handel mit eigenen Rückstandsstandards 2006:  Aldi: 80% of MRL  Lidl: 33% of MRL 2007:  Rewe, Metro, Tengelmann, Edeka, Netto : 70% of MRL  Einige Standards berücksichtigen ARFD und Mehrfachrückstände
4. Boom für n ichtchemischen Pflanzenschutz  Bsp: Südspanien
Weniger Rückstände in spanischen Paprika CVUA Stuttgart (food authority) MRL Samples with multiple residues Samples with residues Year Number of samples - - - - -
III. Neue Aufgaben
1.  Mehr Importe aus Ländern mit  geringen  Sicherheits- standard Global production of fruit and  vegetables 3. World countries
Pestizide und Verbraucherschutz
2. NGOs und Medien bleiben wachsam Greenpeace, Test, Ökotest  und Breitenmedien werden weiterhin mit unabhängigen Pestizid-Tests den Markt kritisch beobachten. Umfassendere CSR-Tests werden an Bedeutung gewinnen.
3. Der Handel bleibt eine Antriebsfeder der Rückstandsreduktion Trends:  Black lists (Edeka) Beibehaltung bisheriger nationaler Standards, wenn diese schärfer sind als die neuen EU standards (Lidl) Limits für Mehrfachrückstände (Aldi) Kontinuierliche Rückstandsreduktion (Rewe) Zero residue (Tesco) Umfassendere CSR Programme
Vielen Dank! Für weitere Informationen auf www.ecoaid.de  Email: info@ecoaid.de

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Pestizide und Verbraucherschutz

  • 1. Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln Bedenken der Verbraucher(-NGOs) und Aufgaben für die Zukunft Supporting Ecology and Economy www.ecoaid.de Manfred Krautter - BVL-Symposium zu den Herausforderungen 2010, 20.11.2009 Weitere Informationen und diese Präsentation erhältich über www.ecoaid.de
  • 2. www.EcoAid.de Schwerpunkte: CSR, nachhaltige, sichere Lebensmittel und Konsumprodukte Service: Unabhängige Beratung und Projektleitung, Issue Management, CSR-Optimierung, Nachhaltigkeitskommunikation Partner von: Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen www.ecoaid.de
  • 3. I. Pestizide – Bedenken aus Verbrauchersicht
  • 4. 1. Höchstmengen-Überschreitungen & Mehrfachbelastungen Rückgang vor allem auf Grund von Höchstmengen-Anhebungen
  • 5. Ein klarer Auftrag: Beschluss des Deutschen Bundestags vom 16 Oktober 2008 Mit den Stimmen von CDU/CSU, Die Linke, SPD und ohne Gegenstimmen (Grüne, FDP). „ dass die Reduzierung der Überschreitungsrate von Pflanzenschutzmittel-Rückstandshöchstmengen nicht nur bei einheimischen Agrarprodukten auf unter 1 Prozent abgesenkt wird, sondern auch die Importe aus anderen Mitgliedstaaten der Gemeinschaft und Drittstaaten einschließt“ (Bundestag Drucksache 16/6958 & Plenarprotokoll 16/183 2008)
  • 6. Wirkung von Mehrfachbelastungen: Pestizide und Weichmacher 0+0=27 DBP (Weichmacher) und Procymidon: Verweiblichende Wirkung an männl. Ratten Environ Res. 2008 Oct;108(2):168-76.
  • 7. EU-Höchstmengen: Überfällige Berücksichtigung von Mehrfachrückständen Nach EU-Recht soll „ das mögliche Vorhandensein von Pestizidrückständen aus anderen Quellen als der üblichen Anwendung von Wirkstoffen zu Pflanzenschutzzwecken und ihre bekannten kumulativen oder synergistischen Wirkungen , wenn die Methoden zur Bewertung dieser Wirkungen verfügbar sind“ berücksichtigt werden (EU-Verordnung 396/2005) Die Verordnungsvorgabe wurde bisher nicht umgesetzt.
  • 8. Verbraucher bevorzugen rückstandsfreie Lebensmittel und Standards, die Rückstände und Umweltbelastungen minimieren. Höchstmengen sollten daher nicht angehoben werden. Die neuen EU MRLs führten zum Gegenteil: Mehrheitlich Höchstmengenanhebungen. Ein vorsorgliches Minimierungsprinzip wird nicht verfolgt.
  • 9. 2. Entschärfte EU-Höchstmengen Bei 570 Höchstmengen: Akute Referenzdosis (ARfD) für Kinder überschritten. Bei 94 EU-Höchstmengen wird die Akzeptable Tägliche Aufnahmemenge (ADI) nicht eingehalten.
  • 10. „ Danach sind Lebensmittel bei Einhaltung der Rückstandshöchstgehalte für alle diese Stoffe sicher, und nach gegen-wärtigem Kenntnisstand besteht weder ein chronisches noch ein akutes Gesundheitsrisiko. Eine Ausnahme stellt wegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse der Höchstgehalt für den Wirkstoff Flufenoxuron in Trauben dar. Dieser wird in Kürze von der EFSA überprüft.“
  • 11. EFSA has recommended lower Maximum Residue Levels (MRLs)[1] for several active substances used in pesticides which the European Commission considered could have possible safety concerns for human health.
  • 12. 3. Akute Gesundheitsgefahren In zwei Prozent des Obstes und Gemüses, das Greenpeace 2006/2007 untersuchen ließ wurde die Aktute Referenzdosis (ARfD) überschritten
  • 13. 21. November 2005: Stellungnahme des BfR „ Nach Meinung des BfR ist die von Greenpeace für einige der untersuchten Proben berichtete Überschreitung der ARfD aus Sicht des gesundheitlichen Verbraucherschutzes nicht akzeptabel, da die ARfD ein konkretes Indiz für eine mögliche akute Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit darstellt.“
  • 14. 4. Welche Pestizide sind besonders gefährlich? Februar 2008 Greenpeace-Test 2006/07: 6 der 10 am häufigsten nachgewiesenen Wirkstoffe sind besonders bedenklich .
  • 15. Bewertung anhand von 14 Parametern… Akute Giftigkeit Chronische Giftigkeit krebserregende, fortpflanzungsschädigende und erbgutverändernde Wirkung Akute Referenzdosis ARfD Akzeptable tägliche Aufnahmemenge ADI Immun-Toxizität Endokrine Wirkung Bioakkumulation & Persistenz Akute Umwelttoxizität (Bienen, Vögel, aquatische Organismen, Regenwürmer) Gefährlichkeit für den Menschen Gefährlichkeit für die Umwelt
  • 16. Greenpeace Pesticides blacklist 2008 Assessment of 1134 pesticides due to 15 toxicological criteria Black: 327 Highly dangerous = priority phase out Yellow: data deficiencies Grey: Less dangerous
  • 17. 5. Grenzen der Pestizidanalytik Über 1100 Pestizide wurden/ werden weltweit eingesetzt und können Lebensmittel belasten. Wie viele davon werden von den privaten und staatlichen Labors überwacht? Februar 2008
  • 18. CVUA Stuttgart LGL Erlangen (Mit Routineverfahren prinzipell erfassbar: 647 Wirkstoffe) 46% 30%
  • 19. 6. Illegale Pestizide Greenpeace-Test 2006/07: 11 % der Proben deutscher Erzeugnisse enthielten Wirkstoffe, die in Deutschland nicht zugelassen waren. Auswertung der BVL-Daten von 2006 durch Greenpace (veröffentlicht in 2008): 9 % der deutschen Erzeugnisse mit Befunden enthalten nicht zugelassene Wirkstoffe. Kritik am BVL, da es selbst diese Informationen nicht veröffentlicht. -> Verdacht auf illegalen Einsatz.
  • 20. 2007: BVL wertet erstmals selbst Rückstandsdaten auf illegale Pestizide aus:
  • 21. In 5 % der in 2007 amtlich untersuchten Obst und Gemüseproben wurden laut BVL illegale Pestizide nachgewiesen. 50% aller Höchstmengenüberschreitungen in 2007 wurden durch diese illegalen Pestizide verursacht! -> Reduktion der Höchstmengenüberschreitungen muss beim Unterbinden des illegalen Pestizideinsatzes anfangen
  • 22. Nov. 2006: Illegales Händlernetz aufgedeckt Herbst 2006: Raiffeisen und andere Agrarhändler verkaufen illegale Pestizide
  • 23. „ Es fehlt … eine wirksame Kontrolle der Einhaltung von Anwendungsvorschriften von Pflanzenschutzmitteln. Grund dafür ist gravierender Personalmangel der Vollzugsbehörden …. Teilweise behindert auch eine Interessenüberlagerung bei den Kontrolleuren, die gleichzeitig die Landwirte beraten, eine effektive Kontrolle.“ Sachverständigenrat für Umweltfragen, Gutachten 2004
  • 24. 7. Mangelhafter Arbeitsschutz und Menschenrechtsverstöße in Teilen Südeuropas
  • 26. 'Chabolas' – huts between the greenhouses, made of planks and plastic waste
  • 27. Life outside the cities / social injustice No access to drinking water Drawing water for cooking and washing from irrigation pools contaminated with pesticide
  • 28. Illegal waste disposal Complete photo documentation on www.greenpeace.de
  • 29. II. Positive Trends Nach fünf Jahren Greenpeace-Campaigning….
  • 30. Pestizidaktionspläne in allen EU Mitgliedsstaaten Neue EU-Rahmenrichtlinie fordert Aktionspläne zur Risikoreduktion der Mitgliedsländer; z.B. Unterstützung nichtchemischer Alternativen Deutschland: 1% Ziel bei HM-Überschreitungen
  • 31. 2. Mehr Transparenz für Verbraucher, z.B. durch die Greenpeace-Tests 2007 2005 2006
  • 32. Bundesländer publizieren Rückstandsdaten umfassender und z.T. ohne Anonymisierung (NRW 2007) http://www.umwelt.nrw.de/verbraucherschutz/lebensmittel/pestizidreport/index.php
  • 33. Supermarktketten werden transparenter: z.B. REWE Group (2009) Rückstandsdaten und –trends für die relevantesten Produktgruppen Zusage zur weiteren Rückstandsreduktion um 10% pro Jahr Unabhängige Auswertung durch NGO (Global 2000 - Friends of the Earth Austria)
  • 34. 3. Handel mit eigenen Rückstandsstandards 2006: Aldi: 80% of MRL Lidl: 33% of MRL 2007: Rewe, Metro, Tengelmann, Edeka, Netto : 70% of MRL Einige Standards berücksichtigen ARFD und Mehrfachrückstände
  • 35. 4. Boom für n ichtchemischen Pflanzenschutz Bsp: Südspanien
  • 36. Weniger Rückstände in spanischen Paprika CVUA Stuttgart (food authority) MRL Samples with multiple residues Samples with residues Year Number of samples - - - - -
  • 38. 1. Mehr Importe aus Ländern mit geringen Sicherheits- standard Global production of fruit and vegetables 3. World countries
  • 40. 2. NGOs und Medien bleiben wachsam Greenpeace, Test, Ökotest und Breitenmedien werden weiterhin mit unabhängigen Pestizid-Tests den Markt kritisch beobachten. Umfassendere CSR-Tests werden an Bedeutung gewinnen.
  • 41. 3. Der Handel bleibt eine Antriebsfeder der Rückstandsreduktion Trends: Black lists (Edeka) Beibehaltung bisheriger nationaler Standards, wenn diese schärfer sind als die neuen EU standards (Lidl) Limits für Mehrfachrückstände (Aldi) Kontinuierliche Rückstandsreduktion (Rewe) Zero residue (Tesco) Umfassendere CSR Programme
  • 42. Vielen Dank! Für weitere Informationen auf www.ecoaid.de Email: info@ecoaid.de

Hinweis der Redaktion

  1. As many of you know the daily situation of a routine analytical lab can be described as follows: .... ... Acceptable costs for our customers as well as for us... ... But due to our understanding we should not loose the analytical quality and reliability of the results that we are delivering to our customers.