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PATHOREMO

             Molekülbaukasten
                 20 Liter




  Independent Research Institute for Multi Systemic Infections

  Vollständiges chemisches Probier-Kabinett
             zum Hausgebrauche
                     für
Scheidekünstler, Dunkelfelddiagnostiker, Ärzte,
   Mineralogen, Technologen, Fabrikanten,
         Ökonomen und Naturliebhaber

              nach G.F.A. Göttling 1790

             Erweiterte Auflage Stand 2013




                               1
PATHOREMO
                            Molekülbaukasten
                                18 Liter
    Schön, dass Sie sich für einen PATHOREMO-Molekülbaukasten
 entschieden haben! Sie gehören damit mit großer Wahrscheinlichkeit zu
  einem Kreis von aufgeschlossenen Experten, die mit Ihrem Mikroskop
  Krankheitserreger im Blut von Säugetieren und Menschen zweifelsfrei
                             erkennen können.

Mit dem hier vorliegenden PATHOREMO-Molekülbaukasten haben Sie
 nun die Möglichkeit, unter anderem im Säugetierexperiment ein weites
  Spektrum an Tierpathogenen zu eradieren, ohne Ihrem Tiermodell zu
                               schaden!

      Diese Effekte basiert allein auf dem Molekül Oxythiocyanat.
          Oder genauer gesagt der Zustellung von Sauerstoff
                    durch Thiocyanat zum Pathogen

  Wie dauerhaft dieser Effekt ist, kann vom heutigen Stand des Wissens
nicht mit Sicherheit und nicht für alle möglichen Pathogene garantiert oder
vorhergesagt werden. Oft ist es auch die begleitende Symptomatik, die von
     großem Interesse ist und deshalb ebenfalls mit wissenschaftlicher
                  Genauigkeit beobachtet werden sollte
                   (Stichwort Symptomdokumentation).

    Bitte lesen Sie diese Experimentieranleitung gründlich durch!

    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude am Experimentieren.

                                     Ihr
                               Gunnar Torbohm

                                        IFS
                        Institut für Symptomforschung
                                         &
                                      IRIMSI
                    Independent Research Institute for Multi
                              Systemic Infections

                                irimsi@gmx.co.uk
                               0044 1303 24 94 61


                                       2
Lagerbedingungen:

     Eine längere Lagerung dieses Baukastens muss bei Trockenheit und
    Raumtemperatur, unter 25°C, erfolgen. Ausdrücklich zu vermeiden sind
                   Frost oder direkte Sonneneinstrahlung.

Inhalt des vorliegenden PATHOREMO-Molekülbaukastens

-      Komponente 1, 9 Tütchen Enzym à 1,3g,
-      Komponente 2, und 3, in Flaschen zu 60 ml.
-      1 Becher zum Abwiegen der Flüssigkomponenten
-      Anleitungsheft, 24 Seiten online oder per Mail
-      Eine digitale Feinwage
-      Umrechnungstabellen und Warnhinweise

                             Inhaltsverzeichnis
                                                           Seite

                     Vorinformationen und Einleitung        4
                     Der Pathoremo-Molekülbaukasten         9
                     Warnhinweis                            10
                     Zubereitung der Versuchslösung         13
                     Oxythiocyanat                          14
                     Versuche                               15
                     Stellungnahme zu Tierversuchen         18
                     Haftungsausschluss                     19
                     Der Autor                              22


    Die Anleitung für Pathoremo wird künftig nur noch online veröffentlicht
    und nicht mehr als Druckversion beigelegt. Maßgebliche Informationen
           stehen auf einem Beipackzettel, der dem Kasten beiliegt.



                                          3
Vorinformationen und Einleitung:

Ein Experimentierkasten, früher auch Experimentalbaukasten, ist eine
Sammlung von Lehrmaterial zum Selbststudium, beschränkt auf ein
bestimmtes Themengebiet, typischerweise verpackt in einem hölzernen
Kasten oder moderner - in einem Karton. Das Lehrmaterial eines
Experimentierkastens zeichnet sich dadurch aus, dass es aus einem
Anleitungsbuch und diversen Materialien, wie beispielsweise Chemikalien
oder elektronischen Bauteilen zum Eigenversuch besteht.

Typische Themen von Experimentierkästen sind natur-wissenschaftliche
oder ingenieurwissenschaftliche Teilbereiche, zum Beispiel eine
Einführung in die Chemie oder in die Elektrotechnik.

Die Zielgruppe sind üblicherweise Kinder und Jugendliche.
Experimentierkästen gibt es für verschiedene Altersgruppen und in
unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Sie alle gelten tendenziell als
„pädagogisch wertvolles Spielzeug“ – eine Bezeichnung, die diesem
Lehrmittel nicht immer gerecht wird, da seriöse Experimentierkästen mehr
als nur eine spielerische Herangehensweise voraussetzen und ernsthaft an
ihr Thema herangehen. Die Altersfreigabe für den vorliegenden Baukasten
wird vom Autor auf mindestens 27 Jahre festgesetzt!

Ein Chemiebaukasten oder Chemie-Experimentierkasten ist eine
Zusammenstellung von Chemikalien und einfachen Geräten zur
Durchführung chemischer Experimente für „Hobbychemiker“.

Gedacht ist ein solcher Kasten zum vertieften praktischen Selbststudium
für naturwissenschaftlich interessierte Personen.

Dem Kasten liegt in der Regel ein Handbuch bei, in welchem die vom
Herausgeber vorgesehenen und getesteten Versuche beschrieben sind.

Es gibt zu jedem einzelnen Versuch eine Anleitung, sowie eine einfach und
kurz gehaltene Erklärung. Wichtige Bestandteile sind oft einfache Glas-
und Kunststoffgeräte wie Reagenzglas, Stäbe und Glasröhrchen.

Aus Gründen der Kostenersparnis werden die einzelnen Versuchsaufbauten
zumeist mit wenigen Standardelementen realisiert, so dass die apparative
Durchführung der Versuche teilweise stark von derjenigen in echten
                                   4
Laboratorien abweicht. Größere Kästen enthalten beispielsweise Pipetten,
Trichter, Filterpapier, Becherglas, Erlenmeyerkolben, Ständer und einiges
mehr.

Starke Gifte oder feuergefährliche Stoffe gehören heute normalerweise
nicht mehr zur Ausstattung eines Chemiebaukastens. In vielen
Experimentierkästen waren und sind jedoch Gefahrenstoffe in kleinen
Mengen enthalten, die den heutigen Kategorien „gesundheitsschädlich“,
„reizend“, „brandfördernd“ oder „ätzend“ zuzuordnen sind. Solche
Ausführungen sind beim Verkauf nicht an Minderjährige abzugeben!

Beim Experimentieren müssen Erwachsene als Aufsicht zugegen sein. In
neuerer Zeit sind Chemiebaukästen auf den Markt gekommen, die frei von
Gefahrenstoffen sind. Traditionell wird auch auf im Haushalt vorhandene
Alltagschemikalien,      wie      Soda,     Backpulver,      Salmiakgeist
(Ammoniaklösung), Wasserstoffperoxid und Brennspiritus zurück-
gegriffen. Chemiebaukästen sind schon seit Ende des 18. Jahrhunderts
erhältlich. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden sie auch als Serien
angeboten, so dass ein einfacher Einstieg möglich ist, und das Heimlabor
schrittweise aufgebaut werden kann.

- um 1680 Der deutsche Chemiker, Mediziner und Volkswirtschaftler
          Johann Joachim Becher, geboren am 06.05.1635 in Speyer,
          verstorben im Oktober 1682 in London; ab 1663 Professor der
          Medizin in Mainz; nach Aufenthalten in München, Wien,
          Holland und zuletzt in England entwickelte er, soweit bekannt,
          den ersten für „Laien“ gedachten Experimentiersatz mit
          Anleitung.

- um 1790 Das „Probir-Cabinet“ des Jenaer Apothekers Johann Friedrich
          August Göttling bzw. „Vollständiges chemisches Probir-Cabinet
          zum Handgebrauche für Scheidekünstler, Ärzte, Mineralogen,
          Metallurgen, Technologen, Fabrikanten, Ökonomen und
          Naturliebhaber“, Jena,

- um 1928 Chemiebaukastenserie des Kosmos Verlags,

- um 1978 Chemiebaukasten „Der junge Chemiker“ aus der ehemaligen
          DDR / UdSSR.

                                    5
Bereits im 18. Jahrhundert hatte der Umfang der experimentell gemachten
Erfahrungen signifikant zugenommen. Eine große Fülle neuer
Verbindungen und Reaktionen waren entdeckt worden und die ersten
chemischen Verwandtschaftstafeln, sowie bis heute gelehrte Gesetze (z. B.
das Atommodell nach Dalton) entstanden. Im 18. und 19. Jahrhundert
herrschte zudem die Tradition der so genannten Jahrmarktschemie. Auch
hierbei handelte es sich um Laienexperimente.

Experimentierkästen waren und sind im Laufe der Zeit Moden und Trends
unterworfen, ebenso natürlich dem technischen Fortschritt und
Kostendruck als auch Produkthaftungsgründen. Als Beispiel seien Chemie-
Experimentierkästen genannt, aus denen im Laufe der Zeit, besonders in
den 1980er-Jahren, als gefährlich angesehene Experimente verschwanden.

Als Beispiel für technischen Fortschritt sei der Einzug der Digital-technik
in die Elektronik-Experimentierkästen genannt.

Als Beispiel für eine Mode können Umweltschutz-Experimentierkästen
dienen, denen nur eine kurze Popularität beschieden war.

Dem Kostendruck sind die seit langem üblichen Kartonverpackungen
geschuldet. Getreu dem Namen war ein Experimentierkasten ursprünglich
ein Holzkasten mit Schiebedeckel. Der Verkaufspreis eines
Experimentierkastens steht besonders bei Qualitätskästen in keinem
Verhältnis zu den Materialkosten der enthaltenen Materialien. Der Wert
eines     Experimentierkastens   ergibt     sich   hier      aus   der
Materialzusammenstellung, die möglichst viele Experimente ermöglichen
soll, und dem Anleitungsheft, welches die Experimente und den
wissenschaftlichen Hintergrund verständlich und sachlich richtig zu
beschreiben versucht.

Zu den Tätigkeiten eines Hobbychemikers gehören:

  •   Die Synthese organischer und anorganischer Verbindungen aus
      einfachen Grundstoffen.
  •   Die Darstellung von Elementen zu Sammlerzwecken
  •   oder zur Weiterverarbeitung.
  •   Die Extraktion von Stoffen aus Pflanzen und anderem natürlichen
      Material.

                                    6
•   Das Durchführen von Schauexperimenten, die physikalische und
      chemische Phänomene verdeutlichen, beispielsweise die Luminol-
      reaktion.
  •   Der Aufbau von galvanischen Elementen und Elektrolyse-
      vorrichtungen. Dazu gehören beispielsweise das Verkupfern von
      Metallgegenständen, die Zersetzung von Wasser (Knallgasbildung)
      und die Castnerzellen.
  •   Das Züchten von Kristallen.
  •   Die Erzeugung von Riech- oder Farbstoffen.

Hobbychemiker werden durch ihre Neugier in naturwissenschaftlichen
Fragen geleitet. Sie verfolgen weder kommerzielle noch politische Ziele.
Trotzdem hat diese Neugier in den Augen der Bevölkerung und der
Behörden oft etwas Unheimliches. Da sich viele der nötigen Chemikalien
auch zu kriminellen Zwecken (Herstellung von Sprengstoff oder Drogen)
verwenden lassen, kommt es teilweise zu Missverständnissen.

Bei Anfängern sind besonders Schauversuche beliebt, da sie effektvoll sind
und komplizierte chemische Vorgänge, wie etwa Redoxreaktionen
veranschaulichen. Chemiebaukästen enthalten unter anderem solche
Demonstrationsversuche. Unter Fortgeschrittenen erfreuen sich besonders
organische Synthesen großer Beliebtheit. Die Anleitungen und
Synthesevorschriften stammen meist aus den Chemiekästen selbst, aus
Experimentierbüchern oder aus Fachbüchern, wie dem Römpp, dem
Organikum und ähnlichen Quellen. Zunehmend werden auch Anleitungen
aus dem Internet eingesetzt, die jedoch meist ursprünglich aus oben
genannten Werken stammen.

Anders als in Fachgebieten, wie zum Beispiel der Astronomie, ist die
Privatforschung im Bereich der Chemie oft als ein schwieriges
Unterfangen. Dies liegt vor allem daran, dass die Beschaffung der
Materialien zur Forschung (Chemikalien hohen Reinheitsgrades, spezielle
Laborgeräte und Fachliteratur) sehr kostenintensiv ist und zunehmend
durch rechtliche Verschärfungen erschwert wird. Diesen Umständen zum
Trotz gelingen auch im Privatbereich wichtige Entdeckungen. Als
allgemeines Beispiel sei die Stiftung Jugend forscht genannt, die eine
Chemiesparte anbietet. Neben der Arbeit in der Schule führen viele
Jungforscher ihre Projekte auch im Heimlabor durch. Als besonderes


                                    7
Beispiel kann die Erforschung der Peroxyoxalat-Chemolumineszenz des
9,9′-Bianthryls im Rahmen einer schulischen Jahresarbeit gegeben werden.

Da Hobbychemiker rechtlich als Privatpersonen gelten, ist der Bezug von
Chemikalien häufig recht schwierig. Durch verstärkte Sicherheits-
maßnahmen und strengere Abgabenreglungen werden Hobbychemiker
deshalb immer öfter mit der Polizei konfrontiert. Ebenso können selbst
einfachste Grundstoffe, wie Salpetersäure, Salzsäure oder Wasserstoff-
peroxid als Zutaten für Sprengstoff – oder Drogensynthesen genutzt
werden, weshalb Hobbychemiker häufig in der Rasterfahndung erfasst
werden. Da Beteuerungen des reinen chemischen Interesses häufig als
Ausreden verstanden werden, kann die Konfrontation mit der Polizei
letztendlich zur Schließung der Labors und Konfiszierung aller
Chemikalien führen.

Lesen und sehen Sie weiter unter:
-      „Die Entwicklung der Chemieexperimentierkästen: Dr. Florian Öxler“
-      „Experimentierkästen und Bücher im Wandel der Zeit: Daniel Wolf“
-      http://de.wikipedia.org/wiki/Chemiebaukasten
-http://www.chids.de/dachs/wiss_hausarbeiten/Experimentierkaesten_Wolf.pdf




                                       8
Der PATHOREMO-Molekülbaukasten

Die einzelnen Komponenten sind vor der enzymatischen Reaktion auch bei
versehentlichem Verschlucken für Tier und Mensch in ihrer vorliegenden
Qualität und Quantität nicht völlig ungefährlich und deshalb außerhalb der
Reichweite von Kindern zu verwahren. Bei anleitungsgemäßem Gebrauch
ist die Versuchslösung vollständig unschädlich.

Zusätzlich benötigte Utensilien je nach Experiment:

  -   Digitale Tier-Waage bis 500kg in 100g Schritten
  -   Digitale Präzisions-Waage bis 100g in 0,01g Schritten
  -   Stilles Wasser möglichst natürlichen Ursprungs
  -   Ggf. Mixer/Schneebesen und Rührschüssel, besser geeignet ist jedoch
      eine Kunststofflasche, die man einfach schüttelt
  -   Versuchsorganismen
  -   Dunkelfeldmikroskop mit Kamera
  -   Sonstige Laboreinrichtungsgegenstände
  -   Versuchsprotokoll

Der Großteil (>99,8 %) der, im Folgenden „Versuchslösung“ genannten,
PATHOREMO-Lösung besteht aus H²O-Molekülen. Diese werden als
Reaktions- und Trägerlösung benötigt und sind unverzichtbar für die
enzymatische Reaktion.

Durch enzymatische Bindung synthetisiert in der Lösung ein Molekül
  namens Oxythiocyanat. Weitere Informationen finden Sie unter
  anderem unter dem Stichwort „Lactoperoxidase System“.

Oxythiocyanat hat bestimmte biochemische Eigenschaften, die Sie nun im
Experiment überprüfen können. Bedenken Sie bei Ihrem Versuchsaufbau
stets die geringe zeitliche Stabilität des entstandenen Moleküls von nur
wenigen Stunden. Alle Versuche sollten deshalb innerhalb von 60 Minuten
nach der Synthetisierung abgeschlossen sein!

Legen Sie ein schriftliches Protokoll Ihres Versuchsaufbaus an und
dokumentieren Sie alle wesentlichen Schritte!


                                    9
Warnhinweis!!!
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass größere Mengen der
Versuchslösung von einem Menschen versehentlich verschluckt werden,
sind erfahrungsgemäß die folgenden Reaktionen zu erwarten:

-    Für den Fall, dass der Betroffene zuvor von keiner pathogenen
     Spezies besiedelt und völlig asymptomatisch war:
     Keine Reaktion beobachtbar. Keine negative Wirkung auf die
     natürliche bakterielle Besiedelung der Verdauungsorgane.
     Keine Jarisch-Herxheimer-Reaktion.

-    Für den Fall das der Betroffene zuvor von wenigen pathogenen
     Spezies besiedelt und symptomatisch unspezifisch war:
     Veränderung der Darmflora. Keine negative Wirkung auf die
     natürliche bakterielle Besiedelung der Verdauungsorgane.
     Keine Jarisch-Herxheimer-Reaktion.

-    Für den Fall, dass der Betroffene zuvor massiv von pathogenen
     Spezies besiedelt und schwer symptomatisch war:
     Vermehrte Müdigkeit innerhalb von 24 Stunden nach dem
     versehentlichen Verschlucken. Veränderung der Darmflora. Keine
     negative Wirkung auf die natürliche Besiedelung der
     Verdauungsorgane. Keine Jarisch-Herxheimer-Reaktion.

Verlorengegangene Pathogene müssen gegebenenfalls anschließend neu
eingebracht werden! „Heilerfolge“ sind ausdrücklich nicht erwünscht,
gegebenenfalls unbeabsichtigt und keinesfalls öffentlich zu machen!

Reinfektionen durch Zahnherde sind denkbar, Reinfektionen durch
intrazelluläre Pathogene stehen in Abhängigkeit zur versehentlich
verschluckten Menge der Versuchslösung. Für weitere Fragen wenden sie
sich an den Verlag.

Alle angegebenen Versuche sollten unter optimalen Bedingungen für die
Versuchsorganismen durchgeführt werden. Sowohl die Versuchstiere wie
die Versuchsmikroben müssen so nah wie möglich an ihrem optimalen
natürlichen Milieu gehalten werden!


                                 10
Vor dem Einbringen der Versuchslösung in den Versuch ist ein pathogenes
Infektionsgeschehen ausdrücklich wünschenswert aber nicht Bedingung.
Die (oral) zu verabreichende Menge der Versuchslösung sollte bei einem
Verhältnis von ca. 40:1 liegen.

Daraus ergeben sich die folgenden Mengenverhältnisse:

             Körpergewicht des             Milliliter pro
             Tiermodells in Gramm          Versuchsdurchführung in
             und Kilogramm                 Milliliter und Gewicht

             400.000g    400kg             10.000ml     10kg
             80.000g     80 kg             2.000ml      2kg
             60.000g     60 kg             1.500ml      1.5kg
             40.000g     40 kg             1.000ml      1kg
             20.000g     20 kg             500ml        0.5kg
             10.000g     10 kg             250ml        250g
             1.000g      1kg               25ml         25g
             500g        0.5kg             12,5ml       12,5g
             200g        0,2kg             5ml          5g
             100g        0,1kg             2,5ml        25g
             50g         0,05kg            1,25ml       1250mg
             20g         0,02kg            0,5ml        500mg
             10g         0,01kg            0,25ml       250mg
             1g          0,001kg           0,025ml      25mg
             0,1g        0,0001kg          0,0025ml     2,5mg

             Beispiel Überdosierung
             500.000g      500kg    4:1    125.000ml    125kg

Eine Überdosierung von 500% (8:1) bleibt in der Regel für das Tiermodell
auf die bereits beschriebenen Wirkungen begrenzt. Davon abgesehen
zeigen sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit organische
und physikalische Grenzen, die sich bei allen Lebewesen mit einer
Hemmung der Absorbtions-geschwindigkeit äußern wird. Diese Wirkung
geht weniger auf den Anteil des Oxythiocyanat in der Versuchslösung
zurück und liegt mehr in der schieren Menge der H2O Moleküle begründet.
Ab einer Steigerung der Dosierung der Versuchslösung im Experiment auf
mehr als 1000% innerhalb der Frist von 60 Minuten nach der
Synthetisierung ist von einer deutlichen physikalischen Schädigung der
Tiermodelle auszugehen. Eine solche Wasseraufnahme ist unter normalen
Bedingungen nur unter körperlichem Zwang denkbar.


                                      11
Zur Veranschaulichung vergleichen Sie die Werte in der folgenden Tabelle!

Körpergewicht des Tiermodells   „Überdosierung“ in %, in Litern, in Millilitern und
in Gramm und Kilogramm          in Kilogramm
                                (100% = die empfohlene Versuchsmenge in 60
                                Minuten)

100.000g         100kg          100%           2,5l           2500ml      2,5kg
                                500%           12,5l          12500ml     12,5kg
                                1000%          25l            25000ml     25kg
10.000g          10 kg          100%           0,25l          250ml       0.5kg
                                500%           1,25l          125ml       1,25kg
                                1000%          2,5l           2500ml      2,5kg
1.000g           1kg            100%           0,025l         25ml        0,025kg
                                500%           0,125l         125ml       0,125kg
                                1000%          0,25l          250ml       0,25kg
500.000g         500kg          100%           12,5l          12500ml     12,5kg
                                500%           62,5l          62500ml     62,5kg
                                1000%          125l           125000ml    125kg


Mit anderen Worten, „solange Sie nicht gerade ein Kamel für zwei Wochen
ohne Wasserversorgung durch die Wüste getrieben haben“, werden die
Ihnen zur Verfügung stehenden Tiermodelle zunehmend die
Wasseraufnahme verweigern. Mit dem angesprochenen Kamel hätten Sie
noch die größte Chance für die Aufnahme von 125 Litern der
Versuchslösung bezogen auf 500Kg Kamel innerhalb von weniger als 60
Minuten. Es mag weitere Beispiele geben.




                                         12
Die Zubereitung
          einer ein Liter Standardmenge der Versuchslösung:


Zusätzlich benötigtes Zubehör:

     - Eine saubere Flasche mit wenigstens 1,2 Litern Fassungs-
       vermögen, wenn möglich aus transparentem Kunststoff.
     - Ein tiergerechter Trinknapf

Zunächst füllen Sie 1 Liter stilles Wasser in die Flasche.

-    Öffnen Sie das mit Nummer 1 gekennzeichnete Fläschchen und
     entnehmen Sie 1g des Pulvers. Fügen Sie diese Menge dem Wasser in
     der Flasche zu. Beginnen Sie kräftig zu schütteln, bis alle Klümpchen
     vollständig aufgelöst sind.

-    Öffnen Sie die mit Nummer 2 gekennzeichnete Flasche, entnehmen
     Sie 3g und fügen Sie diese der Flasche hinzu.

     Jetzt kräftig schütteln!

-    Öffnen Sie die mit Nummer 3 gekennzeichnete Flasche, entnehmen
     Sie 3g und fügen Sie diese der Flasche hinzu.

     Schütteln Sie die Mischung kräftig für ca. drei Minuten.

Danach lassen Sie die Mischung für ca. zehn Minuten ruhen. In dieser Zeit
    wird die Komponente Nummer 1 die anderen Komponenten
    enzymatisch zu Oxythiocyanat verbinden.

-    Mit dem vorliegenden Bausatz können Sie 20 Liter der
     Versuchslösung synthetisieren. Eine mehrfache Wiederholung des
     Experiments an einem Modell ist in der Regel nicht nötig aber
     problemlos möglich.

-    Die Haltbarkeit und Reaktionsfähigkeit der einzelnen Komponenten
     des Molekülbaukastens wird für 6 Monate ab dem Ausliefern des
     Baukastens garantiert. Alle Experimente sollten innerhalb dieser
     Fristen abgeschlossen sein.

                                     13
Oxythiocyanat

Thiocyanate werden im Körper von Säugetieren auf natürliche Weise
gebildet (ca. 40%) und zusätzlich (ca. 60%) mit der Nahrung
aufgenommen. Sie finden sich vermehrt in Körpersekreten, wie
Tränenflüssigkeit, Milch, Magensekret etc.

Thiocyanate sind Teil des „unspezifischen“ Immunsystems.

In Verbindung mit Sauerstoff zerstören sie ein weites Spektrum von
Bakterien, Viren, und Pilzen - sie wirken als einer der ersten
Abwehrmechanismen des Körpers von Säugetieren gegen eindringende
Pathogene.

http://de.wikipedia.org/wiki/Thiocyanate
http://en.wikipedia.org/wiki/Hypothiocyanite
Der PATHOREMO-Molekülbaukasten besteht aus denselben
Komponenten, aus denen auch innerhalb des Körpers von Säugetieren das
Molekül Oxythiocyanat zusammengebaut wird.
Oxythiocyanat greift – im Gegensatz zu Antibiotika – weder den
Wirtskörper noch probiotische, für den Wirtsorganismus notwendige,
Spezies an.
Oxythiocyanat wird über Magen und Darm aufgenommen, von wo aus es
sich über den Blutkreislauf auch über die Bluthirnschranke hinaus verteilt.
Oxythiocyanat ist mit einem Molekülgewicht von gerundet 74 mol
wesentlich kleiner als zum Beispiel:
                    Penicillin G                      334 mol
                    Amoxicillin                       365 mol
                    Doxycyclin                        444 mol
                    Ceftriaxone                       554 mol
                    Azithromycin                      749 mol
                    aber deutlich größer als Wasser   018 mol

Bei weiterem Interesse befassen Sie sich mit der „Blut-Hirn-Schranke“, der
„Zellmembran“ und der so genannten „Ionenpumpe“ im Hinblick auf die
Notwendigkeit von „elektrischen Ladungspotentialen“ bei molekularen
Bindungen.

                                        14
Die Versuche

Didaktisch bauen die Versuche aufeinander auf. Je nach Vorkenntnissen
können Sie jedoch zu einem Ihrem Wissensstand angemessenen Versuch
übergehen, ohne zuvor die voranstehenden Versuche ausgeführt zu haben.


                                     Versuchsaufbau Nr. 1:

Saccharomyces cerevisiae:
-     Verwenden Sie eine Ihnen bekannte und für Sie erfolgreiche Hefeteigmischung.
-     Vermengen Sie alle Zutaten wie gewohnt, außer, dass Sie dieses Mal die Hefe, bevor Sie sie
      dem Teig zufügen, in der entsprechenden Menge der Versuchslösung restlos auflösen.
-     Starten Sie das Backprogramm wie gewohnt.
-     Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert.

       Das zu erwartende Ergebnis wird nicht vorweggenommen.


                                     Versuchsaufbau Nr. 2:

Saccharomyces cerevisiae:
   - Verwenden Sie eine Ihnen bekannte und für Sie erfolgreiche Braumischung.
   - Setzen Sie drei Liter Bier an und warten Sie, bis die Gärmischung sich in optimaler Gärung
      befindet und reichliche Gärgase aufsteigen.
   - Nun fügen Sie 500ml der Versuchslösung hinzu.
   - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert.

      Das zu erwartende Ergebnis wird nicht vorweggenommen.

                                     Versuchsaufbau Nr. 3:

Coturnix coturnix:
   - Verwenden Sie als Tiermodelle 10 Wachteln.
   - Halten Sie die Tiermodelle für 12 Stunden ohne Zugang zu Trinkwasser.
   - Versorgen Sie die Tiermodelle von nun ab ausschließlich mit der Versuchslösung, so lange
      Sie wollen.
   - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert.

       Das zu erwartende Ergebnis lautet keine schädigende Veränderung beobachtbar. Zuvor
       festgestellte Pathogene werden eradiert.

                                        Versuchsaufbau Nr. 4:

Mus musculus:
  - Verwenden Sie als Tiermodelle 10 Labormäuse.
  - Halten Sie die Tiermodelle für 12 Stunden ohne Zugang zu Trinkwasser.
  - Versorgen Sie die Tiermodelle von nun ab ausschließlich mit der Versuchslösung, so lange
     Sie wollen.

                                              15
-   Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert.

       Das zu erwartende Ergebnis ist keine schädigend Veränderung beobachtbar. Zuvor
       festgestellte Pathogene werden eradiert.


                                     Versuchsaufbau Nr. 5:

Rana catesbeiana:
  - Verwenden Sie als Tiermodelle 10 Kaulquappen.
  - Halten Sie die Tiermodelle unter optimalen natürlichen Bedingungen.
  - Wechseln Sie 50% des Wassers mit der Versuchslösung.
  - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert.

       Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des PATHOREMO mit einem spontan
       letalen Verlauf für Rana catesbeiana angegeben.


                                     Versuchsaufbau Nr. 6:

Hydatigera taeniaeformis
  - Legen Sie eine Kultur Hundebandwürmer an.
  - Setzen sie die Kultur der Versuchslösung aus.
  - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert.
      Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des
      PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Hydatigera taeniaeformis angegeben.



                                     Versuchsaufbau Nr. 7:

Campylobacter jejuni
  - Legen Sie in einem geeigneten Modell eine Kultur Campylobacter jejuni an.
  - Setzen sie die Kultur der Versuchslösung aus.
  - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert.

       Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des
       PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Campylobacter jejuni im Modell
       angegeben.

                                        Versuchsaufbau Nr. 8:

Mycobacterium tuberculosis
  - Legen Sie in einem geeigneten Modell eine Kultur Mycobacterium tuberculosis an.
  - Setzen sie die Kultur der Versuchslösung aus.
  - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert.

       Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des
       PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Campylobacter jejuni im Modell
       angegeben.


                                              16
Versuchsaufbau Nr. 9:

Helicobacter pylori
   - Legen Sie in einer Brucella Broth eine Kultur Helicobacter pylori, Stamm M:72 bei pH 6.0
       an. Anzuchtvorlauf für 48 Stunden.
   - Setzen Sie die Kultur der Versuchslösung aus.
   - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert.

       Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des
       PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Helicobacter pylori in der Kultur
       angegeben. Im Tiermodell ist dieser Effekt bereits belegt.


                                     Versuchsaufbau Nr. 10:

Borrelia burgdorferi
   - Führen Sie diesen Versuch mit einem Primaten, der bereits mit Borrelia burgdorferi infiziert
       ist, durch.
   - Erledigen Sie nach Ihrer Methode die Blutentnahme und gegebenenfalls die Kultur. Machen
       Sie drei positive Videonachweise vom intra- und extrazellulären Befall des Blutes mit Ihrem
       Dunkelfeld- oder Phasenkontrastmikroskop.
   - Geben Sie dem Primaten die entsprechende Menge Versuchslösung am Morgen auf
       nüchternen Magen. Nach der Flüssigkeitsaufnahme (innerhalb von 60 Minuten) können Sie
       das Tier wieder mit fester Nahrung versorgen.
   - Führen Sie erneut 24 Stunden, 14 Tage und 40 Tage später Dunkelfelduntersuchungen durch.
   - (Wiederholen Sie gegebenenfalls diesen Versuch an fünf Tagen hintereinander, wenn sich
       der Primat im 3. Stadium einer Borrelieninfektion befindet.)
   - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert.

       Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des
       PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Borrelia
       burgdorferi im Blut des Tiermodells angegeben. Diese Wirkung
       lässt sich im Blut des Primaten anschließend überprüfen. Es liegen
       der Redaktion widersprüchliche Informationen über den
       Langzeiteffekt bei Primaten vor. Möglicherweise ist der Versuch in
       schweren Fällen in kurzer Folge aufeinander zu wiederholen.




                                               17
Stellungnahme zu Tierversuchen

Die     Forschungsfreiheit    zählt   im      Zusammenhang    mit    der
Wissenschaftsfreiheit und der Lehrfreiheit noch zu den bürgerlichen
Grundrechten. In Deutschland wird die Freiheit der Wissenschaft,
Forschung und Lehre gemäß Art. 5 Abs. 3 des Grundgesetzes als
Grundrecht geschützt. Tierversuche sind Experimente, in denen Tiere
eingesetzt werden. Ziele von Tierversuchen sind der Erkenntnisgewinn in
der Grundlagenforschung und die Entwicklung und Erprobung neuer
Therapiemöglichkeiten in der Medizin. Es wird geschätzt, dass weltweit
jedes Jahr mindestens 100 Millionen Wirbeltiere – vor allem Zuchtformen
der Hausmäuse und der Wanderratten, aber auch Primaten und ca. 10%
Vögel – für Tierversuche verwendet werden. Viele davon sterben während
der Experimente oder werden anschließend getötet. Die Aussagekraft und
ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen ist umstritten.

Die Forschung mit Tieren wird in der Regel in Universitäten und
Forschungseinrichtungen, Pharmaunternehmen und Dienstleistungs-
unternehmen durchgeführt. Die meisten Tiere werden eigens für
Forschungszwecke gezüchtet, nur sehr wenige werden dafür aus der freien
Wildbahn gefangen.

Tierversuche im Sinne des deutschen Tierschutzgesetzes sind Versuche an
lebenden Tieren. Die Tötung eines Tieres, um zum Beispiel an seinen
Organen oder Gewebe Versuche durchzuführen, ist also kein Tierversuch
im gesetzlichen Sinne.

Laut §7 des deutschen Tierschutzgesetzes sind Tierversuche „Eingriffe
oder Behandlungen zu Versuchszwecken“, die „mit Schmerzen, Leiden
oder Schäden für diese Tiere“ einhergehen können“. Auch die Veränderung
des Erbguts von Tieren fällt unter den Begriff Tierversuch, „wenn sie mit
Schmerzen, Leiden oder Schäden für die erbgutveränderten Tiere oder
deren Trägertiere verbunden sein können“.

Oxythiocyanat ist auch bei täglicher Gabe über einen langen Zeitraum in
der beschriebenen hohen Konzentration NICHT geeignet, um Schmerzen,
Leiden, Schäden oder sogar Vergiftungserscheinungen in Säugetieren zu
verursachen.


                                   18
Haftungsausschluss:

Die nichtschädliche Wirkung von Oxythiocyanat ist in zahllosen
Anwendungen untersucht und belegt worden und lässt sich überdies leicht
überprüfen. Dennoch weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie sich vor
jedem Experiment eigenverantwortlich und umfassend informieren
müssen. Sie allein sind verantwortlich für Ihr Experiment.

Aufgrund einer anderen Gesetzeslage wird Oxythiocyanat in einem
Produkt namens KiB500 in England und als FirstLine in den USA als
natürliches Antibiotikum vermarktet. Eine Zulassung als Medikament
wurde von dem Entwickler bislang vergeblich angestrebt. Bereits
durchgeführte Studien sind von den medizinischen Fachgesellschaften
bislang erfolgreich „schubladisiert“ worden.

Ebenso existieren eine Vielzahl von Patenten und Anwendungen basierend
auf dem oben beschriebenen System.

Der Redaktion liegen Teile solcher Studien und Patente vor.

Die Beseitigung von Helicobacter pylori ist im Falle der oralen Aufnahme
von nur 0,5 Litern der Versuchslösung regelmäßig beobachtet worden. Die
erfolgreiche und vollständige Eradierung von Borrelia burgdorferi in
Menschen wäre u.a. abhängig von dem Immunstatus, der Dauer der
Infektion und der Anwesenheit und Lokalisation der Infektionsherde. Eine
Therapie oder ein Missbrauch von Pathoremo für Menschenversuche ist
ausdrücklich zu unterlassen!

Nach unseren Informationen hat ein in Deutschland heute neu zugelassenes
Medikament einen wissenschaftlichen Nachweis von durchschnittlich
90,000 - 100,000 Seiten DinA4 vorzulegen. Die Entwicklungskosten
werden     häufig    mit  ca.     800    Millionen    Euro    –     ohne
Markteinführungskosten---angegeben. Die Entwicklungszeit wird mit 10-
30 Jahren veranschlagt.




                                   19
Wir leben heute in einer monopolisierten und zum Zwecke der
Gewinnmaximierung stark reglementierten “Wissenschaftsdiktatur“, in der
die Erfindung neuer Krankheiten und die Verbreitung von chronisch und
langsam verlaufenden Infektionen durch beispielsweise Impfungen einen
wesentlich höheren wirtschaftlichen Profit garantieren als die Entwicklung
neuer wirksamer Medikamente.

PATHOREMO wird nach Auffassung der Redaktion in Deutschland und
den dort bestehenden, sich täglich ausweitenden Fehlstellungen in
Wissenschaft, Medizin, Politik, und Justiz kein zugelassenes Medikament
werden können und daher bis auf Weiteres den „Baukastenstatus“ nicht
verlassen! Dieser Umstand spiegelt in keiner Weise einen Mangel an
Hintergrundwissen, noch einen Mangel an Sicherheit wider.

Sollten Ihnen die hier nur sehr kurz angeschnittenen Hintergründe bislang
verborgen geblieben sein, und sollten Sie Zweifel an den hier gemachten
Aussagen erheben, empfehlen wir Ihnen, sich zunächst unabhängig und
kontrovers zu informieren.

Der PATHOREMO-Molekülbaukasten ist der Versuch, die bestehenden
Gesetze zu respektieren und die Machtstrukturen eines gigantischen
Geflechts von Chemieindustrie, Gesundheitsindustrie und Politik nicht
unnötig zu provozieren und Ihnen als Endverbraucher dennoch die
Möglichkeit zu bieten, eigene unabhängige Untersuchungen über die
Möglichkeiten in der Anwendung von Oxythiocyanat anzustellen.

Das Konzept der Verbreitung von Oxythiocyanat in der Form eines
Baukastens ist Patentrechtlich geschützt und kann legal nur mit
schriftlicher Genehmigung des Inhabers erfolgen. Es ist nicht nur sehr
aufwändig und teuer die einzelnen Komponenten frei zu erwerben und die
richtige Rezeptur zu kopieren sondern auch strafbar das Patentrecht zu
umgehen.




                                   20
Gunnar Torbohm,

• geboren 1967 in Bremen
• Studium der Sozialarbeitswissenschaft an der Universität
  Bremen, Abschluss 2005.
• „Symptome der Borreliose“ 1994-2009
• ca. 30X Schulmedizinische Diagnostik auf alles Mögliche von
  Weichteilrheuma über Antibiotikasucht bis CFS
• Seit 2005, 2,5 Jahre der schumedizinischen Therapieversuche
• Seit 2007,2 Jahre der alternativmedizinischen Therapieversuche
• IFS, Gründung des „Institut für Symptomforschung“ 2007
• 2008 Erste Veröffentlichungen auf Youtube
• Seit Anfang 2009 sympthomfrei
• IRIMSI, Gründung des “Independent Research Institute for Multi
  Systemic Infections”2010
• “Der Pathoremo-Molekülbaukasten” 2011

                                Copyright 2011




                                       21
G.F.A. Göttling 1790




        22

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  • 2. PATHOREMO Molekülbaukasten 18 Liter Schön, dass Sie sich für einen PATHOREMO-Molekülbaukasten entschieden haben! Sie gehören damit mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Kreis von aufgeschlossenen Experten, die mit Ihrem Mikroskop Krankheitserreger im Blut von Säugetieren und Menschen zweifelsfrei erkennen können. Mit dem hier vorliegenden PATHOREMO-Molekülbaukasten haben Sie nun die Möglichkeit, unter anderem im Säugetierexperiment ein weites Spektrum an Tierpathogenen zu eradieren, ohne Ihrem Tiermodell zu schaden! Diese Effekte basiert allein auf dem Molekül Oxythiocyanat. Oder genauer gesagt der Zustellung von Sauerstoff durch Thiocyanat zum Pathogen Wie dauerhaft dieser Effekt ist, kann vom heutigen Stand des Wissens nicht mit Sicherheit und nicht für alle möglichen Pathogene garantiert oder vorhergesagt werden. Oft ist es auch die begleitende Symptomatik, die von großem Interesse ist und deshalb ebenfalls mit wissenschaftlicher Genauigkeit beobachtet werden sollte (Stichwort Symptomdokumentation). Bitte lesen Sie diese Experimentieranleitung gründlich durch! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude am Experimentieren. Ihr Gunnar Torbohm IFS Institut für Symptomforschung & IRIMSI Independent Research Institute for Multi Systemic Infections irimsi@gmx.co.uk 0044 1303 24 94 61 2
  • 3. Lagerbedingungen: Eine längere Lagerung dieses Baukastens muss bei Trockenheit und Raumtemperatur, unter 25°C, erfolgen. Ausdrücklich zu vermeiden sind Frost oder direkte Sonneneinstrahlung. Inhalt des vorliegenden PATHOREMO-Molekülbaukastens - Komponente 1, 9 Tütchen Enzym à 1,3g, - Komponente 2, und 3, in Flaschen zu 60 ml. - 1 Becher zum Abwiegen der Flüssigkomponenten - Anleitungsheft, 24 Seiten online oder per Mail - Eine digitale Feinwage - Umrechnungstabellen und Warnhinweise Inhaltsverzeichnis Seite Vorinformationen und Einleitung 4 Der Pathoremo-Molekülbaukasten 9 Warnhinweis 10 Zubereitung der Versuchslösung 13 Oxythiocyanat 14 Versuche 15 Stellungnahme zu Tierversuchen 18 Haftungsausschluss 19 Der Autor 22 Die Anleitung für Pathoremo wird künftig nur noch online veröffentlicht und nicht mehr als Druckversion beigelegt. Maßgebliche Informationen stehen auf einem Beipackzettel, der dem Kasten beiliegt. 3
  • 4. Vorinformationen und Einleitung: Ein Experimentierkasten, früher auch Experimentalbaukasten, ist eine Sammlung von Lehrmaterial zum Selbststudium, beschränkt auf ein bestimmtes Themengebiet, typischerweise verpackt in einem hölzernen Kasten oder moderner - in einem Karton. Das Lehrmaterial eines Experimentierkastens zeichnet sich dadurch aus, dass es aus einem Anleitungsbuch und diversen Materialien, wie beispielsweise Chemikalien oder elektronischen Bauteilen zum Eigenversuch besteht. Typische Themen von Experimentierkästen sind natur-wissenschaftliche oder ingenieurwissenschaftliche Teilbereiche, zum Beispiel eine Einführung in die Chemie oder in die Elektrotechnik. Die Zielgruppe sind üblicherweise Kinder und Jugendliche. Experimentierkästen gibt es für verschiedene Altersgruppen und in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Sie alle gelten tendenziell als „pädagogisch wertvolles Spielzeug“ – eine Bezeichnung, die diesem Lehrmittel nicht immer gerecht wird, da seriöse Experimentierkästen mehr als nur eine spielerische Herangehensweise voraussetzen und ernsthaft an ihr Thema herangehen. Die Altersfreigabe für den vorliegenden Baukasten wird vom Autor auf mindestens 27 Jahre festgesetzt! Ein Chemiebaukasten oder Chemie-Experimentierkasten ist eine Zusammenstellung von Chemikalien und einfachen Geräten zur Durchführung chemischer Experimente für „Hobbychemiker“. Gedacht ist ein solcher Kasten zum vertieften praktischen Selbststudium für naturwissenschaftlich interessierte Personen. Dem Kasten liegt in der Regel ein Handbuch bei, in welchem die vom Herausgeber vorgesehenen und getesteten Versuche beschrieben sind. Es gibt zu jedem einzelnen Versuch eine Anleitung, sowie eine einfach und kurz gehaltene Erklärung. Wichtige Bestandteile sind oft einfache Glas- und Kunststoffgeräte wie Reagenzglas, Stäbe und Glasröhrchen. Aus Gründen der Kostenersparnis werden die einzelnen Versuchsaufbauten zumeist mit wenigen Standardelementen realisiert, so dass die apparative Durchführung der Versuche teilweise stark von derjenigen in echten 4
  • 5. Laboratorien abweicht. Größere Kästen enthalten beispielsweise Pipetten, Trichter, Filterpapier, Becherglas, Erlenmeyerkolben, Ständer und einiges mehr. Starke Gifte oder feuergefährliche Stoffe gehören heute normalerweise nicht mehr zur Ausstattung eines Chemiebaukastens. In vielen Experimentierkästen waren und sind jedoch Gefahrenstoffe in kleinen Mengen enthalten, die den heutigen Kategorien „gesundheitsschädlich“, „reizend“, „brandfördernd“ oder „ätzend“ zuzuordnen sind. Solche Ausführungen sind beim Verkauf nicht an Minderjährige abzugeben! Beim Experimentieren müssen Erwachsene als Aufsicht zugegen sein. In neuerer Zeit sind Chemiebaukästen auf den Markt gekommen, die frei von Gefahrenstoffen sind. Traditionell wird auch auf im Haushalt vorhandene Alltagschemikalien, wie Soda, Backpulver, Salmiakgeist (Ammoniaklösung), Wasserstoffperoxid und Brennspiritus zurück- gegriffen. Chemiebaukästen sind schon seit Ende des 18. Jahrhunderts erhältlich. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden sie auch als Serien angeboten, so dass ein einfacher Einstieg möglich ist, und das Heimlabor schrittweise aufgebaut werden kann. - um 1680 Der deutsche Chemiker, Mediziner und Volkswirtschaftler Johann Joachim Becher, geboren am 06.05.1635 in Speyer, verstorben im Oktober 1682 in London; ab 1663 Professor der Medizin in Mainz; nach Aufenthalten in München, Wien, Holland und zuletzt in England entwickelte er, soweit bekannt, den ersten für „Laien“ gedachten Experimentiersatz mit Anleitung. - um 1790 Das „Probir-Cabinet“ des Jenaer Apothekers Johann Friedrich August Göttling bzw. „Vollständiges chemisches Probir-Cabinet zum Handgebrauche für Scheidekünstler, Ärzte, Mineralogen, Metallurgen, Technologen, Fabrikanten, Ökonomen und Naturliebhaber“, Jena, - um 1928 Chemiebaukastenserie des Kosmos Verlags, - um 1978 Chemiebaukasten „Der junge Chemiker“ aus der ehemaligen DDR / UdSSR. 5
  • 6. Bereits im 18. Jahrhundert hatte der Umfang der experimentell gemachten Erfahrungen signifikant zugenommen. Eine große Fülle neuer Verbindungen und Reaktionen waren entdeckt worden und die ersten chemischen Verwandtschaftstafeln, sowie bis heute gelehrte Gesetze (z. B. das Atommodell nach Dalton) entstanden. Im 18. und 19. Jahrhundert herrschte zudem die Tradition der so genannten Jahrmarktschemie. Auch hierbei handelte es sich um Laienexperimente. Experimentierkästen waren und sind im Laufe der Zeit Moden und Trends unterworfen, ebenso natürlich dem technischen Fortschritt und Kostendruck als auch Produkthaftungsgründen. Als Beispiel seien Chemie- Experimentierkästen genannt, aus denen im Laufe der Zeit, besonders in den 1980er-Jahren, als gefährlich angesehene Experimente verschwanden. Als Beispiel für technischen Fortschritt sei der Einzug der Digital-technik in die Elektronik-Experimentierkästen genannt. Als Beispiel für eine Mode können Umweltschutz-Experimentierkästen dienen, denen nur eine kurze Popularität beschieden war. Dem Kostendruck sind die seit langem üblichen Kartonverpackungen geschuldet. Getreu dem Namen war ein Experimentierkasten ursprünglich ein Holzkasten mit Schiebedeckel. Der Verkaufspreis eines Experimentierkastens steht besonders bei Qualitätskästen in keinem Verhältnis zu den Materialkosten der enthaltenen Materialien. Der Wert eines Experimentierkastens ergibt sich hier aus der Materialzusammenstellung, die möglichst viele Experimente ermöglichen soll, und dem Anleitungsheft, welches die Experimente und den wissenschaftlichen Hintergrund verständlich und sachlich richtig zu beschreiben versucht. Zu den Tätigkeiten eines Hobbychemikers gehören: • Die Synthese organischer und anorganischer Verbindungen aus einfachen Grundstoffen. • Die Darstellung von Elementen zu Sammlerzwecken • oder zur Weiterverarbeitung. • Die Extraktion von Stoffen aus Pflanzen und anderem natürlichen Material. 6
  • 7. Das Durchführen von Schauexperimenten, die physikalische und chemische Phänomene verdeutlichen, beispielsweise die Luminol- reaktion. • Der Aufbau von galvanischen Elementen und Elektrolyse- vorrichtungen. Dazu gehören beispielsweise das Verkupfern von Metallgegenständen, die Zersetzung von Wasser (Knallgasbildung) und die Castnerzellen. • Das Züchten von Kristallen. • Die Erzeugung von Riech- oder Farbstoffen. Hobbychemiker werden durch ihre Neugier in naturwissenschaftlichen Fragen geleitet. Sie verfolgen weder kommerzielle noch politische Ziele. Trotzdem hat diese Neugier in den Augen der Bevölkerung und der Behörden oft etwas Unheimliches. Da sich viele der nötigen Chemikalien auch zu kriminellen Zwecken (Herstellung von Sprengstoff oder Drogen) verwenden lassen, kommt es teilweise zu Missverständnissen. Bei Anfängern sind besonders Schauversuche beliebt, da sie effektvoll sind und komplizierte chemische Vorgänge, wie etwa Redoxreaktionen veranschaulichen. Chemiebaukästen enthalten unter anderem solche Demonstrationsversuche. Unter Fortgeschrittenen erfreuen sich besonders organische Synthesen großer Beliebtheit. Die Anleitungen und Synthesevorschriften stammen meist aus den Chemiekästen selbst, aus Experimentierbüchern oder aus Fachbüchern, wie dem Römpp, dem Organikum und ähnlichen Quellen. Zunehmend werden auch Anleitungen aus dem Internet eingesetzt, die jedoch meist ursprünglich aus oben genannten Werken stammen. Anders als in Fachgebieten, wie zum Beispiel der Astronomie, ist die Privatforschung im Bereich der Chemie oft als ein schwieriges Unterfangen. Dies liegt vor allem daran, dass die Beschaffung der Materialien zur Forschung (Chemikalien hohen Reinheitsgrades, spezielle Laborgeräte und Fachliteratur) sehr kostenintensiv ist und zunehmend durch rechtliche Verschärfungen erschwert wird. Diesen Umständen zum Trotz gelingen auch im Privatbereich wichtige Entdeckungen. Als allgemeines Beispiel sei die Stiftung Jugend forscht genannt, die eine Chemiesparte anbietet. Neben der Arbeit in der Schule führen viele Jungforscher ihre Projekte auch im Heimlabor durch. Als besonderes 7
  • 8. Beispiel kann die Erforschung der Peroxyoxalat-Chemolumineszenz des 9,9′-Bianthryls im Rahmen einer schulischen Jahresarbeit gegeben werden. Da Hobbychemiker rechtlich als Privatpersonen gelten, ist der Bezug von Chemikalien häufig recht schwierig. Durch verstärkte Sicherheits- maßnahmen und strengere Abgabenreglungen werden Hobbychemiker deshalb immer öfter mit der Polizei konfrontiert. Ebenso können selbst einfachste Grundstoffe, wie Salpetersäure, Salzsäure oder Wasserstoff- peroxid als Zutaten für Sprengstoff – oder Drogensynthesen genutzt werden, weshalb Hobbychemiker häufig in der Rasterfahndung erfasst werden. Da Beteuerungen des reinen chemischen Interesses häufig als Ausreden verstanden werden, kann die Konfrontation mit der Polizei letztendlich zur Schließung der Labors und Konfiszierung aller Chemikalien führen. Lesen und sehen Sie weiter unter: - „Die Entwicklung der Chemieexperimentierkästen: Dr. Florian Öxler“ - „Experimentierkästen und Bücher im Wandel der Zeit: Daniel Wolf“ - http://de.wikipedia.org/wiki/Chemiebaukasten -http://www.chids.de/dachs/wiss_hausarbeiten/Experimentierkaesten_Wolf.pdf 8
  • 9. Der PATHOREMO-Molekülbaukasten Die einzelnen Komponenten sind vor der enzymatischen Reaktion auch bei versehentlichem Verschlucken für Tier und Mensch in ihrer vorliegenden Qualität und Quantität nicht völlig ungefährlich und deshalb außerhalb der Reichweite von Kindern zu verwahren. Bei anleitungsgemäßem Gebrauch ist die Versuchslösung vollständig unschädlich. Zusätzlich benötigte Utensilien je nach Experiment: - Digitale Tier-Waage bis 500kg in 100g Schritten - Digitale Präzisions-Waage bis 100g in 0,01g Schritten - Stilles Wasser möglichst natürlichen Ursprungs - Ggf. Mixer/Schneebesen und Rührschüssel, besser geeignet ist jedoch eine Kunststofflasche, die man einfach schüttelt - Versuchsorganismen - Dunkelfeldmikroskop mit Kamera - Sonstige Laboreinrichtungsgegenstände - Versuchsprotokoll Der Großteil (>99,8 %) der, im Folgenden „Versuchslösung“ genannten, PATHOREMO-Lösung besteht aus H²O-Molekülen. Diese werden als Reaktions- und Trägerlösung benötigt und sind unverzichtbar für die enzymatische Reaktion. Durch enzymatische Bindung synthetisiert in der Lösung ein Molekül namens Oxythiocyanat. Weitere Informationen finden Sie unter anderem unter dem Stichwort „Lactoperoxidase System“. Oxythiocyanat hat bestimmte biochemische Eigenschaften, die Sie nun im Experiment überprüfen können. Bedenken Sie bei Ihrem Versuchsaufbau stets die geringe zeitliche Stabilität des entstandenen Moleküls von nur wenigen Stunden. Alle Versuche sollten deshalb innerhalb von 60 Minuten nach der Synthetisierung abgeschlossen sein! Legen Sie ein schriftliches Protokoll Ihres Versuchsaufbaus an und dokumentieren Sie alle wesentlichen Schritte! 9
  • 10. Warnhinweis!!! Für den unwahrscheinlichen Fall, dass größere Mengen der Versuchslösung von einem Menschen versehentlich verschluckt werden, sind erfahrungsgemäß die folgenden Reaktionen zu erwarten: - Für den Fall, dass der Betroffene zuvor von keiner pathogenen Spezies besiedelt und völlig asymptomatisch war: Keine Reaktion beobachtbar. Keine negative Wirkung auf die natürliche bakterielle Besiedelung der Verdauungsorgane. Keine Jarisch-Herxheimer-Reaktion. - Für den Fall das der Betroffene zuvor von wenigen pathogenen Spezies besiedelt und symptomatisch unspezifisch war: Veränderung der Darmflora. Keine negative Wirkung auf die natürliche bakterielle Besiedelung der Verdauungsorgane. Keine Jarisch-Herxheimer-Reaktion. - Für den Fall, dass der Betroffene zuvor massiv von pathogenen Spezies besiedelt und schwer symptomatisch war: Vermehrte Müdigkeit innerhalb von 24 Stunden nach dem versehentlichen Verschlucken. Veränderung der Darmflora. Keine negative Wirkung auf die natürliche Besiedelung der Verdauungsorgane. Keine Jarisch-Herxheimer-Reaktion. Verlorengegangene Pathogene müssen gegebenenfalls anschließend neu eingebracht werden! „Heilerfolge“ sind ausdrücklich nicht erwünscht, gegebenenfalls unbeabsichtigt und keinesfalls öffentlich zu machen! Reinfektionen durch Zahnherde sind denkbar, Reinfektionen durch intrazelluläre Pathogene stehen in Abhängigkeit zur versehentlich verschluckten Menge der Versuchslösung. Für weitere Fragen wenden sie sich an den Verlag. Alle angegebenen Versuche sollten unter optimalen Bedingungen für die Versuchsorganismen durchgeführt werden. Sowohl die Versuchstiere wie die Versuchsmikroben müssen so nah wie möglich an ihrem optimalen natürlichen Milieu gehalten werden! 10
  • 11. Vor dem Einbringen der Versuchslösung in den Versuch ist ein pathogenes Infektionsgeschehen ausdrücklich wünschenswert aber nicht Bedingung. Die (oral) zu verabreichende Menge der Versuchslösung sollte bei einem Verhältnis von ca. 40:1 liegen. Daraus ergeben sich die folgenden Mengenverhältnisse: Körpergewicht des Milliliter pro Tiermodells in Gramm Versuchsdurchführung in und Kilogramm Milliliter und Gewicht 400.000g 400kg 10.000ml 10kg 80.000g 80 kg 2.000ml 2kg 60.000g 60 kg 1.500ml 1.5kg 40.000g 40 kg 1.000ml 1kg 20.000g 20 kg 500ml 0.5kg 10.000g 10 kg 250ml 250g 1.000g 1kg 25ml 25g 500g 0.5kg 12,5ml 12,5g 200g 0,2kg 5ml 5g 100g 0,1kg 2,5ml 25g 50g 0,05kg 1,25ml 1250mg 20g 0,02kg 0,5ml 500mg 10g 0,01kg 0,25ml 250mg 1g 0,001kg 0,025ml 25mg 0,1g 0,0001kg 0,0025ml 2,5mg Beispiel Überdosierung 500.000g 500kg 4:1 125.000ml 125kg Eine Überdosierung von 500% (8:1) bleibt in der Regel für das Tiermodell auf die bereits beschriebenen Wirkungen begrenzt. Davon abgesehen zeigen sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit organische und physikalische Grenzen, die sich bei allen Lebewesen mit einer Hemmung der Absorbtions-geschwindigkeit äußern wird. Diese Wirkung geht weniger auf den Anteil des Oxythiocyanat in der Versuchslösung zurück und liegt mehr in der schieren Menge der H2O Moleküle begründet. Ab einer Steigerung der Dosierung der Versuchslösung im Experiment auf mehr als 1000% innerhalb der Frist von 60 Minuten nach der Synthetisierung ist von einer deutlichen physikalischen Schädigung der Tiermodelle auszugehen. Eine solche Wasseraufnahme ist unter normalen Bedingungen nur unter körperlichem Zwang denkbar. 11
  • 12. Zur Veranschaulichung vergleichen Sie die Werte in der folgenden Tabelle! Körpergewicht des Tiermodells „Überdosierung“ in %, in Litern, in Millilitern und in Gramm und Kilogramm in Kilogramm (100% = die empfohlene Versuchsmenge in 60 Minuten) 100.000g 100kg 100% 2,5l 2500ml 2,5kg 500% 12,5l 12500ml 12,5kg 1000% 25l 25000ml 25kg 10.000g 10 kg 100% 0,25l 250ml 0.5kg 500% 1,25l 125ml 1,25kg 1000% 2,5l 2500ml 2,5kg 1.000g 1kg 100% 0,025l 25ml 0,025kg 500% 0,125l 125ml 0,125kg 1000% 0,25l 250ml 0,25kg 500.000g 500kg 100% 12,5l 12500ml 12,5kg 500% 62,5l 62500ml 62,5kg 1000% 125l 125000ml 125kg Mit anderen Worten, „solange Sie nicht gerade ein Kamel für zwei Wochen ohne Wasserversorgung durch die Wüste getrieben haben“, werden die Ihnen zur Verfügung stehenden Tiermodelle zunehmend die Wasseraufnahme verweigern. Mit dem angesprochenen Kamel hätten Sie noch die größte Chance für die Aufnahme von 125 Litern der Versuchslösung bezogen auf 500Kg Kamel innerhalb von weniger als 60 Minuten. Es mag weitere Beispiele geben. 12
  • 13. Die Zubereitung einer ein Liter Standardmenge der Versuchslösung: Zusätzlich benötigtes Zubehör: - Eine saubere Flasche mit wenigstens 1,2 Litern Fassungs- vermögen, wenn möglich aus transparentem Kunststoff. - Ein tiergerechter Trinknapf Zunächst füllen Sie 1 Liter stilles Wasser in die Flasche. - Öffnen Sie das mit Nummer 1 gekennzeichnete Fläschchen und entnehmen Sie 1g des Pulvers. Fügen Sie diese Menge dem Wasser in der Flasche zu. Beginnen Sie kräftig zu schütteln, bis alle Klümpchen vollständig aufgelöst sind. - Öffnen Sie die mit Nummer 2 gekennzeichnete Flasche, entnehmen Sie 3g und fügen Sie diese der Flasche hinzu. Jetzt kräftig schütteln! - Öffnen Sie die mit Nummer 3 gekennzeichnete Flasche, entnehmen Sie 3g und fügen Sie diese der Flasche hinzu. Schütteln Sie die Mischung kräftig für ca. drei Minuten. Danach lassen Sie die Mischung für ca. zehn Minuten ruhen. In dieser Zeit wird die Komponente Nummer 1 die anderen Komponenten enzymatisch zu Oxythiocyanat verbinden. - Mit dem vorliegenden Bausatz können Sie 20 Liter der Versuchslösung synthetisieren. Eine mehrfache Wiederholung des Experiments an einem Modell ist in der Regel nicht nötig aber problemlos möglich. - Die Haltbarkeit und Reaktionsfähigkeit der einzelnen Komponenten des Molekülbaukastens wird für 6 Monate ab dem Ausliefern des Baukastens garantiert. Alle Experimente sollten innerhalb dieser Fristen abgeschlossen sein. 13
  • 14. Oxythiocyanat Thiocyanate werden im Körper von Säugetieren auf natürliche Weise gebildet (ca. 40%) und zusätzlich (ca. 60%) mit der Nahrung aufgenommen. Sie finden sich vermehrt in Körpersekreten, wie Tränenflüssigkeit, Milch, Magensekret etc. Thiocyanate sind Teil des „unspezifischen“ Immunsystems. In Verbindung mit Sauerstoff zerstören sie ein weites Spektrum von Bakterien, Viren, und Pilzen - sie wirken als einer der ersten Abwehrmechanismen des Körpers von Säugetieren gegen eindringende Pathogene. http://de.wikipedia.org/wiki/Thiocyanate http://en.wikipedia.org/wiki/Hypothiocyanite Der PATHOREMO-Molekülbaukasten besteht aus denselben Komponenten, aus denen auch innerhalb des Körpers von Säugetieren das Molekül Oxythiocyanat zusammengebaut wird. Oxythiocyanat greift – im Gegensatz zu Antibiotika – weder den Wirtskörper noch probiotische, für den Wirtsorganismus notwendige, Spezies an. Oxythiocyanat wird über Magen und Darm aufgenommen, von wo aus es sich über den Blutkreislauf auch über die Bluthirnschranke hinaus verteilt. Oxythiocyanat ist mit einem Molekülgewicht von gerundet 74 mol wesentlich kleiner als zum Beispiel: Penicillin G 334 mol Amoxicillin 365 mol Doxycyclin 444 mol Ceftriaxone 554 mol Azithromycin 749 mol aber deutlich größer als Wasser 018 mol Bei weiterem Interesse befassen Sie sich mit der „Blut-Hirn-Schranke“, der „Zellmembran“ und der so genannten „Ionenpumpe“ im Hinblick auf die Notwendigkeit von „elektrischen Ladungspotentialen“ bei molekularen Bindungen. 14
  • 15. Die Versuche Didaktisch bauen die Versuche aufeinander auf. Je nach Vorkenntnissen können Sie jedoch zu einem Ihrem Wissensstand angemessenen Versuch übergehen, ohne zuvor die voranstehenden Versuche ausgeführt zu haben. Versuchsaufbau Nr. 1: Saccharomyces cerevisiae: - Verwenden Sie eine Ihnen bekannte und für Sie erfolgreiche Hefeteigmischung. - Vermengen Sie alle Zutaten wie gewohnt, außer, dass Sie dieses Mal die Hefe, bevor Sie sie dem Teig zufügen, in der entsprechenden Menge der Versuchslösung restlos auflösen. - Starten Sie das Backprogramm wie gewohnt. - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert. Das zu erwartende Ergebnis wird nicht vorweggenommen. Versuchsaufbau Nr. 2: Saccharomyces cerevisiae: - Verwenden Sie eine Ihnen bekannte und für Sie erfolgreiche Braumischung. - Setzen Sie drei Liter Bier an und warten Sie, bis die Gärmischung sich in optimaler Gärung befindet und reichliche Gärgase aufsteigen. - Nun fügen Sie 500ml der Versuchslösung hinzu. - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert. Das zu erwartende Ergebnis wird nicht vorweggenommen. Versuchsaufbau Nr. 3: Coturnix coturnix: - Verwenden Sie als Tiermodelle 10 Wachteln. - Halten Sie die Tiermodelle für 12 Stunden ohne Zugang zu Trinkwasser. - Versorgen Sie die Tiermodelle von nun ab ausschließlich mit der Versuchslösung, so lange Sie wollen. - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert. Das zu erwartende Ergebnis lautet keine schädigende Veränderung beobachtbar. Zuvor festgestellte Pathogene werden eradiert. Versuchsaufbau Nr. 4: Mus musculus: - Verwenden Sie als Tiermodelle 10 Labormäuse. - Halten Sie die Tiermodelle für 12 Stunden ohne Zugang zu Trinkwasser. - Versorgen Sie die Tiermodelle von nun ab ausschließlich mit der Versuchslösung, so lange Sie wollen. 15
  • 16. - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert. Das zu erwartende Ergebnis ist keine schädigend Veränderung beobachtbar. Zuvor festgestellte Pathogene werden eradiert. Versuchsaufbau Nr. 5: Rana catesbeiana: - Verwenden Sie als Tiermodelle 10 Kaulquappen. - Halten Sie die Tiermodelle unter optimalen natürlichen Bedingungen. - Wechseln Sie 50% des Wassers mit der Versuchslösung. - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert. Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Rana catesbeiana angegeben. Versuchsaufbau Nr. 6: Hydatigera taeniaeformis - Legen Sie eine Kultur Hundebandwürmer an. - Setzen sie die Kultur der Versuchslösung aus. - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert. Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Hydatigera taeniaeformis angegeben. Versuchsaufbau Nr. 7: Campylobacter jejuni - Legen Sie in einem geeigneten Modell eine Kultur Campylobacter jejuni an. - Setzen sie die Kultur der Versuchslösung aus. - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert. Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Campylobacter jejuni im Modell angegeben. Versuchsaufbau Nr. 8: Mycobacterium tuberculosis - Legen Sie in einem geeigneten Modell eine Kultur Mycobacterium tuberculosis an. - Setzen sie die Kultur der Versuchslösung aus. - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert. Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Campylobacter jejuni im Modell angegeben. 16
  • 17. Versuchsaufbau Nr. 9: Helicobacter pylori - Legen Sie in einer Brucella Broth eine Kultur Helicobacter pylori, Stamm M:72 bei pH 6.0 an. Anzuchtvorlauf für 48 Stunden. - Setzen Sie die Kultur der Versuchslösung aus. - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert. Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Helicobacter pylori in der Kultur angegeben. Im Tiermodell ist dieser Effekt bereits belegt. Versuchsaufbau Nr. 10: Borrelia burgdorferi - Führen Sie diesen Versuch mit einem Primaten, der bereits mit Borrelia burgdorferi infiziert ist, durch. - Erledigen Sie nach Ihrer Methode die Blutentnahme und gegebenenfalls die Kultur. Machen Sie drei positive Videonachweise vom intra- und extrazellulären Befall des Blutes mit Ihrem Dunkelfeld- oder Phasenkontrastmikroskop. - Geben Sie dem Primaten die entsprechende Menge Versuchslösung am Morgen auf nüchternen Magen. Nach der Flüssigkeitsaufnahme (innerhalb von 60 Minuten) können Sie das Tier wieder mit fester Nahrung versorgen. - Führen Sie erneut 24 Stunden, 14 Tage und 40 Tage später Dunkelfelduntersuchungen durch. - (Wiederholen Sie gegebenenfalls diesen Versuch an fünf Tagen hintereinander, wenn sich der Primat im 3. Stadium einer Borrelieninfektion befindet.) - Beobachten und dokumentieren Sie, was passiert. Das zu erwartende Ergebnis wird vom Entwickler des PATHOREMO mit einem spontan letalen Verlauf für Borrelia burgdorferi im Blut des Tiermodells angegeben. Diese Wirkung lässt sich im Blut des Primaten anschließend überprüfen. Es liegen der Redaktion widersprüchliche Informationen über den Langzeiteffekt bei Primaten vor. Möglicherweise ist der Versuch in schweren Fällen in kurzer Folge aufeinander zu wiederholen. 17
  • 18. Stellungnahme zu Tierversuchen Die Forschungsfreiheit zählt im Zusammenhang mit der Wissenschaftsfreiheit und der Lehrfreiheit noch zu den bürgerlichen Grundrechten. In Deutschland wird die Freiheit der Wissenschaft, Forschung und Lehre gemäß Art. 5 Abs. 3 des Grundgesetzes als Grundrecht geschützt. Tierversuche sind Experimente, in denen Tiere eingesetzt werden. Ziele von Tierversuchen sind der Erkenntnisgewinn in der Grundlagenforschung und die Entwicklung und Erprobung neuer Therapiemöglichkeiten in der Medizin. Es wird geschätzt, dass weltweit jedes Jahr mindestens 100 Millionen Wirbeltiere – vor allem Zuchtformen der Hausmäuse und der Wanderratten, aber auch Primaten und ca. 10% Vögel – für Tierversuche verwendet werden. Viele davon sterben während der Experimente oder werden anschließend getötet. Die Aussagekraft und ethische Vertretbarkeit von Tierversuchen ist umstritten. Die Forschung mit Tieren wird in der Regel in Universitäten und Forschungseinrichtungen, Pharmaunternehmen und Dienstleistungs- unternehmen durchgeführt. Die meisten Tiere werden eigens für Forschungszwecke gezüchtet, nur sehr wenige werden dafür aus der freien Wildbahn gefangen. Tierversuche im Sinne des deutschen Tierschutzgesetzes sind Versuche an lebenden Tieren. Die Tötung eines Tieres, um zum Beispiel an seinen Organen oder Gewebe Versuche durchzuführen, ist also kein Tierversuch im gesetzlichen Sinne. Laut §7 des deutschen Tierschutzgesetzes sind Tierversuche „Eingriffe oder Behandlungen zu Versuchszwecken“, die „mit Schmerzen, Leiden oder Schäden für diese Tiere“ einhergehen können“. Auch die Veränderung des Erbguts von Tieren fällt unter den Begriff Tierversuch, „wenn sie mit Schmerzen, Leiden oder Schäden für die erbgutveränderten Tiere oder deren Trägertiere verbunden sein können“. Oxythiocyanat ist auch bei täglicher Gabe über einen langen Zeitraum in der beschriebenen hohen Konzentration NICHT geeignet, um Schmerzen, Leiden, Schäden oder sogar Vergiftungserscheinungen in Säugetieren zu verursachen. 18
  • 19. Haftungsausschluss: Die nichtschädliche Wirkung von Oxythiocyanat ist in zahllosen Anwendungen untersucht und belegt worden und lässt sich überdies leicht überprüfen. Dennoch weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie sich vor jedem Experiment eigenverantwortlich und umfassend informieren müssen. Sie allein sind verantwortlich für Ihr Experiment. Aufgrund einer anderen Gesetzeslage wird Oxythiocyanat in einem Produkt namens KiB500 in England und als FirstLine in den USA als natürliches Antibiotikum vermarktet. Eine Zulassung als Medikament wurde von dem Entwickler bislang vergeblich angestrebt. Bereits durchgeführte Studien sind von den medizinischen Fachgesellschaften bislang erfolgreich „schubladisiert“ worden. Ebenso existieren eine Vielzahl von Patenten und Anwendungen basierend auf dem oben beschriebenen System. Der Redaktion liegen Teile solcher Studien und Patente vor. Die Beseitigung von Helicobacter pylori ist im Falle der oralen Aufnahme von nur 0,5 Litern der Versuchslösung regelmäßig beobachtet worden. Die erfolgreiche und vollständige Eradierung von Borrelia burgdorferi in Menschen wäre u.a. abhängig von dem Immunstatus, der Dauer der Infektion und der Anwesenheit und Lokalisation der Infektionsherde. Eine Therapie oder ein Missbrauch von Pathoremo für Menschenversuche ist ausdrücklich zu unterlassen! Nach unseren Informationen hat ein in Deutschland heute neu zugelassenes Medikament einen wissenschaftlichen Nachweis von durchschnittlich 90,000 - 100,000 Seiten DinA4 vorzulegen. Die Entwicklungskosten werden häufig mit ca. 800 Millionen Euro – ohne Markteinführungskosten---angegeben. Die Entwicklungszeit wird mit 10- 30 Jahren veranschlagt. 19
  • 20. Wir leben heute in einer monopolisierten und zum Zwecke der Gewinnmaximierung stark reglementierten “Wissenschaftsdiktatur“, in der die Erfindung neuer Krankheiten und die Verbreitung von chronisch und langsam verlaufenden Infektionen durch beispielsweise Impfungen einen wesentlich höheren wirtschaftlichen Profit garantieren als die Entwicklung neuer wirksamer Medikamente. PATHOREMO wird nach Auffassung der Redaktion in Deutschland und den dort bestehenden, sich täglich ausweitenden Fehlstellungen in Wissenschaft, Medizin, Politik, und Justiz kein zugelassenes Medikament werden können und daher bis auf Weiteres den „Baukastenstatus“ nicht verlassen! Dieser Umstand spiegelt in keiner Weise einen Mangel an Hintergrundwissen, noch einen Mangel an Sicherheit wider. Sollten Ihnen die hier nur sehr kurz angeschnittenen Hintergründe bislang verborgen geblieben sein, und sollten Sie Zweifel an den hier gemachten Aussagen erheben, empfehlen wir Ihnen, sich zunächst unabhängig und kontrovers zu informieren. Der PATHOREMO-Molekülbaukasten ist der Versuch, die bestehenden Gesetze zu respektieren und die Machtstrukturen eines gigantischen Geflechts von Chemieindustrie, Gesundheitsindustrie und Politik nicht unnötig zu provozieren und Ihnen als Endverbraucher dennoch die Möglichkeit zu bieten, eigene unabhängige Untersuchungen über die Möglichkeiten in der Anwendung von Oxythiocyanat anzustellen. Das Konzept der Verbreitung von Oxythiocyanat in der Form eines Baukastens ist Patentrechtlich geschützt und kann legal nur mit schriftlicher Genehmigung des Inhabers erfolgen. Es ist nicht nur sehr aufwändig und teuer die einzelnen Komponenten frei zu erwerben und die richtige Rezeptur zu kopieren sondern auch strafbar das Patentrecht zu umgehen. 20
  • 21. Gunnar Torbohm, • geboren 1967 in Bremen • Studium der Sozialarbeitswissenschaft an der Universität Bremen, Abschluss 2005. • „Symptome der Borreliose“ 1994-2009 • ca. 30X Schulmedizinische Diagnostik auf alles Mögliche von Weichteilrheuma über Antibiotikasucht bis CFS • Seit 2005, 2,5 Jahre der schumedizinischen Therapieversuche • Seit 2007,2 Jahre der alternativmedizinischen Therapieversuche • IFS, Gründung des „Institut für Symptomforschung“ 2007 • 2008 Erste Veröffentlichungen auf Youtube • Seit Anfang 2009 sympthomfrei • IRIMSI, Gründung des “Independent Research Institute for Multi Systemic Infections”2010 • “Der Pathoremo-Molekülbaukasten” 2011 Copyright 2011 21