SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Tablet, Mobile, Paid Content & Co.
Welche Strategien verfolgen deutsche Zeitungsverlage
im Digital Publishing?

 INFOTAG „PAID CONTENT IM LOKALEN




Matthias Schönwandt, Partner SCHICKLER Beratungsgruppe

Hamburg|München März 2013
1 Zielsetzung und Aufbau der Studie
            2 Bild über die Strategien
            3 Detailauswertung
            4 Rohdaten der Fragebogen-Auswertung
            5 Fragebogen
            6 Über SCHICKLER
SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie   März 2013   Seite 2
Digital Publishing Studie


                                                     Zielsetzung

                         Ein Bild über die aktuellen Strategien deutscher Zeitungsverlage
                                           im Digital Publishing schaffen.

                    Befragung von Verlagen                              Analyse digitaler Angebote


                                                                    Analyse der digitalen Angebote
          Befragung von 83 Geschäftsführern
                                                                   Deutschlands 30 größter regionaler
       regionaler Tageszeitungen in Deutschland.
                                                                           Tageszeitungen.




                            Zusammenführung von Entscheider-Meinungen und einer
                               Analyse aktueller Digital-Angebote in Deutschland.


SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie          März 2013                                         Seite 3
1 Zielsetzung und Aufbau der Studie
            2 Bild über die Strategien
            3 Detailauswertung
            4 Rohdaten der Fragebogen-Auswertung
            5 Fragebogen
            6 Über SCHICKLER
SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie   März 2013   Seite 4
Bild über die Digital-Strategien deutscher regionaler Tageszeitungen

       Die Verlage entwickeln neue digitale Produkte und positionieren diese als Alternative zum
        klassischen Print-Produkt.
       Diese digitalen Produkte werden unter der Marke der Tageszeitung entwickelt, fokussieren
        jedoch stark auf neue Zielgruppen.
       Die Mehrheit der befragten Verlage verfolgt eine Online-First Strategie im Lokalen.
       Die mit dem digitalen Geschäft erwirtschafteten Umsätze sind heute gering. Die
        redaktionellen Kosten können nicht gedeckt werden.
       Ein Großteil der Verlage sieht die geringen Erlöspotenziale und fehlende
        Vermarktungsmodelle als eine der größten Hürden für die Digital-Strategie.
       Daher verfolgen die Verlage ihre Digital-Strategie mit geringen Investitionen und wenigen
        Kapazitäten.
       Um angemessene Umsätze zu erwirtschaften wird Paid Content als notwendig angesehen.
        Eine Mehrheit der Verlage tendiert zu der Meinung, dass sich Paid Content für regionale
        Tageszeitungen durchsetzen wird.




SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie     März 2013                                      Seite 5
1 Zielsetzung und Aufbau der Studie
            2 Bild über die Strategien
            3 Detailauswertung
            4 Rohdaten der Fragebogen-Auswertung
            5 Fragebogen
            6 Über SCHICKLER
SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie   März 2013   Seite 6
Die folgende Detailauswertung ist in fünf Bereiche unterteilt. Als letzter Bereich wird
die Einschätzung und Empfehlung von Schickler präsentiert.
  Inhalte der Detailauswertung

                                                Welche digitalen Kanäle bieten Verlage an?
           Digitale Kanäle
                                                Welchen Stellenwert haben die mobilen Kanäle?


                                                Wie unterscheiden sich digitale Reichweiten?
           Digitale Marktausschöpfung
                                                Wie steht die Digital- zur Print-Reichweite?


                                                Sind die digitalen Angebote wirtschaftlich?
           Wirtschaftlichkeit
                                                Können journalistische Kosten refinanziert werden?

                                                Wie positionieren Verlage ihre digitalen Angebote?
           Strategie                            Wo sehen die Verlage Hürden?
                                                Wie stehen die Verlage Paid Content gegenüber?
                                                Beispielhafter Vergleich der Kapitalisierung im Online-
           SCHICKLER Einschätzung                  und Print-Bereich.
                                                  Schickler-Empfehlung für regionale Verlage.


SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie        März 2013                                          Seite 7
Die befragten Verlage nehmen die digitalen Kanäle ernst.
Speziell die mobilen Kanäle werden fokussiert.
  Digitale Kanäle: Portfolio und Geschäftsmodelle im Digital Publishing

     Abdeckung mobiler digitaler Kanäle heute
     und in 12 Monaten                                                     Erläuterung
                                                                            Jeder Verlag besitzt ein Browser-basiertes
                                                                             Web-Angebot.
                        heute                   54%
                                                                            Die Verlage nehmen die digitalen Kanäle
             iPad
                                                                             ernst. In 12 Monaten wollen über 80% der
                        12 Monate                     85%
                                                                             befragten Verlage auf dem iPad und über
                                                                             90% auf Android Geräten verfügbar sein.
                                                                             Die Abdeckung mit iPhone-Apps wird dann
                        heute               46%                              vollständig sein.
        Android
                                                                            Die Windows Mobile Plattform besitzt eine
                        12 Monate                      92%
                                                                             geringe Relevanz. Die befragten Verlage
                                                                             geben eine Abdeckung von 23% an. Diese
                                                                             wird in 12 Monate auf 38% ansteigen. Bei
                        heute                         85%                    Analyse der Angebote der 30 größten
         iPhone                                                              Verlage zeigte sich eine geringe
                        12 Monate                       100%                 Abdeckung von 3%. Die Verlage sehen
                                                                             hier keinen Fokus.

  Quelle: Auswertung Fragebögen, Schickler Research

SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                   März 2013                                             Seite 8
Die digitale Marktausschöpfung der Online-Angebote deutscher
regionaler Tageszeitungen ist sehr unterschiedlich.
  Digitale Marktausschöpfung (Top 30 Regionalverlage)

     Korrelation zwischen Verkaufter Auflage
     und Unique User pro Monat (ohne Ausreißer)*                                               Erläuterung

                                          1.800                                                 Die Korrelation zwischen verkaufter
                               Tausende




                                                                                                 Auflage und Anzahl Unique User ist ein
                                          1.600
                                                                                                 Maß für die digitale Marktausschöpfung.
       Unique User pro Monat




                                          1.400                                                 Diese digitale Marktausschöpfung
                                          1.200                                                  deutscher (regionaler) Zeitungs-Sites ist
                                                                                                 sehr unterschiedlich.
                                          1.000
                                                                                                Dies zeigt sich durch Vergleich der Unique
                                           800                                                   Users bei Zeitungen mit ähnlicher
                                           600                                                   Auflagengröße.
                                           400                                                  Die Anzahl Unique Users des Online-
                                                                                                 Angebots hängt nicht direkt mit der
                                           200                                                   Auflage einer Zeitung zusammen.
                                             0                                                  Auch kleinen Zeitungen ist es möglich, ein
                                                  0   100     200     300    400                 Online-Angebot mit einer überproportional
                                                                      Tausende                   hohen Anzahl Unique Users zu betreiben.
                                                       Verkaufte Auflage

* Basierend auf AGOF, IVW, 2012.

SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                                       März 2013                                             Seite 9
Unique User / verkaufte Auflage
                                                                                                                                        M
                                                                                                                                          ag
                                                                                                                                             de
                                                                                                                                                 bu Die
                                                                                                                                                     rg Rh
                                                                                                                                                          er        e




                                                                                                                                                                                      0
                                                                                                                                                                                      2
                                                                                                                                                                                      4
                                                                                                                                                                                      6
                                                                                                                                                                                      8
                                                                                                                                                                                     10
                                                                                                                                                                                     12
                                                                                                                                                                                     14
                                                                                                                                                                                     16
                                                                                                                                                                                     18
                                                                                                                  Sc
                                                                                                                       hl                                     V in
                                                                                                                         es                           Sü olk pfa
                                                                                                                            w                               dw ss lz
                                                                                                                               ig Ze                            es t im
                                                                                                                                 -H itu
                                                                                                                                     o l n g Os t P m e
                                                                                                                                        st
                                                                                                                                           ei sgr tse ress
                                                                                                                                             n                    e
                                                                                                                                      N i sc upp Ze e
                                                                                                                                          eu he e
                                                                                                                                             e                          i
                                                                                                                                                         r        T tu
                                                                                                                                               O Ze hü ng
                                                                                                                                                   sn it               rin
                                                                                                                                             M ab ung ge
                                                                                                                                                itt rü
                                                                                                                                                    el ck sve n




SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie
                                                                                                                                                       de e                 rl
                                                                                                                                                 Sä uts r Ze ag
                                                                                                                                                      ch ch i tu
                                                                                                                                                           si e Z n g



                                                                                                                                                                                     Durchschnitt 3,5
                                                                                                                                                              sc
                                                                                                               N                                                 he ei tu
                                                                                                                 ür
                                                                                                                    nb                                                         n
                                                                                                                                                             Fr Zei g
                                                                                                                       er                  Pa                   ei tu
                                                                                                                          ge




                                               * Basierend auf AGOF 2012, IVW 2012, inklusive Unterausgaben.
                                                                                                                                               ss R e P ng
                                                                                                                             rN                     a          he re
                                                                                                                                  ac         Le uer i n- sse
                                                                                                                                      hr
                                                                                                                                         ic ipz Ne Zei
                                                                                                                                           ht ig                          t
                                                                                                                                              en er ue ung
                                                                                                                                                  /N V Pre
                                                                                                                                                      ür ol k ss
                                                                                                                                                           n       s           e
                                                                                                                                                  N ber zei
                                                                                                                                                     eu g
                                                                                                                  H                                        e      er tun
                                                                                                                     es                                       W Ze g
                                                                                                                        sis                                      es i t
                                                                                                                            ch                Sc                   tf un
                                                                                                                                e/                 hw We älis g
                                                                                                                                  N                                        c
                                                                                                                                    ie M äbi ser he




März 2013
                                                                                                                                       de är                  sc K
                                                                                                                                           rs ki s he uri
                                                                                                                                              äc ch                          e
                                                                                                                                                  hs e Z ei r
                                                                                                                                                      i s Al tu
                                                                                                                                              Kö ch lg ng
                                                                                                                                                  ln e em
                                                                                                                                                     er Al                e
                                                                                                                            H                   Sa St a lgem ine
                                                                                                                              an                     ar dt- e
                                                                                                                 St               no                      br A ine
                                                                                                                    ut                ve                     üc nz
                                                                                                                      tg                  rs
                                                                                                                         ar                 ch B ker eige
                                                                                                                            te                 e            e        Z
                                                                                                                              rZ                    Al rlin ei t r
                                                                                                                                   ei                  lg er un
                                                                                                                                                                                g
                                                                                                                                                                                                                                                                                    Normalisierte digitale Marktausschöpfung (Top 30 Regionalverlage)




                                                                                                                                     tu                    em Z
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Unique User pro verkauftem Exemplar. Viele liegen darunter.




                                                                                                                                        ng                            e
                                                                                                                                                                                                               Anzahl Unique User Online in Relation zu verkaufter Auflage Print*




                                                                                                                                            /S W eine i tun
                                                                                                                                               tu A
                                                                                                                                                   ttg Z- Ze g
                                                                                                                                                        ar T it i tu
                                                                                                                                                            te el ng
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Im Durchschnitt erreichen deutsche regionale Tageszeitungen 3,5




                                                                                                                                                     M r Na NR
                                                                                                                                                         ün                   W
                                                                                                                                                              c ch
                                                                                                                                            Au       Ba hne rich
                                                                                                                                               gs dis r M ten
                                                                                                                                                    bu ch er
                                                                                                                                                         rg e Z ku
                                                                                                                                                             er       ei r
                                                                                                                                             H Rh Allg tung
                                                                                                                                               am e                  e
                                                                                                                                                     bu i nis me
                                                                                                                                                          rg ch ine
                                                                                                                                                              er e
                                                                                                                                                                 Ab Po
                                                                                                                                                                    en st
                                                                                                                                                                        db
                                                                                                                                                                             la
                                                                                                                                                                                tt
Seite 10
Ein Unique User kann nicht mit einem Print-Abonnenten verglichen
werden, da die Nutzung im Print ungleich intensiver ist.
  Digitale Marktausschöpfung (Top 30 Regionalverlage)

     Visits pro Unique User (pro Monat), Page
     Impressions pro Visit*                                                          Erläuterung

        6                                      12                                     Im Durchschnitt besucht ein Unique User
                                                                                       eine Zeitungssite etwa zwei- bis fünfmal
                     max                                                               pro Monat. Pro Besuch klickt er ca. vier bis
        5                                      10         max
                                                                                       zehn Seiten an.
                                                                                      Diese Zahlen machen deutlich, dass ein
        4                                      8
                                                                                       Unique User nicht mit einem Print-
                  Ø 3,4                                                                Abonnenten verglichen werden kann,
                                                          Ø 6,6
        3                                      6                                       dessen Nutzung um Größenordnungen
                                                                                       intensiver ist.
                     min
        2                                      4           min                        Bei der Analyse dieser Daten ist zu
                                                                                       beachten, dass ein Anteil der Besucher
                                                                                       über Suchmaschinen auf die Online-
        1                                      2                                       Angebote von Zeitungen geleitet werden.

        0                                      0
        Visits / Unique User                        Page Impr. / Visit

* Basierend auf AGOF, IVW, 2012.

SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                             März 2013                                              Seite 11
Bislang ist der wirtschaftliche Beitrag der digitalen Angebote gering,
ein Umsatzanstieg auf 6% der Verlagsumsätze wird erwartet.
  Wirtschaftlichkeit des Digital Publishing


     Anteil der digitalen Angebote am Umsatz                             Erläuterung
                                                                          Bislang ist der wirtschaftliche Beitrag der
         7%                                                                digitalen Angebote im Vergleich zum Print
                                                                           gering.
         6%                                                               Im Durchschnitt beträgt der Umsatzanteil
                                                 6,1%
                                                                           nur 1,2%
         5%
                                                                          Der Umsatzanteil soll jedoch in den
         4%                                                                kommenden drei Jahren auf 6,1%
                                                                           anwachsen.
         3%

         2%

         1%
                          1,2%
         0%
                          Heute                In 3 Jahren


  Quelle: Auswertung Fragebögen

SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                 März 2013                                              Seite 12
70% der befragten Verlage können Kosten für Digital Publishing nicht
decken. Unter Einbezug der Redaktionskosten schafft es kein Verlag.
  Wirtschaftlichkeit des Digital Publishing


     Umsatz und Kosten des Digital Publishing                                  Erläuterung
                                                                                69% der befragten Verlage können die
                                                                                 Kosten des Digital Publishing nicht mit den
        Kosten lassen                                                            Erlösen decken.
        sich decken                                                             Oft werden hierbei journalistische Kosten
               31%                                                               nicht mit einbezogen.
                                                                                Unter Einbezug eines fairen Anteils dieser
                                                                                 Kosten für die Redaktion erklären 100%
                                                                                 der befragten Verlage, dass sie die Kosten
                                                                                 nicht decken können.


                                                        69%

                                                  Kosten lassen
                                               sich nicht decken



  Quelle: Auswertung Fragebögen

SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                       März 2013                                             Seite 13
Über 46% der befragten Verlage glaubt fest, dass sich Paid Content
für regionale Tageszeitungen durchsetzen wird.
  Strategie im Digital Publishing


     Paid Content für Regionalzeitungen                              Erläuterung

                  Wird sich Paid Content für regionale                Über 46% der befragten Verlage glaubt
                        Tageszeitungen durchsetzen?                    fest, dass sich Paid Content für
          8%                                                           Regionalzeitungen durchsetzen wird.
          eher nein                            46%                    Weitere 46% stimmen der Aussage unter
                                                 ja                    Vorbehalt zu.
         46%                                                          31% der Verlage sind der Meinung, dass
         eher ja                                                       sich journalistische Inhalte nur mit Paid
                                                                       Content refinanzieren lassen. Weitere
               Nur Paid Content kann journalistische                   38% stimmen der Aussage unter Vorbehalt
                               Kosten refinanzieren                    zu.

           31%                                 31%
           eher nein                             ja

             38%
             eher ja

  Quelle: Auswertung Fragebögen

SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie             März 2013                                           Seite 14
Über 90% der Verlage positionieren ihr Online-Angebot als Alternative
zu ihrem klassischen Print-Angebot.
  Strategie im Digital Publishing

     Einordnung der Strategie im Digital
     Publishing                                                                    Erläuterung
                                                                                    Über 90% der Verlage sehen ihre Online-
             Online als Alter-                                                       Angebote als Alternative zu Print, und
                                                                 90%                 wollen alle Inhalte – auch die lokalen
              native zu Print
                                                                                     Inhalte – digital zur Verfügung stellen
        Auch lokale Inhalte                                                          (77% Zustimmung).
                                                            77%
        digital bereitstellen                                                       Etwas mehr als die Hälfte der befragten
                                                                                     Verlage sieht Online-First als redaktionelle
            Online-first auch                                                        Strategie, auch im Lokalen (53%
                                                     53%
                 im Lokalen
                                                                                     Zustimmung).
         Digitale Investition                                                       Trotzdem belassen die Verlage ihre
                                                           70%                       digitalen Investitionen eher auf einem
      auf niedrigem Niveau
                                                                                     niedrigen Niveau (70% Zustimmung).
     Mit Digital-Angeboten
                                               30%
                                                                                    Etwa ein Drittel der Verlage zielt darauf ab,
     Leser an Print führen                                                           mit digitalen Angeboten zukünftige Leser
                                                                                     an Print heranzuführen (30% Zustimmung)
        Mit digitalen Ange-                                                          oder zumindest die Marke zu stärken
                                                           69%
      boten Marke stärken                                                            (69% Zustimmung).


  Quelle: Auswertung Fragebögen

SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                           März 2013                                               Seite 15
Als größte Hürde für die Umsetzung werden die geringen
Erlöspotenziale sowie fehlende Vermarktungsmodelle gesehen.
  Strategie im Digital Publishing

     Hürden zur Umsetzung der Strategie im
     Digital Publishing                                             Erläuterung
                                                                     Als größte Hürden für die Umsetzung der
                Geringe
                                                                      digitalen Strategie werden die geringen
         Erlöspotenziale
                                                69%                   Erlöspotenziale (69% Zustimmung) sowie
                                                                      die fehlenden Vermarktungsmodelle (77%
                                                                      Zustimmung) gesehen.
        Fehlende Ver-                                                Die geringen Erlöse lassen keine großen
                                                  77%
     marktungsmodelle                                                 Personalausstattungen zu. Fehlende
                                                                      Kapazitäten werden als größtes Hindernis
                Fehlende                                              in der Umsetzung gesehen (69%
                                                69%
              Kapazitäten                                             Zustimmung), insbesondere in den
                                                                      Lokalredaktionen (61% Zustimmung) und
                                                                      im Management (61% Zustimmung).
               Fehlendes
               Know-how
                                      16%                            Dagegen glaubt die Mehrzahl der
                                                                      befragten Verlage, dass fehlendes Know-
                                                                      how (84% Zustimmung) und die IT-
                IT-Voraus-                                            Voraussetzungen (76% Zustimmung)
                                          24%
                setzungen                                             keine Hürden darstellen.


  Quelle: Auswertung Fragebögen

SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie            März 2013                                           Seite 16
Über die Hälfte der befragten Verlage glaubt nicht, dass ihre aktuelle
Strategie ausreichend ist.
  Einschätzung der Verlags-Strategie

     Strategie ausreichend um Strukturwandel
     der Tageszeitung zu meistern?                                             Erläuterung
                                                                                Die Ungewissheit bleibt groß. Über die
                                                                                 Hälfte der befragten Verlage (53%) glaubt
         Ja, Strategie                                                           nicht, dass ihre aktuelle Strategie für die
         ausreichend                                                             digitale Welt ausreicht, um den
                                                                                 Strukturwandel der Tageszeitungen zu
                                                                                 meistern.

            47%
                                                          53%




                                                 Nein, Strategie
                                               nicht ausreichend


  Quelle: Auswertung Fragebögen

SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                       März 2013                                              Seite 17
Die Kapitalisierung von Unique Usern über Anzeigen ist zu gering, um
journalistische Kosten zu refinanzieren.
  Schickler Einschätzung und Empfehlung

                 Print-Kapitalisierung                      Studie                    Online-Kapitalisierung
                   (Verkauft und Anzeigen)                                          (Display-Anzeigen, ohne Rubriken)

     150.000 verkaufte Auflage                        Ø 3,5 Unique          525.000 Unique User
     Umsatz pro verkaufter Auflage im                  User pro              Werbeerlöse pro Unique User im
      Jahr, inkl. Anzeigen: 600 €                       verkaufter             Jahr: 2 – 4 €
     Umsatz pro Jahr: 90 Mio. €                        Auflage               Umsatz pro Jahr: 1,0 – 2,1 Mio. €



                          Die Online-Kapitalisierung beträgt 1% –3% der heutigen Print-Kapitalisierung




     Trotz einer vergleichsweise hohen Anzahl Unique Usern ist die Online-Kapitalisierung gering.
     Um eine zu Print vergleichbare Online-Kapitalisierung zu erreichen, wäre eine Erhöhung der Unique
      User auf 22,5 – 45 Mio. notwendig oder eine Erhöhung der Werbeerlöse pro Unique User im Jahr
      auf 171 €.
     Beide Szenarien der Erhöhung sind nicht realistisch. Die Online-Kapitalisierung über Anzeigen ist
      zu gering, um journalistische Kosten zu refinanzieren.

  Quelle: Schickler Research

SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                März 2013                                                   Seite 18
Da die Online-Werbeerlöse auch in Zukunft nicht ausreichen, um Redaktionskosten zu
tragen, wird Paid Content zu einer Notwendigkeit.
  Schickler Einschätzung/Empfehlung

                   SCHICKLER Einschätzung                                        SCHICKLER Empfehlung


        Die Online-Werbeerlöse werden auch in                           Voraussetzung für Paid Content sind
         Zukunft nicht ausreichen, um einen fairen                           exklusiver Content (regionale Inhalte,
         Anteil an den Redaktionskosten zu tragen.                             attraktiv dargestellt),
         Gründe hierfür sind:                                                intensive lokale Nutzung der Site, und
             Niedriges Preisniveau für Online-Werbung.                      attraktive Angebote, die intensiv verkauft
                                                                               werden müssen.
             Keine führende Marktposition im Online-
                                                                         Notwendig für die Einführung von Paid Content
              Werbemarkt.
                                                                             Neue Ziele und Strategien, die die
             Geringe Nutzungsintensität in der Region.                        Nutzungsintensität im Lokalen in den
                                                                               Fokus stellen.
                                                                             Neue Zielgrößen (jenseits von
                                                                               Reichweite und Werbeerlöse), die diese
                                                                               Nutzungsintensität abbilden.
     Wenn größere Teile der Leserschaft digitale                            Neue redaktionelle Konzepte in den
      Medien bevorzugen, geht an Paid Content kein                             Lokalredaktionen, um bei gleichen
      Weg vorbei.                                                              Kosten die Attraktivität des lokalen
                                                                               Auftritts zu stärken.


SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie              März 2013                                                 Seite 19
1 Zielsetzung und Aufbau der Studie
            2 Bild über die Strategien
            3 Detailauswertung
            4 Rohdaten der Fragebogen-Auswertung
            5 Fragebogen
            6 Über SCHICKLER
SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie   März 2013   Seite 20
1 Zielsetzung und Aufbau der Studie
            2 Bild über die Strategien
            3 Detailauswertung
            4 Rohdaten der Fragebogen-Auswertung
            5 Fragebogen
            6 Über SCHICKLER
SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie   März 2013   Seite 21
Die Schickler Beratungsgruppe bietet Kompetenzen in der Unternehmensberatung, der
Personalberatung und in der Personalentwicklung.
  Schickler Beratungsgruppe




              Gegründet vor 25 Jahren, im Besitz der aktiven Partner        Professionelle und praxisbewährte Methodik
              Fokus auf umsetzungsorientierter Beratung                     Schwerpunkte: Medien, Versicherungen und IT
              Alle Berater mit langjähriger Berufserfahrung                 60 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und München



               Unternehmensberatung                            Personalberatung                       Personalentwicklung




                 Strategieentwicklung                      Besetzung von                            Management und Verkäufer
                 Geschäftsentwicklung                       Führungspositionen                        Assessments

                 Prozessoptimierung                        Beratung/Begleitung von                  Individuelle Trainings
                                                             Aufsichtsgremien in                      Instrumente zur
                 Restrukturierung                           Besetzungsfragen                          Personalentwicklung
                 M&A-Begleitung                            Coaching von
                 Projektmanagement                          Führungskräften




SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                            März 2013                                                    Seite 22
Wir glauben, dass Schickler mit über 500 Verlagsprojekten im deutschsprachigen
Raum die breiteste Erfahrung in der Verlagsberatung besitzt.

  Unsere Referenzen im Verlags- und Medienbereich

    Top 100                                                   Top 100                                                    Top 12

    Medienunternehmen*                                        Zeitungsverlage**                                          Zeitschriftenverlage***




    55%                                                       76%                                                        67%
    Schickler-Kunden                                          Schickler-Kunden                                           Schickler-Kunden

   Insgesamt haben wir für knapp 200 Medienunternehmen im deutschsprachigen Raum gearbeitet, darunter über 100 Verlage.
   Darunter sind beinahe alle großen (privaten) Mediengruppen in Deutschland, der Schweiz und Österreich, aber auch viele mittelständische
    und familiengeführte Verlagshäuser.
   Weiterhin haben wir viele Projekte für Fach- und Buchverlage, Radiosender und Online-Unternehmen durchgeführt.




  * Quelle: Horizont Ranking der 100 größten deutschen Medienunternehmen (2011), ohne öffentlich-rechtliche Medienanstalten
  ** Quelle: Marktanalyse SCHICKLER der deutschen Zeitungsverlage (2010)
  *** Quelle: Horizont Ranking (siehe oben): Von den 100 größten deutschen Medienunternehmen sind 12 Unternehmen Publikumszeitschriftenverlage oder verlegen u.a. Zeitschriften


SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                                       März 2013                                                                            Seite 23
Auch über die Projekte hinaus engagieren wir uns in der Medienbranche,
mit Studien, Hochschulkooperationen, Events und Vorträgen.
  Unsere Aktivitäten über die Projekte hinaus: Studien, Vernetzung und Events


      Schickler-Studien 2011                                        Hochschulkooperationen

       Geschäftsmodelle im Internet: „What´s truly hot?“

       Social Networks: „Wie entwickeln sich die Social-
        Media-Umsätze?“

       Trends der digitalen Welt: „Topographie der Zukunft“
                                                                                    LMU München



      Zusammenarbeit mit Verbänden/Vorträge                         Branchen-Veranstaltungen




                                    Über 30 Erwähnungen in der Medien-Fachpresse seit Anfang 2010


SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie                März 2013                               Seite 24
Kontakt



  Für Ihre weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.




                                               Matthias Schönwandt
                                               Partner
                                               Tel.:   (089) 452444612
                                               Mobil (0178) 38665 50
                                               E-Mail: m.schoenwandt@schickler.de


  SCHICKLER Unternehmensberatung GmbH
  Große Bäckerstraße 10
  D-20095 Hamburg



SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie             März 2013                  Seite 24
                                                                                          25

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Uniplan LiveTrends 2013
Uniplan LiveTrends 2013Uniplan LiveTrends 2013
Uniplan LiveTrends 2013
Uniplan
 
Uniplan LiveTrends 2013 | Druckversion
Uniplan LiveTrends 2013 | DruckversionUniplan LiveTrends 2013 | Druckversion
Uniplan LiveTrends 2013 | Druckversion
Uniplan
 
eStrategy-Magazin - Ausgabe 03/2020
eStrategy-Magazin - Ausgabe 03/2020eStrategy-Magazin - Ausgabe 03/2020
eStrategy-Magazin - Ausgabe 03/2020
TechDivision GmbH
 
Uniplan Live Trends 2008
Uniplan Live Trends 2008Uniplan Live Trends 2008
Uniplan Live Trends 2008
Uniplan
 
kompass_programmatic_advertising_2016_2017
kompass_programmatic_advertising_2016_2017kompass_programmatic_advertising_2016_2017
kompass_programmatic_advertising_2016_2017
Silke Steffan
 
Facebook ist tot. Eine Obduktion in sieben Akten. @ AllFacebook Marketing Con...
Facebook ist tot. Eine Obduktion in sieben Akten. @ AllFacebook Marketing Con...Facebook ist tot. Eine Obduktion in sieben Akten. @ AllFacebook Marketing Con...
Facebook ist tot. Eine Obduktion in sieben Akten. @ AllFacebook Marketing Con...
AllFacebook.de
 

Was ist angesagt? (6)

Uniplan LiveTrends 2013
Uniplan LiveTrends 2013Uniplan LiveTrends 2013
Uniplan LiveTrends 2013
 
Uniplan LiveTrends 2013 | Druckversion
Uniplan LiveTrends 2013 | DruckversionUniplan LiveTrends 2013 | Druckversion
Uniplan LiveTrends 2013 | Druckversion
 
eStrategy-Magazin - Ausgabe 03/2020
eStrategy-Magazin - Ausgabe 03/2020eStrategy-Magazin - Ausgabe 03/2020
eStrategy-Magazin - Ausgabe 03/2020
 
Uniplan Live Trends 2008
Uniplan Live Trends 2008Uniplan Live Trends 2008
Uniplan Live Trends 2008
 
kompass_programmatic_advertising_2016_2017
kompass_programmatic_advertising_2016_2017kompass_programmatic_advertising_2016_2017
kompass_programmatic_advertising_2016_2017
 
Facebook ist tot. Eine Obduktion in sieben Akten. @ AllFacebook Marketing Con...
Facebook ist tot. Eine Obduktion in sieben Akten. @ AllFacebook Marketing Con...Facebook ist tot. Eine Obduktion in sieben Akten. @ AllFacebook Marketing Con...
Facebook ist tot. Eine Obduktion in sieben Akten. @ AllFacebook Marketing Con...
 

Andere mochten auch

Smm webinar-30-1-14
Smm webinar-30-1-14Smm webinar-30-1-14
Smm webinar-30-1-14
Robert Nabenhauer
 
Linux-Automation mit red hat satellite server mz
Linux-Automation mit red hat satellite server mzLinux-Automation mit red hat satellite server mz
Linux-Automation mit red hat satellite server mz
inoX-tech GmbH
 
Ppt deutsch[1]
Ppt deutsch[1]Ppt deutsch[1]
Ppt deutsch[1]
Irene Tell
 
GRNADES IMAGENES
GRNADES IMAGENESGRNADES IMAGENES
GRNADES IMAGENES
alexa901110
 
ITsax.de OpenNetwork: O4i
ITsax.de OpenNetwork: O4iITsax.de OpenNetwork: O4i
ITsax.de OpenNetwork: O4i
Community ITsax.de
 
Social Media Traffic
Social Media Traffic Social Media Traffic
Social Media Traffic
Robert Nabenhauer
 
Iam muslim ger
Iam muslim gerIam muslim ger
Iam muslim ger
iam-muslim
 
Denuncia del Grupo Clarin a periodistas
Denuncia del Grupo Clarin a periodistasDenuncia del Grupo Clarin a periodistas
Denuncia del Grupo Clarin a periodistas
jorge
 
Präventives Lieferantenrisikomanagement / Risikomanagement in der Supply Chain
Präventives Lieferantenrisikomanagement / Risikomanagement in der Supply ChainPräventives Lieferantenrisikomanagement / Risikomanagement in der Supply Chain
Präventives Lieferantenrisikomanagement / Risikomanagement in der Supply Chain
Stefan Paul
 
2015 epcon stadt_als_energiequelle_v11
2015 epcon stadt_als_energiequelle_v112015 epcon stadt_als_energiequelle_v11
2015 epcon stadt_als_energiequelle_v11
Wilson Maluenda
 
Präsentation Herbstsymposium Klinikum München
Präsentation Herbstsymposium Klinikum MünchenPräsentation Herbstsymposium Klinikum München
Präsentation Herbstsymposium Klinikum München
Learning Factory
 
Studie "Recruiting Trends 2012"
Studie "Recruiting Trends 2012"Studie "Recruiting Trends 2012"
Studie "Recruiting Trends 2012"
Felicia Ullrich
 
Organización de la fiesta de Navidad
Organización de la fiesta de NavidadOrganización de la fiesta de Navidad
Organización de la fiesta de Navidad
Maya
 
Naturschutzfonds Brandenburg - Jahresbericht 2010
Naturschutzfonds Brandenburg - Jahresbericht 2010Naturschutzfonds Brandenburg - Jahresbericht 2010
Naturschutzfonds Brandenburg - Jahresbericht 2010
naturschutzfonds
 
Kick your brain_lindner_zuerich_2011_teil1
Kick your brain_lindner_zuerich_2011_teil1Kick your brain_lindner_zuerich_2011_teil1
Kick your brain_lindner_zuerich_2011_teil1
entrepreneurship.ch
 
Ashley burgos (la era precámbrica)
Ashley burgos (la era precámbrica)Ashley burgos (la era precámbrica)
Ashley burgos (la era precámbrica)
ashley burgos
 

Andere mochten auch (20)

Smm webinar-30-1-14
Smm webinar-30-1-14Smm webinar-30-1-14
Smm webinar-30-1-14
 
Linux-Automation mit red hat satellite server mz
Linux-Automation mit red hat satellite server mzLinux-Automation mit red hat satellite server mz
Linux-Automation mit red hat satellite server mz
 
Ppt deutsch[1]
Ppt deutsch[1]Ppt deutsch[1]
Ppt deutsch[1]
 
GRNADES IMAGENES
GRNADES IMAGENESGRNADES IMAGENES
GRNADES IMAGENES
 
Tele2006
Tele2006Tele2006
Tele2006
 
ITsax.de OpenNetwork: O4i
ITsax.de OpenNetwork: O4iITsax.de OpenNetwork: O4i
ITsax.de OpenNetwork: O4i
 
Social Media Traffic
Social Media Traffic Social Media Traffic
Social Media Traffic
 
Iam muslim ger
Iam muslim gerIam muslim ger
Iam muslim ger
 
Denuncia del Grupo Clarin a periodistas
Denuncia del Grupo Clarin a periodistasDenuncia del Grupo Clarin a periodistas
Denuncia del Grupo Clarin a periodistas
 
Präventives Lieferantenrisikomanagement / Risikomanagement in der Supply Chain
Präventives Lieferantenrisikomanagement / Risikomanagement in der Supply ChainPräventives Lieferantenrisikomanagement / Risikomanagement in der Supply Chain
Präventives Lieferantenrisikomanagement / Risikomanagement in der Supply Chain
 
Traumwelt
TraumweltTraumwelt
Traumwelt
 
2015 epcon stadt_als_energiequelle_v11
2015 epcon stadt_als_energiequelle_v112015 epcon stadt_als_energiequelle_v11
2015 epcon stadt_als_energiequelle_v11
 
Präsentation Herbstsymposium Klinikum München
Präsentation Herbstsymposium Klinikum MünchenPräsentation Herbstsymposium Klinikum München
Präsentation Herbstsymposium Klinikum München
 
Studie "Recruiting Trends 2012"
Studie "Recruiting Trends 2012"Studie "Recruiting Trends 2012"
Studie "Recruiting Trends 2012"
 
Organización de la fiesta de Navidad
Organización de la fiesta de NavidadOrganización de la fiesta de Navidad
Organización de la fiesta de Navidad
 
Naturschutzfonds Brandenburg - Jahresbericht 2010
Naturschutzfonds Brandenburg - Jahresbericht 2010Naturschutzfonds Brandenburg - Jahresbericht 2010
Naturschutzfonds Brandenburg - Jahresbericht 2010
 
Kick your brain_lindner_zuerich_2011_teil1
Kick your brain_lindner_zuerich_2011_teil1Kick your brain_lindner_zuerich_2011_teil1
Kick your brain_lindner_zuerich_2011_teil1
 
Ashley burgos (la era precámbrica)
Ashley burgos (la era precámbrica)Ashley burgos (la era precámbrica)
Ashley burgos (la era precámbrica)
 
Something different
Something differentSomething different
Something different
 
Energia
EnergiaEnergia
Energia
 

Ähnlich wie Paid Content: Welche Strategien verfolgen Zeitungsverlage (Vortrag)

social-media-für-#print-marken.kowalewski
social-media-für-#print-marken.kowalewskisocial-media-für-#print-marken.kowalewski
social-media-für-#print-marken.kowalewski
Sigrid Kowalewski
 
Print News Juli 2014
Print News Juli 2014Print News Juli 2014
Print News Juli 2014
Brainagency
 
BDZV/SCHICKLER Trendumfrage 2019
BDZV/SCHICKLER Trendumfrage 2019BDZV/SCHICKLER Trendumfrage 2019
Studie: Das digitale Transformationsdilemma
Studie: Das digitale TransformationsdilemmaStudie: Das digitale Transformationsdilemma
Studie: Das digitale Transformationsdilemma
Chris Hoffmeister
 
Mediadaten GFM Nachrichten 2016
Mediadaten GFM Nachrichten 2016Mediadaten GFM Nachrichten 2016
Mediadaten GFM Nachrichten 2016
Feigl
 
Social-Media-Werbung: Wachstum - Entwicklung - Trends; Whitepaper 2017
Social-Media-Werbung: Wachstum - Entwicklung - Trends; Whitepaper 2017Social-Media-Werbung: Wachstum - Entwicklung - Trends; Whitepaper 2017
Social-Media-Werbung: Wachstum - Entwicklung - Trends; Whitepaper 2017
Statista
 
Sprechen Sie digital? - Die Digitalisierungskompetenz des Mittelstandes
Sprechen Sie digital? - Die Digitalisierungskompetenz des MittelstandesSprechen Sie digital? - Die Digitalisierungskompetenz des Mittelstandes
Sprechen Sie digital? - Die Digitalisierungskompetenz des Mittelstandes
VICO Research & Consulting GmbH
 
WHITEPAPER - Social Media Monitoring für Energieversorger und Stadtwerke 2013
WHITEPAPER - Social Media Monitoring für Energieversorger und Stadtwerke 2013WHITEPAPER - Social Media Monitoring für Energieversorger und Stadtwerke 2013
WHITEPAPER - Social Media Monitoring für Energieversorger und Stadtwerke 2013
RADiOSPHERE
 
dpr „digital publishing report“
dpr „digital publishing report“dpr „digital publishing report“
dpr „digital publishing report“
42medien
 
Pressemeldung Zusammenarbeit mit altares
Pressemeldung Zusammenarbeit mit altaresPressemeldung Zusammenarbeit mit altares
Pressemeldung Zusammenarbeit mit altares
Mindlab Solutions GmbH
 
Sprechen Sie digital?
Sprechen Sie digital?Sprechen Sie digital?
Sprechen Sie digital?
VICO Research & Consulting GmbH
 
Studie: Social Media Trends und Expertenprognosen 2021
Studie: Social Media Trends und Expertenprognosen 2021Studie: Social Media Trends und Expertenprognosen 2021
Studie: Social Media Trends und Expertenprognosen 2021
ADENION GmbH
 
Roland Berger "Digitale Revolution im Retail Banking"
Roland Berger "Digitale Revolution im Retail Banking"Roland Berger "Digitale Revolution im Retail Banking"
Roland Berger "Digitale Revolution im Retail Banking"
Robert Koch
 
Social Media für B2B-Dienstleister: Ein Muss für jedes Unternehmen?
Social Media für B2B-Dienstleister: Ein Muss für jedes Unternehmen?Social Media für B2B-Dienstleister: Ein Muss für jedes Unternehmen?
Social Media für B2B-Dienstleister: Ein Muss für jedes Unternehmen?
MarketingWerk
 
Studie Zukunft der Mitarbeiterzeitschrift
Studie Zukunft der MitarbeiterzeitschriftStudie Zukunft der Mitarbeiterzeitschrift
Studie Zukunft der Mitarbeiterzeitschrift
SCM – School for Communication and Management
 
IKT Forum Ansbach-Martin_Reti
IKT Forum Ansbach-Martin_RetiIKT Forum Ansbach-Martin_Reti
IKT Forum Ansbach-Martin_Reti
Martin Reti
 

Ähnlich wie Paid Content: Welche Strategien verfolgen Zeitungsverlage (Vortrag) (20)

social-media-für-#print-marken.kowalewski
social-media-für-#print-marken.kowalewskisocial-media-für-#print-marken.kowalewski
social-media-für-#print-marken.kowalewski
 
Print News Juli 2014
Print News Juli 2014Print News Juli 2014
Print News Juli 2014
 
BDZV/SCHICKLER Trendumfrage 2019
BDZV/SCHICKLER Trendumfrage 2019BDZV/SCHICKLER Trendumfrage 2019
BDZV/SCHICKLER Trendumfrage 2019
 
GFM Nachrichten - Mediadaten 2013
GFM Nachrichten - Mediadaten 2013GFM Nachrichten - Mediadaten 2013
GFM Nachrichten - Mediadaten 2013
 
Studie: Das digitale Transformationsdilemma
Studie: Das digitale TransformationsdilemmaStudie: Das digitale Transformationsdilemma
Studie: Das digitale Transformationsdilemma
 
Mediadaten GFM Nachrichten 2016
Mediadaten GFM Nachrichten 2016Mediadaten GFM Nachrichten 2016
Mediadaten GFM Nachrichten 2016
 
BDZV SCHICKLER Trendumfrage 2018
BDZV SCHICKLER Trendumfrage 2018BDZV SCHICKLER Trendumfrage 2018
BDZV SCHICKLER Trendumfrage 2018
 
Social-Media-Werbung: Wachstum - Entwicklung - Trends; Whitepaper 2017
Social-Media-Werbung: Wachstum - Entwicklung - Trends; Whitepaper 2017Social-Media-Werbung: Wachstum - Entwicklung - Trends; Whitepaper 2017
Social-Media-Werbung: Wachstum - Entwicklung - Trends; Whitepaper 2017
 
Sprechen Sie digital? - Die Digitalisierungskompetenz des Mittelstandes
Sprechen Sie digital? - Die Digitalisierungskompetenz des MittelstandesSprechen Sie digital? - Die Digitalisierungskompetenz des Mittelstandes
Sprechen Sie digital? - Die Digitalisierungskompetenz des Mittelstandes
 
WHITEPAPER - Social Media Monitoring für Energieversorger und Stadtwerke 2013
WHITEPAPER - Social Media Monitoring für Energieversorger und Stadtwerke 2013WHITEPAPER - Social Media Monitoring für Energieversorger und Stadtwerke 2013
WHITEPAPER - Social Media Monitoring für Energieversorger und Stadtwerke 2013
 
dpr „digital publishing report“
dpr „digital publishing report“dpr „digital publishing report“
dpr „digital publishing report“
 
Paymentday Vorstellung 2013
Paymentday Vorstellung 2013Paymentday Vorstellung 2013
Paymentday Vorstellung 2013
 
Pressemeldung Zusammenarbeit mit altares
Pressemeldung Zusammenarbeit mit altaresPressemeldung Zusammenarbeit mit altares
Pressemeldung Zusammenarbeit mit altares
 
Sprechen Sie digital?
Sprechen Sie digital?Sprechen Sie digital?
Sprechen Sie digital?
 
Studie: Social Media Trends und Expertenprognosen 2021
Studie: Social Media Trends und Expertenprognosen 2021Studie: Social Media Trends und Expertenprognosen 2021
Studie: Social Media Trends und Expertenprognosen 2021
 
Roland Berger "Digitale Revolution im Retail Banking"
Roland Berger "Digitale Revolution im Retail Banking"Roland Berger "Digitale Revolution im Retail Banking"
Roland Berger "Digitale Revolution im Retail Banking"
 
Social Media für B2B-Dienstleister: Ein Muss für jedes Unternehmen?
Social Media für B2B-Dienstleister: Ein Muss für jedes Unternehmen?Social Media für B2B-Dienstleister: Ein Muss für jedes Unternehmen?
Social Media für B2B-Dienstleister: Ein Muss für jedes Unternehmen?
 
Studie Zukunft der Mitarbeiterzeitschrift
Studie Zukunft der MitarbeiterzeitschriftStudie Zukunft der Mitarbeiterzeitschrift
Studie Zukunft der Mitarbeiterzeitschrift
 
IKT Forum Ansbach-Martin_Reti
IKT Forum Ansbach-Martin_RetiIKT Forum Ansbach-Martin_Reti
IKT Forum Ansbach-Martin_Reti
 
Mediadaten der GFM Nachrichten
Mediadaten der GFM NachrichtenMediadaten der GFM Nachrichten
Mediadaten der GFM Nachrichten
 

Paid Content: Welche Strategien verfolgen Zeitungsverlage (Vortrag)

  • 1. Tablet, Mobile, Paid Content & Co. Welche Strategien verfolgen deutsche Zeitungsverlage im Digital Publishing?  INFOTAG „PAID CONTENT IM LOKALEN Matthias Schönwandt, Partner SCHICKLER Beratungsgruppe Hamburg|München März 2013
  • 2. 1 Zielsetzung und Aufbau der Studie 2 Bild über die Strategien 3 Detailauswertung 4 Rohdaten der Fragebogen-Auswertung 5 Fragebogen 6 Über SCHICKLER SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 2
  • 3. Digital Publishing Studie Zielsetzung Ein Bild über die aktuellen Strategien deutscher Zeitungsverlage im Digital Publishing schaffen. Befragung von Verlagen Analyse digitaler Angebote Analyse der digitalen Angebote Befragung von 83 Geschäftsführern Deutschlands 30 größter regionaler regionaler Tageszeitungen in Deutschland. Tageszeitungen. Zusammenführung von Entscheider-Meinungen und einer Analyse aktueller Digital-Angebote in Deutschland. SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 3
  • 4. 1 Zielsetzung und Aufbau der Studie 2 Bild über die Strategien 3 Detailauswertung 4 Rohdaten der Fragebogen-Auswertung 5 Fragebogen 6 Über SCHICKLER SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 4
  • 5. Bild über die Digital-Strategien deutscher regionaler Tageszeitungen  Die Verlage entwickeln neue digitale Produkte und positionieren diese als Alternative zum klassischen Print-Produkt.  Diese digitalen Produkte werden unter der Marke der Tageszeitung entwickelt, fokussieren jedoch stark auf neue Zielgruppen.  Die Mehrheit der befragten Verlage verfolgt eine Online-First Strategie im Lokalen.  Die mit dem digitalen Geschäft erwirtschafteten Umsätze sind heute gering. Die redaktionellen Kosten können nicht gedeckt werden.  Ein Großteil der Verlage sieht die geringen Erlöspotenziale und fehlende Vermarktungsmodelle als eine der größten Hürden für die Digital-Strategie.  Daher verfolgen die Verlage ihre Digital-Strategie mit geringen Investitionen und wenigen Kapazitäten.  Um angemessene Umsätze zu erwirtschaften wird Paid Content als notwendig angesehen. Eine Mehrheit der Verlage tendiert zu der Meinung, dass sich Paid Content für regionale Tageszeitungen durchsetzen wird. SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 5
  • 6. 1 Zielsetzung und Aufbau der Studie 2 Bild über die Strategien 3 Detailauswertung 4 Rohdaten der Fragebogen-Auswertung 5 Fragebogen 6 Über SCHICKLER SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 6
  • 7. Die folgende Detailauswertung ist in fünf Bereiche unterteilt. Als letzter Bereich wird die Einschätzung und Empfehlung von Schickler präsentiert. Inhalte der Detailauswertung  Welche digitalen Kanäle bieten Verlage an? Digitale Kanäle  Welchen Stellenwert haben die mobilen Kanäle?  Wie unterscheiden sich digitale Reichweiten? Digitale Marktausschöpfung  Wie steht die Digital- zur Print-Reichweite?  Sind die digitalen Angebote wirtschaftlich? Wirtschaftlichkeit  Können journalistische Kosten refinanziert werden?  Wie positionieren Verlage ihre digitalen Angebote? Strategie  Wo sehen die Verlage Hürden?  Wie stehen die Verlage Paid Content gegenüber?  Beispielhafter Vergleich der Kapitalisierung im Online- SCHICKLER Einschätzung und Print-Bereich.  Schickler-Empfehlung für regionale Verlage. SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 7
  • 8. Die befragten Verlage nehmen die digitalen Kanäle ernst. Speziell die mobilen Kanäle werden fokussiert. Digitale Kanäle: Portfolio und Geschäftsmodelle im Digital Publishing Abdeckung mobiler digitaler Kanäle heute und in 12 Monaten Erläuterung  Jeder Verlag besitzt ein Browser-basiertes Web-Angebot. heute 54%  Die Verlage nehmen die digitalen Kanäle iPad ernst. In 12 Monaten wollen über 80% der 12 Monate 85% befragten Verlage auf dem iPad und über 90% auf Android Geräten verfügbar sein. Die Abdeckung mit iPhone-Apps wird dann heute 46% vollständig sein. Android  Die Windows Mobile Plattform besitzt eine 12 Monate 92% geringe Relevanz. Die befragten Verlage geben eine Abdeckung von 23% an. Diese wird in 12 Monate auf 38% ansteigen. Bei heute 85% Analyse der Angebote der 30 größten iPhone Verlage zeigte sich eine geringe 12 Monate 100% Abdeckung von 3%. Die Verlage sehen hier keinen Fokus. Quelle: Auswertung Fragebögen, Schickler Research SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 8
  • 9. Die digitale Marktausschöpfung der Online-Angebote deutscher regionaler Tageszeitungen ist sehr unterschiedlich. Digitale Marktausschöpfung (Top 30 Regionalverlage) Korrelation zwischen Verkaufter Auflage und Unique User pro Monat (ohne Ausreißer)* Erläuterung 1.800  Die Korrelation zwischen verkaufter Tausende Auflage und Anzahl Unique User ist ein 1.600 Maß für die digitale Marktausschöpfung. Unique User pro Monat 1.400  Diese digitale Marktausschöpfung 1.200 deutscher (regionaler) Zeitungs-Sites ist sehr unterschiedlich. 1.000  Dies zeigt sich durch Vergleich der Unique 800 Users bei Zeitungen mit ähnlicher 600 Auflagengröße. 400  Die Anzahl Unique Users des Online- Angebots hängt nicht direkt mit der 200 Auflage einer Zeitung zusammen. 0  Auch kleinen Zeitungen ist es möglich, ein 0 100 200 300 400 Online-Angebot mit einer überproportional Tausende hohen Anzahl Unique Users zu betreiben. Verkaufte Auflage * Basierend auf AGOF, IVW, 2012. SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 9
  • 10. Unique User / verkaufte Auflage M ag de bu Die rg Rh er e 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Sc hl V in es Sü olk pfa w dw ss lz ig Ze es t im -H itu o l n g Os t P m e st ei sgr tse ress n e N i sc upp Ze e eu he e e i r T tu O Ze hü ng sn it rin M ab ung ge itt rü el ck sve n SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie de e rl Sä uts r Ze ag ch ch i tu si e Z n g Durchschnitt 3,5 sc N he ei tu ür nb n Fr Zei g er Pa ei tu ge * Basierend auf AGOF 2012, IVW 2012, inklusive Unterausgaben. ss R e P ng rN a he re ac Le uer i n- sse hr ic ipz Ne Zei ht ig t en er ue ung /N V Pre ür ol k ss n s e N ber zei eu g H e er tun es W Ze g sis es i t ch Sc tf un e/ hw We älis g N c ie M äbi ser he März 2013 de är sc K rs ki s he uri äc ch e hs e Z ei r i s Al tu Kö ch lg ng ln e em er Al e H Sa St a lgem ine an ar dt- e St no br A ine ut ve üc nz tg rs ar ch B ker eige te e e Z rZ Al rlin ei t r ei lg er un g Normalisierte digitale Marktausschöpfung (Top 30 Regionalverlage) tu em Z Unique User pro verkauftem Exemplar. Viele liegen darunter. ng e Anzahl Unique User Online in Relation zu verkaufter Auflage Print* /S W eine i tun tu A ttg Z- Ze g ar T it i tu te el ng Im Durchschnitt erreichen deutsche regionale Tageszeitungen 3,5 M r Na NR ün W c ch Au Ba hne rich gs dis r M ten bu ch er rg e Z ku er ei r H Rh Allg tung am e e bu i nis me rg ch ine er e Ab Po en st db la tt Seite 10
  • 11. Ein Unique User kann nicht mit einem Print-Abonnenten verglichen werden, da die Nutzung im Print ungleich intensiver ist. Digitale Marktausschöpfung (Top 30 Regionalverlage) Visits pro Unique User (pro Monat), Page Impressions pro Visit* Erläuterung 6 12  Im Durchschnitt besucht ein Unique User eine Zeitungssite etwa zwei- bis fünfmal max pro Monat. Pro Besuch klickt er ca. vier bis 5 10 max zehn Seiten an.  Diese Zahlen machen deutlich, dass ein 4 8 Unique User nicht mit einem Print- Ø 3,4 Abonnenten verglichen werden kann, Ø 6,6 3 6 dessen Nutzung um Größenordnungen intensiver ist. min 2 4 min  Bei der Analyse dieser Daten ist zu beachten, dass ein Anteil der Besucher über Suchmaschinen auf die Online- 1 2 Angebote von Zeitungen geleitet werden. 0 0 Visits / Unique User Page Impr. / Visit * Basierend auf AGOF, IVW, 2012. SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 11
  • 12. Bislang ist der wirtschaftliche Beitrag der digitalen Angebote gering, ein Umsatzanstieg auf 6% der Verlagsumsätze wird erwartet. Wirtschaftlichkeit des Digital Publishing Anteil der digitalen Angebote am Umsatz Erläuterung  Bislang ist der wirtschaftliche Beitrag der 7% digitalen Angebote im Vergleich zum Print gering. 6%  Im Durchschnitt beträgt der Umsatzanteil 6,1% nur 1,2% 5%  Der Umsatzanteil soll jedoch in den 4% kommenden drei Jahren auf 6,1% anwachsen. 3% 2% 1% 1,2% 0% Heute In 3 Jahren Quelle: Auswertung Fragebögen SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 12
  • 13. 70% der befragten Verlage können Kosten für Digital Publishing nicht decken. Unter Einbezug der Redaktionskosten schafft es kein Verlag. Wirtschaftlichkeit des Digital Publishing Umsatz und Kosten des Digital Publishing Erläuterung  69% der befragten Verlage können die Kosten des Digital Publishing nicht mit den Kosten lassen Erlösen decken. sich decken  Oft werden hierbei journalistische Kosten 31% nicht mit einbezogen.  Unter Einbezug eines fairen Anteils dieser Kosten für die Redaktion erklären 100% der befragten Verlage, dass sie die Kosten nicht decken können. 69% Kosten lassen sich nicht decken Quelle: Auswertung Fragebögen SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 13
  • 14. Über 46% der befragten Verlage glaubt fest, dass sich Paid Content für regionale Tageszeitungen durchsetzen wird. Strategie im Digital Publishing Paid Content für Regionalzeitungen Erläuterung Wird sich Paid Content für regionale  Über 46% der befragten Verlage glaubt Tageszeitungen durchsetzen? fest, dass sich Paid Content für 8% Regionalzeitungen durchsetzen wird. eher nein 46%  Weitere 46% stimmen der Aussage unter ja Vorbehalt zu. 46%  31% der Verlage sind der Meinung, dass eher ja sich journalistische Inhalte nur mit Paid Content refinanzieren lassen. Weitere Nur Paid Content kann journalistische 38% stimmen der Aussage unter Vorbehalt Kosten refinanzieren zu. 31% 31% eher nein ja 38% eher ja Quelle: Auswertung Fragebögen SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 14
  • 15. Über 90% der Verlage positionieren ihr Online-Angebot als Alternative zu ihrem klassischen Print-Angebot. Strategie im Digital Publishing Einordnung der Strategie im Digital Publishing Erläuterung  Über 90% der Verlage sehen ihre Online- Online als Alter- Angebote als Alternative zu Print, und 90% wollen alle Inhalte – auch die lokalen native zu Print Inhalte – digital zur Verfügung stellen Auch lokale Inhalte (77% Zustimmung). 77% digital bereitstellen  Etwas mehr als die Hälfte der befragten Verlage sieht Online-First als redaktionelle Online-first auch Strategie, auch im Lokalen (53% 53% im Lokalen Zustimmung). Digitale Investition  Trotzdem belassen die Verlage ihre 70% digitalen Investitionen eher auf einem auf niedrigem Niveau niedrigen Niveau (70% Zustimmung). Mit Digital-Angeboten 30%  Etwa ein Drittel der Verlage zielt darauf ab, Leser an Print führen mit digitalen Angeboten zukünftige Leser an Print heranzuführen (30% Zustimmung) Mit digitalen Ange- oder zumindest die Marke zu stärken 69% boten Marke stärken (69% Zustimmung). Quelle: Auswertung Fragebögen SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 15
  • 16. Als größte Hürde für die Umsetzung werden die geringen Erlöspotenziale sowie fehlende Vermarktungsmodelle gesehen. Strategie im Digital Publishing Hürden zur Umsetzung der Strategie im Digital Publishing Erläuterung  Als größte Hürden für die Umsetzung der Geringe digitalen Strategie werden die geringen Erlöspotenziale 69% Erlöspotenziale (69% Zustimmung) sowie die fehlenden Vermarktungsmodelle (77% Zustimmung) gesehen. Fehlende Ver-  Die geringen Erlöse lassen keine großen 77% marktungsmodelle Personalausstattungen zu. Fehlende Kapazitäten werden als größtes Hindernis Fehlende in der Umsetzung gesehen (69% 69% Kapazitäten Zustimmung), insbesondere in den Lokalredaktionen (61% Zustimmung) und im Management (61% Zustimmung). Fehlendes Know-how 16%  Dagegen glaubt die Mehrzahl der befragten Verlage, dass fehlendes Know- how (84% Zustimmung) und die IT- IT-Voraus- Voraussetzungen (76% Zustimmung) 24% setzungen keine Hürden darstellen. Quelle: Auswertung Fragebögen SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 16
  • 17. Über die Hälfte der befragten Verlage glaubt nicht, dass ihre aktuelle Strategie ausreichend ist. Einschätzung der Verlags-Strategie Strategie ausreichend um Strukturwandel der Tageszeitung zu meistern? Erläuterung  Die Ungewissheit bleibt groß. Über die Hälfte der befragten Verlage (53%) glaubt Ja, Strategie nicht, dass ihre aktuelle Strategie für die ausreichend digitale Welt ausreicht, um den Strukturwandel der Tageszeitungen zu meistern. 47% 53% Nein, Strategie nicht ausreichend Quelle: Auswertung Fragebögen SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 17
  • 18. Die Kapitalisierung von Unique Usern über Anzeigen ist zu gering, um journalistische Kosten zu refinanzieren. Schickler Einschätzung und Empfehlung Print-Kapitalisierung Studie Online-Kapitalisierung (Verkauft und Anzeigen) (Display-Anzeigen, ohne Rubriken)  150.000 verkaufte Auflage  Ø 3,5 Unique  525.000 Unique User  Umsatz pro verkaufter Auflage im User pro  Werbeerlöse pro Unique User im Jahr, inkl. Anzeigen: 600 € verkaufter Jahr: 2 – 4 €  Umsatz pro Jahr: 90 Mio. € Auflage  Umsatz pro Jahr: 1,0 – 2,1 Mio. € Die Online-Kapitalisierung beträgt 1% –3% der heutigen Print-Kapitalisierung  Trotz einer vergleichsweise hohen Anzahl Unique Usern ist die Online-Kapitalisierung gering.  Um eine zu Print vergleichbare Online-Kapitalisierung zu erreichen, wäre eine Erhöhung der Unique User auf 22,5 – 45 Mio. notwendig oder eine Erhöhung der Werbeerlöse pro Unique User im Jahr auf 171 €.  Beide Szenarien der Erhöhung sind nicht realistisch. Die Online-Kapitalisierung über Anzeigen ist zu gering, um journalistische Kosten zu refinanzieren. Quelle: Schickler Research SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 18
  • 19. Da die Online-Werbeerlöse auch in Zukunft nicht ausreichen, um Redaktionskosten zu tragen, wird Paid Content zu einer Notwendigkeit. Schickler Einschätzung/Empfehlung SCHICKLER Einschätzung SCHICKLER Empfehlung  Die Online-Werbeerlöse werden auch in  Voraussetzung für Paid Content sind Zukunft nicht ausreichen, um einen fairen  exklusiver Content (regionale Inhalte, Anteil an den Redaktionskosten zu tragen. attraktiv dargestellt), Gründe hierfür sind:  intensive lokale Nutzung der Site, und  Niedriges Preisniveau für Online-Werbung.  attraktive Angebote, die intensiv verkauft werden müssen.  Keine führende Marktposition im Online-  Notwendig für die Einführung von Paid Content Werbemarkt.  Neue Ziele und Strategien, die die  Geringe Nutzungsintensität in der Region. Nutzungsintensität im Lokalen in den Fokus stellen.  Neue Zielgrößen (jenseits von Reichweite und Werbeerlöse), die diese Nutzungsintensität abbilden.  Wenn größere Teile der Leserschaft digitale  Neue redaktionelle Konzepte in den Medien bevorzugen, geht an Paid Content kein Lokalredaktionen, um bei gleichen Weg vorbei. Kosten die Attraktivität des lokalen Auftritts zu stärken. SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 19
  • 20. 1 Zielsetzung und Aufbau der Studie 2 Bild über die Strategien 3 Detailauswertung 4 Rohdaten der Fragebogen-Auswertung 5 Fragebogen 6 Über SCHICKLER SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 20
  • 21. 1 Zielsetzung und Aufbau der Studie 2 Bild über die Strategien 3 Detailauswertung 4 Rohdaten der Fragebogen-Auswertung 5 Fragebogen 6 Über SCHICKLER SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 21
  • 22. Die Schickler Beratungsgruppe bietet Kompetenzen in der Unternehmensberatung, der Personalberatung und in der Personalentwicklung. Schickler Beratungsgruppe  Gegründet vor 25 Jahren, im Besitz der aktiven Partner  Professionelle und praxisbewährte Methodik  Fokus auf umsetzungsorientierter Beratung  Schwerpunkte: Medien, Versicherungen und IT  Alle Berater mit langjähriger Berufserfahrung  60 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und München Unternehmensberatung Personalberatung Personalentwicklung  Strategieentwicklung  Besetzung von  Management und Verkäufer  Geschäftsentwicklung Führungspositionen Assessments  Prozessoptimierung  Beratung/Begleitung von  Individuelle Trainings Aufsichtsgremien in  Instrumente zur  Restrukturierung Besetzungsfragen Personalentwicklung  M&A-Begleitung  Coaching von  Projektmanagement Führungskräften SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 22
  • 23. Wir glauben, dass Schickler mit über 500 Verlagsprojekten im deutschsprachigen Raum die breiteste Erfahrung in der Verlagsberatung besitzt. Unsere Referenzen im Verlags- und Medienbereich Top 100 Top 100 Top 12 Medienunternehmen* Zeitungsverlage** Zeitschriftenverlage*** 55% 76% 67% Schickler-Kunden Schickler-Kunden Schickler-Kunden  Insgesamt haben wir für knapp 200 Medienunternehmen im deutschsprachigen Raum gearbeitet, darunter über 100 Verlage.  Darunter sind beinahe alle großen (privaten) Mediengruppen in Deutschland, der Schweiz und Österreich, aber auch viele mittelständische und familiengeführte Verlagshäuser.  Weiterhin haben wir viele Projekte für Fach- und Buchverlage, Radiosender und Online-Unternehmen durchgeführt. * Quelle: Horizont Ranking der 100 größten deutschen Medienunternehmen (2011), ohne öffentlich-rechtliche Medienanstalten ** Quelle: Marktanalyse SCHICKLER der deutschen Zeitungsverlage (2010) *** Quelle: Horizont Ranking (siehe oben): Von den 100 größten deutschen Medienunternehmen sind 12 Unternehmen Publikumszeitschriftenverlage oder verlegen u.a. Zeitschriften SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 23
  • 24. Auch über die Projekte hinaus engagieren wir uns in der Medienbranche, mit Studien, Hochschulkooperationen, Events und Vorträgen. Unsere Aktivitäten über die Projekte hinaus: Studien, Vernetzung und Events Schickler-Studien 2011 Hochschulkooperationen  Geschäftsmodelle im Internet: „What´s truly hot?“  Social Networks: „Wie entwickeln sich die Social- Media-Umsätze?“  Trends der digitalen Welt: „Topographie der Zukunft“ LMU München Zusammenarbeit mit Verbänden/Vorträge Branchen-Veranstaltungen Über 30 Erwähnungen in der Medien-Fachpresse seit Anfang 2010 SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 24
  • 25. Kontakt Für Ihre weiteren Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung. Matthias Schönwandt Partner Tel.: (089) 452444612 Mobil (0178) 38665 50 E-Mail: m.schoenwandt@schickler.de SCHICKLER Unternehmensberatung GmbH Große Bäckerstraße 10 D-20095 Hamburg SCHICKLER/HORIZONT Digital Publishing Studie März 2013 Seite 24 25